Digitale Feuchtigkeitssensoren hoher Genauigkeit

von Tam Hanna

Feuchtigkeitsmessung ist in Zeiten von Internet of Things und Gebäudeautomatisierung ein Wachstumsmarkt. Renesas legte seinen EmbeddedWorld-Fokus unter Anderem auf einen – vergleichsweise neuen – Sensor, der mit +/- 1.5% Genauigkeit auftrumpft. Zeit für einen Blick auf die “1.5-Prozenter” im Sensorbereich.

Zu Allererst: alle hier besprochenen Sensoren kommunizieren per I2C mit dem Mikrocontroller. Texas Instruments, einst mit seinem HDC2010 mehr oder weniger Platzhirsch, hat den Kampf um höhere Feuchtigkeitsgenauigkeit aufgegeben. Die Neuvorstellungen haben durch die Bank und nach wie vor nur +/- 2% nominelle Genauigkeit.
HDC2021 und HDC2022 haben entweder einen Polyamidfilm zum Schutz des Sensors während der Installation, oder – im Fall des HDC2022 – eine PTFE-Folie, die dem Sensor Schutz gemäß IP67 verspricht. Neu ist außerdem, dass die Sensoren nicht mehr wie der HDC2010 in DSBGA-6 unterkommen, sondern ein leichter inspizierbares WSON-Gehäuse aufweisen.

Sensirion…

Spitzen-Genauigkeit gibt es bei Sensirion im SHT35-Portfolio. Der DIS-B hat dabei keine Schutzmembran, während der DIS-F eine IP67-Schutzmembran mitbringt. Der Chip kommt in einem 8 Pin DFN-Package mit einer Größe von 2.5×2.5mm.

Bei der Versorgungsspannung erlaubt der Chip von 2.15 bis 5.5V; im Datenblatt findet sich zudem eine Angabe zur maximalen Slew Rate von Vdd. Dies ist insofern sinnvoll, als der Autor in seinen Tests mit dem HDC2010 bei spontanten Änderungen von Vdd mitunter seltsames Verhalten des Sensors beobachten durfte.
Wichtig ist hier – wie bei allen anderen Sensoren – dass die Genauigkeit nicht absolut spezifiziert ist. Die folgende Abbildung zeigt, was sie sich erwarten dürfen. Interessant ist auch noch die maximale I2C-Arbeitsgeschwindigkeit von 1MHz.

(Bildquelle: Sensirion-Datenblatt)

…und Renesas

Renesas schickt zwei Sensoren der höchsten Genauigkeitsklasse ins Rennen – einerseits den HS3001 ohne, andererseits den HS3101 mit einer Schutzmembran. Die Genauigkeitsinformationen der beiden Sensoren sind identisch, siehe hier auch Abbildung zwei. Das gilt auch für das 6-LGA-Gehäuse, das der Autor als etwas schwieriger zu inspizieren betrachtet als das bei Sensirion verwendete DFN (Beim LGA sind die Kontakte von Außen nicht sichtbar).

(Bildquelle: Renesas-Datenblatt)

Im Bereich der Versorgungsspannung spezifiziert Renesas 3.3V; die Nutzung der “Extended Operating Supply Voltage” ab 1.8V führt zu stark erhöhter Spannungsabhängigkeit des Temperatursensors (von 0.03°c/V ab 2.8V auf 1.25°C/V). Auffällig ist die geringere maximale Arbeitsgeschwindigkeit von nur 400KHz.

Vom Preislichen

Es gibt kaum ein Thema, das so variabel ist wie die Bauteilbepreisung. Die in der folgenden Tabelle gegebenen Werte nutzten die Preissuchengine OEMSecrets, und geben den bestmöglichen Euro-Preis für 100 Stück des jeweiligen Sensors zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Textes an. Distributoren, die keinen Vorrat aufwiesen (oft AVNET und Future), wurden dabei ignoriert.

1
RENESAS
2
HS3001    412
3
HS3101    Keine Daten, bei Avnet als Quote on Request
4

5
SENSIRION
6
SHT35-DIS-B    447
7
SHT35-DIS-F    548
8

9
TEXAS INSTRUMENTS
10
HDC2010YPAR   136
11
HDC2021    197
12
HDC2022    197

Mehrere Addressen am Chip und Besonderheiten

Renesas tanzt insodern aus der Reihe, als die Chips der HS300x-Serie einerseits keinen Addresspin haben (von Haus aus nur 44h), aber beliebige I2C-Addressen unterstützen.
In der Application Note “HS300x Custom I2C Address Programming” finden sich Anweisungen zum Ändern der im Flashspeicher der Chips hinterlegten I2C-Addresse, was den Betrieb größerer Sensornetze an einem I2C-Controller erlaubt.
Zu guter Letzt möchte ich aufgrund praktischer schmerzhafter Erfahrung darauf hinweisen, dass man den Fertiger bei Verwendung von BGA-artigen Sensoren – unbedingt und immer – auf die Notwendigkeit eines XRAY-Scans stumpen muss. Unterbleibt dies, so bekommt man teilweise bis zu 40% DOA.

Einer von vielen toten Sensoren, die erst nach einem Retour-Trip nach China zum Leben erwachten – ob des Unterbleibens des XRAY-Scans erkannte der Fertiger die Fehlausrichtung des Bauteils nicht.
(Bildquelle: Ing. Tam HANNA, via https://www.instagram.com/p/CIHfRx3DlmU/)

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Beta von Arduino IDE 2.0 verfügbar

von Tam Hanna

Die Arbeiten der Arduino-Community an einer neuen IDE haben nun zur Auslieferung einer ersten Beta der IDE 2.0 geführt – ein komplett neues Projekt, das mit seinem auf Java basierenden Vorgänger technisch bricht. Hier erste Eindrücke davon.

Zu Allererst ein Archivfoto, das die Länge der Arbeiten an diesem Projekt beschreibt – schon am 2016 in Montebianco stattfindenden Arduino Summit sprach der (mittlerweile in Ungnade gefallene) Frederico Musto von den aufkommenden Neuerungen.

Die unter https://www.arduino.cc/en/software bereitstehende Downloadseite des Arduino-Teams bietet nach wie vor die Java-Variante der IDE an. Wer nach unten scrollt, bekommt allerdings auch die neue IDE für Windows, Linux und Mac OS angeboten.

Unter Windows 10 reagiert die IDE – trotz des nun auf Go und JavaScript basierenden Unterbaus – im Allgemeinen so, wie man es erwarten würde. Optisch fällt allerdings ein „schlankeres“ Design auf.

Das Anschließen eines Arduino Uno führte zur Einblendung einer Meldung, die zum Installieren des Arduino-Cores für AVR-Prozessoren aufforderte. Danach liess sich ein blink()-Programm zur Ausführung bringen. Interessant darin war, dass das Laden des nach wie vor im Examples-Menü zur Verfügung stehenden Beispiels nach Meinung des Autors etwas langsamer ausfiel als in der alten Java-Variante. Sonst verlief die Kompilation aber wie erwartet.

Eine der Ursachen für den Rewrite war die Implementierung von Komfortfunktionen im Editor. Das Auffinden der Definition von Konstanten funktionierte in Tests des Autors problemlos – LED_BUILTIN wurde sogar in den Arduino-Core weiterverfolgt:

1
#define LED_BUILTIN 13

Integrierter Debugger mit Zusatzhardware

Zur Fehlersuche in Arduino-Programmen kam bisher – im Allgemeinen – die Serial-Bibliothek zum Einsatz. Eines der erklärten Ziele bei der Einführung des Arduino Zero war die Möglichkeit zum Debugging, was bisher aber die Nutzung anderer IDEs voraussetzte. Eine problemlos angeschlossene Limited Edition des Arduino Zero Pro wurde nicht erkannt bzw unterstützt – auch nicht, wenn man unter dem Namen Arduino M0 suchte.
In der offiziellen Ankündigung listet Arduino die folgenden Boardtypen als mit dem Debugger kompatibel. Angemerkt wird allerdings, dass die Verwendung eines externen Kommandogeräts erforderlich sei – empfohlen wird das (nicht gerade preiswerte) Segger J-Link:

1
x) MKR family
2
x) Nano 33 IoT
3
x) Nano 33 BLE
4
x) Portenta
5
x) Zero

Fazit

Wer „in Ehren ergraute“ Software wartet, kennt das Problem mit Sicherheit: ändert man das GUI radikal, so stellen sich die User auf die Hinterfüße. Die Einführung einer an Eclipse erinnernden IDE mag diensterfahrene Embeddedentwickler erfreuen, würde den durchschnittlichen Einsteiger aber überfordern. In Kombination mit einem hauseigenen JTAG-Debugger dürfte die vorliegende Version dem durchschnittlichen Arduino-Nutzer allerdings genug Mehrwert bieten, um ihn im Ökosystem zu halten…

(Bilder: Ing. Tam HANNA / Tamoggemon Holding k.s.)

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„embedded world 2021 DIGITAL“ startet am Montag

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Die „embedded world“ findet dieses Jahr vom 1. bis zum 5. März statt, wenn auch nur in digitaler Form. Dennoch wird die Möglichkeit zur Produktpräsentation, Wissensvermittlung und der Austausch zwischen Ausstellern und Teilnehmern geboten.

Wie gewohnt ist unter den Ausstellern auch dieses Jahr nahezu alles vertreten, was Rang und Namen im Bereich eingebetteter Systeme hat. Dabei wird es die Möglichkeit geben, sich über virtuelle Stände über Firmen und deren aktuelles Produktportfolio zu informieren. Darüber hinaus ist die Kontaktaufnahme während der Veranstaltung zwischen allen Teilnehmern möglich, um auch das Knüpfen neuer Geschäftskontakte oder Netzwerken zu ermöglichen.

Als Basis hierzu wird nach der Anmeldung ein sogenannter Onboarding-Prozess durchgeführt, bei dem Teilnehmer einen Fragenkatalog ausfüllen und so die Chancen auf passende Kontakte erhöhen können. Das so erstellte Profil, bei dem auch angegeben werden kann, ob man sich auf der Suche befindet oder etwas Bestimmtes anbieten kann, ist für alle Teilnehmer bis zu 6 Wochen nach der Veranstaltung einsehbar. Ergibt sich ein entsprechender Kontakt, kann per Chatsystem, Vereinbarung eines Videocalls oder einem direkten Videocall kommuniziert werden.

In den vergangenen Jahren haben sich Aussteller häufig sehr spendabel gezeigt, was Informations- und Werbematerial, aber auch kostenlose Hardware betrifft. Auch dieses Jahr besteht die Möglichkeit, sich interessante Entwicklungskits zu sichern. Im Vorfeld gibt es etwa bei Mouser die Möglichkeit, per Gewinnspiel an Kits von Arduino, Intel, TI und weiteren Herstellern zu kommen. ST spricht ebenfalls von der Möglichkeit, ein STM32-Board zu gewinnen, wenn man während der Veranstaltung mit ihnen in Kontakt tritt.

Die Teilnahme an der „embedded world“ ist kostenlos, wobei eine Registrierung, welche auch nach Messestart noch möglich ist, benötigt wird. Zur Teilnahme wird eine aktuelle Version von Chrome oder Firefox empfohlen. Die beiden begleitenden Konferenzen in Form der „embedded world Conference“ und „electronic displays Conference“ sind jedoch kostenpflichtig. Ab nächstem Jahr soll die Messe dann wieder in gewohnter Form in Nürnberg stattfinden.

Bild: embedded-world.de

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STM32U5 – stromsparende 40um-Variante mit ARM-Cortex-M33

von Tam Hanna

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Mit dem STM32U5 offeriert STMicroelectronics ein neues Familienmitglied der STM32-Familie, das gegenüber seinen Kollegen mit noch höherer Energieeffizienz, dabei aber auch hoher Rechenleistung punktet.

Bei 160 MhZ verspricht STM 651 CoreMark-Punkte – zum Vergleich kommt ein L4 laut beigestellten Daten auf weniger als 300, der L1 musste sogar mit weniger als 100 auskommen. Beim Design von Low-Power-Systemen, die kurzfristig viel Rechenleistung brauchen (denken Sie an GUI-Stacks!!!) führt dies zu schnellerem Wieder-Einschlafen, was zu weniger Gesamtenergieverbrauch führt (Rush to Sleep).

Der Arbeitsspeicherausbau von 786KB erlaubt das Handhaben größerer Framebuffer – im Flashbereich gibt es entweder 1 oder 2M. Hier fällt auf, dass der Flashspeicher nun auf bis zu 100k Schreibzyklen zertifiziert ist – der ADC löst nun mit 14 bit auf.

STMicroelectronics nutzen die Möglichkeit zum Einbau eigener Peripheriegeräte für Erweiterungen. Im Bereich der Mathematik gibt es sowohl für FMAC als auch für das im Trigonometriebereich wichtige CORDIC Hardwarebeschleunigung.
Die DMA-Engine bekam ein als Low Power Background Autonomous Mode bezeichnetes Sonderregime spendiert. Im Printip gewht es dabei darum, dass der Hauptprozessor weniger oft aufwachen muss, weil die DMA-Engine die Kommunikation mit diversen Peripheriegeräten dank Zusatzintelligenz selbständig erledigt.
Image:Screenshot_from_2021-02-25_10-52-49.pngImage:Screenshot_from_2021-02-25_10-52-56.png

STMicroelectronics vermeldet, dass die Codesicherheit des neuen Controllers sowohl von der psa als auch von SESIP mit L3 bewertet wurde. Das vpon anderen Familien (Stichwort L1, L4) bekannte handlötbare LQFN-Gehäuse gibt es nach wie vor mit 48 Pins – größere Varianten gibt es als QFN, WLCSP und UFBGA an.

Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels listeten Distributoren laut OemSecrets keine Preise – in der Presseaussendung fand sich allerdings folgendes Statement, das Informationen über die Preisplanung offeriert:

„STM32U5 MCUs are sampling now to lead customers and will be in full production in September 2021. Budgetary pricing starts at $3.60. A broad choice of packages including a 4.2mm x 3.95mm WLCSP and 7mm x 7mm UQFN48 and UFBGA169 will be available.“

Die STMicroelectronics-Webseite erlaubt uns allerdings Preisvergleiche. Der STM32L431CBT6 war zum Zeitpunkt der Drucklegung beispielsweise mit einem Budgetärpreis von 1.724USD gelistet; ein Stück kostet bei Distributoren derzeit um 4.5USD.

Zu guter Letzt stellt STM ein als STM32U5 IoT Discovery Kit bezeichnetes Nucleo-Board zur Verfügung, das bei Distributoren unter dem Namen B-U585I-IOT02A gelistet sein wird. Es bringt – laut Fotos – ein EMW3080-Wlan-Modul (kein ESP32) von MXCHIP mit, und hat – witzigerweise anders als einige BlueNRG-Evaluationsboards – einen eingebauten STLINK/V3-Debugger auf der Planare. Microsoft hat es zudem als Referenzboard für die “Azure Certified Device”-Initiative auserkoren.

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Das Pressefoto des Evaluationsboards verrät mehr über das verwendete WLAN-Modul

(alle Bilder: SGS Thomson)

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FOSDEM 2021 startet am 6. Februar

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Auch dieses Jahr findet die FOSDEM am ersten Februarwochenende statt, erstmals als reines Online-Event. Neben vielen weiteren Vorträgen rund um die Entwicklung offener Soft- und Hardware gibt es ein Statusupdate zu der für das Ende des Quartals erwarteten KiCad Version 6.0 und erste Ausblicke auf die Version 7.0.

Dabei wird seitens der Veranstalter versucht, das bisherige Konzept aus verschiedenen Räumen und Ständen trotz der aktuellen Situation weiterzuverfolgen und die Interaktion zwischen den Teilnehmern zu ermöglichen. So existieren zu den einzelnen Videostreams begleitende Chaträume, die es erlauben, Fragen live zu stellen und mit anderen Teilnehmern zu diskutieren. Auch für die virtuellen Stände wird es separate Chats zum Austausch geben.

Das breite Themenangebot wird dabei wie bisher in sogenannten Devrooms organisiert. Erwähnenswert ist beispielsweise der „Embedded, Mobile and Automotive devroom“, in dem sich Vorträge wie „Embedded Linux „from scratch“ in 45 minutes… on Risc-V“ oder ein Überblick über den Stand der Entwicklung des Vulkan Treibers für das Raspberry Pi 4 finden. Interessant dürft auch der „Open Source Computer Aided Modeling and Design devroom“ sein, in dem je drei Vorträge zu KiCad und FreeCAD stattfinden. Darüber hinaus findet sich dort unter anderem eine Vorstellung des Glasgow Digital Interface Explorers.

Nützliche Links:

Bild: fosdem.org

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VNA Tools: Schweizer Taschenmesser für VNA-Messdaten

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Die vektorielle Netzwerkanalyse ist eines der wichtigsten Verfahren im Bereich der Hochfrequenzmesstechnik und erlaubt es, die Übertragungseigenschaften von Schaltungen oder Komponenten zu untersuchen. Die Software VNA Tools hilft unter anderem dabei, die erhaltenen Messdaten zu analysieren und auszuwerten.

Die Software des nationalen Metrologieinstituts METAS der Schweiz unterstützt vor allem dabei, die mit den Messungen einhergehenden Unsicherheiten exakt zu bestimmen und das Einhalten von Richtlinien und Normen zu gewährleisten. Dazu können Datensätze zu den bei Messungen verwendeten Geräten und Komponenten hinterlegt und verwaltet werden. Dies ermöglicht es, alle relevanten Parameter, die sich auf das Messergebnis auswirken, zu erfassen und und so die Qualität der Messung zu bestimmen.

Darüber hinaus bietet die Software zahlreiche weitere nützliche Funktionen für Messaufgaben mit VNAs und den Umgang mit gemessenen Streuparametern. So können neben der Visualisierung selbst auch Umrechnungen in andere Netzwerkparameter und der Export in verschiedene Formate erfolgen. Besonders nützlich erscheint auch die integrierte Time Gating Funktion, die es erlaubt, das Verhalten des relevanten Schaltungsteils zu isolieren und die Auswirkungen von Konnektoren und weiteren Übergängen auf die Messergebnisse zu minimieren.

Die Software für Windows kann kostenlos über die Webseite des Instituts bezogen werden, wobei eine vorherige Registrierung nötig ist. Eine abgespeckte Version in Form des METAS VNA Tools Data Explorers kann direkt heruntergeladen werden.

Weitergehende Informationen:

Bild: metas.ch

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Raspberry Pi Pico: Mikrocontroller-Board mit Cortex M0+

Der Raspberry Pi Pico ist ein Breakout-Board für einen von der Raspberry Pi Foundation selbst entwickelten Dual-Core ARM Cortex-M0+ Mikrocontroller, den RP2040. Außer dem Namen hat er damit nicht mehr allzu viel mit anderen Raspberry Pi-Varianten zu tun: der Cortex M0+ ist ein klassischer Mikrocontroller-Kern, auf dem im Gegensatz zu anderen Raspberry-Varianten kein Linux laufen wird. Interessant könnte das Board trotzdem sein, da der Preis mit $4 sehr niedrig ist, und die Ausstattung des Mikrocontrollers durchaus interessant klingt:

  • Dual-Core Arm Cortex-M0+ @ 133MHz
  • 264KB RAM
  • 30 GPIO-Pins, davon 4 als Analogeingänge nutzbar
  • 2× UARTs, 2× SPI-Controller und 2× I2C-Controller
  • 16× PWM-Kanäle
  • 1× USB-1.1-Controller und PHY, mit Host- und Deviceunterstützung
  • Programmierbare I/O (PIO) State Machines
  • USB-Massenspeicher-Boot-Modus

Daneben wurden noch einige weitere Boards mit dem RP2040 von Partnerfirmen angekündigt.

Bild: Raspberry Pi Foundation

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BeagleV: Bezahlbarer linuxfähiger RISC-V SBC

Mit dem BeagleV ist nun ein linuxfähiger Einplatinencomputer auf RISC-V-Basis verfügbar, der besonders preislich bei einem breiteren Publikum Interesse wecken dürfte.

Erst gegen Ende des letzten Jahres hatte SiFive mit dem HiFive Unmatched das erste RISC-V-Board im itx-Format vorgestellt, welches es durch den Formfaktor erleichtert, ein Desktopsystem auf Basis von Standardkomponenten zusammenzustellen. Mit einem Preis von gut 570 € ist dieses zwar günstiger als frühere Optionen, aber eher an Entwickler gerichtet und noch nicht wirklich massentauglich.

Das nun vorgestellte Board entstand in Zusammenarbeit mit Seedstudio, BeagleBoard und StarFive, einer Tochter von SiFive. Preislich startet das BeagleV in der Version mit 4 GB Arbeitsspeicher ab 119 $, für die 8 GB-Variante werden 149 $ fällig, wobei mit einer Verfügbarkeit ab April gerechnet werden kann.

Bei dem BeagleV kommt ein mit 1,5 GHz getakteter U74-Zweikernprozessor zum Einsatz, welcher durch einen Vision Tensilica-VP6 DSP ergänzt wird. Dieser fungiert zunächst als GPU und erlaubt so die Unterstützung grafischer Desktopumgebungen. In späteren Versionen soll eine noch nicht genauer spezifizierte Imagine GPU zum Einsatz kommen. Darüber hinaus stehen eine allgemeine Neural Network Engine sowie der NVIDIA Deep Learning Accelerator (NVDLA) für Anwendungen im Bereich des maschinellen Lernens zur Verfügung.

Die Peripherie umfasst vier USB 3.0-Ports, Gigabit Ethernet, Kopfhörerausgang, MicroSD-Slot und einen GPIO-Header, welcher übliche Schnittstellen wie SDIO, SPI, I2C, UART und PWM bietet. Die Stromversorgung erfolgt über USB-C, als Videoausgang ist eine HDMI-1.4-Schnittstelle vorhanden, wobei eine maximale Auflösung von 1080p@30FPS unterstützt wird. Ergänzt wird die Konnektivität durch WLAN und Bluetooth.

Bild: seeed.cc

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Neue Espressif-Funkmodule mit RISC-V-Prozessoren

Kommenden Monat sollen zwei neue miniaturisierte Funkmodelle von Espressif mit RISC-V-Prozessoren verfügbar werden. Zudem sind nun Informationen über einen pinkompatiblen Nachfolger des ESP8266 bekannt geworden.

Die neuen ESP32-S2-MINI Module wird es in zwei Varianten geben, einmal mit integrierter PCB-Antenne und einmal mit IPEX-Konnektor zum Anschluss einer externen Antenne. Dabei kommen die Module so auf eine Fläche von 14,4 mm x 20 mm respektive 14,4 mm x 15,4 mm. Als SoC kommt der ESP32-S2FH4 zum Einsatz, welcher über einen mit 240 MHz getakteten LX7-Prozessor in Kombination mit einem stromsparenden RISC-V-basierenden Koprozessor verfügt. Die Module mit 2,4 GHz-WLAN und Bluetooth verfügen über 4  MB Flash-Speicher und eine Vielzahl an Schnittstellen, darunter USB OTG, SPI, I2S, UART, I2C, Kameraschnittstelle und bis zu 43 GPIOs. Zusätzlich sind neben ADC und DAC ein Temperatur- und Berührungssensor vorhanden.

Der Nachfolger im klassischem ESP8266-Formfaktor soll demnächst in Form des ESP32-C3 kommen, auf cnx-software.com wurde hierzu ein vorläufiges Datenblatt verlinkt. Wie bereits spekuliert wurde, kommt bei dem ESP32-C3 ausschließlich ein 32-bit RISC-V-basierender Einkernprozessor zum Einsatz, der mit 160 MHz getaktet ist. Aufgrund der Rückwärtskompatibilität sind die GPIOs auf 22 begrenzt, wobei wichtige Schnittstellen wie SPI, I2C, UART und I2S ebenfalls abgedeckt werden. Darüber hinaus gibt es neben einem Temperatursensor und zwei ADC-Kanälen ein USB 1.1 Interface mit UART– und JTAG-Funktionalität.

In beiden Fällen zeigen die neuen Funkmodule eine weitere Verbreitung der RISC-V-Architektur und dürften den derzeit günstigsten Einstieg in RISC-V-basierte Hardware bieten.

Bild: Espressif

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Raspberry Pi Compute Module mit PCIe in kleinerem Formfaktor

Wenig überraschend folgt auch nach dem Raspberry Pi 4 eine integrierbare Miniaturversion in Form des Compute Module 4. Mit der neuen Version gibt es jedoch einige interessante Neuerungen.

Anders als bei der Standardversion wird etwa die PCIe-Schnittstelle nicht für die Anbindung des USB 3.0-Controllers verwendet und steht so zur freien Verfügung. Mit dem ebenfalls erschienenen IO Board können PCIe-Karten direkt verwendet werden. Zwar konnte man bereits zuvor den USB-Controller selbst entfernen und überbrücken, hier sind jedoch gute Lötkenntnisse von Nöten, auch wenn es mittlerweile passende Überbrückungsplatinen gibt. Dank des im Vergleich zu früheren Versionen deutlich geringeren Preises des IO Boards lassen sich mit der günstigsten Variante des Compute Modules PCIe-Karten für unter 60€ am Raspberry nutzen.

Die zusätzlichen Möglichkeiten, mehr Peripherie anzubinden, werden auch als Grund für den Formfaktorwechsel genannt. So wäre es laut den Entwicklern nicht möglich gewesen, die Kompatibilität zu früheren Trägerboards beizubehalten und gleichzeitig alle Highspeedschnittstellen über die SODIMM-Leiste herauszuführen. Neben dem bereits erwähnten PCIe-Steckplatz und der Standardstiftleiste sind jeweils zwei HDMI-, Display-FPC- und Kamera-FPC-Anschlüsse vorhanden. Darüber hinaus besitzt die Platine Gigabit Ethernet, zwei USB 2.0 Schnittstellen und einen MicroSD-Slot für Module ohne eMMC. Wer dennoch ein eigenes Trägerboard entwerfen will, dürfte sich darüber freuen, dass die Designdateien für das IO Board einschließlich Layout als KiCAD-Projekt zum Download bereitstehen.

Das Compute Module selbst gibt es dabei in insgesamt 32 verschiedenen Ausstattungsvarianten, die sich durch die Größe des verbauten Arbeitsspeichers, eMMC und optionale Funkoptionen unterscheiden. Derzeit sind die Module in Deutschland nicht lieferbar, sollen aber laut Händlerangaben zeitnah verfügbar sein.

Bild: Raspberry Pi Foundation

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