SpaceTechExpo, Tag 2 – Bauteile, Bauteile, Bauteile

Dank New Space gilt, dass die Grenze zwischen klassischen Mil-Spec-Komponenten und ihren für den Weltraumeinsatz geeigneten Kollegen verschwimmt. Auf der Space Tech Expo gab es das eine oder andere interessante Bauteil zu sehen – die Bandbreite reicht vom abgerundeten Steckverbinder bis zum strahungsfesten ARM-Microcontroller.

Rohde und Schwarz im Zeichen von Zweikanal-Spektralanalysator und Linux

Am Stand von RuS gab es der Messgeräte zwei zu sehen: erstens das in der Vergangenheit bereits besprochene Oszilloskop und den als FSWX bezeichneten Zweikanal-Spektralanalysator. Neben einem extrem geringen Eigenrauschen betonte man das Vorhandensein von zwei Kanälen – Sinn ist das zeit- und phasenkorrelierte gleichzeitige Messen an zwei Messpunkten.


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Interessant ist außerdem, dass beide gezeigten Geräte auf Linux als Betriebssystem setzen. Am Stand wollte man sich nicht festlegen, ob man in Zukunft mehr auf Linux oder auf Windows setzt – der Trend spricht indes eine klare Sprache.

Comtronic – Klammernde Hüllen für D-Sub-Steckverbinder

D-SUB-Stecker spielen in Sachen Weltraumkonnektivität eine immens wichtige Rolle: im Hause Comtronic bietet man nun eine neue Variante an, die – analog zur Push Pull-Variante von Harting – neuartige Technologien für die in Ehren ergraute Steckerfamilie zur Verfügung zu stellen sucht.

Amphenol: lötfrei oder kleiner?

Amphenol präsentiert neben Hochstromverbindern (250 Ampere pro Kontakt) und optischen Steckverbindern zwei neue Steckerfamilien. Eine ist bei Beibehaltung der diversen Robustheitseigenschaften wesentlich kleiner, während die andere ohne Einlöten auskommt. Sinn davon ist erstens eine Vereinfachung des Einbaus und zweitens die Vereinfachung der Wiederaufbereitung – ist ein Stecker defekt, so kann er ohne Auslöten ausgetauscht werden.

Radiall Orbix: Steckverbinderserie für Near Space-Applikationen

Mit der Orbix-Familie versucht Radiall, eine Serie von Produkten in den “freien” Platz im Markt zwischen normalen Mil Spec-Steckverbindern und den extem hochpreisigen, voll weltraumzertifizierten Komponenten zu platzieren.

Laut dem anwesenden Standpersonal von Radiall gilt dabei, dass die Industrie für diesen Zwischenmarkt bisher keine Lösungen anbietet – man musste deshalb eigenmächtig spezifizierend tätig werden.

Huber und Suhner – selbstsperrende Steckverbinder und flexible optische Leitungen

Die gestrige Erwähnung von optischen Netzwerktechniken ist ein Trend in der gesamten Industrie. Auch am Stand von Huber und Suhner zeigte man verschiedene Steckverbinder und flexible Leiterstrukturen für optische Signale; außerdem betonte man, mittlerweile fast ein Drittel des Umsatzes mit “optischen Produkten” zu erwirtschaften. Im Bereich der normalen Steckverbinder gab es dann allerdings doch einen kleinen Neuzugang, der ebenfalls in den Abbildungen zu sehen ist.

IEH – Hyperbolischer Steckverbinder für den Platinenrand

Raketen, Torpedos und Fluggeräte sind im Allgemeinen rund. IEH offeriert nun Steckverbinderfamilien, die – hierbei handelt es sich explizit um ein Produkt, das individuell bestellt und konfektioniert werden muss – runde Konturen aufweisen und so näher am Rand der Platine unterkommen.

Glenaire – System zur “Freilassung” von Lasten im Weltall und Erweiterung der Kabelkonfektionsdienste

Der Sinn der mühevoll entwickelten Elektronik ist nur allzu oft ihre Auslassung im Weltall. Der Steckverbinderexperte Glenaire bietet nun eine Serie neuer Systeme an, die sich auf das kontrollierte Auslassen von Payloads spezialisiert haben.

Außerdem scheint man nicht einzusehen, die gefertigten Steckverbinder an Konfektionierer zu verkaufen und mit diesen den Braten zu teilen. Explizit betont wurde deshalb ebenfalls das Online-Kommen verschiedenster Fähigkeiten im Bereich Kabelkonfektion.

Ensign-Bickford – Stabilieres Last-Freilassungssystem

Die weiter oben gezeigten Systeme haben nur eine Schraubachse, über die sie die Last festhalten. Das hier gezeigte Lager nimmt außerdem vier Bolzen auf, was axiale und scherende Kräfte gleichermaßen absorbiert.

Rhopoint / ICS – Sensoren-Halbzeuge en Masse

In Zeiten von Mass Customization und Co gilt, dass auch Satellitenentwickler ihre Freude an hauseigenen Systemen haben. Rhopoint und ICS lancieren gemeinsam eine Familie von Halbzeugen verschiedener Sensoren, die mit vergleichsweise geringem Aufwand angepasst werden können.

Kikuchi Seiki CubuSat – Trägerstruktur für Cubesats

Mit dem CubuSat steht eine in Japan gefertigte Trägerstruktur am Start, die die Konstruktion von Cubesats erleichtert.

Launch42 – platzeffizienterer Cubesat-Rahmen

Weniger Rahmen heisst mehr Nutzplatz – eine einfache Regel, die man beim Start-Up Launch42 wie in der Abbildung gezeigt umzusetzen sucht.

SiTime – extrem kleiner OXCO

Mit einem Heizofen ausgestattete Referenzoszillatoren sind im Allgemeinen alles andere als klein. Im Hause SiTime arbeitet man nun an einem neuen Bauteil, das – wie in der Abbildung gezeigt -durch seine minimalen Abmessungen beeindruckt.

Pacific MicroCHIP – Spektralanalysator-ASIC als Fähigkeitsdemonstration

Eine wirklich lästige Wefze erkennt man sofort an der von ihr emittierten Geräuschkulisse. Der ASIC-Spezialist Pacific MicroCHIP bietet als Demonstration seiner Fähigkeiten einen Chip an, der einen kompletten Spektralanalysator zur Verfügung stellt.

Ärgerlich ist nur, dass selbst eine Preissuche unter https://www.oemsecrets.com/compare/P19800 keinen Preis liefert. Bei Nachfrage bei Digikey bekommt man Quotes, die auf einen Stückpreis von rund 10k (zehn tausend!!!) USD hinweisen.

Microchip – Cortex-M0, FPGA und FETs

Mit Sicherheit billiger gibt man es im Hause Microchip, wo eine Erweiterung des stahlungsfesten Mikrocontrollerportfolios ante Portas steht.

Für LEO- und New Space-Anwendungen plant man das Anbieten von Bauteilen im Plastikgehäuse. Neben einer herunterspezifizierten Version der Weltraum-Spannungswandler gibt es auch eine Erweiterung im Bereich der PolarFire-Familie.
Außerdem ist geplant, mehr und mehr diskrete Komponenten in Rad Hard-Varianten anzubieten. Weitere Informationen hierzu finden sich in der Abbildung.

Infineon – mehr stahlungsfeste FETs

Infineon – die Vertretung vor Ort überließ man dem hauseigenen Distributor Protec Semi (https://www.protec-semi.de/) – arbeitet man ebenfalls an Erweiterungen des hauseigenen Portfolios strahlungsfester Halbleiter.

Texas Instruments – neue MCU mit 800 MIPS

Seit dem TMS320 hat sich Texas Instruments in diversen Avionik- und Weltraumapplikationen gut etabliert. Nun steht eine neue MCU ante Portas, die – wie in der Abbildung gezeigt – mehr Rechenleistung offeriert.

apc – Komponenten hoher Leistungsfähigkeit

Der Distributor apc zeigte erstens einen strahlungsfesten Mikrocontroller mit sehr hoher Rechengeschwindigkeit. Zweitens demonstrierte man eine Alternative zu 3DPlus, die ohne Stacking auskommt und somit kleinere Gehäuse erlaubt. Besonders interessant ist daran außerdem, dass die Speichervariante auch mit DDR5 angeboten wird.

ty-space – Sternentracker zur Satellitenpositionierung

Die Position von Fixsternen erlaubt Satelliten die Selbstfixierung. Ty-space bietet verschiedene Module an, die die Sternerfassung und Positionsberechnung erledigen.

CalRamic – MLCC-Kondensatoren hoher Spannungsfestigkeit made in USA

CalRamic ist ein in den USA ansässiger Kondensatorhersteller, der verschiedene MLCCs mit sehr hoher Spannungsfestigkeit (man denke im Kilovoltbereich) fertigt. Zwecks Referenz findet sich hier eine Seite des Katalogs affichiert.

ISOCOM – stahlungsfestes Solid State-Relais

ISOCOM bietet ein strahlungsfestes Halbleiterrelais an, das – die Vorteile sind von normalen Halbleiterrelais bekannt – Robustheitssteigerungen in stahlungslastigen Bereichen ermöglicht.

Fraunhofer Institut – aufsprühbares Schirmmaterial, robuste Verpackung für Elektronik

Fraunhofer hatte mehrere über die Messe verteilte Stände, an denen man unter Anderem – siehe https://youtube.com/shorts/XXKEBD6uqa8 – ein Fingerprintingsystem für Alltagsgegenstände demonstrierte.
Besonders interessant sind indes die beiden folgenden Abbildungen, die erstens ein temperaturfestes Vergussmaterial und zweitens ein aufsprühbares Magnetschirmmaterial zeigen.

memetis – Bausteine für Mikrofluidik

Wer kleine Mengen von Flüssigkeiten zu verwalten sucht, wird von memetis mit verschiedenen Baugruppen beliefert. Zu beachten ist, dass die Systeme im Bereich weniger Milliliter arbeiten – wer Liter zu bewegen hat, ist hier fehl am Platze.

rasdaman – Bild- und Datenverarbeitung näher am Sensor

rasdaman – hinter dem Begriff verbirgt sich der teils quelloffene Raster Data Manager – ist auf die Verarbeitung von allen Arten von Geodaten spezialisiert. Mit der Demonstration eines Raspberry Pi-Clusters macht man darauf aufmerksam, dass man auch an Edge Computing Interesse hat.

Sinn davon ist, so viel der Berechnung und Datenaufbereitung wie möglich nahe an den Sensor zu bringen. Die Entlastung der Luftschnittstelle soll unter’m Strich Kosten sparen und die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems erhöhen.

susumu – der Dünnfilm-Widerstand im Fokus

Die japanische Susumu hielt die Flagge der Widerstandshersteller hoch, und präsentierte einige für den Weltraumeinsatz besonders gut geeignete Dünnfilmwiderstände.

In eigener Sache – Productronica ante Portas

Die Leser von Mikrocontroller.net sind überall: auch im Hause Rhopoint (siehe https://www.rhopointcomponents.com/) liest man ucnet per Google Translate und freut sich darüber, den Newsautor zu treffen.

Morgen geht die Reise auf die Productronica in München weiter: wer vor Ort ist, soll Laut geben! Der Newsautor ist viel zu überarbeitet, um zu beißen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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SpaceTechExpo, Tag 1 – im Zeichen der Modularisierung

Die SpaceTechExpo in Bremen zeigt Elektronikern neue Wege zur Nutzung ihrer Talente: neben Defense gilt, dass auch verschiedenste zivile Bereiche nach Technikern suchen. Welche Komponenten und Technologien beim Zusammenbau von Weltraumtechnologien Auferksamkeit verdienen, versuchen wir am ersten Tag der SpaceTechExpo in Bremen zu klären.

Aurora Avionics – Satellitenavionik im Baukastensystem

Spätestens seit Cubesat und dem New Space-Trend, der Weltraumtechnologie aus preiswerten Bauteilen zusammenzusetzen sucht, gilt, dass Modularität auch im Weltraum König ist. Aurora Avionics bietet ein modulares System an, das das Zusammenstellen des Zentralrechners aus verschiedenen Modulen erlaubt. Für die Konnektivität sorgen Board to Board-Verbinder, während vier durch das Gesamt-Konvolut geführte Bolzen für die Ridigität sorgen.

Bildquelle, alle: Aufnahme durch Autor

IL Metronic – Mensch im Aspik, äh, Kontakt im Glas

Glasisolatoren erleichtern die Realisierung robuster Steckverbinder. Im Hause IL Metronic ist man auf die Realisierung ebendieser spezialisiert, und offeriert auch zusätzliche Abschirmung mit Epoxydharz.

Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang die Art der Realisierung. Da Metall sich bei Erwärmung stärker ausdehnt als Glas, wandern Glasperle und Metall in einen Ofen – die Zusammenfügung erfolgt laut Standpersonal im erwärmten Zustand…

NovaWurks – Satelliten-Energieversorgung im Baukastenprinzip

Satelliten beziehen ihre Energie im Allgemeinen aus Solarzellen. NovaWurks – dies ist kein Tippfehler – offeriert nun das in der Abbildung gezeigte Baukastensystem. Jeder Block kann dabei bis zu 500 Watt an Solarzellen verwalten; die weißen Adapter erlauben das Anschließen beliebiger Nutzlastkomponenten an das Restsystem.

RF-Komponenten, optischer und elektrischer Natur

Splitter, Combiner und andere Komponenten aus dem RF-Bereich spielen naturgemäß auch im Weltraum eine tragende Rolle. Verschiedene Unternehmen bieten entweder schlüsselfertige oder halbfertige Komponenten an.
Klassische RF-Elemente für den Weltraumeinsatz bekommt man beispielsweise Ecliptic Defense. Die Produkte decken dabei verschiedenste gerne verwendete Bänder ab.

Im Hause I-Photonics bietet man sowohl die Lohnfertigung von technischen Gläsern mit bestimmten Beschichtungen als auch Beschichtungsmaschinen an. Interessant war das Gespräch mit dem diensthabenden Verkaufsingenieur: er wies darauf hin, dass Nutzer ihre optischen Filter allzu oft ohne Berücksichtigung der realen Fertigbarkeit zusammenstellen.

Off the Record – optische Datenbusse im Satellit sind immer wichtiger

Das Entwicklerteam eines Halbleiterherstellers bestand darauf, nicht namentlich oder fotographisch erwähnt zu werden. Im Gegenzug zu dieser Zusicherung beriet man den Newsautor über die hauseigene Sicht der Dinge.
Wichtigster Wachstumstrend ist dabei nicht das aus unter Geheimhaltung liegenden Gründen übernommene Halbleitergeschäft eines schnell heulenden Konkurrenten. Der Fokus liegt vielmehr auf dem Anbieten optischer Links für Satellitensysteme.
Die Nutzung eines optischen Busses ist Kupfer selbst unter Berücksichtigung eventuell notwendiger Transciever überlegen. Ursache dafür ist einerseits das in Summe geringere Gewicht, andererseits die höhere Störfestigkeit optischer Datenübertragung.

astralight: Laser bis zum Horizont

Optische Verbindungen funktionieren auch ohne Glasfaser. Im Hause astralight verwendet man verschiedene “stabilisierte” Kommunikationsinterfaces, beispielsweise für Schiffe. Das hier gezeigte System erreicht dabei eine Reichweite “bis zum Horizont”, und ist mit Geschwindigkeiten im Bereich 1 Gigabit durchaus leistungsstark.

Kosminis Vytis – mit direktiver Antenne gegen Störungen im Drohnenbereich

Wo Drohnen sind, sind Störmaßnahmen nicht weit. Kosminis Vytis setzt auf Empfänger, die durch direktive Antennenkonfiguration den am wenigsten störbelasteten Pfad zwischen Fluggerät und Bodenstation finden können.

3D-Druck zur Ersten – professionelle Maschinen von Formlabs

Additive Fertigung spielt in Sachen Weltraumforschung eine wichtige Rolle. FormLabs – vertreten durch Distributor 3D-Werk – stellte verschiedene Modelle vor. Der Einstiegspreis für SLA liegt dabei bei 20k, während die SLS-Systeme ab rund 60k zu haben sind.

3D-Druck zur Zweiten – vergleichsweise preiswertes Metallpulver

Wer einen SLS-3D-Drucker mit mehr als rund 200W Leistung mitbringt, bekommt am Stand von TANIOBIS verschiedene Metallpulver angeboten. Hervorzuheben ist der für diese Materialart geringe Einstiegspreis: Tantalpulver kostet rund 1000EUR pro Kilogramm.

Mjolnir Spaceworks – Raketenmotoren und Tanks von der Stange

Im Bereich Raketenwesen gilt – anders als in der klassischen Luftfahrt – dass sowohl Antrieb als auch Luftfahrzeug vom gleichen Unternehmen stammen. Mjolnir Spaceworks möchte sich als Pratt&Whittney oder GE der Raketen etablieren, und offeriert ein weitreichendes Portfolio verschiedenster Antriebe für Raketen aus dem Katalog.

IRIS Technology – europäische Fertigung zur Umgehung von Exportproblemen

Der amerikanische Hersteller von Weltraum-Avionik arbeitet daran, eine europäische Fertigung zu etablieren. Motivation dafür ist das Umgehen von diversen Problemen im Bereich der Exportlizenzierung – wer mindestens 80% der Wertschöpfung in Europa unterbringt, erspart sich den Kampf mit ITAR und Co.

Danish Graphene – graphitbasierte Materialien zum Wärmemanagement

Danish Graphene offeriert verschiedene auf Graphitbasis erzeugte Pasten und Klebstoffe, die sich auf die Wärmeableitung spezialisiert haben. Obwohl das Unternehmen derzeit noch im Aufbau ist, hat man bereits einige beeindruckende Design Wins im Weltraumbereich vorzuweisen.

3DPlus – neue Kamera für Weltraumanwendungen

3DPlus – das Unternehmen bietet unter Anderem strahlungsfeste Speicher und Prozessorkomplexe an – arbeitet man an der Mineaturisierung der hauseigenen Kameraprodukte. Neuestes Offert ist die in der Abbildung gezeigte Asteria, die nur 70 Gramm wiegt, SpaceWire unterstützt und verschiedene Bildverarbeitungsprozesse direkt durchführen kann.

OhmSpace – Resistojet hoher Effizienz

Das Erzeugen von “Kräften” im Weltall ist eine durchaus interessante, aber wichtige Aufgabe – Satellit und Co können sich nun mal nicht levitieren. Resistojets erwärmen Treibstoffe (hier Wasser), um die Vergasung zur Erzeugung eines Kraftvektors heranzuziehen.

Diese per se bekannte Technologie wurde bei OhmSpace durch eine 3D-gedruckte Düse aufgewertet. Lohn davon ist eine höhere Effizienz und ein stärkerer Triebstrahl.

Enpulsion – FEEP-Antriebe

Unter dem Schlagwort Field Emission Electric Propulsion – kurz FEEP – verbirgt sich eine auf Indiumatomen basierende Technologie, die sich ebenfalls auf das Vektorieren von Satelliten spezalisiert hat.

TU München WARR auf den Spuren der Convair POGO

Im Bereich der studentischen Arbeiten sticht ein Testsystem hervor: der “Tailsitter” ist nicht nur aufgrund seiner Ähnlichkeiten zur Convair POGO, sondern auch aufgrund seines Aufbaus interessant. Das Fluggerät besteht – wie in einer der Abbildungen gezeigt – aus Carbonrohren, an denen verschiedene 3D-gedruckte Elemente montiert sind. Als Hauptsteuerrechner dient übrigens ein Raspberry Pi, dessen (sehenswerte) Befestigung unter https://youtube.com/shorts/FxaLvQKcBaU in Videoform zu sehen ist.


New Space Age – Weltraum-Teile als Dekorationsobjekt

The New Space Age ist ein im Umkreis von Raumfahrt Concret angesiedelter Webshop, der Teile von Space Shuttle und Co als dekorative Plakette zu verkaufen sucht.

Fraunhofer Institut – Geier mit Kamera

Über die Frage, was der Meier am Himalaya sucht, rätseln Generationen (österreichischer Witz – korrekte Antwort ist Eier vom Lämmergeier). Sperbergeier dürften es jedenfalls nicht sein, stattet das Fraunhofer Institut die armen Tiere doch mit Umhänge-Kameras aus.

In eigener Sache…

Mit der Forderung nach Freiheit für Geier verabschiedet sich der Newsautor für heute – morgen geht es auf der SpaceTech Expo weiter. Fokus des morgigen Berichts sind unter Anderem Halbleiter und alles, was sich heute nicht mehr ausging.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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STM32 Summit – 18nm-STM32, STM32WL3R, STM32-AI-Assistent und Erweiterungen des Ökosystems

STMicroelectronics teilt sein STM32-Summit in drei Tage auf: die Keynote am ersten Tag zeigte einige neue MCUs, sprach von Erweiterungen in GUI-Stack und Modellzoo und versprach fortgeschrittene Sicherheitsmassnahmen.

Keynote, 1 – im Zeichen Indiens

Remi El-Ouazzane betonte, dass Entwickler für STMicroelectronics im Mittelpunkt stehen. Dieser STM Summit ist auch insofern von Bedeutung, als er mit ST Indien erstellt wurde – ein Markt, in dem ST sowohl als Lieferant als auch als Arbeitgeber seit 30 Jahren vertreten ist.
ST arbeitet seit zwei Jahren mit GenAI, um einen „Agent“ zu erzeugen, der ST-Nutzern bei der Arbeit hilft. Mit STM Sidekick stehen nun erste Resultate zur Verfügung – Motto ist „less time searching, more time innovating“.

Bildquelle, alle: STMicroelectronics

Außerdem kommt HHGrace als Second Source in China online: asbalding sollen erste komplett in China gefertigte STM32-Chips verfügbar werden.

Keynote, 2 – STM32V8, ein 18nm-STM32 mit höherer Strahlungsresistenz

Die wichtigste Ankündigung betrifft den STM32V8: eine neue Spielart des STM32, die auf 18nm-Technologie basiert. Vorgestellt wurde das System unter Anderem mit einem Endorsement von SpaceX, das auf die höhere Strahlungsresistenz einging.

Für die Helium-AI-Engine des neuen Chips verspricht man bis zu sechsfache Performancesteigerung gegenüber klassischen nichtbeschleungten MCUs. Unterstützung des Modellzoos wurde dann betont, wie auch die hohe Sicherheit des Systems. Betont wurde außerdem, dass alle nach dem U5 vorgestellten STM32s diese Zertifikationen erreichen – im letzten Jahr betraf dies 50% der ausgelieferten MCUs.

Key OEMs bekommen in Q1 erste Samples, derzeit sind nur einige auserwählte enge Partner mit Samples ausgestattet. Außerdem gilt, dass das in Zusammenarbeit mit Qualcomm entwickelte WLAN-Modul erstens ab Sofort breiter verfügbar wird und zweitens Matter over WiFi unterstützt.

STM32WL3R für „Remote Control“ mit sechs Wakeup-Pins

Im Bereich der Funk-MCUs steht ebenfalls eine Erweiterung ante Portas – ein System mit extrem geringem Energieverbrauch und sechs Wakeup-Pins. Beim Energiemanagement betont man außerdem die Möglichkeit, selektiv einzelne Hardwarelemente abzuschalten, um so mehr Strom zu sparen.

Das bekannt effiziente Funkmodul unterstützt nun auch das 315MHz-Band. Ziel ist, dass Entwickler so nur eine MCU für mehrere Märkte verwenden können. Verfügbarkeit ist für nächstes Jahr geplant – es gibt eine Variante mit Transmitter, eine mit Transmitter und Empfänger.

Grafik auf der Mini-MCU

Als Preview auf den morgen ablaufenden Tech Deep Dive betonte man, dass die Erzeugung von GUIs auch auch Low-End-MCUs (18KB RAM, 128KB Flash) möglich sein soll. Dies ist unter Anderem deshalb interessant, weil Systeme auf diese Art und Weise vom immer volatilen Speichermarkt abgekoppelt sein können.

In Sachen TouchGFX gibt es neben verschiedenen Optimierungen mit Emulated Framebuffer eine neue Technologie, die den Arbeitsspeicherverbrauch für den Framebuffer reduziert. Im Prinzip wird dabei ein Sliding Window verwendet, in dem die anzuzeigenden Elemente tour a tour gerendert werden.

Model Zoo nun mit PyTorch

Künstliche Intelligenz bzw die Erleichterung ihrer Erzeugung ist bei STMicroelectroncs ein Fokusthema – der Model Zoo bekommt, wie in der Abbildung gezeigt, einige neue Features eingeschrieben. Diese sollen im Dezember zur Verfügung stehen.

Im Zeichen der Sicherheit

Der letzte Akt des Vortrags wendete sich dann abermals der Sicherheit zu – am wichtigsten ist die gezeigte Slide.

Außerdem betonte STMicroelectronics, dass Post-Quantencomputersichere Verfahren schon jetzt von Bedeutung sind (Stichwort Store, then Decrypt). Aus der Logik folgt, dass es auch hier verschiedene Erweiterungen für das STM32-Ökosystem gibt.

Wie geht es weiter

Für die nächsten Tage sind Deep Dives geplant. Weitere Informationen in der Abbildung.

Volle Ankündigung STM32V8

Hier noch die volle Ankündigung des STM32V8:

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STMicroelectronics präsentiert den branchenweit ersten 18-nm-Mikrocontroller für Hochleistungs-Anwendungen
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·         Als erster Mikrocontroller basiert der STM32V8 auf einer 18-nm-FD-SOI-Technologie der nächsten Generation mit fortschrittlichem, integriertem Phase Change Memory (PCM)
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·         SpaceX wird den Baustein für die High-Speed-Konnektivität im Starlink-Satellitennetzwerk nutzen
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·         Ideal geeignet für anspruchsvollste Industrie-Anwendungen wie etwa Fabrikautomation, Motorsteuerung und Robotik
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Genf (Schweiz), den 18. November 2025 – STMicroelectronics (NYSE: STM), ein weltweit führender Halbleiterhersteller mit Kunden im gesamten Spektrum elektronischer Applikationen, hat mit dem STM32V8 eine neue Generation von Hochleistungs-Mikrocontrollern (MCUs) für anspruchsvolle Industrieanwendungen vorgestellt. Das Design des STM32V8 basiert auf der fortschrittlichsten 18-nm-Prozesstechnologie von ST mit klassenbestem eingebettetem Phase Change Memory (PCM). Die Produktion erfolgt in der 300-mm-Fab von ST im französischen Crolles sowie in Zusammenarbeit mit Samsung Foundry. MCUs sind grundlegende Chips, und das breite Portfolio von STM32-Bausteinen findet sich in Milliarden von Geräten weltweit – von Consumer-Produkten über Hausgeräte, industrielle Anwendungen und Medizingeräte bis zu Kommunikationsknoten.
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„Als unser bislang schnellster STM32-Mikrocontroller ist der STM32V8 für hohe Zuverlässigkeit unter rauen Umgebungsbedingungen ausgelegt, wo er deutlich größere, mehr Strom verbrauchende Applikations-Prozessoren ersetzen kann. Der STM32V8 verkörpert die Zukunft dessen, was ein Hochleistungs-MCU in anspruchsvollen Embedded- und Edge-AI-Anwendungen leisten kann, beispielsweise für industrielle Steuerungen, Sensorfusion, Bildverarbeitung, Sprachsteuerung usw.”, erklärt Remi El-Ouazzane, President der Microcontrollers, Digital ICs and RF Products Group bei STMicroelectronics.
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Dank seines Arm® Cortex®-M85 Cores und des verwendeten 18-nm-Prozesses kommt der STM32V8 auf Taktfrequenzen bis zu 800 MHz, was ihn zum leistungsfähigsten STM32-MCU macht, der je ausgeliefert wurde. Die Ausstattung mit einem schnelleren und größeren eingebauten Speicher ist zudem ein entscheidender Wegbereiter für eine breite Palette geschützter, vernetzter Anwendungen. Aus der FD-SOI-Prozesstechnologie mit integriertem PCM resultiert ein hohes Maß an Robustheit und Zuverlässigkeit für raue Einsatzumgebungen.
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Eine solche anspruchsvolle Umgebung stellen niedrige Erdumlaufbahnen (Low Earth Orbit, LEO) mit ihrem hohen Strahlungsaufkommen dar. SpaceX hat den STM32V8 für seine Starlink-Konstellation ausgewählt, wo er in einem Mini-Lasersystem zur Vernetzung der Satelliten zum Einsatz kommt, die die Erde mit hoher Geschwindigkeit in LEO-Umlaufbahnen umkreisen.
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„Das erfolgreiche Deployment des mit dem STM32V8-Mikrocontroller von ST ausgerüsteten Starlink-Mini-Lasersystems im All bedeutet einen entscheidenden Meilenstein für die Weiterentwicklung der High-Speed-Konnektivität im Starlink-Netzwerk. Die hohe Rechenleistung des STM32V8 und die Integration von umfangreichem Speicher und digitalen Features waren entscheidend für die Erfüllung unserer hohen Echtzeit-Verarbeitungsanforderungen, während dank der 18-nm-FD-SOI-Technologie gleichzeitig mehr Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit in LEO-Umgebungen erreicht wird. Wir freuen uns darauf, den STM32V8 in weitere Produkte zu integrieren und seine Fähigkeiten in anspruchsvollen Umgebungen der nächsten Generation zu nutzen“, kommentiert Michael Nicolls, Vice President, Starlink Engineering bei SpaceX.
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Der STM32V8 befindet sich in der Early-Stage-Access-Phase für ausgewählte Kunden und wird für wichtige OEMs ab dem ersten Quartal 2026, später dann auch allgemein verfügbar sein.
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Technische Informationen
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Der STM32V8 basiert auf dem zur neuesten Generation gehörenden Arm® Cortex®-M85, dem leistungsfähigsten Kern der Serie, um komplexe Anwendungen zu verarbeiten und ein extrem hohes Maß an Energieeffizienz zu wahren.
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Die FD-SOI-Technologie (Silicon-on-Insulator) von ST, die sich durch außergewöhnliche Energieeffizienz und Robustheit auszeichnet, unterstützt eine maximale Sperrschichttemperatur von 140 °C.
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Das nichtflüchtige Phase-Change Memory (PCM) des STM32V8 weist die kleinste Zellengröße auf dem heutigen Markt auf, ermöglicht 4 MB an eingebettetem nichtflüchtigem Speicher (Non-Volatile Memory, NVM) und erzielt einen hohen Integrationsgrad in Verbindung mit ausgezeichneter Kosteneffizienz.
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Der MCU enthält außerdem modernste Security-Features, die sich auf das STM32 Trust Framework stützen und sich neuester Kryptografiealgorithmen und Lifecycle-Management-Standards bedienen. Der STM32V8, für den sowohl PSA Certified Level 3 als auch die SESIP-Zertifizierung angestrebt werden, ist dafür gerüstet, die Einhaltung des künftigen Cyber-Resilience Act (CRA) zu beschleunigen.
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Die 3,3-V-Unterstützung des STM32V8 bringt eine Reihe von Vorteilen für industrielle Anwendungen mit sich – darunter eine niedrigere Leistungsaufnahme, eine Verbesserung der Signalintegrität und die Integration mit modernen industriellen Kommunikationsstandards.
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Der STM32V8 integriert außerdem spezielle Beschleuniger beispielsweise für Grafik und Krypto/Hash-Funktionen und ist mit einer breiten Auswahl an IP ausgestattet, darunter 1-Gb-Ethernet, viele digitale Standards (FD-CAN, Octo/Hexa xSPI, I2C, UART/USART, USB), analoge Peripheriefunktionen und Timer.
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Während er als MCU mit der Verarbeitungsleistung eines MPU aufwartet, unterstützt der STM32V8 die Bare-Metal- oder RTOS-basierte Entwicklung, um das Systemverhalten, die Bootzeit, den Ressourcenbedarf und Angriffsbeständigkeit zu optimieren.
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Der Baustein wird durch das STM32-Entwicklungssystem unterstützt, zu dem die STM32Cube-Softwareentwicklung und umgehend verwendbare Hardware wie etwa Discovery Kits und preislich wettbewerbsfähige Nucleo Evaluation Boards gehören.
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Weitere Informationen finden Sie auf st.com/stm32v8

Volle Ankündigung STM32 Model Zoo

Hier die volle Ankündigung zum Model Zoo:

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STMicroelectronics stellt den industrieweit größten Model Zoo für die beschleunigte Markteinführung von Physical-AI-Lösungen vor
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·         Die jüngsten Ergänzungen der branchenweit größten Modellbibliothek einer marktführenden MCU-Familie beschleunigen die Embedded-KI-Entwicklung
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·         Über 140 Modelle für Edge-KI-Anwendungen in den Bereichen Bildverarbeitung, Audio und Sensing
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Genf (Schweiz), den 18. November 2025 – STMicroelectronics (NYSE: STM), ein weltweit führender Halbleiterhersteller mit Kunden im gesamten Spektrum elektronischer Applikationen, hat neue Modelle und verbesserte Projektunterstützung für seinen STM32 AI Model Zoo vorgestellt, um das Prototyping und die Entwicklung von Embedded-KI-Anwendungen zu beschleunigen. Dies bedeutet eine entscheidende Erweiterung der schon bisher größten Modellbibliothek der Industrie für Bildverarbeitungs-, Audio- und Sensing-Anwendungen beispielsweise in Wearables, intelligenten Kameras und Sensoren, Security- und Safety-Equipment sowie in der Robotik.
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„Die Umsetzung von Datenwissenschaft in eine funktionierende, auf eine eingebettete Plattform abgestimmte Anwendung stellt eine komplexe technische Herausforderung dar, für die Entwickler während des gesamten Prozesses auf Unterstützung angewiesen sind“, bemerkt Stephane Henry, VP der Edge AI Solution Group bei STMicroelectronics. „Wir erweitern nicht nur die gebotene Modellauswahl, um STM32-Entwicklern Starthilfe für ihre Projekte zu geben, sondern stärken auch die Infrastruktur bis hin zum Deployment mit dem STM32 AI Model Zoo 4.0. Dies ist Teil unseres Engagements, Physical AI in die Realität umzusetzen.“
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Die Einbindung künstlicher Intelligenz in alltägliche Zubehörprodukte, Geräte und anderes elektronisches Equipment macht einerseits die transformatorischen Vorzüge dieser Technologie praktisch nutzbar, während andererseits die Effizienz gesteigert und Energie gespart wird. Zentrale Elemente all dieser Geräte sind kompakte Mikrocontroller, die jedoch designbedingt nur begrenzte Verarbeitungs- und Speicherressourcen mitbringen, sodass die Produktentwickler vor der Herausforderung stehen, die KI-Modelle in Sachen Performance und Effizienz zu optimieren. Der neueste KI Model Zoo von ST befähigt Designer dazu, die verfügbaren Ressourcen zu maximieren, sodass die Realisierung hocheffizienter, mit geringstmöglicher Leistungsaufnahme arbeitender Modelle möglich ist.
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Dieser Model Zoo ist Bestandteil der Edge AI Suite von ST mit ihrer umfassenden Auswahl an Tools, Bibliotheken und Utilitys, die die Entwicklung und das Deployment von KI-Algorithmen auf ST-Hardware weiter vereinfachen und beschleunigen und damit für eine nahtlose Integration vom Prototyp bis zur Produktion sorgen. Seit mehr als zehn Jahren ist ST bei der Forschung, Innovation und Entwicklung auf dem Edge-KI-Sektor ganz vorn dabei. Ziel ist es dabei, den Entwicklern mit software- und hardwarebeschleunigten Modellen bei der Bewältigung der Komplexitäten zu helfen, die das KI-Deployment an der Edge mit sich bringt. Die KI-Tools von ST unterstützen derzeit jährlich mehr als 160.000 Projekte.
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Zur STM32-Familie von ST gehören die meistverwendeten Mikrocontroller der Welt, die in einem vielfältigen Spektrum von Anwendungen zum Einsatz kommen – darunter Consumer-Geräte, Wearables, die Kommunikations-Infrastruktur, Smart Grids, Smart Citys, die Industrieautomation und sogar Satelliten in niedrigen Erdumlaufbahnen. Durch die strategische Ermöglichung der KI-Nutzung auf universellen MCUs in allen diesen Bereichen bringt ST erstklassige Technologie rasch und kosteneffektiv an die Endkunden, während gleichzeitig die Nachhaltigkeit verbessert wird.
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Zur weiteren Stärkung seiner Führungsstellung im Embedded-KI-Bereich erweitert ST sein Portfolio durch KI-beschleunigte MCUs wie die Serie STM32N6. Hiermit positioniert sich ST an vorderster Front des wachstumsstarken Embedded-KI- oder Edge-KI-Markts.
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Technische Informationen
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·         Die Zahl der Modellfamilien verdoppelt sich von 30 auf 60, sodass es sich hier um die industrieweit größte Sammlung umgehend verwendbarer Modelle für MCUs mit mehr als 140 Modellen handelt.
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·         Anstelle eines reinen Modellkatalogs wird hier eine vollwertige Workflow-Lösung geboten, mit Skripten als Hilfestellung beim Trainieren und Integrieren von Modellen mit Applikations-Bibliotheken im Interesse optimaler Leistungsfähigkeit und Effizienz.
42

43
·         Neu ist native Unterstützung für PyTorch-Modelle als Ergänzung zum bestehenden Support für TensorFlow Lite, Keras KI Frameworks, LiteRT und ONNX-Formate.
44

45
·         Steigerung der Embedded-KI-Effizienz durch komprimierte und sub-byte-quantisierte Modelle 
46

47
·         Als eigenständige Lösung verfügbar auf https://github.com/STMicroelectronics/stm32KI-modelzoo/

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Arduino-Kern für 8051, neuer Mikrocontroller, Ubuntu mit längerer Lebenszeit uvam

Vor dem Beginn der Messe- und Kongresswoche gibt es einige kleinere Neuerungen. ESPectre ist ein quelloffenes Projekt, das Personen anhand von Störungen der Signalstärke eines WLANs erkennt.

Arduino-Kern für 8051-basierte STCMicro STC8G1K08 in Arbeit

Die Rolle der Arduino-Programmierumgebung als Hardwareabstraktionsschicht zeigt sich immer wieder durch Portierungen auf exotische Plattformen. Ein Student erledigte nun eine Portierung auf die von STCMicro vertriebene Variante des 8051, und stellte die Ergebnisse der Allgemeinheit auf GitHub zur Verfügung.
Ebenda findet sich auch eine Beispielimplementierung für ein einfaches Blinkprogramm, das auf dem STC8 folgendermaßen aussieht:

1
void setup() {
2
  pinMode(P5_5, OUTPUT);
3
  pinMode(P3_2, INPUT_PULLUP);
4
}
5

6
void loop() {
7
  digitalWrite(P5_5, HIGH);
8
  delay(1000);
9
  digitalWrite(P5_5, LOW);
10
  delay(1000);
11
}

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung findet sich auch Unterstützung für UARTs und Interrupts – weitere Informationen zum Thema stehen unter https://github.com/thevien257/STC_Arduino_Core zum Download bereit.

STMicroelectronics: neue NB-IoT-Funkmodule samt Unterstützungsbibliothek

Im Hause STMicroelectronics schickt man sich an, den maximalen Nutzen aus der Partnerschaft mit QualComm zu ziehen. Nun stehen zwei neue NB-IoT-Funkmodule und eine Treiberbibliothek am Start.

Bildquelle: https://www.st.com/en/evaluation-tools/evkitst87m01-2.html

Zu dem Spezifikationen der Module – eines kommt mit, eines ohne GPS- und WiFi-Funktion – vermelden die Franko-Italiener folgendes:

1
Bei den beiden neuen Modulen handelt es sich um das ST87M01-1001 mit Unterstützung für die Schmalband-Datenkonnektivität per Mobilfunk und das ST87M01-1301, das zusätzlich mit GNSS- und Wi-Fi-Ortungsfunktionen für die Positionsermittlung im Outdoor- und Indoor-Bereich aufwartet. Ergänzend gibt es das Evaluation Kit EVKITST87M01-2 als umfassende Entwicklungsplattform mit einer umgehend verwendbaren Conexa IoT SIM-Karte und zwei SMA-Antennen für das Prototyping und Testen der NB-IoT-Konnektivität in realen Anwendungen.

Da sich das Design von Funksoftware (siehe z.B. https://www.wiley.com/en-ie/Cellular+IoT%3A+A+Practical+Guide+for+Software+Developers%2C+Electrical+Engineers%2C+and+Project+Managers-p-9781394329656) in Arbeit ausartet, plant STMicroelectronics außerdem das Anbieten einer hauseigenen Abstraktionsschicht. Diese wird im Rahmen der Ankündigung folgendermaßen beschrieben:

1
Zum erweiterten Entwicklungssystem von ST gehören ferner die Softwarebibliothek „Easy-Connect“ und Designbeispiele. 
2
Die Easy-Connect-Bibliothek hilft Entwicklern, rasch mit dem Modul zu kommunizieren, die NB-IoT-, GNSS- und Wi-Fi-Funktionen zu konfigurieren und zu nutzen und Daten über das Mobilfunknetz zu übertragen, wofür eine C-ähnliche, vollkommen hardware- und betriebssystemunabhängige Plattform dien

ESPectre – Personenerkennung durch Veränderung der Kanalzustandsinformationen

In Sachen ESP32 gibt es immer wieder interessante Projekte – nun steht ein Evaluationssystem ante Portas, das – wie in der Abbildung gezeigt – Personen anhand ihrer Auswirkungen auf die WiFi-Signalstärken in der Umgebung zu erkennen sucht.

Bildquelle: https://github.com/francescopace/espectre

Im Rahmen der Ankündigung hebt der Entwickler hervor, dass das System ohne AI-Modelle auskommt:

1
This project currently does NOT use Machine Learning models. Instead, it employs a mathematical approach that extracts 10 features from CSI (Channel State Information) data using statistical and signal processing techniques.
2
Key Points
3
    • ✅ No ML training required: Works out-of-the-box with mathematical algorithms 
4
    • ✅ 10 extracted features: Statistical, spatial, and temporal features 
5
    • ✅ Real-time processing: Low latency detection on ESP32-S3 hardware 
6
    • ✅ Foundation for ML: These features can serve as the basis for collecting labeled datasets to train ML models for advanced tasks (people counting, activity recognition, gesture detection) 
7
The mathematical approach provides excellent movement detection without the complexity of ML model training, while the extracted features offer a solid foundation for future ML-based enhancements.

Nuvoton M5531 – ARM Cortex M55-Mikrocontroller mit hoher Sicherheit

Im Hause Nuvoton erweitert man die hauseigene Mikrocontrollerfamilie um eine neue MCU auf Basis eines ARM Cortex M55-Kerns, die derzeit nur in einer einzigen Speicherausbauvariante angeboten wird.

Bildquelle: https://www.nuvoton.com/products/microcontrollers/arm-cortex-m55-mcus/m5531-series/

1
  In der offiziellen Ankündigung hebt man unter Anderem die folgenden Sicherheitseigenschaften der MCU hervor:
1
Comprehensive Security Features Designed to Meet PSA Level 2 Requirements
2
Recognizing the growing demand for enhanced product security, the M5531 series integrates multiple hardware-based security mechanisms to strengthen system integrity and protection. These include Arm TrustZone®, Secure Boot, cryptographic engines (AES-256, ECC-571, RSA-4096, SHA-512, HMAC-512), Key Store, Key Derivation Function, True Random Number Generator (TRNG), eXecute-Only-Memory, One-Time Programmable Memory (OTP), and tamper detection pins.
3

4
. . .
5

6
In terms of power efficiency, the M5531 series delivers impressive performance with a dynamic power consumption as low as 94.5 µA/MHz. It also offers multiple low-power peripherals such as LPSRAM, LPPDMA, LPTimer, and 12-bit LPADC, allowing the system to maintain essential functions in low-power modes.

Turris Omnia NG – Nachfolgeversion des Turris Omnia

Offene Hardware ist im Routerbereich eher wenig verbreitet: der vor zehn Jahren lancierte Turris Omnia bekam nun ein Nachfolgemodell, das verschiedene aktuelle Technologien wie Wi-Fi 7 unterstützt.

Bildquelle: https://www.discomp.cz/turris-omnia-ng_d130526.html

Neben einem 2.2 Zoll großen Farbdisplay und USB-Ports hebt man folgende Spezifikationen voraus – interessant ist, dass die Ankündigung auch auf die Möglichkeit zur Ausführung von VMs auf dem Router eingeht:

1
Main Benefits
2
    • Wi-Fi 7 
3
    • 10 Gbps WAN/LAN 
4
    • Powerful 4-core CPU 2.2 GHz and 8 GB eMMC memory 
5
    • Built-in home server, NAS, and print server, plus virtual server 
6
    • Automatic updates 
7
    • Dynamic firewall 
8
    • Ready for 5G 
9
    • Clear display for quick monitoring

Ubuntu: nun mit bis zu 15 Jahren Support für LTS-Releases

Updates der Linux-Version lösen nicht nur auf Workstations Ärger aus: insbesondere in zertifikationsempfindlichen Systemen kann man sich durch “sichtbare Änderungen” im Versionsstand eine weitere Runde beim Testhaus einfangen.
Canonical begegnet diesem Problem nun durch eine weitere Verlängerung der Unterstützung der LTS-Versionen von Ubuntu:

1
Today, Canonical announced the expansion of the Legacy add-on for Ubuntu Pro, extending total coverage for Ubuntu LTS releases to 15 years. Starting with Ubuntu 14.04 LTS (Trusty Tahr), this extension brings the full benefits of Ubuntu Pro – including continuous security patching, compliance tooling and support for your OS – to long-lived production systems.
2
--via https://ubuntu.com/blog/canonical-expands-total-coverage-for-ubuntu-lts-releases-to-15-years-with-legacy-add-on

Aus der Marktrealität folgt, dass dieser Service nach folgendem Schema Zusatzkosten verursacht:

1
The Legacy add-on is available after the first 10 years of coverage (standard security maintenance plus ESM, and optional break/bug fix support), priced at a 50% premium over standard Ubuntu Pro. This applies whether you’re approaching that milestone with 16.04 LTS or already using the Legacy add-on with 14.04 LTS.

EMV 2026 – Vorbereitungen laufen

Vor dem Kongress und nach dem Kongress bilden eine Singularität. Die Mesago hat soeben die folgenden Informationen über die nächste Ausgabe der EMV versendet:

1
Noch gut fünf Monate bis die EMV – die internationale Fachmesse für Elektromagnetische Verträglichkeit mit Kongress und Workshops – ihre Tore vom 24. – 26.03.2026 in Köln öffnet. Bereits jetzt sind 80 Prozent der Ausstellerfläche vergeben

In eigener Sache: SpaceTechExpo und Productronica

Wer auf der SpaceTechExpo oder der Productronica ist, soll sich melden. Meine Wenigkeit ist vor Ort und gibt – nach Maßgabe des Vorrats – gerne Zigarillos (derzeit Tonios Skel Ton im Clubfomat) aus.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

OrangePi 4 Pro / OrangePi 6 Plus – Einplatinencomputer im Zeichen der Leistung

Die Welt der Einplatinencomputer-CPUs ist aufgrund unerwünschter Design Wins in militärischen Systemen – im Umbruch. Der bisherige Platzhirsch RockChip zieht sich zurück, während Allwinner verlorenes Terrain gut macht. Shenzhen Xunlong schickt zwei neue Prozessrechner ins Rennen, die dank neuartiger SoCs bahnbrechende Rechenleistung anbieten.

Das hinter der Orange Pi-Familie stehende Unternehmen Shenzhen Xunlong hat sich im Laufe der Jahre als solidester Konkurrent der Uptoniten erwiesen: Anders als Sektiererunternehmen liefern die Chinesen ihre Prozessrechner nach Maßgabe der Möglichkeit auch Jahre nach der Ankündigung zu akzeptablen Preisen.

Bildquelle, alle wo nicht anders angegeben: Tamoggemon Holding k.s. bzw. Fauchus Pfauchus kft.

Zum Zeitpunkt der Auslieferung neuer Produkte gilt außerdem, dass sie oft Funktionen anbieten, die man im Hause Upton mitunter erst Jahre später kopiert – fast alles, was im Raspberry Pi 5 „neu“ war, gab es bei Shenzhen Xunlong und Co. bereits Jahre vorher zu sehen (siehe https://www.youtube.com/watch?v=MSuifrb3U8Y).

Orange Pi 4 Pro – Raspberry Pi 5 mit mehr Leistung

Uptons Nahebeziehung zur Broadcom sorgt dafür, dass der Raspberry Pi immer mit einem Broadcom-SoC ausgeliefert wird. Auch mit dem gut erprobten Kreditkarten-Formfaktor experimentiert man nur höchst ungern. Shenzhen Xunlong hat im Laufe der letzten Jahre vor allem größere Platinen ins Rennen geschickt – aus dem „Mehr“ an Platinenplatz folgte logischerweise ein Mehr an Platz für Komponenten und unterm Strich mehr Arbeitsspeicher bzw. mehr Rechenleistung. Mit dem Orange Pi 4 Pro steht nun ein Achtkerner ante Portas, der – wie in der Abbildung gezeigt – vom Formfaktor her dem Raspberry Pi 5 fast identisch ist.

Im Bereich der IO-Fähigkeiten spielt man im Hause Shenzen Xunlong traditioneller – wie in der Abbildung gezeigt gibt es einen Full Size-HDMI-Port und eine Kopfhörerbuchse. Hervorzuheben ist außerdem, dass die Antenne über einen u.FL-Connector angebunden ist – dies hilft bei der Integration in komplexere Gehäusedesigns.

Auf der Unterseite finden sich Slots für M2- bzw. die eMMC-Speichermedien. Insbesondere wer seinen Prozessrechner in vibrationsempfindlichen Gefilden einzusetzen pflegt, profitiert von diesen Möglichkeiten der Speicherbereitstellung. Schade ist lediglich, dass der microSD-Slot beim Orange Pi 4A auf dem Reibschlussverfahren basiert.

Die Rückkehr des Allwinner-SOCs.

Als System on Chip kommt hier ein Allwinner A733 zum Einsatz. Die konsequente Umsetzung der Big Little-Architektur zeigt sich in der folgenden Abbildung.

Bildquelle: https://olimex.wordpress.com/2024/12/05/allwinner-released-new-nine-core-12-nm-a733-soc-with-dual-core-cortex-a76-hexa-core-arm-cortex-a55-and-risc-v-e902-and-3tops-npu/

Zur Überprüfung der Rechenleistung bietet sich SysBench an. Die folgenden Ergebnisse zeigen, wie sich die Leistung über die verschiedenen Kernarten verteilt:

1
orangepi@orangepi4pro:~$ sysbench cpu run --threads=1
2
sysbench 1.0.20 (using system LuaJIT 2.1.0-beta3)
3

4
Running the test with following options:
5
Number of threads: 1
6
. . .
7

8
CPU speed:
9
    events per second:  2251.32
10

11
orangepi@orangepi4pro:~$ sysbench cpu run --threads=2
12
sysbench 1.0.20 (using system LuaJIT 2.1.0-beta3)
13

14
Running the test with following options:
15
Number of threads: 2
16
.
17

18
CPU speed:
19
    events per second:  4512.20
20

21

22
orangepi@orangepi4pro:~$ sysbench cpu run --threads=8
23
sysbench 1.0.20 (using system LuaJIT 2.1.0-beta3)
24

25
Running the test with following options:
26
Number of threads: 8
27
. . .
28

29
CPU speed:
30
    events per second:  9818.74

Hervorzuheben ist, dass der Orange Pi 4 Pro auch ohne jegliche Kühlung absolut nicht zur Überhitzung neigt. Unter https://youtu.be/MPT0AErieK0 findet sich ein Video, in dem der Autor unter einer Nutzung einer Thermokamera die „Erwärmung“ während einem fünf Minuten dauernden Lauf des SOCs dokumentiert.

Orange Pi 4 Pro-GPIO-Unterstützung am Start.

Die persönlichen Quereleien zwischen dem Wiring PI-Maintainer und dem Rest der Glaubensgemeinschaft haben sich im Hause Orange Pi nicht ausgewirkt – Wiring Pi wird im Allgemeinen sofort nach dem Erscheinen eines neuen Prozessrechners für diesen angeboten. Im Fall des hier verwendeten Debian-Images galt, dass das System ab Stapel und ohne vorhergenede Kompilation zur Verfügung stand.
Zur Ausgabe einer Testwellenform bietet sich dann ein nach folgendem Schema aufgebautes Programm an:

1
#include <stdio.h>
2
#include <wiringPi.h>
3

4
int main (void) {
5
  int i = 0;
6
  unsigned char gpio_num = 0;
7

8
  wiringPiSetup();
9

10
  gpio_num = i =0;
11
    pinMode (i, OUTPUT) ;
12

13
  for ( ;; ) {
14
      digitalWrite (i, HIGH);  // On
15
      digitalWrite (i, LOW);  // Off
16
  }
17

18
  return 0;
19
}

Lohn der Mühen ist das in der Abbildung gezeigte Schirmbild.

Zu beachten ist, dass das hier verwendete Debian-Image seine Aktualisierungen aus der Huawei-Cloud bezieht. In Tests des Autors funktionierte dies mit hervorragender Übertragungsgeschwindigkeit – es könnte allerdings aus „regulatorischen“ Gründen relevant sein.

Orange Pi 4 Pro – Bepreisung.

Shenzhen Xunlong sieht den Orange Pi 4 Pro als direkten Angriff auf den Raspberry Pi 5. Dies wirkt sich unter anderem in der Bepeisung aus, die sich direkt an den OEMSecrets-Bestpreisen für den Raspberry Pi 5 orientiert. Bei Lieferungen nach Deutschland fallen leider höhere Preise an, weil Shenzhen Xunlong dieses Territorium seinen Resellern (z.B. https://s.click.aliexpress.com/e/_c39P4E6l) überlässt. Alternativ bietet sich eine Bestellung unter Nutzung eines Weiterleitungsservices wie TipTrans an, der von Shenzhen Xunlong erfahrungsgemäß problemlos beliefert wird.

Orange Pi 6 Plus – ein wahrer Gigant.

Mit dem Orange Pi 6 Plus zeigt Shenzhen Xunlong der Prozessrechnerindustrie, wie die Wefze die Ruhe lernt. Die gigantischen Dimensionen des Prozessrechners und das enorme Gewicht sind sowohl auf der Waage als auch im Größenvergleich klar erkennbar.

Die enorme Leistung zeigt sich im Kühlsystem, das – normalerweise – integraler Teil des Prozessrechners ist und von Shenzhen Xunlong im Rahmen der Auslieferung montiert wird.
Auf der Rückseite finden sich außerdem zwei 5Gb-Ethernet-Transciever.

Interessant sind die auf der anderen Seite befindlichen GPIO-Header. Neben dem üblichen 40 Pin-Port gibt es auch einen neuen Pin-Adapter, der USB2-Signale zur Verfügung stellt. Dies kann nützlich sein, wenn ein USB-Modul (man denke beispielsweise an hauseigene 4G-Hardware) Vibrationssicher und permanent mit dem Prozessrechner verbunden bleiben muss.
Zu beachten ist, dass WiringOPi derzeit nicht zur Verfügung steht. Der Code lässt sich zwar kompilieren, die Ausführung des readall-Testbefehls scheitert allerdings aufgrund des Fehlens von Unterstützung für den vorliegenden Rechner:

1
orangepi@orangepi6plus:~/WiringOP$ gpio readall 
2
Oops - unable to determine board type... model: -1 
3
 | GPIO | wPi |   Name   |  Mode  | V | Physical | V |  Mode  | Name     | wPi | GPIO | 
4
 +------+-----+----------+--------+---+----++----+---+--------+----------+-----+------+ 
5
Oops - unable to determine board type... model: -1 
6
 +------+-----+----------+--------+---+----++----+---+--------+----------+-----+------+ 
7
 | GPIO | wPi |   Name   |  Mode  | V | Physical | V |  Mode  | Name     | wPi | GPIO | 
8
Oops - unable to determine board type... model: -1 
9
orangepi@orangepi6plus:~/WiringOP$

Zu beachten ist, dass der Prozessrechner normalerweise nicht automatisch startet, wenn er über USB-C mit Energie versorgt wird. Stattdessen leuchtet „nur“ die blaue LED auf – das Hochfahren des Betriebssystems setzt das Drücken eines Tasters voraus. Zur Umgehung bietet sich die Umkonfiguration des BIOS und das Anschließen einer RTC-Batterie an – weitere Informationen hierzu im unter https://youtu.be/RyxSWJNOACw bereitstehenden Video.

Orange Pi 6 Plus – mit zwölf Kernen am Start.

Für die Inbetriebnahme kommt auch hier Debian zum Einsatz. Als SoC setzt Shenzhen Xunlong hier auf den CIX P1 – ein SoC, das – wie im Struktogramm gezeigt – drei unterschiedliche Kernklassen mitbringt.

Bildquelle: https://radxa.com/products/orion/o6n/

Die unterschiedliche Leistung der Kerne lässt sich dann durch abgestuftes Ausführen von sysbench mit verschiedenen Thread-Zahlen demonstrieren. Schon im Achtkern-Betrieb gilt dabei, dass der Prozessrechner immense Rechenleistung bietet:

1
orangepi@orangepi6plus:~$ sysbench cpu run --threads=1 
2
sysbench 1.0.20 (using system LuaJIT 2.1.0-beta3) 
3

4
Running the test with following options: 
5
Number of threads: 1 
6
Initializing random number generator from current time 
7

8

9
Prime numbers limit: 10000 
10

11
Initializing worker threads... 
12

13
Threads started! 
14

15
CPU speed: 
16
    events per second:  3019.91 
17

18
orangepi@orangepi6plus:~$ sysbench cpu run --threads=4 
19
sysbench 1.0.20 (using system LuaJIT 2.1.0-beta3) 
20

21
Running the test with following options: 
22
Number of threads: 4 
23
Initializing random number generator from current time 
24

25

26
Prime numbers limit: 10000 
27

28
Initializing worker threads... 
29

30
Threads started! 
31

32
CPU speed: 
33
    events per second: 11859.07 
34

35
orangepi@orangepi6plus:~$ sysbench cpu run --threads=8 
36
sysbench 1.0.20 (using system LuaJIT 2.1.0-beta3) 
37

38
Running the test with following options: 
39
Number of threads: 8 
40
Initializing random number generator from current time 
41

42

43
Prime numbers limit: 10000 
44

45
Initializing worker threads... 
46

47
Threads started! 
48

49
CPU speed: 
50
    events per second: 22290.61 
51

52

53
orangepi@orangepi6plus:~$ sysbench cpu run --threads=12 
54
sysbench 1.0.20 (using system LuaJIT 2.1.0-beta3) 
55

56
Running the test with following options: 
57
Number of threads: 12 
58
Initializing random number generator from current time 
59

60

61
Prime numbers limit: 10000 
62

63
Initializing worker threads... 
64

65
Threads started! 
66

67
CPU speed: 
68
    events per second: 26579.99

Beschaffung

Von Haus aus bietet Shenzen Xunlong den OrangePi 6 Plus vor allem mit vorinstallierten Kühlsystem an; die Belieferung Deutschlands erfolgt auch hier über Reseller wie https://s.click.aliexpress.com/e/_c3YFOxlJ. An größeren Mengen interessierte Personen sollten Shenzhen Xunlong direkt kontaktieren – in diesem Fall kann man die Platine auch „nackt“, oder aber mit bestimmtem Speicherausbau (Stichwort 64GB) beziehen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Arduino Nesso N1, IDE-Updates, Quartalszahlen und Politik

m5stack und Arduino lancieren gemeinsam ein auf dem ESP32-C6 basierendes Gerät, das Arduino und schlüsselfertige Hardware zu kombinieren sucht. Sowohl in Sachen Nexperia als auch bei den Quartalszahlen gibt es Neuigkeiten, Siglent kündigt ein neues Oszilloskop an.

Arduino Nesso N1 – schlüsselfertiges IoT-”Steuerungsmodul”

Arduino-Platinen waren bisher vor Allem als Basis für Experimente vorgesehen. Mit dem Nesso N1 steht nun eine neue Variante ante Portas, die ein Display und verschiedene Antennenoptionen mitbringt und als “Standalone-Steuerungssystem” vorgesehen ist.

Bildquelle, beide: https://blog.arduino.cc/2025/11/11/meet-arduino-nesso-n1-the-future-of-iot-in-the-palm-of-your-hand/ und https://store-usa.arduino.cc/products/nesso-n1

Über die Spezifikationen vermeldet man ebenda folgendes:

1
    • Powered by the ESP32-C6, featuring an integrated low-power RISC-V single-core (up to 20 MHz) for efficient, reliable performance 
2
    • Equipped with 16 MB Nor Flash and 512 kB SRAM, providing ample memory for IoT applications 
3
    • A 1.14″ touchscreen and programmable buttons for easy interaction 
4
    • Built-in IMU, IR transmitter, RGB LED, and buzzer 
5
    • Powered via rechargeable battery 
6
    • Multiple connectivity options, including Bluetooth® 5.3, Zigbee 3.0, Matter, LoRa® (850-960MHz) 
7
    • Support for Arduino Cloud for remote control and data visualization 
8
    • USB-C, Grove, and Qwiic connectors for easy expansion with Arduino Modulino nodes or third-party modules

Im Arduino-Store steht die Platine unter der SKU TPX00227 um 50 US-Dollar bereit – Verfügbarkeit bei Distributoren ist derzeit noch nicht gegeben.

Siglent SDS8000A – 16GHz-Oszilloskop im Zulauf

Siglent unterscheidet sich von anderen asiatischen Herstellern insofern, als die Produkte auch außerhalb des Heimatmarkts vertrieben werden. Das in China seit einem Monat angekündigte neue High-End-Gerät – es hat vier Kanäle und bis zu 16GHz Bandbreite – macht sich zumindest informationstechnisch auch am Weg in den Westen.

Bildquelle: https://www.eevblog.com/forum/testgear/siglent-sds8000a-(16ghz-4-ch-40gsas-2-gptsch-12-bit)/

Preisinformationen gibt es derzeit noch nicht. Die Auguren auf EEVBlog – im Forum treiben sich mehrere Siglent-Distributoren herum – heben die folgenden Spezifikationen hervor:

1
Analog Bandwidth: 8 GHz, 13 GHz, 16 GHz
2
Vertical Resolution: 12-bit
3
Maximum Storage Depth: Up to 2 Gpts per channel
4
Real-Time Sampling Rate: Up to 40 GSa/s per channel
5
Waveform Capture Rate: Up to 500,000 frames per second
6
Screen: 15.6-inch capacitive touch HD display (1920x1080 resolution)
7
. . .
8
Ultra-Low Background Noise
9
Noise floor: 176 μVrms (typical) on all channels

Nexperia – China beginnt Gewährung von Ausfuhrgenehmigungen

Rücksichtsloses Vorgehen lohnt sich in Ehestreitigkeiten – in Wirtschaft und Krieg gilt oft, dass eine Kompromisslösung unter’m Strich besser ist. Wohl zwecks Vermeidung weiterer Design Outs ist man im Hause WingTech seit einiger Zeit bemüht, die Wogen gesichtswahrend zu glätten.
Die EU-nahe BBC berichtet unter https://www.bbc.com/news/articles/c0rp2514g4qo nach folgendem Schema darüber, dass man in China die Belieferung ziviler Nutzer fortzusetzen gedenkt:

1
But on Saturday, EU trade commissioner Maros Sefcovic announced in a post on X that China had agreed to "the further simplification of export procedures for Nexperia chips" and it would "grant exemption from licensing requirements to any exporter" provided the goods were for "civilian use".

Fraglich ist indes, inwiefern sich die chinesische Seite hier – den Gesichtsgewinn und das Erscheinen als vernünftiger Partner sei ausgenommen – einen Gefallen tut. Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass sich europäische Hersteller schnellstens eine Reserve anlegen und von Seiten der EU danach eine Aufforderung zum Rematch ergeht.

AMD Versal RF – neue FPGAs mit Fokus auf RF-Fähigkeiten

Wer sich ernsthaft mit SDR und Co auseinandersetzt, sieht sich mit einer wahren Flut von Daten konfrontiert. Aus der Logik folgt, dass FPGAs zur Bekämpfung ebendieser herangezogen werden.

Bildquelle: https://www.amd.com/en/blogs/2025/now-shipping-versal-rf-series.html

AMD lanciert mit dem Versal RF nun eine neue FPGA-Familie, die verschiedene für den RF-Einsatz optimierte Peripheriegeräte mitbringt:

1
Unlock Wideband Spectrum Observability
2
Versal RF devices deliver high signal precision with input bandwidth up to and beyond 18 GHz. With up to eight 32 GSPS or sixteen 8 GSPS RF-ADCs, these devices capture massive swaths of spectrum at 14-bit precision,1 enabling high dynamic range for phased-array systems and dense RF front-ends.
3
On the transmit side, up to sixteen 16 GSPS RF-DACs support output bandwidth up to and beyond 18 GHz, achieving fully symmetric TX/RX operation for multi-channel and multi-mission flexibility. The result: engineers gain a complete, high-resolution view of the spectrum—and the compute muscle to process it on the same chip.
4
Compute Without Compromise
5
Processing today’s wideband analog signals demands enormous compute density. The Versal RF Series meets this need with hard IP blocks for DSP—including FFT/iFFT cores, channelizers, resamplers, LDPC decoders, and FIR filters—that together deliver higher throughput at dramatically lower power than soft logic implementations.
6

7
Beyond these fixed blocks, AI Engines and DSP58 Engines provide additional programmable resources for adaptive signal chains and unforeseen workloads. Together, they are designed to offer the industry’s most balanced RF compute fabric, capable of balancing high throughput, lower power compute with the flexibility engineers demand.

Für die Basisversion VR1602 gilt, dass AMD schon jetzt erste Samples verteilt – weitere Informationen finden sich unter der Bildquelle.

GCC: Unterstützung für Loongson32 ante Portas.

Chinesische Prozessorarchitekturen erfreuen sich im Heimatmarkt immer größerer Beliebtheit. Nach den großartigen Erfolgen der 64 Bit-Variante folgt nun die 32 Bit-Variante, die nun ebenfalls in die von GCC unterstützten Plattformen eingefügt werden soll. Spezifischerweise findet sich unter der URL https://gcc.gnu.org/pipermail/gcc-patches/2025-November/700062.html die folgende Meldung, die über ante Portas stehende Patches informiert:

1
These series patches introduce LoongArch32(LA32) ilp32d abi and LoongArch32
2
Reduced(LA32R) ilp32s abi.
3
The ilp32 abi is similar to lp64 abi[1], with some differences in details.
4

5
Most gcc testcasese has passed when using qemu-user.
6

7
A LA32 linux system based on qemu is here[2]. 
8
The binutils and glibc sources is here[3] [4].
9
A LA32 instruction set manual is here [5] or in any LA64 manual.
10
A Chinese LA32R instruction set manual is here[6].

CircuitPython 10.1.0-beta.1 mit Unterstützung für MIPI DSI-Display

MIPI DSI-Displays sind für die Übertragung „größerer“ Informationsmengen ideal. Mit dem ESP32-P4 steht bald eine Implementierung ante Portas, die im Maker-Bereich weit verbreitet sein sollte.
Unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.1.0-beta.1 finden sich nun Informationen über eine bevorstehende neue Version von CircuitPython, die – nach folgendem Schema – Unterstützung für dieses neuartige Display-Anbindungsformat mitbringt:

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Highlights of this release
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    • Add mipidsi module to support MIPI DSI displays. Currently enabled for ESP32-P4. 
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    • Fix problems with presenting user-mounted SD cards over USB.

Analog Devices CodeFusion Studio 2.0 – Fokus auf AI

Im Hause Analog Devices pflegt man seit langer Zeit eine eigene IDE, die nun neue Fähigkeiten im Bereich AI eingeschrieben bekommt.

Bildquelle: https://developer.analog.com/newsroom/analog-devices-unveils-codefusion-studio-20-to-simplify-and-accelerate-embedded-ai-development

Als wichtigstes neues Feature hebt man folgendes hervor:

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CodeFusion Studio 2.0 now supports complete AI workflows, enabling developers to bring their own models and deploy them efficiently across ADI’s processors and microcontrollers, from low-power edge devices to high-performance DSPs (digital signal processors). The latest platform, based on Microsoft’s Visual Studio Code, features a built-in model compatibility checker, performance profiling tools and optimization capabilities that are designed to ensure robust deployment and an accelerated time-to-market.
2
A new Zephyr-based modular framework enables runtime performance profiling for AI/ML workloads, offering layer-by-layer analysis and seamless integration with ADI’s heterogeneous platforms. This encapsulation of toolchains simplifies machine learning deployment and enhances system-level performance insights.

CircuitPythonSync – jetzt mit Unterstützung für Serial Port-Boards

Die Visual Studio Code-Erweiterung für CircuitPython funktionierte bisher immer dann am besten, wenn das als Ziel auserkorene Board das „charakteristische“ USB-Laufwerk exponierte. Die etwas primitivere, aber einfacher zu implementieren serielle Verbindung zwischen integrierter Entwicklungsumgebung und Ziel wurde bisher eher nachrangig unterstützt.
Mit der Version p2.0.0 – 2025-10-28 – derzeit handelt es sich dabei noch um eine technische Preview – versucht der Entwickler nun, Waffengleichheit zu schaffen. Spezifischerweise findet sich im unter der URL https://marketplace.visualstudio.com/items?itemName=padgettholdings.circuitpythonsync bereitstehenden Changelog die folgende Ankündigung neuer Features:

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* Major upgrade to add support for serial interface for boards that do not have native USB to map a CIRCUITPY drive.  Also adds a lightweight serial terminal designed to be compatible with serial port boards.  A few other feature additions in file transfer mapping and in the board explorer.  See help command for more details. **This is a preview release**.

TSMC – Wachstum verlangsamt sich

Die Quartalszahlen von TSMC sind unter Anderem deshalb relevant, weil sie als “Pulsanzeiger” für den Zustand der AI-Industrie dienen. Bloomberg berichtet nun nach folgendem Schema über eine Verlangsamung:

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    • Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. posted its slowest monthly revenue growth in more than a year, with a 16.9% rise in sales for October.
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--- https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-11-10/tsmc-monthly-sales-growth-slows-as-ai-demand-moderates

Umfrage zur Nutzung von Open Hardware.

Open Hardware hat sich im Laufe der letzten Jahre „erfolgreich“ im Markt etabliert. Ein Forscherteam der Universität Trento bietet nun unter https://tinyurl.com/48cuvszx um Informationen darüber, wie Open Source-Hardware im täglichen Leben von Elektronikern eingesetzt wird.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Nexperia-Bewegung, neue Bluetooth-Version, steigende Speicherpreise uvam

Im Kampf um Nexperia scheint man in den Niederlanden die Niederlage einzugestehen. Die Zusammenarbeit zwischen dem italienischen Prozessrechnerspezialisten SECO und der Raspberry Pi PLC zeigt erste Früchte, während verschiedene neue Komponenten Aufmerksamkeit erregen. Hier eine Liste von allem, was neu ist…

Nexperia: Niederlande dürfte Niederlage anerkennen

Die niederländische Regierung hat – wohl dank der kalten Dusche durch Trump, der für amerikanische Unternehmen Sonderregelung herausverhandelte – verstanden, dass die gebende Hand über der Nehmenden ist.
Bloomberg berichtet unter https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-11-07/dutch-ready-to-drop-control-of-nexperia-if-chip-supply-resumes?srnd=phx-technology nun nach folgendem Schema über das – wahrscheinliche – Eingestehen der niederländischen Niederlage:

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The Dutch government is ready to shelve the ministerial order that gave it the power to block or change key corporate decisions at Nexperia, if China allows exports of its critical chips again, according to people familiar with the matter.

Die wichtige Frage ist, wie man im Hause Wingtech auf die Situation reagiert. Neben einem Großreinemachen in der europäischen Zentrale wäre durchaus mit einem Abbau von Stellen und Fertigungskapazitäten in den Niederlanden zu rechnen.
Hierfür zwei Gründe: erstens dürften die Aktionäre von Wingtech in Anbetracht der Kursverluste der Aktie des Mutterunternehmens Schutz für ihre Investments verlangen. Zweitens sind Nutzer der Chips nun paranoid – eine “komplett niederländerfreie” Produktionskette dürfte Vertrauen herstellen, scheut das gebrannte Kind doch das Feuer.

SECO Pi Vision 10.1″ CM5 – IP66-zertifiziertes Tablet auf Basis eines Raspberry Pi CM5

Nach mehreren glücklosen Eigenentwicklungen – man denke an die UDOO-Reihe – beschloss man im Hause SECO fortan, im Bereich der Hardware mit der Raspberry Pi Trading zusammenzuarbeiten. Neben “Langlebigkeit” der Hardware bekommt man so Anschluss zu einer wachsenden Community. Nun kündigen die Italiener ein neues HMI-Tablet an, das sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.seco.com/products-services/human-machine-interface/pi-vision#c31276

DRAM-Preise steigen

Hackster berichtet unter https://www.hackster.io/news/a-near-tripling-of-dram-contract-pricing-foreshadows-price-hikes-to-come-for-single-board-computers-88119b01c94e von einer Marktstudie, die die von den diversen Trendlinern angezeigten Trends im Speichermarkt beschreibt:

1
with dynamic RAM (DRAM) component pricing on-track to triple in the next few months, an increase single-board computer (SBC) manufacturers will be unable to swallow.

Aus der Logik folgt, dass diese durch den AI-Boom verursachte Situation negative Auswirkungen auf die Preise von Raspberry Pi und Co haben dürfte.

Debian: Unterstützung für Raspberry 1 endet innert von rund fünf Jahren

Raspberry Pi OS-Updates gab es bisher – dies ist beeindruckend – durch die Bank auch für die ältesten der uptonitischen Prozessrechner. Dies liegt auch daran, dass Debian diese Systeme nach wie vor unterstützt – eine Situation, die sich nun dem Ende zuneigt.
Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst CNX berichtet unter https://www.phoronix.com/news/Debian-Drops-MIPS64EL-ARMEL nun darüber, dass die Unterstützung für die im Raspberry Pi 1 verwendete CPU ausläuft:

1
The ARMEL and MIPS64EL architectures have been dropped from Debian unstable and experimental. This is the end of the road for these aging ARM and MIPS targets in the Debian world.

Da es sich hierbei nur um den experimentalen Teil der Distribution handelt, gilt, dass vorhandene Versionen nach wie vor voll unterstützt werden – die Abkündigung liegt also in der Zukunft und betrifft nur noch nicht stabilisierte Varianten von Debian. Amerikanische Quellen gehen davon aus, dass die Softwareupdates in vier bis fünf Jahren praktisch eingestellt werden.

Bluetooth 6.2 im Zeichen der Geschwindigkeit und der Sicherheit

Die Bluetooth SIG hält ihre Pläne durch, fortan häufiger Updates der hauseigenen Spezifikationen zu lancieren. Nun steht die Version 6.2 des Protokolls ante Portas, die unter der URL https://www.bluetooth.com/bluetooth-core-6-2-feature-overview/ folgendermaßen beschrieben wird:

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2.1 Bluetooth® Shorter Connection Intervals
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Shorter Connection Intervals (SCI) reduce the minimum connection interval from 7.5 ms to 375 µs, enabling faster device responsiveness for high-performance HID devices, real-time HMI systems, and sensors.
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2.2 Bluetooth® Channel Sounding Amplitude-based Attack Resilience
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Channel Sounding Amplitude-based Attack Resilience strengthens secure ranging by detecting and mitigating sophisticated RF amplitude attacks, adding protection against relay and spoofing threats in automotive, smart home, and industrial environments.
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2.3 Bluetooth® HCI USB LE Isochronous Support
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HCI USB LE Isochronous Support standardizes isochronous communication over USB by introducing Bulk Serialization Mode, which unifies Host Controller Interface (HCI) packet transmission and facilitates seamless Bluetooth® LE Audio integration.
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2.4 Bluetooth® LE Test Mode Enhancements
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LE Test Mode Enhancements enable flexible, secure RF testing with over-the-air (OTA) support by introducing a Unified Test Protocol (UTP) for wireless PHY tests, standardized messaging, and improved test control.

Hervorzuheben sind außerdem die unter https://www.bluetooth.com/specifications/specs/core-specification-6-2/ größtenteils kostenlos einsehbaren Basisdokumente – wie immer gilt, dass vor dem Anmelden eines Bluetooth SIG-Accounts Vorsicht walten sollte, weil die SIG diese Gelegenheit zur Umgehung der Erschöpfung nutzen könnte (siehe https://www.youtube.com/watch?v=Mh4mDn2cFDo für Details).

WCH BLE Analyzer Pro – sehr preiswerter Protokollanalysator für Bluetooth LE

Protokollanalysatoren für Bluetooth (LE) sind für Teledyne Lecroy eine wahre Latifundie, liessen sich die Geräte bisher doch für gutes Geld verkaufen. WCH lanciert nun eine preiswertere Variante auf Basis dreier hauseigener CH582F-Mikrocontroller – die drei MCUs “hören” permanent, was in ihrer Umgebung an Informationen ausgetauscht werden. Eine Windows-Software präsentiert die Pakete dann grafisch.
Hervorzuheben ist der extrem geringe Preis: der Hersteller ging selbst mit 20USD ins Rennen (kein Tippfehler).

Bildquelle: https://www.aliexpress.com/item/1005004894101176.html?

Im offiziellen Store ist das Produkt derzeit ausverkauft; für den Standort Ungarn findet sich unter der URL https://s.click.aliexpress.com/e/_c3Jz9CYn allerdings ein (teurerer) Reseller, der auch andere europäische Länder abdecken dürfte.

STMicroelectronics: wir lieben auch Zephyr

Im Hause STMicroelectronics setzte man einst auf FreeRTOS, um danach voll auf Microsoft Azure RTOS umzuschwenken – eine Entscheidung, die sich als nur leidlich glücklich erwies. Andere Hersteller (Stichwort NXP) setzten von Anfang an auf Zephyr.
ST versucht nun, auch in diesem Bereich nachzuziehen. Ein vor wenigen Tagen an die Entwicklerschaft versendetes E-Mail informiert darüber, dass man Zephyr benevolent gegenübersteht und für die diversen Peripheriegeräte Treiber anbietet.

Bildquelle: https://www.st.com/content/st_com/en/ecosystems/stm32-mcus-in-the-open-source-software-ecosystem/zephyr.html

Stackpole: Null Ohm-Widerstände mit höherem Maximalstrom

Null Ohm-Widerstände werden gerne zur Konfiguration benutzt: wer sie zum Vereinfachen von Routing als Pick and Place-fähige Drahtbrücke verwendet, musste bisher mit den vergleichsweise geringen Maximalströmen leben.
Stackpole begegnet diesem Problem nun durch eine neue Familie von Null Ohm-Widerständen, die komplett aus Metall bestehen und selbst in sehr kleinen SMD-Gehäusen große Ströme verkraften:

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Stackpole MCJ Series takes this concept further with an all-metal construction that delivers exceptional current handling well beyond the limits of traditional thick-film jumpers exceeding 10 amps with ease. Engineered for high reliability and surge current handling, the MCJ Series enables designers to use smaller, space-saving components without sacrificing performance. Fully AEC compliant in sizes 0402, 0603, and 0805, the MCJ Series provides proven reliability and consistency, making it the ideal choice for demanding, high-performance designs.
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        Pricing for the MCJ0402, 0603, and 0805 ranges from $0.08 - $0.095 each in full reel quantities.  Contact Stackpole or one of our franchised distribution partners for volume pricing.

ONSemi kündigt vertikale GaN-Technologie an

ONSemi liefert erste Samples von Leistungstransistoren an auserwählte Testkunden aus, die dank vertikalem Aufbau geringere Übergangswiderstände und höhere Strommengen verkraften sollen.

Bildquelle, beide: https://www.onsemi.com/download/tutorial/pdf/tnd6495-d.pdf

Weitere Informationen und eine realistische Markteinschätzung (kurz gefasst: limited impact) findet sich beim SiC- und GaN-Spezialisten Ralf Higgelke unter https://www.linkedin.com/pulse/ralfs-gan-sic-news-november-6-2025-ralf-higgelke-muh8f/.

Prusa OpenPrintTag – offenes Format für Filamentspulen-Tags

Mit NFC-Tags ausgestattete Filamentspulen ermöglichen 3D-Druckern die Erkennung von Verbrauchsmaterialien und das Erriechen der zu ihnen gehörenden Produktparametern. Problematisch war bisher, dass Hersteller diese an sich nützliche Funktion auch zur Verdongelung ihrer Drucker verwendeten.
Prusa lanciert mit dem OpenPrintTag nun einen offenen Standard, der neben einem offenen Datenformat auch auf wiederbeschreibbare Tags setzt.


Bildquelle, beide: https://openprinttag.org/

Rohde und Schwarz kauft KI-Spezialisten zu

Im Hause RuS ist man dem Wachstum durch Zukauf nicht abgeneigt. Nach dem Erwerb des Leistungsmesstechnikspezialisten ZES Zimmer kauft man nun ein Unternehmen im Bereich KI-Datenanalyse:

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Zum 31. Oktober 2025 hat Rohde & Schwarz den in München ansässigen Softwarespezialisten Munich Innovation Labs übernommen. Das 2015 gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt KI-gestützte Softwarelösungen für die Innere und Äußere Sicherheit. Mit der Übernahme stärkt Rohde & Schwarz seine Position am Markt für Data-Analytics-Lösungen, insbesondere im Bereich der Open Source Intelligence.

Kostenersparnis durch On-Premise-Hosting von Mac OS-Instanzen

Apple – böse Zungen sprechen von einer Anwaltskanzlei mit angeschlossenem Hardwareentwickler – haben in den Lizenzbedingungen ihres Betriebssystems eine Sonderklausel, die das Vermieten von Cloud-Macs stark verteuert (siehe https://docs.aws.amazon.com/AWSEC2/latest/UserGuide/ec2-mac-instances.html).
Daraus folgt, was folgen muss: ein asiatisches Ridesharing-Unternehmen berichtet unter https://www.theregister.com/2025/11/07/grab_macos_cloud_repatriation_savings/ darüber, dass das On Premise-Hosten von Macs eine wesentliche Kostenersparnis brachte.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Skyworks kauft Qorvo, Neues von Nexperia und andere Lustigkeiten

Die große Politik ruht nicht: mit der Übernahme von Qorvo steht eine weitere Fusion im Bereich der Halbleiterhersteller an. Espressif liefert neue Software, während Debian seine Maintainer mit dem Zwang zur Verfügbarkeit eines Rust-Compilers verärgert. Außerdem lässt sich der Raspberry Pi Pico als SCPI-Gerät verwenden.

Nexperia: Chinesische Regierung erlaubt Ausnahmeregelungen für Chipauslieferung

Kompromisslosigkeit führt in den meisten Fällen zu suboptimalen Ergebnissen. Nachdem man in China der niederländischen Regierung gezeigt hat, dass die von ihr besessenen Assets sehr schnell sehr wertlos werden, versucht man sein Glück an Schadensbegrenzung für die Kunden.
Unter https://german.cri.cn/2025/11/04/ARTI1762240604907239 findet sich die folgende Stellungnahme des chinesischen Handelsministeriums:

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China habe aus Verantwortung für die Stabilität und Sicherheit der weltweiten Halbleiterproduktion und -lieferketten am 1. November angekündigt, für Exporte, die den entsprechenden Bedingungen entsprächen, Ausnahmeregelungen umzusetzen und sich nach Kräften für die Wiederaufnahme der Lieferungen von Nexperia (China) einzusetzen.
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CNN zitiert John Bozzella, den CEO der Alliance for Automotive Applications folgendermaßen:

1
“Credit to President Trump and his team for insisting Nexperia was on the agenda during talks this week with China and for treating the global semiconductor supply chain as the economic and national security issue it so clearly is,”
2
– via https://edition.cnn.com/2025/11/03/business/china-nexperia-chip-exports

Skyworks kauft Qorvo

Qorvo hat in der Vergangenheit verschiedenste Unternehmen aufgekauft, was meist mit vielen Abkündigungen (Stichwort ActiveSemi) einherging. Frei nach dem “what goes around comes around” ist Qorvo nun selbst Übernahmekandidat.
Die unter der URL https://investors.skyworksinc.com/news-releases/news-release-details/skyworks-and-qorvo-combine-create-22-billion-us-based-leader bereitstehende Pressemeldung verkündet nun folgendes:

1
(Nasdaq: SWKS), a global leader in high-performance analog and mixed-signal semiconductors, and (Nasdaq: QRVO), a leading global provider of connectivity and power solutions, today announced that they have entered into a definitive agreement to combine the two companies in a cash-and-stock transaction that values the combined enterprise at approximately 2 to create a -based, global leader in high-performance radio frequency (RF), analog and mixed-signal semiconductors.

Wer selbst Aktien an einer der beiden Firmen hält (Qorvo derzeit bei 94USD, Skyworks bei 76USD), muss folgendes beachten:

1
Under the terms of the agreement, shareholders will receive 32.50 USD in cash and 0.960 of a common share for each share held at the close of the transaction, which implies a combined enterprise value of approximately 4.
2
Upon closing, shareholders will own approximately 63 percent of the combined company, while shareholders will own approximately 37 percent, on a fully-diluted basis
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The Boards of Directors of both companies have unanimously approved the transaction, which is expected to close in early calendar year 2027, subject to the receipt of required regulatory approvals, approval of shareholders and shareholders and the satisfaction of other customary closing conditions. , an approximately 8 percent6 shareholder of , has signed a voting agreement in support of the transaction.

SpecFive: Android 12-Smartphone mit LoRA-Transciever

Android mag viele Funktechnologien unterstützen; bisher gab es indes keine Geräte mit eingebautem LoRA-Transciever. Mit dem in der Abbildung gezeigten Gerät soll sich dies ändern.

Bildquelle: https://www.prweb.com/releases/specfive-launches-spectre-pro-an-android-off-grid-mesh-phone-302601454.html

Über die sonstigen Spezifikationen vermeldet man Folgendes:

1
3.88 inch display for easier maps, messaging, and app navigation 
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    • Quad core hardware with 4 GB RAM and 64 GB storage running Android 12 
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    • Worldwide 4G support where available for on grid use 
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    • Optional prepaid 2 GB data SIM for hybrid operation with no contracts 
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    • Power efficient LoRa mesh radio for long range communication off grid 
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    • Carbon fiber reinforced enclosure for impact and heat resistance 
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    • ATAK compatible for mission grade situational awareness 
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    • Ships with Meshtastic, Mesh Tic Tac Toe, CheckTastic, and Mesh Chess for quick testing

Obwohl das Gerät bereits bei Amazon gekauft werden kann, gibt es sonst wenig Informationen – besonders interessant wäre die Frage, wie die Kommunikation zwischen Android-Applikation und Meshtastic erfolgt.

Nuvoton MA35D16AJ87C – MPU mit 512MB integriertem DRAM

Das Layout der DRAM-Interfaces bei MPUs ist eine durchaus arbeitsintensive Aufgabe. Nuvoton versucht, durch Anbieten von MPUs mit integtriertem DRAM gegenzusteuern – die Produktlinie ist so erfolgreich, dass nun eine neue Version mit 512MB DRAM angeboten wird.

Bildquelle: Nuvoton

Über die sonstigen technischen Attribute vermeldet man folgendes:

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Key Highlights
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    • Dual 64-bit Arm® Cortex®-A35 cores plus a Cortex®-M4 real-time core
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    • Integrated, independent TSI (Trusted Secure Island) security hardware
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    • 512 MB DDR SDRAM stacked inside a 15 x 15 mm BGA312 package
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    • Supports Linux and RTOS, along with Qt, emWin, and LVGL graphics libraries
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    • Industrial temperature range: -40°C to +105°C
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    • Ideal for factory automation, industrial IoT, new energy, smart buildings, and smart cities

dfRobot HUSKYLENS 2 – AI-Kamera auf Basis von Kendryte K230

Mit dem unter Anderem im MaixDuino verwendeten Kendryte K210 gelang Canaan die Lancierung einer neuen Chipart: des Mikrocontrollers mit AI-Beschleuniger. Wohl aufgrund des gewinnbringerenden Bitcoin-Geschäfts tat Canaan mit dieser Technologie dann nicht mehr viel, der Nachfolger K230 erhielt bisher keine nennenswerten Design Wins.
dfRobot – das Unternehmen offerierte eine Kamera mit dem K210 – lanciert nun das in der Abbildung gezeigte Nachfolgemodell.

Bildquelle: https://www.dfrobot.com/product-2995.html?

Espressif: Rust-Bibliothek in Version 1.0 final

Im Hause Espressif setzt man auch auf Rust. Die Version 1.0 der als Crate bezeichneten Ansteuerungsbibliothek liegt seit einiger Zeit als Beta vor, und wurde vor drei Tagen in den Final-Zustand überführt. Die Abbildung informiert über die stabilisierten Interfaces.

Bildquelle: https://developer.espressif.com/blog/2025/10/esp-hal-1/

Debian: Rust-Compiler ab Mai verpflichtend

Die Einführung von Rust ist in der Linuxcommunity nicht unumstritten. Im Hause Debian plant man, Rust bald für alle Portierungen verpflichtend vorzuschreiben – Architekturen, die derzeit ohne Rust-Compler auskommen müssen, werden verwaist.
Spezifischerweise findet sich unter https://lists.debian.org/deity/2025/10/msg00071.html die folgende Meldung:

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I plan to introduce hard Rust dependencies and Rust code into
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APT, no earlier than May 2026. This extends at first to the
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Rust compiler and standard library, and the Sequoia ecosystem.
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In particular, our code to parse .deb, .ar, .tar, and the
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HTTP signature verification code would strongly benefit
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from memory safe languages and a stronger approach to
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unit testing.
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If you maintain a port without a working Rust toolchain,
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please ensure it has one within the next 6 months, or
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sunset the port.
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It's important for the project as whole to be able to
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move forward and rely on modern tools and technologies
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and not be held back by trying to shoehorn modern software
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on retro computing devices.

Raspberry Pi – Sicherheits-Challenge für RP2350 verlängert

Im Hause Raspberry Pi zeigt man sich von der Sicherheit der hauseigenen Mikrocontrollerplattform so überzeugt, dass man vor einiger Zeit eine Sicherheitschallenge auslobte – bestimmte Angriffe wurden mit einer Geldprämie ausgezeichnet.
Unter der URL https://www.raspberrypi.com/news/rp2350-hacking-challenge-2-into-extra-time/ verkündet man nun, die Einreichungsdeadline verlängert zu haben:

1
We’ve had some good chats with a number of teams and individuals working on this challenge, and it looks like our new AES library is thus far unvanquished, but we hear that progress is being made and a bit of extra time might provide ample opportunity to ruin our day (yay…). You’ll no doubt be glad to hear that we’re therefore extending the submission deadline for this challenge to midnight (UK time) on 31 December 2025

Raspberry Pi Pico als SCPI-Peripheriegerät

Der einst vor Allem in GPIB-Systemen verwendete SCPI-Standard hat sich mittlerweile selbständig gemacht. Mit dem unter https://github.com/K4zuki/pipico-micropython-scpi bereitstehenden pipico-micropython-scpi steht nun eine Software zur Verfügung, die einen Raspberry Pi Pico in ein SCPI-System verwandelt. Im Prinzip ist die Idee dabei, dass der RPi über sein serielles Interface vom PC aus mit Steuerungsbefehlen versorgt wird.

Bildquelle: https://github.com/K4zuki/pipico-micropython-scpi/releases/tag/c103

Microchip: CAN FD-Transciever fürs Weltall mit Preisdaten in der Ankündigung

Microchip investiert nach wie vor im Bereich New Space. Neuestes Offert ist der in der Abbildung gezeigte CAN FD-Transciever, der nun auch in einer strahlengehärteten Version zur Verfügung steht.

Bildquelle: Microchip

Die relevanten Passagen der Pressemeldung sind hier:

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The ATA6571RT transceiver offers significant advantages over traditional CAN solutions, which are typically limited to a 1 Mbps communication bandwidth. With the ability to handle bit rates up to 5 Mbps and support for larger payloads of up to 64 bytes per frame, the ATA6571RT enhances efficiency and reduces bus load. Backward compatible with classic CAN, the ATA6571RT offers a smooth transition for existing systems.
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Additionally, its Cyclic Redundancy Check (CRC) mechanism provides enhanced error detection, increasing reliability for safety-critical applications. The ATA6571RT is designed for space applications including platform data handling, propulsion system control, sensor bus control, robotics, on-board computers for nanosatellites and more. For easy integration at the PCB level, this RT device remains pin-distribution compatible with the original Commercial-Off-The-Shelf (COTS) plastic or ceramic versions.
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. . .
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The ATA6571RT transceiver is designed to withstand harsh space conditions with its resistance to Single-Event Effects (SEE) and Total Ionizing Dose (TID). It also features low power management with local and remote wake-up support, as well as short-circuit and overtemperature protection. 
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Pricing and Availability
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The ATA6571RT CAN FD Transceiver is available for $210. each in 10-unit quantities.

EU-Förderung für Marken- und Designanmeldungen

Einer der Gründe, warum das US-Patentamt eingehende Anträge so extrem prüft, ist – zumindest dem Hörensagen nach – eine vor einigen Jahren von der chinesischen Regierung durchgeführte Aktion, wo chinesische Unternehmen mit erfolgreichen Patent- und Gebrauchsmusteranmeldung Geld verdienen (!!!) konnten. In der EU gibt es ein ähnliches Programm, das rund 70% der Kosten übernimmt und dem regelmäßig das Geld ausgeht.

Die im Allgemeinen gut informierte Rechtsanwaltskanzlei WBS.Legal berichtet nun nach folgendem Schema darüber, dass abermals Fördermittel aufgetaucht sind:

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„Die Fördermittel 2025 waren jedoch eigentlich im August 2025 schon aufgebraucht. Doch nun kam die Überraschung: Die SME-Fund Förderung wurde am 20. Oktober ohne Vorankündigung noch einmal unter anderem für Marken- und Designanmeldungen wiedereröffnet! Das ist eine sehr positive Nachricht. Wer jetzt noch seine Marke oder ein Design anmelden will, sollte sich beeilen: Wahrscheinlich gibt es nur ein Förderungsfenster von wenigen Wochen bis auch die letzten Mittel aufgebraucht sind. Die Förderung ist enorm beliebt.
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Die EU fördert 75 % sämtlicher Gebühren einer nationalen oder EU-weiten Marken- oder Designeintragung bis zu einem Gesamtbetrag von 700,00 Euro. Wie genau der Bewerbungsprozess genau funktioniert, haben wir in unserem Beitrag zum SME-Fund ausführlich erläutert.

In eigener Sache: Newsautor und OpenSCAD in Bozen

Wer am 7. November nichts zu tun hat und sich für OpenSCAD interessiert, kann in Bozen an einem Vortrag zum Thema teilnehmen. Weitere Informationen finden sich unter https://www.sfscon.it/workshops/openscad-3d-modeling-for-the-creatively-challenged/.

Honesty Disclaimer: potentieller Interessenskonflikt

Meine Wenigkeit kaufte vor einigen Jahren eine minimale Menge von Canaan-Aktien, um eine Aufnahme in den Presseverteiler zu erzwingen und Nachrichten über neue Chips zu erhalten (vergeblich). Der Wert der seit Jahren nicht aktiv gehandelten Position stellt weit weniger als 1 Promill des Gesamtvermögens dar, und beeinflusste die Erwähnung von Canaan in keiner Weise.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Hochleistungsoperationsverstärker, flexible Steckverbinder, Labormäntel und mehr

Der Chipmarkt brachte im Oktober unter Anderem verschiedene Chipantennen, die die Realisierung von LPWAN-Systemen erleichtern. Der Arduino Uno Q kommt bei Distributoren an, während verschiedene Komponenten die Umsetzung von I3C erleichtern. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Hammond Manufacturing: Erweiterungen des IP68-Portfolios.

Wer eine hochqualitative Verpackung für Prototypen oder Kleinserien benötigt, wird im Hause Hammond seit jeher exzellent bedient.
Nun gibt es Erweiterungen im Bereich der IP68-zertifizierten Plastikgehäuse: Sowohl in der für den Audiobereich vorgesehenen 1557-Serie als auch bei den Evergreens vom Typ 4X, 6P gibt es verschiedenste neue Größenoptionen, die die Flexibilität des Diensthabenden erhöhen.

TE Connectivity-Chipantennen für LoRA (und für SigFox).

LPWAN-Technologie ist in der Industrie gut etabliert. Unter dem Schlagwort “ISM, LPWAN & LORA 868 & 915 MHz CERAMIC CHIP ANTENNAS” lanciert TE Connectivity nun eine Familie von Chipantennen, die für derartige Aufgaben optimiert sind. Spezifischerweise stehen die in der Abbildung gezeigten SKUs zur Verfügung, die durch ein Evaluationsboard flankiert werden.

Bildquelle: TE Connectivity.

Interessant ist, dass TE Connectivity in der offiziellen Dokumentation nur von LoRA und LPWAN spricht – das mit den Antennen ebenfalls kompatible SigFox wird nicht erwähnt.

Arduino Uno Q – Distributor-Verfügbarkeit beginnt.

Über den im Rahmen des from Blink to Think-Events angekündigten Kooperationsarduino von Qualcomm und STMicroelectronics haben wir in der Vergangenheit, (siehe Beitrag „Arduino Q, Qualcomm kauft Arduino, neue IDE ante Portas“ und https://youtu.be/ewsM2-_yQbA) berichtet. Unter der SKU ABX00162 beginnt nun die Distributorverfügbarkeit. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Nachrichtenmeldung gilt, dass die ersten Distributoren bereits Lagerbestände haben – andere erwarten die Auslieferung, wie in der Abbildung gezeigt, im Laufe des kommenden Monats.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/ABX00162%20

STMicroelectronics STEVAL-HARVEST1 – Energy Harvesting-Evaluationsboard.

STMicroelectronics betont in Vorführungen immer wieder die Fähigkeit des WL55-Wirelessmikrocontrollers, sich per Energy Harvesting mit Energie zu versorgen. Zur Vorführung dieser Fähigkeiten schicken die Francoitaliener nun eine Erweiterung ins Rennen, die – wie in der Abbildung gezeigt – sowohl Solarzellen als auch Energie-Speicher mitbringt.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Hervorzuheben ist, dass die Platine erstens direkt auf den Nucleos andockt und zweitens zusätzliche Sensoren mitbringt.

Pure Embedded PG-508 – Embedded Ethernet-Switch mit acht Ports.

Der britische Embedded Ethernet-Spezialist Pure Embedded war auf mikrocontroller.net in der Vergangenheit immer wieder Thema. Bisher galt, dass die Switches der Ports nur fünf mitbrachten. Mit dem PE-508 ändert sich dies wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Pure Embedded.

Zu beachten ist, dass diese Platine nur 100 Mbit Übertragungsrate anbietet. Eine Gigabit-Variante ist derzeit noch nicht verfügbar.

Harting Ha-VIS eCon 4080BT-BT – robuster Fast-Ethernet-Router mit M12-Steckverbindern.

Wer es in Sachen Ethernet robuster begehrt, wird bei Harting mit dem in der Abbildung gezeigten und gemäß IP40 zertifizierten Produkt bedient. Zu beachten ist allerdings, dass die hohe Robustheit Geld kostet – zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung kostet das Teil rund 600 Euro in Einzelstückzahl.

Bildquelle: Harting

Espressif ESP32-H2 – Verfügbarkeit alleinstehender Chips beginnt

Espressif bietet mit dem ESP32-H2 seit einiger Zeit eine Variante der hauseigenen Chips an, die für Bluetooth und LPWAN optimiert ist und keinen klassischen WLAN-Transciever mitbringt.
Ab sofort gilt, dass die alleinstehenden Chips bei Distributoren verfügbar sind. Die SKU ESP32-H2FH2S bringt dabei 2 MB Flash mit, während SKU ESP32-H2FH4S 4 MB Flash hat.

NXP MCX E31 – 5V-Mikrocontroller mit hoher Sicherheit und schlagfähigem Peripheriekomplement

Im Bereich der 5 V-Mikrocontroller galt bisher, dass die Komponenten im allgemeinen für fußgeherische Regelaufgaben vorgesehen waren. Mit dem MCX E31 schickt NXP nun eine brisante Variante ins Rennen, die neben bis zu 160 MHz Geschwindigkeit diverse fortgeschrittene Peripheriegeräte mitbringt.

Bildquelle: https://www.nxp.com/company/about-nxp/smarter-world-blog/BL-BUILDING-SAFER-SMARTER-SYSTEMS-MCXE?

NXP hebt im Rahmen der Ankündigung – der Chip enthält verschiedenste Selbsttestfunktionen – unter anderem die hohe Zertifikation und die Fähigkeit des Chips aus, bis zu 135 Grad Celsius zu ertragen:

1
Built-in functional safety with on-going TÜV-certification* for SIL 2 hardware integrity and systematic SIL 3 capability, with safety development packages 
2
    • Extended reliability with qualification up to 135 °C and a 10-year mission profile at 105 °C

Analog Devices ADHV4710 – Operationsverstärker mit 1 A Ausgangsstrom und +/- 55 V-Fähigkeit.

Dass Operationsverstärker nützlich sind, steht außer Frage. Unschön ist, dass die meisten Komponenten mit geringen Spannungen arbeiten. Analog Devices schickt nun ein Produkt ins Rennen, dessen Ausgangsfähigkeit folgendermaßen beschrieben wird:

1
The ADHV4710 is a high voltage, high power, high
2
speed operational amplifier optimized for driving up
3
to ±1A at ±1300V/μs into capacitive and resistive
4
loads.

Neben dem vergleichsweise großen Gehäuse ist zu beachten, dass das Bauteil nicht billig ist. Zweitens ist die minimal mögliche Betriebsspannung +/- 12 V.

Chip Quik – ESD-sichere Labormäntel.

Bei Mousers Hauslieferant Chip Quik gibt es unter der SKU CQ-ESD-LABCOAT-* verschiedene Labormäntel, die erstens ESD-sicher sind und zweitens durch ihre hellblaue Farbe aus der Masse hervorstechen. Aufgrund des Einzelpreises von rund 50 Euro taugen sie auch als Geschenk für die Person, die schon alles hat.

Panasonic EMA0600003B0 – transparenter ESD-Abschirmungsfilm

ESD-Schutz setzt normalerweise Metall voraus. Mit dem EMA0600003B0 lanciert Panasonic einen transparenten Film, der ein Drahtnetz mitbringt. Über die
erreichten Werte in Bezug auf Transparenz und Abschirmung informiert die folgende Grafik.

Bildquelle: Panasonic.

Qorvo QM33120WDK2 – Starterkit für UWB-Technologie.

Beim erstmaligen Bring-up neuer Drahtlos-Technologien im Labor steht man oft vor einem Henne und Ei-Problem; hat man doch weder einen Router noch ein passendes Endgerät zur Hand. Mit dem QM33120WDK2 bietet Qorvo nun eine One Stop Shop-Lösung an, die neben der Basisstation sechs Evaluationsgeräte mitbringt.
Zu den Fähigkeiten der inkludierten Produkte vermeldet man dann folgendes:

1
Qorvo QM33120W UWB supporting channel 5
2
and 9 together with Qorvo Low Noise Amplifier
3
QM14068 (LNA) and Power Amplifier QM14070
4
(PA) to provide exceptional UWB range (up to 150
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m point to point with Europe limit settings).
6
• 5 devices with integrated non-AoA UWB
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antenna (white enclosure) and 1 device with
8
AoA UWB antenna (grey enclosure). Bluetooth
9
chip antenna is integrated on all devices
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Based on the Murata 2AB SIP (QM33120W UWB IC, nRF52840 MCU with Bluetooth, LIS2DW accelerometer, crystals, and internal power regulators)

Murata – selbstkalibrierende CO2-Sensoren.

Im Hause Murata bietet man CO2-Sensoren feil, die dank einem neuartigen internen Aufbau weitestgehend kalibrationsfrei ausfallen.

Bildquelle: https://www.murata.com/en-eu/products/sensor/co2/overview/advantages

Nexperia – für Parallelschaltung optimierte MOSFETs

Wer mehrere Transistoren parallel schaltet, erhält – in der Theorie – höhere Spitzenstromfähigkeit. In der Praxis sorgen Unterschiede in den individuellen Impendanzen dafür, dass das praktische Schaltungsdesign das eine oder andere Haar in die Suppe speit.
Nexperia schickt Transistorfamilien ins Rennen, die von Haus aus für diese Aufgabe abgestimmt sind. An Leistungselektronik interessierte Personen finden unter der als Bildquelle angegebenen URL weitere Informationen zur Thematik.

Bildquelle: https://www.nexperia.com/products/mosfets/application-specific-mosfets/asfets-for-motor-control/enhanced-dynamic-current-sharing-in-parallel-for-high-power-bldc

Microchip MCP41U83 / MCP42U83 – digitale Potentiometer mit Persistenz

Digitale Potentiometer sind ein effizienter Weg, um Signalverarbeitungsketten zu kalibrieren. Microchip schickt mit MCP41U83 und MCP42U83 zwei 10 Bit-Chips ins Rennen, die sowohl per I2C als auch per SPI kommunizieren können.

Bildquelle: Microchip.

Hervorzuheben ist, dass die Komponenten den eingestellten Wert auf Wunsch in einem Flashspeicher speichern, der laut Datenblatt bis zu 1000 Schreibzyklen aushält.

NXP P3H244x / P3H284x – I3C-fähige Mux

I3C sollte mit Adresskollisionen aufräumen. Insbesondere beim Design von Motherboards für PCs, Workstations und FPGAs wünscht man sich trotzdem immer wieder eine I3C-Mux. NXP schickt nun ein diesbezügliches Bauteil ins Rennen – die Client-Ports können dabei I2C, I3C oder gewöhnliche GPIO-Peripherie ansprechen.

Bildquelle: NXP.

Hervorzuheben ist, dass es mehrere Varianten gibt – sie unterscheiden sich insofern, als es entweder vier, oder aber acht Client-Ports gibt.

Heyco Crimp-tite – Cable Glands mit ESD -Robustheit

Dass Öffnungen im Gehäuse zu ESD-Problemen führen, ist beispielsweise in Würths Klassiker zur Thematik beschrieben. Die Verwendung metallischer Cable Glands kann bis zu einem gewissen Grad Abhilfe schaffen. Heyco schickt nun ein diesbezügliches Produkt ins Rennen, das außerdem IP X7-zertifiziert ist.

Bildquelle: Heyco.

TE Connectivity – Steckverbinder mit Flexibilität

Unter der Bezeichnung 0.8MM FREE HEIGHT FLOATING CONNECTORS führt TE Connectivity eine Familie von Steckverbindern ein, die federnd aufgebaut sind.

Bildquelle: TE Connectivity.

Essenz der Konferenz ist, dass die Bauteile aufgrund ihrer flexiblen Konstruktion Vibrationen und Ungenauigkeiten beim Zusammenbau absorbieren. Spezifischerweise verspricht das Datenblatt der Steckverbinderserie, die mit 30-120 Kontakten verfügbar ist, folgendes:

1
Floating range of ±0.6mm in X, Y direction and ±0.5mm in Z direction

STMicroelectronics IIS3DWBG1 – Vibrationssensor mit Temperaturbereich von -40 bis +125 °C.

Die Erfassung von Vibrationen spielt im Bereich der Predictive Maintenance eine immens wichtige Rolle. Mit dem IIS3DWBG1 schickt STMicroelectronics einen Vibrationssensor ins Rennen, der in harten Umgebungsbedingungen lebensfähig bleibt. Über seine sonstigen Spezifikationen vermeldet das Datenblatt folgendes:

1
The IIS3DWBG1 has a selectable full-scale acceleration range of ±2/±4/±8/±16 g and
2
is capable of measuring accelerations with a bandwidth up to 6 kHz with an output
3
data rate of 26.7 kHz.

Vishay VT17x – schlüsselfertige Miniaturlichtschranke.

Wer Bewegung oder das Geschlossensein eines Objekts detektieren möchte, setzt seit jeher auf die dienstalte Kombination aus Fototransistor und Diode. Vishay bietet nun einige schlüsselfertige Bausteine an – die hier gezeigte Variante hat einen Meßabstand von 3 mm.

Bildquelle: Vishay.

Analog Devices ADL8124- LNA für 1 bis 20 GHz.

Wer einen und 3,3 oder 5 V betreibbaren LNA sucht und mit 15dB an Gewinn auskommt, wird von Analog Devices mit einer neuen SKU bedient. Interessant ist, dass sich auf dem Chip – wie in der Abbildung gezeigt – ein Temperatursensor versteckt.

Bildquelle: Analog Devices.

Analog Devices ADPA1112 – 15 Watt im Bereich von 1-22 GHz.

Wer mehr Leistung benötigt, wird von Analog Devices ebenfalls bedient. Waffe der Wahl ist hier der ADPA1112, der in einem GaN-Prozess entsteht und bei 28 V Versorgungsspannung mit 15 W Ausgangsleistung wirbt.

Advantech AOM-2721 – Einplatinencomputer auf Basis von Qualcomm QCS6490

Wer eine preiswerte Evaluationsplatine für die QCS6490-Plattform benötigt, wird vom weiter oben erwähnten Arduino Uno bedient. Benötigt man mehr Interfaces (z.B.PCIe oder USB3.2), so bietet sich die Nutzung der von Advantech angebotenen Platine an. Aus der Logik folgt, dass sie wesentlich teurer als der Arduino; außerdem fehlt der dedizierte STM32-Echtzeitkern.

Nexperia NMUX27518 – Mux mit 500 MHz Grenzfrequenz.

Digitale MUXe sind für vielerlei Aufgaben nützlich – zumindest solange, wie die Arbeitsfrequenzen nicht zu hoch werden. Mit der NMUX27518 – es gibt auch eine gemäß Q100 zertifizierte Version für den Automotivebereich – lanciert Nexperia nun eine neue MUX, die mit dem folgenden Kanalparametern beworben wird:

1
Low-capacitance switches, 21.5 pF (typical)
2
• Bandwidth up to 500 MHz for high-speed rail-to-rail
3
signal handling
4
• Crosstalk and isolation OFF-state: –62 dB

Intendierte Nutzung ist hier übrigens das Makeln zwischen verschiedenen QSPI-Speichern.

Texas Instruments LP5814 – simpler LCD-Treiber mit Animationsengine

Die zur Durchführung von Animationen benötigten Berechnungen mögen nicht kompliziert sein, sind aber zeitkritisch und sorgen deshalb für Interrupt-Last. Texas Instruments schickt mit dem LP5814 nun einen Chip ins Rennen, der sich diesem Problem wie in der Abbildung gezeigt zuwendet.

Bildquelle: Texas Instruments.

Microchip – sehr schnelle Optical Ethernet-Transciever

Wer Kupferkabel durch Glasfaser ersetzt, eliminiert viele potentielle Probleme. Wohl aus diesem Grund erfreut sich optisches Ethernet großer Beliebtheit. Microchip schickt nun einige neue Chips ins Rennen, die höhere Geschwindigkeiten ermöglichen.

Bildquelle: Microchip

Spezifischerweise kündigt man die folgenden SKUs an:

1
LAN826x supporting up to 10 Gbps 
2
    • Dual-port 
3
        ◦ LAN8262-V/3HW: 10 Gbps, Dual-port, MACsec
4
        ◦ LAN8263-V/3HW: 10 Gbps, Dual-port, PTP
5
        ◦ LAN8264-V/3HW: 10 Gbps, Dual-port, PTP, MACsec
6
    • Quad-port
7
        ◦ LAN8267-V/3HW: 10 Gbps, Quad-port, PTP
8
        ◦ LAN8268-V/3HW: 10 Gbps, Quad-port, PTP, MACsec
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LAN802x and LAN804x supporting up to 25 Gbps 
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    • Dual-port
12
        ◦ LAN8022-V/3HW: 25 Gbps, Dual-port, MACsec
13
        ◦ LAN8023-V/3HW: 25 Gbps, Dual-port, PTP
14
        ◦ LAN8024-V/3HW: 25 Gbps, Dual-port, PTP, MACsec
15
    • Quad-port
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        ◦ LAN8042-V/3HW: 25 Gbps, Quad-port, MACsec
17
        ◦ LAN8043-V/3HW: 25 Gbps, Quad-port, PTP
18
        ◦ LAN8044-V/3HW: 25 Gbps, Quad-port, PTP, MACsec

Vishay VEMD4210FX02 – Fotosensor mit ans Auge angepasster Reaktionskurve

Zu guter letzt verdient der VEMD4210FX02 eine kurze Erwähnung – ein Bauteil, dessen Empfindlichkeitskurve an das Verhalten des menschlichen Auges angepasst ist.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Visual Studio Code für Raspberry Pi Pico, neue Mikrocontroller uvam

Das Monatsende steht klar im Zeichen von Visual Studio Code: NXP, die Raspberry Pi Foundation und Samsung bieten neue Plug-Ins für die Arbeitsumgebung an. Bei NXP gibt es außerdem einen höchst interessanten Single Purpose-Mikrocontroller, der für das Spiegeln von Smartphone-Bildschirminhalten vorgesehen ist. Was es sonst an Neuigkeiten gibt, listen wir – wie immer – hier.

STMicroelectronics – Neuigkeiten vom 18nm-STM32 am 18. November

Im Hause STMicroelectronics ist man einer schönen Terminkollision nicht abgeneigt: Der hauseigene Online-Entwicklerkongress kollidiert sowohl mit der Productonica als auch mit der in Bremen abgehaltenen Space Days-Events.
Sei dem wie es sei, haben sich die Franco-Italiener am Termin festgebissen. Nun gibt es auch einen Terminplan, das über die zu erwartenden Vorstellungen informiert.


Bildquelle: https://www.st.com/content/st_com/en/events/stm32-summit.html

Molex kauft Smith Interconnect.

Die Konsolidierung im Bereich der Steckverbinder geht weiter: Nun sind die großen Roten am Einkaufen. Spezifischerweise berichtet Microwave Journal unter der URL https://www.microwavejournal.com/articles/44893-molex-announces-agreement-to-acquire-smiths-interconnect darüber, dass sich Big M die Steckverbindersparte der britischen Smiths einverleibt:

1
Smiths Interconnect, a subsidiary of U.K.-based Smiths Group plc, is a leading provider of high-reliability connectivity products and solutions serving the aerospace and defense, medical, semiconductor test and industrial markets.

Raspberry Pi Pico: Visual Studio Code-Erweiterung unterstützt nun auch Rust und Zephyr

Jimmy Saville würde vom „Age of the Visual Studio Code“ sprechen – die Raspberry Pico-Erweiterung für Microsoft’s portable integrierte Entwicklungsumgebung steht seit einem Jahr zur Verfügung. Bekannt ist, dass diverse Plug-Ins das Werkzeug für die Rust-Entwicklung geradezu prädestiniert erscheinen lassen.
Die Uptoniten erweitern ihr Plug-In um einige Funktionen, um die diversen im Ökosystem verfügbaren Features besser nutzbar zu machen. Spezifischerweise gibt es ab sofort erstens Unterstützung für die Programmiersprache Rust und zweitens die Möglichkeit, Projekte für den Raspberry Pi Pico zu erzeugen, die auf das Linux Foundation-Echtzeitbetriebssystem Zephyr setzen.


https://www.raspberrypi.com/news/develop-embedded-firmware-for-pico-using-rust-or-zephyr-with-pico-vscode/

Interessant ist an dieser Ankündigung, dass die Visual Studio-Erweiterung bei Vorhandensein einiger eher fußgeherischer Utilities auf der Workstation in der Lage ist, die Zephyr-Quellcodes automatisch herunterzuladen. Dies ist eine durchaus nette Funktion, die die Lernkurve stark abflachen dürfte:

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The extension will now install all required dependencies and set up a Zephyr workspace for you. This process can take a while — the full toolchain is over 2.0 GB in size — so make sure you have enough disk space available.

NXP: mehr Tutorials zu Visual Studio Code.

Treffer Nummero zwei für Visual Studio Code kommt aus dem Hause NXP. Vor wenigen Tagen wurde ein umfangreiches Tutorial veröffentlicht, das die Zusammenarbeit einer Wifi-MCU und einer Wifi-MPU beschreibt. Als Entwicklungsumgebung kommt, wie unter https://www.nxp.com/company/about-nxp/smarter-world-blog/BL-GETTING-NXP-WIFI-SOLUTIONS-VSCODE-VID-GUIDE beschrieben, überall Visual Studio Code zum Einsatz:

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These video guides provide developers with a hands-on introduction to setting up two NXP Wi-Fi solutions—the IW612 Wi-Fi 6 transceiver and the IW416 Wi-Fi 4 transceiver—with an i.MX RT microcontroller unit (MCU) host using Visual Studio Code (VS Code).

Tizen: Ökosystem-Neuordnung durch Abkündigung von Tizen Studio.

Während man im Hause Samsung Tizen auf der Smartwatch aufgegeben hat, hält man sich im Smart TV-Bereich an der Plattform fest (und bietet mittlerweile, siehe https://youtu.be/mqMYz8cR_wg, sogar eine Updategarantie).
Im Rahmen der Fokussierung auf die Ausführung von .net-Payloads am Smart TV kündigt Samsung nun an, dass Tizen 10 keine Unterstützung mehr für die hauseigene Entwicklungsumgebung Tizen Studio mitbringen wird. Wer derzeit Titzen Studio nutzt, sollte die URL https://developer.tizen.org/development/tizen-studio/tizen-studio-deprecation-notice/?utm_source=sfmc aufsuchen, um mehr Informationen über die anstehenden Änderungen zu erhalten.


Bildquelle: Samsung

Traco TEC 6UI -DC/DC-Konverter mit sehr breitem Eingangsspannungsbereich

Wer einen DC/DC-Wandler fertig kauft, spart sich gegenüber einem Diskretaufbau Zertifikationsaufwand.
Im Hause Traco Power gibt es nun neue DC/DC-Konverter der 6 W-Klasse, die gemäß dem Standard IEC/EN/ES 62368-1 zertifiziert sind. Hervorzuheben ist der sehr breite Spannungsbereich von 9 VDC bis 75 VDC, der den Einsatz in Automobil-Anwendungen (Stichwort: Lastabwurf) ermöglicht.


Bildquelle: https://www.tracopower.com/int/tec6ui

ROHM RBE01VYM6AFH – Shottkydiode zum Absichern von CCD-Sensoren im abgeschalteten Zustand.

Parasitäre Speiseströme sind immer ein lustiges Thema: Spätestens dann, wenn sie ein in den Stand-by gehen sollendes System am Leben erhalten.
Sei dem wie es sei, bietet ROHM nun eine Diode an, die ausschließlich für das „Blocken“ von Rückströmen von CCD-Sensoren hoher Auflösung vorgesehen ist. Die als RBE01VYM6AFH bezeichnete Diode weist dabei, wie in den folgenden Bildern gezeigt, durchaus interessante Leistungswerte auf.

Bildquelle, beide: https://www.rohm.com/products/diodes/schottky-barrier-diodes/ultra-low-vf/rbe01vym6afh-product

CircuitPython-Update für ESP32-C61

Im Hause Adafruit gibt es ein weiteres Update für die hauseigene Python-Umgebung, das sich an den Neuerungen in Sachen Espressif orientiert. Spezifischerweise findet sich unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.1.0-beta.0 folgende Neuerung:

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Highlights of this release
2
    • Update espressif ESP-IDF to v5.5.1 and support ESP32-C61.

Google: Mehr Rechte für in den USA ansässige Entwickler.

Wer in einer in einem offiziellen App Store vertriebenen Applikation Drittanbieter-Zahlungssysteme einsetzt, macht sich beim Betreiber nicht beliebt. Im Laufe der letzten Wochen bekam Google vor den US-Gerichten die eine oder andere Klatsche, weshalb man Entwickler nun über eine „kundenfreundliche“ Änderung informiert. Spezifischerweise gilt, dass Entwickler in den USA fortan auf Drittanbieter-Zahlungssysteme setzen dürfen.
Die wichtigste Passage der unter https://support.google.com/googleplay/android-developer/answer/15582165 bereitstehenden Ankündigung präsentiert sich folgendermaßen:

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x) Google will not prohibit a developer from communicating with users about the availability or pricing of an app outside the Google Play Store, and will not prohibit a developer from providing a link to download the app outside the Google Play Store or link to transactions. 
2
      x) Google will not require the use of Google Play Billing in apps distributed on the Google Play Store, or prohibit the use of in-app payment methods other than Google Play Billing. Google will not prohibit a developer from communicating with users about the availability of a payment method other than Google Play Billing. Google will not require a developer to set a price based on whether Google Play Billing is used.

Universität zu Cincinatti entwickelt mottenartige Flugdrohne

Die Motte dürfte der größte Feind des Hobbykochs sein, frisst sie sich doch gnadenlos durch Kokosraspeln, Reis, Nudeln und Co. Wer von der „allgemeinen Mottenjagd“ nicht genug bekommen kann, wird von der Universität zu Cincinatti bedient. Dort hat man – dies ist kein Helloween-Scherz – eine wie in der Abbildung gezeigte mottenartig aufgebaute Drohne realisiert, die durch Flügelschlagen vom Boden abzuheben vermag.

Bildquelle: https://www.aerospacetestinginternational.com/news/researchers-develop-self-flying-moth-drone.html

Nuvoton M55M1 – preiswerter AI-Mikrocontroller mit Arm® Ethos™-U55

ARMs Einführung eines standardisierten AI-Beschleunigerkerns führt dazu, was zu erwarten war – Mikrocontrollerhersteller liefern sich eine Art „Preiskrieg“, wer den billigsten AI-Mikrocontroller ins Rennen schicken kann.
Im Hause Nuvoton lanciert man nun den M55M1, der neben einem mit 220MHz getakteten Arm® Cortex®-M55 auch einen Ethos™-U55-Beschleuniger mitbringt. Über den Speicherausbau vermeldet man folgendes:

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 1.5 MB of RAM, 2 MB of Flash, and supports external HyperRAM/OctoSPI

Bildquelle: https://www.nuvoton.com/products/microcontrollers/arm-cortex-m55-mcus/m55m1-series/

Das System ist auch in Sachen Peripheriegeräte durchaus gut ausgestattet – im Rahmen der Ankündigung vermeldet man folgendes:

1
The M55M1 also comes with a rich set of peripherals, including:
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    • 1 set of Ethernet
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    • 1 set of USB HS OTG (with PD function)
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    • 1 set of USB FS OTG
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    • 1 set of I3C
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    • 2 sets of CAN-FD
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    • 1 set of 8-bit parallel camera interface (CCAP)
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    • 1 set of microphone input (DMIC)
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    • 2 sets of SD card interfaces
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    • 3 sets of ISO-7816-3
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    • Multiple I2S, QSPI, I2C, and UART interfaces
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Analog peripherals include 2 sets of 12-bit ADCs, 2 sets of 12-bit 1 Msps DACs, and 4 sets of analog comparators (ACMP), meeting a wide range of application needs.

Die Frage, wie preiswert der Controller am Ende sein wird, lässt sich zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung noch nicht beantworten. In der Ankündigung findet sich keinerlei Preisguidance, eine Preissuche bei OEMSecrets führt zum Zeitpunkt der Abfassung sowie der Abbildung gezeigten No-Quote-Bildschirm.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/request-stock?pn=M55M1R2LJAE

NXP NXP’s i.MX RT1170 – ein Mikrocontroller als “Zweitdisplay” fürs Smartphone

Der Trend zur Spezialisierung ist im Mikrocontroller Bereich nicht aufzuhalten. NXP lanciert nun einen Chip, der – dies ist kein Scherz – für das Spiegeln von Smartphonebildschirmen vorgesehen ist.

Bildquelle: https://www.nxp.com/company/about-nxp/smarter-world-blog/BL-NXP-RIDE-IMXRT1170-MIRRORING.

Zur dabei zum Einsatz kommenden“ Struktur“ vermeldet man im Hause NXP dann das in der Abbildung gezeigte.

Bildquelle: https://www.nxp.com/company/about-nxp/smarter-world-blog/BL-NXP-RIDE-IMXRT1170-MIRRORING

Interessant ist, dass es sich hierbei um einen Mikrocontroller handelt, der in ein einst für MPUs vorbehaltenes Terrain vordringt. NXP spricht hierbei von einer „crossover MCU“, und vermeldet in der Beschreibung folgendes:

1
The i.MX RT1170 is a crossover MCU that blends MPU-like performance and graphics with MCU-like real-time behavior, cost and ease of use. It features dual Arm® Cortex® cores (an M7 up to 800 MHz and an M4 up to 400 MHz), up to 2 MB on-chip SRAM, a 2D GPU with vector graphics acceleration and rich connectivity. Supported by the MCUXpresso software ecosystem, it is a practical foundation for graphics-forward connected clusters.

Radxa Dragon Q6A – Qualcomm QCS6490-SoC kommt in den Verkauf

Qualcomm scheint von der Übernahme der Arduino auch sonst zu profitieren. Der im Allgemeinen gut informierte Branchen-Newsdienst CNX berichtet unter https://www.cnx-software.com/2025/10/27/radxa-dragon-q6a-a-qualcomm-qcs6490-edge-ai-sbc-with-gbe-wifi-6-three-camera-connectors/ darüber, dass der an sich im April angekündigte und auf einem QCS6490-IoT-SOC basierende Einplatinencomputer aus dem Hause Radxa nun bei AliExpress verkauft wird.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen