Übernahmen, AI-Mikrocontroller für Automotive, Linux 6.19, Home Assistant-Alternative uvam

Die große Politik geht weiter: SiTime kauft die Timingsparte von Renesas, während Microchip im Automotivebereich zwecks Förderung von SPE mit Hyundai partnert. STMicroelectronics läuft Amazon hinterher, während Transmille voll auf die Bedürfnisse von Kalibrationslaboren setzt. Außerdem gibt es Software- und Hardwareupdates und ein QuecTel-Evaluationsboard…

Open Stack – QuecTel ohne Arduino

Der Funkmodulhersteller QuecTel bietet seit einiger Zeit verschiedene SDKs an, die die Programmierung der diversen Module in Python oder FreeRTOS erlauben. Ziel ist, Funksysteme zu realisieren, die ohne Coprozessor auskommen.
Nun steht erstmals eine Platine ante Portas, deren Lebenssinn die Realisierung derartiger Projekte ist. Weitere Informationen finden sich bei KickStarter…

Bildquelle: https://www.kickstarter.com/projects/k-dave/open-stack

STMicroelectronics Stellar P3E – AI-Microcontroller für den Automotivebereich

Mikrocontroller mit AI-Beschleunigung sind per Se nichts wirklich neues. STMicro lanciert nun eine neue Variante der für Fahrzeuge vorgesehenen Stellar-MCUs, die – für diesen Bereich erstmals – einen AI-Beschleuniger mitbringt:

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Ein herausragendes Merkmal des Stellar P3E ist sein integrierter ST Neural-ART Accelerator für Echtzeit-KI-Effizienz  damit ist er die erste MCU mit eingebettetem neuronalen Netzwerkbeschleuniger für die Automobilindustrie. Angetrieben von dieser dedizierten neuronalen Verarbeitungseinheit (NPU) mit einer fortschrittlichen Datenflussarchitektur für KI-Workloads und kombiniert mit seinen umfangreichen Sensorfähigkeiten, ermöglicht der P3E intelligente Sensorik, die die Tür für neue Anwendungen wie virtuelle Sensoren öffnet. 
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Der Produktionsstart des Stellar P3E ist für das vierte Quartal 2026 geplant.

Bildquelle: STMicroelectronics

Zu den allgemeinen Spezifikationen vermeldet ST dann folgendes:

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     500 MHz Arm® Cortex®-R52+ Kerne mit der höchsten CoreMark-Punktzahl in seiner Klasse  über 8.000 Punkte. 
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     Split-Lock-Architektur, die Designern ermöglicht, das Gleichgewicht zwischen funktionaler Sicherheit und Spitzenleistung zu optimieren. 
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     Offene Arm-Architektur, die eine große globale Entwicklergemeinschaft für beschleunigte Innovation nutzt. 
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     Umfangreiche I/O- und analoge Fähigkeiten unterstützen vielfältige Funktionen, einschließlich fortschrittlicher Motorsteuerung für verbesserte Fahrzeugdynamik.

Microsoft MAIA 200 – vom Design eines effizienten AI-Beschleunigers

Im Hause Microsoft steht ein neuer AI-Beschleuniger am Start, der der hauseigenen Azure-Division beim effizientestmöglichen Anbieten der diversen cloudbasierten Dienste helfen soll.

Bildquelle: https://blogs.microsoft.com/blog/2026/01/26/maia-200-the-ai-accelerator-built-for-inference/?

Für Elektroniker interessant ist besonders die Beschreibung, die auch auf “allgemeine Probleme” beim Chipdesign eingeht – eine relevante Passage findet sich unten:

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Crucially, FLOPS arent the only ingredient for faster AI. Feeding data is equally important. Maia 200 attacks this bottleneck with a redesigned memory subsystem. The Maia 200 memory subsystem is centered on narrow-precision datatypes, a specialized DMA engine, on-die SRAM and a specialized NoC fabric for highbandwidth data movement, increasing token throughput.

Neue Raspberry Pi 4B-Version mit geändertem Speicherlayout

Aufgrund der Speicherkrise gibt es eine neue Variante des RPi 4B, die mit zwei Speicherchips arbeitet. Laut der unter https://pip-assets.raspberrypi.com/categories/560-pcn/documents/RP-009677-PC-1-PCN%2045_%20Raspberry%20Pi%204%20Dual%20RAM%20variant.pdf bereitstehenden PCN müssen Nutzer darauf achten, eine aktuelle Version des Bootloaders zu verwenden:

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This new product revision is supported in bootloader versions from 9 Jan 2026 onwards. (pieeprom-2026-01-09.bin)

Texas Instruments MSPM33C321A – Leaking als PR-Mittel für Mikrocontroller

Im Bereich Handcomputer hat sich das inoffizielle Auslassen von Informationen über Produkte seit Jahr und Tag als PR-Methode gut etabliert. Texas Instruments experimentiert nun – wie in der Abbildung gezeigt – ebenfalls mit der Vorgehensweise.

Bildquelle: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7415373888030720001/

Linux 6.19 verfügbar, 7.0 folgt

Im Hause Thorvalds gibt es eine neue Kernelversion, die – humoristisch – mit einem kleinen Seitenhieb auf das in den USA stattfindende Sportevent angekündigt wurde:

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No big surprises anywhere last week, so 6.19 is out as expected  just as the US prepares to come to a complete standstill later today watching the latest batch of televised commercials. The betting man would expect them all to be AI-generated, but maybe some enterprising company decides to buck the trend? Doubtful, but theres always a slight chance.
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But for anybody outside the US, maybe taking the newest kernel out for a spin instead is an option?

CNX bietet wie immer unter https://www.cnx-software.com/2026/02/09/linux-6-19-release-main-changes-arm-risc-v-and-mips-architectures/ eine umfassende Liste der diversen für Embedded-Entwickler potentiell relevanten Neuerungen an.
Interessant ist ausserdem, dass die nächste Version – auf 7.0 hörend – die Integration von Rust nicht mehr als Experiment, sondern als finalisiert ankündigt. Weitere Informationen zu sonstigen Änderungen finden sich unter https://www.phoronix.com/news/Linux-7.0-Is-Next und https://www.phoronix.com/news/Linux-7.0-Rust.

Circfirm-Update verfügbar

Wer CircuitPython-Boards mit neuer Firmware auszustatten gedenkt, kann dies bequem über das dafür vorgesehene Kommandozeilenwerkzeug circfirm bewerkstelligen:

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# Install a version of CircuitPython to a connected board
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circfirm install 8.0.0

Nun gibt es eine neue Version des Programms; die Änderungen sind in der Abbildung zusammengefasst.

Bildquelle: https://github.com/tekktrik/circfirm/releases/tag/5.2.0

Transmille: Fokus komplett auf Kalibrationslabore

Die britische Transmille – als Nachfolger der Solartron Schlumberger fertigt man hochpräzise Multimeter (und seit dem Fehlschlag mit dem SI7063 keine Desktop-Multimeter mehr) – beteiligt sich am Trend der Spezialisierung im Messtechnikbereich.
In einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Video zeigt man eine Programmsuite, die sich komplett um die Bedürfnisse von Kalibrationslabore kümmert – der Funktionsumfang reicht von Messwerterfassung bis zur Erzeugung der Honorarnote und der Versandlabels.

Bildquelle: https://www.youtube.com/watch?v=uYJA5orU4XY

CartoType 9.4 reduziert Speicherbedarf und erleichtert Android-Integration

In Sachen europäischer Unabhängigkeit von Big Tech gibt es ein kleines Update – die neueste Version des Mapping-Frameworks bringt die folgenden Detailverbesserungen mit:

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Upgrading is easy. The public API is identical to 9.2, apart from terrain heights now being returned as floating-point numbers instead of integers.
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The main change is reduction of run-time RAM use by up to half, and better performance resulting from some refactoring of file and route data caching.
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Android users can take advantage of a new way of loading maps, style sheets and fonts directly from asset archives (for example, from inside APK files), where they are stored in zip-encoded form. 
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--- via https://www.cartotype.com/developers/documentation/release-notes/release-notes-for-cartotype-9-4?utm

m5Stack – Pyramidonis’s Prozessrechner

Im Hause m5Stack – eigentlich baut man Evaluationsboards für den ESP32 – zeigt man sich immer für einen Blick über den Tellerrand gewillt. Nun steht ein pyramidenförmiger Prozessrechner ante Portas, der seine Rechenleistung aus einem achtkernigen SoC aus dem Hause Axera bezieht.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c4NClRnp

Wer 50 Euro mehr investiert, kann in der Theorie auch eine Variante mit 8GB RAM bestellen – zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung ist diese allerdings ausverkauft. Fraglich ist für den Autor die Motivation: ein Schelm, wer denkt, dass man Erfahrungen im Design von Evaluationsboards für MPUs zu sammeln sucht.

Olimex HoT als preiswerte Alternative zu Home Assistant und Co

Im Hause Olimex arbeitet man daran, ein eigenes Gatewaysystem auf Basis von OpenWRT zu entwickeln. Lebenssinn des Systems ist die “Sammlung von Daten”, die auf ESP32-basierten Systemen anfallen.
Weitere Informationen finden sich unter https://www.cnx-software.com/2026/02/06/olimex-hot-aims-to-be-lightweight-easier-to-use-alternative-to-home-assistant/.

SiTime kauft Timingsparte von Renesas

Der Million-Monkey-Effekt ist im Elektronikbereich stark. Wenige Tage nach der letzten Welle von Übernahmen greift die SiTime zu – als Ziel hat man die Timing-Sparte von Renesas auserkoren.
Interessant ist, dass die neue Division einen Gutteil des Gesamtumsatzes der kombinierten Firma ausmachen soll:

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Rajesh Vashist, chairman and CEO of SiTime, said, This acquisition is a monumental milestone toward fulfilling our vision to transform the timing market and solve our customers toughest timing challenges. With Renesas timing business, we will increase our clocking portfolio by more than 10x and extend our reach in the fastest growing applications in the timing market, including comms, enterprise and datacenter. Notably, these applications are expected to represent more than 60% of SiTimes revenue, post-acquisition. We are confident that the acquisition will deliver exceptional value for our shareholders as we build on our strong record of financial performance as underscored by our 2025 results announced today.

Microchip x Hyundai zwecks Verbreitung von Single Pair Ethernet im Automobilbereich

Der Siegeszug der Ethernet-Technologie ist spätestens seit dem Ende der “Wefzerei” um den korrekten Single Pair Ethernet-Stecker nicht mehr aufzuhalten. Microchip und Hyundai gehen nun eine Kooperation ein:

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Microchip Technology (Nasdaq: MCHP) today announced a collaboration with Hyundai Motor Group (HMG) to explore the adoption of advanced in-vehicle network solutions based on 10BASE-T1S Single Pair Ethernet (SPE) technology. This cooperation effort is intended to support the development of more efficient, reliable and scalable vehicle architectures that meet the evolving demands of future mobility.

STMicroelectronics partnert mit Amazon Web Services (aka FreeRTOS is us)

Wer mit Microsoft im Embeddedbereich zusammenarbeitet, arbeitet am eigenen Untergang – die Kadaver von Palm, Nokia, Sendo und GHI warnen mahnend am Horizont.
Im Hause STMicroelectronics setzte man einst auf FreeRTOS, um nach der Übernahme von ThreadX durch Microsoft eine Partnerschaft mit Big M einzugehen. Nun scheint man wieder den Rückweg anzutreten:

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Jean-Marc Chery, ST President & CEO, commented: "This strategic engagement establishes ST as an important supplier to AWS and validates the strength of our innovation, proprietary technology portfolio, and proven manufacturing-at-scale capabilities. Our advanced semiconductor solutions will directly power AWS's next-generation infrastructure, enabling their customers to push the boundaries of AI, high-performance computing, and digital connectivity. This collaboration positions us ideally for further scale-up across multiple market segments, from data center infrastructure to AI connectivity, positioning ST at the center of the AI revolution."

Lesestoff – von der Euroumstellung in Bulgarien

Wer es noch nicht weiss: Bulgarien ist nun Mitglied der Eurozone. Für dort ansässige Firmen oder Investmentvehikel gibt es einiges zu beachten, was Schönherr unter https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentunfair-trading-practices-in-serbia-a-new-legal-framework-inspired-by-eu-law-5238748?e=0c4 zusammenfasst.

Lesestoff, 2 – von der Geschichte der DRAM-Fertigung und ihren Problemen

DRAM und der dazugehörende Schweinezyklus sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Unter der URL https://newsletter.semianalysis.com/p/memory-mania-how-a-once-in-four-decades?utm_source=post-email-title&pub= findet sich ein durchaus interessanter Bericht, der die Geschichte der Fertigung von Arbeitsspeicher beleuchtet.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Neue Bauteile: Passives, Spannungsmanagement und MPUs

Der Januar brachte eine ungewöhnliche Vielzahl von Bauteilen. Sowohl NXP als auch STMicroelectronics versuchen, die Einstiegshürde bei der Nutzung von MPUs abzuschwächen. Im Bereich der passiven Bauteile gibt es verschiedene Leistungssteigerungen, während Nutzer von GNSS-Empfänger das eine oder andere Zubehörteil bekommen.

Würth WE-LT nun halogenfrei

EMI-Gaskets helfen – bei ausreichender Kompression – dabei, Gehäuse ausstrahlungsrobuster zu gestalten.

Bildquelle: Würth.

Im Hause Würth Elektronik gibt es nun eine neue Serie, die halogenfrei ist. Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man folgendes:

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The WE-LT halogen-free conductive textile gaskets feature shielding attenuation of over 80 dB at 100 MHz, a typical surface resistance of less than 0.08 ohms, and IP54 protection against dust and water. They are halogen-free and meet the requirements of EU Ecodesign 2009/125/EC as well as the RoHS Directive. Additionally, they achieve a UL 94 V-0 flammability rating. 
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The gaskets are available in various standard profile shapes: square, as well as D, C, P, L, M, and blade profiles.

SamTec Generate – Steckverbinder für Seitenkontakte

Desto weniger Steckverbinder ein System benötigt, desto kostengünstiger ist es. Im Hause SamTec lancierte nun eine Steckerfamilie, die vom Design her daran erinnert, was man von PCI, ISA und Co. her kennt.

Bildquelle: Santec.

Interessant ist, dass man im Rahmen der Ankündigung des Produkts die „Hochgeschwindigkeitseignungen“ gesondert hervorhebt:

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The Generate 0.80 mm pitch edge card sockets feature Samtecs proprietary Edge Rate contact system, specifically designed for high-speed, high-cycle applications. The surface of the Edge Rate contact is milled, creating a smooth mating surface area instead of a stamped contact that mates on a cut edge. This smooth mating surface reduces the wear tracks on the contact, increasing the durability and cycle life of the contact system. It also lowers insertion and withdrawal forces, allowing the connectors to be zippered when unmating.

Auf eine Anfrage nach mehr Bildmaterial antwortete Samtec freundlich, und lieferte folgende Zusatzinformation:

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Not to point out the obvious, with the one titled Samtec HSEC8-DP, the DP stands for a differential pair design.  Youll notice there are sets of two pins of the same height (for the differential pair signaling), with one short pin on either side (for grounding).  DP is used to reduce noise, improving signal integrity.

###STMicroelectronics SRK1004 – “direct Drive”-Gleichrichterkontrollbaustein
Für Freunde der Synchrongleichrichtercontroller steht ein neues Bauteil ante Portas, das – wie im Folgenden beschrieben – robuster ist und mit weniger Unterstützungsschaltkreisen auskommt:

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Dank des robusten Silizium-auf-Isolator-(SOI)-Prozesses von ST kann der SRK1004 den MOSFET sowohl in einer Low-Side- als auch High-Side-Konfiguration mit einer Drain-Source-Spannung von bis zu 190 V steuern. Mit einem weiten Versorgungsspannungsbereich von 4 V bis 36 V kann der IC in einer Low-Side-Konfiguration aus dem Ausgang des Wandlers oder in einer High-Side-Konfiguration aus dem Transformator gespeist werden. Dies ermöglicht es Designern, eine separate Hilfsstromversorgung zu vermeiden und so die Stückliste zu minimieren. Der SRK1004 enthält einen linearen Regler, der die interne Schaltung und den Gatetreiber des ICs versorgt sowie an einem Ausgangspin Leistung für externe Schaltungen bereitstellt.

Microchip MCP6C26 – nun AEC Q100-zertifiziert

Wer einen mit der INA210/1/2/3/4/5-Familie kompatiblen Strommeßverstärker benötigt und von AEC-Zertifikation profitiert, wird von Microchip mit einer „Aktualisierung“ eines eigentlich seit 2024 bekannten Bauteils bedient. Fortan ist der Verstärker – die Abbildung zeigt ein Prinzipschaltbild – auch gemäß AEC Q 100 zertifiziert.

Bildquelle: Microchip.

Stackpole: Sperrfeuer von neuen Widerstandsmaterialien und Designs.

Wer Widerstände als ausentwickelte Technologie ansieht, könnte falscher nicht liegen. Im letzten Monat lancierte Stackpole ein halbes Dutzend unterschiedlicher Widerstände bzw. Widerstandsmaterialien. Im Interesse der Kompaktheit hier eine kleine Zusammenfassung:

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RMAN  Aluminiumnitrid für bessere Wärmeableitung
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The RMAN series delivers exceptional power density with the following ratings:
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     2.4 W in 1206 package size
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     3.4W in 2512 package size
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RNAN  Dünnfilmwiderstand hoher Leistungsklasse
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 Stackpoles newly released RNAN series leverages this advanced substrate technology to deliver high-power, high-reliability thin film chip resistors. The RNAN series offers industry-leading power density with ratings up to:
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    0.5 W in 0603
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    1 W in 0805
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    2 W in 1206
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    6 W in 2512
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RMCA  AEC Q200-zertifiziert mit höherer Leistung
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        The RMCA product line now includes two enhanced high-power options: the -HP and the even higher-rated -UP versions.  These variants elevate the power handling capacity of a given size by two to three times compared to standard models. 

Hirose Electric 1.0mm Miniatur-Coax-Steckverbinder mit Grenzbandbreite von 110 GHz

Wer sehr schnelle Signale von A nach B bringen möchte, wird vom in der Abbildung gezeigten Produkt befriedigt. Zu beachten ist, dass es dem IEEE STD-287-Standard entspricht.

Bildquelle: Hirose.

NXP FRDM-IMXRT1186 – MPU-Evaluationsboard mit verschiedenen Hardware-Interfaces.

Das Onlinenehmen von MPUs ist aufgrund des Bedürfnisses, DDR-RAM und Co. zu routen, eine immer interessante Aufgabe. Für die MIMXRT1186CVJ8C – sie besteht aus einem 800MHz Arm® Cortex®-M7 und einem 300MHz Arm Cortex-M33 – bietet NXP nun ein Evaluationsboard an, das – wie in der Abbildung gezeigt – mit seinem reichen Interfacekomplement beeindruckt.

Bildquelle: NXP

Insbesondere in sehr kleinen Serien kann es verlockend sein, derartige Evaluationsboards als eine Art Prozessrechner zu verwenden. Der OEMSecrets-Preisvergleich informiert dann über die zu erwartenden Kosten.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/FRDM-IMXRT1186

NXP PLCIOKIT – modulares Referenzdesign auf Basis des I.MX RT1189.

Das in der Abbildung gezeigte Board schlägt in eine ähnliche Kerbe – offiziell als validiertes Referenzdesign zur Realisierung verschiedener EA-Aufgaben beschrieben, wirkt es – zumindest optisch – wie ein Produkt, das man als EA-Karte verwenden könnte.

Bildquelle: NXP.

Um bei der P. T. Kundschaft keine Angst vor „direkter Konkurrenz“ aufkommen zu lassen, erweist sich NXP bei der Bepreisung konservativ. Weitere Informationen hierzu finden sich in der Abbildung.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/PLCIOKIT

STMicroelectronics STUSB4531 – USB PD-Controller mit „Kaltstartfähigkeit“.

Komplexe Protokolle wie USB-C ermöglichten die Übertragung von sehr großen Energiemengen. Meist gilt allerdings, dass das zur Verbindungs-Aushandlung notwendige Makeln Energie voraussetzt.
STMicroelectronics bewirbt nun eine Serie von sehr flexiblen Controllern, die explizit für ihre Kaltstartfähigkeit erwähnt werden:

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Dead battery mode (STUSB4531QTR and STUSB4531BJR) allows battery-powered systems to charge in any
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battery condition. Being powered directly from the VBUS receptacle pins, the IC can run independently from the
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application battery state of charge, even if it is fully depleted (SOC = 0%

Same Sky USB-KIT-001 – USB-C-Designkit unerwarteter Provenienz.

Wer zu USB-Controllern passende Steckverbinder sucht, kann nun auch bei Same Sky ein Design-Kit erwerben. Das um rund 80 Euro erhältliche Paket bietet dabei so ziemlich alles an, was das Designer-Herz begehrt. Unklar ist zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung lediglich, ob das Design-Kit auch mit der von Würth bekannten automatischen Nachfüllung aufzuwarten weiß.

Microchip MCP14T0517 – Transformatortreiber für galvanisch isolierte Stromversorgungen.

Mit dem MCP14T0517 beweist Microchip, dass es auch im Bereich Energie-Management immer wieder interessante Neuigkeiten gibt. Am einfachsten versteht man des Pudels Kern, wenn man das gezeigte Prinzipschaltbild betrachtet.

Bildquelle: Microchip.

Zum sonstigen Schaltverhalten vermeldet Microchip folgendes:

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Operational Input Supply Voltage Range:
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3.0V - 5.5V
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 Drive Current Capability: 1.7A Peak
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 Switching Frequency Options: 150 kHz or
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450 kHz

Texas Instruments TLA431, TLA432 All-Capacitor – kondensatorrobuste Referenz.

Alle Arten von Spannungsreglern neigen zu seltsamem Verhalten, wenn man sie mit zu wenig, oder aber zu viel Kapazität ausstattet. Texas Instruments legt nun die TLA43x-Serien neu auf und betont im Datenblatt, dass diese Regler komplett ohne Kondensator betriebsfähig sind und mit „beliebig hohen“ Ausgangskapazitäten zurecht kommen sollen:

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The TLA431 and TLA432 devices are three-terminal
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adjustable shunt regulators that are stable with all
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capacitor loads. The devices are pin compatible with
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the industry standard TL431 and TL432 but with
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improved stability to support all capacitor loads.

Phoenix Contact 1494812 et al – USB-Steckdosen-Kombination zur Hutschienenmontage.

Wer im Bereich der Hutschienenmontage unterwegs ist, wird das in der Abbildung gezeigte Produkt mit Sicherheit lieben. Zu beachten ist, dass es sowohl Varianten für 115 VAC als auch 230 VAC gibt.

Bildquelle: Phoenix Contact.

STMicroelectronics X-STM32MP-IGTW1 – EA-Expander für MPU-Evaluationsboard.

Einer der Gründe für die „breite Verbreitung“ der STM32-Plattform dürfte die Freigebigkeit im Bereich der Evaluationsboards und das gut durchdachte Erweiterungs-Ökosystem für ebendiese sein. Mit dem X-STM32MP-IGTW1 versucht STMicroelectronics nun, diesen Trick auch im Bereich der MPUs umzusetzen. Die Abbildung zeigt, auf welche Interfaces sich der P. T. Designer freuen darf.

Bildquelle: STMicroelectronics.

EATON 14DE – Sicherung mit 20KA-Aufbruchskapazität.

Wer mit sehr hohen Strömen, aber lediglich Gleichströmen, arbeitet, wird von EATON mit einer neuen Halbleiter-Sicherungsserie bedient. Der Nennstrom liegt im Bereich zwischen 40 und 125 A, während bis zu 20 KA sicher abgeworfen werden können.

Calian TW170 – Blitzschutz für GPS-Empfänger.

Wer seinem GPS-Empfänger zu zusätzlicher Robustheit verhelfen möchte, kann den TW170 deployen. Er lässt sich – dies ist anhand der Abbildung klar ersichtlich – direkt in den Signalpfad bringen, und kümmert sich dann um die Absicherung.

Bildquelle: Calian

Calian TW16xB – GPS-Splitter mit parasitärer Versorgung

Wer bis zu vier GPS-Empfänger aus einer geteilten Antenne versorgen möchte, kann dies mit dem genannten Produkt tun. Hervorzuheben ist, dass die Versorgung – ähnlich einer aktiven Antenne – aus der Antennenspeisung der Empfänger erfolgen kann. Nun ist außerdem ein Failover implementiert, was man im Datenblatt folgendermaßen beschreibt:

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First, it accepts power from all attached GNSS receivers and selects power from
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a receiver using the following protocol. Port #1 is given priority if its voltage is
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within the specified range (3.3 - 12.5 VDC). However, if port #1s receiver is
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disconnected or if its receiver power goes below the under-voltage or above the
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over-voltage specification, the TW164B will switch to the next port in numerical
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order, as long as its power and voltage are within the expected range. The
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switching and port selection is, therefore, deterministic

CUI P78B-1000 – SIP3-Schaltregler als Ersatz für LM78xx.

Wer Linearregler durch Schaltregler ersetzt, erhöht die Effizienz. CUI – wir meinen hier den Teil von CUI, der nun zu BEL gehört – offeriert mit der P78B-Serie eine Familie von im SIP3-Gehäuse vorliegenden Schaltreglern, die „direkt“ anstelle eines LM78xx eingebaut werden können.

Amphenol RF PFAS-FREE SMA – RF-Steckverbinder mit umweltfreundlicheren Kunststoffisolatoren

„Substainibility“-Verbesserungen gehen nur allzu oft mit einer Reduktion der Performance einher. Amphenol RF lanciert eine Serie von RF-Steckverbindern, die einen umweltfreundlicheren Isolator-Kunststoff mitbringen. Besonders interessant ist, dass man – wie in der Abbildung gezeigt – verspricht, bessere RF-Performance liefern zu können.

Bildquelle: Amphenol.

Qorvo QPC7331PCBA – einstellbarer Kabelverlustequalizer.

Das „seltsamste“ RF-Bauteil dieses Round-Ups stammt mit Sicherheit aus dem Hause Qorvo. Es handelt sich dabei um einen „variablen Attenuator“, dessen – einstellbares Verhalten – in der folgenden Kurve beschrieben ist.

Bildquelle: Qorvo.

Morse Micro MM-HL2 – WiFi Halow-Accesspoint.

Während die neueste Langstrecken-WLAN-Form ausprobieren möchte, bekommt von Morse Micro unter der MPN MM-HL2 ein preiswertes Router-Starter-Kit angeboten. Zu beachten ist, dass das Gerät in mehreren, landesspezifischen Varianten angeboten wird – es ist wichtig, die zur vorliegenden Geographie passende Variante zu erwerben.

M5Stack Chain Joystick / M5Stack Chain Key

Hintereinanderschaltbare Sensoren und Aktoren sind der letzte Schrei im Bereich Entwicklungsboard. Espressifs Modulbauer bietet mit der unter https://shop.m5stack.com/collections/for-chain en Detail beschriebenen Chain-Serie seit einiger Zeit ein dazu passendes Produkt an, das nun um Varianten mit einem Joystick und einem Taster erweitert wird. Interessant ist unter anderem, dass die eigentliche Rechenleistung nicht aus dem ESP32, sondern aus einer STM32-MCU stammt.

TE Connectivity QP 6.5 MULTI-COLOR – farblich einzigartiger PCB-Steckverbinder zur Stromversorgung.

In Systemen, in denen mehrere Voltage Rails zur Verfügung stehen müssen, ist das Falschrum-Anschließen im Rahmen des Zusammenbaus ein perpetuales Ärgernis. TE Connectivity begegnet diesem Problem durch einen neuen Energie-Steckverbinder, der – wie in der Abbildung gezeigt – in zwölf unterschiedlichen Farbvarianten erhältlich ist.

Bildquelle: TE Connectivity.

TMF0008 – SDQ-basiertes FRAM mit 8K Kapazität

Wer einen FRAM-Baustein begehrt, der über ein serielles Interface anzusprechen ist, wird von Texas Instruments mit dem TMF0008 bedient. Neben 8K Speicher bringt das Bauteil eine weltweit einzigartige Adresse mit.
Zu beachten ist lediglich, dass das SDQ-Protokoll zwar ebenfalls mit nur einem Draht auskommt, allerdings mit dem von Dallas Semiconductor entwickelten One-Wire nicht wirklich kompatibel ist.

Lattice MachXO4 FPGAs werden bei Distributoren verfügbar

Die von Lattice an sich im Dezember 2025 vorgestellte MachXO4-Familie ist nun bei Distributoren verfügbar. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um einen „Nachfolger“ von MachXO2 und MachXO3 – besonders hervorzuheben ist eine als Hot Socketing bezeichnete Fähigkeit. Dahinter steht der Gedanke, dass die FPGAs in „jedem“, also auch im nicht mit Energie versorgten Zustand, vollständig robust sind.

Phoenix PMD EM M-30 LR – Sensor – LoRA-Erdfeuchtigkeitsmesser “zum Wegwerfen”

Im Haus Phoenix Contacts gibt es einen Erdfeuchtigkeitsmesser, der – wie in der Abbildung gezeigt – als Fire and Forget-System vorgesehen ist.

Bildquelle: Phoenix Contacts.

Im Modul befindet sich eine Batterie, die den Sensor für 5-8 Jahre mit Energie versorgen soll. Da die Daten über Lora „exfiltriert“ werden, handelt es sich dabei um eine komplett drahtlos funktionierende (und nach Ansicht des Autors durchaus innovative) Meßmethode.

u-blox ZED-X20P – GPS-Modul mit Updaterate von bis zu 25 Hz

Im Hause u-blox gibt es ein neues GNSS-Empfängereodul, das dank Sensor Fusion verschiedene Satellitenkonstellationen und lokale Informationen auswertet. Lohn der Mühen ist – unter anderem – eine sehr schnelle Updaterate von bis zu 25 Updates pro Sekunde. Weitere Informationen zu den diversen Spezifikationen finden sich in der Abbildung.

Bildquelle: u-blox

Littelfuse SM15KPA-HRA – umfangreich zertifiziertes Transsil der höchsten Robustheitsklasse

Wer eine sehr stabile und für den Aeronautikeinsatz vorgesehene TVS-Diode begehrt, wird von Littelfuse mit einer ganzen Produktfamilie beglückt. Die in der Tabelle gezeigten Zertifikations-Spezifikationen gelten dabei für die gesamte Produktfamilie. Zu beachten ist lediglich, dass der Einzelstückpreis im Bereich von rund € 100 liegt.

Bildquelle: Littelfuse

knowles FM2 – nicht-magnetischer MLCC-Kondensator.

Insbesondere im Bereich der Medizinwlektronik kann es wünschenswert sein, MLCC-Kondensatoren aus minimalmagnetischen Materialien zu verwenden. Im Hause Knowls bietet man nun eine Serie derartiger Produkte an – die im Datenblatt befindliche Beschreibung liest sich folgendermaßen:

1
A range of X7R MLC capacitors with a guaranteed non-
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magnetic / relative permeability of 1.000 and having a
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customised design to achieve a lower ESR and
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improved Q factor than normal X7R MLCCs. Ideal for
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critical applications such as NMR / MRI and where PIM
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could potentially be an issue if nickel was present.

Amphenol Anytek XD+OP – Dupont-Pin mit “Push to Release”

Dupont-Pins erwartet man normalerweise im Laboreinsatz. Amphenol lanciert nun eine neue Serie von Steckverbindern mit 5 mm Pitch, die – wie in der Abbildung gezeigt – über eine Push-to-Release-Fähigkeit verfügen.

Bildquelle: Amphenol.

STMicroelectronics MIS2DU12 – Accelerometer mit extrem geringem Stromverbrauch

Im Hause STMicroelectronics ist man bemüht, immer mehr smarte Funktionen in die hauseigenen Acerollermeter zu verpacken. Mit dem MIS2DU12 wendet man sich nun ganz dem Stromverbrauch zu. Neben einem optimierten internen Aufbau spendiert man einen umfangreichen FIFO-Speicher, der die erarbeiteten Daten zwischenspeichern kann. Sinn ist, dass der (energiehungrige) Host-Mikrocontroller mehr Zeit im Stand-by verbringen kann, bevor er zwecks Aberntung der gesammelten Informationen aufgeweckt werden muss.

Bildquelle: STMicroelectronics.

ams OSRAM TMF8829 – neues Depth of Flight-Modul

Im Hause ams OSRAM steht ein Time-of-Flight-Tiefenscannermodul zur Verfügung, dass eine „variable“ Auflösung zwischen 8 x 8 und 48 x 32 Pixeln bietet.

Bildquelle: ams OSRAM

Hervorzuheben ist außerdem, dass das Design des Sensors besonders robust gegen „Verschmutzungen“ des Deckglases sein soll:

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Internally, the TMF8829 uses dToF histograms and peak detection, and therefore, it is highly
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tolerant to smudges on the cover glass. Additionally, the TMF8829 can handle multiple objects
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per depth point simultaneously without degrading accuracy. It reports the distance of all depth
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points with a resolution of 0.25 mm.

Melexis DVK90642 – cloud-freie Personenerkennung, nun per USB

Melexis nutzt die hauseigenen Infrarot-CCDs seit einiger Zeit zur Durchführung von Personen-Zählungen. Nun steht ein per USB-C ansprechbares Evaluationsboard zur Verfügung, das die direkte Inbetriebnahme erleichtert.

Bildquelle: Melexis

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

TI kauft SiLabs, Infineon kauft Teile von ams OSRAM, Preiserhöhungen uvam

Sicherheitslücken in RISC/V-CPUs ermöglichen Angriffe auf SoCs. Im Hause Raspberry Pi steht eine Preiserhöhung an, während erste Benchmarks der n euen Loongson-CPU eine Einschätzung der Leistungsfähigkeit der chinesischen Halbleiterindustrie ermöglichen.

Symbian-Urgestein Colly Myers verstorben

Wer sich in der goldenen Vergangenheit der Hand-Computertechnik mit Symbian auseinandergesetzt hat, kennt Colly Myers als Entwickler des Ur-EPOC oder als Symbian-CEO. Unter der URL https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7423809082802946048/ findet sich nun die traurige Meldung, dass er überraschend verstorben ist:

1
I was deeply saddened to learn this weekend of the sudden passing of Colly.
2

3
After an unexpected fall, Colly was placed into an induced coma and later passed away. His death will be a shock to many of us who knew and worked with him.
4
. . .

Newsautor und Exfrau verneigen sich in tiefer Dankbarkeit und tiefem Respekt die langjährige gute Zusammenarbeit im Bereich Symbian.

TI kauft Silicon Labs

Silicon Labs hat in der Vergangenheit in Sachen Bluetooth den einen oder anderen Achtungserfolg vollbracht: man war zum Beispiel als Erster in Sachen Channel Sounding lieferfähig (siehe https://www.youtube.com/watch?v=wpfyrcnIgqc).

Texas Instruments vermeldet unter https://investor.ti.com/news-releases/news-release-details/texas-instruments-acquire-silicon-labs nun, das Unternehmen übernehmen zu wollen:

1
(Nasdaq: TXN), a global semiconductor company that designs, manufactures and sells analog and embedded processing chips, and (Nasdaq: SLAB), a leader in secure, intelligent wireless technology, today announced they have signed a definitive agreement under which will acquire for per share in an all-cash transaction, representing a total enterprise value of approximately .

Zu den Kaufmodalitäten findet sich folgendes:

1
Under the terms of the agreement, which has been unanimously approved by the Board of Directors of both companies, stockholders will receive in cash for each share of common stock they hold at the time of closing. expects to fund the transaction with a combination of cash on hand and debt financing to be arranged prior to closing. The transaction is not subject to any financing contingency.
2
The transaction is expected to close in the first half of 2027, subject to receipt of regulatory approvals and other customary closing conditions, including approval by stockholders.
3
The transaction is expected to be accretive to earnings per share, excluding transaction-related costs, in the first full year post-close. remains committed to its capital return strategy to return 100% of free cash flow to shareholders over time via dividends and share repurchases.

Infineon kauft Teile von ams OSRAM

Wo Rauch ist, ist in vielen Fällen auch Feuer. Die seit einiger Zeit durch die Gerüchteküche wabende Geschichte über einen Teil-Verkauf des österreichischen Parade-Halbleiterherstellers ams OSRAM wurde unter der URL https://www.infineon.com/press-release/2026/infxx202602-0431 nun bestätigt.
Spezifischerweise kauft Infineon die Sensor-Sparte unter Auslassung der optischen Sensoren:

1
Infineon Technologies AG (FSE: IFX / OTCQX: IFNNY) is expanding its sensor business with the acquisition of the non-optical analog/mixed-signal sensor portfolio from ams OSRAM Group (SIX: AMS). The two companies have entered into an agreement for a purchase price of 570 million on a debt-free and cash-free basis.

Infineon vermeldet zum „Umfang“ der Transaktion folgendes:

1
The overall transaction is structured as a fabless asset deal covering sensor products, R&D capabilities, intellectual property and test & lab equipment. The transaction is subject to customary closing conditions, including regulatory approvals, and is expected to close in the second quarter of calendar year 2026. Infineon will fund the acquisition with additional debt, as part of its general corporate financing plans.  

STMicroelectronics finalisiert die Übernahme der NXP-Sensorsparte.

Die Elektronikindustrie dürfte dem „Million Monkey Effekt“ unterliegen. STMicroelectronics schickte wenige Stunden vor der Infineon-Ankündigung die folgende Meldung, die die an sich im Vorjahr geplante Übernahme der NXP-MEMS-Sensorsparte als final deklariert:

1
STMicroelectronics (NYSE: STM), a global semiconductor
2
leader serving customers across the spectrum of electronics applications, today
3
completed the acquisition of NXP Semiconductors (NASDAQ: NXPI) MEMS sensors
4
business. Announced in July 2025 and now fully approved by regulators, this
5
transaction, focused on automotive safety and non-safety products and sensors for
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industrial applications, expands STs global sensors capabilities.
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Based on our initial assessment, we expect the acquired business to contribute in the
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mid-forties million dollars range to STs revenues in the first quarter of 2026.

Uptonitisches, zur Ersten – Preiserhöhung.

Der AI-Boom bzw. die AI-Blase sorgen für permanent steigende Preise für Arbeitsspeicher.
Im Hause Raspberry Pi muss man nun eine abermalige Preiserhöhung durchführen. Spezifischerweise erhöhen sich die Preise der Produkte wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/more-memory-driven-price-rises/

Im Rahmen der Ankündigung vermelden die Uptoniten ihre Intention, diese Preisanpassung wieder zurückzunehmen, sobald sich die Marktpreise für DDR4-RAM wieder reduzieren.
Interessant ist außerdem die folgende Passage, die auf erhebliche Vorräte der für die älteren Varianten verwendeten Arbeitsspeicher hinweist:

1
We dont anticipate any changes to the price of Raspberry Pi Zero, Raspberry Pi 3, and other older products, as we currently hold several years inventory of the LPDDR2 memory that they use.

Uptonitisches, zur Zweiten – Haut den RP2350 verlängert.

Die durchaus informativen Experimente zur Schwachstellen-Suche im RP2350 haben bisher nicht zu Ergebnissen geführt. Nun gibt es eine Erleichterung, die die Fehlersuche zu vereinfachen sucht:

1
Our AES implementation was designed to withstand side-channel attacks by using multi-way secret sharing (where sensitive values are split into random components that must be XORed together) and by randomly permuting the order of operations and data. We hope that even just the multi-way shares are enough to protect us against side-channel attacks; hence, we have decided to update our challenge:
2
If you manage to demonstrate a successful attack on our AES implementation without the randomisation, you win!
3
--- via https://www.raspberrypi.com/news/rp2350-hacking-challenge-2-less-randomisation-more-correlation/

Die sonstigen Modalitäten im Bezug auf das Preisgeld bleiben identisch – neu ist, dass am Hacking interessierte Personen nun mehr Zeit zur Finalisierung ihrer Experimente bekommen:

1
To give you a little more time to keep hacking, were extending the deadline to 30 April 2026. The prize remains unchanged at $20,000.

RISC/V: Sicherheit der meisten Implementierungen eher mangelhaft.

Die vor wenigen Jahren erschienenen Heartbleed-Attacken zeigten, dass auch die „ISAs von Prozessoren“ in der heutigen Zeit Fair Game für Computersicherheitsforschung sind. Auf der FOSDEM wurde ein Vortrag gehalten, in dem kommerziell verfügbare RISC/V-Implementierungen untersucht wurden. Die Ergebnisse präsentierten sich nicht sonderlich gut.

Bildquelle, beide: https://fosdem.org/2026/schedule/event/DL89YW-how-secure-are-commercial-risc-v-cpus/

Zusammenfassend wird außerdem noch folgendes vermeldet:

1
But manual analysis does not scale. RISCover, our open-source differential fuzzing framework, automatically discovers architectural vulnerabilities across closed-source RISC-V CPUs. By comparing instruction behavior across 8 commercial CPUs from 3 vendors, RISCover found what manual analysis missed: GhostWrite, a bug in T-Head's XuanTie C910 that lets unprivileged code write directly to physical memory, completely bypassing virtual memory isolation. We also discovered multiple "halt-and-catch-fire" sequences that crash CPUs from userspace, leading to denial-of-service. 
2
 via https://www.phoronix.com/news/RISC-V-Security-CPU-Not-So-Good

Loongson 3B6000 Benchmarks von Phoronix

Die chinesische Loongson-Architektur bekommt immer wieder Erwähnungen: Wer nicht chinesisch spricht und nicht in China lebt, kann die Hardware nur auf X betrachten.
Der für seine Linux-Benchmarks bekannte Branchen-Newsdienst Phoronix wurde nun mit einem Evaluationsboard der aktuellsten CPU ausgestattet, und führte Experimente durch. Die „zusammenfassenden Ergebnisse“ präsentieren sich wie in der Abbildung gezeigt – unter der Bildquelle finden sich sieben Seiten mit detaillierteren Performance-Berichten.

Bildquelle: https://www.phoronix.com/review/loongson-3b6000-loongarch

STMicroelectronics „pusht“ Visual Studio Code.

Wer bisher auf die ehemals von Atollic entwickelte Cube-IDE setzt, sollte das in der Abbildung gezeigte Bild sorgfältig betrachten. STMicroelectronics veröffentlichte auf seiner offiziellen Entwickler-News einen von ARM geschriebenen Bericht, der die Inbetriebnahme des Visual Studio Code-Plugins von Keil im Zusammenspiel mit STM32-MCUs beschreibt.

Bildquelle: https://community.st.com/t5/developer-news/using-stm32-devices-with-keil-studio-for-visual-studio-code/ba-p/873652

M5Stack AI-8850 – alternativer AI-Beschleuniger für Raspberry Pi 5.

Das offizielle AI-Erweiterungsmodul aus dem Hause Upton ist nicht das einzige Produkt, das den uptonitischen Prozessrechnern zu mehr AI-Leistung zu verhelfen sucht. Im Hause M5Stack lanciert man – wie in der Abbildung gezeigt – ein ähnliches Produkt, das allerdings auf einen Beschleuniger aus dem Hause Axera setzt.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c4L4gwjv

Zu beachten ist, dass dieses vergleichsweise teure Modul seine Rechenleistung aus einer gewöhnlichen M2-Erweiterungskarte bezieht. Insbesondere bei größeren Deployments kann es billiger sein, die wesentlich preiswertere M2-Karte einfach so zu kaufen und eine hauseigene Raspberry Pi-Adapterumgebung zu entwerfen.

GimmeGPIO – ESP32-basiertes USB-zu-GPIO-Modul.

Die 40 Pin lange GPIO-Steckerleiste des Raspberry Pi hat sich als absoluter Klassiker etabliert. Auf element14 gibt es nun ein Open Source-Projekt, das einen USB-Stick mit eben dieser GPIO-Schnittstelle zu realisieren sucht.

Bildquelle: https://community.element14.com/challenges-projects/element14-presents/project-videos/w/documents/72021/gimmegpio-a-simple-way-to-get-gpio-on-laptops-and-desktops—-episode-699?C

Auf Seiten der Host-Workstation stellt die Karte ein serielles Interface zur Verfügung, über das – Ähnlichkeiten zu Firmata sind rein zufällig – Befehle in Richtung des ESP32 geschickt werden. Dieser wendet diese danach gegen die „reale Peripherie“ an.

Embedded World: Kostenlose Tickets und Freibier.

Auch auf der diesjährigen Embedded World verteilt die Bauteilpreissuchmaschine OEMSecrets kostenloses Bier. Wer noch kein Ticket für die Messe hat, kann unter der Bildquelle eines beantragen.

Bildquelle: https://www.messe-ticket.de/Nuernberg_SHOP/embeddedworld2026/Register/ew26OESE?utm_source=barter&utm_medium=cpc&utm_campaign=2026.en.visitors.GG.oem

Der Newsautor wird – mit 99 %iger Wahrscheinlichkeit – alle Messetage vor Ort sein, und freut sich schon darauf, mit der vereinigten Leserschaft das eine oder andere Glas zu heben.

CartoType: Besseres Mehrroutensystem.

Dass die in Großbritannien ansässige CartoType ein Big Tech-unabhängiges Routen- und Kartenframework zur Verfügung stellt, kann man im Interesse der digitalen Souveränität nicht oft genug betonen. In einem vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft verschickten Bericht findet sich unter anderem die abgedruckte Grafik, die über „Fortschritte“ im Bereich der Multi-Routen-Berechnung informiert.

Bildquelle: CartoType.

Spezifischerweise gilt, dass CartoType nun bequemer zu handhaben ist, wenn es um das Anbieten mehrerer konkurrierender Routen geht. Ein Beispiel hierfür ist die Berechnung von sehr schnellen und alternativ dazu sehr kurzen Routen:

1
Theres a new Framework function on all platforms named DisplayRouteChoices (displayRouteChoices in some APIs). It takes an array of immutable Route objects and draws them on the map, labelling them using the route profile names and the distances and times. In the example above, the profiles are called Shortest and Fastest.

Lesestoff: Tamper Protection in Arcade-Systemen.

Die erste Runde im Kampf zwischen Hardware-Hacker und Hardware-Hersteller fand im Bereich der Spielhallencomputersysteme statt. Unter der URL https://arcadehacker.blogspot.com/ findet sich ein zwar nicht mehr aktiv gepflegter, aber lesenswerter Blog, der auf die „Highlights“ der im Rahmen der Gefechte entwickelten Technologien eingeht.
Sehr interessant empfand der News-Autor beispielsweise das in der Abbildung gezeigte Sicherheitsmodul von Sega bzw. Hitachi. Die glänzenden Quader sind Keramikblöcke, die auf der Platine platziert wurden, um das Abtasten der darunter befindlichen Datenleitungen des Arbeitsspeichers zu erschweren und beim Aufflexen des Moduls für zusätzliche Freude zu sorgen.

Bildquelle: https://arcadehacker.blogspot.com/2020/04/deconstructing-segas-system-16-security-part2.html

Lesestoff: Vom Antennentest mit VNAs.

Antennen-Matching unter Nutzung eines Vektor-Netzwerk-Analysators gilt als gefürchtete Aktivität. Unter der URL https://coppermountaintech.com/wi-fi-bluetooth-pcb-tuning-and-antenna-testing/?utm findet sich ein Grundlagen-Artikel, der interessantesten Aspekte kompakt hervorhebt.

In eigener Sache: Bauteil-Roundup folgt morgen.

Aus Gründen der dringenden Nachrichtenlage wurde die Veröffentlichung der (sehr umfangreich ausgefallenen) Liste der neuen Bauteile verschoben – der Text wird nach vorausgehende Planung morgen erscheinen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

DDR4 im Weltraum, neuer 5V-PIC32, LoRA für Drohnen uvam

Neben Neuerungen in Sachen LoRA arbeitet man im Hause Microchip an einer Vereinheitlichung von AVR und PIC. Freunde der Weltraum- und der Drohnenelektronik dürfen sich über verschiedene neue Bauteile freuen, während sowohl Windows for IoT als auch Satelliten-IoT Fortschritte machen. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier…

LoRA, zur Ersten – Erweiterung der zur Verfügung stehenden Spektrums-Bänder in Europa.

Im Hause LoRA bzw. LoRAWAMN litt man bisher darunter, dass die im 800- bzw. 900 MHz-Band zur Verfügung stehenden Frequenzbereiche von Land zu Land unterschiedlich waren.
In einem vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft versendeten Newsletter findet sich nun die in der Abbildung gezeigte Grafik, die über Harmonisierung informiert.


Bildquelle: Semtech.

LoRA, zur Zweiten – von der Nutzung von LoRA-Technologien in Drohnen.

Ob der vergleichsweise geringen Datenrate ist man als nicht sonderlich eingeweihte Person oft versucht, die Möglichkeiten und Grenzen von LoRA im Drohnen-Bereich eher konservativ einzuschätzen. Unter der URL https://blog.semtech.com/lora-technology-revolutionizing-drone-communications ist nun ein Blog-Beitrag erschienen, in dem Semtech die Nutzerschaft eines Besseren zu belehren sucht. Erstens findet sich dort eine hier nur teilweise abgedruckte Liste verschiedenster Protokolle, mit denen man im Drohnenbereich häufig zu tun bekommt:

1
Beyond ExpressLRS, several other protocols deserve mention: 
2
     mLRS: mLRS project offers an open source 2.4GHz & 915/868MHz & 433MHz/70 cm LoRa-based high-performance long-range radio link, which provides bidirectional serial connection combined with full remote control 
3
     TBS Crossfire: A pioneering commercial LoRa-based system that helped prove the concept, though it uses LoRa modulation only at 50Hz (switching to FSK at 150Hz) 
4
     FrSky R9: A commercial alternative that hasn't achieved the same market penetration as ExpressLRS 
5
     Custom implementations: Various research projects and specialized applications have developed proprietary LoRa protocols optimized for specific use cases

Interessant sind außerdem die folgenden Ausführungen, die auf die Ansprüche in Sachen Latenz bei der Drohnensteuerung eingehen:

1
For first-person view and recreational drone pilots, latency and update rate are paramount concerns. Racing pilots require immediate control response, making FLRC mode the preferred choice despite its reduced range compared to traditional LoRa modulation. These applications prioritize: 
2
     Ultra-low latency: Sub-10ms control latency enables competitive racing and precise freestyle maneuvers.  
3
     High update rates: 250-500Hz represents the sweet spot for most freestyle flying, balancing responsiveness with reasonable range.  
4
     Minimal setup complexity: Consumer-friendly interfaces and straightforward binding procedures.  
5
     Compact hardware: Lightweight receivers that don't compromise performance on small, agile aircraft. 

Microchip PIC32CMPL10 – neue Cortex M0+-MCUs mit interessanten Eigenschaften

Im Hause Microchip arbeitet man permanent daran, das hauseigene MCU-Portfolio abzudecken. Nun steht eine neue, auf einem ARM Cortex M0+-Kern basierende Familie ante Portas, die folgendermaßen beschrieben wird:

1
PL10 MCUs feature a rich set of Core Independent Peripherals (CIPs), 5V operation, touch capabilities, integrated toolsets and safety compliance. The device family targets high-volume applications including industrial control, building automation, consumer appliances, power tools and sensor-based systems.

Interessant ist in der Ankündigung erstens, dass man im Hause Microchip eine Zusammenführung der PIC– und AVR-Linien avisiert. Spezifischerweise vermeldet man, dass die neue Einheit pinkompatibel mit ihren AVR-Kolleginnen ist:

1
As part of the companys unified MCU strategy, PL10 devices offer pin-to-pin compatibility with AVR® MCUs.

Bildquelle: Microchip.

Die eingangs erwähnte 5 V-Fähigkeit ist dabei nicht nur als Upgrade-Pfad für vorhandene Systeme vorgesehen. Vielmehr betont Microchip in der offiziellen Ankündigung, dass die MCU als Universell-Integrator für Systeme vorgesehen ist, die auf verschiedenen Spannungslevels arbeitende Komponenten mitbringen:

1
PL10 MCUs enable simultaneous connection to devices operating at different voltage levels without external level shifters using the integrated Multi-Voltage I/O (MVIO).

Teledyne: 16 GB DDR4-RAM für den Weltraumeinsatz qualifiziert.

Wer an Weltraumelektronik arbeitet, darf sich bald über schnelleren Arbeitsspeicher freuen. In einem vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft verschickten Newsletter findet sich die folgende Grafik, die die Verfügbarkeit einer neuen RAM-Variante für den Weltraumeinsatz informiert.

Bildquelle: Teledyne.

Teledyne, zur Zweiten – Nutzung von Infrarot-Kameras zur Erkennung verschiedenster Flugkörper.

Teledine gelingt eine zweimalige Erwähnung in dieser Newsmeldung. Ursache dafür ist das unter der URL https://oem.flir.com/learn/discover/thermal-infrared-sensor-design-considerations-for-counter-uas-defense/ zur Verfügung gestellte Whitepaper, das durchaus detailliert über Algorithmen und Verfahren zur Drohnen- und Flugobjekt-Erkennung informiert. Besonders interessant ist daran, dass man hier statt einer RGB-Kamera auf einen der hauseigenen Infrarot- bzw. Thermo-Kamera-Sensoren setzt.

HOLT HI-85104, – vier ARINC 429-Kanäle in einem IC

Auch im Bereich der Avionik gilt, dass ein weniger an Chips und somit ein weniger an Platinenplatz zu einer Leistungssteigerung führt. Der Avionik-IC-Spezialist Holt trägt diesem Trend nun durch das in der Abbildung gezeigte Bauteil Rechnung.

Bildquelle: Holt

Im Rahmen der Ankündigung des neuen Bauteils heben die Amerikaner die folgenden Spezifikationen des Produkts besonders hervor:

1
Each channel is independently protected to eliminate single-point failures. If a short circuit occurs on any channel, the remaining channels continue operating normally. The affected channel safely drives a null for the remainder of the message and automatically resets during the inter-message gap. All transmit outputs also support a high-impedance tri-state when powered on or off, allowing multiple line drivers to share a common ARINC bus in test and lab environments.
2
To simplify system integration, the HI-85104 supports 1.8 V, 2.5 V, 3.3 V, and 5 V digital I/O, enabling direct interfacing with a wide range of FPGAs and microcontrollers without level shifters. All analog circuitry operates from a single 3.3 V supply, using an integrated dual-polarity voltage doubler to generate ARINC-compliant output levels. 
3
Transmit outputs include integrated 37.5 Ohm impedance matching resistors, eliminating the need for external resistors and simplifying layout. Built-in series fuses provide protection against high-current transients, while optional zero Ohm transmit outputs are available for applications requiring external lightning protection circuitry.
4
The HI-85104 pairs directly with Holts HI-3220 family of integrated ARINC 429 protocol ICs, providing a complete, compact transmit-and-receive solution for high-channel-count ARINC 429 systems.

NG-ULTRA FPGA – ITAR-freier FPGA für Weltraumanwendungen

In Sachen Weltraumelektronik steht ein neues FPGA ante Portas, das ob seiner komplett europäischen Wertschöpfungskette nicht von den diversen Sanktions- und Handels-Beschränkungsproblematiken beschränkt ist.
Spezifischerweise handelt es sich dabei um eine Zusammenarbeit von NanoXplore und STMicroelectronics, die nun folgendermaßen zertifiziert wurde:

1
Die ESCC 9030-Qualifikation für das NG-ULTRA ist ein historischer Schritt. Sie beweist, dass Europa nun die gesamte Produktionskette für hochmoderne digitale Komponenten beherrscht, die auf die Anforderungen sowohl von Deep-Space- als auch von New-Space-Konstellationen zugeschnitten sind. Dank der Unterstützung von ESA, CNES und der Europäischen Kommission (über DG-DEFIS) sichern NanoXplore & STMicroelectronics die strategische Autonomie der EU und machen europäische Satelliten wettbewerbsfähiger denn je.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Über die sonstigen technischen Fähigkeiten des Chips vermeldet man ebenda folgendes:

1
NG-ULTRA basiert auf der 28-nm-FD-SOI-Digitaltechnologieplattform von STMicroelectronics, die für ihre Vorteile in Energieeffizienz, Strahlungsresistenz im Weltraum und fortschrittliche Architekturmerkmale bekannt ist. In Kombination mit einer einzigartigen fortschrittlichen Strahlungshärtungstechnologie ist NG-ULTRA darauf ausgelegt, die thermischen Zyklen, Stöße und Vibrationen beim Start und die langfristige Lebensdauer im Orbit zu überstehen, um erstklassige Leistung und Haltbarkeit in der rauen Weltraumumgebung während der gesamten Missionsdauer zu gewährleisten.
2
Das NG-ULTRA wurde entwickelt, um in harten Strahlungsumgebungen zuverlässig zu arbeiten, mit einer Toleranz gegenüber einer gesamtionisierenden Dosis (TID) von bis zu 50 krad (Si) zur Sicherstellung der Langzeitleistung. Es zeigt zudem eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Einzelereigniseffekte, mit einer Immunität gegen Single Event Latch-up (SEL) getestet bis zu 65 MeV·cm²/mg und einer Immunität gegen Single Event Upset (SEU) validiert für Linear Energy Transfer (LET)-Werte über 60 MeV·cm²/mg.
3
NG-ULTRA integriert ein vollständiges SoC basierend auf einem Quad-Core Arm® Cortex® R52 und bietet hohe Rechenleistung (537k LUTs + 32 Mb RAM), um die komplexesten Anforderungen an Bordcomputer zu erfüllen.

Interessant ist außerdem, dass STMicroelectronics in der Ankündigung die Verfügbarkeit eines einfach zu bedienenden Evaluationsboards verspricht – Preisinformationen sind zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung noch nicht verfügbar.

Blues.IO – neue Satelliten-Funkmodule und Carrierboards ante Portas.

Auch im Hause Blues.IO – man könnte das Unternehmen auch als „HAL des Internets der Dinge“ bezeichnen, gibt es ebenfalls einige Neuerungen. Erstens teaserte man – wie in der Abbildung gezeigt – einige satellitenbasierte IoT-Systeme, die im Laufe der nächsten Monate verfügbar werden sollen.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DUBwfavjV9f/?img_index=1

Außerdem steht eine neue NoteCarrier-Platine ante Portas, die einen frei programmierbaren STM32-Mikrocontroller zur Verfügung stellt. Sinn des Produkts ist, dass die NoteCarrier-Boards so “ohne“ zusätzlichen externen Mikrocontroller für MSR-Aufgaben herangezogen werden können. Weitere Informationen bzw. die Präsentation findet sich jeweils unter der Bildquelle.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DUBUGaQDdli/?img_index=1

Shenzhen Xunlong: Neues Windows-Image für Orange Pi 6 Plus

Shenzhen Xunlongs Prozessrechner war in der Vergangenheit beispielsweise unter Beitrag „OrangePi 4 Pro / OrangePi 6 Plus – Einplatinencomputer im Zeichen der Leistung“ MANQUE Thema auf Mikrocontroller.net. Am offiziellen Instagram-Kanal des Unternehmens findet sich nun die in der Abbildung gezeigte Meldung, die über die Verfügbarkeit eines neuen Windows 11-Images für den Behemoth informiert.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DT-N1E-lGR5/?igsh=ZWM1eTlhNHM1dnlw

PX5: Netzwerkstack nun ebenfalls zertifiziert.

PX5 ist das „Nachfolgeprojekt“ des einst für ein Azure RTOS verantwortlichen Chefentwicklers. Wer die Geschichte des Echtzeitbetriebssystems sorgfältig verfolgt hat, weiß, dass eine seiner wichtigsten Verkaufsargumente immer die hohe Zertifikation war.
Aus der Logik folgt, dass PX5 an diesem Trend anknüpfen möchte. Unter der URL https://px5rtos.com/press/px5-net-earns-tuv-functional-safety-certification-completing-the-companys-certified-embedded-software-stack/ findet sich nun die folgende Meldung, die über den Abschluss der Zertifikationsarbeiten am Netzwerkstack informiert:

1
. . .
2
off-the-shelf functional safety certification of the PX5 NET embedded TCP/IP stack. This milestone means that all three PX5 core products  PX5 RTOS, PX5 FILE and PX5 NET  are now SGS-TÜV Saar certified, making PX5 the only RTOS provider delivering an end-to-end functional safety-certified software foundation for enabling faster, lower-risk development of mission-critical embedded systems across automotive, industrial, medical and rail industries.

ArduCam: AI-Kamera auf Basis von Raspberry Pi-Technologie.

Die Kombination aus Raspberry Pi-AI Kamera und Raspberry Pi Compute Module ermöglicht – so weit, so logisch – die Realisierung „intelligenter Kameras“. Im Hause ArduCam bietet man nun ein „schlüsselfertiges“ System an, das intern auf einer Kombination der beiden Systeme basiert und sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.arducam.com/all-in-one-raspberry-pi-ai-camera-kit-with-cm5-inside-outdoor-security-ip66-camera-kit-poe-power.html

Raspberry Pi Smart Display Module in Zusammenarbeit mit Sharp

Auch im Smart Display-Bereich gibt es mittlerweile „Standards“, die – analog zum 19 Zoll-Rack – die Integration von aller Herren Hersteller-Hardware zu vereinfachen suchen.
Der Raspberry Pi Trading lanciert nun im Zusammenarbeit mit Sharp das in der Abbildung gezeigte Produkt, das den von Intel forcierten Standard unterstützt und für die Rechenleistung auf ein Compute Module 5 zurückgreift.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-smart-display-module-coming-soon/.

Cyberagentur: Schärfung der Mission

Schnelle Entwicklungszyklen sind nicht nur im Bereich der Militärelektronik ein wichtiger Vorteil. Die Cyber-Agentur – auch bekannt als das „Start-Up des Bundes“ – hat nun ein als Strategie 2026–2030 bezeichnetes Strategiepapier veröffentlicht, in dem man sich die folgenden Ziele stellt:

1
    1. Erweiterte Forschungstiefe bis TRL 5/6: 
2
Forschungsvorhaben können bei Bedarf bis zu höheren Technologiereifegraden unterstützt werden, um realitätsnahe Validierungen und belastbare Bewertungen zu ermöglichen.
3
    2. Klare Positionierung als staatliche Denkfabrik: 
4
Die Cyberagentur stärkt ihren Beratungsauftrag und übersetzt technologische Erkenntnisse in strategische Handlungsempfehlungen.
5
    3. Systematischer Wissenstransfer in staatliche Strukturen: 
6
Neue Plattformen, Transfermechanismen und strukturierte Erkenntnisketten sorgen dafür, dass Forschung direkt in operative Fähigkeiten einfließt.
7
    4. Dual-Use-Orientierung als Leitprinzip: 
8
Forschungsfragen werden gezielt so entwickelt, dass sie sowohl zivile als auch militärische Anwendungen adressieren und ressortübergreifende Synergien erzeugen.
9
    5. Ausbau der Evaluations- und Testfähigkeit: 
10
Mit eigener Validierungsumgebung und unabhängigen Prüfinstrumenten kann die Cyberagentur technologische Ansätze und Demonstratoren unabhängig evaluieren..
11
    6. Trend- und Szenarioanalyse als Zukunftsforschung: 
12
Durch erweiterte vorausschauende Analysekompetenzen erkennt die Agentur disruptive Entwicklungen frühzeitig und berät staatliche Akteure strategisch.
13
    7. Fokus auf vertrauenswürdige Wertschöpfungsketten und Schlüsseltechnologien: 
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Schwerpunkte in Kryptologie, KI-Robustheit, Quantentechnologien, resilienten Lieferketten und vertrauenswürdigen IT-Architekturen stärken langfristig die technologische Souveränität.
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    8. Aufbau eines innovationsfreundlichen Ökosystems: 
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Die Cyberagentur stärkt ihre Rolle als Vernetzerin und gestaltet ein interdisziplinäres Ökosystem aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden und internationalen Partnern, um Forschung, Entwicklung und Transfer wirksam zu verbinden.

Für Leser von ucnet ist dies in zweierlei Hinsicht interessant: Nicht nur kann man das eine oder andere Regierungsprojekt abgreifen; die Ansätze können auch in „eigenen“ zivilen Konzepten eingesetzt werden.

Adafruit: Strategische Planung für CircuitPython.

Am Ende des Jahres „sammelt“ man im Hause Adafruit die diversen Verbesserungsideen für das CircuitPython-Ökosystem. Vor wenigen Stunden erschien im offiziellen Adafruit-Blog eine Zusammenstellung der diversen Beiträge, die sich wie in der folgenden Abbildung präsentiert.

Bildquelle: https://blog.adafruit.com/2026/01/23/circuitpython2026-wrap-up/

Fraunhofer IPMS – HfO₂-basierte Speicher für den AI-Einsatz

Zu guter Letzt noch eine Meldung des Fraunhofer Instituts, die – nach folgendem Schema – über angewandte Grundlagenforschung im Bereich der Halbleiterfertigung bzw. der Halbleitermaterialien informiert. Interessant ist hier unter anderem, dass man im Hause Fraunhofer zwei „gefechtsbereite“ Demo-Chips zu realisieren gedenkt:

1
Im Rahmen des Projekts arbeitet das Fraunhofer IPMS an der Weiterentwicklung ferroelektrischer HfO-Materialien. Dr. David Lehninger, Projektleiter am Fraunhofer IPMS, erklärt: »Diese Materialien können elektrische Polarisationszustände dauerhaft speichern und ermöglichen damit energieeffiziente, nichtflüchtige Speicherfunktionen. Diese sind ein wichtiges Element für zukünftige, zuverlässige Elektroniklösungen, unter anderem im Automobilbereich.« Die optimierten ferroelektrischen Schichten werden anschließend in bestehende X-FAB-CMOS-Technologien eingebettet. 
2

3
Darauf aufbauend entwickelt das Fraunhofer IPMS neuartige Testchips, die sowohl nicht-flüchtige Speicherkonzepte als auch Funktionen für KI-Beschleunigung vereinen. Nach der Fertigung werden die Bauelemente umfassend elektrisch charakterisiert und mit etablierten Technologien verglichen, um ihre Leistungsfähigkeit und Effizienz einzuordnen. Zum Projektabschluss entstehen zwei Demonstratoren: Zum einen ein nichtflüchtiger Datenspeicher auf Basis ferroelektrischer HfO-Schichten und zum anderen einen hardwarebasierter KI-Beschleuniger.

Lesestoff: Wenn die Drohne einen Roboter abwirft.

Unter der URL https://dronelife.com/2026/01/23/when-drones-deliver-robots-what-layered-autonomy-signals-for-the-future-of-uncrewed-systems/ findet sich ein durchaus inspirierender Artikel, der auf eine „neuartige“ Art und Weise des Drohneneinsatzes eingeht. Idee ist dabei, dass das UAV einen (kleinen) Boden-Roboter absetzt, der sich um den „Rest“ der anstehenden Aufgabe kümmert.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Raspberry Pi-USB-Stick, Rust-Update, Spaß mit 3D-Druckern uvam

Die Messe Brünn vermeldet Neuigkeiten zur Lieblingsmesse der Community, während Nutzer des Raspberry Pi nun einen USB-Stick von der Raspberry Pi PLC kaufen können. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir hier.

Amper – Skillmessung von 17.3 bis 19.3

Die TerInvest hat die Veranstaltung der – in den letzten Jahren heruntergeskillten – Lieblingsmesse der Community dieses Jahr an das Messegelände Brünn abgetreten. In eigener Regie schaffte die Messe Brünn nun das Unmögliche – viele Aussteller, die dem Skillplatz den Rücken zugewandt hatten, kehren zurück. Spezifischerweise beteiligen sich ABB, Rittal, Eplan BALLUFF, TURCK und MURRELEKTRONIK wieder an den Spielen.
Außerdem vermeldet man mit Hitachi und Innomotics die Teilnahme zweier zusätzlicher Aussteller, die ihre Fähigkeiten noch nie auf der Ampere demonstrierten.
Zu guter Letzt können an Drohnen interessierte Personen ebenfalls skillen. Die Abbildung zeigt die neuen Kongressprogramme, die wahrscheinlich zumindest teilweise auch in Englisch abgehalten werden.

Bildquelle: Messe Brünn

Raspberry Pi: USB 3.0-Sticks verfügbar.

Die Raspberry Pi PLC ist seit einiger Zeit bestrebt, die Zubehör-Budgets der Rechtgläubigen einzukassieren.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-flash-drive-available-now-from-30-a-high-quality-essential-accessory/

Als neuestes Werkzeug schickt man einen USB-Stick ins Rennen, der mit entweder 128 oder 256 GB Kapazität verfügbar ist:

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It can sustain a write speed of 75MB/s (128GB variant) or 150MB/s (256GB variant), and our thorough testing has made sure it can handle the demands of real life when it comes to sudden disconnection and power failure.
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There are significant advantages to doing this: for short periods, the sequential write speed can be almost as fast as USB 3.0 will go.
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This cache does, however, make benchmarking challenging. For this reason, the USB 3.0 performance figures we quote are sustained figures,

Die folgenden Abbildungen zeigen zwei Preistrends. Hervorzuheben ist, dass die Sticks bei Digikey derzeit besonders billig zu sein scheinen.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/%20SC2140

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/SC2141

X-CUBE-MATTER – Version 1.5 verfügbar

Wer das STMicroelectronics-Matter-Treiberpaket verwendet, sollte die URL https://www.st.com/en/embedded-software/x-cube-matter.html#overview besuchen – vor rund zwei Tagen erschien die Version 1.5 des Produkts.
Wer das rund 800 MB große Archiv herunterlädt und extrahiert, findet den in der Abbildung gezeigten changelog. Interessant ist, dass STMicroelectronics hier den 12. Dezember als Release-Zeitpunkt der Erweiterung angibt.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Lustiges: Intentionen für 3-D-Drucker und CNC-Fräsenverbot

Wo legislativer Übereifer und technisches Verständnis miteinander kollidieren, ist Lustigkeit oft nicht fern. Der Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst Elektronic Design berichtet unter der URL https://www.electronicdesign.com/blogs/nonlinearities/blog/55352019/electronic-design-states-ban-guns-mags-and3d-printers-and-cnc-machines über einen demokratischen Versuch, in den USA den Vertrieb von 3D-Druckern, CNC-Fräsen und ähnlichen Fertigungsgeräten zu verunmöglichen:

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several states, including Washington, California, and New York, have jumped on the Karen wagon and drafted legislation to ban 3D printers and CNC machines from sale. Thats until they can run software recognizing whether or not theyre printing a prohibited item, like the lower receiver of an AR-15 rifle/pistol. A registry of prohibited items would be listed by the state attorney general, updated annually.

Zum Zeitpunkt der Abfassung ist völlig unklar, wie dies technisch bewerkstelligt werden soll. Lustig wird es auf jeden Fall – zumindest so lange, bis sich die Erwachsenen in Administration und Department of War um das Schließen dieses Kindergartens kümmern.

Rust 1.93.0 verfügbar

Im Hause der C-Alternative Rust gibt es ebenfalls eine Aktualisierung. Interessantestes Feature ist, dass Inline-Assembler-Blöcke nun wie in der Abbildung gezeigt flexibler konfiguriert werden können.

Bildquelle: https://blog.rust-lang.org/2026/01/22/Rust-1.93.0/

Angemerkt sei, dass Inline-Assembler-Blöcke – per Definitionem – die diversen von Rust-Promotern als Vorteile angeführten Speichersicherheitssysteme kurzschließen. Ob ein weiteres Reduzieren der Einstiegs-Schwelle für dieses selbst in C-Programmen durchaus haarige Feature eine vernünftige Vorgehensweise ist, überlässt der News-Autor der Diskussion des geschätzten Quorums.

Bunnie: Vorbestellungs-Kampagne für Baochip-1x-Evaluationsboard beginnt

Der auch als Bunnie bekannte Hardwarehacker Andrew Huang genießt in der Branche geradezu legendären Ruf. Vor einigen Wochen kündigte er an, einen – fast zur Gänze – quelloffenen RISC/V-Mikrocontroller lancieren zu wollen.
Auf CrowdSupply beginnt nun die Vorbestellungsphase für ein als Dabao bezeichnetes Board, das in einem Raspberry Pi Pico-ähnlichen Formfaktor die Inbetriebnahme des Mikrocontrollers zu erleichtern sucht.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/baochip/dabao

Phoenix Contact: kompakte, SMD-freundliche M8/M12-Stecker

Steckverbinder gelten als „Schrecken der Pick and Place-Maschine“. Die Schwierigkeit, Dupont-Header sicher automatisiert zu verlöten, ist eine der Gründe dafür, warum viele Development Boards in einer teureren Variante mit eingelöteten Pins angeboten werden.
Sei dem wie es sei, lanciert Phoenix nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine Gruppe von M8- und M12-Steckverbindern, die erstens sehr kompakte Dimensionen aufweisen und zweitens für SMD-Bestückungsverfahren bekömmlich sein sollen.

Bildquelle: https://www.phoenixcontact.com/de-de/events-und-news/news/m8-und-m12-geraetesteckverbinder-fuer-automatisierte-produktionsprozesse

Ebenda findet sich auch noch die folgende Beschreibung:

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Die Steckverbinder sind für die automatisierte Bestückung entwickelt und ermöglichen dadurch effiziente Produktionsprozesse. In Kombination mit den Push-Pull-Gehäuseverschraubungen bieten die Steckverbinder eine zukunftssichere Anschlusstechnik.
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Das neue Design bringt weitere Vorteile mit sich:
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Das optimierte Schirmkonzept reduziert Montage- und Federkräfte, erleichtert die Montage und sorgt für eine sichere Schirmübertragung. Durch die verkürzten Alignment-Pins ist es möglich, die Leiterplatte beidseitig zu bestücken.

CartoType nun mit auf geringen RAM-Verbrauch optimiertem Routingsystem

Wer ein Big Tech- und Cloud-freies Analogon zu Google Maps und Co sucht, wird von der in Großbritannien ansässigen CartoType (siehe https://www.cartotype.com/) seit Jahr und Tag gut bedient.
Bisher galt allerdings, dass das – ohne Cloud erfolgende – Berechnen von Routen vergleichsweise viel Arbeitsspeicher in Anspruch nahm. In einer vor wenigen Stunden an Kunden verschickte Meldung kündigt man ein neues Routingverfahren an, das – wie im folgenden detailliert – mit sehr wenig Arbeitsspeicher auskommt:

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Heres a map of Britain, Ireland and part of NW France including Paris. Its over 16Gb in size, yet runs comfortably on an iPhone 11 with 4Gb RAM.
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The RAM footprint of CartoType when displaying this map peaks at less than 300Mb and is less than 40Mb when the app is idle.

Die im Rahmen der Aussendung mitgelieferte Karte präsentiert sich dann wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: CartoType.

E-Call in Deutschland fortan mit 4G bzw. 5G.

Die Nicht-Abkündigung von 2G-Funksystemen lag unter anderem daran, dass sie in diversen Autos für das von der EU verlangte Notruf-Absetzungssystem verantwortlich sind.
In einer vor wenigen Minuten ausgegebenen Presseaussendung verkünden diverse Netzbetreiber gemeinsam, fortan eine 4G-bzw. 5G-Variante anbieten zu wollen:

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Vodafone, Deutsche Telekom und O2 Telefónica haben heute das neue Auto-Notrufsystem Next Generation Emergency Call (NG eCall) offiziell in ihren Netzen gestartet. Im Gegensatz zum bisherigen System wird der Notruf bei NG eCall nicht mehr über die rund 40 Jahre alte Mobilfunk-Technologie 2G (GSM) aufgebaut. Stattdessen wird die Verbindung über das modernere 4G-(LTE)-Netz und perspektivisch über das 5G-Netz hergestellt.

Aus der Logik folgt, dass dieses „Mehr an Bandbreite“ auch mit einem „Mehr an potenziell exfiltrierbaren Informationen“ einhergeht:

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Auch die bisherigen Einschränkungen bei der Übertragung von Daten fallen weg. Dritte können so perspektivisch neue Anwendungen im Zusammenhang mit Notrufen entwickeln. Denkbar ist beispielsweise eine optionale Übertragung von zusätzlichen Informationen wie den medizinischen Daten der Fahrzeuginsassen über die schnellere Verbindung – wenn die Insassen damit einverstanden sind. Auch Live-Bilder von im Auto verbauten Kameras könnten übertragen werden. 

Lesestoff: LinkedIn-Newsletter zu Neuigkeiten in Sachen RISC/V.
Wer an der allgemeinen Weiterentwicklung der quelloffenen ISA Interesse hat, sollte den als Bildquelle angezeigten Link nutzen. Er ermöglicht die Anmeldung bei einem wöchentlichen Newsletter, der unter anderem von der Linux Foundation beworben wird.

Bildquelle: https://www.linkedin.com/newsletters/7227299605665779713/?displayConfirmation=true

Lesestoff, zur Zweiten – Auswahl der für Elektroniker interessanten FOSDEM-Tracks.

Auch dieses Jahr werden sich Horden von Technikern in Belgien treffen: die FOSDEM findet statt. Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst CNX-Software hat unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/01/24/fosdem-2026-schedule-embedded-risc-v-robotics-rust-open-hardware/ nun eine Liste von Tracks veröffentlicht, die besonders interessant sein könnten.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

ESP32-E22 offiziell, neuer Mikrocontroller von WCH, Raspberry Pi-Tethering uvam

WCH, NXP und Espressif lancieren neue Chips, die Elektronikern unter die Arme zu greifen suchen. In England fliegt eine extrem große Helikopterdrohne, während Raspberry Pis fortan auch zum Tethering befähigt sind. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir – wie immer – hier.

ESPHome 2026.1.0 verfügbar

Das hinter der schon lange nicht mehr auf ESP32 und Co beschränkten Smart Home-Firmware stehende Entwicklerteam hat soeben eine neue Version des hauseigenen Produkts angekündigt. Wichtigstes Feature ist eine – nach Ansicht des Autors irreführend – als WiFi Roaming bezeichnete Funktion, die das automatische Verbinden zum stärksten in Reichweite befindlichen Accesspoint realisiert.
Spezifischerweise hebt das Entwicklerteam im unter https://esphome.io/changelog/2026.1.0/ bereitstehenden Change Log die folgenden neuen Funktionen hervor:

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ESPHome 2026.1.0 delivers one of the most requested features: automatic WiFi roaming. Devices now switch to better access points after connecting, solving the problem of devices getting stuck on distant APs after power outages or AP reboots.
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The web server now uses entity names directly in URLs with collision-free encoding, fixing issues that plagued non-ASCII configurations.
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This release completes major security transitions: API password authentication has been removed and API encryption is now required, while OTA updates require SHA256 authentication. ESP-IDF is now the default for ESP32, ESP32-C3, ESP32-S2, and ESP32-S3, delivering up to 40% smaller binaries and faster compile times.
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Months of performance optimization work culminates here: heap churn reduction plus allocator work enabled moving heap functions from IRAM to flash (saving ~6KB of IRAM on ESP32), removing object_id storage from RAM saves hundreds to thousands of bytes, zero-copy API support delivers ~42% more entities per packet, and ESP32 camera streaming improves by ~10% with lower latency. These optimizations translate directly into headroom for existing devices and reliability for years to come.
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LibreTiny platforms (BK72xx, RTL87xx, LN882x) receive thread-safe WiFi, atomics support, and deep sleep that bring them closer to first-class status. New hardware support includes the RD-03D mmWave radar and BTHome v2 parsing for Xiaomi sensors, while Zigbee on nRF52 expands with sensor, binary sensor, and switch support.

NXP UCODE X – RFID-Tag mit hoher Reichweite

NXP lanciert ein neues RFID-Tag, das – wie in der Abbildung gezeigt – zwei Antennen unterstüzt.

Bildquelle: https://www.nxp.com/products/UCODE-X?elq_mid=10914&elq_cid=1214514

Zu den Leistungsdaten des Transcievers vermeldet NXP folgendes:

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Read sensitivity: 26.2 dBm 
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     Write sensitivity: 23 dBm 
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     Write speed: 32 bits in 1.9 ms 
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     Ultra-low power consumption

Interessant ist außerdem, dass das Tag verschiedene moderne Standards unterstützt:

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GS1 EPC Gen2 v2.1 compliant 
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     ARC category compliance support 
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     GS1 Gen2v2 Untraceable privacy command

Espressif ESP32-E22 – offizielle Ankündigung erfolgt

Der seit einiger Zeit durch die Gerüchteküche wandernde ESP32-E22 wurde offiziell bestätigt bzw. angekündigt. Unter anderem stellt Espressif die gezeigte Grafik zur Verfügung, die die Funkfähigkeiten des SOC zusammenfasst.

Bildquelle: https://www.espressif.com/en/news/ESP32_E22_Announcement

Interessant ist, dass Espressif im Text der Meldung explizit auf die in der Vergangenheit beobachtbaren Koexistenz-Probleme zwischen den Bluetooth-und den WLAN-Transmittern des Systems eingeht:

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ESP32-E22 offers the 6 GHz spectrum functionality to Espressif customers for the first time. It supports Wi-Fi 6E across the 2.4 GHz, 5 GHz, and 6 GHz bands, combining 160 MHz channel bandwidth, 2×2 MU-MIMO, Beamforming, and advanced link-layer scheduling to deliver high throughput and low-latency operation in dense, congested environments. 
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In addition to its Wi-Fi capabilities, ESP32-E22 integrates a Bluetooth controller supporting Bluetooth Classic (BR/EDR) and Bluetooth Low Energy 5.4, enabling seamless interoperability with both legacy and modern Bluetooth devices. The systems coexistence algorithms ensure reliable operation when both radios are active concurrently. 

In der zweiten zur Verfügung gestellten Grafik wiederholt Espressif die Intention, dass der E22 explizit als Funk-Coprozessor für aller Herren Systeme vorgesehen ist:

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As an RCP, ESP32-E22 manages the complete Wi-Fi and Bluetooth protocol stacks internallyincluding security, authentication, scanning, roaming, and Bluetooth host functionality. This architecture allows system designers to pair ESP32-E22 with Espressifs own SoCs or third-party processors through high-speed interfaces such as PCIe 2.1, and SDIO 3.0, depending on system needs. 

Bildquelle: https://www.espressif.com/en/news/ESP32_E22_Announcement

Leider gilt, dass zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung noch keine Hardware im Handel verfügbar ist. Am E22 interessierte Entwickler werden stattdessen dazu aufgefordert, den Kundensupport zu kontaktieren:

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Engineering samples of ESP32-E22 are now available. For inquiries, please contact Espressifs customer support team.

WCH CH32M030 – Microcontroller mit eingebautem Motortreiber

Auch im Hause WCH gibt es Neuzuwachs – der vor einem Jahr auf einem Reddit-Post geteasterte und seither wieder in der Versenkung verschwundene CH32M030 wird nun auf ersten Evaluationsboards verfügbar.
Interessant ist am Bauteil – man betrachte auch das gezeigte Strukturdiagramm – vor allem, dass es vier Motortreiber mitbringt, die mit bis zu 40 V zurechtkommen.

Bildquelle: WCH.

Neu ist außerdem das in der Abbildung gezeigte und sehr preiswerte Evaluationsboard, das die Inbetriebnahme der MCU ermöglicht.

Bildquelle: https://www.aliexpress.com/item/1005010325520093.html

Wer den Chip lieber alleinstehend kaufen möchte, kann dies bei LCSC ebenfalls tun. Zu beachten ist, dass im Computersystem des Distributors derzeit nur der Preis für Einzelstücke hinterlegt ist.

Bildquelle: https://www.lcsc.com/product-detail/C53145393.html

USB-Tethering für Raspberry Pi

Im Hause Raspberry Pi steht eine neue Funktion zur Verfügung, die den Zugriff auf den Raspberry Pi unterwegs zu erleichtern sucht. Spezifischerweise machen sich die Uptoniten den USB-C-Port zu Nutze – dieser ermöglicht in Zukunft das direkte Aufbauen einer SSH-Verbindung.
Spezifischerweise wird das neue Feature folgendermaßen beschrieben:

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The rpi-usb-gadget package configures the g_ether USB gadget kernel module, which exposes a virtual Ethernet interface according to the host OS capabilities:
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     Windows hosts  RNDIS mode 
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     macOS/Linux hosts  CDC-ECM mode 
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The correct mode is automatically selected at runtime based on USB descriptor negotiation  no manual selection is required.

Interessant ist außerdem, dass diese Funktion auch auf vergleichsweise alten Boards inklusive Raspberry Pi Zero unterstützt wird. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung findet sich die in der Abbildung gezeigte Kompatibilitätsliste, die sich mit der Verfügbarkeit des OTG-Modus deckt.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/usb-gadget-mode-in-raspberry-pi-os-ssh-over-usb/

Waveshare ESP32-C6 GEEK – ESP32-Evaluationsboard als USB-Stick

Texas Instruments erfreute die Entwicklerschaft eins mit USB Stick-artigen Entwicklerboards. Im Hause Waveshare lanciert man nun eine ähnliche Platine, die sich preislich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c4LNceWx

Neben einem LCD-Display spendiert Waveshare der Platine einige GPIO-Ports und einen I2C-Header, was das Anschließen von Peripheriegeräten zu erleichtern sucht.

MultiCM Flasher – Gang-Programmer für das Raspberry Pi Compute Module

Wer eine Flotte von Raspberry Pi Compute Modules mit Code zu versorgen sucht, wird das in der Abbildung gezeigte Produkt schätzen. Es handelt sich dabei um einen Gang Programmer, der bis zu sieben Compute Modules gleichzeitig bespielen kann.

Bildquelle: https://www.tindie.com/products/cmhunter/multicm-flasher/

Fraunhofer: Hyperspektralkamera mit “selektivem Scannen”

Das in Hyperspektralkameras enthaltene Spektrometer kann Bildteile sichtbar machen, die das normale Auge nicht sieht. Problematisch ist allerdings, dass die Spektrometer mitunter etwas gemächlich arbeiten.

Bildquelle: https://www.ipms.fraunhofer.de/de/press-media/press/2026/Kompakte-KI-basierte-Hyperspektralkamera.html

Im Fraunhofer-Institut lanciert man nun ein Kombinationssystem, das – wie im folgenden Abschnitt beschrieben – KI-basierte Erkennung zur „Limitierung“ der vom Spektrometer zu beackernden Bereiche heranzieht:

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Eine konventionelle 2D-Kamera erfasst zunächst ein hochaufgelöstes Bild des Objekts. Künstliche Intelligenz analysiert dieses Bild in Echtzeit und identifiziert automatisch die interessanten Bereiche, die sogenannten Regions of Interest. Nur an diesen ausgewählten Positionen führt das integrierte Spektrometer eine Spektralanalyse durch und ermittelt die chemische Zusammensetzung. Dieser intelligente Ansatz macht hyperspektrale Messungen deutlich effizienter: Statt das gesamte Bild aufwändig hyperspektral zu erfassen, werden nur die relevanten Messpunkte analysiert. Das reduziert Datenmengen, Energieverbrauch und Rechenzeit erheblich.

Microchip / SST – neuer Automotive-Flashspeicher

Für an Automotive-Flashspeicher interessierte Personen gibt es von MicroChip eine neue Flashspeicher-Generation, die in einer eher kryptischen Pressemitteilung folgendermaßen beschrieben wird:

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Key SuperFlash performance and reliability metrics for UMCs 28HPC+ ESF4 AG1 platform include:
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     Automotive Electronics Council (AEC) Q-100 Grade 1 qualified for operating temperatures of -40°C to +150°C (Tj)
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     Read access time < 12.5ns
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     100K+ endurance cycles
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     Data retention of > 10 years @ 125°C
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     Only 1-bit ECC required
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     Qualification of 32Mb macro at auto grade 1 conditions: 
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         Zero bit failures (no ECC applied)
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         Peak yield reached 100%

An Nutzung des Typs interessierte Personen müssen Kontakt mit ihrem MicroChip-Repräsentanten aufnehmen.

Fettec: Firmwareupdates führen zur Zerstörung der Hardware

Bequeme Firmwareupdates sind auf der einen Seite hilfreich, ermöglichen sie doch das Nachrüsten neue Funktionen. Andererseits gilt, dass das Updatesystem im Rahmen des Zusammenbruchs von Herstellern schon einmal „weaponisiert“ werden kann.
Der Drohnenshop t-hobby berichtet wie in der Abbildung gezeigt darüber, dass bestimmte Drohnen-Flugcontroller ausfallen, so sie mit einem Update versorgt werden.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DTkXUAykaYD/?

England: Proteus-UAV fliegt erstmals “alleinstehend”

Über die Frage, ob militärische UAVs größer oder kleiner werden sollen, lässt sich hervorragend diskutieren. Mit dem Proteus schickt die englische Regierung jedenfalls ein System ins Rennen, das von der Größe her an klassischen Helikopter angelehnt ist.

Bildquelle: https://www.aerospacetestinginternational.com/news/uk-flies-full-size-autonomous-helicopter.html

Dieser Helikopter hat es nun erstmals geschafft, „selbsttätig“ zu fliegen. Unter der als Bildquelle angegebenen URL findet sich die folgende zusätzliche Information:

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During its first flight, Proteus was tasked with a short test routine which saw the aircraft operate its own flying controls independently of any human operator, while under constant supervision and monitoring by test pilots on the ground to ensure flight safety.

AliExpress-Falle, zur Ersten – flashspeicherfreies ESP32-C3-Board

Auf AliExpress findet sich nicht nur Preiswertes und Nützliches, sondern manchmal auch Seltsames. Ein derartiger Kandidat sind die in der Abbildung gezeigten Evaluationsboards für den ESP32-C3, die – bösartigerweise – eine ohne On-Chip-Flashspeicher auskommende Variante des Controllers enthalten.

Bildquelle: https://hackaday.com/2026/01/18/what-to-do-with-a-flash-less-esp32-c3-super-mini-board/

Da die für das Anschließen von externem Flash-Speicher notwendigen Pins bei diesem Platinen nicht exponiert sind, erweist sich die Inbetriebnahme als durchaus herausfordernde Aufgabe.

AliExpress-Falle, zur Zweiten – Raspberry Pi Pico mit B0-Revision des Chips

Lustiger Wackelkandidat Nummer zwei sind Raspberry Pi Pico-Analogons, die – auf den ersten Blick – legitime Versionen des RP2040 verwenden. Der Teufel verbirgt sich hier im Detail. Es handelt sich um die Revision B0 des Chips, die diverse Probleme im Bereich der USB-Implementierung mitbringt und deshalb im praktischen Einsatz nur wenig Freude macht.

Lesestoff: in KiCad 10 zu erwartende Funktionen

Das hinter dem quelloffenen PCB-Designsystem KiCad stehende Entwicklerteam arbeitet seit einiger Zeit daran, „schnellere“ Release-Kadenzen anzubieten. Unter der URL https://x.com/i2cjak/status/2012552153479389277 findet sich nun ein – durchaus aggressiv geschriebener – Bericht, der die für die zehnte Version des Systems ante Portas stehenden Funktionen zusammenfasst.

Lesestoff, zur Zweiten – über den optimalen Filterkondensator für Schaltregler.

Das Design von Schaltregler hält für Quereinsteiger die eine oder andere bösartige Fußangel bereit. Unter der URL https://www.youtube.com/watch?v=pTVwg-BM0nM findet sich ein Video, dass die Berechnung des optimalen Ausgangsfilterungskondensator unter Berücksichtigung von diversen Parametern vorführt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

4GB-Variante des Arduino Uno Q, zweite Version des AI-Hats, diverse ESP32-C5-Boards

Freunde des Prozessrechnerwesens können ihren Raspberry Pi fortan mit mehr AI-Inferenzleistung ausstatten, indem sie die zweite Version des AI Hats erwerben. ams Osram bestätigt Pläne, Teile des Unternehmens zu verkaufen. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Arduino Uno Q mit 4GB vorbestellbar

Wer den auf Qualcomm-Technologie basierenden Arduino Uno Q sofort erwerben wollte, musste sich bisher mit der 2GB-Version zufriedengeben. Nun gilt, dass die besser ausgestattete Variante unter der SKU ABX00173 in Vorbestellung ist – ihre 4GB RAM sind insbesondere bei der Arbeit mit Linuxapplikationen wertvoll.

Bildquelle: https://store.arduino.cc/products/uno-q-4gb

Raspberry Pi AI HAT+ 2 – mehr Rechenleistung, lokaler Speicher

Im Fall vieler AI-Systeme gilt, dass ein mehr oder weniger linearer Zusammenhang zwischen “mehr Rechenleistung” und “mehr Qualität” besteht. Die Raspberry Pi PLC begegnet diesem Trend durch eine neue Variante des auf einem Hailo-Beschleunigerchips basierenden AI HAT.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/introducing-the-raspberry-pi-ai-hat-plus-2-generative-ai-on-raspberry-pi-5/

Neben der erstmaligen Zur-Verfügung-Stellung von lokalem Speicher verwendet man eine modernere Version des Beschleunigers, die nach folgendem Schema mehr Leistung bietet:

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Featuring the new Hailo-10H neural network accelerator, the Raspberry Pi AI HAT+ 2 delivers 40 TOPS (INT4) of inferencing performance, ensuring generative AI workloads run smoothly on Raspberry Pi 5

Die mit einem Listenpreis von 130 US-Dollar lancierte Platine soll verschiedenste Modelle unterstützen. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels konzentriert man sich auf die in der Tabelle gezeigten.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/introducing-the-raspberry-pi-ai-hat-plus-2-generative-ai-on-raspberry-pi-5/

Eine OEMSecrets-Preisanalyse zeigt dann die in der Abbildung befindlichen Resultate: wie so oft gilt auch diesmal, dass die “hauseigenen Reseller” vor den klassischen Katalogdistributoren beliefert werden.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/%20SC2166

Seeed Studio – XIAO-Board mit ESP32-C5

Die XIAO-Boardfamilie hat sich als kompakte Alternative zu SoCs etabliert und wird insbesondere in Kleinstserien gerne als “Compute Module für Arme” verwendet. Nun gibt es eine neue Variante der Platine, die den Dual Band-WiFi-fähigen ESP32-C5 mitbringt. Der PSRAM-Ausbau beträgt hier übrigens 8MB.

Bildquelle: https://de.aliexpress.com/item/1005010803715995.html

ESP-SensairShuttle – Bosch-Sensoren und ESP32-C5

Vor dem neuen Jahr kündigte Espressif eine vertiefte Zusammenarbeit mit Bosch Sensortec an. Nun steht das erste Resultat dieser Kooperation ante Portas, und präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://de.aliexpress.com/item/1005010501471471.html?gatewayAdapt=glo2deu

Externe Sensoren lassen sich dabei direkt mit dem Board verbinden, wenn ein auf der dritten Version des  Bosch Sensortec Shuttle Board-Formats basierendes Evaluationsmodul vorliegt. Interessant ist an der Ankündigung der um rund 60 EUR erhältlichen Platine außerdem, dass Espressif die Audiofähigkeiten hervorhebt:

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(Espressif officially supports BME690 and BMI270 & BMM350 daughterboards), suitable for teaching demonstrations, algorithm verification, and multi-scenario prototype development.
2
In terms of audio, ESP-SensairShuttle supports external microphones and speakers, which can seamlessly connect to various large language models 

Rohde und Schwarz – ATE-Netzgerät NGT3600 offiziell angekündigt

In der Netzgerätefamilie von Rohde und Schwarz gibt es nun Zuwachs – das auf Messen als Prototyp gezeigte und nach Ansicht des Autors vor Allem für den ATE-Einsatz vorgesehene NGT3600 ist ab Sofort offiziell.

Bildquelle: https://www.rohde-schwarz.com/products/test-and-measurement/power-supplies/ngt3600-power-up-your-testing_258376.html

Interessant ist an diesem HP 6624A-Analogon die Verfügbarkeit von Modellen mit einem und zwei Kanälen. Außerdem sollen die Geräte gruppierbar sein; im Rahmen der Ankündigung verspricht man außerdem transparente Bepreisung:

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Max. output power: 3600 W 
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     Max. voltage per output: 80 V 
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     Max. current per output: 50 A 
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     Up to 480 V or 300 A in Multi-Device mode 
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     Intuitive, price-transparent online product configurator

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung lässt sich der Konfigurator öffnen, alle Preisdaten sind allerdings “on request”.

Zwei neue quelloffene SDR-Systeme von Wavelet Lab

Der Hersteller des uSDR startete soeben zwei Crowdfunding-Kampagnen für neue Produkte. Die beiden M2-Module verwenden einen LMS7002M von Lime als Hauptprozessor; die größere Variante bringt zwecks weiterem Frequenzbereich einen LMS8001 mit. Detaillierte Informationen finden sich in den Bildquellen; alternativ steht unter https://www.hackster.io/news/wavelet-lab-is-back-with-two-new-open-source-software-defined-radio-modules-the-xsdr-and-ssdr-1002b3e29610 eine umfangreichere Besprechung zur Verfügung.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/wavelet-lab/xsdr

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/wavelet-lab/ssdr

fcnp – Betriebsweiterführung scheint gesichert

Die von Oliver Marquardt geführte fcnp (siehe http://www.usa-importservice.de) erwies sich in der Vergangenheit auch für Laborbetreiber als hilfreich, ermöglichte sie doch den sehr preiswerten Import von Messtechnik aus den USA am Seeweg. Leider hatte das Unternehmen in den letzten Monaten einige Turbulenzen, deren Lösung nun aber ante Portas steht:

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es gibt nun gute Nachrichten,  der Importservice wird übernommen und weitergeführt.   Der neue Betreiber  hat u.a.  eine US Car Werkstatt und ist in der Szene bestens bekannt.  Er importiert zudem auch Fahrzeuge und wird auch Teile auf spezielle Anfrage besorgen und importieren.   
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. . .
3
Ebenso wird sich die Email Adresse ändern.   Für sämtliche Angelegenheiten aus der Vergangenheit bzw. dem letzten Container (Nachlieferungen, Rechnungsangelegenheiten, o.ä.) werde ich jedoch Ihr Ansprechpartner unter dieser Email Adresse bleiben!   Für sämtliche neuen Lieferungen und die Abwicklung ab dem Tag an dem ich Ihnen die neuen Kontaktdaten und die neue Email Adresse mittteile und die Webseite aktualisiert wird, ist dann der neue Betreiber zuständig   

Rochester – NOR-Flash von Spansion fortan im Programm

Abkündigungen von Flashspeicher zählen zu den lästigsten Vorkommnissen im Bereich Obsoleszenz: in zertifikationsempfindlichen Umgebungen ist es nicht ohne Weiteres möglich, ein funktional äquivalentes Bauteil einzubauen.
Im Hause Spansion gab es in der letzten Zeit einige Verabschiedungen, die für Ärger sorgen. Unter der URL https://www.rocelec.com/news/spansion-5-volt-nor-flash kündigt Obsolence-is-Us nun an, fortan verschiedene Dies der Spansion 5V-Flashspeicherfamilie anbieten zu können:

1
Rochester has acquired Spansion 5V NOR Flash die and has developed test and manufacturing capabilities for 44-pin SOIC and 48-pin TSOP solutions.
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Based on the acquired die, the current offering includes 2Mb, 4Mb, and 8Mb solutions, with future offerings including 16Mb and other configurations.
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AM29F200BB-xxEF
5
AM29F400BB-xxEF
6
AM29F800BB-xxEF
7
AM29F200BB-xxSF
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AM29F400BB-xxSF
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AM29F800BB-xxSK

ams Osram bestätigt Pläne für den Verkauf von Unternehmensteilen

Gerüchte über den Plan zum Abstoßen einiger Geschäftsteile der ams Osram kursieren in Österreich seit einiger Zeit. Unter https://www.elektroniknet.de/international/ams-osram-plans-to-sell-business-units.229588.html bestätigt das Unternehmen diese nun, und spricht von einem Planerlös im Bereich 500 Millionen EUR. Unklar ist derzeit allerdings noch, welche Teile des Unternehmens “unter den Hammer” kommen sollen.

Lesestoff, 1 – von der Gemeinnützigkeit von e-Sport

Wer – wie der Autor – gerne hier und da eine Runde eines Computerspiels spielt, findet unter https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentoesterreich-vergaberechtsgesetz-2026-mit-zahlreichen-aenderungen-und-klarstellungen-im-nationalrat-beschlossen-5238683? Informationen zur Rechtslage in Österreich.

Lesestoff, 2 – mehr zur Donut-Batterie

Wir erwähnten das Batterie-Startup Donut im Rahmen der CES-Newsroundups. Unter der URL https://www.electronicdesign.com/markets/automotive/article/55343174/donut-labs-solid-state-battery-may-be-real findet sich nun ein durchaus interessanter Artikel, der verschiedene Spekulationen zur verwendeten Technologie anstellt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

ESP32 mit PCIe, neue LoRAWAN-Boards, Testsatz für passive Komponenten uvam

Der Trend zum Plastikgehäuse setzt sich auch im militärischen Bereich fort. Shenzhen Xunlong stellt Schaltbilder der neuesten Prozessrechner zur Verfügung, während Adafruit den Vertrieb der Teensy-Serie einstellt. LilyGo lanciert derweil ein LoRAWAN-Board mit mehr als einem Watt Ausgangsleistung.

Microchip JANPTX – militärisch zertifiziertes Transsil im Plastikgehäuse

Sowohl im militärischen als auch im satellitenelektronischen Bereich geht der Trend zur Nutzung von „Commodity-Komponenten“. Kunststoffgehäuse sind nun einmal wesentlich billiger als die in diesem Bereich gerne verwendete Keramik.
Im Hause Microchip nimmt man an diesem Trend naturgemäß gerne teil. Spezifischerweise lanciert man nun ein Transsil, dass trotz Plastikgehäuse die MIL-PRF-19500-Zertifikation besteht:

1
These TVS devices are the first in the industry to achieve MIL-PRF-19500 qualification in a plastic package, offering engineers a lightweight, cost-effective solution without sacrificing stringent military performance requirements. The JANPTX product line is available in voltage ranges from 5V to 175V and includes five variants: JANPTX1N5555UJ, JANPTX1N5558UG, JANPTX1N5629AUJ, JANPTX1N5665AUG, JANPTX1N5907UG and JANPTX1N5907UJ. 
2

3
With a high peak pulse power rating of 1.5 kW and clamping response times measured at less than 100 picoseconds in internal tests, . . .

Interessant ist, dass Microchip in der offiziellen Presseankündigung verspricht, dass das Bauteil bei gewöhnlichen Distributoren erhältlich wäre. Eine OEMSecrets-Preisanalyse bestätigt dies teilweise – zum Zeitpunkt der Abfassung diese Newsmeldung präsentiert sich die Situation wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/JANPTX1N5665AUG

PicoTest Component Test Fixture (CTF) – Testsatz für Komponentenqualifikation mit DC Offset-Fähigkeit

Die immer höher werdenden Ansprüche von Schaltregler und Co. führen dazu, dass passive Komponenten immer stringente Ansprüche erfüllen müssen. Insbesondere bei der Fehlerdiagnose ist es oft notwendig, ein passives Element an einen Vektor-Netzwerk-Analysator anzuschließen.
Problematisch ist dabei oft, dass diese keine DC Offset-Funktion mitbringen – im Fall eines Bode 100 war es beispielsweise (siehe https://www.youtube.com/watch?v=P-CjJVL1mrI) notwendig, verschiedenste abenteuerliche Schaltungen zu konstruieren.
Im Hause Picotest versucht man nun, dem Problem eine schlüsselfertige Lösung entgegenzuwerfen.

Bildquelle: https://www.picotest.com/product/component-test-fixture-ctf/.

Zur „sonstigen Beschreibung“ vermeldet Picotest an folgendes:

1
The Picotest Component Test Fixture (CTF) is a precision, 2-port shunt-through fixture engineered for accurate and repeatable impedance and S-parameter measurements of surface-mount components up to 3 GHz. Designed to integrate seamlessly with any VNAespecially the OMICRON Lab Bode 100/500 or Keysight E5061B the CTF simplifies calibration, improves repeatability, adds DC bias, and ensures measurement results you can trust. Provided the VNA supports it, both impedance and full 2-port calibration are supported by the CTF.

Rochester X Infineon – last time buy für verschiedene Cxxx-Mikrocontroller.

Wer „klassische“ Infineon-Mikrocontroller verwendet, muss umdenken – einige Modelle wurden vor einiger Zeit angekündigt. Rochester Electronics – besser bekannt als Obsolence is us – hat nun unter https://www.rocelec.com/news/infineon-legacy-8-bit-and-16-bit? angekündigt, eine last time buy-Gelegenheit anzubieten:

1
Rochester Electronics has recently secured the final finished goods for Infineons legacy 8-bit and 16-bit microcontroller families. This is an exclusive, last-time-buy opportunity for customers in automotive and industrial markets. Once this inventory is gone, there will be no additional manufacturing capability for these products. 
2

3
These MCUs have been trusted for more than 25 years in a wide range of automotive and industrial applications. With no drop-in replacements available, securing supply now is critical to avoid costly redesigns and production delays. Rochester will offer Infineon-built, final finished goods in automotive-grade variants that cover all SKU requirements across automotive, industrial, and commercial applications. Customers can confidently deploy these highest-reliability parts in any environment.
4
. . .
5
The product families include C505 and C515 (8-bit) and C164 and C167 (16-bit). These legacy ROM/OTP & CAN-based MCUs have been essential to major automotive and industrial customers.

Shenzhen Xunlong: Schaltbilder für Orange Pi 4pro und Orange Pi 6 Plus verfügbar

Die „neuesten“ Shenzhen Xunlong – Prozessrechner – unter Beitrag „OrangePi 4 Pro / OrangePi 6 Plus – Einplatinencomputer im Zeichen der Leistung“, https://youtu.be/RyxSWJNOACw und https://youtu.be/MPT0AErieK0 finden sich mehr Informationen – brachten durchaus beeindruckende Innovationen. Bisher galt allerdings, dass die Schaltbilder nur sehr teilweise zur Verfügung gestellt wurden.
Am offiziellen Instagram-Account verkündete der Prozessrechnerhersteller die Verfügbarkeit vollständiger Schaltbilder.

Bildquelle: https://www.instagram.com/orangepixunlong/p/DTZpAoqFH9L/?hl=de

Adafruit: Teensy nicht mehr verfügbar, Freensy in Arbeit

Die Teensy-Plattform hat sich in der Vergangenheit – insbesondere bei SparkFun – durchaus großer Popularität erfreut. Limor Frieds Frauen – ewiger Dank an den Leser, der diesen Scherz einst eingereicht hatte – verkauften die Produkte bisher allerdings ebenfalls.
Vor wenigen Stunden verschickte die Truppe ein E-Mail, in dem sie über das „Ende des Vertriebs“ informierte. Als Ursache führte man an, dass SparkFun fortan keine Belieferung von Adafruit mehr vorzunehmen gedenkt:

1
Due to supply changes outside of our control, Adafruit is discontinuing the sale and support of Teensy products.
2
We were informed by postal mail from SparkFun (the exclusive provider now) that Teensy products will no longer be available to Adafruit. We contacted Paul Stoffregen to confirm, and were told the decision is final.

Aus Gründen des Bocks arbeitet man indes an einer hauseigenen Variante, die – als Freensy bezeichnet – derzeit in der Prototyping-Phase ist.

Bildquelle: https://blog.adafruit.com/2026/01/12/discontinuing-the-teensy-at-adafruit/

TensorFlow & PyTorch in CircuitPython mit hoher Geschwindigkeit nutzen

Wo Hardware aus dem Hause Adafruit zum Einsatz kommt, ist CircuitPython normalerweise nicht fern. Bisher galt, dass die Ausführung von AI-Payloads auf diesbezüglicher Hardware eine langsame und durchaus lästige Aufgabe darstellte.
Nun erschien ein Tutorium, das die Nutzung einer „nativen“ bzw. C-basierten Ausführungsumgebung vorstellt. Die dadurch erreichbare Performance ist – siehe auch die Abbildung – durchaus beeindruckend.

Bildquelle: https://ashishware.com/2026/01/10/cnn_circuitpython/

Wer keine Angst vor einer Rekompilation der CircuitPython-Umgebung macht, findet unter der Bildquelle konkrete Anweisungen zur Nutzung der Performance-Steigerungen.

ESP32-E22 mit PCIe und als M2-Modul

Der neue WiFi 6-ESP32 war schon vor einigen Tagen Thema. Weitere aufgetauchte Bilder der Demo auf der CES zeigen nun weitere interessante Aspekte.

Bildquelle: https://x.com/tks/status/2009685044101853649/photo/3

Erstens verkündet Espressif, dass der E22 – dies ist für die ist ESP32-Familie ein komplettes Novum – Unterstützung für PCIe mitbringt. Ursache für dieses (sehr schnelle und vor allem im Workstationsbereich verbreitete) Interface könnte sein, dass Espressif den Chip auch als „klassische Netzwerkkarte“ sieht. Dieser Gedanke wird dadurch bestärkt, dass – wie in der Abbildung gezeigt – auch ein Board im M2-Format zu sehen war.

Pikoo – sehr kleines RP2040-Evaluationaboard

In praktischen Designs trifft man immer wieder Systeme, in denen ein Raspberry Pi Pico oder ein ähnliches „Evaluationsboard“ wie ein Compute Module auf die eigentliche Applikations-PCB gelötet wird.
Im Rahmen eines Kickstarter-Projekts wird nun-wie in der Abbildung gezeigt – eine kleinere Variante der ersten Version des Raspberry Pi Pico angeboten.

Bildquelle: https://www.kickstarter.com/projects/1450978634/pikoo-mini-rp2040-dev-board-powerhouse

Interessant ist am vorliegenden System auch, dass es-wie in der folgenden Abbildung gezeigt-ein vollständiges GPIO-Komplement mitbringt.

Bildquelle: https://www.kickstarter.com/projects/1450978634/pikoo-mini-rp2040-dev-board-powerhouse

Xibo nun mit (inoffizieller) Raspberry Pi-Unterstützung

Das quelloffene Xibo-System zur Realisierung von „Smart Screens“ erfreut sich weltweit konstanter und hoher Beliebtheit. Bisher galt allerdings, dass die Unterstützung für den Raspberry Pi – wenn überhaupt – rudimentär bzw. miserabel ausfiel.
Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst CNX berichtet unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/01/12/xibo-open-source-digital-signage-solution-now-works-with-raspberry-pi-5-thanks-to-the-arexibo-project/ nun darüber, dass es eine neue, inoffizielle Version mit Unterstützung für den Raspberry Pi 5 gibt.

HaLowLink 2 – neuer WiFi HaLow-Accesspoint

Der HaLow-Standard nimmt langsam, aber sicher an Fahrt auf. Nun steht ein neuer Router ante Portas, der ein brandaktuelles Morse Micro MM8108-Modul verwendet und deshalb fast 43 Mbps Übertragungsgeschwindigkeit bietet. Weitere Informationen finden sich in der als Bildquelle angegebenen Herstellerwebseite.

Bildquelle: https://store-us.gl-inet.com/products/halowlink2

WisMesh RAK3312 Starter Kit

RAK Wireless bietet mit dem RAK3312 ein Kombinationsmodul an, das einen ESP32-S3 und einen SX1262 in einem Gehäuse verpackt. Nun steht eine Gruppe von Produkten zur Verfügung, die den Einstieg ohne hauseigenes PCB-Design zu ermöglichen suchen.

Bildquelle: https://store.rakwireless.com/products/meshtastic-starter-kit-esp32-s3-lora-sx1262?

LILYGO T-Beam 1W – Lora-ESP32 mit 32dBm Ausgangsleistung

Ein „Mehr“ an Leistung führt normalerweise auch zu einem Mehr an Reichweite.
Im Hause LILYGO geht man dieses Problem insofern an, als man – wie in der Abbildung gezeigt – Verstärker “vorschaltet“.

Bildquelle: LILYGO.

Lohn der Mühen ist, dass das resultierende LoRA-Board bis zu 32dBm an Ausgangsleistung erreicht: beim Anschließen an einen Spektral-Analysator muss man unbedingt mitdenken, weil dies die Eingangsleistung der meisten Geräte überschreitet.
Sei dem wie es sei, wirbt LILYGO offiziell mit nur 1 W an Leistung. Wer das um rund € 60 erhältliche Board erwerben möchte, kann dies unter der gezeigten Bildquelle bei AliExpress tun.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c3uBTLqB

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

ESP32-E22, schneller Chip aus dem Hause WCH, ressourcensparendes WiFi 7 uvam

Im Rahmen der CES lancieren Controllerhersteller verschiedenste Neuigkeiten. Espressif zeigt seinen WiFi 6-fähigen ESP32, während das extrem preiswerte und auf dem Raspberry Pi 3 basierende Compute Module bei LCSC erhältlich wird. Was es sonst Neues gibt, verraten wir wie immer hier…

Espressif ESP32-E22 – WiFi 6-ESP32 auf CES gezeigt

Auf der DevCon (siehe Beitrag „Espressif Devcon 2025 – der Sieger läuft samt Beute vom Feld“) berichtete Espressif darüber, an einem mit WiFi 6 kompatiblen ESP32 zu arbeiten. Am Espressif-Stand auf der CES gab es nun mehr Informationen zu sehen.

Bildquelle, beide: https://x.com/tks via https://www.cnx-software.com/2026/01/07/espressif-systems-showcases-esp32-e22-wi-fi-6e-soc-and-esp32-h21-ble-mcu-for-battery-powered-devices/

Interessant ist, dass der mit zwei 500 MHz schnellen RISC/V-Kernen ausgestattete Microcontroller – zumindest per Stand Heute – nur sein internes 1 MB an RAM ansprechen kann und kein PSRAM-Interface mitbringt.

WCH CH32H417 – Hardwareverfügbarkeit beginnt

WCH war bisher vor Allem für extrem preiswerte Mikrocontroller bekannt. Mit dem an sich seit Juni bekannten CH32H417 möchte der Hersteller nun in höheren Leistungsklassen Fuß fassen. Das in der Abbildung gezeigte Struktogramm informiert über die Verfügbarkeit von zwei RISC/V-Kernen, von denen einer mit bis zu 400 MHz arbeitet. Außerdem steht ein USB 3.0-Interface zur Verfügung.

Bildquelle: https://www.wch-ic.com/products/CH32H417.html

Wer mit dem Chip experimentieren möchte, kann dies ab Sofort über ein Evaluationsboard tun. Erster Anbieter war der in der Vergangenheit für das “Exportieren chinesischer Chiptechnologie” bekannte Webshop AnalogLamb.

Bildquelle: https://analoglamb.com/product/wch-ch32h417-usb3-0-development-board/

Raspberry Pi Compute Module Zero im Hands On-Test

Das technisch auf dem Pi Zero 2 W basierende und 39 x 39 mm kleine Modul ist von Seiten der Uptoniten – wir berichteten in der Vergangenheit immer wieder – vor Allem für asiatische Märkte vorgesehen.
HackADay berichtet unter https://hackaday.com/2026/01/05/hands-on-with-the-raspberry-pi-compute-module-zero/ nun darüber, dass die Module für in anderen Kontinenten Arbeitende via LCSC verfügbar sind.

Bildquelle: https://www.lcsc.com/search?q=raspberry%2520pi%2520cm0&s_z=n_raspberry%2520pi%2520cm0

Ebenda findet sich außerdem eine (kompakte) Vorstellung des Entwicklungskits und der Leistung des Gesamtsystems, die man mit Fug und Recht als “Im Westen Nichts Neues” zusammenfassen könnte…

PicoDVI – RP2350-Tour de Force in Sachen Videoausgabe

Die im RP2350 enthaltenen PIO-Engines animieren Maker seit Jeher zu allerlei Experimenten in Sachen Videoausgabe. Das unter der Bildquelle abrufbare Projekt ist insofern besonders, als es eine wahre Tour de Force darstellt – neben Peltierkühlung zwecks Übertaktung schafft der RP2350 hier sogar die Erzeugung eines HDMI-Datenstroms.

Bildquelle: https://www.instructables.com/Pico2DVI-the-Graphics-Card-You-Can-Build-Yourself/

STMicroelectronics STM32MP21 – preisgünstige MPU, (auch) für Computer Vision-Anwendungen

In Sachen MPU gibt es bei ST low-endingen Zuwachs: die Neulinge bringen zwar verschiedene MIPI-Interfaces mit, sind in Sachen Rechenleistung aber mit nur je einem Arm Cortex®-A35 und einem Arm Cortex®-M33-Kern schwächer aufgestellt als ihre Kollegen (siehe https://www.st.com/en/microcontrollers-microprocessors/stm32mp2-series.html).

Bildquelle: microprocessors-stm32mp2-series-overview.pdf

Zu beachten ist, dass die bei größeren Vertretern der MP2-Serie inkludierte GPU und NPU hier nicht von der Partie sind. Außerdem gilt, dass Bare Metal-Support derzeit nur rudimentär zur Verfügung steht.

Als eine Beispielanwendung avisiert ST das Weiterleiten von Kameradaten an eine zweite, mit mehr Funktionen ausgestattete MPU:

1
Thanks to its architecture, engineers can use the STM32MP21x in an application that captures data from an image sensor and cleans it up before sending it to another MPU with a neural processing unit

Interessant ist außerdem, dass STMicro unter https://community.st.com/t5/developer-news/scaling-stm32-microprocessors-for-cost-efficient-low-power-and/ba-p/868331 über spezielle SKUs für vierlagige Platinen berichtet:

1
STM32MP21 package options include 8mm x 8mm 225-pin and 10mm x 10mm 361-pin VFBGAs suited to 6-layer high-density interconnect (HDI) boards. In addition, a 11mm x 11mm 273-pin VFBGA and 14mm x 14mm 289-pin TFBGA are available for cost-conscious 4-layer boards. The 10mm x 10mm VFBGA361 is pin-to-pin compatible across the entire STM32MP2 series.
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As industrial products, the STM32 MPUs are included in STs rolling 10-year longevity program.
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Depending on package type and optional features, the STM32MP21 MPUs range from $5.70 to $8.50 for orders of 1000 units.

Allwinner V861 – SoC für AI-Kameras

Ein SoC, an das der soeben vorgestellte STM32 seine Analysearbeit auslagern könnte, wäre die neueste Vorstellung von AllWinner. Es handelt sich dabei um ein für Videoverarbeitung optimiertes SoC auf RISC/V-Basis, das sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2026/01/04/allwinner-v861-dual-core-64-bit-risc-v-ai-camera-sip-features-128mb-ddr3l-4k-h-265-h-264-video-encoder/

Zu beachten ist, dass der SoC für Mainland-Anwender vorgesehen zu sein scheint – zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Kurzmeldung findet sich keinerlei englische Dokumentation.

AMD Ryzen™ AI Embedded P100 and X100 – Zen 5 mit NPU

Im Hause AMD stehen Erweiterungen an den Embedded-Prozessoren ante Portas, die sich wie in der Tabelle gezeigt präsentieren.

Bildquelle: https://www.amd.com/en/newsroom/press-releases/2026-1-5-amd-introduces-ryzen-ai-embedded-processor-portfol.html

Interessant ist an der Meldung erstens die folgende Passage, die die Softwareumgebung beschreibt:

1
The entire software stack is built on the open-source, Xen hypervisor-based virtualization framework that securely isolates multiple operating system domains. This enables Yocto or Ubuntu to power the HMI, FreeRTOS to manage real-time control, and Android or Windows to support richer applications, all running safely in parallel. With an open-source foundation, long-term OS support, and an ASIL-B capable architecture, they help customers reduce costs, simplify customization, and accelerate the path to production for automotive and industrial systems.

Zur Verfügbarkeit vermeldet man folgendes:

1
AMD Ryzen AI Embedded P100 processors featuring 4-6 cores are sampling with early access customers. Tools and documentation are available with production shipments expected in the second quarter. P100 Series processors featuring 8-12 cores targeting industrial automation applications are expected to begin sampling in the first quarter. Sampling of X100 Series processors, which offer up to 16 cores, is expected to begin in the first half of this year.

Google verlangsamt Release-Kadenz von AOSP auf halbjährliche Releases

Analog zu IBM’s Erfahrungen mit dem PC (und den wenig erfolgreichen Versuchen zur Wieder-Kontrollierbarmachung des Marktes mit dem PS/2) scheint man auch im Hause Google ein wenig Sorge vor der unkontrollierten Weiterentwicklung der hauseigenen Embeddedsoftware bekommen zu haben.

BILDQUELLE: https://source.android.com/docs/whatsnew/site-updates?year=2025#aosp-changes

Spezifischerweise plant man, die bisher vierteljährlich erfolgende Open Source-Machung der hausintern erfolgten Änderungen an Android fortan langsamer durchzuführen.

ROHM und Tata partnern in Sachen Halbleiterfertigung in Indien

Indien forciert seit einiger Zeit die landesinterne Fertigung verschiedenster Bauteile: im Bereich Prozessoren lancierte man einige Eigenentwicklungen.
Unter https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7569&lang=en findet sich nun die folgende Ankündigung, die auf engere Partnerschaft zwischen dem Automobil-Spezialisten Tata und der japanischen ROHM hinweist:

1
As an initial focus, ROHM and Tata Electronics will establish a manufacturing framework for power semiconductors in India by combining ROHMs leading device technologies with the advanced backend technologies of Tata Electronics. In addition, by integrating the sales channels and networks, the partnership will create new business opportunities in the Indian market and deliver higher-value solutions to a wide range of customers.
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As the first step in this collaboration, Tata Electronics will assemble and test ROHMs India-designed automotive-grade Nch 100V, 300A Si MOSFET in a TOLL package, targeting mass production shipments by next year.

Seeed Studio: LoRA-Karte im MiniPCIe-Format

LoRA und LoRAWAN erfreuen sich in den letzten Monaten an permanent wachsender Nutzeraufmerksamkeit. SeeedStudio bietet nun eine neue Karte an, die für den Prozessrechnereinsatz vorgesehen ist und deren innere Struktur sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/Wio-WM1302-LoRaWAN-Gateway-Module-SPI-AS923-p-6586.html

Zu beachten ist, dass Seeed die Karte derzeit nur auf Aufforderung fertigt und die auf der Webseite auch angekündigte Version mit USB-Interface im Moment nicht einmal vorbestellbar ist.

WiFi 7 nun mit 20 MHz-Bändern zertifizierbar

Während die diversen Chiphersteller auf der CES ihre WiFi 8-Chips präsentieren, findet “im Hintergrund” eine für IoT und Co wichtige Anpassung statt. Das Standardisierungsgremium WiFi Alliance wird laut RCR (siehe https://www.rcrwireless.com/20260107/network-infrastructure/wi-fi-7-20-mhz-devices) fortan die WiFi 7-Zertifizierung auch dann erlauben, wenn das Funksystem des jeweiligen Geräts nur mit 20 MHz breiten Kanälen zurechtkommt.

FCC: Mehr Leistung im 6GHz-Band dank Geofencing

Europa und USA gehen das 6GHz-Band unterschiedlich an: während die EU auf Netzbetreiber setzt, möchte man in den USA mehr lizenzfreie Applikationen forcieren.
Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst RCR berichtet unter https://www.rcrwireless.com/20260108/wi-fi-2/fcc-votes-6ghz-wifi-iot?utm nun über die folgenden Pläne des Regulators:

1
The Federal Communications Commission (FCC) will vote this month (January) on an order to expand unlicensed operations in the 6GHz spectrum. The vote would create a new category of highpower, outdoor-capable devices known as geofenced variable power (GVP) devices. . .

Noch ist es nicht klar, wie das Geofencing technisch umgesetzt wird…

EuroSatory: Besucherregistrierung beginnt

Auf der in Paris stattfindenden EuroSatory gibt es für an UAV und Radar arbeitende Elektroniker viel zu sehen. Soeben vermeldete das Veranstalterteam, dass sich Besucher ab Sofort anmelden können.

Bildquelle: https://info-eurosatory.com/eurosatory-2026-visitor-registrations-now-open.nifh?

Rechtliches, 1 – “Kündigungsschutz” für Freelancer in Österreich

Wer Arbeit an Freelancer auslagert, erspart sich normalerweise viel Aufwand mit der Personalverwaltung und ist flexibler. Dieser Flexibilität versuchen Staaten immer wieder, legistisch an die Pelle zu rücken.
Schönherr berichtet unter https://mailchi.mp/schoenherr.eu/amendment-to-the-austrian-beneficial-owners-register-act-reporting-obligations-for-nominee-5238625?e=0 nun darüber, dass in Österreich ab 1. Januar weitere Bedingungen zu beachten sind:

1
. . .freelance employment relationships (within the meaning of Section 4(4) of the Austrian General Social Security Act) that are not concluded for a fixed term may be terminated by either party upon notice with effect as of the 15th or the last day of each calendar month, subject to a notice period of four weeks, which is extended to six weeks from the commencement of the third year of service.

Rechtliches, 2 – verschiedene EU-Gesetze (Stichwort Right to Repair, AI Act und CRA) werden aktiv

Wer EU-Recht unterliegt, darf sich im neuen Jahr mit verschiedenen Richtlinien herumschlagen – unter https://mailchi.mp/schoenherr.eu/to-the-point-tech-digi-october-5238629?e=0c findet sich eine Liste, die die verschiedenen neuen Quellen von Bürokratie beleuchtet.

Lesestoff: wie man YIG-Oszillatoren ersetzen könnte

Wer Messtechnik wartet, kennt das Problem mit ausfallenden YIG-Oszillatoren. Auf der HP-Eigentümermailingliste findet sich nun eine unter https://groups.io/g/HP-Agilent-Keysight-equipment/message/155533 einsehbare und durchaus lebhafte Diskussion, die Alternativen und neuartige Designs vorzustellen sucht.

Lesestoff, 2: Mouser über RF-Signalketten

Mouser bietet unter https://resources.mouser.com/rf-wireless/rf-design-handbook-theory-components-applications ein ebook an, das sich mit den Grundlagen der RF-Signalketten auseinandersetzt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Neue AI-MCUs, MEMS-Schalter am Vormarsch, Akkus und Pulsstrahltriebwerke

Die CES – eigentlich als Consumer Electronics Show bezeichnet – animiert die Halbleiterindustrie seit einigen Jahren zur Vorstellung verschiedenster Technologien. Hier eine erste Liste von interessanten Meldungen, die sich an Drohnenentwickler, AI-Entwickler und Freunde der Technik im Allgemeinen wenden.

NXP – neue AI-Software erleichtert AI-Nutzung zur “Entscheidungsfindung”

Spätestens seit dem Zukauf des AI-Chipspezialisten Kinara legt man im Hause NXP erhebliche Priorität auf AI. Auf der eigentlich für Consumerelektronik spezialisierten CES kündigte man nun ein neues Softwaremodul an, dass die Realisierung von AI-Aufgaben zu erleichtern sucht.

Bildquelle: NXP.

Über den eigentlichen Funktionsumfang des für Edge-Anwendungen vorgesehenen Systems vermeldet man Folgendes:

1
The eIQ Agentic AI Framework orchestrates autonomous decision-making and complex workflows like hazard detection, safety alerts, and machine control without cloud latency or external dependencies.

Wie mittlerweile eigentlich erwartbar gibt es eine Cloudversion, die die Einstiegshürden minimiert. Diese wird folgendermaßen beschrieben:

1
NXP has also introduced its new eIQ AI Hub, a cloud-based developer platform offering immediate cloud access to edge AI development tools. Developers can prototype faster with access to the latest tools and capabilities instantly, including deploying on cloud-connected hardware boards for real performance reporting, while still retaining the option for on-premise deployment. Advanced developers benefit from streamlined conversion and performance-tuning pipelines, while novice developers can rely on automated workflows that simplify each step.

Interessant ist, dass man im Hause NXP auch für dienstältere Entwickler ein Herz hat – die Nutzung der Cloudfunktion ist nicht unbedingt erforderlich; es gibt auch eine lokal lebensfähige Version.

Nordic nRF54LM20B – nRF54LM20A mit AI-Beschleuniger

Auch im Hause Nordic Semiconductor ist man der AI-Beschleunigung nicht abgeneigt. Spezifischerweise plant man eine neue Variante des nRF54, die – wie in den folgenden Abbildungen gezeigt – mit einer der hauseigenen und unter https://www.nordicsemi.com/Products/Technologies/Edge-AI en Detail beschriebenen AI-Beschleuniger ausgestattet ist.

Bildquelle: https://www.youtube.com/watch?v=axc84Qb9U-U&t=30s

Zur Verfügbarkeit gibt es zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung noch keine fixen Aussagen – es ist allerdings davon auszugehen, dass freundliche Anfragen beim Feldingenieur des Vertrauens zu einer Vorbereitung der hauseigenen Anfrage führen könnten.

NXP S32N79 et al – S32N7 als “Integrationsprozessor” für Software Driven Vehicles

NXP erweitert die für den Automotivebereich vorgesehene S32-Plattform um eine Chip-Variante, die für die Integration verschiedener Aufgaben vorgesehen ist. NXP versteht darunter das Zusammenfassen von klassischen Regelungsaufgaben und die Bearbeitung diverser Edge AI-bezogener Tasks.
Architektural präsentiert sich das System dabei wie in der Abbildung gezeigt – neben einem der hauseigenen AI-Beschleuniger gibt es klassische Rechenkerne.

Bildquelle: https://www.nxp.com/products/S32N7

Hervorzuheben ist außerdem, dass das System schon jetzt im „praxisnahen Einsatz“ ist. In Zusammenarbeit mit Bosch wurde eine ECU realisiert, im Rahmen der Ankündigung findet sich außerdem die folgende Passage, die auf die Planung einer immer breiteren Plattform hinweist:

1
The S32N7 series offers a scalable portfolio with 32 compatible variants, delivering application and real-time compute with high-performance networking, hardware isolation technology, AI and data acceleration on a system-on-chip (SoC), while meeting the strict timing, safety and security requirements of the vehicle core.. . .
2
The S32N79, the superset of the series, is sampling now with customers.

Texas Instruments TDA54x Jacinto – Automotive-AI-CPU

Im Hause Texas Instruments schickt man gegen NXP eine Komposit-MCU ins Rennen, die auf den Namen Jacinto hört. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung gibt es noch keine Struktogramme des Chips – in den diversen Dokumenten findet sich stattdessen „nur“ die hier gezeigte Zusammenfassung der diversen am Chip verbauten Module.

Bildquelle: Texas Instruments.

Texas Instruments DP83TD555J-Q1 – SPE-Ethernet-PHY mit integrierter MAC

Single Pair Ethernet verbreitet sich im Automotivebereich immer mehr. Texas Instruments lanciert nun einen neuen Controller-Chip, der die MAC mitbringt. Aus Struktogrammsicht präsentiert er sich wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.ti.com/product/DP83TD555J-Q1

Texas Instruments AWR2188 – 76GHz-to-81GHz-Transciever

Drittes neues Bauteil – damit ist der TI-Hattrick komplett – ist ein Automotive-Radiobaustein. Er präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.ti.com/product/AWR2188?

Teledyne FLIR Tura – IR-Kamera mit hoher Auflösung für den Automobilbereich

Infrarotkameras ermöglichen smarten Fahrzeugen die Erfassung der verschiedensten Umgebungs-Parameter. Der Thermo-Kamera-Spezialist FLIR lanciert nun eine neue, für den Automobilbereich vorgesehene Kamera. Sie ist shutterless, bietet eine Auflösung von 640 × 512 und Widerstandsfähigkeit gemäß IP6K9K.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung bietet Teledyne ein gutes halbes Dutzend Produkte an, die sich vor allem in der Brennweite der verbauten Optik unterscheiden. Weitere Informationen hierzu finden sich in der folgenden Abbildung.

Bildquelle: https://oem.flir.com/products/tura/?

Menlo Micro / Microchip – Schalten von großen Lasten mit MEMS-Technologie.

Dass MEMS-Technologie klassischen elektromechanischen Systemen in vielerlei Hinsicht (beispielsweise Robustheit) haushoch überlegen ist, dürfte hier keine expliziten Erwähnung mehr bedürfen.
Bisher galt allerdings, dass MEMS-Anwendungen – man denke an Accelerometer – vor allem in kleinen Leistungsklassen unterwegs waren. Menlo Micro, besser bekannt als MEMS is us, lanciert nun im Zusammenarbeit mit US-Armee und Microchip eine komplett neue Leistungsklasse. Ein Leitungsschutzschalter auf Basis von MEMS-Technologie hat es erstmals geschafft, 0,5 MW zu schalten.
In der Pressemitteilung finden sich keine relevanten Bilder, die folgende Passage ist erwähnungswert:

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Menlo Microsystems, a leader in modern electrical and electronic switching solutions, announced a major milestone achieved in partnership with Microchip Technology: the successful validation of the first-ever MEMS-based, hot-switched 0.5-megawatt power relay panel for U.S. naval applications. This achievement represents a critical advancement in the U.S. Navys 10-megawatt Advanced Circuit Breaker Development Program and underscores Menlo Micros growing leadership in high-power switching technologies.
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The validated 1000V/500A relay panel demonstrates the scalability and performance of Menlo Micros Ideal Switch® technology, marking a first for the MEMS industry in controlling and switching power at this level.

Menlo Micro MM4250 – mit MEMS-Technologie auf Radialls Spuren

Die französische Radiall hat sich mit Produkten wie dem R591363400 eine schöne Latifundie geschaffen, wenn es um das Schalten von HF-Signalen geht.
Im Hause Menlo Micro greift man diesen Ruhesitz mit dem in den Abbildungen gezeigten Produkt an.

Bildquelle, beide: Menlo Micro.

Ob der Nutzung von MEMS-Technologie sind diese Schalter für die Nutzung im Quantencomputer besonders geeignet. Außerdem platziert Menlo in den Schaltern RF-Kalibrationselemente – weitere Informationen finden sich in der folgenden, aus der offiziellen Ankündigung entnommenen Passage:

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product is a cryogenic SP6T switch with a near zero thermal footprint used for the switching and control of high speed and RF signals with the dilution fridge of a quantum computer. By delivering reliable, high performance ohmic contact switching in cryogenic environments with a near zero thermal signature, the MM4250 addresses a critical bottleneck in superconducting qubit testing, quantum processor calibration, and high-precision cryogenic measurements. 
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Traditional cryogenic switches can dissipate up to 2 watts of waste heat per activation, generating thermal loads that can raise the dilution fridge temperature by approximately 20 mK. This temperature rise causes significant delays of up to several hours while systems cool back to operating temperature. By contrast, the MM4250s electrostatic actuation only consumes energy in the hundreds of nanoamps per switching operation, generating no appreciable waste heat and enabling a continuous test and calibration operation while at cryogenic temperatures.
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Another major advantage of the MM4250 is its integrated calibration standards, which eliminate the need for the typically used external calibration components and free up more channels for device testing. In a typical 2-port VNA measurement setup, this efficiency shift means that the MM4250 can test more than twice as many devices at a time than alternative six-channel devices. Given that each cool-down and warm-up cycle can be multiple hours, the MM4250 delivers substantial time and energy savings while accelerating calibration and characterization of quantum processors and other cryogenic components.

Powered by Raspberry Pi – Raspberry Pi Trading bittet um Einreichungen

Zertifikationsprogramme aller Sorten – man denke an die niemals endende Saga um die Bluetooth-Zertifikation – sind ein schöner Weg für Standardisierungsgremien, um zusätzliches Geld aus Nutzern zu extrahieren.
Mit Powered by Raspberry Pi – das Logo ist in der Abbildung gezeigt – bieten die Uptoniten seit einiger Zeit ein ähnliches System an.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/hundreds-of-products-now-powered-by-raspberry-pi/

Interessant ist, dass ein vor wenigen Stunden veröffentlichter Blogpost an Nutzer des Raspberry Pi zum Einreichen eigener Design-Ideen auffordert. Interessant ist außerdem, dass man – zumindest in den öffentlich zugänglichen Informationen – keine Informationen darüber findet, wie gut sich die Uptoniten diese „rituelle Unbedenklichkeitserklärung“ entgelten lassen.

Donut Labs – neue, sehr robuste Batterie

Auf der Webseite https://www.donutlab.com/ces-battery-announcement/ findet sich eine Aufmerksamkeit erregende Meldung, die Personen mit Interesse an langlebigen Batterien interessieren dürfte:

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Donut Labs all-solid-state battery delivers 400 Wh/kg of energy density, enabling longer range, lighter structures, and unprecedented flexibility in vehicle and product design. It can be charged to full in just five minutes without limiting charging to 80%, and supports full discharge safely, repeatedly, and reliably.
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Unlike conventional lithium-ion batteries, the Donut Battery experiences minimal capacity fade over its lifetime, with a design life of up to 100,000 cycles,

In Europa (siehe https://esoxgroup.com/) arbeitet man mittlerweile an einem Satz Demonstrationssysteme, die man folgendermaßen beschreibt:

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The X1 interceptor drone is a cost-effective counter-UAV platform built on a multi-role airframe. It supports long-range communications and sensor integration and uses ESOXs AI algorithms for target acquisition and strike accuracy. The platform has been designed with future battery integration in mind, allowing power systems to be optimised for range, endurance and survivability rather than constrained by legacy formats. The prototypes first flight is planned for January 2026, with an industrialised variant due in April.
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The X2 UGV technology demonstrator is a compact autonomous ground platform designed to showcase ESOXs integrated propulsion and control systems. Powered by four 12-inch Theron Motors in a tank-steer configuration, X2 highlights how drivetrain simplicity, precise control and modular power architectures can be combined in a single platform. The vehicle is attracting enquiries from UGV manufacturers seeking integrated propulsion solutions and serves as a testbed for solid-state battery deployment.
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Together, X1 and X2 provide ESOX with practical platforms for integrating solid-state batteries into defence-grade systems, moving beyond laboratory validation toward operational use.

Ukraine: sehr langlebiges Pulsstrahltriebwerk

Pulsstrahltriebwerke sind spätestens seit dem Erfolg der Fieseler Fi 103 eine gut etablierte Größe – in der Vergangenheit erwiesen sie sich allerdings erstens ob der kurzen Lebensdauer der Ventile und zweitens der „Rappeligkeit“ im Betrieb als kein universeller Ersatz für Strahltriebwerke klassischer Bauart.
Sei dem wie es sei, gelang in der Ukraine nun die Betriebsbereit-Haltung eines Pulsstrahl-Triebwerks für 17 Minuten.

Bildquelle: https://www.youtube.com/watch?v=pprFktirfBs

Unter der URL https://militarnyi.com/en/news/17-minutes-of-continuous-operation-what-is-known-about-the-ukrainian-shoom-20-engine/ findet sich ein – ob der Langsamkeit des Webservers nur schwer ladbarer – Bericht mit weiteren Hintergrundinformationen. Besonders interessant empfand der Newsautor die folgenden Passagen:

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The Ukrainian company First Parsec has announced new results  17 minutes of continuous operation of the SHOOM-20 pulse jet engine.
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The price of the engine is currently $750 per unit. However, for large orders, the company is ready to reduce the cost to $500 per unit.

Marvell kauft Datacenter-Netzwerkspezialisten Xconn

Marvell – unvergessen als Käufer und Abwirtschafter der einst im Mobilbereich nicht wegdenkbaren XScale-Prozessorfamilie – arbeitet daran, im AI-Bereich nicht Land unter den Füßen zu verlieren. Mittel der Wahl war das Aufkaufen eines amerikanischen Netzwerktechnik-Spezialisten – Spezifischerweise berichtet RCR unter der URL https://www.rcrwireless.com/20260107/chips/marvell-ai-interconnect-xconn nach folgendem Schema über die Intentionen:

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Together, its developing proposition covers electrical interconnect (PCIe, CXL, UALink), optical interconnect (rack-to-rack, board-to-board), and memory expansion and coherence; the backbone of future AI data centres, as such. The logic is that it is better to own layers in the AI stack than just to sell hardware  on the grounds you control all the standards-adjacent plumbing, which is critical to get AI right and also hard to replace. 

Lese- bzw Hörstoff – zum Neuen in PCI Express Gen 8

Wer mehr über die Neuigkeiten der ante Portas stehenden Variante von PCIe erfahren möchte, findet unter der URL https://www.electronicdesign.com/podcasts/inside-electronics/podcast/55340156/electronic-design-whats-new-in-pci-express-gen-8 120 Minuten langes Webinar, das sich nebenbei anhören lässt.

In eigener Sache: Mehr CES-News kommen.

Aufgrund schwerer Erkrankung seiner Exfrau (Pflege von Katze, Koordination medizinischer Behandlung, etc) ist der Newsautor derzeit etwas langsam. Ein Artikel mit Informationen zu verschiedenen neuen Prozessoren und anderen Ankündigungen von der CES kommt morgen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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