Warte, warte nur ein Weilchen

Im Laufe seiner Karriere meldete Heinz Nixdorf beim Deutschen Patentamt in München mindestens zwei Erfindungen an. Eine dritte hat er dort nie eingereicht, sie ist aber im ganzen Land bekannt, und viele Menschen kamen mit ihr in Kontakt. Es handelt sich um die digital gespeicherte Musik in telefonischen Warteschleifen. Wir sind ihrer Geschichte einmal nachgegangen….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Mitarbeiter-Information", ADC Associates, Alexander Fiedler, Alfred Levy, Beyertone GmbH, Frans Adisuhanto-Zimdars, Heinz Nixdorf, Music on hold, Musiphone, NCAG, Nixdorf Computer AG, Opus No. 1, Rainhard Fendrich, Robotel, Speech Design GmbH, Warteschleife, Wolfgang Beyer, Wolfgang Beyer KG

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Neue Bauteile: Steckverbinder, Sensoren, Oszillatoren und mehr

Kerafol schickt eine sehr robuste Gapfiller-Chemie ins Rennen, während ein preiswertes Unterwasser-LiDAR bei der Vermessung von Pool und Co hilft. Was es sonst Neues gibt, verraten wir – wie immer – hier.

Samtec mPOWER – nun auch als Through Hole-Variante verfügbar

Über die Frage, ob THT- oder SMD-Steckverbinder besser sind, lässt sich engagiert diskutieren.
Im Hause SamTech scheint man jedenfalls die Meinung zu vertreten, dass Durchsteck-Steckverbinder in mechanisch fordernden Situationen besser funktionieren:

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mPOWER vertical board connectors (UMPS, UMPT) and right-angle board connectors (UMPT-RA) are now available with through-hole board termination options, providing the enhanced mechanical robustness that is often required in harsh industrial, military, and aerospace applications. Connector designs using surface mount technology are also available.
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Designed for power density, mPOWER ultra micro connectors offer a 40% space savings over conventional power connectors. Their compact form factor supports up to 18 A per power blade, enabling reliable high current performance without sacrificing board space.

Stackpole – Neues vom Widerstand.

Im Hause Stackpole demonstriert man – wie jeden Monat, dass die Entwicklung des Widerstands noch bei weitem nicht abgeschlossen ist. Hier zwei besonders interessante Ankündigungen, die Ansicht des Autors Aufmerksamkeit verdienen:

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RMWA  um 90 Grad gedrehter Widerstand
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        Stackpole Electronics RMWA Series automotive-grade wide termination thick film chip resistors offer performance advantages for demanding high power applications. The wide terminal design enhances heat dissipation, reducing PCB temperatures while supporting higher power ratings up to 3 W (RMWA1215-HP).


Bildquelle: StackPole

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RVCU  Hochspannungs-Widerstände hoher Stabilität
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    The RVCU series offers a voltage coefficient of resistance (VCR) as low as 25 ppm to 50 ppm, depending on resistance value, providing a lower-error alternative to conventional high-voltage chip resistors which may have VCR up to 300 ppm and beyond, for best performance in precision high voltage divider designs.
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        Available in 1206, 2010, and 2512 package sizes, RVCU resistors support maximum working voltages from 800 V up to 3000 V. The series is offered with tolerances down to 0.5% and a temperature coefficient of resistance (TCR) of 100 ppm, ensuring consistent performance in demanding applications.
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        RVCU resistors feature anti-sulfur construction per ASTM-B-905-5, and compliant with IEC-62368 (for values from 75 KΩ to 27 MΩ) requirements for audio/video and communications equipment. The series is well suited for compact, high-voltage designs requiring reliability and long-term stability due to AEC compliance.

Linear Systems LSBF862 – BF862-”Nachfolger”

NXPs Abkündigung des BF862-FETs war insofern lustig, als sogar einige hauseigene Evaluationsboards dadurch in Probleme gerieten. Von Linear Systems gibt es nun – wie in der Abbildung gezeigt – ein “Nachfolgeprojekt“.


Bildquelle: https://www.linearsystems.com/post/introducing-the-lsbf862-a-next-generation-low-noise-jfet-for-high-precision-analog-designs

(Mit Dank an arnkrens)

SV Microwave – BNC-Stecker für bis zu 65GHz

Wo fortgeschrittene RF-Steckverbinder sind, ist die Torque Wrench meist nicht sonderlich fern.
In einer vor wenigen Tagen verschickten Rundmail kündigt SV Microwave nun wie in der Abbildung eine „Verbesserung“ des BNC-Steckverbinders an, die wesentlich größere Grenzfrequenzen abdecken kann.


Bildquelle: SV Microwave.

Kerafol GFL 3035 UltraCold – Gap-Filler für bis zu -90 Grad Celsius

Der „Fressfeind“ jeder Wärmeleitpaste sind extreme thermische Bedingungen. Im Hause Kerafol steht nun ein neues Material ante Portas, das – wie in der Abbildung gezeigt – sogar mit -90 °C Umgebungstemperatur problemlos zurechtkommt.


Bildquelle: Kerafol

ArduSimple RTK Portable 2

Beim Zentimeter-GPS-Spezialisten ArduSimple gibt es einen Neuzugang, der sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.


Bildquelle: ArduSimple.

Sensor Products Inc. – „Abdruck-Folie“ zur Prüfung der thermischen Verbindung.

Desto enger der Kontakt zwischen Kühlkörper und Komponente, desto effizienter die Wärmeübertragung. Mit dieser kleinen Binsenweisheit ist der Sinn des in der Abbildung gezeigten Produkts auch schon beschrieben – es ermöglicht die grafische Abschätzung des Anpressdruck zwischen zwei Ebenen.


Bildquelle: Sensor Products Inc.

Würth: Erweiterung des I2C-Isolator-Portfolios.

Wer einen I2C-Bus galvanisch auftrennen möchte, ist gut beraten, auf für diese Aufgabe spezialisierte integrierte Schaltkreise zu setzen.
Im Hause Würth plant man nun eine Erweiterung des diesbezüglichen Portfolios:

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Würth Elektronik is expanding its range of digital isolators (WPME-CDIS & WPME-CDIP) with 2-channel bidirectional isolators for I²C communication interfaces. WPME-CDI2C enables bidirectional data transmission at up to 2 MHz, making the isolator suitable for most I²C communication applications. The SOIC-8NB package is pin-compatible with common standard I²C isolators on the market.

STMicroelectronics STDRIVE102P / STDRIVE102BP – Motortreiber mit SPI-Interface.

Die permanente Weiterentwicklung der Halbleitertechnologie führt dazu, dass Motortreiber – einst vergleichsweise einfache Bauteile – im Interesse höherer Effizienz mit immer mehr Funktionen ausgestattet werden.
Im Hause STMicroelectronics gibt es nun zwei Kandidaten, die – wie im folgenden Schritt beschrieben – sogar mit einer SPI-Schnittstelle zur „detailgenauen Konfiguration des Motorverhaltens“ zum Entwickler gelangen:

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Die STDRIVE102-Serie ist für Versorgungsspannungen von 6 V bis 50 V ausgelegt und sorgt für hohe Energieeffizienz in batteriebetriebenen Geräten wie Elektrowerkzeugen und Haushaltsgeräten. Die Treiber können sechs externe N-Kanal-Leistungs-MOSFETs ansteuern, sind so programmierbar, dass sie bis zu 1 A liefern und bis zu 2 A senken können, und bieten eine Slew-Rate-Regelung ohne externe Widerstände. Ein extrem niedriger Standby-Strom von nur typ. 50 nA trägt dazu bei, die Batterielaufzeit in tragbaren und batteriebetriebenen Anwendungen zu maximieren.
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Die STDRIVE102-Bausteine integrieren eine fortschrittliche Ladungspumpe, die den Dauerbetrieb der High-Side-Treiberschaltung sicherstellt und so das Design von Anwendungen vereinfacht, die ein PWM-Tastverhältnis von 100 % erfordern. Integrierte 12-V- und 3,3-V-Linearpregler (LDOs) versorgen die internen Low-Side-Treiber und das eingebettete analoge Frontend (AFE) und können zudem externe Komponenten versorgen, was die Stückliste weiter reduziert. Der STDRIVE102BP verfügt über ein konfigurierbares AFE mit drei programmierbaren Verstärkern (PGAs) und drei Komparatoren zur Messung der Motor-Shunt-Ströme. Die PGAs und Komparatoren können einzeln aktiviert und deaktiviert werden, oder das gesamte AFE kann abgeschaltet werden, um Energie zu sparen. Der STDRIVE102P besitzt ein vereinfachtes AFE mit einem PGA und einem Komparator.

Microchip EX‑423 – 13 mm x 13 mm kleiner OCXO

Wer eine 10- oder 20 MHz-Referenz „hoher Stabilität“ braucht und keinen GPS-getriebenen Oszillator verwenden möchte, endet über kurz oder lang beim OCXO. Microchip schickt nun eine neue Variante ins Rennen, die sowohl vom Energieverbrauch als auch von den Dimensionen her höchst kompakt ist.

Bildquelle: Microchip.

Zu den sonstigen Leistungsdaten vermeldet man dann folgendes:

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Ruggedized for demanding environments, the EX423 is sealed in an ultrahigh vacuum designed to provide optimal thermal insulation and help improve frequency stability. Its quartz crystal uses a fourpoint mount to enhance shock survivability and reduce gsensitivity, making it well suited for GPS/GNSS tracking, military radios, medical devices, Ocean Bottom Node (OBN) seismic systems, test and measurement equipment and satellite communications.
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The EX423 combines ultralow phase noise with tight temperature control, strong shortterm stability (Allan deviation), fast warmup, and longterm frequency stability. Operating over a standard 1020MHz frequency range, the device consumes 1W during warmup and as little as 0.2W at +25 °C in steady state, helping extend battery life while maintaining a clean, stable reference under specified operating conditions.

Microchip LAN878x and LAN888x – Single Pair Ethernet-PHY mit fortgeschrittenen Funktionen

Die Weiterentwicklung im Bereich Single Pair Ethernet führt dazu, dass immer mehr „Value Added Features“ zur Verfügung stehen bzw. benötigt werden. Microchip begegnet diesem Begehr nun mit einer ganzen Familie von Produkten, die verschiedene fortgeschrittene Standards unterstützen:

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The LAN878x and LAN888x PHYs integrate hardwarebased MACsec security compliant with IEEE® 802.1AE2018, providing framelevel confidentiality, data integrity and replay protection without adding system latency or software complexity. Native TimeSensitive Networking (TSN) support enables deterministic, lowlatency communication required for ADAS, zonal gateways and safetycritical control networks.
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The LAN878x and LAN888x families go beyond security and performance by delivering enhanced functional safety engineered for ISO 26262 ASILB systems. Advanced onchip diagnostics and link monitoring increase visibility, accelerate fault detection and support stronger systemlevel safety mechanisms than traditional SPE PHY solutions.

NXP MCX C15 / MCX C16 – Cortex M23 für wenig Geld

NXP erweitert die hauseigene Einstiegs-Mikrocontrollerfamilie um zwei neue SKUs, deren innerer Aufbau sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.nxp.com/company/about-nxp/smarter-world-blog/BL-MCX-C1-FAMILY?elq_mid=11053&elq_cid=1214514.

In der Ankündigung wird neben dem geringen Preis auch die „hohe Leistungsfähigkeit“ des ADC hervorgehoben:

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The 16 bit SAR ADC delivers high resolution and a high sampling rate of 2.4 MSPS in 16-bit mode and 3 MSPS in 12-bit mode,

M5Stack Stamp-P4 – ESP32-P4-Modul

Wer den ESP32-P4 bequem in einem Design einsetzen möchte, bekommt von M5Stack nun – wie in der Abbildung gezeigt – ein für diesen Einsatzfall optimiertes Modul angeboten.

Bildquelle: https://docs.m5stack.com/en/core/Stamp-P4?

Hervorzuheben ist, dass das Modul unter der SKU S013 auch bei verschiedenen Distributoren verfügbar sein wird. Die folgende Abbildung gibt einen Preis-Überblick.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/S013?ccy=EUR&ctry=HU

M5Stack Unit PoE-P4-ESP32-P4 mit Ethernet-Port um kleines Geld.

Wer einen Ethernet-Port in ein System integriert, handelt sich verschiedenste „Lustigkeiten“ ein.
Mit der in der Abbildung gezeigten und beim Hersteller um rund 22 US-Dollar erhältlichen Produkt steht ein alternativer Weg zur Verfügung.

Bildquelle: M5Stack.

DFRobot – Flüssigkeitssensor mit RS485.

Im Bereich der industriellen Automatisierung erfreut sich RS-485 nach wie vor größter Popularität.
Im Hause DFRobot gibt es nun Flüssigkeitssensoren, die elektrisch leitfähige Medien erkennen.

Bildquelle: https://www.dfrobot.com/product-3100.html?.

Benewake VLS-H5 – Unterwasser-LiDAR für rund € 150

Wer „unter Wasser“, beispielsweise in einem Swimmingpool, Geometrie-Vermessungen durchführen möchte, hatte bisher eine durchaus lustige Aufgabe vor sich.
Im Hause Benewake gibt es nun mit dem VLS-H5 ein LiDAR-System, das dank seinem wasserfesten Gehäuse auch in einem Swimmingpool arbeiten kann. Weitere technische Informationen finden sich dann in der Abbildung.


Bildquelle: Benewake.

EAO Series 51 / Series 84 – Notstopp-Taster geringer Tiefe

Eine strategisch platzierte Not-Aus-Taste hat schon mehr als ein Leben gerettet. Problematisch ist bei diesen Komponenten vor allem die vergleichsweise hohe Einbautiefe — ein Problem, dem sich EAO nun zuzuwenden sucht.
Die Not-Aus-Knöpfe der Serie 51 haben eine Einbautiefe von 18,8 mm, während die Serie 84 mit nur 13,5 mm auskommt.

DFRobot DFR1242 – preiswertes Träger-Board für NVIDIA Jetson und Co.

Die vom Format her an einen kleinen DRAM-Riegel erinnernden AI-Beschleunigungsmodule aus dem Hause NVIDIA sind durchaus populär. Mit dem DFR1242 schickt DFRobot nun eine Trägerplatine ins Rennen, die ein an den Raspberry Pi erinnerndes GPIO-Komplement zur Verfügung stellt.

Bildquelle: DFRobot

Hailo Hailo-8 – Distributor-Verfügbarkeit beginnt

Wer AI-Beschleuniger aus dem Hause Upton verwendet hat, kennt die Beschleuniger-Chips aus dem Hause Hailo bereits. Nun gilt, dass auch gewöhnliche Anwender über verschiedene Distributoren versorgt werden. Über die SKU HNC18BI11BH lässt sich der alleinstehende Chip erwerben; die folgende Abbildung bietet eine Preis-Übersicht.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/HNC18BI11BH?ccy=EUR&ctry=AT

Außerdem gibt es verschiedene M.2-Karten, die die direkte Inbetriebnahme des Chips zu erleichtern suchen.

Analog Devices MAX22522 – Mikrocontroller für IO-Link-Anwendungen

Der IO-Link-Sensorbus erfreut sich im Bereich der industriellen Automatisierung immer größerer Beliebtheit.
Analog Devices liefert nun mit dem MAX22522 einen Baustein aus, der den Transceiver und einen frei programmierbaren Rechenkern — wie in der Abbildung gezeigt — in einem Gehäuse zusammenfasst.

Bildquelle: https://www.analog.com/en/products/max22522.html?

RAFI RAMO – einfach installierbare Not-Aus-Taster mit M12-Stecker

Eine weitere bequem installierbare Variante des Not-Aus kommt aus dem Hause RAFI: Hier kommt ein M12-Stecker zum Einsatz, außerdem ist die Geometrie des Einbau-Lochs — wie in der Abbildung gezeigt — vergleichsweise einfach.

Bildquelle: RAFI.

Analog Devices ADT7604 – Leck- und Übertemperatur-Erfassungscontroller

Wer eine größere Menge von resistiven Widerstands- und Temperatursensoren zu überwachen sucht, wird von Analog Devices mit dem in der Abbildung gezeigten Produkt bedient. Zu beachten ist allerdings, dass es selbst in Tausender-Stückzahlen rund 20 US-Dollar pro Stück kostet.

Bildquelle: Analog Devices.

Schurter SCCA – 5,5V-Superkondensatoren im einlötbaren Knopfzellenformat

Wer in seinem Design beispielsweise eine RAM-Bank am Leben halten möchte, verwendet hierfür gerne Superkondensatoren.

Im Hause Schurter lanciert man nun eine Serie im Knopfzellenformat, die eine Nominalspannung von 5,5 V aufweist. Die sonstigen Spezifikationen präsentieren sich dann wie in der Tabelle gezeigt.

Bildquelle: Schurter.

Advantech MIO-5355 – größerer, GPIO-freier Arduino Uno Q

Mit dem Arduino Uno Q gelang Qualcomm insofern ein Meisterstück, als der hauseigene Dragonwing-Prozessor nun auch in verschiedensten AI-Systemen zum Einsatz kommt.

Wer ohne GPIO-Bank auskommt, dafür aber verschiedene Industrie-Interfaces benötigt, wird von Advantech nun mit dem MIO-5355 bedient. Von dem in der Abbildung gezeigten System gibt es dabei Varianten mit QCS6490; auch der leistungsfähigere QCS5430-Prozessor ist verfügbar.

Bildquelle: Advantech.

Analog Devices ADPM12200 – schlüsselfertiges Netzgeräte-Modul vom Halbleiterhersteller

Im Hause Analog Devices scheint man Freude daran gefunden zu haben, mit den hauseigenen Kunden zu konkurrieren. Andererseits ist das in der Abbildung gezeigte und mit einer 2000-W-Nennlast ausgestattete Produkt kaum zu erklären.

Bildquelle: Analog Devices.

Coilcraft CSX7030 – sehr kleiner Strom-Erkennungstransformator

Die magnetischen Teile von Leistungselektronik sind nur allzu oft für das Gewicht des Gesamtsystems verantwortlich. Mit der CSX7030-Serie schickt Coilcraft nun Strom-Messtransformatoren ins Rennen, die mit sehr geringen physischen Abmessungen aufwarten sollen.

Alif Semiconductor Ensemble E1C / Balletto B1 – Evaluation-Boards werden verfügbar

Über die von Alif entwickelten Mikrocontroller Ensemble E1C und Balletto B1 haben wir in der Vergangenheit hinreichend berichtet. Neu ist, dass nun bei Distributoren vergleichsweise preiswerte Evaluations-Werkzeuge für beide Mikrocontroller-Familien zur Verfügung stehen.

Amphenol Minitek127 – 1,27-mm-IDC-Steckverbinder mit optionaler Auswurfhilfe

Im Hause Amphenol hat man ebenfalls Freude an Flachbandkabeln. Die Minitek127-Serie ist insofern interessant, als es — wie in der Abbildung gezeigt — Varianten gibt, die eine Auswurf-Unterstützung mitbringen.

Bildquelle: Amphenol.

RAFI E-BOX XL – IO-Link-Knopfkonsole

Hintergrundbeleuchtete Tasten finden in den verschiedensten Situationen Anwendung. Mit der E-BOX-XL-Serie lanciert RAFI die in der Abbildung gezeigten Konsolen, die sich durch ihr IO-Link-Interface auszeichnen.

Bildquelle: RAFI.

Schurter DTCD/DTCJ – sehr kleine DIP-Schalter

Wer klassische Konfigurationsoptionen exponieren muss, findet sich über kurz oder lang beim DIP-Schalter wieder. Schurter liefert nun zwei neue Varianten aus, die — komplett Surface-Mount-basiert — mit 1,27 mm Rastermaß auskommen und nur rund 2,2 mm hoch sind.
Der DTCD hat dabei gewöhnliche Löt-Terminals, während die DTCJ-Variante die von manchen RAM-Bausteinen bekannten J-Beinchen mitbringt.

Weidmüller PrintJet MINI – kompakter Labeldrucker für die Schaltschrank-Beschriftung

Spätestens seit HPs legendärer mobiler Inkjet-Serie gilt, dass mobile Drucker alle Arten eines massiven „Will haben“-Effekts auslösen.

Weidmüller bietet mit dem PrintJet MINI nun einen mobilen Drucker an, der ganz auf die Erzeugung von Labels für Schaltschränke optimiert ist.

Sensirion STC42A – Wasserstoffsensor mit I2C-Interface

Dass man im Hause Sensirion mehr als taugliche Feuchtigkeitssensoren anbietet, dürfte jedem Leser bekannt sein. Mit dem STC42A adaptiert man das an sich bekannte Bauschema auf Sensoren, die den Wasserstoffgehalt der Umgebung auszuwerten suchen.

Yageo Nexensos MB219 – kompakte PT100/PT1000-Sensoren für -70 °C bis +500 °C

PT100- beziehungsweise PT1000-Sensoren haben sich im Bereich der analogen Temperaturmessung exzellent etabliert. Im Hause Yageo Nexensos lanciert man nun eine neue Sensor-Familie, die — wie in der Abbildung gezeigt — durch ihre extrem geringen physischen Dimensionen beeindruckt.

Bildquelle: Yageo Nexensos.

Molex MiniCirc – IP68-Steckverbinder mit klarem haptischen Verbindungsverhalten

Klares haptisches Feedback ist bei Steckverbindern immer gewünscht. Mit der MiniCirc-Familie schickt Molex nun eine ganze Serie von Rundsteckern ins Rennen, die dieses Verhalten aufweisen und sich sonst wie in der Abbildung gezeigt präsentieren.

Bildquelle: Molex.

M5Stamp C6LoRa Module

Die Kombination aus ESP32-SoC und LoRa-Transceiver ist nicht nur im Makerbereich populär.

Espressifs Modulbauer schickt nun — wie in der Abbildung gezeigt — ein Modul ins Rennen, das einen C6 und einen Semtech-IC kompakt zu kombinieren sucht.


Bildquelle: AliExpress

ams OSRAM OSLON™ UV 3535 – Leuchtdiode zur Licht-Desinfektion

Die Nutzung von UV-Licht zur Abtötung von Keimen hat sich mittlerweile gut etabliert. Im Hause ams OSRAM steht nun mit der OSLON™ UV 3535 eine neue Serie von Leuchtdioden ante portas, die für diesen speziellen Einsatzzweck optimiert ist.

Texas Instruments TPUL2T223 / TPUL2T323 – monostabile Multivibratoren

Wer einen einfach zu deployenden monostabilen Multivibrator benötigt, wird von Texas Instruments mit zwei integrierten Schaltkreisen bedient. Beide sind für den Automobil-Einsatz qualifiziert und unterscheiden sich vor allem in der maximalen Länge der Auslösezeit.

Flowline EchoBeam – Radar-Sensor zur Füllhöhenerkennung

Die Erkennung der Füllhöhe von diversen Gefäßen ist ein im Industrie-Elektronik-Bereich immer wieder anzutreffendes Problem. Im Hause Flowline bietet man nun mit EchoBeam eine durchaus innovative Lösung an, die auf ein Radar-System setzt — zu beachten ist lediglich, dass die individuellen Sensoren pro Stück mehr als 1000 US-Dollar kosten.

Gravity GP8600 / GP8630N – PWM/I2C-zu-Industrieelektronik-Konverter

Beim Design industrieller Automatisierungssysteme steht man immer wieder vor der Frage, wie man im Mikrocontroller-Bereich weit verbreitete Interfaces in ein für Industriesteuerungen geeignetes Format bringt. Mit der GP8600/GP8630N-IC-Familie stehen diesbezügliche Formate zur Verfügung; DFRobot bietet in der Gravity-Serie auch dazugehörende Evaluationsboards an.

Qorvo QPA0023 – 6–18-GHz-Verstärker mit 14 dB Gewinn

Im Hause Qorvo steht ein hochintegrierter und bequem einsetzbarer RF-Verstärker ante portas. Seine Applikationsschaltung präsentiert sich wie gezeigt.

Bildquelle: Qorvo.

Apogee Semiconductor AP54RHC420 – strahlenharter SR-Latch

Im Hause Apogee Semiconductor — der Hersteller hat sich auf strahlenharte Halbleiter spezialisiert — steht mit dem AP54RHC420 ein SR-Latch ante portas, der sich für Anwendungen in vergleichsweise anspruchsvollen Umgebungen eignet.

Bildquelle: Apogee Semiconductor.

EDATEC ED-IPC1200 / ED-IPC1220 – CM0-basierte Industriecomputer

Industrielle Einplatinencomputer sind mittlerweile in verschiedensten Varianten verfügbar. Mit dem ED-IPC1200 beziehungsweise ED-IPC1220 schickt EDATEC nun zwei auf dem Compute Module basierende Industriecomputer ins Rennen, die sich durch ein kompaktes Gehäuse und eine auf industrielle Anwendungen optimierte Schnittstellenausstattung auszeichnen.

Bildquelle: EDATEC.

Der Unterschied zwischen den Varianten ist die Anzahl der GPIO-Interfaces. Der ED-IPC1220 ist dabei schmaler, allerdings auch leichter und preiswerter.

Texas Instruments REF30/REF30E

Wer eine Spannungsreferenz mit sehr geringem Eigenstromverbrauch benötigt, wird von Texas Instruments mit der REF30/REF30E-Serie bedient. Ihr Applikationsschaltbild präsentiert sich wie gezeigt.

Bildquelle: Texas Instruments.

Im Bereich der Spannungsstufen gibt es dabei die in der Tabelle gezeigten Optionen.

Bildquelle: Texas Instruments.

Amphenol Onanon Apollo – Steckverbinder für den medizinischen Einsatz.

Wer im medizinischen Bereich nach einem mit einem hauseigenen Logo ausstattbaren Steckverbindern sucht, wird von Amphenol mit dem in der Abbildung gezeigten Produkt bedient.

Bildquelle: Amphenol.

Cynergy3 / Sensata S8 – Reed-Relais mit hoher Spannungsfestigkeit

Elektromechanische Systeme können galvanische Isolation garantieren. Wer mehr als vier Kilovolt „Absicherung“ benötigt, wird von Cynergy3 / Sensata mit einer neuen, sehr kompakten Relais-Serie unterstützt.

Phoenix Contact CATAN C1 – KNX-fähige SPS

Im SPS-Bereich „öffnet“ man sich neuen Interfaces. Spezifischerweise lanciert Phoenix Contact nun eine SPS, die für die Integration in KNX-Netzwerke optimiert ist und außerdem kreislaufwirtschaftszertifiziert ist.

Bildquelle: https://www.phoenixcontact.com/de-de/produkte/steuerung-catan-c1-1886438

Zu den sonstigen Leistungsdaten vermeldet man folgendes:

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Steuerung für die Gebäudeautomation. 14 konfigurierbare Ein- und Ausgänge. Schnittstellen: 3 x Ethernet, 2 x RS-485, 2 x USB-C, KNX-TP. Lokale Vorrangbedienung über Catan Control Panel. PLCnext Control zur Ausführung von Apps aus dem PLCnext Store.

ROHM RESDxVx – ESD-Schutzdiode für >10Gbps

ESD-Schutz ist – explizit – auch in sehr schnellen Interfaces wichtig: Problematisch ist dabei, dass die Kapazität der Dioden Probleme verursacht. ROHM lanciert nun eine neue Serie von ESD-Schutzdioden, die – wie in der Abbildung gezeigt – als besonders Kapazitätsarm beworben werden.

Bildquelle: https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7696&lang=en

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Die Rechenhilfe aus Russland

Heute findet man sie nur in Kindergärten und Grundschulen. Als die sogenannte russische Rechenmaschine im 18. Jahrhundert zum ersten Mal in der Presse erwähnt wurde, galt sie noch als ein Gerät für Erwachsene. Das typische Merkmal sind die horizontalen Drähte mit darauf verschiebbaren Kugeln. In Berlin gibt es seit den 1970er-Jahren eine Statue mit ihr….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Rechenmaschinen, "Reise in Rußland", Adam Ries, Alexander Suworow, Dame, Damebrett, Deutsches Museum, Günter Anlauf, Iwan Masepa, Jean-Victor Poncelet, Johann Wilhelm Klein, Peder von Haven, Rechentisch, russische Rechenmaschine, Schloss Charlottenburg, Stschoty

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Neues vom ESP32-S31, 16 bit-Oszilloskop von PicoTech, AMD-FPGAs und vieles andere mehr

Der Monat endet mit verschiedensten Neuerungen: im Hause Armbian gibt es ein Betriebssystemupdate, dass das Deployment von Desktopumgebungen zu erleichtern sucht. Eine Studie zur Auswirkung der Landgeometrie von SMA-Steckern erfreut die RF-Welt, während sowohl ARM als auch die RISC/V-Welt in Bewegung bleiben.

Espressif: Promotion-Webseite für ESP32-S31 online.

Dass die Auslieferung von neuen Chips im Hause Espressif eine ruckelige Fahrt darstellt, haben wir in der Vergangenheit immer wieder gesehen. Sei dem wie es sei, gibt es in Bezug auf den ESP32-S31 nun Neuigkeiten. Spezifischerweise gilt, dass das in der Abbildung gezeigte Entwicklerportal ab sofort frei zugänglich ist.

Bildquelle: https://esp32-s31.espressif.com/en

Da sich ein Verweis auf dieses Portal auch in den letzten Entwickler-Rundmail findet, ist davon auszugehen, dass der Chip „bald“ Traktion aufnehmen dürfte.

Armbian v26.5.1 verfügbar

Das Armbian-Entwicklerteam scheint die versprochene, schnellere Release-Kadenz – zumindest bisher – problemlos durchhalten zu können.
In einer vor wenigen Minuten an die Community verschickten E-Mail findet sich eine Zusammenstellung von Änderungen in der neuesten Variante. Am Wichtigsten sind für verschiedene Boards durchgeführte Aktualisierungen der diversen Komponenten:

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Kernel and U-Boot modernization progressed across every major family. Mainline Linux 7.0 landed for sunxi, meson64, rockchip64, rpi4b, and uefi edge targets, with a new bleedingedge branch tracking 7.1-rc on rockchip64 and meson64. Patch sets were systematically rewritten against 6.18.186.18.21 across rockchip64, meson64, sunxi, and uefi-x86. U-Boot moved to v2026.04 on a broad range of Rockchip boards (NanoPC-T6, NanoPi M5/R76S, Rock 5 ITX, Rock 5B Plus, Helios4/64, odroidhc4/n2, xt-q8l-v10), with BTRFS zstd fixes and LWIP additions. SpacemiT received 7.0 mainline support and a 7.1 edge bump, while sm8550 stabilized on 6.18.y.

Die eigentlich bereits letzten Monat angekündigte und unter der URL https://blog.armbian.com/we-rewrote-how-armbian-installs-desktops-heres-what-changed/ en Detail beschriebene Verbesserung des Deployments von Desktops ist nun ebenfalls Teil des neuen Releases. In der aktuellen “Release-Note“ präsentiert sich die Beschreibung dann folgendermaßen:

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The desktop subsystem was rebuilt around a YAML-driven, tier-based architecture in armbian-config, replacing the legacy config/desktop/ tree. The migration introduced KDE Plasma, KDE Neon, MATE, and i3-wm support, extended XFCE/MATE/i3/Xmonad/Enlightenment/Cinnamon to armhf and riscv64, and added mode=build for chroot-time installs. Supporting changes include Vulkan and panthor GPU runtime at the mid tier, libcamera/v4l and alsa-ucm-conf at minimal, branded Chromium/Firefox first-run experiences, and an APT pinning mechanism routing browsers and VS Code through apt.armbian.com. New configng modules cover code-server, Dozzle, Wallos, ZFS pool management, device tree editing, and memory management.

Zu guter letzt gibt es Erweiterungen im Bereich aktueller Boards. Hervorzuheben ist, dass der Arduino Uno Q nun ebenfalls Armbian-Unterstützung aufweist:

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Board and platform coverage expanded significantly. New mainline support arrived for Arduino UNO Q (QRB2210), Mekotronics R58S2, NanoPC-T6 LTS Plus, Ariaboard Photonicat 2, EByte ECB41-PGE, NORCO EMB-3531, Cainiao CNIoT-CORE, SpacemiT MUSE Book, EasePi A2/R2, TQ-Systems TQMa8MPxS/TQMa93xxLA, Seeed reComputer devkits, and multiple Qidi X-series boards. Infrastructure improvements include a REST v1 migration for the Imager with QDL flash support for Qualcomm EDL devices, automated Hetzner runner fallback scaling, multi-arch unit tests under qemu-user, ShellCheck inline PR feedback, and a board-config validation gate. Ubuntu 26.04 (resolute) was integrated across the build matrix, package coverage, and nightly targets.
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[c]
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### Unfall stoppt Produktion bei SiCrystal GmbH
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Im Hause SiCrystal - es handelt sich dabei um eine zu ROHM gehörende Unternehmung, die sich auf es SiC-Waferfertigung spezialisiert hat - gab es vor rund zwei Wochen einen schweren Unfall (siehe https://www.rohm.com/news-detail?news-title=2026-05-18_news&defaultGroupId=false).
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Der in SIC-FET-Sachen immer gut informierte Ralf Higgelke berichtet nun - wie in der Abbildung gezeigt - darüber, dass die Fertigung immer noch nicht wieder angelaufen ist.
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Bildquelle: https://www.linkedin.com/feed/update/activity:7466521809601970176/
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### PicoScope 5000E  – erstes 16 Bit-Oszilloskop verfügbar.
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Der PC-Oszilloskop-Spezialist Picoscope beeindruckte in der Vergangenheit mit einigen durchaus innovativen Produkten. Nun steht mit der 5000E-Serie eine Gruppe von Oszilloskopen ante Portas, die - wie in der Grafik gezeigt  mit 16 Bit arbeiten.
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Bildquelle: https://www.picotech.com/oscilloscope/picoscope-5000e-series-16-bit-usb-oscilloscope?model=5464E&tab=specifications
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Wie in der Vergangenheit gibt es neben reinen 16 Bit-Geräten auch FlexRes-Modelle - diese bringen ein Sonderregime mit, dass die Auflösung reduziert, im Austausch dafür aber höhere Abtast-Geschwindigkeiten ermöglicht.
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Die folgenden Bilder geben einen Überblick einiger Bepreisungen.
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![](/attachment/698225/5.png)
29

30
Bildquelle, beide: https://www.picotech.com/oscilloscope/picoscope-5000e-series-16-bit-usb-oscilloscope?model=5464E&tab=specifications
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### A-PHY -Complianceprogramm zwecks besserer “Vereinheitlichung” des Automotive SerDes-Standards
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Verschiedene Feldbus-Standardisierungs-Gremien veranstalten seit Jahr und Tag als Plugfest bezeichnete Events, bei denen die diversen Implementierer ihre Produkte aus Spaß und Freude miteinander verbinden können - Sinn ist die Sicherstellung bzw. Maximierung der Interoperabilität.
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In einer vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft verschickten Meldung kündigt die MiPi Alliance an, fortan für das im Automotive-Bereich verbreitete SerDes-Protokoll ähnliche Dienstleistungen erbringen zu wollen:
37
[c]
38
. . . An industry first for an automotive SerDes standard, the MIPI compliance program allows member companies to validate that MIPI A-PHY devices have been tested and deemed compliant with the relevant specifications and will support the automotive industrys requirements for multi-vendor integration, functional safety, EMI robustness, and reduced development time and cost for A-PHY-based systems.
39
 
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MIPI also announced BitifEye Digital Test Solutions GmbH as an authorized test lab (ATL) for the program. BitifEye has been instrumental in the coordination of A-PHY test events around the globe and as an ATL, will continue to coordinate test events and manage the compliance program on behalf of MIPI.

Zur Erinnerung: A-PHY ist ein für das Automobil vorgesehener Standard, der die Anbindung von Bildsensoren erleichtert bzw. ermöglicht:

1
MIPI A-PHY is a standardized, long-reach (up to 15 meters) SerDes solution that enables high-speed connectivity for image sensors and displays in next-generation ADAS, ADS and SDV centralized compute systems. Featuring ultra-high noise immunity and reliability, it supports multiple higher-layer protocols and forms the foundation of MIPI's Automotive SerDes Solutions (MASS) end-to-end framework with built-in functional safety and security. A-PHY-based chipsets have been selected by several OEMs in design wins and implementations.

NuMaker-GestureAI-M55M1 Module – Gestenerkennung als „schlüsselfertiges Modul“.

Im Hause Nuvoton hat man „Gefallen“ am Anbieten von End to End-Lösungen im Bereich der künstlichen Intelligenz gefunden. Spezifischerweise steht ein als NuMaker-GestureAI-M55M1 Module bezeichnetes Modul ante Portas.

Bildquelle: Nuvoton

Raison d’Etre des neuen Systems ist ausschließlich die Erfassung von Gesten, beispielsweise zur Realisierung neuartiger Mensch-Maschine-Schnittstellen:

1
The NuMaker-GestureAI-M55M1 is made for gesture control. The software is already inside and can do many things:
2
     Many Hand Gestures: It can understand more than 10 gestures like Call, Like, OK, and Stop.
3
     Finding People: It can detect people and show their location. It sends this data out through a UART port.
4
     AI Tools: It works with Nuvoton AI tools. This helps you put your own AI models (like TensorFlow Lite Micro) onto the board easily.

Alibaba: AOSP-Android 16 läuft auf RISC/V.

Dass Google mit „Methoden“ zur Ausführung von Android auf RISC/V-SOCs experimentiert, ist per se nicht neu. Im Hause Alibaba – der chinesische Amazon-Konkurrent hat ebenfalls eine riesige in-House-IT-Sparte – gelang nun die Ausführung von AOSP 16 auf den hauseigenen SOCs. Spezifischerweise wird unter der URL https://www.linkedin.com/pulse/week-risc-v-may-29-2026-risc-v-international-sx5fe/ folgendes vermeldet:

1
Alibaba Group's research and development operation, DAMO Academy, has announced that AOSP (the open-source codebase that forms the foundation of Android) is now running on its XuanTie 9-series RVA23-compatible processors. DAMO has shared the work with an initial group of strategic customers, and it will be interesting to see what form those first RVA23-based Android devices will take.

ARM: Erweiterungen des Entwickler-Support-Programms.

Im Hause ARM ist man sich des permanenten Wachstums der RISC/V-Architektur durchaus bewusst, und – logischerweise – wenig darüber erfreut.
Als neueste Gegenmaßnahme avisiert man eine Erweiterung der diversen Entwickler-Unterstützungsprogramme. Spezifischerweise findet sich unter der URL https://developer.arm.com/community/arm-community-blogs/b/announcements/posts/the-new-full-arm-developer-experience-community-kits-tools-and-challenges-in-one-place die Liste der folgenden neuen Dienstleistungen:

1
Today, Arm is introducing three connected ways developers can participate, belong, and build:  
2
     Arm Create: Hands-on events, challenges, and community experiences for developers  
3
     Arm Developer Program: Now in its next phase, the program is a central place for tools, learning, technical engagement, and community  
4
     Kits for developers: Practical assets and workflows that help developers start building on Arm faster 

AMD Versal™ Prime Series Gen 2 – Portfolioerweiterung ante Portas

Der FPGA-Markt unterliegt ebenfalls dem „Million Monkey Effekt“. Kaum hat man im Hause Altera neue EA-fokussierte Modelle angekündigt, reagiert AMD mit einer Erweiterung des Versal-Portfolios. Fokus liegt hier allerdings auf dem zur-Verfügung-stellen von mehr Rechenleistung:

1
AMD is announcing the expansion of this portfolio with three new devices: the Versal 2VM3454, 2VM3254, and 2VM3104. These new adaptive SoCs deliver up to 100k DMIPs of scalar compute in packaging as small as 23 mm x 23 mm for embedded applications in Pro AV, broadcast, industrial IoT, and beyond.

Spezifische Informationen zu den neuen SKUs finden sich dann in der Abbildung.

Bildquelle: https://www.amd.com/en/blogs/2026/announcing-new-amd-versal-prime-series-gen-2-devices.html?utm_source

Zweistufige Drohnen erweitern die Reichweite

Dass das „Starten und erstmalige Beschleunigen“ eines Luftfahrzeugs immens viel Energie in Anspruch nimmt, dürfte bekannt sein. Verschiedenste Drohnen-Bastler “experimentieren“ aus diesem Grund seit einiger Zeit mit zweistufigen Start-Systemen. Hintergedanke ist, dass im ersten Schritt ein chemischer Antrieb die Drohne auf Arbeitshöhe bringt, und die eigentlichen Antriebe erst danach die Arbeit übernehmen.
Im Laufe der letzten Woche sind zwei unterschiedliche diesbezügliche Projekte gestartet – die beiden Instagram-Fotos ermöglichen über die jeweilige Bildquelle „tiefere“ Interaktion mit den Anführern der jeweiligen Experimente.


Bildquelle: https://www.instagram.com/reel/DYkBsH8iy02/?igsh=bHJpMDQzcWlkN3dy


Bildquelle: https://www.instagram.com/reel/DY0FcSVMbiY/?igsh=aXVua2M3cHR1dnBh

Lesestoff: Von der Auswirkung der SMA-Steckergeometrie im RF-Bereich.

Dass Through-Hole-Steckverbinder „robuster“ sind als ihre SMD-Kollegen dürfte allgemein bekannt sein. Beim Design von RF-Systemen gilt allerdings, dass der überstehende Stubbel auf der Unterseite der Platine zu ungewünschten Reflexionen führen kann.
Im Paper Unveiling the Sub-10 GHz Performance of SMA Connectors: A Comparative Analysis findet sich ein durchaus lesenswerter Vergleich, der verschiedene Connector-Geometrien unter Nutzung eines VNAs und eines TDRs miteinander verglich. Das Paper steht unter einer Open Access-Lizenz, und ist unter der Bildquelle abrufbar.


Bildquelle: https://www.mdpi.com/2079-9292/13/14/2686

(Dank an Matthew A Brenner von https://www.spotmybus.com/ für den Hinweis)

Lesestoff, zur Zweiten – von „Glitches“ im Rahmen der GPIO-Initialisierung.

Dass die freie Konfigurierbarkeit von GPIO-Muxen PCB-Design und Co. erleichtert, wollen wir als bekannt annehmen. In der Praxis kann man sich dabei beim Start-up allerdings durchaus interessantes Verhalten einhandeln – ein von Geehy veröffentlichter Artikel beschreibt nun eine durchaus interessante Situation:

1
This article takes the PC8 pin multiplexed as TIM3 as an example, comprehensively sorting out the process from phenomenon reproduction and root cause analysis to standard configuration specifications, serving as a reference for developers.
2
--- via https://community.geehy.com/blog/1056-gpio-power-up-glitch-caused-by-the-order-of-two-lines-of-code?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=EDM%2336&cmid=93bc2946-4f19-4ee9-b650-078af5794147

Lesestoff, zur Dritten – RemTec über Keramiksubstrate im Platinenbereich

Wer einmal die Tektronix-TDS-Serie von Oszilloskopen restauriert hat, kennt die auf Keramik-Material aufgebauten Hybridboards mit Sicherheit. Unter der URL https://iconnect007.uberflip.com/i/1544707-smt007-may2026/27?utm_campaign=45273480-2026+Articles+-+Brian&utm_medium=email&_hsenc=p2ANqtz–PC3M18XG5ooN-GOYBfds99RxP4H831_w8iUuj9QBucUxjny6ZiVoJ11fuNm_yf30Cn0A1YSCzJkGOanynnQw7iO8m1g&_hsmi=420882854&utm_content=420882854&utm_source=hs_email findet sich nun ein durchaus interessanter Artikel des PCB-Spezialisten RemTec, der auf die Besonderheiten von keramischen Platinen einzugehen sucht.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Wir haben Mut

Am 30. Mai begeht die Dichterin Dagmar Nick in München ihren 100. Geburtstag. 1954 veröffentlichte sie das Sonett „Wir“, das die moderne Wissenschaft und Technik ins Auge fasste. Es erwähnte auch die Macht des Robotergehirns. „Wir“ ist das wohl erste poetische Zeugnis zur Informatik in deutscher Sprache, vielleicht sogar der Weltliteratur, und fasziniert noch immer….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Literatur, "Das kalte Herz", "Wir", Albrecht Haushofer, Atombombe, Atomzertrümmerung, Bayerische Staatsbibliothek, Dagmar Nick, Edmund Nick, ENIAC, Friedrich Dürrenmatt, Friedrich Nietzsche, G1, G2, Gertrud von Le Fort, Hans Magnus Enzensberger, Kernenergie, Kurt Tucholsky, Moabiter Sonett, Penicillin, Polio-Impfung, Retorte, Robotergehirn, Schreibkugel, Schreibmaschine, Science Fiction, Sonett, SPIEGEL, Technikkritik, Wilhelm Hauff, William Shakespeare, ZEIT

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

BDLI zufrieden, Drohne mit Luftballon, Softcores und mehr

Kyocera AVX zeigt einen sehr kleinen Kondensator mit hoher Kapazität, während Siglent einen neuen AWG mit 4 bzw 5 GHz Grenzfrequenz ankündigt. Analog Devices gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Halbleitermarkts, Würth Elektronik lanciert eine hauseigene Raspberry Pi-Spielart. Außerdem gibt es wie immer einige neue Chips und Produkte, die Aufmerksamkeit verdienen.

BDLI: ILA wächst, Bürokratie nervt, Branche als Ganzes gesund

Vor der in Berlin stattfindenden ILA vermeldete der BDLI seine alljährlichen “Performancedaten” für die von ihm vertretenen Unternehmen. Kerntenor ist – durch die Bank – das Wachstum.

Bildquelle: Autor

Der Teufel bzw sein in Finnland als Ralleyfahrer arbeitender Schimpanse sitzen – wie so oft – im Detail. Erstens wird für die bereits ausverkaufte ILA mit 30k Teilnehmern pro Tag statt 25k gerechnet, der Kongress ist trotz der Ticketzahlsteigerung voll ausgebucht und dürfte an die Belastungsgrenze des Geländes kommen. Erstmals gibt es Drohnenkäfig, in dem Drohenperformances stattfinden. Zu guter Letzt ist Liveschaltung zur ISS voraussichtlich am Donnerstag Nachmittag geplant. Nachwuchsgewinnung ist nach wie vor Thema: wie gehabt gibt es einen Talent Hub. Weniger Probleme im Nachwuchsgewinnungsbereich als andere Branchen – der Sektor scheint für Arbeitssuchende attraktiv zu bleiben.

Thema Nummero 2 war das FCAS-Projekt. Der Jäger dürfte auf absehbare Zeit aufgrund sic “unüberbrückbarer Differenzen zwischen Airbus und Dassault” nicht weiterkommen . Aber – Systeme wie Combat Cloud, etc werden trotzdem weitergemacht.
Als Lösungen zur Vermeidung totaler Abhängigkeit von der F35 avisiert man entweder eine Zwei-Fighter-Lösung oder andere Partnerschaft in Europa. Der Autor konnte sich eine boshafte Frage nach Gripen nicht verkneifen, die von einem anonymen Teilnehmer einen Smiley bekam. Mike Schöllhorn antwortete: “Gripen ist kein Kampfflugzeug der sechsten Generation, sondern ist 4.5G, zB in Sachen Stealth zu kurz.”

Mike Schellhorn sprach drittens von Regierungsunterstützung. Explizit betonte er, dass Bürokratie für alle Marktteilnehmer ein Problem sei. Außerdem ist der Beschaffungsprozess und die Verlinkung zwischen Industrie und Nutzer im militärischen Bereich nach wie vor eine Herausforderung.

Zu guter Letzt vermeldete man keine besonderen Lieferkettenprobleme im Spacebereich. Die “Langsamkeit” einiger Projekte ist vor Allem auf die hohen Zertifikationsanforderungen zurückzuführen, weil man einem Satelliten nur schwer einen Mechaniker hinterherschicken kann.

STMicroelectronics: Aktualisierung der Entwicklerplattform ante Portas.

Dass Aktualisierungen von Communitysoftware schon einmal mit Datenverlust einhergehen, hat Nokia mit der Ovi-Plattform beeindruckend demonstriert.
Intensive Nutzer von STM32-Mikrocontrollern sollten die folgende Ankündigung beachten, und „interessante“ Foren-Threads, PMs und Co auf ihre lokalen Workstations archivieren:

1
The new platform will go live during the first weeks of June. The transition period began on May 22nd. 
2

3
What to expect 
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 During the transition 
5
The community will remain fully accessible. You can continue browsing, posting, and participating as usual. 
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 What will be migrated 
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Your existing account and community data will move to the new platform. You dont need to take any action unless we contact you directly.
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Content created during the transition wont be part of the initial migration. New posts, especially new topics, will be transferred as soon as possible after go-live. 
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 What wont be migrated 
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 Bookmarks saved on the community platform 
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 Private messages 
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 If you use HTML formatting in your signature, only the plain text will be migrated. 
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If you want to keep anything important, save it before the start of June.

Analog Devices: starkes Quartal, gute Zukunftsaussichten.

Dass AI-Blase und Co. im Halbleitermarkt für Bewegung sorgen, bemerkt man unter anderem an den wieder länger werdenden Lead Times. Die unter der URL https://www.analog.com/en/newsroom/press-releases/2026/5-20-2026-adi-reports-record-fiscal-second-quarter-2026-financial-results.html veröffentlichten Quartalszahlen von Analog Devices enthalten die folgende Passage, die über gute Erfolge im letzten Quartal berichtet:

1
Revenue of $3.62 billion, with year-over-year growth across all end markets, led by Industrial and Communications
2
. . .
3

4
ADIs second quarter revenue and earnings were above the high end of our outlook, reflecting the combination of record demand and sharp operational discipline, said Vincent Roche, CEO and Chair.

Außerdem gilt, dass die Amerikaner hoffnungsfroh in die Zukunft sehen:

1
We continued to see growing demand in the second quarter with record bookings across our B2B markets of Industrial, Automotive, and Communications, said Richard Puccio, CFO. These positive demand signals are reflected in our outlook for continued strong growth in the third quarter.

Würth GRINN – GenioBoard Edge AI SBC oder Raspberry Pi a la Würth

Im Hause Würth Elektronik betrachtet man die Preissteigerungen bei den Uptoniten mit wachsamem Auge – wo Preise steigen, gilt oft, dass Bedarf besteht. Nun scheint eine Reaktion in Form der in der Abbildung gezeigten Platine zu erfolgen.

Bildquelle: https://www.we-online.com/en/components/products/GRINN-GENIOBOARD-EDGE-AI-SBC

Interessant ist, dass die sonst sehr meldefreudige Pressestelle der Westdeutschen auf dieses Produkt nicht nennenswert hingewiesen hat. Es wäre möglich, dass Big W hier einen „Soft launch“ ausprobiert – auf OEMsecrets gibt es unter der SKU noch keine Angebote.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/2701021020111

Siglent SDG8000A- AWG mit vier bzw. fünf GHz Grenzfrequenz.

AWGs kann man im Hause Siglent seit einiger Zeit zuverlässig bauen – der neueste Kandidat präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt, und wartet mit stark verbesserten Leistungsdaten auf.

Bildquelle: https://www.siglenteu.com/waveform-generators/sdg8000a-series-arbitrary-waveform-generator/

Zu beachten ist, dass sich Siglent diese Leistungssteigerung durchaus bezahlen lässt. Die offiziellen Listenpreise präsentieren sich wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.siglenteu.com/waveform-generators/sdg8000a-series-arbitrary-waveform-generator/

Linux 7.2-Einschränkungen im Bereich der ARCnet-Unterstützung.

Obwohl die Ethernet-Vorläufertechnologie ARCnet im „allgemeinen“ Einsatz so gut wie ausgestorben ist, dürften noch einige industrielle Vernetzungssysteme auf Basis dieser Technologie existieren. Dies merkt man unter anderem daran, dass es im Handel nach wie vor für ARCnet geeignete Netzwerkkarten zu erwerben gibt.
Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst Phoronix informiert unter der URL https://www.phoronix.com/news/Linux-To-Drop-ARCnet-ISA-PCMCIA nun darüber, dass die ISA- und PCMCIA-Versionen dieser Hardware fortan nicht mehr unterstützt werden sollen:

1
"While ARCnet is still used in industrial environments, and cards are still manufactured, it is unlikely anyone is still using it with ISA and PCMCIA cards. Reduce future maintenance burden by removing all ISA and PCMCIA ARCnet drivers and documentation related to them. Update instructions for loading modules and passing parameters to work on modern kernels and with the com20020_pci driver. Also take the opportunity to document the rest of the module parameters, correct a file path in Documentation/networking/arcnet.rst, and change a reference to /etc/rc.inet1, which no longer exists, to refer to ifconfig."

Kyocera AVX: 0201-Kondensatoren mit 10 µF.

Miniaturisierung im MLCC-Bereich muss man nicht unbedingt mögen – Themen wie die unter https://www.mikrocontroller.net/news/mlcc-deratierung-spannungsabhaengiger-kapazitaetsverlust-gemessen und https://www.youtube.com/watch?v=mDRGcDyDy9M im Detail besprochene Deratierung sorgen immer wieder für Ärger.
Andererseits gilt, dass eine kleinere Komponente einen positiven Wert an sich darstellt.
Wohl aus diesem Grund zeigt Kyocera AVX nun – wie in der Abbildung gezeigt – den nächsten Miniaturisierungsschritt in der Welt der Kondensatoren.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DYw6cLSFnSc/?igsh=N2o4a3Jpb252amY3

z386 – 386er-Softcore für FPGAs.

Unter der URL https://nand2mario.github.io/posts/2026/z386/ findet sich ein Projekt, das sich die Entwicklung eines mit dem Intel 386er kompatiblen Softcores für FPGAs zum Ziel gesetzt hat:

1
This is the fifth installment of the 80386 series. The FPGA CPU is now far enough along to run real software, and this post is about how it works. z386 is a 386-class CPU built around the original Intel microcode, in the same spirit as z8086.
2
The core is not an instruction-by-instruction emulator in RTL. The goal is to recreate enough of the original machine that the recovered 386 control ROM can drive it. Today z386 boots DOS 6 and DOS 7, runs protected-mode programs like DOS/4GW and DOS/32A, and plays games like Doom and Cannon Fodder. Here are some rough numbers against ao486:

RISC/V-Kern für GoWin GW1N-9 FPGA

Softcore Nummero zwei ist ein an der Universität zu Turin entwickelter RISC/V-Chip, der auf dem Kongress-Abzeichen des in Italien stattfindenden RISC/V Summit zum Einsatz kommen soll. Weitere Informationen finden sich unter der Bildquelle.

Bildquelle: https://www.linkedin.com/posts/riscveverywhere-ugcPost-7463209307203928064-RpLg/?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAAExd_4B88eg3uiygKywlAVeiUfK1nTPfSk

Reichweitenerhöhung für Drohnen durch Heliumballons

Während die Nutzung von Glasfaser die Störproblematik im Drohnen-Bereich löst, gibt es für die geringe zur Verfügung stehende Energiemenge keine wirklich effiziente Lösung. Nun gibt es Experimente, die einen Heliumballon bzw. eine Art „Luftschiff“ zur Reichweitenerhöhung heranzuziehen versuchen.
System Nummero eins wird in der Ukraine entwickelt, und präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt:

Bildquelle: https://x.com/MeanwhileInUA/status/2057219628246487553

1
Ukrainian troops reportedly tested launching the Ukrainian-American Hornet one-way attack drone from an aerostat. The balloon carried it 42 km and released it from 8 km altitude.

Der amerikanische militärindustrielle Komplex scheint von dieser Vorgehensweise ebenfalls überzeugt zu sein. Weitere Informationen zur amerikanischen Variante finden sich unter https://www.electronicdesign.com/technologies/industrial/systems/article/55376308/balloon-launched-eagle-apds-stealth-drone-extends-military-operations-from-the-stratosphere – zu beachten ist, dass es dort keine Fotos von der aktiv am Ballon fliegenden Drohne gibt.

PEAK: Repeater für CAN-Netzwerke

CAN-Netzwerke werden immer länger. Im Hause PEAK arbeitet man seit einiger Zeit an Repeatern, die elektrisch lange Netzwerke „elektrisch handhabbar“ gestalten sollen.
Nun gibt es eine um rund € 250 erhältliche neue Variante, die auch den CAN FD-Standard abdeckt.

Bildquelle: https://www.peak-system.com/products/hardware/couplers-converters/pcan-repeater/

Zu den sonstigen Spezifikationen des Produkts vermeldet man dann folgendes:

1
The PCAN-Repeater features two CAN ports with 5 kV galvanic isolation between each other and the power supply. It supports both, CAN CC and CAN FD buses, using bit rates from 14 kbit/s up to 8 Mbit/s. With its DIN rail housing and extended temperature range support, it is suitable for applications in industrial environments.
2
The PCAN-Repeater requires no configuration. All CAN messages and error frames are forwarded 1:1 between both ports, enhancing the quality of the CAN signals. From the perspective of the CAN bus, the repeater is transparent, just like a cable.

RAK Wireless WisMesh Pi HAT RAK6421 – bequemes Meshtastic-Board für Raspberry Pi

Das auf LoRA-Technologie basierende Funkprotokoll Meshtastic erfreut sich permanenter Aufmerksamkeit. „Neu“ ist nun das in der Abbildung gezeigte Träger-Board, dass das Konstruieren von Meshtastic-Nodes unter Verwendung eines Raspberry Pi ermöglicht.

Bildquelle: https://store.rakwireless.com/products/meshtastic-raspberry-pi-hat-rak6421

ESPHome 2026.5.0 – Device Builder und Performanceverbesserungen

Im Haus der im Smart Home-Bereich sehr populären ESPHome-Umgebung gilt, dass monatliche Aktualisierungen erfolgen. Die für Mai vorgesehene Variante hört auf den Namen ESPHome 2026.5.0, und wird unter der URL https://esphome.io/changelog/2026.5.0/ mit folgenden Änderungen beworben:

1
The headline change in ESPHome 2026.5.0 is the public beta of the new ESPHome Device Builder, a from-scratch web app that replaces the legacy in-tree dashboard with a real configuration editor, a firmware job queue, multi-select bulk actions, labels and areas, out-of-sync detection, cross-config search, distributed builds, and a proper settings UI. On the firmware side, a fundamental rework of the main loop, scheduler, and task watchdog recovers measurable CPU and power on every platform, alongside a broad set of measured optimizations across the API, audio, and helper hot paths. A native ESP-IDF toolchain ships next to PlatformIO with ESP-IDF v6.0.1 readiness work, and the audio decoder pipeline is modernized on top of the new microMP3 / microWAV / microFLAC streaming libraries. OTA gains its most expansive feature set in years with partition-table and bootloader updates, web-server OTA, and soft-brick recovery, while ESP32-based Zigbee, the new Sendspin multi-room audio component family, a fresh radio_frequency entity type, expanded nRF52 / Zephyr platform work, and a substantial codebase correctness sweep round out the release.

GroupGets Teledyne FLIR® Lepton XDS – ITAR-freie Lepton-Kamera

Teledyne setzt – dies ist durchaus überraschend, da man dem US-MIC nahe ist – seit einiger Zeit auf ITAR-freie Versionen. Im Hause GroupGets bietet man unter dem Namen Teledyne FLIR® Lepton XDS nun eine „Gruppen-Beschaffungsoperation“ an, die die in der Abbildung gezeigte Kamera umfasst.

Bildquelle: https://groupgets.com/products/teledyne-flir-lepton-xds?

Altera: Erweiterungen von Agilex-7 mit mehr Gehäuseoptionen

FPGAs werden gern als „E/A-Zusammenfassungsbauteile“ verwendet. Im Hause Altera lanciert man nun – wie in der Abbildung gezeigt – neue Spielarten, die zusätzliche Transciever zur Verfügung stellen.

Bildquelle: https://community.altera.com/blog/fpga-blog/agilex%C2%AE-7-m-series-expands-with-three-new-package-options-for-increasing-bandwid/352924

Spezifischerweise präsentieren sich die SKUs dann folgendermaßen:

1
Across these three new package options, customers can take advantage of DDR5-6400, up to 204.8 GBps memory bandwidth, and 768 GPIO, while choosing the connectivity and transceiver mix that best fits the target architecture.
2
R31G is built for designs that need more host connectivity and PCIe flexibility. With 2 F-Tiles and 2 R-Tiles, it supports PCIe-centric acceleration architectures and enables more flexible multi-host designs, making it a strong option for 800G or 2x400G Ethernet, AI NIC, storage acceleration, and cloud acceleration.
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R47C is the maximum-bandwidth option for systems where moving more data, faster, is the primary requirement. With 4 F-Tiles fully connected, it doubles the number of 116G transceivers previously available and delivers up to 80 high-speed transceivers, including 16 channels up to 116G PAM4, extending what is possible for AI acceleration, broadcast, advanced video, embedded and bandwidth-intensive networking.
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R47D adds a right-sized option for customers who need an efficient fit between required capability and package configuration, with an option to scale. With 1 F-Tile and 1 R-Tile, it gives customers another way to balance conn

Springer Cureus: SEO für Titel von Beiträgen in wissenschaftlichen Journalen

Wer parallel zu seinen Fachhochschulstudien ein Lehrbuch veröffentlicht, kann neidinduzierte Abenteuer erleben. Wer sich trotzdem für eine akademische Karriere entscheidet, ist dem Trend des Publish or Perish ausgeliefert.
Aus der Logik des effizienten Markts folgt, dass SEO-artige Methoden zur Steigerung der Zitat-Menge herangezogen werden. In einer von Springer Cureus verschickten Mail finden sich unter anderem in der Abbildung gezeigten Hinweise, die eine „Optimierung“ von Paper-Titeln ermöglichen.

Bildquelle: Springer Cureus

Adafruit X Mozilla – wer ist Hund, wer Schweif?

In einem vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft verschickten Newsletter findet sich die gezeigte Grafik.

Bildquelle: Adafruit-Newsletter

Der zynische Beobachter fragt sich an dieser Stelle, ob der Hund den Schweif oder der Schweif den Hund wedelt…

Lesestoff: zur Verbreitung von Smart TVs

Um die 2010er war die Thematik der intelligenten Fernsehgeräte als System zur Inhalts-Auslieferung heiß. Mittlerweile ist der Hype abgekühlt, die Produkte sind im praktischen Einsatz.
MarkenCom bietet nun ein durchaus interessantes Write-up an, das sich – wie in der Abbildung gezeigt – mit Zukunft und Zustand des Smart TV-Markts auseinandersetzt.

Bildquelle: https://docs.google.com/document/d/1aMcRaxnQI7FwDOQrmqBGXrjEAKtezc5YhgmoNd7EjV8/edit?pli=1&tab=t.0

Lesestoff: von FPU- und Vektor-Erweiterungen für RISC/V

Insbesondere im mathematischen Bereich spielen Fließkommazahlen eine wichtige Rolle. Das RISC/V-Standardisierungsgremium begegnet diesem Trend durch das anbieten einer Vielzahl von ISA-Erweiterungen.
Unter der URL https://fprox.substack.com/p/risc-v-and-floating-point?r=lsukk findet sich eine durchaus lesenswerte Zusammenfassung, die die verschiedenen Implementierungen gegenüberstellt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Erfinde, Amigo! – Patente aus Lateinamerika

Die moderne Wissenschaft ist ein Kind Europas, die industrielle Revolution fand in England statt, die Datenverarbeitung begann ihren Weg in den USA. Dabei gerät in Vergessenheit, dass in Ländern Lateinamerikas schon seit dem 19. Jahrhundert Erfindungen zur Rechen-, Schreib- und Chiffriertechnik gemacht wurden. Wir wissen das aus Anmeldungen, die ihre Bürger im amerikanischen Patentamt einreichten….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, Alexander Connio, Captcha, Clemente Antonio Neve, Eduardo Paez Pumar, Gabriel Martinez, Google Arts and Culture, Hermilio Manuel Vizcarra, João Pinto Pessóa, Jorge Quijano, José Gallegos, José Herran y Bolado, José Villa, Juan Vidal, Karl Heinrich Johann Marckwordt, Karl May, Lateinamerika, Luis von Ahn, Patentamt, Quipu, Ramón Guzmán Montes, Scientific American, Scipion Llona, Yupana

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

ESP32-S31-Evaluationsboards, RISC/V-Benchmarks, neue Messtechnik und mehr

Vor Pfingsten und Opferfest steht ein wahrer Stapel an Lesestoff ante Portas. Freunde der Messtechnik können sich mit optischer Oberflächenabtastung und einer EMV-freundlichen SMU spielen, während Seeed Studio und M5Stack neue “Prozessrechner-Bausätze” lancieren.

Evaluationsboard für Espressif ESP32-S31 angekündigt.

Der im März vorgestellte ESP32-S31 bot neben zwei RISC/V-Kernen auch einen Gigabit-Ethernetport. Nun gilt, dass Espressif die hauseigenen Evaluationsboard für den neuen Mikrocontroller vorführt.
Kandidat Nummer eins ist das ESP32-S31-Function-CoreBoard-1: dabei handelt es sich um ein klassisches Evaluationsboard, dass sich vom Design her an den Bedürfnissen von Personen orientiert, die die umfangreichen EA-Fähigkeiten des Chips nutzen möchten.

Bildquelle: https://docs.espressif.com/projects/esp-dev-kits/en/latest/esp32s31/esp32-s31-function-coreboard-1/user_guide.html#getting-started

Kandidat Nummero zwei hört auf den Namen ESP32-S31-Korvo-1, und orientiert sich vom Aufbau her an klassischen ESP32-P4-Evaluationsboard (wir berichteten unter https://www.mikrocontroller.net/news/esp32-p4-function-ev-board-und-seeed-studio-xiao-rp2350-im-hands-on und https://www.youtube.com/watch?v=12f7SJIcGG0).

Bildquelle: https://docs.espressif.com/projects/esp-dev-kits/en/latest/esp32s31/esp32-s31-korvo-1/index.html

Im Fall beider Designs gilt, dass sie im Handel noch nicht erhältlich sind – wer die Systeme schon jetzt ausprobieren möchte, muss beim Espressif-Kundenservice um ein Sample anfragen und seine Anfrage mit einem konkreten Projekt begründen.

M5Stack: Smartwatch-Designkit auf Basis des ESP32-S3 ante Portas.

Espressif sein Modulbauer ist ebenfalls nicht faul. Um rund € 50 ist auf AliExpress das in der Abbildung gezeigte Produkt erhältlich, das den „Kern“ einer auf ESP32-technologie basierenden Smartwatch realisiert.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c2Q99Pt3

Zu beachten ist, dass es sich dabei „nur“ um den eigentlichen, runden Computer handelt. Ein Armband, eine Lade-Möglichkeit und ähnliche Teile muss der P. T. Anwender selbst entwerfen bzw. zur Verfügung stellen.

Web Serial in Firefox 151 for Desktop

Im Hause Mozilla verweigerte man bisher die Unterstützung für das WebSerial-Interface. Dabei handelt es sich um eine Programmierschnittstelle, die – in Chrome seit Jahren unterstützt – Systemen wie dem Meshtastic Web Programmer den Zugriff auf serielle Geräte ermöglicht.
Nun gibt es – wohl aufgrund des Drucks durch die exzellente Implementierung in Chrome – insofern Neuigkeiten, als Firefox 151 die API unterstützen wird.
Allerdings gilt wie in der Abbildung gezeigt, dass man sich im Hause Mozilla ein wenig „Virtue Signaling“ nicht verkneifen konnte.

Bildquelle: https://hacks.mozilla.org/2026/05/web-serial-support-in-firefox/

Seeed Studio reComputer – quelloffene Einplatinencomputer mit AI-Optimierungen.

Dass die „Ausführung“ von AI-Modellen auf Prozessrechnern eine wichtige Anwendung ist, wollen wir als bekannt voraussetzen. Im Hause Seeed Studio lanciert man nun eine Serie von auf Rockchip-MPUs basierenden Systemen, die als quelloffen beworben werden.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/reComputer-RK3576-20-p-6816.html?

Interessant ist in diesem Zusammenhang außerdem, dass „von Haus aus“ Armbian als Referenz-Betriebssystem zum Einsatz kommt.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/reComputer-RK3576-20-p-6816.html?

Seeed Studio bewirbt außerdem, dass die Systeme mit einem einfachen AI-Ausführungssystem ausgeliefert werden – die Payloads lassen sich in Form von docker-Containern zur Ausführung bringen.

Ubuntu Core 26 verfügbar.

Canonical bietet für den IoT-Einsatz seit längerer Zeit dedizierte Ubuntu-Varianten an, die unter anderem wesentlich längere Updateversorgung mitbringen und stärker containerisiert sind.
Unter der URL https://documentation.ubuntu.com/core/uc26/ findet sich nun die „Ankündigung“ einer neuen Version, die mit folgenden Funktionen beworben wird:

1
Ubuntu Core 26 (UC26) is the latest Ubuntu Core release, and is built on the foundations of Ubuntu 26.04 LTS (Resolute Raccoon).
2
With up to 15 years of security maintenance, Ubuntu Core is a minimal, immutable OS that enables developers to build and deploy production-grade images for embedded devices on various architectures at any scale.
3
Ubuntu Core 26 includes system-level improvements in update performance, OTA update sizes (reduced by up to 90%), and image composition through Chisel.
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Key updates in this release include:
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     Chisel-based build system
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     Update time improvements
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     CRA compliance
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     Livepatch support
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     Components general availability
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     New API documentation

SpacemiT K3-Benchmarks und RISC/V-Server.

Ob der Unterstützung der RVA23-Befehlssatzerweiterung erfreut sich das K3-SoC fast universeller Beliebtheit. Im Hause Phoronix führte man nun unter der URL https://www.phoronix.com/review/spacemit-k3-pico-itx umfangreiche Geschwindigkeitstests durch, und schloss die Analyse mit folgendem, durchaus positiven Fazit:

1
Across these different general purpose workloads, the SpacemiT K3 comes out significantly faster -- often multiple times faster -- than the SiFive P550 Premier that was previously one of the few reliable RISC-V boards out there. Depending upon the workload it was at times meeting or outperforming the Raspberry Pi 500+ 
2

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. . .
4

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its performance still has a ways to go in catching up to the modern capabilities of Intel and AMD x86_64 CPUs.

Außerdem steht im Hause Firefly ein Server zur Verfügung, der zu einem durchaus stolzen Preis Dutzende der SoCs in einem Server zusammenfasst.

Bildquelle: https://en.t-firefly.com/p/csc2-n48spk3

Nützel AMS2 verfügbar

In der Mikrocontroller.net-Community entwickelt man die verschiedensten innovativen Produkte. Informationstechnik Nützel haben wir im Rahmen der Berichterstattung der EMV bereits erwähnt – nun gilt, dass der als AMS2 bezeichnete und für den in-Chamber-Einsatz vorgesehene SMU-Sensor fertiggestellt ist.


Bildquelle, beide: Nützel

Außerdem vermeldet man folgendes:

1
Mit erfolgreichem Abschluss der EMV-Messungen bei DEKRA in Stuttgart steht die neue Generation der AMS Sensor Familie nun in den Startlöchern.
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Bei Feldstärken bis über 1000 V/m in der Stripline und BCI Strömen bis 700mA (100kHz - 1GHz) bleibt das Gerät ein zuverlässiges Werkzeug in der EMV Halle.
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Außerdem gibt es ab sofort auch ein neues Software Tool, mit dem sich das Gerät schnell in Betrieb nehmen und konfigurieren lässt. Damit ist auch denjenigen geholfen, die den Sensor nicht in eine umfassendere Mess-Software einbinden wollen.
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Für mehr Informationen, Details und Datenblätter:
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https://informationstechnik-nuetzel.de/ams-series

Bruker Alicona uCMM NEO

Im Hause Bruker Alicona ist man ganz auf die optische Metrologie spezialisiert. Mit dem uCMM NEO steht eine neue Generation des Produkts ante Portas, die ab 24. Juni vorgestellt werden soll.

Bildquelle: https://www.alicona.com/en/products/cmm-neo

Schon jetzt stehen erste Spezifikationen zur Verfügung, die sich wie in den Abbildungen präsentieren.


Bildquelle, alle: https://www.alicona.com/en/products/cmm-neo

Omicron Labs: Bode 500 mit „niedrigerer“ Mindestfrequenz.

Die österreichische Omicron Labs bietet den Bode 500 – dabei handelt es sich um einen VNA, die auf die Bedürfnisse der Leistungselektronik optimiert ist – seit einiger Zeit an.
Neu ist die in der Abbildung dokumentierte Aktualisierung, die das „volle Ausfahren“ der Hardware ermöglicht und die Mindest-Meßfrequenz nach unten anpasst.

Bildquelle: Omicron

Flipper One – Flipper Zero mit Linux

Der Flipper Zero ermöglicht alle Arten von asozialem Verhalten – in Fast Food-Restaurants in Ungarn kann man sich immer wieder an „partymachenden“ Script Kiddies erfreuen.
Sei dem wie es sei, ist nun eine auf Linux basierte Variante in Arbeit. Sie ist explizit als „Add-on“ zum Flipper Zero vorgesehen, und nutzt statt einem ESP32 einen Mikrocontroller aus dem Hause Raspberry Pi.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2026/05/21/flipper-one-a-rockchip-rk3576-powered-portable-arm-linux-computer-and-networking-multi-tool/

Laut dem im allgemeinen gut informierten Branchennewsdienst CNX gilt, dass das System „derzeit“ noch in aktiver Entwicklung steht – noch ist unklar, wann man sich in der Praxis mit dem Gerät bzw. seinen Nutzern abärgern darf.

eUSB2 – Embedded-USB mit 1.2V

USB kommt in mehr und mehr Prozessrechnerdesigns als lokaler Bus zum Einsatz. Die USB-Standardisierungsorganisation reagiert darauf mit dem Anbieten von verschiedenen, für den Embedded-Einsatz vorgesehenen Varianten des Protokolls. Unter der URL https://www.electronicdesign.com/technologies/embedded/article/55378972/eusb2-and-eusb2v2-the-new-usb-standards-for-embedded-and-edge-ai-systems? findet sich eine Zusammenfassung, die die verschiedenen Spielarten vorstellt und mit klassischem USB 2.0 vergleicht.

Lesestoff: 2026 State of Tech Talent Report

Über die Frage, wie sich künstliche Intelligenz auf den Jobmarkt für Software-Entwickler auswirkt, lässt sich hervorragend diskutieren.
Die Linux Foundation hat einen Bericht veröffentlicht, der sich dieser Thematik en Detail zuwendet. Das vollständige PDF ist unter der als Bildquelle angegebenen URL frei herunterladbar.

Bildquelle: https://www.linuxfoundation.org/research/open-source-jobs-report-2026

Lesestoff: vom EDA-Designmarkt.

Im Bereich der Software für den Chipentwurf haben sich drei Anbieter eine Latifundie aufgebaut. Unter der URL https://newsletter.semianalysis.com/p/eda-market-primer?utm_source=post-email-title&publication_id=6349492&post_id=190630215&utm_campaign=email-post-title&isFreemail=true&r=1slho6&triedRedirect=true&utm_medium=email findet sich durchaus interessanter Lesestoff zur Thematik.

Lesestoff: wake up! 16b, oder, Grafik in nur 16 Bytes.

Die Demo-Scene schuf im Laufe der letzten Jahre die eine oder andere faszinierende Technologie. Mit der wake up!-Demo steht nun eine neue Tour der Force ante Portas, die in nur 16 Byte x86-Assembler Grafik und Sound realisiert.

Bildquelle: https://hellmood.111mb.de//wake_up_16b_writeup.html.

Wer sich in die Demo einlesen möchte, findet unter der Bildquelle eine gelungene Beschreibung.

In eigener Sache: frohe Pfingsten, frohes Opferfest!

Allen, die Pfingsten feiern, wünscht der Autor eine friedliche und vor allem stressfreie Pfingszeit ohne Gewefze. Für alle anderen eine wichtige Warnung – Sonntag und Montag sind in fast allen europäischen Ländern Feiertage, die Nahrungsmittelgeschäfte sind geschlossen.
Außerdem gilt, dass in arabischen Ländern das Opferfest bevorsteht – auch hier ist mit massiven Verzögerungen zu rechnen. Aus eigener Erfahrung rät der Autor vor dem Versand von Poststücken ab, da diese wochenlang verzögert sein können:

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     Tunesien:
2
         Zeitraum: Mittwoch, 27. Mai bis Donnerstag, 28. Mai 2026 (Kernfeiertage).
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         Beeinträchtigungen: Ämter, Banken und Postfilialen sind komplett geschlossen. Lokale Geschäfte und Märkte machen oft eine mehrtägige Pause. Planen Sie 3 bis 4 Tage (bis einschließlich des Wochenendes) mit spürbaren Einschränkungen im öffentlichen Leben und bei Transportmitteln.
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     Türkei (Kurban Bayramı):
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         Zeitraum: Der Vortag (Arife) ist Dienstag, der 26. Mai (halber Feiertag). Die Hauptfeiertage gehen von Mittwoch, 27. Mai bis Samstag, 30. Mai 2026.
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         Beeinträchtigungen: Da das Fest fließend in das Wochenende übergeht, herrscht im Land eine fast wochenlange Reisewelle. Behörden und Banken schließen komplett. Der Inlandsverkehr (Busse, Flüge, Autobahnen) ist extrem überlastet. In Großstädten wie Istanbul ist der Nahverkehr oft gratis, dafür sind Basare (wie der Große Basar) tagelang komplett zu. Rechnen Sie mit vollen 5 Tagen massiven Einschränkungen im geschäftlichen Leben.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Das mysteriöse Voynich-Manuskript

Es liegt in der Bibliothek der Universität Yale und gilt als die geheimnisvollste Handschrift der Welt: das Voynich-Manuskript. In der frühen Neuzeit von einem unbekannten Urheber verfasst, wurde es in den 1920er-Jahren allgemein bekannt. Es enthält viele rätselhafte Bilder und einen von Anfang bis Ende verschlüsselten Text. Die Schrift widerstand bislang allen Versuchen einer Dechiffrierung….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Kryptologie, Beinecke-Bibliothek, British Library, Donum Dei, Ethel Boole, Faksimile, Mary D’Imperio, NSA, ORF, Pleiaden, Rene Zandbergen, Roger Bacon, Rudolf IV, Schwalbenschwanzzinne, Sloane MS 2560, Tierkreis, Universität Köln, Voynich-Manuskript, Wikimedia, Wikipedia, Wilfrid Voynich, William Newbold

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Those were the DAIs

Die Pointe ist simpel, doch der alte Schlager einfach zu schön. DAI oder Data Applications International hieß ein belgischer Hersteller, der von 1979 bis 1982 einen Acht-Bit-Rechner baute. Ein anderer setzte die Produktion bis 1984 fort. Der DAI war der erste Mikrocomputer für einen Fernseh-Kurs. 1980 brachte das Magazin CHIP gleich zwei Artikel über ihn….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Computer Programme", "Mensch ärgere Dich nicht", "Microprocessors", "Thank you for the days", "Those were the days", BASIC, CHIP, Claude Simpson, Computer Sciences Corporation, DAI, Data Applications International, David Lockey, Daylaxians, Electronics, HomeComputerMuseum, Howard Kornstein, Indata, Intel, Intel 8080A, Jeu de Morpion, NDR-Klein-Computer, Teleac, Texas Instruments, Vier gewinnt

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen