EmbeddedWorld 2026, Tag 2 – vom Funkenden und seinen Prozessrechnern

Wer ein IoT-System realisiert, braucht zwingenderweise Funkmodule und Prozessrechner zur Datenübertragung. Am zweiten Tag der EmbeddedWorld wollen wir uns diesen zuwenden, und einen detaillierten Blick auf die Zweikern-Arduinos werfen.

Arduino: der Sinn der Zweikernarchitektur, visualisiert

Aufgrund einer Leseranfrage hier einige Beispielbilder, die den “Sinn” des Zweikernaufbaus visualisieren. Erstens zeigte man am Stand der Arduino einen vergleichsweise komplexen Roboter, der die (durch AI parametrierte) Motorsteuerung an den STM32-Teil auslagerte.

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Zweitens gab es einige Systeme zu sehen, in denen ein Knopf komplexe AI-Payloads lostrat. Ein geradezu großartiges Beispiel war ein an den Kinect erinnernder Drucker, der – wie in der Abbildung gezeigt – Bilder mit “Skeletalinformationen” anreicherte.

QuecTel: nun auch mit Prozessrechner

Im Hause QuecTel stellte man fest, dass die hauseigenen Module gerne im Zusammenspiel mit Raspberry Pi und / oder OrangePi zum Einsatz kommen. Nun lanciert man eigene Einplatinencomputer – zu beachten ist, dass die bei den Distributoren aufgerufenen Preise wesentlich teurer sind als das, was man beim Verkaufsteam direkt bezahlt.

Infineon: WiFi 7-MCU mit nur 20 MHz Kanalbreite

Infineon zeigte eine neue Variante des AIROC, die zwar WiFi 7 unterstützt, dies allerdings mit reduzierter Kanalbreite bewerkstelligt. Lohn des Aufwands ist, dass die Systeme so mit weniger Platz am Einkristall auskommen und geringere TCO erreichen.

Murata: UWB, V2X für Fahrräder und mehr

Am Stand von Murata zeigte man sowohl UWB- als auch WiFi HaLow-Funkmodule. Hervorzuheben ist außerdem, dass man eine auf die Bedürfnisse von Fahrradfahrern optimierte V2X-Demo zeigte – im Prinzip handelt es sich dabei um ein System, in dem smarte Fahrzeuge Positoinsinformationen broadcasten und dem Fahrradfahrer so Informationen über nahende Kollisionen geben.



Nordic: Low End-nRF54 für Maus und Co

Nordic Semiconductor freut sich über die mit Bluetooth SCI eingeführte Steigerung der Polling-Rate, die im Bereich Bluetooth HMI zur Latenzreduktion beiträgt. Neben geplanten Firmwareupdates für existierende SoCs lanciert man mit dem nRF54LS05 eine Low End-Variante des nRF54, der explizit auf die Bedürfnisse von Maus und Co optimiert ist.

Fibocom: keine Updates im Zeichen der Ehrlichkeit

Fibocom verdient an dieser Stelle eine lobende Erwähnung für Ehrlichkeit: das Standpersonal sprach offen davon, nur “Detailverbesserungen” zeigen zu können – man wolle den Autor nicht mit minimalen Änderungen terrorisieren und verzichtete deshalb auf eine Demonstration. Für diese Ehrlichkeit verdient das Unternehmen Applaus (und Berücksichtigung bei Kaufentscheidungen).

wizNet – ioPort-Serie erweitert, W6300 final

wizNet vermeldete die Finalisierung der kommerziellen Einführung des sehr schnell arbeitenden W6300. Außerdem will man mit der ioPort-Serie eine Gruppe von benutzerfreundlichen Ethernet-Modulen anbieten – wer sie auf seiner Platine positioniert, muss sich um die magnetischen und physischen Besonderheiten des Ethernet-Ports keine Sorgen mehr machen. Die Kommunikation mit dem Host erfolgt dann über den bekannten SPI- bzw UART-Port.

Espressif: keine Angst vor iperf-Tests für den ESP32-E22

Espressif verschoss den Gutteil des hauseigenen Pulvers schon auf der CES, und musste deshalb neuigkeitssparsam auftreten. Im Bezug auf den neuen ESP32-E22 zeigte man eine Demonstration, die den neuen Chip als Koprozessor nutzte und per iPerf seine Bandbreite zu demonstrieren suchte.

Morse Micro: WiFi HaLow, unter Anderem am USB-Stick

Am Stand von Morse Micro ergab sich eine durchaus interessante Diskussion zu den Vor- und Nachteilen der hauseigenen (und als WiFi-Standard entwickelten) Funktechnologie. Am Wichtigten ist der in der Abbildung gezeigte Zusammenhang zwischen Abstand und Bandbreite, der die Abdeckung des Gutteils der in den USA befindlichen Grundstücken (nicht nur der Häuser) ermöglicht.

Außerdem lanciert Morse Micro – wie in der Abbildung gezeigt – eine Gruppe von USB-Modems, die das bequeme Anschließen von Workstations und Laptops in WiFi HaLow-Netzwerken erlauben.

QuecTel, ad 2 – vom Funkmodul

QuecTel zeigte nicht nur Prozessrechner, sondern auch diverse Funkmodule. Besonders hervorstechend sind einerseits die WiFi 7-Module und andererseits die auf RedCap basierenden Modems – weitere Informationen finden sich in den Abbildungen.





Altinkaya – EMI-sichere Metallgehäuse

Der türkische Gehäusespezialist Altinkaya erweitert sein Portfolio um die in der Abbildung gezeigten Metallgehäuse. Wichtig ist – das Buch von Würth zum Thema sei nochmals erwähnt – die “Kompression” der als EMI-Gasket bezeichneten Dichtung, die sonst nicht ihre optimale Effizienz erreicht.

Blues – Notecards verfügbar

Über die vom Funkmodul-HAL-Anbieter Blues angekündigten Produkte haben wir in der Vergangenheit im Rahmen ihrer Ankündigung hinreichend berichtet. Nun gilt, dass die Hardware – wie in den Abbildungen gezeigt – verfügbar wird.

RealTek: 10Gb-Ethernet und Makermodul

Realteks 2.5Gb-Ethernethardware findet sich mittlerweile in diversen Prozessrechnern. Nun gilt, dass man – wie in der ersten Abbildung gezeigt – 10Gb-Verbindungen avisiert. Außerdem zeigte man eine Art Makerboard, zum dem der Newsautor aufgrund der Sprachbarriere keine weitere Informationen einholen konnte.


CAVLI – wir lieben 5G RedCap

Die Neuigkeiten im Hause Cavli präsentieren sich kompakt – man offeriert neue 5G RedCap-Module.

IQRF – Mesh-Module im integrationsbereiten Zustand

Die in Tschechien ansässige IQRF arbeitet weiter daran, die hauseigene Mesh-Funktechnologie in eine Art offenen Standard umzuwandeln. Nun gibt es neue Module, die explizit für die Integration – also das Eindesignen der Schaltung als Ganzes – vorgesehen sind.

Web3Pi.io – UPS für Raspberry Pi 5

Der Raspberry Pi 5 erweckt ob seiner hohen Rechenleistung bei Besitzern von Ethereum-Nodes Begierlichkeiten – schade ist nur, dass er ob seiner hohen Ansprüche an das 5V-Rail für gewöhnliche UPS eher schwer zu handhaben ist. Mit dem Web3Pi steht nun eine (als quelloffene Hardware vorliegende) UPS ante Portas, die auf die Bedürfnisse des Raspberry Pi 5 optimiert ist.

u-blox – F11-GPS-Empfänger mit flexibler Bandwahl, sehr kleines Bluetooth LE-Modul

u-blox bietet einen neuen GPS-Empfänger an, der die L1- und L5-Bänder unterstützt. Besonders hervorzuheben ist, dass das Modul eine permanente Analyse der Umgebungsbedingungen durchführt und so permanent den optimalen “Trade-Off” zwischen Energieverbrauch und Bandauswahl zu finden sucht.

Mit ANNA-B5 steht außerdem ein sehr kleines Bluetooth LE-Modul zur Verfügung, das sich samt Knopfzelle in einem handelsüblichen Würfel unterbringen lässt.

neoway – Spezialisierung im Funkmodulbereich

Die Materialschlacht in Sachen Funkmodul wird den einen oder anderen Hersteller irgendwann überfordern – aus Zeitgründen kann dieser Artikel nur einen Teil der “Neuigkeiten” vorstellen. Neoway geht einen entgegengesetzten Weg: neben einer Spezialisierung auf den Messbereich (Stichwort Verbrauchszähler) bietet man mit einer Batterie ausgestattete und per LTE
aktivierbare Warn- bzw Signalknöpfe an.


Kostenloses, ad 1 – Renesas

Am Stand von Renesas gibt es – bei qualifizierter Anfrage – Evaluationsboards mit dem neuen RA0E3-Koprozessor.

Kostenloses, ad 2 – nur noch Freibier und Kaffee

Obwohl es bei der Bauteil-Preissuche OEMSecrets noch keine finale Bierfasszählung gibt, gilt schon jetzt, dass die ersten Reserven zur Neige gehen. Gummibären gibt es keine mehr, stattdessen gibt es nun auch Rotwein und Prosecco.

Kostenloses, ad 3 – MPS zeigt ein Herz für Raucher und Trinker

Dass Getränke aus der Glasflasche am Besten schmecken, müssen alte Knochen wie der Newsautor nicht weiter erklären. Am Stand von MPS gibt es einige diesbezügliche Peripherie abzugreifen.

In eigener Sache: sorry für die Verspätung

Aufgrund massiver Verbindungsprobleme bei der Magyar Telekom beim Roaming in Nürnberg erscheint dieser Artikel einige Minuten nach Mitternacht. Der Newsautor bittet um Verzeihung und hofft, dass die Meldung nach wie vor nützlich bleibt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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EmbeddedWorld 2026, Tag 1 – AI fressen Elektronik auf

Der erste Tag der – diesmal sehr gut besuchten – EmbeddedWorld liegt hinter uns. Trotz des Nachrichten-Sperrfeuers vor dem Messebeginn gab es jede Menge Neuigkeiten, viele davon stehen erfahrungsgemäß im Dienst der künstlichen Intelligenz. Hier ein Bericht vom ersten Tag.

Microchip, zur Ersten – MPLab für Visual Studio Code

Das bisher im Soft Launch-Zustand befindliche Plug-In für Visual Studio Code hat nun einen finalen Zustand erreicht. Neben der IDE-Integration bietet es auch, wie in der Abbildung gezeigt, diverse AI-Funktionen.

Microchip, zur Zweiten – vom sicheren Firmwareupdate

Außerdem zeigte man ein schlüsselfertiges Evaluationsboard, das die Durchführung von mit einem Crypto-Modul gesicherten Firmwareupdates illustriert.

STMicroelectronics – STM32V8 “live”, serielle Flashspeicher, Billig-MCU-Verteilung und Audio over Ethernet

STMicroelectronics bombardierte die Branche vor der Messe geradezu mit Meldungen. Deshalb gab es auf der Messe vor Allem “reale Hardware” zu sehen. Den V8 durfte man ansehen, Evaluationsboards zum Mitnehmen gab es indes noch keine.

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Allgemein zeigt man sich bei ST weniger freigiebig: selbst bei den preiswerteren Nucleo-Boards gilt, dass eine Verteilung nur dann erfolgt, wenn man den diensthabenden Feldingenieur von einer kommerziellen Intention überzeugt.
Massiert gab es diesmal I2C- und SPI-Flashspeicher zu sehen, die dank ihrer unique ID als Identifikator taugen. STMicro pusht diese Sparte sogar mit eigenen Nucleo-Erweiterungen, die vergleichsweise freiwillig verteilt wurden (Dank an die Diensthabende für die Geduld)

Ein weiterer interessanter Bereich war die Bewerbung der Audio over Ethernet-Fähigkeiten der für den Automotivebereich vorgesehenen SOCs.

Analog Devices – im Zeichen des Netzes

AI-Verarbeitung setzt (logischerweise) Unmengen an Daten voraus. Analog Devices erweitert den hauseigenen Kamera-Serialisierungsstandard GMSL in der dritten Version auf 12 Gbps.

Außerdem zeigt man TSN-relevante Demos.

Murata: Kondensatoren zur SoC-Integration

Immer höhere Rechenleistung stellt höhere Ansprüche an Energieversorgung und damit einhergehend auch an die Qualität der Kondensatoren und ihre Anbindung an den Verbraucher. Kondensatorarrays will man dabei sogar “direkt” im SoC einbinden, was man im unter https://www.youtube.com/shorts/4VERtixte54 gezeigten 3D Druck-Modell illustrierte. Sonstige Informationen hierzu in den Bildern

SCI Semiconductor – first silicon, Samples im August

Der auf dem CHERIoT-Konzept von David Chisnall basierende und konzeptuell “sichere” Mikrocontroller liegt nun erstmals als Silizium vor. Die in 22nm-Technolgie gefertigten Prototypen präsentieren sich wie gezeigt.

Dabei handelt es sich allerdings um einen Minimal-Run von nur rund 25 Chips. Eine größere Menge will das britische Start-Up gegen August lancieren.

Infineon – sehr schnelles USB-Kamerainterface

AI profitiert direkt von höherer Datenqualität. Infineon lanciert nun einen neuartigen USB-Controller, der – wie in der Abbildung gezeigt – höhere Datenraten verkraftet.

RECOM – nun auch diskrete Designs

RECOM – besser bekannt als Module is Us – bietet nun auch Designdienstleistungen an, die sich um diskrete Stromversorgungen kümmern. Dabei kommen vor Allem RECOM-eigene Bauteile zum Einsatz, Resultat sind klassische, an Selbstlaborate mit Schaltregler und Co erinnernde direkt integrierbare Designs.

RECOM, als Materialrecycler

Durch Zufall entdeckte der Autor einen “blinden Passagier”. Als Teilnehmer war auf der EmbeddedWorld auch die RECOM GMBH (siehe https://recomgmbh.com/de/unternehmen/) vertreten – eine Firma, die sich auf das Recycling von Edelmetallen aus Produktionsrückständen der Elektroindustrie spezialisiert hat.

RISC/V am Stand von Nordic Semiconductor

Nordic – da Funkmodul – ist an sich Thema für einen Folgeartikel. Schon hier verdient allerdings die gezeigte Feststellung Aufmerksamkeit, bewirbt die Truppe doch ihre Teilnahme an der RISC/V-Standardisierungsorganisation. “Aktiv” verwendet man die Architektur dabei im im vor wenigen Tagen besprochenen Coprozessor der nRF54-Serie.

Bosch BMI563 – IMU mit erweitertem Messbereich

Im Bereich der IMUs hat sich – konvergente Evolution lässt grüßen – in Sachen Messbereich ein Quasistandard etabliert. Bosch stört diesen nun mit einer neuen IMU, die Belastungen von bis zu 32g bemessen kann.

Swatch – kleinere Bauteildimensionen, Akkus nach Maß und im Knopfzellenformat

Swatch – der Uhrenkonzern fertigt auch Batterien, Akkus und Halbleiter – mineaturisiert die hauseigenen Offerte weiter. Die “kleinsten” Gehäuse in der gezeigten Sample-Palette sind dabei als neu zu betrachten.

Außerdem bietet man fortan angepasste Batteriepakete an. Die Lithium-Akkus gibt es nun auch im Knopfzellenformat, was laut dem Standpersonal erstens höhere Energiedichte (effizientere Verpackung) und zweitens Schutz vor Ausgasen bringen soll.

NXP – FRDM-Boards nun auch im Automotivebereich, CELUS als AI-Designunterstützung

NXP verschließt sich dem Trend zur künstlichen Intelligenz nicht – in Zusammenarbeit mit CELUS gibt es ein Designsystem, das “blockbasierte Schaltungssysteme” unter Verwendung von Komponenten aus dem Hause NXP realisiert.

Außerdem erweitert man die FRDM-Evaluationsboardreihe um Modelle, die auf Automotive-Mikrocontroller setzen.

Texas Instruments – AI-Assistent in IDE, MSPM0G51 mit TinyML-Beschleuniger

Die Neuerungen im Hause Texas Instruments drehen sich ganz um künstliche Intelligenz. Neben einer mit einem AI-Beschleuniger ausgestatteten Variante der hauseigenen Low End-MCU bietet man nun auch in der hauseigenen IDE einen AI-Assistenten an.

Synaptics: ESP32-Killer mit AI, direktiver Mikrophoncontroller

Der vor Allem für seine Touchpads bekannte Hardwarehersteller setzt den Angriff auf den Mikrocontrollermarkt fort – neu ist ein mit einem Ethos-U55 ausgestattes ESP32-Analogon, das AI-Aufgaben erledigen soll.
Von dieser Platine gab es zwar schon ein Evaluationsboard, dieses wurde dem Autor allerdings explizit nicht zur Evaluation angeboten. Fraglich ist außerdem, wie man sich gegen die totale Mindshare-Dominanz von ESP_IDF durchzusetzen gedenkt.

Interessanter ist der Astra SR80. Hier setzt man auf direktive Mikrophontechnologie, um – komplett lokal und ohne Internetverbindung – wie in den Abbildungen gezeigt Personen zu vereinzeln und Störgeräusche fernzuhalten.

Lumissil – nun mit RISC/V-Technologie

Der Licht-Spezialist Lumissil bietet seit langer Zeit auch Mikrocontroller an. Neu ist diesmal, dass man neben der 8051– und der ARM-Architektur auch eine RISC/V-Variante mitbringt. Sinn ist hier wahrscheinlich eine Reduktion der Lizenzspesen an ARM.

Lumissil – “Sicherheitsmodul” für EV-Batteriemanagement

Wer sich über die Ursachen für den Aufbau von Arduno Uno Q und Co wundert, findet am Stand von Lumissil Aufklärung. Eine neue Produktlinie sind verschiedene im M2-Format vorliegende Coprozessorkarten, die – wie in der Abbildung gezeigt – Aufgaben im Bereich EV-Batteriemanagement erledigen.

RockChip – AI-Beschleunigerchip und neues SoC

RockChip zeigte erstens ein neues SoC, über das derzeit allerdings nur wenig Informationen zur Verfügung standen.

Mehr Daten gab es zum als RK182X bezeichneten Coprozessor, der zur Zusammenarbeit mit den RK3588- und RK3576-SoCs vorgesehen ist.

PUYA – Mikrocontroller vom Flashhersteller

Im Hause PUYA kopiert man die Vorgehensweise von GigaDevice, und fügt dem Flashspeicher-Portfolio Mikrocontroller auf ARM-Basis hinzu. Die drei folgenden Bilder bieten einen Überblick der angebotenen Modelle.



MYIR – SoC-Fertiger aller Herren

Zu guter Letzt fiel dem Newsautor der Stand von MYIR ins Auge – das Unternehmen baut SoCs mit Chips diverser Hersteller.

Kostenloses – Freibier und englische Gummibärenauswahl

Am Stand von OEMSecrets gibt es wie immer Freibier und auf Anfrage auch andere Getränke. Außerdem gibt es – nach Maßgabe der Vorratslage – durchaus schmackhafte, aus England importierte Gummibärchen.

Kostenloses – Infineon und Evaluationsboards

Wer ein Infineon-Konto besitzt und den gezeigten Fragebogen korrekt ausfüllt, darf sich am Stand an diversen Evaluationsboards bedienen.


In eigener Sache: es geht weiter!

Aufgrund des Aufbaus der Messe sind noch einige Chiphersteller offen – diese werden wohl morgen behandelt. Außerdem sind noch neun Partagas Series Club und 17 Davidoff Nicaragua zu vernichten. Wer rauchen will, soll den Autor jederzeit unter tamhan@tamoggemon.com kontaktieren!

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Arduino Ventuno Q, Marktanalyse des Embeddedbereichs, neue Chips uvam

Vor der EmbeddedWorld rumort es: ein Arduino Uno Q mit mehr Rechenleistung, neue FPGAs und eine Erweiterung der Ryzen-Serie buhlen um Aufmerksamkeit. Im Bereich Embedded Python gibt es Refactorings und Qualitätsverbesserungen – was sonst Neu ist, berichten wir hier.

Arduino Ventuno Q – Uno Q in Ultra-High-Performance

Der neue Eigentümer der Arduino ist vor Allem für seine im Smartphonebereich verwendeten Hochleistungs-CPUs bekannt – im Arduino Uno Q kam mit dem QRB2210 ein eher leistungsschwacher Geselle zum Einsatz, dessen Struktur sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.qualcomm.com/internet-of-things/products/q2-series/qrb2210

Der Ventuno Q – der Name steht übrigens für 21 – startet nun eine leistungsstärkere Platine, die auf dem IQ-8275 basiert und somit wesentlich mehr Rechenleistung bietet.

Bildquelle: https://www.qualcomm.com/internet-of-things/products/iq8-series/iq-8275

Interessant ist außerdem die Inklusion von 16GB RAM und Full-Size-Anschlüssen – der beim Arduino Uno Q notwendige USB-Hub entfällt ersatzlos.

Bildquelle: https://www.arduino.cc/product-ventuno-q

Im Echtzeitbereich setzt die Platine auf einen STM32H5F5 – im Prinzip also ein Arduino Uno Q höherer Leistungsklasse und mit bequemerem Port-Komplement. Zur Verfügbarkeit vermeldet man derzeit folgendes:

1
 Arduino VENTUNO Q will be available soon from Arduino Store, as well as via our network of official resellers including Digikey, Farnell, Macfos, Mouser and RS.

Raspberry Pi OS-Images im Docker Hub verfügbar

Wer Raspberry Pi OS in einem Docker-Image betreiben möchte, musste bisher auf Debian-Basisimages zurückgreifen. Der am CERN tätige Vasco Guita behebt dieses Problem nun durch Zur-Verfügung-Stellung passender Images.

Bildquelle: https://hub.docker.com/r/vascoguita/raspios

Zum Erstellungsprozess findet sich unter https://old.reddit.com/r/raspberry_pi/comments/1rluwc7/i_got_frustrated_by_the_lack_of_an_official/ die folgende Passage:

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I didn't want this to just be a modified Debian base. I wanted it to be as close to official as possible.
2
The pipeline uses a GitHub Action that downloads the official Raspberry Pi OS Lite .img.xz releases directly from downloads.raspberrypi.com. It then uses libguestfs-tools to mount the image, extract the raw root filesystem, strip out hardware-specific mounts (/dev, /proc, /sys, /boot), and plop it into a scratch Docker container.

ATEK Midas – 22GHz-Signalgenerator als “Tour de Force” der hauseigenen ICs

Die in der Türkei ansässige ATEK Midas (siehe https://atekmidas.com/) ist auf verschiedene RF-ICs spezialisiert. Zur Demonstration baut man nun einen mit einem Einstiegspreis von 1590 USD sehr preiswerten Signalgenerator.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/atek-midas/dsg-22-6-ghz

Der RF-Signalpfad wird dabei fast ausschließlich von hauseigenen integrierten Schaltkreisen bestritten – das folgende Struktogramm bietet einen Überblick der enthaltenen Komponenten.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/atek-midas/dsg-22-6-ghz

Beeindruckend sind in diesem Zusammenhang noch die in der Abbildung gezeigten technischen Daten, die das Gerät mit einigen Offerten von anderen Herstellern vergleichen.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/atek-midas/dsg-22-6-ghz

Eclipse Foundation – am Puls des IoT

Die alljährliche Pulsmessung in Sachen IoT ist abgeschlossen, unter https://outreach.eclipse.foundation/2025-iot-embedded-developer-survey-report findet sich das vollständige PDF. Wie immer bringen wir hier einige besonders relevante Ergebnisse, die beim Design eigener Projekte und der Zusammenstellung von Teams hilfreich sein können.

Erster Themenkreis ist – wie immer – die Welt der Programmersprachen und des Linux. ThreadX und Zephyr sind in vielen Bereichen gleichauf, überraschend ist die große Popularität des “normalen” Ubuntu.

Das Wachstum von RISC/V im Mikrocontrollerbereich fällt derweil eher langsam aus.

Der “Zerfall” von SigFox setzt sich derweil ungebremst fort – in der Liste der häufig verwendeten IoT-Kommunikationsprotokolle kommt das System mittlerweile gar nicht mehr vor.

Im Vollbericht finden sich dann noch weitere Informationen, beispielsweise zu Sicherheit und Zertifikationsansprüchen.

GoWin – Erweiterung des FPGA-Portfolios

GoWin – auch bekannt als das Haus des preiswerten FPGA – berichtet unter https://www.gowinsemi.com/en/about/detail/latest_news/97/ nach folgendem Schema über zwei neue Bauteile:

1
Arora GW1AN: Expanded Small FPGA Integration
2
The Arora GW1AN family introduces an enhanced small FPGA architecture focused on system-level efficiency and integration flexibility.
3
Key features include:
4
     Redesigned packaging for improved board compatibility 
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     Hardened embedded IP subsystems to reduce development complexity 
6
     Integrated user flash supporting background programming and multi-image reliability 
7
     Higher-precision ADC resources for monitoring and control systems 
8
     Pin-compatible migration paths enabling dual-source and risk mitigation strategies
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. . .
10
GW3A: New Medium FPGA Performance Class
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The GW3A family introduces a hybrid LUT4/LUT6 FPGA architecture combined with optimized hard IP blocks to deliver balanced performance and efficient silicon utilization.
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With logic densities ranging from approximately 6K to 90K LUTs, GW3A supports:
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     Industrial automation platforms 
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     Machine vision systems 
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     Video bridging and display connectivity 
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     Embedded interface and control applications

AMD erweitert Ryzen AI-Familie

AMD ergänzt die für den Embedded-Bereich vorgesehene Ryzen AI-Klasse um Modelle mit höherer Rechenleistung. Zusammenfassend präsentiert sich die Familie nun wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.amd.com/en/products/embedded/ryzen-ai/p100-series.html?utm_source

As of writing, there are 1392 open issues and 495 open PRs on micropython/micropython — including some that were opened all the way back in 2014, twelve years ago!
With the creation of the new @micropython/triage-team, I’d like to propose we break this backlog into a series of more achievable short term triage goals, and to as part of that, adopt and document some specific model workflow for triaging them.

MicroPython: Triage-Team zur Qualitätsverbesserung

Im MicroPython-Repositorium stapeln sich die Issues. Nun plant die Entwicklerschaft ein neues Team, das sich um die “Katalogisierung und Sortierung” der Berichte kümmern soll:

1
As of writing, there are 1392 open issues and 495 open PRs on micropython/micropython  including some that were opened all the way back in 2014, twelve years ago!
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With the creation of the new @micropython/triage-team, Id like to propose we break this backlog into a series of more achievable short term triage goals, and to as part of that, adopt and document some specific model workflow for triaging them.

STMicroelectronics – Motor-Ausfallserkennungspaket als schlüsselfertige Software

STMicroelectronics kündigt ein Softwarepaket an, das die Umsetzung von Predictive Maintenance zu erleichtern sucht:

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Das FP-IND-MCAI1-Funktionspaket unterstützt Entwickler bei der Navigation durch den Workflow und bietet die Werkzeuge zur Implementierung intelligenter Funktionen in industriellen Antrieben und Servos, Haushaltsgeräten, Robotik und verschiedenen Arten von Aktuatoren. Die Software enthält eine Beispielanwendung zur Steuerung eines dreiphasigen bürstenlosen Niederspannungsmotors mit feldorientierter Regelung (FOC), HAL- und Board-spezifischen Treibern sowie eine Machine-Learning-(ML)-Lösung zur Klassifizierung des Motorverhaltens. Das ML-Modell ist vorkonfiguriert, um normale, hochvibrations- und instabile Motorzustände zu erkennen.
2
Als praktische Hardwareplattform treibt das EVLSPIN32G4-ACT dreiphasige bürstenlose Gleichstrommotoren bis 250 W an und bietet Anschlüsse für ein Vibrationssensor-Modul wie das STEVAL-C34KAT1 oder das STWIN.box Multi-Sensor-Kit. Anwender können den Motor über das STM32-Motor-Control-Software-Development-Kit (MCSDK) parametrieren und mit NanoEdge-AI-Studio das ML-Modell anpassen, um eigene Klassen hinzuzufügen.

Lesestoff: AD-Frontends mit 7.5d Genauigkeit

Für Freunde der Metrologie findet sich unter https://www.digikey.hu/en/articles/select-the-right-components-to-achieve-7-5-digit-measurement-resolution eine kleine Auflistung interessanter Bauteile.

In eigener Sache: EmbeddedWorld, kostenlose EmbeddedWorld-Tickets

Der Autor ist ab heute Nacht in Nürnberg. Wer noch kein Ticket für die EmbeddedWorld hat, findet unter https://www.oemsecrets.com/pages/join-us-at-embedded-world-2026 einen Rabattcode – er ermöglicht die Beschaffung von kostenfreien Tagestickets, explizit auch während der Messe.

In eigener Sache, ad 2 – Bauteilbericht kommt

Der Bauteil-Roundup ist bereits fertig geschrieben, ob der Menge der News aber hintangestellt. Nach der EmbeddedWorld folgt seine Veröffentlichung.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Low End-Mikrocontroller von Renesas und ST, Funkmodule, Amazon Sidewalk uvam

Vor der EmbeddedWorld nutzen die diversen Hersteller die Gelegenheit, den Markt mit Vorankündigungen zu fluten und so Personen zu ihren Ständen zu locken. Hier auf fast 3000 Wörtern eine Liste von vielem, was relevant ist.

Arduino® IoT Remote App nun mit direkter WiFi-Verbindung

Die Erweiterungen im Arduino-Ökosystem wollen nicht aufhören. Nach der Integration von Edge Impulse steht abermals eine Erweiterung im Bereich AI an. Spezifischerweise gilt, dass die Arduino® IoT Remote-Applikation fortan zur „direkten Verbindungsaufnahme“ mit einem vom Arduino Uno Q errichteten WLAN befähigt ist.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2026/03/06/turn-your-smartphone-into-a-real-time-vision-input-for-arduino-uno-q/.

Lohn der Mühen ist, dass die Smartphone-Kamera so als Eingabegerät für alle Herren Modelle, beispielsweise im Computer Vision-Bereich, herangezogen werden kann. Weitere Informationen hierzu finden sich wie immer in der als Bildquelle angegebenen URL.

Rust 1.94.0 verfügbar

Man mag von RUST halten, was immer man da will. Relevant ist auf jeden Fall, dass eine neue Version der Sprache zur Verfügung steht, die – im Sprachstandard selbst – nur kleine Änderungen durchführt. Spezifischerweise vermeldet man unter der URL https://blog.rust-lang.org/2026/03/05/Rust-1.94.0/ eine nach folgendem Schema erfolgende Erweiterung im Bereich der Iteratoren:

1
Rust 1.94 adds array_windows, an iterating method for slices. It works just like windows but with a constant length, so the iterator items are &[T; N] rather than dynamically-sized &[T]. In many cases, the window length may even be inferred by how the iterator is used!

Interessanter sind die Erweiterungen im als Cargo bezeichneten Paketmanager. Die zur Konfiguration von ebendiesem dienenden .toml-Dateien sind nun zur Aufnahme von Include-Statements befähigt – im Prinzip rüstet die RUST-Community ein Feature nach, das in C seit Kerningham und Richie zur Verfügung steht:

1
# array of paths
2
include = [
3
    "frodo.toml",
4
    "samwise.toml",
5
]
6

7
# inline tables for more control
8
include = [
9
    { path = "required.toml" },
10
    { path = "optional.toml", optional = true },
11
]

Hervorzuheben ist allerdings eine kleine Besonderheit – Includes dürfen auch als „optional“ gekennzeichnet werden. Dabei handelt es sich um ein Entgegenkommen an Cross-Plattform-Entwickler – das nicht-auffindbar-sein eines als optional gezeichneten Includes führt nämlich nicht dazu, dass Kompilation bzw. Transpilation abbrechen.

HOLT ADK-85104 Evaluation Board – ARINC 429-Testplatine

Im Hause Holt – böse Zungen bezeichnen das Unternehmen auch als MilStd is us – hat man mit dem HI-85104 vor einiger Zeit einen ARINC-Transciever vorgestellt, der vier Signalleitungen in einem einzelnen Chip vereint.
Nun gibt es für das Kombinationsprodukt eine Evaluationsplatine, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: Holt.

Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man dann folgendes:

1
The evaluation board is powered by a 3.3 V VDD supply and supports a digital input range of 1.8 V to 5.0 V, enabling direct interfacing with a wide variety of FPGAs and microcontrollers without additional level shifting.
2

3
The board demonstrates the HI-85104s advanced protection architecture. Each transmit channel includes internal short-circuit protection, ensuring other channels continue operating normally even if an individual output is shorted to ground or another line. The device resumes normal transmission automatically when the fault is removed.
4

5
All logic inputs on the board support 4 kV ESD protection, and its convenient header layout makes it easy to connect digital ARINC 429 sources and monitor ARINC outputs on an oscilloscope. Users can view all four channels simultaneously and verify proper operation at both high-speed and low-speed ARINC data rates. Output tri-state capability when powered off is also demonstrated.
6

7
The ADK-85104 provides engineers with a fast, intuitive way to evaluate all four channels of the HI-85104 with minimal setup. Its an ideal companion to our ARINC 429 product family, whether customers are designing embedded LRUs, ATE systems, or high-channel-count avionics architectures, said Anthony Murray, Director of Marketing Communications at Holt.

Microchip LX4580 – EA-Monster-IC für Avionikaufgaben

Im Bereich Avionik herrscht ebenfalls der Million-Monkey-Effekt. Im Hause Mikrochip sieht man sich zur Ankündigung eines neuen Bauteils genötigt – Spezifischerweise präsentiert man ein 24 Kanäle umfassendes EA-Monster-IC, dass für Situationen mit hohen Zertifikationsansprüchen optimiert ist.

Bildquelle: https://www.microchip.com/en-us/product/LX4580?utm_s
Eine Detailauflistung der von den 24 Kanälen implementierten Funktionen präsentiert sich folgendermaßen:

1
Features
2
 Dual 30MHz SPI or dual 1MHz UART serial
3
interfaces with single bit error correction
4
 8 PWM outputs for 4 motor half-bridges
5
 5 current sense interfaces via 5 dedicated Σ-Δ ADCs
6
 2 independent LVDT/resolver primary drivers
7
 4 dedicated Σ-Δ ADCs with differential inputs
8
providing instantaneous and RMS outputs from 4
9
LVDT/resolver secondary windings
10
 Dual 10 bit SAR ADCs acquire analog input signals:
11
 5 Pt100/Pt1000 temperature sensor interfaces
12
 3 pressure sensor (or other 4-20mA) interfaces
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 2 additional general purpose analog inputs
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 LVDT/resolver drive waveform monitoring
15
 3 Hall Effect proximity sensor inputs
16
 Integrated regulators for internal circuits and sensors
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 9 register programmable GPIO and status I/Os

Shenzhen Xunlong: Orange Pi als Basis für AI-Assistenten.

Die Möglichkeit, Systeme wie OpenCLAW bequem auf dem Mac Mini auszuführen, hat für erhebliche Verwerfungen im Bereich Apples kleinster Desktop-Workstations geführt.
Im Hause Shenzhen Xunlong bietet man verschiedenste Ports an, die dank ihrem Rockchip-Prozessor mit durchaus erheblicher Rechenleistung aufzuwarten wissen. Nun offeriert man – wie in der Abbildung gezeigt – ein Tutorial, dass die Inbetriebnahme von OpenCLAW auf derartigen Systemen demonstriert.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DViTJ6DFMmz/?igsh=MXFnYnA0bXdzY2x4Nw%3D%3D

Teledyne e2v Perciva™ 5D – Rückkehr des Kinect for Business

Microsoft’s Kinect wurde einige Zeit auch in einer Business-Variante angeboten, die den Tiefenscanner in für professionellere Einsatzzwecke zu vermarkten suchte.
In einer „Preview“ zur Embedded World kündigt Teledyne’s Kamerasparte – normalerweise ist man eher für Thermosensoren bekannt – nach folgendem Schema eine Tiefenkamera an, die streng auf die Bedürfnisse von Business-Anwendern optimiert ist:

1
Perciva 5D generates 2D and 3D data from a single CMOS sensor, free from optical occlusion, producing time-aligned 2D frames alongside pixel aligned 3D depth maps. With comprehensive 3D processing built directly into the camera, users benefit from immediate depth maps or point cloud outputs. Perciva 5D operates using ambient light, indoors or outdoors, eliminating the need for an external NIR source while maintaining reliable performance and minimizing overall system costs. Designed for challenging environments, it offers plug and play integration through its GenICam compliant, GigE Vision interface and robust IP6x rated housing with industrial M12 connectors.
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3
Factory calibrated and weighing just 230 grams, Perciva 5D operates at less than 5 W, and is ideal for robotics (arms, cobots and humanoids), retail self-checkout solutions, and 3D industrial process monitoring. It supports user-adjustable frame rates or triggered acquisition and multiple power options.

TechShip Connectivity – oder – Moduldistributor als MVNO

Dass man im Mobilfunk-IoT-Bereich in alle Richtungen zu integrieren sucht, ist nicht wirklich neu. Lustig ist indes, dass Distributoren versuchen, als Anbieter von Connectivity- bzw. Management-Lösungen aufzutreten. Spezifischerweise geht es hier um den schwedischen Distributor TechShip – unter anderem wegen seiner Newsletter beliebt, der nun wie in der Abbildung gezeigten seinen eigenen Connectivitydienst anbietet.

Bildquelle: https://techship.com/connectivity/?

BaoChip Dabao – Crowdfunding beginnt

Der vom chinesischen Hardwarehacker extraordinaire vorangetriebene und fast zur Gänze quelloffene RISC/V-Chip hat einen wichtigen Schritt in Richtung Marktreife überwunden.
Wie vor einiger Zeit angekündigt, möchte Bunnie die Realisierung des Evaluationsboards durch eine Crowdfunding-Kampagne bewerkstelligen. Diese begann nun – unsere Abbildung bietet weitere Informationen zum Thema.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/baochip/dabao

SECO – “Arduino Uno Q für Erwachsene”

Qualcomms Entscheidung, die Arduino-Gruppe zu übernehmen, hat im Hause SECO offensichtlich nicht zu Verstimmungen geführt. Stattdessen kündigt man an, kurz vor der Embedded World die in der Abbildung gezeigte und auf einem QCS6490-Prozessor basierende Computer Vision-Lösung lancieren zu wollen.

Bildquelle: https://www.seco.com/products-services/human-machine-interface/modular-vision-qcs6490

STM32C5 – preiswerter Cortex M33-Mikrocontroller in 40nm-Technologie

Im Hause STMicroelectronics lanciert man – wie in der Abbildung gezeigt – einen sehr preiswerten Mikrocontroller auf Basis eines Cortex-M33-Kerns.

Bildquelle: STMicroelectronics, via https://www.st.com/content/st_com/en/campaigns/stm32c5-best-cost-performance-cortex-m33-mcu-z11.html

Bildquelle: https://www.st.com/en/microcontrollers-microprocessors/stm32c5-series.html

Im Rahmen der Ankündigung betont man an mehrerlei Stelle die Vorteile der 40nm-Fertigungstechnologie:

1
Während der Arm-Kern fortschrittliche Leistung und Effizienz liefert, ist STs proprietärer 40-nm-Fertigungsprozess kosteneffizient, unterstützt höhere Taktraten und ermöglicht Speichergrößen über 512 KByte, wo Technologien mit geringerer Dichte nicht wettbewerbsfähig sind. Die STM32C5-MCUs verfügen über On-Chip-Flash ab 128 KByte, wodurch die Cortex-M33-Leistung zu einem attraktiven Preis für Einsteigeranwendungen zugänglich wird, die sonst auf leistungsschwächere Cortex-M0- und Cortex-M23-Geräte beschränkt sind. Geräte sind mit bis zu 1 MByte verfügbar und bieten großzügigen Code- und Datenspeicher, damit Produktdesigner anspruchsvolle neue Funktionen entwickeln können.

Interessant ist außerdem die Ankündigung von Verbesserungen im Bereich der in CUBE enthaltenen Treiber:

1
Nutzer der neuen STM32C5-Serie profitieren von einer verbesserten STM32Cube-Umgebung, die jetzt größenoptimierte, produktionsreife Treiber bietet, um die vielen Hardwarefunktionen optimal zu nutzen. Das modernisierte Ökosystem führt zudem verbesserte Codegenerierung und Entwicklungstools sowie erweiterte produktionsfertige Softwarebeispiele ein. Durch kontinuierliche Updates hilft die STM32Cube-Umgebung Entwicklern, schneller und effizienter zu programmieren und gleichzeitig die Fähigkeiten des Endprodukts zu maximieren.

STMicroelectronics STM32U3B5/U3C5 – Low Power-MCUs nun mit AI-Beschleunigung.

Portfolio-Erweiterung Nummero zwei war STMicroelectronics keine Pressemitteilung wert, sondern wurde im unter der URL https://community.st.com/t5/developer-news/stm32u3b5-u3c5-bringing-high-performance-dsp-amp-edge-ai-to/ba-p/882640 bereitstehenden Entwicklernewsdienst abgehandelt. Ebenda findet sich die Ankündigung einer neuen Variante des STM32U3, die einen als HSP bezeichneten Signal-Prozessor mitbringt.
Sinn ist – wie sollte es auch anders sein – die Beschleunigung von AI-Aufgaben. Zu den spezifischen Leistungsdaten vermelden die Franco-Italiener dann folgendes:

1
1. Highperformance DSP and what this means for you:
2
     Much faster DSP execution compared to Cortex®-M33 alone 
3
     Smoother realtime analytics 
4
     Higher sampling rates 
5
     More CPU headroom for your application logic 
6
Key improvements
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     Up to 12× faster DSP workloads (vs CortexM33 alone) 
8
     Around 3× boost in overall DSP performance (vs CortexM55) 
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     Bestinclass FIR/RFFT acceleration 
10
     Significantly better DSP power efficiency while staying ultralowpower
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2. Edge AI, now more efficient
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By accelerating key DSP operations used in optimized AI models, HSP helps make edge AI faster and more energyefficient.
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. . .
14
Key improvements
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     4-6× faster NanoEdge AI models vs. the same models running on a Cortex®-M33 without HSP 
16
     Up to 2× lower energy for AI workloads 
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     CNNs optimized with STM32Cube AI Studio accelerated with x3 to x5 speedups depending on the framework

Wirklich verfügbar sind die Bauteile dabei noch nicht – ein OEMSecrets-Preisvergleich erlaubt allerdings schon jetzt, wie in der Abbildung gezeigt, eine ungefähre Abschätzung der bei Abnahme auftretenden Kosten.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/STM32U3B5

Auch das als NUCLEO-U3C5ZI-Q bezeichnete Evaluationsboard ist zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung noch nicht allgemein verfügbar. Hier gilt allerdings, dass Distributoren – wie in der Abbildung gezeigt – teilweise schon mit Lieferterminen zu werben wissen.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/NUCLEO-U3C5ZI-Q

Sidewalk: Amazon setzt auch in Kanada und Mexiko auf LoRA-Technologie.

Die Operation „Buchhändler als IoT-Netzbetreiber“ hat sich in den USA mittlerweile gut durchgesetzt und fast 95 % POP-Coverage erreicht.
Unter https://www.semtech.com/company/press/lora-technology-helps-power-amazon-sidewalk-global-expansion? teilt der LoRA-Standardisierer Semtech nun mit, dass die „Ausrollung“ des Systems in weitere Teile der Welt unmittelbar bevorsteht:

1
Amazon Sidewalk, a wireless community network operated at no charge to customers that helps devices work better and stay connected beyond home Wi-Fi range, currently covers approximately 95% of the U.S. population1. The expanded collaboration comes as Ring plans to launch its Amazon Sidewalk network globally in 2026. The rollout begins in Canada and Mexico later this month and expands to other regions later this year. 

STMicroelectronics: Zugangskontrolle mit Aliro

Im Bereich der Zugangskontrollsysteme herrscht – bis zu einem gewissen Grad – ein Babel der Technologien. Mit Aliro treibt die bereits für andere Standards bekannte CSA nun einen Prozess voran, der nach folgendem Schema für eine „Vereinheitlichung“ der Hardware sorgen soll:

1
Im Vergleich zu mechanischen Schlüsseln, PIN-Pads und kontaktlosen Karten kombiniert die Zugangskontrolle mit Aliro unter Verwendung von Smartphones, Wearables oder anderen Geräten drahtlose Bequemlichkeit und flexible Reichweite mit hoher elektronischer Sicherheit. Darüber hinaus können Aliro-Systeme freihändige Bedienung und intelligente, lokalisierungsbezogene Reaktionen bieten, mit wesentlichen Anwendungsvorteilen digitaler Schlüssel wie Datenschutz, Teilbarkeit und konfigurierbaren Benutzerrechten.
2
Aliro nutzt etablierte Nahfeldkommunikation (NFC), Bluetooth® LE und Ultra-Wideband (UWB)-Technologien als zugrundeliegende Plattform für drahtlose Kommunikation. Da alle diese Technologien bereits in Smartphones vorhanden sind, ermöglichen sie flexible Anwendungen über Distanzen von wenigen Zentimetern bis zu 100 Metern oder mehr.

Hervorzuheben ist, dass STMicroelectronics diese Technologie mit Software und mit Hardware zu unterstützen sucht. Im Bereich der Software gibt es eine als X-CUBE-ALIRO bezeichnete Referenz-Implementierung, während man im Bereich der Hardware das in der Abbildung gezeigte und als STEVAL-ALOCKCB bezeichnete Produkt lanciert.

Bildquelle: STMicroelectronics.

QuecTel FGH200M – WiFi HaLow mit mehr als 8000 Gegenstellen

In Sachen WIFI HaLow – wir berichteten über diese Mesh-Technologie in der Vergangenheit – brachte der Mobile World Congress eine Neuerung. Spezifischerweise kündigt Quectel das in der Abbildung gezeigte Modul an.

Bildquelle: https://www.quectel.com/news-and-pr/fgh200m-wi-fi-halow-module-massive-iot-mwc26/

Hervorzuheben ist vor allem, dass es – gegenüber zum Vorgängermodell – eine wesentliche Erhöhung in der Anzahl der unterstützten Gegenstellen bietet. Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man dann folgendes:

1
Achieving a maximum physical data rate of 43.3Mbps, the Quectel FGH200m operates in the 850-950MHz frequency band with a channel width of 1,2,4 or 8 MHz and a maximum output power of 26dBm. A single Quetel FGH200M access point can, in theory, support up to 8,191 IoT devices, making it suitable for massive IoT use cases. The module also supports USB 2.0, SDIO and SPI interfaces to provide maximized integration choices.

Renesas: 28nm RH850/U2C-MCU für den Automotivebereich

Renesas erweitert die hauseigenen Automotive-Mikrocontroller um eine Variante, die zwar einerseits moderne Interfaces implementiert, im bestehenden Portfolio als Ganzes allerdings eher eine Low-End-Rolle einnimmt.


Bildquelle: https://www.renesas.com/en/about/newsroom/renesas-expands-auto-mcu-portfolio-28nm-rh850u2c-vehicle-control-and-automotive-safety-applications

Über die „Positionierung“ und das Interface-Komplement vermeldet Renesas eben da folgendes:

1
The new device extends Renesas popular RH850 lineup as a low-end option, complementing the high-end RH850/U2B and mid-range RH850/U2A products. The RH850/U2C combines four RH850 CPU cores operating at up to 320 MHz (including two lockstep cores), with up to 8 MB of on-chip flash memory. Developers currently using RH850/P1x or RH850/F1x devices can smoothly transition to the new MCU to meet the requirements of the latest E/E architectures.
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. . .
3
The RH850/U2C operates with interfaces designed for modern E/E architectures, such as Ethernet 10base-T1S , Ethernet TSN (1Gbps/100Mbps), CAN-XL, and I3C. It also maintains full compatibility with commonly used interfaces today, such as CAN-FD, LIN, UART, CXPI, I²C, I²S, and PSI5.

In der Theorie soll der neue Automotive-Mikrocontroller ab sofort verfügbar sein. Auf der ante Portas stehenden Embedded World ist die Demonstration verschiedenster Beispielimplementationen avisiert.

Renesas RA0E3 – Als Sub-Mikrocontroller vorgesehene Ultra-Low-End-MCU mit 5V-Unterstützung

Die Zusammenarbeit von mehreren Mikrocontrollern in Form eines „kombinatorischen Prozessrechners“ ist spätestens seit dem Arduino Yun nicht mehr wegzudenken, und wurde beispielsweise von Microchip in der Application Note 4121 (siehe https://www.microchip.com/en-us/application-notes/an4121) als empfohlene Vorgehensweise avisiert.
Renesas lanciert nun eine neue Ultra-Low-End-MCU, die sich – von den Spezifikationen her – wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.


Bildquelle: https://www.renesas.com/en/blogs/renesas-most-cost-efficient-arm-core-mcu-easily-add-new-functions-your-existing-system

Interessanter als die „allgemeinen“ Spezifikationen ist, dass die Japaner ihre neueste MCU an mehrerlei Stelle explizit als Co-Prozessor bewerben. In Bild-Form sieht dies folgendermaßen aus.


Bildquelle: https://www.renesas.com/en/blogs/renesas-most-cost-efficient-arm-core-mcu-easily-add-new-functions-your-existing-system

Zu guter letzt noch der im Rahmen der Meldung verbreitete Beschreibungstext für diesen Einsatzfall:

1
One of the RA0E3's greatest strengths is its reliability when supporting a main processor.
2
Consider home appliances like food processors or kitchen mixers. These devices often feature a safety lock mechanism to prevent operation unless all parts are securely assembled. Instead of burdening the main processor with managing this safety feature, many designs offload it to a dedicated submicrocontroller.
3
This is where the RA0E3 excels:
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     Runs seamlessly in 5V systems without extra components
5
     Maintains stable operation even under unexpected high temperature conditions
6
     Adds safety or auxiliary functions without increasing system complexity

Lesestoff: Uptonitisches zu Wasser.

Dass man im Hause Upton schon einmal den Regentanz zu tanzen weiß, bewies man in der Vergangenheit auf verschiedenen Messen, wo es um das Demonstrieren von „Verfügbarkeit“ geht.
St. Upton scheint die Tänze seiner Follower nun zu erhören, weshalb die Hauspostille eine Liste von – durchaus interessanten – Wasser-Roboter-Projekten auf Basis des Raspberry Pi vorstellt.


Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/exploring-the-ocean-with-raspberry-pi-powered-marine-robots/

Lesestoff, zur Zweiten – vom Gehirn-Computer-Interface.

Vor vielen Jahren – der Newsautor beschäftigte sich damals vor allem mit Handcomputertechnik – lieferte OCZ eine auf BrainFingers-Technologie basierende „Erweiterung“ aus, die Computerspielern einen weiteren Weg zur Beschleunigung der Interaktion anbieten sollte. Leider wurde es danach im Allgemeinen ruhig um diese durchaus interessante Technologie.
Im Hause Mouser tritt man an, um die Suppe abermals zu salzen. Unter der URL https://emea.info.mouser.com/braincomputer-refguide-en? stellt man ein kurzes Dokument zur Verfügung, dass die verschiedenen Spielarten des Gehirn-Computer-Interfaces durchspielt und vor allem als Anstoß für eigenmächtige Experimente vorgesehen sein sollte.

In eigener Sache: Embedded World steigt!

Der News-Autor entschuldigt sich, dass er erst so spät seine Teilnahme an der Embedded World finalisieren konnte. Meine Wenigkeit wird – samt Zigarren – vom Neunten bis zum Dreizehnten vor Ort sein, und freut sich auf Kontakte mit der Leserschaft.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Armbian 26.2, preiswerte Rigol-VNAs, Bluetooth und WLAN am Arduino uvam

Neben Neuerungen im Bereich Arduino gibt es sowohl von Rigol als auch von Gauss Messtechnik. ROHM experimentiert mit seiner Produktionskette, während verschiedene Kongresse um Aufmerksamkeit buhlen. Was es in diesem kriegerisch beginnenden Monat sonst Neues gibt, vermelden wir wie immer hier.

Armbian 26.2 Goa – neue Armbian-Version verfügbar

Im Hause der Prozessrechner-Distribution Armbian gibt es Neuerungen. Spezifischerweise steht ein neues Release ante Portas, das unter der URL https://blog.armbian.com/armbian-newsletter-template-2/ folgendermaßen beschrieben wird:

1
Hardware support continues to expand. We're thrilled to introduce new LTS kernel v6.18 based images and support for exciting new boards like the SpacemiT MusePi Pro, Radxa Rock 4D, Orangepi RV2, Odroid M2, ... We've also brought back KDE Neon desktop builds and added RISC-V XFCE desktop support for those exploring new territory.
2
Our user tools have received major upgrades too. Armbian Imager now features faster decompression, enhanced security with code signing for macOS and Windows, AI-powered translations, and a new settings panel with developer options. Behind the scenes, we've strengthened our build infrastructure to keep everything running reliably as we grow.

Interessant ist außerdem, dass Armbian dieses Jahr – in Kooperation mit Seeed Studio – auch auf der Embedded World vertreten sein wird:

1
Join Armbian at Embedded World 2026. Meet us in Hall 3, Booth 3-556 (Seeed Studio), where well be showcasing the Armbian build framework and how it powers reliable, production-ready Linux for ARM devices.

µReticulum – Micropython-Implementierung des Reticulum-Stacks

Auf ESP32-basierten Boards hat sich das Reticulum-Netzwerksystem mittlerweile im Mesh-Bereich gut etabliert. Nun gibt es eine neue Variante, die dasselbe Funkprotokoll in MicroPython implementiert. Zu beachten ist, dass Python-basierte und „normale“ Nodes miteinander interagieren können.

Bildquelle: https://github.com/varna9000/micropython-reticulum

ROHM: Auftrennung der Fertigungspartnerschaft mit TSMC im GaN-Bereich.

Die „ausgesourcte Fertigung“ von GaN-Halbleitern sorgte in der Vergangenheit mehrfach für Lustigkeit – so musste beispielsweise Infineon Abkündigungen vornehmen, weil der Fertiger “umdisponierte“.
Im Hause ROHM hat man diese Erlebnisse beobachtet, und reagiert nun darauf. Unter der URL https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7619&lang=en findet sich eine Pressemitteilung, in der man nach folgendem Schema das Insourcing ankündigt:

1
ROHM Co., Ltd. (hereinafter ROHM) has decided to integrate its own development and manufacturing technologies for GaN power devices with the process technology of TSMC, with which ROHM has an ongoing partnership, to establish an end-to-end production system within the ROHM Group. By licensing TSMC GaN technology, ROHM will strengthen its supply capability to meet growing demand for GaN in applications such as AI servers and electric vehicles.

Nach dem erfolgreichen Insourcing plant man dann, die Partnerschaft – nach folgendem Schema – zu beenden:

1
Upon completion of the technology transfer, ROHM and TSMC will amicably conclude their automotive GaN partnership. At the same time, the two companies will continue to strengthen collaboration for higher efficiency and more compact power supply systems.

ROHM, zur Zweiten – Offshorefertigung in Indien geplant.

In Zeiten „wackeliger Weltpolitik“ ist es für aller Herren Länder wünschenswert, Halbleiter im Haus produzieren zu können. Unter der URL https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7621&lang=en findet sich nun eine Pressemeldung, in der ROHM – nach folgendem Schema – den Beginn einer Zusammenarbeit mit dem indischen Spezialisten Suchi avisiert:

1
Specifically, ROHM is considering the outsourcing of back-end processes for power devices and IC products to Suchi Semicon and has begun technical evaluations toward potential mass production shipments starting in 2026. Through these efforts, ROHM aims to build, in collaboration with Suchi Semicon, an early-stage manufacturing framework in India that aligns with the expected industry ramp-up in the coming years.
2

3
Furthermore, ROHM and Suchi Semicon will share a roadmap to expand the range of locally manufactured packages, thereby broadening the scope of collaboration between the two companies.

Angriffe auf STM32-Code Protection mit sehr preiswerter Hardware.

Dass der „Sicherheitsmodus“ des ESP32 leicht angreifbar ist, hat sich in der Industrie mehr oder weniger zum Meme entwickelt. Unter der URL https://community.penthertz.com/t/breaking-stm32-readout-protection-from-uv-light-to-cpu-state-tracing/27 findet sich nun allerdings ein ähnlicher Angriff, der die STMicroelectronics-MCU-Familie zum Ziel hat:

1
At Hardwear.io USA 2025, Mark Omo and James Rowley from Marcus Engineering presented a technique called STM32-TraceRip: 100% flash recovery on the STM32G0 without any glitching, without UV light, without silicon bugs, but purely by observing the CPU state during normal execution which is smart.

Interessant ist außerdem, dass diese Angriffsart – zur Ausführung ist Hardware im Kostenbereich von nur rund $ 20 erforderlich – für eine weitere Reihe von MCUs geeignet bzw. gefährlich ist:

1
They tested on STM32F0, F1, G0, and C0  they are all vulnerable. The RDP scheme works the same way across these families.

Rigol DNA5000/6000 – preiswerte Vektor-Netzwerk-Analysatoren mit 26,5 GHz Bandbreite

Ein alter Kalauer besagt, dass der Kauf eines Vektor-Netzwerk-Analysators nur der Beginn in eine lange, und meist auch teure Schmerzensreise darstellt. Im Hause Rigol möchte man diesem Trend gegensteuern, weshalb man die in der Abbildung gezeigten Vektor-Netzwerk-Analysatoren ankündigt.

Bildquelle: https://www.rigolna.com/dna/

Zu den allgemeinen Spezifikationen vermeldet Rigol dann noch folgendes:

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allowing every engineer to affordably add VNA to their test bench. The DNA5000/6000 series delivers solid core RF specifications making it ideal for most R&D and troubleshooting tasks both at the bench and automated production environments. With a frequency range of 5kHz to 26.5GHz, 2 or 4 ports and a wide dynamic range exceeding 120dB

Interessant ist, dass man auf der Homepage von Rigol auch „Richtpreise“ angezeigt bekommen kann. Für die 2-Port-Version zeigen sie sich wie in der Abbildung gezeigt, während das Folgebild Informationen zur 4-Port-Variante bietet.

Bildquelle, beide: Rigol.

Eclipse Foundation: Erfolge in Sachen Plugin-Repositorium für VS Code

Die Eclipse Foundation macht Ernst, Visual Studio Code mit “Embrace and Extend” anzugreifen. In einer vor wenigen Stunden versendeten Pressemeldung finden sich die folgenden Informationen zu den Downloadzahlen im hauseigenen Plugin-Repositorium:

1
The Eclipse Foundation today announced major security and infrastructure advancements to the Open VSX Registry as it surpasses 300 million downloads per month, underscoring its role as critical infrastructure for AI-native and cloud-based development platforms.
2
 
3
The Open VSX Registry is the vendor-neutral extension registry for tools built on the VS Code extension API. It powers a growing ecosystem of AI-enabled and cloud-based developer platforms, including Amazons Kiro, Googles Antigravity, Cursor, IBMs Bob, VSCodium, Windsurf, Ona (formerly Gitpod), and others.

GAUSS: TDEMI Ultimate und TDEMI ULTRA mit erweitertem Persistenzmodus

Die in Deutschland ansässige GAUSS Instruments ist für ihre Echtzeit-Spektralanalysatoren (wir berichteten von der EMV) hier bekannt. Aus der Logik folgt, dass die auch eine Persistenz-Funktion mitbringen, die analog zum DPO das Erriechen von selten auftretenden Ereignissen ermöglicht.

Bildquelle: GAUSS

In einer vor wenigen Stunden an die Fachpresse versendete Meldung findet sich nun die folgende Passage, die auf eine Erhöhung der Speichertiefe der Instrumente hindeutet:

1
Beim traditionellen Persistence Modus welchen wir heute bei Messgeräten kennen, ist die Anzahl der Punkte typischerweise auf 1000 beschränkt und es ist keine Gewichtung und Vorfilterung möglich. Das TDEMI Ultimate und TDEMI ULTRA setzen hier einen neuen Maßstab bzgl. des Persistence Modus mit mehr als 50000 parallelen Punkten sowie einer deutlich höheren Auflösung

GAUSS; zur Zweiten – Messempfänger TDEMI G mit verbesserter Hardware

Außerdem kündigt man eine Aktualisierung der bekannten Messempfänger an:

1
2026 hat die neue TDEMI G Serie nun nochmal ein erweitertes Performance Upgrade erhalten, welches wesentliche Verbesserungen und Vorteile bietet. Der verzerrungsfreie Dynamikbereich beträgt nun über 90 dB, mit zusätzlichem Abschwächer wird eine Gesamtdynamik von über 170 dB erreicht.

Interessant ist außerdem, dass man schon jetzt mit dem neuen CISPR-Standard rechnet:

1
Das neue TDEMI G ist ein full-compliance Messempfänger, welcher schon heute die zukünftigen CISPR 16-
2
1-1 erfüllt und für die Frequenzbereiche 30 MHz, 1 GHz, 3 GHz, 6 GHz, 9 GHz, 18 GHz, 26 GHz, 30 GHz, 40
3
GHz und 44 GHz erhältlich ist sowie standardmäßig jeweils über einen klassischen sowie einen FFT-
4
basierenden Messmodus verfügt. Die TDEMI G Serie ist mit einer Echtzeitbandbreite von bis zu 225 MHz
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für EMV Messungen sowie einer IQ Analysis Bandbreite von bis zu 510 MHz für Funkmessungen verfügbar.

Arduino NINA – WiFi und Bluetooth fortan parallel nutzbar

Auf dem von U-Blox entwickelten NINA-Modul-basierende Arduinos sind aufgrund ihrer Kommunikationsfähigkeiten beliebt. Unschön war bisher lediglich, dass die gleichzeitige Nutzung der Bluetooth- und WLAN-Transciever nicht möglich war.
Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/03/02/you-can-now-use-wi-fi-and-bluetooth-le-simultaneously-on-arduino-nina-based-boards-heres-how/ kündigen die Italiener nun eine Gruppe von Firmwareupdates an, die auf den folgenden drei Boards den gleichzeitigen Betrieb beider Transciever ermöglichen:
• MKR WiFi 1010
• Nano RP2040 Connect
• Nano 33 IoT

Zu beachten ist, dass der Arduino Uno Wifi außen vor bleiben muss. Ursache dafür ist, dass sich auf dem Board zu wenig Speicher für den gleichzeitigen Betrieb beider Transciever befindet:

1
The Arduino® UNO WiFi Rev2 board also features the NINA-W102 module, but cannot run Wi-Fi and Bluetooth LE together in the same sketch due to limited memory

Arduino Opta: Arduino-SPS fortan mit Cloud-Firmwareupdates.

Neuerung Nummero zwei betrifft die Arduino-SPS Opta. Im Rahmen eines Softwareupgrades bekommt sie die Fähigkeit eingeschrieben, über der Cloud mit Firmwareaktualisierungen versorgt zu werden. Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/03/03/new-plc-ide-version-1-1-0-brings-remote-lifecycle-management-to-opta/
findet sich eine detaillierte Ankündigung der diversen Neuerungen, die die beiden folgenden Funktionen nochmals gesondert hervorhebt:

1
     The PLC runtime now exposes a single COM port as default, making it easier for the PLC IDE to detect and connect to the Opta. The debug through the second COM is still available for expert users. 
2
     Over-the-air updates can be performed via Modbus TCP over an Ethernet connection, even through VPNs. This feature allows the update of the complete program, both the PLC runtime and the Arduino Sketch and the PLC runtime, guaranteeing all the system components are fully aligned.

Arduino App Lab in Edge Impulse integriert.

Dass der Arduino Q von Anfang an auch zur Ausführung von AI-Payloads vorgesehen war, ist anhand der Ankündigung klar erkennbar.
Interessant ist indes, dass man im Hause Qualcomm mit Edge Impulse eine in der Cloud lebende Modellentwicklungsumgebung anbietet. Bisher galt, dass dieser nicht in das Arduino App Lab integriert war – ein Zustand, den die Italiener nun wie in der Abbildung gezeigt auflösen.

Bildquelle:
https://blog.arduino.cc/2026/03/04/train-and-deploy-your-own-ai-models-in-arduino-app-lab-now-fully-integrated-with-edge-impulse/

Mobile World Congress: Qualcomm kündigt diverse WiFi 8-Chipsätze an.

Wer sich für Hochleistungs-WLAN interessiert, wurde am in Barcelona stattfindenden Mobile World Congress bedient. Unter der URL https://www.rcrwireless.com/20260302/ai-ml/qualcomm-ai-wi-fi-8 findet sich nun eine „Zusammenfassung“, in der RCR die diversen WiFi 8-fähigen Chipsätze, die in Katalonien vorgezeigt wurden, en Detail auflistet und bespricht.

European Microwave Week: Einreichungsdeadline endet bald.

Wer für den im Oktober in London stattfindenden Kongress einreichen möchte, sollte dies bald tun. In einem vor wenigen Stunden an die potentielle Sprecherschaft verschickten E-Mail findet sich die gezeigte Aufforderung.

Bildquelle: https://www.eumw.eu/wp-content/uploads/2025/10/4997_eumw2026_call_for_papers-06.pdf

EMF2026 – Beginn des Vorverkaufs

Das in England stattfindende Event EMF ist seit jeher dafür bekannt, dass die Tickets „ausverkauft“ werden. Zur Umgehung dieses Problems bietet man einen dreistufigen Vorverkauf an – spezifischerweise wurden die folgenden Termine vermeldet:

1
Were happy to announce that the main ticket sales dates for EMF 2026 have been finalised! They will be:
2
     Monday 9th March, 20:00 UTC 
3
     Sunday 22nd March, 15:00 UTC 
4
     Thursday 2nd April, 18:00 BST 
5
Prices start at £190 for an adult ticket. Tickets will be sold at www.emfcamp.org/tickets, and you can see the full list of prices there.
6
While we have increased the capacity of EMF slightly this year, we expect tickets to sell out quickly, as they have in previous years.

EU-rechtliches: DSGVO-Audits geplant, von Problemen mit dem Chatbot.

Wer in Europa sitzt, darf sich – prinzipiell – mit EU-Recht abärgern. Im folgenden Jahr plant die EU-Kommission laut Schönherr (siehe https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentindustrial-strategy-2035-energy-as-a-regional-differentiator-and-competitive-factor-5238808?e=0c4ed), vermehrte DSGVO-Audits durchzuführen.
Außerdem gilt, dass die Kommunikation mit einem Chatbot mitunter als „Beweismaterial“ verwendet werden darf. Unter der URL https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentnorth-macedonia-cpc-issues-fines-in-food-retail-sector-cartel-decision-in-insurance-market-5238799?e=0c4ed berichtet man von einem Vorfall in Rumänien, wo ein Mitarbeiter Kartellpläne mit einem Chatbot evaluierte. Obwohl diese nie in die Praxis umgesetzt wurden, bekam das Unternehmen Probleme.

Lesestoff: Liste von in Europa stattfindenden Elektronikkongressen.

Wer für das Jahr 2026 noch Flugmeilen sammeln möchte, sollte die unter der URL https://www.soselectronic.com/en-gb/top-electronics-exhibitions-of-2026-your-guide-to-european-trade-shows-3149?mid=953880&utm_source=sosnews2024 bereitstehende Liste besuchen. Der Elektronikdistributor SOS (zu Conrad gehörend) bietet dort eine Auflistung von diversen Messen in ganz Europa an.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Erratum gegen ESP32-C5, neue Messtechnik und Erfolge für RISC/V

RISC/V ist bei Nordic Semiconductor und NXP am Vormarsch, während Siglent eine SMU ankündigt. Arduino teasert für die EmbeddedWorld eine neue Platine, Geehy zeigt einen für Motorsteuerung optimierten Microcontroller. Was es am Ende des Monats sonst Neues gibt, zeigen wir hier.

Siglent SMM3000X – SMU a la Siglent

SMUs waren bisher ein Teil des Messtechnik-Markts, der – zumindest im Allgemeinen – asiatischen Spezialisten und den etablierten amerikanischen Herstellern vorbehalten war. Vor der Embedded World verschickt Siglent eine Pressemeldung, in der man die erste hauseigene SMU ankündigt.

Bildquelle: Siglent.

Zu den sonstigen Spezifikationen äußert man sich unter der URL https://www.siglenteu.com/news-article/siglent-launches-smm3000x-series-source-measure-unit/ nach folgendem Schema:

1
SIGLENT Technologies releases SMM3000X Series Source/Measure Unit (SMU). SMM3000X features 6½-digit resolution, output capability of up to ±210 V DC voltage, ±3.03 A DC current, and ±10.5 A pulsed current, with programming and measurement resolution down to 10 fA / 100 nV, and a maximum acquisition rate of 100,000 points/s.

SeeedStudio – 4.4GHz-VNA mit sieben Zoll großem Touchscreen

Die Weiterentwicklung im Bereich der Metrologie zeigt sich auch beim NanoVNA: Was einst als „primitive STM32-Applikation“ mit resistivem Touchscreen verfügbar wurde, gibt es mittlerweile auch mit kapazitivem, 7 Zoll großem Touchscreen.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/Chelegance-JNCRadio-VNA-7-Inch-4-4GHz-Vector-Network-Analyzer-with-Capacitive-Touchscreen-p-6696.html

Zu den sonstigen Daten des mit rund 400 US-Dollar vor Versand nicht sonderlich teuren Produkts vermeldet man im Hause SeeedStudio dann folgendes:

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50kHz - 4.4GHz Wide Frequency Range:Covers a broad frequency spectrum from 50kHz to 4.4GHz with a fast sweep speed of 400 points/s. It is perfectly suited for testing MF/HF/VHF/UHF antennas, including Shortwave, Wi-Fi, Bluetooth, and GPS applications.
2
7-Inch High-Definition Capacitive Touchscreen:Features a large 7-inch IPS LCD display with a resolution of 1024x600 and capacitive touch control. The bright screen ensures clear visibility even in outdoor environments, while the touch interface combined with 4 physical buttons offers intuitive operation.
3
Professional RF Performance & TDR Function:Provides excellent dynamic range (S21 up to 70dB, S11 up to 50dB) for precise component testing. It also supports Time Domain Reflectometry (TDR) for measuring cable length and locating break points.

Tristan: RISC/V-IP a la EU

Die quelloffene ISA RISC/V scheint nun auch die Aufmerksamkeit der EU erregt zu haben. In Zusammenarbeit mit der zu Eclipse gehörenden Open HW Foundation lanciert man ein als Tristan bezeichnetes Projekt, dass das Anbieten von schlüsselfertigen IP-Blöcken auf RISC/V-Basis zum Ziel hat.

Bildquelle: https://tristan-project.eu/

In der unter der URL https://newsroom.eclipse.org/news/announcements/openhw-foundation-unveils-first-industry-ready-risc-v-ecosystem-advance-european?mc_cid=fa1e893470&mc_eid=6e331a2fae einsehbaren Ankündigung beschreibt man die Initiative dann nach folgendem Schema:

1
 The UAP represents Europes first comprehensive collection of industry-ready RISC-V components. As interest in digital sovereignty continues to grow, particularly within the European Union, the UAP makes it significantly easier for technology organisations to innovate based on an open, sovereign foundation.
2

3
The Unified RISC-V IP Access Platform is critical to supporting technological sovereignty in Europe, and the OpenHW Foundation is committed to developing it as a sustainable, interoperable, and community-driven resource for the broader RISC-V ecosystem, said Florian Wohlrab, Head of OpenHW Foundation. Open source collaboration is essential to maintaining a competitive playing field, and by working together, we can go further, faster.

Interessant ist außerdem, dass sich eben da auch eine Wortmeldung aus dem – normalerweise streng im ARM-Lage verordneten – Hause NXP finden lässt. Spezifischerweise vermeldet man Folgendes – ein Schelm, wer daran denkt, dass man im Hause NXP hier am Mantel der EU-Kommission reitend eine „Lizenzkosten-Reduktion im Hause ARM“ zu erzwingen sucht:

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The Unified RISC-V IP Access Platform is one of the most important initiatives to come from the TRISTAN project, ensuring that the contributions from consortium partners continue to have an impact on the European stage long past the end of our funding, said Rob Wullems, NXP Semiconductors GmbH, TRISTAN Project Lead. Critically, it enables us to build and nurture a community around European RISC-V that will drive ongoing innovation and collaboration that supports European technological sovereignty.

PicoScope: bald mit nativer Unterstützung für ARM-Hosts.

Im Hause PicoScope nutzt man den „PC“ seit jeher als Basis für die Ausführung von Decoder und Co. Aus der Logik folgt, dass eine „effizientere“ Ausnutzung der PC-Ressourcen direkt zu einer besseren Usability beiträgt.
In einer vor wenigen Stunden an die Nutzerschaft versendeten Meldung verkündet man nun – wie in der Abbildung gezeigt – die Intention, auf ARM-Prozessoren basierende Workstations fortan vollständiger unterstützen zu wollen.

Bildquelle: PicoTech.

Arduino: Ankündigung von neuem Produkt für Embedded World.

Die Kunst des „strategischen Leakings“ scheint endgültig im Elektronik-Bereich angekommen zu sein.
Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/02/27/find-out-whats-arduinos-big-news-at-embedded-world-2026/ findet sich die folgende Ankündigung aus dem Hause Arduino, die die „vor-Vermeldung“ von auf der Embedded World zu zeigenden Neuerungen zum Thema hat:

1
Visit us in Hall 3, Booth #555 for live demos, hands-on experiences, and – heres the big one – a major product announcement you wont want to miss. Were unveiling something revolutionary, and Embedded World will be your first chance to see it in action.

Nordic Semiconductor: Mehr Informationen zum RISC/V-Coprozessor im NRF54L.

Per se ist der Nachfolger von Nordics Evergreen-Bluetooth-SOC keine wirkliche Newsmeldung mehr wert. Interessant ist indes die unter der URL https://devzone.nordicsemi.com/nordic/nordic-blog/b/blog/posts/introducing-the-risc-v-coprocessor-of-the-nrf54l-series erschienene Meldung, in der der Chip-Hersteller über das „interne Verhalten“ des auf RISC/V-Technologie basierenden ULP-Coprozessors informiert:

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The SoCs of the nRF54L Series combine an efficient MCU with ultra-low-power wireless connectivity. At the heart is a 128 MHz Arm® Cortex®-M33. Next to that heart is also a 128 MHz RISC-V coprocessor, which can be a great way to enhance, boost, or simplify your designs and products.

Auch hier gilt, dass jede Person als Schelm zu sehen ist, die davon ausgeht, dass man im Hause Nordic Semiconductor eine „Senkung der ARM-Lizenzgebühren“ wirtschaftlich begrüßen würde.

Canonical zur Zukunft von RISC/V.

Zu guter Letzt – dann wollen wir das Thema RISC/V sein lassen – sei noch auf die unter der URL https://ubuntu.com//blog/canonical-and-ubuntu-risc-v-a-2025-retro-and-looking-forward-to-2026 bereitstehende Veröffentlichung aus dem Hause des Ubuntu-Herstellers Canonical hingewiesen. Neben einem Rückblick auf die Arbeiten im Bereich RISC/V findet sich die folgende Passage, die über die Zukunftsaussichten der Linuxdistribution im Bezug auf die quelloffene ISA informiert:

1
Key focus areas for us at Canonical will be: 
2
     Building on our partnership work: well deepen our existing collaborations and onboarding a broader range of hardware vendors to bring Ubuntu to the next generation of RISC-V platforms. 
3
     Closing the product parity gap:  well ensure the additional Canonical portfolio, from cloud-native tools to IoT products runs as seamlessly on RISC-V. 
4
     Delivering Ubuntu 26.04 LTS with RVA23 as our unified, long-term supported baseline, providing a stable platform for vendors moving from labs to commercial production. 
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     Maintaining leadership in standards alignment and upstream enablement: well work to ensure new silicon capabilities are immediately accessible to the open-source community. 
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     Empowering the developer community: well continue to partner with SBC partners to make Ubuntu the go-to platform with an amazing out-of-the-box experience for RISC-V development.

Espressif: Vermeldung von Fehlern im ESP32-C5.

Der „FehlerTeufel“ macht auch vor Espressif Systems nicht halt. In einem vor wenigen Stunden veröffentlichten Beratung verkündigen die Chinesen die folgende Fehlerliste, die den vergleichsweise neuen ESP32-C5 betrifft:

1
     PSRAM Reset Hang  When ESP32-C5 series chips run ESP-IDF v5.5.1 with PSRAM enabled, CPU or digital reset operations may hang. This triggers a secondary RTC WDT reset. If the rollback feature (CONFIG_BOOTLOADER_APP_ROLLBACK_ENABLE, disabled by default) is enabled, this sequence may result in an OTA rollback. 
2
     AES and SHA Access to PSRAM  When ESP32-C5 chips run ESP-IDF v5.5.1, PSRAM data may be corrupted when AES or SHA hardware accesses buffers that are not aligned to a 16-byte boundary. 
3
     Sleep Coexistence Stability  When ESP32-C5 series chips run ESP-IDF v5.5.1 with ESP_WIFI_ENHANCED_LIGHT_SLEEP enabled, task watchdog timeouts may occur during Wi-Fi/BLE/IEEE 802.15.4 dual-mode or tri-mode coexistence, and the system may fail to recover after a CPU reset.

CNX-Software berichtet unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/02/28/esp32-c5-bug-advisory-identifies-and-fixes-psram-and-sleep-coexistence-issues/ detailliert über Mitigationsmaßnahmen. Im „Allgemeinen“ gilt allerdings, dass die Behebung dieses Problems keine neue Hardware voraussetzt – wer seine ESP_IDF-Version aktuell hält, wird über kurz oder lang mit einem Software-Workaround für diese Fehler versorgt werden.

Geehy G32M3101 – neuer Motor-Kontroll-Mikrocontroller

Für die Motorsteuerung spezialisierte Mikrocontroller sind per se keine wirklich neuen Produkte. Im Hause Geehy gibt es nun eine neue MCU, die – derzeit nur in Form eines YouTube-Videos angekündigt – durch sehr hohen Integrationsgrad zu beeindrucken sucht. Unter anderem gibt es einen am Chip integrierten LDO, der anscheinend aus der Motorspannung die für die MCU-Versorgung relevante Spannung zu generieren sucht.

Einige weitere relevante Screenshots des Videos finden sich dann im folgenden.



Bildquelle, alle: https://www.youtube.com/watch?v=OoIwgP_reNg

ESP_IDF-Komponente zur Verarbeitung von GPIO-Knöpfen.

Die Interaktion mit Tasten ist ein in der Praxis häufig unterschätzte Teil der Elektronik. Im Hause Espressif bietet man nun eine ESP_IDF-Komponente an, die auf diese Aufgabe spezialisiert ist.

Bildquelle: https://developer.espressif.com/blog/2026/02/component-introduction-button/

Zu den „sonstigen“ Leistungsdaten vermeldet man dann folgendes:

1
     Multiple Button Types: Support for GPIO buttons and ADC button matrices
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     Event Detection: Comprehensive event handling including press, release, long press, and repeat press
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     Debouncing: Built-in software debouncing to eliminate false triggers
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     Low Power Support: Optimized for battery-powered applications
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     Callback System: Easy-to-use callback mechanism for button events
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     Thread-Safe: Safe to use in multi-threaded applications
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     Rich Event Types: Supports 11 different button events including:
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     Button pressed, released, and press repeat
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     Single click, double click, and multiple click detection
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     Long press start, hold, and release events
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     Press repeat done and press end notifications

KERAFOL GFL3055 – neuer Gapfiller

Der Thermalmanagement-Spezialist KERAFOL – wir berichteten in der Vergangenheit immer wieder über die verschiedenen Produkte des Unternehmens – kündigte vor wenigen Tagen eine „neue“ Chemie an, die insbesondere für die Bedürfnisse von mit Topside-Kühlfähigkeit ausgestatteten Halbleitern optimiert ist. Spezifischerweise handelt es sich um einen „isolierenden Gapfiller“, der nach folgendem Schema mit stark verbesserten thermischen Eigenschaften aufwartet:

1
Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 5,5 W/mK sorgt die GFL 3055 für eine effektive
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Ableitung von Verlustwärme
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. . .
4
Dank der weichen Shore 00-Härte bleibt die GFL 3055 trotz hoher Füllung dauerhaft
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elastisch. Sie reduziert Spannungen, die durch Temperaturwechsel oder Vibrationen
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entstehen,

Semtech x Murata – Tanz um Abkündigungen

Wer eine Wefze als Lebensgefährtin hat, muss sich nicht über Konzerte wundern. Ähnliches gilt im Bereich der passiven Komponenten, wenn man auf Murata setzt – die Japaner haben die 2018 geltende MLCC-Krise verursacht, und scheinen daraus nichts gelernt zu haben. In einem vor wenigen Stunden an die Community verschickten Newsletter berichtet der LoRa-Standardisierer Semtech nach folgendem Schema über Probleme, die durch die Abkündigung passiver Komponenten aus dem Hause Murata verursacht wurden:

1
All SX1281/0 reference designs have been updated to replace GRM15 Murata ceramic capacitors (0402 size) with an equivalent device because GRM15 is not recommended for new design.

Lesestoff: zum Ende des Future Combat Air System

Das 2017 gestartete Kampfflugzeug-Projekt Future Combat Air System ist nach dem Ausstieg Westdeutschlands mehr oder weniger am Ende. Unter der URL https://carnegieendowment.org/europe/strategic-europe/2026/02/taking-the-pulse-can-european-defense-survive-the-death-of-fcas finden sich einige – Amerika-zentrische- Meinungen von Experten, die auf die „Zukunft der europäischen Rüstungsindustrie“ schielen.

Lesestoff, zur Zweiten – Verformung von PLA-Drucken mit heißem Wasser.

Die Nachbearbeitung von an sich fertigen 3-D-Drucken ist seit jeher ein Thema: Ob der vergleichsweise geringen Schmelztemperatur ist PLA in diesem Bereich immer interessant. Unter der URL https://3druck.com/diy/youtuber-verformt-3d-gedruckte-pla-teile-mit-heissem-wasser-55154089/ findet sich nun eine Zusammenfassung von Experimenten, die die „Umformung“ fertiger PLA-Drucker unter Nutzung eines Heißwasser-Bades zum Thema hatten.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Neue Funkmodule, computergenerierte Antennenlayouts uvam

Generative AI taugt nicht nur für Comics und Hausaufgaben, sondern lässt sich auch für Antennendesign einspannen. STMicroelectronics und Iridium kündigen neue Funkmodule an, während Nvidia seine ARM-Anteile verkauft. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir hier…

STMicroelectronics: preisgünstigeres Bluetoothmodul STM32WBA2

ST arbeitet seit einiger Zeit daran, die STM32-basierten Bluetooth- und sonstigen Funkmodule zu forcieren. Mit dem STM32WBA2 steht nun eine kostengünstigere Variante ante Portas, die vor Allem durch geringere Kosten beeindruckt. Als Rechenkern kommt ein mit 64 MHz getakteter Cortex-M33 zum Einsatz.

Bildquelle: https://www.st.com/resource/en/datasheet/stm32wba25ce.pdf

Im Bereich des Funkmoduls hebt STMicroelectronics die folgenden Attribute hervor:

1
    Highperformance radio delivering stable connectivity with +10dBm max output power 
2
    Supports Bluetooth® LE, Zigbee, and Thread for broad protocol compatibility 
3
    Programmable Tx power in 1 dB steps to precisely tune energy consumption and extend battery life 
4
    Flexible powercontrol leveraging ultra-low-power STM32 MCU architecture for longer battery life

Interessant ist, dass sich im Abschnitt zu den geringen Kosten nach folgendem Schema auch ein Hinweis auf die Optimierung des Layouts für zweilagige Platinen findet:

1
    512Kbytes of flash and 96Kbytes of RAM to support both your application and connectivity stacks 
2
    USBFS and Q-SPI with XiP and on-the-fly decryption for richer connectivity and memory expansion options 
3
    Compact package options: QFN48, QFN32, WCSP37 
4
    2layer PCB support to simplify layout and reduce BOM costs 
5
    Pin-to-pin compatibility with existing STM32WBA products for easy scaling and migration

Mit dem NUCLEO-WBA25CE1 steht ein Evaluationsboard im bekannten Format zur Verfügung. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung rechnen Distributoren – wie in der Abbildung gezeigt – mit Verfügbarkeit ab März.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/NUCLEO-WBA25CE1

Iridium 9604 – Satellitenfunk, LTE-M und GNSS in einem Modul

Iridium lanciert ebenfalls ein neues Funkmodul, das sich ganz dem Internet der Dinge verschrieben hat und ab Juni dieses Jahres allgemein verfügbar werden soll.

Bildquelle: https://www.iridium.com/9604

Interessant ist, dass sich die Iridium im Bereich des physischen Formfaktors an u-blox orientiert – spezifischerweise vermeldet man folgendes:

1
Compact u-blox SARA-R5 platform form factor (16 × 26 × 2.4 mm; ~400mm² footprint)
2
     Dual RF ports (Iridium + GNSS and LTE-M)
3
     Unified power architecture across all three subsystems
4
     One host interface instead of managing three separate modules

Ebenda findet sich auch die folgende Passage, die über die Flexibilität des Moduls informiert: Entwickler dürfen selbst entscheiden, wann welcher der beiden Transciever zum Einsatz kommt.

Bildquelle: https://www.iridium.com/9604

KI-generierte Antennendesigns

Hand auf’s Herz – die Generierung spassiger Comics über unbeliebte Mitarbeiter, Kolleginnen und Lebensgefährtinnen dürfte eine der häufigsten Aufgaben von generativer AI sein. Mit einem dedizierten Modell lassen sich indes auch Antennengeometrien mit mehr als passablen Ergebnissen berechnen – die in der Abbildung gezeigten Designs sind funktionsfähig und entstammen der unter der Bildquelle quelloffen verfügbaren Software.

Bildquelle: https://something.fromnothing.blog/posts/accidental-antennas/

Geradezu dystopisch klingt dann die Prognose des Autors, der sich von den errechneten Antennendesigns positiv überrascht zeigt:

1
Im not trying to say antenna designers are out of a job now. But what I would like to understand is: if we get designs out of tools like this that work, but cant really be comprehended by humans do we need to understand why they work? Especially if the design was done to meet specific requirements, and it meets them.

Arduino Matter Discovery Bundle angekündigt

Arduino setzt nicht nur auf Edge AI, sondern hat auch die Realisierung diverser Matter-Peripheriegeräte als wachsendes Marktsegment avisiert. Um das Prototyping zu erleichtern, steht nun ein – explizit auch für den Ausbildungsbereich optimiertes – Starter Kit auf Basis des Nano Matter (Silicon Labs MGM240S) zur Verfügung.

Bildquelle: https://store-usa.arduino.cc/products/matter-discovery-bundle

Über den Lieferumfang vermeldet man folgendes:

1
Nano Matter with headers: tiny form factor, easy setup, so much potential! 
2
     Nano Connector Carrier with QWIIC connector: the plug-and-play gamechanger for seamless expansion.  
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     3 Modulino nodes: Latch Relay, Distance, Thermo.

Im Rahmen der Ankündigung findet sich außerdem noch ein Verweis auf ein aus sieben Teilen bestehendes Vorlesungsskript, das die Nutzung im Ausbildungsbereich erleichtern soll.

Teledyne Lepton XDS – ITAR-Freies Thermo- und RGB-Kameramodul

Teledyne bietet ein neues Kameramodul an, das einen mit 160×120 Pixeln auflösenden Thermosensor und ein 5MP-RGB-Kameramodul kombiniert.

Bildquelle: https://oem.flir.com/products/lepton-xds/?model=500-1395-00&vertical=microcam&segment=oem

Neben der ITAR-Freiheit des Moduls betont man im Rahmen der Ankündigung ein neues Dateiformat:

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Prism ISP includes Teledyne FLIRs patented MSX® technology, which overlays visibleedge detail onto thermal imagery for enhanced realtime clarity. Thermographic tools include regions of interest (ROI), spot meters, isotherms, adjustable color palettes, and additional measurement overlays. VividIR, Teledyne FLIR OEMs patented imageprocessing technique, delivers superior thermal sharpness and detail typically associated with more expensive QVGA sensors. 
2

3
For the first time, Lepton XDS also supports saving images in advanced radiometric JPEG (RJPG) format, ensuring seamless compatibility with the broader software ecosystem, including FLIR Thermal Studio for postprocessing and report generation.

Nvidia: mehr Intel, kein ARM

Vor vielen Jahren – der Autor befasste sich damals vor Allem mit Mobilcomputertechnik – bot Nvidia mit der Tegra-Serie (siehe beispielsweise https://androidmag.de/news/technik-news/lte-fahiger-tegra-4-chip-vorgestellt/) ARM-SoCs an. Mittlerweile ist diese Produktpalette nicht mehr Teil des Portfolios, ARM-Aktien hielt man indes trotzdem.
Unter https://www.thestreet.com/investing/nvidia-buys-3-billion-in-under-the-radar-tech-stocks-exits-arm findet sich nun ein Bericht, der über Nvidias Verkauf von ebendiesen berichtet – der ARM-Anteil ist nun Null. Andererseits kauft man weitere Intel-Aktien zu, was eventuell als Beginn einer Fertigungszusammenarbeit (Stichwort made in USA) zu werten ist.

ic-haus ab Sofort bei Mouser vertreten

Im Hause ic-haus hatte man bisher nicht sonderlich viel Präsenz bei Katalogdistributoren. Vor wenigen Stunden kündigte man an, fortan bei Mouser gelistet zu sein:

Bildquelle: https://www.mouser.de/manufacturer/ic-haus/

PocketBeagle 2 Industrial – 1GB RAM, eMMC und erweiterter Temperaturbereich

Der PocketBeagle 2 bekommt eine neue Variante, die erstens den Arbeitsspeicher erweitert und zweitens Komponenten mit industriellem Temperaturbereich verwendet. Vom Formfaktor her ist das Gerät indes mit seinem Vorgänger identisch.

Bildquelle: https://www.beagleboard.org/boards/pocketbeagle-2-industrial

Zu beachten ist, dass die neue Variante preislich teurer ist – der Haus-Distributor DigiKey ruft zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung einen Preis von 50 US-Dollar auf.

Hannover Messe mit Rüstungsbereich

Im Rahmen einer Pressemeldung der Viscom SE findet sich die folgende Passage, die auf eine Themenerweiterung im Bereich der Hannover Messe hinweist:

1
Die Viscom SE ist vom 20.  24. April 2026
2
auf der Hannover Messe in Halle 26, Stand E98/17 vertreten. Der
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Messeauftritt erfolgt im Rahmen der Defense Production Area, einem neuen,
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zukunftsweisenden Gemeinschaftsstand zur Stärkung der europäischen
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Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.
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Die Defense Production Area richtet den Fokus auf Zulieferer sowie
7
Unternehmen der Produktionstechnologie, die innovative Lösungen für
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Verteidigung, Sicherheit und Resilienz entwickeln. In Kooperation mit der
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DSEI Germany entsteht eine Plattform, die zeigt, wie moderne Technologien
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den hohen Anforderungen sicherheitspolitischer und regulierter
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Produktionsumgebungen gerecht werden.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

800 MHz-RP2350, Unterwasser-Sondierdrohnen, Audioforensik und Lieferzeiterhöhungen

EBV Elektronik berichtet von steigenden Lieferzeiten im Mikrocontrollermarkt, während eine Adapterplatine die Verwendung von Raspberry Pi-Kameras am Arduino Uno Q ermöglichen soll. Das LLNL sucht derweil nach Hilfe bei der Wartung des Antennensimulators NEC.

Raspberry Pi – RP2350 auf mehr als 800 MHz übertaktet

Dass die Raspberry Pi-Mikrocontroller oft erhebliche Taktreserven mitbringen, zeigte sich unter Anderem in der “Nachqualifizierung” des RP2040. Beim zweikernigen RP2350 dürfte eine ähnliche Anpassung vorstellbar sein, erreichte der Kern in Tests bei PiMoroni doch Taktraten von mehr als 800 MHz.

Bildquelle: https://learn.pimoroni.com/article/overclocking-the-pico-2

Relevanter als die Experimente mit massiven Kühlkörpern war die Feststellung, dass der RP2350 selbst mit nahe am Auslieferungszustand liegenden Betriebsparametern zu massiv höheren Taktraten befähigt ist.

Bildquelle: https://learn.pimoroni.com/article/overclocking-the-pico-2

Zu guter Letzt findet sich noch ein Hinweis darauf, dass die RISC-V-Kerne ihren ARM-basierten Kollegen in manchen Betriebszuständen überlegen sind:

1
I found that CoreMark actually gave a slightly higher performance per MHz using the RISC-V cores - just under 5% faster. So if you have an integer-only use for the RP2350 it is definitely worth checking if the RISC-V cores might give better performance!

IQL Camera Bridge – Raspberry Pi-Kamera für den Arduino Uno Q

Der Arduino Uno Q bietet sich ob seiner hohen Rechenleistung für verschiedene Aufgaben im Bereich Computer Vision an. Problematisch war bisher, dass es für die Platine keinen Adapter gab, der die Verbindung mit den weit verbreiteten Raspberry Pi-Kameras ermöglicht.
Im Hause IQL lanciert man nun ein Crowdfunding-Projekt, das wie in der Abbildung gezeigt die Lösung dieses Problems zum Ziel hat.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/image-quality-labs/iql-camera-bridge-for-arduino-uno-q

Edge Impulse x Arduino – Plan für Arduino Uno Q-Giveaway

Wer noch keinen Arduino Uno Q besitzt, aber eine Projektidee für eine AI-getriebene Applikation mit sich trägt, könnte von Qualcomm bald mit einem kostenlosen Board beschenkt werden. Am offiziellen Instagramkanal der Arduino erschien vor wenigen Stunden die hier gezeigte Ankündigung, die auf den baldigen Start eines diesbezüglichen Wettbewerbs hinweist.

Bildquelle: https://www.instagram.com/arduino.cc/p/DVGeoDEjqkG/?hl=hu

CircuitPython 10.1.3 behebt I2C-Fehler auf ESP32

Im Hause Adafruit mag man es mit der Qualitätssicherung halten, wie man es da will. Nun erschien jedenfalls eine weitere Version des hauseigenen Python-Interpreters, die neben einer aufgrund eines Tagging-Fehlers zwei Mal inkrementierten Versionsnummer eine Fehleerbehebung im I2C-Modul des ESP32 vornimmt:

1
(The 10.1.2 release was discarded due to incorrect tagging.)
2
Highlights of this release
3
     Adafruit MagTag: auto-detect different versions of e-ink display on 2025 MagTag. 
4
     Espressif: fix board I2C object deinit(). Fixes crash with Adafruit Qualia library. 
5
--- via https://blog.adafruit.com/2026/02/20/circuitpython-10-1-3-released/

Lawrence Livermore National Laboratory sucht Hilfe für die Pflege des NEC-Antennensimulators

Der vom LLNL entwickelte Antennensimulator NEC hat sich nicht nur im Amateurfunkbereich erheblicher Beliebtheit erfreut. Leider stagniert die Entwicklung seit einiger Zeit.
Unter der URL https://softwarelicensing.llnl.gov/product/nec-v50 finden sich nun die folgenden Passagen, die erstens auf Probleme mit Windows 11 und zweitens auf die Suche nach einem Distributor bzw Weiter-Pfleger hinweisen:

1
 Note: NEC5 is no longer being maintained or supported.  Windows 10 is the last version of Windows in which the NEC5 GUI can run.  The GUI is not compatible with Windows 11.
2
. . .
3
LLNL continues to seek qualified distributors who are interested in maintaining and supporting NEC. Companies interested in commercializing NEC can contact softwarelicensing@llnl.gov.

Erschwert werden dürfte die Sache dadurch, dass der Code sehr wahrscheinlcih unter ITAR-Regulationen fällt. Die unter https://groups.io/g/antenna-research/topic/100265497 bereitstehende Diskussion ist in diesem Zusammenhang höchst relevant.

RF & Microwave Toolbox für Android bekommt neuen Leistungskonverter

Faust Nijhuis bietet mit seinem RF-Rechner für Android ein durchaus nützliches Werkzeug an, das häufige Berechnungen im Funkbereich durch vorgegebene Formulare zu vereinfachen sucht.
Der im RF-Bereich sehr bekannte Ralf Fanz berichtet auf seinem Linkedin-Kanal nun nach folgendem Schema über einen neuen Leistungskonverter, der im EMV-Bereich häufige Einheiten verarbeitet:

Bildquelle: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7430125878321451009/

EBV Elektronik – Preis- und Lieferzeiterhöhungen auch im Mikrocontrollerbereich

Dass die Gefechte um Nexperia und der AI-Boom die Lieferzeiten im Bereich Discretes und Speicherchips nach oben treiben, ist logisch und erwartbar. Im vor wenigen Tagen versendeten EBV-Markttiefenbericht sticht allerdings auch die Seite zu Mikrocontrollern hervor, die – wie in der Abbildung gezeigt – über Verknappungen und Preissteigerungen in Sachen MCU berichtet.

Bildquelle: https://tk-gm.com/Newsletter/EBV/2026_Commercial/02/Commercial_Newsletter_Feb_2026.pdf? via https://www.instagram.com/tam.hanna/p/DVDTJG2Dfti/

Cyberagentur – Experimente zur Aufnahmeort-Lokalisierung aus Audiodateien

Wer ein Audiotape abhört, geht normalerweise nicht davon aus, auf “Metaebene” weitere Informationen über den Aufnahmeort zu erhalten. Die Cyberagentur hatte vor einiger Zeit zu Einreichungen für ein Projekt aufgefordert, das die Evaluation ebendieser Möglichkeiten zum Ziel hatte.
Nun gibt es zwei Forschungsprojekte, die nach folgendem Schema mehr Daten aus Audiodateien zu extrahieren suchen:

1
Das Projekt AnFAng  Angewandte Forschung für Audioforensische Untersuchungen wird von der marinom GmbH als Auftragnehmer mit der Hochschule Bremen (Institut für Wasserschall, Sonartechnik und Signaltheorie) als Unterauftragnehmer umgesetzt. Ihr Ansatz ist die Entwicklung eines Systems zur nahezu echtzeitfähigen Analyse von Audiosignalen. Ermittlungsbehörden sollen mit Hilfe des entwickelten Systems akustische Hinweise und Metadaten ableiten können, um über den reinen Sprachinhalt hinaus Informationen zum Aufenthaltsort der anrufenden Person zu gewinnen. Ein zentrales Anwendungsszenario ist der Notruf, ergänzt um Fragestellungen der Terrorabwehr und der äußeren Sicherheit. Mithilfe des robotischen Agenten RAFA (Robotic Agent for Field Acoustics) wird ein hochauflösender Referenzdatensatz durch detaillierte Raumvermessungen erzeugt. Analysiert wird unter anderem der Signalzustand vor der Anwendung gängiger Filter wie Rauschunterdrückung, um belastbare raumakustische Charakterisierungen zu identifizieren, mit denen sich auch unter schlechten Bedingungen Aussagen über Geometrie und Beschaffenheit des Aufenthaltsraums treffen lassen, und die auch einer späteren gerichtlichen Überprüfung standhalten.
2
Das Projekt SAFIRA  Sound & Audio Forensic Investigation and Research Activity wird von der Binaurics Audio GmbH als Auftragnehmer realisiert. Unterauftragnehmer sind die Ferncast GmbH sowie das Institut für Kommunikationssysteme der RWTH Aachen. Als assoziierter Partner bringt Dr. Patrick Naylor vom Imperial College London internationale Expertise ein. SAFIRA zielt darauf ab, robuste forensische Methoden zur Charakterisierung und Identifikation von Aufzeichnungsorten selbst unter widrigen Bedingungen zu entwickeln, etwa bei stark verrauschten, komprimierten oder nur eingeschränkt referenzierbaren Audiodaten. Kern des Ansatzes ist die Erzeugung eines dynamisch erweiterbaren akustischen Fingerabdrucks auf Basis raumakustischer Parameter. Dieser soll auch zeitliche Verläufe abbilden und perspektivisch ein Geotagging spezifischer Standorte ermöglichen. Grundlage bildet eine Audio-Forensik-Datenbank aus Aufnahmen realer Situationen an vielen verschiedenen Orten, von Messengern und Social-Media-Diensten. Untersucht wird ein hybrider Ansatz aus klassischer Signalverarbeitung und ML-basierten Strategien, ergänzt um Simulationswerkzeuge zur auditiven und automatisierten Ergebnisüberprüfung. Zuverlässigkeits- und Vertrauensmaße sowie die Möglichkeit manueller Eingriffe sind integraler Bestandteil, um den Anforderungen realer forensischer Praxis gerecht zu werden.

Interessant ist außerdem, dass sich die Cyberagentur der Fehlschlagsrisiken durchaus bekannt sind – wer dies von vornherein einkalkuliert, kann potentiell disruptive Forschung leichter durchbringen:

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Mit AuFo betreten wir bewusst wissenschaftliches Neuland. Ob und in welchem Umfang sich Aufnahmeorte aus Audiodaten geringer Qualität rekonstruieren lassen, ist derzeit offen. Genau darin liegt aber das disruptive Potenzial dieses Programms,

LoongArch: Verbesserungen in Linux 7.0 ante Portas

In China arbeitet man pausenlos daran, die hauseigene LoongArch-CPU voranzubringen. Phoronix berichtet unter der URL https://www.phoronix.com/news/Linux-7.0-LoongArch nun nach folgendem Schema über Erweiterungen im Kernelsupport:

1
- Select HAVE_CMPXCHG_{LOCAL,DOUBLE} 
2
- Add 128-bit atomic cmpxchg support 
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- Add HOTPLUG_SMT implementation 
4
- Wire up memfd_secret system call 
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- Fix boot errors and unwind errors for KASAN 
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- Use BPF prog pack allocator and add BPF arena support 
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- Update dts files to add nand controllers 
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- Some bug fixes and other small changes

Lesestoff: von der Zulässigkeit, Kunden in Webshops zur Konten-Anlegung zu zwingen

Wer einen Webshop besucht, wird oft zum Anlegen eines Kontos genötigt. Unter https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentnorth-macedonia-cpc-issues-fines-in-food-retail-sector-cartel-decision-in-insurance-market-5238779?e=0c4ed9dfa1 findet sich nun eine durchaus lesenswerte Zusammenfassung dazu, wie die ungarische Wettbewerbsbehörde diese Thematik sieht – in anderen EU-Ländern dürfte man ähnlich vorgehen…

Lesestoff, zur Zweiten: vom Design von versenkbaren Sensoren

Wer einen Sensor versenkt, kann wertvolle Messdaten einsammeln. Das als Bildquelle angegebene Instructable bietet dazu lesenswerte Gedanken und eine nach Ansicht des Autors neuartige Bauweise.

Bildquelle: https://www.instructables.com/Sensea-DIY-Underwater-Explorer-With-Raspberry-Pi-C/

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

ESP32-P4 ganz groß, Android 17 und GaN Systems-Abkündigungen

Wer Bauteile von GaN Systems einsetzt, muss aufgrund von Umstellungen bei TSMC umdenken. Eine neue Version von CircuitPython und ein Evaluationsboard von Olimex helfen derweil dabei, die Stärken des ESP32-P4 optimal zu nutzen. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

CircuitPython 10.1.0 Release Candidate 1 mit Erweiterungen für ESP32

Espressifs Mikrocontroller haben sich nicht nur im Rust-Bereich als Quasistandard etabliert, sondern sind auch in der Welt des Embedded Python kaum wegzudenken. Eine vor wenigen Stunden versendete E-Mail kündigt eine neue Variante von Limor Frieds Pythonruntime an.
Spezifischerweise vermeldet man die folgenden Verbesserungen, die insbesondere für Nutzer der ESP32-Plattformen hilfreich sein dürften:

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Notable changes in 10.1.0 from 10.0.x
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    Add mipidsi module to support MIPI DSI displays. Currently enabled for ESP32-P4.
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    Fix problems with presenting user-mounted SD cards over USB.
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    Update Espressif ESP-IDF to v5.5.1 and support ESP32-C61.
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    Fix long-standing Thonny disconnect issues.
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    Add hashlib.new("sha256").
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    Add bitmaptools.replace_color().

Olimex: mit ESP32-P4 auf Raspberry Pi-Jagd

Im Rahmen der Ankündigung des ESP32-P4 betonte Espressif vor allem die immense Grafikleistung. Dass man dem offiziellen Evaluationsboard einen für den Embeddedbereich geradezu gigantischen Bildschirm beilegt, unterstrich dies weiter.
Olimex lanciert nun eine auf dem P4 basierende Platine, die – wie in der Abbildung gezeigt – von den Interfacemöglichkeiten her an ältere Raspberry Pis erinnert.

Bildquelle: https://www.olimex.com/Products/IoT/ESP32-P4/ESP32-P4-PC/open-source-hardware

Zu den sonstigen, für ein normales Evaluationsboard unüblich umfangreichen Interfacemöglichkeiten vermeldet man folgendes:

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     Ethernet 10/100 MACPHY and connector with POE option via extension 
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     Camera CSI interface 
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     LCD Display DSI interface 
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     HDMI converter and output 
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     Audio output 3.5mm jack 
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     LiPo battery charger and step up

Ultralytics YOLO26 aktualisiert, Beispiel zur Nutzung am Raspberry Pi verfügbar

Objekterkennung – eine der wichtigsten Aufgaben im Bereich Machine Vision – ist seit jeher eng mit der YOLO-Modellfamilie verbunden. Vor wenigen Tagen gab es hier, wie in der Abbildung gezeigt, eine Aktualisierung.

Bildquelle: https://platform.ultralytics.com/ultralytics/yolo26

Im Hause Raspberry Pi nahm man dieses Update als Anlass, um unter https://www.raspberrypi.com/news/object-detection-with-ultralytics-yolo26-on-raspberry-pi/ die Fähigkeit der hauseigenen Prozessrechner zu betonen – interessanterweise steht der vollständige Artikel nur zahlenden Abonnenten des Magazins zur Verfügung.

Nuvoton auf Spuren des PicKit und der intelligenten Beleuchtung

Frühe Revisionen des PICkit brachten die Möglichkeit mit, als Logikanalysator verwendet zu werden. Im Rahmen einer Vorankündigung zur EmbeddedWorld vermeldete Nuvoton, bald eine ähnliche Funktion in den hauseigenen Programmiergeräten anbieten zu wollen:

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A primary highlight for the embedded community is the NuDeveloper Ecosystem, a fully integrated toolchain intended to streamline the development cycle. Technical displays will feature NuCodeGen, a VSCode-based tool trained on Nuvotons Technical Reference Manuals (TRM) and BSP APIs to generate AI-powered code. To assist UI/UX engineers, NuTool-LCDView provides PC-based, hardware-free simulation of segment LCD components. For hardware debugging, the Nu-Link3-Pro provides an all-in-one solution for programming, debugging, bridge, and logic analysis. Nu-Link3-Pro is the industrys first programmer with a built-in logic analyzer (LA). It features a compact, lightweight design that makes it easy to carry and ideal for development anytime, anywhere. The Nu-Link-Gang programmer supports concurrent 4-site offline programming for mass production.

Interessant sind außerdem die Intentionen, fortan engere Integration in die von Windows 11 zur Verfügung gestellten Smart Light-APIs anzustreben:

1
 For Gaming Lighting Solutions, Nuvotons exclusive LED Light Strip Interface (LLSI) hardware will be featured. Unlike traditional software-mapped solutions, LLSI uses dedicated hardware to decode color data directly, supporting complex ARGB synchronization for gaming peripherals and full integration with Windows 11 Dynamic Lighting.

Android 17 als Beta verfügbar

Android ist nicht nur in Form von Emteria, sondern auch als Betriebssystem für Companion-Applikationen im Allgemeinen von wichtiger Priorität. Google kündigte nun, wie in der Abbildun gezeigt, eine Beta der Nachfolgeversion an.

Bildquelle: https://developer.android.com/about/versions/17

Neben Erweiterungen im Bereich geräteübergreifender Funktionalität (Stichwort Handoff von Tablet an Smartphone) gibt es Einschränkungen im Bereich IPC über LocalHost:

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Localhost protections
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To improve platform security and user privacy, Android 17 introduces a new install-time permission, USE_LOOPBACK_INTERFACE. This change restricts cross-app and cross-profile communication over the loopback interface (for example, 127.0.0.1 or ::1), which was previously implicitly allowed with the INTERNET permission.

Weitere Informationen finden sich – wie immer – in den diversen zur Verfügung gestellten Entwicklerdokumentationen.

Preiswerter 3D-Scanner auf Basis von Sensor Fusion

Die von STMicroelectronics angebotenen VL53L5CX-Sensoren sind – wie in der Abbildung gezeigt – nicht sonderlich teuer. Problematisch ist lediglich, dass sie analog zum Microsoft Kinect “nur” ein zweidimensionales Tiefenabbild liefern.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/VL53L5CX

Auf GitHub findet sich nun ein Projekt, das unter Verwendung einer BNO085-IMU eine dreidimensionale Abbildung der Umgebung zu “ertrotzen” sucht. Weitere Informationen finden sich unter der URL https://github.com/ferrolho/VL53L5CX-BNO08X-viewer – Ähmnichkeiten zu verschiedenen Beispielprogrammen des Kinect-SDKs sind natürlich rein zufällig…

ProfiNet – Version 2 der Module Type Package-Spezifikation erschienen

In der Welt der Feldbusse gibt es – siehe https://profinews.com/2026/02/pi-publishes-mtp-specification-2-0/ – eine neue Version der MTP-Spezifikation zu begrüßen. Die wichtigsten Änderungen hebt man folgendermaßen hervor:

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MTP 2.0 implements key enhancements and improvements over previous versions. These include further optimized interoperability between the plant level and control systems, functional enhancements, and a clear focus on future requirements of the process industry. Thanks to consistent further development, MTP 2.0 can be used across a wide range of industries, from the chemical and pharmaceutical industries to food & beverage and other industrial sectors.

Infineon: Abkündigung der von GaN Systems übernommenen Produktpalette

Im Hause Infineon kaufte man 2023 GaN Systems zu, um im Automobilbereich auch diesbezügliche Transistoren anbieten zu können. Der in Sachen GaN immer gut informierte Ralf Higgelke berichtet unter https://www.linkedin.com/pulse/ralfs-gan-sic-news-february-19-2026-ralf-higgelke-svfzf/ nun darüber, dass die TSMC-Entscheidung, aus dem GaN-Bereich auszusteigen, für Abkündigungen sorgt:

1
TSMC exiting GaN foundry for GaN Systems means we cannot continue these parts. This means we need to address automotive customers with our in-house 650V, so there will be a flavor of technology with the know-how from GaN Systems, Dr. Johannes Schoiswohl, senior vice president and business line manager for GaN at Infineon.
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The TSMC 650V and 80V GaN-on-silicon process is being licensed to GlobalFoundries to provide customers with a continued source of devices. However, for automotive, this would entail significant re-qualification of the parts on the new process, which can take many months. The process port is expected to be completed later in 2026 at the GF fab in Burlington, Vermont, to provide a sovereign US supply of chips.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Raspberry Pi-Antennenzertifikation, Deregulation im Automotivebereich und FETs als PH-Sensor

Würth zeigt neue Varianten zur Installation elektromechanischer Komponenten per Pick and Place-Maschine. Ramadan und chinesisches Neujahrsfest halten die Branche im Griff, während das KiCad-Team AppImages für Linux ausliefert. Verschiedene Interviews liefern Hintergrundinformationen aus der Branche – was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Trump: Deregulation im Automotivebereich

Man mag von Präsident Trumps „internationaler Kanonenbootpolitik“ halten, was immer man da will. Insbesondere für Kleinbetriebe im Elektronik- und Maschinenbaubereich hält der Präsident sein Versprechen.
Unter der URL https://www.epa.gov/newsreleases/president-trump-and-administrator-zeldin-deliver-single-largest-deregulatory-action-us findet sich die Ankündigung einer massiven Debürokratisierung, die mit verschiedensten komplexitätsgenerierenden Systemen wie der Start-Stopp-Automatik aufräumt:

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This action will result in an average cost savings of over $2,400 per vehicle. By lowering vehicle and regulatory compliance costs, EPA is improving affordability and expanding consumer choice and ultimately advancing the American Dream by making it easier to reach jobs, grow small businesses, and participate fully in the transportation and logistics systems that power the U.S. economy.

Auch wenn dies für das durchschnittliche europäische Unternehmen wenig direkte Konsequenz hat, zeigt es, dass – politischer Wille vorausgesetzt – eine Verbesserung der Arbeitsumstände für Ingenieure und Ingenieurbetriebe in westlichen Demokratien machbar ist.

Würth: Neue Spielarten für das Pick and Place-Ausliefern mechanischer Komponenten.

Die Kämpfe mit der Installation von Steckverbindern und Co. sind Legion. Im Hause Würth bietet man verschiedenste Spacer an, die bisher mit einer kleinen Stickerfolie Pick and Place-freundlich gemacht wurden. Nun lanciert man zwei neue Varianten, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentieren.

Bildquelle: Würth

Besonders interessant ist aus Sicht des News-Autors die Variante RX, die ohne Schutzfilm auskommt. Ursache für ihre Anbietung ist die Entwicklung neuartiger Pick and Place-Nozzles, die angeblich auch mit den löchrigen Elementen direkt zurecht kommen:

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There are also innovations in SMT assembly aids. Where previously only a single assembly aid in the form of a polyimide film with tab (designation R) was available, two additional variants  RR and RX  have now been added. The circular version RR is designed to meet a specific requirement. In this case, the tab used to facilitate removal of the film is omitted in situations where optical inspection of small components in the surrounding area could be impaired.
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The RX option represents a different approach for mass production at Würth Elektronik. The SMT spacers RX, designed for large quantities, are supplied without film: Special nozzles on pick-and-place machines can pick up this SMT spacer variant without difficulty and place it precisely on the printed circuit board. Waste and the time-consuming removal of film are eliminated.

Neutrino SX8 – ISR 50-1000 – neue Infrarotkamera mit kontinuierlicher Zoomlinse

Im Hause Teledyne FLIR steht eine neue Infrarotkamera zur Verfügung, die dank ihrer kontinuierlichen Zoom-Linse und den integrierten AI-Beschleunigern für die automatische Auswertung, beispielsweise in UAVs, geeignet ist.

Bildquelle: https://oem.flir.com/products/neutrino-ground-isr-series/?model=425-1601140-C805&

Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man folgendes:

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     HOT MWIR with factory integrated 501000 mm CZ lens 
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     Industry-standard AgileCore imaging electronics 
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     Prism AI ready, enabling advanced perception 
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     Vehicle DRI ranges: 34 km / 23.5 km / 20 km 
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     Long life FL100 cooler with >27,000 hour MTTF and a two year warranty 
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     NDAA Compliant & ITAR free

Raspberry Pi: Antennen-Zertifikationsprogramm für Compute Module beginnt.

Die Compute Module-Varianten des Raspberry Pi bringen keine PCB-Antenne mit, um die Integration im Gehäuse zu vereinfachen. Problematisch ist, dass jedes Land in dieser Situation andere Anforderungen an die Zertifikation des Systems stellt – die aus einem (lesenswerten) Whitepaper der Raspberry Pi entnommenen
Informationen bieten grundlegende Informationen zur Thematik.


Bildquelle, beide: https://www.raspberrypi.com/news/certifying-third-party-antennas-for-use-with-raspberry-pi-compute-modules/

Nun steht ein neues Zertifikationsprogramm ante Portas, das Integratoren des Raspberry Pi Compute Modules bei der Compliance helfen soll. Die offizielle Ankündigung liest sich folgendermaßen – zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung gibt es noch keine Informationen darüber, mit welchen Kosten ein Integrator zu rechnen hat:

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Should you need further assistance with integrating an alternative antenna —  either during the product design process or after launch  our in-house Global Market Access (GMA) team is fully equipped to handle any additional tests, documentation submissions, or approvals on your behalf. Contact gma@raspberrypi.com with your product requirements, including the proposed antenna options and a list of your target markets (including any not listed above).
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The GMA team will review your antenna specifications and advise whether compliance with the relevant market regulations is possible. Once confirmed, the team will update the existing approvals or obtain new ones to include the new antenna, carrying out any additional testing as required.

Fraunhofer: PH-Messung mit ionensensitiven Feldeffekttransistoren

Im Hause Fraunhofer hat man einen Durchbruch im Bereich der PH-Messungen erreicht – spezifischerweise ist es nicht mehr erforderlich, die (für verschiedenste Probleme sorgenden) Elektroden einzusetzen. Als Alternative kommt eine Form des Feldeffekttransistors zum Einsatz, die das Fraunhofer Institut folgendermaßen beschreibt:

1
In der neuen Technologie zur pH-Messung des Fraunhofer IPMS wird anstelle der empfindlichen Referenzelektrode ein zweiter ISFET zusammen mit einem klassischen pH-ISFET eingesetzt. Dieser Referenz-ISFET zeigt eine signifikant kleinere pH-Steilheit, von beispielsweise 20 mV/pH, verglichen mit den üblichen 59 mV/pH bei 25°C, gemäß der Nernstschen Gleichung.
2
Die ISFETs sind mit dünnen Schichten aus Niobpentoxid (NbO) oder Tantalpentoxid (TaO) beschichtet. Diese Materialien verleihen den Sensoren hohe Stabilität, einfache Handhabung und gute Lagerfähigkeit. Die beiden ISFETs werden gemeinsam über eine Hilfselektrode betrieben, sodass aus den gemessenen elektrischen Signalen der pH-Wert zuverlässig berechnet werden kann.
3
»Leider stammt dieses Konzept des ISFET-REFET nicht von uns, sondern wurde bereits in den 1980er Jahren von Professor Piet Bergveld, dem Erfinder des ISFET, und seinen Kollegen entwickelt«, erklärt Hild. »Bisher fand das Konzept aber keinen Weg in die kommerzielle Nutzung.« Mit den neuen Bauelementen soll sich das ändern: Die pH-Messung ist zunächst im Bereich von etwa pH 4 bis pH 8 möglich, was für viele Anwendungen in Biologie, Medizin, Landwirtschaft und Umwelt den typischen Messanforderungen entspricht.


Bildquelle, beide: https://www.ipms.fraunhofer.de/de/press-media/press/2026/Mobile-pH-Messungen.html.

Zur Verfügbarkeit findet sich ebenda die folgende Aussage:

1
Aktuell benötigt die Lösung noch zwei 5 × 5 mm² große Chips, die eine gute Benetzung gewährleisten. Auf Kundenwunsch können diese jedoch verkleinert werden. Künftig ist geplant beide Chips auf einen einzigen Chip derselben Größe mit integrierter Temperaturmessung zu reduzieren.
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. . .
3
»Obwohl noch viel Arbeit vor uns liegt, freuen wir uns, bereits Test-Kits anbieten zu können und diese dem Fachpublikum auf der Analytica 2026 (Halle 3, Stand 312) zu präsentieren«, sagt Hild abschließend. Individuelle Termine auf der Messe können vorab über die Webseite des Fraunhofer IPMS vereinbart werden.

Kicad: Linux-Version nun als AppImage-Datei verfügbar.

Das AppImage-Containerformat erlaubt Anbietern von Linuxapplikationen, die diversen Bibliotheken und sonstigen Unterstützungsdateien „direkt“ mit der Binärdatei zu verpacken.
Das von Open Source-Projekten wie OpenSCAD seit langer Zeit unterstützte Format wird von Kicad nun – wie in der Abbildung gezeigt – ebenfalls angeboten.

Bildquelle: https://downloads.kicad.org/kicad/

Nexperia: Einstweilige Verfügung bestätigt Entscheidungen des niederländischen Handelsgerichts

Nachdem die chinesische Wingtech den Druck auf die niederländische Regierung reduziert hat, erweist sich diese – ein Schelm, wer es erwartet hätte – als undankbar. Unter der URL https://www.rechtspraak.nl/organisatie-en-contact/organisatie/gerechtshoven/gerechtshof-amsterdam/nieuws/uitspraak-nexperia-ondernemingskamer findet sich nun eine Information, die nach folgendem Schema auf die „Aufrechterhaltung“ der Maßnahmen gegen Wingtech hinweist:

1
Die Unternehmenskammer des Amsterdamer Berufungsgerichts ordnete heute eine Untersuchung der Geschäftspolitik und des Geschäftsbetriebs der Nexperia Holding BV und der Nexperia BV (Nexperia) an. Die Unternehmenskammer bestätigte die einstweiligen Verfügungen. Der Geschäftsführer bleibt weiterhin suspendiert. Die Bestellung eines Interimsdirektors bei Nexperia und die Übertragung der Anteile an Nexperia bleiben in Kraft.
2
Die Handelskammer gewährte Nexperia im Oktober 2025 sofortige Rechtshilfe. In ihrem heutigen Urteil stellt sie fest, dass triftige Gründe bestehen, an der soliden Geschäftspolitik und -führung von Nexperia zu zweifeln, und ordnet eine Untersuchung an.

Go 1.26 verfügbar.

Aufgrund des konservativen Wutanfalls gegen die Inklusion von Rust im Linux-Kernel gilt, dass andere C-Alternativen unberechtigterweise aus dem Fokus der Aufmerksamkeit gefallen sind.
Im Hause Go stellt die Version 1.26 der Programmiersprache zur Verfügung, die nach folgendem Schema eine „Erhöhung der Kompaktheit“ von Go-Code ermöglicht:

1
A simple example of this change means that code such as this:
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x := int64(300)
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ptr := &x
4
Can be simplified to:
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ptr := new(int64(300))

Im Hintergrund gibt es außerdem Performancesteigerungen:

1
Performance improvements
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The previously experimental Green Tea garbage collector is now enabled by default.
3
The baseline cgo overhead has been reduced by approximately 30%.
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The compiler can now allocate the backing store for slices on the stack in more situations, which improves performance.

Wer weitere Informationen zur Thematik begehrt, findet diese – wie immer – im unter der URL https://go.dev/blog/go1.26 bereitstehenden Changelog.

Lockheed Martin: Parasitäre Drohne mit Selbstenergieversorgung

Versuche, in denen eine Drohne – beispielsweise an einem Zug – andockt, um sich transportieren zu lassen, wurden in der Vergangenheit immer wieder durchgeführt. Mit dem LampreyMMAUV lanciert Lockheed Martin nun ein ähnliches System für den Unterwassereinsatz.
Spezifischerweise gilt, dass sich die Drohne unten an einem „Schiff oder Boot“ andocken kann, und danach über eine Art RAT Energie erzeugt.

Bildquelle: https://www.lockheedmartin.com/en-us/products/mmauv.html

Zu beachten ist, dass es sich dabei um eine vergleichsweise große Drohne handelt – Lockheed Martin vermeldet in der Detailbeschreibung unter Anderem folgendes:

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LampreyMMAUV has proven its autonomous maneuver and surveillance capabilities in at-sea exercises and tests. Its open design and 24 cubic foot payload bay can accommodate a wide range of customizable mission payloads for subsea seabed warfare. 

Brisbane Silicon: LUA-programmierbares Board auf FPGA-Basis.

Der Spitzenplatz von C im Bereich der Embedded-Systeme löst bei Entwicklern alternativer Programmierumgebungen seit jeher einen gewissen Beißreflex aus.
Während Embedded-Rust-Systeme mittlerweile universell etabliert sind, hat sich LUA wenige durchgesetzt. Auf Crowd Supply startet nun ein neues Projekt, das – wie in der Abbildung gezeigt – ein LUA programmierbares FPGA-Evaluationsboard
anzubieten sucht.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/brisbanesilicon/elm11-feather

Chineserneujahr und Ramadan – mit Verzögerungen ist zu rechnen.

Wer sich über langsame Reaktionen seiner chinesischen oder arabischen Geschäftspartner wundert, muss lokale Festivitäten bedenken. Das Chineserneujahr ist bereits im vollen Gang, während der Ramadan dieses Jahr für den Zeitpunkt von 17.2 bis 19.3 avisiert ist.
Die Totzeiten sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich – die folgende Abbildung zeigt, was man im Hause Shenzhen Xunlong als Off-Time ankündigt.

Bildquelle: https://www.instagram.com/orangepixunlong/p/DUklNgCFNEF/

Lesestoff: EFI-Gutachten 2026 erschienen.

Insbesondere für Personen, die mit Cyberagentur oder Teilen der deutschen Regierung zusammenarbeiten wollen, ist das EFI-Gutachten von eminentester Bedeutung. Die „aktuellste“ Version ist soeben erschienen.

Bildquelle: https://www.e-fi.de/fileadmin/Assets/Gutachten/2026/EFI_Gutachten_2026_27126.pdf

Lesestoff, zur Zweiten – Interview mit dem Microchip-CEO

Im Hause Microchip hatte man mit dem letzten Halbleiter-Marktzyklus seine liebe Not. Unter der URL https://www.elektroniknet.de/international/how-microchip-turned-the-downturn-around.230220.html?utm_source=liana&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter findet sich ein lesenswertes Interview, in dem der CEO des Unternehmens sowohl über die Vergangenheit als auch über die Zukunft des bei der Maker-Community wahrscheinlich beliebtesten Mikrocontrollerherstellers spricht. Gleich im Voraus sei angemerkt, dass – nach wie vor – keine Elimination der Achtbit-MCU ante Portas steht.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen