ESP32-S31 in Massenproduktion, MERICRON als ESP32-Alternative uvam

Mit dem ESP32-S31 lancierte Espressif einen sehr leistungsstarken Rechenkern, der auch ein Funkmodul mitbrachte – nun gilt, dass seine Verfügbarkeit beginnt. FreeCAD verliert einen wichtigen Maintainer, während sich die Eclipse Foundation im Bezug auf RISC/V für ThreadX äußert. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir hier.

Espressif: Massenverkauf des ESP32-S31 beginnt

Boards mit der „neuesten“ Variante von Espressifs Wireless-Kombinationsprozessor tauchten in der Vergangenheit immer wieder auf AliExpress auf. Von Seiten Espressifs selbst gab es diesbezüglich bisher allerdings keine wirklichen, belastbaren Aussagen.
Unter https://www.espressif.com/en/news/ESP32_S31_Mass_Production vermeldet man, dass der Chip nun – endlich – die „Massenreife“ erreicht hat:

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Espressif Systems (SSE: 688018) announces that its ESP32-S31 has entered mass production and is now available for purchase. Designed for next-generation AIoT applications, ESP32-S31 is a high-performance dual-core RISC-V SoC with comprehensive wireless connectivity, making it ideal for smart home hubs, smart speakers, edge AI devices, industrial automation, and more.

Als „offiziellen Vertriebsweg“ für die Entwicklerkits schlägt man dabei den hauseigenen Store vor, der sich zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.aliexpress.com/store/1102014060

Interessant ist, dass die „allgemeine“ Verfügbarkeit bei Distributoren derzeit eher langsam anläuft. Eine OEMSecrets-Suche ergibt derzeit zwar schon verschiedenste SKUs, der einzige listende Distributor ist derzeit allerdings Mouser.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/ESP32-S31

MERICRON MCN-1 – amerikanische ESP32-Variante in Entwicklung

An einem „reichhaltigen“ Topf bleibt man erfahrungsgemäß nicht sonderlich lange allein – das Eintreffen weiterer Futterkonkurrenten ist nur eine Frage der Zeit.
Im Fall von Espressif steht mit dem MERICRON MCN-1 nun eine „Made in America“-Variante in Planung, deren „wichtigste“ Spezifikationen sich wie gezeigt präsentieren.


Bildquelle: https://www.mericron.com/mcn-1

Sowohl in den diversen Ankündigungen auf X als auch in den Spezifikationstabellen verbergen sich dabei diverse kleine Hiebe gegen Espressif. Ein Beispiel ist in der folgenden Abbildung gezeigt.


Bildquelle: MERICRON.

In der Diskussion auf X wird besonders hervorgehoben, dass die hauseigene Wireless-Firmware – zumindest teilweise – offen sein soll. Als primäres Hindernis sieht man in diesem Bereich die „Zertifikation“ des Chips an. Schade ist, dass sich auf der offiziellen Homepage hierzu nur vergleichsweise wenige Informationen finden.


Bildquelle: MERICRON.

CircuitPython 10.3.0-alpha.4 verfügbar

Im Hause Limor Fried arbeitet man permanent an der Verbesserung des hauseigenen MicroPython-Derivats. Nun ist eine neue Alpha-Version verfügbar geworden. Unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.3.0-alpha.4 vermeldet man die folgenden „Neuerungen“:

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• Add audiofilewriter.
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• Add audiodelays.GranularPitchShift.
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• Add sdioio, audiodelays, audiofilters, and audiofreeverb on RP2xxx.
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• Add CIRCUITPY_BLE_WORKFLOW, CIRCUITPY_SAFE_MODE_DELAY, and CIRCUITPY_WIFI_HOSTNAME to settings.toml.
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• Add storage.unsafe_disable_usb_drive(), to disable the USB CIRCUITPY drive after the host has mounted it.
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• Lower the default WiFi power from 20 dBm to 15 dBm on all boards with chip antennas.
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• USB host fixes.
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• Espressif BLE fixes.
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• ESP-NOW works again on Espressif.
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• Update TinyUSB.

Zu beachten ist, dass die neue Version mit „Änderungen“ im Bereich der Ermittlung der SPI-Taktrate einhergeht. Von Vorgängerversionen umsteigende Nutzer sind gut beraten, die folgenden Kompatibilitätswarnungen zumindest im Hinterkopf zu behalten:

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The baudrate specified in busio.SPI.configure() is now a ceiling, and will not be exceeded. Previously, on some ports, the actual baudrate chosen could have been the nearest available baudrate, but higher than the specified baudrate, sometimes by a substantial amount. Use SPI.frequency to fetch the actual baudrate. Limitations: On Zephyr, SPI.frequency is the specified, not the actual baudrate, and some Zephyr ports may violate the ceiling behavior.

IEEE: Versuch zur „Verhinderung“ von Seitenkanal-Angriffen

Seitenkanal-Angriffe – man denke beispielsweise an Clock Glitching oder das Herumspielen mit der Spannungsversorgung – dürften zu den „häufigsten“ Einfallstoren gehören, über die p. t. Hacker Zugang zu Krypto-Halbleitern bekommen.
In einem IEEE-Journal wurde nun eine neue Methode zur Mitigierung derartiger Attacken veröffentlicht. Weitere Informationen finden sich in der Abbildung.


Bildquelle: https://x.com/MehdiHacks/status/2081486468627738690

Eclipse Foundation: RISC-V ist First-Class Citizen für ThreadX

Microsoft kaufte ThreadX einst, um FreeRTOS ein Produkt entgegenzusetzen – da sich die Division auf die „Gesamtfinanzzahlen“ nicht sonderlich gut auswirkte, warf man das Betriebssystem später in Richtung der Eclipse Foundation weiter.
Bisherige Zielplattformen von ThreadX waren Arm- und sonstige MCUs. Unter https://newsroom.eclipse.org/eclipse-newsletter/2026/july/beyond-basics-elevating-eclipse-threadx-first-class-rtos-risc-v findet sich nun eine durchaus umfangreiche Meldung, die nach folgendem Schema darauf hinweist, dass RISC-V-MCUs in Zukunft ebenfalls „erstklassige“ Teilnehmer des Ökosystems sein werden:

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The effort to adapt ThreadX for RISC-V required a deep dive into the architectural intricacies of the RISC-V ISA. The collaboration between 10xEngineers and the ThreadX project team focused on resolving the complexities inherent in porting core components to both RV32 and RV64 environments.
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A primary focus was the optimisation of functions for the RISC-V privileged architecture. This included a rigorous redesign of context switching, interrupt nesting, and timer management. On RISC-V, these operations interact directly with the privileged hardware registers, requiring extreme precision to maintain real-time guarantees. The team found that some register saving, which is often employed in preliminary ports, was insufficient for modern, high-performance extensions like floating-point and vector units. Consequently, the project implemented systematic procedures that ensure integrity across complex execution states.
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Additionally, the standardisation of existing RISC-V board support packages (BSPs) was improved. By refactoring these packages, the team lowered the effort needed for the ThreadX community to support a diverse range of hardware. The contributions also moved ThreadX away from hardcoded, platform-specific profiles that previously hampered some cross-platform portability.

ROHM – oder: vom Versuch, einen Halbleiterhersteller zu verkaufen

Dass DENSO vor einiger Zeit versuchte, ROHM zu kaufen, hatten wir auf Mikrocontroller.net mehrfach erwähnt.
Aufgrund der „Nähe“ von ROHM Semiconductor zu anderen Automobilherstellern erwies sich dies allerdings als sehr „suboptimale“ Kombination. Seither wandert das Unternehmen wie ein Sauerbierverkäufer durch das Gebirge – der in Sachen GaN und SiC im Allgemeinen gut informierte Ralf Higgelke berichtet unter https://www.linkedin.com/pulse/ralfs-gan-sic-news-july-23-2026-ralf-higgelke-05z3c/ umfangreich (und lesenswert) über die Wirrungen und Abenteuer:

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On paper, the fit is neat, giving one group a foothold in almost every corner of the market, from car inverters to factory drives and grid equipment, writes The Next Web. However, the plan carries an awkward backstory. In February, Toyota Motor Corporation-affiliated DENSO bid approximately ¥1.3 trillion ($8.3 billion) for ROHM Semiconductor, part of Toyota’s drive to localize its EV chip supply. However, Rohm rebuffed the offer to protect its cross-industry customers, and Denso withdrew in late April.
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That left a horizontal tie-up among peers as the surviving route to scale, rather than absorption by a single carmaker. It also left Rohm free to keep selling to every vehicle-parts group at once, which was rather the point of saying no.

FreeCAD: Maintainer tritt zurück

Dass die „Wartung“ von quelloffener Software ein durchaus interessantes Problem ist, dürften Leser von Mikrocontroller.net im Allgemeinen wissen. Im Hause FreeCAD – das Projekt entwickelt eine quelloffene Alternative zu AutoCAD – gibt es nun den Abgang eines Core-Maintainers zu vermelden.
Spezifischerweise findet sich unter https://forum.freecad.org/viewtopic.php?t=106653 eine längere Meldung zum Thema. Die „wichtigste“ Passage ist unten:

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This is to announce my decision to take a step back from FreeCAD maintaining. I have been part of the core team for almost 20 years now, and the project is taking a direction that is not the one I wish to work with. And this is fine, the FreeCAD project now has a strong, active and united team of maintainers, who are really pushing things forward and putting a ton of mechanisms in place to address the complexity of a project of this size.

EtherCAT: Big in Japan

Im Hause EtherCAT dürfte man Asien wieder ins Herz geschlossen haben – nach dem Erfolg mit dem letzten Plug Fest versendete man eine weitere Pressemeldung, die auf ein asiatisches Event zum Thema des Feldbusses einging. Besonders interessant empfand der Newsautor die folgende Passage, die auf die „geographische Verteilung“ der Implementierer eingeht:

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Die stark wachsenden Mitgliederzahlen der ETG – insbesondere in Asien – unterstreichen die zunehmende Verbreitung von EtherCAT als führendes Industrial-Ethernet-System: 44 % aller ETG-Mitglieder weltweit sind in Asien ansässig.

Budapest: Kunst am Print

Wer morgen Abend nichts zu tun hat und sich für die Recyclage von übriggebliebenen Platinen in Kunstwerke erwärmen kann, sollte zur in der Abbildung gezeigten Vernissage von Robin Grant Sperling kommen. So der Newsautor den morgen bevorstehenden Eingriff gut übersteht, steht einem Treffen vor Ort nichts im Wege.


Bildquelle: https://www.instagram.com/art_teleportation/p/DbGn-M0oRge/

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Uvumbuzi – Informatik-Ideen aus Afrika

Das Wort  „Uvumbuzi“ stammt aus dem in Ostafrika gesprochenen Swahili; es bedeutet Entdeckung, Erfindung oder Innovation und wird so langsam auch in Europa bekannt. Im Folgenden möchten wir untersuchen, welche Patente kluge Köpfe aus Afrika im Gebiet der Informatik erhielten. Wir beschränken uns dabei auf die Zeit, bevor Computer, Handys und Taschenrechner den Kontinent eroberten….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, 3D-Bilder, Alem Work Bayana, Ayana Birrou, Ben Zion Goldenberg, Benjamin Talbot, Bernard Meltzer, Charles Frédéric Jean Marie Bertin, Datenbank, Euklid, Gerhard Tichauer, Heinrich August Treviranus, Heron, John Wilbur, Kolonialismus, König Njoya, Louis Ducos du Hauron, Louis Laforêt, Martin Atalla, MOSFET, Olivetti 82, Olympia SG 3, Pierre-Joseph Grospas, PIN, Planimeter, Samuel Fedida, Schreibmaschine, Seilcomputer, Selim S. Haddad, Seymour Papert, Shiraz Shivji, Swahili, Uvumbuzi, William Crosley

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Messtechnik, Prozessrechner und Rechtliches im Strom der Neuigkeiten

Sowohl Arduino als auch Raspberry Pi werfen neue Hardware auf den Markt, während der GateMate-FPGA fortan bei DigiKey erhältlich ist. NVIDIA muss Preise im Embeddedbereich erhöhen, während man im Hause Prusa die Übernahme der US-Abteilung finalisiert. Yokogawa experimentiert derweil mit externen Monitoren für Messgeräte. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

GateMate A2 nun bei DigiKey erhältlich

CologneChip – auch bekannt als European FPGA is US – gelang das Aufbauen einer Zusammenarbeit mit DigiKey. Fortan sind die Bausteine nicht mehr nur direkt über CologneChip, sondern auch bei einem gewöhnlichen Katalogdistributor erhältlich.

Bildquelle: https://www.digikey.com/en/products/detail/cologne-chip/CCGM1A2-BGA324/29722451

Yokogawa: Neuer Power Analyzer für bis zu 2000 V Gleichspannung.

Im Bereich der „Elektromobilität“ bekommt man es seit jeher mit durchaus hohen Spannungen zu tun. Yokogawa „erweitert“ die WT-Produktlinie nun um den in der Abbildung gezeigten WT1500.

Bildquelle: Yokogawa.

Neben den verbesserten Spezifikationen fand der Autor auch die Art der Display-Anbindung interessant – anstatt „direkt“ ein Farb-LCD zu platzieren, spendiert man stattdessen einen prominent platzierten Display-Ausgang.

SIGLENT: Firmware-Updates durch die Bank.

Im Hause SIGLENT arbeitet man „permanent“ daran, die Firmware der hauseigenen Messgeräte zu aktualisieren. In einem vor wenigen Stunden an die Community verschickten Newsletter berichtet man – wie in der Abbildung gezeigt – über vier Erweiterungen.

Bildquelle: SIGLENT.

SIGLENT, zum Zweiten: SMB statt USB-Sticks.

Die „Suche“ nach dem optimalen Übertragungsweg von auf Oszilloskopen generierten Screenshots ist wahrscheinlich so alt wie die Screenshot-Taste selbst. Unter der URL https://www.siglenteu.com/wp-content/uploads/2026/06/FAQ2412-A0188CN01-Using-SMB-to-Share-Oscilloscope-Data-Directly-to-PC.pdf veröffentlicht SIGLENT nun ein Whitepaper, in dem man auf die in den hauseigenen Oszilloskopen integrierte SMB-Unterstützung hinweist. Auf diese Art und Weise kann das Oszilloskop eine Windows-Freigabe direkt ansprechen, um die erzeugten Bilddateien direkt abzulegen.

Red Pitaya OS 3.0 verfügbar.

Auch im Hause Red Pitaya steht eine Aktualisierung der Firmware an – unter der URL https://github.com/RedPitaya/RedPitaya/blob/master/CHANGELOG.md finden Nutzer der Red-Pitaya-Gerätefamilie Informationen darüber, welche „neuen“ Features zur Verfügung gestellt werden.

EtherCAT: Plug Fest in Baden-Württemberg erfolgreich abgehalten.

Die hinter dem EtherCAT-Feldbus stehende Standardisierungsorganisation veranstaltet regelmäßig Plug Fests: Das sind Events, bei denen die diversen Hersteller ihre Geräte aus Spaß an der Freude miteinander verbinden sollen, um „Probleme“ im Bereich der Umsetzung zu erkennen.
Das vor wenigen Tagen in Baden-Württemberg durchgeführte Event verlief in höchstem Maße erfolgreich – ein klares Statement dafür, dass sich die EtherCAT-Technologie an bestem Wachstum erfreut:

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Das 36. European EtherCAT Plug Fest endete nach zwei intensiven Tagen am 15. und 16. Juli auf dem SIA-Campus von SICK in Waldkirch, Baden-Württemberg, Deutschland. Ausgerichtet von einem Mitgliedsunternehmen der EtherCAT Technology Group (ETG), SICK, war die Veranstaltung ausgebucht und setzte mit 69 Entwicklern von 30 Herstellern einen neuen Teilnehmerrekord.
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An den beiden Tagen führten die Teilnehmenden 365 Tests durch und evaluierten 48 Geräte, darunter 16 MainDevices, 31 SubDevices und 2 Tools. Die ausgewogene Mischung spiegelt die Breite des EtherCAT-Ökosystems wider. Die Veranstaltung zog großes neues Interesse an, viele Unternehmen waren zum ersten Mal dabei. Die Teilnehmer lobten die hervorragende Organisation und die lebendige Atmosphäre, die zum deutlichen Erfolg der Veranstaltung beitrugen.

Seeed Studio reComputer RK mit offizieller Armbian-Unterstützung.

Dem Armbian-Projekt gelang ein Achtungserfolg. In einer vor wenigen Stunden an die Community verschickten Meldung verkündete Seeed Studio – wie in der Abbildung gezeigt –, dass einige der „hauseigenen“ Prozessrechner fortan mit offiziellen Armbian-Images ausgestattet werden. Spezifischerweise ist die reComputer-RK-Serie betroffen, wobei anfangs die auf Rockchip-RK3576- und RK3588-CPUs basierenden Modelle Hauptziel sind.

Bildquelle: Seeed Studio.

PX5 RTOS nun mit Flashspeicher-Dateisystem und Kryptomodul.

Der einst für Azure RTOS zuständige Entwickler bietet mit PX5 seit längerer Zeit ein Echtzeitbetriebssystem an, dessen wichtigstes Verkaufsargument die POSIX-Kompatibilität ist. Nun gibt es zwei neue Erweiterungsmodule, die Nutzern des Echtzeitbetriebssystems Funktionen auf eine schlüsselfertige Art und Weise zur Verfügung zu stellen suchen.

Bildquelle: PX5.

Neben einem Kryptomodul zur Erledigung von TLS-gestützten Verbindungen steht auch ein Dateisystem zur Verfügung, das auf die Bedürfnisse von NAND- und NOR-Flashspeichern optimiert ist. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung gilt, dass „Neuigkeiten“ nur auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden – wer die Module verwenden möchte, sollte sich an seinen PX5-Vertriebsingenieur wenden.

Arduino-Core für nRF54-basierte Boards

Die „Zusammenarbeit“ zwischen Arduino bzw. Seeed Studio und Nordic Semiconductor zeigt nun insofern Früchte, als es einen Arduino-Core für die neuen XIAO-Boards gibt. Weitere Informationen über den aktuellen Funktionalitätsstand finden sich in der Abbildung.

Bildquelle: https://github.com/lolren/nrf54-arduino-core

Arduino UNO Q Arcade Bundle – „Lern-Kit“ auf Basis des Arduino UNO Q

Die Realisierung von „kleinen“ Computerspielen zählt zu den interessantesten Aufgaben, mit denen man Kadetten „beschäftigen“ kann. Im Hause Arduino gibt es nun ein neues „Kit“, das neben dem UNO Q auch einige zusätzliche Hardwarekomponenten zur Verfügung stellt.

Bildquelle: https://store-usa.arduino.cc/products/uno-q-arcade-bundle

Interessant ist außerdem, dass das „Gehäuse“, das die Nutzung des Pakets als Spielkonsole ermöglicht, nicht beiliegt. Es wird stattdessen in Form einer STL-Datei zum Selbstdrucken angeboten, was Nutzern zusätzliche Motivation zur Experimentation mit Technologie bieten sollte.

Bildquelle: https://www.printables.com/model/1786091-arduino-uno-q-arcade-bundle

NVIDIA: Preiserhöhung im Bereich der Jetson-Boards

Der AI-Boom entfaltet fast unbegrenzten Hunger nach Arbeitsspeicher und sonstigen Chips. Im Hause NVIDIA gibt es nun eine Preiserhöhung im Bereich der im Embedded-Einsatz populären Jetson-Module. Die neuen Preispunkte präsentieren sich wie in der Abbildung gezeigt – zu beachten ist, dass NVIDIA für manche SKUs nur Preise angibt, die bei der Abnahme von 1000 Stück gelten.

Bildquelle: https://developer.nvidia.com/embedded/faq#jetson-prices

Raspberry Pi Touch Display 2 mit Full HD

10 Zoll große Displays waren während der „Hochblüte“ des Netbooks nicht wegzudenken, gerieten aber ein wenig ins Hintertreffen. Die Uptoniten stellen nun ein neues derartiges Produkt vor, das eine klassische Full-HD-Auflösung bietet.
Zu beachten ist, dass es aufgrund höherer Ansprüche im Bereich der Interface-Logik nur mit Raspberry Pi 5 kompatibel ist:

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The 10″ Touch Display 2 is not compatible with Raspberry Pi 4 or earlier models, or with the Raspberry Pi Zero series. While previously released Touch Displays use only two lanes of DSI data to communicate with the host Raspberry Pi — which works well with the older display connector on Raspberry Pi 1, 2, 3 and 4 — the higher resolution of the new 10″ variant requires four DSI lanes. This in turn requires our narrower, but higher-bandwidth, ribbon cable and the newer display connector found only on Raspberry Pi 5 and the Compute Module IO boards.

Wie immer gilt, dass die Verfügbarkeit bei kleinen Distributoren beginnt. Unsere Abbildung zeigt, was die „üblichen Verdächtigen“ derzeit auf Lager haben.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/SC2005?ccy=EUR&ctry=DE

KiCad 11 mit „Geometrie-Constraints“

In der KiCad-Community – der Newsautor ist hier nur Botschafter, weil er seit Jahrzehnten TARGET verwendet – macht derzeit eine Ankündigung die Runde, dass in KiCad 11 ein neues, als geometrische Constraints bezeichnetes Feature zur Verfügung stehen soll.
Im Bereich der Implementierung setzt das Entwicklerteam angeblich auf eine aus FreeCAD übernommene Bibliothek – weitere Informationen und die Möglichkeit zum Herunterladen einer Preview-Version finden sich unter der als Bildquelle angegebenen URL.

Bildquelle: https://www.linkedin.com/posts/kicad-v11-will-be-gaining-geometric-constraints-ugcPost-7485777934725586945-QkTQ/

CirkitScape Top HAT – USB-Erweiterungsboard für Raspberry Pi

Der 40-Pin-Connector des Raspberry Pi ist insofern eingeschränkt, als er keine USB-Signale exponiert. Mit dem CirkitScape Top HAT steht nun ein HAT zur Verfügung, das seinem Nutzer vier weitere USB-Ports anzubieten sucht.

Bildquelle: https://www.cirkitscape.tech/products/p/top-hat

Kern des Moduls ist der in der Abbildung gezeigte USB-C-Port, der über ein kurzes Kabel mit dem Haupt-Raspberry-Pi zu verbinden ist.

Legistisches: Neues im Bereich der Windenergie in Ungarn

Im Kabinett Orbán war man an „erneuerbaren Energien“ nur leidlich interessiert. Sein Nachfolger Péter Magyar nutzt nun die Gelegenheit, „mehr“ in diesem Bereich zu tun. Wer sich mit Energie auseinandersetzt, dürfte die unter der URL befindliche Zusammenfassung der Änderungen lesenswert finden.
https://www.schoenherr.eu/content/hungary-s-wind-energy-comeback-on-steroids-from-frozen-to-4-gw-in-four-years

Prusa benennt Printed Solid in Prusa USA um

Josef Prusa kaufte im Jahre 2022 ein in Delaware ansässiges Filamentunternehmen. Toms Hardware berichtet nun unter https://www.tomshardware.com/3d-printing/delawares-printed-solid-rebrands-to-prusa-usa über eine Umbenennung in Prusa USA.

Lesestoff für Android-Entwickler

Wer die Companion-Applikationen für seine IoT-Systeme auf Android entwickelt, kommt kurz oder lang mit dem Samsung-Ökosystem in Kontakt. Unter der URL https://android-developers.googleblog.com/2026/07/optimize-galaxy-screen-sizes.html bietet Google einen lesenswerten Artikel an, der auf die „Neuigkeiten“ in diesem Bereich eingeht.

An LLM-Modelltests interessierte Entwickler werden stattdessen unter https://developer.android.com/blog/posts/evolving-how-ll-ms-are-measured-for-android-the-next-era-of-android-bench?utm_ bedient – dort finden sich Ausführungen darüber, wie Google „Leistungsmessungen“ für ML-Modelle durchführt, die für die Android-Entwicklung vorgesehen sind. Interessant ist außerdem der Aufruf nach „weiteren“ Tests, die in neuen Versionen des Benchmarks eingebunden werden könnten.

Algorithmische Erkennung von 3D-Druckern

Dass Farbdrucker verschiedenste “Identifikationspunkte” ausspeien, ist per se nicht neu. Unter der URL https://3druck.com/forschung/algorithmus-erkennt-individuelle-abweichungen-baugleicher-3d-drucker-11161104/ findet sich nun ein Artikel, der die für einen bestimmten Ausdruck verantwortlichen 3D-Drucker anhand individueller Abweichungen im Bereich der Geometrie zu erkennen sucht.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Ein Superhirn mit acht Bit

Er enthielt nicht einen, sondern zwei Prozessoren, die Werbung sah ihn schon in der Gruppe der populärsten Mikrocomputer. Der Acht-Bit-Rechner Superbrain wurde ab 1979 von der Firma Intertec im US-Bundesstaat South Carolina gebaut. 1981 verkaufte sie Systeme im Wert von 17 Millionen Dollar, dann aber kam der IBM PC heraus. 1991 beendete Intertec den Betrieb….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Star Trek", Bitsavers, CHIP, Columbia, CP/M, DC VT05, DEC, Digital Equiment Corporation, Enter Technikwelt, Floppy, HomeComputerMuseum, IBM PC, Intertec CompuStar, Intertec Data Systems, Intertec Superbrain, Intertec Superbrain II, Intertec Superbrain QD, Lear Siegler ADM-3A, Prólogica Sistema 700, Tandy TRS-80 Modell II, Volkswagen Polo, Wells American Corporation, William Wells, Z80

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Als VW noch Roboter baute

In den 1970er- und 1980er-Jahren setzte die deutsche Autoindustrie große Hoffnungen in eine vermehrte Automatisierung. 1982 nahm das Volkswagenwerk die Halle 54 in Betrieb; dort wirkten Industrieroboter aus eigener Entwicklung an der Fertigung des Golf mit. Dem Berliner Museum für Verkehr und Technik, dem heutigen Deutschen Technikmuseum, stellte VW einen Roboter als Leihgabe zur Verfügung….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Der VW-Komplex", Automation, Deutsche Fotothek, Deutsches Technikmuseum, Eva Kudrass, General Motors, Golf, Golf II, Halle 54, Hartmut Bitomsky, Industrieroboter, KI-Forschung, Knickarm-Roboter, Kuka, Künstliche Intelligenz, Martin Langer, Minicomputer, Museum für Verkehr und Technik, Otto Lührs, Robby, Röhrenroboter, Volkswagenstiftung, Volkswagenwerk, VW

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Quelloffene Spracherkennung, LoRA am Raspberry Pi, neue Jetson-Module uvam

Das Wochenende brachte der Embeddedwelt Neuerungen: sowohl für Linux als auch für Mikrocontroller stehen neue Spracherkennungssysteme zur Verfügung. Introspect Technologies lanciert einen “Logikanalysator” für DDR-Speicher – was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Uptoniten-News: Liste von LoRa-Erweiterungen für Raspberry Pi veröffentlicht

Trotz aktiver Versuche im Hause Fraunhofer – Stichwort Mioty – gilt, dass LoRa und die diversen dazugehörigen Technologien wie Meshtastic insbesondere im Maker-Bereich nicht mehr wirklich zu stoppen sind. Interessant ist, dass man im Hause der Uptoniten bisher nur vergleichsweise wenig diesbezügliche Hardware vorstellte.

Im offiziellen Blog der Raspberry-Pi-Anhängerschaft erschien vor wenigen Stunden ein durchaus interessanter Artikel, der – wie in der Abbildung gezeigt – verschiedenste LoRa-Drittanbieterhardware vorzustellen sucht.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/lora-radio-communication-devices-for-raspberry-pi/

Obwohl dies natürlich keinesfalls als „Vorankündigung“ gelesen werden soll, ist trotzdem interessant, dass die Uptoniten Fährte aufnehmen. Wie sich dies langfristig auswirkt, steht noch in den Sternen.

pico-usb-wifi – Raspberry Pi Pico als USB-WLAN-Adapter

Die als Bildquelle angeführte GitLab-URL führt zu einem durchaus interessanten Projekt, das den Raspberry Pi Pico in der W-Variante als treiberloses USB-zu-Wi-Fi-Dongle nutzbar macht.

Bildquelle: https://gitlab.com/baiyibai/pico-usb-wifi

Interessant ist, dass das System aufgrund der Art der Realisierung des USB-Interfaces ohne hostseitige Treiber für den Infineon-Chip ans Ziel zu gelangen verspricht. Weitere Informationen finden sich im Quellcode.

Angriffe auf Rohde-&-Schwarz-Firmware unter Nutzung künstlicher Intelligenz

Der von Rohde & Schwarz entwickelte AMIQ mag nicht mehr aktiv unterstützt werden, ist im Labor aber nach wie vor nützlich. Vor einigen Wochen kam ein Entwickler auf den Gedanken, das Cracken der in der Firmware implementierten Optionsverwaltung an ein KI-Modell auszulagern.

Bildquelle: https://tomverbeure.github.io/2026/04/12/AMIQ-License-Key-Generation.html

An dieser Stelle sei nur noch so viel verraten, dass das Experiment höchst erfolgreich verlief – weitere Informationen finden sich unter der als Bildquelle angegebenen URL.

Rochester und Qorvo arbeiten zusammen

Wer in der Vergangenheit beispielsweise Bauteile aus dem Hause Active-Semi verwendet hat, erfuhr nach der „Übernahme“ durch Qorvo die wahre Bedeutung des Wortes „Qorvo Cares“. Nun wurde eine Meldung verschickt, nach der sich der Obsoleszenz-Spezialist Rochester fortan auch um das Qorvo-Portfolio kümmern würde.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung gilt allerdings, dass sich hinter dieser Meldung nur vergleichsweise wenig Fleisch verbirgt – die Abbildung zeigt, was derzeit zur Verfügung steht.

Bildquelle: https://www.rocelec.com/category/all-parts?manufacturer=Qorvo

Zephyr Developer Summit 2026 in Prag

Wer im Oktober noch nichts vorhat und sich für die „Weiterentwicklung“ von Zephyr interessiert, sollte versuchen, an der OSS teilzunehmen. Das Zephyr-Entwicklerteam hat nämlich angekündigt, dass im Rahmen der OSS auch ein Zephyr-Entwicklertreffen geplant ist beziehungsweise stattfinden wird.

Bildquelle: https://events.linuxfoundation.org/open-source-summit-europe/

NVIDIA Jetson T2000 / T3000 leaken via AAEON

Die NVIDIA-Jetson-Module haben sich aufgrund ihrer Rechenleistung und der exzellenten Integration in das CUDA-Ökosystem mittlerweile in verschiedensten Embedded-Aufgaben gut etabliert. Mit dem T2000 und dem T3000 sind nun „preiswertere“ Varianten geplant, die für verschiedenste Robotikanwendungen vorgesehen sind.
Interessant beziehungsweise pikant an der Sache ist, dass es von NVIDIA selbst bisher noch keine offiziellen Informationen zur Thematik gibt. Die in der Abbildungstabelle gezeigten Spezifikationen der beiden Neulinge fand ein aufmerksamer Mitarbeiter des Branchennewsdienstes CNX Software stattdessen beim Prozessrechnerhersteller AAEON.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2026/07/16/nvidia-jetson-t2000-and-t3000-modules-for-edge-ai-and-robotics-applications/

Wie im Fall vieler Leaks stellt sich natürlich auch hier die Frage, ob dies nicht intendiert war. Interessierte Personen finden bei der Quelle jedenfalls mehr Lesenswertes.

Ungarn: Anpassungen im Frequenznutzungsplan für 4-GHz-Applikationen

Auch in Ungarn gibt es manchmal „legislative Änderungen“, die den Elektroniker beziehungsweise Amateurfunker interessieren. Die im Allgemeinen gut informierte internationale Anwaltskanzlei Schönherr berichtet unter der URL https://www.schoenherr.eu/content/digital-law-monitor-2-2026 jedenfalls nach folgendem Schema über eine Anpassung des Frequenznutzungsplans:

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·       Decree No. 7/2026. (V.26.) of the President of the National Media and Infocommunications Authority (NMHH) amending NMHH Decree No. 1/2011. (III.31.) on radio spectrum reservation and usage fees was published in the Hungarian Gazette No. 2026/58 on 26 May 2026. The NMHH Decree establishes radio spectrum fees for newly planned radio applications and designated frequency bands and refines the existing fee determination rules. Most notably, it introduces a new dedicated fee regime for wireless broadband (WBB) local networks in the 4100–4200 MHz band, clarifies the scope of exemptions, and updates related terminology and annexes.

NVIDIA: Analyse zur Auswirkung von Display-Refresh-Raten auf Spieler

Dass im Bereich der Aktualisierungsrate von Displays seit längerer Zeit ein Krieg zwischen den Herstellern tobt, dürfte im Allgemeinen bekannt sein. Im Hause LG hat man nun versucht, die Auswirkungen zu „quantifizieren“. Spezifischerweise berichtet man unter der URL https://news.lgdisplay.com/en/2026/07/lg-display-reveals-experimental-study-results-ongaming-oled-performance/?ckattempt=1 nach folgendem Schema über die Ergebnisse:

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For the experiment, 31 aaah ddu u ldd (Änderung durch Autor) males described as general gamers experienced four different refresh rates — 60Hz, 240Hz, 360Hz, and 480Hz — in random order while playing a first-person shooter (FPS) game. Quantitative indicators included hit score (number of successful hits) and event interval time (time elapsed from target appearance to elimination), while qualitative indicators included smoothness, ease of tracking, and overall preference.
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In terms of hit score, the gamers’ win rate improved by 38% at the highest level of 480Hz compared to the lowest level of 60Hz.
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Despite significant gains being achieved even at 240Hz, the win rate increased by an additional 10% at 480Hz. This indicates that gaming performance continues to scale consistently as the refresh rate increases.

Im Hintergrund steht außerdem ein durchaus umfangreiches PDF-Paper zur Verfügung, das zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung unter der URL https://research.nvidia.com/publication/2026-06_monitor-refresh-rate-impacts-fps-video-gamers-perceptions-display-smoothness bei NVIDIA kostenlos heruntergeladen werden kann.

Arduino: Hervorhebung eines Designs für eine automatisierte Styropor-Schneidemaschine

Bei der Erzeugung von Drohnen und Co. kann es sehr hilfreich sein, Flügelkomponenten aus Styropor zu schneiden.
Im Blog des Arduino-Entwicklerteams findet sich nun ein Verweis auf die in der Abbildung gezeigte Baubeschreibung, die eine automatisierte und nach Ansicht des Autors sehr leistungsfähige Schneidemaschine realisiert.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2026/07/16/this-cnc-hot-wire-cutter-was-created-specifically-for-making-airplane-wings/

Espressif: esp-aliro-SDK für Aliro angekündigt

Im Hause Espressif arbeitet man permanent daran, die „Integration“ der hauseigenen Mikrocontroller in die diversen im Smart-Home-Bereich beliebten Ökosysteme zu erleichtern. Nun steht ein neues SDK zur Verfügung, das sich mit der Aliro-Technologie auseinanderzusetzen sucht.

Bildquelle: https://github.com/espressif/esp-aliro/tree/main

Spracherkennungstechnisches, Teil 1 – Vocalinux für unixoide Betriebssysteme

Nach dem „Zusammenbruch“ von Lernout & Hauspie gilt, dass die Spracherkennung am Desktop für „Neueinsteiger“ nur wenig attraktiv erscheint. Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst Phoronix berichtet nun – wie in der Abbildung gezeigt – über das Erscheinen eines „neuartigen“ Spracherkennungssystems, das sich vollständig und ausschließlich auf die Bedürfnisse von Linux-Nutzern richtet.

Bildquelle: https://www.phoronix.com/news/Vocalinux-0.14-Beta

Trotz des noch vergleichsweise frühen Entwicklungsstands des Systems gilt schon jetzt, dass herstellerunabhängige Hardware- beziehungsweise GPU-Beschleunigung zur Verfügung steht.

Spracherkennungstechnisches, Teil 2 – Moonshine als „Wake-Word-SDK“ für Mikrocontroller

Während Systeme wie Lernout & Hauspie Dragon die vollständige Spracherkennung zum Ziel haben, gibt es auch verschiedene Aufgaben, die mit einem reduzierten Funktionsumfang zurechtkommen. Moonshine kümmert sich um diese – als Referenzplattform dient ein RP2350.

Bildquelle: https://github.com/moonshine-ai/moonshine/tree/main/micro.

Introspect M7030 DDR/LPDDR Protocol Analyzer zur Analyse des Systemverhaltens moderner DDR-Interfaces

Einer der wichtigsten Anwendungsszenarien von TLA- und HP 16900-Logikanalysatoren war die Realisierung von Speicherinterfaces. Da sowohl der Danaher-Konzern als auch Keysight an der Logikanalyse nur noch wenig Interesse verspüren, streben nun spezialisierte Anbieter in den Markt.

Bildquelle: https://introspect.ca/product/m7030-ddr-lpddr-protocol-analyzer/

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Tooor!

Schon vor einiger Zeit behandelten wir im Blog Video- und Computerspiele zum Fußball. Anlässlich des Finales der Weltmeisterschaft 2026 kommen wir aufs Thema zurück und gehen auf die Anfänge des Genre ein. Die ersten Games erschienen 1973 für Automaten, 1974 kam eines für die Konsole Odyssey. Im Jahr 1981 warb Superstar Pelé für ein Atari-Spiel….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, Allied Leisure Industries, Atari, Atari 2600, Championship Soccer, Commodore C64, Cosmos New York, David Beckham, Diego Maradona, Edson Arantes do Nascimento, FIFA, Football, Fußball, Intellivision, International Soccer, Magnavox, Mattel, MetLife-Stadion, Michel Platini, Motion Capture, NASL Soccer, Nintendo, Nintendo Gameboy, Odyssey, Odyssey², Pelé, Philips, Ralph Baer, Ramtek, Sega, Sensible Soccer, Soccer, Soccer Mania, Super-Soccer, Taito, Tennis, Vectrex, Videopac G7000, William Higinbotham

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Messtechnik, Weltraumelektronik und mehr

Sowohl Microchip als auch Intel versuchen, Weltraumelektronikern nur schwer abzulehnende Angebote zu machen. Rigol und Liquid Instruments erweitern ihre Portfolios, während verschiedenste Hardwarehersteller neue Produkte lancieren.

RIGOL DNA800 VNA / RSA800 Spektralanalysator, beide im DHO800-Formfaktor

Am Anfang des Monats kündigte RIGOL – überraschend und ohne große Pressemeldung – zwei neue Geräte an, die im “minimalen Gehäusedesign” des DHO800 unterkamen.
Produkt Nummero eins ist ein Vektor-Netzwerkanalysator, der sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.rigol-uk.co.uk/products/spectrum-analysers-vnas/vector-network-analysers/dna800-series-vector-network-analysers/

Produkt Nummero zwei ist ein Spektralanalysator – auch hier gibt es eine Abbildung mit Preisinformationen.

Bildquelle: https://www.rigol-uk.co.uk/products/spectrum-analysers-vnas/spectrum-analysers/rsa800-series-spectrum-analysers/

Liquid Instruments GenInst – AI-System zur Programmierung von Anwendungen für Liquid Instruments-Hardware

Im Hause Liquid Instruments setzt man auf FPGAs und rekonfigurierbare Hardware, um aller Herren Instrument zu realisieren. Bisher setzte man als Anwender vor Allem auf von Liquid Instruments vorbereitete Building Blocks.
Mit GenInst steht nun ein AI-Werkzeug zur Verfügung, das – wie in der Abbildung gezeigt – mehr oder weniger beliebige Konfigurationen zu realisieren versucht.

Bildquelle: https://liquidinstruments.com/geninst-studio/

ESG-SignalCreator – neue Desktopsoftware für ESG-Signalgeneratoren

Agilent’s ESG-Signalgeneratoren sind im Labor sehr nützlich, werden von Keysight allerdings nicht mehr mit aktueller Software versorgt. Unter https://github.com/TGoodhew/ESG-SignalCreator steht nun eine neue und quelloffene Software für den Desktop zur Verfügung, die ihr Autor folgendermaßen beschreibt:

1
A Windows desktop application — ESG Signal Studio — for driving Agilent/Keysight ESG-series RF signal generators (e.g. the E4438C, E4400-series). It builds baseband I/Q waveforms on the PC, previews and validates them, and downloads them to the instrument's dual ARB player over a deliberate Calculate → Download → Play pipeline. It is a modern reimplementation of the legacy Signal Studio for E4438C (see the requirement docs in docs/).

Intel StarFire – x64-CPU für den Weltraumeinsatz

Im Weltraum erfreuen sich PowerPC-Prozessoren nach wie vor größter Beliebtheit. Im Hause Intel plant man nun, mit einem aktuellen x64-Kern gegenzusteuern – weitere Informationen findet der p.t. Satellitenelektroniker in der Abbildung.

Bildquelle: Intel, via https://www.intel.com/content/www/us/en/content-details/923451/intel-starfire-built-for-extremes-powered-by-intel.html

Microchip: VectorBlox 3.0-AI-SDK für den Weltraumeinsatz

Microchip ermöglicht Entwicklern von Satellitenelektronik mit der PolarFire-Serie seit einiger Zeit die Nutzung von FPGAs im Weltall. Für die Plattform steht auch ein AI-System bereit.

Bildquelle: Microchip

Nun steht eine neue Version des SDKs zur Verfügung:

1
Deploying AI inference in power‑constrained and mission‑critical environments such as aerospace and defense systems requires solutions that balance performance, efficiency, reliability and ease of development. To better manage these challenges, Microchip Technology (Nasdaq: MCHP) has released the VectorBlox™ 3.0 Accelerator Software Development Kit (SDK) to help simplify FPGA‑based AI implementation and speed time‑to‑market. Offered to developers free of charge, VectorBlox 3.0 SDK and associated CoreVectorBlox IP is designed as an integrated toolchain that streamlines optimization, compilation and deployment of convolutional neural network (CNN) models on PolarFire® FPGA and SoC-based platforms. Because the accelerator scales efficiently across model sizes and supports multiple AI workloads on a single device, customers can consolidate various vision or sensor‑based AI functions on a single low power FPGA.

Interessant ist in der Pressemeldung auch die folgende Passage, die auf eine AI-Anwendung im Weltraum eingeht:

1
, Spacecraft Pose Network v2 (SPNv2), a neural network designed to estimate position and orientation using vision data, enables autonomous navigation and proximity operations in space for applications such as autonomous rendezvous and docking, space debris removal, satellite inspection and formation flying.

mPCIe zu M.2-Adapter von Techship

Im Markt finden sich nach wie vor verschiedenste Prozessrechner, die einen mPCIe-Slot aufweisen. Dieser ist für die Inbetriebnahme von modernen Funkmodulen eher schlecht als recht geeignet – ein Problem dem sich TechShip mit dem in der Abbildung gezeigten Adapter anzunehmen sucht.

Bildquelle: https://techship.com/product/m2mp1-e-m2-key-e-mpcie-adapter/?

OpenNEC 2.2.0 erschienen

Maury Markowitz arbeitet seit längerer Zeit an einer in C99 gehaltenen “Neuprogrammierung” des quelloffen ausgegebenen und in FORTRAN gehaltenen NEC-2.
Unter der URL https://groups.io/g/antenna-research/topic/120210731 findet sich nun die folgende Ankündigung einer Aktualisierung:

1
Version 2.2.0 has a complete re-build of the reporting engine so that its output is almost identical to that of the original Fortran code, nec2dsx11k, used in programs like 4nec2 and others. This allows it to model some more complex NEC decks that have complex coupling and loading.
2

3
You can download binaries and source code here:
4
https://github.com/maurymarkowitz/OpenNEC/releases

HP 53310A – Neuigkeiten zur Firmware 2.0

Modulations-Domänenanalysatoren (siehe https://www.youtube.com/watch?v=lBLEfVUVGyU) aus dem Hause HP sind auch heute noch populär. Vor einiger Zeit tauchten Informationen über eine neue Firmwareversion auf, die auf einigen wenigen Geräten zur Verfügung stand.
Unter der URL https://groups.io/g/HP-Agilent-Keysight-equipment/message/158451 finden sich nun die folgenden, unter Nutzung einer LLM-Analyseengine erzeugten Ergebnisse:

1
3235 and 3944 have no functional differences for any of the SCPI commands, other than some code relocations, most of the assembler code is byte identical.
2
 
3
3944 changes branding from HP to Agilent. It also changes a few strings: HP-IB -> GPIB and some error messages (Exponent too large -> Numeric overflow, and Queue overflow -> Too many errors.)
4
 
5
The copyright string changes like this: Hewlett-Packard Co. 1990-1992  ->  Agilent Technologies 1990-1992, 1999.

(Unter https://www.pcbway.com/project/shareproject/Dallas_DS1225Y_FRAM_Adapter_3c961bed.html gibt es außerdem einen FRAM-Adapter, der auf der Hauptplatine des 53310A funktioniert)

electronica 2026 im Zeichen der “All Electric Society”

Für die dieses Jahr vom 10. bis zum 13. November stattfindende Ausgabe der electronica wurde die Parole der “All Electric Society” ausgegeben:

1
​The electronics industry provides the technological basis for the All Electric Society and enables intelligent applications in energy supply, mobility, industrial automation, and buildings. “Artificial Intelligence places whole new demands on electronic systems. What’s needed are powerful, energy-efficient, and secure solutions in which hardware, software, and connectivity work together seamlessly,” says Caroline Pannier, Exhibition Director for electronica. “It’s precisely these developments that are the focus of electronica.” 
2
--via https://electronica.de/en/trade-fair/journalists/press-releases/detail/electronics-as-the-basis-for-the-all-electric-society.html?

Computer Vision mit OpenVINO am Raspberry Pi V

Dank der diversen Kamerainterfaces ist der Raspberry Pi zur Durchführung von Edge AI-Aufgaben geeignet. Unter der als Bildquelle genannten URL findet sich nun ein durchaus detailliertes Tutorial, das auf die Einrichtung und Besonderheiten im Betrieb eingeht.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/run-ultralytics-yolo-on-raspberry-pi-with-openvino/

Lesestoff: TI zur Fertigung von hochgenauen Operationsverstärkern

Unter der URL https://www.electronicdesign.com/technologies/analog/article/55388126/texas-instruments-amplifier-techniques-that-enable-precision-performance findet sich ein interessanter Artikel zur Feinabstimmung von Analog-ICs.

Lesestoff, zur Zweiten – komplex-simple Oszillatorschaltung mit nur einem Transistor

Wer Transistorgeiz verspürt, findet unter https://lcamtuf.substack.com/p/cursed-circuits-6-reverse-avalanche ein durchaus interessantes Experiment…

In eigener Sache: Brechel Electronic-SPE-Hardware im Zulauf

Im Hause Brechel Electronic liest man ucnet und bietet SPE-Hardware für den Raspberry Pi an. Die Produkte sind im Zulauf ins Labor; eine Detailvorstellung folgt asbaldig.

Bildquelle: https://www.be-iis.eu/products/

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Taschenrechner aus Istrien

Istrien an der Adria war früher eine Region von Jugoslawien, heute gehört die Halbinsel zum größten Teil zu Kroatien. 1971 entstand in einer Fabrik in der istrischen Stadt Buje ein High-Tech-Gerät; Starthilfe leistete die Firma Texas Instruments. Der Digitron db 800 kam 1972 in den Handel; er könnte der erste Taschenrechner aus Europa gewesen sein….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Rechenmaschinen, Ante Tomljanović, Boris Halasz, Buje, Busicom LE-120A, Cal Tech, Digitron, Digitron db 800, Digitron db 801, Istrien, Jack Kilby, Klixon, Taschenrechner, Texas Instruments, TMS1000, TMS1802NC, Tobias Schrödel

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Digikey teurer, Vivado unter Jahresabonnement, kostenlose Compiler von Microchip uvam

Über den Erfolg bzw. Fehlschlag eines Embeddedsystems entscheidet heute auch das Entwicklerökosystem. Microchip schlachtet deshalb die heilige Kuh des XC8, der fortan komplett kostenlos ist. Blues bietet eine Karte für das Iridium-Satellitennetz an, während Mercedes-Benz eine quelloffene Platine für Diagnostik im Automobilbereich lanciert. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Starnote for Iridium – blues-Ökosystem nun mit Iridium-Unterstützung

blues – das Unternehmen könnte auch als HAL für Funkverbindungen bezeichnet werden – bietet fortan eine Notecard mit einem Iridium-fähigen Modem an.

Bildquelle: https://dev.blues.io/blog/pole-to-pole-starnote-for-iridium/

Interessant ist, dass sich unter https://dev.blues.io/blog/pole-to-pole-starnote-for-iridium/ öffentlich einsehbare Preisinformationen finden – der Druck durch Starlink dürfte bei der Iridium-Truppe zu “offeneren” Vorgehensweisen führen:

1
Every Starnote for Iridium ships with 10KB of bundled satellite uplink and downlink data. This is enough to send roughly one message per day for six months. There are no satellite provider subscriptions, no activation step, and no monthly minimums. When your application needs to fall back to satellite, it's ready. Additional data is priced at $0.00075/byte, with a minimum of 10 bytes per transmitted or received packet, billed monthly in arrears.

Mercedes Benz Automotive Rapid DEvelopment Platform – quelloffenes Automobil-Entwicklungsboard mit UDS-Unterstützung

Automobilhersteller begegnen quelloffenen Technologien im Allgemeinen nicht mit offenen Armen – zumindest dann, wenn man von Juan Strickler’s Familienmotto absieht und den Begriff auf die normale Art und Weise parst (wer die “Pop Culture Reference” erkennt, soll ein Kommentar dalassen). Mercedes lanciert mit dem in der Abbildung gezeigten ARDEP nun ein quelloffenes Board auf Basis von Zephyr und einem STM32.

Bildquelle: https://github.com/mercedes-benz/ardep/

In der Projektbeschreibung vermeldet man dann unter Anderem folgendes:

1
Hardware
2
    • Integrated development board - Open-source design with everything you need built-in 
3
    • Automotive communication - Onboard CAN and LIN transceivers (no external components needed) 
4
    • Debugger & programmer onboard - Integrated debugger and programmer with UART connection 
5
    • PowerIO Shield - Extended power capabilities with six 3A high-side switches at up to 48V 
6
    • Arduino headers - Compatible with a wide range of Arduino shields and accessories

Unter https://mercedes-benz.github.io/ardep/samples/uds/README.html findet sich außerdem ein Codebeispiel, das die Inbetriebnahme der UDS-Funktion illustriert.

PiZZa – zephyrbasierte Runtime für Raspberry Pi Zero

Das PiZZa-Projekt verfolgt seit jeher das Ziel, auf Raspberry Pi Zero-Geräten Zephyr zur Ausführung zu bringen. Nun gibt es eine neue Variante, die den Pi Zero – unter Umgehung des normalerweise verwendeten Linux – in einen Behelfs-Arduino umwandelt.

Bildquelle: https://github.com/jetpax/PiZZa

Zum Umfang der unterstützten Hardware vermeldet man unter der URL https://github.com/jetpax/PiZZa/tree/main/os/Arduino Folgendes:

1
What works
2
Pi Zero 2 W: GPIO, SPI, Wire (I²C), Serial (USB-CDC; mini-UART as Serial1), and WiFi (the WiFi library / brcmfmac).
3
Pi Zero W (original): GPIO, Serial (USB-CDC; mini-UART as Serial1), and WiFi (new in 0.5.0 — same WiFi library / brcmfmac driver as the 2 W).
4
    • Not available on either yet: PWM / analogWrite. 
5
    • Not supported due to hardware limitation: analogRead() (no on-chip ADC, but external SPI/I²C ADCs like ADS1115 or MCP3008 work).

DigiKey: Anhebung der Schwelle für kostenlose Lieferungen

Digikey macht es Mouser gleich, und erhöht die Mindestbestellmenge für kostenlose Lieferungen. Wer fortan kostenlos beliefert werden möchte, muss einen Mindestumsatz von 75 EUR bringen:

1
Aufgrund gestiegener Treibstoffzuschläge und Zölle ist eine versandkostenfreie Lieferung nun ab einem Bestellwert von €75 verfügbar. Für Bestellungen unter diesem Schwellenwert fällt eine Versandgebühr in Höhe von €25 an.

Microchip: verschiedene Compiler nun komplett kostenlos

Obwohl Microchip in MPLAB X verschiedenste durchaus leistungsfähige Compiler mitliefert, galt bisher, dass die Nutzung der absoluten Topklasse zahlenden Kunden vorbehalten war. In einer vor wenigen Stunden versendeten Pressemitteilung kündigt man an, fortan anders vorgehen zu wollen.


Bildquelle: Microchip

Spezifischerweise vermeldete man gestern folgendes:

1
Microchip Technology (Nasdaq: MCHP) has announced that its MPLAB® XC Pro Compilers and MPLAB Machine Learning (ML) Development Suite are now available at no cost to customers. By enabling unlimited installs across individual and team environments, these tools give developers free access to advanced optimization capabilities and integrated embedded machine learning workflows.

Interessant ist, dass sich diese Liberalisierung nicht auf die “consumerseitigen” Varianten beschränkt, sondern auch die Functional Safety-Varianten umfasst:

1
The shift to offer free development tools extends to Microchip’s MPLAB XC Functional Safety Compilers. TÜV SÜD‑certified, these compilers support safety‑critical applications and help enable compliance with industry functional safety standards, with certification documentation and support available for purchase when needed. With the free download, developers can now begin safety-oriented design without upfront license costs and fees applied only when certification is required.

PicoScope – dringendes Softwareupdate für ARM-Hosts

Wer sein PicoScope mit einer aktiven Sonde und einem ARM-Host kombiniert, muss sofort ein Softwareupdate durchführen.
Spezifischerweise vermelden die Engländer, dass ein Fehler im Skalierungsalgorithmus dazu führen kann, dass gefährliche Spannungen als sicher erscheinen – manche fühlen sich beim Lesen der Beschreibung an das Solartron SI7063 erinnert:

1
Versions 7.2.24 (Stable) and 7.2.26 (Early Access) fix a measurement scaling error affecting PicoScope 7 on ARM-based systems only. On affected installations, certain intelligent probes — including PicoBNC+ and some active probes — are scaled incorrectly. In some cases, readings register lower than the true value, so a potentially hazardous measurement can appear safe.
2

3
If you installed the ARM version of PicoScope 7, upgrade to 7.2.24 Stable or 7.2.26 EA (Early Access) — or any later build — now, before taking any further measurements.
4

5
BNC-only probes are unaffected. Non-ARM (x64) installations are unaffected.

NanoPower: Update des Entwicklerportals

Am in Skandinavien entwickelten Low Power-Monitorchip interessierte Entwickler können die unter https://dev.nanopowersemi.com/ bereitstehende Webseite besuchen, um mehr über die Arbeit mit dem Chip zu erfahren.
Nun wurde das Portal aktualisiert. Spezifischerweise verspricht man folgende Neuerungen:

1
Updated APIs for faster firmware integration and simplified device configuration. 
2
    • Revised Datasheets with enhanced electrical specifications, operating conditions, register descriptions, application diagrams and ordering information. 
3
    • Latest Errata providing transparent documentation of known issues, recommended workarounds and implementation guidance. 
4
    • Additional documentation, example code, development tools and application resources to support your design from evaluation through to production.

AMD: Versal Premium Gen 2 Memory on Package mit bis zu 32GB RAM am FPGA

Die Speicherintegration gilt als eine der gefürchtetsten Aufgaben im Bereich des FPGA-Designs – AMD bietet seit einiger Zeit Chipvarianten an, die das RAM direkt mitbringen.


Bildquelle: https://www.amd.com/en/blogs/2026/amd-packs-more-memory-capacity–performance-in-a-smalle.html

Nun steht hier eine Erweiterung auf 32GB RAM an. Zu den erreichbaren Geschwindigkeiten vermeldet man folgendes:

1
The MoP architecture integrates up to 32GB of LPDDR5X into a single package, delivering up to 288GB/s of bandwidth in up to 60% less board area1, letting engineers build high-bandwidth systems without the risk and time of board-level memory design.

AMD Vivado 2026.1 mit geänderter Lizenzierungsmethode

Vivado ist Nutzern der diversen AMD-FPGAs mit Sicherheit bekannt. Mit der Auslieferung der neuen Version erfolgt eine Anpassung des Lizenzmodells – neben perpetualen Lizenzen gibt es nun, wie in der Abbildung gezeigt, auch Abonnements.


Bildquelle: https://www.amd.com/en/products/software/adaptive-socs-and-fpgas/vivado/vivado-licensing-options.html

Außerdem bringt die neue Version – wie gezeigt – Unterstützung für in den letzten Monaten ausgelieferte SKUs mit:

1
Support for Versal RF Series, AI Edge Series Gen 2, Prime Series Gen 2, and Premium Series Gen 2, and Spartan™ UltraScale+™​ select lead devices. 
2
​ 
3
NoC and QoR enhancements for Versal devices 
4
    • Multi-top NoC simulation, text-based NoC report, and logical NoC viewer 
5
    • QoR enhancements with retiming, XPM memory optimization, and mixed RAM directive 
6
    • Dynamic Function eXchange (DFX) flow within the PL for 2nd generation Versal devices with Segmented Configuration as the default flow 
7

8
Advanced Configuration Editor (ACE) 
9
    • A stand-alone, design-aware utility that helps define and manage the subsystem composed of processors, memory, and peripheral 
10
    • Applies safety and security requirements to the subsystem

AMD Vitis 2026.1 verfügbar

AMD Vitis – eine Art IDE für das Design von auf FPGAs laufender Software – erhielt soeben ein Update. Als besonders relevant erachtet man im Hause AMD die folgenden Funktionen:

1
Enhanced Design Flow for Versal AI Engines (AIE, AIE-ML, and AIE-ML v2)
2
        ◦ AI Engine API enhancements with new data types and programming model updates 
3
        ◦ New and enhanced DSP library functions, including matrix operations such as Cholesky and QRD 
4
        ◦ Improved AI Engine compiler with code coverage, memory tile enhancements, and mapper/router optimizations (compared to previous release)
5
    • Easier Verification of Versal AI Engine Designs​ 
6
        ◦ AMD Vitis Functional Simulation with support for C++ testbenches (Early Access​) 
7
        ◦ Production release of Vitis Hardware in the Loop (Vitis HIL) for MATLAB® and Python™ workflows 
8
​ 
9
    • Enhancements to Vitis Model Composer 
10
        ◦ New AI Engine DSP blocks including GEMM/GEMV, Hadamard, Kronecker, Tensor Product, and Function Approximation 
11
        ◦ Enhanced HDL DSP functions, including SSR FFT, Vector xFFT, FIR Compiler, and DSP58/DSPFP32 support
12
    • Vitis IDE Enhancements for Embedded Development 
13
        ◦ Enhanced debug and ease-of-use capabilities 
14
        ◦ Production release of Theia AI Chat capabilities 
15
        ◦ Expanded support for AI-assisted software development workflows

Weitere Informationen zu den Änderungen finden sich unter der URL https://www.amd.com/en/products/software/adaptive-socs-and-fpgas/vitis/vitis-whats-new.html.

Infineon: weiterer Sieg gegen InnoScience in den USA

Spätestens mit der Entscheidung des chinesischen Gerichts, ein Importverbot für Infineon zu erlassen, wurde der Patentstreit rein politisch. Unter der URL https://www.infineon.com/press-release/2026/ifxpr202607-118 berichtet man nun nach folgendem Schema über eine Entscheidung eines US-Gerichts, die wie erwartet ausfällt:

1
The Final Determination issued by the Full Commission of the U.S. International Trade Commission (US ITC) on 7 May 2026 is upheld after the conclusion of the Presidential Review Period. This confirms that Innoscience infringes an Infineon patent concerning GaN technology, resulting in import and sales bans against Innoscience.

Weitere interessante Kommentare und ein Rückblick auf die bisherige Entwicklung bietet Ralf Higgelke unter https://www.linkedin.com/pulse/ralfs-gan-sic-news-july-9-2026-ralf-higgelke-ep85e/.

Lesestoff: Predictive Maintenance mit Arduino Uno Q

Spätestens seit der Übernahme durch QualComm haben die Italiener mit Edge Impulse einen AI-Service im Haus. Unter https://blog.arduino.cc/2026/07/02/how-to-achieve-cost-effective-predictive-maintenance-with-the-arduino-uno-q-board/ findet sich ein durchaus interessanter Artikel, der die Realisierung eines Predictive Maintenance-Systems anreisst.

Lesestoff, ad 2 – von den Vorteilen von Dual Channel-RAM

In Zeiten steigender Speicherpreise ist man versucht, zur Kostenreduktion nur ein einzelnes RAM-Modul zu verbauen. Phoronix bietet unter https://www.phoronix.com/review/single-dual-memory-linux Tests an, die den Unterschied zwischen Einkanal- und Zweikanalbetrieb aufbrechen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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