Es lebe der Pappcomputer

1969 landeten die ersten Menschen auf dem Mond. In Kalifornien startete das ARPANET, das zu unserem Internet führte. Der Aulis Verlag in Köln brachte im selben Jahr das Buch „Wir bauen einen Computer“ heraus; es enthielt laut Untertitel eine Bauanleitung und Programme für eine einfache Denkmaschine. Verfasst hatte es der Lehrer und Schriftsteller Alexander Stüler….

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Kategorien: Allgemein, Alan Turing, Alexander Stüler, Aulis Verlag Deubner & Co KG, CARDIAC, David Hagelbarger, Ephraim Moses Lilien, Friedrich August Stüler, HNF-Blog, LOGIKUS, Marie Stüler-Walde, Pappcomputer, Saul Fingerman, Turing-Maschine

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Arduino USB Camera, OrangePi O1, mehr Kameras, SiC-Politik und Lesestoff

Qualcomm greift mit einer neuen, auf AI-Aufgaben optimierten Webcam nach Anteilen im Zubehörgeschäft. Seeed Studio rüstet die Kamera für das XIAO-System mit Autofokus aus, während ein neuer OrangePi ein im SBC-Bereich bisher unbekanntes SoC enthält. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Arduino USB Camera – USB-Webcam für Arduino Uno Q und Co.

Im Hause Arduino ist man immer gewillt, dem „Ökosystem“ als Ganzes eine Schnitte abzuschneiden. Aufgrund der Fokussierung auf verschiedenste ML-Aufgaben nicht unerwartet dürfte sein, dass die Italiener nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine Webcam anbieten.

Bildquelle: https://store-usa.arduino.cc/products/usb-camera

In der Beschreibung spricht man ganz offen als wichtigsten Vorteil an, dass sich die Kamera direkt in Arduino Uno Q und Co. integriert – die bei Drittanbieter-Kameras notwendigen Treiber-Kämpfe entfallen ersatzlos.
Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man dann Folgendes:

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The Arduino® USB Camera is a compact camera accessory for the Arduino® UNO Q and VENTUNO Q boards. Built around the Sony IMX376 image sensor, it captures up to 3840 × 2160 (UHD 4K) video and connects over USB as a standard USB Video Class (UVC) device, requiring no drivers. It combines an autofocus lens, an integrated LED ring light, and a built-in microphone for video capture, streaming, and vision-based applications.

In der Dokumentation findet sich außerdem die folgende Passage, die auf die optischen Fähigkeiten und das Vorhandensein eines Autofokus-Objektivs eingeht:

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Autofocus from 20 cm to infinity, with an F/2.0 lens and an 80° diagonal field of view.

Arduino Nano Matter nun mit Zigbee-Unterstützung

Der im Arduino Nano Matter verbaute Silicon-Labs-Funkprozessor ist seit jeher für seine hohe Flexibilität bekannt. Gab es bisher schon Unterstützung für Matter over Thread und Bluetooth LE, so rüsten die Italiener nun auch Zigbee-Unterstützung nach.
Die Aktivierung dieser neuen Funktion erfolgt dabei – wie in der Abbildung gezeigt – über das in der IDE integrierte Menü zur Auswahl des auszuliefernden Radio-Stacks.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2026/10/15/your-arduino-nano-matter-board-now-speaks-zigbee/

Orange Pi O1 mit SOPHGO BM1688-SoC und 4G/5G-Funkmodul

Die Sanktions-Angst im Hause Rockchip hat dazu geführt, dass Platinenrechner-Hersteller wie Shenzhen Xunlong permanent auf der Suche nach neuen Herstellern von Hauptprozessoren sind. Mit dem Orange Pi O1 kommt nun eine neue Firma zum Zug.

Bildquelle: http://www.orangepi.org/html/hardWare/computerAndMicrocontrollers/details/Orange-Pi-O1.html

Im Rahmen der Ankündigung des neuen SoC hebt Shenzhen Xunlong vor allem die NPU hervor. Spezifischerweise liest sich die relevante Passage folgendermaßen:

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The OrangePi O1 is powered by the Sophgo BM1688 SoC. It features an 8-core ARM Cortex-A53 @ 1650Mhz, paired with a RISC-V C906 @ 1200Mhz. It integrates a SOPHGO Neural Network Acceleration Engine (TPU) with impressive performance of up to 16 TOPS@INT8. The board offers 8GB or 16GB LPDDR4/LPDDR4X memory and supports optional 16GB/32GB/64GB/128GB eMMC modules.

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung gibt es noch keine Preisinformationen, auf AliExpress ist die Platine noch nicht erhältlich. Fraglich ist allerdings, wie sich das System gegen den Allwinner A733 schlagen dürfte – wir hatten in der Vergangenheit beispielsweise unter https://www.mikrocontroller.net/news/orangepi-4-pro-orangepi-6-plus-einplatinencomputer-im-zeichen-der-leistung über die durchaus gute Performance, gepaart mit hoher thermischer Stabilität berichtet.

XIAO ESP32S3 Sense Camera nun mit Autofokus

Im Hause Seeed Studio erweitert man das hauseigene Sense-Kameramodul – wie in der Abbildung gezeigt – ebenfalls um Autofokus-Fähigkeiten.

Bildquelle: Seeed

Zu beachten ist, dass die neue, auf dem OV5640-Sensor basierende Variante anfangs „parallel“ zum schon vorhandenen Lagerbestand in den Handel kommt. Unter der URL https://wiki.seeedstudio.com/xiao_esp32s3_camera_usage/#ov5640-autofocus finden sich dann weitere technische Informationen, die die programmatische Bedienung des Sensors im Detail durchspielen.

Infineon und Wolfspeed „intensivieren“ Partnerschaft im Bereich Silicon Carbide

Die „Gefechte“ im Bereich neuartiger Feldeffekt-Transistor-Technologien dürften sich mehr und mehr auf einen geopolitischen Kampf China gegen Rest of World verschärfen. Anders ist nicht zu erklären, dass Infineon und Wolfspeed ihre Partnerschaft im Bereich der Silicon-Carbide-Fertigung zu verstärken suchen.
Spezifischerweise vermeldet man unter der URL https://www.infineon.com/press-release/2026/infpr202610-008 nach folgendem Schema, dass Wolfspeed Infineon nun auch die Nutzung der neuen, größeren – und deshalb effizienteren – Wafer zu erlauben gedenkt:

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Infineon Technologies AG (FSE: IFX / OTCQX: IFNNY) and Wolfspeed, Inc. (NYSE: WOLF) have signed a new multi-year supply agreement for 200-millimeter silicon carbide (SiC) wafers, transitioning Infineon's existing Wolfspeed supply relationship from 150-millimeter to 200-millimeter substrate technology.
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The transition to 200-millimeter SiC wafers delivers large manufacturing economics compared to 150-millimeter production. Larger wafer diameter increases usable die area per wafer, reduces per-unit substrate cost, and improves overall manufacturing efficiency. Infineon operates a multi-source SiC substrate strategy to maintain supply chain flexibility and quality across its global manufacturing network, including its world-class 200-millimeter SiC fab in Kulim, Malaysia, which is designed to be the world’s largest and most competitive silicon carbide manufacturing facility.

LX Semicon verlässt SiC-Markt komplett

Während Infineon im Bereich SiC investiert, arbeitet man bei LX Semicon weiter daran, die Reste der einst von LG übernommenen Sparte abzustoßen.
Der in Sachen neuartiger Feldeffekt-Transistoren immer gut informierte Ralf Higgelke berichtet unter der URL https://www.linkedin.com/pulse/ralfs-gan-sic-news-october-15-2026-ralf-higgelke-jtree/ nach folgendem Schema darüber, dass nun auch die Patente abgestoßen werden:

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LX Semicon, a South Korean fabless semiconductor company, is selling its patents related to silicon carbide (SiC) power semiconductors, marking the final stage of its exit from the SiC business

Nuvoton Nu-Link3-Pro – Programmiergerät mit Logikanalyse- und MicroPython-Funktion

Mikrocontroller-Debugger bzw. Programmiergeräte werden von ihren Herstellern mehr und mehr mit Komfortfunktionen aufgerüstet – die „fünfte“ Generation von Microchips Entwicklerwerkzeugen, die unter https://www.youtube.com/watch?v=yrM78fs-AR8&t=1 im Video im Detail dokumentiert ist, diente hier als „Einstieg“.

Im Hause Nuvoton gibt es nun ebenfalls ein neues Programmiergerät.

Bildquelle: Nuvoton

Die grundlegenden Leistungsdaten beschreibt Nuvoton folgendermaßen:

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The core technology architecture of the Nu-Link3-Pro is based on USB Type-C Interface, significantly enhancing connection stability. For the NuMicro® series microcontrollers, its ETM real-time instruction trace frequency is boosted to 110 MHz, allowing developers to capture system behavior more accurately in high-frequency applications, thereby greatly optimizing real-time system debugging efficiency. Additionally, the Nu-Link3-Pro supports multiple voltage ranges, including 1.8V, 2.5V, 3.3V, and 5.0V, catering to various Hardware requirements.

Erste neue Funktion ist dabei die im Screenshot gezeigte Logikanalyse-Funktion, die Nuvoton folgendermaßen beschreibt:

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The standout feature of the Nu-Link3-Pro is its built-in logic analysis function, enabling developers to perform digital signal capture and multi-protocol decoding without additional Hardware. This innovative design allows debugging, programming, and signal verification to be completed on a single platform, significantly reducing Hardware verification and debugging time.

Interessant ist außerdem, dass das Programmiergerät fortan mit einer MicroPython-Engine ausgestattet ist. Entwickler können so hauseigene Programmier-Logik in das Gerät laden und dynamisch festlegen, welches Programm unter welchen Bedingungen in die Ziel-MCU zu brennen ist:

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In terms of programming capabilities, the Nu-Link3-Pro supports MicroPython, allowing developers to achieve fully customized automated offline programming logic by simply storing a custom MAIN.PY script on a Micro SD card. This flexibility adapts to different automated testing platforms or mass production environments, making the Nu-Link3-Pro a powerful tool for USB to multi-protocol bridging, offering diverse application scenarios and significant advantages.

STMicroelectronics LPS27DEWO – Sensor für Höhen- und Tiefenmessung

Freunde des Extremsports geben sich oft mehr als nur einer Disziplin bzw. Spielart der Lebensmüdigkeit hin: ein Trend, dem Anbieter von Wearables und Co. bisher durch das Integrieren von zweierlei Höhen- bzw. Drucksensoren entgegenkommen mussten.

STMicroelectronics lanciert nun einen Sensor, der „beide“ Spielarten in einem Gehäuse unterbringt.


Bildquelle: STMicroelectronics.

Zu den sonstigen Leistungsdaten vermelden die Franco-Italiener dann Folgendes:

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Mit seinem erweiterten Unterwasserdruckbereich von 6060 hPa kann der Sensor präzise Informationen für Freizeit- und ambitionierte Taucher liefern, wenn sie aus Tiefen unter 40 Metern aufsteigen - der kritischen Tiefe für die Dekompression. Der Sensor bleibt auch bei Wasserdruck in Tiefen von bis zu 110 Metern robust.
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Der LPS27DEWO erleichtert zudem das elektrische Design mit 1,2-V-I2C-, SPI- und I3C-Digitalinterfaces sowie einem sehr niedrigen Betriebsstrom von nur 1,7 µA bei 3,8 Pa.
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Der LPS27DEWO ist ab sofort in Produktion und ab 2,18 US-Dollar bei Bestellungen von 1000 Stück erhältlich.

Smartclockmon – Schweizer Messer für GPS-Zeitgeber von HP bzw. Symmetricom

Der AI-Boom führte dazu, dass immer mehr mit der Companion-Software ihrer Messgeräte unzufriedene Elektroniker „hauseigene“ Verbesserungen bei ihrem AI-Assistenten in Auftrag geben.
Für die GPS-disziplinierten Oszillatoren aus dem Hause HP bzw. Symmetricom gibt es nun eine neue, in Rust gehaltene Applikation. Sie nimmt über einen seriellen Port Kontakt mit den Geräten auf, und bietet dann – wie in der Abbildung gezeigt – verschiedenste Visualisierungs-Möglichkeiten.

Bildquelle: https://github.com/charlieh0tel/smartclockmon

HP / Agilent / Keysight 34420A – zusammengefasste Serviceinformationen

Im Rahmen der Umwandlung der HP-Messgerätesparte in Keysight passierte, was auch nach der Übernahme von Chrysler durch Daimler geschah: mehr und mehr Service Manuals wurden neu aufgelegt, den neuen Versionen fehlten durch die Bank die Service-Schaltpläne.
Unter der URL https://github.com/JaredCabot/hp-34420a-manuals gibt es nun ein Repositorium, in dem ein Freiwilliger aus den diversen im Netz herumfliegenden Service-Informationen zum 34420A eine „definitive Sammlung“ zusammengestellt hat.

FCC: Testlabore außerhalb der USA fortan nur noch bei reziproker Anerkennung

Dass die EU in Sachen Regulierung der Elektronikbranche mitunter übers Ziel hinausschießt, müssten wir auf Mikrocontroller.net nicht wirklich besprechen.
Mit der in älteren Versionen von Akenhurst on international law durchaus detailliert beschriebenen Maßnahme der Tit-for-Tat-Sanktion steht ausreichend großen Wirtschaftsräumen allerdings ein durchaus wirksames Mittel zur Einschränkung derartiger Ambitionen zur Verfügung.
Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst Consumer Electronics Test Development berichtet unter der URL https://www.consumerelectronicstestdevelopment.com/content/news/fcc-proposes-reciprocal-recognition-rules-for-overseas-electronic-device-testing-labs nun nach folgendem Schema darüber, dass die US-Administration der FCC den Einsatz dieses wirkungsvollen Mittels zu genehmigen gedenkt. Spezifischerweise findet sich ebenda die folgende Passage:

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FCC chairman Brendan Carr announced that the commission will vote on the final rules at its October 29 Open Meeting. If adopted, the requirements would take effect on December 1, 2028, requiring all testing, certification and accreditation activities to take place in the US or a qualifying reciprocal economy.

Ubuntu 26.10 nun mit Desktop-Images für RISC-V

Die Integration von RISC-V-Technologie in Ubuntu schreitet weiter und weiter voran. Unter der URL https://discourse.ubuntu.com/t/announcing-ubuntu-desktop-images-for-risc-v/89110 vermeldet Canonical nun nach folgendem Schema, dass die „neueste“ Version des Betriebssystems für RISC-V Desktop-Images zur Verfügung stellt:

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Ubuntu 26.10 (Stonking Stingray) brings desktop images to RISC-V. The riscv64 builds of Ubuntu Desktop are already available for testing, and we expect official images to come with the release itself on October 15. Unofficial and unsupported Xubuntu Minimal images are also available for testing in virtual machines.
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Until now, amd64 and arm64 had desktop images while riscv64 did not. As more and more powerful RISC-V platforms come out, that gap has started to matter. Closing it took a joint effort from the Foundations and Desktop teams, with a fair amount of plumbing in between.

Lesestoff, Teil 1 – von Viren für Palm OS

Dass es für frühe Handcomputer Viren gab, ist ein interessantes Detail der Geschichte. Unter der URL https://www.linkedin.com/pulse/palm-os-virus-never-lost-25-years-found-2026-aaron-ardiri-phnrf/ berichtet der dienstalten Entwicklern für seine Palm-OS-Emulator-Portierungen bekannte Aaron Ardiri nun über einen nie ausgelieferten Versuch, einen selbstreplizierenden Virus für Palm OS zu erzeugen.

Lesestoff, Teil 2 – zehn Mythen über Starlink

Dass Elon Musk seinen satellitenbasierten Dienst auch als Alternative und Konkurrenz für klassische Netzbetreiber sieht bzw. dies von selbigen bemängelt wird, ist immer wieder interessant. Der diversen Netzbetreibern nahestehende Beratungsdienst Strand Consult bietet unter der URL https://strandconsult.dk/the-10-myths-about-starlink-a-reality-check-for-telecom-operators-investors-and-regulators/ nun ein Dokument an, das auf zehn häufige Fehleinschätzungen in Bezug auf Starlink eingeht.

Lesestoff, Teil 3 – vom „Binning“ von Leuchtdioden

Wer Leuchtdioden in großen Mengen verwendet, weiß über die Exemplar-Streuungen und die damit einhergehenden Probleme bestens Bescheid. SOS electronic bietet unter der URL https://www.soselectronic.com/en-gb/cracking-the-kingbright-code-visual-uniformity-with-led-binning-3209 nun einen Artikel an, der im ersten Schritt „allgemein“ auf das Problem des Binnings eingeht und im zweiten Schritt den Datecodes aus dem Hause Kingbright auf den Grund geht.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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„Dear Paget“ – ein Babbage-Brief in Paderborn

Zu den Schätzen des HNF zählen Schreibmaschinen, Rechengeräte und Computer, aber auch Bücher und Druckschriften. Ein Beispiel ist das „Statement of the Circumstances Respecting Mr. Babbage’s Calculating Engines“ von 1843. Es stammt vom Historiker Harris Nicolas und behandelt die Maschinen des englischen Computervisionärs. Das Besondere ist die handschriftliche Widmung von Babbage am Anfang der Broschüre….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Literatur, Ada Lovelace, Albert Barnes, Analytische Maschine, Barnes Collection, Charles Babbage, Differenzmaschine, Friedrich von Raumer, Heinz Nixdorf, HNF-Archiv, James Paget, Kalliope, Nicholas Harris Nicolas, Schwarzkünstler

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Littelfuse kündigt Mikrocontroller ab, Qualcomm äußert sich zu Arduino uvam

Die große Politik hält den Embeddedmarkt auch sonst in Atem. Im Hause Raspberry Pi erweitert man das hauseigene Betriebssystem in Richtung Desktop, während Semtech eine neue, schnellere Modulationsvariante bewirbt. Facebook lanciert derweil ein Muse Gadgets-SDK für den ESP32, das die Erzeugung von in den AI-Assistenden Muse integrierten Systemen erleichert. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir wie immer hier.

Muse Gadgets – ESP32 an Facebook-AI-Assistent, bitte melden!

Meta bzw Facebook bieten mit Muse seit einiger Zeit ebenfalls einen AI-Assistenten an. Da die Integration von Informationen der realen Welt eine direkte Nutzwertsteigerung darstellt, rittern die Unternehmen mittlerweile auch darum, verschiedene Mikrocontroller als Datenquelle anzuzapfen.
Nun gibt es – wie in der Abbildung gezeigt – auch ein ESP32-SDK.

Bildquelle: https://x.com/natfriedman/status/2106099383037309211

Mit einem Muse-Account ausgestattete Personen dürften auch die URL https://www.cnx-software.com/2026/10/12/facebook-releases-muse-gadgets-sdk-for-esp32-and-raspberry-pi-linux-based-devices/ interessant finden – derzeit verteilt Meta an in den USA ansässige Entwickler sogar kostenlose Hardware auf Basis eines ESP32-C5.

Nuvoton NSP2340BA24E Smart Buzzer – hochqualitative Tonausgabe aus Piezosummern

In der Hochzeit von Windows 3.x gab es verschiedenste Treiber, die den PC-Krächzer zur Tonausgabe heranzogen. Nuvoton probiert mit einem vor wenigen Stunden angekündigten Chip sein Glück an einem ähnlichen Verfahren.

Bildquelle: Nuvoton

Spezifischerweise vermeldet man folgendes zu den Leistungsdaten:

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The NSP2340BA24E Smart Buzzer integrates embedded Flash and a buzzer driver, together with a voltage booster and Class-AB amplifier, enabling direct drive of a piezo buzzer for voice and sound-effect playback. This transforms the buzzer from a simple audible alert component into a more informative audio interface. 
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With voice and diverse audio content, products can communicate operating status, notifications, and warning messages more clearly. Instead of relying solely on different beep patterns to indicate different conditions, the NSP2340BA24E  enables more recognizable voice or sound feedback, helping users understand device status more intuitively. This approach allows developers to build upon familiar piezo buzzer designs while creating greater product differentiation and a more engaging audio experience.

Littelfuse eliminiert Rest der Mikrocontroller-Sparte

Dass Zilog mittlerweile zu Littelfuse gehört, wurde spätestens mit der Abkündigung der klassischen Z80-Varianten für jedermann klar. In einer vor wenigen Wochen an ausgewählte Kunden versendeten PCN kündigt man nun – wie in der Abbildung gezeigt – einen radikaleren Kahlschlag an.

Bildquelle: https://www.mouser.com/PCN/Littelfuse_PDN_ZAC26_0074_End_of_Life_MCU_PRODUCT_LINE.pdf?srsltid=AU7gw4UnVa_Tb-hFbIZD7UpuqEGIov1knZ–K5Ljdn3fbrfkM8iJqc75

Zum Warum gibt es – wie so oft – keine belastbaren Aussagen.

Wireless-Tag WT32P4C5-43S – ESP32-P4-Comboboard mit 800X480-Touchscreen

Wireless-Tag beeindruckte in der Vergangenheit immer wieder mit Agilität – der Espressif-Distributor par Excellence bot beispielsweise als Erster P4 und C5-Module an. Nun gibt es ein neues Entwicklungskit, das mit seinem 4.3 Zoll großen Touchscreen an klassische PDAs erinnert und an HMI-Designs arbeitende Entwickler unterstützen soll.

Bildquelle: https://shop.wireless-tag.com/products/4-3-inch-dual-chip-esp32-p4-and-esp-32-c5-wi-fi6-touch-lcd-screen-wt32p4c5-43s-800×480-resolution-dual-band-esp32-display?variant=54266381107384

Qualcomm: warum Arduino aufgekauft wurde

Nach der Übernahme von Arduino durch QualComm fragte man sich mitunter nach dem Sinn – die “sinnvollste Theorie” war schon damals ein Ecosystem Play.
Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/10/08/one-year-of-uno-q-built-together-open-by-design/ findet sich nun ein nach folgendem Schema aufgebauter Rückblick auf ein Jahr Arduino Uno Q, der die letzten Unklarheiten beheben dürfte:

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Finally, this year we also launched Works with Arduino, a program enabling partners to certify their System on Modules and developers to take apps built with UNO Q or VENTUNO Q to compatible hardware without changing a line of code. With App Lab, applications are packaged as a single App Release, making it possible to move from prototype to production in minutes, not weeks.
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It is a direct bridge from prototype to commercial-ready hardware, and a path to the 33M+ Arduino developer community for partners.

Raspberry Pi OS wieder als Desktopbetriebssystem verfügbar

Die vor einigen Wochen getätigte Ankündigung im Bezug auf das Verfügbarwerden einer Desktopversion von Raspberry Pi OS wurde nun erfüllt.
Unter der URL https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-desktop-now-available-for-pc-and-mac/ findet sich die folgende Passage – ein Schelm, wer hier an eine Verbreiterung der für Raspberry Pi Connect ansprechbaren Userbasis denkt:

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Here, at last, is the fully updated Debian Trixie with Raspberry Pi Desktop for PC and Mac. Download it from our website now to give your other computers a Raspberry Pi makeover. We’ve even included a Raspberry Pi Connect client.

MicroPython 1.30 erscheint am 7. Dezember

Der als Basis von CircuitPython dienende Python-Interpreter für Embeddedsysteme unterliegt leiser, aber stetiger Entwicklung.
Vor wenigen Stunden kündigte das Entwicklerteam – wie in der Abbildung gezeigt – einen Releasetermin für die nächste Version an. Weitere Informationen über die bereits implementierten und die noch fehlenden Milestones finden sich dann in der als Bildquelle angegebenen URL.

Bildquelle: https://github.com/micropython/micropython/milestone/14

Semtech Fast Long-Range Protocol (FLRP) – schneller arbeitende Modulationsvariante von LoRA

LoRA und die diversen darauf basierenden Funksysteme haben sich im Markt exzellent etabliert – problematisch ist indes die sehr geringe Arbeitsgeschwindigkeit. Mit dem LR2021 lanciert Semtech nun ein neues Modulationsverfahren, das bei ähnlicher Reichweite Geschwindigkeiten von bis zu 2.6Mbs erreichen soll. Weitere Informationen finden sich in der als Bildquelle angeführten URL.

Bildquelle: https://www.semtech.com/products/wireless-rf/software-library-protocol-solution

Honeywell MagNav – satellitenlose Navigationsmethode auf Basis des Erdmagnetfelds

Dass GPS und Co insbesondere in Konfliktzonen gestört werden, ist auf mikrocontroller.net immer wieder Thema. Die Verwendung von spezifischen “Verformungen” des Erdmagnetfelds stellt eine durchaus interessante Alternative dar, die bisher vor allem theoretisch verwendet wurde.
Unter der URL https://www.electronicdesign.com/markets/automotive/article/55408993/electronic-design-gps-free-magnav-is-immune-to-spoofing-and-jamming findet sich nun die folgende Passage:

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MagNav systems . . . read the Earth's natural magnetic field. They turn the planet's crust into an invisible, unjammable map . . .
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Onboard software compares real-time sensor readings against pre-existing, geo-referenced magnetic anomaly maps (like the World Magnetic Model) to pinpoint absolute position.

STMicroelectronics: nächster Summit mit NVIDIA

Im Hause ST setzt man voll auf AI-Beschleunigung, und dürfte eine Art Partnerschaft mit NVIDIA avisieren. Anders ist nicht zu erklären, dass der nächste STM-Summit zusammen mit NVIDIA eröffnet wird.
Spezifischerweise liest sich die Ankündigung folgendermaßen:

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The next chapter for STM32 begins on November 3. 
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Enter the convergence era: unlock physical AI. Discover what it means for the next generation of embedded designs.
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Join ST leaders and technical experts, alongside a special guest speaker from NVIDIA, for:
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    • Part 1 - The strategy shaping the future of STM32, with perspectives from leading industry players 
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    • Part 2 - New STM32 products, ecosystem updates, and real-world stories from our customers and partners 
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Tune in for the STM32 Summit keynote at 5:00 PM CET on LinkedIn or YouTube.

Schneider Electric kauft PTC

Das Softwareunternehmen PTC bietet seit jeher verschiedenste Programme an, die Lifecycle-Management und PLM-Funktionen anbieten.
Unter https://industrieanzeiger.industrie.de/news/schneider-electric-uebernimmt-ptc-fuer-226-milliarden-dollar/ findet sich nun ein Bericht, laut dem Schneider Electric das Unternehmen PTC zu kaufen gedenkt, Sinn ist die Stärkung der Position der SE im Bereich industrieller Software und KI.

Lesestoff: von Peltierelement und Kühlkörper

Im Bereich Thermal Management gibt es immer etwas zu lernen. Unter der URL https://www.sameskydevices.com/blog/how-to-select-a-peltier-module findet sich ein durchaus interessanter Text zu Peltierelementen, während https://www.sameskydevices.com/blog/how-to-select-a-heat-sink in die Geheimnisse der Kühlkörperauswahl einführt.

Lesestoff, zur Zweiten – von eng gepackten Relais

Einzelne Relais gehören zu den “handzahmen” Komponenten der Elektronik. Ab einem gewissen Komplexitätsgrad – Stichwort Schaltmatrix – steigt die Packungsdichte an, was zu interessanten Effekten führt. Weitere Informationen hierzu finden sich unter https://www.pickeringrelay.com/high-density-switching-why-size-is-only-part-of-the-equation/.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Eine Depesche von Reuters

Am 14. Oktober 1851 eröffnete der deutsche Einwanderer Julius Reuter in London ein telegrafisches Büro. Es verschickte Wirtschaftsinformationen und ab und zu politische. Daraus wurde die größte Nachrichtenagentur der Welt. Im 19. Jahrhundert bildete sie ein Kartell mit Havas in Paris und Wolffs Telegraphischem Bureau aus Berlin. Seit 2008 gehört Reuters zu einem kanadischen Medienkonzern….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Die Gartenlaube", "Times", Associated Press, Bernhard Wolff, Brieftauben, Carl Friedrich Gauß, Charles-Louis Havas, Creed-Fernschreiber, dpa, Herbert de Reuter, Israel Beer Josaphat, Joseph Stargardt, Korrespondenz-Bureau, New York Times, Paul Julius Reuter, Reuter’s Telegram Company, Reuters, Reuters Trust, Sigmund Engländer, Stockmaster, Telegraphic Despatch Office, THE BARON, Thomson Reuters, Ultronic, W. T. B., Werner von Siemens, Wolff’s Telegraphisches Bureau, Zeitungsmuseum

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EuMW 2026 – Komponenten, ICs und anderes mehr

RF-Systeme leben nicht vom Oszilloskop allein. Der zweite Teil des Berichts zur EuMW zeigt, was es vom Analog-Frontend bis zur zerspanungsfreien Erzeugung von Komponenten sonst zu sehen gab.

Nuvotronics – additive Fertigung von RF-Komponenten

Nuvotronics zeigte verschiedenste RF-Komponenten (z.B. Multiplexer), die additiv erzeugt werden und somit ein geringeres Gewicht erzielen. Derzeit arbeitet das bisher vor Allem auf Auftragsfertigung spezialisierte Unternehmen in Zusammenarbeit mit RFMW daran, auch einen Produktkatalog bereitzustellen.

Bildquelle, alle: Tamoggemon Holding k.s.

Ampleon: auf der Jagd nach dem Leistungstransistor

Ampleon versucht, legendären WolfSpeed-Bauteilen wie der CGH-Transistorserie Wind aus den Segeln zu nehmen. Auf der EuMW zeigte man verschiedene Leistungsendstufen und Transistoren für den HF-Bereich.



Spinner Rotary Joint – wenn sich der Steckverbinder drehen sollte

Zwar nicht neu, aber interessant empfand der Newsautor die Produkte aus dem Hause Spinner – sie sind “drehbare” Steckadapter.

Samtec: VNA-Kabel, Launch mit 30 Grad Austrittswinkel, “Ganged RF”-Stecker mit Rändelschrauben

Samtec erweitert das Stecker- und Stecksystemportfolio erstens um Launch-Stecker, die einen Austrittswinkel von 30 Grad bieten. Zweitens gibt es die mehrere RF-Signale zusammenfassenden Ganged-Connector nun auch mit den von RS232 und Co bekannten Rändelschrauben.


Außerdem gibt es für Nutzer von VNAs neue Kabel, die bei Verformung phasenstabil bleiben.

Texas Instruments: wir haben auch RF-Komponenten

TI entschied sich diesmal, zum ersten Mal auf der EuMW anwesend zu sein. Der Fokus lag unter Anderem auf den hier gezeigten Produkten.


Faraday Defense – EMI-Durchführungen, programmierbarer Attenuator

Das schon von der EMV für seine Schirmflächen bekannte Unternehmen Faraday Defense erweitert sein Portfolio um eine schlüsselfertige portable Testkammer.

Außerdem gibt es einen programmierbaren Attenuator und EMV-feste Durchführungen, beispielsweise für Ethernet und HDMI.

Radiall: Quantencomputer, kontaktloser RF-Signalüberträger

Wie viele andere Unternehmen sieht auch Radiall Ähnlichkeiten zwischen Weltraum- und Quantencomputer-Komponenten: die diversen aus dem Weltraumbereich bekannten Stecker bietet man nun auch für Quantenrechner an.
Außerdem gibt es ein an den von Rosenberger bekannten drahtlosen Link erinnerndes Produkt, das am Stand mit einer durchaus amüsanten Demo vorgeführt wurde.

Außerdem gibt es mit einer Feder “geladene” Kontakte, die RF-Signale zwischen zwei Platinen transportieren. Das im Bild gezeigte weisse Material ist dabei ein Interposer, der sich um die laterale Positionierung kümmert.

Amphenol: VNA-Kabel, Singularität von Quantencomputer und Weltraum

nardaMiteq demonstrierte die Ähnlichkeit zwischen Quantencomputer und Weltraum excellent – der in der Abbildung gezeigten Szene gibt es nichts hinzuzufügen.

Außerdem gilt, dass Amphenol ebenfalls im Bereich VNA-Testkabel mitspielen möchte. Spezifischerweise lanciert man das in der Abbildung gezeigte Kabelportfolio und betont, preislich “kompetitiv” sein zu wollen.

Miller: LNAs auf GaN-Technologie ante Portas

Miller betonte, am Stand selbst keine neuen Produkte zeigen zu wollen. Für die nahe Zukunft stellte man allerdings GaN-basierte LNAs in Aussicht.

Northern Waves: additiv gefertigte RF-Komponenten ohne Nachbearbeitung

Die von Northern Waves gefertigten Komponenten unterscheiden sich von denen ihrer Kollegen insofern, als sie direkt aus dem Drucker zum Kunden gelangen sollen. Sinn und Vorteil dieser Maßnahme ist, dass die einzelnen Teile so komplett identisch und reproduzierbar ausfallen.

Garlock WavePro – leichte Laminate mit variabler Dielektrizitätskonstante

Garlocks Stand war im Zeichen des als WavePro bezeichneten Laminats gehalten. Dank präziser Einstellbarkeit der Dielektrizitätskonstante taugt es zur Realisierung von RF-Linsen und ähnlichen Bauteilen.

Besonders interessant empfand der Autor eine geschichtete Konstruktion, die durch Drehen das Ausrichten des austretenden Strahls ermöglichen soll.

LA Techniques – OEM für allerlei RF-Messtechnik

Die englische LA Techniques produziert allerlei RF-Messtechnik, die man mitunter auch bei anderen, gut bekannten Herstellern findet.

Vishay: wire-bonding-fähige Widerstände und trimmbare Widerstände mit geringer Induktivität

Vishay zeigt, dass es auch im Bereich der passiven Komponenten Spielraum für Weiterentwicklung gibt. Erstens lanciert man eine Serie von Widerständen, die für Wire Bonding vorgesehen sind – Sinn ist, dass die Bauteile so in den diversen Leistungs- bzw Treibermodulen unterkommen.


Neuerung Nummero zwei – hier zeigte man nur ein Foto einer Folie am Smartphone – ist eine neuartige Art, Strommesswiderstände zu konstruieren. Sie führt dazu, dass beim Trimmen keine mäanderartigen Strukturen entstehen – aus der Logik der Physik folgt sodann geringere Induktivität.

Tagore TAS9210M – einstellbarer Leistungsverstärker

Tagore zeigte einen neuen integrierten Schaltkreis, der nach Eigendefinition das welterste Exemplar seiner Sorte darstellt. Dem Autor fehlen – ehrlich zugegeben – die RF-Kenntnisse, um die Komponente zu verstehen – die Nennung erfolgt hier deshalb explizit mit der Bitte um Kommentare.

Spectrum Control – mit oder ohne Steckverbinder?

Spectrum Control ist insofern interessant, als das Unternehmen viele seiner Produkte sowohl als Chip als auch in Form eines verbaubaren Moduls anbietet.

Im Bereich der NPIs stechen vor allem die gezeigten Transciever für optische Verbindungen hervor.

Gowanda: mit konischen Induktoren auf der Jagd nach Ein-Band-Chokes

Der Induktorhersteller Gowanda ist unter Anderem für seine im Frontend des HP 34401A verwendeten SMD-Induktoren bekannt. Auf der EuMW zeigte man den in der Abbildung sichtbaren konischen Induktor, der mehrere Einband-Chokes durch ein kompaktes Element zu ersetzen sucht.

Microchip im Dienste der Zeitfindung und des Leistungstransistors

In Zeiten von künstlicher Intelligenz, Hochleistungsethernet und Co gilt, dass die Zeitsynchronisation zwischen den individuellen Nodes immer wichtiger wird. Microchip begegnet diesem Begehr mit den in der Abbildung gezeigten GPS-disziplinierten Oszillatoren – verschiedenste „Taktbasen“ werden dabei mit einem GPS-Empfänger kombiniert, der sich um die Stabilisierung kümmert.
Außerdem zeigt man wie immer verschiedenste neue RF-Produkte. Besonders interessant empfand der Autor die gezeigten Leistungstransistoren.


Murata: 12 × 12-Matrix für Hochfrequenz.

Die von Murata’s Unterhaus pSemi ausgestellten kümmerten sich um RF-Management aller Art. Besonders interessant empfand der Autor eine Applikation, die eine 12 × 12-Matrix für Hochfrequenzsignale realisierte.

MinTres – Widerstände aus Diamant.

Für nicht im Bereich der Gemologie bewanderte Personen erstaunlich ist, dass Diamant geradezu extreme Wärme-Leitfähigkeit aufweist. Das niederländische Unternehmen MinTres nutzt dieses Material nun zur Erzeugung von SMD-Widerständen, die in winzigen Gehäusen 50 oder sogar noch mehr Watt an Abwärme verkraften.

Zu beachten ist, dass sich diese Komponenten derzeit noch in einem frühen Prototypstadion befinden. Als „Stückpreis“ avisiert man rund zehn US-Dollar pro Widerstand.

Rogers 5280Z – nun mit eingewobenen Glasfasern

Rogers – besser bekannt als HF-Platinensubstrat is us – bietet eine neue Variante seines 5280er-Materials an, die dank eingewobenen Glasfasern robuster ausfällt.

Smiths Interconnect: EZiCoax als Platinen-zu-Platinen-Verbinder.

Dass ist im Bereich der Elektrotechnik bis zu einem gewissen Grad zum Million Monkey-Effekt kommt, haben wir immer wieder besprochen. Auch im Hause Smith Interconnect – das Unternehmen gehört seit einiger Zeit zu Molex – gibt es einen Interposer, der sich wie in den Abbildungen gezeigt präsentiert.


Kyocera AVX: Hochfrequenz-Kondensatoren, Hoch-Abwärme-Induktivitäten.

Dass der Kampf im Bereich der passiven Komponenten durch den Dreisatz faster, cheaper, lighter beschrieben ist, ist nicht wirklich neu. Am Stand von Kyocera AVX gab es einerseits Kondensatoren mit sehr hoher Resonanzfrequenz, andererseits Induktivitäten der sehr hohen Leistungsklasse.


Blueshift AeroZero: Platine auf Basis eines Aerogels

In Avionik-Anwendungen gilt, dass jedes eingesparte Gramm die „Nützlichkeit“ des Systems mitunter radikal zu erhöhen vermag. Der amerikanische Hersteller Blueshift bietet flexibles Platinen-Basismaterial auf Basis eines Aerogels an, dass massive Gewichtseinsparungen ermöglicht. Weitere Informationen finden sich in der Abbildung.

RF Lambda: mit wasserfesten Gehäusen gegen Kabelverluste.

Ein „netter“ Weg zur Reduktion von Verlusten in Antennenkabel ist das Reduzieren der Distanz zwischen Antenne und Sender. RF Lambda versucht dies durch die in der Abbildung gezeigten, wasserfesten Gehäuse zu erleichtern.

Susumu: neuer HF-Widerstand

Im Hause Susumu bietet man mit dem RFD0603 einen Widerstand an, der im 60GHz-Bereich zuverlässig bleibt.

United Monolithic Semiconductors: SATCOM und X-Band als Wachstumsbereiche

Die UMS betonte einerseits, ihre Fertigungsprozesse auch für Drittanbieter zu öffnen. Im Bezug auf hauseigene Produkte stechen erstens verschiedene Leistungsverstärker hervor – für das X-Band gibt es mit CHA6154 und CHA8154 ein Päärchen aus Vorverstärker und Leistungsverstärker.
Im SATCOM-Band bietet man mit dem CHA8362-EBB ein neues, als Drop-In bezeichnetes Verpackungsformat an. Es “sitzt” auf einer Kupferplatte, was die Wärmeabfuhr erleichtern soll.

Bildquelle: https://www.ums-rf.com/wp-content/uploads/ums-products/AI25155330_CHA8362-EBB_Advanced-Information.pdf

MiniCircuits: mehr Komponenten aller Sorten

MiniCircuits greift auch im Komponentenbereich in die Vollen. Die hauseigenen Keramikfilter wurden geschrumpft, die neuen Versionen sind zwischen 40 und 60% kleiner.

Außerdem gibt es eine Reihe von Vorverstärkern für Drohnen-Störsysteme.

Im LTCC-Bereich stehen verschiedene Qualitätsverbesserungen ante Portas. Zu guter Letzt plant man im nächsten Jahr das Anbieten von LNA und Co im hermetischen Gehäuse.

MelCom thermoStream – “Heizsystem” zum thermischen Test von Bauteilen

Mit dem thermoStream steht ein System zur Verfügung, das Bauteile einem temperaturgesteuerten Luftstrom aussetzt – Sinn ist eine Vereinfachung von Temperaturtests.

Seltsames: mit Radar auf Golfballjagd

Manche Anwendungen sind in höchstem Masse seltsam – es gibt ein radarbasiertes System zum Finden von Golfbällen (!!!).

In eigener Sache: Leserzeit!

Ucnet ist Überall – auch auf der EuMW. Danke allen, die mich angesprochen haben. Und ein zweiter Dank an den einen Leser, der sich für ein Selfie bereiterklärte.

In eigener Sache: mehr Filmmaterial

Auch dieser Artikel ist keine Komplettvorstellung. Auf Instagram findet sich unter https://www.instagram.com/tam.hanna/ zu vielen Produkten weiteres Videomaterial.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Die Geburt des Differentialanalysators

Die US-Bürger nannten ihn Differential Analyzer, die Briten Differential Analyser mit s, bei uns hieß er Differentialanalysator. Er war ein analoger Rechner und löste in kurzer Zeit eine Differentialgleichung. Eine weit verbreitete Ausführung schuf der amerikanische Ingenieur Vannevar Bush im Massachusetts Institute of Technology. Vor 95 Jahren veröffentlichte er in einer Zeitschrift die erste Beschreibung….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Atomic Power", Alwin Walther, Analogrechner, Beatrice Worsley, Carnegie-Stiftung, Differentialanalysator, Differentialgleichung, Drehmoment-Verstärker, General Electric, HNF, Integral-1, Integrieranlage IPM-Ott, Integrierscheibe, James Conant, Jochen Viehoff, Massachusetts Institute of Technology, Meccano, Memex, Produktintegraph, Raytheon, Reibrad, Rockefeller Differential Analyzer, Schoppe & Faeser GmbH, stetige Integraph, Telefunken, Telefunken RA 770, Trinity-Test, Vannevar Bush, Wattmeter

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

EuMW 2026 – Messtechnik, Stecker und was dazugehört

Die European Microwave Week – ausgeschrieben EuMW – ist ein Wanderkongress, der neben einer Ausstellung eine Gruppe von wissenschaftlichen Kongressen zusammenfasst. Trotz der zeitlichen Nähe zur Electronica gab es einige interessante Produkte zu sehen, die die Arbeit im Labor erleichtern könnten.

Aaronia: Erweiterung des Messtechnikportfolios, OEM-Komponenten und magnetischer RF-Steckverbinder

Aaronia arbeitet permanent daran, ein “kompletter” Messtechnikanbieter zu werden. Am Stand zeigte man unter Anderem neue USB-Powersensoren.





Bildquelle, alle: Tamoggemon Holding k.s.

Außerdem plant man, den in der Abbildung gezeigten RF-Generator auch als OEM-Produkt anzubieten.


Zu guter Letzt zeigte man einen magnetischen Steckverbinder, zu dem es derzeit aber außer der Grenzfrequenz von 110 GHz keine weiteren Informationen gibt.

Keysight: mit GPU und AI

Mit XA5 (zwei Kanäle) und XA6 (Einkanal) stehen neue Signalanalysatoren zur Verfügung. Die Geräte haben eine Echtzeitbandbreite von 8GHz, eine Frontendbandbreite von 67GHz und enthalten eine GPU zur Beschleunigung. Im Hintergrund gibt es außerdem eine von Keysight um “Domain Knowledge” erweiterte AI-Assistenzfunktion.

Mit dem SG6311A steht ein neuer Analogsignalgenerator ante Portas, der neben seiner kleinen Größe auch durch seine hohe Signalqualität auffallen soll.


Rosenberger: Intermodulationsanalysesystem nun mit VNA, schmutzrobuster optischer Steckverbinder

Rosenberger erweitert die hauseigenen Intermodulationsanalysesysteme – nun enthalten sie auch VNA und Spektralanalysefunktionen.

Außerdem gibt es einen neuen optischen Steckverbinder, der auf Verschmutzung unempfindlich ist.


MiniCircuits: temperaturstabiler Sinusgenerator für den Quantencomputerbereich

Quantencomputer stellen ob ihrem nicht unerheblich breiten Temperaturbereich durchaus große Ansprüche an die Temperaturstabilität. MiniCircuits begegnet diesem Begehr mit einem 16-Kanal-RF-Generator, der über den gesamten Temperaturbereich nur 0.1dB Varianz aufweist.

Rode & Schwarz – Erweiterung des AREG800 ante Portas

Der eigentlich für den Automobilbereich vorgesehene Radarbildsimulator erfreut sich mittlerweile auch in anderen Bereichen hoher Popularität. Rohde plant Erweiterungen, unter Anderem im Bereich Reichweite.

MicrosanJ – Thermokamera zur Chipanalyse

Im Hause MicrosanJ bietet man – ab rund 250k USD – Thermokameras an, die sich in Probing Stations integrieren und bei der Fehlersuche in Chips helfen.

Tektronix MSO 7 in Action

Über das – laut Eigendefinition – leistungsfähigste Achtkanaloszilloskop am Markt haben wir in der Vergangenheit immer wiedr berichtet. Auf der EuMW gab es das Gerät in Prototypform live zu sehen. Zu beachten ist, dass die Eingänge des Geräts alle nur 50Ohm-fähig sind.

Copper Mountain: VNA mit Kundensupport und OEM-Fähigkeit

Copper Mountain bietet seit Jahr und Tag per USB ansprechbare VNAs an. Auf der EuMW erklärte das Unternehmen dem Newsautor seine beiden Vorteile: erstens sind die Module auch als “White Label” zu beziehen, und lassen sich so in verschiedene Produkte als Modul einbauen.

Interessanter Aspekt Nummero zwei ist die Art, wie die Zusammenarbeit zwischen Kunde und Field Engineer erfolgt. Das Unternehmen betont, Kunden fast unbegrenzt Fragen zu beantworten: Ursache dafür ist, dass die anonymisierten Antworten zentralisiert gesammelt werden. Diese Knowledge Base dient dann erstens zur Beantwortung weiterer Fragen und zweitens zur Weiterentwicklung der Produkte und der Applikationsliteratur.

Trumpf TruPlasma – Plasmagenerator mit EtherCAT-Interface

Am Stand von Trumpf gab es Plasmageneratoren zu sehen – interessant ist, dass sie als Steuerinterface auf EtherCAT setzen.

Der beckhoff’sche Feldbus scheint sich im Bereich der Halbleiterfertigung eine Latifundie geschaffen zu haben – die Verwendung erfolgt laut dem Standpersonal auf expliziten Kundenwunsch.

PicoTech – VNA nun auch als Einportversion verfügbar

Im Hause PicoTech arbeitet man seit einiger Zeit an einem robusten VNA, der auch im “Außeneinsatz” brilliert. Nun ist das neue Produkt – wie in der Abbildung gezeigt -gefechtsbereit.

Tabor – Analog-Signalgeneratoren nun bis 40GHz

Tabor entwickelte einst auch AWGs – ein Feld, das man laut Eigenaussage den chinesischen Herstellern überlässt. Stattdessen spezialisiert man sich auf analoge Signalgeneratoren, die nun wie in der Abbildung gezeigt bis zu 40 GHz erreichen.

Rigol RSA7500 – neuer Spektrumanalysator in Prototypform

Im Hause Rigol ist man – offensichtlich – in Sachen RF-Testgeräten auf den Geschmack gekommen. Mit dem Rigol RSA7500 zeigt man nun ein 50GHz-Gerät; die Echtzeitbandbreite ist 500MHz.

Die hier gezeigte Variante ist ein Prototyp, die Serieneinführung ist für das erste Quartal geplant. Die Hardware erschien im Hands On-Test des Autors stabil; die Firmware erwies sich indes als hakelig und blieb beispielsweise regelmäßig beim Rekalibrieren stecken.

Warogic: (OEM-)USB-Messtechnik is us

Warogic bietet verschiedenste USB-Module an, die sich neben der Nutzung als Standalone-Gerät auch als OEM-Varianten erwerben lassen.



Pendulum PFA-127 – wo Power Meter auf Frequenzzähler trifft

Im Hause Pendulum – vor Allem für die Weiterentwicklung von Modulationsdomänenanalysatoren bekannt – gibt es mit dem PFA-127 ein ungewöhnliches neues Kombinationsgerät zu sehen.

Hier eine technische Beschreibung des Produkts von der Webseite des Anbieters:

1
The PFA-127 brings new capabilities to microwave signal analysis by combining simultaneous frequency and power measurements with sample intervals down to 50 ns. Its wide 27 GHz analysis bandwidth makes it ideal for characterizing fast frequency-hopping signals and complex modulation formats, including FM, PWM, FSK, BPSK, and AM.
2
For pulsed RF applications, the PFA-127 provides real-time analysis of pulse width, PRI, frequency, and power, including pulse-to-pulse variations. Gap-free measurements ensure that no events are missed, while the 20 MSa/s measurement speed enables detailed modulation-domain analysis and visualization of fast signal changes.
3
The integrated dual-channel 400 MHz baseband analyzer shares the same time scale as the RF measurements, making it possible to correlate baseband events with RF signal behavior and analyze both simultaneously.

Anritsu: AI-VNA, RF-”Wiedergabesystem”

Am Stand von Anritsu gab es erstens die Möglichkeit, mit dem für seine AI-Integration beworbenen Tensor-VNA zu interagieren.

Zweitens gibt es ein Kombinationsgerät aus RF-Generator und RF-Erfasser zu sehen. Jeder der vier Kanäle kann entweder als Eingabe- oder als Ausgabe konfiguriert werden.

Luowave: SDRs mit integriertem Jetson-Modul

Luowave lanciert eine Serie neuer SDRs, die eine NVIDIA-GPU mitbringen. Intention der Produkte ist, dass die AI-Modelle so direkt mit dem SDR-Frontend interagieren können.

In eigener Sache: mehr Filmmaterial

Aus Platzgründen kann dieser Artikel die diversen Geräte nicht komplett vorstellen. Auf Instagram findet sich unter https://www.instagram.com/tam.hanna/ zu vielen Produkten weiteres Videomaterial.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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AI-Spielplatine ESP-Mosaico, neue Messtechnik, RPi-Preiserhöhung und mehr

Während die Speicherpreiserhöhung weitere Modelle des Raspberry Pi verteuert, präsentiert Brechel IIS mit HAT++ eine Erweiterung des bekannten Hardware on Top-Formats als offenen Standard. Siglent erweitert das Portfolio um einen neuen Sinusgenerator, während Espressif voll auf das Thema Vibe Coding setzt. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir – wie immer – hier.

Siglent SSG3000X Plus – neue Signalgeneratoren mit geringerem Phasenrauschen

Im Hause Siglent gibt es einen Neuzugang, der den Bereich der klassischen RF-Signalgeneratoren betrifft. Spezifischerweise präsentiert sich das neue Gerät wie in der Abbildung gezeigt.


Bildquelle: https://www.siglenteu.com/news-article/siglent-launches-ssg3000x-plus-series-rf-signal-generators-delivering-superior-signal-purity-and-stability-for-precision-rf-testing/

Im Rahmen der Ankündigung hebt Siglent unter anderem das geringe Phasenrauschen hervor. Spezifischerweise verspricht man die folgenden Leistungs-Parameter:

1
Phase noise performance is better than –117 dBc/Hz (typical) at 1 GHz carrier with 20 kHz offset, and the wideband noise is typically better than –153 dBc/Hz at 40 MHz offset. Excellent harmonic and non-harmonic suppression is achieved across a wide frequency range, enabling accurate and reliable results in high-precision receiver testing and sensitive measurements.

Interessant ist außerdem, dass das Gerät eine externe Maus und eine externe Tastatur unterstützt – weitere Informationen finden sich unter der als Bildquelle angegebenen URL.

Anritsu ML2439A – Vierkanal-Powermeter mit USB als Sensorinterface

In mehr als nur einem Amateurfunk-Schuppen steht ein Powermeter zur „Befriedigung“ regulatorischer Anforderungen. All diesen Schätzchen gemein ist, dass die Sensoren meist auf ein vergleichsweise komplexes und proprietäres Protokoll setzen.
Mit dem in der Abbildung gezeigten ML2439A löst Anritsu die Situation insofern auf, als das mit vier Eingangskanälen ausgestattete Powermeter seine individuellen Sensoren per USB anspricht.


Bildquelle: https://www.anritsu.com/en-gb/test-measurement/products/ml2439a

Zu den „sonstigen“ Leistungsdaten vermeldet man dann Folgendes:

1
ML2439A is a four channel Power Meter which accepts input from Anritsu USB power sensors, processes and displays measurements simultaneously.
2

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The ML2439A Peak Power Meter supports the following USB power sensors:
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• MA244xxA – Peak Power Sensors
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• MA243xxA – CW Sensors
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• MA242xxA, MA241xxA – True RMS Sensors
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ML2439A benchtop power meter has a front panel multi-touch display and keypad to configure the instrument for measurements. A 50 MHz test source output is also provided on the front panel for calibration. ML2439A provides a GPIB and ethernet interface for remote operations.

Raspberry Pi, Teil 1 – weitere Preiserhöhungen, Einschränkungen für RAM-Upgrades

Die Speicherkrise macht auch vor DDR4- und sonstigen, älteren Speicher-Technologien keinen Halt. Die Uptoniten reagieren nun mit einer weiteren Preiserhöhung, die die bisher verschont gebliebenen Varianten des Prozessrechners tangiert.
Spezifischerweise vermeldet man unter der URL https://www.raspberrypi.com/news/price-increases-for-2gb-raspberry-pi-4-and-raspberry-pi-5/ die folgenden Preisanpassungen:

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from today we are increasing the price of the 2GB variants by $12.50, to $67.50 for Raspberry Pi 4 and $77.50 for Raspberry Pi 5.
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Prices for other products, including the 1GB variants of Raspberry Pi 4 and Raspberry Pi 5 and the 2GB variants of Compute Module 4 and Compute Module 5, remain unchanged.

Interessant ist außerdem, dass während der Speicherkrise Reseller versucht haben, „selbst“ durch SMD-Löten Updates von Prozessrechnern durchzuführen. Im Hause Upton ist man darüber logischerweise nicht erfreut – unter der URL https://www.jeffgeerling.com/blog/2026/raspberry-pi-ram-lockdown/ findet sich nun ein längerer Bericht, der auf die Uptonitischen „Einschränkungs-Maßnahmen“ in diesem Bereich eingeht:

1
Raspberry Pi added a feature in their firmware that restricts users from swapping RAM chips, sometimes even RAM chips of the same capacity from other Raspberry Pi boards.

Raspberry Pi, Teil 2 – HAT++-Spezifikation veröffentlicht

Über die deutsche BE-IIS und ihr Raspberry-Pi-Zubehör haben wir auf Mikrocontroller.net in der Vergangenheit immer wieder berichtet – eine detaillierte Vorstellung erfolgt nach der Rückkehr des News-Autors aus London.

Sei dem, wie es sei, verdient ein Aspekt des Systems besondere Aufmerksamkeit – mit einer als HAT++ bezeichneten Spezifikation gibt es eine „hauseigene“ Erweiterung des HAT-Konzepts, die die automatische Konfiguration von Hardware-Erweiterungen im Raspberry-Pi-Ökosystem zu vereinfachen sucht.

Nun gilt, dass BE-IIS eine erste Version des als offenen Standard vorgesehenen Standard-Dokuments veröffentlicht hat. Weitere Informationen hierzu finden sich unter der als Bildquelle angegebenen URL.

Bildquelle: https://www.be-iis.eu/technology/hatpp-specification/

Raspberry Pi Smart Display Module SC2366 verfügbar

Über das mit der von Intel vorangetriebenen Smart-Display-Module-Spezifikation kompatible Smart Display Module haben wir in der Vergangenheit immer wieder berichtet – es handelt sich dabei um einen Weg, um die Nutzung des Computers wortwörtlich in einem Display zu erleichtern.

Nun gilt, dass das Produkt unter der SKU SC2366 bei den ersten Distributoren verfügbar wird. Die folgende Abbildung bietet eine Beispiel-Verpreisung zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels an.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/SC2366?ccy=EUR&ctry=DE

Espressif ESP-Mosaico – Evaluationsboard für Vibe Coding-Projekte

Konnte man sich im Embeddedbereich vor einigen Jahren als Änderungsasylant vor declarative GUIs und ähnlichen Grausamkeiten der modernen Softwareentwicklung verstecken, so gilt, dass das Voranschreiten von AI-Systemen auch in der Erzeugung von Embeddedsystemen voll einschlägt.
Mit Mosaico schickt Espressif nun eine wohl in Zusammenarbeit mit M5Stack realisierte Hardware ins Rennen, die – optisch von den Core-Boards inspiriert – auf die Bedürfnisse von Vibe Codern optimiert ist.



Bildquelle, beide: https://mosaico.espressif.com/?

In der Entwicklerdokumentation schlägt Espressif dann die drei in der folgenden Abbildung gezeigten Entwicklungsmethoden vor.


Bildquelle: https://mosaico.espressif.com/guide/

Interessant ist außerdem die Zur-Verfügung-Stellung einer an die neue Arduino-IDE erinnernden Oberfläche, unter der Nutzer der Mosaico-Platine verschiedenste schlüsselfertige Projektvorlagen beziehen können.


Bildquelle: https://mosaico-ideas.espressif.com/

Espressif, zur Zweiten – schlüsselfertige Komponente für das DALI-Protokoll

Das in IEC 62386 spezifizierte Digital Addressable Lighting Interface hat sich im Bereich der intelligenten Beleuchtung mittlerweile exzellent etabliert. Espressif bewirbt nun eine Komponente, die DALI-Pakete unter Nutzung des RMT-Peripheriegeräts verarbeitet.
Weitere Informationen finden sich unter der URL https://components.espressif.com/components/espressif/dali/versions/1.1.0/readme.

Nuvoton MA35D0 – sehr kompakte MPU mit integriertem DRAM-Speicher

Das Design eines Boards für eine MPU war bisher – Stichwort DDR-Speicherinterface – eine durchaus interessante Aufgabe. Seit einiger Zeit bieten Chiphersteller MPUs an, die das DRAM direkt mitbringen. Von Nuvoton gibt es nun eine Chipserie, die im LQFP128-Gehäuse ausgeliefert wird.


Bildquelle: Nuvoton

Zu den sonstigen Leistungsdaten vermeldet man folgendes:

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The MA35D05KH67C, MA35D05KI67C, and MA35D05KJ67C feature a dual-core 64-bit Arm® Cortex®-A35 architecture operating at up to 650 MHz and integrate a dedicated Arm® Cortex®-M4 real-time processing core operating at 180 MHz. This heterogeneous architecture delivers both high-performance computing and real-time control capabilities, making the devices well suited for Tiny AI and machine learning edge applications.
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To simplify system design and reduce development complexity, all three compact-package MPUs integrate built-in DDR SDRAM with capacities of up to 512 MB. This integration helps reduce PCB layer count, minimize system size, and lower EMI (electromagnetic interference), making the devices particularly suitable for space-constrained and industrial environments.
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For security, the MA35D0 series LQFP128 MPUs incorporate Nuvoton Trusted Secure Island (TSI) technology and integrate multiple protection mechanisms, including Arm® TrustZone®, Secure Boot, and a hardware security engine. The devices support AES, SHA, ECC, RSA, SM2/3/4, TRNG, Key Store, and OTP Memory to safeguard sensitive data and device identities while meeting industrial cybersecurity requirements such as IEC 62443 and the Cyber Resilience Act (CRA).
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To address high-speed connectivity and industrial control requirements, the new devices provide a rich set of peripheral interfaces, including Gigabit Ethernet, USB 2.0 High-Speed Host/Device, SD 3.0/eMMC, CAN FD, Quad SPI, UART, I2C, I2S, PWM, and ADC. Developers can also accelerate evaluation and deployment of industrial edge and IIoT applications using the NuMaker-IoT-MA35D0-A2 (Chili Pro) Linux development platform powered by the MA35D05KI67C MPU.

Armbian: wie man Prozessrechner-Images in Flottenstärke testet

Das einst vor allem im Orange-Pi-Bereich populär gewordene Armbian hat sich mittlerweile in der gesamten Embedded-Industrie gut etabliert; das Entwicklerteam unterstützt Hunderte von Boards.
Aus der Realität der praktischen Software-Entwicklung folgt, dass das „permanente“ Testen neuer Versionen auf all diesen Boards in Arbeit ausartet – ein Problem, dem man im Hause Armbian durch Automatisierung beizukommen sucht.
In einem vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft verschickten Newsletter findet sich eine detaillierte Besprechung dessen, „wie“ das Testen erfolgt.


Bildquelle: https://blog.armbian.com/booting-every-board-every-night/?ref=news-from-armbian-newsletter

Interessant ist außerdem, dass sich Armbian in China im Bereich der Smart-Home-Software gut etabliert hat. Anders ist die unter der URL https://blog.armbian.com/jethome-boosts-armbian-ci/?ref=news-from-armbian-newsletter bereitstehende Meldung nicht zu erklären – JetHome sponserte nämlich bereitwillig einen neuen Continuous-Integration-Server.

Fraunhofer: RISC-V-basiertes IP-Design finalisiert

Der CRA führt im Bereich der Hardware-Entwicklung zu verschiedensten Umwürfen – die Anbieter von allen Arten von Secure Elements dürften der EU-Kommission sei Dank nicht unter Auftragsmangel leiden.

Die RISC-V-Standardisierungsorganisation berichtet unter der URL https://www.linkedin.com/pulse/week-risc-v-october-2-2026-risc-v-international-edcqe/ nun nach folgendem Schema darüber, dass es im Hause Fraunhofer ein auf OpenTitan basierendes Secure-Element-IP zu lizenzieren gibt:

1
Fraunhofer IIS has made its RISC-V Secure Element available as licensable IP after validating a silicon prototype, so chip designers can address the EU’s Cyber Resilience Act requirements early in the hardware design process by building the RISC-V Secure Element into their own silicon. It does the jobs expected of a hardware root of trust (RoT): secure boot, key storage, device identity, and secure firmware updates. Based on OpenTitan, it supports post-quantum cryptography alongside conventional algorithms.

AMD Ross – auf die Bedürfnisse von AMD-Embedded-Systemen optimierter KI-Assistent startet

So gut wie alle Chiphersteller versuchen mittlerweile, ihren Entwicklern verschiedenste AI-Assistenten zur Verfügung zu stellen. Nun gibt es auch ein diesbezügliches Produkt aus dem Hause AMD – weitere Informationen finden sich in der Abbildung und der als Bildquelle angegebenen URL.


Bildquelle: https://www.amd.com/en/products/software/ross-agentic-ai.html

Lesestoff für Messtechniker: vom TDR und der Oszilloskop-Auflösung

Im Hause PicoScope bietet man – ganz in der Tradition der alten Hewlett-Packard – immer wieder informative Texte an, die sich explizit auch an Personen wenden, die keine hauseigene Messtechnik verwenden.
Der Autor fand erstens den Artikel „How To Find TDR Cable Faults With A PicoVNA-R“ besonders interessant. Der unter der URL https://www.picotech.com/library/articles/blog/tdr-cable-faults-picovna-r bereitstehende Text geht darauf ein, wie man einen TDR zur „Lokalisierung“ von Brüchen und sonstigen Qualitätsfehlern in Kabeln heranziehen kann.
Nützlicher Artikel Nummero zwei ist „How To Choose Between 12-Bit Vs 16-Bit Oscilloscope Resolution“ – hier finden sich eher allgemein gehaltene Informationen zur Rolle der Auflösung im Oszilloskop. Seine URL lautet https://www.picotech.com/library/articles/blog/12-bit-vs-16-bit-oscilloscope-resolution.

In eigener Sache: EuMW ante portas

Während Sie diese Zeilen lesen, sitzt der Autor wahrscheinlich im Flugzeug nach London. Wer ebenfalls auf der in London abgehaltenen European Microwave Week ist, soll eine Meldung senden.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Ich bin der Boss

Die Olympia-Werke in Roffhausen bei Wilhelmshaven kennen wir als großen deutschen Hersteller von Schreibmaschinen. Sie wagten sich aber auch in den Computermarkt. 1969 erschien die Datenerfassungsanlage Multiplex 80, 1980 kam der Personal Computer Boss. Sein Innenleben und ein Betriebssystem stammten aus Frankreich. Ein paar Jahre später gab es noch den heute vergessenen Rechner Olympia People….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, BAL, Brunsviga, CC-Computerarchiv, CeBIT, Computerwoche, CP/M, CP/M-86, Enigma, François Gernelle, Halle 1, Hannover Messe, IBM PC, Intel 80286, Intel 8085, Intel 8086, Micral, Micral 90-50, Mignon, Olympia 6020, Olympia Boss, Olympia Boss X8, Olympia Multiplex 80, Olympia Olyport, Olympia Olystar 60, Olympia Olytext 20, Olympia Omega, Olympia People, Olympia RAE 4/15, Olympia Werke, Portal, Prologue, R2E, S-Klasse, Union-Schreibmaschinen-Gesellschaft

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen