Low End-Mikrocontroller von Renesas und ST, Funkmodule, Amazon Sidewalk uvam

Vor der EmbeddedWorld nutzen die diversen Hersteller die Gelegenheit, den Markt mit Vorankündigungen zu fluten und so Personen zu ihren Ständen zu locken. Hier auf fast 3000 Wörtern eine Liste von vielem, was relevant ist.

Arduino® IoT Remote App nun mit direkter WiFi-Verbindung

Die Erweiterungen im Arduino-Ökosystem wollen nicht aufhören. Nach der Integration von Edge Impulse steht abermals eine Erweiterung im Bereich AI an. Spezifischerweise gilt, dass die Arduino® IoT Remote-Applikation fortan zur „direkten Verbindungsaufnahme“ mit einem vom Arduino Uno Q errichteten WLAN befähigt ist.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2026/03/06/turn-your-smartphone-into-a-real-time-vision-input-for-arduino-uno-q/.

Lohn der Mühen ist, dass die Smartphone-Kamera so als Eingabegerät für alle Herren Modelle, beispielsweise im Computer Vision-Bereich, herangezogen werden kann. Weitere Informationen hierzu finden sich wie immer in der als Bildquelle angegebenen URL.

Rust 1.94.0 verfügbar

Man mag von RUST halten, was immer man da will. Relevant ist auf jeden Fall, dass eine neue Version der Sprache zur Verfügung steht, die – im Sprachstandard selbst – nur kleine Änderungen durchführt. Spezifischerweise vermeldet man unter der URL https://blog.rust-lang.org/2026/03/05/Rust-1.94.0/ eine nach folgendem Schema erfolgende Erweiterung im Bereich der Iteratoren:

1
Rust 1.94 adds array_windows, an iterating method for slices. It works just like windows but with a constant length, so the iterator items are &[T; N] rather than dynamically-sized &[T]. In many cases, the window length may even be inferred by how the iterator is used!

Interessanter sind die Erweiterungen im als Cargo bezeichneten Paketmanager. Die zur Konfiguration von ebendiesem dienenden .toml-Dateien sind nun zur Aufnahme von Include-Statements befähigt – im Prinzip rüstet die RUST-Community ein Feature nach, das in C seit Kerningham und Richie zur Verfügung steht:

1
# array of paths
2
include = [
3
    "frodo.toml",
4
    "samwise.toml",
5
]
6

7
# inline tables for more control
8
include = [
9
    { path = "required.toml" },
10
    { path = "optional.toml", optional = true },
11
]

Hervorzuheben ist allerdings eine kleine Besonderheit – Includes dürfen auch als „optional“ gekennzeichnet werden. Dabei handelt es sich um ein Entgegenkommen an Cross-Plattform-Entwickler – das nicht-auffindbar-sein eines als optional gezeichneten Includes führt nämlich nicht dazu, dass Kompilation bzw. Transpilation abbrechen.

HOLT ADK-85104 Evaluation Board – ARINC 429-Testplatine

Im Hause Holt – böse Zungen bezeichnen das Unternehmen auch als MilStd is us – hat man mit dem HI-85104 vor einiger Zeit einen ARINC-Transciever vorgestellt, der vier Signalleitungen in einem einzelnen Chip vereint.
Nun gibt es für das Kombinationsprodukt eine Evaluationsplatine, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: Holt.

Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man dann folgendes:

1
The evaluation board is powered by a 3.3 V VDD supply and supports a digital input range of 1.8 V to 5.0 V, enabling direct interfacing with a wide variety of FPGAs and microcontrollers without additional level shifting.
2

3
The board demonstrates the HI-85104s advanced protection architecture. Each transmit channel includes internal short-circuit protection, ensuring other channels continue operating normally even if an individual output is shorted to ground or another line. The device resumes normal transmission automatically when the fault is removed.
4

5
All logic inputs on the board support 4 kV ESD protection, and its convenient header layout makes it easy to connect digital ARINC 429 sources and monitor ARINC outputs on an oscilloscope. Users can view all four channels simultaneously and verify proper operation at both high-speed and low-speed ARINC data rates. Output tri-state capability when powered off is also demonstrated.
6

7
The ADK-85104 provides engineers with a fast, intuitive way to evaluate all four channels of the HI-85104 with minimal setup. Its an ideal companion to our ARINC 429 product family, whether customers are designing embedded LRUs, ATE systems, or high-channel-count avionics architectures, said Anthony Murray, Director of Marketing Communications at Holt.

Microchip LX4580 – EA-Monster-IC für Avionikaufgaben

Im Bereich Avionik herrscht ebenfalls der Million-Monkey-Effekt. Im Hause Mikrochip sieht man sich zur Ankündigung eines neuen Bauteils genötigt – Spezifischerweise präsentiert man ein 24 Kanäle umfassendes EA-Monster-IC, dass für Situationen mit hohen Zertifikationsansprüchen optimiert ist.

Bildquelle: https://www.microchip.com/en-us/product/LX4580?utm_s
Eine Detailauflistung der von den 24 Kanälen implementierten Funktionen präsentiert sich folgendermaßen:

1
Features
2
 Dual 30MHz SPI or dual 1MHz UART serial
3
interfaces with single bit error correction
4
 8 PWM outputs for 4 motor half-bridges
5
 5 current sense interfaces via 5 dedicated Σ-Δ ADCs
6
 2 independent LVDT/resolver primary drivers
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 4 dedicated Σ-Δ ADCs with differential inputs
8
providing instantaneous and RMS outputs from 4
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LVDT/resolver secondary windings
10
 Dual 10 bit SAR ADCs acquire analog input signals:
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 5 Pt100/Pt1000 temperature sensor interfaces
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 3 pressure sensor (or other 4-20mA) interfaces
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 2 additional general purpose analog inputs
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 LVDT/resolver drive waveform monitoring
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 3 Hall Effect proximity sensor inputs
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 Integrated regulators for internal circuits and sensors
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 9 register programmable GPIO and status I/Os

Shenzhen Xunlong: Orange Pi als Basis für AI-Assistenten.

Die Möglichkeit, Systeme wie OpenCLAW bequem auf dem Mac Mini auszuführen, hat für erhebliche Verwerfungen im Bereich Apples kleinster Desktop-Workstations geführt.
Im Hause Shenzhen Xunlong bietet man verschiedenste Ports an, die dank ihrem Rockchip-Prozessor mit durchaus erheblicher Rechenleistung aufzuwarten wissen. Nun offeriert man – wie in der Abbildung gezeigt – ein Tutorial, dass die Inbetriebnahme von OpenCLAW auf derartigen Systemen demonstriert.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DViTJ6DFMmz/?igsh=MXFnYnA0bXdzY2x4Nw%3D%3D

Teledyne e2v Perciva™ 5D – Rückkehr des Kinect for Business

Microsoft’s Kinect wurde einige Zeit auch in einer Business-Variante angeboten, die den Tiefenscanner in für professionellere Einsatzzwecke zu vermarkten suchte.
In einer „Preview“ zur Embedded World kündigt Teledyne’s Kamerasparte – normalerweise ist man eher für Thermosensoren bekannt – nach folgendem Schema eine Tiefenkamera an, die streng auf die Bedürfnisse von Business-Anwendern optimiert ist:

1
Perciva 5D generates 2D and 3D data from a single CMOS sensor, free from optical occlusion, producing time-aligned 2D frames alongside pixel aligned 3D depth maps. With comprehensive 3D processing built directly into the camera, users benefit from immediate depth maps or point cloud outputs. Perciva 5D operates using ambient light, indoors or outdoors, eliminating the need for an external NIR source while maintaining reliable performance and minimizing overall system costs. Designed for challenging environments, it offers plug and play integration through its GenICam compliant, GigE Vision interface and robust IP6x rated housing with industrial M12 connectors.
2

3
Factory calibrated and weighing just 230 grams, Perciva 5D operates at less than 5 W, and is ideal for robotics (arms, cobots and humanoids), retail self-checkout solutions, and 3D industrial process monitoring. It supports user-adjustable frame rates or triggered acquisition and multiple power options.

TechShip Connectivity – oder – Moduldistributor als MVNO

Dass man im Mobilfunk-IoT-Bereich in alle Richtungen zu integrieren sucht, ist nicht wirklich neu. Lustig ist indes, dass Distributoren versuchen, als Anbieter von Connectivity- bzw. Management-Lösungen aufzutreten. Spezifischerweise geht es hier um den schwedischen Distributor TechShip – unter anderem wegen seiner Newsletter beliebt, der nun wie in der Abbildung gezeigten seinen eigenen Connectivitydienst anbietet.

Bildquelle: https://techship.com/connectivity/?

BaoChip Dabao – Crowdfunding beginnt

Der vom chinesischen Hardwarehacker extraordinaire vorangetriebene und fast zur Gänze quelloffene RISC/V-Chip hat einen wichtigen Schritt in Richtung Marktreife überwunden.
Wie vor einiger Zeit angekündigt, möchte Bunnie die Realisierung des Evaluationsboards durch eine Crowdfunding-Kampagne bewerkstelligen. Diese begann nun – unsere Abbildung bietet weitere Informationen zum Thema.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/baochip/dabao

SECO – “Arduino Uno Q für Erwachsene”

Qualcomms Entscheidung, die Arduino-Gruppe zu übernehmen, hat im Hause SECO offensichtlich nicht zu Verstimmungen geführt. Stattdessen kündigt man an, kurz vor der Embedded World die in der Abbildung gezeigte und auf einem QCS6490-Prozessor basierende Computer Vision-Lösung lancieren zu wollen.

Bildquelle: https://www.seco.com/products-services/human-machine-interface/modular-vision-qcs6490

STM32C5 – preiswerter Cortex M33-Mikrocontroller in 40nm-Technologie

Im Hause STMicroelectronics lanciert man – wie in der Abbildung gezeigt – einen sehr preiswerten Mikrocontroller auf Basis eines Cortex-M33-Kerns.

Bildquelle: STMicroelectronics, via https://www.st.com/content/st_com/en/campaigns/stm32c5-best-cost-performance-cortex-m33-mcu-z11.html

Bildquelle: https://www.st.com/en/microcontrollers-microprocessors/stm32c5-series.html

Im Rahmen der Ankündigung betont man an mehrerlei Stelle die Vorteile der 40nm-Fertigungstechnologie:

1
Während der Arm-Kern fortschrittliche Leistung und Effizienz liefert, ist STs proprietärer 40-nm-Fertigungsprozess kosteneffizient, unterstützt höhere Taktraten und ermöglicht Speichergrößen über 512 KByte, wo Technologien mit geringerer Dichte nicht wettbewerbsfähig sind. Die STM32C5-MCUs verfügen über On-Chip-Flash ab 128 KByte, wodurch die Cortex-M33-Leistung zu einem attraktiven Preis für Einsteigeranwendungen zugänglich wird, die sonst auf leistungsschwächere Cortex-M0- und Cortex-M23-Geräte beschränkt sind. Geräte sind mit bis zu 1 MByte verfügbar und bieten großzügigen Code- und Datenspeicher, damit Produktdesigner anspruchsvolle neue Funktionen entwickeln können.

Interessant ist außerdem die Ankündigung von Verbesserungen im Bereich der in CUBE enthaltenen Treiber:

1
Nutzer der neuen STM32C5-Serie profitieren von einer verbesserten STM32Cube-Umgebung, die jetzt größenoptimierte, produktionsreife Treiber bietet, um die vielen Hardwarefunktionen optimal zu nutzen. Das modernisierte Ökosystem führt zudem verbesserte Codegenerierung und Entwicklungstools sowie erweiterte produktionsfertige Softwarebeispiele ein. Durch kontinuierliche Updates hilft die STM32Cube-Umgebung Entwicklern, schneller und effizienter zu programmieren und gleichzeitig die Fähigkeiten des Endprodukts zu maximieren.

STMicroelectronics STM32U3B5/U3C5 – Low Power-MCUs nun mit AI-Beschleunigung.

Portfolio-Erweiterung Nummero zwei war STMicroelectronics keine Pressemitteilung wert, sondern wurde im unter der URL https://community.st.com/t5/developer-news/stm32u3b5-u3c5-bringing-high-performance-dsp-amp-edge-ai-to/ba-p/882640 bereitstehenden Entwicklernewsdienst abgehandelt. Ebenda findet sich die Ankündigung einer neuen Variante des STM32U3, die einen als HSP bezeichneten Signal-Prozessor mitbringt.
Sinn ist – wie sollte es auch anders sein – die Beschleunigung von AI-Aufgaben. Zu den spezifischen Leistungsdaten vermelden die Franco-Italiener dann folgendes:

1
1. Highperformance DSP and what this means for you:
2
     Much faster DSP execution compared to Cortex®-M33 alone 
3
     Smoother realtime analytics 
4
     Higher sampling rates 
5
     More CPU headroom for your application logic 
6
Key improvements
7
     Up to 12× faster DSP workloads (vs CortexM33 alone) 
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     Around 3× boost in overall DSP performance (vs CortexM55) 
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     Bestinclass FIR/RFFT acceleration 
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     Significantly better DSP power efficiency while staying ultralowpower
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2. Edge AI, now more efficient
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By accelerating key DSP operations used in optimized AI models, HSP helps make edge AI faster and more energyefficient.
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. . .
14
Key improvements
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     4-6× faster NanoEdge AI models vs. the same models running on a Cortex®-M33 without HSP 
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     Up to 2× lower energy for AI workloads 
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     CNNs optimized with STM32Cube AI Studio accelerated with x3 to x5 speedups depending on the framework

Wirklich verfügbar sind die Bauteile dabei noch nicht – ein OEMSecrets-Preisvergleich erlaubt allerdings schon jetzt, wie in der Abbildung gezeigt, eine ungefähre Abschätzung der bei Abnahme auftretenden Kosten.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/STM32U3B5

Auch das als NUCLEO-U3C5ZI-Q bezeichnete Evaluationsboard ist zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung noch nicht allgemein verfügbar. Hier gilt allerdings, dass Distributoren – wie in der Abbildung gezeigt – teilweise schon mit Lieferterminen zu werben wissen.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/NUCLEO-U3C5ZI-Q

Sidewalk: Amazon setzt auch in Kanada und Mexiko auf LoRA-Technologie.

Die Operation „Buchhändler als IoT-Netzbetreiber“ hat sich in den USA mittlerweile gut durchgesetzt und fast 95 % POP-Coverage erreicht.
Unter https://www.semtech.com/company/press/lora-technology-helps-power-amazon-sidewalk-global-expansion? teilt der LoRA-Standardisierer Semtech nun mit, dass die „Ausrollung“ des Systems in weitere Teile der Welt unmittelbar bevorsteht:

1
Amazon Sidewalk, a wireless community network operated at no charge to customers that helps devices work better and stay connected beyond home Wi-Fi range, currently covers approximately 95% of the U.S. population1. The expanded collaboration comes as Ring plans to launch its Amazon Sidewalk network globally in 2026. The rollout begins in Canada and Mexico later this month and expands to other regions later this year. 

STMicroelectronics: Zugangskontrolle mit Aliro

Im Bereich der Zugangskontrollsysteme herrscht – bis zu einem gewissen Grad – ein Babel der Technologien. Mit Aliro treibt die bereits für andere Standards bekannte CSA nun einen Prozess voran, der nach folgendem Schema für eine „Vereinheitlichung“ der Hardware sorgen soll:

1
Im Vergleich zu mechanischen Schlüsseln, PIN-Pads und kontaktlosen Karten kombiniert die Zugangskontrolle mit Aliro unter Verwendung von Smartphones, Wearables oder anderen Geräten drahtlose Bequemlichkeit und flexible Reichweite mit hoher elektronischer Sicherheit. Darüber hinaus können Aliro-Systeme freihändige Bedienung und intelligente, lokalisierungsbezogene Reaktionen bieten, mit wesentlichen Anwendungsvorteilen digitaler Schlüssel wie Datenschutz, Teilbarkeit und konfigurierbaren Benutzerrechten.
2
Aliro nutzt etablierte Nahfeldkommunikation (NFC), Bluetooth® LE und Ultra-Wideband (UWB)-Technologien als zugrundeliegende Plattform für drahtlose Kommunikation. Da alle diese Technologien bereits in Smartphones vorhanden sind, ermöglichen sie flexible Anwendungen über Distanzen von wenigen Zentimetern bis zu 100 Metern oder mehr.

Hervorzuheben ist, dass STMicroelectronics diese Technologie mit Software und mit Hardware zu unterstützen sucht. Im Bereich der Software gibt es eine als X-CUBE-ALIRO bezeichnete Referenz-Implementierung, während man im Bereich der Hardware das in der Abbildung gezeigte und als STEVAL-ALOCKCB bezeichnete Produkt lanciert.

Bildquelle: STMicroelectronics.

QuecTel FGH200M – WiFi HaLow mit mehr als 8000 Gegenstellen

In Sachen WIFI HaLow – wir berichteten über diese Mesh-Technologie in der Vergangenheit – brachte der Mobile World Congress eine Neuerung. Spezifischerweise kündigt Quectel das in der Abbildung gezeigte Modul an.

Bildquelle: https://www.quectel.com/news-and-pr/fgh200m-wi-fi-halow-module-massive-iot-mwc26/

Hervorzuheben ist vor allem, dass es – gegenüber zum Vorgängermodell – eine wesentliche Erhöhung in der Anzahl der unterstützten Gegenstellen bietet. Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man dann folgendes:

1
Achieving a maximum physical data rate of 43.3Mbps, the Quectel FGH200m operates in the 850-950MHz frequency band with a channel width of 1,2,4 or 8 MHz and a maximum output power of 26dBm. A single Quetel FGH200M access point can, in theory, support up to 8,191 IoT devices, making it suitable for massive IoT use cases. The module also supports USB 2.0, SDIO and SPI interfaces to provide maximized integration choices.

Renesas: 28nm RH850/U2C-MCU für den Automotivebereich

Renesas erweitert die hauseigenen Automotive-Mikrocontroller um eine Variante, die zwar einerseits moderne Interfaces implementiert, im bestehenden Portfolio als Ganzes allerdings eher eine Low-End-Rolle einnimmt.


Bildquelle: https://www.renesas.com/en/about/newsroom/renesas-expands-auto-mcu-portfolio-28nm-rh850u2c-vehicle-control-and-automotive-safety-applications

Über die „Positionierung“ und das Interface-Komplement vermeldet Renesas eben da folgendes:

1
The new device extends Renesas popular RH850 lineup as a low-end option, complementing the high-end RH850/U2B and mid-range RH850/U2A products. The RH850/U2C combines four RH850 CPU cores operating at up to 320 MHz (including two lockstep cores), with up to 8 MB of on-chip flash memory. Developers currently using RH850/P1x or RH850/F1x devices can smoothly transition to the new MCU to meet the requirements of the latest E/E architectures.
2
. . .
3
The RH850/U2C operates with interfaces designed for modern E/E architectures, such as Ethernet 10base-T1S , Ethernet TSN (1Gbps/100Mbps), CAN-XL, and I3C. It also maintains full compatibility with commonly used interfaces today, such as CAN-FD, LIN, UART, CXPI, I²C, I²S, and PSI5.

In der Theorie soll der neue Automotive-Mikrocontroller ab sofort verfügbar sein. Auf der ante Portas stehenden Embedded World ist die Demonstration verschiedenster Beispielimplementationen avisiert.

Renesas RA0E3 – Als Sub-Mikrocontroller vorgesehene Ultra-Low-End-MCU mit 5V-Unterstützung

Die Zusammenarbeit von mehreren Mikrocontrollern in Form eines „kombinatorischen Prozessrechners“ ist spätestens seit dem Arduino Yun nicht mehr wegzudenken, und wurde beispielsweise von Microchip in der Application Note 4121 (siehe https://www.microchip.com/en-us/application-notes/an4121) als empfohlene Vorgehensweise avisiert.
Renesas lanciert nun eine neue Ultra-Low-End-MCU, die sich – von den Spezifikationen her – wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.


Bildquelle: https://www.renesas.com/en/blogs/renesas-most-cost-efficient-arm-core-mcu-easily-add-new-functions-your-existing-system

Interessanter als die „allgemeinen“ Spezifikationen ist, dass die Japaner ihre neueste MCU an mehrerlei Stelle explizit als Co-Prozessor bewerben. In Bild-Form sieht dies folgendermaßen aus.


Bildquelle: https://www.renesas.com/en/blogs/renesas-most-cost-efficient-arm-core-mcu-easily-add-new-functions-your-existing-system

Zu guter letzt noch der im Rahmen der Meldung verbreitete Beschreibungstext für diesen Einsatzfall:

1
One of the RA0E3's greatest strengths is its reliability when supporting a main processor.
2
Consider home appliances like food processors or kitchen mixers. These devices often feature a safety lock mechanism to prevent operation unless all parts are securely assembled. Instead of burdening the main processor with managing this safety feature, many designs offload it to a dedicated submicrocontroller.
3
This is where the RA0E3 excels:
4
     Runs seamlessly in 5V systems without extra components
5
     Maintains stable operation even under unexpected high temperature conditions
6
     Adds safety or auxiliary functions without increasing system complexity

Lesestoff: Uptonitisches zu Wasser.

Dass man im Hause Upton schon einmal den Regentanz zu tanzen weiß, bewies man in der Vergangenheit auf verschiedenen Messen, wo es um das Demonstrieren von „Verfügbarkeit“ geht.
St. Upton scheint die Tänze seiner Follower nun zu erhören, weshalb die Hauspostille eine Liste von – durchaus interessanten – Wasser-Roboter-Projekten auf Basis des Raspberry Pi vorstellt.


Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/exploring-the-ocean-with-raspberry-pi-powered-marine-robots/

Lesestoff, zur Zweiten – vom Gehirn-Computer-Interface.

Vor vielen Jahren – der Newsautor beschäftigte sich damals vor allem mit Handcomputertechnik – lieferte OCZ eine auf BrainFingers-Technologie basierende „Erweiterung“ aus, die Computerspielern einen weiteren Weg zur Beschleunigung der Interaktion anbieten sollte. Leider wurde es danach im Allgemeinen ruhig um diese durchaus interessante Technologie.
Im Hause Mouser tritt man an, um die Suppe abermals zu salzen. Unter der URL https://emea.info.mouser.com/braincomputer-refguide-en? stellt man ein kurzes Dokument zur Verfügung, dass die verschiedenen Spielarten des Gehirn-Computer-Interfaces durchspielt und vor allem als Anstoß für eigenmächtige Experimente vorgesehen sein sollte.

In eigener Sache: Embedded World steigt!

Der News-Autor entschuldigt sich, dass er erst so spät seine Teilnahme an der Embedded World finalisieren konnte. Meine Wenigkeit wird – samt Zigarren – vom Neunten bis zum Dreizehnten vor Ort sein, und freut sich auf Kontakte mit der Leserschaft.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Armbian 26.2, preiswerte Rigol-VNAs, Bluetooth und WLAN am Arduino uvam

Neben Neuerungen im Bereich Arduino gibt es sowohl von Rigol als auch von Gauss Messtechnik. ROHM experimentiert mit seiner Produktionskette, während verschiedene Kongresse um Aufmerksamkeit buhlen. Was es in diesem kriegerisch beginnenden Monat sonst Neues gibt, vermelden wir wie immer hier.

Armbian 26.2 Goa – neue Armbian-Version verfügbar

Im Hause der Prozessrechner-Distribution Armbian gibt es Neuerungen. Spezifischerweise steht ein neues Release ante Portas, das unter der URL https://blog.armbian.com/armbian-newsletter-template-2/ folgendermaßen beschrieben wird:

1
Hardware support continues to expand. We're thrilled to introduce new LTS kernel v6.18 based images and support for exciting new boards like the SpacemiT MusePi Pro, Radxa Rock 4D, Orangepi RV2, Odroid M2, ... We've also brought back KDE Neon desktop builds and added RISC-V XFCE desktop support for those exploring new territory.
2
Our user tools have received major upgrades too. Armbian Imager now features faster decompression, enhanced security with code signing for macOS and Windows, AI-powered translations, and a new settings panel with developer options. Behind the scenes, we've strengthened our build infrastructure to keep everything running reliably as we grow.

Interessant ist außerdem, dass Armbian dieses Jahr – in Kooperation mit Seeed Studio – auch auf der Embedded World vertreten sein wird:

1
Join Armbian at Embedded World 2026. Meet us in Hall 3, Booth 3-556 (Seeed Studio), where well be showcasing the Armbian build framework and how it powers reliable, production-ready Linux for ARM devices.

µReticulum – Micropython-Implementierung des Reticulum-Stacks

Auf ESP32-basierten Boards hat sich das Reticulum-Netzwerksystem mittlerweile im Mesh-Bereich gut etabliert. Nun gibt es eine neue Variante, die dasselbe Funkprotokoll in MicroPython implementiert. Zu beachten ist, dass Python-basierte und „normale“ Nodes miteinander interagieren können.

Bildquelle: https://github.com/varna9000/micropython-reticulum

ROHM: Auftrennung der Fertigungspartnerschaft mit TSMC im GaN-Bereich.

Die „ausgesourcte Fertigung“ von GaN-Halbleitern sorgte in der Vergangenheit mehrfach für Lustigkeit – so musste beispielsweise Infineon Abkündigungen vornehmen, weil der Fertiger “umdisponierte“.
Im Hause ROHM hat man diese Erlebnisse beobachtet, und reagiert nun darauf. Unter der URL https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7619&lang=en findet sich eine Pressemitteilung, in der man nach folgendem Schema das Insourcing ankündigt:

1
ROHM Co., Ltd. (hereinafter ROHM) has decided to integrate its own development and manufacturing technologies for GaN power devices with the process technology of TSMC, with which ROHM has an ongoing partnership, to establish an end-to-end production system within the ROHM Group. By licensing TSMC GaN technology, ROHM will strengthen its supply capability to meet growing demand for GaN in applications such as AI servers and electric vehicles.

Nach dem erfolgreichen Insourcing plant man dann, die Partnerschaft – nach folgendem Schema – zu beenden:

1
Upon completion of the technology transfer, ROHM and TSMC will amicably conclude their automotive GaN partnership. At the same time, the two companies will continue to strengthen collaboration for higher efficiency and more compact power supply systems.

ROHM, zur Zweiten – Offshorefertigung in Indien geplant.

In Zeiten „wackeliger Weltpolitik“ ist es für aller Herren Länder wünschenswert, Halbleiter im Haus produzieren zu können. Unter der URL https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7621&lang=en findet sich nun eine Pressemeldung, in der ROHM – nach folgendem Schema – den Beginn einer Zusammenarbeit mit dem indischen Spezialisten Suchi avisiert:

1
Specifically, ROHM is considering the outsourcing of back-end processes for power devices and IC products to Suchi Semicon and has begun technical evaluations toward potential mass production shipments starting in 2026. Through these efforts, ROHM aims to build, in collaboration with Suchi Semicon, an early-stage manufacturing framework in India that aligns with the expected industry ramp-up in the coming years.
2

3
Furthermore, ROHM and Suchi Semicon will share a roadmap to expand the range of locally manufactured packages, thereby broadening the scope of collaboration between the two companies.

Angriffe auf STM32-Code Protection mit sehr preiswerter Hardware.

Dass der „Sicherheitsmodus“ des ESP32 leicht angreifbar ist, hat sich in der Industrie mehr oder weniger zum Meme entwickelt. Unter der URL https://community.penthertz.com/t/breaking-stm32-readout-protection-from-uv-light-to-cpu-state-tracing/27 findet sich nun allerdings ein ähnlicher Angriff, der die STMicroelectronics-MCU-Familie zum Ziel hat:

1
At Hardwear.io USA 2025, Mark Omo and James Rowley from Marcus Engineering presented a technique called STM32-TraceRip: 100% flash recovery on the STM32G0 without any glitching, without UV light, without silicon bugs, but purely by observing the CPU state during normal execution which is smart.

Interessant ist außerdem, dass diese Angriffsart – zur Ausführung ist Hardware im Kostenbereich von nur rund $ 20 erforderlich – für eine weitere Reihe von MCUs geeignet bzw. gefährlich ist:

1
They tested on STM32F0, F1, G0, and C0  they are all vulnerable. The RDP scheme works the same way across these families.

Rigol DNA5000/6000 – preiswerte Vektor-Netzwerk-Analysatoren mit 26,5 GHz Bandbreite

Ein alter Kalauer besagt, dass der Kauf eines Vektor-Netzwerk-Analysators nur der Beginn in eine lange, und meist auch teure Schmerzensreise darstellt. Im Hause Rigol möchte man diesem Trend gegensteuern, weshalb man die in der Abbildung gezeigten Vektor-Netzwerk-Analysatoren ankündigt.

Bildquelle: https://www.rigolna.com/dna/

Zu den allgemeinen Spezifikationen vermeldet Rigol dann noch folgendes:

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allowing every engineer to affordably add VNA to their test bench. The DNA5000/6000 series delivers solid core RF specifications making it ideal for most R&D and troubleshooting tasks both at the bench and automated production environments. With a frequency range of 5kHz to 26.5GHz, 2 or 4 ports and a wide dynamic range exceeding 120dB

Interessant ist, dass man auf der Homepage von Rigol auch „Richtpreise“ angezeigt bekommen kann. Für die 2-Port-Version zeigen sie sich wie in der Abbildung gezeigt, während das Folgebild Informationen zur 4-Port-Variante bietet.

Bildquelle, beide: Rigol.

Eclipse Foundation: Erfolge in Sachen Plugin-Repositorium für VS Code

Die Eclipse Foundation macht Ernst, Visual Studio Code mit “Embrace and Extend” anzugreifen. In einer vor wenigen Stunden versendeten Pressemeldung finden sich die folgenden Informationen zu den Downloadzahlen im hauseigenen Plugin-Repositorium:

1
The Eclipse Foundation today announced major security and infrastructure advancements to the Open VSX Registry as it surpasses 300 million downloads per month, underscoring its role as critical infrastructure for AI-native and cloud-based development platforms.
2
 
3
The Open VSX Registry is the vendor-neutral extension registry for tools built on the VS Code extension API. It powers a growing ecosystem of AI-enabled and cloud-based developer platforms, including Amazons Kiro, Googles Antigravity, Cursor, IBMs Bob, VSCodium, Windsurf, Ona (formerly Gitpod), and others.

GAUSS: TDEMI Ultimate und TDEMI ULTRA mit erweitertem Persistenzmodus

Die in Deutschland ansässige GAUSS Instruments ist für ihre Echtzeit-Spektralanalysatoren (wir berichteten von der EMV) hier bekannt. Aus der Logik folgt, dass die auch eine Persistenz-Funktion mitbringen, die analog zum DPO das Erriechen von selten auftretenden Ereignissen ermöglicht.

Bildquelle: GAUSS

In einer vor wenigen Stunden an die Fachpresse versendete Meldung findet sich nun die folgende Passage, die auf eine Erhöhung der Speichertiefe der Instrumente hindeutet:

1
Beim traditionellen Persistence Modus welchen wir heute bei Messgeräten kennen, ist die Anzahl der Punkte typischerweise auf 1000 beschränkt und es ist keine Gewichtung und Vorfilterung möglich. Das TDEMI Ultimate und TDEMI ULTRA setzen hier einen neuen Maßstab bzgl. des Persistence Modus mit mehr als 50000 parallelen Punkten sowie einer deutlich höheren Auflösung

GAUSS; zur Zweiten – Messempfänger TDEMI G mit verbesserter Hardware

Außerdem kündigt man eine Aktualisierung der bekannten Messempfänger an:

1
2026 hat die neue TDEMI G Serie nun nochmal ein erweitertes Performance Upgrade erhalten, welches wesentliche Verbesserungen und Vorteile bietet. Der verzerrungsfreie Dynamikbereich beträgt nun über 90 dB, mit zusätzlichem Abschwächer wird eine Gesamtdynamik von über 170 dB erreicht.

Interessant ist außerdem, dass man schon jetzt mit dem neuen CISPR-Standard rechnet:

1
Das neue TDEMI G ist ein full-compliance Messempfänger, welcher schon heute die zukünftigen CISPR 16-
2
1-1 erfüllt und für die Frequenzbereiche 30 MHz, 1 GHz, 3 GHz, 6 GHz, 9 GHz, 18 GHz, 26 GHz, 30 GHz, 40
3
GHz und 44 GHz erhältlich ist sowie standardmäßig jeweils über einen klassischen sowie einen FFT-
4
basierenden Messmodus verfügt. Die TDEMI G Serie ist mit einer Echtzeitbandbreite von bis zu 225 MHz
5
für EMV Messungen sowie einer IQ Analysis Bandbreite von bis zu 510 MHz für Funkmessungen verfügbar.

Arduino NINA – WiFi und Bluetooth fortan parallel nutzbar

Auf dem von U-Blox entwickelten NINA-Modul-basierende Arduinos sind aufgrund ihrer Kommunikationsfähigkeiten beliebt. Unschön war bisher lediglich, dass die gleichzeitige Nutzung der Bluetooth- und WLAN-Transciever nicht möglich war.
Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/03/02/you-can-now-use-wi-fi-and-bluetooth-le-simultaneously-on-arduino-nina-based-boards-heres-how/ kündigen die Italiener nun eine Gruppe von Firmwareupdates an, die auf den folgenden drei Boards den gleichzeitigen Betrieb beider Transciever ermöglichen:
• MKR WiFi 1010
• Nano RP2040 Connect
• Nano 33 IoT

Zu beachten ist, dass der Arduino Uno Wifi außen vor bleiben muss. Ursache dafür ist, dass sich auf dem Board zu wenig Speicher für den gleichzeitigen Betrieb beider Transciever befindet:

1
The Arduino® UNO WiFi Rev2 board also features the NINA-W102 module, but cannot run Wi-Fi and Bluetooth LE together in the same sketch due to limited memory

Arduino Opta: Arduino-SPS fortan mit Cloud-Firmwareupdates.

Neuerung Nummero zwei betrifft die Arduino-SPS Opta. Im Rahmen eines Softwareupgrades bekommt sie die Fähigkeit eingeschrieben, über der Cloud mit Firmwareaktualisierungen versorgt zu werden. Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/03/03/new-plc-ide-version-1-1-0-brings-remote-lifecycle-management-to-opta/
findet sich eine detaillierte Ankündigung der diversen Neuerungen, die die beiden folgenden Funktionen nochmals gesondert hervorhebt:

1
     The PLC runtime now exposes a single COM port as default, making it easier for the PLC IDE to detect and connect to the Opta. The debug through the second COM is still available for expert users. 
2
     Over-the-air updates can be performed via Modbus TCP over an Ethernet connection, even through VPNs. This feature allows the update of the complete program, both the PLC runtime and the Arduino Sketch and the PLC runtime, guaranteeing all the system components are fully aligned.

Arduino App Lab in Edge Impulse integriert.

Dass der Arduino Q von Anfang an auch zur Ausführung von AI-Payloads vorgesehen war, ist anhand der Ankündigung klar erkennbar.
Interessant ist indes, dass man im Hause Qualcomm mit Edge Impulse eine in der Cloud lebende Modellentwicklungsumgebung anbietet. Bisher galt, dass dieser nicht in das Arduino App Lab integriert war – ein Zustand, den die Italiener nun wie in der Abbildung gezeigt auflösen.

Bildquelle:
https://blog.arduino.cc/2026/03/04/train-and-deploy-your-own-ai-models-in-arduino-app-lab-now-fully-integrated-with-edge-impulse/

Mobile World Congress: Qualcomm kündigt diverse WiFi 8-Chipsätze an.

Wer sich für Hochleistungs-WLAN interessiert, wurde am in Barcelona stattfindenden Mobile World Congress bedient. Unter der URL https://www.rcrwireless.com/20260302/ai-ml/qualcomm-ai-wi-fi-8 findet sich nun eine „Zusammenfassung“, in der RCR die diversen WiFi 8-fähigen Chipsätze, die in Katalonien vorgezeigt wurden, en Detail auflistet und bespricht.

European Microwave Week: Einreichungsdeadline endet bald.

Wer für den im Oktober in London stattfindenden Kongress einreichen möchte, sollte dies bald tun. In einem vor wenigen Stunden an die potentielle Sprecherschaft verschickten E-Mail findet sich die gezeigte Aufforderung.

Bildquelle: https://www.eumw.eu/wp-content/uploads/2025/10/4997_eumw2026_call_for_papers-06.pdf

EMF2026 – Beginn des Vorverkaufs

Das in England stattfindende Event EMF ist seit jeher dafür bekannt, dass die Tickets „ausverkauft“ werden. Zur Umgehung dieses Problems bietet man einen dreistufigen Vorverkauf an – spezifischerweise wurden die folgenden Termine vermeldet:

1
Were happy to announce that the main ticket sales dates for EMF 2026 have been finalised! They will be:
2
     Monday 9th March, 20:00 UTC 
3
     Sunday 22nd March, 15:00 UTC 
4
     Thursday 2nd April, 18:00 BST 
5
Prices start at £190 for an adult ticket. Tickets will be sold at www.emfcamp.org/tickets, and you can see the full list of prices there.
6
While we have increased the capacity of EMF slightly this year, we expect tickets to sell out quickly, as they have in previous years.

EU-rechtliches: DSGVO-Audits geplant, von Problemen mit dem Chatbot.

Wer in Europa sitzt, darf sich – prinzipiell – mit EU-Recht abärgern. Im folgenden Jahr plant die EU-Kommission laut Schönherr (siehe https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentindustrial-strategy-2035-energy-as-a-regional-differentiator-and-competitive-factor-5238808?e=0c4ed), vermehrte DSGVO-Audits durchzuführen.
Außerdem gilt, dass die Kommunikation mit einem Chatbot mitunter als „Beweismaterial“ verwendet werden darf. Unter der URL https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentnorth-macedonia-cpc-issues-fines-in-food-retail-sector-cartel-decision-in-insurance-market-5238799?e=0c4ed berichtet man von einem Vorfall in Rumänien, wo ein Mitarbeiter Kartellpläne mit einem Chatbot evaluierte. Obwohl diese nie in die Praxis umgesetzt wurden, bekam das Unternehmen Probleme.

Lesestoff: Liste von in Europa stattfindenden Elektronikkongressen.

Wer für das Jahr 2026 noch Flugmeilen sammeln möchte, sollte die unter der URL https://www.soselectronic.com/en-gb/top-electronics-exhibitions-of-2026-your-guide-to-european-trade-shows-3149?mid=953880&utm_source=sosnews2024 bereitstehende Liste besuchen. Der Elektronikdistributor SOS (zu Conrad gehörend) bietet dort eine Auflistung von diversen Messen in ganz Europa an.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Erratum gegen ESP32-C5, neue Messtechnik und Erfolge für RISC/V

RISC/V ist bei Nordic Semiconductor und NXP am Vormarsch, während Siglent eine SMU ankündigt. Arduino teasert für die EmbeddedWorld eine neue Platine, Geehy zeigt einen für Motorsteuerung optimierten Microcontroller. Was es am Ende des Monats sonst Neues gibt, zeigen wir hier.

Siglent SMM3000X – SMU a la Siglent

SMUs waren bisher ein Teil des Messtechnik-Markts, der – zumindest im Allgemeinen – asiatischen Spezialisten und den etablierten amerikanischen Herstellern vorbehalten war. Vor der Embedded World verschickt Siglent eine Pressemeldung, in der man die erste hauseigene SMU ankündigt.

Bildquelle: Siglent.

Zu den sonstigen Spezifikationen äußert man sich unter der URL https://www.siglenteu.com/news-article/siglent-launches-smm3000x-series-source-measure-unit/ nach folgendem Schema:

1
SIGLENT Technologies releases SMM3000X Series Source/Measure Unit (SMU). SMM3000X features 6½-digit resolution, output capability of up to ±210 V DC voltage, ±3.03 A DC current, and ±10.5 A pulsed current, with programming and measurement resolution down to 10 fA / 100 nV, and a maximum acquisition rate of 100,000 points/s.

SeeedStudio – 4.4GHz-VNA mit sieben Zoll großem Touchscreen

Die Weiterentwicklung im Bereich der Metrologie zeigt sich auch beim NanoVNA: Was einst als „primitive STM32-Applikation“ mit resistivem Touchscreen verfügbar wurde, gibt es mittlerweile auch mit kapazitivem, 7 Zoll großem Touchscreen.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/Chelegance-JNCRadio-VNA-7-Inch-4-4GHz-Vector-Network-Analyzer-with-Capacitive-Touchscreen-p-6696.html

Zu den sonstigen Daten des mit rund 400 US-Dollar vor Versand nicht sonderlich teuren Produkts vermeldet man im Hause SeeedStudio dann folgendes:

1
50kHz - 4.4GHz Wide Frequency Range:Covers a broad frequency spectrum from 50kHz to 4.4GHz with a fast sweep speed of 400 points/s. It is perfectly suited for testing MF/HF/VHF/UHF antennas, including Shortwave, Wi-Fi, Bluetooth, and GPS applications.
2
7-Inch High-Definition Capacitive Touchscreen:Features a large 7-inch IPS LCD display with a resolution of 1024x600 and capacitive touch control. The bright screen ensures clear visibility even in outdoor environments, while the touch interface combined with 4 physical buttons offers intuitive operation.
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Professional RF Performance & TDR Function:Provides excellent dynamic range (S21 up to 70dB, S11 up to 50dB) for precise component testing. It also supports Time Domain Reflectometry (TDR) for measuring cable length and locating break points.

Tristan: RISC/V-IP a la EU

Die quelloffene ISA RISC/V scheint nun auch die Aufmerksamkeit der EU erregt zu haben. In Zusammenarbeit mit der zu Eclipse gehörenden Open HW Foundation lanciert man ein als Tristan bezeichnetes Projekt, dass das Anbieten von schlüsselfertigen IP-Blöcken auf RISC/V-Basis zum Ziel hat.

Bildquelle: https://tristan-project.eu/

In der unter der URL https://newsroom.eclipse.org/news/announcements/openhw-foundation-unveils-first-industry-ready-risc-v-ecosystem-advance-european?mc_cid=fa1e893470&mc_eid=6e331a2fae einsehbaren Ankündigung beschreibt man die Initiative dann nach folgendem Schema:

1
 The UAP represents Europes first comprehensive collection of industry-ready RISC-V components. As interest in digital sovereignty continues to grow, particularly within the European Union, the UAP makes it significantly easier for technology organisations to innovate based on an open, sovereign foundation.
2

3
The Unified RISC-V IP Access Platform is critical to supporting technological sovereignty in Europe, and the OpenHW Foundation is committed to developing it as a sustainable, interoperable, and community-driven resource for the broader RISC-V ecosystem, said Florian Wohlrab, Head of OpenHW Foundation. Open source collaboration is essential to maintaining a competitive playing field, and by working together, we can go further, faster.

Interessant ist außerdem, dass sich eben da auch eine Wortmeldung aus dem – normalerweise streng im ARM-Lage verordneten – Hause NXP finden lässt. Spezifischerweise vermeldet man Folgendes – ein Schelm, wer daran denkt, dass man im Hause NXP hier am Mantel der EU-Kommission reitend eine „Lizenzkosten-Reduktion im Hause ARM“ zu erzwingen sucht:

1
The Unified RISC-V IP Access Platform is one of the most important initiatives to come from the TRISTAN project, ensuring that the contributions from consortium partners continue to have an impact on the European stage long past the end of our funding, said Rob Wullems, NXP Semiconductors GmbH, TRISTAN Project Lead. Critically, it enables us to build and nurture a community around European RISC-V that will drive ongoing innovation and collaboration that supports European technological sovereignty.

PicoScope: bald mit nativer Unterstützung für ARM-Hosts.

Im Hause PicoScope nutzt man den „PC“ seit jeher als Basis für die Ausführung von Decoder und Co. Aus der Logik folgt, dass eine „effizientere“ Ausnutzung der PC-Ressourcen direkt zu einer besseren Usability beiträgt.
In einer vor wenigen Stunden an die Nutzerschaft versendeten Meldung verkündet man nun – wie in der Abbildung gezeigt – die Intention, auf ARM-Prozessoren basierende Workstations fortan vollständiger unterstützen zu wollen.

Bildquelle: PicoTech.

Arduino: Ankündigung von neuem Produkt für Embedded World.

Die Kunst des „strategischen Leakings“ scheint endgültig im Elektronik-Bereich angekommen zu sein.
Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/02/27/find-out-whats-arduinos-big-news-at-embedded-world-2026/ findet sich die folgende Ankündigung aus dem Hause Arduino, die die „vor-Vermeldung“ von auf der Embedded World zu zeigenden Neuerungen zum Thema hat:

1
Visit us in Hall 3, Booth #555 for live demos, hands-on experiences, and – heres the big one – a major product announcement you wont want to miss. Were unveiling something revolutionary, and Embedded World will be your first chance to see it in action.

Nordic Semiconductor: Mehr Informationen zum RISC/V-Coprozessor im NRF54L.

Per se ist der Nachfolger von Nordics Evergreen-Bluetooth-SOC keine wirkliche Newsmeldung mehr wert. Interessant ist indes die unter der URL https://devzone.nordicsemi.com/nordic/nordic-blog/b/blog/posts/introducing-the-risc-v-coprocessor-of-the-nrf54l-series erschienene Meldung, in der der Chip-Hersteller über das „interne Verhalten“ des auf RISC/V-Technologie basierenden ULP-Coprozessors informiert:

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The SoCs of the nRF54L Series combine an efficient MCU with ultra-low-power wireless connectivity. At the heart is a 128 MHz Arm® Cortex®-M33. Next to that heart is also a 128 MHz RISC-V coprocessor, which can be a great way to enhance, boost, or simplify your designs and products.

Auch hier gilt, dass jede Person als Schelm zu sehen ist, die davon ausgeht, dass man im Hause Nordic Semiconductor eine „Senkung der ARM-Lizenzgebühren“ wirtschaftlich begrüßen würde.

Canonical zur Zukunft von RISC/V.

Zu guter Letzt – dann wollen wir das Thema RISC/V sein lassen – sei noch auf die unter der URL https://ubuntu.com//blog/canonical-and-ubuntu-risc-v-a-2025-retro-and-looking-forward-to-2026 bereitstehende Veröffentlichung aus dem Hause des Ubuntu-Herstellers Canonical hingewiesen. Neben einem Rückblick auf die Arbeiten im Bereich RISC/V findet sich die folgende Passage, die über die Zukunftsaussichten der Linuxdistribution im Bezug auf die quelloffene ISA informiert:

1
Key focus areas for us at Canonical will be: 
2
     Building on our partnership work: well deepen our existing collaborations and onboarding a broader range of hardware vendors to bring Ubuntu to the next generation of RISC-V platforms. 
3
     Closing the product parity gap:  well ensure the additional Canonical portfolio, from cloud-native tools to IoT products runs as seamlessly on RISC-V. 
4
     Delivering Ubuntu 26.04 LTS with RVA23 as our unified, long-term supported baseline, providing a stable platform for vendors moving from labs to commercial production. 
5
     Maintaining leadership in standards alignment and upstream enablement: well work to ensure new silicon capabilities are immediately accessible to the open-source community. 
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     Empowering the developer community: well continue to partner with SBC partners to make Ubuntu the go-to platform with an amazing out-of-the-box experience for RISC-V development.

Espressif: Vermeldung von Fehlern im ESP32-C5.

Der „FehlerTeufel“ macht auch vor Espressif Systems nicht halt. In einem vor wenigen Stunden veröffentlichten Beratung verkündigen die Chinesen die folgende Fehlerliste, die den vergleichsweise neuen ESP32-C5 betrifft:

1
     PSRAM Reset Hang  When ESP32-C5 series chips run ESP-IDF v5.5.1 with PSRAM enabled, CPU or digital reset operations may hang. This triggers a secondary RTC WDT reset. If the rollback feature (CONFIG_BOOTLOADER_APP_ROLLBACK_ENABLE, disabled by default) is enabled, this sequence may result in an OTA rollback. 
2
     AES and SHA Access to PSRAM  When ESP32-C5 chips run ESP-IDF v5.5.1, PSRAM data may be corrupted when AES or SHA hardware accesses buffers that are not aligned to a 16-byte boundary. 
3
     Sleep Coexistence Stability  When ESP32-C5 series chips run ESP-IDF v5.5.1 with ESP_WIFI_ENHANCED_LIGHT_SLEEP enabled, task watchdog timeouts may occur during Wi-Fi/BLE/IEEE 802.15.4 dual-mode or tri-mode coexistence, and the system may fail to recover after a CPU reset.

CNX-Software berichtet unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/02/28/esp32-c5-bug-advisory-identifies-and-fixes-psram-and-sleep-coexistence-issues/ detailliert über Mitigationsmaßnahmen. Im „Allgemeinen“ gilt allerdings, dass die Behebung dieses Problems keine neue Hardware voraussetzt – wer seine ESP_IDF-Version aktuell hält, wird über kurz oder lang mit einem Software-Workaround für diese Fehler versorgt werden.

Geehy G32M3101 – neuer Motor-Kontroll-Mikrocontroller

Für die Motorsteuerung spezialisierte Mikrocontroller sind per se keine wirklich neuen Produkte. Im Hause Geehy gibt es nun eine neue MCU, die – derzeit nur in Form eines YouTube-Videos angekündigt – durch sehr hohen Integrationsgrad zu beeindrucken sucht. Unter anderem gibt es einen am Chip integrierten LDO, der anscheinend aus der Motorspannung die für die MCU-Versorgung relevante Spannung zu generieren sucht.

Einige weitere relevante Screenshots des Videos finden sich dann im folgenden.



Bildquelle, alle: https://www.youtube.com/watch?v=OoIwgP_reNg

ESP_IDF-Komponente zur Verarbeitung von GPIO-Knöpfen.

Die Interaktion mit Tasten ist ein in der Praxis häufig unterschätzte Teil der Elektronik. Im Hause Espressif bietet man nun eine ESP_IDF-Komponente an, die auf diese Aufgabe spezialisiert ist.

Bildquelle: https://developer.espressif.com/blog/2026/02/component-introduction-button/

Zu den „sonstigen“ Leistungsdaten vermeldet man dann folgendes:

1
     Multiple Button Types: Support for GPIO buttons and ADC button matrices
2
     Event Detection: Comprehensive event handling including press, release, long press, and repeat press
3
     Debouncing: Built-in software debouncing to eliminate false triggers
4
     Low Power Support: Optimized for battery-powered applications
5
     Callback System: Easy-to-use callback mechanism for button events
6
     Thread-Safe: Safe to use in multi-threaded applications
7
     Rich Event Types: Supports 11 different button events including:
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     Button pressed, released, and press repeat
9
     Single click, double click, and multiple click detection
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     Long press start, hold, and release events
11
     Press repeat done and press end notifications

KERAFOL GFL3055 – neuer Gapfiller

Der Thermalmanagement-Spezialist KERAFOL – wir berichteten in der Vergangenheit immer wieder über die verschiedenen Produkte des Unternehmens – kündigte vor wenigen Tagen eine „neue“ Chemie an, die insbesondere für die Bedürfnisse von mit Topside-Kühlfähigkeit ausgestatteten Halbleitern optimiert ist. Spezifischerweise handelt es sich um einen „isolierenden Gapfiller“, der nach folgendem Schema mit stark verbesserten thermischen Eigenschaften aufwartet:

1
Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 5,5 W/mK sorgt die GFL 3055 für eine effektive
2
Ableitung von Verlustwärme
3
. . .
4
Dank der weichen Shore 00-Härte bleibt die GFL 3055 trotz hoher Füllung dauerhaft
5
elastisch. Sie reduziert Spannungen, die durch Temperaturwechsel oder Vibrationen
6
entstehen,

Semtech x Murata – Tanz um Abkündigungen

Wer eine Wefze als Lebensgefährtin hat, muss sich nicht über Konzerte wundern. Ähnliches gilt im Bereich der passiven Komponenten, wenn man auf Murata setzt – die Japaner haben die 2018 geltende MLCC-Krise verursacht, und scheinen daraus nichts gelernt zu haben. In einem vor wenigen Stunden an die Community verschickten Newsletter berichtet der LoRa-Standardisierer Semtech nach folgendem Schema über Probleme, die durch die Abkündigung passiver Komponenten aus dem Hause Murata verursacht wurden:

1
All SX1281/0 reference designs have been updated to replace GRM15 Murata ceramic capacitors (0402 size) with an equivalent device because GRM15 is not recommended for new design.

Lesestoff: zum Ende des Future Combat Air System

Das 2017 gestartete Kampfflugzeug-Projekt Future Combat Air System ist nach dem Ausstieg Westdeutschlands mehr oder weniger am Ende. Unter der URL https://carnegieendowment.org/europe/strategic-europe/2026/02/taking-the-pulse-can-european-defense-survive-the-death-of-fcas finden sich einige – Amerika-zentrische- Meinungen von Experten, die auf die „Zukunft der europäischen Rüstungsindustrie“ schielen.

Lesestoff, zur Zweiten – Verformung von PLA-Drucken mit heißem Wasser.

Die Nachbearbeitung von an sich fertigen 3-D-Drucken ist seit jeher ein Thema: Ob der vergleichsweise geringen Schmelztemperatur ist PLA in diesem Bereich immer interessant. Unter der URL https://3druck.com/diy/youtuber-verformt-3d-gedruckte-pla-teile-mit-heissem-wasser-55154089/ findet sich nun eine Zusammenfassung von Experimenten, die die „Umformung“ fertiger PLA-Drucker unter Nutzung eines Heißwasser-Bades zum Thema hatten.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Neue Funkmodule, computergenerierte Antennenlayouts uvam

Generative AI taugt nicht nur für Comics und Hausaufgaben, sondern lässt sich auch für Antennendesign einspannen. STMicroelectronics und Iridium kündigen neue Funkmodule an, während Nvidia seine ARM-Anteile verkauft. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir hier…

STMicroelectronics: preisgünstigeres Bluetoothmodul STM32WBA2

ST arbeitet seit einiger Zeit daran, die STM32-basierten Bluetooth- und sonstigen Funkmodule zu forcieren. Mit dem STM32WBA2 steht nun eine kostengünstigere Variante ante Portas, die vor Allem durch geringere Kosten beeindruckt. Als Rechenkern kommt ein mit 64 MHz getakteter Cortex-M33 zum Einsatz.

Bildquelle: https://www.st.com/resource/en/datasheet/stm32wba25ce.pdf

Im Bereich des Funkmoduls hebt STMicroelectronics die folgenden Attribute hervor:

1
    Highperformance radio delivering stable connectivity with +10dBm max output power 
2
    Supports Bluetooth® LE, Zigbee, and Thread for broad protocol compatibility 
3
    Programmable Tx power in 1 dB steps to precisely tune energy consumption and extend battery life 
4
    Flexible powercontrol leveraging ultra-low-power STM32 MCU architecture for longer battery life

Interessant ist, dass sich im Abschnitt zu den geringen Kosten nach folgendem Schema auch ein Hinweis auf die Optimierung des Layouts für zweilagige Platinen findet:

1
    512Kbytes of flash and 96Kbytes of RAM to support both your application and connectivity stacks 
2
    USBFS and Q-SPI with XiP and on-the-fly decryption for richer connectivity and memory expansion options 
3
    Compact package options: QFN48, QFN32, WCSP37 
4
    2layer PCB support to simplify layout and reduce BOM costs 
5
    Pin-to-pin compatibility with existing STM32WBA products for easy scaling and migration

Mit dem NUCLEO-WBA25CE1 steht ein Evaluationsboard im bekannten Format zur Verfügung. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung rechnen Distributoren – wie in der Abbildung gezeigt – mit Verfügbarkeit ab März.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/NUCLEO-WBA25CE1

Iridium 9604 – Satellitenfunk, LTE-M und GNSS in einem Modul

Iridium lanciert ebenfalls ein neues Funkmodul, das sich ganz dem Internet der Dinge verschrieben hat und ab Juni dieses Jahres allgemein verfügbar werden soll.

Bildquelle: https://www.iridium.com/9604

Interessant ist, dass sich die Iridium im Bereich des physischen Formfaktors an u-blox orientiert – spezifischerweise vermeldet man folgendes:

1
Compact u-blox SARA-R5 platform form factor (16 × 26 × 2.4 mm; ~400mm² footprint)
2
     Dual RF ports (Iridium + GNSS and LTE-M)
3
     Unified power architecture across all three subsystems
4
     One host interface instead of managing three separate modules

Ebenda findet sich auch die folgende Passage, die über die Flexibilität des Moduls informiert: Entwickler dürfen selbst entscheiden, wann welcher der beiden Transciever zum Einsatz kommt.

Bildquelle: https://www.iridium.com/9604

KI-generierte Antennendesigns

Hand auf’s Herz – die Generierung spassiger Comics über unbeliebte Mitarbeiter, Kolleginnen und Lebensgefährtinnen dürfte eine der häufigsten Aufgaben von generativer AI sein. Mit einem dedizierten Modell lassen sich indes auch Antennengeometrien mit mehr als passablen Ergebnissen berechnen – die in der Abbildung gezeigten Designs sind funktionsfähig und entstammen der unter der Bildquelle quelloffen verfügbaren Software.

Bildquelle: https://something.fromnothing.blog/posts/accidental-antennas/

Geradezu dystopisch klingt dann die Prognose des Autors, der sich von den errechneten Antennendesigns positiv überrascht zeigt:

1
Im not trying to say antenna designers are out of a job now. But what I would like to understand is: if we get designs out of tools like this that work, but cant really be comprehended by humans do we need to understand why they work? Especially if the design was done to meet specific requirements, and it meets them.

Arduino Matter Discovery Bundle angekündigt

Arduino setzt nicht nur auf Edge AI, sondern hat auch die Realisierung diverser Matter-Peripheriegeräte als wachsendes Marktsegment avisiert. Um das Prototyping zu erleichtern, steht nun ein – explizit auch für den Ausbildungsbereich optimiertes – Starter Kit auf Basis des Nano Matter (Silicon Labs MGM240S) zur Verfügung.

Bildquelle: https://store-usa.arduino.cc/products/matter-discovery-bundle

Über den Lieferumfang vermeldet man folgendes:

1
Nano Matter with headers: tiny form factor, easy setup, so much potential! 
2
     Nano Connector Carrier with QWIIC connector: the plug-and-play gamechanger for seamless expansion.  
3
     3 Modulino nodes: Latch Relay, Distance, Thermo.

Im Rahmen der Ankündigung findet sich außerdem noch ein Verweis auf ein aus sieben Teilen bestehendes Vorlesungsskript, das die Nutzung im Ausbildungsbereich erleichtern soll.

Teledyne Lepton XDS – ITAR-Freies Thermo- und RGB-Kameramodul

Teledyne bietet ein neues Kameramodul an, das einen mit 160×120 Pixeln auflösenden Thermosensor und ein 5MP-RGB-Kameramodul kombiniert.

Bildquelle: https://oem.flir.com/products/lepton-xds/?model=500-1395-00&vertical=microcam&segment=oem

Neben der ITAR-Freiheit des Moduls betont man im Rahmen der Ankündigung ein neues Dateiformat:

1
Prism ISP includes Teledyne FLIRs patented MSX® technology, which overlays visibleedge detail onto thermal imagery for enhanced realtime clarity. Thermographic tools include regions of interest (ROI), spot meters, isotherms, adjustable color palettes, and additional measurement overlays. VividIR, Teledyne FLIR OEMs patented imageprocessing technique, delivers superior thermal sharpness and detail typically associated with more expensive QVGA sensors. 
2

3
For the first time, Lepton XDS also supports saving images in advanced radiometric JPEG (RJPG) format, ensuring seamless compatibility with the broader software ecosystem, including FLIR Thermal Studio for postprocessing and report generation.

Nvidia: mehr Intel, kein ARM

Vor vielen Jahren – der Autor befasste sich damals vor Allem mit Mobilcomputertechnik – bot Nvidia mit der Tegra-Serie (siehe beispielsweise https://androidmag.de/news/technik-news/lte-fahiger-tegra-4-chip-vorgestellt/) ARM-SoCs an. Mittlerweile ist diese Produktpalette nicht mehr Teil des Portfolios, ARM-Aktien hielt man indes trotzdem.
Unter https://www.thestreet.com/investing/nvidia-buys-3-billion-in-under-the-radar-tech-stocks-exits-arm findet sich nun ein Bericht, der über Nvidias Verkauf von ebendiesen berichtet – der ARM-Anteil ist nun Null. Andererseits kauft man weitere Intel-Aktien zu, was eventuell als Beginn einer Fertigungszusammenarbeit (Stichwort made in USA) zu werten ist.

ic-haus ab Sofort bei Mouser vertreten

Im Hause ic-haus hatte man bisher nicht sonderlich viel Präsenz bei Katalogdistributoren. Vor wenigen Stunden kündigte man an, fortan bei Mouser gelistet zu sein:

Bildquelle: https://www.mouser.de/manufacturer/ic-haus/

PocketBeagle 2 Industrial – 1GB RAM, eMMC und erweiterter Temperaturbereich

Der PocketBeagle 2 bekommt eine neue Variante, die erstens den Arbeitsspeicher erweitert und zweitens Komponenten mit industriellem Temperaturbereich verwendet. Vom Formfaktor her ist das Gerät indes mit seinem Vorgänger identisch.

Bildquelle: https://www.beagleboard.org/boards/pocketbeagle-2-industrial

Zu beachten ist, dass die neue Variante preislich teurer ist – der Haus-Distributor DigiKey ruft zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung einen Preis von 50 US-Dollar auf.

Hannover Messe mit Rüstungsbereich

Im Rahmen einer Pressemeldung der Viscom SE findet sich die folgende Passage, die auf eine Themenerweiterung im Bereich der Hannover Messe hinweist:

1
Die Viscom SE ist vom 20.  24. April 2026
2
auf der Hannover Messe in Halle 26, Stand E98/17 vertreten. Der
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Messeauftritt erfolgt im Rahmen der Defense Production Area, einem neuen,
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zukunftsweisenden Gemeinschaftsstand zur Stärkung der europäischen
5
Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.
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Die Defense Production Area richtet den Fokus auf Zulieferer sowie
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Unternehmen der Produktionstechnologie, die innovative Lösungen für
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Verteidigung, Sicherheit und Resilienz entwickeln. In Kooperation mit der
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DSEI Germany entsteht eine Plattform, die zeigt, wie moderne Technologien
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den hohen Anforderungen sicherheitspolitischer und regulierter
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Produktionsumgebungen gerecht werden.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

800 MHz-RP2350, Unterwasser-Sondierdrohnen, Audioforensik und Lieferzeiterhöhungen

EBV Elektronik berichtet von steigenden Lieferzeiten im Mikrocontrollermarkt, während eine Adapterplatine die Verwendung von Raspberry Pi-Kameras am Arduino Uno Q ermöglichen soll. Das LLNL sucht derweil nach Hilfe bei der Wartung des Antennensimulators NEC.

Raspberry Pi – RP2350 auf mehr als 800 MHz übertaktet

Dass die Raspberry Pi-Mikrocontroller oft erhebliche Taktreserven mitbringen, zeigte sich unter Anderem in der “Nachqualifizierung” des RP2040. Beim zweikernigen RP2350 dürfte eine ähnliche Anpassung vorstellbar sein, erreichte der Kern in Tests bei PiMoroni doch Taktraten von mehr als 800 MHz.

Bildquelle: https://learn.pimoroni.com/article/overclocking-the-pico-2

Relevanter als die Experimente mit massiven Kühlkörpern war die Feststellung, dass der RP2350 selbst mit nahe am Auslieferungszustand liegenden Betriebsparametern zu massiv höheren Taktraten befähigt ist.

Bildquelle: https://learn.pimoroni.com/article/overclocking-the-pico-2

Zu guter Letzt findet sich noch ein Hinweis darauf, dass die RISC-V-Kerne ihren ARM-basierten Kollegen in manchen Betriebszuständen überlegen sind:

1
I found that CoreMark actually gave a slightly higher performance per MHz using the RISC-V cores - just under 5% faster. So if you have an integer-only use for the RP2350 it is definitely worth checking if the RISC-V cores might give better performance!

IQL Camera Bridge – Raspberry Pi-Kamera für den Arduino Uno Q

Der Arduino Uno Q bietet sich ob seiner hohen Rechenleistung für verschiedene Aufgaben im Bereich Computer Vision an. Problematisch war bisher, dass es für die Platine keinen Adapter gab, der die Verbindung mit den weit verbreiteten Raspberry Pi-Kameras ermöglicht.
Im Hause IQL lanciert man nun ein Crowdfunding-Projekt, das wie in der Abbildung gezeigt die Lösung dieses Problems zum Ziel hat.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/image-quality-labs/iql-camera-bridge-for-arduino-uno-q

Edge Impulse x Arduino – Plan für Arduino Uno Q-Giveaway

Wer noch keinen Arduino Uno Q besitzt, aber eine Projektidee für eine AI-getriebene Applikation mit sich trägt, könnte von Qualcomm bald mit einem kostenlosen Board beschenkt werden. Am offiziellen Instagramkanal der Arduino erschien vor wenigen Stunden die hier gezeigte Ankündigung, die auf den baldigen Start eines diesbezüglichen Wettbewerbs hinweist.

Bildquelle: https://www.instagram.com/arduino.cc/p/DVGeoDEjqkG/?hl=hu

CircuitPython 10.1.3 behebt I2C-Fehler auf ESP32

Im Hause Adafruit mag man es mit der Qualitätssicherung halten, wie man es da will. Nun erschien jedenfalls eine weitere Version des hauseigenen Python-Interpreters, die neben einer aufgrund eines Tagging-Fehlers zwei Mal inkrementierten Versionsnummer eine Fehleerbehebung im I2C-Modul des ESP32 vornimmt:

1
(The 10.1.2 release was discarded due to incorrect tagging.)
2
Highlights of this release
3
     Adafruit MagTag: auto-detect different versions of e-ink display on 2025 MagTag. 
4
     Espressif: fix board I2C object deinit(). Fixes crash with Adafruit Qualia library. 
5
--- via https://blog.adafruit.com/2026/02/20/circuitpython-10-1-3-released/

Lawrence Livermore National Laboratory sucht Hilfe für die Pflege des NEC-Antennensimulators

Der vom LLNL entwickelte Antennensimulator NEC hat sich nicht nur im Amateurfunkbereich erheblicher Beliebtheit erfreut. Leider stagniert die Entwicklung seit einiger Zeit.
Unter der URL https://softwarelicensing.llnl.gov/product/nec-v50 finden sich nun die folgenden Passagen, die erstens auf Probleme mit Windows 11 und zweitens auf die Suche nach einem Distributor bzw Weiter-Pfleger hinweisen:

1
 Note: NEC5 is no longer being maintained or supported.  Windows 10 is the last version of Windows in which the NEC5 GUI can run.  The GUI is not compatible with Windows 11.
2
. . .
3
LLNL continues to seek qualified distributors who are interested in maintaining and supporting NEC. Companies interested in commercializing NEC can contact softwarelicensing@llnl.gov.

Erschwert werden dürfte die Sache dadurch, dass der Code sehr wahrscheinlcih unter ITAR-Regulationen fällt. Die unter https://groups.io/g/antenna-research/topic/100265497 bereitstehende Diskussion ist in diesem Zusammenhang höchst relevant.

RF & Microwave Toolbox für Android bekommt neuen Leistungskonverter

Faust Nijhuis bietet mit seinem RF-Rechner für Android ein durchaus nützliches Werkzeug an, das häufige Berechnungen im Funkbereich durch vorgegebene Formulare zu vereinfachen sucht.
Der im RF-Bereich sehr bekannte Ralf Fanz berichtet auf seinem Linkedin-Kanal nun nach folgendem Schema über einen neuen Leistungskonverter, der im EMV-Bereich häufige Einheiten verarbeitet:

Bildquelle: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7430125878321451009/

EBV Elektronik – Preis- und Lieferzeiterhöhungen auch im Mikrocontrollerbereich

Dass die Gefechte um Nexperia und der AI-Boom die Lieferzeiten im Bereich Discretes und Speicherchips nach oben treiben, ist logisch und erwartbar. Im vor wenigen Tagen versendeten EBV-Markttiefenbericht sticht allerdings auch die Seite zu Mikrocontrollern hervor, die – wie in der Abbildung gezeigt – über Verknappungen und Preissteigerungen in Sachen MCU berichtet.

Bildquelle: https://tk-gm.com/Newsletter/EBV/2026_Commercial/02/Commercial_Newsletter_Feb_2026.pdf? via https://www.instagram.com/tam.hanna/p/DVDTJG2Dfti/

Cyberagentur – Experimente zur Aufnahmeort-Lokalisierung aus Audiodateien

Wer ein Audiotape abhört, geht normalerweise nicht davon aus, auf “Metaebene” weitere Informationen über den Aufnahmeort zu erhalten. Die Cyberagentur hatte vor einiger Zeit zu Einreichungen für ein Projekt aufgefordert, das die Evaluation ebendieser Möglichkeiten zum Ziel hatte.
Nun gibt es zwei Forschungsprojekte, die nach folgendem Schema mehr Daten aus Audiodateien zu extrahieren suchen:

1
Das Projekt AnFAng  Angewandte Forschung für Audioforensische Untersuchungen wird von der marinom GmbH als Auftragnehmer mit der Hochschule Bremen (Institut für Wasserschall, Sonartechnik und Signaltheorie) als Unterauftragnehmer umgesetzt. Ihr Ansatz ist die Entwicklung eines Systems zur nahezu echtzeitfähigen Analyse von Audiosignalen. Ermittlungsbehörden sollen mit Hilfe des entwickelten Systems akustische Hinweise und Metadaten ableiten können, um über den reinen Sprachinhalt hinaus Informationen zum Aufenthaltsort der anrufenden Person zu gewinnen. Ein zentrales Anwendungsszenario ist der Notruf, ergänzt um Fragestellungen der Terrorabwehr und der äußeren Sicherheit. Mithilfe des robotischen Agenten RAFA (Robotic Agent for Field Acoustics) wird ein hochauflösender Referenzdatensatz durch detaillierte Raumvermessungen erzeugt. Analysiert wird unter anderem der Signalzustand vor der Anwendung gängiger Filter wie Rauschunterdrückung, um belastbare raumakustische Charakterisierungen zu identifizieren, mit denen sich auch unter schlechten Bedingungen Aussagen über Geometrie und Beschaffenheit des Aufenthaltsraums treffen lassen, und die auch einer späteren gerichtlichen Überprüfung standhalten.
2
Das Projekt SAFIRA  Sound & Audio Forensic Investigation and Research Activity wird von der Binaurics Audio GmbH als Auftragnehmer realisiert. Unterauftragnehmer sind die Ferncast GmbH sowie das Institut für Kommunikationssysteme der RWTH Aachen. Als assoziierter Partner bringt Dr. Patrick Naylor vom Imperial College London internationale Expertise ein. SAFIRA zielt darauf ab, robuste forensische Methoden zur Charakterisierung und Identifikation von Aufzeichnungsorten selbst unter widrigen Bedingungen zu entwickeln, etwa bei stark verrauschten, komprimierten oder nur eingeschränkt referenzierbaren Audiodaten. Kern des Ansatzes ist die Erzeugung eines dynamisch erweiterbaren akustischen Fingerabdrucks auf Basis raumakustischer Parameter. Dieser soll auch zeitliche Verläufe abbilden und perspektivisch ein Geotagging spezifischer Standorte ermöglichen. Grundlage bildet eine Audio-Forensik-Datenbank aus Aufnahmen realer Situationen an vielen verschiedenen Orten, von Messengern und Social-Media-Diensten. Untersucht wird ein hybrider Ansatz aus klassischer Signalverarbeitung und ML-basierten Strategien, ergänzt um Simulationswerkzeuge zur auditiven und automatisierten Ergebnisüberprüfung. Zuverlässigkeits- und Vertrauensmaße sowie die Möglichkeit manueller Eingriffe sind integraler Bestandteil, um den Anforderungen realer forensischer Praxis gerecht zu werden.

Interessant ist außerdem, dass sich die Cyberagentur der Fehlschlagsrisiken durchaus bekannt sind – wer dies von vornherein einkalkuliert, kann potentiell disruptive Forschung leichter durchbringen:

1
Mit AuFo betreten wir bewusst wissenschaftliches Neuland. Ob und in welchem Umfang sich Aufnahmeorte aus Audiodaten geringer Qualität rekonstruieren lassen, ist derzeit offen. Genau darin liegt aber das disruptive Potenzial dieses Programms,

LoongArch: Verbesserungen in Linux 7.0 ante Portas

In China arbeitet man pausenlos daran, die hauseigene LoongArch-CPU voranzubringen. Phoronix berichtet unter der URL https://www.phoronix.com/news/Linux-7.0-LoongArch nun nach folgendem Schema über Erweiterungen im Kernelsupport:

1
- Select HAVE_CMPXCHG_{LOCAL,DOUBLE} 
2
- Add 128-bit atomic cmpxchg support 
3
- Add HOTPLUG_SMT implementation 
4
- Wire up memfd_secret system call 
5
- Fix boot errors and unwind errors for KASAN 
6
- Use BPF prog pack allocator and add BPF arena support 
7
- Update dts files to add nand controllers 
8
- Some bug fixes and other small changes

Lesestoff: von der Zulässigkeit, Kunden in Webshops zur Konten-Anlegung zu zwingen

Wer einen Webshop besucht, wird oft zum Anlegen eines Kontos genötigt. Unter https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentnorth-macedonia-cpc-issues-fines-in-food-retail-sector-cartel-decision-in-insurance-market-5238779?e=0c4ed9dfa1 findet sich nun eine durchaus lesenswerte Zusammenfassung dazu, wie die ungarische Wettbewerbsbehörde diese Thematik sieht – in anderen EU-Ländern dürfte man ähnlich vorgehen…

Lesestoff, zur Zweiten: vom Design von versenkbaren Sensoren

Wer einen Sensor versenkt, kann wertvolle Messdaten einsammeln. Das als Bildquelle angegebene Instructable bietet dazu lesenswerte Gedanken und eine nach Ansicht des Autors neuartige Bauweise.

Bildquelle: https://www.instructables.com/Sensea-DIY-Underwater-Explorer-With-Raspberry-Pi-C/

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

ESP32-P4 ganz groß, Android 17 und GaN Systems-Abkündigungen

Wer Bauteile von GaN Systems einsetzt, muss aufgrund von Umstellungen bei TSMC umdenken. Eine neue Version von CircuitPython und ein Evaluationsboard von Olimex helfen derweil dabei, die Stärken des ESP32-P4 optimal zu nutzen. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

CircuitPython 10.1.0 Release Candidate 1 mit Erweiterungen für ESP32

Espressifs Mikrocontroller haben sich nicht nur im Rust-Bereich als Quasistandard etabliert, sondern sind auch in der Welt des Embedded Python kaum wegzudenken. Eine vor wenigen Stunden versendete E-Mail kündigt eine neue Variante von Limor Frieds Pythonruntime an.
Spezifischerweise vermeldet man die folgenden Verbesserungen, die insbesondere für Nutzer der ESP32-Plattformen hilfreich sein dürften:

1
Notable changes in 10.1.0 from 10.0.x
2

3
    Add mipidsi module to support MIPI DSI displays. Currently enabled for ESP32-P4.
4
    Fix problems with presenting user-mounted SD cards over USB.
5
    Update Espressif ESP-IDF to v5.5.1 and support ESP32-C61.
6
    Fix long-standing Thonny disconnect issues.
7
    Add hashlib.new("sha256").
8
    Add bitmaptools.replace_color().

Olimex: mit ESP32-P4 auf Raspberry Pi-Jagd

Im Rahmen der Ankündigung des ESP32-P4 betonte Espressif vor allem die immense Grafikleistung. Dass man dem offiziellen Evaluationsboard einen für den Embeddedbereich geradezu gigantischen Bildschirm beilegt, unterstrich dies weiter.
Olimex lanciert nun eine auf dem P4 basierende Platine, die – wie in der Abbildung gezeigt – von den Interfacemöglichkeiten her an ältere Raspberry Pis erinnert.

Bildquelle: https://www.olimex.com/Products/IoT/ESP32-P4/ESP32-P4-PC/open-source-hardware

Zu den sonstigen, für ein normales Evaluationsboard unüblich umfangreichen Interfacemöglichkeiten vermeldet man folgendes:

1
     Ethernet 10/100 MACPHY and connector with POE option via extension 
2
     Camera CSI interface 
3
     LCD Display DSI interface 
4
     HDMI converter and output 
5
     Audio output 3.5mm jack 
6
     LiPo battery charger and step up

Ultralytics YOLO26 aktualisiert, Beispiel zur Nutzung am Raspberry Pi verfügbar

Objekterkennung – eine der wichtigsten Aufgaben im Bereich Machine Vision – ist seit jeher eng mit der YOLO-Modellfamilie verbunden. Vor wenigen Tagen gab es hier, wie in der Abbildung gezeigt, eine Aktualisierung.

Bildquelle: https://platform.ultralytics.com/ultralytics/yolo26

Im Hause Raspberry Pi nahm man dieses Update als Anlass, um unter https://www.raspberrypi.com/news/object-detection-with-ultralytics-yolo26-on-raspberry-pi/ die Fähigkeit der hauseigenen Prozessrechner zu betonen – interessanterweise steht der vollständige Artikel nur zahlenden Abonnenten des Magazins zur Verfügung.

Nuvoton auf Spuren des PicKit und der intelligenten Beleuchtung

Frühe Revisionen des PICkit brachten die Möglichkeit mit, als Logikanalysator verwendet zu werden. Im Rahmen einer Vorankündigung zur EmbeddedWorld vermeldete Nuvoton, bald eine ähnliche Funktion in den hauseigenen Programmiergeräten anbieten zu wollen:

1
A primary highlight for the embedded community is the NuDeveloper Ecosystem, a fully integrated toolchain intended to streamline the development cycle. Technical displays will feature NuCodeGen, a VSCode-based tool trained on Nuvotons Technical Reference Manuals (TRM) and BSP APIs to generate AI-powered code. To assist UI/UX engineers, NuTool-LCDView provides PC-based, hardware-free simulation of segment LCD components. For hardware debugging, the Nu-Link3-Pro provides an all-in-one solution for programming, debugging, bridge, and logic analysis. Nu-Link3-Pro is the industrys first programmer with a built-in logic analyzer (LA). It features a compact, lightweight design that makes it easy to carry and ideal for development anytime, anywhere. The Nu-Link-Gang programmer supports concurrent 4-site offline programming for mass production.

Interessant sind außerdem die Intentionen, fortan engere Integration in die von Windows 11 zur Verfügung gestellten Smart Light-APIs anzustreben:

1
 For Gaming Lighting Solutions, Nuvotons exclusive LED Light Strip Interface (LLSI) hardware will be featured. Unlike traditional software-mapped solutions, LLSI uses dedicated hardware to decode color data directly, supporting complex ARGB synchronization for gaming peripherals and full integration with Windows 11 Dynamic Lighting.

Android 17 als Beta verfügbar

Android ist nicht nur in Form von Emteria, sondern auch als Betriebssystem für Companion-Applikationen im Allgemeinen von wichtiger Priorität. Google kündigte nun, wie in der Abbildun gezeigt, eine Beta der Nachfolgeversion an.

Bildquelle: https://developer.android.com/about/versions/17

Neben Erweiterungen im Bereich geräteübergreifender Funktionalität (Stichwort Handoff von Tablet an Smartphone) gibt es Einschränkungen im Bereich IPC über LocalHost:

1
Localhost protections
2
To improve platform security and user privacy, Android 17 introduces a new install-time permission, USE_LOOPBACK_INTERFACE. This change restricts cross-app and cross-profile communication over the loopback interface (for example, 127.0.0.1 or ::1), which was previously implicitly allowed with the INTERNET permission.

Weitere Informationen finden sich – wie immer – in den diversen zur Verfügung gestellten Entwicklerdokumentationen.

Preiswerter 3D-Scanner auf Basis von Sensor Fusion

Die von STMicroelectronics angebotenen VL53L5CX-Sensoren sind – wie in der Abbildung gezeigt – nicht sonderlich teuer. Problematisch ist lediglich, dass sie analog zum Microsoft Kinect “nur” ein zweidimensionales Tiefenabbild liefern.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/VL53L5CX

Auf GitHub findet sich nun ein Projekt, das unter Verwendung einer BNO085-IMU eine dreidimensionale Abbildung der Umgebung zu “ertrotzen” sucht. Weitere Informationen finden sich unter der URL https://github.com/ferrolho/VL53L5CX-BNO08X-viewer – Ähmnichkeiten zu verschiedenen Beispielprogrammen des Kinect-SDKs sind natürlich rein zufällig…

ProfiNet – Version 2 der Module Type Package-Spezifikation erschienen

In der Welt der Feldbusse gibt es – siehe https://profinews.com/2026/02/pi-publishes-mtp-specification-2-0/ – eine neue Version der MTP-Spezifikation zu begrüßen. Die wichtigsten Änderungen hebt man folgendermaßen hervor:

1
MTP 2.0 implements key enhancements and improvements over previous versions. These include further optimized interoperability between the plant level and control systems, functional enhancements, and a clear focus on future requirements of the process industry. Thanks to consistent further development, MTP 2.0 can be used across a wide range of industries, from the chemical and pharmaceutical industries to food & beverage and other industrial sectors.

Infineon: Abkündigung der von GaN Systems übernommenen Produktpalette

Im Hause Infineon kaufte man 2023 GaN Systems zu, um im Automobilbereich auch diesbezügliche Transistoren anbieten zu können. Der in Sachen GaN immer gut informierte Ralf Higgelke berichtet unter https://www.linkedin.com/pulse/ralfs-gan-sic-news-february-19-2026-ralf-higgelke-svfzf/ nun darüber, dass die TSMC-Entscheidung, aus dem GaN-Bereich auszusteigen, für Abkündigungen sorgt:

1
TSMC exiting GaN foundry for GaN Systems means we cannot continue these parts. This means we need to address automotive customers with our in-house 650V, so there will be a flavor of technology with the know-how from GaN Systems, Dr. Johannes Schoiswohl, senior vice president and business line manager for GaN at Infineon.
2

3
The TSMC 650V and 80V GaN-on-silicon process is being licensed to GlobalFoundries to provide customers with a continued source of devices. However, for automotive, this would entail significant re-qualification of the parts on the new process, which can take many months. The process port is expected to be completed later in 2026 at the GF fab in Burlington, Vermont, to provide a sovereign US supply of chips.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Raspberry Pi-Antennenzertifikation, Deregulation im Automotivebereich und FETs als PH-Sensor

Würth zeigt neue Varianten zur Installation elektromechanischer Komponenten per Pick and Place-Maschine. Ramadan und chinesisches Neujahrsfest halten die Branche im Griff, während das KiCad-Team AppImages für Linux ausliefert. Verschiedene Interviews liefern Hintergrundinformationen aus der Branche – was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Trump: Deregulation im Automotivebereich

Man mag von Präsident Trumps „internationaler Kanonenbootpolitik“ halten, was immer man da will. Insbesondere für Kleinbetriebe im Elektronik- und Maschinenbaubereich hält der Präsident sein Versprechen.
Unter der URL https://www.epa.gov/newsreleases/president-trump-and-administrator-zeldin-deliver-single-largest-deregulatory-action-us findet sich die Ankündigung einer massiven Debürokratisierung, die mit verschiedensten komplexitätsgenerierenden Systemen wie der Start-Stopp-Automatik aufräumt:

1
This action will result in an average cost savings of over $2,400 per vehicle. By lowering vehicle and regulatory compliance costs, EPA is improving affordability and expanding consumer choice and ultimately advancing the American Dream by making it easier to reach jobs, grow small businesses, and participate fully in the transportation and logistics systems that power the U.S. economy.

Auch wenn dies für das durchschnittliche europäische Unternehmen wenig direkte Konsequenz hat, zeigt es, dass – politischer Wille vorausgesetzt – eine Verbesserung der Arbeitsumstände für Ingenieure und Ingenieurbetriebe in westlichen Demokratien machbar ist.

Würth: Neue Spielarten für das Pick and Place-Ausliefern mechanischer Komponenten.

Die Kämpfe mit der Installation von Steckverbindern und Co. sind Legion. Im Hause Würth bietet man verschiedenste Spacer an, die bisher mit einer kleinen Stickerfolie Pick and Place-freundlich gemacht wurden. Nun lanciert man zwei neue Varianten, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentieren.

Bildquelle: Würth

Besonders interessant ist aus Sicht des News-Autors die Variante RX, die ohne Schutzfilm auskommt. Ursache für ihre Anbietung ist die Entwicklung neuartiger Pick and Place-Nozzles, die angeblich auch mit den löchrigen Elementen direkt zurecht kommen:

1
There are also innovations in SMT assembly aids. Where previously only a single assembly aid in the form of a polyimide film with tab (designation R) was available, two additional variants  RR and RX  have now been added. The circular version RR is designed to meet a specific requirement. In this case, the tab used to facilitate removal of the film is omitted in situations where optical inspection of small components in the surrounding area could be impaired.
2

3
The RX option represents a different approach for mass production at Würth Elektronik. The SMT spacers RX, designed for large quantities, are supplied without film: Special nozzles on pick-and-place machines can pick up this SMT spacer variant without difficulty and place it precisely on the printed circuit board. Waste and the time-consuming removal of film are eliminated.

Neutrino SX8 – ISR 50-1000 – neue Infrarotkamera mit kontinuierlicher Zoomlinse

Im Hause Teledyne FLIR steht eine neue Infrarotkamera zur Verfügung, die dank ihrer kontinuierlichen Zoom-Linse und den integrierten AI-Beschleunigern für die automatische Auswertung, beispielsweise in UAVs, geeignet ist.

Bildquelle: https://oem.flir.com/products/neutrino-ground-isr-series/?model=425-1601140-C805&

Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man folgendes:

1
     HOT MWIR with factory integrated 501000 mm CZ lens 
2
     Industry-standard AgileCore imaging electronics 
3
     Prism AI ready, enabling advanced perception 
4
     Vehicle DRI ranges: 34 km / 23.5 km / 20 km 
5
     Long life FL100 cooler with >27,000 hour MTTF and a two year warranty 
6
     NDAA Compliant & ITAR free

Raspberry Pi: Antennen-Zertifikationsprogramm für Compute Module beginnt.

Die Compute Module-Varianten des Raspberry Pi bringen keine PCB-Antenne mit, um die Integration im Gehäuse zu vereinfachen. Problematisch ist, dass jedes Land in dieser Situation andere Anforderungen an die Zertifikation des Systems stellt – die aus einem (lesenswerten) Whitepaper der Raspberry Pi entnommenen
Informationen bieten grundlegende Informationen zur Thematik.


Bildquelle, beide: https://www.raspberrypi.com/news/certifying-third-party-antennas-for-use-with-raspberry-pi-compute-modules/

Nun steht ein neues Zertifikationsprogramm ante Portas, das Integratoren des Raspberry Pi Compute Modules bei der Compliance helfen soll. Die offizielle Ankündigung liest sich folgendermaßen – zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung gibt es noch keine Informationen darüber, mit welchen Kosten ein Integrator zu rechnen hat:

1
Should you need further assistance with integrating an alternative antenna —  either during the product design process or after launch  our in-house Global Market Access (GMA) team is fully equipped to handle any additional tests, documentation submissions, or approvals on your behalf. Contact gma@raspberrypi.com with your product requirements, including the proposed antenna options and a list of your target markets (including any not listed above).
2
The GMA team will review your antenna specifications and advise whether compliance with the relevant market regulations is possible. Once confirmed, the team will update the existing approvals or obtain new ones to include the new antenna, carrying out any additional testing as required.

Fraunhofer: PH-Messung mit ionensensitiven Feldeffekttransistoren

Im Hause Fraunhofer hat man einen Durchbruch im Bereich der PH-Messungen erreicht – spezifischerweise ist es nicht mehr erforderlich, die (für verschiedenste Probleme sorgenden) Elektroden einzusetzen. Als Alternative kommt eine Form des Feldeffekttransistors zum Einsatz, die das Fraunhofer Institut folgendermaßen beschreibt:

1
In der neuen Technologie zur pH-Messung des Fraunhofer IPMS wird anstelle der empfindlichen Referenzelektrode ein zweiter ISFET zusammen mit einem klassischen pH-ISFET eingesetzt. Dieser Referenz-ISFET zeigt eine signifikant kleinere pH-Steilheit, von beispielsweise 20 mV/pH, verglichen mit den üblichen 59 mV/pH bei 25°C, gemäß der Nernstschen Gleichung.
2
Die ISFETs sind mit dünnen Schichten aus Niobpentoxid (NbO) oder Tantalpentoxid (TaO) beschichtet. Diese Materialien verleihen den Sensoren hohe Stabilität, einfache Handhabung und gute Lagerfähigkeit. Die beiden ISFETs werden gemeinsam über eine Hilfselektrode betrieben, sodass aus den gemessenen elektrischen Signalen der pH-Wert zuverlässig berechnet werden kann.
3
»Leider stammt dieses Konzept des ISFET-REFET nicht von uns, sondern wurde bereits in den 1980er Jahren von Professor Piet Bergveld, dem Erfinder des ISFET, und seinen Kollegen entwickelt«, erklärt Hild. »Bisher fand das Konzept aber keinen Weg in die kommerzielle Nutzung.« Mit den neuen Bauelementen soll sich das ändern: Die pH-Messung ist zunächst im Bereich von etwa pH 4 bis pH 8 möglich, was für viele Anwendungen in Biologie, Medizin, Landwirtschaft und Umwelt den typischen Messanforderungen entspricht.


Bildquelle, beide: https://www.ipms.fraunhofer.de/de/press-media/press/2026/Mobile-pH-Messungen.html.

Zur Verfügbarkeit findet sich ebenda die folgende Aussage:

1
Aktuell benötigt die Lösung noch zwei 5 × 5 mm² große Chips, die eine gute Benetzung gewährleisten. Auf Kundenwunsch können diese jedoch verkleinert werden. Künftig ist geplant beide Chips auf einen einzigen Chip derselben Größe mit integrierter Temperaturmessung zu reduzieren.
2
. . .
3
»Obwohl noch viel Arbeit vor uns liegt, freuen wir uns, bereits Test-Kits anbieten zu können und diese dem Fachpublikum auf der Analytica 2026 (Halle 3, Stand 312) zu präsentieren«, sagt Hild abschließend. Individuelle Termine auf der Messe können vorab über die Webseite des Fraunhofer IPMS vereinbart werden.

Kicad: Linux-Version nun als AppImage-Datei verfügbar.

Das AppImage-Containerformat erlaubt Anbietern von Linuxapplikationen, die diversen Bibliotheken und sonstigen Unterstützungsdateien „direkt“ mit der Binärdatei zu verpacken.
Das von Open Source-Projekten wie OpenSCAD seit langer Zeit unterstützte Format wird von Kicad nun – wie in der Abbildung gezeigt – ebenfalls angeboten.

Bildquelle: https://downloads.kicad.org/kicad/

Nexperia: Einstweilige Verfügung bestätigt Entscheidungen des niederländischen Handelsgerichts

Nachdem die chinesische Wingtech den Druck auf die niederländische Regierung reduziert hat, erweist sich diese – ein Schelm, wer es erwartet hätte – als undankbar. Unter der URL https://www.rechtspraak.nl/organisatie-en-contact/organisatie/gerechtshoven/gerechtshof-amsterdam/nieuws/uitspraak-nexperia-ondernemingskamer findet sich nun eine Information, die nach folgendem Schema auf die „Aufrechterhaltung“ der Maßnahmen gegen Wingtech hinweist:

1
Die Unternehmenskammer des Amsterdamer Berufungsgerichts ordnete heute eine Untersuchung der Geschäftspolitik und des Geschäftsbetriebs der Nexperia Holding BV und der Nexperia BV (Nexperia) an. Die Unternehmenskammer bestätigte die einstweiligen Verfügungen. Der Geschäftsführer bleibt weiterhin suspendiert. Die Bestellung eines Interimsdirektors bei Nexperia und die Übertragung der Anteile an Nexperia bleiben in Kraft.
2
Die Handelskammer gewährte Nexperia im Oktober 2025 sofortige Rechtshilfe. In ihrem heutigen Urteil stellt sie fest, dass triftige Gründe bestehen, an der soliden Geschäftspolitik und -führung von Nexperia zu zweifeln, und ordnet eine Untersuchung an.

Go 1.26 verfügbar.

Aufgrund des konservativen Wutanfalls gegen die Inklusion von Rust im Linux-Kernel gilt, dass andere C-Alternativen unberechtigterweise aus dem Fokus der Aufmerksamkeit gefallen sind.
Im Hause Go stellt die Version 1.26 der Programmiersprache zur Verfügung, die nach folgendem Schema eine „Erhöhung der Kompaktheit“ von Go-Code ermöglicht:

1
A simple example of this change means that code such as this:
2
x := int64(300)
3
ptr := &x
4
Can be simplified to:
5
ptr := new(int64(300))

Im Hintergrund gibt es außerdem Performancesteigerungen:

1
Performance improvements
2
The previously experimental Green Tea garbage collector is now enabled by default.
3
The baseline cgo overhead has been reduced by approximately 30%.
4
The compiler can now allocate the backing store for slices on the stack in more situations, which improves performance.

Wer weitere Informationen zur Thematik begehrt, findet diese – wie immer – im unter der URL https://go.dev/blog/go1.26 bereitstehenden Changelog.

Lockheed Martin: Parasitäre Drohne mit Selbstenergieversorgung

Versuche, in denen eine Drohne – beispielsweise an einem Zug – andockt, um sich transportieren zu lassen, wurden in der Vergangenheit immer wieder durchgeführt. Mit dem LampreyMMAUV lanciert Lockheed Martin nun ein ähnliches System für den Unterwassereinsatz.
Spezifischerweise gilt, dass sich die Drohne unten an einem „Schiff oder Boot“ andocken kann, und danach über eine Art RAT Energie erzeugt.

Bildquelle: https://www.lockheedmartin.com/en-us/products/mmauv.html

Zu beachten ist, dass es sich dabei um eine vergleichsweise große Drohne handelt – Lockheed Martin vermeldet in der Detailbeschreibung unter Anderem folgendes:

1
LampreyMMAUV has proven its autonomous maneuver and surveillance capabilities in at-sea exercises and tests. Its open design and 24 cubic foot payload bay can accommodate a wide range of customizable mission payloads for subsea seabed warfare. 

Brisbane Silicon: LUA-programmierbares Board auf FPGA-Basis.

Der Spitzenplatz von C im Bereich der Embedded-Systeme löst bei Entwicklern alternativer Programmierumgebungen seit jeher einen gewissen Beißreflex aus.
Während Embedded-Rust-Systeme mittlerweile universell etabliert sind, hat sich LUA wenige durchgesetzt. Auf Crowd Supply startet nun ein neues Projekt, das – wie in der Abbildung gezeigt – ein LUA programmierbares FPGA-Evaluationsboard
anzubieten sucht.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/brisbanesilicon/elm11-feather

Chineserneujahr und Ramadan – mit Verzögerungen ist zu rechnen.

Wer sich über langsame Reaktionen seiner chinesischen oder arabischen Geschäftspartner wundert, muss lokale Festivitäten bedenken. Das Chineserneujahr ist bereits im vollen Gang, während der Ramadan dieses Jahr für den Zeitpunkt von 17.2 bis 19.3 avisiert ist.
Die Totzeiten sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich – die folgende Abbildung zeigt, was man im Hause Shenzhen Xunlong als Off-Time ankündigt.

Bildquelle: https://www.instagram.com/orangepixunlong/p/DUklNgCFNEF/

Lesestoff: EFI-Gutachten 2026 erschienen.

Insbesondere für Personen, die mit Cyberagentur oder Teilen der deutschen Regierung zusammenarbeiten wollen, ist das EFI-Gutachten von eminentester Bedeutung. Die „aktuellste“ Version ist soeben erschienen.

Bildquelle: https://www.e-fi.de/fileadmin/Assets/Gutachten/2026/EFI_Gutachten_2026_27126.pdf

Lesestoff, zur Zweiten – Interview mit dem Microchip-CEO

Im Hause Microchip hatte man mit dem letzten Halbleiter-Marktzyklus seine liebe Not. Unter der URL https://www.elektroniknet.de/international/how-microchip-turned-the-downturn-around.230220.html?utm_source=liana&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter findet sich ein lesenswertes Interview, in dem der CEO des Unternehmens sowohl über die Vergangenheit als auch über die Zukunft des bei der Maker-Community wahrscheinlich beliebtesten Mikrocontrollerherstellers spricht. Gleich im Voraus sei angemerkt, dass – nach wie vor – keine Elimination der Achtbit-MCU ante Portas steht.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Übernahmen, AI-Mikrocontroller für Automotive, Linux 6.19, Home Assistant-Alternative uvam

Die große Politik geht weiter: SiTime kauft die Timingsparte von Renesas, während Microchip im Automotivebereich zwecks Förderung von SPE mit Hyundai partnert. STMicroelectronics läuft Amazon hinterher, während Transmille voll auf die Bedürfnisse von Kalibrationslaboren setzt. Außerdem gibt es Software- und Hardwareupdates und ein QuecTel-Evaluationsboard…

Open Stack – QuecTel ohne Arduino

Der Funkmodulhersteller QuecTel bietet seit einiger Zeit verschiedene SDKs an, die die Programmierung der diversen Module in Python oder FreeRTOS erlauben. Ziel ist, Funksysteme zu realisieren, die ohne Coprozessor auskommen.
Nun steht erstmals eine Platine ante Portas, deren Lebenssinn die Realisierung derartiger Projekte ist. Weitere Informationen finden sich bei KickStarter…

Bildquelle: https://www.kickstarter.com/projects/k-dave/open-stack

STMicroelectronics Stellar P3E – AI-Microcontroller für den Automotivebereich

Mikrocontroller mit AI-Beschleunigung sind per Se nichts wirklich neues. STMicro lanciert nun eine neue Variante der für Fahrzeuge vorgesehenen Stellar-MCUs, die – für diesen Bereich erstmals – einen AI-Beschleuniger mitbringt:

1
Ein herausragendes Merkmal des Stellar P3E ist sein integrierter ST Neural-ART Accelerator für Echtzeit-KI-Effizienz  damit ist er die erste MCU mit eingebettetem neuronalen Netzwerkbeschleuniger für die Automobilindustrie. Angetrieben von dieser dedizierten neuronalen Verarbeitungseinheit (NPU) mit einer fortschrittlichen Datenflussarchitektur für KI-Workloads und kombiniert mit seinen umfangreichen Sensorfähigkeiten, ermöglicht der P3E intelligente Sensorik, die die Tür für neue Anwendungen wie virtuelle Sensoren öffnet. 
2

3
. . .
4
Der Produktionsstart des Stellar P3E ist für das vierte Quartal 2026 geplant.

Bildquelle: STMicroelectronics

Zu den allgemeinen Spezifikationen vermeldet ST dann folgendes:

1
     500 MHz Arm® Cortex®-R52+ Kerne mit der höchsten CoreMark-Punktzahl in seiner Klasse  über 8.000 Punkte. 
2
     Split-Lock-Architektur, die Designern ermöglicht, das Gleichgewicht zwischen funktionaler Sicherheit und Spitzenleistung zu optimieren. 
3
     Offene Arm-Architektur, die eine große globale Entwicklergemeinschaft für beschleunigte Innovation nutzt. 
4
     Umfangreiche I/O- und analoge Fähigkeiten unterstützen vielfältige Funktionen, einschließlich fortschrittlicher Motorsteuerung für verbesserte Fahrzeugdynamik.

Microsoft MAIA 200 – vom Design eines effizienten AI-Beschleunigers

Im Hause Microsoft steht ein neuer AI-Beschleuniger am Start, der der hauseigenen Azure-Division beim effizientestmöglichen Anbieten der diversen cloudbasierten Dienste helfen soll.

Bildquelle: https://blogs.microsoft.com/blog/2026/01/26/maia-200-the-ai-accelerator-built-for-inference/?

Für Elektroniker interessant ist besonders die Beschreibung, die auch auf “allgemeine Probleme” beim Chipdesign eingeht – eine relevante Passage findet sich unten:

1
Crucially, FLOPS arent the only ingredient for faster AI. Feeding data is equally important. Maia 200 attacks this bottleneck with a redesigned memory subsystem. The Maia 200 memory subsystem is centered on narrow-precision datatypes, a specialized DMA engine, on-die SRAM and a specialized NoC fabric for highbandwidth data movement, increasing token throughput.

Neue Raspberry Pi 4B-Version mit geändertem Speicherlayout

Aufgrund der Speicherkrise gibt es eine neue Variante des RPi 4B, die mit zwei Speicherchips arbeitet. Laut der unter https://pip-assets.raspberrypi.com/categories/560-pcn/documents/RP-009677-PC-1-PCN%2045_%20Raspberry%20Pi%204%20Dual%20RAM%20variant.pdf bereitstehenden PCN müssen Nutzer darauf achten, eine aktuelle Version des Bootloaders zu verwenden:

1
This new product revision is supported in bootloader versions from 9 Jan 2026 onwards. (pieeprom-2026-01-09.bin)

Texas Instruments MSPM33C321A – Leaking als PR-Mittel für Mikrocontroller

Im Bereich Handcomputer hat sich das inoffizielle Auslassen von Informationen über Produkte seit Jahr und Tag als PR-Methode gut etabliert. Texas Instruments experimentiert nun – wie in der Abbildung gezeigt – ebenfalls mit der Vorgehensweise.

Bildquelle: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7415373888030720001/

Linux 6.19 verfügbar, 7.0 folgt

Im Hause Thorvalds gibt es eine neue Kernelversion, die – humoristisch – mit einem kleinen Seitenhieb auf das in den USA stattfindende Sportevent angekündigt wurde:

1
No big surprises anywhere last week, so 6.19 is out as expected  just as the US prepares to come to a complete standstill later today watching the latest batch of televised commercials. The betting man would expect them all to be AI-generated, but maybe some enterprising company decides to buck the trend? Doubtful, but theres always a slight chance.
2
But for anybody outside the US, maybe taking the newest kernel out for a spin instead is an option?

CNX bietet wie immer unter https://www.cnx-software.com/2026/02/09/linux-6-19-release-main-changes-arm-risc-v-and-mips-architectures/ eine umfassende Liste der diversen für Embedded-Entwickler potentiell relevanten Neuerungen an.
Interessant ist ausserdem, dass die nächste Version – auf 7.0 hörend – die Integration von Rust nicht mehr als Experiment, sondern als finalisiert ankündigt. Weitere Informationen zu sonstigen Änderungen finden sich unter https://www.phoronix.com/news/Linux-7.0-Is-Next und https://www.phoronix.com/news/Linux-7.0-Rust.

Circfirm-Update verfügbar

Wer CircuitPython-Boards mit neuer Firmware auszustatten gedenkt, kann dies bequem über das dafür vorgesehene Kommandozeilenwerkzeug circfirm bewerkstelligen:

1
# Install a version of CircuitPython to a connected board
2
circfirm install 8.0.0

Nun gibt es eine neue Version des Programms; die Änderungen sind in der Abbildung zusammengefasst.

Bildquelle: https://github.com/tekktrik/circfirm/releases/tag/5.2.0

Transmille: Fokus komplett auf Kalibrationslabore

Die britische Transmille – als Nachfolger der Solartron Schlumberger fertigt man hochpräzise Multimeter (und seit dem Fehlschlag mit dem SI7063 keine Desktop-Multimeter mehr) – beteiligt sich am Trend der Spezialisierung im Messtechnikbereich.
In einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Video zeigt man eine Programmsuite, die sich komplett um die Bedürfnisse von Kalibrationslabore kümmert – der Funktionsumfang reicht von Messwerterfassung bis zur Erzeugung der Honorarnote und der Versandlabels.

Bildquelle: https://www.youtube.com/watch?v=uYJA5orU4XY

CartoType 9.4 reduziert Speicherbedarf und erleichtert Android-Integration

In Sachen europäischer Unabhängigkeit von Big Tech gibt es ein kleines Update – die neueste Version des Mapping-Frameworks bringt die folgenden Detailverbesserungen mit:

1
Upgrading is easy. The public API is identical to 9.2, apart from terrain heights now being returned as floating-point numbers instead of integers.
2
The main change is reduction of run-time RAM use by up to half, and better performance resulting from some refactoring of file and route data caching.
3
Android users can take advantage of a new way of loading maps, style sheets and fonts directly from asset archives (for example, from inside APK files), where they are stored in zip-encoded form. 
4
--- via https://www.cartotype.com/developers/documentation/release-notes/release-notes-for-cartotype-9-4?utm

m5Stack – Pyramidonis’s Prozessrechner

Im Hause m5Stack – eigentlich baut man Evaluationsboards für den ESP32 – zeigt man sich immer für einen Blick über den Tellerrand gewillt. Nun steht ein pyramidenförmiger Prozessrechner ante Portas, der seine Rechenleistung aus einem achtkernigen SoC aus dem Hause Axera bezieht.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c4NClRnp

Wer 50 Euro mehr investiert, kann in der Theorie auch eine Variante mit 8GB RAM bestellen – zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung ist diese allerdings ausverkauft. Fraglich ist für den Autor die Motivation: ein Schelm, wer denkt, dass man Erfahrungen im Design von Evaluationsboards für MPUs zu sammeln sucht.

Olimex HoT als preiswerte Alternative zu Home Assistant und Co

Im Hause Olimex arbeitet man daran, ein eigenes Gatewaysystem auf Basis von OpenWRT zu entwickeln. Lebenssinn des Systems ist die “Sammlung von Daten”, die auf ESP32-basierten Systemen anfallen.
Weitere Informationen finden sich unter https://www.cnx-software.com/2026/02/06/olimex-hot-aims-to-be-lightweight-easier-to-use-alternative-to-home-assistant/.

SiTime kauft Timingsparte von Renesas

Der Million-Monkey-Effekt ist im Elektronikbereich stark. Wenige Tage nach der letzten Welle von Übernahmen greift die SiTime zu – als Ziel hat man die Timing-Sparte von Renesas auserkoren.
Interessant ist, dass die neue Division einen Gutteil des Gesamtumsatzes der kombinierten Firma ausmachen soll:

1
Rajesh Vashist, chairman and CEO of SiTime, said, This acquisition is a monumental milestone toward fulfilling our vision to transform the timing market and solve our customers toughest timing challenges. With Renesas timing business, we will increase our clocking portfolio by more than 10x and extend our reach in the fastest growing applications in the timing market, including comms, enterprise and datacenter. Notably, these applications are expected to represent more than 60% of SiTimes revenue, post-acquisition. We are confident that the acquisition will deliver exceptional value for our shareholders as we build on our strong record of financial performance as underscored by our 2025 results announced today.

Microchip x Hyundai zwecks Verbreitung von Single Pair Ethernet im Automobilbereich

Der Siegeszug der Ethernet-Technologie ist spätestens seit dem Ende der “Wefzerei” um den korrekten Single Pair Ethernet-Stecker nicht mehr aufzuhalten. Microchip und Hyundai gehen nun eine Kooperation ein:

1
Microchip Technology (Nasdaq: MCHP) today announced a collaboration with Hyundai Motor Group (HMG) to explore the adoption of advanced in-vehicle network solutions based on 10BASE-T1S Single Pair Ethernet (SPE) technology. This cooperation effort is intended to support the development of more efficient, reliable and scalable vehicle architectures that meet the evolving demands of future mobility.

STMicroelectronics partnert mit Amazon Web Services (aka FreeRTOS is us)

Wer mit Microsoft im Embeddedbereich zusammenarbeitet, arbeitet am eigenen Untergang – die Kadaver von Palm, Nokia, Sendo und GHI warnen mahnend am Horizont.
Im Hause STMicroelectronics setzte man einst auf FreeRTOS, um nach der Übernahme von ThreadX durch Microsoft eine Partnerschaft mit Big M einzugehen. Nun scheint man wieder den Rückweg anzutreten:

1
Jean-Marc Chery, ST President & CEO, commented: "This strategic engagement establishes ST as an important supplier to AWS and validates the strength of our innovation, proprietary technology portfolio, and proven manufacturing-at-scale capabilities. Our advanced semiconductor solutions will directly power AWS's next-generation infrastructure, enabling their customers to push the boundaries of AI, high-performance computing, and digital connectivity. This collaboration positions us ideally for further scale-up across multiple market segments, from data center infrastructure to AI connectivity, positioning ST at the center of the AI revolution."

Lesestoff – von der Euroumstellung in Bulgarien

Wer es noch nicht weiss: Bulgarien ist nun Mitglied der Eurozone. Für dort ansässige Firmen oder Investmentvehikel gibt es einiges zu beachten, was Schönherr unter https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentunfair-trading-practices-in-serbia-a-new-legal-framework-inspired-by-eu-law-5238748?e=0c4 zusammenfasst.

Lesestoff, 2 – von der Geschichte der DRAM-Fertigung und ihren Problemen

DRAM und der dazugehörende Schweinezyklus sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Unter der URL https://newsletter.semianalysis.com/p/memory-mania-how-a-once-in-four-decades?utm_source=post-email-title&pub= findet sich ein durchaus interessanter Bericht, der die Geschichte der Fertigung von Arbeitsspeicher beleuchtet.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Neue Bauteile: Passives, Spannungsmanagement und MPUs

Der Januar brachte eine ungewöhnliche Vielzahl von Bauteilen. Sowohl NXP als auch STMicroelectronics versuchen, die Einstiegshürde bei der Nutzung von MPUs abzuschwächen. Im Bereich der passiven Bauteile gibt es verschiedene Leistungssteigerungen, während Nutzer von GNSS-Empfänger das eine oder andere Zubehörteil bekommen.

Würth WE-LT nun halogenfrei

EMI-Gaskets helfen – bei ausreichender Kompression – dabei, Gehäuse ausstrahlungsrobuster zu gestalten.

Bildquelle: Würth.

Im Hause Würth Elektronik gibt es nun eine neue Serie, die halogenfrei ist. Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man folgendes:

1
The WE-LT halogen-free conductive textile gaskets feature shielding attenuation of over 80 dB at 100 MHz, a typical surface resistance of less than 0.08 ohms, and IP54 protection against dust and water. They are halogen-free and meet the requirements of EU Ecodesign 2009/125/EC as well as the RoHS Directive. Additionally, they achieve a UL 94 V-0 flammability rating. 
2

3
The gaskets are available in various standard profile shapes: square, as well as D, C, P, L, M, and blade profiles.

SamTec Generate – Steckverbinder für Seitenkontakte

Desto weniger Steckverbinder ein System benötigt, desto kostengünstiger ist es. Im Hause SamTec lancierte nun eine Steckerfamilie, die vom Design her daran erinnert, was man von PCI, ISA und Co. her kennt.

Bildquelle: Santec.

Interessant ist, dass man im Rahmen der Ankündigung des Produkts die „Hochgeschwindigkeitseignungen“ gesondert hervorhebt:

1
The Generate 0.80 mm pitch edge card sockets feature Samtecs proprietary Edge Rate contact system, specifically designed for high-speed, high-cycle applications. The surface of the Edge Rate contact is milled, creating a smooth mating surface area instead of a stamped contact that mates on a cut edge. This smooth mating surface reduces the wear tracks on the contact, increasing the durability and cycle life of the contact system. It also lowers insertion and withdrawal forces, allowing the connectors to be zippered when unmating.

Auf eine Anfrage nach mehr Bildmaterial antwortete Samtec freundlich, und lieferte folgende Zusatzinformation:

1
Not to point out the obvious, with the one titled Samtec HSEC8-DP, the DP stands for a differential pair design.  Youll notice there are sets of two pins of the same height (for the differential pair signaling), with one short pin on either side (for grounding).  DP is used to reduce noise, improving signal integrity.

###STMicroelectronics SRK1004 – “direct Drive”-Gleichrichterkontrollbaustein
Für Freunde der Synchrongleichrichtercontroller steht ein neues Bauteil ante Portas, das – wie im Folgenden beschrieben – robuster ist und mit weniger Unterstützungsschaltkreisen auskommt:

1
Dank des robusten Silizium-auf-Isolator-(SOI)-Prozesses von ST kann der SRK1004 den MOSFET sowohl in einer Low-Side- als auch High-Side-Konfiguration mit einer Drain-Source-Spannung von bis zu 190 V steuern. Mit einem weiten Versorgungsspannungsbereich von 4 V bis 36 V kann der IC in einer Low-Side-Konfiguration aus dem Ausgang des Wandlers oder in einer High-Side-Konfiguration aus dem Transformator gespeist werden. Dies ermöglicht es Designern, eine separate Hilfsstromversorgung zu vermeiden und so die Stückliste zu minimieren. Der SRK1004 enthält einen linearen Regler, der die interne Schaltung und den Gatetreiber des ICs versorgt sowie an einem Ausgangspin Leistung für externe Schaltungen bereitstellt.

Microchip MCP6C26 – nun AEC Q100-zertifiziert

Wer einen mit der INA210/1/2/3/4/5-Familie kompatiblen Strommeßverstärker benötigt und von AEC-Zertifikation profitiert, wird von Microchip mit einer „Aktualisierung“ eines eigentlich seit 2024 bekannten Bauteils bedient. Fortan ist der Verstärker – die Abbildung zeigt ein Prinzipschaltbild – auch gemäß AEC Q 100 zertifiziert.

Bildquelle: Microchip.

Stackpole: Sperrfeuer von neuen Widerstandsmaterialien und Designs.

Wer Widerstände als ausentwickelte Technologie ansieht, könnte falscher nicht liegen. Im letzten Monat lancierte Stackpole ein halbes Dutzend unterschiedlicher Widerstände bzw. Widerstandsmaterialien. Im Interesse der Kompaktheit hier eine kleine Zusammenfassung:

1
RMAN  Aluminiumnitrid für bessere Wärmeableitung
2
The RMAN series delivers exceptional power density with the following ratings:
3
     2.4 W in 1206 package size
4
     3.4W in 2512 package size
5

6
RNAN  Dünnfilmwiderstand hoher Leistungsklasse
7
 Stackpoles newly released RNAN series leverages this advanced substrate technology to deliver high-power, high-reliability thin film chip resistors. The RNAN series offers industry-leading power density with ratings up to:
8
    0.5 W in 0603
9
    1 W in 0805
10
    2 W in 1206
11
    6 W in 2512
12

13

14
RMCA  AEC Q200-zertifiziert mit höherer Leistung
15
        The RMCA product line now includes two enhanced high-power options: the -HP and the even higher-rated -UP versions.  These variants elevate the power handling capacity of a given size by two to three times compared to standard models. 

Hirose Electric 1.0mm Miniatur-Coax-Steckverbinder mit Grenzbandbreite von 110 GHz

Wer sehr schnelle Signale von A nach B bringen möchte, wird vom in der Abbildung gezeigten Produkt befriedigt. Zu beachten ist, dass es dem IEEE STD-287-Standard entspricht.

Bildquelle: Hirose.

NXP FRDM-IMXRT1186 – MPU-Evaluationsboard mit verschiedenen Hardware-Interfaces.

Das Onlinenehmen von MPUs ist aufgrund des Bedürfnisses, DDR-RAM und Co. zu routen, eine immer interessante Aufgabe. Für die MIMXRT1186CVJ8C – sie besteht aus einem 800MHz Arm® Cortex®-M7 und einem 300MHz Arm Cortex-M33 – bietet NXP nun ein Evaluationsboard an, das – wie in der Abbildung gezeigt – mit seinem reichen Interfacekomplement beeindruckt.

Bildquelle: NXP

Insbesondere in sehr kleinen Serien kann es verlockend sein, derartige Evaluationsboards als eine Art Prozessrechner zu verwenden. Der OEMSecrets-Preisvergleich informiert dann über die zu erwartenden Kosten.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/FRDM-IMXRT1186

NXP PLCIOKIT – modulares Referenzdesign auf Basis des I.MX RT1189.

Das in der Abbildung gezeigte Board schlägt in eine ähnliche Kerbe – offiziell als validiertes Referenzdesign zur Realisierung verschiedener EA-Aufgaben beschrieben, wirkt es – zumindest optisch – wie ein Produkt, das man als EA-Karte verwenden könnte.

Bildquelle: NXP.

Um bei der P. T. Kundschaft keine Angst vor „direkter Konkurrenz“ aufkommen zu lassen, erweist sich NXP bei der Bepreisung konservativ. Weitere Informationen hierzu finden sich in der Abbildung.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/PLCIOKIT

STMicroelectronics STUSB4531 – USB PD-Controller mit „Kaltstartfähigkeit“.

Komplexe Protokolle wie USB-C ermöglichten die Übertragung von sehr großen Energiemengen. Meist gilt allerdings, dass das zur Verbindungs-Aushandlung notwendige Makeln Energie voraussetzt.
STMicroelectronics bewirbt nun eine Serie von sehr flexiblen Controllern, die explizit für ihre Kaltstartfähigkeit erwähnt werden:

1
Dead battery mode (STUSB4531QTR and STUSB4531BJR) allows battery-powered systems to charge in any
2
battery condition. Being powered directly from the VBUS receptacle pins, the IC can run independently from the
3
application battery state of charge, even if it is fully depleted (SOC = 0%

Same Sky USB-KIT-001 – USB-C-Designkit unerwarteter Provenienz.

Wer zu USB-Controllern passende Steckverbinder sucht, kann nun auch bei Same Sky ein Design-Kit erwerben. Das um rund 80 Euro erhältliche Paket bietet dabei so ziemlich alles an, was das Designer-Herz begehrt. Unklar ist zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung lediglich, ob das Design-Kit auch mit der von Würth bekannten automatischen Nachfüllung aufzuwarten weiß.

Microchip MCP14T0517 – Transformatortreiber für galvanisch isolierte Stromversorgungen.

Mit dem MCP14T0517 beweist Microchip, dass es auch im Bereich Energie-Management immer wieder interessante Neuigkeiten gibt. Am einfachsten versteht man des Pudels Kern, wenn man das gezeigte Prinzipschaltbild betrachtet.

Bildquelle: Microchip.

Zum sonstigen Schaltverhalten vermeldet Microchip folgendes:

1
Operational Input Supply Voltage Range:
2
3.0V - 5.5V
3
 Drive Current Capability: 1.7A Peak
4
 Switching Frequency Options: 150 kHz or
5
450 kHz

Texas Instruments TLA431, TLA432 All-Capacitor – kondensatorrobuste Referenz.

Alle Arten von Spannungsreglern neigen zu seltsamem Verhalten, wenn man sie mit zu wenig, oder aber zu viel Kapazität ausstattet. Texas Instruments legt nun die TLA43x-Serien neu auf und betont im Datenblatt, dass diese Regler komplett ohne Kondensator betriebsfähig sind und mit „beliebig hohen“ Ausgangskapazitäten zurecht kommen sollen:

1
The TLA431 and TLA432 devices are three-terminal
2
adjustable shunt regulators that are stable with all
3
capacitor loads. The devices are pin compatible with
4
the industry standard TL431 and TL432 but with
5
improved stability to support all capacitor loads.

Phoenix Contact 1494812 et al – USB-Steckdosen-Kombination zur Hutschienenmontage.

Wer im Bereich der Hutschienenmontage unterwegs ist, wird das in der Abbildung gezeigte Produkt mit Sicherheit lieben. Zu beachten ist, dass es sowohl Varianten für 115 VAC als auch 230 VAC gibt.

Bildquelle: Phoenix Contact.

STMicroelectronics X-STM32MP-IGTW1 – EA-Expander für MPU-Evaluationsboard.

Einer der Gründe für die „breite Verbreitung“ der STM32-Plattform dürfte die Freigebigkeit im Bereich der Evaluationsboards und das gut durchdachte Erweiterungs-Ökosystem für ebendiese sein. Mit dem X-STM32MP-IGTW1 versucht STMicroelectronics nun, diesen Trick auch im Bereich der MPUs umzusetzen. Die Abbildung zeigt, auf welche Interfaces sich der P. T. Designer freuen darf.

Bildquelle: STMicroelectronics.

EATON 14DE – Sicherung mit 20KA-Aufbruchskapazität.

Wer mit sehr hohen Strömen, aber lediglich Gleichströmen, arbeitet, wird von EATON mit einer neuen Halbleiter-Sicherungsserie bedient. Der Nennstrom liegt im Bereich zwischen 40 und 125 A, während bis zu 20 KA sicher abgeworfen werden können.

Calian TW170 – Blitzschutz für GPS-Empfänger.

Wer seinem GPS-Empfänger zu zusätzlicher Robustheit verhelfen möchte, kann den TW170 deployen. Er lässt sich – dies ist anhand der Abbildung klar ersichtlich – direkt in den Signalpfad bringen, und kümmert sich dann um die Absicherung.

Bildquelle: Calian

Calian TW16xB – GPS-Splitter mit parasitärer Versorgung

Wer bis zu vier GPS-Empfänger aus einer geteilten Antenne versorgen möchte, kann dies mit dem genannten Produkt tun. Hervorzuheben ist, dass die Versorgung – ähnlich einer aktiven Antenne – aus der Antennenspeisung der Empfänger erfolgen kann. Nun ist außerdem ein Failover implementiert, was man im Datenblatt folgendermaßen beschreibt:

1
First, it accepts power from all attached GNSS receivers and selects power from
2
a receiver using the following protocol. Port #1 is given priority if its voltage is
3
within the specified range (3.3 - 12.5 VDC). However, if port #1s receiver is
4
disconnected or if its receiver power goes below the under-voltage or above the
5
over-voltage specification, the TW164B will switch to the next port in numerical
6
order, as long as its power and voltage are within the expected range. The
7
switching and port selection is, therefore, deterministic

CUI P78B-1000 – SIP3-Schaltregler als Ersatz für LM78xx.

Wer Linearregler durch Schaltregler ersetzt, erhöht die Effizienz. CUI – wir meinen hier den Teil von CUI, der nun zu BEL gehört – offeriert mit der P78B-Serie eine Familie von im SIP3-Gehäuse vorliegenden Schaltreglern, die „direkt“ anstelle eines LM78xx eingebaut werden können.

Amphenol RF PFAS-FREE SMA – RF-Steckverbinder mit umweltfreundlicheren Kunststoffisolatoren

„Substainibility“-Verbesserungen gehen nur allzu oft mit einer Reduktion der Performance einher. Amphenol RF lanciert eine Serie von RF-Steckverbindern, die einen umweltfreundlicheren Isolator-Kunststoff mitbringen. Besonders interessant ist, dass man – wie in der Abbildung gezeigt – verspricht, bessere RF-Performance liefern zu können.

Bildquelle: Amphenol.

Qorvo QPC7331PCBA – einstellbarer Kabelverlustequalizer.

Das „seltsamste“ RF-Bauteil dieses Round-Ups stammt mit Sicherheit aus dem Hause Qorvo. Es handelt sich dabei um einen „variablen Attenuator“, dessen – einstellbares Verhalten – in der folgenden Kurve beschrieben ist.

Bildquelle: Qorvo.

Morse Micro MM-HL2 – WiFi Halow-Accesspoint.

Während die neueste Langstrecken-WLAN-Form ausprobieren möchte, bekommt von Morse Micro unter der MPN MM-HL2 ein preiswertes Router-Starter-Kit angeboten. Zu beachten ist, dass das Gerät in mehreren, landesspezifischen Varianten angeboten wird – es ist wichtig, die zur vorliegenden Geographie passende Variante zu erwerben.

M5Stack Chain Joystick / M5Stack Chain Key

Hintereinanderschaltbare Sensoren und Aktoren sind der letzte Schrei im Bereich Entwicklungsboard. Espressifs Modulbauer bietet mit der unter https://shop.m5stack.com/collections/for-chain en Detail beschriebenen Chain-Serie seit einiger Zeit ein dazu passendes Produkt an, das nun um Varianten mit einem Joystick und einem Taster erweitert wird. Interessant ist unter anderem, dass die eigentliche Rechenleistung nicht aus dem ESP32, sondern aus einer STM32-MCU stammt.

TE Connectivity QP 6.5 MULTI-COLOR – farblich einzigartiger PCB-Steckverbinder zur Stromversorgung.

In Systemen, in denen mehrere Voltage Rails zur Verfügung stehen müssen, ist das Falschrum-Anschließen im Rahmen des Zusammenbaus ein perpetuales Ärgernis. TE Connectivity begegnet diesem Problem durch einen neuen Energie-Steckverbinder, der – wie in der Abbildung gezeigt – in zwölf unterschiedlichen Farbvarianten erhältlich ist.

Bildquelle: TE Connectivity.

TMF0008 – SDQ-basiertes FRAM mit 8K Kapazität

Wer einen FRAM-Baustein begehrt, der über ein serielles Interface anzusprechen ist, wird von Texas Instruments mit dem TMF0008 bedient. Neben 8K Speicher bringt das Bauteil eine weltweit einzigartige Adresse mit.
Zu beachten ist lediglich, dass das SDQ-Protokoll zwar ebenfalls mit nur einem Draht auskommt, allerdings mit dem von Dallas Semiconductor entwickelten One-Wire nicht wirklich kompatibel ist.

Lattice MachXO4 FPGAs werden bei Distributoren verfügbar

Die von Lattice an sich im Dezember 2025 vorgestellte MachXO4-Familie ist nun bei Distributoren verfügbar. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um einen „Nachfolger“ von MachXO2 und MachXO3 – besonders hervorzuheben ist eine als Hot Socketing bezeichnete Fähigkeit. Dahinter steht der Gedanke, dass die FPGAs in „jedem“, also auch im nicht mit Energie versorgten Zustand, vollständig robust sind.

Phoenix PMD EM M-30 LR – Sensor – LoRA-Erdfeuchtigkeitsmesser “zum Wegwerfen”

Im Haus Phoenix Contacts gibt es einen Erdfeuchtigkeitsmesser, der – wie in der Abbildung gezeigt – als Fire and Forget-System vorgesehen ist.

Bildquelle: Phoenix Contacts.

Im Modul befindet sich eine Batterie, die den Sensor für 5-8 Jahre mit Energie versorgen soll. Da die Daten über Lora „exfiltriert“ werden, handelt es sich dabei um eine komplett drahtlos funktionierende (und nach Ansicht des Autors durchaus innovative) Meßmethode.

u-blox ZED-X20P – GPS-Modul mit Updaterate von bis zu 25 Hz

Im Hause u-blox gibt es ein neues GNSS-Empfängereodul, das dank Sensor Fusion verschiedene Satellitenkonstellationen und lokale Informationen auswertet. Lohn der Mühen ist – unter anderem – eine sehr schnelle Updaterate von bis zu 25 Updates pro Sekunde. Weitere Informationen zu den diversen Spezifikationen finden sich in der Abbildung.

Bildquelle: u-blox

Littelfuse SM15KPA-HRA – umfangreich zertifiziertes Transsil der höchsten Robustheitsklasse

Wer eine sehr stabile und für den Aeronautikeinsatz vorgesehene TVS-Diode begehrt, wird von Littelfuse mit einer ganzen Produktfamilie beglückt. Die in der Tabelle gezeigten Zertifikations-Spezifikationen gelten dabei für die gesamte Produktfamilie. Zu beachten ist lediglich, dass der Einzelstückpreis im Bereich von rund € 100 liegt.

Bildquelle: Littelfuse

knowles FM2 – nicht-magnetischer MLCC-Kondensator.

Insbesondere im Bereich der Medizinwlektronik kann es wünschenswert sein, MLCC-Kondensatoren aus minimalmagnetischen Materialien zu verwenden. Im Hause Knowls bietet man nun eine Serie derartiger Produkte an – die im Datenblatt befindliche Beschreibung liest sich folgendermaßen:

1
A range of X7R MLC capacitors with a guaranteed non-
2
magnetic / relative permeability of 1.000 and having a
3
customised design to achieve a lower ESR and
4
improved Q factor than normal X7R MLCCs. Ideal for
5
critical applications such as NMR / MRI and where PIM
6
could potentially be an issue if nickel was present.

Amphenol Anytek XD+OP – Dupont-Pin mit “Push to Release”

Dupont-Pins erwartet man normalerweise im Laboreinsatz. Amphenol lanciert nun eine neue Serie von Steckverbindern mit 5 mm Pitch, die – wie in der Abbildung gezeigt – über eine Push-to-Release-Fähigkeit verfügen.

Bildquelle: Amphenol.

STMicroelectronics MIS2DU12 – Accelerometer mit extrem geringem Stromverbrauch

Im Hause STMicroelectronics ist man bemüht, immer mehr smarte Funktionen in die hauseigenen Acerollermeter zu verpacken. Mit dem MIS2DU12 wendet man sich nun ganz dem Stromverbrauch zu. Neben einem optimierten internen Aufbau spendiert man einen umfangreichen FIFO-Speicher, der die erarbeiteten Daten zwischenspeichern kann. Sinn ist, dass der (energiehungrige) Host-Mikrocontroller mehr Zeit im Stand-by verbringen kann, bevor er zwecks Aberntung der gesammelten Informationen aufgeweckt werden muss.

Bildquelle: STMicroelectronics.

ams OSRAM TMF8829 – neues Depth of Flight-Modul

Im Hause ams OSRAM steht ein Time-of-Flight-Tiefenscannermodul zur Verfügung, dass eine „variable“ Auflösung zwischen 8 x 8 und 48 x 32 Pixeln bietet.

Bildquelle: ams OSRAM

Hervorzuheben ist außerdem, dass das Design des Sensors besonders robust gegen „Verschmutzungen“ des Deckglases sein soll:

1
Internally, the TMF8829 uses dToF histograms and peak detection, and therefore, it is highly
2
tolerant to smudges on the cover glass. Additionally, the TMF8829 can handle multiple objects
3
per depth point simultaneously without degrading accuracy. It reports the distance of all depth
4
points with a resolution of 0.25 mm.

Melexis DVK90642 – cloud-freie Personenerkennung, nun per USB

Melexis nutzt die hauseigenen Infrarot-CCDs seit einiger Zeit zur Durchführung von Personen-Zählungen. Nun steht ein per USB-C ansprechbares Evaluationsboard zur Verfügung, das die direkte Inbetriebnahme erleichtert.

Bildquelle: Melexis

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

TI kauft SiLabs, Infineon kauft Teile von ams OSRAM, Preiserhöhungen uvam

Sicherheitslücken in RISC/V-CPUs ermöglichen Angriffe auf SoCs. Im Hause Raspberry Pi steht eine Preiserhöhung an, während erste Benchmarks der n euen Loongson-CPU eine Einschätzung der Leistungsfähigkeit der chinesischen Halbleiterindustrie ermöglichen.

Symbian-Urgestein Colly Myers verstorben

Wer sich in der goldenen Vergangenheit der Hand-Computertechnik mit Symbian auseinandergesetzt hat, kennt Colly Myers als Entwickler des Ur-EPOC oder als Symbian-CEO. Unter der URL https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7423809082802946048/ findet sich nun die traurige Meldung, dass er überraschend verstorben ist:

1
I was deeply saddened to learn this weekend of the sudden passing of Colly.
2

3
After an unexpected fall, Colly was placed into an induced coma and later passed away. His death will be a shock to many of us who knew and worked with him.
4
. . .

Newsautor und Exfrau verneigen sich in tiefer Dankbarkeit und tiefem Respekt die langjährige gute Zusammenarbeit im Bereich Symbian.

TI kauft Silicon Labs

Silicon Labs hat in der Vergangenheit in Sachen Bluetooth den einen oder anderen Achtungserfolg vollbracht: man war zum Beispiel als Erster in Sachen Channel Sounding lieferfähig (siehe https://www.youtube.com/watch?v=wpfyrcnIgqc).

Texas Instruments vermeldet unter https://investor.ti.com/news-releases/news-release-details/texas-instruments-acquire-silicon-labs nun, das Unternehmen übernehmen zu wollen:

1
(Nasdaq: TXN), a global semiconductor company that designs, manufactures and sells analog and embedded processing chips, and (Nasdaq: SLAB), a leader in secure, intelligent wireless technology, today announced they have signed a definitive agreement under which will acquire for per share in an all-cash transaction, representing a total enterprise value of approximately .

Zu den Kaufmodalitäten findet sich folgendes:

1
Under the terms of the agreement, which has been unanimously approved by the Board of Directors of both companies, stockholders will receive in cash for each share of common stock they hold at the time of closing. expects to fund the transaction with a combination of cash on hand and debt financing to be arranged prior to closing. The transaction is not subject to any financing contingency.
2
The transaction is expected to close in the first half of 2027, subject to receipt of regulatory approvals and other customary closing conditions, including approval by stockholders.
3
The transaction is expected to be accretive to earnings per share, excluding transaction-related costs, in the first full year post-close. remains committed to its capital return strategy to return 100% of free cash flow to shareholders over time via dividends and share repurchases.

Infineon kauft Teile von ams OSRAM

Wo Rauch ist, ist in vielen Fällen auch Feuer. Die seit einiger Zeit durch die Gerüchteküche wabende Geschichte über einen Teil-Verkauf des österreichischen Parade-Halbleiterherstellers ams OSRAM wurde unter der URL https://www.infineon.com/press-release/2026/infxx202602-0431 nun bestätigt.
Spezifischerweise kauft Infineon die Sensor-Sparte unter Auslassung der optischen Sensoren:

1
Infineon Technologies AG (FSE: IFX / OTCQX: IFNNY) is expanding its sensor business with the acquisition of the non-optical analog/mixed-signal sensor portfolio from ams OSRAM Group (SIX: AMS). The two companies have entered into an agreement for a purchase price of 570 million on a debt-free and cash-free basis.

Infineon vermeldet zum „Umfang“ der Transaktion folgendes:

1
The overall transaction is structured as a fabless asset deal covering sensor products, R&D capabilities, intellectual property and test & lab equipment. The transaction is subject to customary closing conditions, including regulatory approvals, and is expected to close in the second quarter of calendar year 2026. Infineon will fund the acquisition with additional debt, as part of its general corporate financing plans.  

STMicroelectronics finalisiert die Übernahme der NXP-Sensorsparte.

Die Elektronikindustrie dürfte dem „Million Monkey Effekt“ unterliegen. STMicroelectronics schickte wenige Stunden vor der Infineon-Ankündigung die folgende Meldung, die die an sich im Vorjahr geplante Übernahme der NXP-MEMS-Sensorsparte als final deklariert:

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STMicroelectronics (NYSE: STM), a global semiconductor
2
leader serving customers across the spectrum of electronics applications, today
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completed the acquisition of NXP Semiconductors (NASDAQ: NXPI) MEMS sensors
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business. Announced in July 2025 and now fully approved by regulators, this
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transaction, focused on automotive safety and non-safety products and sensors for
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industrial applications, expands STs global sensors capabilities.
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Based on our initial assessment, we expect the acquired business to contribute in the
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mid-forties million dollars range to STs revenues in the first quarter of 2026.

Uptonitisches, zur Ersten – Preiserhöhung.

Der AI-Boom bzw. die AI-Blase sorgen für permanent steigende Preise für Arbeitsspeicher.
Im Hause Raspberry Pi muss man nun eine abermalige Preiserhöhung durchführen. Spezifischerweise erhöhen sich die Preise der Produkte wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/more-memory-driven-price-rises/

Im Rahmen der Ankündigung vermelden die Uptoniten ihre Intention, diese Preisanpassung wieder zurückzunehmen, sobald sich die Marktpreise für DDR4-RAM wieder reduzieren.
Interessant ist außerdem die folgende Passage, die auf erhebliche Vorräte der für die älteren Varianten verwendeten Arbeitsspeicher hinweist:

1
We dont anticipate any changes to the price of Raspberry Pi Zero, Raspberry Pi 3, and other older products, as we currently hold several years inventory of the LPDDR2 memory that they use.

Uptonitisches, zur Zweiten – Haut den RP2350 verlängert.

Die durchaus informativen Experimente zur Schwachstellen-Suche im RP2350 haben bisher nicht zu Ergebnissen geführt. Nun gibt es eine Erleichterung, die die Fehlersuche zu vereinfachen sucht:

1
Our AES implementation was designed to withstand side-channel attacks by using multi-way secret sharing (where sensitive values are split into random components that must be XORed together) and by randomly permuting the order of operations and data. We hope that even just the multi-way shares are enough to protect us against side-channel attacks; hence, we have decided to update our challenge:
2
If you manage to demonstrate a successful attack on our AES implementation without the randomisation, you win!
3
--- via https://www.raspberrypi.com/news/rp2350-hacking-challenge-2-less-randomisation-more-correlation/

Die sonstigen Modalitäten im Bezug auf das Preisgeld bleiben identisch – neu ist, dass am Hacking interessierte Personen nun mehr Zeit zur Finalisierung ihrer Experimente bekommen:

1
To give you a little more time to keep hacking, were extending the deadline to 30 April 2026. The prize remains unchanged at $20,000.

RISC/V: Sicherheit der meisten Implementierungen eher mangelhaft.

Die vor wenigen Jahren erschienenen Heartbleed-Attacken zeigten, dass auch die „ISAs von Prozessoren“ in der heutigen Zeit Fair Game für Computersicherheitsforschung sind. Auf der FOSDEM wurde ein Vortrag gehalten, in dem kommerziell verfügbare RISC/V-Implementierungen untersucht wurden. Die Ergebnisse präsentierten sich nicht sonderlich gut.

Bildquelle, beide: https://fosdem.org/2026/schedule/event/DL89YW-how-secure-are-commercial-risc-v-cpus/

Zusammenfassend wird außerdem noch folgendes vermeldet:

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But manual analysis does not scale. RISCover, our open-source differential fuzzing framework, automatically discovers architectural vulnerabilities across closed-source RISC-V CPUs. By comparing instruction behavior across 8 commercial CPUs from 3 vendors, RISCover found what manual analysis missed: GhostWrite, a bug in T-Head's XuanTie C910 that lets unprivileged code write directly to physical memory, completely bypassing virtual memory isolation. We also discovered multiple "halt-and-catch-fire" sequences that crash CPUs from userspace, leading to denial-of-service. 
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 via https://www.phoronix.com/news/RISC-V-Security-CPU-Not-So-Good

Loongson 3B6000 Benchmarks von Phoronix

Die chinesische Loongson-Architektur bekommt immer wieder Erwähnungen: Wer nicht chinesisch spricht und nicht in China lebt, kann die Hardware nur auf X betrachten.
Der für seine Linux-Benchmarks bekannte Branchen-Newsdienst Phoronix wurde nun mit einem Evaluationsboard der aktuellsten CPU ausgestattet, und führte Experimente durch. Die „zusammenfassenden Ergebnisse“ präsentieren sich wie in der Abbildung gezeigt – unter der Bildquelle finden sich sieben Seiten mit detaillierteren Performance-Berichten.

Bildquelle: https://www.phoronix.com/review/loongson-3b6000-loongarch

STMicroelectronics „pusht“ Visual Studio Code.

Wer bisher auf die ehemals von Atollic entwickelte Cube-IDE setzt, sollte das in der Abbildung gezeigte Bild sorgfältig betrachten. STMicroelectronics veröffentlichte auf seiner offiziellen Entwickler-News einen von ARM geschriebenen Bericht, der die Inbetriebnahme des Visual Studio Code-Plugins von Keil im Zusammenspiel mit STM32-MCUs beschreibt.

Bildquelle: https://community.st.com/t5/developer-news/using-stm32-devices-with-keil-studio-for-visual-studio-code/ba-p/873652

M5Stack AI-8850 – alternativer AI-Beschleuniger für Raspberry Pi 5.

Das offizielle AI-Erweiterungsmodul aus dem Hause Upton ist nicht das einzige Produkt, das den uptonitischen Prozessrechnern zu mehr AI-Leistung zu verhelfen sucht. Im Hause M5Stack lanciert man – wie in der Abbildung gezeigt – ein ähnliches Produkt, das allerdings auf einen Beschleuniger aus dem Hause Axera setzt.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c4L4gwjv

Zu beachten ist, dass dieses vergleichsweise teure Modul seine Rechenleistung aus einer gewöhnlichen M2-Erweiterungskarte bezieht. Insbesondere bei größeren Deployments kann es billiger sein, die wesentlich preiswertere M2-Karte einfach so zu kaufen und eine hauseigene Raspberry Pi-Adapterumgebung zu entwerfen.

GimmeGPIO – ESP32-basiertes USB-zu-GPIO-Modul.

Die 40 Pin lange GPIO-Steckerleiste des Raspberry Pi hat sich als absoluter Klassiker etabliert. Auf element14 gibt es nun ein Open Source-Projekt, das einen USB-Stick mit eben dieser GPIO-Schnittstelle zu realisieren sucht.

Bildquelle: https://community.element14.com/challenges-projects/element14-presents/project-videos/w/documents/72021/gimmegpio-a-simple-way-to-get-gpio-on-laptops-and-desktops—-episode-699?C

Auf Seiten der Host-Workstation stellt die Karte ein serielles Interface zur Verfügung, über das – Ähnlichkeiten zu Firmata sind rein zufällig – Befehle in Richtung des ESP32 geschickt werden. Dieser wendet diese danach gegen die „reale Peripherie“ an.

Embedded World: Kostenlose Tickets und Freibier.

Auch auf der diesjährigen Embedded World verteilt die Bauteilpreissuchmaschine OEMSecrets kostenloses Bier. Wer noch kein Ticket für die Messe hat, kann unter der Bildquelle eines beantragen.

Bildquelle: https://www.messe-ticket.de/Nuernberg_SHOP/embeddedworld2026/Register/ew26OESE?utm_source=barter&utm_medium=cpc&utm_campaign=2026.en.visitors.GG.oem

Der Newsautor wird – mit 99 %iger Wahrscheinlichkeit – alle Messetage vor Ort sein, und freut sich schon darauf, mit der vereinigten Leserschaft das eine oder andere Glas zu heben.

CartoType: Besseres Mehrroutensystem.

Dass die in Großbritannien ansässige CartoType ein Big Tech-unabhängiges Routen- und Kartenframework zur Verfügung stellt, kann man im Interesse der digitalen Souveränität nicht oft genug betonen. In einem vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft verschickten Bericht findet sich unter anderem die abgedruckte Grafik, die über „Fortschritte“ im Bereich der Multi-Routen-Berechnung informiert.

Bildquelle: CartoType.

Spezifischerweise gilt, dass CartoType nun bequemer zu handhaben ist, wenn es um das Anbieten mehrerer konkurrierender Routen geht. Ein Beispiel hierfür ist die Berechnung von sehr schnellen und alternativ dazu sehr kurzen Routen:

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Theres a new Framework function on all platforms named DisplayRouteChoices (displayRouteChoices in some APIs). It takes an array of immutable Route objects and draws them on the map, labelling them using the route profile names and the distances and times. In the example above, the profiles are called Shortest and Fastest.

Lesestoff: Tamper Protection in Arcade-Systemen.

Die erste Runde im Kampf zwischen Hardware-Hacker und Hardware-Hersteller fand im Bereich der Spielhallencomputersysteme statt. Unter der URL https://arcadehacker.blogspot.com/ findet sich ein zwar nicht mehr aktiv gepflegter, aber lesenswerter Blog, der auf die „Highlights“ der im Rahmen der Gefechte entwickelten Technologien eingeht.
Sehr interessant empfand der News-Autor beispielsweise das in der Abbildung gezeigte Sicherheitsmodul von Sega bzw. Hitachi. Die glänzenden Quader sind Keramikblöcke, die auf der Platine platziert wurden, um das Abtasten der darunter befindlichen Datenleitungen des Arbeitsspeichers zu erschweren und beim Aufflexen des Moduls für zusätzliche Freude zu sorgen.

Bildquelle: https://arcadehacker.blogspot.com/2020/04/deconstructing-segas-system-16-security-part2.html

Lesestoff: Vom Antennentest mit VNAs.

Antennen-Matching unter Nutzung eines Vektor-Netzwerk-Analysators gilt als gefürchtete Aktivität. Unter der URL https://coppermountaintech.com/wi-fi-bluetooth-pcb-tuning-and-antenna-testing/?utm findet sich ein Grundlagen-Artikel, der interessantesten Aspekte kompakt hervorhebt.

In eigener Sache: Bauteil-Roundup folgt morgen.

Aus Gründen der dringenden Nachrichtenlage wurde die Veröffentlichung der (sehr umfangreich ausgefallenen) Liste der neuen Bauteile verschoben – der Text wird nach vorausgehende Planung morgen erscheinen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen