ESP32-S31-Evaluationsboards, RISC/V-Benchmarks, neue Messtechnik und mehr

Vor Pfingsten und Opferfest steht ein wahrer Stapel an Lesestoff ante Portas. Freunde der Messtechnik können sich mit optischer Oberflächenabtastung und einer EMV-freundlichen SMU spielen, während Seeed Studio und M5Stack neue “Prozessrechner-Bausätze” lancieren.

Evaluationsboard für Espressif ESP32-S31 angekündigt.

Der im März vorgestellte ESP32-S31 bot neben zwei RISC/V-Kernen auch einen Gigabit-Ethernetport. Nun gilt, dass Espressif die hauseigenen Evaluationsboard für den neuen Mikrocontroller vorführt.
Kandidat Nummer eins ist das ESP32-S31-Function-CoreBoard-1: dabei handelt es sich um ein klassisches Evaluationsboard, dass sich vom Design her an den Bedürfnissen von Personen orientiert, die die umfangreichen EA-Fähigkeiten des Chips nutzen möchten.

Bildquelle: https://docs.espressif.com/projects/esp-dev-kits/en/latest/esp32s31/esp32-s31-function-coreboard-1/user_guide.html#getting-started

Kandidat Nummero zwei hört auf den Namen ESP32-S31-Korvo-1, und orientiert sich vom Aufbau her an klassischen ESP32-P4-Evaluationsboard (wir berichteten unter https://www.mikrocontroller.net/news/esp32-p4-function-ev-board-und-seeed-studio-xiao-rp2350-im-hands-on und https://www.youtube.com/watch?v=12f7SJIcGG0).

Bildquelle: https://docs.espressif.com/projects/esp-dev-kits/en/latest/esp32s31/esp32-s31-korvo-1/index.html

Im Fall beider Designs gilt, dass sie im Handel noch nicht erhältlich sind – wer die Systeme schon jetzt ausprobieren möchte, muss beim Espressif-Kundenservice um ein Sample anfragen und seine Anfrage mit einem konkreten Projekt begründen.

M5Stack: Smartwatch-Designkit auf Basis des ESP32-S3 ante Portas.

Espressif sein Modulbauer ist ebenfalls nicht faul. Um rund € 50 ist auf AliExpress das in der Abbildung gezeigte Produkt erhältlich, das den „Kern“ einer auf ESP32-technologie basierenden Smartwatch realisiert.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c2Q99Pt3

Zu beachten ist, dass es sich dabei „nur“ um den eigentlichen, runden Computer handelt. Ein Armband, eine Lade-Möglichkeit und ähnliche Teile muss der P. T. Anwender selbst entwerfen bzw. zur Verfügung stellen.

Web Serial in Firefox 151 for Desktop

Im Hause Mozilla verweigerte man bisher die Unterstützung für das WebSerial-Interface. Dabei handelt es sich um eine Programmierschnittstelle, die – in Chrome seit Jahren unterstützt – Systemen wie dem Meshtastic Web Programmer den Zugriff auf serielle Geräte ermöglicht.
Nun gibt es – wohl aufgrund des Drucks durch die exzellente Implementierung in Chrome – insofern Neuigkeiten, als Firefox 151 die API unterstützen wird.
Allerdings gilt wie in der Abbildung gezeigt, dass man sich im Hause Mozilla ein wenig „Virtue Signaling“ nicht verkneifen konnte.

Bildquelle: https://hacks.mozilla.org/2026/05/web-serial-support-in-firefox/

Seeed Studio reComputer – quelloffene Einplatinencomputer mit AI-Optimierungen.

Dass die „Ausführung“ von AI-Modellen auf Prozessrechnern eine wichtige Anwendung ist, wollen wir als bekannt voraussetzen. Im Hause Seeed Studio lanciert man nun eine Serie von auf Rockchip-MPUs basierenden Systemen, die als quelloffen beworben werden.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/reComputer-RK3576-20-p-6816.html?

Interessant ist in diesem Zusammenhang außerdem, dass „von Haus aus“ Armbian als Referenz-Betriebssystem zum Einsatz kommt.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/reComputer-RK3576-20-p-6816.html?

Seeed Studio bewirbt außerdem, dass die Systeme mit einem einfachen AI-Ausführungssystem ausgeliefert werden – die Payloads lassen sich in Form von docker-Containern zur Ausführung bringen.

Ubuntu Core 26 verfügbar.

Canonical bietet für den IoT-Einsatz seit längerer Zeit dedizierte Ubuntu-Varianten an, die unter anderem wesentlich längere Updateversorgung mitbringen und stärker containerisiert sind.
Unter der URL https://documentation.ubuntu.com/core/uc26/ findet sich nun die „Ankündigung“ einer neuen Version, die mit folgenden Funktionen beworben wird:

1
Ubuntu Core 26 (UC26) is the latest Ubuntu Core release, and is built on the foundations of Ubuntu 26.04 LTS (Resolute Raccoon).
2
With up to 15 years of security maintenance, Ubuntu Core is a minimal, immutable OS that enables developers to build and deploy production-grade images for embedded devices on various architectures at any scale.
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Ubuntu Core 26 includes system-level improvements in update performance, OTA update sizes (reduced by up to 90%), and image composition through Chisel.
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Key updates in this release include:
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     Chisel-based build system
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     Update time improvements
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     CRA compliance
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     Livepatch support
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     Components general availability
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     New API documentation

SpacemiT K3-Benchmarks und RISC/V-Server.

Ob der Unterstützung der RVA23-Befehlssatzerweiterung erfreut sich das K3-SoC fast universeller Beliebtheit. Im Hause Phoronix führte man nun unter der URL https://www.phoronix.com/review/spacemit-k3-pico-itx umfangreiche Geschwindigkeitstests durch, und schloss die Analyse mit folgendem, durchaus positiven Fazit:

1
Across these different general purpose workloads, the SpacemiT K3 comes out significantly faster -- often multiple times faster -- than the SiFive P550 Premier that was previously one of the few reliable RISC-V boards out there. Depending upon the workload it was at times meeting or outperforming the Raspberry Pi 500+ 
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. . .
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its performance still has a ways to go in catching up to the modern capabilities of Intel and AMD x86_64 CPUs.

Außerdem steht im Hause Firefly ein Server zur Verfügung, der zu einem durchaus stolzen Preis Dutzende der SoCs in einem Server zusammenfasst.

Bildquelle: https://en.t-firefly.com/p/csc2-n48spk3

Nützel AMS2 verfügbar

In der Mikrocontroller.net-Community entwickelt man die verschiedensten innovativen Produkte. Informationstechnik Nützel haben wir im Rahmen der Berichterstattung der EMV bereits erwähnt – nun gilt, dass der als AMS2 bezeichnete und für den in-Chamber-Einsatz vorgesehene SMU-Sensor fertiggestellt ist.


Bildquelle, beide: Nützel

Außerdem vermeldet man folgendes:

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Mit erfolgreichem Abschluss der EMV-Messungen bei DEKRA in Stuttgart steht die neue Generation der AMS Sensor Familie nun in den Startlöchern.
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Bei Feldstärken bis über 1000 V/m in der Stripline und BCI Strömen bis 700mA (100kHz - 1GHz) bleibt das Gerät ein zuverlässiges Werkzeug in der EMV Halle.
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Außerdem gibt es ab sofort auch ein neues Software Tool, mit dem sich das Gerät schnell in Betrieb nehmen und konfigurieren lässt. Damit ist auch denjenigen geholfen, die den Sensor nicht in eine umfassendere Mess-Software einbinden wollen.
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Für mehr Informationen, Details und Datenblätter:
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https://informationstechnik-nuetzel.de/ams-series

Bruker Alicona uCMM NEO

Im Hause Bruker Alicona ist man ganz auf die optische Metrologie spezialisiert. Mit dem uCMM NEO steht eine neue Generation des Produkts ante Portas, die ab 24. Juni vorgestellt werden soll.

Bildquelle: https://www.alicona.com/en/products/cmm-neo

Schon jetzt stehen erste Spezifikationen zur Verfügung, die sich wie in den Abbildungen präsentieren.


Bildquelle, alle: https://www.alicona.com/en/products/cmm-neo

Omicron Labs: Bode 500 mit „niedrigerer“ Mindestfrequenz.

Die österreichische Omicron Labs bietet den Bode 500 – dabei handelt es sich um einen VNA, die auf die Bedürfnisse der Leistungselektronik optimiert ist – seit einiger Zeit an.
Neu ist die in der Abbildung dokumentierte Aktualisierung, die das „volle Ausfahren“ der Hardware ermöglicht und die Mindest-Meßfrequenz nach unten anpasst.

Bildquelle: Omicron

Flipper One – Flipper Zero mit Linux

Der Flipper Zero ermöglicht alle Arten von asozialem Verhalten – in Fast Food-Restaurants in Ungarn kann man sich immer wieder an „partymachenden“ Script Kiddies erfreuen.
Sei dem wie es sei, ist nun eine auf Linux basierte Variante in Arbeit. Sie ist explizit als „Add-on“ zum Flipper Zero vorgesehen, und nutzt statt einem ESP32 einen Mikrocontroller aus dem Hause Raspberry Pi.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2026/05/21/flipper-one-a-rockchip-rk3576-powered-portable-arm-linux-computer-and-networking-multi-tool/

Laut dem im allgemeinen gut informierten Branchennewsdienst CNX gilt, dass das System „derzeit“ noch in aktiver Entwicklung steht – noch ist unklar, wann man sich in der Praxis mit dem Gerät bzw. seinen Nutzern abärgern darf.

eUSB2 – Embedded-USB mit 1.2V

USB kommt in mehr und mehr Prozessrechnerdesigns als lokaler Bus zum Einsatz. Die USB-Standardisierungsorganisation reagiert darauf mit dem Anbieten von verschiedenen, für den Embedded-Einsatz vorgesehenen Varianten des Protokolls. Unter der URL https://www.electronicdesign.com/technologies/embedded/article/55378972/eusb2-and-eusb2v2-the-new-usb-standards-for-embedded-and-edge-ai-systems? findet sich eine Zusammenfassung, die die verschiedenen Spielarten vorstellt und mit klassischem USB 2.0 vergleicht.

Lesestoff: 2026 State of Tech Talent Report

Über die Frage, wie sich künstliche Intelligenz auf den Jobmarkt für Software-Entwickler auswirkt, lässt sich hervorragend diskutieren.
Die Linux Foundation hat einen Bericht veröffentlicht, der sich dieser Thematik en Detail zuwendet. Das vollständige PDF ist unter der als Bildquelle angegebenen URL frei herunterladbar.

Bildquelle: https://www.linuxfoundation.org/research/open-source-jobs-report-2026

Lesestoff: vom EDA-Designmarkt.

Im Bereich der Software für den Chipentwurf haben sich drei Anbieter eine Latifundie aufgebaut. Unter der URL https://newsletter.semianalysis.com/p/eda-market-primer?utm_source=post-email-title&publication_id=6349492&post_id=190630215&utm_campaign=email-post-title&isFreemail=true&r=1slho6&triedRedirect=true&utm_medium=email findet sich durchaus interessanter Lesestoff zur Thematik.

Lesestoff: wake up! 16b, oder, Grafik in nur 16 Bytes.

Die Demo-Scene schuf im Laufe der letzten Jahre die eine oder andere faszinierende Technologie. Mit der wake up!-Demo steht nun eine neue Tour der Force ante Portas, die in nur 16 Byte x86-Assembler Grafik und Sound realisiert.

Bildquelle: https://hellmood.111mb.de//wake_up_16b_writeup.html.

Wer sich in die Demo einlesen möchte, findet unter der Bildquelle eine gelungene Beschreibung.

In eigener Sache: frohe Pfingsten, frohes Opferfest!

Allen, die Pfingsten feiern, wünscht der Autor eine friedliche und vor allem stressfreie Pfingszeit ohne Gewefze. Für alle anderen eine wichtige Warnung – Sonntag und Montag sind in fast allen europäischen Ländern Feiertage, die Nahrungsmittelgeschäfte sind geschlossen.
Außerdem gilt, dass in arabischen Ländern das Opferfest bevorsteht – auch hier ist mit massiven Verzögerungen zu rechnen. Aus eigener Erfahrung rät der Autor vor dem Versand von Poststücken ab, da diese wochenlang verzögert sein können:

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     Tunesien:
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         Zeitraum: Mittwoch, 27. Mai bis Donnerstag, 28. Mai 2026 (Kernfeiertage).
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         Beeinträchtigungen: Ämter, Banken und Postfilialen sind komplett geschlossen. Lokale Geschäfte und Märkte machen oft eine mehrtägige Pause. Planen Sie 3 bis 4 Tage (bis einschließlich des Wochenendes) mit spürbaren Einschränkungen im öffentlichen Leben und bei Transportmitteln.
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     Türkei (Kurban Bayramı):
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         Zeitraum: Der Vortag (Arife) ist Dienstag, der 26. Mai (halber Feiertag). Die Hauptfeiertage gehen von Mittwoch, 27. Mai bis Samstag, 30. Mai 2026.
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         Beeinträchtigungen: Da das Fest fließend in das Wochenende übergeht, herrscht im Land eine fast wochenlange Reisewelle. Behörden und Banken schließen komplett. Der Inlandsverkehr (Busse, Flüge, Autobahnen) ist extrem überlastet. In Großstädten wie Istanbul ist der Nahverkehr oft gratis, dafür sind Basare (wie der Große Basar) tagelang komplett zu. Rechnen Sie mit vollen 5 Tagen massiven Einschränkungen im geschäftlichen Leben.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Das mysteriöse Voynich-Manuskript

Es liegt in der Bibliothek der Universität Yale und gilt als die geheimnisvollste Handschrift der Welt: das Voynich-Manuskript. In der frühen Neuzeit von einem unbekannten Urheber verfasst, wurde es in den 1920er-Jahren allgemein bekannt. Es enthält viele rätselhafte Bilder und einen von Anfang bis Ende verschlüsselten Text. Die Schrift widerstand bislang allen Versuchen einer Dechiffrierung….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Kryptologie, Beinecke-Bibliothek, British Library, Donum Dei, Ethel Boole, Faksimile, Mary D’Imperio, NSA, ORF, Pleiaden, Rene Zandbergen, Roger Bacon, Rudolf IV, Schwalbenschwanzzinne, Sloane MS 2560, Tierkreis, Universität Köln, Voynich-Manuskript, Wikimedia, Wikipedia, Wilfrid Voynich, William Newbold

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Those were the DAIs

Die Pointe ist simpel, doch der alte Schlager einfach zu schön. DAI oder Data Applications International hieß ein belgischer Hersteller, der von 1979 bis 1982 einen Acht-Bit-Rechner baute. Ein anderer setzte die Produktion bis 1984 fort. Der DAI war der erste Mikrocomputer für einen Fernseh-Kurs. 1980 brachte das Magazin CHIP gleich zwei Artikel über ihn….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Computer Programme", "Mensch ärgere Dich nicht", "Microprocessors", "Thank you for the days", "Those were the days", BASIC, CHIP, Claude Simpson, Computer Sciences Corporation, DAI, Data Applications International, David Lockey, Daylaxians, Electronics, HomeComputerMuseum, Howard Kornstein, Indata, Intel, Intel 8080A, Jeu de Morpion, NDR-Klein-Computer, Teleac, Texas Instruments, Vier gewinnt

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Computersicherheit, Arduino auf Zephyr, Yocto 6.0 uvam

Ein indisches Startup plant die Auslieferung eines mit 700 MHz getakteten RISC/V-Mikrocontrollers, während Errata gegen die nRF54-Serie Beachtung verdienen. Ubuntu macht sich am CIX P1 breit, verschiedene Berichte demonstrieren Aspekte des Reverse Engineerings. Hier eine Liste von Interessantem zum Wochenstart.

Nordic Semiconductor: Neue Errata gegen die nRF54-Serie

Aus der Realität der immensen Komplexität moderner Mikrocontrollerdesigns folgt, dass die ausgelieferten Chips so gut wie immer mehr oder weniger große Fehler mitbringen. In einer vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft versendeten eMail kündigt Nordic nun eine Aktualisierung der Errata-Dokumente an, die die folgenden Chipfamilien betrifft:
• ⁠nRF54L15 Errata
• ⁠nRF54L10 Errata
• ⁠nRF54L05 Errata
• ⁠nRF54LM20A Errata
• ⁠nRF54LM20B Errata
• nRF54LS05A Errata 
• ⁠nRF54LS05B Errata 

Im Fall des nRF54L15 präsentieren sich die neu hinzugefügten Fehler wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://docs.nordicsemi.com/bundle/errata_nRF54L15_Rev2/page/ERR/nRF54L15/Rev2/latest/err_L15_changelog.html

Rohde & Schwarz FSWP – neue Funktionen angeteasert

Im Hause Rohde & Schwarz ist man sich der Schlagkraft der Gerüchteküche im Bereich der Vermarktung von Elektronik-Produkten durchaus bewusst. Aus diesem Grund „teaserte“ man in einer an Kunden verschickten E-Mails neue Funktionen für den FSWP.

Bildquelle: Rohde & Schwarz.

Außerdem vermeldete man die folgenden Neuerungen:

1
At IMS 2026 in Boston, our product manager Wolfgang Wendler will present new cross-correlation based measurement techniques for pulsed chirp signals - a capability that simply didn't exist before in phase noise testing. If you work in radar, this is the session to catch.
2
 
3
What to expect:
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     Deeper sensitivity where it counts - new reference and synthesizer improvements bring the noise floor down further, so even the most demanding oscillators and radar components reveal what they're really doing 
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     Faster results without compromise - external oscillator support means tests that used to take hours now take minutes, without trading away accuracy 
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     Wider frequency coverage, no external setup needed - additive phase noise measurements up to 56 GHz, with internal sources reaching 54 GHz, so you get outstanding sensitivity without added complexity 
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     Pulsed chirp measurements with cross-correlation - presented for the first time at the IMS conference stage. Characterizing amplifiers and components under real radar signal conditions is now possible in ways it simply wasn't before 
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One instrument. One workflow. No recabling, no compromises.

RISC/V – mazu als „Lehr-Betriebssystem.

Wer Betriebssysteme und Netzwerke auf einem tiefergehenden Niveau zu unterrichten sucht, wünscht sich über kurz oder lang ein kompaktes, für Lehrzwecke entwickeltes Betriebssystem.
So ein 64-bittige RISC/V-Kern als Lehrplattform zugelassen ist, könnte das als eine Mischung aus Linux und Plan9 konzipierte mazu geeignet sein. Unter der URL https://github.com/MazuNIX/mazu beschreibt sein Autor die dahinterstehende Designphilosophie folgendermaßen:

1
Unlike RTOSes that treat networking as an optional middleware layer and SMP as a bolt-on configuration flag, Mazu takes the opposite position: a connected embedded system needs bounded-latency scheduling, per-CPU execution paths, and a TCP/IP stack that respects both, all in the same address space, all under the same lock discipline. The kernel serves REST APIs and runs a web-based shell as ordinary preemptible tasks alongside deadline-scheduled control work.

Mindgrove S2401 – indischer 700 MHz-Mikrocontroller auf RISC/V-Basis

In Indien nutzt man die „Segnungen“ der RISC/V-Architektur umfangreich. Unter der URL https://www.linkedin.com/pulse/week-risc-v-may-15-2026-risc-v-international-a9mke/ wird nun der Produktions-Start einer RISC/V-MCU angekündigt, die mit ihrer Maximalfrequenz von 700 MHz durchaus für Aufmerksamkeit sorgt:

1
Mindgrove Technologies , an IIT Madras startup, is ramping up production of the S2401 RISC-V microcontroller, which the company describes as India's first commercial-grade secure IoT chip. Running at 700MHz on a 28nm process, the S2401 targets security-sensitive applications including fingerprint sensors, smart meters, and EV battery management systems.

Leider gibt es zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung noch keine weiteren Informationen zur Thematik.

Adafruit CircuitPython: umfangreiche Aktualisierungen.

Die Arbeiten an der Limor Fried-spezifischen Variante des Python-Interpreters für Embeddedsysteme schreiten pausenlos fort. Unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.2.1 findet sich die folgende Änderungszusammenfassung, die auf die aktuellste stabile Version des Programms eingeht:

1
     Fix crashes on certain boards with integral displays. 
2
     Adafruit MagTag 2025: improve display quality and support new display variant.

Wer eine in aktiver Entwicklung stehende Version bevorzugt, findet unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.3.0-alpha.2 ebenfalls eine neue Version. Änderungen beschreibt man folgendermaßen:

1
     Fix crashes on certain boards with integral displays. 
2
     Adafruit MagTag 2025: improve display quality and support new display variant. 
3
     Add CIRCUITPY_SDCARD_USB to settings.toml to control visibility of a mounted SD card on USB. 
4
     Support float values in settings.toml. 
5
     Report USB MSC drives as removable media to the host. 
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     Update ESP-IDF to v6.0.1. 
7
     Fix audiomixer.Mixer regressions on SAMx5x. 
8
     STM: support audio.AudioOut, using DAC.

Arduino Core auf Zephyr erreicht Version 0.55

Dass man im Hause Arduino über die Abkündigung von ARM’s MBED-Echtzeitbetriebssystem nicht unbedingt glücklich war, folgt aus der Logik seiner tiefen Integration in das Ökosystemen. Seit einiger Zeit arbeitet man daran, die „Basis“ der Arduino-Laufzeitumgebung auf das von der Linux Foundation vorangetriebene Zepyhr zu portieren.
Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/05/15/arduino-core-on-zephyr-0-55-getting-ready-for-the-final-mile/ verkündigt man nun, fast an einem Punkt angelangt zu sein, wo man die Zephyr-Variante des Arduino-Cores als stabil betrachten kann. Zu den Änderungen in der vorliegenden Version vermeldet man dann – unter Anderem – das in der Abbildung gezeigte.

Bildquelle: https://github.com/arduino/ArduinoCore-zephyr/releases/tag/0.55.0

Ubuntu mit Unterstützung für CIX P1-Prozessoren

Die mit zwölf Kernen ausgestattete P1-CPU aus dem Hause CIX erfreut sich seit ihres Erscheinens konstanter Beliebtheit. Eine Referenz-Implementierung wäre der OrangePi 6 Plus, über den unter https://www.mikrocontroller.net/news/orangepi-4-pro-orangepi-6-plus-einplatinencomputer-im-zeichen-der-leistung und https://www.youtube.com/watch?v=RyxSWJNOACw weitere Informationen zur Verfügung stehen.
Aufgrund der für den Desktopeinsatz mehr als ausreichenden Rechenleistung kommt, was kommen muss: im Hause Canonical arbeitet man daran, ein semioffizielles Ubuntu-Image für diesen ARM-Prozessor anzubieten.

Bildquelle: Canonical

Spezifischerweise findet sich unter der URL https://discourse.ubuntu.com/t/ubuntu-concept-goes-cix-p1/82213 neben der Möglichkeit zum herunterladen des Images auch die folgende Passage, die auf den „Beta-Zustand“ der vorliegenden Ubuntu-Variante hinweist:

1
The image comes with a Linux 7.0 kernel, based on the CIX open source release from github. In terms of drivers, we will stick entirely to open source options with an upstream-first approach.

Yocto Linux: Version 6.0 verfügbar.

Wer eine hauseigene und ressourcensparende Linux-Distribution für ein Embedded-System zusammenzustellen gedenkt, greift seit jeher auf Yocto Linux zurück.
Vor wenigen Tagen erschien die Version 6.0 des Produkts, die die von den diversen, als Rezept bezeichneten Bauanleitungen generierten Pakete aktualisiert. Spezifischerweise findet sich unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/05/14/yocto-project-6-0-wrynose-released-with-linux-6-18-lts/ ein zusammengefasster Changelog, der sich folgendermaßen präsentiert:

1
     Linux kernel 6.18 LTS 
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     Toolchain updates: GCC 15.2, glibc 2.43, LLVM 22.1, Go 1.26, and Rust 1.94. 
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     - - -
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     Support for building on Fedora 43, OpenSUSE Leap 16.0, and Ubuntu 26.04. 
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     . . .
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     Systemd is set as the default init system. This change impacts nodistro builds and any distros not derived from Poky. The default init system for Poky remains sysvinit. 
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     TLS 1.0 & 1.1 support is disabled by default in OpenSSL. 
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     Updated host system requirements: 32 GB RAM and 140 GB disk space,

Wie immer gilt, dass das Entwicklerteam „bestehenden Nutzern“ verschiedenste Dokumente an die Hand gibt, um den Umstieg zu erleichtern. Weitere Informationen hierzu finden sich im Hause CNX.

AirKamuy 150 – japanische Drohne aus Wellpappe

Drohnenkriege sind immer Wirtschaftskriege: wer mit der F-15 eine 20 000 US-Dollar kostende Drohne herunterholt, wird über kurz oder lang durch Staatsbankrott verlieren.
In Japan ist man sich dieses Problems bewusst, weshalb man nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine aus Wellpappe bestehende und dementsprechend extrem preiswerte Drohne loszulassen sucht.

Bildquelle: https://en.airkamuy.com/.

Interessant ist, dass das japanische Verteidigungsministerium und der japanische militärindustrielle Komplex an dieser Technologie immenses Interesse zeigen. Weitere Informationen zur politischen Unterstützung finden sich unter der URL https://futurism.com/robots-and-machines/japan-cardboard-drones.

Teledyne FLIR: Neue Kameramodule für Embeddedsysteme.

Im Hause FLIR gibt es Neuigkeiten. Spezifischerweise stehen die in der Abbildung gezeigten Module ante Portas – hervorzuheben ist im Fall der DragonFly-Serie vor allem ihre Fähigkeit, Informationen über ein USB 3-Interface zur Verfügung zu stellen.

Bildquelle: Teledyne FLIR

RSGB – Workshop zu Vektor-Netzwerk-Analysatoren

Die britische Amateurfunk-Organisation RSGB hat einen durchaus innovativen Weg zur Erwirtschaftung von Einnahmen gefunden. Wie in der Abbildung gezeigt bietet man Workshops zu Themen an, die Funkamateure interessieren könnte – das Thema Vektor-Netzwerk-Analysetoren ist nach Ansicht des Autors (er kämpft nach wie vor mit seinem 8753C) mehr als gelungen.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DYZF4OzFGcZ/?igsh=MXJ5YTN6M2FxeWR3NA%3D%3D

Mender: cloudbasierter Software-Aktualisierungsdienst nun mit Unterstützung für Mikrocontroller.

Aufgrund der teilweise quelloffenen Architektur ist Mender im Bereich der Open Source-Systeme seit jeher populär. Bisher galt allerdings, dass sich der Dienst auf die Aktuell-Haltung von Embedded Linux-Systemen beschränkt. Ab sofort gilt dies nicht mehr – man kündigt die Verfügbarkeit einer Mikrocontroller-Variante an:

1
Northern.tech, the leader in device lifecycle management and the company behind Mender, announces today the new release of Mender, including support for microcontrollers (MCUs). Following customer demand, the new Mender MCU client extends the same enterprise-grade OTA update infrastructure, tr

Retro, zur Ersten – Palm OS auf Fisher-Price Pixter

Dmitri Grinberg – der Programmierer ist für seine diversen Erweiterungen von Palm OS unvergessen – gelang vor einiger Zeit die Ausführung von Palm OS auf einigen Fisher Price-Spielzeugen. Unter der URL https://dmitry.gr/?r=05.Projects&proj=37.%20Pixter findet sich nun eine faszinierende Zusammenfassung des „Gestationsprozesses“, der das Reverse Engineering der nur leidlich dokumentierten Hardware en Detail dokumentiert.

Retro, zur Zweiten – Windows CE 2.11 auf Nintendo 64

Der Nintendo 64 war aufgrund seiner technischen Unterlegenheit gegenüber PS1 und Co. ins Hintertreffen geraten. Das bedeutet nicht, dass seine MIPS-basierte Architektur nicht interessant bleibt. Unter der URL https://github.com/ThroatyMumbo/WinCE64 finden sich die Ergebnisse einer „Tour der Force“, die die Ausführung einer frühen Version von Windows CE auf der Spielkonsole zum Thema hat.
Zu beachten ist, dass PocketPC-Freaks an dieser Stelle nicht auf jauchzen sollen – die Portierung tut außer dem Booten des Windows CE-Kernels nur vergleichsweise wenig.

Lesestoff: ESP32-C als Red Team-Werkzeug im Bereich des Pentesting

Der aufgerüstete Funk-Transciever des ESP32-C5 ermöglicht neue Anwendungen im Bereich des Pentesting. Seeed Studio bietet unter der URL https://www.seeedstudio.com/blog/2026/04/21/beyond-the-congestion-why-the-xiao-esp32-c5-is-the-ultimate-tool-for-wireless-auditing-and-next-gen-iot/ eine Zusammenfassung an, die sich – naturgemäß – auch mit anderen ESP32-C5-Boards umsetzen lässt.

Lesestoff, zur Zweiten – Deanonymisierung von Nutzern des Mullvad-VPNs

Der Bereich der Computersicherheit ist unter anderem deshalb so interessant, weil das Erzeugen eines „gehärteten“ Systems eine holistische Aufgabe darstellt.
Im Hause Mullvad gab es einen Designfehler, der die Deanonymisierung von Nutzern des VPN-Diensts ermöglicht. In der unter der URL https://tmctmt.com/posts/mullvad-exit-ips-as-a-fingerprinting-vector/ bereitstehenden Beschreibung findet sich die folgende Passage, die auf die „Intensität“ eingeht:

1
This particular set of IPs in the screenshot resolves to a float value between 0.2909 and 0.2943 for a difference of 0.0034, which means that 0.34% of Mullvad users share these IPs. At a ball park estimate of a 100,000 active Mullvad users, this equates to 340 users.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

16. Mai 1916: die erste Telefonkonferenz

Sein erstes Telefongespräch führte Alexander Graham Bell vor 150 Jahren in Boston. Danach eroberte sein System die Welt. Wir Deutsche feiern lieber Philipp Reis als den Erfinder, der schon 1861 in Frankfurt am Main telefonierte. Unbestreitbar ist aber, dass vor 110 Jahren in den USA die erste Konferenz per Fernsprecher stattfand, die acht Städte verknüpfte….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "The Telephone Review", AIEE, Alexander Graham Bell, Allison Marsh, American Telephone and Telegraph Company, Funktelefon, Guinness Buch der Rekorde, IEEE, John Carty, Kerzenhalter-Telefon, MIT, National Museum of American History, Philipp Reis, Stromberg-Carlson, TAT-1, Telefonkonferenz, Theodore Vail, Thomas Watson, Verstärkerröhre, Woodrow Wilson

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Cyberagentur startet Rezertifikationsprojekt, Raspberry Pi-AI-Assistent, RISC/V und mehr

Wer einmal einen zertifikationsrelevanten IBM PS/2 am Leben halten musste, wird sich über das neueste Forschungsprojekt der Cyberagentur freuen. Verschiedene RVA23-kompatible RISC/V-Boards erleichtern den Einstieg, während ein Präzisionsoszillator den AI-Rechenzentrumsmarkt zu erobern sucht.

AkzoNobel – Flugzeug-Farbinspektion per Drohne

Die Nutzung von Drohnen zur Analyse schwer zugänglicher Bereiche ist per se nicht neu. Im Hause AkzoNobel zeigt man nun ein interessantes Anwendungsfeld-Spezifischerweise möchte man Drohnen nutzen, um die Qualität der Bemalung von Luftfahrzeugen zu überprüfen:

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The existing Iris GVI drone flies in a set grid over a planes surface and provides a full-surface visual analysis by taking up to 600 high definition photos. The coatings management software then analyzes the images to flag any issues or wear of the coatings. Employing an advanced two-drone system further boosts Aerofleets ability to precisely determine when an aircraft needs to be repainted, rather than simply using time or flight hours.

Interessant ist am vorliegenden System der Aufbau der Drohne. Das folgende Bild zeigt die Schutzkufen, die Kontakt zwischen Propeller und Luftfahrzeugaußenhaut zu vermeiden haben.

Bildquelle: AkzoNobel.

SiTime Elite 2 Super-TCXO – Präzisionsoszillator für AI-Rechenzentren.

Dass sich Präzisionsoszillatoren in den verschiedensten Bereichen gut verbreitet haben, dürfte für Leser von Mikrocontroller.net nicht wirklich neu sein.
Mit der Elite 2 Super-TCXO-Familie betritt SiTime dann doch Neuland. Im Rahmen der Ankündigung vermelden die Amerikaner nämlich, sich konsequent auf die Bedürfnisse von AI-Data Centers auszurichten:

1
Sevalia continued, To address this, the industry is driving towards a target of 10 nanoseconds time synchronization across an AI cluster, down from 1 microsecond today. We collaborated closely with leading AI system architects at hyperscalers and silicon providers and concluded that the right oscillator can significantly improve clusterwide synchronization. Thats why we developed the Elite 2 Super-TCXO. The device delivers sub-nanosecond synchronization, 10X better than target, which is enabled by its exceptional thermal and short-term stability. With these characteristics, Elite 2 minimizes time errors between GPUs, unlocking higher system utilization, greater throughput and better performance per watt. This is the result of SiTime leadership and systems thinking, applied to one of AIs hardest problems.

Bildquelle: SiTime.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Auflistung der Leistungsdaten, die sich für das vorliegende Teil folgendermaßen präsentiert:

1
     1 ns time synchronization accuracyup to 100X better
2
     ±2 ppb/°C dF/dT (frequency temperature slope)up to 25X better
3
     6 × 10⁻¹² Allan Deviation (ADEV)up to 8X lower
4
     ±50 ppb frequency stability over -40 to 105°Cup to 4X better
5
     3.2 mm × 2.5 mm (8 mm²) footprintup to 2X smaller 
6
     Digital frequency tuning simplifies timing-aware network design
7
     Eliminates activity dips and micro jumps inherent in quartz technology
8
     Resistant to shock, vibration and board bending
9

10
Availability
11
The Elite 2 Super-TCXO is sampling now, with commercial production expected in Q3 2026. 
12
The Elite 2 Super-TCXO is available in 3.2 mm × 2.5 mm plastic and 5.0 mm × 3.2 mm ceramic packages. Part numbers: SiT5234, SiT5235, SiT5434 and SiT5435.

Gasmet – FTIR-Gasanalyse ohne Referenzgas

Auf dem FTIR-Verfahren basierende Analysesysteme bewerten das volle Infrarot-Spektrum einer Gas-Probe, um anhand der Reflektionen Rückschlüsse auf verschiedene enthaltene Komponenten zu ziehen.
Bisher galt, dass hierzu eine „Referenz-Messung“, meist unter Nutzung eines Edelgases, erfolgreich war. Der in Finnland ansässige Anbieter Gasmet bietet nun ein Sonderregime an, das – wie im folgenden besprochen – ohne Referenzmessung auszukommen sucht:

1
 
2
In FTIR gas analysis, the background spectrum forms the basis of all measurements, as all sample results are compared against the selected background. Traditionally, Gasmet has recommended measuring this background using highpurity nitrogen, which remains the appropriate approach for many other applications and measurement tasks.
3
The new ambient air background option allows GT5000 Terra users to measure the background using clean ambient air just before entering the area of interest. In timecritical safety and response scenarios, this reduces preparation steps and supports faster field deployment while maintaining the intended measurement performance when background and measurement conditions are similar.

Cyberagentur: Analyse von Methoden zum Fortschreiben von Zertifikation auf neue Hardwarekomponenten

Verschiedenste Unternehmen verdienen sich mit dem Verkauf „gelagerter“ Hardware gutes Geld. Preistreiber ist, dass die Rezertifikation von kompletten Systemen noch teurer wäre.
Die Cyberagentur möchte diesem Problem mit einem neuen Forschungsprojekt namens AkoS an die Pelle rücken. Spezifischerweise wird der neue Versuch nach folgendem Schema beschrieben:

1
Die Ausgangslage ist ein strukturelles Problem: Kritische Systeme unterliegen strengen Auflagen und Zertifizierungsanforderungen. Gleichzeitig sind Zertifizierungs- und Re-Zertifizierungsprozesse häufig zeit- und ressourcenintensiv. In der Praxis kann dies dazu führen, dass bereits zertifizierte Systeme nicht oder nur verzögert aktualisiert werden, um erneute Prüfverfahren zu vermeiden. Genau dadurch entstehen jedoch Sicherheitsrisiken, weil veraltete Systeme bekannte Schwachstellen enthalten können.
2
AkoS soll deshalb Forschungsfragen adressieren, die Aktualisierung und Zertifizierung schnell, effizient und sicher ermöglichen

Wie im Fall vieler anderer Cyberagentur-Projekte handelt es sich auch hierbei um ein in Zusammenarbeit mit der EU durchgeführtes Vergabeprojekt. Weitere Informationen über Teilnahmemodalitäten und Co. finden sich im folgenden Snippet:

1
Die Teilnahme erfolgt über eine Online-Umfrage unter: https://t1p.de/8ddnp 
2
Die Veröffentlichung wurde zusätzlich im Vergabeportal der Europäischen Union bekannt gemacht: https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/319908-2026
3
Antworten können bis einschließlich 19.06.2026 (23:59 Uhr, MESZ) eingereicht werden. Rückfragen zum Verfahren beantwortet das AkoS-Team per E-Mail unter: akos-ibv@cyberagentur.de.

Nuvoton NuML – neue IDE für AI-Aufgaben

Dass Hersteller von Mikrocontrollern Software als integralen Bestandteil ihres Ökosystems ansehen, ist per se nicht neu. Im Hause Nuvoton lanciert man nun eine neue integrierte Entwicklungumgebung, die sich voll und ganz an Entwickler von AI-Systemen richtet.

Bildquelle: Nuvoton

Zu den sonstigen Leistungsdaten vermeldet man folgendes – unklar ist derzeit lediglich, welche Kosten für Nutzer anfallen:

1
This "download and run" approach allows developers to bypass tedious setup processes and immediately access intuitive project management features, where they can easily create projects for data collection, machine learning deployment, or a combination of both to facilitate rapid iteration.
2
Strong Data Collection and Conversion Features
3
Accurate data is the foundation of any AI model. NuML Studio provides full support for sensors and automatic data conversion:
4
     Support for Many Sensors: It supports 3-axis G-sensors, 16KHz Audio, and Image collection using the NuMaker-M55M1 board.
5
     Automatic Data Conversion: Collected raw data can be converted into standard formats like .csv (for sensors), .wav (for audio), or .jpg (for images) with one click.
6
     Cloud Integration: With built-in machine learning platform API support, developers can upload their collected data directly to a cloud platform for model training.
7
Automatic Project Generation for Fast Deployment
8
The core technology of NuML Studio can automatically create firmware projects that follow industry standards:
9
     Support for Popular Models: It works with the TensorFlow Lite Micro (TFLM) framework and supports quantized models.
10
     Automatic Firmware Creation: It can automatically generate Keil MDK and VS Code CMSIS projects for tasks like image classification, object detection, and keyword spotting (KWS).
11
     Hardware Optimization: For chips with an Arm® Ethos-U55 NPU (such as the NuMicro M55M1), it provides special library support to get the best performance from the hardware.

Raspberry Pi: AI-getriebene Dokumentationssuche

Dokumentation bzw das einfache Finden von Hilfe ist ein Alleinstellungsmerkmal, der der Raspberry Pi PLC das Erreichen höherer Preise für ihre Prozessrechner ermöglicht. Nun bietet man ein neues Suchsystem an, das zur Fragenbeantwortung auf künstliche Intelligenz setzt.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/search-our-documentation-by-meaning-not-keywords/

Spezifischerweise soll das AI-Modell die folgenden Datenquellen auswerten:

1
The chatbots are actually using Raspberry Pi documentation, including the html, the white papers and books stored in pip.raspberrypi.com, and some specific GitHub repositories that have documentation built into them (for example, rpi-image-gen).

3D-Druckuzustandserfassung durch Akustik bzw Vibrationsanalyse

Unbeaufsichtigte 3D-Drucker produzieren manchmal „moderne Kunst“. An der Universität zu Huddersfield arbeitet man an einem neuen, wohl von FFT-Analysatoren wie dem HP HP 3561A inspirierten Verfahren zur Vermeidung ebendieser.

BILDQUELLE https://www.mdpi.com/2075-1702/14/5/508

SiFive Performance P570 Gen3 – neuer RVA23-kompatibler RISC/V-Kern

SiFive lanciert einen neuen RISC/V-Kern, der – wie in der Abbildung gezeigt – verschiedene Erweiterungen im Bereich Vektor- und sonstige Mathematik mitbringt und somit auch für rechenintensivere Aufgaben geeignet ist.

Bildquelle: https://www.sifive.com/cores/performance-p500#product_brief

Firefly AIBOX-K3 – RVA23-kompatibler Mini-PC

Mit dem RK3588 vergleichbare Leistung auf Basis von RISC/V-Technologie verspricht Firefly im in der Abbildung gezeigten und durchaus attraktiven Gehäuse – dank Unterstützung für RVA23 funktionieren moderne Versionen von Ubuntu problemlos.

Bildquelle: https://www.firefly.store/products/aibox-k3-risc-v-edge-mini-pc

Unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/05/12/firefly-aibox-k3-an-edge-ai-mini-pc-powered-by-spacemit-k3-risc-v-soc/ finden Interessierte weitere Verweise, beispielsweise auf verschiedene unterstützte Betriebssysteme.

Lesestoff: von der Aufgabenverteilung am Arduino Uno Q.

Mit dem Arduino Uno Q belebten die Italiener eine durchaus „alte“ Technologie wieder-kombinatorische Prozessrechner gab es ja schon in Form des Arduino Yun.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2026/05/08/real-talk-building-with-arduino-uno-q/

Hervorzuheben ist, dass der Arduino Uno Q einige neue Fragestellungen aufwirft. In Zusammenarbeit mit Kamitronix steht nun ein – durchaus sehenswertes – Lehrvideo zur Verfügung, das über Besonderheiten aufklärt.

Lesestoff zum Hören – Anders Hejlsberg über Turbo Pascal, C#, TypeScript und mehr

Anders Hejlsberg ist für das Design verschiedenster Programmiersprachen bekannt. In einem unter https://newsletter.pragmaticengineer.com/p/typescript-c-and-turbo-pascal-with?utm_source=post-email- bereitstehenden Podcast spannt er nun den Bogen von Turbo Pascal bis TypeScript – nicht nur für an Anekdoten interessierte Personen faszinierende Lektüre.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Als der erste Computer wieder auferstand

Am 12. Mai 1941 führte Konrad Zuse in Berlin die V3 vor, später erhielt sie den Namen Z3. Sie führte ein Rechenprogramm mit Relais aus und war der erste Computer. 1943 wurde die Z3 im Krieg zerstört, 1962 schuf Konrad Zuses Firma, die Zuse KG, einen Nachbau und zeigte ihn auf einer Ausstellung in München….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Sieg der Computer", Bayerischer Rundfunk, Carola Dahlke, Christof Traber, CIA, Deutsches Museum, Deutsches Technikmuseum, Enter Technikwelt, FU Berlin, Horst Zuse, IFIP, Interdata, International Federation for Information Processing, Isaac Auerbach, Konrad Zuse, Raúl Rojas, Technische Hochschule München, Werner Büdeler, Zuse KG, Zuse V3, Zuse Z11, Zuse Z22, Zuse Z23, Zuse Z3, Zuse-Forum

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

FCC-Labore auf Gegenseitigkeit, neuer Raspberry Pi-Imager, RISC/V und mehr

HOLT stellt einen neuen IC vor, der verschiedene Avionikbusse zu vereinen sucht. Bamboo Labs teasert derweil für den Lebensmittelkontakt freigegebene PLA-Filamente, während ein Angriff auf die Spannungsversorgung von nRF-SoCs das Auslesen von AES-Schlüsseln erlaubt.

Igors Lab: Von Meßaufbauten zur Bewertung der Qualität von Audio

Wer HPs Messgeräte-Portfolio studiert, findet immer verschiedenste auf Audio-Qualität spezialisierte Produktlinien. Heute wird dieses Feld von Audio Precision vorangetrieben – das Unternehmen war auf Mikrocontroller.net in der Vergangenheit immer wieder Thema.
Igors Lab – die Webseite ist eigentlich als Newsdienst für die PC-Branche bekannt – beschloss, einen „preiswerteren“ Meßprozess zusammenzustellen. Unter der URL https://www.igorslab.de/audio-messungen-von-mainboards-soundkarten-und-externen-dacs-grundlagen-fuer-neue-testreihen-im-labor/ findet sich eine – nach Ansicht des Autors durchaus lesenswerte – Zusammenfassung der verbauten Komponenten.

USA: FCC-Labore im Ausland nur noch in Staaten mit Gegenseitigkeitsvertrag

Wer eine ältere Ausgabe von Akenhurst’s Klassiker zu internationalem Recht erwirbt, stolpert – schnell – über eine Grundlagen-Erklärung des Konzepts des Tit for Tat.
Unter der URL https://www.consumerelectronicstestdevelopment.com/content/news/fcc-moves-to-restrict-foreign-test-labs findet sich nun eine Ankündigung, dass die – immer auf Krawall gebürstete Trump-Administration nun plant, Tit for Tat-Maßnahmen auch im Bereich der Testlabor-Akkreditierungen umzusetzen:

1
Under a newly adopted Notice of Proposed Rulemaking, the FCC is considering prohibiting recognition of electronic device test labs and certification bodies in countries that do not have reciprocity agreements with the United States. The proposal would require that foreign labs operate in countries with Mutual Recognition Agreements or comparable trade arrangements ensuring equal treatment of US-based labs. If adopted, affected labs would be phased out over a two-year period.

Altera FPGA AI Suite – Release 2026.1.1 ausgeliefert

Die Beschleunigung von allen Herren AI-Aufgaben ist ein Task, den man im Bereich der Arbeit mit FPGAs immer wieder antrifft. Mit Altera FPGA AI Suite bietet Altera seit einiger Zeit eine Software-Suite an, die auf die „FPGA-Konversion“ von generischen ML-Modellen spezialisiert ist.

Bildquelle: https://www.altera.com/products/development-tools/fpga-ai-suite

Spezifisch gilt nun, dass eine neue Version des Produkts ausgeliefert wurde. Als „Highlights“ betrachtet Altera folgende Funktionen:

1
Key Highlights in FPGA AI Suite 2026.1.1 
2
Optimized Spatial Architecture: 
3
Maximize parallelism and throughput for edge AI inference using spatial computing techniques, achieving deterministic, low-latency performance. 
4
Streamlined AI Development Flow: 
5
Simplify integration and accelerate model deployment, from framework import to FPGA implementation.
6
Improved Performance Efficiency: 
7
Achieve optimal performance per watt with hardware-aware AI compilation for power-constrained environments.
8
Streamlined Toolchain Experience: 
9
Work seamlessly across Quartus® Prime and development tools for a unified workflow from model optimization to deployment.
10
Expanded Model Compatibility: 
11
Bring more models to FPGA with broader support for industry-standard AI frameworks.

Raspberry Pi Imager: Erweiterungen ante Portas

Die vor wenigen Tagen durchgeführte Erweiterung des Fernwartungsdienst Raspberry Pi Connect lenkte von der unter der URL https://github.com/raspberrypi/rpi-imager/releases/tag/v2.0.9 angekündigten Betaversion des Raspberry Pi Imagers ab.
Fokus der – diversen – von den Uptoniten durchgeführten Erweiterungen und Verbesserungen ist neben der Secure boot-Funktion die Möglichkeit, neu hochgebrachte Raspberry Pi-Instanzen “direkt“ in Raspberry Pi Connect einzubinden:

1
      Pi Connect for Organisations: 
2
     New wizard flow for registering devices into a Pi Connect organisation 
3
     On-device key signing via ConnectDeviceRegistrar (HTTPS) 
4
     Track org enrolment tokens through ImageWriter 
5
     Register device identity with Connect after a Fastboot flash 
6
      CM5 / Secure Boot re-provisioning: 
7
     Rewrite SecureBootProvisioner for in-place re-provisioning 
8
     New CM5 re-provisioning pipeline in FirmwareManager 
9
     Add BootloaderImage TLV editor for pieeprom.bin 
10
     Bootfiles repacking (replaceEntry + writeToFile) 
11
     Add config-sig, RSA pubkey extraction, bootcode2712 signing 
12
     Debug toggles for force-secure-boot and signed Fastboot gadget

Holt HI-6141 – 1 Mbps und 10 Mbps 1553-Busse in einem IC

Datenbusse der 1553-Familie sind sowohl in zivilen als auch in militärischen Avionik-Aufgaben populär. Mittlerweile gilt, dass es verschiedene Versionen mit verschiedenen Geschwindigkeiten gibt.
Nun gilt, dass im Hause Holt ein „Kombinations-Chip“ ante Portas steht. Im Prinzip kombiniert er die schon bekannten HI-6130 und HI-6140 .

Bildquelle: https://www.holtic.com/documents/818-hi-6141_v-rev-newpdf.do

Bamboo Labs: PLA-Filament mit Lebensmittelkontaktzulassung verfügbar.

In Sachen 3D-Druck gibt es eine interessante Neuerung. Der im Allgemeinen gut informierte Branchen-Newsdienst 3DDruck.com berichtet unter der URL https://3druck.com/3d-druckmaterialien/bambu-lab-pla-pure-filament-mit-lebensmittelkontakt-zulassung-vorgestellt-28157224/ von einem neuen, für den Lebensmittelkontakt zertifizierten Filament:

1
. . .erste konsumentenorientierte 3D-Druck-Filament, das seine vollständige Zutatenliste offenlegt und mit einer derart reduzierten Formulierung eine Zertifizierung für Lebensmittelkontakt erreicht. Bambu Lab nennt drei Zertifikate: UL GREENGUARD für Emissionen in Innenräumen, die EU-Verordnung Nr. 10/2011 für Materialien mit Lebensmittelkontakt sowie EN 71-3 für die Sicherheit von Spielzeug.

Zu beachten ist, dass es derzeit nur diese Ankündigung gibt – Preislisten und Co. suchte der News-Autor zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung vergeblich.

RISC-V Ratified Specifications Library – zentrales Repositorium aller RISC/V-Spezifikationen.

Dass ein RISC/V-Prozessor bzw. die in ihm implementierte Assemblersprache durch eine Gruppe von Spezifikationen beschrieben ist, wollen wir als bei den Lesern bekannt voraussetzen.
Problematisch war bisher vor allem, dass diese Spezifikationen über Dutzende von Quellen verteilt waren. Das Standardisierungsgremium wendet sich diesem Problem nun mit dem in der Abbildung gezeigten Dienst zu, der eine „Sammlung“ aller Spezifikationen anzubieten sucht.

Bildquelle: https://docs.riscv.org/reference/home/index.html

Side-Channel-Attacke auf NRF-SoCs.

Seitenkanal-Angriffe haben sich im Laufe der letzten Jahre als durchaus etablierte Angriffsmethode auf alle Herren Systeme etabliert. Im Paper “Screaming Channels: When Electromagnetic Side Channels Meet Radio Transceivers” findet sich eine neue Spielart, die – wie in der Abbildung gezeigt – die „gemeinsame Versorgungsspannung“ zum Ziel hat.

Bildquelle: https://www.s3.eurecom.fr/docs/ccs18_camurati.pdf

Über die zur „praktischen Ausnutzung“ erforderliche Infrastruktur vermeldet das unter einer Open Access-Lizenz stehende Paper folgendes:

1
The physical setup consists of two main components: the target chip and an SDR to collect the traces, placed in an anechoic test chamber at a distance of 10 m from each other, as shown in Figure 5. The chip runs periodic AES encryptions with a fixed key and random plaintexts, using the tinyAES implementation included in the Nordic Semiconductor SDK4 . Moreover, the chip is configured to modulate and transmit random data according to the Bluetooth standard on a fixed channel without Adaptive Frequency Hopping (AFH)

Zu beachten ist, dass derartige Methoden – in ähnlicher Weise – schon 2018 in ODINI : Escaping Sensitive Data from Faraday-Caged, Air-Gapped Computers via Magnetic Fields vorgeschlagen wurden. Das Paper arbeitete damals auf Ebene von Workstations mit Air-Gaps – weitere Informationen finden an Sicherheit interessierte Personen unter der URL https://arxiv.org/abs/1802.02700.

PCIe 8.0 erreicht 1 TB/sec Bandbreite

Dass sich PCIe im Bereich verschiedener Prozessrechner gut etabliert, wollen wir als bekannt annehmen. Die achte Version des Standards soll nun – wie in der Abbildung gezeigt – für mehr Performance sorgen.

Bildquelle: https://www.tomshardware.com/tech-industry/pci-sig-reveals-pcie-8-0-0-5v-spec-first-draft-includes-1-tb-s-bandwidth-and-new-connector-technology

DF Robot: Flexibles AMOLED-Display mit HDMI

Flexible Displays sind in „Smartphones“ aller Herren Hersteller gut etabliert. Dort erfolgt die „Kommunikation“ mit dem Host im Allgemeinen allerdings per MiPi, während gewöhnliche Prozessrechner HDMI bevorzugen.
Im Hause DF Robot – das Unternehmen bietet allerlei Arten Prozessrechner-Zubehör an – möchte man nun ein rund 7 Zoll großes Display anbieten, das neben einer Auflösung von 2400×1080 einen HDMI-Konverter mitbringt.

Bildquelle: https://www.dfrobot.com/product-3113.html

Ploopy Bean – quelloffener TrackPoint

Im Hause Ploopy bietet man quelloffene Eingabeperipherie an. Neu ist nun ein an den in ThinkPads verbauten TrackPoint erinnerndes Gerät, das sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://ploopy.co/shop/bean-pointing-stick/

Hervorzuheben ist, dass auch die Mechanik – der Autor denkt hier beispielsweise an die diversen Federn, die den TrackPoint in Position halten – ebenfalls quelloffen sind. Ein Besuch lohnt sich also auch für all jene, die „nur“ mehr über den Aufbau von Joysticks und ähnlichen Peripheriegeräten zu lernen begehren.

SpacemiT K3 X100 – RVA23-fähige CPU nun als Entwicklerboard zu haben

Canonicals Entscheidung, in neuen Versionen von RISC/V-Ubuntu auf RVA 23 als Mindestprofil zu setzen, hat für verschiedenste Produkte (wie den OrangePi mit RISC/V-Prozessor) Probleme verursacht.
Eine der Gewinner war das Unternehmen SpacemiT, dessen Achtkernprozessor K3 X100 die benötigten ISAs nativ unterstützt. Nun gibt es von vier unterschiedlichen Anbietern Evaluationsboards, die die direkte Inbetriebnahme ermöglichen und die durch die Bank rund € 350 vor Steuern kosten.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c2u3Qh3Z

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c3GNnecR

Bildquelle: https://sipeed.com/k3

Bildquelle: https://arace.tech/products/milk-v-jupiter-2?variant=44135408894132

CartoType für Energietechniker und Infrastrukturplaner

Im Hause Cartotype – das Unternehmen bietet eine Big Tech-unabhängige Alternative zu Google Maps und Co. – hat man Energietechniker als neue Zielgruppe avisiert. Spezifischerweise ist es ab sofort möglich, die in OpenStreetMap enthaltenen Informationen im Bezug auf Stromleitungen auszuwerten und in die Renderings einzubeziehen:

1
The map shows major and minor power lines and their supporting poles and towers in light brown. The makemap tool now imports power lines and substations by default when you use the standard import rules, and the standard style sheet displays them as a new layer named power.

Grafisch präsentiert sich dies dann wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Cartotype.

AMS Osram: CMOS-Bildsensoren gehen ebenfalls in den Verkauf

Die „Zerfleischung“ des österreichischen Halbleiter-Herstellers geht unbegrenzt weiter.
Unter der URL https://investors.indie.inc/news/news-details/2026/indie-to-Acquire-CMOS-Image-Sensor-Product-Line-from-ams-OSRAM/default.aspx findet sich nun die folgende Meldung, die auf den Verkauf der CMOS-Sensorsparte hinweist:

1
ALISO VIEJO, Calif.--(BUSINESS WIRE)-- indie Semiconductor (Nasdaq: INDI), an automotive solutions innovator, has announced the signing of a definitive agreement to acquire the fabless CMOS image sensor group from ams OSRAM AG for a total consideration of 40 million euros.

Linux 7.2 – Unterstützung für AMD K5 und Cyrix-Prozessoren fällt.

Nach der „Ausrottung“ der 486 geht es in Linux 7.2 bestimmten Spielarten von Pentium-Prozessoren bzw. ihren Alternativen an den Kragen. Der im Allgemeinen gut informierte Branchen-Newsdienst Phoronix berichtet unter https://www.phoronix.com/news/AMD-K5-CPUs schlechte Nachrichten für die CPU-Oldies:

1
Following the i486 farewell, TSC-less i586/i686 processors are being removed. Supporting those vintage GPUs without the Time Stamp Counter "TSC" instruction are becoming a burden on Linux kernel developers and thus the support is being removed. TSC-capable Intel Pentium processors and the likes will still be supported with this just being for TSC-less i586/i686 CPUs.

Rochester: Unterstützung für Intel-Prozessoren und CAN-Interfaces.

Die Abkündigungen im Linux-Kernelteam haben nicht dazu geführt, dass Legacy-Systeme aus der Welt verschwinden. Unter der URL https://www.rocelec.com/news/the-authorized-source-for-intels-x86 kündigt Rochester an, verschiedenste Intel-Prozessoren und Intel-Mikrocontroller anbieten zu können. Explizit betont man, dass dies auch die im PLCC-Gehäuse vorliegenden SKUs umfasst:

1
8051, 8086/8088, 80C186XL, 80C188XL, 80C196KC, and others. Over the past 15 years, Rochesters product replication engineering team has ported the 80C186XL twice in response to fab process obsolescence and ongoing customer demand. As the original PLCC packaging used on many of these Intel products became obsolete, Rochester established this assembly capability at its Newburyport headquarters, making these replication and assembly investments independently to ensure continuity for long term system partners. 
2
This Intel partnership also extends to a wide range of 32-bit and 64-bit x86 processors, with Rochester maintaining inventory of more than 2 million units across 280 part numbers. Our extensive Intel offering includes well-known families such as Xeon, Pentium, Core Duo, Celeron, and Atom processors, as well as 80286/386/486 devices.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch noch die URL https://www.rocelec.com/news/can-bus-support. Rochester berichtet dort über die Fähigkeit, verschiedene CAN-Interface-Produkte als Second Source offerieren zu können.

Lesestoff: vom Design von Schraublöchern für 3D-Drucke

Dass die Kombination aus Schraube bzw. Sechskantmutter und 3-D-gedruckten Objekt zu lustigen Effekten führen kann, hat der Autor beispielsweise unter der URL https://youtu.be/85jNyOHnDA4 dokumentiert. Unter https://makerworld.com/en/community/post/1182854 findet sich nun ein – langer, aber lesenswerter – Text, der sich mit den Problemen und Herausforderungen derartiger kombinatorischer Bauteile auseinandersetzt.

Bildquelle: https://makerworld.com/en/community/post/1182854

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Der Ursprung der Uhr

Vom 10. Mai 2026 bis zum Mai 2027 ist das HNF „Der Uhr auf der Spur“. Die Ausstellung wendet sich an jüngere Besucher, geht aber eine Frage an, die auch Erwachsene interessiert: Was ist Zeit und wie vergeht sie? In unserem Blog möchten wir beim Titel der Ausstellung bleiben und die Entwicklung der Zeitmesstechnik erkunden….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Sonderausstellungen, "Der Uhr auf der Spur", "Mausoleum", Armbanduhr, Astrarium, Automatikuhr, Christiaan Huygens, Chronometer, Dante, FH Joanneum, Giovanni de‘ Dondi, Göttliche Komödie, Hans Magnus Enzensberger, horologium, John Harrison, Jost Bürgi, Mathematisch-Physikalischer Salon, Pendeluhr, Peter Henlein, Philipp Melanchthon, Räderuhr, Radhemmung, Sanduhr, Schelle, Schnecke, Science Museum, Sonnenuhr, Spiralfeder, Su Song, Taschenuhr, Uhr, Waaghemmung, Wasseruhr

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Raspberry Pi-Fälschungen, UAVs, C vs Rust und große Politik

Gleich drei Übernahmen sorgen im Elektronikbereich für Aufmerksamkeit. Die Raspberry Pi PLC hat derweil mit inoffiziellen Board-Upgrades zu kämpfen, während eine ESP32-basierte Drohne für wenig Geld zu haben ist.

KISS-488 nun mit GPIB-/HPIB-Protokollanalyse

Der von HX-Engineering entwickelte GPIB-zu-Ethernet-Adapter ist für all jene ideal, die dank der integrierten Plotter-Emulation „unbürokratisch“ Bilder und Screenshots von Messgeräten herunter-kopieren möchten.
In einer vor wenigen Stunden an die Meßtechniker-Eigentümerliste verschickten Meldung verkündigt Hx-Engineering nach folgendem Schema die Verfügbarkeit einer neuen Funktion. Das Gerät kann fortan auch als Bus-Protokollanalyser verwendet werden:

1
I am hoping that this will not be considered too off-topic or self-serving here. I was asked some time back by a user who needed to see the transactions going on between two HP units on the IEEE-488 bus, and have added a bus monitor ("Spy") capability to KISS-488.
2

3
Effective immediately, KISS-488 Rev 2.65 supports a "spy" mode, giving it about 95% of the capability of a dedicated IEEE-488 Bus Analyzer. You can now monitor and view the complete action on the IEEE-488 bus, via either USB/serial (rev 2 hardware only) or TelNet (either Rev 1 or Rev 2 hardware). KISS-488 also saves the complete transaction history to nonvolatile memory, and the resulting text file can be uploaded to a PC etc. via your browser.
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5
This firmware can be downloaded from www.hxengineering.com/downloads, along with an updated manual, and can be programmed into any version of KISS-488. Rev 2.65 also makes the Spy setting nonvolatile, so KISS-488 will remain in Spy mode across a reset or power outage. Note that the physical hardware is such that KISS-488 will completely block the bus if left connected with power off, but as long as it is powered and in Spy mode, it has minimal impact on any IEEE-488 operations on the bus.

Grenzüberschreitende Ausbildung in Sachen Amateurfunk

In Sachen Amateurfunk – einst als „sterbendes Hobby betrachtet – gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Die deutsche Dachorganisation bietet erstens einen Webdienst an, mit dem man sich auf die Lizenz-Prüfungen vorbereiten kann. Außerdem ist eine Intensivierung im Bereich der internationalen Kooperation, sowohl in Europa als auch in Richtung der USA, geplant.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DXt5RknCNqV/?igsh=MThxMzNhanZ0aWNsaw%3D%3D

Teledyne PRISM-C UAS – AI-basierte Software zur Drohnen-Detektion.

Die Erkennung von feindlichen UAVs ist sowohl aufgrund ihrer geringen physischen Dimensionen als auch aufgrund der „schnellen Fortbewegungsweise” eine durchaus haarige Aufgabe.
Methoden der Sensorfusion, idealerweise kombiniert mit künstlicher Intelligenz, können in diesem Bereich Abhilfe schaffen. Der Rüstungs-Arm von Teledyne kündigt unter der URL https://oem.flir.com/products/prism-c-uas/?model=110-0201-90&vertical=ai&segment=oem nun ein vor allem Software-basiertes System an, das sich nach folgendem Schema auf die „Erkennung“ von einfliegenden Drohnen spezialisiert hat:

1
Prism® CUAS is a software application stack that extends detection and tracking range for small drones, maximizing time to respond to emerging threats. By combining advanced image processing with AIdriven perception, the multimodal software enables earlier detection, more persistent tracks, and fewer false alarms in complex environments. 
2

3
Prism CUAS enables reliable sub-2 × 2pixel smalldrone detection and tracking, leveraging patented denoise, local contrast enhancement, and upsampling algorithms to enhance target signaltonoise ratio (SNR) and deliver industry-leading moving target indicator (MTI) detection range. Detections are processed through an AI object detector and multiobject tracker to reduce false positives and reliably cue counterUAS measures. Detection and tracking performance are optimized for small, fast, and maneuvering targets and evaluated using industrystandard metrics including F1, mAP/mAR, and modern multiobject tracking metrics such as HOTA and MOTA, with performance dependent on target size, range, and scenario.

MQ-25A – unbemanntes „Tankflugzeug“ hat erfolgreichen Erstflug.

Im Hause Boeing arbeitet man seit einiger Zeit daran, den US-Streitkräften ein „unbemannt arbeitendes” Tankflugzeug zur Verfügung zu stellen. Nun ist – wie in der Abbildung gezeigt – der Erstflug erfolgreich verlaufen.

Bildquelle: https://www.aviationtoday.com/2026/05/01/navys-mq-25a-unmanned-tanker-finishes-first-test-flight/?oly_enc_d=5490I6317567E9J

Raspberry Pi – “Fälschungen” im Umlauf, BCM2712 nur für Raspberry Pi Foundation

Mit ausreichend Löt-Kompetenz lässt sich der Raspberry Pi in der Theorie aufrüsten – aus der Realität von immer stärker steigenden Preisen folgt, dass dies mitunter auch für “kommerzielle Akteure” interessant sein könnte. Nun tauchen die ersten derartigen auf.
Unter der URL https://www.hackster.io/news/buyers-beware-counterfeit-raspberry-pis-with-failing-ram-surface-from-an-unauthorized-reseller-84a243509f77 findet sich nun neben einer Erzählung über “Uphacks” auch eine Bestätigung dafür, dass die Raspberry Pi eine Nahebeziehung zu Broadcom hegt:

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From Fedorovich's report, it seems that the "counterfeit" units are genuine Raspberry Pi boards  with Broadcom refusing to sell the BCM2712 system-on-chip to any other customer  which have most likely been purchased with the minimum amount of memory possible then the chips swapped out for higher-capacity versions. It's a hack that has a history, and it often works  but not if component shortages or a desire for higher profits mean you're using RAM that doesn't meet the requirements of the board.

Raspberry Pi Connect – Verbesserungen der Mobilsoftware, 2FA-Guidelines und mehr

Raspberry Pi arbeitet nach wie vor daran, einen Teil der Remote Access-Softwareparty im hauseigenen Dienst zu binden. Zu diesem Zweck bekam Raspberry Pi Connect einige Updates – Erweiterung eins ist die in der Abbildung gezeigte Möglichkeit, fortan in der Mobil-Fernwartungsapplikation eine Tastatur einzublenden.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-connect-device-tags-required-2fa-and-a-mobile-keyboard/

Außerdem gibt es Komfortverbesserungen im Bereich des Gerätefilters. Zu guter Letzt erlaubt das System fortan das Fix-Voraussetzen von Zweifaktorauthentifizierung auf Unternehmens-Policyebene.

Seeed Studio – Drohnenbausatz auf ESP32-Basis

Wer eine preiswerte Drohne sucht, findet bei Seeed Studio mit der ESP_FLY eine um rund 60 USD erhältliche Variante – als Hauptprozessor kommt ein ESP32-S3 zum Einsatz. Weitere Informationen finden sich in der als Bildquelle angegebenen URL.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/ESP-FLY-co-create-p-6744.html

Espressif / M5Stack – CardPuter mit GNSS- und LoRA- bzw Meshtastic-Radios

Der mit einer vollwertigen QWERTY-Tastatur ausgestattete CardPuter erfreut sich nicht nur bei Makern ungebrochener Beliebtheit. Nun gibt es eine Erweiterung, die den ESP32-S3 um ein GNSS- und ein LoRA-Modul ausstattet. Aus der Logik folgt, dass Meshtastic-Firmware vorinstalliert ist.

Bildquelle: https://shop.m5stack.com/products/cardputer-mesh-kit-for-meshtastic-esp32-s3

Über die Fähigkeiten des Kommunikationsmoduls vermeldet M5Stack folgendes:

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Cap LoRa-1262 serves as the communication expansion module of the kit. It connects to the Cardputer-Adv via the EXT 2.54-14P interface, drawing power and control signals directly from the host  plug-and-play with no additional configuration required. The module is built around the SX1262 LoRa solution, supporting the 868 ~ 923 MHz band with a receive sensitivity of -147 dBm and a transmit power of +22 dBm. An RP-SMA external antenna and RF shielding ensure reliable long-range communication with strong interference immunity. An integrated AT6668 GNSS module with a built-in ceramic antenna supports multi-constellation positioning including GPS, BeiDou, GLONASS, and Galileo. The module also includes an HY2.0-4P interface for connecting external sensors.

Performancevergleich zwischen C und RUST

Über die Vor- und Nachteile von RUST lässt sich hervorragend und produktiv diskutieren. STMicroelectronics führte nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine Studie durch, die eine RUST- und eine C-Implementierung gegenüberstellte und verschiedenste Optimierungen vollzog.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2026/05/06/study-compares-rust-and-c-languages-for-embedded-firmware-development/

Essenz der Konferenz ist, dass die beiden Sprachen im Bereich roher Performance nur wenig Unterschied aufweisen – wer mehr über die Details erfahren möchte, findet unter der Bildquelle eine detaillierte Analyse durch CNX.

Renesas WS125-V2HRDKREFZ – Raspberry Pi-Alternative für Robotik

Renesas bietet seinen RZ/V2H nun in einem an den Raspberry Pi erinnernden Formfaktor an. Interessant ist an der noch nicht bepreisten Offerte unter Anderem, dass die Programmierung sowohl in Ubuntu 24.04 als auch in Zephyr erfolgen soll.

Bildquelle: https://www.renesas.com/en/design-resources/boards-kits/ws125-v2hrdkrefz#videos_training

Marki Microwave kauft Oszillator-Spezialist Saetta

Geld scheint derzeit billig zu sein. Marki Microwave vermeldet unter https://www.microwavejournal.com/articles/45674-marki-microwave-acquires-saetta-labs-expands-into-ultra-low-phase-noise-oscillator-technology die Übernahme von Saetta Labs – das in den USA ansässige Unternehmen ist auf sehr phasen-rauscharme Oszillatoren spezialisiert:

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Marki Microwave announced the acquisition of all assets of Saetta Labs, a Boulder, Colo.-based developer of ultra-low phase noise oscillator technology. The transaction, which closed April 20, integrates Saetta Labs capabilities into Marki Microwaves expanding operations and portfolio of high-performance RF solutions.

Lattice Semiconductor kauft BIOS-Anbieter AMI

Lattice Semiconductor – das Unternehmen ist ein FPGA-Spezialist – kauft den für seine BIOS-Software bekannten Anbieter AMI. Unter der URL https://www.oregonlive.com/silicon-forest/2026/05/oregon-based-lattice-semiconductor-buys-georgia-firm-for-165-billion.html findet sich unter Anderem die folgende Passage:

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Our acquisition of AMI advances our everywhere companion chip strategy and shared vision to deliver secure management and control solutions that help customers deploy complex systems faster and with greater confidence  with expanded design choice and flexibility, said Ford Tamer, Lattices CEO.

Vodafone kauft Drei England

Nach beeindruckenden Erfolgen scheint die Hutchison Whampoa ihr Engagement im Netzbetreiberbereich herunterzufahren. Unter der URL https://www.vodafone.com/news/newsroom/corporate-and-financial/vodafone-to-take-full-ownership-of-vodafone-three findet sich eine Pressemeldung, die den Verkauf der Abteilung an Vodafone vermeldet:

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Vodafone Group Plc (Vodafone) has reached an agreement for the buyout of CK Hutchison Group Telecom Holding Limited (CKHGT) from the VodafoneThree joint venture for £4.3 billion (4.9 billion) via a cancellation of shares (the Transaction). Following completion of the Transaction, Vodafone will become the sole owner of VodafoneThree, the UKs largest mobile operator and one of the fastest growing broadband providers.

Unklar ist unter Anderem die Zukunft des DreiLikeHome-Diensts, der nach dem BREXIT sehr hilfreich sein konnte…

Lesestoff: zur EU-Batterierichtlinie

Wer in der EU batteriebetriebene Hardware zu vertreiben gedenkt, bekommt von der EU-Kommission 2027 neue Richtlinien in den Weg gelegt. Weitere Informationen finden sich unter der URL https://www.supplychainconnect.com/news-trends/article/55375098/eu-battery-rules-head-toward-2027-deadline.

Lesestoff: von der Monetisierung von AI-Systemen

Die Abwiegung, wie viel Services in einem kostenlosen Basisabonnement von einem AI-System enthalten sein soll, ist schwierig. Unter der URL https://www.lennysnewsletter.com/p/why-saas-freemium-playbooks-dont finden sich lesenswerte Ausführungen zur Thematik.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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