Amper 2026 – 27000 haben ihren Skill erhöht

Im Rahmen einer Pressemeldung vermeldete die nun als Veranstalter auftretende BVV die erreichte Anzahl der Skiller. Außerdem gab es robuste Glasfaserkabel, Fresnelllinsen, Distanzsensoren und vieles andere mehr zu sehen – hier ein Round-Up von Interessantem.

27 000 Skillers there are

Nach der Messe folgt die Zusammenfassung. Unter der URL https://www.bvv.cz/amper/aktuality/amper-2026-vice-vystavovatelu-pavilony-plne-navstevniku-i-bohatsi-doprovodny-program~n11255 vermeldet der Veranstalter BVV folgendes – im letzten Jahr erreichte die TerInvest übrigens mehr als 26000 Teilnehmer:

1
The International Trade Fair of Electrical, Electronics and Energy AMPER has successfully entered a new era under the direction of Trade Fairs Brno. Among the 468 exhibiting companies from 33 countries, there were no shortage of industry market leaders. The format of the interactive program center AMPER STAGE in the pavilion and news such as the conference DronyX or Smart Industry has proven itself. In three days, more than 27 000 visitors, especially technicians from the presented sectors, but also from the related and customer disciplines, visited the fair.

RayService: robuste Glasfaserkabel, In-House-Lizenzfertigung einiger Steckverbinder von Amphenol

Die als Distributor für alle Arten von Steckverbinder und Kabel auftretende RayService vermeldete zwei Neuerungen. Erstens ging man eine Partnerschaft mit SoliFos ein – das Unternehmen verkauft verschiedenste Glasfaserkabel, die wie in der Abbildung gezeigt einen wesentlich robusteren Aufbau aufweisen.

Zweitens ist man ab Sofort berechtigt, Amphenol D38999-Steckverbinder vor Ort zu produzieren.

PROMFACTOR – in Europa gefertigte Elektromechanik

In Zeiten von Handelskrieg und Co gilt, dass lokal produzierte Güter verschiedene Vorteile aufweisen. In Litauen produziert PROMFACTOR seit fünf Jahren diverse Elektromechanik, die Abbildung bietet einen kleinen Auszug des Lieferportfolios.

OskarLocks – Schlösser und Schließelemente für (fast) alles

Die in der Türkei ansässige OskarLocks setzt den Trend des “seltsamen elektromechanischen Ausstellers” auf der Amper fort – immer wieder steht man vor einem Stand und freut sich, von der Existenz der jeweiligen Firma gehört zu haben.
Sei dem wie es sei, zeigen die folgenden Bilder das Lieferprogramm des Anbieters.



EcoGlass – Fresnelllinsen und Linsen mit “integriertem Weichzeichner”

EcoGlass – siehe beispielsweise Beitrag „Amper 2025 – Messe, im Kreis drehend“ – ist als Auftragsfertiger in Glassachen bei aller Herren Nutzer beliebt. Dieses Jahr zeigt das Unternehmen erstens ein Portfolio von Fresnelllinsen, die direkt im Webshop bestellbar sind und bei ähnlichen optischen Eigenschaften mit wesentlich weniger Material und somit Gewicht auskommen. Neuerung Nummero zwei ist ein Linsenmaterial, das eine “Weichzeichnung” des Lichts bewirkt.


Siglent – mit einem Vektorsignalgenerator auf Pac-Mans Spuren

Lustige oder plastische Demonstrationen können massiv verkaufsfördernd sein – man denke nur an die Abenteuer der (ob des verbrannten Sprits agileren) F14 in Persien. Siglent zeigte auf der Amper zwar noch kein Serienmodell der auf der EmbeddedWorld vorgeführten SMU, der Distributor brachte stattdessen das in der Abbildung gezeigte Gerät mit.

ElmoTec SolderSmart – Tisch-Lötroboter mit “manuellem Lötkolben”

Manche Anbieter verkaufen ihre Evaluationsboards mit nicht eingelöteten THT-Pins, weil deren Handhabung – zumindest traditionell – als für Maschinen schwierig gilt. Mit dem SolderSmart steht nun das in der Abbildung gezeigte Gerät zur Verfügung, das sich dem Problem zuzuwenden sucht.


ScienScope – Inspektionsmikroskop und Bauteil-Akzeptanzsystem

Gab es letztes Jahr Unmengen von CNC-Fräsen und ähnlichen Geräten zu sehen, so verschiebt sich der Fokus diesmal – klar – auf Systeme zur Unterstützung von Elektronikfertigung und Bauteilverwaltung.
Produkt Nummero eins ist ein “Poka Yoke”-Bauteilscanner, der eingehende Komponenten-Reels erfasst und mit Labels versieht. Dank einer Feedbackschleife stellt das System sicher, dass das korrekte Label am Platz ist.



Produkt Nummero zwei ist ein Inspektionsmikroskop, das unter Anderem durch seine feine Zoomfähigkeit beeindruckt.

Euchner – System zur Zugriffsverwaltung auf Maschinen

Euchner zeigte RFID-basierte Systeme an, die stufige Berechtigungen für komplexe Maschinen ermöglichen. Auf diese Art und Weise kann man – der berühmte Spruch mit den Blinkenlights lässt grüßen – Personen von für sie unbekannten oder gefährlichen Anlagenteilen fernhalten.

Orbit Merret – Front Panel-Display mit integrierter Benutzerverwaltung

Orbit Merret ist auf alle Arten von Frontpanel-Messgerät spezialisiert. Interessant war dieses Jahr eine “fortgeschrittene Spielart”, die wie in den Abbildungen gezeigt eine Benutzerverwaltung mitbringt.


micro-epsilon – Sensoren zum Messen winziger Distanzen

Wer Distanzmessungen von ganz klein bis ganz groß begehrt, wird traditionell am Stand von micro-epsilon bedient. Neben verschiedenster Literatur zu Distanzmesstechnologien zeigte man einen mechanikbasierten “3D-Scanner”, den der Autor gleich zur Qualitätsmessung von Zigarren heranzog.


Technisches Museum Brno – im Zeichen der Spielkonsole

Am Stand des technischen Museums zu Brünn konnte man sich anhand verschiedener Konsolen sowohl von Nintendo als auch von Sega davon überzeugen, dass es eine Welt ohne In-App-Purchases gibt bzw gab.

LegalPartners – Rechtsberatung auf der Messe

Ein weiterer eher exotischer Aussteller war LegalPartners – eine Full Service-Zivilrechtskanzlei, die sich in besonderer Weise um die Bedürfnisse von Start-Up und Gründer kümmert.

Schnappschuss – Terinvest-Mitarbeiter auf der Amper

Die Terinvest blieb der Amper doch erhalten – einige der Stände wurden nach wie vor von Terinvest-Mitarbeitern errichtet und betreut.

Catering – oder – Platz schinden mit Foodtrucks

Die Amper zeichnete sich immer durch im Vergleich zu zentraleuropäischen Messen preiswerte Verpflegung aus. Auf den ersten Blick änderte die BVV nichts in diesem Bereich; die Foodtrucks waren nach wie vor massiert anzutreffen.
In Halle P fand sich in einer Ecke eine weitere “Futterstelle”, die aus Indoor-Foodtrucks bestand. Ein Schelm ist, wer hier an Platz-Schinden denkt.


Außerdem gab es einen – sehr platzaufwändig aufgebauten – Weinstand und verschiedene Minibars.


Almeto: leckt uns an der Vergussmasse

Almeto erfreute die Messe in der Vergangenheit mit essbar aussehenden Bhaltis, die mit mehr oder weniger passiv-aggressiven Schildern beschützt wurden. Dieses Jahr reichte es der Truppe, weshalb man Luftballons und mit Vergussmasse gefüllte Fässer verteilte. Interessant ist außerdem die Betonung kompletter Filter.

Studenten, Studenten, über alles

Für den Newsautor auffällig ist der extrem geringe Altersschnitt der Teilnehmer: an Studenten fehlt es der AMPER definitiv nicht. Außerdem bekamen einige Universitäten geradezu gigantische Stände zugeteilt – zur Vorführung der diversen Studienprojekte hätte es in der Vergangenheit auch mit weniger Platz gereicht.

Fazit

Das massive Hinzuziehen asiatischer Aussteller (Stichwort geschicktes Verkaufsteam), das Einladen von Unmengen von Studenten und “Tricksereien” am Hallenlayout helfen dabei, die Amper größer erscheinen zu lassen. Zudem erreicht man mit “mehr als 27000” im Vergleich zu den “mehr als 26000” des Vorjahres eine Steigerung, deren Größe in Ermangelung genauerer Zahlen nicht genauer bemessbar ist.
Fraglich ist, ob es sich dabei nicht um einen Phyrrussieg handelt. Die BVV hat – der Mittelsmann TerInvest fällt ja weg – sicher die Möglichkeit, Stände billiger zu vergeben. Am Ende muss sich der Personaleinsatz für alle Beteiligten trotzdem lohnen: einige Aussteller haben sich beim (nur am ersten Tag anwesenden) Autor über die zu hohe Studentenanzahl beschwert….

In eigener Sache: es geht weiter zur EMV

Wer in Köln weilt, soll Laut geben – der Autor wird die nächsten drei Tage auf der EMV zubringen!

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

KiCad 10 erschienen, Raspberry Pi Connect mit Softwareupdates uvam

Neben einer Aktualisierung von KiCad gibt es eine neue Version von Raspberry Pi Connect, die auch zur Auslieferung von Softwareupdates befähigt ist. Der npZero geht in die Serienproduktion, während ROHM in Verkaufsgerückte verstrickt ist. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir wie immer hier.

NXP stellt i.MX 93W vor – AI-Beschleuniger, CPU und Wireless-Modul in einem

Aufgrund der Aufmerksamkeit um die Embedded World ging NXPs Erweiterung der i.MX-Produktfamilie unter. Mit dem i.MX 93W steht ein neuer Kombinationsprozessor ante Portas, der neben einem AI-Beschleuniger auch ein Funkmodul mitbringt.

Bildquelle: NXP.

Im Rahmen der Ankündigung vermeldet man dann unter anderem die folgenden Eigenschaften:

1
Der i.MX 93W Applikationsprozessor kombiniert eine dedizierte NPU für KI-Anwendungen mit sicherer Tri-Radio-Konnektivität in einem einzigen Package. Dadurch entfallen bis zu 60 diskrete Komponenten, was die Leiterplattenfläche, die Design- und Lieferkettenkomplexität sowie die Systemkosten deutlich reduziert. Der i.MX 93W verfügt über einen Dual-Core Arm® Cortex® A55 Applikationsprozessor mit einer dedizierten Arm Ethos NPU, die bis zu 1,8 eTOPS erreicht. Das integrierte IW610-Tri-Radio vereint Wi-Fi® 6, Bluetooth® Low Energy sowie 802.15.4-Konnektivität und unterstützt Implementierungen von Matter und Thread. Dadurch entfallen aufwendige HF-Abstimmungen und Koexistenzprobleme, die Entwicklungs- und Zertifizierungsprozesse bislang verzögern, wodurch die Zeit bis zur Markteinführung verkürzt werden kann.

Geplant ist, dass der Chip im Rahmen der zweiten Jahreshälfte als Sample verfügbar wird – auch hierzu noch eine offizielle Meldung:

1
Der i.MX 93W wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 als Muster verfügbar sein. Weitere Informationen finden Sie unter NXP.com/iMX93W.

uPyPi – PyPi-Paketmanager für MicroPython

Eine der wichtigsten Argumente pro Python ist die Verfügbarkeit eines umfangreichen Bibliotheksökosystems, das Nutzern von Python das bequeme Einbinden der verschiedensten Komponenten in ihre Applikationen ermöglicht.
Nutzer von MicroPython waren von diesem – durchaus komfortablen – Feature bisher ausgenommen. Nun gilt allerdings, dass ein diesbezügliches Projekt startet.

Bildquelle: https://github.com/orgs/micropython/discussions/18904

Raspberry Pi Connect: Nun mit A/B-Upgrader und Remote-Kommandoausführung

Der von der Raspberry Pi angebotene Remote-Zugriffsdienst war auf Mikrocontroller.net in der Vergangenheit immer wieder Thema. Nun steht eine Erweiterung des Funktionsumfangs ante Portas, die die Aktualisierung der auf entfernten Geräten befindlichen Software-Pakete ermöglichen soll.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/new-remote-updates-on-raspberry-pi-connect/

Interessant ist, dass die als Artefakt bezeichneten Software-Pakete nicht nur für den A/B-Upgradeprozess vorgesehen sind. Im Rahmen der Ankündigung vermelden die Uptoniten explizit, dass die Artefakte auch – nach folgendem Schema – zur Auslösung von mehr oder weniger beliebigen Aktionen auf dem Remote-Gerät herangezogen werden können/dürfen/sollen:

1
Up until this point, artefacts and deployments have been described in terms of software updates, but they can also include arbitrary tasks to be performed on your devices. An artefact can contain one or more scripts to execute, along with data files that these scripts can use. These scripts are run as root so that they can access all of the file systems. Ive already referred to running apt upgrade, but for custom software updates, you could create an artefact containing a .zip file and a script to extract its contents. Alternatively, it could just do something simple, like triggering music playback or turning on an LED.

ROHM Semiconductor im Fokus der großen Politik.

Der japanische Halbleiterhersteller ROHM fiel in der Vergangenheit immer wieder mit der Ankündigung interessanter Produkte auf. Vom „Lärm der Embedded World“ überdeckt wurde, dass gleich zwei Übernahme- bzw. Kooperationsvarianten ante Portas stehen. Spezifischerweise berichtet Ralf Higgelke unter der URL https://www.linkedin.com/pulse/ralfs-gan-sic-news-march-19-2026-ralf-higgelke-73mmf/ folgendes:

1
Rohm Co. and Toshiba Corp. will begin talks on the possible merger of their power semiconductor operations, it was learned Thursday.
2
The move comes as automotive parts maker Denso Corp. is seeking to acquire Rohm, whose special committee is believed to be currently examining the acquisition offer.
3
Rohm is expected to consider which offer would increase its corporate value more.
4
--- via https://www.nippon.com/en/news/yjj2026031201390/

Google: Mehr Informationen zum Sideloading von Applikationen in Android 17

Ein klassisches Alleinstellungsmerkmal von Googles Handcomputerbetriebssystem war bisher die Möglichkeit, Applikationen unter Umgehung des offiziellen Distributionskanals auszuliefern. Laut Medienberichten wollte Google diese Funktion in Android 17 eliminieren, um den diversen Betrügereien “einen Riegel vorzuschieben“.
Wohl aufgrund des immensen negativen Medienechos rudert Google nun insofern zurück, als die Funktion in Android 17 – wenn auch abgespeckt – weiter zur Verfügung stehen wird. Spezifischerweise gilt, dass das Aktivieren des Sideloading-Features nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine 24 Stunden-Wartezeit voraussetzt.

Bildquelle: https://android-developers.googleblog.com/2026/03/android-developer-verification.html?m=1

Liquid Instruments liefert MokuOS 4.2 aus

Liquid Instruments – das Unternehmen bietet verschiedenste FPGA-basierte Messtechnik an – kündigt nun die Bereitstellung einer neuen Version seines Betriebssystems. Spezifischerweise gilt, dass die aktuellste Variante auf unterstützter Hardware bis zu fünf Geräte gleichzeitig ausführen kann.

Bildquelle: https://liquidinstruments.com/blog/faster-more-powerful-real-time-customization-with-mokuos-4-2/

Im Hintergrund gibt es außerdem Erweiterungen im Bereich Bandbreite:

1
MokuOS 4.2 introduces key performance upgrades for all Moku devices. For Moku:Delta, Liquid Instruments flagship reconfigurable test platform, this release unleashes its full 5 GSa/s sample rate for custom FPGA-based DSP, opens up 6 GHz of analog input bandwidth for undersampling-based RF measurements, and adds a new 5-slot Multi-Instrument Mode for running more high-speed instruments simultaneously.

KiCad 10.0 verfügbar

Die Weiterentwicklung der quelloffenen PCB-Software KiCad schreitet plangemäß voran. Unter der URL https://www.kicad.org/blog/2026/03/Version-10.0.0-Released/ findet sich nun die Ankündigung, dass die Version 10.0.0 allgemein verfügbar gemacht wurde.
Die nach Ansicht des Newsautors wichtigste Meldung betrifft eine Optimierung der Bibliotheksgenerierung. Die Erzeugung der Footprints soll für fast 80 % der Bauteile automatisiert erfolgen, was in der Praxis erstens zu Erleichterungen der Wartung und zweitens einer Beschleunigung der Importierung neuer Komponenten führen dürfte:

1
There have been significant developments with the official KiCad libraries since KiCad 9 was released - early on in the V9 cycle we switched the default 3D model format to STEP, and starting with KiCad version 10 we are shipping STEP files only - this dramatically reduces the install size of the 3D models and gives better geometric accuracy and fewer differences between visualization and exports. We have added new user contributions amounting to 952 new symbols, 1216 new footprints, and 386 new 3D models to the libraries. 5 new library team members joined us in 2025, helping with both tooling and reviews of user contributions. After extensive tooling rework, the vast majority of footprints in the library are now generated - over 78% of all footprints now get generated from data rather than being manually drawn. We now also have several integrated generators that produce both 3D model data and footprints from the same data definitions. Our median merge request processing time dropped from 3 days to 18 hours, despite receiving more merge requests than ever before (2105 new merge requests in 2025, compared to 2010 in 2024).

Im Bereich der Visualisierung gibt es neben einem „Night Mode“ die Möglichkeit, nicht verbundene, aber kreuzende Tracen – wie in der Abbildung gezeigt – durch einen Bogen grafisch hervorzuheben.

Bildquelle: KiCad

Die Schaltplan-Erfassung wurde auch sonst erweitert: So ist es nun beispielsweise möglich, mehrere Varianten einer Schaltung in einer gemeinsamen Projektdatei zu verwalten.
Außerdem gilt, dass in Popup-Fenstern durchgeführte Änderungen nun direkt rückgängig gemacht werden sollen – laut dem Entwicklerteam soll dies zu Experimenten mit den Parametern animieren.
Zudem lassen DRC-Regeln nun – wie in der Abbildung gezeigt – in einem grafischen Editor konfigurieren.

Bildquelle: KiCad

Wie immer gilt, dass wir hier – schon aus Platzgründen – nur einen Teil der neuen Funktionen besprechen können. Im unter der URL https://forum.kicad.info/t/post-v9-new-features-and-development-news/58848/ bereitstehenden Thread findet sich eine Auflistung von allem, was an neuen Funktionen zur Verfügung steht.

Leopard Imaging x STMicroelectronics – Fortschritte im Bereich “Robotic Vision”

Die von Altera gezeigte Holoscan-Technologie ermöglicht NVIDIA-GPUs das „schnelle“ Aufnehmen von Sensordaten über eine Ethernet-Verbindung. STMicroelectronics lanciert nun im Zusammenarbeit mit Leopard Imaging das in der Abbildung gezeigte und an einen Kinect erinnernde Modul, das Robotern umfangreichere Informationen über die Umgebung zur Verfügung stellen soll.

Bildquelle: ST

Über die enthaltenen Komponenten vermelden die Franco-Italiener dann folgendes:

1
Für die bildbasierte Erfassung den ST VB1940 Automotive-Grade RGB-IR 5,1-Megapixel-Bildsensor mit kombiniertem Rolling-Shutter- und Global-Shutter-Modus. ST hat außerdem eine Massenmarkt- und Industrieversion V**943 veröffentlicht, die zur ST BrightSense-Produktfamilie gehört und in Monochrom oder RGB-IR, als Die oder verpackter Sensor erhältlich ist.
2
Für die Bewegungserfassung die LSM6DSV16X 6-Achsen-Inertialmesseinheit (IMU), die den ST Machine-Learning-Core (MLC) für KI am Edge, Sensor-Fusion mit niedrigem Stromverbrauch (SFLP) und Qvar-Elektrostatsensorik für die Benutzeroberflächenerkennung integriert.
3
Für die 3D-Tiefenerfassung das VL53L9CX dToF All-in-One LiDAR-Modul, Teil der ST FlightSense-Produktfamilie, das 3D-Tiefenerfassung mit präziser Reichweite bis zu 9 Metern bietet. Mit einer Auflösung von 54 x 42 Zonen (nahezu 2.300 Zonen) kombiniert mit einem weiten Sichtfeld von 55°x42° und einer Winkelauflösung von 1° sind Kurz- und Langstreckenmessungen sowie die Erkennung kleiner Objekte mit bis zu 100 fps möglich.

npZero – Serienproduktion beginnt

Der Niedrigenergie-Sensorüberwacher npZero war in der Vergangenheit immer wieder Thema auf Mikrocontroller.net. Auf Messeständen versprach man den treudoof anwesenden Interessenten stets die Zusendung eines Samples, diese dann allerdings nie eintrafen.
Unter der URL https://nanopowersemi.com/news/press-release-the-npzero-ic-is-in-volume-production? findet sich nun die folgende Passage, in der man den Beginn der Serienproduktion vermeldet. Im Zusammenspiel mit der freien Verteilung von Mini-Devboards (wir berichteten) ist der Newsautor durchaus geneigt, der Chose diesmal Glauben zu schenken:

1
The nPZero IC is in volume production
2

3
Nanopower Semiconductor has announced that the award-winning nPZero Power-Saving IC (PSIC) is now in volume production

Cyberagentur: Forschung nach neuartigen Datenkompressionsverfahren

Ein Mehr an Encoder-Rechenleistung führt – so gut wie immer – zu einem stärker komprimierten Ausgabeformat. Die Verfügbarkeit verschiedenster AI-Modelle (Stichwort Bild-Generator und Prompt-Beschreiber auf Basis von Computer Vision, eventuell mit Feedbackschleife) dürfte in diesem Bereich Fähigkeiten freischalten.
Dies ist auch der Cyberagentur nicht entgangen. Unter der URL https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/188421-2026 findet sich nun die Ankündigung eines Forschungsprojekts, das sich mit derartigen „modernen“ Kompressionsverfahren auseinanderzusetzen sucht:

1
Im Fokus von DDK sollen Technologien und Ansätze stehen, die Bild-, Video- und Audiodaten so behandeln, dass sie trotz Kommunikation mit minimaler und ggf. unzuverlässiger Übertragungsrate sicher nutzbar bleiben. Dafür sollen diese Daten vor der Übertragung gezielt reduziert und auf Empfängerseite mithilfe moderner Verfahren wiederhergestellt beziehungsweise hochskaliert werden. Maßgeblich ist dabei vor allem, dass besonders einsatzkritische Inhalte automatisch erkannt werden und bei der Übertragung unverfälscht erhalten bleiben. Es ist zudem davon auszugehen, dass die hierfür notwendigen Verfahren den Bedarf an Ressourcen wie z.B. Energie und Rechenleistung erhöhen, welche in Einsatz- und Katastrophenszenarien ebenfalls nur äußerst begrenzt verfügbar sind. Entsprechend gilt es, gleichzeitig die Fragestellung der optimalen Ressourcenallokation zu adressieren, um auch mit knappen Ressourcen die bestmögliche Qualität der Übertragung gewährleisten zu können.

Lesestoff für Metrologen: Texas Instruments über das Design von Präzisionsmultimetern

Spätestens seit dem Rigol sein Desktopmultimeter mit 5,5 Stellen Genauigkeit lanciert hat, gilt, dass der Desktop-Multimetermarkt allgemein interessant ist. Texas Instruments flankiert diese Entwicklung seit einiger Zeit mit verschiedensten Bauteilen, die für das Design des analogen Frontends geeignet sein könnten.
Unter der als Bildquelle angeführten URL findet sich nun eine Vorstellung eines Referenzdesigns, das den einen oder anderen Metrologen beschäftigen könnte.

Bildquelle: https://www.ti.com/tool/TIDA-010970?

Omicron Labs: Termin für nächstes Symposion angekündigt.

Seit der Coronavirus-Pandemie hält die für ihre Vektor-Netzwerkanalysatoren bekannte Omicron Labs ihren Elektronikkongress global ab. Nun wurde der nächste Termin angekündigt – zur Anmeldung geht es unter der Bildquelle.

Bildquelle: https://www.omicron-lab.com/training-events/detail/news/15th-power-analysis-design-symposium-2026-virtual

OGH in Österreich entschärft Lootbox-Entscheidung.

Vor einiger Zeit erregte die österreichische Regierung – ausnahmsweise – positive Aufmerksamkeit, klassifizierte doch ein Gericht die in FIFA implementierte Lootbox-Pest als unlizenziertes Glücksspiel. Wie so oft passiert, was passieren muss – die nächste Instanz hat diese Entscheidung laut Schönherr nun wieder kassiert:

1
In seiner Entscheidung vom 18.12.2025 zu 6 Ob 228/24h hat der OGH die Glücksspieleigenschaft von FIFA-Lootboxen geprüft und verneint. 
2
--- via https://mailchi.mp/schoenherr.eu/lootboxen?e=0c

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Der Zauberer aus Sunnyvale

Im Englischen ist ein Sorcerer ein Zauberer, der nicht mit Tricks arbeitet, sondern mit höheren Mächten in Verbindung steht. Sorcerer nannte die kalifornische Firma Exidy auch einen Heimcomputer, den sie im April 1978 vorstellte. Er verkaufte sich schlecht in den USA, doch gut in Europa und in Australien. Er beeinflusste sogar die Software-Branche der DDR….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Creative Computing", Altair 8800, Apple II, Assembler, BASIC, Bitsavers, BYT-8, Byte Shop, CHIP, Commodore PET 2001, Compudata, Compudata Tulip, Death Race, Exidy Inc., Horst Völz, IBM PC, KC 85, Paul Terrell, Sorcerer, Tandy TRS-80, TEXOR, VEB Mikroelektronik, Zauberer, Zauberlehrling, Zilog Z80

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Amper 2026 – auf neuen Wegen herunterskillen

Die 32. Ausgabe der Amper erfolgte nicht mehr unter Schirmherrschaft der TerInvest, sondern wurde direkt von der für das Gelände verantwortlichen BVV ausgetragen. Was es in Brünn diesmal zu sehen gab, und wie sich die Änderung des Veranstalters auf das Event als Ganzes auswirkt, klären wir hier.

Neben einem abermaligen E-Mobilitätskongress gibt es am 18 ein nur in tschechischer Sprache abgehaltenes Event zu Drohnen. Außerdem fällt auf, dass wesentlich mehr Studenten am Kongress teilnehmen und Universitäten unüblich große Stände erhalten – mehr dazu später.

Sonne scheint in Fernost am Himmel zu stehen

Als “letzten Rettungsakt” versuchte die TerInvest im Jahre 2025 (siehe Beitrag „Amper 2025 – Skill Level 26000“), die Messe mit einem Elektromobilitätskongress und einem erweiterten Branchenmix anzureichern. Dieses Jahr setzte sich der Trend der Ausrichtung nach Fernost fort – unter Anderem war eine Unmenge von Platinenfertigern und einige Bestücker vor Ort. Auch im Bereich Steckverbinder und Mikroschalter mangelte es nicht an Ausstellern. Trotzdem gelang es dem Veranstalter nicht, die 2024 aufgegebene dritte Halle “wiederzubeleben”.

Bildquelle, alle: Autor

Kein sonniger Tag!

Der technische Literaturverlag B E N (siehe http://www.ben.cz/cz/ und https://www.hezkyden.cz/) bespielte die Amper in der Vergangenheit mit einem Shop, der diverse lustige Komponenten für das Labor anbot. Diesmal blieb man der Messe fern – über Gründe war vor Ort nichts zu erfahren.

Im Dienste der Distribution

Farnell blieb der Messe auch dieses Jahr fern, von den “großen Katalogdistributoren” waren TTI (Mouser fehlte), RS und Avnet vertreten. Am Stand von RS lag der Fokus unter Anderem auf der Eigenmarke RS Pro, die mittlerweile auch Prozesschemie und elektromechanische Bauelemente umfasst.

Mit WinSource gelang der Messe ein Neuzugang. Das Unternehmen belegte nicht unerhebliche Standfläche und präsentierte seine Dienstleistungen.

Außerdem war der englische Komponentenbroker electronicsdirect erstmals vor Ort. Außerdem gab es – wie immer – einen Stand der Rutronik und einige lokale Distributoren.

Leider nicht mehr geil: GM Electronic am Rückzug

Der in Tschechien und der Slowakei ob seiner großen Lokalpräsenz beliebte Einzelhändler GM Electronic hat seine Filiale in Bratislava geschlossen.

Lieber mit Linux

Nach der EmbeddedWorld ist vor der Amper: der geringere Besucherandrang ermöglichte dem Verkaufsteam von Uni-T eine detaillierte Demonstration des Signal Analyzers. Im Prinzip handelt es sich dabei um einen RSA mit einer Optionsbandbreite von bis zu 250 MHz. Interessant ist außerdem, dass im Hintergrund ein – für den Nutzer problemlos zugängliches – Linux seinen Dienst versieht.

Viele, viele Marken kennt der Metrologe

BluEMI – siehe https://www.bluemi.cz/ – erweist sich wie immer als Quell für diverse nicht weit bekannte Messtechnik. Erstens zeigte man verschiedene Netzgeräteprodukte der in Taiwan ansässigen itech. Interessant ist eine sehr schmale Serie von Zweikanalsystemen, die – wie in der Abbildung gezeigt – ob der hinten befindlichen Verbinder vor Allem für den Rackeinsatz vorgesehen sind.

Von Langer-EMV gibt es derweil neue Sonden, die das gezielte Einbringen von Störimpulsen in die im Test befindlichen Schaltungen erleichtern.

Ertrotzung von Luftfeuchte- und Temperaturreferenzen

Nicht nur wer sich mit Feuchtigkeitssensoren abgibt, wünscht sich bald eine “Referenzkammer” zur effizienteren Testung der diversen Produkte. Das Unternehmen kalibratory.cz ist auf derartige Messtechnik spezialisiert, und zeigte ebenfalls einige Neuerscheinungen seiner Lieferanten.
Testo bietet mit dem Huminator II ein diesbezügliches Gerät an, das einen Einstiegspreis von rund 20k EUR aufweist und sich wie in den Abbildungen gezeigt präsentiert. Zu beachten ist, dass größere Kammern anderer Hersteller noch genauer sind – die Kosten liegen hier allerdings im Bereich 100k EUR.

Beamex schickt mit dem MC6 derweil ein Produkt ins Rennen, das sich ganz auf das Anbieten einer Referenztemperatur spezialisiert hat. Hintergedanke ist hier, dass Mess- und zu kalibrierende Sonde quasi im gleichen Thermoblock unterkommen und so auf der gleichen Temperatur gehalten werden.

Reiche Visualisierungen im Multimeterbereich

Mit dem – nicht absolut neuen, bitte keine Leserbriefe – XXX schickt Rigol ein Multimeter mit 5.5 Stellen Genauigkeit ins Rennen. Hervorzuheben ist unter Anderem das kleine, beispielsweise von den Mini-Oszilloskopen bekannte Gehäuse.

Außerdem gilt, dass sich Rigol im Bereich der Visualisierungssoftware nicht lumpen lässt. Die Abbildung zeigt beispielsweise den Histogrammmodus, der schnell reagierende Touchscreen bietet im Allgemeinen (bis auf einige zu kleine Buttons wie den zum Schließen von Popups) keinen Anlass zur Kritik.

Zu guter Letzt sei angemerkt, dass sich Rigol dieses Jahr – erstmals – nicht von einem Distributor vertreten lässt, sondern die eigene Mannschaft von der Embedded World einfach umleitete.

Lieber sichere Schraubendreher verwenden

Messeangebot Nummero eins ist am Stand von Wiha, wo einige der für den Elektrikereinsatz vorgesehene Schraubendreher wie in der Abbildung gezeigt rabattiert waren.

Um Crimpzangen sollst du dich drehen

WeiCon – unter Anderem für seine Abisolierzangen bekannt – startete den Messetag mit dem Vorführen von drei Crimpzangen. Neben zwei klassischen gibt es auch einen Hexagonal-Crimper, der beispielsweise für Kabelendschellen ideal geeignet ist.

Am Stand von WeiCon gab es ebenfalls ein Messeangebot, dessen Fotographieren dem Autor allerdings untersagt wurde. Allgemein sei gesagt, dass einige Werkzeuge um 100, 200 oder 300 CZK “verramscht” wurden – die Crimpzangen waren dabei allerdings nicht darunter.

Sonderangebot für Knutschkugel bzw Kei Car

Wie immer gab es einen – nun noch umfangreicher ausfallenden – “Streichelzoo”, in dem verschiedene Elektrofahrzeuge zur Verfügung standen. Besonders interessant empfand der Autor ein Kei Car aus dem Hause Wuling, dessen Importeur – wie gezeigt – auch gleich einen Messerabatt gewährte.

Trau, schau wem?

Auch hier könnte sich etwas Lustiges verbergen – wer etwas findet, postet bitte ein Kommentar. Und wer super_flummy kennt und dem Newsautor Kontakt verschaffen kann, bekommt eine kleine Prämie (Zigarre oder Waffeln). Zu guter Letzt folgt ein zweiter Teil des Berichts, sobald der Veranstalter seine offizielle Besucherzählung bekanntgegeben hat.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Kommunistische Computer

„Robotron. Arbeiterklasse und Intelligenz“ heißt eine künstlerische Ausstellung, die man seit dem Wochenende im Kulturzentrum Dortmunder U besuchen kann. Sie war vorher vier Monate lang in Leipzig zu sehen. Die Schau umfasst Bilder, Fotos, Filme und Installationen, die im weitesten Sinne mit den Computern der DDR zu tun haben oder durch sie inspiriert wurden. Wer mit der…

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Ausstellung, "Arbeiterklasse und Intelligenz", "Code und Utopie", "der Freitag", "Falsch programmiert", "Robotron – a tech opera", Antye Guenther, Dortmunder U, Erich Höhne, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Gittersee, Hartware MedienKunstVerein, Horst Bartnig, Horst Völz, Informatik, Irma Markulin, Karl Steinbuch, Karl-Heinz Adler, Klaus Apitzsch, Klaus Schwabe, Kybernetik, Margret Hoppe, Museum am Ostwall, Nadja Buttendorf, PC 1715, René Meyer;, Robotron, Robotron 300, Ruth Rolf-Rehfeldt, Suzanne Treister, Union-Brauerei, Werner Tübke, Zeiss ZRA 1

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Neue Bauteile: im Strom der Messen

Mit durch EmbeddedWorld, Amper und Co verursachter Verspätung erscheint die Bauteilliste dieses Monats: neben einem ARM-Microcontroller im DIP-Gehäuse (!!!) gibt es Schaltreglermodule mit weiter Eingangsspannung, wasserdichte magnetische Steckverbinder und sogar Kanülen vom Elektronikdistributor.

m5Stack ASR – Wort-Erkennungsmodul

Wer unbürokratisch Wakeword-Erkennung begehrt, wird von m5Stack mit einem diesbezüglichen Modul versorgt. Seine Spezifikationen beschreibt der Hersteller folgendermaßen:

1
The product comes preloaded with 53 English wake-up and feedback
2
command words and supports activating the device through UART commands or voice keyword triggers. Users can customize
3
recognition words in Chinese, English, Japanese, and Korean by regenerating firmware, supporting up to 300 command words.

m5Stack CoreS3 Thread BR – Thread Border Router als Bausatz

Espressif hat sowohl WiFi- als auch Thread-fähige Prozessoren im Programm. Nun lanciert der hauseigene Modulbauer – wie in der Abbildung gezeigt – ein Kombinationskit aus S3 und H2, das als Thread Border Router fungiert.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c3zlOcEL

Idee ist hier, dass die Thread-Geräte mit dem Modul Kontakt aufnehmen, und dieses sie dann weiter ins Internet bringt.

DFRobot GNSS-RTK – zentimetergenaue Positionierung dank “lokaler Zweitpeilung”

GNSS-RTK erlaubt – wie in der Abbildung gezeigt – das Einpflegen zusätzlicher Korrekturdaten in GNSS-Systeme.

Bildquelle: https://www.dfrobot.com/product-2971.html?

DFRobot schickt nun ein vergleichsweise preiswertes Kit auf Basis dieser Technologie ins Rennen, das um rund 170 US-Dollar die folgenden Leistungsdaten bietet:

1
The transmission of correction data is handled by an integrated LoRa communication system operating at 868MHz. This technology provides a stable and reliable data link with a range of up to 1.5 kilometers in open areas. The robust wireless connection ensures that the mobile unit consistently receives the necessary RTCM data from the base station, maintaining high-precision positioning even at a distance.

Microchip PIC32CM * PL10 – mit AVR Dx kompatibler 32-Bitter

Microchip möchte Nutzern der AVR Dx-Familie einen Weg zum Umstieg auf 32bit-MCUs geben. Deshab lanciert man sehr preiswerte Bauteile, die auf einem mit 24MHz getakteten Cortex M0+-Kern basieren und vom Pinout her mit dem AVR Dx kompatibel sind. Außerdem sind die mit bis zu 16KB SRAM und 128KB Flash erhältlichen Controller 5V-fähig.

Microchip PIC32CM6408PL10028-I/SP – 32bit-ARM im DIP-Gehäuse

Die im Titel genannte SKU verdient eine Sondererwähnung, wird sie doch im DIP-Gehäuse angeboten.


Bildquelle: Microchip

Informationen zur Bepreisung von Kleinmengen finden sich im folgenden Preisvergleich.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/PIC32CM6408PL10028-I%2FSP%20

Silicon Labs – Energy Harvesting-Demoboards in Planung

Mit dem xG22E lancierte man vor einiger Zeit ein SoC, das mit sehr geringem Energieverbrauch ans Ziel kommt. Nun gibt es – wie in der Abbildung gezeigt – ein neues Evaluationskit, in dem verschiedene Energy Harvesting-Szenarien implementiert sind.

Bildquelle: https://www.silabs.com/blog/simplifying-ambient-iot-with-xg22e?

NXP – neue Evaluationsboards für verschiedene MCX-Mikrocontroller

Sowohl für die MCX A- als auch für die für Funkaufgaben vorgesehene MCX W-Serie gibt es neue Evaluationsboards. Hier eine kleine Liste relevanter SKUs:

1
MCX A173 and A174
2
  => FRDM-MCXA174
3

4
MCX A175, A176, A185, A186, A255, A256, A265, and A266 
5
  => FRDM-MCXA266
6

7
MCX A343 and A344 
8
  => FRDM-MCXA344 
9

10
MCX A355, A356, A365, and A366
11
  => FRDM-MCXA366
12

13
MCX W23
14
  => MCXW23-EVK plus Radiomodul

NXP MCXW72-LOC – für Bluetooth Channel Sounding optimiertes Evaluationsboard

NXP zeigte als erstes Halbleiterunternehmen auf Channel Sounding basierende Boards, wurde beim Liefern allerdings von Silicon Labs überholt. Nun steht die schon mehrfach auf Kongressen gezeigte Platine zum Kauf bereit – die Antennenkonfiguration ist auf die Bedürfnisse von Channel Sounding optimiert.

Bildquelle: NXP

m5Stack Chain Mount und Chain Blank – neue Entwicklungswerkzeuge für das Chain-Format

m5Stack bietet mit Chain ein an Arduino Modulino und Netduino Go erinnerndes System an. Nun stehen zwei neue Module zur Verfügung, die entweder die Anbindung von THT-Elektronik oder von LEGO-Elementen erlauben.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c3OruzYR

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c3HosRDD

STMicroelectronics EVKITST87M01-2 – Evaluationsboard für NB-IoT-Funkmodul

Das in Kooperation mit QualComm entwickelte Funkmodul ist per Se seit einiger Zeit bekant. Nun gibt es ein Nucleo-Evaluationsboard, das die direkte Inbetriebnahme erlaubt und sogar mit einer vorprovisionierten SIM-Karte ausgeliefert wird.

Bildquelle: STMicroelectronics

Digi Xbee® – Wireless Smart Utility Network-Funkmodule

Mit dem Wireless Smart Utility Network – kurz Wi-SUN – steht ein weiteres Mesh Networking-System ante Portas. Hervorzuheben ist hier, dass es im Sub-GHz-Bereich arbeitet, und mit WLAN und Co nur wenig kollidiert.
Digi lanciert nun Serie von Funkmodulen, die – wie in der Abbildung gezeigt – in verschiedensten Formaten zur Verfügung stehen.

Bildquelle: Digi

Teltonika CAP700 – 5G-WiFi-”Routerbausatz”

Wer seinen Kunden einen Router mit modifizierter Firmware und IP30-Zertifikation anbieten möchte, wird von Teltonika bedient. Das Produkt basiert auf dem mit OpenWRT verwandten RutOS, und wird mit einem umfangreichen SDK ausgeliefert.

Bildquelle: Teltonika

Microchip MCP1781 – LDO mit 55V Maximal-Eingangsspannung

Wer mit 200mA Ausgangsstrom auskommt, wird von Microchip mit einem neuen LDO bedient. Die Fix-Varianten bieten 3.3 oder 5V Ausgangsspannung, außerdem steht eine an den LM317 erinnernde einstellbare Variante zur Verfügung.

Bildquelle: Microchip

RECOM Power RPMVH-0.5 – Schaltreglermodul mit bis zu 115VDC Eingangsspannung

Bis zu 500mA bei schaltreglertypisch höherer Effizienz verspricht Recom in der RPMVH-Serie. Die folgende Tabelle informiert über die angebotenen Spannungslevels.

Bildquelle: RECOM

Analog Devices LT83401 / LT83402 – sehr rauscharme Schaltregler

Mit der SilentSwitcher-Technologie bietet Analog Devices Schaltregler an, die im Bereich von 10Hz bis 100kHz sehr wenig Rauschen produzieren. Die Abbildung zeigt ein Beispiel-Rauschdiagramm.

Bildquelle: Analog Devices

Infineon KP497 – Drucksensor mit Accelerometer

Im Automotivebereich wünscht man sich immer wieder die Kombination aus einem Beschleunigungs- und einem Drucksensor. Infineon realisiert dies nun wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Infineon

SVMicrowave – mit REVERSE MOUNT THRU-HOLE gegen Vias

Vias führen zu diversen Problemen mit Signalintegrität. SV Microwave lanciert nun ein Produkt, das sich diesem Trend entgegenstellt.

Bildquelle: https://www.svmicrowave.com/reverse-mount-thru-hole-rf-pcb-connectors

Phoenix Contact 1694093 et al

Wer im Schaltschrank Beleuchtung begehrt, bekommt diese nun von Phoenix Contact. Interessant ist, dass die Produkte mit einem optionalen Befestigungsmagneten verfügbar sind.

Amphenol Wilcoxson VDS130 – Vibrationsanalyse mit MQTT-Ausgabe

Hinter dem Begriff IEPE – ausgeschrieben Integrated Electronics Piezo-Electric – verbirgt sich eine standardisierte Schnittstelle für analoge Vibrationssensoren. Amphenol Wilcoxson liefert nun ein Produkt, das bis zu vier dieser Sensoren alleinstehend auswertet und ihre Ergebnisse per MQTT zur Verfügung stellt.

Bildquelle: Amphenol

Advantech PCI-1716 / PCIE-1842 – AD-Karten für PCI und PCIe

Für kleinere MSR-Aufgaben kann eine PCI-AD-Karte hilfreich sein. Advantech liefert derer zwei – die PCI-Variante hat 16 Kanäle mit bis zu 250KHz Updaterate, und hat außerdem einige Analogausgänge. Die PCIe-Variante hat keine Ausgänge, sampelt dafür aber mit bis zu 10MS.

Advantech PCIE-1682F – PCIe-zu-CAN-FD-Konverter

Im Hause Advantech ist man PCIe-Karten auch sonst nicht abgeneigt – Variante 1682F stellt zwei CAN FD-Ports zur Verfügung.

Abracon AB-RTC-XP-32.768kHz-2 – RTC mit 190nA Stromverbrauch

Im Hause Abracon verbessert man die Versorgungseigenschaften der RTC-ICs – das neueste Produkt präsentiert sich mit folgenden Leistungsdaten:

1
The RTC has a broad operating power supply range
2
of 0.9V to 5.5V with low power consumption (190nA @ 3V)

Carlo Gavazzi DPA01 / DPA51 / DPA52 – explosionssichere Relais für umweltfreundliche Klimaanlagen (!!!)

Die Verwendung von ozonlochfreundlicheren Kältemitteln geht mit einer Erhöhung der Explosionsgefahr einher. Carlo Gavazzi lanciert eine Serie von Überwachungsrelais, die auf diese Bedingungen optimiert sind:

1
The new DPA Series Relays provide a reliable and certified response to this challenge. Designed to operate completely
2
spark-free, they meet the ignition-free requirements for A2L and A3 refrigerants. These relays make continuous phase
3
sequence and phase loss monitoring, ensuring that compressors are always protected from the main grid failures

Bourns – monolithische Induktoren mit bis zu 18 GHz Grenzfrequenz

Wer einen monolithischen und magnetisch geschirmten Induktor für den RF-Einsatz benötigt, wird von Bourns bedient. Die Bauteile sind im Bereich von 0.3 bis 39 nH verfügbar.

Bildquelle: Bourns

ABRACON AMELH4018S – Induktoren für AI-Server

Mit JEDEC PMIC50xx steht ein Standard zur Verfügung, der Server-Motherboard-Induktoren betrifft. Abracon liefert nun – wie in der Abbildung gezeigt – damit kompatible SKUs.

Bildquelle: ABRACON

Stackpole: nun auch NTCs

Der Widerstandsspezialist Stackpole erweitert sein Portfolio um NTCs:

1
        Stackpole Electronics, Inc. announces the release of its TNC Series of NTC thermistors, expanding the companys passive component portfolio into temperature sensing applications.  The TNC Series is manufactured using thick film technology, resulting in a mechanically robust design that is less susceptible to cracking than multilayer NTC thermistors, which can exhibit varying thickness depending on resistance value.
2
        . . .
3
        The TNC Series is available in 0402, 0603, and 0805 chip sizes, with resistance values ranging from 50 ohms to 2 MΩ and B values from 2410K to 4800K.  Its small size, fast thermal response, and cost effective construction make the TNC well suited for temperature sensing, monitoring, and control applications up to 150°C.  Typical applications include automotive systems, battery monitoring, and industrial and medical temperature sensing equipment.

Analog Devices ADGM1144 / ADGM3121 / ADGM3144 – MEMS-Schalter mit bis zu 30 GHz Grenzbandbreite

MEMS-Schalter sind schneller und langlebiger als klassische HF-Relais. Mit dem ADGM3144 steht nun ein SP4T-Schalter zur Verfügung, der bis zu 30GHz schnelle Signale passieren lassen kann. Der ADGM3121 ist eine 24GHz schnelle DPDT-Variante, während ADGM1144 ein 18GHz schneller SP4T-Schalter ist.

Menlo Micro – MEMS-Schalter für 80Gbps

Menlo Micro lanciert mit dem MM5627 ebenfalls ein neues Bauteil, dessen Schaltverhalten folgendermaßen beschrieben wird:

1
The MM5627 delivers 80Gbps differential signaling with advanced DP3T switching and 128 distinct control states for precise differential pair management. It offers a 20GHz bandwidth and is rated for more than three billion switching cycles, ensuring robust performance in high-volume testing environments. Control is provided exclusively via SPI interface, offering flexible and precise integration with automated test systems. These combined traits  speed, configurability, DP3T logic, and full integration  define the MM5627 as first in its specific product category, establishing a new benchmark for high-speed digital testing.

Techship MC201 – Raspberry Pi-Adapter für Funkmodule nun mit zwei SIM-Slots

Techship erweitert den universellen Funkmodul-Carrier für den Raspberry Pi um eine neue Version, die – wie in der Abbildung gezeigt – zwei SIM-Slots aufweist und somit auch Dual SIM-fähige Module bespielen kann.

Bildquelle: https://techship.com/product/techship-mc201-adapter-m2-key-b-to-usb-c-dual-sim/?variant=004

Taoglas WCM.30 – für Drohneneinsatz optimierte Antenne

Taoglas lanciert eine omnidirektionale Antenne, die für die Videoübertragung im Bereich von 5-5.9GHz optimiert ist.

Bildquelle: Taoglas

OSRAM SFH 7019 – Grün, Infrarot und UV-A in einer LED

RGB-Dioden, die verschiedene Arten von sichtbarem Licht kombinieren, sind per Se nichts neues. OSRAM lanciert nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine Kombinationsdiode, die verschiedene “technische Lichtfarben” zusammenfasst.

Bildquelle: OSRAM

CODA-Pin SD-ULTRA-2-SC-WET – wasserdicht, bis zu 12A

CODA Pin – Spezialist für magnetische Steckverbinder – erweitert sein Portfolio um eine wasserdichte Variante, die bis zu 12A Strom tragen kann.

Mean Well PLC-DPLC – SPS vom Netzgerätespezialisten

Mit der PLC-DPLC-32MT steht eine mit OpenPLC programmierbare und vergleichsweise preiswerte SPS aus dem Hause Mean Well zur Verfügung.

ChipQuik – Dispensertips im Portfolio

Wer Glasrohre oder Kanülen zu kaufen sucht, bekommt – US-Gesetze zum Stichwort Drug Paraphernalia – mitunter lustige Probleme. ChipQuik bietet nun eine Serie von Dispensertips an, die – ausdrücklich für den Elektronikmarkt vorgesehen – unproblematisch zu beschaffen sein dürften.

Bildquelle: ChipQuik

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

EmbeddedWorld 2026, Catch-All – Bauteile, Stromversorgungen, Meshnetze uvam

Die EmbeddedWorld ist hinter uns, und die Aufarbeitung von interessanten liegen gebliebenen Gütern beginnt. Neben Mikrocontrollern, passiven Komponenten und jeder Menge Elektromechanik gibt es eine Besucherzählung und so manches, was es eigentlich gar nicht geben sollte…

DFRobot: X86-Raspberry Pi und neue ESP32-Boards

DFRobot schickt ein neues Mitglied der (teuren) LattePanda-Serie ins Rennen. Das um rund 250 USD erhältliche Board bietet Windows 11 auf einem Atom N150.

Bildquelle, alle: Autor

Außerdem gibt es neue ESP32-Boards, die die neuen MCUs P4 und C5 enthalten:

ABOV – Mikrocontroller aus Korea

Die koreanische ABOV war abermals auf der EmbeddedWorld vertreten. Auf der Webseite bewarb man zwei neue Controller nach folgendem Schema:

1
·        Our New 32-bit MCU Lineup: Featuring the high-performance A34G34A (Cortex-M4F, 200MHz, 2MB Dual Bank) and the A31C144 entry-level series. The G43A demo showcases high-quality graphic LCDs powered by the LVGL library for modern appliance UIs.

Vor Ort gab es dann allerdings “nur” Kataloge zu sehen.

Altera x NVIDIA – schneller GPU-Datentransfer per Ethernet

Desto schneller AI-Daten vom Sensor zur GPU kommen, desto schneller kann das Gesamtsystem auf Ereignisse reagieren. NVIDIA setzt in diesem Bereich seit einiger Zeit auf ein als HoloScan bezeichnetes Verfahren. Am Stand des FPGA-Spezialisten Altera zeigte man verschiedene Implementierungen, die Geschwindigkeiten von bis zu 100 Gbps erreichen.

GigaDevice GD32M531 – neuer Microcontroller für Motorsteuerung

GigaDevice erweitert das Portfolio um eine weitere MCU, die auf die Bedürfnisse von Motoren vorgesehen ist. Hervorzuheben ist, dass man als eine der (größeren) Demos auch ein Steuergerät für eine Klimaanlage präsentierte.

Würth: Kühlkörper, mehr Funkmodule

Würth erweitert das Lieferprogramm in Sachen Elektromechanik um Kühlkörper – eine logische Ergänzung, offeriert man doch seit Jahren andere Produkte aus dem Bereich Thermomanagement.

Außerdem schickt Würth zwei neue, am Stand nicht gezeigte Funkmodule auf Basis eines nRF54 ins Rennen:

1
With the Proteus-IV and Ophelia-IV components, Würth Elektronik presents two new high-performance RF modules based on the latest Nordic nRF54L15-SoC semiconductor. The two modules differ only in terms of their firmware: Proteus-IV is a ready-to-use Bluetooth low-energy 6.0 module with preinstalled firmware, while Ophelia-IV is a flexible developer platform without a specific preinstalled firmware. Individual firmware options for a variety of radio protocols, including proprietary ones, can be developed using nRF Connect SDK and in the Zephyr RTOS (real-time operating system). 
2

3
Measuring just 8 × 12 × 2.3 mm, the compact radio modules, equipped with a 1.5 MB flash and 256 KB RAM are based on the new nRF54L15 SoC from Nordic. This chip integrates a 128 MHz arm-cortex M33 processor, an RISC-V coprocessor, and a power-saving 2.4 GHz multiprotocol radio chip. The Bluetooth LE 6.0, Matter, Thread, Zigbee, NFC, and IEEE 802.15.4 radio protocols can be used, as can also proprietary 2.4 GHz protocols.
4
. . .

Phoenix Contact: intelligente Gehäuse, KNX-Steckverbinder und größere Mausefalle

Auch bei Phoenix ist alles im Zeichen des Kühlkörpers: immer mehr Gehäusefamilien werden nun auch mit integrierten Kühllamellen angeboten. Außerdem gibt es Varianten mit integrierten Displays oder Folientastaturen.

Im Bereich Steckverbinder gibt es erstens für den KNX-Bus Optimiertes, zweitens eine auf 5.4mm erweiterte Variantge der Mausefalle.

WAGO: Klemmen, Klemmen überall

WAGO setzt die hauseigene Klemmentechnik in immer mehr Systemen an. Die beiden Abbildungen zeigen zwei neue Spielarten, die im Bereich der Board to Wire-Steckverbinder hilfreich sein können.

Single Pair Ethernet raising

Single Pair Ethernet entwickelt sich permanent weiter: die Standardisierungsorganisation erfreut sich immer mehr Mitglieder, und arbeitet außerdem an neuen Varianten der Spezifikation.

Unternehmen wie WAGO setzen das System – wie gezeigt – in immer mehr Bereichen der klassischen industriellen Automatisierung ein.

SAMTEC – alles im Zeichen der hohen Geschwindigkeit

Fokus liegt bei SAMTEC klar auf neuen Steckverbindern für RF-Signale. Neben “Ganged RF-Steckern”, die mehrere RF-Leitungen in einem Stecker verbinden, gibt es diverse für Micro-Coax-Kabel optimierte Offerte.

Außerdem erweitert man das Portfolio im Bereich optischer Kabel. Neben größerer EMV-Festigkeit gilt, dass Glasfiber und Co insbesondere ab einer gewissen Kabellänge Gewicht einsparen (helfen) kann.

ic-Haus – Energy Harvesting und Selbstkalibration

ic-Haus – der Hersteller bietet ein Sammelsurium diversester ICs an – lanciert nun einen neuen Encoder namens iC-PME, der sich dank Energy Harvesting direkt aus der Rotationsenergie des Systems versorgen kann.

Außerdem gibt es zwei Detailverbesserungen: die in den Abbildungen gezeigten neuen Sensoren können sich nun selbst kalibrieren.

nanoPower npZero nun auf preiswertem Evaluationsboard erhältlich

npZero bietet einen stark funktionsreduzierten “Überwachungs-IC” an – bisher war er (trotz massiver anders lautender Versprechen) entweder nur als Simulator, oder aber als im Handel nicht wirklich erhältliches Evaluationskit zu haben. Das in der Abbildung gezeigte und vergleichsweise preiswerte Board soll dieses Problem nun lösen.

GateMate: CCGM1A2 im Handel, Nachfolger mit 80k CPEs bis Jahresende

Neben Verbesserungen der Toolchain gilt, dass die mit 40K CPEs ausgestattete Variante des in Deutschland gefertigten FPGAs nun im Handel ist. Laut Gerüchten soll es bis Jahresende eine weitere Verdoppelung der Kapazität geben.

Shelly: mehr Interfaces in den Modulen

Shelly bietet seit einiger Zeit ESP32-artige Module an, die hauseigener Elektronik die Integration in das Shelly-Ökosystem erlauben. Auf der EmbeddedWorld lanciert man eine Erweiterung, die – wie in der Abbildung gezeigt – neue Peripherie-Interfaces freischaltet.

Semtech HL7900 – ein Modul für alles

Die Übernahme von Sierra Wireless ermöglicht Semtech das Anbieten von Modulen, die sowohl LPWAN als auch klassische Funknetze unterstützen. Mit dem HL7900 steht ein derartiges Produkt bereit; in der Familie dürfte es in naher Zukunft einige fortgeschrittene neue Funktionen zu sehen geben. Schon jetzt steht außerdem ein frei programmierbarer Rechenkern zur Verfügung.

CoilCraft MSS1514V – SMD-Induktor mit 800V Spannungsfestigkeit

Wer sein Surface Mount-Design an die Bedürfnisse von 800V anpasst, bekommt von CoilCraft nun eine für dieses Level passende Spulenfamilie angeboten. Das CoilCraft-übliche Neuigkeitsvideo mit allem, was da funkt und induziert, gibt es unter https://www.instagram.com/tam.hanna/reel/DVviGcqjR3r/ zum Ansehen.

AVX – Erweiterung des Kondensatorportfolios, NTN-Antennen

Die permanente Weiterentwicklung der Materialtechnik macht vor Kondensatoren nicht Halt. Was es Neues gibt, zeigen die Diagramme.

Außerdem gibt es NTN-Antennen und eine neue Spielart der Bluetoothantenne.

TE Connectivity – Mezzanin-Steckverbinder und UWB-Antennen

TE Connectivity zeigte fokussiert UWB-Antennen und Steckverbinder, die sehr hohe Datenraten von A nach B bringen können.

LakeView – Knopf mit Display

Die einst von Art Lebedev entwickelte Optimus-Tastatur lebt – unter Anderem in den Produkten von LakeView, die einen Einstiegspreis von rund 20 US-Dollar pro Button aufweisen.

Gaia Converter – immer kleiner!

Der auf Militär- und HiRel-Anwendungen spezialisierte Hersteller Gaia zeigte die in der Abbildung sichtbaren neuen Module. Außerdem ist geplant, bald Verkleinerungen der Module durchzuführen – weniger Platzbedarf bedeutet logischerweise auch weniger Gewicht.

RECOM Power – Verkleinerung der Hutschienen-Konverter

Ab einer gewissen Größe des Systems gilt, dass im Schaltschrank konsequent zu wenig Platz ist. Am Stand von Recom gab es eine Demo zu sehen, die die extrem geringen Abmessungen der hauseigenen Produkte wie in der Abbildung gezeigt betonte.

TRACO Power – weiter Eingangsspannungsbereich, geringere Verpackung

TRACO lanciert neue Konverter mit “weinger aufwändiger” Verpackung – Sinn ist hier die Reduktion von Kosten und Gewicht und die Erleichterung der Integration (Schema ESP32-Modul).

Außerdem gibt es im Bereich der Eingangsspannung der hauseigenen DC/DC-Wandler – wie in der Abbildung gezeigt – Erhöhungen.

LUMISSIL IS31BL3557 – Ladungspumpe und Boost-Konverter im LED-Treiber

Die Erzeugung der für Konstantstromspeisung von LED-Serienschaltungen notwendigen Spannungen ist immer Thema. LUMISSIL bietet seit einiger Zeit auf Ladungspumpen basierende Konverter an, und erweitert diese nun wie in der Abbildung gezeigt.

Vishay Precision Group – Vishay-Folienwiderstände nun bei Kamaka

Die Odyssey um die sehr genauen Folienwiderstände von Vishay hat ein Ende gefunden. Das Team um Roland Karasch bei KAMAKA ist ab Sofort lieferfähig.

Microchip maXTouch – Zwei-Seiten-Touchscreen

Am Stand von Microchip zeigte man einen Touchscreen, der dank geschickter Polarisierung je nach Einfallswinkel des Betrachters unterschiedliche Inhalte präsentierte. Hervorzuheben ist, dass der Touchscreencontroller die beiden Seiten ebenfalls auseinanderhalten kann.

Antenova: Erweiterung des Portfolios

Am Stand von Antenova sprach man offen und ehrlich davon, dieses Jahr keine wirklichen Neuerungen zu zeigen – das Antennengeschäft entwickelt sich “bequem und kontinuierlich”. Neu ist indes, dass es die in der Abbildung gezeigten Dachantennen mit immer mehr verschiedenen Frequenzbändern zu kaufen gibt.

TAOGLAS: Raptor-Serie ante Portas

TAOGLAS sucht sein Glück in der Taptor-Serie, die – wie in der Abbildung gezeigt – einen an einen größeren Mars-Riegel erinnernden Formfaktor aufweist.

SimComm – immer mehr Smart Modules

SimComm – einst für seine im Makerbereich weit verbreiteten GSM-Module bekannt – lanciert immer mehr Smart Modules, die Funksystem und SoC auf einem Träger kombinieren.

Telit – es geht auch ohne Qualcomm

Funkmodulhersteller sind bis zu einem gewissen Grad Integratoren für von Drittherstellern entwickelte Prozessoren. Am Stand von Telit zeigt man ein neues 4G-Modul, das keinen Qualcomm-Chip verwendet sondern auf ein chinesisches Fabrikat umstellt.

Qualinx – GNSS mit sehr geringem Stromverbrauch

Am Stand von Qualinx gab es das in der Abbildung gezeigte System zu sehen, das seine Tätigkeit mit extrem geringem Stromverbrauch zu bewerkstelligen verspricht.

SkyWorks – Reichweitenverlängerer für Bluetooth und Co

Wer einen “Power Amplifier von der Stange” begehrt, kann bei SkyWorks zuschlagen. Das in der Abbildung gezeigte Produkt wird beispielsweise von Shimano verwendet, um sicherzustellen, dass die Bluetoothverbindung auch “durch das Aluminiumgehäuse” erfolgreich ist.

ASUS IoT – robuste GPU-Systeme, optische Netzwerkkarten

Am Stand der Asus IoT gab es neben verschiedenen mit NVIDIA-GPU ausgestatteten Industriecomputern auch eine Unmenge von Netzwerkkarten für optisches Ethernet.

AI-Thinker – AI-Module und Radarmodule

Der einst als Anbieter von ESP8266-Chips bekannt gewordene AI-Thinker zeigt nun echte AI-Module. Außerdem hat man sich auf Nahbereichsradare fokussiert.

Quantum Technologies – innovative Formfaktoren für Drohnen

Am Stand von Quantum – man stellte vor Allem aus, weil man Mitarbeiter suchte – bot sich die Gelegenheit, den hauseigenen Produkten auf den Zahn zu fühlen. Neben einer an die Convair Pogo erinnernden Drohne (Stichwort Tailsitter) gibt es auch ein Modell mit “teilweise faltbaren” Motoren.

Dank an die Leser

Man liest Mikrocontroller.net bei Spass, Sport, Arbeit und sogar auf Butterfahrten – und manchmal spricht man den Newsautor an. Vielen lieber Dank an das Standpersonal von Weidmüller (deklarierte ucnet-Fans) und an alle anderen, die hier nicht fotographisch erwähnt werden (wollten).

OEMSecrets: 35 fifty litre kegs there were

Der beste und wichtigste Zähler ist mit Sicherheit der Getränkeverbrauch am Stand der Bauteil-Preisvergleichsengine OEMSecrets. In den letzten drei Tagen vernichteten die Besucher 35 Fässer mit je 50 Liter Schanzenbräu. Der Newsautor wünscht Prost!

13% mehr Besucher, Termin für EmbeddedWorld 2027

Zur Finalisierung noch die offizielle Leserzählung der Messe Nürnberg:

1
Vom 10. bis 12. März 2026 traf sich die internationale Embedded-Community zur 24. Ausgabe der embedded world Exhibition&Conference im Messezentrum Nürnberg. Mit rund 36.000 Besucherinnen und Besuchern aus fast 90 Ländern verzeichnete die Messe ein deutliches Plus von mehr als 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr und unterstrich damit ihre starke Wachstumskurve. Die nächste embedded world in Nürnberg findet vom 16.18. März 2027 statt.

Wer schon jetzt für das nächste Jahr buchen will, hier die Informationen:

1
Termin für die 25. embedded world Exhibition&Conference vormerken
2
Im Jubiläumsjahr findet die embedded world Exhibition&Conference vom 16.18. März 2027 im Messezentrum Nürnberg statt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Mathematik auf der Leinwand

Es ist wieder einmal so weit: Am Sonntag werden im Dolby Theatre in Hollywood die Oscars verteilt. Zur Feier des Tages gehen wir durch die Kinogeschichte und schauen uns Filme an, die die Taten von Mathematikern und Mathematikerinnen schildern. Der erste Streifen zum Thema entstand 1956 in der Sowjetunion, einige wenige wurden auch bei uns…

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Literatur, "Conceiving Ada", "Hidden Figures", "Sekret Enigmy", Ada Lovelace, Alan Turing, Alexandre Astruc, Benedict Cumberbatch, Binarium, Blaise Pascal, Derek Jacobi, Edgar Reitz, Edgar Selge, Enigma, Évariste Galois, George Dantzig, Good Will Hunting, Henryk Zygalski, Jaime Escalante, Jerzy Różycki, John Nash, Leibniz, MANIAC I, Marian Rejewski, Oscar, Rechenmaschine, Renato Caccioppoli, René Descartes, Roberto Rossellini, Russell Crowe, Sofia Kowalewskaja, Srinivasa Ramanujan, Stanislaw Ulam, Tilda Swinton, Wolfgang Thierse

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

EmbeddedWorld 2026, Tag 3 – Messtechnik, Software und mehr

Der dritte und letzte Tag der EmbeddedWorld ist traditionell als Student Day vorgesehen: von allzu großen Menschenmengen gab es nicht zu berichten. Stattdessen feierte Zephyr seinen zehnten Geburtstag, während ThreadX in Version 6.5.0 vorliegt. In Sachen Metrologie gab es aufgrund der zeitlichen Nähe zur Electronica zwar nur wenige, aber doch interessante Vorstellungen. Was es sonst Neues gibt, berichten wir hier.

RIGOL – VNAs, neues 4GHz-Oszilloskop und Achtkanal-AWG

RIGOL zeigte die vor der Messe angekündigten neuen VNAs. Interessant ist, dass die Zweiport- und die Vierport-Variante in unterschiedlich tiefen Gehäusen ausgeliefert werden.

Bildquelle, alle: Autor

Mit dem DG5508 Pro steht ein Achtkanal-AWG zur Verfügung. Die Preise sind rigoltypisch stark von der Ausstattung abhängig, im Allgemeinen versprechen die Chinesen aber, “unter 10K EUR” bleiben zu wollen.

Zu guter Letzt plant man, bald ein mit 4GHz Bandbreite arbeitendes 12bit-Oszilloskop namens DS9404 lancieren zu wollen. Hier ein erstes Foto des Geräts.

SIGLENT – SMU im Zulauf

Ganz kurz vor der EmbeddedWorld entschied man sich bei Siglent, eine SMU vorzustellen. Kataloge mit technischen Daten gab es am Stand noch nicht, hier allerdings ein Foto des Geräts.

Tektronix MP5000 – modulare SMU

Bei Danaher schickt man sich an, die Korrektheit der Million Monkey-Theorie zu bestätigen. Die hier in der Abbildung gezeigte MP5000 ist eine modulare SMU, die ihre Kanalkonfiguration über Einschübe verändern kann. Ob der Dimensionen – man denke an ein weniger hohes HP 6624A – dürfte das Gerät vor Allem im ATE-Bereich mitspielen.

PicoScope: Reflektometer und Python-SDK

Antennentests – also das Erfassen von S11 und S21 – sind Aufgaben, die oft nur außerhalb des Labors sinnvoll zu bewerkstelligen sind. PicoScope begegnet diesem Problem durch das in den Abbildungen gezeigte Gerät PicoVNA-R, das ein IP66-zertifiziertes Gehäuse mitbringt, sonst aber mit der bekannten PicoVNA-Software funktioniert.

Außerdem zeigte man diverse Spielarten der Python-Programmierung mit dem hauseigenen SDK. Ziel dürfte hier sein, Picoscopes in Zukunft auch als AD-Frontend für Workstations zu verwenden.

Teledyne LeCroy – Paketverlust beim Paketverlusttester

Manche Witze schreiben sich selbst: TeleDyne LeCroy wollte den in der Abbildung gezeigten Protokollanalysator vorstellen, der unter Anderem im 6GHz-Wifi-Bereich glänzt und Probleme in Sachen Datenkommunikation offenlegt.

Die praktische Vorstellung scheiterte daran, dass das Paket mit dem Prototypen am Versandweg von UPS falsch geliefert wurde – Paketverlust im realen Leben…

Acute Technologies – PX2816B simuliert I2C- und sonstige Geräte und Hosts

Acute Technologies kümmert sich um Personen, die I2C- und sonstige Geräte oder Controller entwickeln. Ein als Protocol Exerciser bezeichnetes Messgerät kann sowohl Masters als auch Slaves simulieren, und die generierten Wellenformen – natürlich – sowohl analysieren als auch mit lustigen Besonderheiten “dekorieren”.

Batronix Magnova – AWG-Option fertig, Bode-Plotfunktion implementiert

Das komplett in Deutschland entwickelte Magnova wird permanent mit neuen Funktionen ausgestattet. Nun ist die um rund 500 EUR erhältliche AWG-Option fertig, sie wird unter Anderem zur Realisierung eines Bode-Plotters herangezogen.

PMK (x Iwatsu Europe) – einlötbare Strommessshunts

PMK und Iwatsu Europa gehören zum selben Eigentümer, was das regelmäßige Auftauchen des auf Strommessungen spezialisierten Achtkanaloszilloskop des Herstellers erklärt.
Im Hause PMK offeriert man nun eine Serie von einlötbaren Shunts, die sich wie in den beiden Abbildungen gezeigt präsentieren. Sie müssen mit Niedertemperaturlötzinn eingelötet werden – in Tests überlebten die Sonden 30, 40 Lötvorgänge problemlos.

UNI-T – 8GHz-Oszilloskop, neuer Wellenformanalysator (Spektralanalysator)

UNI-T zeigt erstens ein Oszilloskop mit 8GHz Grenzbandbreite, das auch durch seinen sehr großen Bildschirm auffällt.

Außerdem gibt es ein Signalanalysegerät, dessen genaues Funktionieren das – durchaus erklärwillige – Standpersonal allerdings ob der Sprachbarriere nicht erklären konnte.

PCBite – neue magnetische Hilfswerkzeuge

Obwohl die EmbeddedWorld – anders als die Electronica – eher wenig Löttechnik zeigt, ist der eigentlich für seine magnetischen Sonden bekannte Hersteller PCBite jedes Jahr mit von der Partie.
Dieses Mal zeigte man die drei in der Abbildung zusammengefassten Neuprodukte.

Neben flexiblen Haltern für Platinen gibt es erstens eine Mini-Lötzinnrolle und zweitens einen Bauteildispenser, der für das Arbeiten unter einem Mantis- oder ähnlichen Mikroskop optimiert ist.

Raspberry Pi, ad 1 – Programmiersystem für das Compute Module 5

Wer eine größere Flotte von Compute Module 5-Platinen mit Software beladen möchte, kann dies nun – wie in der Abbildung gezeigt – über einen spezialisierten Testadapter tun.

Sferalabs – RS-485, CAN und Co für den Raspberry Pi

Die italienische Sferalabs bietet ein weites Portfolio von Industriesystemen zur Hutschienenmontage an, die durch die Bank auf dem Raspberry Pi basieren. Interessant sind unter Anderem die CAN- und die RS-485-Varianten der Produkte.

KunBus bzw. Revolution Pi – sehr robuster RevolutionPi ante Portas

Im Hause Kunbus scheint man die Auftritte mit Graffiti und Punkoptik bis zu einem gewissen Grad zu bereuen – Nachfragen nach Leihstellungen, die die “preiswertere Positionierung gegenüber klassischen SPSsen” betonen, werden seit einiger Zeit konsequent abgelehnt.
Sei dem wie es sei, zeigte man am Stand der Raspberry Pi den in der Abbildung gezeigten und robusteren Revolution Pi, der – logischerweise – für den Einsatz in schwierigen Umgebungen optimiert ist.

Renesas 365 – Software, Hardware und Systemdesign aus einer Hand

Renesas arbeitet permanent daran, die Integration zwischen hauseigener Hardware, Altium und den dazugehörenden Entwicklungswerkzeugen voranzutreiben. Mit Renesas 365 steht eine Oberfläche zur Verfügung, die wie in den Abbildungen gezeigt die verschiedenen, bisher alleinstehend angebotenen Systeme zusammenfasst.

Der Sinn der Umgebung ist einfach: im Struktogramm des Gesamtsystems lassen sich durch gezieltes Anklicken von Blöcken die zur Bearbeitung notwendigen Werkzeuge aktivieren.

Zehn Jahre Zephyr mit CRA und STMicroelectronics

Das zur Linux Foundation gehörende Echtzeitbetriebssystem feierte sein zehnjähriges Bestehen unter Anderem dadurch, dass man sich der CRA annähert und daran arbeitet, die hauseigene Software “compliant” zu bekommen. Derzeitet wartet man allerdings auf die finale homologisierte Version, um auf Nummer Sicher gehen zu können.
Interessant ist außerdem, dass man am Stand von Zephyr erstmals auch eine (kleine) Vertretung von STMicroelectronics sah – anscheinend bereuen die Franco-Italiener ihre Entscheidung pro Azure RTOS mittlerweile.

Azure RTOS bzw nun wieder ThreadX – 6.5.0 mit Fokus auf RISC/V

Frederic Desbiens – hier mit dem Newsautor – ist für die Inkrementierung der Versionsnummer verantwortlich: weil das System so viele RISC/V-bezogene Patches erhielt, entschied man sich für ein wenig Lustigkeit mit dem Namen.

Die RISC/V-bezogenen Patches stammten dabei aus diversen Quellen. PenHJW, “10X Engineers”, Alibaba (!!!) und Quintauris trugen verschiedene Verbesserungen bei. Von Sartorius kam derweil eine Portierung auf die Renesas RX-Klasse.
Im Allgemeinen möchte man bei der vierteljährlichen Releasekadenz bleiben: 6.5.0 wurde wegen der EmbeddedWorld ein wenig nach Vorne verlegt. Außerdem gilt, dass Microsoft den “alten” Namen ThreadX an die Eclipse Foundation abtrat – den Namen Azure RTOS wollte man am Ende lieber behalten.

RISC/V Europe – bald zur Zusammenarbeit mit ISO / IEC befähigt

Im Hause RISC/V steht man knapp vor einer Einigung mit ISO/IEC. Sinn davon ist, dass die hauseigenen ISA-Entwürfe fortan auch als ISO bzw IEC-Standardvorlagen akzeptiert werden können.

Segger emApps – App-Runtime für Embeddedsysteme

Aufgrund von Überlastung des Standpersonals (Dirk Akemans, ein alter Freund des Autors, rotierte mit Überschallgeschwindigkeit) können wir emApps hier nur konzeptuell erwähnen – eine detaillierte Beschreibung folgt bei Gelegenheit.
Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Art Containerformat, das auf Segger-Betriebssystemen basierenden Geräten die Aufnahme und Ausführung von an Android und Co erinnernden “Apps” ermöglicht.

Unter der URL https://www.segger.com/products/virtualization/emapps/ findet sich folgende konzeptuelle Beschreibung:

1
emApps adds a minimal runtime engine  the executor  into the firmware. This tiny component (~1 KB) acts as a virtual CPU that executes applications and manages their interaction with the embedded system. Apps are statically or dynamically linked and can be downloaded at any point in the device lifecycle.
2
Each application runs inside a dedicated memory space. The firmware assigns memory to the app only for the duration of execution. Any attempt to access memory outside this space is intercepted by the executor, which immediately returns control to the firmware. System stability and safety remain intact at all times.

Geniales Marketing – Whiskey-Verkostung bei SCI Semiconductor

SCI lud die Community zu einer Whiskeyverkostung ein – die Getränkeliste wurde stilecht auf GitHub veröffentlicht, um Entwickler anzulocken.

Digikey: Alternative zur Mauser-Dutt

Die normalerweise allgegenwärtige Mouser-Dutt – ideal zum Einkaufen geeignet – war auf den ersten beiden Tagen der EmbeddedWorld überall sichtbar. Am dritten Tag waren alle Ausgabestellen leer – stattdessen gab es am Stand von OEMSecrets die in der Abbildung gezeigte Digikey-Tasche.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

EmbeddedWorld 2026, Tag 2 – vom Funkenden und seinen Prozessrechnern

Wer ein IoT-System realisiert, braucht zwingenderweise Funkmodule und Prozessrechner zur Datenübertragung. Am zweiten Tag der EmbeddedWorld wollen wir uns diesen zuwenden, und einen detaillierten Blick auf die Zweikern-Arduinos werfen.

Arduino: der Sinn der Zweikernarchitektur, visualisiert

Aufgrund einer Leseranfrage hier einige Beispielbilder, die den “Sinn” des Zweikernaufbaus visualisieren. Erstens zeigte man am Stand der Arduino einen vergleichsweise komplexen Roboter, der die (durch AI parametrierte) Motorsteuerung an den STM32-Teil auslagerte.

Bildquelle, alle: Autor

Zweitens gab es einige Systeme zu sehen, in denen ein Knopf komplexe AI-Payloads lostrat. Ein geradezu großartiges Beispiel war ein an den Kinect erinnernder Drucker, der – wie in der Abbildung gezeigt – Bilder mit “Skeletalinformationen” anreicherte.

QuecTel: nun auch mit Prozessrechner

Im Hause QuecTel stellte man fest, dass die hauseigenen Module gerne im Zusammenspiel mit Raspberry Pi und / oder OrangePi zum Einsatz kommen. Nun lanciert man eigene Einplatinencomputer – zu beachten ist, dass die bei den Distributoren aufgerufenen Preise wesentlich teurer sind als das, was man beim Verkaufsteam direkt bezahlt.

Infineon: WiFi 7-MCU mit nur 20 MHz Kanalbreite

Infineon zeigte eine neue Variante des AIROC, die zwar WiFi 7 unterstützt, dies allerdings mit reduzierter Kanalbreite bewerkstelligt. Lohn des Aufwands ist, dass die Systeme so mit weniger Platz am Einkristall auskommen und geringere TCO erreichen.

Murata: UWB, V2X für Fahrräder und mehr

Am Stand von Murata zeigte man sowohl UWB- als auch WiFi HaLow-Funkmodule. Hervorzuheben ist außerdem, dass man eine auf die Bedürfnisse von Fahrradfahrern optimierte V2X-Demo zeigte – im Prinzip handelt es sich dabei um ein System, in dem smarte Fahrzeuge Positoinsinformationen broadcasten und dem Fahrradfahrer so Informationen über nahende Kollisionen geben.



Nordic: Low End-nRF54 für Maus und Co

Nordic Semiconductor freut sich über die mit Bluetooth SCI eingeführte Steigerung der Polling-Rate, die im Bereich Bluetooth HMI zur Latenzreduktion beiträgt. Neben geplanten Firmwareupdates für existierende SoCs lanciert man mit dem nRF54LS05 eine Low End-Variante des nRF54, der explizit auf die Bedürfnisse von Maus und Co optimiert ist.

Fibocom: keine Updates im Zeichen der Ehrlichkeit

Fibocom verdient an dieser Stelle eine lobende Erwähnung für Ehrlichkeit: das Standpersonal sprach offen davon, nur “Detailverbesserungen” zeigen zu können – man wolle den Autor nicht mit minimalen Änderungen terrorisieren und verzichtete deshalb auf eine Demonstration. Für diese Ehrlichkeit verdient das Unternehmen Applaus (und Berücksichtigung bei Kaufentscheidungen).

wizNet – ioPort-Serie erweitert, W6300 final

wizNet vermeldete die Finalisierung der kommerziellen Einführung des sehr schnell arbeitenden W6300. Außerdem will man mit der ioPort-Serie eine Gruppe von benutzerfreundlichen Ethernet-Modulen anbieten – wer sie auf seiner Platine positioniert, muss sich um die magnetischen und physischen Besonderheiten des Ethernet-Ports keine Sorgen mehr machen. Die Kommunikation mit dem Host erfolgt dann über den bekannten SPI- bzw UART-Port.

Espressif: keine Angst vor iperf-Tests für den ESP32-E22

Espressif verschoss den Gutteil des hauseigenen Pulvers schon auf der CES, und musste deshalb neuigkeitssparsam auftreten. Im Bezug auf den neuen ESP32-E22 zeigte man eine Demonstration, die den neuen Chip als Koprozessor nutzte und per iPerf seine Bandbreite zu demonstrieren suchte.

Morse Micro: WiFi HaLow, unter Anderem am USB-Stick

Am Stand von Morse Micro ergab sich eine durchaus interessante Diskussion zu den Vor- und Nachteilen der hauseigenen (und als WiFi-Standard entwickelten) Funktechnologie. Am Wichtigten ist der in der Abbildung gezeigte Zusammenhang zwischen Abstand und Bandbreite, der die Abdeckung des Gutteils der in den USA befindlichen Grundstücken (nicht nur der Häuser) ermöglicht.

Außerdem lanciert Morse Micro – wie in der Abbildung gezeigt – eine Gruppe von USB-Modems, die das bequeme Anschließen von Workstations und Laptops in WiFi HaLow-Netzwerken erlauben.

QuecTel, ad 2 – vom Funkmodul

QuecTel zeigte nicht nur Prozessrechner, sondern auch diverse Funkmodule. Besonders hervorstechend sind einerseits die WiFi 7-Module und andererseits die auf RedCap basierenden Modems – weitere Informationen finden sich in den Abbildungen.





Altinkaya – EMI-sichere Metallgehäuse

Der türkische Gehäusespezialist Altinkaya erweitert sein Portfolio um die in der Abbildung gezeigten Metallgehäuse. Wichtig ist – das Buch von Würth zum Thema sei nochmals erwähnt – die “Kompression” der als EMI-Gasket bezeichneten Dichtung, die sonst nicht ihre optimale Effizienz erreicht.

Blues – Notecards verfügbar

Über die vom Funkmodul-HAL-Anbieter Blues angekündigten Produkte haben wir in der Vergangenheit im Rahmen ihrer Ankündigung hinreichend berichtet. Nun gilt, dass die Hardware – wie in den Abbildungen gezeigt – verfügbar wird.

RealTek: 10Gb-Ethernet und Makermodul

Realteks 2.5Gb-Ethernethardware findet sich mittlerweile in diversen Prozessrechnern. Nun gilt, dass man – wie in der ersten Abbildung gezeigt – 10Gb-Verbindungen avisiert. Außerdem zeigte man eine Art Makerboard, zum dem der Newsautor aufgrund der Sprachbarriere keine weitere Informationen einholen konnte.


CAVLI – wir lieben 5G RedCap

Die Neuigkeiten im Hause Cavli präsentieren sich kompakt – man offeriert neue 5G RedCap-Module.

IQRF – Mesh-Module im integrationsbereiten Zustand

Die in Tschechien ansässige IQRF arbeitet weiter daran, die hauseigene Mesh-Funktechnologie in eine Art offenen Standard umzuwandeln. Nun gibt es neue Module, die explizit für die Integration – also das Eindesignen der Schaltung als Ganzes – vorgesehen sind.

Web3Pi.io – UPS für Raspberry Pi 5

Der Raspberry Pi 5 erweckt ob seiner hohen Rechenleistung bei Besitzern von Ethereum-Nodes Begierlichkeiten – schade ist nur, dass er ob seiner hohen Ansprüche an das 5V-Rail für gewöhnliche UPS eher schwer zu handhaben ist. Mit dem Web3Pi steht nun eine (als quelloffene Hardware vorliegende) UPS ante Portas, die auf die Bedürfnisse des Raspberry Pi 5 optimiert ist.

u-blox – F11-GPS-Empfänger mit flexibler Bandwahl, sehr kleines Bluetooth LE-Modul

u-blox bietet einen neuen GPS-Empfänger an, der die L1- und L5-Bänder unterstützt. Besonders hervorzuheben ist, dass das Modul eine permanente Analyse der Umgebungsbedingungen durchführt und so permanent den optimalen “Trade-Off” zwischen Energieverbrauch und Bandauswahl zu finden sucht.

Mit ANNA-B5 steht außerdem ein sehr kleines Bluetooth LE-Modul zur Verfügung, das sich samt Knopfzelle in einem handelsüblichen Würfel unterbringen lässt.

neoway – Spezialisierung im Funkmodulbereich

Die Materialschlacht in Sachen Funkmodul wird den einen oder anderen Hersteller irgendwann überfordern – aus Zeitgründen kann dieser Artikel nur einen Teil der “Neuigkeiten” vorstellen. Neoway geht einen entgegengesetzten Weg: neben einer Spezialisierung auf den Messbereich (Stichwort Verbrauchszähler) bietet man mit einer Batterie ausgestattete und per LTE
aktivierbare Warn- bzw Signalknöpfe an.


Kostenloses, ad 1 – Renesas

Am Stand von Renesas gibt es – bei qualifizierter Anfrage – Evaluationsboards mit dem neuen RA0E3-Koprozessor.

Kostenloses, ad 2 – nur noch Freibier und Kaffee

Obwohl es bei der Bauteil-Preissuche OEMSecrets noch keine finale Bierfasszählung gibt, gilt schon jetzt, dass die ersten Reserven zur Neige gehen. Gummibären gibt es keine mehr, stattdessen gibt es nun auch Rotwein und Prosecco.

Kostenloses, ad 3 – MPS zeigt ein Herz für Raucher und Trinker

Dass Getränke aus der Glasflasche am Besten schmecken, müssen alte Knochen wie der Newsautor nicht weiter erklären. Am Stand von MPS gibt es einige diesbezügliche Peripherie abzugreifen.

In eigener Sache: sorry für die Verspätung

Aufgrund massiver Verbindungsprobleme bei der Magyar Telekom beim Roaming in Nürnberg erscheint dieser Artikel einige Minuten nach Mitternacht. Der Newsautor bittet um Verzeihung und hofft, dass die Meldung nach wie vor nützlich bleibt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen