RISC/V, überall

Wie Jimmy Saville für British Rail vom „Age of the Train“ sprach, erzählt die heutige News-Meldung (fast) nur vom Voranschreiten der RISC/V-ISA. Neben politischen Aktivitäten im Bereich der Unterstützung von RISC/V gibt es auch einen Prozessrechner, der dank seines RISC-V-Prozessors für die Zusammenarbeit mit dem chinesischen die DeepSeek-Modell optimiert sein soll. Außerdem stehen Module auf Basis von ESP32-P4 und ESP32-C5 (!!!) zum Verkauf.

Module auf Basis von ESP32-C5 und ESP32-P4 auf AliBaba

Espressifs neueste Lütten sind derzeit vergleichsweise schwer erhältlich – der C5 ist gar nicht erhältlich, während der P4 beispielsweise am Olimex-Board (siehe https://youtu.be/GUgjmGQvI7c) kaufbar ist.
Espressifs wichtigster chinesischer Distributor Wireless-Tag hat seit einiger Zeit diesbezügliche Module im Handel. Der Autor erwarb einige davon, und hat sie – siehe Abbildungen – im Labor.

Bildquelle, beide: Tamoggemon Holding k.s.

Eine Anfrage bei Wireless-Tag ergab, dass das Unternehmen die Module auf Wunsch auch nach Deutschland liefert. Für Anfragen wurden die URLs https://www.alibaba.com/product-detail/Wireless-tag-ESP32-P4-SOM-module_1601287297180.html?spm=a2747.product_manager.0.0.594871d2U01ATW und https://www.alibaba.com/product-detail/esp32-esp32-c5-2-4G-5G_1601251918870.html?spm=a2747.product_manager.0.0.594871d2U01ATW angeführt.

Streiks am EmbeddedWorld-Anreisetag

Die Embedded World ist von einem Warnstreik betroffen. In einer von wenigen Stunden ausgesendeten Meldung findet sich die folgende Passage:

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die Gewerkschaft Verdi hat für Montag, 10. März 2025, einen ganztägigen Warnstreik an allen größeren Flughäfen in Deutschland angekündigt.
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Zu den bestreikten Flughäfen gehören:
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München, Stuttgart, Frankfurt, Köln/Bonn, Düsseldorf, Dortmund, Hannover, Bremen, Hamburg, Berlin-Brandenburg und Leipzig/Halle.
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Reisende müssen mit massiven Einschränkungen, Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre Airline, um ggf. Umbuchungen vorzunehmen. Der Flughafen Nürnberg ist nicht betroffen.

Zu beachten ist, dass sich derartige Warnstreiks im Allgemeinen auch auf Zugverbindungen auswirken – wer noch keine Reservierung hat, hat wahrscheinlich Probleme.

OrangePi RV2 – RISC/V-OrangePi mit Optimierung für AI-Aufgaben.

Obwohl Shenzhen Xunlong long in der Vergangenheit mit den verschiedensten SoCs experimentierte, setzte man im Allgemeinen auf die ARM-Architektur. Mit dem in der Abbildung gezeigten RV2 steht nun eine neue Platine am Start, die ihre Rechenleistung aus einem RISC/V-Kern bezieht.

Bildquelle: http://www.orangepi.org/html/hardWare/computerAndMicrocontrollers/details/Orange-Pi-RV2.html

Bildquelle: http://www.orangepi.org/html/hardWare/computerAndMicrocontrollers/details/Orange-Pi-RV2.html

Als Hauptprozessor kommt ein Ky X1 8-core RISC-V AI CPU zur Verfügung, der von Shenzhen Xunlong mit der Passage 2TOPS AI power als für die Aufgaben der künstlichen Intelligenz besonders geeignet bezeichnet wird.

Interessant ist an der Ankündigung außerdem, dass die neue Platine als besonders gut für die Zusammenarbeit mit dem Deep Seek-AI-Modell optimiert beworben wird.

Bildquelle: http://www.orangepi.org/html/hardWare/computerAndMicrocontrollers/details/Orange-Pi-RV2.html

Infineon: wir werden RISC/V im Automotive-Bereich einsetzen.

Shenzhen Xunlong ist nicht das einzige Unternehmen, das an der quelloffenen ISA Interesse hat. Eine vor wenigen Stunden versendeten Pressemitteilung aus dem Hause Infineon enthält die folgende Passage, die auf die „baldige“ Vorstellung einer RISC/V-Variante der hauseigenen Automotive-Mikrocontroller hindeutet:

1
The company will launch a new automotive microcontroller family based on RISC-V within the coming years. This new family will become part of Infineons established automotive microcontroller brand AURIX. It will extend the companys existing automotive microcontroller portfolio, which is based on TriCore (AURIX TC family) and Arm® (TRAVEO family, PSOC family). The new AURIX family will cover a wide range of automotive applications from entry-level MCUs up to high-performance MCUs beyond what is available in the market today. At Embedded World 2025, Infineon now introduces a virtual prototype enabled by key ecosystem partners. This is a starter kit for Infineons partners to begin pre-silicon software development.
2
--- via https://www.infineon.com/cms/en/about-infineon/press/press-releases/2025/INFATV202503-067.html

In der Pressemeldung finden sich außerdem einige Meldungen, nach denen Infineon versuchen möchte, die Technologie als „offenen Standard“ für Rechnen im Fahrzeugbereich zu etablieren. Da die Embedded World unmittelbar bevorsteht, dürften wir – das Presseteam von Infineon zeigt sich manchmal von der unkooperativen Seite – bald Informationen zum Thema erhalten.

Espressif ESP32-C6 erreicht PSA-L2-Zertifikation

Als ARM die Platform Security Architecture, kurz PSA, im Jahre 2017 einführte, galten die hauseigenen Rechenkerne als „einziges Tier im Stall“. Wohl aus diesem Grund entschied sich ARM, die Deklaration plattformagnostisch zu halten – eine Entscheidung, die wie in der Abbildung gezeigt Konsequenzen entfaltet.

Bildquelle: https://www.espressif.com/en/news/C6_PSA_Level2

Spezifischerweise kündigt Espressif nach folgendem Schema an, dass der hauseigene ESP32-C6, der auf einem RISC/V-Kern basiert, ab sofort gemäß den Richtlinien von PSA2 zertifiziert ist:

1
The PSA Certified program, developed in collaboration with industry leaders, provides a framework for confirming the security of IoT devices. Achieving PSA Level 2 certification signifies that the ESP32-C6s PSA Root of Trust (PSA-RoT) has undergone laboratory evaluation, demonstrating its resilience against scalable software attacks. This certification validates that the ESP32-C6 meets industry-recognized IoT security standards, ensuring robust protection for connected devices. 

Im Rahmen der Presseaussendung lobt Espressif – wie in der Abbildung gezeigt – die diversen Sicherheitsfunktionseinheiten, die dem C6 das Erfüllen der durchaus stringenten Kriterien erfüllen.

Bildquelle: https://www.espressif.com/en/news/C6_PSA_Level2

Interessant ist an der Ankündigung auch der „Hat Tip“ in Richtung von ESP-TEE – dabei handelt es sich um eine besondere Ausführungsumgebung, die eine Art virtuelle Maschine zur Isolation von sicherheitskritischen Code ermöglicht.

ESP32-C2 / ESP8684 – neue Hardwarerevision mit mehr Speicher.

Der C2 basiert ebenfalls auf einem RISC/V-Kern und ist per se seit einiger Zeit bekannt. Im Rahmen einer PCN kündigte Espressif nun an, Erweiterungen an der Hardware vorgenommen zu haben.
In der PCN findet sich spezifischerweise die folgende Passage, die auf die Erweiterungen im Bereich des zur Verfügung stehenden Speichers eingehen:

1
The modification to the ESP32-C2 series chip described in Para 1 involves a hardware metal layer
2
change, with the chip version being upgraded from v1.2 to v2.0. The latest ESP32-C2 v2.0 chip, when
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used with the updated ESP-IDF, provides approximately 20 KB of additional SRAM and around 100
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KB of extra flash memory for project development (actual gains may vary depending on the specific
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application). Since the modules and development boards listed in Para 1 use the ESP32-C2 series
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chip, they have also been updated accordingly.
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2
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The ESP8684H4 and ESP8684H4X chip mentioned in Para 1 has introduced a new in-package flash
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as an alternative source to improve supply stability. As a result, the corresponding modules and
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development boards listed in Para 1 have also been updated accordingly.
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--- via https://www.espressif.com/en/news/ESP32_C2_Upgrade

Zu beachten ist, dass die V2-Varianten der Chips nicht „eins zu eins“ mit den bekannten Varianten kompatibel sind – neben einer Änderung in der Applikationssoftware ist es auch erforderlich, die neuen Bestellnummern zu nutzen.

SiFive HiFive Premier P550 – Ubuntu-Performance im Test

RISC/V-Rechenkerne kommen nicht nur im Mikrocontroller zum Einsatz. SiFive bietet seit längerer Platinen auf Basis der hauseigenen Prozessoren an, um Linux-Entwickler zur Interaktion mit der neuen ISA zu animieren.
Im Hause Phoronix konnte man eine neue Variante erbeuten, und testete sie – wie erwartet – im Bereich der Performance. Neben einem älteren RISC/V-Board kamen auch verschiedene Raspberry Pis zum Einsatz – im Allgemeinen gilt leider nach wie vor, dass selbst das Vorgänger-Modell der Uptoniten dem Neuling im Bezug auf die Performance überlegen ist:

1
The SiFive HiFive Premier P550 tended to be multiple times faster than the HiFive Unmatched. The performance relative to the Raspberry Pi 4 and Raspberry Pi 5 ARM SBCs varied but in some workloads the SiFive P550 was outperforming the Raspberry Pi 4 (400).

Betrachtet man die Ergebnisse im Detail, so ist der Nachteil von Situation zu Situation unterschiedlich. In manchen Benchmarks kann der Kern gut mithalten, während er in anderen absolut hoffnungslos unterlegen ist.

Bildquelle: https://www.phoronix.com/review/sifive-hifive-premier-p550

Bildquelle: https://www.phoronix.com/review/sifive-hifive-premier-p550

DARE – oder-EU Kommission ihr Hauptprozessor

Dass die EU im Gutteil der technologischen Weiterentwicklung eine weit abgeschlagene Position einhält, wird von anderen Kolumnisten seit Jahrzehnten erfolgreich beackert. Mit dem DARE-Projekt möchte die EU-Kommission nun zumindest bis zu einem gewissen Grad gegensteuern.

Bildquelle: https://dare-riscv.eu/launch-of-dare-sga1-project/.

Die Zieldefinition des mit 240 Millionen Euro dotierten Projekts ist dabei folgendermaßen beschrieben:

1
By the end of its first phase, DARE SGA1 will lay the groundwork for Europes first fully European HPC system, fostering technological self-reliance and ensuring that European industry, research, and society at large can benefit from secure, high-performance, and energy-efficient computing solutions.

Spezifischerweise ist die Entwicklung von drei Chiplets auf Basis der RISC/V-Technologie geplant:

1
     Vector accelerator (VEC) for high-precision HPC and emerging applications in the HPC-AI convergence domain, led by Openchip 
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     AI Processing Unit (AIPU) designed for AI inference acceleration in HPC applications, led by Axelera AI 
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     General-purpose processor (GPP) optimized for HPC workloads in European supercomputers, led by Codasip

China – Regierungsanweisung für RISC/V dürfte unmittelbar bevorstehen

Chinesische Unternehmen wie GigaDevice haben die RISC/V-Architektur durchaus aktiv promoted. Reuters berichtet unter https://www.reuters.com/technology/china-publish-policy-boost-risc-v-chip-use-nationwide-sources-2025-03-04/ darüber, dass bald eine Regierungsanweisung zur Nutzung des Systems ante Portas steht:

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It is being drafted jointly by eight government bodies, including the Cyberspace Administration of China, China's Ministry of Industry and Information Technology, the Ministry of Science and Technology, and the China National Intellectual Property Administration, they added.

Wer eine Zusammenfassung chinesischer Aktivitäten im Bereich RISC/V begehrt, findet unter https://www.theregister.com/2025/03/05/china_alibaba_risc_v_c930/ eine Zusammenstellung.

OnSemi will Allegro kaufen

Die große Politik beschränkt sich nicht nur auf den Tjost um die korrekte Architektur. Im Halbleiterbereich steht eine Übernahme ante Portas – OnSemi legt abermals nach, um Allegro Microsystems übernehmen zu können.
In einer vor wenigen Stunden versendeten Pressemitteilung findet sich die folgende Passage:

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onsemi (NASDAQ: ON) today disclosed details of a proposal submitted to the Board of Directors of Allegro MicroSystems, Inc. ("Allegro") (NASDAQ: ALGM) to acquire the company for $35.10 per share in cash for each share (the Proposal) of Allegros common stock on a fully diluted basis at an implied enterprise value of $6.9 billion.  

Lesestoff: Nutzung von eSIMs unter Linux.

Wer sich mit dem Design von Funkmodulen auseinandersetzt, ist mit Sicherheit bereits über den Begriff der eSIM gestolpert. Der schwedische Funkmodul-Distributor TechShip bietet unter der URL https://techship.com/blog/how-to-use-an-esim-in-linux-7/ nun ein durchaus lesenswertes Tutorial an, das die Inbetriebnahme und Interaktion zwischen Linux-Hosts und virtualisierter SIM-Karte beschreibt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

STM32U3 / STM32WBA6 vorgestellt, neue Raspberry Pi Compute Modules und Steuerrechtliches

Der Mobile World Congress sorgt auch bei STMicroelectronics für Aktivität. Mit der STM32U3 schickt man einen neuen Low Power-Mikrocontroller ins Rennen, während der STM32WBA6 mehr Speicher mitbringt. Die Uptoniten erweitern derweil den Temperaturbereich ihrer Compute Modules, während im Bereich des chinesischen Steuerrechts Neuerungen anstehen.

STM32U3 – neue Ultra-Low-Power-Mikrocontroller.

Sowohl Renesas als auch STMicroelectronics rittern mit harten Bandagen und lautem Gewefze um die Krone des Niedrig-Energie-Mikrocontrollers-Hügels.

Bildquelle: STMicroelectronics

Mit dem STM32U3 schickt STM einen neuen Mikrocontroller ins Rennen; im Rahmen seiner Ankündigung wurden die folgenden Energieverbrauchswerte vermeldet:

1
Neben der Senkung der dynamischen Leistungsaufnahme (bis auf 10 µA/MHz) kommt die STM32U3-Serie auf einen äußerst geringen Stop-Strom von 1,6 µA.

Im Vergleich zum als Vorgänger geltenden L4 findet sich – nach folgendem Schema – eine wesentliche Steigerung der Stromsparsamkeit:

1
ST hat bereits mit früheren STM32-Varianten die Schlagzahl bei den Ultra-Low-Power- (ULP-) MCUs vorgegeben und hebt die ULP-Performance mit der neuen STM32U3-Serie auf ein neues Niveau. Basierend auf einem fortschrittlichen, stromsparenden Chipdesign, das genau auf KI-gestützte Tools abgestimmt ist, sowie unter Verwendung des neuesten, mit 96 MHz getakteten Arm® Cortex®-M33 Cores, kommen die neuen MCUs auf den marktführenden Coremark-pro-Milliwatt-Wert von 117. Dies entspricht nahezu dem Doppelten der vorigen STM32U5-Serie von ST und übertrifft das Resultat der STM32L4-Serie um den Faktor 5.

Als „Rechenkern“ kommt dabei durch die Bank ein ARM Cortex-M33 zur Verfügung hat zum Einsatz. Es gibt mehrere Familien, die sich erstens im Bezug auf die Verfügbarkeit eines Kryptographiebeschleunigers unterscheiden.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Interessant ist außerdem, dass die Produkt-Detail-Beschreibung auch Unterstützung für FDCAN IP verspricht – eine „neue“ Spielart des Can-Busses.
Im Bereich der Gehäuse stehen folgende Formfaktoren zur Verfügung:

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32 to 100 pins, in UFQFPN, WLCSP, LQFP, and UFBGA.

Im „Hintergrund“ nutzte STMicroelectronics die Gelegenheit auch zur Aktualisierung der diversen Peripheriegeräte. Für Sensoren steht nun ein I3C-Interface zur Verfügung.
Interessant sind außerdem, dass die vom STM32U5 bekannten Sicherheitsfeatures zur Gänze auch in der neuen MCU wiederzufinden sind. Spezifischerweise verspricht STMicroelectronics sogar, wie in den folgenden Schritten gezeigt, eine „zusätzliche“ Schlüssel-Speicherengine:

1
ergänzt durch zusätzliche Schlüsselspeicher-Fähigkeiten. Neu ist, dass geheime Schlüssel von ST werksseitig in die STM32U3-MCUs geladen und durch eine Coupling and Chaining Bridge (CCB) geschützt werden. Hierbei handelt es sich um die erste Nutzung dieser Technik in MCUs der STM32-Familie.

In der Pressemeldung finden sich schon jetzt nach folgendem Schema aufgebaute Informationen, die auf die sofortige Verfügbarkeit der MCU hindeuten:

1
Die Serie STM32U3 wird bereits produziert und ist zu Preisen ab 1,93 US-Dollar (ab 10.000 Stück) verfügbar. Weitere Informationen finden Sie auf www.st.com/stm32u3

Eine OEMSecrets-Preisanalyse ergab allerdings, dass Distributoren die Mikrocontroller – wie in der Abbildung gezeigt – im Allgemeinen noch nicht ab Stapel liefern können.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/STM32U375CE.

STM32WBA6 – WBA5 mit mehr Speicher und Erweiterungen

Der ARM Cortex-M33-Prozessorkern kommt auch im neuen Wirelessmikrocontroller von STMicroelectronics zu neuen Ehren.

Bildquelle: STMicroelectronics

Mit dem WBA6 steht eine Variante zur Verfügung, die im Rahmen der Ankündigung als mit doppelt so viel Speicher ausgestattet beworben wird:

1
Da die chipinterne Flash- und RAM-Kapazität gegenüber der vorherigen STM32WBA5-Serie bis auf das Doppelte gesteigert wurde, bringen die neuen MCUs eine großzügig bemessene Speicherkapazität für Anwendungscode und Daten mit. 
2
·         Mit bis zu 2 MB Flash-Speicher und 512 KB RAM innerhalb des Chips bieten die neuen STM32WBA6-MCUs mehr Speicher zur Unterstützung anspruchsvollerer Anwendungen.

Sonst bieten die Controller im Allgemeinen das, was man erwarten würde. Anders als beim ebenfalls neu vorgestellten U3 gilt, dass ein I3C-Interface noch nicht Zugang in den Controller fand:

1
       Zum erweiterten Angebot an digitalen Peripheriefunktionen gehören USB High Speed sowie zusätzliche digitale Schnittstellen wie etwa drei SPI-Ports, vier I2C-Ports, drei USARTs und ein LPUART. 
2

3
·         Das Funk-Subsystem verbessert die Leistungsfähigkeit mit einer auf -100 dBm gesteigerten Empfindlichkeit, die bis zur spezifizierten Maximaldistanz für verlässliche Konnektivität sorgt.

Zur Verfügbarkeit vermeldet STMicroelectronics in der Pressemeldung folgendes:

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Die MCUs der STM32WBA6-Serie sind bereits in die Produktion gegangen und werden zu Preisen ab 2,50 US-Dollar (ab 10.000 Stück) angeboten. Weitere Informationen finden Sie auf www.st.com/stm32wba.

Funkmodule auf Basis des neuen IP gibt es derzeit indes noch nicht. Wer die Webseite besucht, findet stattdessen die in der Abbildung gezeigte Tabelle, die die „Verfügbarkeit“ von an den ESP32 erinnernden Modulen für das Ende des Jahres 2025 avisiert.

Bildquelle: STMicroelectronics

Das Anklicken von Informationslinks zu den einzelnen Modellen führt derzeit indes – wie in der Abbildung gezeigt – zum Aufscheinen von Fehlermeldungen.

Bildquelle: https://www.st.com/en/microcontrollers-microprocessors/stm32wba62pi.html

Interessant ist außerdem, dass STMicroelectronics die einzelnen Familien im Bereich der unterstützten Funkstandards unterteilt – weitere Informationen hierzu finden sich in den Abbildungen.

Bildquelle: https://www.st.com/en/microcontrollers-microprocessors/stm32wba62.html

Bildquelle: https://www.st.com/en/microcontrollers-microprocessors/stm32wba63.html

Bildquelle: https://www.st.com/en/microcontrollers-microprocessors/stm32wba64-65.html

Compute Module 4 nun mit -40°C to +85°C

Die Uptoniten haben nicht nur ihre Vorliebe für den Ablasshandel entdeckt. Neu ist, dass das Compute Module 4 fortan auch jenen Gläubigen zur Verfügung steht, die erweiterten Temperaturbereich begehren.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/new-extended-temperature-range-for-compute-module-4/

Im Rahmen der Ankündigung vermeldet man dabei, dass die neuen Varianten vor allem durch eine „Änderung“ der verbauten Speicherchips entstehen – der Rest der Bauteile soll bereits für den höherem Temperaturbereich geeignet sein:

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These variants integrate extended-temperature-range SDRAM and eMMC parts from our partner Samsung; all other components on the board are already qualified to the broader temperature range.

Zur Bepreisung der neuen Module vermeldet man im Hause Raspberry Pi das in der Abbildung gezeigte.

Bildquelle: https://datasheets.raspberrypi.com/cm4/cm4-product-brief.pdf

Zu beachten ist, dass rund die Hälfte der Module nicht ab Stapel verfügbar sind. Als Mindest-Bestellmenge erwartet man 1000 Stück, während die Lead Time im Bereich der Fertigung laut dem PDF-Dokument zwischen zehn und zwölf Wochen betragen wird.
Ein Vergleich der Preisstufen mit dem im Dokument ebenfalls verfügbaren „normalen“ Preisschema zeigt – wie in der Abbildung gezeigt – auf Preise von zwischen 15 und $ 20. Außerdem gilt, dass die größtem Arbeits- und Remanentspeicher-Ausbauten derzeit nur im normalem Temperaturbereich zur Verfügung stehen.

Bildquelle: https://datasheets.raspberrypi.com/cm4/cm4-product-brief.pdf

China/Österreich: Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens.

Leser, die in China als Investoren oder Manager tätig sind, sollten die unter der URL https://www.leitnerleitner.com/news/aenderung-doppelbesteuerungsabkommens-china-1-jaenner-2025/ bereitstehende Zusammenfassung zu Änderungen im Doppelbesteuerungsabkommen berücksichtigen.
Neben verschiedenen Änderungen in der Art der Verrechnung gilt nämlich auch, dass China und Österreich einen umfangreicheren Informationsaustausch in Steuerfragen vereinbart haben. Die Erfahrung lehrt ausserdem, dass derartige Änderungen bald auch andere DBAs betreffen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Neue Bauteile: ESP32-S3-Minimodul, innovativer Schalter-IC, Kühlmittelsensor uvam

Auch im kürzesten Monat des Jahres gab die Bauteil-Industrie keine Ruhe. Für Freunde der Funk-Mikrocontroller gibt es bei Nordic und Silicon Labs Neuigkeiten, während die Raspberry Pi Trading in den Ablasshandel einsteigt. MiniCircuits entdeckt derweil die Freude am Ethernet, während Analog Devices sein VNA-Frontend mit einem Evaluationsboard ausstaffiert.

Nexperia: Buckkonverter mit hoher Effizienz

Im Bereich der Energie-Übertragung dürften Buck-Konverter im Allgemeinen die Grenze des technisch möglichen erreicht haben – die vor einigen Jahren sichtbare beeindruckende Steigerung der Konverter-Effizienz unter Last ist nicht mehr wirklich aufgetreten. Im Hause Nexperia werden nun zwei neue Bauteile ins Rennen geschickt, die explizit als in besonderen Betriebszuständen besonders stromsparend beworben werden.

Kandidat Nummero eins ist dabei der NEX40400 – in seinem Datenblatt betont Nexperia vor allem den sehr geringen Energieverbrauch im Standbymodus:

1
The NEX40400 is a high efficiency step-down converter with low operating quiescent current of typically 60 µA.  . . . 0.3 µA ultralow shutdown supply current allows use in battery powered applications.

Kandidat Nummero zwei, NEX30606, wird vor allem mit seinem allgemein geringen Energieverbrauch beworben:

1
The NEX30606 is a high-efficiency step-down converter with ultra-low operating quiescent current of typically 220 nA

Im Bereich der Applikationsschaltungen verhalten sich die Regler dabei im Allgemeinen so, wie man es erwarten würde – die Abbildung zeigt eine Beispielapplikation.

Bildquelle: Nexperia.

Das folgende Monogramm aus dem Datenblatt des NEX30606 zeigt dann außerdem, wie sich die Reglereffizienz in Szenarien mit sehr geringem Energieverbrauch verhält.

Bildquelle: Nexperia.

Espressif ESP32-S3-DevKitM-1 – Evaluationsboard für Mini-Modulvariante des ESP32-S3.

Espressifs ESP32-S3 hat sich – unter anderem auch aufgrund seiner AI-Beschleunigerfähigkeit – als Quasistandard im Bereich der ESP32-Module etabliert.
Seit einiger Zeit bietet Espressif dabei auch Mini-Varianten der Module an, die weniger Platz auf der Platine benötigen. Mit dem ESP32-S3-DevKitM-1 steht nun ein Developer Kit zur Verfügung, das – bei guter Distributorverfügbarkeit – die direkte Evaluation von auf den Mini-Varianten der Module basierenden Systeme erlaubt.

Bildquelle: Espressif, via https://docs.espressif.com/projects/esp-dev-kits/en/latest/esp32s3/esp32-s3-devkitm-1/user_guide.html#hardware-reference

ESP32-S3-WROOM-2-N32R16V – ESP32-S3-Modul mit sehr großem Speicher

Espressif-MCUs sind seit jeher in der Lage, externen Remanent- und Arbeitsspeicher anzusprechen. Im Fall des ESP32-S3 gilt, dass er ob seiner AI-Beschleunigerfähigkeit das Potenzial zu immens hohem Speicherbedarf hat.
Dem WROOM-2-N32R16V stellt man im Hause Espressif dabei 32MB Remanentspeicher und 16MB PSRAM zur Verfügung. Preislich präsentiert sich die Situation wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/ESP32-S3-WROOM-2-N32R16V%20

STMicroelectronics MLPF-WL-0xD3 – schlüsselfertiges Antennenfrontend für STM32WL-Funk-Mikrocontroller.

Das „Matchen von Antennen“ setzt traditionell einen Tanz mit einem Vektornetzwerkanalysator voraus – eine durchaus arbeitsintensive Tätigkeit.
Mit der MLPF-WL-0xD3-Familie bietet STMicroelectronics nun eine Serie von Frontend-Chips an, die – zwischen CPU und Antenne geschaltet – selbsttätig das Matching erledigen.
Interessant ist, dass STMicroelectronics drei unterschiedliche Varianten anbietet, die sich sowohl in Bezug auf den Frequenzbereich als auch auf die aktivierte Sendeenergie unterscheiden:

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MLPF-WL-01D3 matched in low-power mode, 16dBm, 826MHz to 958MHz, 4-layer PCB
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MLPF-WL-02D3 matched in high-power mode, 20dBm, 826MHz to 958MHz, 4-layer PCB
3
MLPF-WL-04D3 matched in high-power mode, 16dBm, 413MHz to 479MHz, 4-layer PCB

Raspberry Pi SC1820 – Uptonitischer Ablasshandel.

Dass eine gute Religion nicht ohne Sünde und Ablasshandel auskommt, folgt aus Logik bzw. Theologie. Im Fall der Uptoniten steht nun der SC1820 zur Verfügung – ein Zertifikat, das die diversen im Rahmen der Erzeugung und Entsorgung eines Raspberry Pi-Einplatinencomputers angefallenen CO2-Ausstöße zu kompensieren sucht.
Ganz wie mit einem echten Ablasshändler gilt auch hier, dass man über die Höhe des Ablasses verhandeln kann. Die Abbildung zeigt, wie sich die „Preisverteilung“ bei den diversen Distributoren präsentiert.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/SC1820

Kunbus RevPi Connect 5 – Industriegehäuse für Raspberry Pi mit Hutschienenmontage

Das auf diversen Kongressen mit seinem Punk-Outfit auffallende Unternehmen Revolution Pi hat nun die fünfte Variante des Stil gebenden Produkts lanciert – als Quell der Rechenleistung kommt nun ein Raspberry Pi Compute Module in der fünften Version zum Einsatz.

Bildquelle: Kunbus.

Wie immer gilt, dass man eine „Palette“ von Produkten ins Rennen schickt, die sich unter anderem in der Verfügbarkeit von CAN-Bus und RS485 unterscheiden. Weitere Informationen zu den verschiedenen Kandidaten finden sich in der Tabelle.

Bildquelle: Kunbus.

Arduino Giga Display Shield Bundle

Mit dem unter der SKU AKX00075 erhältlichen Kit versuchen die Italiener, einen Teil des „Smart App Applions“-Markts abzugreifen. Spezifischerweise handelt es sich dabei um die Kombination eines Arduino Giga und eines dazugehörigen und vom Formatsfaktor her „auf das Gerät passenden“ Touchscreens.

Bildquelle: https://store.arduino.cc/en-hu/products/giga-display-bundle

Zu beachten ist, dass die beiden Komponenten auch einzeln erhältlich sind.

Analog Devices ADL5961-EVALZ – Evaluationsboard für Vektor-Netzwerk-Analysatorfrontend.

Analog Devices bot mit dem ADL5961 seit einiger Zeit einen integrierten Schaltkreis an, der alle für einen Vektor-Netzwerk-Analysator notwendigen Analog-Frontend-Aufgaben übernahm.
Mit den in Einzelstückzahlen rund € 1000 kosteten ADL5961-EVALZ steht nun ein „schlüsselfertiges“ Evaluationsboard zur Verfügung, dass eine gefechtsbereite Implementierung des Systems darstellt.

Bildquelle: Analog Devices.

Interessant ist diese Platine unter anderem auch deshalb, weil sie für „hauseigene Mess-Systeme“, die ein VNA-AFE benötigen, als schlüsselfertige Basis dienen kann.

Analog Devices ADMV1550  – Mixer-IC für DC bis 20 GHz IF.

Mixer zählen zu den grundlegenden Komponenten im Bereich der RF- und Funktechnologie.
Mit dem ADMV1550  schickt Analog Devices nun ein diesbezügliches Bauteil ins Rennen, das auf einem SMD-IC einen Mixer mit den in der Abbildung gezeigten Leistungen unterbringt.

Bildquelle: Analog Devices.

Zu beachten ist, dass das im LGA18-Gehäuse vorliegenden Bauteil alles andere als billig ist – in hunderter-Stückzahlen kostet der Chip weit über 100 EUR.

Nordic nRF54H20 – Nachfolger des NRF52x wird im Handel verfügbar.

Nordic Semiconductor stellt den Nachfolger des hauseigenen Klassiker-SoCs mit großem Trara auf der Embedded World vor. Nun gilt, dass die ersten Varianten als Einzelchips bei Distributoren verfügbar werden.
Der als „erstes“ ins Rennen geschickte nRF54H20 weist dabei einen 2MB großen Remanentspeicher auf, der Arbeitsspeicher ist 1MB groß.

Fanstel BM15x – schlüsselfertige Module auf Basis kleinerer nRF54-Varianten.

Dass Halbleiter-Hersteller ihre Modulanbieter bevorzugt beliefern, folgt aus der Logik und daraus, dass die „Fertigstellung“ der Module Zeit in Anspruch nimmt.
Wer eine Lösung auf Basis von nRF54L15 oder nRF54L05 zu realisieren gedenkt, kann bei Fanstel schlüsselfertige Module kaufen – vom Aufbau her erinnern sich stark an das, was man im Hause Espressif vorfindet.
Zu beachten ist, dass es unter der SKU Fanstel EV-BM15x Evaluationsboards gibt – zu beachten ist, dass diese ein zusätzliches Kommandogerät aus dem Hause Nordic Semiconductor zur Programmierung voraussetzen, also nicht wie STMNucleo, NXP Freedom und Co. „frei“ programmierbar sind.

Silicon Labs EFR32MG26  / EFM32PG26  – Verfügbarkeit beginnt jetzt

Auch im Hause Silicon Labs arbeitet man seit einiger Zeit an „Nachfolgern“ für die gut etablierten hauseigenen Funk-Controller. Die SKUs EFR32MG26 und EFM32PG26 haben nun ebenfalls Distributor-Verfügbarkeit erreicht.

Texas Instruments TPD4S480 – Schutzbaustein für USB 3.0-Verbindungen.

USB-Kabel und die dazugehörigen Ladegeräte dürften zu den am häufigsten gefälschten bzw. nachgebauten Produkten der Welt gehören. Aus der Logik folgt, dass dabei Qualitätsstandards nicht immer eingehalten werden.
Mit dem TPD4S480 schickt Texas Instruments nun ein Bauteil ins Rennen, das – wie in der Abbildung gezeigt – zwischen Port und Controller platziert wird und verschiedene Sicherungsaufgaben übernimmt.

Bildquelle: Texas Instruments.

Mini-Circuits PWR-18RMS-RC – RF-Leistungssensor mit USB- und Ethernetausgang

Im Hause MiniCircuit arbeitet man permanent daran, seinen Stranglehold im Bereich der Messtechnik zu verschärfen.
Das neueste Produkt ist dabei ein Leistung-Sensor, der im Bereich von 0,05-18 GHz arbeitet und per USB oder Ethernet (!!!) kommuniziert.
Zu den eigentlichen Leistungsdaten vermeldet MiniCircuit dabei das in der Abbildung gezeigte.

Bildquelle: MiniCircuit

Mini-Circuits RCDAT-18G-63 – per USB oder Ethernet konfigurierbare Attenuator.

Wer eine Kommunikations-Schaltung fertig entwickelt hat, tut gut, diese an verschiedene Konzepte anzuwenden. Mit dem RCDAT-18G-63 steht ein ebenfalls per USB und Ethernet ansteuerbarer Atenuatator zur Verfügung, über dessen Frequenzbereich sich folgende Informationen finden:

1
0 to 63dB attenuation in 0.25dB steps

Zu beachten ist allerdings, dass sich Mini Cercuits das – mit Sicherheit bequeme – Nutzererlebnis gut bezahlen lässt: Der Einzelstückzahl-Preis ist eindeutig nördlich von 2000 EUR.

Sensirion SGD4x – Sensor für Kühlmittellecks

Das Austreten von Kühlmittel in aller Herren Maschinen in vielerlei Hinsicht unerwünscht – nicht nur sorgt es für eine Verschmutzung der Umwelt, sondern auch für eine wesentliche Senkung der Leistung des Kühlsystems. Mit dem SGD4x schickt Sensirion nun einen dedizierten Sensor ins Rennen, der ausschließlich auf das Auftreten von Coolant Leaks optimiert ist und über einen RS485-Port über das eventuelle Auftreten von Lecks informiert.

DIOO Microcircuits DIO70040 – Schalter-IC mit integrierter Überstromüberwachung

Zu guter letzt wollen wir DIOO Microcircuits auf Mikrocontroller.net begrüßen – diese Newsmeldung dürfte die erste Erwähnung des Unternehmens sein.
Sei dem wie es sei, verdient der in der Abbildung gezeigte Baustein Aufmerksamkeit.

Bildquelle: DIOO Microcircuits

Nett ist an der vorliegenden Komponente, dass es sich dabei nicht nur um einen reinen Leistungsschalter handelt. Stattdessen gibt es – wie in der folgenden Tabelle gezeigt – auch eine Gruppe von „Abstufungen“, die dem IC das Beschränken der maximalen in der Last erlaubten Stromes ermöglichen.

Bildquelle: DIOO Microcircuits

Mobile World Congress – Liste interessanter Vorträge.

Obwohl das in Dänemark ansässige Beratungsunternehmen Strand Consult in der Vergangenheit durch durchaus intensive Symptome von Trump Derangement Syndrom aufgefallen ist, gilt, dass das Unternehmen – manchmal – durchaus interessante Research Notes veröffentlicht.
Wer auf dem Mobile World Congress ist und noch nach zu besuchenden Vorträgen sucht, findet unter der URL https://strandconsult.dk/mobile-world-congress-2025-a-preview-by-john-strand-strand-consult/ eine nach Ansicht des früher selbst am MWC herumgeisternden Newsautors gelungene Zusammenstellung.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Microchip-MPU mit 1GHz, Softwareupdates, Thermokamera mit ESP32-S3 uvam

Sowohl Zephyr als auch der Embedded-Java-Spezialist MicroEJ vermelden Neuigkeiten. Renesas erreicht für einige seiner MCUs die PSA-Zertifikation, während ARM mit dem Cortex A320 einen optimierten ARM-Kern lanciert. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Microchip SAMA7D65 – 1GHz-MPU für Grafikanwendungen

Die zur Ausführung von Desktopbetriebssystemen geeigneten MPUs erobern sich im Zuge immer höher werdender Ansprüche der Userschaft an grafische Benutzerschnittstellen permanent neue Märkte. Mit dem SAMA7D65 schickt MicroChip nun eine auf einem Cortex A7-Kern basiert und von Haus aus 2GB DDR-RAM mitbringt.

Bildquelle: Microchip

In der Pressemeldung beschreibt man das Produkt unter Betonung der verschiedenen IO-Möglichkeiten:

1
Zu den Grafikfunktionen des SAMA7D65 gehören LVDS, MIPI-DSI-Schnittstellen und 2D-GPU. Die MPUs ermöglichen die Übertragung und Verarbeitung von mehr Daten für effiziente Grafikleistung und sind daher eine geeignete Lösung für HMI-Anwendungen in den Bereichen Industrie, Medizintechnik und Transportwesen.
2

3
SAMA7D65-MPUs sind mit fortschrittlichen Audio- und Datenanbindungsfunktionen ausgestattet und verfügen über Dual-Gigabit-Ethernet mit TSN-Unterstützung (Time Sensitive Networking).

Zu beachten ist, dass es die MPUs in verschiedenen SiP-Varianten gibt – die Abbildung informiert über einige Varianten.

Bildquelle: https://www.microchip.com/en-us/product/sama7d65#Documentation

ARM Cortex-A320 – neuer ARMv9-Kern

Aufgaben der künstlichen Intelligenz haben die unangenehme Eigenschaft, fast unbegrenzte Mengen an Rechenleistung verzehren zu können. Mit dem Cortex A320 steht nun ein neues Kerndesign zur Verfügung, das ARM in der unter https://newsroom.arm.com/blog/introducing-arm-cortex-a320-cpu bereitstehenden Ankündigung folgendermaüen beschreibt:

1
Today, Arm introduces the Cortex-A320 the first ultra-efficient Cortex-A processor implementing the Armv9 architecture. Cortex-A320 is an AArch64 CPU, based on the Armv9.2-A version of the architecture. Its microarchitecture has been derived from Cortex-A520 but has been significantly optimized to improve area and power.  
2
Efficiency improvements of over 50% compared to the Cortex-A520 are achieved through multiple microarchitecture updates. These include a narrow fetch and decode datapath, densely banked L1 caches, a reduced-port integer register file, and other optimizations.  
3
Significant microarchitecture innovations, such as efficient branch predictors and pre-fetchers, as well as memory system improvements, have also boosted Cortex-A320s scalar performance, by more than 30% in SPECINT2K6, compared to its predecessor, Cortex-A35. 
4
Most importantly, by integrating the Armv9 enhancements in the NEON and scalable vector extension (SVE2) vector processing technologies, Cortex-A320 delivers multiple folds (10x) of ML processing uplift compared to Cortex-A35, as measured in int8 General Matrix Multiplication (GEMM). With support for new data types, like BF16, and new dot product and matrix multiplication instructions, Cortex-A320 achieves up to 6x higher ML performance than Cortex-A53, the worlds most popular Armv8-A CPU. 

Als Architekturdiagramm präsentiert sich die neue Architektur wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://newsroom.arm.com/blog/introducing-arm-cortex-a320-cpu

Im Rahmen der Ankündigung zeigte man auch eine neue Kombination des A320 mit der bekannten NPU.

Bildquelle: https://newsroom.arm.com/blog/introducing-arm-cortex-a320-cpu

Sie wurde folgendermaßen beschrieben:

1
Due to the significant ML improvements in the Armv9 architecture, a quad-core Cortex-A320 can execute up to 256 GOPS, measured in 8-bit MACs/cycle when running at 2GHz. As a result, Cortex-A320 can run advanced ML and AI use-cases directly on the CPU, even without the need for an external accelerator. This can save system area, power and complexity, for devices targeting a wide range of ML and AI applications, for up to 0.25 TOPs.

Detailinformationen zum inneren Aufbau finden sich unter https://developer.arm.com/Processors/Cortex-A320. Eine gute Zusammenfassung der Informationen liefert CNX unter der URL https://www.cnx-software.com/2025/02/27/arm-cortex-a320-low-power-cpu-is-the-smallest-armv9-core-optimized-for-edge-ai-and-iot-socs/,

Renesas: Sicherheitszertifizierung für einige MCU-Familien erreicht

Die Verwendung zertifizierter Mikrocontroller kann in manchen Geschäftsbereichen massiv zur Schonung der Nerven beitragen. Für drei neue MCU-Familien gibt es ab Sofort Zertifikation.

Bildquelle: Renesas

Spezifischerweise vermeldet Renesas folgendes:

1
it has successfully obtained PSA Certified Level 1 certification with the European Cyber Resilience Act (CRA) compliance extension for three of its latest microcontroller Groups (MCUs). This certification, evaluated by Applus+ Laboratories, marks a significant step in Renesas' commitment to cybersecurity and compliance with upcoming European regulations.

WaveShare – Thermokameramodul mit ESP32-S3

Thermokameramodule fielen bisher – durch die Bank – durch hohe Kosten auf. Der ESP32-Zubehörspezialist WaveShare bietet nun ein Modul an, das in zwei Varianten mit 45 oder 90 Grad Blickwinkel zur Verfügung steht.

Bildquelle: https://www.waveshare.com/thermal-45-camera-esp32-module.htm?

Zu den Sensor-Leistungsdaten finden sich die in der Abbildung gezeigten Informationen – beeindruckend ist der geringe Preis.

Bildquelle: https://www.waveshare.com/thermal-45-camera-esp32-module.htm?

MicroEJ – jetzt mit Linux-Unterstützung

Nachdem Bryan Costanich seine Meadow-Umgebung seit einiger Zeit auch in einer Linuxvariante anbietet, ziehen die Java-Spezialisten von MicroEJ nach. In einer vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft versendeten Newsmeldung findet sich folgende Passage:

1
     Linux Abstraction Layers v2.0.2: This release introduces our powerful and flexible abstraction layer for Linux. This abstraction layer supports:
2
- GUI applications through the direct use of the frame buffer or libdrm.
3
- Network (IPv4/ IPv6, TLS1.2 and DTLS1.2).
4
- Standard hashes and signatures algorithms.
5
- File system.
6
- The use of a unique device ID.

Interessant ist ausserdem, dass ein Board aus dem Hause NXP als Evaluations- bzw Demoplattform vorgesehen ist. Spezifischerweise handelt es sich dabei um den Port NXP i.MX93 Linux VEE Port v2.0.0, der eine der MPUs unterstützt.

Kostenlose EmbeddedWorld-Tickets

Wer zur EmbeddedWorld geht, soll das Geld für die Eintrittskarte sparen. OEMSecrets bietet – wie in der Abbildung gezeigt – kostenlose Tickets an. Die Bildquelle dient als Einsprungpunkt, notfalls verwende man den Gutscheincode OEM4ew25.

Bildquelle: https://www.messe-ticket.de/Nuernberg/embeddedworld2025/Landing/OEM4ew25

IAR tritt Zephyr-Projekt bei

Im Bereich der quelloffenen Echtzeitbetriebssysteme ist Zephyr am Vormarsch. Nun trat auch die Piratengesellschaft dem Projekt bei – ob die zuständigen Manager dabei laut Djarr! Ausriefen, ist nicht überliefert:

1
We are very proud do join the innovative community as a silver member of the Zephyr project. This partnership underscores IARs ongoing commitment to driving innovation in the embedded space by contributing to an open-source framework that powers next-generation real-time operating systems.

I3C – Version 1.2 des Standards ante Portas

Das hinter dem I2C-Nachfolger I3C stehende Standardisierungsgremium arbeitet pausenlos an Aktualisierungen des Standards. Nun steht Version 1.2 ante Portas, die vor Allem eine Vereinfachung zukünftiger Updates durchführt:

1
MIPI I3C v1.2 Released
2
Adopted 11 February, 🔒 MIPI I3C v1.2 rearranges the document to make it modular for easier updating in future versions. It also incorporates the two Errata for I3C v1.1.1 and adds clarification on existing features like Target Reset and HDR CCC and Timing Parameters. No entirely new features are introduced.
3
 
4
I3C Basic Update in Final Adoption Stage
5
The publicly available I3C Basic v1.2 recently entered voting draft review, which will close on 27 March. The updates in this version align with the updates in the member version.

Beachtenswert ist, dass die MIPI ihre Standards nicht nur zahlenden Mitgliedern zur Verfügung stellt – wenige Wochen nach der Veröffentlichung der Vollversion folgt eine offene Variante.

Samsung Smart TV – neues SDK, unter Anderem mit verbessertem Emulator

Wer sich grün und blau ärgern will, soll den TiZen-TV-Emulator ausprobieren – selbst auf sehr leistungsstarker Hardware sind die Ergebnisse unbefriedigend. Mit Version 9 des SDKs schickt Samsung einen neuen Simulator ins Rennen, der nicht mehr auf QEMU basiert – für .net-Entwickler könnten auch die folgenden neuen Funktionen interessant sein:

1
TV Extension 9.0 Emulator
2
     Update "9.0 Emulator TV Platform" 
3
     Support log for .net app developer 
4
     Support New Firstscreen UX 
5
     Support Sero Function (Screen Rotation and Related Events) 
6
     Apply .NET 6 / TizenFX TV API 11.0.0 
7
     Apply latest WASM 
8
--via https://developer.samsung.com/smarttv/develop/tools/tv-extension/download.html

Lesestoff: Raspberry Pi goes Bob Crandall

Der legendäre American Airlines-CEO verdankt seine lang anhaltende Berühmtheit unter Anderem der höchst kreativen Einsparung von 40000 USD pro Jahr – jeder Erstklasspassagier bekam eine Olive weniger in seinem Salat.
Im Raspberry Pi-Blog findet sich nun eine durchaus lesenswerte Story, die die von den Uptoniten durchgeführten Massnahmen zur Kosteneinsparung beim Verpacken ihrer Einplatinencomputer beschreibt.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/sustainable-solutions-with-raspberry-pi-reducing-packaging/

Lesestoff zur Zweiten – Casio-Taschenrechner als Eingabegerät für SDR

Wissenschaftliche Taschenrechner bieten eine hochwertige Tastatur und vergleichsweise brauchbare Displays. In Japan ist nun ein Projekt aufgetaucht, das ein Fabrikat aus dem Hause Casio als Eingabegerät nutzt.

Bildquelle: https://jjintokyo.github.io/

Über die Kommunikation mit dem Taschenrechner findet sich auf der Projekthomepage dann die folgende Passage:

1
This calculator is great because (1) it has a 3-wire serial port built-in that is used to clone 2 calculators together, so I can use it to connect to the UART port on my Strong SRT 2023 Android board, previously flashed with Armbian + Ubuntu. I just had to solder the wires (send, receive, ground) and voila, I can easily exchange data between the two systems.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Armbian / DietPi aktualisiert, neue Lizenzoptionen bei Microchip, Energy Harvesting-Standardisierung

Im Bereich Embeddedsoftware gibt es verschiedenste Updates: beide großen Distributionen haben neue Versionen angekündigt. Analog Devices vermeldet derweil – für die Halbleiterbranche überraschend – gute Quartalszahlen, während Espressif in Sachen Rust am ESP32 weiterarbeitet.

OpenVoiceOS – quelloffenes Framework für sprachgesteuerte Assistenten

Sprachassistenten entstehen derzeit normalerweise unter Nutzung proprietärer Software. Mit OpenVoiceOS steht nun ein System zur Verfügung, das – analog zum im Robotikbereich weit verbreiteten ROS – eine Art Framework für Sprachassistenten realisiert.

Bildquelle: https://github.com/OpenVoiceOS/

CNX-Software bietet unter https://www.cnx-software.com/2025/02/24/the-openvoiceos-foundation-aims-to-enable-open-source-privacy-and-customization-for-voice-assistants/ eine excellente Zusammenfassung an, die die verschiedenen Module vorstellt.

Espressif: Rust-SDK in Version 1.0.0-beta.0 verfügbar

Im Hause Espressif arbeitet man pausenlos daran, Rust auf den hauseigenen Mikrocontrollern so gut wie möglich zu unterstützen. Eine unter https://developer.espressif.com/blog/2025/02/rust-esp-hal-beta/#targeting-stability bereitstehende Ankündigung informiert darüber, welche Teile von Rust Espressif für die Version 1.0 zu stabilisieren gedenkt:

1
Initializing the hal, esp_hal::init and the relevant configuration associated with that.

2
Four core drivers to start:

3
GPIO

4
UART

5
SPI

6
I2C

7
The time module, which provides Instant, Duration, and Rate.

8
A couple of miscellaneous system APIs (SoC reset, etc.).

9
#[main] macro.

10
How esphal and friends are configured via espconfig.

Für die Fertigstellung der Version 1.0 sind noch folgende Aufgaben ausständig:

1
Our focus now is to keep pushing until esphal 1.0. Well then split our efforts and try to stabilize more things in esphal whilst also pushing for a stable WiFi/BLE story. Preparing for the full esphal 1.0 release requires an overhaul of the book, along with a bunch of documentation and polish all round. Finally, we need to ensure our tooling is in a good place, so we plan to make a new espflash release to accomplish that.

Armbian 25.2 verfügbar

Prozessrechner von Herstellern wie Shenzhen Xunlong und Co werden oft mit Armbian betrieben – eine von der Community gepflegte Linuxvariante.

Bildquelle: ARMBian

Vor wenigen Stunden ist eine neue Version des Systems erschienen – das Entwicklerteam fasst die Neuerungen unter https://www.armbian.com/newsflash/armbian-v25-2/ folgendermaßen zusammen:

1
New Board Support: Rock 2A and 2F, NanoPi R3S, Retroid Pocket RP5, RPMini, Rock 5T, GenBook, MKSPI, SKIPR, Armsom CM5, NextThing C.H.I.P, Magicsee C400 Plus

2
Rockchip 3588 Improvements: Upgrade to latest vendor kernel v6.1.99 and mainline to 6.12.y, including HDMI driver updates, USB3 fixes, and Bluetooth support updates.

3
Wireless Enhancements: RTW88 driver additions and kernel stability fixes, added automatic wireless testing infrastructure.

4
Kernel Upgrades: most of kernels were upgraded from 6.6.y  to 6.12.y, with extensive refinements in all areas.

5
UBoot Updates: Most of boot loaders were updated to its last stable version,  2024.10 or more recent

6
Easy deployment of tools like AdGuardHome, PiHole, Home Assistant, Utime Kuma, NetData, Grafana, Cockpit with KVM management, NextCloud, via armbianconfig

7
Expanded build and mirror network with additional sites in Amsterdam, Vienna and Nuremberg (In partnership with netcup)

8
CDN Upgrade: We have upgraded our Content Delivery Network (CDN) to support users affected by global conflicts, ensuring better accessibility worldwide. (Forum Announcement)

9
Improve torrent download speed for community download targets by mirroring GitHub downloads at our CDN.

Interessant ist ausserdem, dass AllWinner-Prozessoren diesmal vergleichsweise wenig Upgrades erhalten – vor wenigen Wochen war ob mangelndem Interesse im Hause RockChip noch davon ausgegangen worden, dass AllWinner an alte Stärken im Bereich Einplatinenrechner erreichen würde.

Bildquelle: https://x.com/armbian/status/1894106114020508076

DietPi 9.11 aktualisiert

Das DietPi-Entwicklerteam aktualisiert sein Betriebssystem vergleichsweise häufig. Version 9.11 erschien vor wenigen Stunden, und bringt vor Allem eine Aktualisierung der PiHole-Version mit;

1
The February 23th, 2025 release of DietPi v9.11 adds support for Pihole v6, and a few fixes.

2
via https://dietpi.com/docs/releases/v9_11/

Microchip: Unified License stellt Premiumversionen aller Compiler zur Verfügung

Microchip ist einer der wenigen Chiphersteller, die nach wie vor bezahlte Compiler anbieten. Bisher waren diese pro MCU-Familie zu lizenzieren – ein Problem, dem Microchip nun durch ein neues Lizenzverfahren an die Pelle zu rücken gedenkt:

1
Offering an efficient way to manage multiple licenses, Microchip Technology (Nasdaq: MCHP) has launched MPLAB® XC Unified Compiler Licenses for its MPLAB XC8, XC16, XCDSC and XC32 C compilers. This unified approach addresses the financial strain and administrative burden of purchasing and managing separate software access models for each compiler. Microchips solution consolidates the necessary licenses to reduce overhead and provide greater flexibility, scalability and ease of use.

Über die Lizenzbedingungen vermeldet man folgendes:

1
The unified system is designed to accommodate evolving development needs, offering multiple tiers to suit growing teams. The Workstation License can be installed and executed on up to three host machines for use by a single engineer. The Network Server License allows installation on a server, accessible by any machine on the network, one at a time. The Subscription License is similar to the Workstation License and features a monthly renewal option. A MultiSeat Network License can be accessed simultaneously by multiple machines or users.

Informationen zu den Preisen sind derzeit nicht verfügbar, sollten aber auf der EmbeddedWorld oder bei einem Distributor des Vertrauens erhältlich sein.

Analog Devices – gute Quartalszahlen

Im Halbleiterbereich fallen die Quartalszahlen der diversen Unternehmen im Allgemeinen eher schlecht aus. Analog Devices fällt aus der Reihe – die soeben veröffentlichten Ergebnisse sehen durchaus gut aus:

1
Revenue of more than $2.4 billion, with sequential growth in Industrial, Automotive, and Communications, and doubledigit yearoveryear growth in Consumer

2
Operating cash flow of $3.8 billion and free cash flow of $3.2 billion on a trailing twelvemonth basis

3
Raised quarterly dividend 8% to $0.99, marking twentyone consecutive years of increases

4
via https://www.analog.com/en/newsroom/press-releases/2025/2-19-25-adi-reports-fiscal-1st-qtr-2025-financial-results.html

Ambient IoT Alliance – Standardisierungsallianz für Energy Harvesting

Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst RCRWireless berichtet unter https://www.rcrwireless.com/20250219/internet-of-things/ambient-iot-alliance über ein neues Standardisierungsgremium, dem unter Anderem Infineon, Intel und Qualcomm beigetreten sind.
Ziel ist unter Anderem die Verfassung verschiedenster Standardisierungsdokumente, um “Interoperabilität in Sachen batterieloses IoT” zu sichern:

1
The mission of the Ambient IoT Alliance is to

2
Accelerate and support the development of an open, harmonized, and aligned multistandard ecosystem for Ambient IoT manufacturers, suppliers, integrators, operators,

3
users, and customers.

4
via https://www.ambient-iot.org/

Interessant ist, dass die Gruppe derzeit – wie in der Abbildung gezeigt – noch nicht zur Aufnahme neuer Mitglieder bereit ist.

Bildquelle: https://www.ambient-iot.org/

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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ARM-AI-Assistent final, RP2040 mit 200 MHz Maximaltakt uvm

Der Strom der Nachrichten gewinnt wieder an Geschwindigkeit. Im Jahres-Rechenschaftsbericht von Arduino finden Nutzer verschiedene Informationen darüber, wie die Italiener ihre Plattform weiterentwickeln zu gedenken. Mit dem Femtofox steht derweil ein für Experimente mit Mesh-Netzwerken optimiertes Entwicklerboard am Start. Zu guter Letzt präsentiert Murata einen leitfähigen Stoff, der theoretisch per Spray auf beliebige Formen aufgebracht werden kann.

ARM – Erweiterung für GitHub Copilot allgemein verfügbar

Kurz nachdem Microchip einen hauseigenen AI-Assistenten lanciert hat, kündigt ARM die Finalisierung der hauseigenen Copilot-Erweiterung an.

Bildquelle: https://github.com/marketplace/arm-for-github-copilot?

Das Plug-In, das auf Seiten des Nutzers eine aktive Copilot-Lizenz voraussetzt, wird als für folgende Aufgaben besonders gut geeignet beschrieben:

1
Migration: Port your project to the Arm architecture faster.

2
Optimization: Get the best price performance for your project.

3
CI/CD: Create an endtoend tested & supported Armbased project.

Raspberry Pi Pico-SDK-Update mit erhöhtem Maximaltakt für den RP2040

Die unter https://github.com/raspberrypi/pico-sdk/releases/tag/2.1.1 im Detail beschriebene Version 2.1.1 ermöglicht das offizielle Nutzen von 200 MHz am RP2040. Ursache dafür ist die – übrigens retrokativ gültige – Zertifikation des Chips für diese schnellere Taktrate:

1
RP2040 has now been certified to run at a system clock of 200Mhz when using a regulator voltage of at least 1.15 volts.

2
. . .

3
With this version of the SDK, you can now select a 200Mhz clock for RP2040 simply by setting SYS_CLK_MHZ=200 via preprocessor define. The regulator voltage will automatically be raised for you if necessary.

Zu beachten ist, dass das Update des SDK allein nicht ausreicht, um die höhere Geschwindigkeit nutzen zu können. Im Interesse der Abwärtskompatibilität nutzt das SDK den schnelleren Takt nur auf expliziten Zuruf.
Interessant ist ausserdem, dass sich Raspberry Pi im Rahmen der Ankündigung “weitere Rezertifikationen” vorbehält – es wäre in der Theorie durchaus vorstellbar, dass dies eine Vorankündigung einer Taktsteigerung für den RP2350 darstellt.

Arduino: Open Source-Rechenschaftsbericht mit Informationen zur Zukunft der Plattform

Der alljährliche Open Source-Rechenschaftsbericht steht nun unter der URL https://content.arduino.cc/assets/Arduino%20Open%20Source%20Report%202024%20%281%29.pdf zum Download bereit – er informiert darüber, wie die Interaktion zwischen Arduino und der Open Source-Community verläuft bzw. voranschreitet.
Am Interessantesten ist traditionell die Frage, welche Unternehmen im Bereich der Pflege ihrer Bibliotheken am aktivsten waren. Dieses Jahr präsentieren sich die Ergebnisse wie in den beiden Abbildungen gezeigt.

Bildquelle: Arduino

Die beiden folgenden Abbildungen informieren erstens darüber, welche Open Source-Projekte in besonderem Maße von der Tätigkeit der Arduino-Entwickler profitieren. Die abermalige Erwähnung von Zephyr am Beginn des Berichts beweist zudem abermals, dass man diese Plattform als “Nachfolge” für das von ARM ja eingestellte MBED heranzuziehen gedenkt.

Bildquelle: Arduino

Sonst findet sich in diesem Bericht die übliche Listung neuer Bibliotheken und Boards.

LoRA Alliance – Jahresbericht veröffentlicht

Im Hause LoRA Alliance – es handelt sich dabei um das hinter der Kurzstreckenfunktechnologie stehende Standardisierungsgremium – möchte man mit dem LoRa Alliance 2024 End Of Year Report ebenfalls Aufmerksamkeit ziehen (PDF siehe https://resources.lora-alliance.org/document/lora-alliance-2024-end-of-year-report).
Neben einer Liste von Projekten und Events ist die folgende Auflistung relevant, da sie über die Anzahl der im Feld befindlichen LoRA-Geräte bzw die Anzahl der verkauften Chips informiert:

1
The continuous development and evolution of the standard

2
have driven LoRaWANs leadership. Omdia reported more

3
than 350M end nodes with LoRa ICs and 6.9M gateways with

4
LoRa ICs deployed worldwide as of May 2024. Our member

5
companies growth supports this, for example:

6
. . .

7
The Things Industries connects 2.7 million devices

8
and is seeing 50% yearoveryear growth.

Murata MFT – frei formbares leitfähiges Material

Frei formbare und semi-transparente leitfähige Materialien ermöglichen die verschiedensten Experimente. Mit MFT hat Murata nun die Entwicklungsarbeiten an der hauseigenen Variante abgeschlossen, und betont die mehr als konkurrenzfähigen Leistungswerte.

Bildquelle: https://solution.murata.com/en-global/collaboration/theme/mft/

Interessant ist, dass Murata derzeit auch nach Partnern sucht, die mit eigenen Ideen bei der Kommerzialisierung der Technologie helfen können – wer eine Einsatzidee hat, findet die “Meldestelle” unter der als Bildquelle angegebenen URL.

Bildquelle: https://solution.murata.com/en-global/collaboration/theme/mft/

Femtofox – Linux-Einplatinenrechner mit geringem Stromverbrauch und LoRA-Modul

Einplatinenrechner sind in Bezug auf ihren Stromverbrauch nicht Unbedingt effizient. Der bei Tindie erhältliche und mit einem E22-900M30S-Modul ausgestattete Femtofox bezieht seinen Namen aus dem Teil der Spezifikation, die sehr geringen Energieverbrauch verspricht:

1
Ultra Low Power: Operates at only ~0.3W, perfect for solar and offgrid deployments.

2
Compact & Lightweight: 63x54mm About the size of a Raspberry Pi HAT.

3
Full Linux System: Runs Foxbuntu (Ubuntu 22.04), a custom build ready for development also possible to run Buildroot for experienced developers

4
Powerful LoRa Radio: E22900M30S (SX1262) with adjustable transmission power (up to 30dBm / 1W) for longrange, stable communication.

Bildquelle: https://www.tindie.com/products/nomdetom/femtofox-pro-v1-kit-linux-meshtastic-node/

Interessant ist ausserdem, dass das eigentliche SoC auf dem unter https://www.cnx-software.com/2024/08/16/luckfox-pico-mini-tiny-arm-linux-camera-board-rockchip-rv1103-64mb-ram/ im Detail beschriebenen Luckfox basiert – einer vom Formfaktor her an den Seeed XIAO erinnernde Platine, die aber zur Ausführung von Linux befähigt ist.

CartoType – Aussicht auf neue Features

Die englische CartoType-Gruppe produziert seit Jahr und Tag einen Kartenrenderer, der von Google Maps und Co unabhängig ist und auch in Embeddedsystemen gut funktioniert. Unter der URL https://cartotype.substack.com/p/february-2025-update findet sich nun die Vorstellung folgender neuer Features:

1
Much less RAM is used when loading maps side by side

2
Better address searching

3
Asynchronous map loading

Android 16 – Beta mit Channel Sounding-Support verfügbar

Im Hause Google gibt es ebenfalls Neuerungen: Android 16 ist in der Betaphase angekommen. Besonders interessant ist am unter https://android-developers.googleblog.com/2025/01/first-beta-android16.html bereitstehenden Change Log die folgende Passage, die auf eine API zur Entfernungsmessung hinweist:

1
Android 16 includes the new RangingManager, which provides ways to determine the distance and angle on supported hardware between the local device and a remote device. RangingManager supports the usage of a variety of ranging technologies such as BLE channel sounding, BLE RSSIbased ranging, UltraWideband, and WiFi round trip time.

TI tritt Civil Infrastructure Platform-Projekt bei

Das von der Namensgebung her etwas unglücklich ausgefallene Civil Infrastructure Platform-Projekt arbeitet seit Jahr und Tag daran, ein Linux mit extrem langer Unterstützungsdauer anzubieten. Die Linux Foundation vermeldet nun, dass Texas Instruments der Initiative beigetreten ist:

1
The Civil Infrastructure Platform (CIP) is excited to welcome Texas Instruments (TI) as its newest Gold Member.

Lesestoff: Kongressliste

Wer ein wenig Reisebudget übrig hat, dürfte die von SOS Electronics unter https://www.soselectronic.com/en-gb/articles/3028 bereitgestellte Liste von Kongressen interessant finden.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Read More

KiCAD 9.0, Renesas RA4L1, AI-Assistent für Microchip und neue STM32C0-SKUs

War der Februar im Bezug auf Nachrichten bisher ruhig, beginnt – der MWC steht Ante Portas – nun ein wahres Feuerwerk der News. Neben neuen Mikrocontrollern gibt es ein Update im Bereich KiCAD; Microchip erweitert die hauseigene IDE um einen AI-basierten Assistenten.

Renesas RA4L1 – neuer Low Power-Mikrocontroller auf Basis eines Cortex-M33

Renesas spielt – im Medienbereich wenig beachtet – im Bereich der Low Power-Mikrocontroller eine durchaus wichtige Rolle. Im Bereich der ARM-MCUs steht nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine Erweiterung an.

Bildquelle: https://www.renesas.com/en/about/newsroom/renesas-debuts-ultra-low-power-ra4l1-mcus-capacitive-touch-segment-lcd-and-robust-security

Über die allgemeinen Spezifikationen vermeldet man folgendes:

1
Core: 80 MHz Arm CortexM33 with TrustZone

2
Memory: 256512 KB DualBank Flash, 64 KB SRAM, 8 KB Dataflash

3
Peripherals: Segment LCD, Capacitive Touch, USBFS, CAN FD, Low Power UART, SCI, SPI, QSPI, I2C, I3C, SSI, ADC, DAC, Comparator, Low Power Timer, RealTime Clock 

4
Packages: 3.64 x 4.28 mm WLCSP72, 7 x 7 mm LQFP48, 10 x 10 mm LQFP64, 14 x 14 mm LQFP100, 5.5 x 5.5 mm BGA64, 7 x 7 mm BGA100

5
Security: Unique ID, RSIP security engine supporting TRNG, AES, ECC, Hash

6
Wide Ambient Temperature Range: Ta = 40º to +125º C for the QFN, QFP and CSP package options; Ta = 40º to +105º C for the BGA package option

Zum Stromverbrauch findet sich ebenda folgende Aussage:

1
The RA4L1 MCUs employ proprietary lowpower technology that delivers 168 µA/MHz active mode @ 80 MHz and standby current of just 1.70 µA with all the SRAM retained.

In der unter https://www.renesas.com/en/products/microcontrollers-microprocessors/ra-cortex-m-mcus/ra4l1-80mhz-arm-cortex-m33-based-low-power-mcu-trustzone-segment-lcd-controller-and-advanced-security bereitstehenden Produktliste finden sich bereits die einzelnen SKUs der Familie. Teilweise sind diese bereits bei Distributoren verfügbar.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/R7FA4L1BD4CFP

STMicroelectronics: neue STM32C0-Familienmitglieder mit mehr Speicher und/oder CAN FD

Im Hause ST dürfte man eine kleine “Notreserve” von Neuankündigungen vorhalten, um auf Aktionen anderer Halbleiterhersteller zu reagieren. Anders ist der geringe zeitliche Abstand zur Ankündigung von Renesas nicht erklärbar – sei dem wie es sei, gibt es im Bereich der als Achtbitter-Killer vorgesehenen C0-Familie Zuwachs.

Die Erweiterungen konzentrieren sich dabei einerseits auf ein Mehr an Speicher, andererseits auf einen CAN FD-Transmitter:

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Zu den MCUs, die die kosteneffiziente Serie ergänzen, gehört der STM32C051 mit bis zu 64 KB FlashSpeicher für Anwendungen, die mehr Speicherplatz benötigen, als er von den STM32C031MCUs geboten wird. Weitere Features sind unter anderem zusätzliche Schnittstellen und mehr UserI/OKanäle in Gehäusen mit bis zu 48 Pins.

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Die ebenfalls neuen Bausteine STM32C091 und STM32C092 erweitern die FlashKapazität auf bis zu 256 KByte in Gehäusen mit bis zu 64 Pins, wobei der STM32C092 zusätzlich ein CAN FD Interface besitzt. Die Integration von CAN FD in den Chip gibt Anwendern die Möglichkeit, den Bauteileaufwand zu reduzieren und das Hardwaredesign von industriellen Kommunikations und NetzwerkProdukten zu vereinfachen, indem die Flexibilität, Geschwindigkeit und PayloadKapazität dieses weiterentwickelten Protokolls genutzt wird.

Im Bezug auf die Verfügbarkeit vermeldet ST folgendes:

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Die neuesten STM32C0Mikrocontroller werden bereits produziert. Die Preise beginnen bei ,426 USDollar für den STM32C051F8P6, ,682 USDollar für den STM32C091FCP6 und ,733 USDollar für den STM32C092FCP6 mit CAN FD (jeweils (ab 1.000 Stück). Kostenlose Samples sind im ST eStore verfügbar.

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung finden sich die neuen Komponenten indes noch nicht in der Distribution.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/STM32C091FCP6

KiCAD 9.0 – Release steht unmittelbar bevor

In den letzten Stunden bewies das hinter der PCB-Software KiCAD stehende Entwicklerteam meisterlichen Umgang mit dem Hypezyklus. Sei dem wie es sei, dürfte die öffentliche Auslieferung einer finalen Version von KiCAD 9.0 wie im Release-Plan antizipiert unmittelbar bevorstehen.

Bildquelle: https://fosstodon.org/@kicad

Die unter https://forum.kicad.info/t/post-v8-new-features-and-development-news/48614/68 bereitstehende Änderungsliste vermeldet dabei Dutzende von Neuerungen – im Interesse der Kompaktheit wollen wir hier nur einige herausgreifen.
Erstens steht mit der Jobset-Funktion ein Feature zur Verfügung, das die repetitive Ausführung von mehreren Exportfunktionen zu vereinfachen sucht. Intention ist hier, das Zusammenstellen von “fertigerspezifischen Dokumentationspaketen” so weit wie möglich zu erleichtern.

Bildquelle: KiCAD

Im Bereich der Ausgabe von PDFs ist es nun möglich, mehrseitige PDFs generieren zu lassen. Bisher war pro Layer eine PDF-Datei erforderlich.

Bildquelle: KiCAD

Die seit einiger Zeit auf Zuruf aktivierbare Integration in GIT ist ab Sofort von Haus aus aktiviert, was die Integration von KiCAD-Projekten in Versionskontrolle erleichtert.

Bildquelle: KiCAD

Auffällig ist durch die Bank, dass “gravierende Änderungen” am Aufbau des GUI seit einiger Zeit nicht mehr nennenswert auftreten. Die Sturm- und Drangzeit

KiCAD 8 – Version 8.0.9 behebt letzte Fehler

Wer (beispielsweise aus rechtlichen Gründen) nicht auf Version 9 umstellen darf, wird mit der unter https://www.kicad.org/blog/2025/02/KiCad-8.0.9-Release/ bereitstehenden Version 8.0.9 ebenfalls bedient.
Dabei handelt es sich vor Allem um ein Wartungsrelease, das verschiedenste Fehler zu bejagen sucht:

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A list of all of the fixed issues since the 8.0.8 release can be found on the KiCad 8.0.9 milestone page. This release contains several critical bug fixes so please consider upgrading as soon as possible.

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Version 8.0.9 is made from the 8.0 branch with some cherry picked changes from the development branch.

Microchip – hauseigener AI-Assistent soll Arbeit erleichtern

Über die Frage, ob bzw inwiefern AI-Assistenten die Jobs von Elektronikern bedrohen, wurde in anderen Magazinen viel berichtet. Microchip erweitert die hauseigene IDE jedenfalls um einen derartigen Assistenten, der im Rahmen der Ankündigung folgendermaßen beschrieben wird:

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Dazu stellt das Unternehmen seinen MPLAB® AI Coding Assistant vor. Das kostenlose Tool ist eine Erweiterung für Microsoft® Visual Studio® Code (VS Code®), basiert auf dem führenden OpenSourceKICodeAssistenten Continue und ist für EchtzeitSupport mit dem KIChatbot von Microchip vorkonfiguriert.

Bildquelle: Microchip

Interessant ist ausserdem, dass der derzeit nur für Visual Studio Code geplante Assistent nicht zur Gänze kostenlos sein wird:

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Der MPLAB AI Coding Assistant ist kostenlos erhältlich. Für einige erweiterte Funktionen ist ein Abonnement bzw. eine Lizenz erforderlich. Für weitere Informationen und zum Kauf wenden Sie sich an einen Vertriebsmitarbeiter von Microchip,

Lesestoff: Murata zur Absicherung von Industrieelektronik

Fertigungsanlagen sind nicht unbedingt der freundlichste Ort für Elektronik. Murata bietet unter der URL https://article.murata.com/en-global/article/immunity-measures-for-industrial-equipment eine durchaus lesenswerte Liste von Hinweisen an, die bei der Verbesserung der Robustheit helfen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Read More

OrangePi mit AI-Beschleuniger, MSP-basiertes Entwicklerboard uvam

Im Bereich der Einplatinencomputer und Entwicklerboards herrscht keine Ruhe. Im Hause Shenzhen Xunlong bietet man auf einem Huawei-SoC basierenden Rechner an. Laut Gerüchten plant ARM derweil, direkt mit seinen Lizenznehmern zu konkurrieren – hier eine Liste von allem, was Neu ist.

Orange Pi AIPro (8T) mit Huawei-Prozessor

RockChip’s Entscheidung, Anbietern von Einplatinencomputern nur noch geringe Priorität einzuräumen, rächt sich – mit dem Orange Pi AIPro (8T) plant Shenzhen Xunlong nun einen Prozessrechner auf Basis eines SoCs aus dem Hause Huawei.

Bildquelle: http://www.orangepi.org/html/hardWare/computerAndMicrocontrollers/details/Orange-Pi-AIpro(8-12t).html

Über das verwendete SoC gibt es derzeit keine genaueren Spezifikationen; die Abbildung zeigt, was Shenzhen Xunlong in der Ankündigung hervorhebt.

Bildquelle: http://www.orangepi.org/html/hardWare/computerAndMicrocontrollers/details/Orange-Pi-AIpro(8-12t).html

Wie die Urvariante ist auch hier nicht bekannt, ob der Rechner außerhalb Chinas verfügbar sein wird. Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst CNX berichtet von einem AliExpress-Link, der derzeit allerdings ins Leere führt.

Raspberry Pi im Raketeneinsatz

Die Entwicklung von Satelliten- und sonstiger Elektronik ist normalerweise keine Aufgabe, die man mit normalen Einplatinencomputern assoziiert. Ein universitäres Forschungsteam schickte im Rahmen des CanSat-Experiments einen RPi in hohe Schichten der Atmosphäre – weitere Informationen finden sich unter der Bildquelle.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/cansat-a-tiny-can-sized-raspberry-pi-powered-satellite/

RP2350 ab Sofort bei JLC erhältlich

Die Platinenfertigung bei JLC ist insofern interessant, als man bei Nutzung des PCBA-Diensts mitunter im Bereich der Komponenten eingeschränkt ist. Die Raspberry Pi Trading vermeldet nun die Verfügbarkeit des RP2350 – interessant ist, dass sich in der Ankündigung vergleichsweise spezifische Hinweise im Bezug auf Oszillator und Co finden:

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Read and follow our RP2350 hardware design guide here

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Use the Abracon ABM8272T3 12 MHz crystal oscillator

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If using the onchip SMPS, please use the custom Abracon polarised inductor

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Familiarise themselves with the RP2350 datasheet including chip errata

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via https://www.raspberrypi.com/news/rp2350-now-available-at-jlcpcb/

WeAct MSPM0G3507 – Blue Pill-Board mit TI-Prozessor

Wer ein Evaluationsboard von Olimex erwirbt, sieht auf der Rückseite noch einen Verweis auf den MSP430 – eine Architektur, die dank des immensen Erfolges des STM32 ins Hintertreffen geraten ist. Eine Ursache dafür ist nach Ansicht des Autors der Erfolg der Blue Pill-Boards – sehr preiswerte Platinen auf Basis eines STM32(-Klons), die sich wie Schnittbrot verkauften.
Im Hause WeAct gibt es nun ein Board auf Basis einer TI-MCU, das – siehe Screenshot – einen ähnlichen Preispunkt avisiert.

Bildquelle: https://www.aliexpress.com/item/1005008442737614.html

Als MCU kommt dabei ein mit bis zu 80 MHz getakteter MSPM0G3507SRHB zum Einsatz, der einen ARM-Kern mitbringt. Wie üblich gibt es nur vergleichsweise wenig Dokumentation, unter https://github.com/WeActStudio/WeActStudio.MSPM0G3507CoreBoard/ findet sich allerdings das Schaltbild.

OpenMV – Erweiterungen im Bereich der intelligenten Kameras

Mit dem um 300 USD erhältlichen GENX320 Camera Module steht eine Kamera auf Basis eines neuartigen Sensors von Prophesee zur Verfügung, die das dort entwickelte Konzept der eventgetriebenen Sicht implementiert.

Bildquelle: https://openmv.io/products/genx320-camera-module

Für den vom menschlichen Auge inspirierten Sensor verspricht die Produktbeschreibung – wie in der Abbildung gezeigt – einige durchaus beeindruckende Spezifikationen.

Bildquelle: https://openmv.io/products/genx320-camera-module

ARM planen Launch eigener Chips

ARM – früher sprach man auch von der Schweiz der Chips – plant laut Gerüchten die direkte Konkurrenz mit seinen Lizenznehmern. Hackster fasst die bei der Financial Times ebenfalls nur mit Abonnement lesbare Meldung folgendermaßen zusammen:

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Arms inhouse processor, the sources claim, would be a serverclass chip, and may hinge around SoftBanks planned acquisition of Armbased server processor maker Ampere

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via https://www.hackster.io/news/arm-plans-to-compete-with-its-own-customers-launch-own-brand-ai-chips-sources-claim-22f1ad73de07

TSMC und BroadCom zeigen Interesse an Teilen von Intel

Haben zwei Probleme, so freut sich der Dritte. Das Wall Street Journal berichtet unter https://www.wsj.com/tech/broadcom-tsmc-eye-possible-intel-deals-that-would-split-storied-chip-maker-966b143b nun darüber, dass sowohl TSMC als auch BroadCom Interesse daran haben, Teile von Intel aufzukaufen.
Hackster fasst den hinter Paywall befindlichen Bericht unter https://www.hackster.io/news/broadcom-tsmc-rumored-to-be-looking-at-intel-acquisitions-which-would-split-the-company-in-half-ba9efd1f98f1 insofern zusammen, als die beiden Firmen im Bereich der Übernahme nicht zusammenarbeiten. BroadCom hat laut den Gerüchten vor Allem Interesse an der x86-Lizenz und dem Marketing, während TSMC für die Fertigungssparte schwärmt.

3D-Benchmark-Testobjekt Benchy ab Sofort Open Source

Das zum Testen von 3D-Druckern populäre Modell Benchy war in der Vergangenheit vor Allem aufgrund von Lizenzstreitigkeiten in der Presse. Der IP-Eigentümer NTI kündigte nun an, das Modell ab Sofort unter Public Domain zu entlassen:

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3DBenchy, a 3D model designed specifically for testing and benchmarking 3D

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printers, is now in the public domain. Originally released on April 9, 2015, by Creative Tools, the model has become a beloved icon of the 3D printing community. Following Creative Tools acquisition and merger into NTI in 2024, NTI has decided to release 3DBenchy to the world by making it public

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domain, marking its 10th anniversary with this significant gesture.

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via https://www.nti-group.com/home/information/news/3dbenchy/

Lesestoff: Bresenham-Algorithmus zur Optimierung von PWM

Wer mehrere Leuchtdioden gezielt dimmt, greift normalerweise auf PWM zurück. Unter der URL https://www.instructables.com/Dim-Multiple-Analog-LEDs-Efficiently-With-Only-One/ findet sich nun ein durchaus lesenswerter Artikel, der den an sich aus dem Grafikbereich bekannten Bresenham-Algorithmus (siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Bresenham%27s_line_algorithm) für diese Aufgabe zweckentfremdet.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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MicroPython-Performance, EU-Förderungen für KMUs, Find my ESP32 und mehr

Wer ein Patent oder eine Marke in der EU anmelden möchte, kann sich einen Teil der Kosten rückerstatten lassen. ROHM schrumpft SMD-Widerstände, während NXP im AI-Bereich zukauft.

NXP kauft Kinara

Eine Kinara ist normalerweise ein siebenarmiger Leuchter, der zur Feier des Kwanzaa-Festes herangezogen wird. Unter dem Namen Kinara gibt es allerdings auch ein Unternehmen, das – wie in der Abbildung gezeigt – verschiedene Edge AI-Beschleunigerchips feilzubieten sucht.

Bildquelle: https://kinara.ai/

Weiter oben wäre indes die Verwendung des Begriffs gab korrekter – NXP hat das Unternehmen nämlich um 307 Millionen US-Dollar aufgekauft.
In der unter der URL https://www.nxp.com/company/about-nxp/newsroom/NW-AI-PR-2025 bereitstehenden Ankündigung der Fusion findet sich unter anderem folgende Passage, die als Ziel der Zusammenarbeit den Automotive-Bereich anführt:

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Kinaras innovative NPUs and comprehensive software enablement deliver energyefficient AI performance across a range of neural networks, including conventional AI, as well as generative AI, to address the rapidly growing AI needs of industrial and automotive markets. The acquisition will enhance and strengthen NXPs ability to provide complete and scalable AI platforms, from TinyML to generative AI, by bringing discrete NPUs and robust AI software to NXPs portfolio of processors, connectivity, security, and advanced analog solutions.

Interessant ist außerdem, dass NXP in Zukunft eine engere Kombination zwischen den hauseigenen Mikrocontrollern bzw. MPUs und den AI-Beschleunigern aus dem Hause Kinara anstrebt:

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As existing partners, Kinara and NXP make it easy to pair Kinaras NPUs with NXPs industryleading portfolio of industrial and IoT processors. Together, the companies will create tighter integration of solutions to deliver scalable AI platforms for a variety of industrial and automotive AI inference needs.

MicroPython, zur Ersten – Maßnahmen zur Steigerung der Performance.

Obwohl Mikrocontroller immer schneller werden, gilt nach wie vor, dass ein dümmlich konstruierter Algorithmus jeden Kern zugrunde richten kann.
Unter der URL https://docs.micropython.org/en/v1.9.3/pyboard/reference/speed_python.html finden an MicroPython interessierte Personen eine Liste häufiger Wundpunkte, die für langsame Geschwindigkeit sorgen.

MicroPython, zur Zweiten – Vergleich der integrierten Entwicklungsumgebungen

Wer für MicroPython programmiert, benutzt „im ersten Akt“ gerne Thonny. Diese IDE mag leicht zu installieren sein, kann größeren Produkten im Bereich des Funktionsumfangs nicht das Wasser reichen. Unter der URL https://medium.com/@mayurkoshti12/aebe61b0f0c5 findet sich nun eine Vorstellung verschiedenster Kandidaten – wer mit Thonny arbeitet, ist gut beraten, auf ein effizienteres Werkzeug umzustellen und so Arbeitszeit einzusparen.

Mu-Tools – jetzt mit Kabelkompensation

Die von Brian Beezley gepflegten MU-Tools haben sich im Bereich der Ansteuerung von per GPIB ansprechbaren NCR-Messgeräten als quasi-Standard etabliert.

Bildquelle: http://ham-radio.com/k6sti/mu.htm

Nun steht eine neue Variante der Software zur Verfügung, die sich um die Kompensation bzw. Herausrechnung verschiedener Störeffekte kümmert.
Spezifischerweise wird das neue System folgendermaßen beschrieben:

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Ive noticed that the enclosure of my HP 4342A Q meter can seriously degrade the Q of a physically large coil. I wrote a Windows program that lets you extend the meter terminals with a parallel wire transmission line. You suspend the coil a foot or more above the enclosure, run parallel wires to the meter terminals, and record Q and capacitance. The program solves the telegraphers equation and provides the coil inductance and Q as if no transmission line were present. It uses the Getsinger equations to account for transmission line endeffects. Results for a small coil with no enclosure interaction with and without terminal extension were very close.

Omicron Labs: neue Version des Power Electronics-Symposions ante Portas.

Das in Österreich ansässige und für Bauteilqualifikation und SMPS-Design optimierte VNAs (Stichwort Bode 100 bzw. Bode 500) verantwortliche Unternehmen hält alljährlich einen Kongress ab, der sich mit den Problemen der Leistungselektronik auseinandersetzt.
Seit der Corona-Pandemie gilt, dass dieses Event Online abgehalten wird. Für die neueste Variante gibt es nun, wie in der Abbildung gezeigt, eine Sprecherliste.

Bildquelle: https://www.omicron-lab.com/training-events/detail/news/14th-power-analysis-design-symposium-2025-virtual

Samsung Galaxy S25 – interessante Einblicke ins PCB-Design.

iFixit – das Unternehmen ist auf den Vertrieb von Ersatzteilen für Telefon und Co. Spezialisiert – hat unter der URL https://www.ifixit.com/News/108201/galaxy-s25-ultra-teardown-quick-battery-fix-slow-progress-on-repairability
eine durchaus lesenswerte Analyse des Designs der Hauptplatine des Galaxy S25 zur Verfügung gestellt.
Besonders interessant empfand der Autor unter anderem den in der Abbildung gezeigten Aufbau, der die einzelnen Kameramodule „modular“ zusammenstellt.

Bildquelle: https://www.ifixit.com/News/108201/galaxy-s25-ultra-teardown-quick-battery-fix-slow-progress-on-repairability

Sinn dieser auf den ersten Blick für höhere Interconnect-Kosten sorgenden Vorgehensweise ist, dass beschädigte Kameramodule – man denke an die berühmten-berüchtigte verkratzte Linse – so ohne Reflow-Ofen und Co, ausgetauscht werden können.

ROHM: SMD-Widerstände in kleinerem Gehäuse, aber gleichbleibende Leistungsfähigkeit.

Im Rahmen der Einführung kleinerer SMD-Gehäuse war die Meinung allgemein, dass eine Reduktion der Gehäusegrößen der Bauteile nicht ausreicht, um den auf der Platine als Ganzes benötigten Platz nennenswert zu reduzieren. Trotzdem gilt seither, dass SMD-Komponenten danach streben, immer und immer kleiner zu werden.
Insbesondere im Fall des Widerstands legt die zur Verfügung stehende thermische Kapazität den Miniaturisierungsbestrebungen der P. T. Hersteller mitunter Grenzen an.
Mit der MCRS-Serie möchte ROHM nun – wie in der Abbildung gezeigt – den Sprung von 0603 auf 0402 motivieren.

Bildquelle: https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7253&lang=en

Längerfristig ist auch eine Erweiterung in Richtung 0201 geplant – weitere Informationen zur Thematik finden sich in der unter der Bildquelle verfügbaren Vorstellung der Produktfamilie.

Google Find My Device – fortan auch für verschiedene Mikrocontroller.

Googles „Alternative“ zum von Apple eingeführten Tracker-Netz kommt langsam, aber sicher auf Drehzahl. Unter der URL https://github.com/leonboe1/GoogleFindMyTools findet sich nun ein GitHub-Repositorium, das verschiedenen Mikrocontrollern mit Funkmodul die Integration in das Netzwerk ermöglichen soll. Spezifischerweise ist es damit also möglich, die als „Positions-Sender“ vorgesehenen Beacons unter Nutzung von hauseigener Hardware zu realisieren.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung gibt es dabei zweierlei unterstützte Systeme. Einerseits gibt es Unterstützung für auf ESP32 basierten Chips. Andererseits gilt, dass die in Zephyr enthaltene Hardwareabstraktionsschicht ebenfalls zur Nutzung kommt – ein dafür vorgesehenes Projekt lässt sich unter anderem mit nRF-basierten Mikrocontrollern verwenden:

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If you want to use a Zephyrsupported BLE device (e.g. nRF51/52) as a custom Find My Device tracker, you can find the firmware in the folder ZephyrFirmware.

In der Beschreibung des Repositoriums weist der Autor darauf hin, dass es sich dabei noch um experimentellen Code handelt. Außerdem weiß man bei derartigem „Reverse Engineering“ nie, wie Google reagiert – wer die resultierenden Tracker kommerziell verwerten möchte, ist also gut beraten, den offiziellen Weg zu gehen und bei Google eine Anfrage zu stellen bzw. dem Hardware-Partner-Programm beizutreten.

EU-Förderungen für KMUs mit Interesse an Patenten.

Die EU bietet über das KMU-Fund-Programm für Kleinunternehmen seit längerer Zeit Unterstützung an, die die Kosten von Patent- und Markenanmeldungen abzufedern sucht.
Die alljährliche Förderungs-Maßnahme wird nun für ein abermaliges Jahr neu aufgelegt. Die in diesem Bereich gut informierte Kanzlei WBS informiert unter der URL https://www.wbs.legal/markenrecht/kmu-fonds-2025-ab-3-februar-eu-kommission-foerdert-marken-und-designanmeldung-auch-2025-81424/? nun nach folgendem Schema über die „maximal mögliche Kostenerstattungsmenge“:

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2024 lag der Förderungshöchstbetrag für Markenanmeldungen bei 75%, für Patentanmeldungen bei 50%. Der Fördertopf umfasste insgesamt ein Budget von 18,25 Mio. für die Voucher 1 und 2 (IPScan, Marken und Designanmeldungen) und 1,15 Mio. für die Voucher 3 und 4 (Patente und Pflanzensorten).

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Nun wurde bekanntgegeben, dass der Fördertopf ab dem 3. Februar 2025 wieder eröffnet wird!

Zu beachten ist, dass derartige Förderungsprogramme mitunter interessante Effekte entfalten. Ein Klassiker war beispielsweise die Gebrauchsmuster-Anmeldeförderung der chinesischen Regierung, wo geschickt agierende Unternehmen am Ende mehr Geld herausbekamen, als sie investierten. Folge davon war eine wahre Überflutung des USPTO mit den damit einhergehenden „stringenten“ Anforderungen an neue Einreichungen.

Sylvain Munaut – SDR auf Basis von Tiny Tapeout-Halbleitern.

Das unter der URL https://tinytapeout.com/ bereitstehende Tiny Tapeout-Projekt bietet seit längerer Zeit die Möglichkeit an, preiswert an ASICs zu kommen.
Sylvain Munaut nutzte diesen Dienst nun, um ein SDR-System auf Basis hauseigener Halbleiter zu realisieren.

Bildquelle: https://www.youtube.com/watch?v=ynHy9gpcBgc

In der Beschreibung des YouTube-Videos finden sich Verweise auf die Tiny Tapeout-Links – die „Inhalte“ der realisierten ASICS werden ja per Definitionen für die Allgemeinheit zum Download zur Verfügung gestellt.

Canonical – jetzt mit ISO/SAE 21434-Zertifikation für den Automotivebereich

Die Arbeit im Automobilbereich lässt sich wesentlich erleichtern, wenn man auf zertifizierte Softwaremodule setzt.
Im Hause Canonical hat man nun die insbesondere im Automotive-Bereich wichtige ISO/SAE 21434-Zertifikation erreicht:

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Canonical is proud to announce it has achieved the ISO/SAE 21434 certification for its Security Management System, following an extensive assessment by TÜV SÜD, a globally respected certification provider

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via https://ubuntu.com/blog/canonical-achieves-iso-21434-certification?

In der Ankündigung findet sich die folgende Passage, die weitere Informationen zur Motivation zur Verfügung stellt:

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The certification proves that Canonicals cybersecurity processes comply with international standards, making it an ideal partner for OEMs and Tier 1 suppliers looking  to develop and deploy safer, more resilient automotive products.

NASA RadPC – strahlungsresistenter Weltraum-Computer auf Basis von RISC/V.

Die quelloffene ISA ist offensichtlich nicht aufzuhalten, und erobert nun auch den (immer haarigen) Bereich der Weltraum-Elektronik. Der englische Branchen-Newsdienst The Register berichtet unter der URL https://www.theregister.com/2025/02/11/nasa_radpc_firefly_moon_mission/ nun über einen Versuch der NASA, der erfolgreich verlief – Spezifischerweise wurde ein Computer mit RISC/V-Prozessoren in das Weltall geschickt:

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The paper also explains that RadPC has four processors (Resilient Computing says theyre RISCV designs) that all run the same program and feed data to a voter that checks output for consistency. If one of the processors produces anomalous results, it is considered faulty and isolated.

Weitere Informationen, unter anderem zur verwendeten Architektur des Rechners, finden Sie unter der angegebenen Quelle.

Honeywell: Aufteilung in drei unabhängige Unternehmen geplant.

Honeywell ist eines der letzten „großen“ Industriekonglomerate der USA. Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst RCR Wireless berichtet unter der URL https://www.rcrwireless.com/20250207/industry-4-0/honeywell-split-three nun darüber, dass das Unternehmen – wohl aufgrund von Druck durch Elliott Investments – plant, sich in drei Unternehmen aufzusplitten.
Spätestens Anfang 2026 soll die Materialtechnik-Division „ausgegliedert“ werden, danach folgt die Aufteilung in einen Automations- und einen Aerospace-Spezialisten.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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EtherCAT, CircuitPython, OpenWRT und ein quelloffenes TPM

Neben verschiedenen Softwareupdates liefern NuvoTon und Google gemeinsam eine erste quelloffene „TPM“-Implementierung aus. Der LTC2959 eignet sich hervorragend zur Strommessung, während der Espressif-Distributor Wireless Tag ein neues smartes Display lanciert.

Wireless Tag Agent Dev Kit – „Handcomputer“ mit ESP32-S3

Die in Asien als Distributor von Espressif-Chips immens wichtige Wireless Tag schickt mit dem in der Abbildung gezeigten Agent ein ESP32-S3-basiertes Entwicklerkit ins Rennen, das vom Formatsfaktor (und dem Aluminiumgehäuse) her an klassische PDAs erinnert.

Bildquelle: Tamoggemon Holding K. S..

Interessant ist an dem derzeit unter https://www.kickstarter.com/projects/187470458/esp32-agent-dev-kit zu beziehenden Produkt nicht nur der mechanische Aufbau: Der ESP32-S3 exponiert auf der Rückseite wie in der Abbildung gezeigt sowohl einen Slave-USB C-Port als auch ein MikroBus-Steckfeld – Intention ist, dass sich Hardware so direkt und mit geringem Aufwand anschließen lässt.

Bildquelle: Tamoggemon Holding K. S.

Die im MikroBus-Stecker enthaltenen Stiftreihen dienen dabei nicht nur zum Anschließen von externer Hardware. Eine vom Kunden vor Ort auszudruckende „Docking Station“ nutzt diese zum Festhalten des Moduls – Ähnlichkeiten zum legendären Craddel (siehe https://youtu.be/rWliFbuMJ5c) von Palm sind rein zufällig.

Bildquelle: https://www.kickstarter.com/projects/187470458/esp32-agent-dev-kit

CircuitPython 9.2.4 verfügbar.

Im Hause Limor Fried gibt es Zuwachs – die von dem Unternehmen gewartete MicroPython-Variante wurde soeben auf die Version 9.2.4 aktualisiert. Als wichtigste Neuerung kündigt man die folgenden Korrekturen an:

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Update frozen modules, including a fix for adafruit_requests.

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audiofilters: add Distortion and implement LFO ticking.

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Add canio support for i.MX boards.

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Fix RP2 picodvi crash.

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Fix STM USB crashes.

Wer den unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/9.2.4 bereitstehenden Changelog des Wartungs-Releases weiterverfolgt, sieht – wie in der Abbildung gezeigt – auch verschiedene Behebungen für Fehlerchen. Wer von einem diese Probleme betroffen ist, ist also gut beraten, ein Update durchzuführen.

Bildquelle: https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/9.2.4

Nuvoton NAU88L21CYG – neuer Audio-Frontend-Chip.

Wer in einem ESP32 – oder sonstigen Design digitale Audiodaten verarbeitet, setzt gerne auf den ES8388. Nuvoton verschickt nun eine Pressemitteilung, in der ein hauseigener digitaler Audio-Frontend Chip angekündigt wird.
Interessant ist – neben dem offensichtlichen Ecosystem Play – auch, dass Nuvoton die extrem geringe Latenz im Bereich der Audio-Verarbeitung besonders in den Vordergrund zu stellen sucht:

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The NAU88L21CYG is an ultralow power highperformance audio codec that supports both analog and digital audio functions. It includes one I2S/ PCM interface, one set of digital microphone interfaces, one digital mixer, two highquality DACs and ADCs, and one stereo classG headphone amplifier. . . .

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NAU88L21CYG Market Advantages

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Conventional codecs without low pass filters will cause delay/ high latency during audio data transmission on critical events, especially in the realtime stream processing applications. It will cause a mismatch between audio and video streaming, bringing an unfriendly user experience.

Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Artikels findet sich unter der als Bildquelle genannten Übersichtswebseite mittlerweile auch die in der Abbildung gezeigte Übersichtsdarstellung, die den „internen Aufbau“ des Audio-Frontend-Chips dokumentiert.

Bildquelle: https://www.nuvoton.com/products/smart-home-audio/audio-converters/audio-codec-series/nau88l21cyg

STMicroelectronics VL53L4CX – neuer Laser-Emitter für höhere Robustheit gegen Umgebungslicht

STMicroelectronics VL5x-Familie hat sich in der Vergangenheit als Klassiker für Distanz-Messungen etabliert.

Bildquelle: https://www.st.com/en/imaging-and-photonics-solutions/vl53l4cx.html?

Nun steht eine neue Version des Chips zur Verfügung, die besser mit Umgebungslicht zurecht kommen soll:

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Specifically designed for longrange, multitarget measurements, the VL53L4CX provides very accurate distance measurements up to 6 m with excellent results over short distances. A new generation laser emitter with 18° FoV improves performance under ambient light.

OpenWRT 24.10 ausgeliefert – unter anderem mit Unterstützung für STM32-SoCs.

Das quelloffene Routerbetriebssystem OpenWRT hat sich im Laufe der letzten Jahre einen geradezu beeindruckenden „Mindshare“ erarbeitet. Nun ist eine neue Version erschienen, über die der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst CNX Software unter https://www.cnx-software.com/2025/02/08/openwrt-24-10-released/ en Detail berichtet.
Die nach Ansicht des News-Autos „interessanteste“ Erweiterung sind dabei neue Tagets, die zusätzliche SoCs bzw. System-Architekturen für die Ausführung von OpenWRT befähigen:

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d1 target for AllWinner D1 RISCV SoC

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ixp4xx target for Intel XScale IXP4xx SoCs.

3
loongarch64 target for SoCs with Loongson LoongArch CPUs.

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starfive target for StarFive JH71x0 (7100/7110) SoCs.

5
stm32 target for STMicroelectronics STM32 SoCs.

Nuvoton, zur Zweiten – Erstes quelloffenes TPM in Zusammenarbeit mit Google geht in die Fertigung

Google arbeitet seit langer Zeit daran, einen quelloffenen Kryptochip ins Rennen zu schicken. Als Hardware-Fertigungspartner entschied sich Big G dabei (Interessanterweise) für Nuvoton.
In der unter der URL https://opensource.googleblog.com/2025/02/fabrication-begins-for-production-opentitan-silicon.html bereitstehenden Aktualisierung findet sich dann die folgende Passage, die auf das Fertigwerden der Entwicklung und den Beginn der produktiven Fertigung des Chips hindeutet:

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Over the past six years, Google has been working with the open source community to build OpenTitan, the first open source silicon RoT. Today, we are excited to announce that we have started fabrication of the first productionready OpenTitan silicon by Nuvoton. This silicon will be the first broadly used RoT chip at Google with a fully transparent design and origin. We have production OpenTitan chips available for lab testing and evaluation with larger volumes available from Nuvoton starting in Spring 2025.

Ebenda finden sich außerdem ein Bild eines auf dem neuen Chip basierenden Kryptoboards.

Bildquelle: https://opensource.googleblog.com/2025/02/fabrication-begins-for-production-opentitan-silicon.html

Mojo – Stromverbrauchsmesssystem auf Basis des LTC2959.

Das vom Funkmodul-Spezialisten Blues ins Rennen geschickte Entwicklungsboard Mojo (siehe https://dev.blues.io/blog/introducing-mojo-power-consumption-monitor/) ist unter anderem deshalb interessant, weil es als Basis einen LTC2959 verwendet. Dabei handelt es sich um einen als „Coulomb Counter“ bezeichneten Chip, der – wie in der Abbildung gezeigt – die genaue Bemessung des Stromverbrauchs eines DUTs ermöglicht.

Bildquelle: https://www.analog.com/en/products/ltc2959.html

EtherCAT: nun mit 8000 Mitgliedern.

Die hinter dem Feldbus EtherCAT stehende Standardisierungs-Organisation hat soeben die Aufnahme des 8000ten Mitglieds angekündigt – Spezifischerweise handelt es sich dabei um den Maschinenbauer Norwalt.
Interessant ist auch, dass die Standardisierungs-Organisation im Rahmen der Ankündigung dieses Meilensteins nach folgendem Schema über die geographische Verteilung der Mitglieder informiert.

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Das kontinuierliche Mitgliederwachstum der EtherCAT Technology Group hält auch über 20 Jahre nach deren Gründung unvermindert an, seit zehn Jahren kommen jährlich über 400 neue Mitglieder hinzu. Und obwohl EtherCAT aus Deutschland kommt, ist die Struktur der ETG absolut global: Erst kürzlich hat die Anzahl der asiatischen Mitgliedsfirmen die derer aus Europa überholt. Somit kommen 43% der Mitglieder aus Asien, 42% aus Europa, 14% aus Amerika und 1% verteilt sich auf den Rest der Welt. Gemäß den Vorgaben der Organisation können nur juristische Personen wie Firmen oder Universitäten, jedoch keine Einzelpersonen Mitglied in der ETG werden.

Lesestoff: Burkhard Stubert zur Anti-Tivoization-Regel im Bezug auf die LGPL 2.1.

Dass Nutzer von GPL 3 – bzw. LGPL 3-lizenzierten Code mit der unter https://en.wikipedia.org/wiki/Tivoization im Detail beschriebenen Anti-Tivoization-Regulation zu tun bekommen, dürfte bekannt sein. Eine Rechtsstreitigkeit zwischen einem User und dem Router-Hersteller AVM führt nur zu interessanten Fragen in Bezug auf die LGPL 2.1 – unter der URL https://burkhardstubert.substack.com/p/does-the-anti-tivoisation-clause?utm_s findet sich eine durchaus interessante Gesamtbesprechung des aktuellen Stands der Rechtsstreitigkeiten.

Lesestoff, zur Zweiten – ARM gibt auf.

Die Gefechte zwischen ARM und Qualcomm im Bezug auf die ARM-Architekturlizenz des übernommenen Unternehmens Nuvia haben wir in der Vergangenheit hinreichend gewürdigt. Der im Allgemeinen gut informierte Branchen-Newsdienst The Register berichtet unter der URL https://www.theregister.com/2025/02/06/arm_qualcomm_nuvia/ nun darüber, dass ARM dieses Gefecht – und die damit einhergehende Promotion von RISC/V – aufgegeben hat:

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Arm has given up on terminating one of its key licenses with Qualcomm, leaving the latter free to continue producing homegrown Armcompatible chips for PCs, phones, and servers.

Lesestoff, zur Dritten – MIT-Forschungen zur Kollisionsvermeidung im Drohnenschwarm.

Eine weitere Portion Lesestoff findet sich unter der URL https://www.hackster.io/news/a-crash-course-in-avoiding-drone-crashes-970eee3b5fa2. Die amerikanische Technologie-Universität MIT hat sich Gedanken zu einem System gemacht, das in Drohnenschwärmen verschiedene Ansätze zur Vermeidung von Kollisionen zwischen den einzelnen Flugobjekten zur Anwendung bringt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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