Neue Bauteile: Steckverbinder, Sensoren, Oszillatoren und mehr

Kerafol schickt eine sehr robuste Gapfiller-Chemie ins Rennen, während ein preiswertes Unterwasser-LiDAR bei der Vermessung von Pool und Co hilft. Was es sonst Neues gibt, verraten wir – wie immer – hier.

Samtec mPOWER – nun auch als Through Hole-Variante verfügbar

Über die Frage, ob THT- oder SMD-Steckverbinder besser sind, lässt sich engagiert diskutieren.
Im Hause SamTech scheint man jedenfalls die Meinung zu vertreten, dass Durchsteck-Steckverbinder in mechanisch fordernden Situationen besser funktionieren:

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mPOWER vertical board connectors (UMPS, UMPT) and right-angle board connectors (UMPT-RA) are now available with through-hole board termination options, providing the enhanced mechanical robustness that is often required in harsh industrial, military, and aerospace applications. Connector designs using surface mount technology are also available.
2
Designed for power density, mPOWER ultra micro connectors offer a 40% space savings over conventional power connectors. Their compact form factor supports up to 18 A per power blade, enabling reliable high current performance without sacrificing board space.

Stackpole – Neues vom Widerstand.

Im Hause Stackpole demonstriert man – wie jeden Monat, dass die Entwicklung des Widerstands noch bei weitem nicht abgeschlossen ist. Hier zwei besonders interessante Ankündigungen, die Ansicht des Autors Aufmerksamkeit verdienen:

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RMWA  um 90 Grad gedrehter Widerstand
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        Stackpole Electronics RMWA Series automotive-grade wide termination thick film chip resistors offer performance advantages for demanding high power applications. The wide terminal design enhances heat dissipation, reducing PCB temperatures while supporting higher power ratings up to 3 W (RMWA1215-HP).


Bildquelle: StackPole

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RVCU  Hochspannungs-Widerstände hoher Stabilität
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    The RVCU series offers a voltage coefficient of resistance (VCR) as low as 25 ppm to 50 ppm, depending on resistance value, providing a lower-error alternative to conventional high-voltage chip resistors which may have VCR up to 300 ppm and beyond, for best performance in precision high voltage divider designs.
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        Available in 1206, 2010, and 2512 package sizes, RVCU resistors support maximum working voltages from 800 V up to 3000 V. The series is offered with tolerances down to 0.5% and a temperature coefficient of resistance (TCR) of 100 ppm, ensuring consistent performance in demanding applications.
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        RVCU resistors feature anti-sulfur construction per ASTM-B-905-5, and compliant with IEC-62368 (for values from 75 KΩ to 27 MΩ) requirements for audio/video and communications equipment. The series is well suited for compact, high-voltage designs requiring reliability and long-term stability due to AEC compliance.

Linear Systems LSBF862 – BF862-”Nachfolger”

NXPs Abkündigung des BF862-FETs war insofern lustig, als sogar einige hauseigene Evaluationsboards dadurch in Probleme gerieten. Von Linear Systems gibt es nun – wie in der Abbildung gezeigt – ein “Nachfolgeprojekt“.


Bildquelle: https://www.linearsystems.com/post/introducing-the-lsbf862-a-next-generation-low-noise-jfet-for-high-precision-analog-designs

(Mit Dank an arnkrens)

SV Microwave – BNC-Stecker für bis zu 65GHz

Wo fortgeschrittene RF-Steckverbinder sind, ist die Torque Wrench meist nicht sonderlich fern.
In einer vor wenigen Tagen verschickten Rundmail kündigt SV Microwave nun wie in der Abbildung eine „Verbesserung“ des BNC-Steckverbinders an, die wesentlich größere Grenzfrequenzen abdecken kann.


Bildquelle: SV Microwave.

Kerafol GFL 3035 UltraCold – Gap-Filler für bis zu -90 Grad Celsius

Der „Fressfeind“ jeder Wärmeleitpaste sind extreme thermische Bedingungen. Im Hause Kerafol steht nun ein neues Material ante Portas, das – wie in der Abbildung gezeigt – sogar mit -90 °C Umgebungstemperatur problemlos zurechtkommt.


Bildquelle: Kerafol

ArduSimple RTK Portable 2

Beim Zentimeter-GPS-Spezialisten ArduSimple gibt es einen Neuzugang, der sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.


Bildquelle: ArduSimple.

Sensor Products Inc. – „Abdruck-Folie“ zur Prüfung der thermischen Verbindung.

Desto enger der Kontakt zwischen Kühlkörper und Komponente, desto effizienter die Wärmeübertragung. Mit dieser kleinen Binsenweisheit ist der Sinn des in der Abbildung gezeigten Produkts auch schon beschrieben – es ermöglicht die grafische Abschätzung des Anpressdruck zwischen zwei Ebenen.


Bildquelle: Sensor Products Inc.

Würth: Erweiterung des I2C-Isolator-Portfolios.

Wer einen I2C-Bus galvanisch auftrennen möchte, ist gut beraten, auf für diese Aufgabe spezialisierte integrierte Schaltkreise zu setzen.
Im Hause Würth plant man nun eine Erweiterung des diesbezüglichen Portfolios:

1
Würth Elektronik is expanding its range of digital isolators (WPME-CDIS & WPME-CDIP) with 2-channel bidirectional isolators for I²C communication interfaces. WPME-CDI2C enables bidirectional data transmission at up to 2 MHz, making the isolator suitable for most I²C communication applications. The SOIC-8NB package is pin-compatible with common standard I²C isolators on the market.

STMicroelectronics STDRIVE102P / STDRIVE102BP – Motortreiber mit SPI-Interface.

Die permanente Weiterentwicklung der Halbleitertechnologie führt dazu, dass Motortreiber – einst vergleichsweise einfache Bauteile – im Interesse höherer Effizienz mit immer mehr Funktionen ausgestattet werden.
Im Hause STMicroelectronics gibt es nun zwei Kandidaten, die – wie im folgenden Schritt beschrieben – sogar mit einer SPI-Schnittstelle zur „detailgenauen Konfiguration des Motorverhaltens“ zum Entwickler gelangen:

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Die STDRIVE102-Serie ist für Versorgungsspannungen von 6 V bis 50 V ausgelegt und sorgt für hohe Energieeffizienz in batteriebetriebenen Geräten wie Elektrowerkzeugen und Haushaltsgeräten. Die Treiber können sechs externe N-Kanal-Leistungs-MOSFETs ansteuern, sind so programmierbar, dass sie bis zu 1 A liefern und bis zu 2 A senken können, und bieten eine Slew-Rate-Regelung ohne externe Widerstände. Ein extrem niedriger Standby-Strom von nur typ. 50 nA trägt dazu bei, die Batterielaufzeit in tragbaren und batteriebetriebenen Anwendungen zu maximieren.
2
Die STDRIVE102-Bausteine integrieren eine fortschrittliche Ladungspumpe, die den Dauerbetrieb der High-Side-Treiberschaltung sicherstellt und so das Design von Anwendungen vereinfacht, die ein PWM-Tastverhältnis von 100 % erfordern. Integrierte 12-V- und 3,3-V-Linearpregler (LDOs) versorgen die internen Low-Side-Treiber und das eingebettete analoge Frontend (AFE) und können zudem externe Komponenten versorgen, was die Stückliste weiter reduziert. Der STDRIVE102BP verfügt über ein konfigurierbares AFE mit drei programmierbaren Verstärkern (PGAs) und drei Komparatoren zur Messung der Motor-Shunt-Ströme. Die PGAs und Komparatoren können einzeln aktiviert und deaktiviert werden, oder das gesamte AFE kann abgeschaltet werden, um Energie zu sparen. Der STDRIVE102P besitzt ein vereinfachtes AFE mit einem PGA und einem Komparator.

Microchip EX‑423 – 13 mm x 13 mm kleiner OCXO

Wer eine 10- oder 20 MHz-Referenz „hoher Stabilität“ braucht und keinen GPS-getriebenen Oszillator verwenden möchte, endet über kurz oder lang beim OCXO. Microchip schickt nun eine neue Variante ins Rennen, die sowohl vom Energieverbrauch als auch von den Dimensionen her höchst kompakt ist.

Bildquelle: Microchip.

Zu den sonstigen Leistungsdaten vermeldet man dann folgendes:

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Ruggedized for demanding environments, the EX423 is sealed in an ultrahigh vacuum designed to provide optimal thermal insulation and help improve frequency stability. Its quartz crystal uses a fourpoint mount to enhance shock survivability and reduce gsensitivity, making it well suited for GPS/GNSS tracking, military radios, medical devices, Ocean Bottom Node (OBN) seismic systems, test and measurement equipment and satellite communications.
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. . .
3
The EX423 combines ultralow phase noise with tight temperature control, strong shortterm stability (Allan deviation), fast warmup, and longterm frequency stability. Operating over a standard 1020MHz frequency range, the device consumes 1W during warmup and as little as 0.2W at +25 °C in steady state, helping extend battery life while maintaining a clean, stable reference under specified operating conditions.

Microchip LAN878x and LAN888x – Single Pair Ethernet-PHY mit fortgeschrittenen Funktionen

Die Weiterentwicklung im Bereich Single Pair Ethernet führt dazu, dass immer mehr „Value Added Features“ zur Verfügung stehen bzw. benötigt werden. Microchip begegnet diesem Begehr nun mit einer ganzen Familie von Produkten, die verschiedene fortgeschrittene Standards unterstützen:

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The LAN878x and LAN888x PHYs integrate hardwarebased MACsec security compliant with IEEE® 802.1AE2018, providing framelevel confidentiality, data integrity and replay protection without adding system latency or software complexity. Native TimeSensitive Networking (TSN) support enables deterministic, lowlatency communication required for ADAS, zonal gateways and safetycritical control networks.
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3
The LAN878x and LAN888x families go beyond security and performance by delivering enhanced functional safety engineered for ISO 26262 ASILB systems. Advanced onchip diagnostics and link monitoring increase visibility, accelerate fault detection and support stronger systemlevel safety mechanisms than traditional SPE PHY solutions.

NXP MCX C15 / MCX C16 – Cortex M23 für wenig Geld

NXP erweitert die hauseigene Einstiegs-Mikrocontrollerfamilie um zwei neue SKUs, deren innerer Aufbau sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.nxp.com/company/about-nxp/smarter-world-blog/BL-MCX-C1-FAMILY?elq_mid=11053&elq_cid=1214514.

In der Ankündigung wird neben dem geringen Preis auch die „hohe Leistungsfähigkeit“ des ADC hervorgehoben:

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The 16 bit SAR ADC delivers high resolution and a high sampling rate of 2.4 MSPS in 16-bit mode and 3 MSPS in 12-bit mode,

M5Stack Stamp-P4 – ESP32-P4-Modul

Wer den ESP32-P4 bequem in einem Design einsetzen möchte, bekommt von M5Stack nun – wie in der Abbildung gezeigt – ein für diesen Einsatzfall optimiertes Modul angeboten.

Bildquelle: https://docs.m5stack.com/en/core/Stamp-P4?

Hervorzuheben ist, dass das Modul unter der SKU S013 auch bei verschiedenen Distributoren verfügbar sein wird. Die folgende Abbildung gibt einen Preis-Überblick.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/S013?ccy=EUR&ctry=HU

M5Stack Unit PoE-P4-ESP32-P4 mit Ethernet-Port um kleines Geld.

Wer einen Ethernet-Port in ein System integriert, handelt sich verschiedenste „Lustigkeiten“ ein.
Mit der in der Abbildung gezeigten und beim Hersteller um rund 22 US-Dollar erhältlichen Produkt steht ein alternativer Weg zur Verfügung.

Bildquelle: M5Stack.

DFRobot – Flüssigkeitssensor mit RS485.

Im Bereich der industriellen Automatisierung erfreut sich RS-485 nach wie vor größter Popularität.
Im Hause DFRobot gibt es nun Flüssigkeitssensoren, die elektrisch leitfähige Medien erkennen.

Bildquelle: https://www.dfrobot.com/product-3100.html?.

Benewake VLS-H5 – Unterwasser-LiDAR für rund € 150

Wer „unter Wasser“, beispielsweise in einem Swimmingpool, Geometrie-Vermessungen durchführen möchte, hatte bisher eine durchaus lustige Aufgabe vor sich.
Im Hause Benewake gibt es nun mit dem VLS-H5 ein LiDAR-System, das dank seinem wasserfesten Gehäuse auch in einem Swimmingpool arbeiten kann. Weitere technische Informationen finden sich dann in der Abbildung.


Bildquelle: Benewake.

EAO Series 51 / Series 84 – Notstopp-Taster geringer Tiefe

Eine strategisch platzierte Not-Aus-Taste hat schon mehr als ein Leben gerettet. Problematisch ist bei diesen Komponenten vor allem die vergleichsweise hohe Einbautiefe — ein Problem, dem sich EAO nun zuzuwenden sucht.
Die Not-Aus-Knöpfe der Serie 51 haben eine Einbautiefe von 18,8 mm, während die Serie 84 mit nur 13,5 mm auskommt.

DFRobot DFR1242 – preiswertes Träger-Board für NVIDIA Jetson und Co.

Die vom Format her an einen kleinen DRAM-Riegel erinnernden AI-Beschleunigungsmodule aus dem Hause NVIDIA sind durchaus populär. Mit dem DFR1242 schickt DFRobot nun eine Trägerplatine ins Rennen, die ein an den Raspberry Pi erinnerndes GPIO-Komplement zur Verfügung stellt.

Bildquelle: DFRobot

Hailo Hailo-8 – Distributor-Verfügbarkeit beginnt

Wer AI-Beschleuniger aus dem Hause Upton verwendet hat, kennt die Beschleuniger-Chips aus dem Hause Hailo bereits. Nun gilt, dass auch gewöhnliche Anwender über verschiedene Distributoren versorgt werden. Über die SKU HNC18BI11BH lässt sich der alleinstehende Chip erwerben; die folgende Abbildung bietet eine Preis-Übersicht.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/HNC18BI11BH?ccy=EUR&ctry=AT

Außerdem gibt es verschiedene M.2-Karten, die die direkte Inbetriebnahme des Chips zu erleichtern suchen.

Analog Devices MAX22522 – Mikrocontroller für IO-Link-Anwendungen

Der IO-Link-Sensorbus erfreut sich im Bereich der industriellen Automatisierung immer größerer Beliebtheit.
Analog Devices liefert nun mit dem MAX22522 einen Baustein aus, der den Transceiver und einen frei programmierbaren Rechenkern — wie in der Abbildung gezeigt — in einem Gehäuse zusammenfasst.

Bildquelle: https://www.analog.com/en/products/max22522.html?

RAFI RAMO – einfach installierbare Not-Aus-Taster mit M12-Stecker

Eine weitere bequem installierbare Variante des Not-Aus kommt aus dem Hause RAFI: Hier kommt ein M12-Stecker zum Einsatz, außerdem ist die Geometrie des Einbau-Lochs — wie in der Abbildung gezeigt — vergleichsweise einfach.

Bildquelle: RAFI.

Analog Devices ADT7604 – Leck- und Übertemperatur-Erfassungscontroller

Wer eine größere Menge von resistiven Widerstands- und Temperatursensoren zu überwachen sucht, wird von Analog Devices mit dem in der Abbildung gezeigten Produkt bedient. Zu beachten ist allerdings, dass es selbst in Tausender-Stückzahlen rund 20 US-Dollar pro Stück kostet.

Bildquelle: Analog Devices.

Schurter SCCA – 5,5V-Superkondensatoren im einlötbaren Knopfzellenformat

Wer in seinem Design beispielsweise eine RAM-Bank am Leben halten möchte, verwendet hierfür gerne Superkondensatoren.

Im Hause Schurter lanciert man nun eine Serie im Knopfzellenformat, die eine Nominalspannung von 5,5 V aufweist. Die sonstigen Spezifikationen präsentieren sich dann wie in der Tabelle gezeigt.

Bildquelle: Schurter.

Advantech MIO-5355 – größerer, GPIO-freier Arduino Uno Q

Mit dem Arduino Uno Q gelang Qualcomm insofern ein Meisterstück, als der hauseigene Dragonwing-Prozessor nun auch in verschiedensten AI-Systemen zum Einsatz kommt.

Wer ohne GPIO-Bank auskommt, dafür aber verschiedene Industrie-Interfaces benötigt, wird von Advantech nun mit dem MIO-5355 bedient. Von dem in der Abbildung gezeigten System gibt es dabei Varianten mit QCS6490; auch der leistungsfähigere QCS5430-Prozessor ist verfügbar.

Bildquelle: Advantech.

Analog Devices ADPM12200 – schlüsselfertiges Netzgeräte-Modul vom Halbleiterhersteller

Im Hause Analog Devices scheint man Freude daran gefunden zu haben, mit den hauseigenen Kunden zu konkurrieren. Andererseits ist das in der Abbildung gezeigte und mit einer 2000-W-Nennlast ausgestattete Produkt kaum zu erklären.

Bildquelle: Analog Devices.

Coilcraft CSX7030 – sehr kleiner Strom-Erkennungstransformator

Die magnetischen Teile von Leistungselektronik sind nur allzu oft für das Gewicht des Gesamtsystems verantwortlich. Mit der CSX7030-Serie schickt Coilcraft nun Strom-Messtransformatoren ins Rennen, die mit sehr geringen physischen Abmessungen aufwarten sollen.

Alif Semiconductor Ensemble E1C / Balletto B1 – Evaluation-Boards werden verfügbar

Über die von Alif entwickelten Mikrocontroller Ensemble E1C und Balletto B1 haben wir in der Vergangenheit hinreichend berichtet. Neu ist, dass nun bei Distributoren vergleichsweise preiswerte Evaluations-Werkzeuge für beide Mikrocontroller-Familien zur Verfügung stehen.

Amphenol Minitek127 – 1,27-mm-IDC-Steckverbinder mit optionaler Auswurfhilfe

Im Hause Amphenol hat man ebenfalls Freude an Flachbandkabeln. Die Minitek127-Serie ist insofern interessant, als es — wie in der Abbildung gezeigt — Varianten gibt, die eine Auswurf-Unterstützung mitbringen.

Bildquelle: Amphenol.

RAFI E-BOX XL – IO-Link-Knopfkonsole

Hintergrundbeleuchtete Tasten finden in den verschiedensten Situationen Anwendung. Mit der E-BOX-XL-Serie lanciert RAFI die in der Abbildung gezeigten Konsolen, die sich durch ihr IO-Link-Interface auszeichnen.

Bildquelle: RAFI.

Schurter DTCD/DTCJ – sehr kleine DIP-Schalter

Wer klassische Konfigurationsoptionen exponieren muss, findet sich über kurz oder lang beim DIP-Schalter wieder. Schurter liefert nun zwei neue Varianten aus, die — komplett Surface-Mount-basiert — mit 1,27 mm Rastermaß auskommen und nur rund 2,2 mm hoch sind.
Der DTCD hat dabei gewöhnliche Löt-Terminals, während die DTCJ-Variante die von manchen RAM-Bausteinen bekannten J-Beinchen mitbringt.

Weidmüller PrintJet MINI – kompakter Labeldrucker für die Schaltschrank-Beschriftung

Spätestens seit HPs legendärer mobiler Inkjet-Serie gilt, dass mobile Drucker alle Arten eines massiven „Will haben“-Effekts auslösen.

Weidmüller bietet mit dem PrintJet MINI nun einen mobilen Drucker an, der ganz auf die Erzeugung von Labels für Schaltschränke optimiert ist.

Sensirion STC42A – Wasserstoffsensor mit I2C-Interface

Dass man im Hause Sensirion mehr als taugliche Feuchtigkeitssensoren anbietet, dürfte jedem Leser bekannt sein. Mit dem STC42A adaptiert man das an sich bekannte Bauschema auf Sensoren, die den Wasserstoffgehalt der Umgebung auszuwerten suchen.

Yageo Nexensos MB219 – kompakte PT100/PT1000-Sensoren für -70 °C bis +500 °C

PT100- beziehungsweise PT1000-Sensoren haben sich im Bereich der analogen Temperaturmessung exzellent etabliert. Im Hause Yageo Nexensos lanciert man nun eine neue Sensor-Familie, die — wie in der Abbildung gezeigt — durch ihre extrem geringen physischen Dimensionen beeindruckt.

Bildquelle: Yageo Nexensos.

Molex MiniCirc – IP68-Steckverbinder mit klarem haptischen Verbindungsverhalten

Klares haptisches Feedback ist bei Steckverbindern immer gewünscht. Mit der MiniCirc-Familie schickt Molex nun eine ganze Serie von Rundsteckern ins Rennen, die dieses Verhalten aufweisen und sich sonst wie in der Abbildung gezeigt präsentieren.

Bildquelle: Molex.

M5Stamp C6LoRa Module

Die Kombination aus ESP32-SoC und LoRa-Transceiver ist nicht nur im Makerbereich populär.

Espressifs Modulbauer schickt nun — wie in der Abbildung gezeigt — ein Modul ins Rennen, das einen C6 und einen Semtech-IC kompakt zu kombinieren sucht.


Bildquelle: AliExpress

ams OSRAM OSLON™ UV 3535 – Leuchtdiode zur Licht-Desinfektion

Die Nutzung von UV-Licht zur Abtötung von Keimen hat sich mittlerweile gut etabliert. Im Hause ams OSRAM steht nun mit der OSLON™ UV 3535 eine neue Serie von Leuchtdioden ante portas, die für diesen speziellen Einsatzzweck optimiert ist.

Texas Instruments TPUL2T223 / TPUL2T323 – monostabile Multivibratoren

Wer einen einfach zu deployenden monostabilen Multivibrator benötigt, wird von Texas Instruments mit zwei integrierten Schaltkreisen bedient. Beide sind für den Automobil-Einsatz qualifiziert und unterscheiden sich vor allem in der maximalen Länge der Auslösezeit.

Flowline EchoBeam – Radar-Sensor zur Füllhöhenerkennung

Die Erkennung der Füllhöhe von diversen Gefäßen ist ein im Industrie-Elektronik-Bereich immer wieder anzutreffendes Problem. Im Hause Flowline bietet man nun mit EchoBeam eine durchaus innovative Lösung an, die auf ein Radar-System setzt — zu beachten ist lediglich, dass die individuellen Sensoren pro Stück mehr als 1000 US-Dollar kosten.

Gravity GP8600 / GP8630N – PWM/I2C-zu-Industrieelektronik-Konverter

Beim Design industrieller Automatisierungssysteme steht man immer wieder vor der Frage, wie man im Mikrocontroller-Bereich weit verbreitete Interfaces in ein für Industriesteuerungen geeignetes Format bringt. Mit der GP8600/GP8630N-IC-Familie stehen diesbezügliche Formate zur Verfügung; DFRobot bietet in der Gravity-Serie auch dazugehörende Evaluationsboards an.

Qorvo QPA0023 – 6–18-GHz-Verstärker mit 14 dB Gewinn

Im Hause Qorvo steht ein hochintegrierter und bequem einsetzbarer RF-Verstärker ante portas. Seine Applikationsschaltung präsentiert sich wie gezeigt.

Bildquelle: Qorvo.

Apogee Semiconductor AP54RHC420 – strahlenharter SR-Latch

Im Hause Apogee Semiconductor — der Hersteller hat sich auf strahlenharte Halbleiter spezialisiert — steht mit dem AP54RHC420 ein SR-Latch ante portas, der sich für Anwendungen in vergleichsweise anspruchsvollen Umgebungen eignet.

Bildquelle: Apogee Semiconductor.

EDATEC ED-IPC1200 / ED-IPC1220 – CM0-basierte Industriecomputer

Industrielle Einplatinencomputer sind mittlerweile in verschiedensten Varianten verfügbar. Mit dem ED-IPC1200 beziehungsweise ED-IPC1220 schickt EDATEC nun zwei auf dem Compute Module basierende Industriecomputer ins Rennen, die sich durch ein kompaktes Gehäuse und eine auf industrielle Anwendungen optimierte Schnittstellenausstattung auszeichnen.

Bildquelle: EDATEC.

Der Unterschied zwischen den Varianten ist die Anzahl der GPIO-Interfaces. Der ED-IPC1220 ist dabei schmaler, allerdings auch leichter und preiswerter.

Texas Instruments REF30/REF30E

Wer eine Spannungsreferenz mit sehr geringem Eigenstromverbrauch benötigt, wird von Texas Instruments mit der REF30/REF30E-Serie bedient. Ihr Applikationsschaltbild präsentiert sich wie gezeigt.

Bildquelle: Texas Instruments.

Im Bereich der Spannungsstufen gibt es dabei die in der Tabelle gezeigten Optionen.

Bildquelle: Texas Instruments.

Amphenol Onanon Apollo – Steckverbinder für den medizinischen Einsatz.

Wer im medizinischen Bereich nach einem mit einem hauseigenen Logo ausstattbaren Steckverbindern sucht, wird von Amphenol mit dem in der Abbildung gezeigten Produkt bedient.

Bildquelle: Amphenol.

Cynergy3 / Sensata S8 – Reed-Relais mit hoher Spannungsfestigkeit

Elektromechanische Systeme können galvanische Isolation garantieren. Wer mehr als vier Kilovolt „Absicherung“ benötigt, wird von Cynergy3 / Sensata mit einer neuen, sehr kompakten Relais-Serie unterstützt.

Phoenix Contact CATAN C1 – KNX-fähige SPS

Im SPS-Bereich „öffnet“ man sich neuen Interfaces. Spezifischerweise lanciert Phoenix Contact nun eine SPS, die für die Integration in KNX-Netzwerke optimiert ist und außerdem kreislaufwirtschaftszertifiziert ist.

Bildquelle: https://www.phoenixcontact.com/de-de/produkte/steuerung-catan-c1-1886438

Zu den sonstigen Leistungsdaten vermeldet man folgendes:

1
Steuerung für die Gebäudeautomation. 14 konfigurierbare Ein- und Ausgänge. Schnittstellen: 3 x Ethernet, 2 x RS-485, 2 x USB-C, KNX-TP. Lokale Vorrangbedienung über Catan Control Panel. PLCnext Control zur Ausführung von Apps aus dem PLCnext Store.

ROHM RESDxVx – ESD-Schutzdiode für >10Gbps

ESD-Schutz ist – explizit – auch in sehr schnellen Interfaces wichtig: Problematisch ist dabei, dass die Kapazität der Dioden Probleme verursacht. ROHM lanciert nun eine neue Serie von ESD-Schutzdioden, die – wie in der Abbildung gezeigt – als besonders Kapazitätsarm beworben werden.

Bildquelle: https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7696&lang=en

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Neues vom ESP32-S31, 16 bit-Oszilloskop von PicoTech, AMD-FPGAs und vieles andere mehr

Der Monat endet mit verschiedensten Neuerungen: im Hause Armbian gibt es ein Betriebssystemupdate, dass das Deployment von Desktopumgebungen zu erleichtern sucht. Eine Studie zur Auswirkung der Landgeometrie von SMA-Steckern erfreut die RF-Welt, während sowohl ARM als auch die RISC/V-Welt in Bewegung bleiben.

Espressif: Promotion-Webseite für ESP32-S31 online.

Dass die Auslieferung von neuen Chips im Hause Espressif eine ruckelige Fahrt darstellt, haben wir in der Vergangenheit immer wieder gesehen. Sei dem wie es sei, gibt es in Bezug auf den ESP32-S31 nun Neuigkeiten. Spezifischerweise gilt, dass das in der Abbildung gezeigte Entwicklerportal ab sofort frei zugänglich ist.

Bildquelle: https://esp32-s31.espressif.com/en

Da sich ein Verweis auf dieses Portal auch in den letzten Entwickler-Rundmail findet, ist davon auszugehen, dass der Chip „bald“ Traktion aufnehmen dürfte.

Armbian v26.5.1 verfügbar

Das Armbian-Entwicklerteam scheint die versprochene, schnellere Release-Kadenz – zumindest bisher – problemlos durchhalten zu können.
In einer vor wenigen Minuten an die Community verschickten E-Mail findet sich eine Zusammenstellung von Änderungen in der neuesten Variante. Am Wichtigsten sind für verschiedene Boards durchgeführte Aktualisierungen der diversen Komponenten:

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Kernel and U-Boot modernization progressed across every major family. Mainline Linux 7.0 landed for sunxi, meson64, rockchip64, rpi4b, and uefi edge targets, with a new bleedingedge branch tracking 7.1-rc on rockchip64 and meson64. Patch sets were systematically rewritten against 6.18.186.18.21 across rockchip64, meson64, sunxi, and uefi-x86. U-Boot moved to v2026.04 on a broad range of Rockchip boards (NanoPC-T6, NanoPi M5/R76S, Rock 5 ITX, Rock 5B Plus, Helios4/64, odroidhc4/n2, xt-q8l-v10), with BTRFS zstd fixes and LWIP additions. SpacemiT received 7.0 mainline support and a 7.1 edge bump, while sm8550 stabilized on 6.18.y.

Die eigentlich bereits letzten Monat angekündigte und unter der URL https://blog.armbian.com/we-rewrote-how-armbian-installs-desktops-heres-what-changed/ en Detail beschriebene Verbesserung des Deployments von Desktops ist nun ebenfalls Teil des neuen Releases. In der aktuellen “Release-Note“ präsentiert sich die Beschreibung dann folgendermaßen:

1
The desktop subsystem was rebuilt around a YAML-driven, tier-based architecture in armbian-config, replacing the legacy config/desktop/ tree. The migration introduced KDE Plasma, KDE Neon, MATE, and i3-wm support, extended XFCE/MATE/i3/Xmonad/Enlightenment/Cinnamon to armhf and riscv64, and added mode=build for chroot-time installs. Supporting changes include Vulkan and panthor GPU runtime at the mid tier, libcamera/v4l and alsa-ucm-conf at minimal, branded Chromium/Firefox first-run experiences, and an APT pinning mechanism routing browsers and VS Code through apt.armbian.com. New configng modules cover code-server, Dozzle, Wallos, ZFS pool management, device tree editing, and memory management.

Zu guter letzt gibt es Erweiterungen im Bereich aktueller Boards. Hervorzuheben ist, dass der Arduino Uno Q nun ebenfalls Armbian-Unterstützung aufweist:

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Board and platform coverage expanded significantly. New mainline support arrived for Arduino UNO Q (QRB2210), Mekotronics R58S2, NanoPC-T6 LTS Plus, Ariaboard Photonicat 2, EByte ECB41-PGE, NORCO EMB-3531, Cainiao CNIoT-CORE, SpacemiT MUSE Book, EasePi A2/R2, TQ-Systems TQMa8MPxS/TQMa93xxLA, Seeed reComputer devkits, and multiple Qidi X-series boards. Infrastructure improvements include a REST v1 migration for the Imager with QDL flash support for Qualcomm EDL devices, automated Hetzner runner fallback scaling, multi-arch unit tests under qemu-user, ShellCheck inline PR feedback, and a board-config validation gate. Ubuntu 26.04 (resolute) was integrated across the build matrix, package coverage, and nightly targets.
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[c]
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### Unfall stoppt Produktion bei SiCrystal GmbH
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Im Hause SiCrystal - es handelt sich dabei um eine zu ROHM gehörende Unternehmung, die sich auf es SiC-Waferfertigung spezialisiert hat - gab es vor rund zwei Wochen einen schweren Unfall (siehe https://www.rohm.com/news-detail?news-title=2026-05-18_news&defaultGroupId=false).
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Der in SIC-FET-Sachen immer gut informierte Ralf Higgelke berichtet nun - wie in der Abbildung gezeigt - darüber, dass die Fertigung immer noch nicht wieder angelaufen ist.
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![](/attachment/698222/2.png)
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Bildquelle: https://www.linkedin.com/feed/update/activity:7466521809601970176/
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### PicoScope 5000E  – erstes 16 Bit-Oszilloskop verfügbar.
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Der PC-Oszilloskop-Spezialist Picoscope beeindruckte in der Vergangenheit mit einigen durchaus innovativen Produkten. Nun steht mit der 5000E-Serie eine Gruppe von Oszilloskopen ante Portas, die - wie in der Grafik gezeigt  mit 16 Bit arbeiten.
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![](/attachment/698223/3.png)
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Bildquelle: https://www.picotech.com/oscilloscope/picoscope-5000e-series-16-bit-usb-oscilloscope?model=5464E&tab=specifications
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Wie in der Vergangenheit gibt es neben reinen 16 Bit-Geräten auch FlexRes-Modelle - diese bringen ein Sonderregime mit, dass die Auflösung reduziert, im Austausch dafür aber höhere Abtast-Geschwindigkeiten ermöglicht.
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Die folgenden Bilder geben einen Überblick einiger Bepreisungen.
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![](/attachment/698224/4.png)
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![](/attachment/698225/5.png)
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Bildquelle, beide: https://www.picotech.com/oscilloscope/picoscope-5000e-series-16-bit-usb-oscilloscope?model=5464E&tab=specifications
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### A-PHY -Complianceprogramm zwecks besserer “Vereinheitlichung” des Automotive SerDes-Standards
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Verschiedene Feldbus-Standardisierungs-Gremien veranstalten seit Jahr und Tag als Plugfest bezeichnete Events, bei denen die diversen Implementierer ihre Produkte aus Spaß und Freude miteinander verbinden können - Sinn ist die Sicherstellung bzw. Maximierung der Interoperabilität.
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In einer vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft verschickten Meldung kündigt die MiPi Alliance an, fortan für das im Automotive-Bereich verbreitete SerDes-Protokoll ähnliche Dienstleistungen erbringen zu wollen:
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[c]
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. . . An industry first for an automotive SerDes standard, the MIPI compliance program allows member companies to validate that MIPI A-PHY devices have been tested and deemed compliant with the relevant specifications and will support the automotive industrys requirements for multi-vendor integration, functional safety, EMI robustness, and reduced development time and cost for A-PHY-based systems.
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MIPI also announced BitifEye Digital Test Solutions GmbH as an authorized test lab (ATL) for the program. BitifEye has been instrumental in the coordination of A-PHY test events around the globe and as an ATL, will continue to coordinate test events and manage the compliance program on behalf of MIPI.

Zur Erinnerung: A-PHY ist ein für das Automobil vorgesehener Standard, der die Anbindung von Bildsensoren erleichtert bzw. ermöglicht:

1
MIPI A-PHY is a standardized, long-reach (up to 15 meters) SerDes solution that enables high-speed connectivity for image sensors and displays in next-generation ADAS, ADS and SDV centralized compute systems. Featuring ultra-high noise immunity and reliability, it supports multiple higher-layer protocols and forms the foundation of MIPI's Automotive SerDes Solutions (MASS) end-to-end framework with built-in functional safety and security. A-PHY-based chipsets have been selected by several OEMs in design wins and implementations.

NuMaker-GestureAI-M55M1 Module – Gestenerkennung als „schlüsselfertiges Modul“.

Im Hause Nuvoton hat man „Gefallen“ am Anbieten von End to End-Lösungen im Bereich der künstlichen Intelligenz gefunden. Spezifischerweise steht ein als NuMaker-GestureAI-M55M1 Module bezeichnetes Modul ante Portas.

Bildquelle: Nuvoton

Raison d’Etre des neuen Systems ist ausschließlich die Erfassung von Gesten, beispielsweise zur Realisierung neuartiger Mensch-Maschine-Schnittstellen:

1
The NuMaker-GestureAI-M55M1 is made for gesture control. The software is already inside and can do many things:
2
     Many Hand Gestures: It can understand more than 10 gestures like Call, Like, OK, and Stop.
3
     Finding People: It can detect people and show their location. It sends this data out through a UART port.
4
     AI Tools: It works with Nuvoton AI tools. This helps you put your own AI models (like TensorFlow Lite Micro) onto the board easily.

Alibaba: AOSP-Android 16 läuft auf RISC/V.

Dass Google mit „Methoden“ zur Ausführung von Android auf RISC/V-SOCs experimentiert, ist per se nicht neu. Im Hause Alibaba – der chinesische Amazon-Konkurrent hat ebenfalls eine riesige in-House-IT-Sparte – gelang nun die Ausführung von AOSP 16 auf den hauseigenen SOCs. Spezifischerweise wird unter der URL https://www.linkedin.com/pulse/week-risc-v-may-29-2026-risc-v-international-sx5fe/ folgendes vermeldet:

1
Alibaba Group's research and development operation, DAMO Academy, has announced that AOSP (the open-source codebase that forms the foundation of Android) is now running on its XuanTie 9-series RVA23-compatible processors. DAMO has shared the work with an initial group of strategic customers, and it will be interesting to see what form those first RVA23-based Android devices will take.

ARM: Erweiterungen des Entwickler-Support-Programms.

Im Hause ARM ist man sich des permanenten Wachstums der RISC/V-Architektur durchaus bewusst, und – logischerweise – wenig darüber erfreut.
Als neueste Gegenmaßnahme avisiert man eine Erweiterung der diversen Entwickler-Unterstützungsprogramme. Spezifischerweise findet sich unter der URL https://developer.arm.com/community/arm-community-blogs/b/announcements/posts/the-new-full-arm-developer-experience-community-kits-tools-and-challenges-in-one-place die Liste der folgenden neuen Dienstleistungen:

1
Today, Arm is introducing three connected ways developers can participate, belong, and build:  
2
     Arm Create: Hands-on events, challenges, and community experiences for developers  
3
     Arm Developer Program: Now in its next phase, the program is a central place for tools, learning, technical engagement, and community  
4
     Kits for developers: Practical assets and workflows that help developers start building on Arm faster 

AMD Versal™ Prime Series Gen 2 – Portfolioerweiterung ante Portas

Der FPGA-Markt unterliegt ebenfalls dem „Million Monkey Effekt“. Kaum hat man im Hause Altera neue EA-fokussierte Modelle angekündigt, reagiert AMD mit einer Erweiterung des Versal-Portfolios. Fokus liegt hier allerdings auf dem zur-Verfügung-stellen von mehr Rechenleistung:

1
AMD is announcing the expansion of this portfolio with three new devices: the Versal 2VM3454, 2VM3254, and 2VM3104. These new adaptive SoCs deliver up to 100k DMIPs of scalar compute in packaging as small as 23 mm x 23 mm for embedded applications in Pro AV, broadcast, industrial IoT, and beyond.

Spezifische Informationen zu den neuen SKUs finden sich dann in der Abbildung.

Bildquelle: https://www.amd.com/en/blogs/2026/announcing-new-amd-versal-prime-series-gen-2-devices.html?utm_source

Zweistufige Drohnen erweitern die Reichweite

Dass das „Starten und erstmalige Beschleunigen“ eines Luftfahrzeugs immens viel Energie in Anspruch nimmt, dürfte bekannt sein. Verschiedenste Drohnen-Bastler “experimentieren“ aus diesem Grund seit einiger Zeit mit zweistufigen Start-Systemen. Hintergedanke ist, dass im ersten Schritt ein chemischer Antrieb die Drohne auf Arbeitshöhe bringt, und die eigentlichen Antriebe erst danach die Arbeit übernehmen.
Im Laufe der letzten Woche sind zwei unterschiedliche diesbezügliche Projekte gestartet – die beiden Instagram-Fotos ermöglichen über die jeweilige Bildquelle „tiefere“ Interaktion mit den Anführern der jeweiligen Experimente.


Bildquelle: https://www.instagram.com/reel/DYkBsH8iy02/?igsh=bHJpMDQzcWlkN3dy


Bildquelle: https://www.instagram.com/reel/DY0FcSVMbiY/?igsh=aXVua2M3cHR1dnBh

Lesestoff: Von der Auswirkung der SMA-Steckergeometrie im RF-Bereich.

Dass Through-Hole-Steckverbinder „robuster“ sind als ihre SMD-Kollegen dürfte allgemein bekannt sein. Beim Design von RF-Systemen gilt allerdings, dass der überstehende Stubbel auf der Unterseite der Platine zu ungewünschten Reflexionen führen kann.
Im Paper Unveiling the Sub-10 GHz Performance of SMA Connectors: A Comparative Analysis findet sich ein durchaus lesenswerter Vergleich, der verschiedene Connector-Geometrien unter Nutzung eines VNAs und eines TDRs miteinander verglich. Das Paper steht unter einer Open Access-Lizenz, und ist unter der Bildquelle abrufbar.


Bildquelle: https://www.mdpi.com/2079-9292/13/14/2686

(Dank an Matthew A Brenner von https://www.spotmybus.com/ für den Hinweis)

Lesestoff, zur Zweiten – von „Glitches“ im Rahmen der GPIO-Initialisierung.

Dass die freie Konfigurierbarkeit von GPIO-Muxen PCB-Design und Co. erleichtert, wollen wir als bekannt annehmen. In der Praxis kann man sich dabei beim Start-up allerdings durchaus interessantes Verhalten einhandeln – ein von Geehy veröffentlichter Artikel beschreibt nun eine durchaus interessante Situation:

1
This article takes the PC8 pin multiplexed as TIM3 as an example, comprehensively sorting out the process from phenomenon reproduction and root cause analysis to standard configuration specifications, serving as a reference for developers.
2
--- via https://community.geehy.com/blog/1056-gpio-power-up-glitch-caused-by-the-order-of-two-lines-of-code?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=EDM%2336&cmid=93bc2946-4f19-4ee9-b650-078af5794147

Lesestoff, zur Dritten – RemTec über Keramiksubstrate im Platinenbereich

Wer einmal die Tektronix-TDS-Serie von Oszilloskopen restauriert hat, kennt die auf Keramik-Material aufgebauten Hybridboards mit Sicherheit. Unter der URL https://iconnect007.uberflip.com/i/1544707-smt007-may2026/27?utm_campaign=45273480-2026+Articles+-+Brian&utm_medium=email&_hsenc=p2ANqtz–PC3M18XG5ooN-GOYBfds99RxP4H831_w8iUuj9QBucUxjny6ZiVoJ11fuNm_yf30Cn0A1YSCzJkGOanynnQw7iO8m1g&_hsmi=420882854&utm_content=420882854&utm_source=hs_email findet sich nun ein durchaus interessanter Artikel des PCB-Spezialisten RemTec, der auf die Besonderheiten von keramischen Platinen einzugehen sucht.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

BDLI zufrieden, Drohne mit Luftballon, Softcores und mehr

Kyocera AVX zeigt einen sehr kleinen Kondensator mit hoher Kapazität, während Siglent einen neuen AWG mit 4 bzw 5 GHz Grenzfrequenz ankündigt. Analog Devices gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Halbleitermarkts, Würth Elektronik lanciert eine hauseigene Raspberry Pi-Spielart. Außerdem gibt es wie immer einige neue Chips und Produkte, die Aufmerksamkeit verdienen.

BDLI: ILA wächst, Bürokratie nervt, Branche als Ganzes gesund

Vor der in Berlin stattfindenden ILA vermeldete der BDLI seine alljährlichen “Performancedaten” für die von ihm vertretenen Unternehmen. Kerntenor ist – durch die Bank – das Wachstum.

Bildquelle: Autor

Der Teufel bzw sein in Finnland als Ralleyfahrer arbeitender Schimpanse sitzen – wie so oft – im Detail. Erstens wird für die bereits ausverkaufte ILA mit 30k Teilnehmern pro Tag statt 25k gerechnet, der Kongress ist trotz der Ticketzahlsteigerung voll ausgebucht und dürfte an die Belastungsgrenze des Geländes kommen. Erstmals gibt es Drohnenkäfig, in dem Drohenperformances stattfinden. Zu guter Letzt ist Liveschaltung zur ISS voraussichtlich am Donnerstag Nachmittag geplant. Nachwuchsgewinnung ist nach wie vor Thema: wie gehabt gibt es einen Talent Hub. Weniger Probleme im Nachwuchsgewinnungsbereich als andere Branchen – der Sektor scheint für Arbeitssuchende attraktiv zu bleiben.

Thema Nummero 2 war das FCAS-Projekt. Der Jäger dürfte auf absehbare Zeit aufgrund sic “unüberbrückbarer Differenzen zwischen Airbus und Dassault” nicht weiterkommen . Aber – Systeme wie Combat Cloud, etc werden trotzdem weitergemacht.
Als Lösungen zur Vermeidung totaler Abhängigkeit von der F35 avisiert man entweder eine Zwei-Fighter-Lösung oder andere Partnerschaft in Europa. Der Autor konnte sich eine boshafte Frage nach Gripen nicht verkneifen, die von einem anonymen Teilnehmer einen Smiley bekam. Mike Schöllhorn antwortete: “Gripen ist kein Kampfflugzeug der sechsten Generation, sondern ist 4.5G, zB in Sachen Stealth zu kurz.”

Mike Schellhorn sprach drittens von Regierungsunterstützung. Explizit betonte er, dass Bürokratie für alle Marktteilnehmer ein Problem sei. Außerdem ist der Beschaffungsprozess und die Verlinkung zwischen Industrie und Nutzer im militärischen Bereich nach wie vor eine Herausforderung.

Zu guter Letzt vermeldete man keine besonderen Lieferkettenprobleme im Spacebereich. Die “Langsamkeit” einiger Projekte ist vor Allem auf die hohen Zertifikationsanforderungen zurückzuführen, weil man einem Satelliten nur schwer einen Mechaniker hinterherschicken kann.

STMicroelectronics: Aktualisierung der Entwicklerplattform ante Portas.

Dass Aktualisierungen von Communitysoftware schon einmal mit Datenverlust einhergehen, hat Nokia mit der Ovi-Plattform beeindruckend demonstriert.
Intensive Nutzer von STM32-Mikrocontrollern sollten die folgende Ankündigung beachten, und „interessante“ Foren-Threads, PMs und Co auf ihre lokalen Workstations archivieren:

1
The new platform will go live during the first weeks of June. The transition period began on May 22nd. 
2

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What to expect 
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 During the transition 
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The community will remain fully accessible. You can continue browsing, posting, and participating as usual. 
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 What will be migrated 
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Your existing account and community data will move to the new platform. You dont need to take any action unless we contact you directly.
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Content created during the transition wont be part of the initial migration. New posts, especially new topics, will be transferred as soon as possible after go-live. 
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 What wont be migrated 
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 Bookmarks saved on the community platform 
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 Private messages 
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 If you use HTML formatting in your signature, only the plain text will be migrated. 
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If you want to keep anything important, save it before the start of June.

Analog Devices: starkes Quartal, gute Zukunftsaussichten.

Dass AI-Blase und Co. im Halbleitermarkt für Bewegung sorgen, bemerkt man unter anderem an den wieder länger werdenden Lead Times. Die unter der URL https://www.analog.com/en/newsroom/press-releases/2026/5-20-2026-adi-reports-record-fiscal-second-quarter-2026-financial-results.html veröffentlichten Quartalszahlen von Analog Devices enthalten die folgende Passage, die über gute Erfolge im letzten Quartal berichtet:

1
Revenue of $3.62 billion, with year-over-year growth across all end markets, led by Industrial and Communications
2
. . .
3

4
ADIs second quarter revenue and earnings were above the high end of our outlook, reflecting the combination of record demand and sharp operational discipline, said Vincent Roche, CEO and Chair.

Außerdem gilt, dass die Amerikaner hoffnungsfroh in die Zukunft sehen:

1
We continued to see growing demand in the second quarter with record bookings across our B2B markets of Industrial, Automotive, and Communications, said Richard Puccio, CFO. These positive demand signals are reflected in our outlook for continued strong growth in the third quarter.

Würth GRINN – GenioBoard Edge AI SBC oder Raspberry Pi a la Würth

Im Hause Würth Elektronik betrachtet man die Preissteigerungen bei den Uptoniten mit wachsamem Auge – wo Preise steigen, gilt oft, dass Bedarf besteht. Nun scheint eine Reaktion in Form der in der Abbildung gezeigten Platine zu erfolgen.

Bildquelle: https://www.we-online.com/en/components/products/GRINN-GENIOBOARD-EDGE-AI-SBC

Interessant ist, dass die sonst sehr meldefreudige Pressestelle der Westdeutschen auf dieses Produkt nicht nennenswert hingewiesen hat. Es wäre möglich, dass Big W hier einen „Soft launch“ ausprobiert – auf OEMsecrets gibt es unter der SKU noch keine Angebote.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/2701021020111

Siglent SDG8000A- AWG mit vier bzw. fünf GHz Grenzfrequenz.

AWGs kann man im Hause Siglent seit einiger Zeit zuverlässig bauen – der neueste Kandidat präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt, und wartet mit stark verbesserten Leistungsdaten auf.

Bildquelle: https://www.siglenteu.com/waveform-generators/sdg8000a-series-arbitrary-waveform-generator/

Zu beachten ist, dass sich Siglent diese Leistungssteigerung durchaus bezahlen lässt. Die offiziellen Listenpreise präsentieren sich wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.siglenteu.com/waveform-generators/sdg8000a-series-arbitrary-waveform-generator/

Linux 7.2-Einschränkungen im Bereich der ARCnet-Unterstützung.

Obwohl die Ethernet-Vorläufertechnologie ARCnet im „allgemeinen“ Einsatz so gut wie ausgestorben ist, dürften noch einige industrielle Vernetzungssysteme auf Basis dieser Technologie existieren. Dies merkt man unter anderem daran, dass es im Handel nach wie vor für ARCnet geeignete Netzwerkkarten zu erwerben gibt.
Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst Phoronix informiert unter der URL https://www.phoronix.com/news/Linux-To-Drop-ARCnet-ISA-PCMCIA nun darüber, dass die ISA- und PCMCIA-Versionen dieser Hardware fortan nicht mehr unterstützt werden sollen:

1
"While ARCnet is still used in industrial environments, and cards are still manufactured, it is unlikely anyone is still using it with ISA and PCMCIA cards. Reduce future maintenance burden by removing all ISA and PCMCIA ARCnet drivers and documentation related to them. Update instructions for loading modules and passing parameters to work on modern kernels and with the com20020_pci driver. Also take the opportunity to document the rest of the module parameters, correct a file path in Documentation/networking/arcnet.rst, and change a reference to /etc/rc.inet1, which no longer exists, to refer to ifconfig."

Kyocera AVX: 0201-Kondensatoren mit 10 µF.

Miniaturisierung im MLCC-Bereich muss man nicht unbedingt mögen – Themen wie die unter https://www.mikrocontroller.net/news/mlcc-deratierung-spannungsabhaengiger-kapazitaetsverlust-gemessen und https://www.youtube.com/watch?v=mDRGcDyDy9M im Detail besprochene Deratierung sorgen immer wieder für Ärger.
Andererseits gilt, dass eine kleinere Komponente einen positiven Wert an sich darstellt.
Wohl aus diesem Grund zeigt Kyocera AVX nun – wie in der Abbildung gezeigt – den nächsten Miniaturisierungsschritt in der Welt der Kondensatoren.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DYw6cLSFnSc/?igsh=N2o4a3Jpb252amY3

z386 – 386er-Softcore für FPGAs.

Unter der URL https://nand2mario.github.io/posts/2026/z386/ findet sich ein Projekt, das sich die Entwicklung eines mit dem Intel 386er kompatiblen Softcores für FPGAs zum Ziel gesetzt hat:

1
This is the fifth installment of the 80386 series. The FPGA CPU is now far enough along to run real software, and this post is about how it works. z386 is a 386-class CPU built around the original Intel microcode, in the same spirit as z8086.
2
The core is not an instruction-by-instruction emulator in RTL. The goal is to recreate enough of the original machine that the recovered 386 control ROM can drive it. Today z386 boots DOS 6 and DOS 7, runs protected-mode programs like DOS/4GW and DOS/32A, and plays games like Doom and Cannon Fodder. Here are some rough numbers against ao486:

RISC/V-Kern für GoWin GW1N-9 FPGA

Softcore Nummero zwei ist ein an der Universität zu Turin entwickelter RISC/V-Chip, der auf dem Kongress-Abzeichen des in Italien stattfindenden RISC/V Summit zum Einsatz kommen soll. Weitere Informationen finden sich unter der Bildquelle.

Bildquelle: https://www.linkedin.com/posts/riscveverywhere-ugcPost-7463209307203928064-RpLg/?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAAExd_4B88eg3uiygKywlAVeiUfK1nTPfSk

Reichweitenerhöhung für Drohnen durch Heliumballons

Während die Nutzung von Glasfaser die Störproblematik im Drohnen-Bereich löst, gibt es für die geringe zur Verfügung stehende Energiemenge keine wirklich effiziente Lösung. Nun gibt es Experimente, die einen Heliumballon bzw. eine Art „Luftschiff“ zur Reichweitenerhöhung heranzuziehen versuchen.
System Nummero eins wird in der Ukraine entwickelt, und präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt:

Bildquelle: https://x.com/MeanwhileInUA/status/2057219628246487553

1
Ukrainian troops reportedly tested launching the Ukrainian-American Hornet one-way attack drone from an aerostat. The balloon carried it 42 km and released it from 8 km altitude.

Der amerikanische militärindustrielle Komplex scheint von dieser Vorgehensweise ebenfalls überzeugt zu sein. Weitere Informationen zur amerikanischen Variante finden sich unter https://www.electronicdesign.com/technologies/industrial/systems/article/55376308/balloon-launched-eagle-apds-stealth-drone-extends-military-operations-from-the-stratosphere – zu beachten ist, dass es dort keine Fotos von der aktiv am Ballon fliegenden Drohne gibt.

PEAK: Repeater für CAN-Netzwerke

CAN-Netzwerke werden immer länger. Im Hause PEAK arbeitet man seit einiger Zeit an Repeatern, die elektrisch lange Netzwerke „elektrisch handhabbar“ gestalten sollen.
Nun gibt es eine um rund € 250 erhältliche neue Variante, die auch den CAN FD-Standard abdeckt.

Bildquelle: https://www.peak-system.com/products/hardware/couplers-converters/pcan-repeater/

Zu den sonstigen Spezifikationen des Produkts vermeldet man dann folgendes:

1
The PCAN-Repeater features two CAN ports with 5 kV galvanic isolation between each other and the power supply. It supports both, CAN CC and CAN FD buses, using bit rates from 14 kbit/s up to 8 Mbit/s. With its DIN rail housing and extended temperature range support, it is suitable for applications in industrial environments.
2
The PCAN-Repeater requires no configuration. All CAN messages and error frames are forwarded 1:1 between both ports, enhancing the quality of the CAN signals. From the perspective of the CAN bus, the repeater is transparent, just like a cable.

RAK Wireless WisMesh Pi HAT RAK6421 – bequemes Meshtastic-Board für Raspberry Pi

Das auf LoRA-Technologie basierende Funkprotokoll Meshtastic erfreut sich permanenter Aufmerksamkeit. „Neu“ ist nun das in der Abbildung gezeigte Träger-Board, dass das Konstruieren von Meshtastic-Nodes unter Verwendung eines Raspberry Pi ermöglicht.

Bildquelle: https://store.rakwireless.com/products/meshtastic-raspberry-pi-hat-rak6421

ESPHome 2026.5.0 – Device Builder und Performanceverbesserungen

Im Haus der im Smart Home-Bereich sehr populären ESPHome-Umgebung gilt, dass monatliche Aktualisierungen erfolgen. Die für Mai vorgesehene Variante hört auf den Namen ESPHome 2026.5.0, und wird unter der URL https://esphome.io/changelog/2026.5.0/ mit folgenden Änderungen beworben:

1
The headline change in ESPHome 2026.5.0 is the public beta of the new ESPHome Device Builder, a from-scratch web app that replaces the legacy in-tree dashboard with a real configuration editor, a firmware job queue, multi-select bulk actions, labels and areas, out-of-sync detection, cross-config search, distributed builds, and a proper settings UI. On the firmware side, a fundamental rework of the main loop, scheduler, and task watchdog recovers measurable CPU and power on every platform, alongside a broad set of measured optimizations across the API, audio, and helper hot paths. A native ESP-IDF toolchain ships next to PlatformIO with ESP-IDF v6.0.1 readiness work, and the audio decoder pipeline is modernized on top of the new microMP3 / microWAV / microFLAC streaming libraries. OTA gains its most expansive feature set in years with partition-table and bootloader updates, web-server OTA, and soft-brick recovery, while ESP32-based Zigbee, the new Sendspin multi-room audio component family, a fresh radio_frequency entity type, expanded nRF52 / Zephyr platform work, and a substantial codebase correctness sweep round out the release.

GroupGets Teledyne FLIR® Lepton XDS – ITAR-freie Lepton-Kamera

Teledyne setzt – dies ist durchaus überraschend, da man dem US-MIC nahe ist – seit einiger Zeit auf ITAR-freie Versionen. Im Hause GroupGets bietet man unter dem Namen Teledyne FLIR® Lepton XDS nun eine „Gruppen-Beschaffungsoperation“ an, die die in der Abbildung gezeigte Kamera umfasst.

Bildquelle: https://groupgets.com/products/teledyne-flir-lepton-xds?

Altera: Erweiterungen von Agilex-7 mit mehr Gehäuseoptionen

FPGAs werden gern als „E/A-Zusammenfassungsbauteile“ verwendet. Im Hause Altera lanciert man nun – wie in der Abbildung gezeigt – neue Spielarten, die zusätzliche Transciever zur Verfügung stellen.

Bildquelle: https://community.altera.com/blog/fpga-blog/agilex%C2%AE-7-m-series-expands-with-three-new-package-options-for-increasing-bandwid/352924

Spezifischerweise präsentieren sich die SKUs dann folgendermaßen:

1
Across these three new package options, customers can take advantage of DDR5-6400, up to 204.8 GBps memory bandwidth, and 768 GPIO, while choosing the connectivity and transceiver mix that best fits the target architecture.
2
R31G is built for designs that need more host connectivity and PCIe flexibility. With 2 F-Tiles and 2 R-Tiles, it supports PCIe-centric acceleration architectures and enables more flexible multi-host designs, making it a strong option for 800G or 2x400G Ethernet, AI NIC, storage acceleration, and cloud acceleration.
3
R47C is the maximum-bandwidth option for systems where moving more data, faster, is the primary requirement. With 4 F-Tiles fully connected, it doubles the number of 116G transceivers previously available and delivers up to 80 high-speed transceivers, including 16 channels up to 116G PAM4, extending what is possible for AI acceleration, broadcast, advanced video, embedded and bandwidth-intensive networking.
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R47D adds a right-sized option for customers who need an efficient fit between required capability and package configuration, with an option to scale. With 1 F-Tile and 1 R-Tile, it gives customers another way to balance conn

Springer Cureus: SEO für Titel von Beiträgen in wissenschaftlichen Journalen

Wer parallel zu seinen Fachhochschulstudien ein Lehrbuch veröffentlicht, kann neidinduzierte Abenteuer erleben. Wer sich trotzdem für eine akademische Karriere entscheidet, ist dem Trend des Publish or Perish ausgeliefert.
Aus der Logik des effizienten Markts folgt, dass SEO-artige Methoden zur Steigerung der Zitat-Menge herangezogen werden. In einer von Springer Cureus verschickten Mail finden sich unter anderem in der Abbildung gezeigten Hinweise, die eine „Optimierung“ von Paper-Titeln ermöglichen.

Bildquelle: Springer Cureus

Adafruit X Mozilla – wer ist Hund, wer Schweif?

In einem vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft verschickten Newsletter findet sich die gezeigte Grafik.

Bildquelle: Adafruit-Newsletter

Der zynische Beobachter fragt sich an dieser Stelle, ob der Hund den Schweif oder der Schweif den Hund wedelt…

Lesestoff: zur Verbreitung von Smart TVs

Um die 2010er war die Thematik der intelligenten Fernsehgeräte als System zur Inhalts-Auslieferung heiß. Mittlerweile ist der Hype abgekühlt, die Produkte sind im praktischen Einsatz.
MarkenCom bietet nun ein durchaus interessantes Write-up an, das sich – wie in der Abbildung gezeigt – mit Zukunft und Zustand des Smart TV-Markts auseinandersetzt.

Bildquelle: https://docs.google.com/document/d/1aMcRaxnQI7FwDOQrmqBGXrjEAKtezc5YhgmoNd7EjV8/edit?pli=1&tab=t.0

Lesestoff: von FPU- und Vektor-Erweiterungen für RISC/V

Insbesondere im mathematischen Bereich spielen Fließkommazahlen eine wichtige Rolle. Das RISC/V-Standardisierungsgremium begegnet diesem Trend durch das anbieten einer Vielzahl von ISA-Erweiterungen.
Unter der URL https://fprox.substack.com/p/risc-v-and-floating-point?r=lsukk findet sich eine durchaus lesenswerte Zusammenfassung, die die verschiedenen Implementierungen gegenüberstellt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

ESP32-S31-Evaluationsboards, RISC/V-Benchmarks, neue Messtechnik und mehr

Vor Pfingsten und Opferfest steht ein wahrer Stapel an Lesestoff ante Portas. Freunde der Messtechnik können sich mit optischer Oberflächenabtastung und einer EMV-freundlichen SMU spielen, während Seeed Studio und M5Stack neue “Prozessrechner-Bausätze” lancieren.

Evaluationsboard für Espressif ESP32-S31 angekündigt.

Der im März vorgestellte ESP32-S31 bot neben zwei RISC/V-Kernen auch einen Gigabit-Ethernetport. Nun gilt, dass Espressif die hauseigenen Evaluationsboard für den neuen Mikrocontroller vorführt.
Kandidat Nummer eins ist das ESP32-S31-Function-CoreBoard-1: dabei handelt es sich um ein klassisches Evaluationsboard, dass sich vom Design her an den Bedürfnissen von Personen orientiert, die die umfangreichen EA-Fähigkeiten des Chips nutzen möchten.

Bildquelle: https://docs.espressif.com/projects/esp-dev-kits/en/latest/esp32s31/esp32-s31-function-coreboard-1/user_guide.html#getting-started

Kandidat Nummero zwei hört auf den Namen ESP32-S31-Korvo-1, und orientiert sich vom Aufbau her an klassischen ESP32-P4-Evaluationsboard (wir berichteten unter https://www.mikrocontroller.net/news/esp32-p4-function-ev-board-und-seeed-studio-xiao-rp2350-im-hands-on und https://www.youtube.com/watch?v=12f7SJIcGG0).

Bildquelle: https://docs.espressif.com/projects/esp-dev-kits/en/latest/esp32s31/esp32-s31-korvo-1/index.html

Im Fall beider Designs gilt, dass sie im Handel noch nicht erhältlich sind – wer die Systeme schon jetzt ausprobieren möchte, muss beim Espressif-Kundenservice um ein Sample anfragen und seine Anfrage mit einem konkreten Projekt begründen.

M5Stack: Smartwatch-Designkit auf Basis des ESP32-S3 ante Portas.

Espressif sein Modulbauer ist ebenfalls nicht faul. Um rund € 50 ist auf AliExpress das in der Abbildung gezeigte Produkt erhältlich, das den „Kern“ einer auf ESP32-technologie basierenden Smartwatch realisiert.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c2Q99Pt3

Zu beachten ist, dass es sich dabei „nur“ um den eigentlichen, runden Computer handelt. Ein Armband, eine Lade-Möglichkeit und ähnliche Teile muss der P. T. Anwender selbst entwerfen bzw. zur Verfügung stellen.

Web Serial in Firefox 151 for Desktop

Im Hause Mozilla verweigerte man bisher die Unterstützung für das WebSerial-Interface. Dabei handelt es sich um eine Programmierschnittstelle, die – in Chrome seit Jahren unterstützt – Systemen wie dem Meshtastic Web Programmer den Zugriff auf serielle Geräte ermöglicht.
Nun gibt es – wohl aufgrund des Drucks durch die exzellente Implementierung in Chrome – insofern Neuigkeiten, als Firefox 151 die API unterstützen wird.
Allerdings gilt wie in der Abbildung gezeigt, dass man sich im Hause Mozilla ein wenig „Virtue Signaling“ nicht verkneifen konnte.

Bildquelle: https://hacks.mozilla.org/2026/05/web-serial-support-in-firefox/

Seeed Studio reComputer – quelloffene Einplatinencomputer mit AI-Optimierungen.

Dass die „Ausführung“ von AI-Modellen auf Prozessrechnern eine wichtige Anwendung ist, wollen wir als bekannt voraussetzen. Im Hause Seeed Studio lanciert man nun eine Serie von auf Rockchip-MPUs basierenden Systemen, die als quelloffen beworben werden.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/reComputer-RK3576-20-p-6816.html?

Interessant ist in diesem Zusammenhang außerdem, dass „von Haus aus“ Armbian als Referenz-Betriebssystem zum Einsatz kommt.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/reComputer-RK3576-20-p-6816.html?

Seeed Studio bewirbt außerdem, dass die Systeme mit einem einfachen AI-Ausführungssystem ausgeliefert werden – die Payloads lassen sich in Form von docker-Containern zur Ausführung bringen.

Ubuntu Core 26 verfügbar.

Canonical bietet für den IoT-Einsatz seit längerer Zeit dedizierte Ubuntu-Varianten an, die unter anderem wesentlich längere Updateversorgung mitbringen und stärker containerisiert sind.
Unter der URL https://documentation.ubuntu.com/core/uc26/ findet sich nun die „Ankündigung“ einer neuen Version, die mit folgenden Funktionen beworben wird:

1
Ubuntu Core 26 (UC26) is the latest Ubuntu Core release, and is built on the foundations of Ubuntu 26.04 LTS (Resolute Raccoon).
2
With up to 15 years of security maintenance, Ubuntu Core is a minimal, immutable OS that enables developers to build and deploy production-grade images for embedded devices on various architectures at any scale.
3
Ubuntu Core 26 includes system-level improvements in update performance, OTA update sizes (reduced by up to 90%), and image composition through Chisel.
4
Key updates in this release include:
5
     Chisel-based build system
6
     Update time improvements
7
     CRA compliance
8
     Livepatch support
9
     Components general availability
10
     New API documentation

SpacemiT K3-Benchmarks und RISC/V-Server.

Ob der Unterstützung der RVA23-Befehlssatzerweiterung erfreut sich das K3-SoC fast universeller Beliebtheit. Im Hause Phoronix führte man nun unter der URL https://www.phoronix.com/review/spacemit-k3-pico-itx umfangreiche Geschwindigkeitstests durch, und schloss die Analyse mit folgendem, durchaus positiven Fazit:

1
Across these different general purpose workloads, the SpacemiT K3 comes out significantly faster -- often multiple times faster -- than the SiFive P550 Premier that was previously one of the few reliable RISC-V boards out there. Depending upon the workload it was at times meeting or outperforming the Raspberry Pi 500+ 
2

3
. . .
4

5
its performance still has a ways to go in catching up to the modern capabilities of Intel and AMD x86_64 CPUs.

Außerdem steht im Hause Firefly ein Server zur Verfügung, der zu einem durchaus stolzen Preis Dutzende der SoCs in einem Server zusammenfasst.

Bildquelle: https://en.t-firefly.com/p/csc2-n48spk3

Nützel AMS2 verfügbar

In der Mikrocontroller.net-Community entwickelt man die verschiedensten innovativen Produkte. Informationstechnik Nützel haben wir im Rahmen der Berichterstattung der EMV bereits erwähnt – nun gilt, dass der als AMS2 bezeichnete und für den in-Chamber-Einsatz vorgesehene SMU-Sensor fertiggestellt ist.


Bildquelle, beide: Nützel

Außerdem vermeldet man folgendes:

1
Mit erfolgreichem Abschluss der EMV-Messungen bei DEKRA in Stuttgart steht die neue Generation der AMS Sensor Familie nun in den Startlöchern.
2
Bei Feldstärken bis über 1000 V/m in der Stripline und BCI Strömen bis 700mA (100kHz - 1GHz) bleibt das Gerät ein zuverlässiges Werkzeug in der EMV Halle.
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4
Außerdem gibt es ab sofort auch ein neues Software Tool, mit dem sich das Gerät schnell in Betrieb nehmen und konfigurieren lässt. Damit ist auch denjenigen geholfen, die den Sensor nicht in eine umfassendere Mess-Software einbinden wollen.
5

6
Für mehr Informationen, Details und Datenblätter:
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https://informationstechnik-nuetzel.de/ams-series

Bruker Alicona uCMM NEO

Im Hause Bruker Alicona ist man ganz auf die optische Metrologie spezialisiert. Mit dem uCMM NEO steht eine neue Generation des Produkts ante Portas, die ab 24. Juni vorgestellt werden soll.

Bildquelle: https://www.alicona.com/en/products/cmm-neo

Schon jetzt stehen erste Spezifikationen zur Verfügung, die sich wie in den Abbildungen präsentieren.


Bildquelle, alle: https://www.alicona.com/en/products/cmm-neo

Omicron Labs: Bode 500 mit „niedrigerer“ Mindestfrequenz.

Die österreichische Omicron Labs bietet den Bode 500 – dabei handelt es sich um einen VNA, die auf die Bedürfnisse der Leistungselektronik optimiert ist – seit einiger Zeit an.
Neu ist die in der Abbildung dokumentierte Aktualisierung, die das „volle Ausfahren“ der Hardware ermöglicht und die Mindest-Meßfrequenz nach unten anpasst.

Bildquelle: Omicron

Flipper One – Flipper Zero mit Linux

Der Flipper Zero ermöglicht alle Arten von asozialem Verhalten – in Fast Food-Restaurants in Ungarn kann man sich immer wieder an „partymachenden“ Script Kiddies erfreuen.
Sei dem wie es sei, ist nun eine auf Linux basierte Variante in Arbeit. Sie ist explizit als „Add-on“ zum Flipper Zero vorgesehen, und nutzt statt einem ESP32 einen Mikrocontroller aus dem Hause Raspberry Pi.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2026/05/21/flipper-one-a-rockchip-rk3576-powered-portable-arm-linux-computer-and-networking-multi-tool/

Laut dem im allgemeinen gut informierten Branchennewsdienst CNX gilt, dass das System „derzeit“ noch in aktiver Entwicklung steht – noch ist unklar, wann man sich in der Praxis mit dem Gerät bzw. seinen Nutzern abärgern darf.

eUSB2 – Embedded-USB mit 1.2V

USB kommt in mehr und mehr Prozessrechnerdesigns als lokaler Bus zum Einsatz. Die USB-Standardisierungsorganisation reagiert darauf mit dem Anbieten von verschiedenen, für den Embedded-Einsatz vorgesehenen Varianten des Protokolls. Unter der URL https://www.electronicdesign.com/technologies/embedded/article/55378972/eusb2-and-eusb2v2-the-new-usb-standards-for-embedded-and-edge-ai-systems? findet sich eine Zusammenfassung, die die verschiedenen Spielarten vorstellt und mit klassischem USB 2.0 vergleicht.

Lesestoff: 2026 State of Tech Talent Report

Über die Frage, wie sich künstliche Intelligenz auf den Jobmarkt für Software-Entwickler auswirkt, lässt sich hervorragend diskutieren.
Die Linux Foundation hat einen Bericht veröffentlicht, der sich dieser Thematik en Detail zuwendet. Das vollständige PDF ist unter der als Bildquelle angegebenen URL frei herunterladbar.

Bildquelle: https://www.linuxfoundation.org/research/open-source-jobs-report-2026

Lesestoff: vom EDA-Designmarkt.

Im Bereich der Software für den Chipentwurf haben sich drei Anbieter eine Latifundie aufgebaut. Unter der URL https://newsletter.semianalysis.com/p/eda-market-primer?utm_source=post-email-title&publication_id=6349492&post_id=190630215&utm_campaign=email-post-title&isFreemail=true&r=1slho6&triedRedirect=true&utm_medium=email findet sich durchaus interessanter Lesestoff zur Thematik.

Lesestoff: wake up! 16b, oder, Grafik in nur 16 Bytes.

Die Demo-Scene schuf im Laufe der letzten Jahre die eine oder andere faszinierende Technologie. Mit der wake up!-Demo steht nun eine neue Tour der Force ante Portas, die in nur 16 Byte x86-Assembler Grafik und Sound realisiert.

Bildquelle: https://hellmood.111mb.de//wake_up_16b_writeup.html.

Wer sich in die Demo einlesen möchte, findet unter der Bildquelle eine gelungene Beschreibung.

In eigener Sache: frohe Pfingsten, frohes Opferfest!

Allen, die Pfingsten feiern, wünscht der Autor eine friedliche und vor allem stressfreie Pfingszeit ohne Gewefze. Für alle anderen eine wichtige Warnung – Sonntag und Montag sind in fast allen europäischen Ländern Feiertage, die Nahrungsmittelgeschäfte sind geschlossen.
Außerdem gilt, dass in arabischen Ländern das Opferfest bevorsteht – auch hier ist mit massiven Verzögerungen zu rechnen. Aus eigener Erfahrung rät der Autor vor dem Versand von Poststücken ab, da diese wochenlang verzögert sein können:

1
     Tunesien:
2
         Zeitraum: Mittwoch, 27. Mai bis Donnerstag, 28. Mai 2026 (Kernfeiertage).
3
         Beeinträchtigungen: Ämter, Banken und Postfilialen sind komplett geschlossen. Lokale Geschäfte und Märkte machen oft eine mehrtägige Pause. Planen Sie 3 bis 4 Tage (bis einschließlich des Wochenendes) mit spürbaren Einschränkungen im öffentlichen Leben und bei Transportmitteln.
4
         
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     Türkei (Kurban Bayramı):
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         Zeitraum: Der Vortag (Arife) ist Dienstag, der 26. Mai (halber Feiertag). Die Hauptfeiertage gehen von Mittwoch, 27. Mai bis Samstag, 30. Mai 2026.
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         Beeinträchtigungen: Da das Fest fließend in das Wochenende übergeht, herrscht im Land eine fast wochenlange Reisewelle. Behörden und Banken schließen komplett. Der Inlandsverkehr (Busse, Flüge, Autobahnen) ist extrem überlastet. In Großstädten wie Istanbul ist der Nahverkehr oft gratis, dafür sind Basare (wie der Große Basar) tagelang komplett zu. Rechnen Sie mit vollen 5 Tagen massiven Einschränkungen im geschäftlichen Leben.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Computersicherheit, Arduino auf Zephyr, Yocto 6.0 uvam

Ein indisches Startup plant die Auslieferung eines mit 700 MHz getakteten RISC/V-Mikrocontrollers, während Errata gegen die nRF54-Serie Beachtung verdienen. Ubuntu macht sich am CIX P1 breit, verschiedene Berichte demonstrieren Aspekte des Reverse Engineerings. Hier eine Liste von Interessantem zum Wochenstart.

Nordic Semiconductor: Neue Errata gegen die nRF54-Serie

Aus der Realität der immensen Komplexität moderner Mikrocontrollerdesigns folgt, dass die ausgelieferten Chips so gut wie immer mehr oder weniger große Fehler mitbringen. In einer vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft versendeten eMail kündigt Nordic nun eine Aktualisierung der Errata-Dokumente an, die die folgenden Chipfamilien betrifft:
• ⁠nRF54L15 Errata
• ⁠nRF54L10 Errata
• ⁠nRF54L05 Errata
• ⁠nRF54LM20A Errata
• ⁠nRF54LM20B Errata
• nRF54LS05A Errata 
• ⁠nRF54LS05B Errata 

Im Fall des nRF54L15 präsentieren sich die neu hinzugefügten Fehler wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://docs.nordicsemi.com/bundle/errata_nRF54L15_Rev2/page/ERR/nRF54L15/Rev2/latest/err_L15_changelog.html

Rohde & Schwarz FSWP – neue Funktionen angeteasert

Im Hause Rohde & Schwarz ist man sich der Schlagkraft der Gerüchteküche im Bereich der Vermarktung von Elektronik-Produkten durchaus bewusst. Aus diesem Grund „teaserte“ man in einer an Kunden verschickten E-Mails neue Funktionen für den FSWP.

Bildquelle: Rohde & Schwarz.

Außerdem vermeldete man die folgenden Neuerungen:

1
At IMS 2026 in Boston, our product manager Wolfgang Wendler will present new cross-correlation based measurement techniques for pulsed chirp signals - a capability that simply didn't exist before in phase noise testing. If you work in radar, this is the session to catch.
2
 
3
What to expect:
4
     Deeper sensitivity where it counts - new reference and synthesizer improvements bring the noise floor down further, so even the most demanding oscillators and radar components reveal what they're really doing 
5
     Faster results without compromise - external oscillator support means tests that used to take hours now take minutes, without trading away accuracy 
6
     Wider frequency coverage, no external setup needed - additive phase noise measurements up to 56 GHz, with internal sources reaching 54 GHz, so you get outstanding sensitivity without added complexity 
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     Pulsed chirp measurements with cross-correlation - presented for the first time at the IMS conference stage. Characterizing amplifiers and components under real radar signal conditions is now possible in ways it simply wasn't before 
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One instrument. One workflow. No recabling, no compromises.

RISC/V – mazu als „Lehr-Betriebssystem.

Wer Betriebssysteme und Netzwerke auf einem tiefergehenden Niveau zu unterrichten sucht, wünscht sich über kurz oder lang ein kompaktes, für Lehrzwecke entwickeltes Betriebssystem.
So ein 64-bittige RISC/V-Kern als Lehrplattform zugelassen ist, könnte das als eine Mischung aus Linux und Plan9 konzipierte mazu geeignet sein. Unter der URL https://github.com/MazuNIX/mazu beschreibt sein Autor die dahinterstehende Designphilosophie folgendermaßen:

1
Unlike RTOSes that treat networking as an optional middleware layer and SMP as a bolt-on configuration flag, Mazu takes the opposite position: a connected embedded system needs bounded-latency scheduling, per-CPU execution paths, and a TCP/IP stack that respects both, all in the same address space, all under the same lock discipline. The kernel serves REST APIs and runs a web-based shell as ordinary preemptible tasks alongside deadline-scheduled control work.

Mindgrove S2401 – indischer 700 MHz-Mikrocontroller auf RISC/V-Basis

In Indien nutzt man die „Segnungen“ der RISC/V-Architektur umfangreich. Unter der URL https://www.linkedin.com/pulse/week-risc-v-may-15-2026-risc-v-international-a9mke/ wird nun der Produktions-Start einer RISC/V-MCU angekündigt, die mit ihrer Maximalfrequenz von 700 MHz durchaus für Aufmerksamkeit sorgt:

1
Mindgrove Technologies , an IIT Madras startup, is ramping up production of the S2401 RISC-V microcontroller, which the company describes as India's first commercial-grade secure IoT chip. Running at 700MHz on a 28nm process, the S2401 targets security-sensitive applications including fingerprint sensors, smart meters, and EV battery management systems.

Leider gibt es zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung noch keine weiteren Informationen zur Thematik.

Adafruit CircuitPython: umfangreiche Aktualisierungen.

Die Arbeiten an der Limor Fried-spezifischen Variante des Python-Interpreters für Embeddedsysteme schreiten pausenlos fort. Unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.2.1 findet sich die folgende Änderungszusammenfassung, die auf die aktuellste stabile Version des Programms eingeht:

1
     Fix crashes on certain boards with integral displays. 
2
     Adafruit MagTag 2025: improve display quality and support new display variant.

Wer eine in aktiver Entwicklung stehende Version bevorzugt, findet unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.3.0-alpha.2 ebenfalls eine neue Version. Änderungen beschreibt man folgendermaßen:

1
     Fix crashes on certain boards with integral displays. 
2
     Adafruit MagTag 2025: improve display quality and support new display variant. 
3
     Add CIRCUITPY_SDCARD_USB to settings.toml to control visibility of a mounted SD card on USB. 
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     Support float values in settings.toml. 
5
     Report USB MSC drives as removable media to the host. 
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     Update ESP-IDF to v6.0.1. 
7
     Fix audiomixer.Mixer regressions on SAMx5x. 
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     STM: support audio.AudioOut, using DAC.

Arduino Core auf Zephyr erreicht Version 0.55

Dass man im Hause Arduino über die Abkündigung von ARM’s MBED-Echtzeitbetriebssystem nicht unbedingt glücklich war, folgt aus der Logik seiner tiefen Integration in das Ökosystemen. Seit einiger Zeit arbeitet man daran, die „Basis“ der Arduino-Laufzeitumgebung auf das von der Linux Foundation vorangetriebene Zepyhr zu portieren.
Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/05/15/arduino-core-on-zephyr-0-55-getting-ready-for-the-final-mile/ verkündigt man nun, fast an einem Punkt angelangt zu sein, wo man die Zephyr-Variante des Arduino-Cores als stabil betrachten kann. Zu den Änderungen in der vorliegenden Version vermeldet man dann – unter Anderem – das in der Abbildung gezeigte.

Bildquelle: https://github.com/arduino/ArduinoCore-zephyr/releases/tag/0.55.0

Ubuntu mit Unterstützung für CIX P1-Prozessoren

Die mit zwölf Kernen ausgestattete P1-CPU aus dem Hause CIX erfreut sich seit ihres Erscheinens konstanter Beliebtheit. Eine Referenz-Implementierung wäre der OrangePi 6 Plus, über den unter https://www.mikrocontroller.net/news/orangepi-4-pro-orangepi-6-plus-einplatinencomputer-im-zeichen-der-leistung und https://www.youtube.com/watch?v=RyxSWJNOACw weitere Informationen zur Verfügung stehen.
Aufgrund der für den Desktopeinsatz mehr als ausreichenden Rechenleistung kommt, was kommen muss: im Hause Canonical arbeitet man daran, ein semioffizielles Ubuntu-Image für diesen ARM-Prozessor anzubieten.

Bildquelle: Canonical

Spezifischerweise findet sich unter der URL https://discourse.ubuntu.com/t/ubuntu-concept-goes-cix-p1/82213 neben der Möglichkeit zum herunterladen des Images auch die folgende Passage, die auf den „Beta-Zustand“ der vorliegenden Ubuntu-Variante hinweist:

1
The image comes with a Linux 7.0 kernel, based on the CIX open source release from github. In terms of drivers, we will stick entirely to open source options with an upstream-first approach.

Yocto Linux: Version 6.0 verfügbar.

Wer eine hauseigene und ressourcensparende Linux-Distribution für ein Embedded-System zusammenzustellen gedenkt, greift seit jeher auf Yocto Linux zurück.
Vor wenigen Tagen erschien die Version 6.0 des Produkts, die die von den diversen, als Rezept bezeichneten Bauanleitungen generierten Pakete aktualisiert. Spezifischerweise findet sich unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/05/14/yocto-project-6-0-wrynose-released-with-linux-6-18-lts/ ein zusammengefasster Changelog, der sich folgendermaßen präsentiert:

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     Linux kernel 6.18 LTS 
2
     Toolchain updates: GCC 15.2, glibc 2.43, LLVM 22.1, Go 1.26, and Rust 1.94. 
3
     - - -
4
     Support for building on Fedora 43, OpenSUSE Leap 16.0, and Ubuntu 26.04. 
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     . . .
6
     Systemd is set as the default init system. This change impacts nodistro builds and any distros not derived from Poky. The default init system for Poky remains sysvinit. 
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     TLS 1.0 & 1.1 support is disabled by default in OpenSSL. 
8
     Updated host system requirements: 32 GB RAM and 140 GB disk space,

Wie immer gilt, dass das Entwicklerteam „bestehenden Nutzern“ verschiedenste Dokumente an die Hand gibt, um den Umstieg zu erleichtern. Weitere Informationen hierzu finden sich im Hause CNX.

AirKamuy 150 – japanische Drohne aus Wellpappe

Drohnenkriege sind immer Wirtschaftskriege: wer mit der F-15 eine 20 000 US-Dollar kostende Drohne herunterholt, wird über kurz oder lang durch Staatsbankrott verlieren.
In Japan ist man sich dieses Problems bewusst, weshalb man nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine aus Wellpappe bestehende und dementsprechend extrem preiswerte Drohne loszulassen sucht.

Bildquelle: https://en.airkamuy.com/.

Interessant ist, dass das japanische Verteidigungsministerium und der japanische militärindustrielle Komplex an dieser Technologie immenses Interesse zeigen. Weitere Informationen zur politischen Unterstützung finden sich unter der URL https://futurism.com/robots-and-machines/japan-cardboard-drones.

Teledyne FLIR: Neue Kameramodule für Embeddedsysteme.

Im Hause FLIR gibt es Neuigkeiten. Spezifischerweise stehen die in der Abbildung gezeigten Module ante Portas – hervorzuheben ist im Fall der DragonFly-Serie vor allem ihre Fähigkeit, Informationen über ein USB 3-Interface zur Verfügung zu stellen.

Bildquelle: Teledyne FLIR

RSGB – Workshop zu Vektor-Netzwerk-Analysatoren

Die britische Amateurfunk-Organisation RSGB hat einen durchaus innovativen Weg zur Erwirtschaftung von Einnahmen gefunden. Wie in der Abbildung gezeigt bietet man Workshops zu Themen an, die Funkamateure interessieren könnte – das Thema Vektor-Netzwerk-Analysetoren ist nach Ansicht des Autors (er kämpft nach wie vor mit seinem 8753C) mehr als gelungen.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DYZF4OzFGcZ/?igsh=MXJ5YTN6M2FxeWR3NA%3D%3D

Mender: cloudbasierter Software-Aktualisierungsdienst nun mit Unterstützung für Mikrocontroller.

Aufgrund der teilweise quelloffenen Architektur ist Mender im Bereich der Open Source-Systeme seit jeher populär. Bisher galt allerdings, dass sich der Dienst auf die Aktuell-Haltung von Embedded Linux-Systemen beschränkt. Ab sofort gilt dies nicht mehr – man kündigt die Verfügbarkeit einer Mikrocontroller-Variante an:

1
Northern.tech, the leader in device lifecycle management and the company behind Mender, announces today the new release of Mender, including support for microcontrollers (MCUs). Following customer demand, the new Mender MCU client extends the same enterprise-grade OTA update infrastructure, tr

Retro, zur Ersten – Palm OS auf Fisher-Price Pixter

Dmitri Grinberg – der Programmierer ist für seine diversen Erweiterungen von Palm OS unvergessen – gelang vor einiger Zeit die Ausführung von Palm OS auf einigen Fisher Price-Spielzeugen. Unter der URL https://dmitry.gr/?r=05.Projects&proj=37.%20Pixter findet sich nun eine faszinierende Zusammenfassung des „Gestationsprozesses“, der das Reverse Engineering der nur leidlich dokumentierten Hardware en Detail dokumentiert.

Retro, zur Zweiten – Windows CE 2.11 auf Nintendo 64

Der Nintendo 64 war aufgrund seiner technischen Unterlegenheit gegenüber PS1 und Co. ins Hintertreffen geraten. Das bedeutet nicht, dass seine MIPS-basierte Architektur nicht interessant bleibt. Unter der URL https://github.com/ThroatyMumbo/WinCE64 finden sich die Ergebnisse einer „Tour der Force“, die die Ausführung einer frühen Version von Windows CE auf der Spielkonsole zum Thema hat.
Zu beachten ist, dass PocketPC-Freaks an dieser Stelle nicht auf jauchzen sollen – die Portierung tut außer dem Booten des Windows CE-Kernels nur vergleichsweise wenig.

Lesestoff: ESP32-C als Red Team-Werkzeug im Bereich des Pentesting

Der aufgerüstete Funk-Transciever des ESP32-C5 ermöglicht neue Anwendungen im Bereich des Pentesting. Seeed Studio bietet unter der URL https://www.seeedstudio.com/blog/2026/04/21/beyond-the-congestion-why-the-xiao-esp32-c5-is-the-ultimate-tool-for-wireless-auditing-and-next-gen-iot/ eine Zusammenfassung an, die sich – naturgemäß – auch mit anderen ESP32-C5-Boards umsetzen lässt.

Lesestoff, zur Zweiten – Deanonymisierung von Nutzern des Mullvad-VPNs

Der Bereich der Computersicherheit ist unter anderem deshalb so interessant, weil das Erzeugen eines „gehärteten“ Systems eine holistische Aufgabe darstellt.
Im Hause Mullvad gab es einen Designfehler, der die Deanonymisierung von Nutzern des VPN-Diensts ermöglicht. In der unter der URL https://tmctmt.com/posts/mullvad-exit-ips-as-a-fingerprinting-vector/ bereitstehenden Beschreibung findet sich die folgende Passage, die auf die „Intensität“ eingeht:

1
This particular set of IPs in the screenshot resolves to a float value between 0.2909 and 0.2943 for a difference of 0.0034, which means that 0.34% of Mullvad users share these IPs. At a ball park estimate of a 100,000 active Mullvad users, this equates to 340 users.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Cyberagentur startet Rezertifikationsprojekt, Raspberry Pi-AI-Assistent, RISC/V und mehr

Wer einmal einen zertifikationsrelevanten IBM PS/2 am Leben halten musste, wird sich über das neueste Forschungsprojekt der Cyberagentur freuen. Verschiedene RVA23-kompatible RISC/V-Boards erleichtern den Einstieg, während ein Präzisionsoszillator den AI-Rechenzentrumsmarkt zu erobern sucht.

AkzoNobel – Flugzeug-Farbinspektion per Drohne

Die Nutzung von Drohnen zur Analyse schwer zugänglicher Bereiche ist per se nicht neu. Im Hause AkzoNobel zeigt man nun ein interessantes Anwendungsfeld-Spezifischerweise möchte man Drohnen nutzen, um die Qualität der Bemalung von Luftfahrzeugen zu überprüfen:

1
The existing Iris GVI drone flies in a set grid over a planes surface and provides a full-surface visual analysis by taking up to 600 high definition photos. The coatings management software then analyzes the images to flag any issues or wear of the coatings. Employing an advanced two-drone system further boosts Aerofleets ability to precisely determine when an aircraft needs to be repainted, rather than simply using time or flight hours.

Interessant ist am vorliegenden System der Aufbau der Drohne. Das folgende Bild zeigt die Schutzkufen, die Kontakt zwischen Propeller und Luftfahrzeugaußenhaut zu vermeiden haben.

Bildquelle: AkzoNobel.

SiTime Elite 2 Super-TCXO – Präzisionsoszillator für AI-Rechenzentren.

Dass sich Präzisionsoszillatoren in den verschiedensten Bereichen gut verbreitet haben, dürfte für Leser von Mikrocontroller.net nicht wirklich neu sein.
Mit der Elite 2 Super-TCXO-Familie betritt SiTime dann doch Neuland. Im Rahmen der Ankündigung vermelden die Amerikaner nämlich, sich konsequent auf die Bedürfnisse von AI-Data Centers auszurichten:

1
Sevalia continued, To address this, the industry is driving towards a target of 10 nanoseconds time synchronization across an AI cluster, down from 1 microsecond today. We collaborated closely with leading AI system architects at hyperscalers and silicon providers and concluded that the right oscillator can significantly improve clusterwide synchronization. Thats why we developed the Elite 2 Super-TCXO. The device delivers sub-nanosecond synchronization, 10X better than target, which is enabled by its exceptional thermal and short-term stability. With these characteristics, Elite 2 minimizes time errors between GPUs, unlocking higher system utilization, greater throughput and better performance per watt. This is the result of SiTime leadership and systems thinking, applied to one of AIs hardest problems.

Bildquelle: SiTime.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Auflistung der Leistungsdaten, die sich für das vorliegende Teil folgendermaßen präsentiert:

1
     1 ns time synchronization accuracyup to 100X better
2
     ±2 ppb/°C dF/dT (frequency temperature slope)up to 25X better
3
     6 × 10⁻¹² Allan Deviation (ADEV)up to 8X lower
4
     ±50 ppb frequency stability over -40 to 105°Cup to 4X better
5
     3.2 mm × 2.5 mm (8 mm²) footprintup to 2X smaller 
6
     Digital frequency tuning simplifies timing-aware network design
7
     Eliminates activity dips and micro jumps inherent in quartz technology
8
     Resistant to shock, vibration and board bending
9

10
Availability
11
The Elite 2 Super-TCXO is sampling now, with commercial production expected in Q3 2026. 
12
The Elite 2 Super-TCXO is available in 3.2 mm × 2.5 mm plastic and 5.0 mm × 3.2 mm ceramic packages. Part numbers: SiT5234, SiT5235, SiT5434 and SiT5435.

Gasmet – FTIR-Gasanalyse ohne Referenzgas

Auf dem FTIR-Verfahren basierende Analysesysteme bewerten das volle Infrarot-Spektrum einer Gas-Probe, um anhand der Reflektionen Rückschlüsse auf verschiedene enthaltene Komponenten zu ziehen.
Bisher galt, dass hierzu eine „Referenz-Messung“, meist unter Nutzung eines Edelgases, erfolgreich war. Der in Finnland ansässige Anbieter Gasmet bietet nun ein Sonderregime an, das – wie im folgenden besprochen – ohne Referenzmessung auszukommen sucht:

1
 
2
In FTIR gas analysis, the background spectrum forms the basis of all measurements, as all sample results are compared against the selected background. Traditionally, Gasmet has recommended measuring this background using highpurity nitrogen, which remains the appropriate approach for many other applications and measurement tasks.
3
The new ambient air background option allows GT5000 Terra users to measure the background using clean ambient air just before entering the area of interest. In timecritical safety and response scenarios, this reduces preparation steps and supports faster field deployment while maintaining the intended measurement performance when background and measurement conditions are similar.

Cyberagentur: Analyse von Methoden zum Fortschreiben von Zertifikation auf neue Hardwarekomponenten

Verschiedenste Unternehmen verdienen sich mit dem Verkauf „gelagerter“ Hardware gutes Geld. Preistreiber ist, dass die Rezertifikation von kompletten Systemen noch teurer wäre.
Die Cyberagentur möchte diesem Problem mit einem neuen Forschungsprojekt namens AkoS an die Pelle rücken. Spezifischerweise wird der neue Versuch nach folgendem Schema beschrieben:

1
Die Ausgangslage ist ein strukturelles Problem: Kritische Systeme unterliegen strengen Auflagen und Zertifizierungsanforderungen. Gleichzeitig sind Zertifizierungs- und Re-Zertifizierungsprozesse häufig zeit- und ressourcenintensiv. In der Praxis kann dies dazu führen, dass bereits zertifizierte Systeme nicht oder nur verzögert aktualisiert werden, um erneute Prüfverfahren zu vermeiden. Genau dadurch entstehen jedoch Sicherheitsrisiken, weil veraltete Systeme bekannte Schwachstellen enthalten können.
2
AkoS soll deshalb Forschungsfragen adressieren, die Aktualisierung und Zertifizierung schnell, effizient und sicher ermöglichen

Wie im Fall vieler anderer Cyberagentur-Projekte handelt es sich auch hierbei um ein in Zusammenarbeit mit der EU durchgeführtes Vergabeprojekt. Weitere Informationen über Teilnahmemodalitäten und Co. finden sich im folgenden Snippet:

1
Die Teilnahme erfolgt über eine Online-Umfrage unter: https://t1p.de/8ddnp 
2
Die Veröffentlichung wurde zusätzlich im Vergabeportal der Europäischen Union bekannt gemacht: https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/319908-2026
3
Antworten können bis einschließlich 19.06.2026 (23:59 Uhr, MESZ) eingereicht werden. Rückfragen zum Verfahren beantwortet das AkoS-Team per E-Mail unter: akos-ibv@cyberagentur.de.

Nuvoton NuML – neue IDE für AI-Aufgaben

Dass Hersteller von Mikrocontrollern Software als integralen Bestandteil ihres Ökosystems ansehen, ist per se nicht neu. Im Hause Nuvoton lanciert man nun eine neue integrierte Entwicklungumgebung, die sich voll und ganz an Entwickler von AI-Systemen richtet.

Bildquelle: Nuvoton

Zu den sonstigen Leistungsdaten vermeldet man folgendes – unklar ist derzeit lediglich, welche Kosten für Nutzer anfallen:

1
This "download and run" approach allows developers to bypass tedious setup processes and immediately access intuitive project management features, where they can easily create projects for data collection, machine learning deployment, or a combination of both to facilitate rapid iteration.
2
Strong Data Collection and Conversion Features
3
Accurate data is the foundation of any AI model. NuML Studio provides full support for sensors and automatic data conversion:
4
     Support for Many Sensors: It supports 3-axis G-sensors, 16KHz Audio, and Image collection using the NuMaker-M55M1 board.
5
     Automatic Data Conversion: Collected raw data can be converted into standard formats like .csv (for sensors), .wav (for audio), or .jpg (for images) with one click.
6
     Cloud Integration: With built-in machine learning platform API support, developers can upload their collected data directly to a cloud platform for model training.
7
Automatic Project Generation for Fast Deployment
8
The core technology of NuML Studio can automatically create firmware projects that follow industry standards:
9
     Support for Popular Models: It works with the TensorFlow Lite Micro (TFLM) framework and supports quantized models.
10
     Automatic Firmware Creation: It can automatically generate Keil MDK and VS Code CMSIS projects for tasks like image classification, object detection, and keyword spotting (KWS).
11
     Hardware Optimization: For chips with an Arm® Ethos-U55 NPU (such as the NuMicro M55M1), it provides special library support to get the best performance from the hardware.

Raspberry Pi: AI-getriebene Dokumentationssuche

Dokumentation bzw das einfache Finden von Hilfe ist ein Alleinstellungsmerkmal, der der Raspberry Pi PLC das Erreichen höherer Preise für ihre Prozessrechner ermöglicht. Nun bietet man ein neues Suchsystem an, das zur Fragenbeantwortung auf künstliche Intelligenz setzt.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/search-our-documentation-by-meaning-not-keywords/

Spezifischerweise soll das AI-Modell die folgenden Datenquellen auswerten:

1
The chatbots are actually using Raspberry Pi documentation, including the html, the white papers and books stored in pip.raspberrypi.com, and some specific GitHub repositories that have documentation built into them (for example, rpi-image-gen).

3D-Druckuzustandserfassung durch Akustik bzw Vibrationsanalyse

Unbeaufsichtigte 3D-Drucker produzieren manchmal „moderne Kunst“. An der Universität zu Huddersfield arbeitet man an einem neuen, wohl von FFT-Analysatoren wie dem HP HP 3561A inspirierten Verfahren zur Vermeidung ebendieser.

BILDQUELLE https://www.mdpi.com/2075-1702/14/5/508

SiFive Performance P570 Gen3 – neuer RVA23-kompatibler RISC/V-Kern

SiFive lanciert einen neuen RISC/V-Kern, der – wie in der Abbildung gezeigt – verschiedene Erweiterungen im Bereich Vektor- und sonstige Mathematik mitbringt und somit auch für rechenintensivere Aufgaben geeignet ist.

Bildquelle: https://www.sifive.com/cores/performance-p500#product_brief

Firefly AIBOX-K3 – RVA23-kompatibler Mini-PC

Mit dem RK3588 vergleichbare Leistung auf Basis von RISC/V-Technologie verspricht Firefly im in der Abbildung gezeigten und durchaus attraktiven Gehäuse – dank Unterstützung für RVA23 funktionieren moderne Versionen von Ubuntu problemlos.

Bildquelle: https://www.firefly.store/products/aibox-k3-risc-v-edge-mini-pc

Unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/05/12/firefly-aibox-k3-an-edge-ai-mini-pc-powered-by-spacemit-k3-risc-v-soc/ finden Interessierte weitere Verweise, beispielsweise auf verschiedene unterstützte Betriebssysteme.

Lesestoff: von der Aufgabenverteilung am Arduino Uno Q.

Mit dem Arduino Uno Q belebten die Italiener eine durchaus „alte“ Technologie wieder-kombinatorische Prozessrechner gab es ja schon in Form des Arduino Yun.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2026/05/08/real-talk-building-with-arduino-uno-q/

Hervorzuheben ist, dass der Arduino Uno Q einige neue Fragestellungen aufwirft. In Zusammenarbeit mit Kamitronix steht nun ein – durchaus sehenswertes – Lehrvideo zur Verfügung, das über Besonderheiten aufklärt.

Lesestoff zum Hören – Anders Hejlsberg über Turbo Pascal, C#, TypeScript und mehr

Anders Hejlsberg ist für das Design verschiedenster Programmiersprachen bekannt. In einem unter https://newsletter.pragmaticengineer.com/p/typescript-c-and-turbo-pascal-with?utm_source=post-email- bereitstehenden Podcast spannt er nun den Bogen von Turbo Pascal bis TypeScript – nicht nur für an Anekdoten interessierte Personen faszinierende Lektüre.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

FCC-Labore auf Gegenseitigkeit, neuer Raspberry Pi-Imager, RISC/V und mehr

HOLT stellt einen neuen IC vor, der verschiedene Avionikbusse zu vereinen sucht. Bamboo Labs teasert derweil für den Lebensmittelkontakt freigegebene PLA-Filamente, während ein Angriff auf die Spannungsversorgung von nRF-SoCs das Auslesen von AES-Schlüsseln erlaubt.

Igors Lab: Von Meßaufbauten zur Bewertung der Qualität von Audio

Wer HPs Messgeräte-Portfolio studiert, findet immer verschiedenste auf Audio-Qualität spezialisierte Produktlinien. Heute wird dieses Feld von Audio Precision vorangetrieben – das Unternehmen war auf Mikrocontroller.net in der Vergangenheit immer wieder Thema.
Igors Lab – die Webseite ist eigentlich als Newsdienst für die PC-Branche bekannt – beschloss, einen „preiswerteren“ Meßprozess zusammenzustellen. Unter der URL https://www.igorslab.de/audio-messungen-von-mainboards-soundkarten-und-externen-dacs-grundlagen-fuer-neue-testreihen-im-labor/ findet sich eine – nach Ansicht des Autors durchaus lesenswerte – Zusammenfassung der verbauten Komponenten.

USA: FCC-Labore im Ausland nur noch in Staaten mit Gegenseitigkeitsvertrag

Wer eine ältere Ausgabe von Akenhurst’s Klassiker zu internationalem Recht erwirbt, stolpert – schnell – über eine Grundlagen-Erklärung des Konzepts des Tit for Tat.
Unter der URL https://www.consumerelectronicstestdevelopment.com/content/news/fcc-moves-to-restrict-foreign-test-labs findet sich nun eine Ankündigung, dass die – immer auf Krawall gebürstete Trump-Administration nun plant, Tit for Tat-Maßnahmen auch im Bereich der Testlabor-Akkreditierungen umzusetzen:

1
Under a newly adopted Notice of Proposed Rulemaking, the FCC is considering prohibiting recognition of electronic device test labs and certification bodies in countries that do not have reciprocity agreements with the United States. The proposal would require that foreign labs operate in countries with Mutual Recognition Agreements or comparable trade arrangements ensuring equal treatment of US-based labs. If adopted, affected labs would be phased out over a two-year period.

Altera FPGA AI Suite – Release 2026.1.1 ausgeliefert

Die Beschleunigung von allen Herren AI-Aufgaben ist ein Task, den man im Bereich der Arbeit mit FPGAs immer wieder antrifft. Mit Altera FPGA AI Suite bietet Altera seit einiger Zeit eine Software-Suite an, die auf die „FPGA-Konversion“ von generischen ML-Modellen spezialisiert ist.

Bildquelle: https://www.altera.com/products/development-tools/fpga-ai-suite

Spezifisch gilt nun, dass eine neue Version des Produkts ausgeliefert wurde. Als „Highlights“ betrachtet Altera folgende Funktionen:

1
Key Highlights in FPGA AI Suite 2026.1.1 
2
Optimized Spatial Architecture: 
3
Maximize parallelism and throughput for edge AI inference using spatial computing techniques, achieving deterministic, low-latency performance. 
4
Streamlined AI Development Flow: 
5
Simplify integration and accelerate model deployment, from framework import to FPGA implementation.
6
Improved Performance Efficiency: 
7
Achieve optimal performance per watt with hardware-aware AI compilation for power-constrained environments.
8
Streamlined Toolchain Experience: 
9
Work seamlessly across Quartus® Prime and development tools for a unified workflow from model optimization to deployment.
10
Expanded Model Compatibility: 
11
Bring more models to FPGA with broader support for industry-standard AI frameworks.

Raspberry Pi Imager: Erweiterungen ante Portas

Die vor wenigen Tagen durchgeführte Erweiterung des Fernwartungsdienst Raspberry Pi Connect lenkte von der unter der URL https://github.com/raspberrypi/rpi-imager/releases/tag/v2.0.9 angekündigten Betaversion des Raspberry Pi Imagers ab.
Fokus der – diversen – von den Uptoniten durchgeführten Erweiterungen und Verbesserungen ist neben der Secure boot-Funktion die Möglichkeit, neu hochgebrachte Raspberry Pi-Instanzen “direkt“ in Raspberry Pi Connect einzubinden:

1
      Pi Connect for Organisations: 
2
     New wizard flow for registering devices into a Pi Connect organisation 
3
     On-device key signing via ConnectDeviceRegistrar (HTTPS) 
4
     Track org enrolment tokens through ImageWriter 
5
     Register device identity with Connect after a Fastboot flash 
6
      CM5 / Secure Boot re-provisioning: 
7
     Rewrite SecureBootProvisioner for in-place re-provisioning 
8
     New CM5 re-provisioning pipeline in FirmwareManager 
9
     Add BootloaderImage TLV editor for pieeprom.bin 
10
     Bootfiles repacking (replaceEntry + writeToFile) 
11
     Add config-sig, RSA pubkey extraction, bootcode2712 signing 
12
     Debug toggles for force-secure-boot and signed Fastboot gadget

Holt HI-6141 – 1 Mbps und 10 Mbps 1553-Busse in einem IC

Datenbusse der 1553-Familie sind sowohl in zivilen als auch in militärischen Avionik-Aufgaben populär. Mittlerweile gilt, dass es verschiedene Versionen mit verschiedenen Geschwindigkeiten gibt.
Nun gilt, dass im Hause Holt ein „Kombinations-Chip“ ante Portas steht. Im Prinzip kombiniert er die schon bekannten HI-6130 und HI-6140 .

Bildquelle: https://www.holtic.com/documents/818-hi-6141_v-rev-newpdf.do

Bamboo Labs: PLA-Filament mit Lebensmittelkontaktzulassung verfügbar.

In Sachen 3D-Druck gibt es eine interessante Neuerung. Der im Allgemeinen gut informierte Branchen-Newsdienst 3DDruck.com berichtet unter der URL https://3druck.com/3d-druckmaterialien/bambu-lab-pla-pure-filament-mit-lebensmittelkontakt-zulassung-vorgestellt-28157224/ von einem neuen, für den Lebensmittelkontakt zertifizierten Filament:

1
. . .erste konsumentenorientierte 3D-Druck-Filament, das seine vollständige Zutatenliste offenlegt und mit einer derart reduzierten Formulierung eine Zertifizierung für Lebensmittelkontakt erreicht. Bambu Lab nennt drei Zertifikate: UL GREENGUARD für Emissionen in Innenräumen, die EU-Verordnung Nr. 10/2011 für Materialien mit Lebensmittelkontakt sowie EN 71-3 für die Sicherheit von Spielzeug.

Zu beachten ist, dass es derzeit nur diese Ankündigung gibt – Preislisten und Co. suchte der News-Autor zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung vergeblich.

RISC-V Ratified Specifications Library – zentrales Repositorium aller RISC/V-Spezifikationen.

Dass ein RISC/V-Prozessor bzw. die in ihm implementierte Assemblersprache durch eine Gruppe von Spezifikationen beschrieben ist, wollen wir als bei den Lesern bekannt voraussetzen.
Problematisch war bisher vor allem, dass diese Spezifikationen über Dutzende von Quellen verteilt waren. Das Standardisierungsgremium wendet sich diesem Problem nun mit dem in der Abbildung gezeigten Dienst zu, der eine „Sammlung“ aller Spezifikationen anzubieten sucht.

Bildquelle: https://docs.riscv.org/reference/home/index.html

Side-Channel-Attacke auf NRF-SoCs.

Seitenkanal-Angriffe haben sich im Laufe der letzten Jahre als durchaus etablierte Angriffsmethode auf alle Herren Systeme etabliert. Im Paper “Screaming Channels: When Electromagnetic Side Channels Meet Radio Transceivers” findet sich eine neue Spielart, die – wie in der Abbildung gezeigt – die „gemeinsame Versorgungsspannung“ zum Ziel hat.

Bildquelle: https://www.s3.eurecom.fr/docs/ccs18_camurati.pdf

Über die zur „praktischen Ausnutzung“ erforderliche Infrastruktur vermeldet das unter einer Open Access-Lizenz stehende Paper folgendes:

1
The physical setup consists of two main components: the target chip and an SDR to collect the traces, placed in an anechoic test chamber at a distance of 10 m from each other, as shown in Figure 5. The chip runs periodic AES encryptions with a fixed key and random plaintexts, using the tinyAES implementation included in the Nordic Semiconductor SDK4 . Moreover, the chip is configured to modulate and transmit random data according to the Bluetooth standard on a fixed channel without Adaptive Frequency Hopping (AFH)

Zu beachten ist, dass derartige Methoden – in ähnlicher Weise – schon 2018 in ODINI : Escaping Sensitive Data from Faraday-Caged, Air-Gapped Computers via Magnetic Fields vorgeschlagen wurden. Das Paper arbeitete damals auf Ebene von Workstations mit Air-Gaps – weitere Informationen finden an Sicherheit interessierte Personen unter der URL https://arxiv.org/abs/1802.02700.

PCIe 8.0 erreicht 1 TB/sec Bandbreite

Dass sich PCIe im Bereich verschiedener Prozessrechner gut etabliert, wollen wir als bekannt annehmen. Die achte Version des Standards soll nun – wie in der Abbildung gezeigt – für mehr Performance sorgen.

Bildquelle: https://www.tomshardware.com/tech-industry/pci-sig-reveals-pcie-8-0-0-5v-spec-first-draft-includes-1-tb-s-bandwidth-and-new-connector-technology

DF Robot: Flexibles AMOLED-Display mit HDMI

Flexible Displays sind in „Smartphones“ aller Herren Hersteller gut etabliert. Dort erfolgt die „Kommunikation“ mit dem Host im Allgemeinen allerdings per MiPi, während gewöhnliche Prozessrechner HDMI bevorzugen.
Im Hause DF Robot – das Unternehmen bietet allerlei Arten Prozessrechner-Zubehör an – möchte man nun ein rund 7 Zoll großes Display anbieten, das neben einer Auflösung von 2400×1080 einen HDMI-Konverter mitbringt.

Bildquelle: https://www.dfrobot.com/product-3113.html

Ploopy Bean – quelloffener TrackPoint

Im Hause Ploopy bietet man quelloffene Eingabeperipherie an. Neu ist nun ein an den in ThinkPads verbauten TrackPoint erinnerndes Gerät, das sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://ploopy.co/shop/bean-pointing-stick/

Hervorzuheben ist, dass auch die Mechanik – der Autor denkt hier beispielsweise an die diversen Federn, die den TrackPoint in Position halten – ebenfalls quelloffen sind. Ein Besuch lohnt sich also auch für all jene, die „nur“ mehr über den Aufbau von Joysticks und ähnlichen Peripheriegeräten zu lernen begehren.

SpacemiT K3 X100 – RVA23-fähige CPU nun als Entwicklerboard zu haben

Canonicals Entscheidung, in neuen Versionen von RISC/V-Ubuntu auf RVA 23 als Mindestprofil zu setzen, hat für verschiedenste Produkte (wie den OrangePi mit RISC/V-Prozessor) Probleme verursacht.
Eine der Gewinner war das Unternehmen SpacemiT, dessen Achtkernprozessor K3 X100 die benötigten ISAs nativ unterstützt. Nun gibt es von vier unterschiedlichen Anbietern Evaluationsboards, die die direkte Inbetriebnahme ermöglichen und die durch die Bank rund € 350 vor Steuern kosten.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c2u3Qh3Z

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c3GNnecR

Bildquelle: https://sipeed.com/k3

Bildquelle: https://arace.tech/products/milk-v-jupiter-2?variant=44135408894132

CartoType für Energietechniker und Infrastrukturplaner

Im Hause Cartotype – das Unternehmen bietet eine Big Tech-unabhängige Alternative zu Google Maps und Co. – hat man Energietechniker als neue Zielgruppe avisiert. Spezifischerweise ist es ab sofort möglich, die in OpenStreetMap enthaltenen Informationen im Bezug auf Stromleitungen auszuwerten und in die Renderings einzubeziehen:

1
The map shows major and minor power lines and their supporting poles and towers in light brown. The makemap tool now imports power lines and substations by default when you use the standard import rules, and the standard style sheet displays them as a new layer named power.

Grafisch präsentiert sich dies dann wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Cartotype.

AMS Osram: CMOS-Bildsensoren gehen ebenfalls in den Verkauf

Die „Zerfleischung“ des österreichischen Halbleiter-Herstellers geht unbegrenzt weiter.
Unter der URL https://investors.indie.inc/news/news-details/2026/indie-to-Acquire-CMOS-Image-Sensor-Product-Line-from-ams-OSRAM/default.aspx findet sich nun die folgende Meldung, die auf den Verkauf der CMOS-Sensorsparte hinweist:

1
ALISO VIEJO, Calif.--(BUSINESS WIRE)-- indie Semiconductor (Nasdaq: INDI), an automotive solutions innovator, has announced the signing of a definitive agreement to acquire the fabless CMOS image sensor group from ams OSRAM AG for a total consideration of 40 million euros.

Linux 7.2 – Unterstützung für AMD K5 und Cyrix-Prozessoren fällt.

Nach der „Ausrottung“ der 486 geht es in Linux 7.2 bestimmten Spielarten von Pentium-Prozessoren bzw. ihren Alternativen an den Kragen. Der im Allgemeinen gut informierte Branchen-Newsdienst Phoronix berichtet unter https://www.phoronix.com/news/AMD-K5-CPUs schlechte Nachrichten für die CPU-Oldies:

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Following the i486 farewell, TSC-less i586/i686 processors are being removed. Supporting those vintage GPUs without the Time Stamp Counter "TSC" instruction are becoming a burden on Linux kernel developers and thus the support is being removed. TSC-capable Intel Pentium processors and the likes will still be supported with this just being for TSC-less i586/i686 CPUs.

Rochester: Unterstützung für Intel-Prozessoren und CAN-Interfaces.

Die Abkündigungen im Linux-Kernelteam haben nicht dazu geführt, dass Legacy-Systeme aus der Welt verschwinden. Unter der URL https://www.rocelec.com/news/the-authorized-source-for-intels-x86 kündigt Rochester an, verschiedenste Intel-Prozessoren und Intel-Mikrocontroller anbieten zu können. Explizit betont man, dass dies auch die im PLCC-Gehäuse vorliegenden SKUs umfasst:

1
8051, 8086/8088, 80C186XL, 80C188XL, 80C196KC, and others. Over the past 15 years, Rochesters product replication engineering team has ported the 80C186XL twice in response to fab process obsolescence and ongoing customer demand. As the original PLCC packaging used on many of these Intel products became obsolete, Rochester established this assembly capability at its Newburyport headquarters, making these replication and assembly investments independently to ensure continuity for long term system partners. 
2
This Intel partnership also extends to a wide range of 32-bit and 64-bit x86 processors, with Rochester maintaining inventory of more than 2 million units across 280 part numbers. Our extensive Intel offering includes well-known families such as Xeon, Pentium, Core Duo, Celeron, and Atom processors, as well as 80286/386/486 devices.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch noch die URL https://www.rocelec.com/news/can-bus-support. Rochester berichtet dort über die Fähigkeit, verschiedene CAN-Interface-Produkte als Second Source offerieren zu können.

Lesestoff: vom Design von Schraublöchern für 3D-Drucke

Dass die Kombination aus Schraube bzw. Sechskantmutter und 3-D-gedruckten Objekt zu lustigen Effekten führen kann, hat der Autor beispielsweise unter der URL https://youtu.be/85jNyOHnDA4 dokumentiert. Unter https://makerworld.com/en/community/post/1182854 findet sich nun ein – langer, aber lesenswerter – Text, der sich mit den Problemen und Herausforderungen derartiger kombinatorischer Bauteile auseinandersetzt.

Bildquelle: https://makerworld.com/en/community/post/1182854

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Raspberry Pi-Fälschungen, UAVs, C vs Rust und große Politik

Gleich drei Übernahmen sorgen im Elektronikbereich für Aufmerksamkeit. Die Raspberry Pi PLC hat derweil mit inoffiziellen Board-Upgrades zu kämpfen, während eine ESP32-basierte Drohne für wenig Geld zu haben ist.

KISS-488 nun mit GPIB-/HPIB-Protokollanalyse

Der von HX-Engineering entwickelte GPIB-zu-Ethernet-Adapter ist für all jene ideal, die dank der integrierten Plotter-Emulation „unbürokratisch“ Bilder und Screenshots von Messgeräten herunter-kopieren möchten.
In einer vor wenigen Stunden an die Meßtechniker-Eigentümerliste verschickten Meldung verkündigt Hx-Engineering nach folgendem Schema die Verfügbarkeit einer neuen Funktion. Das Gerät kann fortan auch als Bus-Protokollanalyser verwendet werden:

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I am hoping that this will not be considered too off-topic or self-serving here. I was asked some time back by a user who needed to see the transactions going on between two HP units on the IEEE-488 bus, and have added a bus monitor ("Spy") capability to KISS-488.
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Effective immediately, KISS-488 Rev 2.65 supports a "spy" mode, giving it about 95% of the capability of a dedicated IEEE-488 Bus Analyzer. You can now monitor and view the complete action on the IEEE-488 bus, via either USB/serial (rev 2 hardware only) or TelNet (either Rev 1 or Rev 2 hardware). KISS-488 also saves the complete transaction history to nonvolatile memory, and the resulting text file can be uploaded to a PC etc. via your browser.
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This firmware can be downloaded from www.hxengineering.com/downloads, along with an updated manual, and can be programmed into any version of KISS-488. Rev 2.65 also makes the Spy setting nonvolatile, so KISS-488 will remain in Spy mode across a reset or power outage. Note that the physical hardware is such that KISS-488 will completely block the bus if left connected with power off, but as long as it is powered and in Spy mode, it has minimal impact on any IEEE-488 operations on the bus.

Grenzüberschreitende Ausbildung in Sachen Amateurfunk

In Sachen Amateurfunk – einst als „sterbendes Hobby betrachtet – gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Die deutsche Dachorganisation bietet erstens einen Webdienst an, mit dem man sich auf die Lizenz-Prüfungen vorbereiten kann. Außerdem ist eine Intensivierung im Bereich der internationalen Kooperation, sowohl in Europa als auch in Richtung der USA, geplant.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DXt5RknCNqV/?igsh=MThxMzNhanZ0aWNsaw%3D%3D

Teledyne PRISM-C UAS – AI-basierte Software zur Drohnen-Detektion.

Die Erkennung von feindlichen UAVs ist sowohl aufgrund ihrer geringen physischen Dimensionen als auch aufgrund der „schnellen Fortbewegungsweise” eine durchaus haarige Aufgabe.
Methoden der Sensorfusion, idealerweise kombiniert mit künstlicher Intelligenz, können in diesem Bereich Abhilfe schaffen. Der Rüstungs-Arm von Teledyne kündigt unter der URL https://oem.flir.com/products/prism-c-uas/?model=110-0201-90&vertical=ai&segment=oem nun ein vor allem Software-basiertes System an, das sich nach folgendem Schema auf die „Erkennung“ von einfliegenden Drohnen spezialisiert hat:

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Prism® CUAS is a software application stack that extends detection and tracking range for small drones, maximizing time to respond to emerging threats. By combining advanced image processing with AIdriven perception, the multimodal software enables earlier detection, more persistent tracks, and fewer false alarms in complex environments. 
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Prism CUAS enables reliable sub-2 × 2pixel smalldrone detection and tracking, leveraging patented denoise, local contrast enhancement, and upsampling algorithms to enhance target signaltonoise ratio (SNR) and deliver industry-leading moving target indicator (MTI) detection range. Detections are processed through an AI object detector and multiobject tracker to reduce false positives and reliably cue counterUAS measures. Detection and tracking performance are optimized for small, fast, and maneuvering targets and evaluated using industrystandard metrics including F1, mAP/mAR, and modern multiobject tracking metrics such as HOTA and MOTA, with performance dependent on target size, range, and scenario.

MQ-25A – unbemanntes „Tankflugzeug“ hat erfolgreichen Erstflug.

Im Hause Boeing arbeitet man seit einiger Zeit daran, den US-Streitkräften ein „unbemannt arbeitendes” Tankflugzeug zur Verfügung zu stellen. Nun ist – wie in der Abbildung gezeigt – der Erstflug erfolgreich verlaufen.

Bildquelle: https://www.aviationtoday.com/2026/05/01/navys-mq-25a-unmanned-tanker-finishes-first-test-flight/?oly_enc_d=5490I6317567E9J

Raspberry Pi – “Fälschungen” im Umlauf, BCM2712 nur für Raspberry Pi Foundation

Mit ausreichend Löt-Kompetenz lässt sich der Raspberry Pi in der Theorie aufrüsten – aus der Realität von immer stärker steigenden Preisen folgt, dass dies mitunter auch für “kommerzielle Akteure” interessant sein könnte. Nun tauchen die ersten derartigen auf.
Unter der URL https://www.hackster.io/news/buyers-beware-counterfeit-raspberry-pis-with-failing-ram-surface-from-an-unauthorized-reseller-84a243509f77 findet sich nun neben einer Erzählung über “Uphacks” auch eine Bestätigung dafür, dass die Raspberry Pi eine Nahebeziehung zu Broadcom hegt:

1
From Fedorovich's report, it seems that the "counterfeit" units are genuine Raspberry Pi boards  with Broadcom refusing to sell the BCM2712 system-on-chip to any other customer  which have most likely been purchased with the minimum amount of memory possible then the chips swapped out for higher-capacity versions. It's a hack that has a history, and it often works  but not if component shortages or a desire for higher profits mean you're using RAM that doesn't meet the requirements of the board.

Raspberry Pi Connect – Verbesserungen der Mobilsoftware, 2FA-Guidelines und mehr

Raspberry Pi arbeitet nach wie vor daran, einen Teil der Remote Access-Softwareparty im hauseigenen Dienst zu binden. Zu diesem Zweck bekam Raspberry Pi Connect einige Updates – Erweiterung eins ist die in der Abbildung gezeigte Möglichkeit, fortan in der Mobil-Fernwartungsapplikation eine Tastatur einzublenden.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-connect-device-tags-required-2fa-and-a-mobile-keyboard/

Außerdem gibt es Komfortverbesserungen im Bereich des Gerätefilters. Zu guter Letzt erlaubt das System fortan das Fix-Voraussetzen von Zweifaktorauthentifizierung auf Unternehmens-Policyebene.

Seeed Studio – Drohnenbausatz auf ESP32-Basis

Wer eine preiswerte Drohne sucht, findet bei Seeed Studio mit der ESP_FLY eine um rund 60 USD erhältliche Variante – als Hauptprozessor kommt ein ESP32-S3 zum Einsatz. Weitere Informationen finden sich in der als Bildquelle angegebenen URL.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/ESP-FLY-co-create-p-6744.html

Espressif / M5Stack – CardPuter mit GNSS- und LoRA- bzw Meshtastic-Radios

Der mit einer vollwertigen QWERTY-Tastatur ausgestattete CardPuter erfreut sich nicht nur bei Makern ungebrochener Beliebtheit. Nun gibt es eine Erweiterung, die den ESP32-S3 um ein GNSS- und ein LoRA-Modul ausstattet. Aus der Logik folgt, dass Meshtastic-Firmware vorinstalliert ist.

Bildquelle: https://shop.m5stack.com/products/cardputer-mesh-kit-for-meshtastic-esp32-s3

Über die Fähigkeiten des Kommunikationsmoduls vermeldet M5Stack folgendes:

1
Cap LoRa-1262 serves as the communication expansion module of the kit. It connects to the Cardputer-Adv via the EXT 2.54-14P interface, drawing power and control signals directly from the host  plug-and-play with no additional configuration required. The module is built around the SX1262 LoRa solution, supporting the 868 ~ 923 MHz band with a receive sensitivity of -147 dBm and a transmit power of +22 dBm. An RP-SMA external antenna and RF shielding ensure reliable long-range communication with strong interference immunity. An integrated AT6668 GNSS module with a built-in ceramic antenna supports multi-constellation positioning including GPS, BeiDou, GLONASS, and Galileo. The module also includes an HY2.0-4P interface for connecting external sensors.

Performancevergleich zwischen C und RUST

Über die Vor- und Nachteile von RUST lässt sich hervorragend und produktiv diskutieren. STMicroelectronics führte nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine Studie durch, die eine RUST- und eine C-Implementierung gegenüberstellte und verschiedenste Optimierungen vollzog.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2026/05/06/study-compares-rust-and-c-languages-for-embedded-firmware-development/

Essenz der Konferenz ist, dass die beiden Sprachen im Bereich roher Performance nur wenig Unterschied aufweisen – wer mehr über die Details erfahren möchte, findet unter der Bildquelle eine detaillierte Analyse durch CNX.

Renesas WS125-V2HRDKREFZ – Raspberry Pi-Alternative für Robotik

Renesas bietet seinen RZ/V2H nun in einem an den Raspberry Pi erinnernden Formfaktor an. Interessant ist an der noch nicht bepreisten Offerte unter Anderem, dass die Programmierung sowohl in Ubuntu 24.04 als auch in Zephyr erfolgen soll.

Bildquelle: https://www.renesas.com/en/design-resources/boards-kits/ws125-v2hrdkrefz#videos_training

Marki Microwave kauft Oszillator-Spezialist Saetta

Geld scheint derzeit billig zu sein. Marki Microwave vermeldet unter https://www.microwavejournal.com/articles/45674-marki-microwave-acquires-saetta-labs-expands-into-ultra-low-phase-noise-oscillator-technology die Übernahme von Saetta Labs – das in den USA ansässige Unternehmen ist auf sehr phasen-rauscharme Oszillatoren spezialisiert:

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Marki Microwave announced the acquisition of all assets of Saetta Labs, a Boulder, Colo.-based developer of ultra-low phase noise oscillator technology. The transaction, which closed April 20, integrates Saetta Labs capabilities into Marki Microwaves expanding operations and portfolio of high-performance RF solutions.

Lattice Semiconductor kauft BIOS-Anbieter AMI

Lattice Semiconductor – das Unternehmen ist ein FPGA-Spezialist – kauft den für seine BIOS-Software bekannten Anbieter AMI. Unter der URL https://www.oregonlive.com/silicon-forest/2026/05/oregon-based-lattice-semiconductor-buys-georgia-firm-for-165-billion.html findet sich unter Anderem die folgende Passage:

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Our acquisition of AMI advances our everywhere companion chip strategy and shared vision to deliver secure management and control solutions that help customers deploy complex systems faster and with greater confidence  with expanded design choice and flexibility, said Ford Tamer, Lattices CEO.

Vodafone kauft Drei England

Nach beeindruckenden Erfolgen scheint die Hutchison Whampoa ihr Engagement im Netzbetreiberbereich herunterzufahren. Unter der URL https://www.vodafone.com/news/newsroom/corporate-and-financial/vodafone-to-take-full-ownership-of-vodafone-three findet sich eine Pressemeldung, die den Verkauf der Abteilung an Vodafone vermeldet:

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Vodafone Group Plc (Vodafone) has reached an agreement for the buyout of CK Hutchison Group Telecom Holding Limited (CKHGT) from the VodafoneThree joint venture for £4.3 billion (4.9 billion) via a cancellation of shares (the Transaction). Following completion of the Transaction, Vodafone will become the sole owner of VodafoneThree, the UKs largest mobile operator and one of the fastest growing broadband providers.

Unklar ist unter Anderem die Zukunft des DreiLikeHome-Diensts, der nach dem BREXIT sehr hilfreich sein konnte…

Lesestoff: zur EU-Batterierichtlinie

Wer in der EU batteriebetriebene Hardware zu vertreiben gedenkt, bekommt von der EU-Kommission 2027 neue Richtlinien in den Weg gelegt. Weitere Informationen finden sich unter der URL https://www.supplychainconnect.com/news-trends/article/55375098/eu-battery-rules-head-toward-2027-deadline.

Lesestoff: von der Monetisierung von AI-Systemen

Die Abwiegung, wie viel Services in einem kostenlosen Basisabonnement von einem AI-System enthalten sein soll, ist schwierig. Unter der URL https://www.lennysnewsletter.com/p/why-saas-freemium-playbooks-dont finden sich lesenswerte Ausführungen zur Thematik.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Neue Bauteile: vom Audio-Balun über Transputer bis zum zerstörungsfesten USB-C-Kabel

Der April brachte – April, April – das eine oder andere interessante Bauteil, an dessen Existenz man als Nicht-Eingeweihter nicht sofort glauben mag. Hier eine kleine Liste von SKUs, die bei der täglichen Arbeit helfen könnten…

RECOM: Transformatoren für Schaltregler verfügbar.

RECOMs Push im Bereich der diskreten Komponenten setzt sich fort. Nun gibt es auch Transformatoren, deren magnetische Konstruktion auf die Bedürfnisse der Leistungselektronik optimiert ist.

Bildquelle: Recom Power.

Zu den verfügbaren Varianten vermeldet man folgendes:

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The RMR-xxx series are sub miniature 1W/2W toroidal SMD transformers designed for push-pull or full bridge topology transformer drivers, with isolation voltages from 1.5kVDC/min up to 4.5kVDC/min. The exceptions are the RMR-028 and RMR-031 parts which are high isolation SMD transformers with enhanced 5kVAC/min (7000kVDC/min) isolation voltage and wider creepage and clearance separations. They are designed to match RECOMs range of RVP-xxx push-pull and full-bridge transformer drivers.
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The RBE-xxx series are 6W to 15W bobbin-type SMD transformers designed for flyback topology transformer drivers, with isolation voltages from 1.5kVDC/min up to 6kVDC/min. or 4.5kVAC/min. They are designed to match RECOMs range of RVPW-xxx flyback transformer drivers. The RPE-021 is also a bobbin-type SMD transformer, but with enhanced 6000VDC/min isolation withstand voltage and wider creepage and clearance separations. The RPE-026 is specially designed for bidirectional battery cell charging/discharging in conjunction with the RPSV013 bidirectional PWM controller/synchronous rectifier IC.

Nuvoton Japan – TO-9 CAN-Laserdiode mit 402 nm und 4.5 W

Nuvoton ist – im Allgemeinen – für seine Mikrocontroller bekannt. Die japanische Division fertigt seit langer Zeit auch Laserdioden, und bietet SKUs mit immer höheren Leistungsdaten an.
Nun steht eine abermalige Leistungssteigerung ante Portas. Weitere Informationen finden sich unter der Bildquelle für die Abbildung.

Bildquelle: https://nuvoton.co.jp/semi-spt/apl/rd/?id=1100-0272.

CUI Devices: USB-C-Steckverbinder mit hoher IP-Klassifizierung.

Wer IT-Systeme betreut, kennt das Problem mit dem verschmutzten USB-C-Stecker mit Sicherheit.
CUI Devices bietet unter der URL https://www.sameskydevices.com/usb-type-c eine umfangreiche Liste von USB-C-Steckern an. Einige davon sind – wie in den beiden folgenden Abbildungen gezeigt – mit hoher Umgebungsresistenz ausgestattet.

Bildquelle: https://www.sameskydevices.com/product/interconnect/connectors/usb-connectors/uj32-c-h-g-smt-4-p24-tr-68

Bildquelle: https://www.sameskydevices.com/product/interconnect/connectors/usb-connectors/uj20-c-h-g-msmt-ft-p16-tr-67

TURCK FS501 – Durchflusssensor mit IO-Link.

Die Verbreitung von standardisierten Bussen im Bereich der industriellen Elektronik und Industrie-Automatisierung schreitet immer weiter fort. Im Hause TURCK lanciert man nun den in der Abbildung gezeigten Durchfluss-Sensor, der seine Informationen über ein IO-Link-Interface zur Verfügung stellt.

Bildquelle: TURCK, via https://www.turck.com/de/en/spotlight/product-news/robust-flow-sensor-with-io-link

ezurio Vela IF310 – Bluetooth 6.0-Modul mit voller Unterstützung der Audio-Funktionen

Bluetooth LE 6.0 erweitert die Audio-Übertragungsfunktionen des Standards in diversen Bereichen. Mit dem IF310 steht nun ein ESP32-artiges Modul zur Verfügung, das auf Basis eines CYW55310 von Infineon aufgebaut ist und den vollen Audio-Funktionsumfang des Standards unterstützt.

Analog Devices LT83401 – sehr rauscharmer Schaltregler.

Im Hause Analog Devices arbeitet man permanent an Leistungssteigerungen im Bereich der hauseigenen Schaltregler. Besonderer Fokus der Verbesserungen ist das Anbieten von Komponenten, die mit immer weniger Rauschen arbeiten. Nun gibt es eine neue Variante, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: Analog Devices.

Zu den Rausch-Spezifikationen vermeldet man dann folgendes:

1
     Silent Switcher® 3 Architecture  
2
     Ultra-Low RMS Noise (10Hz100kHz): 2.8μVRMS 
3
     Ultra-Low Spot Noise: 4nV/Hz at 10kHz 
4
     Ultra-Low EMI Emissions

ROHM ML7670 / ML7671 – sehr kompakter NFC-Charging-Chip für Kleinstgeräte.

Im „großen“ Bereich – man denke an das Laden von Handy und Co – ist die von Palm mit dem Touchstone eingeführte drahtlose Ladetechnologie nicht mehr wegzudenken.
Weniger bekannt ist, dass das NFC-Forum ebenfalls eine eigene Variante vorantreibt.
ROHM bietet zwei für diese Technologie optimierte Lade-ICs an. Weitere Informationen zu den Offerten finden sich in den beiden Abbildungen.

Bildquelle, beide: https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7665&lang=en

Analog Devices ADL6346B – Vorverstärker für RF-DACs.

Das direkte Ausgeben von RF-Wellenformen aus verschiedensten Digital-Analog-Wandlern ist mittlerweile gut etablierte Prozedur. Analog Devices bietet nun einen „Zwischenverstärker“ an, die für das Verbinden dieser Komponenten mit dem Leistungsverstärker optimiert ist.
Seine interne Struktur präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Analog Devices.

Espressif ESP32-C3-DevKit-RUST-2 – neues Rust-Entwicklerkit auf Basis des ESP32-C3

Espressif experimentiert nach wie vor mit Rust. Mit dem ESP32-C3-DevKit-RUST-2 steht nun ein neues, auf die Bedürfnisse der Rust-Entwicklung optimiertes Entwicklerkit ante Portas. Es verwendet einen ESP32-C3, und bringt einen Temperatur- und Feuchtigkeitssensor als Datenquelle mit.

NXP ARA2-M2-16G-GT – AI-Beschleuniger als M2-Karte.

Die Ara240-MPU fängt nun an, bei Distributoren aufzutauchen. Neben den alleinstehenden Chips gibt es auch eine M2-Karte, die sich direkt in die Slots verschiedener Prozessrechner stecken lässt.

NXP i.MX95 – Industrie-Applikationsprozessor mit vielen Kernen.

Wer einen zum Ara 240 “passenden“ Hauptprozessor sucht, wird mit dem i.MX95 bedient. Auch diese MCU kommt nun in die Distribution – zur Erinnerung sei auf das Kernkomplement hingewiesen:

1
Multicore processing 
2
     6x Arm® Cortex®-A55 multicore complex 
3
     1x Arm Cortex-M7 
4
     1x Arm Cortex-M33 
5
     NXP elQ Neutron Neural Processing Unit

Eine Beispiel-Bepreisung für die Variante MIMX9536CVZXNAC ist in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/MIMX9536CVZXNAC?ccy=EUR&ctry=DE

Digi XBee Hive Border Router – WiSUN-Router verfügbar.

Im Hause Digi bietet man mit der XBee-Familie eine flexible Serie von ESP32-artigen Modulen an, die den WiSUN-Meshstandard unterstützen. Nun gilt, dass auch die dazugehörenden Basisstationen bzw. Router in der Distribution auftauchen.

Arduino ASX00085 – Breakout-Board für den Arduino Uno Q.

Auf der Unterseite des Arduino Uno Q findet sich eine Serie von Steckverbindern, die die diversen Signale exponieren. Mit der ASX00085 steht nun eine offizielle Breakout-Platine zur Verfügung, die – wie in der Abbildung gezeigt – den bequemen Zugriff auf die diversen Signale ermöglicht.

Bildquelle: Arduino.

Triad Magnetics HS-56-TH – Balun für Audio-Anwendungen.

Im Hause Triad steht eine neue Spielart von Transformatoren zur Verfügung, die – wie in der Abbildung gezeigt – konsequent auf die Bedürfnisse von Audio-Anwendungen optimiert ist.

Bildquelle: Triad Magnetics

Amphenol 10177780 – extrem dünnes USB-C-Kabel.

Im Bereich VR- und ähnlichen Anwendungen gilt, dass USB-C-Steckverbinder bzw. Kabel weit verbreitet sind. Mit dem 10177780 schickt Amphenol nun 1,2 m langes USB-C-Kabel ins Rennen, dass das volle Signalkomplement – explizit auch die Video-Signale – führt. Dabei soll es besonders leicht und sehr biegerobust ausfallen.
Zu beachten ist allerdings, dass sich Amphenol diese Leistungsfähigkeit gut bezahlen lässt. Die folgende Abbildung liefert einen Preisvergleich.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/10177780?ccy=EUR&ctry=AT

StarTech HKLP7505B – Klettverschluss zum Kabel-Management

In High End-Consumerelektronik findet man immer wieder „Klettverschlüsse“ zum Zusammenfassen von Kabeln. Im Hause StarTech gibt es nun verschiedenste Rollen aus diesem Material, die bei Distributoren erhältlich sind.

Bildquelle: StarTech.

Amphenol FCI CoolPower® HD

Wer Steckverbinder in mechanisch knappen Bereichen einsetzt, hat mit den Auslösesystemen mitunter Platz Probleme. Amphenol liefert nun eine neue Steckverbinderart aus, die – wie in der Abbildung gezeigt – einen sehr kompakten Mechanismus für die Kabel-Sicherung anbietet.

Bildquelle: Amphenol.

GCT MMCX – SMA-iPEX-Pigtails mit IP67

Im Hause GCT gibt es verschiedene Pigtail-Kabel, die das Exponieren von Antennen in Gehäusen ermöglichen. Interessant ist bei der von GCT angebotenen Variante dieses an sich bekannten Produkts, dass der SMA-Steckverbinder mit hoher IP-Zertifizierung angeboten wird.

XMOS XCORE.AI – eine MCU auf der Spur des Transputers

Im Hause XMOS arbeitet man seit längerer Zeit an „massiv parallelen“ Mikrocontrollern, die – analog zum Transputer – verschiedensten AI-Aufgaben durch massive Parallelisierung an die Pelle zu rücken suchen.

Bildquelle: XMOS

Die ersten dieser Controller tauchen nun in der Distribution auf. Zu beachten ist außerdem, dass man mit der VocalFusion-Familie eine Serie von Audio-optimierten Chips zur Verfügung stellt.

TE Connectivity / Measurement Specialties OPS3

Die Überwachung der diversen chemischen Parameter von Ölen ist in der industriellen Automatisierung eine immer wieder anzutreffende Aufgabe. TE Connectivity schickt nun ein mit einem CAN-Bus ausgestattetes Produkt ins Rennen, das sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: TE Connectivity.

VEGALAS™ Power PLPM6 455OA_L: 455 nm – 20 W-Laser mit fast 50 % Effizienz.

Auch im Hause AMS Osram arbeitet man an der „Verbesserung“ der Effizienz der hauseigenen Produkte. Die in der Abbildung gezeigte Assembly ist eine Laserdiode mit 21 W Ausgabeleistung, die 45 % Effizienz erreichen soll.

Bildquelle: Osram.

Bourns SRP2008DP – geschirmte SMD-Induktoren für Schaltregler.

Geschirmte Induktoren helfen im EMI-Labor bei der Problemvermeidung. Bourns schickt nun eine neue Serie von SMD-Induktoren ins Rennen, deren Parameter
sich wie in der Abbildung gezeigt präsentieren.

Bildquelle: Bourns

Yageo / Pulse Electronics HXE1 – Isolationstransformator für industrielles Ethernet mit 10 Kilovolt „Widerstandsfähigkeit“.

Im zur Yageo-Gruppe gehörenden Haus Pulse Electronics gibt es eine neue Komponente, die auf die Bedürfnisse des industriellen Ethernet-Anwenders optimiert ist. Spezifischerweise präsentiert sich der Aufbau des Isolationstransformators wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Yageo.

Teltonika RUT202 – Dual SIM-LTE-Router

LTE und Co. haben sich mittlerweile auch im industriellen Vernetzungsbereich gut etabliert. Mit dem RUT202 stellt Teltonika einen industriellen Router zur Verfügung, der intern wie ein Dual SIM-Telefon aufgebaut ist. Intention davon ist, dass das System Netzausfälle bei einem Provider durch Umschalten auf die zweite Sim umschiffen kann, was die Zuverlässigkeit der Verbindung erhöht.

Teltonika RUTXR1 – rackmontierbare Variante.

Wer eine rackmontierbare Variante des soeben vorgestellten Produkts erwägt, und von der Verfügbarkeit von einigen Ethernet-Ports profitiert, wird mit SKU RUTXR1 glücklich. Sie präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Teltonika.

Carlo Gavazzi EM600 – Energieverbrauchsmonitor mit Ethernet-Interface.

Im Hause Carlo Gavazzi arbeitet man permanent daran, intelligentere Stromverbrauchs-Überwachungssysteme zu lancieren. Die neueste Lütte präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt – zu beachten ist, dass die Ethernet-Ports das Hintereinanderschalten von mehreren Monitoren erlauben.

Bildquelle: Carlo Gavazzi.

onsemi NL3V1T244/34 – sehr simpler Voltage-Level-Konverter

Manchmal muss man nur ein Signal zwischen zwei Spannungswelten transferieren. OnSemi begegnet diesem Begehr nun mit den in der Abbildung gezeigten Familie.

Bildquelle: OnSemi.

Zu beachten ist außerdem, dass die Bauteile “sehr schnell“ arbeiten – im Datenblatt finden sich die folgenden Informationen:

1
380Mbps (1.8V to 3.3V translation) 
2
     200Mbps (1.1V to [1.8V, 2.5V, 3.3V] translation) 
3
     150Mbps (1.1V to 1.5V translation) 
4
     100Mbps (1.1V to 1.2V translation)

RECOM Power RACM65S-K/277 – AC/DC-Konverter mit breitem Eingangsspannungsbereich.

Wer seinen AC-DC-Konverter von der Stange kauft, erspart sich Zertifikations- und Designaufwand. Im Hause RECOM Power gibt es nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine Gruppe neue Offerte, die sowohl mit hoher Effizienz als auch mit kompaktem Aufbau beeindrucken.

Bildquelle: RECOM

Atmosic Technologies ATM3405 – sehr effizientes Bluetooth LE-Funkmodul .

Im Bereich Bluetooth LE-Funkmodul liefern sich die diversen Hersteller eine Material-Schlacht im Bereich der „Einsparung“ von Energieverbrauch. Mit dem ATM3405 steht nun eine neues Chip-Familie ante Portas, die ihren besonders geringen Energieverbrauch betont.

Bridgetek MC-0301-01A – Modbus-LED-Dimmer.

Im Bereich der „industriellen Automatisierung“ kann man schlüsselfertige Produkte profitabel verkaufen. Im Hause Bridgetek offeriert man nun einen Dimmer für LED-Beleuchtung, der – wie in der Abbildung gezeigt – einen Modbus-Eingang mitbringt.

Bildquelle: Bridgetek.

Stackpole – Neues aus der Welt der Widerstände.

Im Hause Stackpole arbeitet man permanent daran, Innovationen im Bereich der passiven Komponenten anzubieten. Erstens gibt es neue Dickschicht-Widerstände, die mehr Wärme abführen können:

1
        Rising power density in modern electronics is pushing traditional thick film chip resistors beyond their thermal limits.  In applications where high power dissipation, electrical isolation, and long-term stability must coexist, aluminum nitride (AlN)based thick film chip resistors are becoming the preferred solution.
2
. . .
3
        RMAN chip resistors deliver power ratings up to 2.4 W in 1206 and 3.4 W in 2512 packages while maintaining safe hotspot temperaturesperformance difficult to achieve with alumina-based thick film designs.

Außerdem arbeitet man daran, die Konstruktion von Shunt-Widerständen zu verbessern. Ziel ist hier die Möglichkeit, mehr Wärme abzuführen:

1
        Achieving true high power in a compact footprint is no small feat, but Stackpoles CSSU2512 delivers with a genuine 5 W rating in a standard 2512 size. Its all metal construction and efficient thermal design utilizing proprietary internal heat sink materials significantly lower thermal resistance, enabling 5 W performance with thermal behavior comparable to typical 2512 current sense resistors rated at just 3 W. This advanced heat handling reduces stress on the PCB and nearby components, improving stability and long term reliability in high density power designs. With 0.5 20 mΩ values, 1% tolerance, 50 ppm TCR, and AEC compliance, the CSSU2512 is built for demanding applications where high power and high reliability matter.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Arduino App Lab-Erweiterung, Jetson-Abkündigungen, neue Messtechnik und mehr

Der Monat endet mit diversesten Neuerungen: die Breite der Meldungen reicht von einer aktualisierten Variante des Z-Wave-Stacks bis zu einem neuen FPGA mit umfangreichem Interfaceportfolio. Was es zu Beachten gibt, vermelden wir hier.

Z-Wave 8.0: mehr Geräte, weniger Energieverbrauch

Im Hause des von SiLabs vorangetriebenen Vernetzungsstandards Z-Wave gibt es ebenfalls Neuerungen. Spezifischerweise wird unter der URL https://www.silabs.com/blog/z-wave-sdk-8-0-is-engineered-for-1024-node-scale die achte Version des SDKs angekündigt, die nach folgendem Schema Unterstützung für „mehr“ Geräte im Verbund erlaubt:

1
Z-Wave SDK 8.0: Long Range Scaling to 1024 Nodes
2
The Long-Range Tx Power Algorithm has been fundamentally redesigned to enable deterministic performance at scale with full support for leveraging dynamic power algorithm across 1024 nodes.
3

4
Z-Wave SDK 8.0: Intelligent Network Behavior Under Load
5
As networks grow, static assumptions begin to limit performance. SDK 8.0 introduces a more intelligent approach to throughput management, with network-composition-aware dynamic speed selection that improves congestion handling and supports higher device density

Im Hintergrund wurden außerdem Optimierungen vorgenommen, um den Energieverbrauch des Funksystems zu reduzieren.

Arduino Lab: Möglichkeit zur Erzeugung hauseigener Bricks

Mit dem Arduino Uno Q führte man im Hause Arduino eine neue Entwicklungsumgebung ein, die das Erzeugen von AI- und sonstigen Systemen aus vorgefertigten Funktionsziegeln ermöglichte.

Bildquelle: Arduino

Bisher war der Entwickler bei Nutzung dieser Funktion auf die diversen von Arduino zur Verfügung gestellten Bricks beschränkt. Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/04/29/arduino-app-lab-0-7-custom-bricks-are-here/ findet sich nun die folgende Ankündigung, dass fortan auch „eigene“ Bricks erzeugt und im Arduino-Ökosystem angeboten werden dürfen:

1
Custom Bricks come in two varieties, suited to different levels of complexity:
2
1. Python-only Bricks
3
The simplest approach. Create a Python library that exposes an API to your main program. Perfect for utility functions, data processing, or custom algorithms you want to reuse across projects.
4
2. Python + Container Bricks
5
Add Docker containers to your Brick for more powerful capabilities. Run specialized tools, APIs, or services alongside your app.

Espressif: Integration in Claude Desktop Buddy mit vorgefertigten SDK

Spätestens mit der Auslieferung des ESP32-P4 wurde klar, dass Espressif seine Zukunft im Bereich der HMI-Systeme mit Cloudanbindung sieht.
Im Bereich der AI-Assistenten steht nun ein neues SDK ante Portas, dass die Integration in Claude ermöglicht. Weitere Informationen finden sich in der Abbildung und dem verlinkten Repositorium.

Bildquelle: https://github.com/espressif/esp-desktop-buddy/

NVIDIA: Bereinigung des Jetson-Portfolios aufgrund steigender Arbeitsspeicherpreise

Das Arbeitsspeicher aufgrund der KI-Blase immer teurer wird, war hier in der Vergangenheit immer wieder Thema. Während man im Hause Raspberry Pi darauf mit Preiserhöhungen reagiert, „beschneidet“ NVIDIA das hauseigene Portfolio.
CNX berichtet unter Berufung auf verschiedene Distributoren unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/04/30/nvidia-phases-out-several-jetson-modules-due-to-high-lpddr4-ram-prices-and-tight-supplies/ darüber, dass in den folgenden vier Familien ein Kahlschlag bevorsteht:

1
     NVIDIA Jetson TX2 NX (4GB and 8GB) 
2
     NVIDIA Jetson TX2i (all SKUs) 
3
     NVIDIA Jetson AGX Xavier (32GB and Industrial) 
4
     NVIDIA Jetson Xavier NX

Wer eines dieser Module verwendet, sollte sich – sofort – Gedanken über einen Last Time Buy bzw. den Umstieg auf noch nicht angekündigte Varianten machen.

AMD Versal™ Prime VM2152 – hoch leistungsfähige Interfaces in preiswertem FPGA

FPGAs-Anwendungen leben davon, große Mengen von A nach B zu schaffen. Einige der hierfür idealen Interfaces waren bisher – im Allgemeinen – den Spitzenlinien der Hersteller vorbehalten.
AMD möchte dies nun mit dem in der Abbildung gezeigten Produkt ändern.

Bildquelle: https://www.amd.com/en/blogs/2026/the-sweet-spot-for-highspeed-memory-ethernet-crypto-and.html?

Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man folgendes:

1
AMD Versal Prime VM2152  Key Highlights
2
     6400 Mb/s LPDDR5  High bandwidth, efficient memory subsystem 
3
     5600 Mb/s DDR5  Balanced performance for embedded systems 
4
     112G Transceivers  Enables high data rate connectivity 
5
     400G High-Speed Crypto (HSC) Hard IP  Built-in security acceleration 
6
     Up to 10 Gb/s MIPI C-PHY & 4.5 Gb/s D-PHY  Advanced sensor interface capability

MicroPython für FPGAs – update ante Portas.

Die Aktualisierung der Basis-Version von MicroPython schlägt nun auch in Richtung der liteX-Portierung durch. Wie in der Abbildung gezeigt gibt es eine Aktualisierung, die unter anderem Unterstützung für neue Interfaces mitbringt.

Bildquelle: https://github.com/litex-hub/micropython/blob/litex-rebase/ports/litex/README.md

Armbian: nun mit Ubuntu 26.04LTS

Die neueste Version des von Canonical gepflegten Linux erfreut sich in der Community nicht immer der größten Beliebtheit. Sei dem wie es sei, gibt es nun eine Armbian-Version, die die neueste Ubuntu-Version als Basis hat.
Interessant ist, dass man in der Ankündigung explizit betont, keine snap-Pakete zu unterstützen:

1
Armbian has released images based on Ubuntu 26.04 LTS, codenamed Resolute Raccoon the latest long-term support base. As always, Armbian applies its own platform-optimized kernel, board-specific patches, and tested drivers on top so what you get is a clean, stable foundation across SBCs, PCs, and cloud environments, with no Snap packages, fully compatible with the Ubuntu ecosystem, and no surprises.

EU-Kommission: Befragung der Entwickler im Bezug auf „Frei-Haltung von Android“.

Der Trend im Bereich der Androidentwicklung geht klar in Richtung eines Mehr an Gängigleien für den Entwickler. Unter der URL https://digital-markets-act.ec.europa.eu/dma100220-consultation-proposed-measures-interoperability-google-android-article-67-dma_en? hat die EU-Kommission nun einen Call for Proposals veröffentlicht, der sich mit Maßnahmen zur Offen-Haltung von Android auseinandersetzt:

1
The Commission is consulting third parties on the draft measures that Alphabet must implement to ensure effective interoperability with AI services on its Android operating system (Google Android), as required by Article 6(7) of the DMA.

Wer Android als Entwickler einsetzt, ist gut beraten, seine „Schmerzpunkte“ hier zu melden.

USBpwrMe – USB-PD-Adapter fürs Labornetzgerät.

Insbesondere während dem Design wünscht man sich oft, ein USB-Gerät aus einem Labornetzteil versorgen zu können. Mit dem derzeit noch im Crowdfunding befindlichen und in der Abbildung gezeigten Adapter lässt sich dies bewerkstelligen. Wichtigster Vorteil ist – naturgemäß – die Möglichkeit, den Stromverbrauch des DuT sehr genau zu überwachen.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/ks-elektronikdesign/usbpwrme

PicoTest: Shunts mit Bandbreite im GHz-Bereich

Im Hause Picotest ist man seit jeher auf alle Arten „spezialisierte“ Messtechnik konzentriert. Unter der URL https://www.picotest.com/insights/picotest-introduces-ultra-low-inductance-ghz-bandwidth-current-shunt-technology-at-apec-2026/ kündigt man nun die Fertigstellung eines „neuartigen“ Shunt-Widerstands an, die sehr geringe Induktivität und dementsprechend hohe Bandbreite bieten soll:

1
Unlike conventional resistors, the Picotest current shunt is designed as a distributed electromagnetic structure, optimizing internal coupling, geometry, and current paths to achieve unprecedented performance.
2
Key innovations include:
3
 Ultra-low insertion inductance (~2 pH contribution in real systems) minimizing circuit disturbance
4
 GHz-class bandwidth capability, enabling measurement of sub-nanosecond switching events
5
 Optimized internal coupling to reduce ESL without degrading resistance accuracy
6
 Integrated thermal and electromagnetic design, including reference plane and heat spreading structures
7
 Production-ready form factor suitable for PCB integrationnot just lab setups

PicoScope 7.2.19 – ARM-Unterstützung universell

Der PC-Oszilloskop-Spezialist Picotest bietet ebenfalls eine Neuigkeit an. Spezifischerweise gibt es eine neue Version der Betriebssoftware, die die folgenden Funktionen mitbringt:

1
The latest update to PicoScope 7 is officially live and its a game-changer for hardware efficiency. The headline feature? Native ARM64 support across Windows macOS, and Linux.
2

3
By ditching emulation layers (like Rosetta 2), users on Apple Silicon or Snapdragon hardware will see a massive boost in performance, think faster waveform rendering, lower latency on deep-memory captures and better battery life.
4

5
Whats New in This Release? 
6
     User Offset Correction: Maintain reliability for the PicoScope 3000E between calibration cycles. 
7
     Atan2 Math Function: Calculate angular position directly from quadrature signals without exporting data. 
8
     Time at Channel Level: A new automated measurement for advanced pulse characterization. 
9
     Capture Playback: Replay waveforms at adjustable speeds to find glitches faster. 
10
     More Upgrades: NMEA 2000 decoding, transparency controls and improved UI shortcuts.

Fritzing: Version 1.0.7 erschienen.

Mit – ungewöhnlich wenig – Medienaufmerksamkeit ist vor einiger Zeit eine neue Version des insbesondere im Maker-Bereich populären Programms Fritzing erschienen. Die Neuigkeiten präsentieren sich wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://fritzing.org/releases/1-0-7

Emteria: Wartungsmaßnahmen stehen bevor

Im Haus des Industrie-Androids deutscher Bauart gibt es eine Server-Wartungsankündigung. Am 5. Mai gilt, dass die diversen Clouddienste für einige Stunden lang nicht zur Verfügung stehen:

1
 May 5, 2026, from 10:30 to 12:00 CEST
2
This maintenance is necessary to ensure the continued security, stability, and performance of our services. While we continuously update our systems with minimal disruption, the changes required in this case make a short downtime unavoidable.
3
During the maintenance window, all online services will be affected, including our public APIs and Device Hub. This may impact device activation, device management, as well as OS and application updates.

Tindie: Stellungnahme der neuen Eigentümer

Die „Aufregung“ um die Offlinenahme von Tindie führte nun zu einer Reaktion. Die neuen Käufer schickten eine Mail an alle registrierten Nutzer der Plattform, die nach folgendem Schema über die Zukunftspläne zu informieren sucht:

1
My name is Gongyu Su, and I am writing on behalf of the new Tindie ownership team.
2

3
First, we sincerely apologize for the recent downtime and the disruption it caused. We understand that many buyers and community members were left without clear information during the transition, and that this created frustration and concern.
4
Tindie is now owned by EETree LLC, a -Washington State company. Our team took over Tindie because we believe it remains an important platform for makers, hardware creators, engineers, and independent sellers around the world.
5

6
The recent transition was more complex than expected. Tindie runs on an older technical framework with many connected services, and the migration from the previous operating environment to the new one took longer and caused more disruption than anyone wanted.

Space Tech Expo Bremen: Voranmeldung mit kostenlosen Tickets läuft.

Auch dieses Jahr wird in Bremen wieder eine Ausgabe des Space Tech Expo stattfinden. Wer sich schon jetzt ein Ticket beschafft, bekommt dieses kostenlos. Weitere Informationen finden sich in der Abbildung.

Bildquelle: https://register.visitcloud.com/survey/355iteqnkdzyj?

OGH in Österreich: Einschränkung des Umfangs von DSGVO-Selbstauskünften.

Eine DSGVO-Selbstauskunft verursacht im allgemeinen erheblichen Aufwand, und kann schon einmal zur Lenkung von Verhalten herangezogen werden.
Eine Entscheidung des österreichischen OGH legt dieser Vorgehensweise nun insofern Grenzen an, als der „Empfänger“ des Auskunftsbegehrens nicht mehr unbedingt Originalkopien der vorgehaltenen Dokumente zur Verfügung stellen muss. Spezifischerweise findet sich unter der URL https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Fachgebiet=&Gericht=OGH&Rechtssatznummer=&Rechtssatz=&Fundstelle=&Spruch=&Rechtsgebiet=Undefined&AenderungenSeit=Undefined&JustizEntscheidungsart=&SucheNachRechtssatz=False&SucheNachText=True&GZ=6%20Ob%20170%2F25f&VonDatum=&BisDatum=16.04.2026&Norm=&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=&Position=1&SkipToDocumentPage=true&Dokumentnummer=JJT_20260318_OGH0002_0060OB00170_25F0000_000 die folgende Passage:

1
    Nach der Rechtsprechung des EuGH bezieht sich der Begriff Kopie nicht auf ein Dokument als solches, sondern auf die personenbezogenen Daten, die es enthält und die vollständig sein müssen. Die Kopie iSd Art 15 Abs 3 DSGVO muss daher alle personenbezogenen Daten enthalten, die Gegenstand der Verarbeitung sind (vgl EuGH C-487/21, Österreichische Datenschutzbehörde und CRIF, Rn 32; C-307/22, FT gegen DW, Rn 72). Eine rein allgemeine Beschreibung der Daten, die Gegenstand einer Verarbeitung sind, oder ein Verweis auf Kategorien personenbezogener Daten entspräche dem Erfordernis einer Kopie nicht (EuGH C-487/21, Österreichische Datenschutzbehörde und CRIF, Rn 21; C-579/21, Pankki, Rn 64).
2
[9]                 Die Kopie muss eine originalgetreue und verständliche Reproduktion aller personenbezogenen Daten enthalten, die Gegenstand der Verarbeitung sind. Das kann das Recht voraussetzen, eine Kopie von Auszügen aus Dokumenten oder gar von ganzen Dokumenten, die diese Daten enthalten, zu erhalten, wenn die Kontextualisierung der verarbeiteten Daten erforderlich ist, um ihre Verständlichkeit zu gewährleisten, oder wenn die Zurverfügungstellung einer solchen Kopie sonst unerlässlich ist, um der betroffenen Person die wirksame Ausübung der ihr durch die DSGVO verliehenen Rechte zu ermöglichen (EuGH C-487/21, Österreichische Datenschutzbehörde und CRIF, Rn 41, 45; C-579/21, Pankki, Rn 64 ff; C-307/22, FT gegen DW, Rn 74 f; vgl Bäcker in Kühling/Buchner, Datenschutz- Grundverordnung/BDSG4 [2024] Art 15 DS-GVO Rn 40c ff).

Lesestoff: it’s the year of the Zephyr

Im Hause NXP verstärkt man die in Fokussierung auf Zephyr. Unter der URL https://www.nxp.com/company/about-nxp/smarter-world-blog/BL-26-TRACK-TO-BE-PIVOTAL-YEAR-FOR-ZEPHYR findet sich ein lesenswertes Tutorium, das die Inbetriebnahme und die ersten Schritte mit dem Echtzeitbetriebssystem der Linux Foundation erklärt.

Lesestoff: Quellcode von MS-DOS 1.0 veröffentlicht.

Wer im Pleistozän der Computertechnik mit IBM PS/2 und Co aufgewachsen ist, erinnert sich mit Sicherheit an MS-DOS. Unter der URL https://github.com/DOS-History/Paterson-Listings ist nun der Quellcode der Version 1.0 des Betriebssystems einsehbar.

Lesestoff: zur Nutzung von Fuzzing im IoT-Bereich.

Fuzzer arbeiten mit zufällig veränderten Eingabedaten und sind in der Computer-Sicherheitsforschung, aber auch der Stabilitätskontrolle von Systemen nicht mehr wegzudenken.
Im unter der URL https://link.springer.com/article/10.1007/s43926-026-00302-0?utm_source=springer_etoc&utm_medium=email&utm_campaign=CONR_43926_AWA1_GL_DTEC_054CI_TOC-290426&utm_content=etoc_springer_20260429 bereitstehenden Paper Protocol guided mutation fuzzing to automatically discover vulnerability in commercial IoT devices finden an der Technologie interessierte Personen konkrete Überlegungen dazu, wie sich der Prozess zur Verbesserung von Sicherheit und Stabilität im IoT-Bereich einsetzen lässt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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