Amper 2026 – auf neuen Wegen herunterskillen

Die 32. Ausgabe der Amper erfolgte nicht mehr unter Schirmherrschaft der TerInvest, sondern wurde direkt von der für das Gelände verantwortlichen BVV ausgetragen. Was es in Brünn diesmal zu sehen gab, und wie sich die Änderung des Veranstalters auf das Event als Ganzes auswirkt, klären wir hier.

Neben einem abermaligen E-Mobilitätskongress gibt es am 18 ein nur in tschechischer Sprache abgehaltenes Event zu Drohnen. Außerdem fällt auf, dass wesentlich mehr Studenten am Kongress teilnehmen und Universitäten unüblich große Stände erhalten – mehr dazu später.

Sonne scheint in Fernost am Himmel zu stehen

Als “letzten Rettungsakt” versuchte die TerInvest im Jahre 2025 (siehe Beitrag „Amper 2025 – Skill Level 26000“), die Messe mit einem Elektromobilitätskongress und einem erweiterten Branchenmix anzureichern. Dieses Jahr setzte sich der Trend der Ausrichtung nach Fernost fort – unter Anderem war eine Unmenge von Platinenfertigern und einige Bestücker vor Ort. Auch im Bereich Steckverbinder und Mikroschalter mangelte es nicht an Ausstellern. Trotzdem gelang es dem Veranstalter nicht, die 2024 aufgegebene dritte Halle “wiederzubeleben”.

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Kein sonniger Tag!

Der technische Literaturverlag B E N (siehe http://www.ben.cz/cz/ und https://www.hezkyden.cz/) bespielte die Amper in der Vergangenheit mit einem Shop, der diverse lustige Komponenten für das Labor anbot. Diesmal blieb man der Messe fern – über Gründe war vor Ort nichts zu erfahren.

Im Dienste der Distribution

Farnell blieb der Messe auch dieses Jahr fern, von den “großen Katalogdistributoren” waren TTI (Mouser fehlte), RS und Avnet vertreten. Am Stand von RS lag der Fokus unter Anderem auf der Eigenmarke RS Pro, die mittlerweile auch Prozesschemie und elektromechanische Bauelemente umfasst.

Mit WinSource gelang der Messe ein Neuzugang. Das Unternehmen belegte nicht unerhebliche Standfläche und präsentierte seine Dienstleistungen.

Außerdem war der englische Komponentenbroker electronicsdirect erstmals vor Ort. Außerdem gab es – wie immer – einen Stand der Rutronik und einige lokale Distributoren.

Leider nicht mehr geil: GM Electronic am Rückzug

Der in Tschechien und der Slowakei ob seiner großen Lokalpräsenz beliebte Einzelhändler GM Electronic hat seine Filiale in Bratislava geschlossen.

Lieber mit Linux

Nach der EmbeddedWorld ist vor der Amper: der geringere Besucherandrang ermöglichte dem Verkaufsteam von Uni-T eine detaillierte Demonstration des Signal Analyzers. Im Prinzip handelt es sich dabei um einen RSA mit einer Optionsbandbreite von bis zu 250 MHz. Interessant ist außerdem, dass im Hintergrund ein – für den Nutzer problemlos zugängliches – Linux seinen Dienst versieht.

Viele, viele Marken kennt der Metrologe

BluEMI – siehe https://www.bluemi.cz/ – erweist sich wie immer als Quell für diverse nicht weit bekannte Messtechnik. Erstens zeigte man verschiedene Netzgeräteprodukte der in Taiwan ansässigen itech. Interessant ist eine sehr schmale Serie von Zweikanalsystemen, die – wie in der Abbildung gezeigt – ob der hinten befindlichen Verbinder vor Allem für den Rackeinsatz vorgesehen sind.

Von Langer-EMV gibt es derweil neue Sonden, die das gezielte Einbringen von Störimpulsen in die im Test befindlichen Schaltungen erleichtern.

Ertrotzung von Luftfeuchte- und Temperaturreferenzen

Nicht nur wer sich mit Feuchtigkeitssensoren abgibt, wünscht sich bald eine “Referenzkammer” zur effizienteren Testung der diversen Produkte. Das Unternehmen kalibratory.cz ist auf derartige Messtechnik spezialisiert, und zeigte ebenfalls einige Neuerscheinungen seiner Lieferanten.
Testo bietet mit dem Huminator II ein diesbezügliches Gerät an, das einen Einstiegspreis von rund 20k EUR aufweist und sich wie in den Abbildungen gezeigt präsentiert. Zu beachten ist, dass größere Kammern anderer Hersteller noch genauer sind – die Kosten liegen hier allerdings im Bereich 100k EUR.

Beamex schickt mit dem MC6 derweil ein Produkt ins Rennen, das sich ganz auf das Anbieten einer Referenztemperatur spezialisiert hat. Hintergedanke ist hier, dass Mess- und zu kalibrierende Sonde quasi im gleichen Thermoblock unterkommen und so auf der gleichen Temperatur gehalten werden.

Reiche Visualisierungen im Multimeterbereich

Mit dem – nicht absolut neuen, bitte keine Leserbriefe – XXX schickt Rigol ein Multimeter mit 5.5 Stellen Genauigkeit ins Rennen. Hervorzuheben ist unter Anderem das kleine, beispielsweise von den Mini-Oszilloskopen bekannte Gehäuse.

Außerdem gilt, dass sich Rigol im Bereich der Visualisierungssoftware nicht lumpen lässt. Die Abbildung zeigt beispielsweise den Histogrammmodus, der schnell reagierende Touchscreen bietet im Allgemeinen (bis auf einige zu kleine Buttons wie den zum Schließen von Popups) keinen Anlass zur Kritik.

Zu guter Letzt sei angemerkt, dass sich Rigol dieses Jahr – erstmals – nicht von einem Distributor vertreten lässt, sondern die eigene Mannschaft von der Embedded World einfach umleitete.

Lieber sichere Schraubendreher verwenden

Messeangebot Nummero eins ist am Stand von Wiha, wo einige der für den Elektrikereinsatz vorgesehene Schraubendreher wie in der Abbildung gezeigt rabattiert waren.

Um Crimpzangen sollst du dich drehen

WeiCon – unter Anderem für seine Abisolierzangen bekannt – startete den Messetag mit dem Vorführen von drei Crimpzangen. Neben zwei klassischen gibt es auch einen Hexagonal-Crimper, der beispielsweise für Kabelendschellen ideal geeignet ist.

Am Stand von WeiCon gab es ebenfalls ein Messeangebot, dessen Fotographieren dem Autor allerdings untersagt wurde. Allgemein sei gesagt, dass einige Werkzeuge um 100, 200 oder 300 CZK “verramscht” wurden – die Crimpzangen waren dabei allerdings nicht darunter.

Sonderangebot für Knutschkugel bzw Kei Car

Wie immer gab es einen – nun noch umfangreicher ausfallenden – “Streichelzoo”, in dem verschiedene Elektrofahrzeuge zur Verfügung standen. Besonders interessant empfand der Autor ein Kei Car aus dem Hause Wuling, dessen Importeur – wie gezeigt – auch gleich einen Messerabatt gewährte.

Trau, schau wem?

Auch hier könnte sich etwas Lustiges verbergen – wer etwas findet, postet bitte ein Kommentar. Und wer super_flummy kennt und dem Newsautor Kontakt verschaffen kann, bekommt eine kleine Prämie (Zigarre oder Waffeln). Zu guter Letzt folgt ein zweiter Teil des Berichts, sobald der Veranstalter seine offizielle Besucherzählung bekanntgegeben hat.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Neue Bauteile: im Strom der Messen

Mit durch EmbeddedWorld, Amper und Co verursachter Verspätung erscheint die Bauteilliste dieses Monats: neben einem ARM-Microcontroller im DIP-Gehäuse (!!!) gibt es Schaltreglermodule mit weiter Eingangsspannung, wasserdichte magnetische Steckverbinder und sogar Kanülen vom Elektronikdistributor.

m5Stack ASR – Wort-Erkennungsmodul

Wer unbürokratisch Wakeword-Erkennung begehrt, wird von m5Stack mit einem diesbezüglichen Modul versorgt. Seine Spezifikationen beschreibt der Hersteller folgendermaßen:

1
The product comes preloaded with 53 English wake-up and feedback
2
command words and supports activating the device through UART commands or voice keyword triggers. Users can customize
3
recognition words in Chinese, English, Japanese, and Korean by regenerating firmware, supporting up to 300 command words.

m5Stack CoreS3 Thread BR – Thread Border Router als Bausatz

Espressif hat sowohl WiFi- als auch Thread-fähige Prozessoren im Programm. Nun lanciert der hauseigene Modulbauer – wie in der Abbildung gezeigt – ein Kombinationskit aus S3 und H2, das als Thread Border Router fungiert.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c3zlOcEL

Idee ist hier, dass die Thread-Geräte mit dem Modul Kontakt aufnehmen, und dieses sie dann weiter ins Internet bringt.

DFRobot GNSS-RTK – zentimetergenaue Positionierung dank “lokaler Zweitpeilung”

GNSS-RTK erlaubt – wie in der Abbildung gezeigt – das Einpflegen zusätzlicher Korrekturdaten in GNSS-Systeme.

Bildquelle: https://www.dfrobot.com/product-2971.html?

DFRobot schickt nun ein vergleichsweise preiswertes Kit auf Basis dieser Technologie ins Rennen, das um rund 170 US-Dollar die folgenden Leistungsdaten bietet:

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The transmission of correction data is handled by an integrated LoRa communication system operating at 868MHz. This technology provides a stable and reliable data link with a range of up to 1.5 kilometers in open areas. The robust wireless connection ensures that the mobile unit consistently receives the necessary RTCM data from the base station, maintaining high-precision positioning even at a distance.

Microchip PIC32CM * PL10 – mit AVR Dx kompatibler 32-Bitter

Microchip möchte Nutzern der AVR Dx-Familie einen Weg zum Umstieg auf 32bit-MCUs geben. Deshab lanciert man sehr preiswerte Bauteile, die auf einem mit 24MHz getakteten Cortex M0+-Kern basieren und vom Pinout her mit dem AVR Dx kompatibel sind. Außerdem sind die mit bis zu 16KB SRAM und 128KB Flash erhältlichen Controller 5V-fähig.

Microchip PIC32CM6408PL10028-I/SP – 32bit-ARM im DIP-Gehäuse

Die im Titel genannte SKU verdient eine Sondererwähnung, wird sie doch im DIP-Gehäuse angeboten.


Bildquelle: Microchip

Informationen zur Bepreisung von Kleinmengen finden sich im folgenden Preisvergleich.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/PIC32CM6408PL10028-I%2FSP%20

Silicon Labs – Energy Harvesting-Demoboards in Planung

Mit dem xG22E lancierte man vor einiger Zeit ein SoC, das mit sehr geringem Energieverbrauch ans Ziel kommt. Nun gibt es – wie in der Abbildung gezeigt – ein neues Evaluationskit, in dem verschiedene Energy Harvesting-Szenarien implementiert sind.

Bildquelle: https://www.silabs.com/blog/simplifying-ambient-iot-with-xg22e?

NXP – neue Evaluationsboards für verschiedene MCX-Mikrocontroller

Sowohl für die MCX A- als auch für die für Funkaufgaben vorgesehene MCX W-Serie gibt es neue Evaluationsboards. Hier eine kleine Liste relevanter SKUs:

1
MCX A173 and A174
2
  => FRDM-MCXA174
3

4
MCX A175, A176, A185, A186, A255, A256, A265, and A266 
5
  => FRDM-MCXA266
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MCX A343 and A344 
8
  => FRDM-MCXA344 
9

10
MCX A355, A356, A365, and A366
11
  => FRDM-MCXA366
12

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MCX W23
14
  => MCXW23-EVK plus Radiomodul

NXP MCXW72-LOC – für Bluetooth Channel Sounding optimiertes Evaluationsboard

NXP zeigte als erstes Halbleiterunternehmen auf Channel Sounding basierende Boards, wurde beim Liefern allerdings von Silicon Labs überholt. Nun steht die schon mehrfach auf Kongressen gezeigte Platine zum Kauf bereit – die Antennenkonfiguration ist auf die Bedürfnisse von Channel Sounding optimiert.

Bildquelle: NXP

m5Stack Chain Mount und Chain Blank – neue Entwicklungswerkzeuge für das Chain-Format

m5Stack bietet mit Chain ein an Arduino Modulino und Netduino Go erinnerndes System an. Nun stehen zwei neue Module zur Verfügung, die entweder die Anbindung von THT-Elektronik oder von LEGO-Elementen erlauben.

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c3OruzYR

Bildquelle: https://s.click.aliexpress.com/e/_c3HosRDD

STMicroelectronics EVKITST87M01-2 – Evaluationsboard für NB-IoT-Funkmodul

Das in Kooperation mit QualComm entwickelte Funkmodul ist per Se seit einiger Zeit bekant. Nun gibt es ein Nucleo-Evaluationsboard, das die direkte Inbetriebnahme erlaubt und sogar mit einer vorprovisionierten SIM-Karte ausgeliefert wird.

Bildquelle: STMicroelectronics

Digi Xbee® – Wireless Smart Utility Network-Funkmodule

Mit dem Wireless Smart Utility Network – kurz Wi-SUN – steht ein weiteres Mesh Networking-System ante Portas. Hervorzuheben ist hier, dass es im Sub-GHz-Bereich arbeitet, und mit WLAN und Co nur wenig kollidiert.
Digi lanciert nun Serie von Funkmodulen, die – wie in der Abbildung gezeigt – in verschiedensten Formaten zur Verfügung stehen.

Bildquelle: Digi

Teltonika CAP700 – 5G-WiFi-”Routerbausatz”

Wer seinen Kunden einen Router mit modifizierter Firmware und IP30-Zertifikation anbieten möchte, wird von Teltonika bedient. Das Produkt basiert auf dem mit OpenWRT verwandten RutOS, und wird mit einem umfangreichen SDK ausgeliefert.

Bildquelle: Teltonika

Microchip MCP1781 – LDO mit 55V Maximal-Eingangsspannung

Wer mit 200mA Ausgangsstrom auskommt, wird von Microchip mit einem neuen LDO bedient. Die Fix-Varianten bieten 3.3 oder 5V Ausgangsspannung, außerdem steht eine an den LM317 erinnernde einstellbare Variante zur Verfügung.

Bildquelle: Microchip

RECOM Power RPMVH-0.5 – Schaltreglermodul mit bis zu 115VDC Eingangsspannung

Bis zu 500mA bei schaltreglertypisch höherer Effizienz verspricht Recom in der RPMVH-Serie. Die folgende Tabelle informiert über die angebotenen Spannungslevels.

Bildquelle: RECOM

Analog Devices LT83401 / LT83402 – sehr rauscharme Schaltregler

Mit der SilentSwitcher-Technologie bietet Analog Devices Schaltregler an, die im Bereich von 10Hz bis 100kHz sehr wenig Rauschen produzieren. Die Abbildung zeigt ein Beispiel-Rauschdiagramm.

Bildquelle: Analog Devices

Infineon KP497 – Drucksensor mit Accelerometer

Im Automotivebereich wünscht man sich immer wieder die Kombination aus einem Beschleunigungs- und einem Drucksensor. Infineon realisiert dies nun wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Infineon

SVMicrowave – mit REVERSE MOUNT THRU-HOLE gegen Vias

Vias führen zu diversen Problemen mit Signalintegrität. SV Microwave lanciert nun ein Produkt, das sich diesem Trend entgegenstellt.

Bildquelle: https://www.svmicrowave.com/reverse-mount-thru-hole-rf-pcb-connectors

Phoenix Contact 1694093 et al

Wer im Schaltschrank Beleuchtung begehrt, bekommt diese nun von Phoenix Contact. Interessant ist, dass die Produkte mit einem optionalen Befestigungsmagneten verfügbar sind.

Amphenol Wilcoxson VDS130 – Vibrationsanalyse mit MQTT-Ausgabe

Hinter dem Begriff IEPE – ausgeschrieben Integrated Electronics Piezo-Electric – verbirgt sich eine standardisierte Schnittstelle für analoge Vibrationssensoren. Amphenol Wilcoxson liefert nun ein Produkt, das bis zu vier dieser Sensoren alleinstehend auswertet und ihre Ergebnisse per MQTT zur Verfügung stellt.

Bildquelle: Amphenol

Advantech PCI-1716 / PCIE-1842 – AD-Karten für PCI und PCIe

Für kleinere MSR-Aufgaben kann eine PCI-AD-Karte hilfreich sein. Advantech liefert derer zwei – die PCI-Variante hat 16 Kanäle mit bis zu 250KHz Updaterate, und hat außerdem einige Analogausgänge. Die PCIe-Variante hat keine Ausgänge, sampelt dafür aber mit bis zu 10MS.

Advantech PCIE-1682F – PCIe-zu-CAN-FD-Konverter

Im Hause Advantech ist man PCIe-Karten auch sonst nicht abgeneigt – Variante 1682F stellt zwei CAN FD-Ports zur Verfügung.

Abracon AB-RTC-XP-32.768kHz-2 – RTC mit 190nA Stromverbrauch

Im Hause Abracon verbessert man die Versorgungseigenschaften der RTC-ICs – das neueste Produkt präsentiert sich mit folgenden Leistungsdaten:

1
The RTC has a broad operating power supply range
2
of 0.9V to 5.5V with low power consumption (190nA @ 3V)

Carlo Gavazzi DPA01 / DPA51 / DPA52 – explosionssichere Relais für umweltfreundliche Klimaanlagen (!!!)

Die Verwendung von ozonlochfreundlicheren Kältemitteln geht mit einer Erhöhung der Explosionsgefahr einher. Carlo Gavazzi lanciert eine Serie von Überwachungsrelais, die auf diese Bedingungen optimiert sind:

1
The new DPA Series Relays provide a reliable and certified response to this challenge. Designed to operate completely
2
spark-free, they meet the ignition-free requirements for A2L and A3 refrigerants. These relays make continuous phase
3
sequence and phase loss monitoring, ensuring that compressors are always protected from the main grid failures

Bourns – monolithische Induktoren mit bis zu 18 GHz Grenzfrequenz

Wer einen monolithischen und magnetisch geschirmten Induktor für den RF-Einsatz benötigt, wird von Bourns bedient. Die Bauteile sind im Bereich von 0.3 bis 39 nH verfügbar.

Bildquelle: Bourns

ABRACON AMELH4018S – Induktoren für AI-Server

Mit JEDEC PMIC50xx steht ein Standard zur Verfügung, der Server-Motherboard-Induktoren betrifft. Abracon liefert nun – wie in der Abbildung gezeigt – damit kompatible SKUs.

Bildquelle: ABRACON

Stackpole: nun auch NTCs

Der Widerstandsspezialist Stackpole erweitert sein Portfolio um NTCs:

1
        Stackpole Electronics, Inc. announces the release of its TNC Series of NTC thermistors, expanding the companys passive component portfolio into temperature sensing applications.  The TNC Series is manufactured using thick film technology, resulting in a mechanically robust design that is less susceptible to cracking than multilayer NTC thermistors, which can exhibit varying thickness depending on resistance value.
2
        . . .
3
        The TNC Series is available in 0402, 0603, and 0805 chip sizes, with resistance values ranging from 50 ohms to 2 MΩ and B values from 2410K to 4800K.  Its small size, fast thermal response, and cost effective construction make the TNC well suited for temperature sensing, monitoring, and control applications up to 150°C.  Typical applications include automotive systems, battery monitoring, and industrial and medical temperature sensing equipment.

Analog Devices ADGM1144 / ADGM3121 / ADGM3144 – MEMS-Schalter mit bis zu 30 GHz Grenzbandbreite

MEMS-Schalter sind schneller und langlebiger als klassische HF-Relais. Mit dem ADGM3144 steht nun ein SP4T-Schalter zur Verfügung, der bis zu 30GHz schnelle Signale passieren lassen kann. Der ADGM3121 ist eine 24GHz schnelle DPDT-Variante, während ADGM1144 ein 18GHz schneller SP4T-Schalter ist.

Menlo Micro – MEMS-Schalter für 80Gbps

Menlo Micro lanciert mit dem MM5627 ebenfalls ein neues Bauteil, dessen Schaltverhalten folgendermaßen beschrieben wird:

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The MM5627 delivers 80Gbps differential signaling with advanced DP3T switching and 128 distinct control states for precise differential pair management. It offers a 20GHz bandwidth and is rated for more than three billion switching cycles, ensuring robust performance in high-volume testing environments. Control is provided exclusively via SPI interface, offering flexible and precise integration with automated test systems. These combined traits  speed, configurability, DP3T logic, and full integration  define the MM5627 as first in its specific product category, establishing a new benchmark for high-speed digital testing.

Techship MC201 – Raspberry Pi-Adapter für Funkmodule nun mit zwei SIM-Slots

Techship erweitert den universellen Funkmodul-Carrier für den Raspberry Pi um eine neue Version, die – wie in der Abbildung gezeigt – zwei SIM-Slots aufweist und somit auch Dual SIM-fähige Module bespielen kann.

Bildquelle: https://techship.com/product/techship-mc201-adapter-m2-key-b-to-usb-c-dual-sim/?variant=004

Taoglas WCM.30 – für Drohneneinsatz optimierte Antenne

Taoglas lanciert eine omnidirektionale Antenne, die für die Videoübertragung im Bereich von 5-5.9GHz optimiert ist.

Bildquelle: Taoglas

OSRAM SFH 7019 – Grün, Infrarot und UV-A in einer LED

RGB-Dioden, die verschiedene Arten von sichtbarem Licht kombinieren, sind per Se nichts neues. OSRAM lanciert nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine Kombinationsdiode, die verschiedene “technische Lichtfarben” zusammenfasst.

Bildquelle: OSRAM

CODA-Pin SD-ULTRA-2-SC-WET – wasserdicht, bis zu 12A

CODA Pin – Spezialist für magnetische Steckverbinder – erweitert sein Portfolio um eine wasserdichte Variante, die bis zu 12A Strom tragen kann.

Mean Well PLC-DPLC – SPS vom Netzgerätespezialisten

Mit der PLC-DPLC-32MT steht eine mit OpenPLC programmierbare und vergleichsweise preiswerte SPS aus dem Hause Mean Well zur Verfügung.

ChipQuik – Dispensertips im Portfolio

Wer Glasrohre oder Kanülen zu kaufen sucht, bekommt – US-Gesetze zum Stichwort Drug Paraphernalia – mitunter lustige Probleme. ChipQuik bietet nun eine Serie von Dispensertips an, die – ausdrücklich für den Elektronikmarkt vorgesehen – unproblematisch zu beschaffen sein dürften.

Bildquelle: ChipQuik

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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EmbeddedWorld 2026, Catch-All – Bauteile, Stromversorgungen, Meshnetze uvam

Die EmbeddedWorld ist hinter uns, und die Aufarbeitung von interessanten liegen gebliebenen Gütern beginnt. Neben Mikrocontrollern, passiven Komponenten und jeder Menge Elektromechanik gibt es eine Besucherzählung und so manches, was es eigentlich gar nicht geben sollte…

DFRobot: X86-Raspberry Pi und neue ESP32-Boards

DFRobot schickt ein neues Mitglied der (teuren) LattePanda-Serie ins Rennen. Das um rund 250 USD erhältliche Board bietet Windows 11 auf einem Atom N150.

Bildquelle, alle: Autor

Außerdem gibt es neue ESP32-Boards, die die neuen MCUs P4 und C5 enthalten:

ABOV – Mikrocontroller aus Korea

Die koreanische ABOV war abermals auf der EmbeddedWorld vertreten. Auf der Webseite bewarb man zwei neue Controller nach folgendem Schema:

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·        Our New 32-bit MCU Lineup: Featuring the high-performance A34G34A (Cortex-M4F, 200MHz, 2MB Dual Bank) and the A31C144 entry-level series. The G43A demo showcases high-quality graphic LCDs powered by the LVGL library for modern appliance UIs.

Vor Ort gab es dann allerdings “nur” Kataloge zu sehen.

Altera x NVIDIA – schneller GPU-Datentransfer per Ethernet

Desto schneller AI-Daten vom Sensor zur GPU kommen, desto schneller kann das Gesamtsystem auf Ereignisse reagieren. NVIDIA setzt in diesem Bereich seit einiger Zeit auf ein als HoloScan bezeichnetes Verfahren. Am Stand des FPGA-Spezialisten Altera zeigte man verschiedene Implementierungen, die Geschwindigkeiten von bis zu 100 Gbps erreichen.

GigaDevice GD32M531 – neuer Microcontroller für Motorsteuerung

GigaDevice erweitert das Portfolio um eine weitere MCU, die auf die Bedürfnisse von Motoren vorgesehen ist. Hervorzuheben ist, dass man als eine der (größeren) Demos auch ein Steuergerät für eine Klimaanlage präsentierte.

Würth: Kühlkörper, mehr Funkmodule

Würth erweitert das Lieferprogramm in Sachen Elektromechanik um Kühlkörper – eine logische Ergänzung, offeriert man doch seit Jahren andere Produkte aus dem Bereich Thermomanagement.

Außerdem schickt Würth zwei neue, am Stand nicht gezeigte Funkmodule auf Basis eines nRF54 ins Rennen:

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With the Proteus-IV and Ophelia-IV components, Würth Elektronik presents two new high-performance RF modules based on the latest Nordic nRF54L15-SoC semiconductor. The two modules differ only in terms of their firmware: Proteus-IV is a ready-to-use Bluetooth low-energy 6.0 module with preinstalled firmware, while Ophelia-IV is a flexible developer platform without a specific preinstalled firmware. Individual firmware options for a variety of radio protocols, including proprietary ones, can be developed using nRF Connect SDK and in the Zephyr RTOS (real-time operating system). 
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Measuring just 8 × 12 × 2.3 mm, the compact radio modules, equipped with a 1.5 MB flash and 256 KB RAM are based on the new nRF54L15 SoC from Nordic. This chip integrates a 128 MHz arm-cortex M33 processor, an RISC-V coprocessor, and a power-saving 2.4 GHz multiprotocol radio chip. The Bluetooth LE 6.0, Matter, Thread, Zigbee, NFC, and IEEE 802.15.4 radio protocols can be used, as can also proprietary 2.4 GHz protocols.
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Phoenix Contact: intelligente Gehäuse, KNX-Steckverbinder und größere Mausefalle

Auch bei Phoenix ist alles im Zeichen des Kühlkörpers: immer mehr Gehäusefamilien werden nun auch mit integrierten Kühllamellen angeboten. Außerdem gibt es Varianten mit integrierten Displays oder Folientastaturen.

Im Bereich Steckverbinder gibt es erstens für den KNX-Bus Optimiertes, zweitens eine auf 5.4mm erweiterte Variantge der Mausefalle.

WAGO: Klemmen, Klemmen überall

WAGO setzt die hauseigene Klemmentechnik in immer mehr Systemen an. Die beiden Abbildungen zeigen zwei neue Spielarten, die im Bereich der Board to Wire-Steckverbinder hilfreich sein können.

Single Pair Ethernet raising

Single Pair Ethernet entwickelt sich permanent weiter: die Standardisierungsorganisation erfreut sich immer mehr Mitglieder, und arbeitet außerdem an neuen Varianten der Spezifikation.

Unternehmen wie WAGO setzen das System – wie gezeigt – in immer mehr Bereichen der klassischen industriellen Automatisierung ein.

SAMTEC – alles im Zeichen der hohen Geschwindigkeit

Fokus liegt bei SAMTEC klar auf neuen Steckverbindern für RF-Signale. Neben “Ganged RF-Steckern”, die mehrere RF-Leitungen in einem Stecker verbinden, gibt es diverse für Micro-Coax-Kabel optimierte Offerte.

Außerdem erweitert man das Portfolio im Bereich optischer Kabel. Neben größerer EMV-Festigkeit gilt, dass Glasfiber und Co insbesondere ab einer gewissen Kabellänge Gewicht einsparen (helfen) kann.

ic-Haus – Energy Harvesting und Selbstkalibration

ic-Haus – der Hersteller bietet ein Sammelsurium diversester ICs an – lanciert nun einen neuen Encoder namens iC-PME, der sich dank Energy Harvesting direkt aus der Rotationsenergie des Systems versorgen kann.

Außerdem gibt es zwei Detailverbesserungen: die in den Abbildungen gezeigten neuen Sensoren können sich nun selbst kalibrieren.

nanoPower npZero nun auf preiswertem Evaluationsboard erhältlich

npZero bietet einen stark funktionsreduzierten “Überwachungs-IC” an – bisher war er (trotz massiver anders lautender Versprechen) entweder nur als Simulator, oder aber als im Handel nicht wirklich erhältliches Evaluationskit zu haben. Das in der Abbildung gezeigte und vergleichsweise preiswerte Board soll dieses Problem nun lösen.

GateMate: CCGM1A2 im Handel, Nachfolger mit 80k CPEs bis Jahresende

Neben Verbesserungen der Toolchain gilt, dass die mit 40K CPEs ausgestattete Variante des in Deutschland gefertigten FPGAs nun im Handel ist. Laut Gerüchten soll es bis Jahresende eine weitere Verdoppelung der Kapazität geben.

Shelly: mehr Interfaces in den Modulen

Shelly bietet seit einiger Zeit ESP32-artige Module an, die hauseigener Elektronik die Integration in das Shelly-Ökosystem erlauben. Auf der EmbeddedWorld lanciert man eine Erweiterung, die – wie in der Abbildung gezeigt – neue Peripherie-Interfaces freischaltet.

Semtech HL7900 – ein Modul für alles

Die Übernahme von Sierra Wireless ermöglicht Semtech das Anbieten von Modulen, die sowohl LPWAN als auch klassische Funknetze unterstützen. Mit dem HL7900 steht ein derartiges Produkt bereit; in der Familie dürfte es in naher Zukunft einige fortgeschrittene neue Funktionen zu sehen geben. Schon jetzt steht außerdem ein frei programmierbarer Rechenkern zur Verfügung.

CoilCraft MSS1514V – SMD-Induktor mit 800V Spannungsfestigkeit

Wer sein Surface Mount-Design an die Bedürfnisse von 800V anpasst, bekommt von CoilCraft nun eine für dieses Level passende Spulenfamilie angeboten. Das CoilCraft-übliche Neuigkeitsvideo mit allem, was da funkt und induziert, gibt es unter https://www.instagram.com/tam.hanna/reel/DVviGcqjR3r/ zum Ansehen.

AVX – Erweiterung des Kondensatorportfolios, NTN-Antennen

Die permanente Weiterentwicklung der Materialtechnik macht vor Kondensatoren nicht Halt. Was es Neues gibt, zeigen die Diagramme.

Außerdem gibt es NTN-Antennen und eine neue Spielart der Bluetoothantenne.

TE Connectivity – Mezzanin-Steckverbinder und UWB-Antennen

TE Connectivity zeigte fokussiert UWB-Antennen und Steckverbinder, die sehr hohe Datenraten von A nach B bringen können.

LakeView – Knopf mit Display

Die einst von Art Lebedev entwickelte Optimus-Tastatur lebt – unter Anderem in den Produkten von LakeView, die einen Einstiegspreis von rund 20 US-Dollar pro Button aufweisen.

Gaia Converter – immer kleiner!

Der auf Militär- und HiRel-Anwendungen spezialisierte Hersteller Gaia zeigte die in der Abbildung sichtbaren neuen Module. Außerdem ist geplant, bald Verkleinerungen der Module durchzuführen – weniger Platzbedarf bedeutet logischerweise auch weniger Gewicht.

RECOM Power – Verkleinerung der Hutschienen-Konverter

Ab einer gewissen Größe des Systems gilt, dass im Schaltschrank konsequent zu wenig Platz ist. Am Stand von Recom gab es eine Demo zu sehen, die die extrem geringen Abmessungen der hauseigenen Produkte wie in der Abbildung gezeigt betonte.

TRACO Power – weiter Eingangsspannungsbereich, geringere Verpackung

TRACO lanciert neue Konverter mit “weinger aufwändiger” Verpackung – Sinn ist hier die Reduktion von Kosten und Gewicht und die Erleichterung der Integration (Schema ESP32-Modul).

Außerdem gibt es im Bereich der Eingangsspannung der hauseigenen DC/DC-Wandler – wie in der Abbildung gezeigt – Erhöhungen.

LUMISSIL IS31BL3557 – Ladungspumpe und Boost-Konverter im LED-Treiber

Die Erzeugung der für Konstantstromspeisung von LED-Serienschaltungen notwendigen Spannungen ist immer Thema. LUMISSIL bietet seit einiger Zeit auf Ladungspumpen basierende Konverter an, und erweitert diese nun wie in der Abbildung gezeigt.

Vishay Precision Group – Vishay-Folienwiderstände nun bei Kamaka

Die Odyssey um die sehr genauen Folienwiderstände von Vishay hat ein Ende gefunden. Das Team um Roland Karasch bei KAMAKA ist ab Sofort lieferfähig.

Microchip maXTouch – Zwei-Seiten-Touchscreen

Am Stand von Microchip zeigte man einen Touchscreen, der dank geschickter Polarisierung je nach Einfallswinkel des Betrachters unterschiedliche Inhalte präsentierte. Hervorzuheben ist, dass der Touchscreencontroller die beiden Seiten ebenfalls auseinanderhalten kann.

Antenova: Erweiterung des Portfolios

Am Stand von Antenova sprach man offen und ehrlich davon, dieses Jahr keine wirklichen Neuerungen zu zeigen – das Antennengeschäft entwickelt sich “bequem und kontinuierlich”. Neu ist indes, dass es die in der Abbildung gezeigten Dachantennen mit immer mehr verschiedenen Frequenzbändern zu kaufen gibt.

TAOGLAS: Raptor-Serie ante Portas

TAOGLAS sucht sein Glück in der Taptor-Serie, die – wie in der Abbildung gezeigt – einen an einen größeren Mars-Riegel erinnernden Formfaktor aufweist.

SimComm – immer mehr Smart Modules

SimComm – einst für seine im Makerbereich weit verbreiteten GSM-Module bekannt – lanciert immer mehr Smart Modules, die Funksystem und SoC auf einem Träger kombinieren.

Telit – es geht auch ohne Qualcomm

Funkmodulhersteller sind bis zu einem gewissen Grad Integratoren für von Drittherstellern entwickelte Prozessoren. Am Stand von Telit zeigt man ein neues 4G-Modul, das keinen Qualcomm-Chip verwendet sondern auf ein chinesisches Fabrikat umstellt.

Qualinx – GNSS mit sehr geringem Stromverbrauch

Am Stand von Qualinx gab es das in der Abbildung gezeigte System zu sehen, das seine Tätigkeit mit extrem geringem Stromverbrauch zu bewerkstelligen verspricht.

SkyWorks – Reichweitenverlängerer für Bluetooth und Co

Wer einen “Power Amplifier von der Stange” begehrt, kann bei SkyWorks zuschlagen. Das in der Abbildung gezeigte Produkt wird beispielsweise von Shimano verwendet, um sicherzustellen, dass die Bluetoothverbindung auch “durch das Aluminiumgehäuse” erfolgreich ist.

ASUS IoT – robuste GPU-Systeme, optische Netzwerkkarten

Am Stand der Asus IoT gab es neben verschiedenen mit NVIDIA-GPU ausgestatteten Industriecomputern auch eine Unmenge von Netzwerkkarten für optisches Ethernet.

AI-Thinker – AI-Module und Radarmodule

Der einst als Anbieter von ESP8266-Chips bekannt gewordene AI-Thinker zeigt nun echte AI-Module. Außerdem hat man sich auf Nahbereichsradare fokussiert.

Quantum Technologies – innovative Formfaktoren für Drohnen

Am Stand von Quantum – man stellte vor Allem aus, weil man Mitarbeiter suchte – bot sich die Gelegenheit, den hauseigenen Produkten auf den Zahn zu fühlen. Neben einer an die Convair Pogo erinnernden Drohne (Stichwort Tailsitter) gibt es auch ein Modell mit “teilweise faltbaren” Motoren.

Dank an die Leser

Man liest Mikrocontroller.net bei Spass, Sport, Arbeit und sogar auf Butterfahrten – und manchmal spricht man den Newsautor an. Vielen lieber Dank an das Standpersonal von Weidmüller (deklarierte ucnet-Fans) und an alle anderen, die hier nicht fotographisch erwähnt werden (wollten).

OEMSecrets: 35 fifty litre kegs there were

Der beste und wichtigste Zähler ist mit Sicherheit der Getränkeverbrauch am Stand der Bauteil-Preisvergleichsengine OEMSecrets. In den letzten drei Tagen vernichteten die Besucher 35 Fässer mit je 50 Liter Schanzenbräu. Der Newsautor wünscht Prost!

13% mehr Besucher, Termin für EmbeddedWorld 2027

Zur Finalisierung noch die offizielle Leserzählung der Messe Nürnberg:

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Vom 10. bis 12. März 2026 traf sich die internationale Embedded-Community zur 24. Ausgabe der embedded world Exhibition&Conference im Messezentrum Nürnberg. Mit rund 36.000 Besucherinnen und Besuchern aus fast 90 Ländern verzeichnete die Messe ein deutliches Plus von mehr als 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr und unterstrich damit ihre starke Wachstumskurve. Die nächste embedded world in Nürnberg findet vom 16.18. März 2027 statt.

Wer schon jetzt für das nächste Jahr buchen will, hier die Informationen:

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Termin für die 25. embedded world Exhibition&Conference vormerken
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Im Jubiläumsjahr findet die embedded world Exhibition&Conference vom 16.18. März 2027 im Messezentrum Nürnberg statt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

EmbeddedWorld 2026, Tag 3 – Messtechnik, Software und mehr

Der dritte und letzte Tag der EmbeddedWorld ist traditionell als Student Day vorgesehen: von allzu großen Menschenmengen gab es nicht zu berichten. Stattdessen feierte Zephyr seinen zehnten Geburtstag, während ThreadX in Version 6.5.0 vorliegt. In Sachen Metrologie gab es aufgrund der zeitlichen Nähe zur Electronica zwar nur wenige, aber doch interessante Vorstellungen. Was es sonst Neues gibt, berichten wir hier.

RIGOL – VNAs, neues 4GHz-Oszilloskop und Achtkanal-AWG

RIGOL zeigte die vor der Messe angekündigten neuen VNAs. Interessant ist, dass die Zweiport- und die Vierport-Variante in unterschiedlich tiefen Gehäusen ausgeliefert werden.

Bildquelle, alle: Autor

Mit dem DG5508 Pro steht ein Achtkanal-AWG zur Verfügung. Die Preise sind rigoltypisch stark von der Ausstattung abhängig, im Allgemeinen versprechen die Chinesen aber, “unter 10K EUR” bleiben zu wollen.

Zu guter Letzt plant man, bald ein mit 4GHz Bandbreite arbeitendes 12bit-Oszilloskop namens DS9404 lancieren zu wollen. Hier ein erstes Foto des Geräts.

SIGLENT – SMU im Zulauf

Ganz kurz vor der EmbeddedWorld entschied man sich bei Siglent, eine SMU vorzustellen. Kataloge mit technischen Daten gab es am Stand noch nicht, hier allerdings ein Foto des Geräts.

Tektronix MP5000 – modulare SMU

Bei Danaher schickt man sich an, die Korrektheit der Million Monkey-Theorie zu bestätigen. Die hier in der Abbildung gezeigte MP5000 ist eine modulare SMU, die ihre Kanalkonfiguration über Einschübe verändern kann. Ob der Dimensionen – man denke an ein weniger hohes HP 6624A – dürfte das Gerät vor Allem im ATE-Bereich mitspielen.

PicoScope: Reflektometer und Python-SDK

Antennentests – also das Erfassen von S11 und S21 – sind Aufgaben, die oft nur außerhalb des Labors sinnvoll zu bewerkstelligen sind. PicoScope begegnet diesem Problem durch das in den Abbildungen gezeigte Gerät PicoVNA-R, das ein IP66-zertifiziertes Gehäuse mitbringt, sonst aber mit der bekannten PicoVNA-Software funktioniert.

Außerdem zeigte man diverse Spielarten der Python-Programmierung mit dem hauseigenen SDK. Ziel dürfte hier sein, Picoscopes in Zukunft auch als AD-Frontend für Workstations zu verwenden.

Teledyne LeCroy – Paketverlust beim Paketverlusttester

Manche Witze schreiben sich selbst: TeleDyne LeCroy wollte den in der Abbildung gezeigten Protokollanalysator vorstellen, der unter Anderem im 6GHz-Wifi-Bereich glänzt und Probleme in Sachen Datenkommunikation offenlegt.

Die praktische Vorstellung scheiterte daran, dass das Paket mit dem Prototypen am Versandweg von UPS falsch geliefert wurde – Paketverlust im realen Leben…

Acute Technologies – PX2816B simuliert I2C- und sonstige Geräte und Hosts

Acute Technologies kümmert sich um Personen, die I2C- und sonstige Geräte oder Controller entwickeln. Ein als Protocol Exerciser bezeichnetes Messgerät kann sowohl Masters als auch Slaves simulieren, und die generierten Wellenformen – natürlich – sowohl analysieren als auch mit lustigen Besonderheiten “dekorieren”.

Batronix Magnova – AWG-Option fertig, Bode-Plotfunktion implementiert

Das komplett in Deutschland entwickelte Magnova wird permanent mit neuen Funktionen ausgestattet. Nun ist die um rund 500 EUR erhältliche AWG-Option fertig, sie wird unter Anderem zur Realisierung eines Bode-Plotters herangezogen.

PMK (x Iwatsu Europe) – einlötbare Strommessshunts

PMK und Iwatsu Europa gehören zum selben Eigentümer, was das regelmäßige Auftauchen des auf Strommessungen spezialisierten Achtkanaloszilloskop des Herstellers erklärt.
Im Hause PMK offeriert man nun eine Serie von einlötbaren Shunts, die sich wie in den beiden Abbildungen gezeigt präsentieren. Sie müssen mit Niedertemperaturlötzinn eingelötet werden – in Tests überlebten die Sonden 30, 40 Lötvorgänge problemlos.

UNI-T – 8GHz-Oszilloskop, neuer Wellenformanalysator (Spektralanalysator)

UNI-T zeigt erstens ein Oszilloskop mit 8GHz Grenzbandbreite, das auch durch seinen sehr großen Bildschirm auffällt.

Außerdem gibt es ein Signalanalysegerät, dessen genaues Funktionieren das – durchaus erklärwillige – Standpersonal allerdings ob der Sprachbarriere nicht erklären konnte.

PCBite – neue magnetische Hilfswerkzeuge

Obwohl die EmbeddedWorld – anders als die Electronica – eher wenig Löttechnik zeigt, ist der eigentlich für seine magnetischen Sonden bekannte Hersteller PCBite jedes Jahr mit von der Partie.
Dieses Mal zeigte man die drei in der Abbildung zusammengefassten Neuprodukte.

Neben flexiblen Haltern für Platinen gibt es erstens eine Mini-Lötzinnrolle und zweitens einen Bauteildispenser, der für das Arbeiten unter einem Mantis- oder ähnlichen Mikroskop optimiert ist.

Raspberry Pi, ad 1 – Programmiersystem für das Compute Module 5

Wer eine größere Flotte von Compute Module 5-Platinen mit Software beladen möchte, kann dies nun – wie in der Abbildung gezeigt – über einen spezialisierten Testadapter tun.

Sferalabs – RS-485, CAN und Co für den Raspberry Pi

Die italienische Sferalabs bietet ein weites Portfolio von Industriesystemen zur Hutschienenmontage an, die durch die Bank auf dem Raspberry Pi basieren. Interessant sind unter Anderem die CAN- und die RS-485-Varianten der Produkte.

KunBus bzw. Revolution Pi – sehr robuster RevolutionPi ante Portas

Im Hause Kunbus scheint man die Auftritte mit Graffiti und Punkoptik bis zu einem gewissen Grad zu bereuen – Nachfragen nach Leihstellungen, die die “preiswertere Positionierung gegenüber klassischen SPSsen” betonen, werden seit einiger Zeit konsequent abgelehnt.
Sei dem wie es sei, zeigte man am Stand der Raspberry Pi den in der Abbildung gezeigten und robusteren Revolution Pi, der – logischerweise – für den Einsatz in schwierigen Umgebungen optimiert ist.

Renesas 365 – Software, Hardware und Systemdesign aus einer Hand

Renesas arbeitet permanent daran, die Integration zwischen hauseigener Hardware, Altium und den dazugehörenden Entwicklungswerkzeugen voranzutreiben. Mit Renesas 365 steht eine Oberfläche zur Verfügung, die wie in den Abbildungen gezeigt die verschiedenen, bisher alleinstehend angebotenen Systeme zusammenfasst.

Der Sinn der Umgebung ist einfach: im Struktogramm des Gesamtsystems lassen sich durch gezieltes Anklicken von Blöcken die zur Bearbeitung notwendigen Werkzeuge aktivieren.

Zehn Jahre Zephyr mit CRA und STMicroelectronics

Das zur Linux Foundation gehörende Echtzeitbetriebssystem feierte sein zehnjähriges Bestehen unter Anderem dadurch, dass man sich der CRA annähert und daran arbeitet, die hauseigene Software “compliant” zu bekommen. Derzeitet wartet man allerdings auf die finale homologisierte Version, um auf Nummer Sicher gehen zu können.
Interessant ist außerdem, dass man am Stand von Zephyr erstmals auch eine (kleine) Vertretung von STMicroelectronics sah – anscheinend bereuen die Franco-Italiener ihre Entscheidung pro Azure RTOS mittlerweile.

Azure RTOS bzw nun wieder ThreadX – 6.5.0 mit Fokus auf RISC/V

Frederic Desbiens – hier mit dem Newsautor – ist für die Inkrementierung der Versionsnummer verantwortlich: weil das System so viele RISC/V-bezogene Patches erhielt, entschied man sich für ein wenig Lustigkeit mit dem Namen.

Die RISC/V-bezogenen Patches stammten dabei aus diversen Quellen. PenHJW, “10X Engineers”, Alibaba (!!!) und Quintauris trugen verschiedene Verbesserungen bei. Von Sartorius kam derweil eine Portierung auf die Renesas RX-Klasse.
Im Allgemeinen möchte man bei der vierteljährlichen Releasekadenz bleiben: 6.5.0 wurde wegen der EmbeddedWorld ein wenig nach Vorne verlegt. Außerdem gilt, dass Microsoft den “alten” Namen ThreadX an die Eclipse Foundation abtrat – den Namen Azure RTOS wollte man am Ende lieber behalten.

RISC/V Europe – bald zur Zusammenarbeit mit ISO / IEC befähigt

Im Hause RISC/V steht man knapp vor einer Einigung mit ISO/IEC. Sinn davon ist, dass die hauseigenen ISA-Entwürfe fortan auch als ISO bzw IEC-Standardvorlagen akzeptiert werden können.

Segger emApps – App-Runtime für Embeddedsysteme

Aufgrund von Überlastung des Standpersonals (Dirk Akemans, ein alter Freund des Autors, rotierte mit Überschallgeschwindigkeit) können wir emApps hier nur konzeptuell erwähnen – eine detaillierte Beschreibung folgt bei Gelegenheit.
Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Art Containerformat, das auf Segger-Betriebssystemen basierenden Geräten die Aufnahme und Ausführung von an Android und Co erinnernden “Apps” ermöglicht.

Unter der URL https://www.segger.com/products/virtualization/emapps/ findet sich folgende konzeptuelle Beschreibung:

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emApps adds a minimal runtime engine  the executor  into the firmware. This tiny component (~1 KB) acts as a virtual CPU that executes applications and manages their interaction with the embedded system. Apps are statically or dynamically linked and can be downloaded at any point in the device lifecycle.
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Each application runs inside a dedicated memory space. The firmware assigns memory to the app only for the duration of execution. Any attempt to access memory outside this space is intercepted by the executor, which immediately returns control to the firmware. System stability and safety remain intact at all times.

Geniales Marketing – Whiskey-Verkostung bei SCI Semiconductor

SCI lud die Community zu einer Whiskeyverkostung ein – die Getränkeliste wurde stilecht auf GitHub veröffentlicht, um Entwickler anzulocken.

Digikey: Alternative zur Mauser-Dutt

Die normalerweise allgegenwärtige Mouser-Dutt – ideal zum Einkaufen geeignet – war auf den ersten beiden Tagen der EmbeddedWorld überall sichtbar. Am dritten Tag waren alle Ausgabestellen leer – stattdessen gab es am Stand von OEMSecrets die in der Abbildung gezeigte Digikey-Tasche.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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EmbeddedWorld 2026, Tag 2 – vom Funkenden und seinen Prozessrechnern

Wer ein IoT-System realisiert, braucht zwingenderweise Funkmodule und Prozessrechner zur Datenübertragung. Am zweiten Tag der EmbeddedWorld wollen wir uns diesen zuwenden, und einen detaillierten Blick auf die Zweikern-Arduinos werfen.

Arduino: der Sinn der Zweikernarchitektur, visualisiert

Aufgrund einer Leseranfrage hier einige Beispielbilder, die den “Sinn” des Zweikernaufbaus visualisieren. Erstens zeigte man am Stand der Arduino einen vergleichsweise komplexen Roboter, der die (durch AI parametrierte) Motorsteuerung an den STM32-Teil auslagerte.

Bildquelle, alle: Autor

Zweitens gab es einige Systeme zu sehen, in denen ein Knopf komplexe AI-Payloads lostrat. Ein geradezu großartiges Beispiel war ein an den Kinect erinnernder Drucker, der – wie in der Abbildung gezeigt – Bilder mit “Skeletalinformationen” anreicherte.

QuecTel: nun auch mit Prozessrechner

Im Hause QuecTel stellte man fest, dass die hauseigenen Module gerne im Zusammenspiel mit Raspberry Pi und / oder OrangePi zum Einsatz kommen. Nun lanciert man eigene Einplatinencomputer – zu beachten ist, dass die bei den Distributoren aufgerufenen Preise wesentlich teurer sind als das, was man beim Verkaufsteam direkt bezahlt.

Infineon: WiFi 7-MCU mit nur 20 MHz Kanalbreite

Infineon zeigte eine neue Variante des AIROC, die zwar WiFi 7 unterstützt, dies allerdings mit reduzierter Kanalbreite bewerkstelligt. Lohn des Aufwands ist, dass die Systeme so mit weniger Platz am Einkristall auskommen und geringere TCO erreichen.

Murata: UWB, V2X für Fahrräder und mehr

Am Stand von Murata zeigte man sowohl UWB- als auch WiFi HaLow-Funkmodule. Hervorzuheben ist außerdem, dass man eine auf die Bedürfnisse von Fahrradfahrern optimierte V2X-Demo zeigte – im Prinzip handelt es sich dabei um ein System, in dem smarte Fahrzeuge Positoinsinformationen broadcasten und dem Fahrradfahrer so Informationen über nahende Kollisionen geben.



Nordic: Low End-nRF54 für Maus und Co

Nordic Semiconductor freut sich über die mit Bluetooth SCI eingeführte Steigerung der Polling-Rate, die im Bereich Bluetooth HMI zur Latenzreduktion beiträgt. Neben geplanten Firmwareupdates für existierende SoCs lanciert man mit dem nRF54LS05 eine Low End-Variante des nRF54, der explizit auf die Bedürfnisse von Maus und Co optimiert ist.

Fibocom: keine Updates im Zeichen der Ehrlichkeit

Fibocom verdient an dieser Stelle eine lobende Erwähnung für Ehrlichkeit: das Standpersonal sprach offen davon, nur “Detailverbesserungen” zeigen zu können – man wolle den Autor nicht mit minimalen Änderungen terrorisieren und verzichtete deshalb auf eine Demonstration. Für diese Ehrlichkeit verdient das Unternehmen Applaus (und Berücksichtigung bei Kaufentscheidungen).

wizNet – ioPort-Serie erweitert, W6300 final

wizNet vermeldete die Finalisierung der kommerziellen Einführung des sehr schnell arbeitenden W6300. Außerdem will man mit der ioPort-Serie eine Gruppe von benutzerfreundlichen Ethernet-Modulen anbieten – wer sie auf seiner Platine positioniert, muss sich um die magnetischen und physischen Besonderheiten des Ethernet-Ports keine Sorgen mehr machen. Die Kommunikation mit dem Host erfolgt dann über den bekannten SPI- bzw UART-Port.

Espressif: keine Angst vor iperf-Tests für den ESP32-E22

Espressif verschoss den Gutteil des hauseigenen Pulvers schon auf der CES, und musste deshalb neuigkeitssparsam auftreten. Im Bezug auf den neuen ESP32-E22 zeigte man eine Demonstration, die den neuen Chip als Koprozessor nutzte und per iPerf seine Bandbreite zu demonstrieren suchte.

Morse Micro: WiFi HaLow, unter Anderem am USB-Stick

Am Stand von Morse Micro ergab sich eine durchaus interessante Diskussion zu den Vor- und Nachteilen der hauseigenen (und als WiFi-Standard entwickelten) Funktechnologie. Am Wichtigten ist der in der Abbildung gezeigte Zusammenhang zwischen Abstand und Bandbreite, der die Abdeckung des Gutteils der in den USA befindlichen Grundstücken (nicht nur der Häuser) ermöglicht.

Außerdem lanciert Morse Micro – wie in der Abbildung gezeigt – eine Gruppe von USB-Modems, die das bequeme Anschließen von Workstations und Laptops in WiFi HaLow-Netzwerken erlauben.

QuecTel, ad 2 – vom Funkmodul

QuecTel zeigte nicht nur Prozessrechner, sondern auch diverse Funkmodule. Besonders hervorstechend sind einerseits die WiFi 7-Module und andererseits die auf RedCap basierenden Modems – weitere Informationen finden sich in den Abbildungen.





Altinkaya – EMI-sichere Metallgehäuse

Der türkische Gehäusespezialist Altinkaya erweitert sein Portfolio um die in der Abbildung gezeigten Metallgehäuse. Wichtig ist – das Buch von Würth zum Thema sei nochmals erwähnt – die “Kompression” der als EMI-Gasket bezeichneten Dichtung, die sonst nicht ihre optimale Effizienz erreicht.

Blues – Notecards verfügbar

Über die vom Funkmodul-HAL-Anbieter Blues angekündigten Produkte haben wir in der Vergangenheit im Rahmen ihrer Ankündigung hinreichend berichtet. Nun gilt, dass die Hardware – wie in den Abbildungen gezeigt – verfügbar wird.

RealTek: 10Gb-Ethernet und Makermodul

Realteks 2.5Gb-Ethernethardware findet sich mittlerweile in diversen Prozessrechnern. Nun gilt, dass man – wie in der ersten Abbildung gezeigt – 10Gb-Verbindungen avisiert. Außerdem zeigte man eine Art Makerboard, zum dem der Newsautor aufgrund der Sprachbarriere keine weitere Informationen einholen konnte.


CAVLI – wir lieben 5G RedCap

Die Neuigkeiten im Hause Cavli präsentieren sich kompakt – man offeriert neue 5G RedCap-Module.

IQRF – Mesh-Module im integrationsbereiten Zustand

Die in Tschechien ansässige IQRF arbeitet weiter daran, die hauseigene Mesh-Funktechnologie in eine Art offenen Standard umzuwandeln. Nun gibt es neue Module, die explizit für die Integration – also das Eindesignen der Schaltung als Ganzes – vorgesehen sind.

Web3Pi.io – UPS für Raspberry Pi 5

Der Raspberry Pi 5 erweckt ob seiner hohen Rechenleistung bei Besitzern von Ethereum-Nodes Begierlichkeiten – schade ist nur, dass er ob seiner hohen Ansprüche an das 5V-Rail für gewöhnliche UPS eher schwer zu handhaben ist. Mit dem Web3Pi steht nun eine (als quelloffene Hardware vorliegende) UPS ante Portas, die auf die Bedürfnisse des Raspberry Pi 5 optimiert ist.

u-blox – F11-GPS-Empfänger mit flexibler Bandwahl, sehr kleines Bluetooth LE-Modul

u-blox bietet einen neuen GPS-Empfänger an, der die L1- und L5-Bänder unterstützt. Besonders hervorzuheben ist, dass das Modul eine permanente Analyse der Umgebungsbedingungen durchführt und so permanent den optimalen “Trade-Off” zwischen Energieverbrauch und Bandauswahl zu finden sucht.

Mit ANNA-B5 steht außerdem ein sehr kleines Bluetooth LE-Modul zur Verfügung, das sich samt Knopfzelle in einem handelsüblichen Würfel unterbringen lässt.

neoway – Spezialisierung im Funkmodulbereich

Die Materialschlacht in Sachen Funkmodul wird den einen oder anderen Hersteller irgendwann überfordern – aus Zeitgründen kann dieser Artikel nur einen Teil der “Neuigkeiten” vorstellen. Neoway geht einen entgegengesetzten Weg: neben einer Spezialisierung auf den Messbereich (Stichwort Verbrauchszähler) bietet man mit einer Batterie ausgestattete und per LTE
aktivierbare Warn- bzw Signalknöpfe an.


Kostenloses, ad 1 – Renesas

Am Stand von Renesas gibt es – bei qualifizierter Anfrage – Evaluationsboards mit dem neuen RA0E3-Koprozessor.

Kostenloses, ad 2 – nur noch Freibier und Kaffee

Obwohl es bei der Bauteil-Preissuche OEMSecrets noch keine finale Bierfasszählung gibt, gilt schon jetzt, dass die ersten Reserven zur Neige gehen. Gummibären gibt es keine mehr, stattdessen gibt es nun auch Rotwein und Prosecco.

Kostenloses, ad 3 – MPS zeigt ein Herz für Raucher und Trinker

Dass Getränke aus der Glasflasche am Besten schmecken, müssen alte Knochen wie der Newsautor nicht weiter erklären. Am Stand von MPS gibt es einige diesbezügliche Peripherie abzugreifen.

In eigener Sache: sorry für die Verspätung

Aufgrund massiver Verbindungsprobleme bei der Magyar Telekom beim Roaming in Nürnberg erscheint dieser Artikel einige Minuten nach Mitternacht. Der Newsautor bittet um Verzeihung und hofft, dass die Meldung nach wie vor nützlich bleibt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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EmbeddedWorld 2026, Tag 1 – AI fressen Elektronik auf

Der erste Tag der – diesmal sehr gut besuchten – EmbeddedWorld liegt hinter uns. Trotz des Nachrichten-Sperrfeuers vor dem Messebeginn gab es jede Menge Neuigkeiten, viele davon stehen erfahrungsgemäß im Dienst der künstlichen Intelligenz. Hier ein Bericht vom ersten Tag.

Microchip, zur Ersten – MPLab für Visual Studio Code

Das bisher im Soft Launch-Zustand befindliche Plug-In für Visual Studio Code hat nun einen finalen Zustand erreicht. Neben der IDE-Integration bietet es auch, wie in der Abbildung gezeigt, diverse AI-Funktionen.

Microchip, zur Zweiten – vom sicheren Firmwareupdate

Außerdem zeigte man ein schlüsselfertiges Evaluationsboard, das die Durchführung von mit einem Crypto-Modul gesicherten Firmwareupdates illustriert.

STMicroelectronics – STM32V8 “live”, serielle Flashspeicher, Billig-MCU-Verteilung und Audio over Ethernet

STMicroelectronics bombardierte die Branche vor der Messe geradezu mit Meldungen. Deshalb gab es auf der Messe vor Allem “reale Hardware” zu sehen. Den V8 durfte man ansehen, Evaluationsboards zum Mitnehmen gab es indes noch keine.

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Allgemein zeigt man sich bei ST weniger freigiebig: selbst bei den preiswerteren Nucleo-Boards gilt, dass eine Verteilung nur dann erfolgt, wenn man den diensthabenden Feldingenieur von einer kommerziellen Intention überzeugt.
Massiert gab es diesmal I2C- und SPI-Flashspeicher zu sehen, die dank ihrer unique ID als Identifikator taugen. STMicro pusht diese Sparte sogar mit eigenen Nucleo-Erweiterungen, die vergleichsweise freiwillig verteilt wurden (Dank an die Diensthabende für die Geduld)

Ein weiterer interessanter Bereich war die Bewerbung der Audio over Ethernet-Fähigkeiten der für den Automotivebereich vorgesehenen SOCs.

Analog Devices – im Zeichen des Netzes

AI-Verarbeitung setzt (logischerweise) Unmengen an Daten voraus. Analog Devices erweitert den hauseigenen Kamera-Serialisierungsstandard GMSL in der dritten Version auf 12 Gbps.

Außerdem zeigt man TSN-relevante Demos.

Murata: Kondensatoren zur SoC-Integration

Immer höhere Rechenleistung stellt höhere Ansprüche an Energieversorgung und damit einhergehend auch an die Qualität der Kondensatoren und ihre Anbindung an den Verbraucher. Kondensatorarrays will man dabei sogar “direkt” im SoC einbinden, was man im unter https://www.youtube.com/shorts/4VERtixte54 gezeigten 3D Druck-Modell illustrierte. Sonstige Informationen hierzu in den Bildern

SCI Semiconductor – first silicon, Samples im August

Der auf dem CHERIoT-Konzept von David Chisnall basierende und konzeptuell “sichere” Mikrocontroller liegt nun erstmals als Silizium vor. Die in 22nm-Technolgie gefertigten Prototypen präsentieren sich wie gezeigt.

Dabei handelt es sich allerdings um einen Minimal-Run von nur rund 25 Chips. Eine größere Menge will das britische Start-Up gegen August lancieren.

Infineon – sehr schnelles USB-Kamerainterface

AI profitiert direkt von höherer Datenqualität. Infineon lanciert nun einen neuartigen USB-Controller, der – wie in der Abbildung gezeigt – höhere Datenraten verkraftet.

RECOM – nun auch diskrete Designs

RECOM – besser bekannt als Module is Us – bietet nun auch Designdienstleistungen an, die sich um diskrete Stromversorgungen kümmern. Dabei kommen vor Allem RECOM-eigene Bauteile zum Einsatz, Resultat sind klassische, an Selbstlaborate mit Schaltregler und Co erinnernde direkt integrierbare Designs.

RECOM, als Materialrecycler

Durch Zufall entdeckte der Autor einen “blinden Passagier”. Als Teilnehmer war auf der EmbeddedWorld auch die RECOM GMBH (siehe https://recomgmbh.com/de/unternehmen/) vertreten – eine Firma, die sich auf das Recycling von Edelmetallen aus Produktionsrückständen der Elektroindustrie spezialisiert hat.

RISC/V am Stand von Nordic Semiconductor

Nordic – da Funkmodul – ist an sich Thema für einen Folgeartikel. Schon hier verdient allerdings die gezeigte Feststellung Aufmerksamkeit, bewirbt die Truppe doch ihre Teilnahme an der RISC/V-Standardisierungsorganisation. “Aktiv” verwendet man die Architektur dabei im im vor wenigen Tagen besprochenen Coprozessor der nRF54-Serie.

Bosch BMI563 – IMU mit erweitertem Messbereich

Im Bereich der IMUs hat sich – konvergente Evolution lässt grüßen – in Sachen Messbereich ein Quasistandard etabliert. Bosch stört diesen nun mit einer neuen IMU, die Belastungen von bis zu 32g bemessen kann.

Swatch – kleinere Bauteildimensionen, Akkus nach Maß und im Knopfzellenformat

Swatch – der Uhrenkonzern fertigt auch Batterien, Akkus und Halbleiter – mineaturisiert die hauseigenen Offerte weiter. Die “kleinsten” Gehäuse in der gezeigten Sample-Palette sind dabei als neu zu betrachten.

Außerdem bietet man fortan angepasste Batteriepakete an. Die Lithium-Akkus gibt es nun auch im Knopfzellenformat, was laut dem Standpersonal erstens höhere Energiedichte (effizientere Verpackung) und zweitens Schutz vor Ausgasen bringen soll.

NXP – FRDM-Boards nun auch im Automotivebereich, CELUS als AI-Designunterstützung

NXP verschließt sich dem Trend zur künstlichen Intelligenz nicht – in Zusammenarbeit mit CELUS gibt es ein Designsystem, das “blockbasierte Schaltungssysteme” unter Verwendung von Komponenten aus dem Hause NXP realisiert.

Außerdem erweitert man die FRDM-Evaluationsboardreihe um Modelle, die auf Automotive-Mikrocontroller setzen.

Texas Instruments – AI-Assistent in IDE, MSPM0G51 mit TinyML-Beschleuniger

Die Neuerungen im Hause Texas Instruments drehen sich ganz um künstliche Intelligenz. Neben einer mit einem AI-Beschleuniger ausgestatteten Variante der hauseigenen Low End-MCU bietet man nun auch in der hauseigenen IDE einen AI-Assistenten an.

Synaptics: ESP32-Killer mit AI, direktiver Mikrophoncontroller

Der vor Allem für seine Touchpads bekannte Hardwarehersteller setzt den Angriff auf den Mikrocontrollermarkt fort – neu ist ein mit einem Ethos-U55 ausgestattes ESP32-Analogon, das AI-Aufgaben erledigen soll.
Von dieser Platine gab es zwar schon ein Evaluationsboard, dieses wurde dem Autor allerdings explizit nicht zur Evaluation angeboten. Fraglich ist außerdem, wie man sich gegen die totale Mindshare-Dominanz von ESP_IDF durchzusetzen gedenkt.

Interessanter ist der Astra SR80. Hier setzt man auf direktive Mikrophontechnologie, um – komplett lokal und ohne Internetverbindung – wie in den Abbildungen gezeigt Personen zu vereinzeln und Störgeräusche fernzuhalten.

Lumissil – nun mit RISC/V-Technologie

Der Licht-Spezialist Lumissil bietet seit langer Zeit auch Mikrocontroller an. Neu ist diesmal, dass man neben der 8051– und der ARM-Architektur auch eine RISC/V-Variante mitbringt. Sinn ist hier wahrscheinlich eine Reduktion der Lizenzspesen an ARM.

Lumissil – “Sicherheitsmodul” für EV-Batteriemanagement

Wer sich über die Ursachen für den Aufbau von Arduno Uno Q und Co wundert, findet am Stand von Lumissil Aufklärung. Eine neue Produktlinie sind verschiedene im M2-Format vorliegende Coprozessorkarten, die – wie in der Abbildung gezeigt – Aufgaben im Bereich EV-Batteriemanagement erledigen.

RockChip – AI-Beschleunigerchip und neues SoC

RockChip zeigte erstens ein neues SoC, über das derzeit allerdings nur wenig Informationen zur Verfügung standen.

Mehr Daten gab es zum als RK182X bezeichneten Coprozessor, der zur Zusammenarbeit mit den RK3588- und RK3576-SoCs vorgesehen ist.

PUYA – Mikrocontroller vom Flashhersteller

Im Hause PUYA kopiert man die Vorgehensweise von GigaDevice, und fügt dem Flashspeicher-Portfolio Mikrocontroller auf ARM-Basis hinzu. Die drei folgenden Bilder bieten einen Überblick der angebotenen Modelle.



MYIR – SoC-Fertiger aller Herren

Zu guter Letzt fiel dem Newsautor der Stand von MYIR ins Auge – das Unternehmen baut SoCs mit Chips diverser Hersteller.

Kostenloses – Freibier und englische Gummibärenauswahl

Am Stand von OEMSecrets gibt es wie immer Freibier und auf Anfrage auch andere Getränke. Außerdem gibt es – nach Maßgabe der Vorratslage – durchaus schmackhafte, aus England importierte Gummibärchen.

Kostenloses – Infineon und Evaluationsboards

Wer ein Infineon-Konto besitzt und den gezeigten Fragebogen korrekt ausfüllt, darf sich am Stand an diversen Evaluationsboards bedienen.


In eigener Sache: es geht weiter!

Aufgrund des Aufbaus der Messe sind noch einige Chiphersteller offen – diese werden wohl morgen behandelt. Außerdem sind noch neun Partagas Series Club und 17 Davidoff Nicaragua zu vernichten. Wer rauchen will, soll den Autor jederzeit unter tamhan@tamoggemon.com kontaktieren!

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Arduino Ventuno Q, Marktanalyse des Embeddedbereichs, neue Chips uvam

Vor der EmbeddedWorld rumort es: ein Arduino Uno Q mit mehr Rechenleistung, neue FPGAs und eine Erweiterung der Ryzen-Serie buhlen um Aufmerksamkeit. Im Bereich Embedded Python gibt es Refactorings und Qualitätsverbesserungen – was sonst Neu ist, berichten wir hier.

Arduino Ventuno Q – Uno Q in Ultra-High-Performance

Der neue Eigentümer der Arduino ist vor Allem für seine im Smartphonebereich verwendeten Hochleistungs-CPUs bekannt – im Arduino Uno Q kam mit dem QRB2210 ein eher leistungsschwacher Geselle zum Einsatz, dessen Struktur sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.qualcomm.com/internet-of-things/products/q2-series/qrb2210

Der Ventuno Q – der Name steht übrigens für 21 – startet nun eine leistungsstärkere Platine, die auf dem IQ-8275 basiert und somit wesentlich mehr Rechenleistung bietet.

Bildquelle: https://www.qualcomm.com/internet-of-things/products/iq8-series/iq-8275

Interessant ist außerdem die Inklusion von 16GB RAM und Full-Size-Anschlüssen – der beim Arduino Uno Q notwendige USB-Hub entfällt ersatzlos.

Bildquelle: https://www.arduino.cc/product-ventuno-q

Im Echtzeitbereich setzt die Platine auf einen STM32H5F5 – im Prinzip also ein Arduino Uno Q höherer Leistungsklasse und mit bequemerem Port-Komplement. Zur Verfügbarkeit vermeldet man derzeit folgendes:

1
 Arduino VENTUNO Q will be available soon from Arduino Store, as well as via our network of official resellers including Digikey, Farnell, Macfos, Mouser and RS.

Raspberry Pi OS-Images im Docker Hub verfügbar

Wer Raspberry Pi OS in einem Docker-Image betreiben möchte, musste bisher auf Debian-Basisimages zurückgreifen. Der am CERN tätige Vasco Guita behebt dieses Problem nun durch Zur-Verfügung-Stellung passender Images.

Bildquelle: https://hub.docker.com/r/vascoguita/raspios

Zum Erstellungsprozess findet sich unter https://old.reddit.com/r/raspberry_pi/comments/1rluwc7/i_got_frustrated_by_the_lack_of_an_official/ die folgende Passage:

1
I didn't want this to just be a modified Debian base. I wanted it to be as close to official as possible.
2
The pipeline uses a GitHub Action that downloads the official Raspberry Pi OS Lite .img.xz releases directly from downloads.raspberrypi.com. It then uses libguestfs-tools to mount the image, extract the raw root filesystem, strip out hardware-specific mounts (/dev, /proc, /sys, /boot), and plop it into a scratch Docker container.

ATEK Midas – 22GHz-Signalgenerator als “Tour de Force” der hauseigenen ICs

Die in der Türkei ansässige ATEK Midas (siehe https://atekmidas.com/) ist auf verschiedene RF-ICs spezialisiert. Zur Demonstration baut man nun einen mit einem Einstiegspreis von 1590 USD sehr preiswerten Signalgenerator.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/atek-midas/dsg-22-6-ghz

Der RF-Signalpfad wird dabei fast ausschließlich von hauseigenen integrierten Schaltkreisen bestritten – das folgende Struktogramm bietet einen Überblick der enthaltenen Komponenten.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/atek-midas/dsg-22-6-ghz

Beeindruckend sind in diesem Zusammenhang noch die in der Abbildung gezeigten technischen Daten, die das Gerät mit einigen Offerten von anderen Herstellern vergleichen.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/atek-midas/dsg-22-6-ghz

Eclipse Foundation – am Puls des IoT

Die alljährliche Pulsmessung in Sachen IoT ist abgeschlossen, unter https://outreach.eclipse.foundation/2025-iot-embedded-developer-survey-report findet sich das vollständige PDF. Wie immer bringen wir hier einige besonders relevante Ergebnisse, die beim Design eigener Projekte und der Zusammenstellung von Teams hilfreich sein können.

Erster Themenkreis ist – wie immer – die Welt der Programmersprachen und des Linux. ThreadX und Zephyr sind in vielen Bereichen gleichauf, überraschend ist die große Popularität des “normalen” Ubuntu.

Das Wachstum von RISC/V im Mikrocontrollerbereich fällt derweil eher langsam aus.

Der “Zerfall” von SigFox setzt sich derweil ungebremst fort – in der Liste der häufig verwendeten IoT-Kommunikationsprotokolle kommt das System mittlerweile gar nicht mehr vor.

Im Vollbericht finden sich dann noch weitere Informationen, beispielsweise zu Sicherheit und Zertifikationsansprüchen.

GoWin – Erweiterung des FPGA-Portfolios

GoWin – auch bekannt als das Haus des preiswerten FPGA – berichtet unter https://www.gowinsemi.com/en/about/detail/latest_news/97/ nach folgendem Schema über zwei neue Bauteile:

1
Arora GW1AN: Expanded Small FPGA Integration
2
The Arora GW1AN family introduces an enhanced small FPGA architecture focused on system-level efficiency and integration flexibility.
3
Key features include:
4
     Redesigned packaging for improved board compatibility 
5
     Hardened embedded IP subsystems to reduce development complexity 
6
     Integrated user flash supporting background programming and multi-image reliability 
7
     Higher-precision ADC resources for monitoring and control systems 
8
     Pin-compatible migration paths enabling dual-source and risk mitigation strategies
9
. . .
10
GW3A: New Medium FPGA Performance Class
11
The GW3A family introduces a hybrid LUT4/LUT6 FPGA architecture combined with optimized hard IP blocks to deliver balanced performance and efficient silicon utilization.
12
With logic densities ranging from approximately 6K to 90K LUTs, GW3A supports:
13
     Industrial automation platforms 
14
     Machine vision systems 
15
     Video bridging and display connectivity 
16
     Embedded interface and control applications

AMD erweitert Ryzen AI-Familie

AMD ergänzt die für den Embedded-Bereich vorgesehene Ryzen AI-Klasse um Modelle mit höherer Rechenleistung. Zusammenfassend präsentiert sich die Familie nun wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.amd.com/en/products/embedded/ryzen-ai/p100-series.html?utm_source

As of writing, there are 1392 open issues and 495 open PRs on micropython/micropython — including some that were opened all the way back in 2014, twelve years ago!
With the creation of the new @micropython/triage-team, I’d like to propose we break this backlog into a series of more achievable short term triage goals, and to as part of that, adopt and document some specific model workflow for triaging them.

MicroPython: Triage-Team zur Qualitätsverbesserung

Im MicroPython-Repositorium stapeln sich die Issues. Nun plant die Entwicklerschaft ein neues Team, das sich um die “Katalogisierung und Sortierung” der Berichte kümmern soll:

1
As of writing, there are 1392 open issues and 495 open PRs on micropython/micropython  including some that were opened all the way back in 2014, twelve years ago!
2
With the creation of the new @micropython/triage-team, Id like to propose we break this backlog into a series of more achievable short term triage goals, and to as part of that, adopt and document some specific model workflow for triaging them.

STMicroelectronics – Motor-Ausfallserkennungspaket als schlüsselfertige Software

STMicroelectronics kündigt ein Softwarepaket an, das die Umsetzung von Predictive Maintenance zu erleichtern sucht:

1
Das FP-IND-MCAI1-Funktionspaket unterstützt Entwickler bei der Navigation durch den Workflow und bietet die Werkzeuge zur Implementierung intelligenter Funktionen in industriellen Antrieben und Servos, Haushaltsgeräten, Robotik und verschiedenen Arten von Aktuatoren. Die Software enthält eine Beispielanwendung zur Steuerung eines dreiphasigen bürstenlosen Niederspannungsmotors mit feldorientierter Regelung (FOC), HAL- und Board-spezifischen Treibern sowie eine Machine-Learning-(ML)-Lösung zur Klassifizierung des Motorverhaltens. Das ML-Modell ist vorkonfiguriert, um normale, hochvibrations- und instabile Motorzustände zu erkennen.
2
Als praktische Hardwareplattform treibt das EVLSPIN32G4-ACT dreiphasige bürstenlose Gleichstrommotoren bis 250 W an und bietet Anschlüsse für ein Vibrationssensor-Modul wie das STEVAL-C34KAT1 oder das STWIN.box Multi-Sensor-Kit. Anwender können den Motor über das STM32-Motor-Control-Software-Development-Kit (MCSDK) parametrieren und mit NanoEdge-AI-Studio das ML-Modell anpassen, um eigene Klassen hinzuzufügen.

Lesestoff: AD-Frontends mit 7.5d Genauigkeit

Für Freunde der Metrologie findet sich unter https://www.digikey.hu/en/articles/select-the-right-components-to-achieve-7-5-digit-measurement-resolution eine kleine Auflistung interessanter Bauteile.

In eigener Sache: EmbeddedWorld, kostenlose EmbeddedWorld-Tickets

Der Autor ist ab heute Nacht in Nürnberg. Wer noch kein Ticket für die EmbeddedWorld hat, findet unter https://www.oemsecrets.com/pages/join-us-at-embedded-world-2026 einen Rabattcode – er ermöglicht die Beschaffung von kostenfreien Tagestickets, explizit auch während der Messe.

In eigener Sache, ad 2 – Bauteilbericht kommt

Der Bauteil-Roundup ist bereits fertig geschrieben, ob der Menge der News aber hintangestellt. Nach der EmbeddedWorld folgt seine Veröffentlichung.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Low End-Mikrocontroller von Renesas und ST, Funkmodule, Amazon Sidewalk uvam

Vor der EmbeddedWorld nutzen die diversen Hersteller die Gelegenheit, den Markt mit Vorankündigungen zu fluten und so Personen zu ihren Ständen zu locken. Hier auf fast 3000 Wörtern eine Liste von vielem, was relevant ist.

Arduino® IoT Remote App nun mit direkter WiFi-Verbindung

Die Erweiterungen im Arduino-Ökosystem wollen nicht aufhören. Nach der Integration von Edge Impulse steht abermals eine Erweiterung im Bereich AI an. Spezifischerweise gilt, dass die Arduino® IoT Remote-Applikation fortan zur „direkten Verbindungsaufnahme“ mit einem vom Arduino Uno Q errichteten WLAN befähigt ist.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2026/03/06/turn-your-smartphone-into-a-real-time-vision-input-for-arduino-uno-q/.

Lohn der Mühen ist, dass die Smartphone-Kamera so als Eingabegerät für alle Herren Modelle, beispielsweise im Computer Vision-Bereich, herangezogen werden kann. Weitere Informationen hierzu finden sich wie immer in der als Bildquelle angegebenen URL.

Rust 1.94.0 verfügbar

Man mag von RUST halten, was immer man da will. Relevant ist auf jeden Fall, dass eine neue Version der Sprache zur Verfügung steht, die – im Sprachstandard selbst – nur kleine Änderungen durchführt. Spezifischerweise vermeldet man unter der URL https://blog.rust-lang.org/2026/03/05/Rust-1.94.0/ eine nach folgendem Schema erfolgende Erweiterung im Bereich der Iteratoren:

1
Rust 1.94 adds array_windows, an iterating method for slices. It works just like windows but with a constant length, so the iterator items are &[T; N] rather than dynamically-sized &[T]. In many cases, the window length may even be inferred by how the iterator is used!

Interessanter sind die Erweiterungen im als Cargo bezeichneten Paketmanager. Die zur Konfiguration von ebendiesem dienenden .toml-Dateien sind nun zur Aufnahme von Include-Statements befähigt – im Prinzip rüstet die RUST-Community ein Feature nach, das in C seit Kerningham und Richie zur Verfügung steht:

1
# array of paths
2
include = [
3
    "frodo.toml",
4
    "samwise.toml",
5
]
6

7
# inline tables for more control
8
include = [
9
    { path = "required.toml" },
10
    { path = "optional.toml", optional = true },
11
]

Hervorzuheben ist allerdings eine kleine Besonderheit – Includes dürfen auch als „optional“ gekennzeichnet werden. Dabei handelt es sich um ein Entgegenkommen an Cross-Plattform-Entwickler – das nicht-auffindbar-sein eines als optional gezeichneten Includes führt nämlich nicht dazu, dass Kompilation bzw. Transpilation abbrechen.

HOLT ADK-85104 Evaluation Board – ARINC 429-Testplatine

Im Hause Holt – böse Zungen bezeichnen das Unternehmen auch als MilStd is us – hat man mit dem HI-85104 vor einiger Zeit einen ARINC-Transciever vorgestellt, der vier Signalleitungen in einem einzelnen Chip vereint.
Nun gibt es für das Kombinationsprodukt eine Evaluationsplatine, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: Holt.

Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man dann folgendes:

1
The evaluation board is powered by a 3.3 V VDD supply and supports a digital input range of 1.8 V to 5.0 V, enabling direct interfacing with a wide variety of FPGAs and microcontrollers without additional level shifting.
2

3
The board demonstrates the HI-85104s advanced protection architecture. Each transmit channel includes internal short-circuit protection, ensuring other channels continue operating normally even if an individual output is shorted to ground or another line. The device resumes normal transmission automatically when the fault is removed.
4

5
All logic inputs on the board support 4 kV ESD protection, and its convenient header layout makes it easy to connect digital ARINC 429 sources and monitor ARINC outputs on an oscilloscope. Users can view all four channels simultaneously and verify proper operation at both high-speed and low-speed ARINC data rates. Output tri-state capability when powered off is also demonstrated.
6

7
The ADK-85104 provides engineers with a fast, intuitive way to evaluate all four channels of the HI-85104 with minimal setup. Its an ideal companion to our ARINC 429 product family, whether customers are designing embedded LRUs, ATE systems, or high-channel-count avionics architectures, said Anthony Murray, Director of Marketing Communications at Holt.

Microchip LX4580 – EA-Monster-IC für Avionikaufgaben

Im Bereich Avionik herrscht ebenfalls der Million-Monkey-Effekt. Im Hause Mikrochip sieht man sich zur Ankündigung eines neuen Bauteils genötigt – Spezifischerweise präsentiert man ein 24 Kanäle umfassendes EA-Monster-IC, dass für Situationen mit hohen Zertifikationsansprüchen optimiert ist.

Bildquelle: https://www.microchip.com/en-us/product/LX4580?utm_s
Eine Detailauflistung der von den 24 Kanälen implementierten Funktionen präsentiert sich folgendermaßen:

1
Features
2
 Dual 30MHz SPI or dual 1MHz UART serial
3
interfaces with single bit error correction
4
 8 PWM outputs for 4 motor half-bridges
5
 5 current sense interfaces via 5 dedicated Σ-Δ ADCs
6
 2 independent LVDT/resolver primary drivers
7
 4 dedicated Σ-Δ ADCs with differential inputs
8
providing instantaneous and RMS outputs from 4
9
LVDT/resolver secondary windings
10
 Dual 10 bit SAR ADCs acquire analog input signals:
11
 5 Pt100/Pt1000 temperature sensor interfaces
12
 3 pressure sensor (or other 4-20mA) interfaces
13
 2 additional general purpose analog inputs
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 LVDT/resolver drive waveform monitoring
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 3 Hall Effect proximity sensor inputs
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 Integrated regulators for internal circuits and sensors
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 9 register programmable GPIO and status I/Os

Shenzhen Xunlong: Orange Pi als Basis für AI-Assistenten.

Die Möglichkeit, Systeme wie OpenCLAW bequem auf dem Mac Mini auszuführen, hat für erhebliche Verwerfungen im Bereich Apples kleinster Desktop-Workstations geführt.
Im Hause Shenzhen Xunlong bietet man verschiedenste Ports an, die dank ihrem Rockchip-Prozessor mit durchaus erheblicher Rechenleistung aufzuwarten wissen. Nun offeriert man – wie in der Abbildung gezeigt – ein Tutorial, dass die Inbetriebnahme von OpenCLAW auf derartigen Systemen demonstriert.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DViTJ6DFMmz/?igsh=MXFnYnA0bXdzY2x4Nw%3D%3D

Teledyne e2v Perciva™ 5D – Rückkehr des Kinect for Business

Microsoft’s Kinect wurde einige Zeit auch in einer Business-Variante angeboten, die den Tiefenscanner in für professionellere Einsatzzwecke zu vermarkten suchte.
In einer „Preview“ zur Embedded World kündigt Teledyne’s Kamerasparte – normalerweise ist man eher für Thermosensoren bekannt – nach folgendem Schema eine Tiefenkamera an, die streng auf die Bedürfnisse von Business-Anwendern optimiert ist:

1
Perciva 5D generates 2D and 3D data from a single CMOS sensor, free from optical occlusion, producing time-aligned 2D frames alongside pixel aligned 3D depth maps. With comprehensive 3D processing built directly into the camera, users benefit from immediate depth maps or point cloud outputs. Perciva 5D operates using ambient light, indoors or outdoors, eliminating the need for an external NIR source while maintaining reliable performance and minimizing overall system costs. Designed for challenging environments, it offers plug and play integration through its GenICam compliant, GigE Vision interface and robust IP6x rated housing with industrial M12 connectors.
2

3
Factory calibrated and weighing just 230 grams, Perciva 5D operates at less than 5 W, and is ideal for robotics (arms, cobots and humanoids), retail self-checkout solutions, and 3D industrial process monitoring. It supports user-adjustable frame rates or triggered acquisition and multiple power options.

TechShip Connectivity – oder – Moduldistributor als MVNO

Dass man im Mobilfunk-IoT-Bereich in alle Richtungen zu integrieren sucht, ist nicht wirklich neu. Lustig ist indes, dass Distributoren versuchen, als Anbieter von Connectivity- bzw. Management-Lösungen aufzutreten. Spezifischerweise geht es hier um den schwedischen Distributor TechShip – unter anderem wegen seiner Newsletter beliebt, der nun wie in der Abbildung gezeigten seinen eigenen Connectivitydienst anbietet.

Bildquelle: https://techship.com/connectivity/?

BaoChip Dabao – Crowdfunding beginnt

Der vom chinesischen Hardwarehacker extraordinaire vorangetriebene und fast zur Gänze quelloffene RISC/V-Chip hat einen wichtigen Schritt in Richtung Marktreife überwunden.
Wie vor einiger Zeit angekündigt, möchte Bunnie die Realisierung des Evaluationsboards durch eine Crowdfunding-Kampagne bewerkstelligen. Diese begann nun – unsere Abbildung bietet weitere Informationen zum Thema.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/baochip/dabao

SECO – “Arduino Uno Q für Erwachsene”

Qualcomms Entscheidung, die Arduino-Gruppe zu übernehmen, hat im Hause SECO offensichtlich nicht zu Verstimmungen geführt. Stattdessen kündigt man an, kurz vor der Embedded World die in der Abbildung gezeigte und auf einem QCS6490-Prozessor basierende Computer Vision-Lösung lancieren zu wollen.

Bildquelle: https://www.seco.com/products-services/human-machine-interface/modular-vision-qcs6490

STM32C5 – preiswerter Cortex M33-Mikrocontroller in 40nm-Technologie

Im Hause STMicroelectronics lanciert man – wie in der Abbildung gezeigt – einen sehr preiswerten Mikrocontroller auf Basis eines Cortex-M33-Kerns.

Bildquelle: STMicroelectronics, via https://www.st.com/content/st_com/en/campaigns/stm32c5-best-cost-performance-cortex-m33-mcu-z11.html

Bildquelle: https://www.st.com/en/microcontrollers-microprocessors/stm32c5-series.html

Im Rahmen der Ankündigung betont man an mehrerlei Stelle die Vorteile der 40nm-Fertigungstechnologie:

1
Während der Arm-Kern fortschrittliche Leistung und Effizienz liefert, ist STs proprietärer 40-nm-Fertigungsprozess kosteneffizient, unterstützt höhere Taktraten und ermöglicht Speichergrößen über 512 KByte, wo Technologien mit geringerer Dichte nicht wettbewerbsfähig sind. Die STM32C5-MCUs verfügen über On-Chip-Flash ab 128 KByte, wodurch die Cortex-M33-Leistung zu einem attraktiven Preis für Einsteigeranwendungen zugänglich wird, die sonst auf leistungsschwächere Cortex-M0- und Cortex-M23-Geräte beschränkt sind. Geräte sind mit bis zu 1 MByte verfügbar und bieten großzügigen Code- und Datenspeicher, damit Produktdesigner anspruchsvolle neue Funktionen entwickeln können.

Interessant ist außerdem die Ankündigung von Verbesserungen im Bereich der in CUBE enthaltenen Treiber:

1
Nutzer der neuen STM32C5-Serie profitieren von einer verbesserten STM32Cube-Umgebung, die jetzt größenoptimierte, produktionsreife Treiber bietet, um die vielen Hardwarefunktionen optimal zu nutzen. Das modernisierte Ökosystem führt zudem verbesserte Codegenerierung und Entwicklungstools sowie erweiterte produktionsfertige Softwarebeispiele ein. Durch kontinuierliche Updates hilft die STM32Cube-Umgebung Entwicklern, schneller und effizienter zu programmieren und gleichzeitig die Fähigkeiten des Endprodukts zu maximieren.

STMicroelectronics STM32U3B5/U3C5 – Low Power-MCUs nun mit AI-Beschleunigung.

Portfolio-Erweiterung Nummero zwei war STMicroelectronics keine Pressemitteilung wert, sondern wurde im unter der URL https://community.st.com/t5/developer-news/stm32u3b5-u3c5-bringing-high-performance-dsp-amp-edge-ai-to/ba-p/882640 bereitstehenden Entwicklernewsdienst abgehandelt. Ebenda findet sich die Ankündigung einer neuen Variante des STM32U3, die einen als HSP bezeichneten Signal-Prozessor mitbringt.
Sinn ist – wie sollte es auch anders sein – die Beschleunigung von AI-Aufgaben. Zu den spezifischen Leistungsdaten vermelden die Franco-Italiener dann folgendes:

1
1. Highperformance DSP and what this means for you:
2
     Much faster DSP execution compared to Cortex®-M33 alone 
3
     Smoother realtime analytics 
4
     Higher sampling rates 
5
     More CPU headroom for your application logic 
6
Key improvements
7
     Up to 12× faster DSP workloads (vs CortexM33 alone) 
8
     Around 3× boost in overall DSP performance (vs CortexM55) 
9
     Bestinclass FIR/RFFT acceleration 
10
     Significantly better DSP power efficiency while staying ultralowpower
11
2. Edge AI, now more efficient
12
By accelerating key DSP operations used in optimized AI models, HSP helps make edge AI faster and more energyefficient.
13
. . .
14
Key improvements
15
     4-6× faster NanoEdge AI models vs. the same models running on a Cortex®-M33 without HSP 
16
     Up to 2× lower energy for AI workloads 
17
     CNNs optimized with STM32Cube AI Studio accelerated with x3 to x5 speedups depending on the framework

Wirklich verfügbar sind die Bauteile dabei noch nicht – ein OEMSecrets-Preisvergleich erlaubt allerdings schon jetzt, wie in der Abbildung gezeigt, eine ungefähre Abschätzung der bei Abnahme auftretenden Kosten.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/STM32U3B5

Auch das als NUCLEO-U3C5ZI-Q bezeichnete Evaluationsboard ist zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung noch nicht allgemein verfügbar. Hier gilt allerdings, dass Distributoren – wie in der Abbildung gezeigt – teilweise schon mit Lieferterminen zu werben wissen.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/NUCLEO-U3C5ZI-Q

Sidewalk: Amazon setzt auch in Kanada und Mexiko auf LoRA-Technologie.

Die Operation „Buchhändler als IoT-Netzbetreiber“ hat sich in den USA mittlerweile gut durchgesetzt und fast 95 % POP-Coverage erreicht.
Unter https://www.semtech.com/company/press/lora-technology-helps-power-amazon-sidewalk-global-expansion? teilt der LoRA-Standardisierer Semtech nun mit, dass die „Ausrollung“ des Systems in weitere Teile der Welt unmittelbar bevorsteht:

1
Amazon Sidewalk, a wireless community network operated at no charge to customers that helps devices work better and stay connected beyond home Wi-Fi range, currently covers approximately 95% of the U.S. population1. The expanded collaboration comes as Ring plans to launch its Amazon Sidewalk network globally in 2026. The rollout begins in Canada and Mexico later this month and expands to other regions later this year. 

STMicroelectronics: Zugangskontrolle mit Aliro

Im Bereich der Zugangskontrollsysteme herrscht – bis zu einem gewissen Grad – ein Babel der Technologien. Mit Aliro treibt die bereits für andere Standards bekannte CSA nun einen Prozess voran, der nach folgendem Schema für eine „Vereinheitlichung“ der Hardware sorgen soll:

1
Im Vergleich zu mechanischen Schlüsseln, PIN-Pads und kontaktlosen Karten kombiniert die Zugangskontrolle mit Aliro unter Verwendung von Smartphones, Wearables oder anderen Geräten drahtlose Bequemlichkeit und flexible Reichweite mit hoher elektronischer Sicherheit. Darüber hinaus können Aliro-Systeme freihändige Bedienung und intelligente, lokalisierungsbezogene Reaktionen bieten, mit wesentlichen Anwendungsvorteilen digitaler Schlüssel wie Datenschutz, Teilbarkeit und konfigurierbaren Benutzerrechten.
2
Aliro nutzt etablierte Nahfeldkommunikation (NFC), Bluetooth® LE und Ultra-Wideband (UWB)-Technologien als zugrundeliegende Plattform für drahtlose Kommunikation. Da alle diese Technologien bereits in Smartphones vorhanden sind, ermöglichen sie flexible Anwendungen über Distanzen von wenigen Zentimetern bis zu 100 Metern oder mehr.

Hervorzuheben ist, dass STMicroelectronics diese Technologie mit Software und mit Hardware zu unterstützen sucht. Im Bereich der Software gibt es eine als X-CUBE-ALIRO bezeichnete Referenz-Implementierung, während man im Bereich der Hardware das in der Abbildung gezeigte und als STEVAL-ALOCKCB bezeichnete Produkt lanciert.

Bildquelle: STMicroelectronics.

QuecTel FGH200M – WiFi HaLow mit mehr als 8000 Gegenstellen

In Sachen WIFI HaLow – wir berichteten über diese Mesh-Technologie in der Vergangenheit – brachte der Mobile World Congress eine Neuerung. Spezifischerweise kündigt Quectel das in der Abbildung gezeigte Modul an.

Bildquelle: https://www.quectel.com/news-and-pr/fgh200m-wi-fi-halow-module-massive-iot-mwc26/

Hervorzuheben ist vor allem, dass es – gegenüber zum Vorgängermodell – eine wesentliche Erhöhung in der Anzahl der unterstützten Gegenstellen bietet. Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man dann folgendes:

1
Achieving a maximum physical data rate of 43.3Mbps, the Quectel FGH200m operates in the 850-950MHz frequency band with a channel width of 1,2,4 or 8 MHz and a maximum output power of 26dBm. A single Quetel FGH200M access point can, in theory, support up to 8,191 IoT devices, making it suitable for massive IoT use cases. The module also supports USB 2.0, SDIO and SPI interfaces to provide maximized integration choices.

Renesas: 28nm RH850/U2C-MCU für den Automotivebereich

Renesas erweitert die hauseigenen Automotive-Mikrocontroller um eine Variante, die zwar einerseits moderne Interfaces implementiert, im bestehenden Portfolio als Ganzes allerdings eher eine Low-End-Rolle einnimmt.


Bildquelle: https://www.renesas.com/en/about/newsroom/renesas-expands-auto-mcu-portfolio-28nm-rh850u2c-vehicle-control-and-automotive-safety-applications

Über die „Positionierung“ und das Interface-Komplement vermeldet Renesas eben da folgendes:

1
The new device extends Renesas popular RH850 lineup as a low-end option, complementing the high-end RH850/U2B and mid-range RH850/U2A products. The RH850/U2C combines four RH850 CPU cores operating at up to 320 MHz (including two lockstep cores), with up to 8 MB of on-chip flash memory. Developers currently using RH850/P1x or RH850/F1x devices can smoothly transition to the new MCU to meet the requirements of the latest E/E architectures.
2
. . .
3
The RH850/U2C operates with interfaces designed for modern E/E architectures, such as Ethernet 10base-T1S , Ethernet TSN (1Gbps/100Mbps), CAN-XL, and I3C. It also maintains full compatibility with commonly used interfaces today, such as CAN-FD, LIN, UART, CXPI, I²C, I²S, and PSI5.

In der Theorie soll der neue Automotive-Mikrocontroller ab sofort verfügbar sein. Auf der ante Portas stehenden Embedded World ist die Demonstration verschiedenster Beispielimplementationen avisiert.

Renesas RA0E3 – Als Sub-Mikrocontroller vorgesehene Ultra-Low-End-MCU mit 5V-Unterstützung

Die Zusammenarbeit von mehreren Mikrocontrollern in Form eines „kombinatorischen Prozessrechners“ ist spätestens seit dem Arduino Yun nicht mehr wegzudenken, und wurde beispielsweise von Microchip in der Application Note 4121 (siehe https://www.microchip.com/en-us/application-notes/an4121) als empfohlene Vorgehensweise avisiert.
Renesas lanciert nun eine neue Ultra-Low-End-MCU, die sich – von den Spezifikationen her – wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.


Bildquelle: https://www.renesas.com/en/blogs/renesas-most-cost-efficient-arm-core-mcu-easily-add-new-functions-your-existing-system

Interessanter als die „allgemeinen“ Spezifikationen ist, dass die Japaner ihre neueste MCU an mehrerlei Stelle explizit als Co-Prozessor bewerben. In Bild-Form sieht dies folgendermaßen aus.


Bildquelle: https://www.renesas.com/en/blogs/renesas-most-cost-efficient-arm-core-mcu-easily-add-new-functions-your-existing-system

Zu guter letzt noch der im Rahmen der Meldung verbreitete Beschreibungstext für diesen Einsatzfall:

1
One of the RA0E3's greatest strengths is its reliability when supporting a main processor.
2
Consider home appliances like food processors or kitchen mixers. These devices often feature a safety lock mechanism to prevent operation unless all parts are securely assembled. Instead of burdening the main processor with managing this safety feature, many designs offload it to a dedicated submicrocontroller.
3
This is where the RA0E3 excels:
4
     Runs seamlessly in 5V systems without extra components
5
     Maintains stable operation even under unexpected high temperature conditions
6
     Adds safety or auxiliary functions without increasing system complexity

Lesestoff: Uptonitisches zu Wasser.

Dass man im Hause Upton schon einmal den Regentanz zu tanzen weiß, bewies man in der Vergangenheit auf verschiedenen Messen, wo es um das Demonstrieren von „Verfügbarkeit“ geht.
St. Upton scheint die Tänze seiner Follower nun zu erhören, weshalb die Hauspostille eine Liste von – durchaus interessanten – Wasser-Roboter-Projekten auf Basis des Raspberry Pi vorstellt.


Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/exploring-the-ocean-with-raspberry-pi-powered-marine-robots/

Lesestoff, zur Zweiten – vom Gehirn-Computer-Interface.

Vor vielen Jahren – der Newsautor beschäftigte sich damals vor allem mit Handcomputertechnik – lieferte OCZ eine auf BrainFingers-Technologie basierende „Erweiterung“ aus, die Computerspielern einen weiteren Weg zur Beschleunigung der Interaktion anbieten sollte. Leider wurde es danach im Allgemeinen ruhig um diese durchaus interessante Technologie.
Im Hause Mouser tritt man an, um die Suppe abermals zu salzen. Unter der URL https://emea.info.mouser.com/braincomputer-refguide-en? stellt man ein kurzes Dokument zur Verfügung, dass die verschiedenen Spielarten des Gehirn-Computer-Interfaces durchspielt und vor allem als Anstoß für eigenmächtige Experimente vorgesehen sein sollte.

In eigener Sache: Embedded World steigt!

Der News-Autor entschuldigt sich, dass er erst so spät seine Teilnahme an der Embedded World finalisieren konnte. Meine Wenigkeit wird – samt Zigarren – vom Neunten bis zum Dreizehnten vor Ort sein, und freut sich auf Kontakte mit der Leserschaft.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Armbian 26.2, preiswerte Rigol-VNAs, Bluetooth und WLAN am Arduino uvam

Neben Neuerungen im Bereich Arduino gibt es sowohl von Rigol als auch von Gauss Messtechnik. ROHM experimentiert mit seiner Produktionskette, während verschiedene Kongresse um Aufmerksamkeit buhlen. Was es in diesem kriegerisch beginnenden Monat sonst Neues gibt, vermelden wir wie immer hier.

Armbian 26.2 Goa – neue Armbian-Version verfügbar

Im Hause der Prozessrechner-Distribution Armbian gibt es Neuerungen. Spezifischerweise steht ein neues Release ante Portas, das unter der URL https://blog.armbian.com/armbian-newsletter-template-2/ folgendermaßen beschrieben wird:

1
Hardware support continues to expand. We're thrilled to introduce new LTS kernel v6.18 based images and support for exciting new boards like the SpacemiT MusePi Pro, Radxa Rock 4D, Orangepi RV2, Odroid M2, ... We've also brought back KDE Neon desktop builds and added RISC-V XFCE desktop support for those exploring new territory.
2
Our user tools have received major upgrades too. Armbian Imager now features faster decompression, enhanced security with code signing for macOS and Windows, AI-powered translations, and a new settings panel with developer options. Behind the scenes, we've strengthened our build infrastructure to keep everything running reliably as we grow.

Interessant ist außerdem, dass Armbian dieses Jahr – in Kooperation mit Seeed Studio – auch auf der Embedded World vertreten sein wird:

1
Join Armbian at Embedded World 2026. Meet us in Hall 3, Booth 3-556 (Seeed Studio), where well be showcasing the Armbian build framework and how it powers reliable, production-ready Linux for ARM devices.

µReticulum – Micropython-Implementierung des Reticulum-Stacks

Auf ESP32-basierten Boards hat sich das Reticulum-Netzwerksystem mittlerweile im Mesh-Bereich gut etabliert. Nun gibt es eine neue Variante, die dasselbe Funkprotokoll in MicroPython implementiert. Zu beachten ist, dass Python-basierte und „normale“ Nodes miteinander interagieren können.

Bildquelle: https://github.com/varna9000/micropython-reticulum

ROHM: Auftrennung der Fertigungspartnerschaft mit TSMC im GaN-Bereich.

Die „ausgesourcte Fertigung“ von GaN-Halbleitern sorgte in der Vergangenheit mehrfach für Lustigkeit – so musste beispielsweise Infineon Abkündigungen vornehmen, weil der Fertiger “umdisponierte“.
Im Hause ROHM hat man diese Erlebnisse beobachtet, und reagiert nun darauf. Unter der URL https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7619&lang=en findet sich eine Pressemitteilung, in der man nach folgendem Schema das Insourcing ankündigt:

1
ROHM Co., Ltd. (hereinafter ROHM) has decided to integrate its own development and manufacturing technologies for GaN power devices with the process technology of TSMC, with which ROHM has an ongoing partnership, to establish an end-to-end production system within the ROHM Group. By licensing TSMC GaN technology, ROHM will strengthen its supply capability to meet growing demand for GaN in applications such as AI servers and electric vehicles.

Nach dem erfolgreichen Insourcing plant man dann, die Partnerschaft – nach folgendem Schema – zu beenden:

1
Upon completion of the technology transfer, ROHM and TSMC will amicably conclude their automotive GaN partnership. At the same time, the two companies will continue to strengthen collaboration for higher efficiency and more compact power supply systems.

ROHM, zur Zweiten – Offshorefertigung in Indien geplant.

In Zeiten „wackeliger Weltpolitik“ ist es für aller Herren Länder wünschenswert, Halbleiter im Haus produzieren zu können. Unter der URL https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7621&lang=en findet sich nun eine Pressemeldung, in der ROHM – nach folgendem Schema – den Beginn einer Zusammenarbeit mit dem indischen Spezialisten Suchi avisiert:

1
Specifically, ROHM is considering the outsourcing of back-end processes for power devices and IC products to Suchi Semicon and has begun technical evaluations toward potential mass production shipments starting in 2026. Through these efforts, ROHM aims to build, in collaboration with Suchi Semicon, an early-stage manufacturing framework in India that aligns with the expected industry ramp-up in the coming years.
2

3
Furthermore, ROHM and Suchi Semicon will share a roadmap to expand the range of locally manufactured packages, thereby broadening the scope of collaboration between the two companies.

Angriffe auf STM32-Code Protection mit sehr preiswerter Hardware.

Dass der „Sicherheitsmodus“ des ESP32 leicht angreifbar ist, hat sich in der Industrie mehr oder weniger zum Meme entwickelt. Unter der URL https://community.penthertz.com/t/breaking-stm32-readout-protection-from-uv-light-to-cpu-state-tracing/27 findet sich nun allerdings ein ähnlicher Angriff, der die STMicroelectronics-MCU-Familie zum Ziel hat:

1
At Hardwear.io USA 2025, Mark Omo and James Rowley from Marcus Engineering presented a technique called STM32-TraceRip: 100% flash recovery on the STM32G0 without any glitching, without UV light, without silicon bugs, but purely by observing the CPU state during normal execution which is smart.

Interessant ist außerdem, dass diese Angriffsart – zur Ausführung ist Hardware im Kostenbereich von nur rund $ 20 erforderlich – für eine weitere Reihe von MCUs geeignet bzw. gefährlich ist:

1
They tested on STM32F0, F1, G0, and C0  they are all vulnerable. The RDP scheme works the same way across these families.

Rigol DNA5000/6000 – preiswerte Vektor-Netzwerk-Analysatoren mit 26,5 GHz Bandbreite

Ein alter Kalauer besagt, dass der Kauf eines Vektor-Netzwerk-Analysators nur der Beginn in eine lange, und meist auch teure Schmerzensreise darstellt. Im Hause Rigol möchte man diesem Trend gegensteuern, weshalb man die in der Abbildung gezeigten Vektor-Netzwerk-Analysatoren ankündigt.

Bildquelle: https://www.rigolna.com/dna/

Zu den allgemeinen Spezifikationen vermeldet Rigol dann noch folgendes:

1
allowing every engineer to affordably add VNA to their test bench. The DNA5000/6000 series delivers solid core RF specifications making it ideal for most R&D and troubleshooting tasks both at the bench and automated production environments. With a frequency range of 5kHz to 26.5GHz, 2 or 4 ports and a wide dynamic range exceeding 120dB

Interessant ist, dass man auf der Homepage von Rigol auch „Richtpreise“ angezeigt bekommen kann. Für die 2-Port-Version zeigen sie sich wie in der Abbildung gezeigt, während das Folgebild Informationen zur 4-Port-Variante bietet.

Bildquelle, beide: Rigol.

Eclipse Foundation: Erfolge in Sachen Plugin-Repositorium für VS Code

Die Eclipse Foundation macht Ernst, Visual Studio Code mit “Embrace and Extend” anzugreifen. In einer vor wenigen Stunden versendeten Pressemeldung finden sich die folgenden Informationen zu den Downloadzahlen im hauseigenen Plugin-Repositorium:

1
The Eclipse Foundation today announced major security and infrastructure advancements to the Open VSX Registry as it surpasses 300 million downloads per month, underscoring its role as critical infrastructure for AI-native and cloud-based development platforms.
2
 
3
The Open VSX Registry is the vendor-neutral extension registry for tools built on the VS Code extension API. It powers a growing ecosystem of AI-enabled and cloud-based developer platforms, including Amazons Kiro, Googles Antigravity, Cursor, IBMs Bob, VSCodium, Windsurf, Ona (formerly Gitpod), and others.

GAUSS: TDEMI Ultimate und TDEMI ULTRA mit erweitertem Persistenzmodus

Die in Deutschland ansässige GAUSS Instruments ist für ihre Echtzeit-Spektralanalysatoren (wir berichteten von der EMV) hier bekannt. Aus der Logik folgt, dass die auch eine Persistenz-Funktion mitbringen, die analog zum DPO das Erriechen von selten auftretenden Ereignissen ermöglicht.

Bildquelle: GAUSS

In einer vor wenigen Stunden an die Fachpresse versendete Meldung findet sich nun die folgende Passage, die auf eine Erhöhung der Speichertiefe der Instrumente hindeutet:

1
Beim traditionellen Persistence Modus welchen wir heute bei Messgeräten kennen, ist die Anzahl der Punkte typischerweise auf 1000 beschränkt und es ist keine Gewichtung und Vorfilterung möglich. Das TDEMI Ultimate und TDEMI ULTRA setzen hier einen neuen Maßstab bzgl. des Persistence Modus mit mehr als 50000 parallelen Punkten sowie einer deutlich höheren Auflösung

GAUSS; zur Zweiten – Messempfänger TDEMI G mit verbesserter Hardware

Außerdem kündigt man eine Aktualisierung der bekannten Messempfänger an:

1
2026 hat die neue TDEMI G Serie nun nochmal ein erweitertes Performance Upgrade erhalten, welches wesentliche Verbesserungen und Vorteile bietet. Der verzerrungsfreie Dynamikbereich beträgt nun über 90 dB, mit zusätzlichem Abschwächer wird eine Gesamtdynamik von über 170 dB erreicht.

Interessant ist außerdem, dass man schon jetzt mit dem neuen CISPR-Standard rechnet:

1
Das neue TDEMI G ist ein full-compliance Messempfänger, welcher schon heute die zukünftigen CISPR 16-
2
1-1 erfüllt und für die Frequenzbereiche 30 MHz, 1 GHz, 3 GHz, 6 GHz, 9 GHz, 18 GHz, 26 GHz, 30 GHz, 40
3
GHz und 44 GHz erhältlich ist sowie standardmäßig jeweils über einen klassischen sowie einen FFT-
4
basierenden Messmodus verfügt. Die TDEMI G Serie ist mit einer Echtzeitbandbreite von bis zu 225 MHz
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für EMV Messungen sowie einer IQ Analysis Bandbreite von bis zu 510 MHz für Funkmessungen verfügbar.

Arduino NINA – WiFi und Bluetooth fortan parallel nutzbar

Auf dem von U-Blox entwickelten NINA-Modul-basierende Arduinos sind aufgrund ihrer Kommunikationsfähigkeiten beliebt. Unschön war bisher lediglich, dass die gleichzeitige Nutzung der Bluetooth- und WLAN-Transciever nicht möglich war.
Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/03/02/you-can-now-use-wi-fi-and-bluetooth-le-simultaneously-on-arduino-nina-based-boards-heres-how/ kündigen die Italiener nun eine Gruppe von Firmwareupdates an, die auf den folgenden drei Boards den gleichzeitigen Betrieb beider Transciever ermöglichen:
• MKR WiFi 1010
• Nano RP2040 Connect
• Nano 33 IoT

Zu beachten ist, dass der Arduino Uno Wifi außen vor bleiben muss. Ursache dafür ist, dass sich auf dem Board zu wenig Speicher für den gleichzeitigen Betrieb beider Transciever befindet:

1
The Arduino® UNO WiFi Rev2 board also features the NINA-W102 module, but cannot run Wi-Fi and Bluetooth LE together in the same sketch due to limited memory

Arduino Opta: Arduino-SPS fortan mit Cloud-Firmwareupdates.

Neuerung Nummero zwei betrifft die Arduino-SPS Opta. Im Rahmen eines Softwareupgrades bekommt sie die Fähigkeit eingeschrieben, über der Cloud mit Firmwareaktualisierungen versorgt zu werden. Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/03/03/new-plc-ide-version-1-1-0-brings-remote-lifecycle-management-to-opta/
findet sich eine detaillierte Ankündigung der diversen Neuerungen, die die beiden folgenden Funktionen nochmals gesondert hervorhebt:

1
     The PLC runtime now exposes a single COM port as default, making it easier for the PLC IDE to detect and connect to the Opta. The debug through the second COM is still available for expert users. 
2
     Over-the-air updates can be performed via Modbus TCP over an Ethernet connection, even through VPNs. This feature allows the update of the complete program, both the PLC runtime and the Arduino Sketch and the PLC runtime, guaranteeing all the system components are fully aligned.

Arduino App Lab in Edge Impulse integriert.

Dass der Arduino Q von Anfang an auch zur Ausführung von AI-Payloads vorgesehen war, ist anhand der Ankündigung klar erkennbar.
Interessant ist indes, dass man im Hause Qualcomm mit Edge Impulse eine in der Cloud lebende Modellentwicklungsumgebung anbietet. Bisher galt, dass dieser nicht in das Arduino App Lab integriert war – ein Zustand, den die Italiener nun wie in der Abbildung gezeigt auflösen.

Bildquelle:
https://blog.arduino.cc/2026/03/04/train-and-deploy-your-own-ai-models-in-arduino-app-lab-now-fully-integrated-with-edge-impulse/

Mobile World Congress: Qualcomm kündigt diverse WiFi 8-Chipsätze an.

Wer sich für Hochleistungs-WLAN interessiert, wurde am in Barcelona stattfindenden Mobile World Congress bedient. Unter der URL https://www.rcrwireless.com/20260302/ai-ml/qualcomm-ai-wi-fi-8 findet sich nun eine „Zusammenfassung“, in der RCR die diversen WiFi 8-fähigen Chipsätze, die in Katalonien vorgezeigt wurden, en Detail auflistet und bespricht.

European Microwave Week: Einreichungsdeadline endet bald.

Wer für den im Oktober in London stattfindenden Kongress einreichen möchte, sollte dies bald tun. In einem vor wenigen Stunden an die potentielle Sprecherschaft verschickten E-Mail findet sich die gezeigte Aufforderung.

Bildquelle: https://www.eumw.eu/wp-content/uploads/2025/10/4997_eumw2026_call_for_papers-06.pdf

EMF2026 – Beginn des Vorverkaufs

Das in England stattfindende Event EMF ist seit jeher dafür bekannt, dass die Tickets „ausverkauft“ werden. Zur Umgehung dieses Problems bietet man einen dreistufigen Vorverkauf an – spezifischerweise wurden die folgenden Termine vermeldet:

1
Were happy to announce that the main ticket sales dates for EMF 2026 have been finalised! They will be:
2
     Monday 9th March, 20:00 UTC 
3
     Sunday 22nd March, 15:00 UTC 
4
     Thursday 2nd April, 18:00 BST 
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Prices start at £190 for an adult ticket. Tickets will be sold at www.emfcamp.org/tickets, and you can see the full list of prices there.
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While we have increased the capacity of EMF slightly this year, we expect tickets to sell out quickly, as they have in previous years.

EU-rechtliches: DSGVO-Audits geplant, von Problemen mit dem Chatbot.

Wer in Europa sitzt, darf sich – prinzipiell – mit EU-Recht abärgern. Im folgenden Jahr plant die EU-Kommission laut Schönherr (siehe https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentindustrial-strategy-2035-energy-as-a-regional-differentiator-and-competitive-factor-5238808?e=0c4ed), vermehrte DSGVO-Audits durchzuführen.
Außerdem gilt, dass die Kommunikation mit einem Chatbot mitunter als „Beweismaterial“ verwendet werden darf. Unter der URL https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentnorth-macedonia-cpc-issues-fines-in-food-retail-sector-cartel-decision-in-insurance-market-5238799?e=0c4ed berichtet man von einem Vorfall in Rumänien, wo ein Mitarbeiter Kartellpläne mit einem Chatbot evaluierte. Obwohl diese nie in die Praxis umgesetzt wurden, bekam das Unternehmen Probleme.

Lesestoff: Liste von in Europa stattfindenden Elektronikkongressen.

Wer für das Jahr 2026 noch Flugmeilen sammeln möchte, sollte die unter der URL https://www.soselectronic.com/en-gb/top-electronics-exhibitions-of-2026-your-guide-to-european-trade-shows-3149?mid=953880&utm_source=sosnews2024 bereitstehende Liste besuchen. Der Elektronikdistributor SOS (zu Conrad gehörend) bietet dort eine Auflistung von diversen Messen in ganz Europa an.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Erratum gegen ESP32-C5, neue Messtechnik und Erfolge für RISC/V

RISC/V ist bei Nordic Semiconductor und NXP am Vormarsch, während Siglent eine SMU ankündigt. Arduino teasert für die EmbeddedWorld eine neue Platine, Geehy zeigt einen für Motorsteuerung optimierten Microcontroller. Was es am Ende des Monats sonst Neues gibt, zeigen wir hier.

Siglent SMM3000X – SMU a la Siglent

SMUs waren bisher ein Teil des Messtechnik-Markts, der – zumindest im Allgemeinen – asiatischen Spezialisten und den etablierten amerikanischen Herstellern vorbehalten war. Vor der Embedded World verschickt Siglent eine Pressemeldung, in der man die erste hauseigene SMU ankündigt.

Bildquelle: Siglent.

Zu den sonstigen Spezifikationen äußert man sich unter der URL https://www.siglenteu.com/news-article/siglent-launches-smm3000x-series-source-measure-unit/ nach folgendem Schema:

1
SIGLENT Technologies releases SMM3000X Series Source/Measure Unit (SMU). SMM3000X features 6½-digit resolution, output capability of up to ±210 V DC voltage, ±3.03 A DC current, and ±10.5 A pulsed current, with programming and measurement resolution down to 10 fA / 100 nV, and a maximum acquisition rate of 100,000 points/s.

SeeedStudio – 4.4GHz-VNA mit sieben Zoll großem Touchscreen

Die Weiterentwicklung im Bereich der Metrologie zeigt sich auch beim NanoVNA: Was einst als „primitive STM32-Applikation“ mit resistivem Touchscreen verfügbar wurde, gibt es mittlerweile auch mit kapazitivem, 7 Zoll großem Touchscreen.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/Chelegance-JNCRadio-VNA-7-Inch-4-4GHz-Vector-Network-Analyzer-with-Capacitive-Touchscreen-p-6696.html

Zu den sonstigen Daten des mit rund 400 US-Dollar vor Versand nicht sonderlich teuren Produkts vermeldet man im Hause SeeedStudio dann folgendes:

1
50kHz - 4.4GHz Wide Frequency Range:Covers a broad frequency spectrum from 50kHz to 4.4GHz with a fast sweep speed of 400 points/s. It is perfectly suited for testing MF/HF/VHF/UHF antennas, including Shortwave, Wi-Fi, Bluetooth, and GPS applications.
2
7-Inch High-Definition Capacitive Touchscreen:Features a large 7-inch IPS LCD display with a resolution of 1024x600 and capacitive touch control. The bright screen ensures clear visibility even in outdoor environments, while the touch interface combined with 4 physical buttons offers intuitive operation.
3
Professional RF Performance & TDR Function:Provides excellent dynamic range (S21 up to 70dB, S11 up to 50dB) for precise component testing. It also supports Time Domain Reflectometry (TDR) for measuring cable length and locating break points.

Tristan: RISC/V-IP a la EU

Die quelloffene ISA RISC/V scheint nun auch die Aufmerksamkeit der EU erregt zu haben. In Zusammenarbeit mit der zu Eclipse gehörenden Open HW Foundation lanciert man ein als Tristan bezeichnetes Projekt, dass das Anbieten von schlüsselfertigen IP-Blöcken auf RISC/V-Basis zum Ziel hat.

Bildquelle: https://tristan-project.eu/

In der unter der URL https://newsroom.eclipse.org/news/announcements/openhw-foundation-unveils-first-industry-ready-risc-v-ecosystem-advance-european?mc_cid=fa1e893470&mc_eid=6e331a2fae einsehbaren Ankündigung beschreibt man die Initiative dann nach folgendem Schema:

1
 The UAP represents Europes first comprehensive collection of industry-ready RISC-V components. As interest in digital sovereignty continues to grow, particularly within the European Union, the UAP makes it significantly easier for technology organisations to innovate based on an open, sovereign foundation.
2

3
The Unified RISC-V IP Access Platform is critical to supporting technological sovereignty in Europe, and the OpenHW Foundation is committed to developing it as a sustainable, interoperable, and community-driven resource for the broader RISC-V ecosystem, said Florian Wohlrab, Head of OpenHW Foundation. Open source collaboration is essential to maintaining a competitive playing field, and by working together, we can go further, faster.

Interessant ist außerdem, dass sich eben da auch eine Wortmeldung aus dem – normalerweise streng im ARM-Lage verordneten – Hause NXP finden lässt. Spezifischerweise vermeldet man Folgendes – ein Schelm, wer daran denkt, dass man im Hause NXP hier am Mantel der EU-Kommission reitend eine „Lizenzkosten-Reduktion im Hause ARM“ zu erzwingen sucht:

1
The Unified RISC-V IP Access Platform is one of the most important initiatives to come from the TRISTAN project, ensuring that the contributions from consortium partners continue to have an impact on the European stage long past the end of our funding, said Rob Wullems, NXP Semiconductors GmbH, TRISTAN Project Lead. Critically, it enables us to build and nurture a community around European RISC-V that will drive ongoing innovation and collaboration that supports European technological sovereignty.

PicoScope: bald mit nativer Unterstützung für ARM-Hosts.

Im Hause PicoScope nutzt man den „PC“ seit jeher als Basis für die Ausführung von Decoder und Co. Aus der Logik folgt, dass eine „effizientere“ Ausnutzung der PC-Ressourcen direkt zu einer besseren Usability beiträgt.
In einer vor wenigen Stunden an die Nutzerschaft versendeten Meldung verkündet man nun – wie in der Abbildung gezeigt – die Intention, auf ARM-Prozessoren basierende Workstations fortan vollständiger unterstützen zu wollen.

Bildquelle: PicoTech.

Arduino: Ankündigung von neuem Produkt für Embedded World.

Die Kunst des „strategischen Leakings“ scheint endgültig im Elektronik-Bereich angekommen zu sein.
Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/02/27/find-out-whats-arduinos-big-news-at-embedded-world-2026/ findet sich die folgende Ankündigung aus dem Hause Arduino, die die „vor-Vermeldung“ von auf der Embedded World zu zeigenden Neuerungen zum Thema hat:

1
Visit us in Hall 3, Booth #555 for live demos, hands-on experiences, and – heres the big one – a major product announcement you wont want to miss. Were unveiling something revolutionary, and Embedded World will be your first chance to see it in action.

Nordic Semiconductor: Mehr Informationen zum RISC/V-Coprozessor im NRF54L.

Per se ist der Nachfolger von Nordics Evergreen-Bluetooth-SOC keine wirkliche Newsmeldung mehr wert. Interessant ist indes die unter der URL https://devzone.nordicsemi.com/nordic/nordic-blog/b/blog/posts/introducing-the-risc-v-coprocessor-of-the-nrf54l-series erschienene Meldung, in der der Chip-Hersteller über das „interne Verhalten“ des auf RISC/V-Technologie basierenden ULP-Coprozessors informiert:

1
The SoCs of the nRF54L Series combine an efficient MCU with ultra-low-power wireless connectivity. At the heart is a 128 MHz Arm® Cortex®-M33. Next to that heart is also a 128 MHz RISC-V coprocessor, which can be a great way to enhance, boost, or simplify your designs and products.

Auch hier gilt, dass jede Person als Schelm zu sehen ist, die davon ausgeht, dass man im Hause Nordic Semiconductor eine „Senkung der ARM-Lizenzgebühren“ wirtschaftlich begrüßen würde.

Canonical zur Zukunft von RISC/V.

Zu guter Letzt – dann wollen wir das Thema RISC/V sein lassen – sei noch auf die unter der URL https://ubuntu.com//blog/canonical-and-ubuntu-risc-v-a-2025-retro-and-looking-forward-to-2026 bereitstehende Veröffentlichung aus dem Hause des Ubuntu-Herstellers Canonical hingewiesen. Neben einem Rückblick auf die Arbeiten im Bereich RISC/V findet sich die folgende Passage, die über die Zukunftsaussichten der Linuxdistribution im Bezug auf die quelloffene ISA informiert:

1
Key focus areas for us at Canonical will be: 
2
     Building on our partnership work: well deepen our existing collaborations and onboarding a broader range of hardware vendors to bring Ubuntu to the next generation of RISC-V platforms. 
3
     Closing the product parity gap:  well ensure the additional Canonical portfolio, from cloud-native tools to IoT products runs as seamlessly on RISC-V. 
4
     Delivering Ubuntu 26.04 LTS with RVA23 as our unified, long-term supported baseline, providing a stable platform for vendors moving from labs to commercial production. 
5
     Maintaining leadership in standards alignment and upstream enablement: well work to ensure new silicon capabilities are immediately accessible to the open-source community. 
6
     Empowering the developer community: well continue to partner with SBC partners to make Ubuntu the go-to platform with an amazing out-of-the-box experience for RISC-V development.

Espressif: Vermeldung von Fehlern im ESP32-C5.

Der „FehlerTeufel“ macht auch vor Espressif Systems nicht halt. In einem vor wenigen Stunden veröffentlichten Beratung verkündigen die Chinesen die folgende Fehlerliste, die den vergleichsweise neuen ESP32-C5 betrifft:

1
     PSRAM Reset Hang  When ESP32-C5 series chips run ESP-IDF v5.5.1 with PSRAM enabled, CPU or digital reset operations may hang. This triggers a secondary RTC WDT reset. If the rollback feature (CONFIG_BOOTLOADER_APP_ROLLBACK_ENABLE, disabled by default) is enabled, this sequence may result in an OTA rollback. 
2
     AES and SHA Access to PSRAM  When ESP32-C5 chips run ESP-IDF v5.5.1, PSRAM data may be corrupted when AES or SHA hardware accesses buffers that are not aligned to a 16-byte boundary. 
3
     Sleep Coexistence Stability  When ESP32-C5 series chips run ESP-IDF v5.5.1 with ESP_WIFI_ENHANCED_LIGHT_SLEEP enabled, task watchdog timeouts may occur during Wi-Fi/BLE/IEEE 802.15.4 dual-mode or tri-mode coexistence, and the system may fail to recover after a CPU reset.

CNX-Software berichtet unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/02/28/esp32-c5-bug-advisory-identifies-and-fixes-psram-and-sleep-coexistence-issues/ detailliert über Mitigationsmaßnahmen. Im „Allgemeinen“ gilt allerdings, dass die Behebung dieses Problems keine neue Hardware voraussetzt – wer seine ESP_IDF-Version aktuell hält, wird über kurz oder lang mit einem Software-Workaround für diese Fehler versorgt werden.

Geehy G32M3101 – neuer Motor-Kontroll-Mikrocontroller

Für die Motorsteuerung spezialisierte Mikrocontroller sind per se keine wirklich neuen Produkte. Im Hause Geehy gibt es nun eine neue MCU, die – derzeit nur in Form eines YouTube-Videos angekündigt – durch sehr hohen Integrationsgrad zu beeindrucken sucht. Unter anderem gibt es einen am Chip integrierten LDO, der anscheinend aus der Motorspannung die für die MCU-Versorgung relevante Spannung zu generieren sucht.

Einige weitere relevante Screenshots des Videos finden sich dann im folgenden.



Bildquelle, alle: https://www.youtube.com/watch?v=OoIwgP_reNg

ESP_IDF-Komponente zur Verarbeitung von GPIO-Knöpfen.

Die Interaktion mit Tasten ist ein in der Praxis häufig unterschätzte Teil der Elektronik. Im Hause Espressif bietet man nun eine ESP_IDF-Komponente an, die auf diese Aufgabe spezialisiert ist.

Bildquelle: https://developer.espressif.com/blog/2026/02/component-introduction-button/

Zu den „sonstigen“ Leistungsdaten vermeldet man dann folgendes:

1
     Multiple Button Types: Support for GPIO buttons and ADC button matrices
2
     Event Detection: Comprehensive event handling including press, release, long press, and repeat press
3
     Debouncing: Built-in software debouncing to eliminate false triggers
4
     Low Power Support: Optimized for battery-powered applications
5
     Callback System: Easy-to-use callback mechanism for button events
6
     Thread-Safe: Safe to use in multi-threaded applications
7
     Rich Event Types: Supports 11 different button events including:
8
     Button pressed, released, and press repeat
9
     Single click, double click, and multiple click detection
10
     Long press start, hold, and release events
11
     Press repeat done and press end notifications

KERAFOL GFL3055 – neuer Gapfiller

Der Thermalmanagement-Spezialist KERAFOL – wir berichteten in der Vergangenheit immer wieder über die verschiedenen Produkte des Unternehmens – kündigte vor wenigen Tagen eine „neue“ Chemie an, die insbesondere für die Bedürfnisse von mit Topside-Kühlfähigkeit ausgestatteten Halbleitern optimiert ist. Spezifischerweise handelt es sich um einen „isolierenden Gapfiller“, der nach folgendem Schema mit stark verbesserten thermischen Eigenschaften aufwartet:

1
Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 5,5 W/mK sorgt die GFL 3055 für eine effektive
2
Ableitung von Verlustwärme
3
. . .
4
Dank der weichen Shore 00-Härte bleibt die GFL 3055 trotz hoher Füllung dauerhaft
5
elastisch. Sie reduziert Spannungen, die durch Temperaturwechsel oder Vibrationen
6
entstehen,

Semtech x Murata – Tanz um Abkündigungen

Wer eine Wefze als Lebensgefährtin hat, muss sich nicht über Konzerte wundern. Ähnliches gilt im Bereich der passiven Komponenten, wenn man auf Murata setzt – die Japaner haben die 2018 geltende MLCC-Krise verursacht, und scheinen daraus nichts gelernt zu haben. In einem vor wenigen Stunden an die Community verschickten Newsletter berichtet der LoRa-Standardisierer Semtech nach folgendem Schema über Probleme, die durch die Abkündigung passiver Komponenten aus dem Hause Murata verursacht wurden:

1
All SX1281/0 reference designs have been updated to replace GRM15 Murata ceramic capacitors (0402 size) with an equivalent device because GRM15 is not recommended for new design.

Lesestoff: zum Ende des Future Combat Air System

Das 2017 gestartete Kampfflugzeug-Projekt Future Combat Air System ist nach dem Ausstieg Westdeutschlands mehr oder weniger am Ende. Unter der URL https://carnegieendowment.org/europe/strategic-europe/2026/02/taking-the-pulse-can-european-defense-survive-the-death-of-fcas finden sich einige – Amerika-zentrische- Meinungen von Experten, die auf die „Zukunft der europäischen Rüstungsindustrie“ schielen.

Lesestoff, zur Zweiten – Verformung von PLA-Drucken mit heißem Wasser.

Die Nachbearbeitung von an sich fertigen 3-D-Drucken ist seit jeher ein Thema: Ob der vergleichsweise geringen Schmelztemperatur ist PLA in diesem Bereich immer interessant. Unter der URL https://3druck.com/diy/youtuber-verformt-3d-gedruckte-pla-teile-mit-heissem-wasser-55154089/ findet sich nun eine Zusammenfassung von Experimenten, die die „Umformung“ fertiger PLA-Drucker unter Nutzung eines Heißwasser-Bades zum Thema hatten.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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