Alwin Walther: vom Rechenstab zum Computer

Wir können ihn den erste deutschen Informatiker nennen, obwohl es das Wort zu seinen Lebzeiten noch nicht gab. Der 1898 geborene Alwin Walther leitete von den 1930er-Jahren bis 1966 das Institut für Praktische Mathematik der Technischen Hochschule Darmstadt. In dieser Zeit entwickelte er analoge Rechengeräte und auch den Darmstädter Elektronischen Rechenautomaten DERA. Walther starb 1967….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Rechnen mit Maschinen", Ada Lovelace, Alwin Walther, Buchungsautomat, DERA, Deutsches Museum, Differenzmaschine, ELARD, Hochschule Darmstadt, Howard Aiken, IBM 650, IBM 7040/1401, IFIP, Institut für Praktische Mathematik, Integrieranlage IPM-Ott, IPM, pythagoreische Skala, Rudolf Kühn, System Darmstadt, Technische Hochschule Darmstadt, Universität Erlangen, Wilfried de Beauclair

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Pollin insolvent, Arduino mit Zephyr, quadratische Displays uvam

Der Monat endet mit traurigen Nachrichten: im Hause Pollin wurde ein Insolvenzverwalter bestellt. Arduino treibt derweil die Umstellung von mbed auf Zephyr weiter fort. Espressif kündigt derweil eine Entwicklerkonferenz in Milan an. Was es am Ende des Monats sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Arduino Code für Zephyr als stabil deklariert

Dass ARM’s Abkündigung von MBED OS bei Arduino nicht unbedingt zu Freudensprüngen geführt hat, dürfte aus der Logik folgen. Sei dem wie es sei, vermelden die Arduinisten unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/07/29/arduino-core-on-zephyr-0-90-0-is-officially-stable-and-leaving-beta/ nach folgendem Schema die Stabilisierung des Cores:

1
We are thrilled to announce the release of version 0.90.0 of the ArduinoCore-zephyr. This is a major milestone: we are officially exiting the beta phase and marking the core as stable. Achieving this goal is the culmination of months of testing, architectural refinement, and community feedback.
2

3
As we establish this core as our primary framework for advanced hardware, we are also beginning the deprecation phase for the corresponding legacy cores based on mbedOS, which has just now reached End of Life status.

Neben kleinen Verbesserungen gilt der RP2040 nun ebenfalls als unterstützt – die HCL präsentiert sich nun folgendermaßen:

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Full hardware compatibility list
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     Arduino® UNO Q board 
3
     Portenta H7 
4
     Portenta C33 
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     Arduino® Opta microPLC 
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     Arduino® GIGA R1 WiFi board 
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     Nano Matter board 
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     Nano RP2040 Connect (New!) 
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     Nano 33 BLE 
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     Arduino® Nicla Sense ME module 
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     Nicla Vision module

Pollin in Insolvenz, Fortführung geplant

Im Hause Pollin – traditionell war man auf die Verwertung von Restposten aus der Elektronikfertigung spezialisiert – steht Unbill ante Portas.

Bildquelle: https://www.pollin.de/

Der Donaukurier berichtet nun unter https://www.donaukurier.de/nachrichten/regionale-wirtschaft/betrieb-geht-weiter-pollin-in-pfoerring-muss-insolvenz-anmelden-21668624 nach folgendem Schema über das Stellen eines Insolvenzantrags:

1
Unser Ziel ist die Fortführung des Unternehmens, sagte am Mittwoch der Nürnberger Rechtsanwalt Joachim Exner, er ist als Insolvenzverwalter bestellt.

Die ucnet-Community diskutiert das Thema unter der URL Beitrag „Pollin ist pleite :-(„ kontrovers – bitte dieses Thema nicht im Forum der Newsmeldung aufarbeiten!

Espressif: Dev Con nun in Präsenz

In den letzten Jahren hielt Espressif die Dev Con vor Allem als Onlineveranstaltung in Form eines Youtube-Streams ab. Nun gilt, dass man sich auch vor Ort treffen kann – als Kulisse wurde Milano auserkoren.

Bildquelle: https://devcon.espressif.com/?

Zu beachten ist, dass dies keine Abkehr vom Konzept der Onlineveranstaltung darstellt – es ist nach wie vor geplant, den Gutteil der Inhalte auch online zur Verfügung zu stellen.

Espressif General Multimedia Framework in Version 1.0 verfügbar

Zwar schon vor einigen Wochen, bisher aber komplett unbemerkt, hat Espressif die erste finale Version des als ESP-GMF bezeichneten Multimediaframeworks für den ESP32 ausgeliefert.

Bildquelle: https://github.com/espressif/esp-gmf

Im Prinzip handelt es sich dabei um eine funktional stark aufgewertete Version des bekannten ADF samt seinem Pipelinekonzept, die nun aber auch Video- und Bilddatenströme verarbeiten kann:

1
The Espressif General Multimedia Framework (ESP-GMF) is a lightweight and versatile software framework developed by Espressif specifically for IoT multimedia applications. It is highly flexible and scalable and tailored for IoT chips, with RAM usage as low as 7 KB. ESP-GMF supports applications in audio, image, and video processing, as well as any data-streaming product.

ARMBian 26.08 mit Linux 6.18

Der allmonatliche Rechenschaftsbericht des Armbian-Teams ist erschienen. Nach folgendem Schema berichtet man über die geplanten Arbeiten – weitere Informationen finden sich unter https://blog.armbian.com/armbian-newsletter-july-2026/:

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The upcoming Armbian release 26.08 will be based on Linux 6.18 LTS, giving users the benefits of a long-term support kernel with improved hardware compatibility, security updates, and ongoing upstream maintenance. This provides a solid foundation for future development while keeping systems stable and reliable.

Seeed Studio: kompakter Meshtastic-Tracker mit GPS

Wer keinen AirTag zur Verfolgung seiner Güter verwenden möchte, bekommt von Seeed Studio nun ein mit IP66 zertifiziertes und 90 × 57 × 8 mm kleines Modul angeboten. Neben einem GPS-Modul bringt es einen LR2021-Funkchip und einen nRF52840 mit.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/sensecap-meshtracker-x1-meshtastic-gps-tracker-p-6935.html

Zur Akkulaufzeit verspricht Seeed folgendes:

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A highly integrated, card-sized form factor optimized around a high-capacity 1100mAh battery, delivering up to 5 days of runtime while remaining compact and portable for outdoor carry and off-grid communication.

Starterkit für NoteCard Skylo verfügbar

Blues – auch bekannt als Connectivity is Us – bietet seit einiger Zeit auch Satelliteninternet an. Nun steht ein neues Starter Kit zur Verfügung, das neben dem Modem auch die notwendigen Antennen und das mit einem frei programmierbaren Hauptprozessor ausgestattete Motherboard enthält.

Bildquelle: https://shop.blues.com/products/notecard-for-skylo-starter-kit

Quadratische LCD-Displays mit hoher Auflösung bei AliExpress

In der Hochzeit von Palm OS und Co waren quadratische Farbdisplays in Mengen erhältlich – iPhone und Co beendeten diesen Trend. Auf AliExpress sind nun Displays mit Auflösungen von 800×800 bzw 1200×1200 Pixel aufgetaucht.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c3rXpOzd

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c3twAhjN

Zu beachten ist, dass die PDF-Datenblätter und die veröffentlichten Beschreibungen nur teilweise übereinstimmen – Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer ist auf jeden Fall empfehlenswert.

RISC/V zur Ersten – spanische OpenChip zeigt BER10

Die Verfügbarkeit von einer komplett quelloffenen ISA animierte ein spanisches Unternehmen zu einem Experiment in CPU-technischer Eigenständigkeit. Unter https://openchip.com/openchip-unveils-ber10-europes-new-sovereign-chip-is-here/ findet sich nun die Feststellung, dass dies erfolgreich verlief:

1
Barcelona, July 30, 2026  Today, Openchip is introducing BER10, a sovereign chip built to give Europes most critical sectors control over the technology their most sensitive data runs on. It is built on one of the worlds most advanced manufacturing process and delivered in just 2.5 years. Openchip began with no team and built, from scratch, all the engineering talent and expertise needed to design and deliver it; from empty offices to finished silicon in hand.

Der Chip ist dabei explizit als Alternative zu den bekannten ARM-SoCs vorgesehen:

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It has four high-performance CPU cores capable of running a full Linux operating system, the same software foundation used in data centers and cloud servers everywhere. Each core can execute multiple instructions out of order and in parallel, a technique that lets the chip work faster by not waiting idly for slower operations to finish.
2
It also includes a wide vector processing unit, a component purpose-built for handling many calculations at once: the kind of math-heavy work that underpins AI, image processing, and scientific computing, and is combined with fast, multi-channel memory and high-speed connections (PCIe and AXI, the same kind of high-bandwidth links used to connect components inside servers and data centers).

RISC/V zur Zweiten – DGEMM in Optimiert

Der Kampf um die diversen ISA-Erweiterungen im Bereich RISC/V erinnert stellenweise an die Volksfronten aus dem Leben des Brian. Unter der URL https://semiwiki.com/ip/andes-technology/370532-accelerating-ai-with-risc-v-isa/ findet sich nun ein Artikel, der auf die durch Optimierungen erreichbaren Leistungssteigerungen eingeht:

1
Our experiments confirm that the RISC-V Vector Extension (RVV) can dramatically improve performance with modest coding effort. A minimal RVV port delivered a 12× speedup over a scalar baseline; progressive tuning pushed that to over 150×; and enabling High Bandwidth Vector Memory (HVM) feature unlocked 275×  reaching 92.8% of theoretical peak efficiency. These gains stem from RVVs scalable design, and the lessons learned along the way reveal how vector parameters interact in ways that are not always intuitive.

GaN: Renesas vs Navitas

Im Bereich der GaN- und SiC-Halbleiter sacheint man die Rechtsstreitigkeiten um Patente und IP besonders zu lieben – nun geraten sich Renesas (Japan) und Navitas (Kalifornien) in die Haare.

Spezifischerweise berichtet Ralf Higgelke unter https://www.linkedin.com/pulse/ralfs-gan-sic-news-july-30-2026-ralf-higgelke-gqe3f/ nach folgendem Schema über neue Unruhe:

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Renesas Electronics sued Navitas Semiconductor in California federal court, claiming the company poached its employees to steal trade secrets for developing next-generation semiconductor chips that power AI data centers. Renesas alleged in its lawsuit that Navitas' CEO, Chris Allexandre, and executive Felicia C. stole confidential Renesas information for Navitas related to GaN-based chips.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Wir spielen Quantencomputer

Im Mai installierte das HNF im zweiten Obergeschoss ein Videospiel wie aus der alten Arkaden-Zeit. Quantum Quest steht links hinter dem Eingang zur Abteilung über die Quantencomputer. Es stammt von der Organisation Imaginary und führt in die Grundlagen der Quantenphysik und der gleichnamigen Computer ein. Wir sahen uns die Ausgabe des Spiels fürs Internet an….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Sonderausstellungen, Arkaden-Automat, Atari Quantum, Bloch-Kugel, Deutsche Physikalische Gesellschaft, Gamescon, Grover-Algorithmus, HNF, Imaginary, Joystick, Qaboom, Quanten, Quanten-Schach, Quantentheorie, Quantum Quest, QubitQuest, Richard Feynman, Sabine Hossenfelder, Shor-Verfahren, Surfer, Tabu-Prinzip, Tetris

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ESP32-S31 in Massenproduktion, MERICRON als ESP32-Alternative uvam

Mit dem ESP32-S31 lancierte Espressif einen sehr leistungsstarken Rechenkern, der auch ein Funkmodul mitbrachte – nun gilt, dass seine Verfügbarkeit beginnt. FreeCAD verliert einen wichtigen Maintainer, während sich die Eclipse Foundation im Bezug auf RISC/V für ThreadX äußert. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir hier.

Espressif: Massenverkauf des ESP32-S31 beginnt

Boards mit der „neuesten“ Variante von Espressifs Wireless-Kombinationsprozessor tauchten in der Vergangenheit immer wieder auf AliExpress auf. Von Seiten Espressifs selbst gab es diesbezüglich bisher allerdings keine wirklichen, belastbaren Aussagen.
Unter https://www.espressif.com/en/news/ESP32_S31_Mass_Production vermeldet man, dass der Chip nun – endlich – die „Massenreife“ erreicht hat:

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Espressif Systems (SSE: 688018) announces that its ESP32-S31 has entered mass production and is now available for purchase. Designed for next-generation AIoT applications, ESP32-S31 is a high-performance dual-core RISC-V SoC with comprehensive wireless connectivity, making it ideal for smart home hubs, smart speakers, edge AI devices, industrial automation, and more.

Als „offiziellen Vertriebsweg“ für die Entwicklerkits schlägt man dabei den hauseigenen Store vor, der sich zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.aliexpress.com/store/1102014060

Interessant ist, dass die „allgemeine“ Verfügbarkeit bei Distributoren derzeit eher langsam anläuft. Eine OEMSecrets-Suche ergibt derzeit zwar schon verschiedenste SKUs, der einzige listende Distributor ist derzeit allerdings Mouser.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/ESP32-S31

MERICRON MCN-1 – amerikanische ESP32-Variante in Entwicklung

An einem „reichhaltigen“ Topf bleibt man erfahrungsgemäß nicht sonderlich lange allein – das Eintreffen weiterer Futterkonkurrenten ist nur eine Frage der Zeit.
Im Fall von Espressif steht mit dem MERICRON MCN-1 nun eine „Made in America“-Variante in Planung, deren „wichtigste“ Spezifikationen sich wie gezeigt präsentieren.


Bildquelle: https://www.mericron.com/mcn-1

Sowohl in den diversen Ankündigungen auf X als auch in den Spezifikationstabellen verbergen sich dabei diverse kleine Hiebe gegen Espressif. Ein Beispiel ist in der folgenden Abbildung gezeigt.


Bildquelle: MERICRON.

In der Diskussion auf X wird besonders hervorgehoben, dass die hauseigene Wireless-Firmware – zumindest teilweise – offen sein soll. Als primäres Hindernis sieht man in diesem Bereich die „Zertifikation“ des Chips an. Schade ist, dass sich auf der offiziellen Homepage hierzu nur vergleichsweise wenige Informationen finden.


Bildquelle: MERICRON.

CircuitPython 10.3.0-alpha.4 verfügbar

Im Hause Limor Fried arbeitet man permanent an der Verbesserung des hauseigenen MicroPython-Derivats. Nun ist eine neue Alpha-Version verfügbar geworden. Unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.3.0-alpha.4 vermeldet man die folgenden „Neuerungen“:

1
 Add audiofilewriter.
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 Add audiodelays.GranularPitchShift.
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 Add sdioio, audiodelays, audiofilters, and audiofreeverb on RP2xxx.
4
 Add CIRCUITPY_BLE_WORKFLOW, CIRCUITPY_SAFE_MODE_DELAY, and CIRCUITPY_WIFI_HOSTNAME to settings.toml.
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 Add storage.unsafe_disable_usb_drive(), to disable the USB CIRCUITPY drive after the host has mounted it.
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 Lower the default WiFi power from 20 dBm to 15 dBm on all boards with chip antennas.
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 USB host fixes.
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 Espressif BLE fixes.
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 ESP-NOW works again on Espressif.
10
 Update TinyUSB.

Zu beachten ist, dass die neue Version mit „Änderungen“ im Bereich der Ermittlung der SPI-Taktrate einhergeht. Von Vorgängerversionen umsteigende Nutzer sind gut beraten, die folgenden Kompatibilitätswarnungen zumindest im Hinterkopf zu behalten:

1
The baudrate specified in busio.SPI.configure() is now a ceiling, and will not be exceeded. Previously, on some ports, the actual baudrate chosen could have been the nearest available baudrate, but higher than the specified baudrate, sometimes by a substantial amount. Use SPI.frequency to fetch the actual baudrate. Limitations: On Zephyr, SPI.frequency is the specified, not the actual baudrate, and some Zephyr ports may violate the ceiling behavior.

IEEE: Versuch zur „Verhinderung“ von Seitenkanal-Angriffen

Seitenkanal-Angriffe – man denke beispielsweise an Clock Glitching oder das Herumspielen mit der Spannungsversorgung – dürften zu den „häufigsten“ Einfallstoren gehören, über die p. t. Hacker Zugang zu Krypto-Halbleitern bekommen.
In einem IEEE-Journal wurde nun eine neue Methode zur Mitigierung derartiger Attacken veröffentlicht. Weitere Informationen finden sich in der Abbildung.


Bildquelle: https://x.com/MehdiHacks/status/2081486468627738690

Eclipse Foundation: RISC-V ist First-Class Citizen für ThreadX

Microsoft kaufte ThreadX einst, um FreeRTOS ein Produkt entgegenzusetzen – da sich die Division auf die „Gesamtfinanzzahlen“ nicht sonderlich gut auswirkte, warf man das Betriebssystem später in Richtung der Eclipse Foundation weiter.
Bisherige Zielplattformen von ThreadX waren Arm- und sonstige MCUs. Unter https://newsroom.eclipse.org/eclipse-newsletter/2026/july/beyond-basics-elevating-eclipse-threadx-first-class-rtos-risc-v findet sich nun eine durchaus umfangreiche Meldung, die nach folgendem Schema darauf hinweist, dass RISC-V-MCUs in Zukunft ebenfalls „erstklassige“ Teilnehmer des Ökosystems sein werden:

1
The effort to adapt ThreadX for RISC-V required a deep dive into the architectural intricacies of the RISC-V ISA. The collaboration between 10xEngineers and the ThreadX project team focused on resolving the complexities inherent in porting core components to both RV32 and RV64 environments.
2
A primary focus was the optimisation of functions for the RISC-V privileged architecture. This included a rigorous redesign of context switching, interrupt nesting, and timer management. On RISC-V, these operations interact directly with the privileged hardware registers, requiring extreme precision to maintain real-time guarantees. The team found that some register saving, which is often employed in preliminary ports, was insufficient for modern, high-performance extensions like floating-point and vector units. Consequently, the project implemented systematic procedures that ensure integrity across complex execution states.
3
Additionally, the standardisation of existing RISC-V board support packages (BSPs) was improved. By refactoring these packages, the team lowered the effort needed for the ThreadX community to support a diverse range of hardware. The contributions also moved ThreadX away from hardcoded, platform-specific profiles that previously hampered some cross-platform portability.

ROHM – oder: vom Versuch, einen Halbleiterhersteller zu verkaufen

Dass DENSO vor einiger Zeit versuchte, ROHM zu kaufen, hatten wir auf Mikrocontroller.net mehrfach erwähnt.
Aufgrund der „Nähe“ von ROHM Semiconductor zu anderen Automobilherstellern erwies sich dies allerdings als sehr „suboptimale“ Kombination. Seither wandert das Unternehmen wie ein Sauerbierverkäufer durch das Gebirge – der in Sachen GaN und SiC im Allgemeinen gut informierte Ralf Higgelke berichtet unter https://www.linkedin.com/pulse/ralfs-gan-sic-news-july-23-2026-ralf-higgelke-05z3c/ umfangreich (und lesenswert) über die Wirrungen und Abenteuer:

1
On paper, the fit is neat, giving one group a foothold in almost every corner of the market, from car inverters to factory drives and grid equipment, writes The Next Web. However, the plan carries an awkward backstory. In February, Toyota Motor Corporation-affiliated DENSO bid approximately ¥1.3 trillion ($8.3 billion) for ROHM Semiconductor, part of Toyotas drive to localize its EV chip supply. However, Rohm rebuffed the offer to protect its cross-industry customers, and Denso withdrew in late April.
2
That left a horizontal tie-up among peers as the surviving route to scale, rather than absorption by a single carmaker. It also left Rohm free to keep selling to every vehicle-parts group at once, which was rather the point of saying no.

FreeCAD: Maintainer tritt zurück

Dass die „Wartung“ von quelloffener Software ein durchaus interessantes Problem ist, dürften Leser von Mikrocontroller.net im Allgemeinen wissen. Im Hause FreeCAD – das Projekt entwickelt eine quelloffene Alternative zu AutoCAD – gibt es nun den Abgang eines Core-Maintainers zu vermelden.
Spezifischerweise findet sich unter https://forum.freecad.org/viewtopic.php?t=106653 eine längere Meldung zum Thema. Die „wichtigste“ Passage ist unten:

1
This is to announce my decision to take a step back from FreeCAD maintaining. I have been part of the core team for almost 20 years now, and the project is taking a direction that is not the one I wish to work with. And this is fine, the FreeCAD project now has a strong, active and united team of maintainers, who are really pushing things forward and putting a ton of mechanisms in place to address the complexity of a project of this size.

EtherCAT: Big in Japan

Im Hause EtherCAT dürfte man Asien wieder ins Herz geschlossen haben – nach dem Erfolg mit dem letzten Plug Fest versendete man eine weitere Pressemeldung, die auf ein asiatisches Event zum Thema des Feldbusses einging. Besonders interessant empfand der Newsautor die folgende Passage, die auf die „geographische Verteilung“ der Implementierer eingeht:

1
Die stark wachsenden Mitgliederzahlen der ETG  insbesondere in Asien  unterstreichen die zunehmende Verbreitung von EtherCAT als führendes Industrial-Ethernet-System: 44 % aller ETG-Mitglieder weltweit sind in Asien ansässig.

Budapest: Kunst am Print

Wer morgen Abend nichts zu tun hat und sich für die Recyclage von übriggebliebenen Platinen in Kunstwerke erwärmen kann, sollte zur in der Abbildung gezeigten Vernissage von Robin Grant Sperling kommen. So der Newsautor den morgen bevorstehenden Eingriff gut übersteht, steht einem Treffen vor Ort nichts im Wege.


Bildquelle: https://www.instagram.com/art_teleportation/p/DbGn-M0oRge/

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Uvumbuzi – Informatik-Ideen aus Afrika

Das Wort  „Uvumbuzi“ stammt aus dem in Ostafrika gesprochenen Swahili; es bedeutet Entdeckung, Erfindung oder Innovation und wird so langsam auch in Europa bekannt. Im Folgenden möchten wir untersuchen, welche Patente kluge Köpfe aus Afrika im Gebiet der Informatik erhielten. Wir beschränken uns dabei auf die Zeit, bevor Computer, Handys und Taschenrechner den Kontinent eroberten….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, 3D-Bilder, Alem Work Bayana, Ayana Birrou, Ben Zion Goldenberg, Benjamin Talbot, Bernard Meltzer, Charles Frédéric Jean Marie Bertin, Datenbank, Euklid, Gerhard Tichauer, Heinrich August Treviranus, Heron, John Wilbur, Kolonialismus, König Njoya, Louis Ducos du Hauron, Louis Laforêt, Martin Atalla, MOSFET, Olivetti 82, Olympia SG 3, Pierre-Joseph Grospas, PIN, Planimeter, Samuel Fedida, Schreibmaschine, Seilcomputer, Selim S. Haddad, Seymour Papert, Shiraz Shivji, Swahili, Uvumbuzi, William Crosley

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Messtechnik, Prozessrechner und Rechtliches im Strom der Neuigkeiten

Sowohl Arduino als auch Raspberry Pi werfen neue Hardware auf den Markt, während der GateMate-FPGA fortan bei DigiKey erhältlich ist. NVIDIA muss Preise im Embeddedbereich erhöhen, während man im Hause Prusa die Übernahme der US-Abteilung finalisiert. Yokogawa experimentiert derweil mit externen Monitoren für Messgeräte. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

GateMate A2 nun bei DigiKey erhältlich

CologneChip – auch bekannt als European FPGA is US – gelang das Aufbauen einer Zusammenarbeit mit DigiKey. Fortan sind die Bausteine nicht mehr nur direkt über CologneChip, sondern auch bei einem gewöhnlichen Katalogdistributor erhältlich.

Bildquelle: https://www.digikey.com/en/products/detail/cologne-chip/CCGM1A2-BGA324/29722451

Yokogawa: Neuer Power Analyzer für bis zu 2000 V Gleichspannung.

Im Bereich der „Elektromobilität“ bekommt man es seit jeher mit durchaus hohen Spannungen zu tun. Yokogawa „erweitert“ die WT-Produktlinie nun um den in der Abbildung gezeigten WT1500.

Bildquelle: Yokogawa.

Neben den verbesserten Spezifikationen fand der Autor auch die Art der Display-Anbindung interessant – anstatt „direkt“ ein Farb-LCD zu platzieren, spendiert man stattdessen einen prominent platzierten Display-Ausgang.

SIGLENT: Firmware-Updates durch die Bank.

Im Hause SIGLENT arbeitet man „permanent“ daran, die Firmware der hauseigenen Messgeräte zu aktualisieren. In einem vor wenigen Stunden an die Community verschickten Newsletter berichtet man – wie in der Abbildung gezeigt – über vier Erweiterungen.

Bildquelle: SIGLENT.

SIGLENT, zum Zweiten: SMB statt USB-Sticks.

Die „Suche“ nach dem optimalen Übertragungsweg von auf Oszilloskopen generierten Screenshots ist wahrscheinlich so alt wie die Screenshot-Taste selbst. Unter der URL https://www.siglenteu.com/wp-content/uploads/2026/06/FAQ2412-A0188CN01-Using-SMB-to-Share-Oscilloscope-Data-Directly-to-PC.pdf veröffentlicht SIGLENT nun ein Whitepaper, in dem man auf die in den hauseigenen Oszilloskopen integrierte SMB-Unterstützung hinweist. Auf diese Art und Weise kann das Oszilloskop eine Windows-Freigabe direkt ansprechen, um die erzeugten Bilddateien direkt abzulegen.

Red Pitaya OS 3.0 verfügbar.

Auch im Hause Red Pitaya steht eine Aktualisierung der Firmware an – unter der URL https://github.com/RedPitaya/RedPitaya/blob/master/CHANGELOG.md finden Nutzer der Red-Pitaya-Gerätefamilie Informationen darüber, welche „neuen“ Features zur Verfügung gestellt werden.

EtherCAT: Plug Fest in Baden-Württemberg erfolgreich abgehalten.

Die hinter dem EtherCAT-Feldbus stehende Standardisierungsorganisation veranstaltet regelmäßig Plug Fests: Das sind Events, bei denen die diversen Hersteller ihre Geräte aus Spaß an der Freude miteinander verbinden sollen, um „Probleme“ im Bereich der Umsetzung zu erkennen.
Das vor wenigen Tagen in Baden-Württemberg durchgeführte Event verlief in höchstem Maße erfolgreich – ein klares Statement dafür, dass sich die EtherCAT-Technologie an bestem Wachstum erfreut:

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Das 36. European EtherCAT Plug Fest endete nach zwei intensiven Tagen am 15. und 16. Juli auf dem SIA-Campus von SICK in Waldkirch, Baden-Württemberg, Deutschland. Ausgerichtet von einem Mitgliedsunternehmen der EtherCAT Technology Group (ETG), SICK, war die Veranstaltung ausgebucht und setzte mit 69 Entwicklern von 30 Herstellern einen neuen Teilnehmerrekord.
2
An den beiden Tagen führten die Teilnehmenden 365 Tests durch und evaluierten 48 Geräte, darunter 16 MainDevices, 31 SubDevices und 2 Tools. Die ausgewogene Mischung spiegelt die Breite des EtherCAT-Ökosystems wider. Die Veranstaltung zog großes neues Interesse an, viele Unternehmen waren zum ersten Mal dabei. Die Teilnehmer lobten die hervorragende Organisation und die lebendige Atmosphäre, die zum deutlichen Erfolg der Veranstaltung beitrugen.

Seeed Studio reComputer RK mit offizieller Armbian-Unterstützung.

Dem Armbian-Projekt gelang ein Achtungserfolg. In einer vor wenigen Stunden an die Community verschickten Meldung verkündete Seeed Studio – wie in der Abbildung gezeigt –, dass einige der „hauseigenen“ Prozessrechner fortan mit offiziellen Armbian-Images ausgestattet werden. Spezifischerweise ist die reComputer-RK-Serie betroffen, wobei anfangs die auf Rockchip-RK3576- und RK3588-CPUs basierenden Modelle Hauptziel sind.

Bildquelle: Seeed Studio.

PX5 RTOS nun mit Flashspeicher-Dateisystem und Kryptomodul.

Der einst für Azure RTOS zuständige Entwickler bietet mit PX5 seit längerer Zeit ein Echtzeitbetriebssystem an, dessen wichtigstes Verkaufsargument die POSIX-Kompatibilität ist. Nun gibt es zwei neue Erweiterungsmodule, die Nutzern des Echtzeitbetriebssystems Funktionen auf eine schlüsselfertige Art und Weise zur Verfügung zu stellen suchen.

Bildquelle: PX5.

Neben einem Kryptomodul zur Erledigung von TLS-gestützten Verbindungen steht auch ein Dateisystem zur Verfügung, das auf die Bedürfnisse von NAND- und NOR-Flashspeichern optimiert ist. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung gilt, dass „Neuigkeiten“ nur auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden – wer die Module verwenden möchte, sollte sich an seinen PX5-Vertriebsingenieur wenden.

Arduino-Core für nRF54-basierte Boards

Die „Zusammenarbeit“ zwischen Arduino bzw. Seeed Studio und Nordic Semiconductor zeigt nun insofern Früchte, als es einen Arduino-Core für die neuen XIAO-Boards gibt. Weitere Informationen über den aktuellen Funktionalitätsstand finden sich in der Abbildung.

Bildquelle: https://github.com/lolren/nrf54-arduino-core

Arduino UNO Q Arcade Bundle – „Lern-Kit“ auf Basis des Arduino UNO Q

Die Realisierung von „kleinen“ Computerspielen zählt zu den interessantesten Aufgaben, mit denen man Kadetten „beschäftigen“ kann. Im Hause Arduino gibt es nun ein neues „Kit“, das neben dem UNO Q auch einige zusätzliche Hardwarekomponenten zur Verfügung stellt.

Bildquelle: https://store-usa.arduino.cc/products/uno-q-arcade-bundle

Interessant ist außerdem, dass das „Gehäuse“, das die Nutzung des Pakets als Spielkonsole ermöglicht, nicht beiliegt. Es wird stattdessen in Form einer STL-Datei zum Selbstdrucken angeboten, was Nutzern zusätzliche Motivation zur Experimentation mit Technologie bieten sollte.

Bildquelle: https://www.printables.com/model/1786091-arduino-uno-q-arcade-bundle

NVIDIA: Preiserhöhung im Bereich der Jetson-Boards

Der AI-Boom entfaltet fast unbegrenzten Hunger nach Arbeitsspeicher und sonstigen Chips. Im Hause NVIDIA gibt es nun eine Preiserhöhung im Bereich der im Embedded-Einsatz populären Jetson-Module. Die neuen Preispunkte präsentieren sich wie in der Abbildung gezeigt – zu beachten ist, dass NVIDIA für manche SKUs nur Preise angibt, die bei der Abnahme von 1000 Stück gelten.

Bildquelle: https://developer.nvidia.com/embedded/faq#jetson-prices

Raspberry Pi Touch Display 2 mit Full HD

10 Zoll große Displays waren während der „Hochblüte“ des Netbooks nicht wegzudenken, gerieten aber ein wenig ins Hintertreffen. Die Uptoniten stellen nun ein neues derartiges Produkt vor, das eine klassische Full-HD-Auflösung bietet.
Zu beachten ist, dass es aufgrund höherer Ansprüche im Bereich der Interface-Logik nur mit Raspberry Pi 5 kompatibel ist:

1
The 10 Touch Display 2 is not compatible with Raspberry Pi 4 or earlier models, or with the Raspberry Pi Zero series. While previously released Touch Displays use only two lanes of DSI data to communicate with the host Raspberry Pi  which works well with the older display connector on Raspberry Pi 1, 2, 3 and 4  the higher resolution of the new 10 variant requires four DSI lanes. This in turn requires our narrower, but higher-bandwidth, ribbon cable and the newer display connector found only on Raspberry Pi 5 and the Compute Module IO boards.

Wie immer gilt, dass die Verfügbarkeit bei kleinen Distributoren beginnt. Unsere Abbildung zeigt, was die „üblichen Verdächtigen“ derzeit auf Lager haben.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/SC2005?ccy=EUR&ctry=DE

KiCad 11 mit „Geometrie-Constraints“

In der KiCad-Community – der Newsautor ist hier nur Botschafter, weil er seit Jahrzehnten TARGET verwendet – macht derzeit eine Ankündigung die Runde, dass in KiCad 11 ein neues, als geometrische Constraints bezeichnetes Feature zur Verfügung stehen soll.
Im Bereich der Implementierung setzt das Entwicklerteam angeblich auf eine aus FreeCAD übernommene Bibliothek – weitere Informationen und die Möglichkeit zum Herunterladen einer Preview-Version finden sich unter der als Bildquelle angegebenen URL.

Bildquelle: https://www.linkedin.com/posts/kicad-v11-will-be-gaining-geometric-constraints-ugcPost-7485777934725586945-QkTQ/

CirkitScape Top HAT – USB-Erweiterungsboard für Raspberry Pi

Der 40-Pin-Connector des Raspberry Pi ist insofern eingeschränkt, als er keine USB-Signale exponiert. Mit dem CirkitScape Top HAT steht nun ein HAT zur Verfügung, das seinem Nutzer vier weitere USB-Ports anzubieten sucht.

Bildquelle: https://www.cirkitscape.tech/products/p/top-hat

Kern des Moduls ist der in der Abbildung gezeigte USB-C-Port, der über ein kurzes Kabel mit dem Haupt-Raspberry-Pi zu verbinden ist.

Legistisches: Neues im Bereich der Windenergie in Ungarn

Im Kabinett Orbán war man an „erneuerbaren Energien“ nur leidlich interessiert. Sein Nachfolger Péter Magyar nutzt nun die Gelegenheit, „mehr“ in diesem Bereich zu tun. Wer sich mit Energie auseinandersetzt, dürfte die unter der URL befindliche Zusammenfassung der Änderungen lesenswert finden.
https://www.schoenherr.eu/content/hungary-s-wind-energy-comeback-on-steroids-from-frozen-to-4-gw-in-four-years

Prusa benennt Printed Solid in Prusa USA um

Josef Prusa kaufte im Jahre 2022 ein in Delaware ansässiges Filamentunternehmen. Toms Hardware berichtet nun unter https://www.tomshardware.com/3d-printing/delawares-printed-solid-rebrands-to-prusa-usa über eine Umbenennung in Prusa USA.

Lesestoff für Android-Entwickler

Wer die Companion-Applikationen für seine IoT-Systeme auf Android entwickelt, kommt kurz oder lang mit dem Samsung-Ökosystem in Kontakt. Unter der URL https://android-developers.googleblog.com/2026/07/optimize-galaxy-screen-sizes.html bietet Google einen lesenswerten Artikel an, der auf die „Neuigkeiten“ in diesem Bereich eingeht.

An LLM-Modelltests interessierte Entwickler werden stattdessen unter https://developer.android.com/blog/posts/evolving-how-ll-ms-are-measured-for-android-the-next-era-of-android-bench?utm_ bedient – dort finden sich Ausführungen darüber, wie Google „Leistungsmessungen“ für ML-Modelle durchführt, die für die Android-Entwicklung vorgesehen sind. Interessant ist außerdem der Aufruf nach „weiteren“ Tests, die in neuen Versionen des Benchmarks eingebunden werden könnten.

Algorithmische Erkennung von 3D-Druckern

Dass Farbdrucker verschiedenste “Identifikationspunkte” ausspeien, ist per se nicht neu. Unter der URL https://3druck.com/forschung/algorithmus-erkennt-individuelle-abweichungen-baugleicher-3d-drucker-11161104/ findet sich nun ein Artikel, der die für einen bestimmten Ausdruck verantwortlichen 3D-Drucker anhand individueller Abweichungen im Bereich der Geometrie zu erkennen sucht.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Ein Superhirn mit acht Bit

Er enthielt nicht einen, sondern zwei Prozessoren, die Werbung sah ihn schon in der Gruppe der populärsten Mikrocomputer. Der Acht-Bit-Rechner Superbrain wurde ab 1979 von der Firma Intertec im US-Bundesstaat South Carolina gebaut. 1981 verkaufte sie Systeme im Wert von 17 Millionen Dollar, dann aber kam der IBM PC heraus. 1991 beendete Intertec den Betrieb….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Star Trek", Bitsavers, CHIP, Columbia, CP/M, DC VT05, DEC, Digital Equiment Corporation, Enter Technikwelt, Floppy, HomeComputerMuseum, IBM PC, Intertec CompuStar, Intertec Data Systems, Intertec Superbrain, Intertec Superbrain II, Intertec Superbrain QD, Lear Siegler ADM-3A, Prólogica Sistema 700, Tandy TRS-80 Modell II, Volkswagen Polo, Wells American Corporation, William Wells, Z80

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Als VW noch Roboter baute

In den 1970er- und 1980er-Jahren setzte die deutsche Autoindustrie große Hoffnungen in eine vermehrte Automatisierung. 1982 nahm das Volkswagenwerk die Halle 54 in Betrieb; dort wirkten Industrieroboter aus eigener Entwicklung an der Fertigung des Golf mit. Dem Berliner Museum für Verkehr und Technik, dem heutigen Deutschen Technikmuseum, stellte VW einen Roboter als Leihgabe zur Verfügung….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Der VW-Komplex", Automation, Deutsche Fotothek, Deutsches Technikmuseum, Eva Kudrass, General Motors, Golf, Golf II, Halle 54, Hartmut Bitomsky, Industrieroboter, KI-Forschung, Knickarm-Roboter, Kuka, Künstliche Intelligenz, Martin Langer, Minicomputer, Museum für Verkehr und Technik, Otto Lührs, Robby, Röhrenroboter, Volkswagenstiftung, Volkswagenwerk, VW

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Quelloffene Spracherkennung, LoRA am Raspberry Pi, neue Jetson-Module uvam

Das Wochenende brachte der Embeddedwelt Neuerungen: sowohl für Linux als auch für Mikrocontroller stehen neue Spracherkennungssysteme zur Verfügung. Introspect Technologies lanciert einen “Logikanalysator” für DDR-Speicher – was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Uptoniten-News: Liste von LoRa-Erweiterungen für Raspberry Pi veröffentlicht

Trotz aktiver Versuche im Hause Fraunhofer – Stichwort Mioty – gilt, dass LoRa und die diversen dazugehörigen Technologien wie Meshtastic insbesondere im Maker-Bereich nicht mehr wirklich zu stoppen sind. Interessant ist, dass man im Hause der Uptoniten bisher nur vergleichsweise wenig diesbezügliche Hardware vorstellte.

Im offiziellen Blog der Raspberry-Pi-Anhängerschaft erschien vor wenigen Stunden ein durchaus interessanter Artikel, der – wie in der Abbildung gezeigt – verschiedenste LoRa-Drittanbieterhardware vorzustellen sucht.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/lora-radio-communication-devices-for-raspberry-pi/

Obwohl dies natürlich keinesfalls als „Vorankündigung“ gelesen werden soll, ist trotzdem interessant, dass die Uptoniten Fährte aufnehmen. Wie sich dies langfristig auswirkt, steht noch in den Sternen.

pico-usb-wifi – Raspberry Pi Pico als USB-WLAN-Adapter

Die als Bildquelle angeführte GitLab-URL führt zu einem durchaus interessanten Projekt, das den Raspberry Pi Pico in der W-Variante als treiberloses USB-zu-Wi-Fi-Dongle nutzbar macht.

Bildquelle: https://gitlab.com/baiyibai/pico-usb-wifi

Interessant ist, dass das System aufgrund der Art der Realisierung des USB-Interfaces ohne hostseitige Treiber für den Infineon-Chip ans Ziel zu gelangen verspricht. Weitere Informationen finden sich im Quellcode.

Angriffe auf Rohde-&-Schwarz-Firmware unter Nutzung künstlicher Intelligenz

Der von Rohde & Schwarz entwickelte AMIQ mag nicht mehr aktiv unterstützt werden, ist im Labor aber nach wie vor nützlich. Vor einigen Wochen kam ein Entwickler auf den Gedanken, das Cracken der in der Firmware implementierten Optionsverwaltung an ein KI-Modell auszulagern.

Bildquelle: https://tomverbeure.github.io/2026/04/12/AMIQ-License-Key-Generation.html

An dieser Stelle sei nur noch so viel verraten, dass das Experiment höchst erfolgreich verlief – weitere Informationen finden sich unter der als Bildquelle angegebenen URL.

Rochester und Qorvo arbeiten zusammen

Wer in der Vergangenheit beispielsweise Bauteile aus dem Hause Active-Semi verwendet hat, erfuhr nach der „Übernahme“ durch Qorvo die wahre Bedeutung des Wortes „Qorvo Cares“. Nun wurde eine Meldung verschickt, nach der sich der Obsoleszenz-Spezialist Rochester fortan auch um das Qorvo-Portfolio kümmern würde.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung gilt allerdings, dass sich hinter dieser Meldung nur vergleichsweise wenig Fleisch verbirgt – die Abbildung zeigt, was derzeit zur Verfügung steht.

Bildquelle: https://www.rocelec.com/category/all-parts?manufacturer=Qorvo

Zephyr Developer Summit 2026 in Prag

Wer im Oktober noch nichts vorhat und sich für die „Weiterentwicklung“ von Zephyr interessiert, sollte versuchen, an der OSS teilzunehmen. Das Zephyr-Entwicklerteam hat nämlich angekündigt, dass im Rahmen der OSS auch ein Zephyr-Entwicklertreffen geplant ist beziehungsweise stattfinden wird.

Bildquelle: https://events.linuxfoundation.org/open-source-summit-europe/

NVIDIA Jetson T2000 / T3000 leaken via AAEON

Die NVIDIA-Jetson-Module haben sich aufgrund ihrer Rechenleistung und der exzellenten Integration in das CUDA-Ökosystem mittlerweile in verschiedensten Embedded-Aufgaben gut etabliert. Mit dem T2000 und dem T3000 sind nun „preiswertere“ Varianten geplant, die für verschiedenste Robotikanwendungen vorgesehen sind.
Interessant beziehungsweise pikant an der Sache ist, dass es von NVIDIA selbst bisher noch keine offiziellen Informationen zur Thematik gibt. Die in der Abbildungstabelle gezeigten Spezifikationen der beiden Neulinge fand ein aufmerksamer Mitarbeiter des Branchennewsdienstes CNX Software stattdessen beim Prozessrechnerhersteller AAEON.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2026/07/16/nvidia-jetson-t2000-and-t3000-modules-for-edge-ai-and-robotics-applications/

Wie im Fall vieler Leaks stellt sich natürlich auch hier die Frage, ob dies nicht intendiert war. Interessierte Personen finden bei der Quelle jedenfalls mehr Lesenswertes.

Ungarn: Anpassungen im Frequenznutzungsplan für 4-GHz-Applikationen

Auch in Ungarn gibt es manchmal „legislative Änderungen“, die den Elektroniker beziehungsweise Amateurfunker interessieren. Die im Allgemeinen gut informierte internationale Anwaltskanzlei Schönherr berichtet unter der URL https://www.schoenherr.eu/content/digital-law-monitor-2-2026 jedenfalls nach folgendem Schema über eine Anpassung des Frequenznutzungsplans:

1
·       Decree No. 7/2026. (V.26.) of the President of the National Media and Infocommunications Authority (NMHH) amending NMHH Decree No. 1/2011. (III.31.) on radio spectrum reservation and usage fees was published in the Hungarian Gazette No. 2026/58 on 26 May 2026. The NMHH Decree establishes radio spectrum fees for newly planned radio applications and designated frequency bands and refines the existing fee determination rules. Most notably, it introduces a new dedicated fee regime for wireless broadband (WBB) local networks in the 41004200 MHz band, clarifies the scope of exemptions, and updates related terminology and annexes.

NVIDIA: Analyse zur Auswirkung von Display-Refresh-Raten auf Spieler

Dass im Bereich der Aktualisierungsrate von Displays seit längerer Zeit ein Krieg zwischen den Herstellern tobt, dürfte im Allgemeinen bekannt sein. Im Hause LG hat man nun versucht, die Auswirkungen zu „quantifizieren“. Spezifischerweise berichtet man unter der URL https://news.lgdisplay.com/en/2026/07/lg-display-reveals-experimental-study-results-ongaming-oled-performance/?ckattempt=1 nach folgendem Schema über die Ergebnisse:

1
For the experiment, 31 aaah ddu u ldd (Änderung durch Autor) males described as general gamers experienced four different refresh rates  60Hz, 240Hz, 360Hz, and 480Hz  in random order while playing a first-person shooter (FPS) game. Quantitative indicators included hit score (number of successful hits) and event interval time (time elapsed from target appearance to elimination), while qualitative indicators included smoothness, ease of tracking, and overall preference.
2
In terms of hit score, the gamers win rate improved by 38% at the highest level of 480Hz compared to the lowest level of 60Hz.
3
Despite significant gains being achieved even at 240Hz, the win rate increased by an additional 10% at 480Hz. This indicates that gaming performance continues to scale consistently as the refresh rate increases.

Im Hintergrund steht außerdem ein durchaus umfangreiches PDF-Paper zur Verfügung, das zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung unter der URL https://research.nvidia.com/publication/2026-06_monitor-refresh-rate-impacts-fps-video-gamers-perceptions-display-smoothness bei NVIDIA kostenlos heruntergeladen werden kann.

Arduino: Hervorhebung eines Designs für eine automatisierte Styropor-Schneidemaschine

Bei der Erzeugung von Drohnen und Co. kann es sehr hilfreich sein, Flügelkomponenten aus Styropor zu schneiden.
Im Blog des Arduino-Entwicklerteams findet sich nun ein Verweis auf die in der Abbildung gezeigte Baubeschreibung, die eine automatisierte und nach Ansicht des Autors sehr leistungsfähige Schneidemaschine realisiert.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2026/07/16/this-cnc-hot-wire-cutter-was-created-specifically-for-making-airplane-wings/

Espressif: esp-aliro-SDK für Aliro angekündigt

Im Hause Espressif arbeitet man permanent daran, die „Integration“ der hauseigenen Mikrocontroller in die diversen im Smart-Home-Bereich beliebten Ökosysteme zu erleichtern. Nun steht ein neues SDK zur Verfügung, das sich mit der Aliro-Technologie auseinanderzusetzen sucht.

Bildquelle: https://github.com/espressif/esp-aliro/tree/main

Spracherkennungstechnisches, Teil 1 – Vocalinux für unixoide Betriebssysteme

Nach dem „Zusammenbruch“ von Lernout & Hauspie gilt, dass die Spracherkennung am Desktop für „Neueinsteiger“ nur wenig attraktiv erscheint. Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst Phoronix berichtet nun – wie in der Abbildung gezeigt – über das Erscheinen eines „neuartigen“ Spracherkennungssystems, das sich vollständig und ausschließlich auf die Bedürfnisse von Linux-Nutzern richtet.

Bildquelle: https://www.phoronix.com/news/Vocalinux-0.14-Beta

Trotz des noch vergleichsweise frühen Entwicklungsstands des Systems gilt schon jetzt, dass herstellerunabhängige Hardware- beziehungsweise GPU-Beschleunigung zur Verfügung steht.

Spracherkennungstechnisches, Teil 2 – Moonshine als „Wake-Word-SDK“ für Mikrocontroller

Während Systeme wie Lernout & Hauspie Dragon die vollständige Spracherkennung zum Ziel haben, gibt es auch verschiedene Aufgaben, die mit einem reduzierten Funktionsumfang zurechtkommen. Moonshine kümmert sich um diese – als Referenzplattform dient ein RP2350.

Bildquelle: https://github.com/moonshine-ai/moonshine/tree/main/micro.

Introspect M7030 DDR/LPDDR Protocol Analyzer zur Analyse des Systemverhaltens moderner DDR-Interfaces

Einer der wichtigsten Anwendungsszenarien von TLA- und HP 16900-Logikanalysatoren war die Realisierung von Speicherinterfaces. Da sowohl der Danaher-Konzern als auch Keysight an der Logikanalyse nur noch wenig Interesse verspüren, streben nun spezialisierte Anbieter in den Markt.

Bildquelle: https://introspect.ca/product/m7030-ddr-lpddr-protocol-analyzer/

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Tooor!

Schon vor einiger Zeit behandelten wir im Blog Video- und Computerspiele zum Fußball. Anlässlich des Finales der Weltmeisterschaft 2026 kommen wir aufs Thema zurück und gehen auf die Anfänge des Genre ein. Die ersten Games erschienen 1973 für Automaten, 1974 kam eines für die Konsole Odyssey. Im Jahr 1981 warb Superstar Pelé für ein Atari-Spiel….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, Allied Leisure Industries, Atari, Atari 2600, Championship Soccer, Commodore C64, Cosmos New York, David Beckham, Diego Maradona, Edson Arantes do Nascimento, FIFA, Football, Fußball, Intellivision, International Soccer, Magnavox, Mattel, MetLife-Stadion, Michel Platini, Motion Capture, NASL Soccer, Nintendo, Nintendo Gameboy, Odyssey, Odyssey², Pelé, Philips, Ralph Baer, Ramtek, Sega, Sensible Soccer, Soccer, Soccer Mania, Super-Soccer, Taito, Tennis, Vectrex, Videopac G7000, William Higinbotham

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen