Der Monat endet im Embeddedbereich durchaus aktiv: MicroPython 1.29 unterstützt den PSoC Edge und bringt eine Remanentspeicher-API mit. NVIDIA greift bei MediaTek nach dem Bargeld, während AMD auf UCIe setzt. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir hier.
MicroPython Version 1.29.0 erschienen – unter anderem mit Unterstützung für PSoC Edge.
Das als „Basis“ für CircuitPython dienende MicroPython wird zwar weniger oft aktualisiert, bringt allerdings immer wieder sehr interessante Features mit. Im vor wenigen Tagen erschienenen Produkt-Release 1.29 gilt, dass die von Infineon vorangetriebenen PSoC-Edge-Mikrocontroller vollständige Unterstützung erfahren. Spezifischerweise vermeldet das Entwicklerteam Folgendes:
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Interessant ist außerdem die Einpflegung eines „einheitlichen“ Interfaces, das die auf verschiedenen Mikrocontroller-Implementierungen zur Verfügung stehenden Backup-Speicher über ein einheitliches Programmier-Interface ansprechbar machen soll. Sinn dieser Änderung ist, dass MicroPython-Programme „relevante“ Werte so mit geringerem Aufwand persistieren können:
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Im Hintergrund gibt es außerdem einige weitere Funktionen, die – teilweise – durchaus interessant sein können. Wie immer gilt allerdings, dass das Hinzufügen von neuen Funktionen auch mit einer Zunahme am Gewicht der Binärdatei einhergeht. Die „neuen“ Binär-Größen präsentieren sich wie in der Abbildung gezeigt. Die Bildquelle dient außerdem als „Einsprungpunkt“ in einen Changelog, der detailliert über die diversen neuen Features und die Breaking Changes informiert.

Bildquelle: https://github.com/micropython/micropython/releases/tag/v1.29.0
WinZ3805A – Desktopsoftware für GPSDOs von HP/Symmetricom.
Die Verfügbarkeit von AI-basierten Kodierungsassistenten führt dazu, dass immer mehr Elektrotechniker und Elektroniker ihr Glück an der „automatisierten Neuentwicklung“ von Desktop-Kompagnon-Software für klassische Messtechnik versuchen.
Das „neueste“ Opfer sind die diversen 10-MHz-Oszillatoren aus dem Hause HP – für sie steht nun eine neue Windows-Applikation zur Verfügung, deren Performance-Eckdaten sich wie in der Abbildung gezeigt präsentieren.

Bildquelle: https://github.com/TGoodhew/WinZ3805A
NVIDIA investiert in MediaTek.
In der „guten alten wilden Zeit“ der Handcomputer-Technologie galt, dass NVIDIA – Stichwort Tegra – und MediaTek im Bereich der Prozessoren für Handcomputer mehr oder weniger scharf konkurrierten.
In der „schönen neuen Zeit“ der künstlichen Intelligenz gilt, dass man sich stattdessen für eine Kooperation entscheidet. Unter der URL https://nvidianews.nvidia.com/news/nvidia-and-mediatek-deepen-long-standing-partnership-to-build-ai-edge-to-cloud-computing-platforms findet sich nun eine Meldung, laut der NVIDIA 3,5 Milliarden US-Dollar in MediaTek zu investieren gedenkt:
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Bei derartigen Meldungen gilt immer, dass die „Soundbites“ der CEOs oft aufschlussreicher sind als der Rest der Pressemitteilung. Nach Ansicht des Autors führt die Lektüre der beiden folgenden Passagen zur Einsicht, dass man im Hause NVIDIA festgestellt hat, dass man mit einem Tigertanga und zwei Nylonstrümpfen nicht auf 20 Glastischen gleichzeitig Stepptanz bieten kann.
Aus diesem Grund fokussiert man sich auf das „Kerngeschäft“ der Bereitstellung von Grafik- und AI-Beschleunigung; die „Erzeugung bzw. Fertigung“ der margentechnisch eher anspruchslosen Massen-Halbleiter sollen dafür besser geeignete Andere übernehmen:
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Mit dieser Ansicht ist der News-Autor übrigens nicht allein. Im Hause Forbes findet sich unter der URL https://www.forbes.com/sites/jonmarkman/2026/08/31/nvidias-35-billion-mediatek-deal-is-a-tollbooth-for-custom-ai-chips/ eine ähnliche Analyse; hier die wichtigste Schlüsselpassage aus dem vergleichsweise langen Kommentar:
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AMD: Versal-FPGAs mit Unterstützung für UCIe.
Ab einem gewissen Design-Komplexitätsgrad gilt, dass das „Off-Boarding“ der Informationen vom Chip zu einem erheblichen Flaschenhals wird.
Mit UCIe – Universal Chiplet Interconnect Express – steht seit einiger Zeit ein „Industrie-Standard“ zur Verfügung, der sich ganz der Kommunikation zwischen den individuellen Chiplet-Komponenten eines SoC verschrieben hat.
AMD kündigt nun an, diesen in einem „Teil“ der hauseigenen Versal-Serie unterstützen zu wollen.

Bildquelle: https://newsroom.amd.com/news/amd-brings-ucie-connectivity-versal-adaptive-socs/
Zu den spezifischen, durch die Technologie erreichbaren Vorteilen vermeldet AMD dann Folgendes:
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Armbian 26.8 verfügbar.
Spezifischerweise gilt, dass die unter der URL https://blog.armbian.com/armbian-release-26-8/?ref=news-from-armbian-newsletter bereitstehende Änderungs-Ankündigung drei Bereiche des neuen Releases besonders hervorhebt:
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Im Bereich der als „Basis“ dienenden Versionen der diversen quelloffenen Komponenten vermeldet man dabei Folgendes:
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Als wichtigstes user-facing Feature hebt das Entwicklerteam die „neue“ Variante des Installationsprogramms hervor. Die diesbezügliche Passage der Newsmeldung liest sich folgendermaßen:
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Wie immer gilt, dass sich weitere Informationen unter der als Quelle genannten URL finden.
Semtech: Roundhouse-Kick der Aktualisierungen.
Im Hause Semtech erwies man sich zum Monatsende nicht als faul. Nach der erfolgreichen Produktions-Einführung der letzten beiden LoRa-Plus-Systeme gilt, dass – die folgende Zitat-Passage liefert weitere Informationen – verschiedenste relevante Dokumente zur Verfügung stehen:
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An den „neuen“ Chips interessierte Entwickler dürfen sich außerdem auf die Verfügbarkeit von Referenzdesigns und Entwickler-Hardware freuen:
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Armbian Installer: nun mit Unterstützung für „proprietäre“ Imageformate.
Das „direkte“ Herausbrennen von .IMG-Dateien auf Micro-SD-Karten war viele Jahre lang gelebte Standard-Praxis im Prozessrechnerwesen. Systeme wie der KickPi K7 – weitere Informationen finden sich im Video unter https://www.youtube.com/watch?v=gOI4q4ZNbGo – erleiden bei dieser Vorgehensweise Schiffbruch, weil die Prozessoren proprietäre Zusatz-Informationen auf den Speicherkarten voraussetzen.
Im Hause Armbian kündigt man unter der URL https://blog.armbian.com/sbc-storage/?ref=news-from-armbian-newsletter nun nach folgendem Schema an, den hauseigenen Installer auch zum „Schreiben“ derartiger Sonder-Attribute befähigt zu haben:
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Orange Pi Zero 4 – Einplatinenrechner mit HDMI, Wi-Fi 6 und PCIe.
Shenzhen Xunlong arbeitet permanent daran, im Bereich der „ultrakompakten“ Prozessrechner für zusätzlichen Druck zu sorgen. Nach dem sehr erfolgreichen OrangePi Zero 3W – siehe Video unter https://www.youtube.com/watch?v=FnsE2heUaSY – gilt, dass man nun einen weiteren, in der Abbildung gezeigten Formfaktor zu bespielen sucht.

Bildquelle: Shenzhen Xunlong
Zu den „sonstigen“ Spezifikationen meldet man Folgendes:
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Interessant ist, dass derzeit nur die 4-GB-Variante zur Verfügung steht. Die folgende Abbildung zeigt XXX – zu beachten ist, dass das Produkt derzeit nur bei Resellern, aber nicht im „offiziellen“ Outlet von Shenzhen Xunlong zu haben ist.

Bildquelle: https://www.aliexpress.com/item/1005013048434462.html
NVIDIA: Jetson Orin Nano 2 angekündigt.
Die „Ankündigungen“ im Bereich der Embedded-AI-Beschleuniger von NVIDIA waren kein Selbstzweck. Stattdessen gilt, dass das Nachfolge-System bereits in den Startlöchern scharrt und 2027 verfügbar werden soll.
Hackster.io berichtet unter der URL https://www.hackster.io/news/say-hello-to-the-nvidia-jetson-orin-nano-2-68cf1241460f nach folgendem Schema über die zu erwartenden bzw. angekündigten Fähigkeiten:
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Lesestoff: vom Automated Material Handling System.
Wer in einer Halbleiter-Fab „in den Himmel“ schaut, findet dort diverse, an der Decke herumflitzende Roboter. Im Hause Asianometry widmet man diesen auch als AMHS bezeichneten Geräten nun eine längere Story, die über die URL https://asianometry.passport.online/member/episode/the-little-ceiling-robots-inside-a-semiconductor-fab – zumindest zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung – komplett kostenlos abzurufen ist.
Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News
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