Hochleistungsoperationsverstärker, flexible Steckverbinder, Labormäntel und mehr

Der Chipmarkt brachte im Oktober unter Anderem verschiedene Chipantennen, die die Realisierung von LPWAN-Systemen erleichtern. Der Arduino Uno Q kommt bei Distributoren an, während verschiedene Komponenten die Umsetzung von I3C erleichtern. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Hammond Manufacturing: Erweiterungen des IP68-Portfolios.

Wer eine hochqualitative Verpackung für Prototypen oder Kleinserien benötigt, wird im Hause Hammond seit jeher exzellent bedient.
Nun gibt es Erweiterungen im Bereich der IP68-zertifizierten Plastikgehäuse: Sowohl in der für den Audiobereich vorgesehenen 1557-Serie als auch bei den Evergreens vom Typ 4X, 6P gibt es verschiedenste neue Größenoptionen, die die Flexibilität des Diensthabenden erhöhen.

TE Connectivity-Chipantennen für LoRA (und für SigFox).

LPWAN-Technologie ist in der Industrie gut etabliert. Unter dem Schlagwort “ISM, LPWAN & LORA 868 & 915 MHz CERAMIC CHIP ANTENNAS” lanciert TE Connectivity nun eine Familie von Chipantennen, die für derartige Aufgaben optimiert sind. Spezifischerweise stehen die in der Abbildung gezeigten SKUs zur Verfügung, die durch ein Evaluationsboard flankiert werden.

Bildquelle: TE Connectivity.

Interessant ist, dass TE Connectivity in der offiziellen Dokumentation nur von LoRA und LPWAN spricht – das mit den Antennen ebenfalls kompatible SigFox wird nicht erwähnt.

Arduino Uno Q – Distributor-Verfügbarkeit beginnt.

Über den im Rahmen des from Blink to Think-Events angekündigten Kooperationsarduino von Qualcomm und STMicroelectronics haben wir in der Vergangenheit, (siehe Beitrag „Arduino Q, Qualcomm kauft Arduino, neue IDE ante Portas“ und https://youtu.be/ewsM2-_yQbA) berichtet. Unter der SKU ABX00162 beginnt nun die Distributorverfügbarkeit. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Nachrichtenmeldung gilt, dass die ersten Distributoren bereits Lagerbestände haben – andere erwarten die Auslieferung, wie in der Abbildung gezeigt, im Laufe des kommenden Monats.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/ABX00162%20

STMicroelectronics STEVAL-HARVEST1 – Energy Harvesting-Evaluationsboard.

STMicroelectronics betont in Vorführungen immer wieder die Fähigkeit des WL55-Wirelessmikrocontrollers, sich per Energy Harvesting mit Energie zu versorgen. Zur Vorführung dieser Fähigkeiten schicken die Francoitaliener nun eine Erweiterung ins Rennen, die – wie in der Abbildung gezeigt – sowohl Solarzellen als auch Energie-Speicher mitbringt.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Hervorzuheben ist, dass die Platine erstens direkt auf den Nucleos andockt und zweitens zusätzliche Sensoren mitbringt.

Pure Embedded PG-508 – Embedded Ethernet-Switch mit acht Ports.

Der britische Embedded Ethernet-Spezialist Pure Embedded war auf mikrocontroller.net in der Vergangenheit immer wieder Thema. Bisher galt, dass die Switches der Ports nur fünf mitbrachten. Mit dem PE-508 ändert sich dies wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Pure Embedded.

Zu beachten ist, dass diese Platine nur 100 Mbit Übertragungsrate anbietet. Eine Gigabit-Variante ist derzeit noch nicht verfügbar.

Harting Ha-VIS eCon 4080BT-BT – robuster Fast-Ethernet-Router mit M12-Steckverbindern.

Wer es in Sachen Ethernet robuster begehrt, wird bei Harting mit dem in der Abbildung gezeigten und gemäß IP40 zertifizierten Produkt bedient. Zu beachten ist allerdings, dass die hohe Robustheit Geld kostet – zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung kostet das Teil rund 600 Euro in Einzelstückzahl.

Bildquelle: Harting

Espressif ESP32-H2 – Verfügbarkeit alleinstehender Chips beginnt

Espressif bietet mit dem ESP32-H2 seit einiger Zeit eine Variante der hauseigenen Chips an, die für Bluetooth und LPWAN optimiert ist und keinen klassischen WLAN-Transciever mitbringt.
Ab sofort gilt, dass die alleinstehenden Chips bei Distributoren verfügbar sind. Die SKU ESP32-H2FH2S bringt dabei 2 MB Flash mit, während SKU ESP32-H2FH4S 4 MB Flash hat.

NXP MCX E31 – 5V-Mikrocontroller mit hoher Sicherheit und schlagfähigem Peripheriekomplement

Im Bereich der 5 V-Mikrocontroller galt bisher, dass die Komponenten im allgemeinen für fußgeherische Regelaufgaben vorgesehen waren. Mit dem MCX E31 schickt NXP nun eine brisante Variante ins Rennen, die neben bis zu 160 MHz Geschwindigkeit diverse fortgeschrittene Peripheriegeräte mitbringt.

Bildquelle: https://www.nxp.com/company/about-nxp/smarter-world-blog/BL-BUILDING-SAFER-SMARTER-SYSTEMS-MCXE?

NXP hebt im Rahmen der Ankündigung – der Chip enthält verschiedenste Selbsttestfunktionen – unter anderem die hohe Zertifikation und die Fähigkeit des Chips aus, bis zu 135 Grad Celsius zu ertragen:

1
Built-in functional safety with on-going TÜV-certification* for SIL 2 hardware integrity and systematic SIL 3 capability, with safety development packages 
2
     Extended reliability with qualification up to 135 °C and a 10-year mission profile at 105 °C

Analog Devices ADHV4710 – Operationsverstärker mit 1 A Ausgangsstrom und +/- 55 V-Fähigkeit.

Dass Operationsverstärker nützlich sind, steht außer Frage. Unschön ist, dass die meisten Komponenten mit geringen Spannungen arbeiten. Analog Devices schickt nun ein Produkt ins Rennen, dessen Ausgangsfähigkeit folgendermaßen beschrieben wird:

1
The ADHV4710 is a high voltage, high power, high
2
speed operational amplifier optimized for driving up
3
to ±1A at ±1300V/μs into capacitive and resistive
4
loads.

Neben dem vergleichsweise großen Gehäuse ist zu beachten, dass das Bauteil nicht billig ist. Zweitens ist die minimal mögliche Betriebsspannung +/- 12 V.

Chip Quik – ESD-sichere Labormäntel.

Bei Mousers Hauslieferant Chip Quik gibt es unter der SKU CQ-ESD-LABCOAT-* verschiedene Labormäntel, die erstens ESD-sicher sind und zweitens durch ihre hellblaue Farbe aus der Masse hervorstechen. Aufgrund des Einzelpreises von rund 50 Euro taugen sie auch als Geschenk für die Person, die schon alles hat.

Panasonic EMA0600003B0 – transparenter ESD-Abschirmungsfilm

ESD-Schutz setzt normalerweise Metall voraus. Mit dem EMA0600003B0 lanciert Panasonic einen transparenten Film, der ein Drahtnetz mitbringt. Über die
erreichten Werte in Bezug auf Transparenz und Abschirmung informiert die folgende Grafik.

Bildquelle: Panasonic.

Qorvo QM33120WDK2 – Starterkit für UWB-Technologie.

Beim erstmaligen Bring-up neuer Drahtlos-Technologien im Labor steht man oft vor einem Henne und Ei-Problem; hat man doch weder einen Router noch ein passendes Endgerät zur Hand. Mit dem QM33120WDK2 bietet Qorvo nun eine One Stop Shop-Lösung an, die neben der Basisstation sechs Evaluationsgeräte mitbringt.
Zu den Fähigkeiten der inkludierten Produkte vermeldet man dann folgendes:

1
Qorvo QM33120W UWB supporting channel 5
2
and 9 together with Qorvo Low Noise Amplifier
3
QM14068 (LNA) and Power Amplifier QM14070
4
(PA) to provide exceptional UWB range (up to 150
5
m point to point with Europe limit settings).
6
 5 devices with integrated non-AoA UWB
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antenna (white enclosure) and 1 device with
8
AoA UWB antenna (grey enclosure). Bluetooth
9
chip antenna is integrated on all devices
10

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Based on the Murata 2AB SIP (QM33120W UWB IC, nRF52840 MCU with Bluetooth, LIS2DW accelerometer, crystals, and internal power regulators)

Murata – selbstkalibrierende CO2-Sensoren.

Im Hause Murata bietet man CO2-Sensoren feil, die dank einem neuartigen internen Aufbau weitestgehend kalibrationsfrei ausfallen.

Bildquelle: https://www.murata.com/en-eu/products/sensor/co2/overview/advantages

Nexperia – für Parallelschaltung optimierte MOSFETs

Wer mehrere Transistoren parallel schaltet, erhält – in der Theorie – höhere Spitzenstromfähigkeit. In der Praxis sorgen Unterschiede in den individuellen Impendanzen dafür, dass das praktische Schaltungsdesign das eine oder andere Haar in die Suppe speit.
Nexperia schickt Transistorfamilien ins Rennen, die von Haus aus für diese Aufgabe abgestimmt sind. An Leistungselektronik interessierte Personen finden unter der als Bildquelle angegebenen URL weitere Informationen zur Thematik.

Bildquelle: https://www.nexperia.com/products/mosfets/application-specific-mosfets/asfets-for-motor-control/enhanced-dynamic-current-sharing-in-parallel-for-high-power-bldc

Microchip MCP41U83 / MCP42U83 – digitale Potentiometer mit Persistenz

Digitale Potentiometer sind ein effizienter Weg, um Signalverarbeitungsketten zu kalibrieren. Microchip schickt mit MCP41U83 und MCP42U83 zwei 10 Bit-Chips ins Rennen, die sowohl per I2C als auch per SPI kommunizieren können.

Bildquelle: Microchip.

Hervorzuheben ist, dass die Komponenten den eingestellten Wert auf Wunsch in einem Flashspeicher speichern, der laut Datenblatt bis zu 1000 Schreibzyklen aushält.

NXP P3H244x / P3H284x – I3C-fähige Mux

I3C sollte mit Adresskollisionen aufräumen. Insbesondere beim Design von Motherboards für PCs, Workstations und FPGAs wünscht man sich trotzdem immer wieder eine I3C-Mux. NXP schickt nun ein diesbezügliches Bauteil ins Rennen – die Client-Ports können dabei I2C, I3C oder gewöhnliche GPIO-Peripherie ansprechen.

Bildquelle: NXP.

Hervorzuheben ist, dass es mehrere Varianten gibt – sie unterscheiden sich insofern, als es entweder vier, oder aber acht Client-Ports gibt.

Heyco Crimp-tite – Cable Glands mit ESD -Robustheit

Dass Öffnungen im Gehäuse zu ESD-Problemen führen, ist beispielsweise in Würths Klassiker zur Thematik beschrieben. Die Verwendung metallischer Cable Glands kann bis zu einem gewissen Grad Abhilfe schaffen. Heyco schickt nun ein diesbezügliches Produkt ins Rennen, das außerdem IP X7-zertifiziert ist.

Bildquelle: Heyco.

TE Connectivity – Steckverbinder mit Flexibilität

Unter der Bezeichnung 0.8MM FREE HEIGHT FLOATING CONNECTORS führt TE Connectivity eine Familie von Steckverbindern ein, die federnd aufgebaut sind.

Bildquelle: TE Connectivity.

Essenz der Konferenz ist, dass die Bauteile aufgrund ihrer flexiblen Konstruktion Vibrationen und Ungenauigkeiten beim Zusammenbau absorbieren. Spezifischerweise verspricht das Datenblatt der Steckverbinderserie, die mit 30-120 Kontakten verfügbar ist, folgendes:

1
Floating range of ±0.6mm in X, Y direction and ±0.5mm in Z direction

STMicroelectronics IIS3DWBG1 – Vibrationssensor mit Temperaturbereich von -40 bis +125 °C.

Die Erfassung von Vibrationen spielt im Bereich der Predictive Maintenance eine immens wichtige Rolle. Mit dem IIS3DWBG1 schickt STMicroelectronics einen Vibrationssensor ins Rennen, der in harten Umgebungsbedingungen lebensfähig bleibt. Über seine sonstigen Spezifikationen vermeldet das Datenblatt folgendes:

1
The IIS3DWBG1 has a selectable full-scale acceleration range of ±2/±4/±8/±16 g and
2
is capable of measuring accelerations with a bandwidth up to 6 kHz with an output
3
data rate of 26.7 kHz.

Vishay VT17x – schlüsselfertige Miniaturlichtschranke.

Wer Bewegung oder das Geschlossensein eines Objekts detektieren möchte, setzt seit jeher auf die dienstalte Kombination aus Fototransistor und Diode. Vishay bietet nun einige schlüsselfertige Bausteine an – die hier gezeigte Variante hat einen Meßabstand von 3 mm.

Bildquelle: Vishay.

Analog Devices ADL8124- LNA für 1 bis 20 GHz.

Wer einen und 3,3 oder 5 V betreibbaren LNA sucht und mit 15dB an Gewinn auskommt, wird von Analog Devices mit einer neuen SKU bedient. Interessant ist, dass sich auf dem Chip – wie in der Abbildung gezeigt – ein Temperatursensor versteckt.

Bildquelle: Analog Devices.

Analog Devices ADPA1112 – 15 Watt im Bereich von 1-22 GHz.

Wer mehr Leistung benötigt, wird von Analog Devices ebenfalls bedient. Waffe der Wahl ist hier der ADPA1112, der in einem GaN-Prozess entsteht und bei 28 V Versorgungsspannung mit 15 W Ausgangsleistung wirbt.

Advantech AOM-2721 – Einplatinencomputer auf Basis von Qualcomm QCS6490

Wer eine preiswerte Evaluationsplatine für die QCS6490-Plattform benötigt, wird vom weiter oben erwähnten Arduino Uno bedient. Benötigt man mehr Interfaces (z.B.PCIe oder USB3.2), so bietet sich die Nutzung der von Advantech angebotenen Platine an. Aus der Logik folgt, dass sie wesentlich teurer als der Arduino; außerdem fehlt der dedizierte STM32-Echtzeitkern.

Nexperia NMUX27518 – Mux mit 500 MHz Grenzfrequenz.

Digitale MUXe sind für vielerlei Aufgaben nützlich – zumindest solange, wie die Arbeitsfrequenzen nicht zu hoch werden. Mit der NMUX27518 – es gibt auch eine gemäß Q100 zertifizierte Version für den Automotivebereich – lanciert Nexperia nun eine neue MUX, die mit dem folgenden Kanalparametern beworben wird:

1
Low-capacitance switches, 21.5 pF (typical)
2
 Bandwidth up to 500 MHz for high-speed rail-to-rail
3
signal handling
4
 Crosstalk and isolation OFF-state: 62 dB

Intendierte Nutzung ist hier übrigens das Makeln zwischen verschiedenen QSPI-Speichern.

Texas Instruments LP5814 – simpler LCD-Treiber mit Animationsengine

Die zur Durchführung von Animationen benötigten Berechnungen mögen nicht kompliziert sein, sind aber zeitkritisch und sorgen deshalb für Interrupt-Last. Texas Instruments schickt mit dem LP5814 nun einen Chip ins Rennen, der sich diesem Problem wie in der Abbildung gezeigt zuwendet.

Bildquelle: Texas Instruments.

Microchip – sehr schnelle Optical Ethernet-Transciever

Wer Kupferkabel durch Glasfaser ersetzt, eliminiert viele potentielle Probleme. Wohl aus diesem Grund erfreut sich optisches Ethernet großer Beliebtheit. Microchip schickt nun einige neue Chips ins Rennen, die höhere Geschwindigkeiten ermöglichen.

Bildquelle: Microchip

Spezifischerweise kündigt man die folgenden SKUs an:

1
LAN826x supporting up to 10 Gbps 
2
     Dual-port 
3
         LAN8262-V/3HW: 10 Gbps, Dual-port, MACsec
4
         LAN8263-V/3HW: 10 Gbps, Dual-port, PTP
5
         LAN8264-V/3HW: 10 Gbps, Dual-port, PTP, MACsec
6
     Quad-port
7
         LAN8267-V/3HW: 10 Gbps, Quad-port, PTP
8
         LAN8268-V/3HW: 10 Gbps, Quad-port, PTP, MACsec
9

10
LAN802x and LAN804x supporting up to 25 Gbps 
11
     Dual-port
12
         LAN8022-V/3HW: 25 Gbps, Dual-port, MACsec
13
         LAN8023-V/3HW: 25 Gbps, Dual-port, PTP
14
         LAN8024-V/3HW: 25 Gbps, Dual-port, PTP, MACsec
15
     Quad-port
16
         LAN8042-V/3HW: 25 Gbps, Quad-port, MACsec
17
         LAN8043-V/3HW: 25 Gbps, Quad-port, PTP
18
         LAN8044-V/3HW: 25 Gbps, Quad-port, PTP, MACsec

Vishay VEMD4210FX02 – Fotosensor mit ans Auge angepasster Reaktionskurve

Zu guter letzt verdient der VEMD4210FX02 eine kurze Erwähnung – ein Bauteil, dessen Empfindlichkeitskurve an das Verhalten des menschlichen Auges angepasst ist.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Visual Studio Code für Raspberry Pi Pico, neue Mikrocontroller uvam

Das Monatsende steht klar im Zeichen von Visual Studio Code: NXP, die Raspberry Pi Foundation und Samsung bieten neue Plug-Ins für die Arbeitsumgebung an. Bei NXP gibt es außerdem einen höchst interessanten Single Purpose-Mikrocontroller, der für das Spiegeln von Smartphone-Bildschirminhalten vorgesehen ist. Was es sonst an Neuigkeiten gibt, listen wir – wie immer – hier.

STMicroelectronics – Neuigkeiten vom 18nm-STM32 am 18. November

Im Hause STMicroelectronics ist man einer schönen Terminkollision nicht abgeneigt: Der hauseigene Online-Entwicklerkongress kollidiert sowohl mit der Productonica als auch mit der in Bremen abgehaltenen Space Days-Events.
Sei dem wie es sei, haben sich die Franco-Italiener am Termin festgebissen. Nun gibt es auch einen Terminplan, das über die zu erwartenden Vorstellungen informiert.


Bildquelle: https://www.st.com/content/st_com/en/events/stm32-summit.html

Molex kauft Smith Interconnect.

Die Konsolidierung im Bereich der Steckverbinder geht weiter: Nun sind die großen Roten am Einkaufen. Spezifischerweise berichtet Microwave Journal unter der URL https://www.microwavejournal.com/articles/44893-molex-announces-agreement-to-acquire-smiths-interconnect darüber, dass sich Big M die Steckverbindersparte der britischen Smiths einverleibt:

1
Smiths Interconnect, a subsidiary of U.K.-based Smiths Group plc, is a leading provider of high-reliability connectivity products and solutions serving the aerospace and defense, medical, semiconductor test and industrial markets.

Raspberry Pi Pico: Visual Studio Code-Erweiterung unterstützt nun auch Rust und Zephyr

Jimmy Saville würde vom „Age of the Visual Studio Code“ sprechen – die Raspberry Pico-Erweiterung für Microsoft’s portable integrierte Entwicklungsumgebung steht seit einem Jahr zur Verfügung. Bekannt ist, dass diverse Plug-Ins das Werkzeug für die Rust-Entwicklung geradezu prädestiniert erscheinen lassen.
Die Uptoniten erweitern ihr Plug-In um einige Funktionen, um die diversen im Ökosystem verfügbaren Features besser nutzbar zu machen. Spezifischerweise gibt es ab sofort erstens Unterstützung für die Programmiersprache Rust und zweitens die Möglichkeit, Projekte für den Raspberry Pi Pico zu erzeugen, die auf das Linux Foundation-Echtzeitbetriebssystem Zephyr setzen.


https://www.raspberrypi.com/news/develop-embedded-firmware-for-pico-using-rust-or-zephyr-with-pico-vscode/

Interessant ist an dieser Ankündigung, dass die Visual Studio-Erweiterung bei Vorhandensein einiger eher fußgeherischer Utilities auf der Workstation in der Lage ist, die Zephyr-Quellcodes automatisch herunterzuladen. Dies ist eine durchaus nette Funktion, die die Lernkurve stark abflachen dürfte:

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The extension will now install all required dependencies and set up a Zephyr workspace for you. This process can take a while  the full toolchain is over 2.0 GB in size  so make sure you have enough disk space available.

NXP: mehr Tutorials zu Visual Studio Code.

Treffer Nummero zwei für Visual Studio Code kommt aus dem Hause NXP. Vor wenigen Tagen wurde ein umfangreiches Tutorial veröffentlicht, das die Zusammenarbeit einer Wifi-MCU und einer Wifi-MPU beschreibt. Als Entwicklungsumgebung kommt, wie unter https://www.nxp.com/company/about-nxp/smarter-world-blog/BL-GETTING-NXP-WIFI-SOLUTIONS-VSCODE-VID-GUIDE beschrieben, überall Visual Studio Code zum Einsatz:

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These video guides provide developers with a hands-on introduction to setting up two NXP Wi-Fi solutionsthe IW612 Wi-Fi 6 transceiver and the IW416 Wi-Fi 4 transceiverwith an i.MX RT microcontroller unit (MCU) host using Visual Studio Code (VS Code).

Tizen: Ökosystem-Neuordnung durch Abkündigung von Tizen Studio.

Während man im Hause Samsung Tizen auf der Smartwatch aufgegeben hat, hält man sich im Smart TV-Bereich an der Plattform fest (und bietet mittlerweile, siehe https://youtu.be/mqMYz8cR_wg, sogar eine Updategarantie).
Im Rahmen der Fokussierung auf die Ausführung von .net-Payloads am Smart TV kündigt Samsung nun an, dass Tizen 10 keine Unterstützung mehr für die hauseigene Entwicklungsumgebung Tizen Studio mitbringen wird. Wer derzeit Titzen Studio nutzt, sollte die URL https://developer.tizen.org/development/tizen-studio/tizen-studio-deprecation-notice/?utm_source=sfmc aufsuchen, um mehr Informationen über die anstehenden Änderungen zu erhalten.


Bildquelle: Samsung

Traco TEC 6UI -DC/DC-Konverter mit sehr breitem Eingangsspannungsbereich

Wer einen DC/DC-Wandler fertig kauft, spart sich gegenüber einem Diskretaufbau Zertifikationsaufwand.
Im Hause Traco Power gibt es nun neue DC/DC-Konverter der 6 W-Klasse, die gemäß dem Standard IEC/EN/ES 62368-1 zertifiziert sind. Hervorzuheben ist der sehr breite Spannungsbereich von 9 VDC bis 75 VDC, der den Einsatz in Automobil-Anwendungen (Stichwort: Lastabwurf) ermöglicht.


Bildquelle: https://www.tracopower.com/int/tec6ui

ROHM RBE01VYM6AFH – Shottkydiode zum Absichern von CCD-Sensoren im abgeschalteten Zustand.

Parasitäre Speiseströme sind immer ein lustiges Thema: Spätestens dann, wenn sie ein in den Stand-by gehen sollendes System am Leben erhalten.
Sei dem wie es sei, bietet ROHM nun eine Diode an, die ausschließlich für das „Blocken“ von Rückströmen von CCD-Sensoren hoher Auflösung vorgesehen ist. Die als RBE01VYM6AFH bezeichnete Diode weist dabei, wie in den folgenden Bildern gezeigt, durchaus interessante Leistungswerte auf.

Bildquelle, beide: https://www.rohm.com/products/diodes/schottky-barrier-diodes/ultra-low-vf/rbe01vym6afh-product

CircuitPython-Update für ESP32-C61

Im Hause Adafruit gibt es ein weiteres Update für die hauseigene Python-Umgebung, das sich an den Neuerungen in Sachen Espressif orientiert. Spezifischerweise findet sich unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.1.0-beta.0 folgende Neuerung:

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Highlights of this release
2
     Update espressif ESP-IDF to v5.5.1 and support ESP32-C61.

Google: Mehr Rechte für in den USA ansässige Entwickler.

Wer in einer in einem offiziellen App Store vertriebenen Applikation Drittanbieter-Zahlungssysteme einsetzt, macht sich beim Betreiber nicht beliebt. Im Laufe der letzten Wochen bekam Google vor den US-Gerichten die eine oder andere Klatsche, weshalb man Entwickler nun über eine „kundenfreundliche“ Änderung informiert. Spezifischerweise gilt, dass Entwickler in den USA fortan auf Drittanbieter-Zahlungssysteme setzen dürfen.
Die wichtigste Passage der unter https://support.google.com/googleplay/android-developer/answer/15582165 bereitstehenden Ankündigung präsentiert sich folgendermaßen:

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x) Google will not prohibit a developer from communicating with users about the availability or pricing of an app outside the Google Play Store, and will not prohibit a developer from providing a link to download the app outside the Google Play Store or link to transactions. 
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      x) Google will not require the use of Google Play Billing in apps distributed on the Google Play Store, or prohibit the use of in-app payment methods other than Google Play Billing. Google will not prohibit a developer from communicating with users about the availability of a payment method other than Google Play Billing. Google will not require a developer to set a price based on whether Google Play Billing is used.

Universität zu Cincinatti entwickelt mottenartige Flugdrohne

Die Motte dürfte der größte Feind des Hobbykochs sein, frisst sie sich doch gnadenlos durch Kokosraspeln, Reis, Nudeln und Co. Wer von der „allgemeinen Mottenjagd“ nicht genug bekommen kann, wird von der Universität zu Cincinatti bedient. Dort hat man – dies ist kein Helloween-Scherz – eine wie in der Abbildung gezeigte mottenartig aufgebaute Drohne realisiert, die durch Flügelschlagen vom Boden abzuheben vermag.

Bildquelle: https://www.aerospacetestinginternational.com/news/researchers-develop-self-flying-moth-drone.html

Nuvoton M55M1 – preiswerter AI-Mikrocontroller mit Arm® Ethos™-U55

ARMs Einführung eines standardisierten AI-Beschleunigerkerns führt dazu, was zu erwarten war – Mikrocontrollerhersteller liefern sich eine Art „Preiskrieg“, wer den billigsten AI-Mikrocontroller ins Rennen schicken kann.
Im Hause Nuvoton lanciert man nun den M55M1, der neben einem mit 220MHz getakteten Arm® Cortex®-M55 auch einen Ethos™-U55-Beschleuniger mitbringt. Über den Speicherausbau vermeldet man folgendes:

1
 1.5 MB of RAM, 2 MB of Flash, and supports external HyperRAM/OctoSPI

Bildquelle: https://www.nuvoton.com/products/microcontrollers/arm-cortex-m55-mcus/m55m1-series/

Das System ist auch in Sachen Peripheriegeräte durchaus gut ausgestattet – im Rahmen der Ankündigung vermeldet man folgendes:

1
The M55M1 also comes with a rich set of peripherals, including:
2
     1 set of Ethernet
3
     1 set of USB HS OTG (with PD function)
4
     1 set of USB FS OTG
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     1 set of I3C
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     2 sets of CAN-FD
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     1 set of 8-bit parallel camera interface (CCAP)
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     1 set of microphone input (DMIC)
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     2 sets of SD card interfaces
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     3 sets of ISO-7816-3
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     Multiple I2S, QSPI, I2C, and UART interfaces
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Analog peripherals include 2 sets of 12-bit ADCs, 2 sets of 12-bit 1 Msps DACs, and 4 sets of analog comparators (ACMP), meeting a wide range of application needs.

Die Frage, wie preiswert der Controller am Ende sein wird, lässt sich zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung noch nicht beantworten. In der Ankündigung findet sich keinerlei Preisguidance, eine Preissuche bei OEMSecrets führt zum Zeitpunkt der Abfassung sowie der Abbildung gezeigten No-Quote-Bildschirm.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/request-stock?pn=M55M1R2LJAE

NXP NXP’s i.MX RT1170 – ein Mikrocontroller als “Zweitdisplay” fürs Smartphone

Der Trend zur Spezialisierung ist im Mikrocontroller Bereich nicht aufzuhalten. NXP lanciert nun einen Chip, der – dies ist kein Scherz – für das Spiegeln von Smartphonebildschirmen vorgesehen ist.

Bildquelle: https://www.nxp.com/company/about-nxp/smarter-world-blog/BL-NXP-RIDE-IMXRT1170-MIRRORING.

Zur dabei zum Einsatz kommenden“ Struktur“ vermeldet man im Hause NXP dann das in der Abbildung gezeigte.

Bildquelle: https://www.nxp.com/company/about-nxp/smarter-world-blog/BL-NXP-RIDE-IMXRT1170-MIRRORING

Interessant ist, dass es sich hierbei um einen Mikrocontroller handelt, der in ein einst für MPUs vorbehaltenes Terrain vordringt. NXP spricht hierbei von einer „crossover MCU“, und vermeldet in der Beschreibung folgendes:

1
The i.MX RT1170 is a crossover MCU that blends MPU-like performance and graphics with MCU-like real-time behavior, cost and ease of use. It features dual Arm® Cortex® cores (an M7 up to 800 MHz and an M4 up to 400 MHz), up to 2 MB on-chip SRAM, a 2D GPU with vector graphics acceleration and rich connectivity. Supported by the MCUXpresso software ecosystem, it is a practical foundation for graphics-forward connected clusters.

Radxa Dragon Q6A – Qualcomm QCS6490-SoC kommt in den Verkauf

Qualcomm scheint von der Übernahme der Arduino auch sonst zu profitieren. Der im Allgemeinen gut informierte Branchen-Newsdienst CNX berichtet unter https://www.cnx-software.com/2025/10/27/radxa-dragon-q6a-a-qualcomm-qcs6490-edge-ai-sbc-with-gbe-wifi-6-three-camera-connectors/ darüber, dass der an sich im April angekündigte und auf einem QCS6490-IoT-SOC basierende Einplatinencomputer aus dem Hause Radxa nun bei AliExpress verkauft wird.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Neuer OrangePi, neue Mikrocontroller und dazugehörende Software

Microchip, Renesas und Synaptics liefern neue Mikrocontroller aus, während Shenzhen Xunlong einen Achtkernprozessor im vom Raspberry Pi bekannten Formfaktor anbietet. Im Hintergrund gibt es Softwareupdates für Entwicklungsumgebungen, während Rigol ein neues Oszilloskop lanciert.

Rigol MHO900 – neues Vierkanal-Oszilloskop mit bis zu 1 GHz Bandbreite

Im Hause Rigol reagiert man wohl auf die Ankündigung von Rohde & Schwarz, und schickt ein neues, vergleichsweise preiswertes Oszilloskop mit vier Kanälen ins Rennen.

Bildquelle: https://www.rigolna.com/products/digital-oscilloscopes/mho900/

Im Preis-Vergleich sieht man, dass ein 1 GHz-Modell-zumindest beim nordamerikanischen Teil des Unternehmens-um rund € 1200 den Besitzer wechselt.

Bildquelle: https://www.rigolna.com/products/digital-oscilloscopes/mho900/

Rigol setzt außerdem auf den Trend des „everything is limited“, der unter anderem auch in der Zigarrenindustrie für Ärger sorgt. Spezifischerweise gibt es mit dem HDO98 eine „Sondervariante“, die unter anderem mit einer vergoldeten Seriennummernplatte und verbesserten Knöpfen ausgeliefert wird.

Bildquelle, beide: https://www.youtube.com/watch?v=mTiM0ZrFKhM

Nexperia: VW sucht nach Alternativlieferant.

Die Entscheidung, des chinesischen Eigentümers, keine weiteren Nexperia Niederland-Chips mehr zu verpacken, zeigt bereits Wirkung. Im Automotivebereich herrscht massive Unruhe, was den Wert der von der niederländischen Regierung gehaltenen Teile der Firma langfristig und radikal schädigen dürfte.
Die ersten Anbieter beginnen bereits mit der „Flucht“ in die Arme anderer Halbleiterhersteller. Das Handelsblatt berichtet unter der URL https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/nexperia-krise-volkswagen-verhandelt-mit-alternativem-chiplieferanten/100167277.html beispielsweise, dass man im Hause Volkswagen bereits seit mehreren Wochen mit einem Alternativanbieter verhandelt und kurz vor der Kontraktion eines Liefervertrages steht.

Microchip PIC32-BZ6 – Funk-Motorsteuerung-Kombinationscontroller.

Im Hause Microchip arbeitet man permanent daran, das Wachstum des ESP32 einzuschränken. Das neueste Produkt ist ein Funkmodul, das verschiedene, für die Ansteuerung von Motoren geeignete Peripheriegeräte mitbringt.

Bildquelle: Microchip.

Über die allgemeinen Spezifikationen des PIC32-Moduls vermeldet man dabei folgendes:

1
  High memory and scalable package choices to support demanding applications and OTA updates: The high-performance MCU includes 2 MB Flash memory and 512 KB RAM and is available in 132-pin ICs and modules with additional pin and package variants planned. 
2
                 Multi-protocol wireless networking: Qualified against Bluetooth Core Specification 6.0, the device also supports 802.15.4-based protocols such as Thread and Matter plus proprietary smart-home mesh networking protocols.

Über die Peripheriegeräte findet sich in der Aussendung ebenfalls Information:

1
     Design flexibility that extends product options and scaling opportunities: Versatile and comprehensive selection of on-chip peripherals goes beyond wireless connectivity and OTA updates to support:
2
         Wired connectivity: Multiple interfaces include two CAN-FD ports for automotive and industrial communication, a 10/100 Mbps Ethernet MAC for high-speed wired connectivity and a USB 2.0 full-speed transceiver for seamless data transfer and PC integration.
3
         Touch and graphics: Incorporates peripherals that enable advanced user interfaces including Capacitive Voltage Divider (CVD)-based touch capabilities with up to 18 channels.
4
         Motor control: Simplifies system development through advanced analog peripherals such as 12-bit ADCs, 7-bit DAC, analog comparators, PWMs and QEI for precise motor position and speed control.

Zu beachten ist, dass sowohl Standalone-Mikrocontroller als auch Module zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung bei Distributoren noch nicht ab Stapel verfügbar sind. Die beiden folgenden Preisanalysen liefern weitere Informationen zu den zu erwartenden Kosten.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/PIC32CX2051BZ62132

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/PIC32WM-BZ6204UE

Renesas RA8M2 / RA8D2 – mehr 1GHz-Mikrocontroller mit MRAM

Im Hause Renesas erweitert man die RA8-Familie: zur Erinnerung, es handelt sich dabei um einen Hochleistungsmikrocontroller mit dem einem 1 GHz Arm® Cortex®-M85-Kern und einem optionalen 250 MHz Arm® Cortex®-M33-Kern.
Neu sind nun zwei Modelle, die entweder für den General Purpose-Einsatz, oder aber für die Nutzung in grafikintensiven Anwendungen vorgesehen sind.

Bildquelle: https://www.renesas.com/en/about/newsroom/renesas-adds-two-new-mcu-groups-blazing-fast-ra8-series-1ghz-performance-and-embedded-mram

Als erstes wie immer ein Diagramm, das die „neuen Chips“ im Renesas-Gesamtportfolio verortet:

Bildquelle: https://www.renesas.com/en/about/newsroom/renesas-adds-two-new-mcu-groups-blazing-fast-ra8-series-1ghz-performance-and-embedded-mram

Im Bereich der allgemeinen Spezifikationen ist unter anderem interessant, dass die Japaner Versionen mit vier und sogar 8 MB Arbeitsspeicher ante Portas stellen:

1
Core: 1 GHz Arm Cortex-M85 with Helium; Optional 250 MHz Arm Cortex-M33
2
     Memory: Integrated 1MB high-speed MRAM and 2MB SRAM (including 256KB TCM for the Cortex-M85 and 128KB TCM for the M33). 4MB and 8MB SIP devices coming soon.

Für die Grafik-Variante gibt es dann noch folgende Informationen, die verschiedenen Multimediafunktionen en Detail beschreiben:

1
The RA8D2 MCUs provide a plethora of features and functions for graphics and HMI applications:
2
     High resolution Graphics LCD Controller supports up to 1280x800 displays with both parallel RGB and 2-lane MIPI DSI interfaces
3
     Two-Dimensional Drawing Engine offloads the graphics rendering tasks from the CPU and supports graphics primitives
4
     Multiple camera interface options enable camera and vision AI applications,
5
         16-bit camera interface (CEU) with support for image data fetch, processing and format conversion
6
         MIPI CSI-2 interface offers a low pin-count interface with 2 lanes, each up to 720Mbps
7
         A VIN module performs vertical and horizontal scaling and format and color space conversions of YUV and RGB data inputs received from the MIPI CSI-2 interface
8
     Audio interfaces such as I2S and PDM support digital microphone inputs for audio and voice AI applications
9
     Comprehensive graphics solution with industry-leading embedded graphics GUI packages from SEGGER emWin and Microsoft GUIX, integrated into Renesas FSP
10
     Software JPEG decoder optimized for Helium, available with both emWin and GUIX solutions, allows decode of JPEG images with up to 27fps end-to-end graphics performance with Helium acceleration
11
     Multiple graphics ecosystem partners such as Embedded Wizard, Envox, LVGL and SquareLine Studio are offering solutions that employ RA8D2 using Helium to accelerate graphics functions and JPEG decoding

Laut Renesas sollen die neuen Controller per sofort verfügbar sein – weitere Informationen finden sich in der als Bildquelle angegebenen URL.

Seeed Studio: Erweiterung der MicroBlocks-Kompatibilität für die XIAO-Linie.

Insbesondere im Bereich der Bildungscomputer erfreuen sich blockbasierte Programmiersprachen großer Beliebtheit. Im Hause sieht Studio gibt es nun eine Erweiterung der von MicroBlocks unterstützten XIAO-Varianten.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/blog/2025/10/20/seeed-studio-xiao-series-now-fully-supported-by-microblocks/

Spezifischerweise gilt, dass ab sofort sieben XIAO-Boards unterstützt werden. Die „offizielle“ Liste auf der MicroBlocks-Website liest sich folgendermaßen:

1
MicroBlocks XIAO Boards
2
MicroBlocks now runs on seven XIAO boards from Seeed Studio:
3
     XIAO RP2040 $4 
4
     XIAO RP2350 $5 
5
     XIAO SAMD21 $5.40 
6
     XIAO nRF52840 $10 
7
     XIAO nRF52840 Sense $17 
8
     XIAO ESP32C3 $4.50 
9
     XIAO ESP32S3 $8 
10
(Prices subject to change due to tariffs.)
11
--- via https://microblocks.fun/blog/2025-10-20-xiao/

OrangePi 4 Pro – neuer Oktacore-Prozessrechner im kleineren Format.

Im Hause Shenzhen Xunlong arbeitet hat man in den letzten Wochen vor allem größere Prozessrechner lanciert. Das bedeutet allerdings nicht, dass man auf den „klassischen“, von Raspberry Pi und Co. bekannten Formfaktor verzichtet.
Spezifischerweise gibt es nun den OrangePi 4 Pro, der mit einem Achtkern-Prozessor aufwartet und sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: http://www.orangepi.org/html/hardWare/computerAndMicrocontrollers/details/Orange-Pi-4-Pro.html

Über die Hardware-Spezifikationen vermeldet Shenzhen Xunlong dabei das in der Tabelle gezeigte. Interessant ist, dass neben den acht arm-Rechenkernen auch ein auf RISC/V-Technologie basierendes SoC zur Verfügung steht, das wohl für Echtzeitaufgaben vorgesehen sein dürfte.

Bildquelle: http://www.orangepi.org/html/hardWare/computerAndMicrocontrollers/details/Orange-Pi-4-Pro.html

BroadCom: Ankündigung der ersten Chips für Wi-Fi 8.0.

Nach dem Update ist vor dem Update – ein alter Kalauer, der auch in der Welt der Funkstandards gilt. Nachdem Wi-Fi 7 eine durchaus erhebliche Geschwindigkeitssteigerung brachte, kümmerte sich Wi-Fi 8 um die Erhöhung der Zuverlässigkeit.
Sei dem wie es sei, hat BroadCom unter der URL https://www.broadcom.com/company/news/product-releases/broadcom-introduces-industry-first-wifi-8-silicon-ecosystem-powering-the-ai-era soeben die ersten Chipsätze für den neuen Funkstandard angekündigt. Spezifischerweise gibt es fünf neue SKUs, die sich folgendermaßen präsentieren:

1
Broadcoms Wi-Fi 8 ecosystem product portfolio includes BCM6718, BCM43840, BCM43820, and BCM43109.
2
The BCM6718 is optimized for the residential Wi-Fi access point market. Key features include:
3
     Four-stream Wi-Fi 8 radio
4
     BroadStream wireless telemetry engine for AI training/inference
5
     BroadStream intelligent packet scheduler maximizing QoE
6
     Receiver sensitivity enhancements enabling faster uploads
7
     Advanced eco modes resulting in up to 30% greater energy efficiency
8
     Third-generation digital pre-distortion reducing peak power by 25%
9
     Full compliance to IEEE 802.11bn and WFA Wi-Fi 8 specifications 
10
The BCM43840 and BCM43820 are optimized for the enterprise Wi-Fi access point market. Key features include:
11
     BCM43840  four-stream Wi-Fi 8 radio
12
     BCM43820  two-stream scanning and analytics Wi-Fi 8 radio
13
     BroadStream wireless telemetry engine for AI training/inference
14
     Advanced location tracking capability
15
     Advanced eco modes resulting in 30% greater energy efficiency
16
     Third-generation digital pre-distortion reducing peak power by 25%
17
     Full compliance to IEEE 802.11bn and WFA Wi-Fi 8 specifications 
18
The BCM43109 is a highly integrated Wi-Fi 8, high-bandwidth Bluetooth, and 802.15.4 combo chip optimized for mobile handset applications. Key features include:
19
     Two-stream Wi-Fi 8 radio with 320 MHz channel support
20
     Enhanced Long Range (ELR) Wi-Fi
21
     Non-Primary Channel Access (NPCA) for latency reduction
22
     Improved Low-Density Parity Check (LDPC) coding to extend gigabit coverage
23
     Bluetooth 6.0 high data throughput and higher bands support
24
     802.15.4 support including Thread V1.4 and Zigbee Pro
25
     Sensing and secure ranging
26
     Full compliance to IEEE 802.11bn and WFA Wi-Fi 8 specifications

Synaptics Astra SL2610 – MPU mit neuem Google CORAL-AI-Beschleuniger

Google bietet mit der Coral-Familie AI-Beschleuniger an, die auch für den Einbau in MPUs vorgesehen sind. Synaptics plant für 2026 ein neues Modell in der hauseigenen MPU-Serie, das für 2026 avisiert ist und sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2025/10/17/google-open-source-coral-npu-synaptics-sl2610-edge-ai-socs/

Upbeat UP201 / UP301 – RISC/V-Mikrocontroller mit AI-Modulen

Zu guter Letzt verdient auch der mit SiFive zusammenarbeitende Hersteller Upbeat eine Erwähnung. Geplant sind zwei neue Controller, deren wichtigste Spezifikationen folgendermaßen aussehen:

1
CPU cores (SiFive Essential RISC-V IP cores) 
2
     E21 core in Always-On (AON) domain for continuous low-power sensing 
3
     E34 performance core in the Non-AON domain for higher workloads 
4
     Up to 400 MHz operating frequency 
5
     Up to 717 DMIPS performance 
6
     Near-threshold operation for ultra-low active and sleep power consumption 
7
      AI accelerator 
8
     NPU1 for complex AI workloads (Speaker ID, ECG, PPG, etc.) 
9
     NPU2 (Always-On) for keyword or gesture detection 
10
     Dual NPUs (NPU1 + NPU2)

Weitere Informationen hierzu finden sich unter https://www.cnx-software.com/2025/10/21/upbeat-introduces-up201-and-up301-ultra-low-power-risc-v-mcus-with-always-on-ai-processing/.

STMicroelectronics: Version 3 der Visual Studio Code-Erweiterung final

Die Franco-Italiener unterstützen Visual Studio Code seit einiger Zeit. Die neue, dritte Version des Plug-Ins wurde nun stabilisiert.

Bildquelle: https://community.st.com/t5/developer-news/new-stm32cubeide-for-visual-studio-code-from-prerelease-to/ba-p/846896

Über die zu erwartenden Änderungen vermeldet man folgendes:

1
     Release tracks are merged: the prerelease, which is version 3.x of our extensions, is merged back into the 2.x release track. Moving forward, all developers will enjoy one single 3.x version, integrating all extensions and main packages.  
2
     Automatic user migration:all VS Code users previously working with the 2.x release track will migrate to the 3.x version of our extensions. We have replaced the complete tool architecture, but we expect minimal end-user disruption.  
3
     Transition to VS Code extension pack: developers previously relying on the 2x version, and who used to have a single STM32 for Visual Studio Code extension, will now find around fifteen STM32 extensions. This extension split paves the way to greater installation flexibility and improved maintainability.  
4
     Transition from CubeCLT to cube bundle manager + CMSIS-PACKs: the new VS Code extension version removes the CubeCLT dependency. Instead, we introduce the cube bundle manager that automatically downloads, installs, and updates CLI tools and STM32 device support. Developers no longer need to install a full new CubeCLT package to access the latest compiler or benefit from the latest STM32 device support. CubeCLT will later be deprecated.  
5
     Debugging improvements:version 3.x uses the ST custom DAP instead of Cortex® debug DAP. Developers will need to create new launch configurations to access new debug features like improved RTOS debug. 

OpenBSD 7.8 mit Unterstützung für Raspberry Pi 5

OpenBSD ist das einzige quelloffene Betriebssystem, das Code of Conduct-frei ist-schon aus diesem Grund verdient es etwas Aufmerksamkeit. Vor wenigen Tagen hat der Maintainer die Version 7.8 des Produkts herausgebracht – die für Embeddednutzer wichtigste Neuerung betrifft Unterstützung für den Raspberry Pi 5:

1
Platforms specific improvements: 
2
     arm64: 
3
         Added support for Raspberry Pi 5 (with console on serial port). 
4
         Implement acpicpu(4) for arm64. 
5
--via https://www.openbsd.org/78.html

Wer eine kompakte Zusammenfassung der sonstigen Neuerungen begehrt, wird bei Phoronix unter der URL https://www.phoronix.com/news/OpenBSD-7.8-Released bedient.

Infineon: Aktualisierung der Modus Toolbox-Arbeitsumgebung.

Hersteller bieten seit längerer Zeit hauseigene IDEs an – im Fall von Infineon handelt es sich dabei um die Modus Toolbox. In einem an die Entwicklerschaft verschickten eMail kündigt man nun neue Features an:

1
New ModusToolbox Device Configurator tool featuring several improvements for memory and peripheral security configuration in support of PSOC Edge family of devices.
2
  
3
Updated ModusToolbox Project Creator with support for auto-detection of recent KitProg3-based development kits.
4
  
5
Improved ModusToolbox Settings tool, with extended configuration supporting Early Access Pack use and managing Git operations.

Im Hintergrund wurden einige Ökosysteme-Komponenten aktualisiert. Spezifischerweise gibt es die drei folgenden Neuerungen:

1
ModusToolbox Setup v1.5  supporting the installation and management of ModusToolbox related applications.
2
  
3
Eclipse IDE for ModusToolbox v2025.8.0  an Eclipse-based IDE with integrated features targeting ModusToolbox v3.6 capabilities.
4
  
5
DEEPCRAFT Studio v5.6  An end-to-end platform for developing AI models with new features targeting ModusToolbox specific workflows.

STMicroelectronics: Alles außer Automotive wächst

Die Franco-Italiener haben vor wenigen Tagen ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Neue Chipankündigungen gab es nicht. Interessant ist indes die im folgenden Bild gezeigte Folie, die auf die Umsatzverteilung über die verschiedenen von STMicroelectronics bespielten Märkte informiert. Interessant ist, dass der Automotive-Markt als „einziger Sektor“ kein Wachstum auszuweisen vermag.

Bildquelle: https://investors.st.com/financials/quarterly-results

STMicroelectronics ST60 – Softwareupdate

Wenige Stunden vor der Veröffentlichung dieser Nachricht wurde eine weitere STMicroelectronics-Aktualisierung angekündigt. Spezifischerweise gibt es auch für den ST60 ein Softwareupdate, das die Arbeit des Entwicklers zu erleichtern sucht:

1
We are pleased to inform you that a new software update is now available for the ST60 platform, introducing new features:
2
     DFU: Firmware update capability through eUSB2
3
     RF Test: Certification testing via UART eUSB2 interface
4
These enhancements aim to simplify your development process and improve testing efficiency.

Lesestoff, zur Ersten – von Others People Money

Dass ein VC-finanziertes Start-Up zu erheblichen Einnahmen bei den Gründen führt, dürfte bekannt sein. Unter https://www.codemotion.com/magazine/dev-life/stories/fundraising-has-become-the-end-for-startups-not-the-means-to-grow/ findet sich nun ein Artikel, der auf die „Pervertierung bzw. Maximierung“ dieses Konzepts eingeht. Eine neue Klasse von Gründern scheint sich darauf optimiert zu haben, so viel VC-Fremdkapital wie möglich einzusammeln – das eigentliche Erwirtschaften von Einnahmen ist, wenn überhaupt, von zweitrangiger Wichtigkeit.

Lesestoff, zur Zweiten – steuerrechtliches aus der Slowakei.

Die Slowakei ist ob der Einführung der Flat Tax vor vielen Jahren auch heute noch populäre Outsourcingdestination für den deutschsprachigen Raum. Auch im Oktober gibt es einige steuerrechtliche Neuerungen, die unter der URL https://www.leitnerleitner.sk/en/news/entrepreneurs-telegram-october-2025/ zusammengefasst wurden.

Lesestoff, zur Dritten – “Rage Baiting“ mit LLMs

Zu guter Letzt verdienen die von arctotherium durchgeführten Experimente Aufmerksamkeit: man fragte verschiedene ML-Modelle, „welchen“ monetären Wert“ sie für das Leben verschiedener Gruppen (Frau Geschlecht, Rasse, Alter etc.) ansetzten. Die Ergebnisse sind durchaus witzig, und taugen – zumindest – als „Rage Bait“ für das nächste Treffen mit Kollegen.

Bildquelle: https://arctotherium.substack.com/p/llm-exchange-rates-updated?manualredirect=&ref=.

Lesestoff, zur Vierten – TARmageddon – oder – eine rustbasierte Sicherheitslücke.

Die Anhänger der einst von Mozilla gestarteten Programmiersprache Rust werden nicht müde, die „höhere Sicherheit“ von Rust gehaltenen Code zu betonen. Unter der URL https://edera.dev/stories/tarmageddon findet sich nun ein Bericht über eine durchaus lustige Sicherheitslücke in einem Modul, das für die Verarbeitung von TAR-Archiven zuständig ist.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Nexperia-Leadtimes steigen, Raspberry Pi-Buchapp mit Kontensystem uvam

Rohde und Schwarz hat sein neues Oszilloskop angekündigt, während die ersten Auswirkungen des Handelskriegs in Sachen Nexperia im Chipmarkt sichtbar werden. Ein DOS-Emulator verwandelt den Raspberry Pi in eine Retro-Softwarestation, während Node-RED neue Funktionen erhält. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Nexperia: Lead Times steigen, Gefechte zwischen China und Deutschland

Der Handelskrieg im Hause Nexperia spitzt sich zu. Erstens werden die verpackten Chips nach wie vor nicht exportiert, zweitens arbeitet man daran, die chinesischen Teile des Unternehmens von den restlichen Teilen zu trennen. Spezifischerweise berichtet Reuters folgendes:

1
A notice on its official WeChat account said all of its employees continue to work under the unit's instructions, and may reject any "external instructions" not approved by its Chinese legal representative.
2
-- via https://www.reuters.com/world/china/nexperia-china-unit-asserts-its-independence-tensions-with-netherlands-run-high-2025-10-18/

Frei nach dem Spruch des “Market Action makes Press Commentary” lohnt sich ein Blick auf die Preisentwicklung. Die Bauteil-Preissuchmaschine OEMSecrets stellte dem Autor auf Anfrage folgende Informationen zur Verfügung:

1
Here are the top 5 parts from September for Nexperia. 
2
x) BZV55-C9V1,115
3
x) NXF6501DC-Q100Z
4
x) PSMN2R6-80YSFX
5
x) NEVB-NEH7100BUUL
6
x) PSMNR90-80CSFJ
7
Conversion data for Nexperia is pretty flat over the last 4 months, aside from Aug which was down with the holiday season.

Bei Betrachtung der noch bei Distributoren vorliegenden Komponenten fällt indes auf, dass die Lagerbestände bereits schrumpfen.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/NXF6501DC-Q100Z

Im vor wenigen Tagen erschienenen Trendliner von EBV sind die Wirkungen klarer ersichtlich – alle Sektoren, in denen Nexperia aktiv ist, weisen steigende Lead Times auf.

Bildquelle für beide: https://tk-gm.com/Newsletter/EBV/2025_Commercial/10/Commercial_Newsletter_Oct_2025.pdf

NVIDIA: Fertigung in USA; Verpackung in Formosa

Im Hause NVIDIA arbeitet man seit einiger Zeit aufgrund von Druck der US-Regierung daran, ein Szenario wie im Hause Nexperia zu vermeiden. Spezifischerweise versucht man mehr und mehr Fertigungsschritte in den USA zu erledigen – ein Verfahren, das eher leidlich gelingt.
Bei TomsHardware findet sich nun folgender Bericht über einen “Flaschenhals”, der das Verschiffen der gefertigten Bauteile nach Formosa verlangt:

1
While Nvidia's Blackwell silicon is now built in the USA, to make an actual Nvidia B300 out of them, they must be transported back to Taiwan and then integrated using CoWoS-L advanced packaging technologies with HBM3E memory at a TSMC facility. This not only makes these chips more expensive than those produced in Taiwan. . . 
2
--- via https://www.tomshardware.com/tech-industry/semiconductors/nvidia-and-tsmc-produce-the-first-blackwell-wafer-made-in-the-u-s-chips-still-need-to-be-shipped-back-to-taiwan-to-complete-the-final-product

Rohde und Schwarz R&S®MXO 3 – Brotdose auf Speed

Das Rätsel um die geteaserte Brotdose ist gelüftet – das folgende, aus der Verkaufsbrochüre entnommene Bild zeigt, was Rohde und Schwarz auf die Labore loslässt:

Bildquelle: https://scdn.rohde-schwarz.com/ur/pws/dl_downloads/pdm/cl_brochures_and_datasheets/product_brochure/3673_1382_12/MXO-3_bro_en_3673-1382-12_v0500.pdf

Für mit Kaufinteresse ausgestattete Personen ist die unter https://scdn.rohde-schwarz.com/ur/pws/dl_downloads/pdm/cl_brochures_and_datasheets/specifications/3673_1382_22/MXO-3_specs_en_3673-1382-22_v0400.pdf bereitstehende Spezifikationsliste besonders wichtig. Zu loben ist die detaillierte Auflistung der diversen Decoder, die auch Avionik- und Automotivprotokolle abdecken.

Bildquelle: Rohde und Schwarz

Raspberry Pi OS – Kontendienst zur Freischaltung von ebooks

Über die Frage, wie man Nutzer zur Akzeptanz eines Onlinekontos animiert, hat man sich bei Microsoft seit dem Erscheinen von Windows 10 den Kopf zerbrochen. Im Hause Upton nutzt man die Gelegenheit zur Aktualisierung der Lese-Applikation, die fortan nach folgendem Schema auf die Raspberry Pi-ID setzt:

1
Well get to the second way in a bit, but first, anyone who makes a contribution of £5/5/$5 a month is eligible to download not only PDFs from our books website but also ePUB versions, which are more suitable for e-book readers. Recurring contributors will also get early access to Raspberry Pi Official Magazine PDFs, three weeks before they are made freely available to all. If you signed up for early access to the magazine at £3/3/$3, youll have access to both book and magazine PDFs at that rate  unless you cancel your recurring contribution.
2
--- via https://www.raspberrypi.com/news/bookshelf-application-revamped-for-trixie/

DOSBian – DOS-Emulator für Raspberry Pi

Wer einen Raspberry Pi zur Ausführung von DOS- oder Windows 95-basierter Software verwenden möchte, kann dies unter Nutzung von DOSBian komfortabler bewerkstelligen. Weitere Informationen zur Software finden sich unter der Bildquelle.

Bildquelle: https://cmaiolino.wordpress.com/dosbian/

Linux Foundation: Node-RED-Integration für EdgeX

Für Nutzer von Node-RED gibt es ein neues Modul, das die Integration zwischen dem Eventsystem und EdgeX erleichtert bzw sicherzustellen sucht. Spezifischerweise vermeldet die Linux Foundation folgendes:

1
This Node-RED node abstracts away the complexity of connecting to EdgeXs internal message bus and APIs, allowing users to:
2
     Subscribe directly to EdgeX events – listen for events from any device registered in EdgeX and use that data to trigger your Node-RED flows. 
3
     Interact with EdgeX Device Read/Write APIs  send commands/write data to devices or read data from devices registered in EdgeX 
4
     Build logic flows visually without needing deep knowledge of EdgeX internals 
5
--- via https://lfedge.org/simplifying-edgex-foundry-a-new-node-red-node-for-seamless-integration/

Analog Devices – neue Software zur Modellierung der Energieverteilung

Im Bereich der Halbleiterhersteller geht der Trend mehr und mehr zum Anbieten eines kompletten Ökosystems, das neben Hardware auch diverse Softwarekomponenten für Dimensionierung und Systemdesign bereitstellt. Analog Devices erweitert nun sein Portfolio nach folgendem Schema:

1
ADI Power Studio Planner: The next-generation, web-based tool for system-level power tree planning, Power Studio Planner gives engineers an interactive view of their system architecture, providing clarity to model power distribution, calculate power loss, and analyze system efficiency with ease. With intelligent parametric search and tradeoff comparisons, teams can make faster, better architecture decisions from the start. 
2
     ADI Power Studio Designer: A powerful, web-based tool for IC-level power supply design, Power Studio Designer provides optimized component recommendations, performance estimates, and tailored efficiency analysis. Built on the trusted ADI power design architecture, Power Studio Designer offers guided workflows so engineers can set key parameters and move confidently toward simulation, configuration and evaluation. By guiding users through these steps, engineers can build accurate models to simulate real-world performance with support for both LTspice and SIMPLIS schematics before moving to hardware. 
3
--- via https://www.analog.com/en/newsroom/press-releases/2025/10-14-2025-adi-launches-adi-power-studio-new-web-based-tools.html

Interessant ist, dass diese Ankündigung für andere Produkte aus dem Hause Analog Devices (Stichwort PSpice) keine Bedrohung darstellt:

1
ADI remains committed to supporting its portfolio of existing desktop and web-based power management tools, including LTspice, SIMPLIS, LTpowerCAD, LTpowerPlanner, EE-Sim, LTpowerPlay and LTpowerAnalyzer, to ensure customer continuity.

CircuitPython 10.0.3 – wegen Fehlern bei Kompilation ohne 0.2

Wenige Tage nach dem Erscheinen von 10.0.1 legen Limor Frieds Frauen die Version 10.0.3 nach. Im unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.0.3 bereitstehenden Change Log finden sich folgende Belustig-, aeh, sorry, Neuerungen:

1
Fix SPI DMA on atmel-samd boards, which fixes SD card mounting problems. 
2
     Restore SD card USB presentation on atmel-samd boards. 
3
     No changes in this release for non-atmel-samd boards. 
4
CircuitPython 10.0.2 was skipped due to a build problem.

3D-gedruckte “Kagome Tubes” zur Vibrationsisolation

Vibrationsdämpfung ist in vielen Bereichen der Wissenschaft wünschenswert. Nun steht eine auf 3D-Druck basierende Implementierung der aus dem Japanischen bekannten Kagome Tubes zur Verfügung.

Bildquelle: https://www.sciencedaily.com/releases/2025/10/251016223106.htm

Leider steht das Paper als Ganzes derzeit nicht zum Download bereit – immerhin wird folgendes vermeldet:

1
Researchers from the University of Michigan and the Air Force Research Laboratory (AFRL) have demonstrated a way to 3D print intricate tubular structures whose unique internal geometry allows them to suppress vibrations in ways never seen in natural materials.

Lesestoff: Lode Runner-Quellcode für C64 veröffentlicht

Die Wikipedia bezeichnet Lode Runner als Klassiker im Bereich der Plattformspiele – es gab in den 80ern und 90ern kaum eine Plattform, die ohne das Spiel auskommen musste. Nun ist der Quellcode der C64-Variante veröffentlicht wurden. Wer selbst einen Blick in die Sourcen werfen möchte, kann dies unter der URL https://github.com/Piddewitt/Loderunner tun.

Lesestoff, zur Zweiten – Heizelement, Marke Eigenbau

Wer auf das Konzept der resistiven Heizung setzen möchte, braucht ein Heizelement. Diese sind oft nicht in der passenden Größe erhältlich, weshalb Selbstlaborate attraktiv erscheinen können.

Bildquelle: https://solar.lowtechmagazine.com/2025/10/how-to-build-an-electric-heating-element-from-scratch/

Lesestoff, zur Dritten – Prozessrechner-Vergleichsportal

Unter https://sbc.compare/ findet sich eine Webseite, die Prozessrechner verschiedener Hersteller miteinander vergleicht. Lobenswert ist, dass die Autoren auf eine Vielzahl von Benchmarkprogrammen setzen und so ein möglichst komplettes Bild der Performance zu geben suchen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Nexperia-Regulationsprobleme, OrangePi 6 Plus, Python 3.14 verfügbar uvam

Der Handelskrieg zwischen China und den USA verursacht Elektronikern neuen Unmuß, so diese auf Nexperia-Komponenten setzen. Shenzhen Xunlong liefert derweil mehr Informationen zum vor einiger Zeit geteaserten OrangePi 6 Plus, während der Autor das Funktionieren der NI GPIB-APIs mit Visual Studio 2026 bestätigen kann. Was es sonst Neues gibt, verraten wir wie immer hier.

Nexperia: niederländische Regierung übernimmt Kontrolle über das Unternehmen

Die Philips- bzw. NXP-Ausgründung Nexperia (Standardbauteile is Us) wurde schon 2016 von chinesischen Investoren übernommen. Nun scheint man in den Niederlanden “Sellers Remorse” zu entwickeln,
Auf einer niederländischen Regierungswebseite (https://www.rijksoverheid.nl/actueel/nieuws/2025/10/12/wet-beschikbaarheid-goederen-ingezet-door-minister-van-economische-zaken) findet sich die folgende Passage:

1
The Minister of Economic Affairs deployed the Availability Goods Act (Wbg) on Tuesday 30 September 2025 due to serious administrative shortcomings at the semiconductor manufacturer Nexperia.

Unter https://www.nexperia.com/about/news-events/press-releases/update-on-company-developments berichtet das Unternehmen detailliert über die Konsequenzen. Folge eins ist, dass der Eigentümer und CEO per Ukas abgesetzt wurde:

1
The Enterprise Chamber ruled that, as an immediate measure, Zhang Xuezheng has been suspended as a director. Accordingly, Zhang Xuezheng is no longer acting as CEO of Nexperia.
2
Furthermore, the Enterprise Chamber ruled that substantially all voting rights on the shares in Nexperia, indirectly held by Wingtech Technology Co. Ltd. ("Wingtech"), have been placed under management of an independent administrator appointed by the Enterprise Chamber.

Außerdem sind dem rechtmäßigen Eigentümer ab Sofort Restrukturierungen untersagt:

1
Under this order, Nexperia is prohibited by the Dutch government from relocating company parts, firing existing executives and/or making other decisions without explicit permission from the Dutch government for a period of a year. This order is intended to prevent the goods manufactured by Nexperia from becoming unavailable, thus protecting Dutch and European economic security. The order is focused on ensuring business continuity. As such, Nexperia is positive that day-to-day operations can continue.

Von Seiten der chinesischen Regierung erfolgte sofort eine erste Gegenreaktion:

1
On 4 October 2025, the Chinese Ministry of Commerce issued an export control notice prohibiting Nexperia China and its subcontractors from exporting specific finished components and sub-assemblies manufactured in China. Nexperia is actively engaging with the Chinese authorities to obtain an exemption from these restrictions . . .

Noch ist unklar, wie sich dies auf die Verfügbarkeit der diversen Bauteile auswirkt – Panikkäufe sind nicht ausgeschlossen. Der Autor versucht allerdings, weitere Informationen hierzu zu bekommen.

US-Regierung erkennt Vereinigte Arabische Emirate als “AI-Rechenzentrums-Outsourcingstelle” an, erlaubt Belieferung mit Chips

Exporte von hoch leistungsfähigen Grafikchips unterliegen – Handelskrieg sei Dank – seit einiger Zeit Beschränkungen. Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst RCR berichtet unter der URL https://rcrtech.com/ai-infrastructure-news/us-approves-nvidia-chip-sales-for-projects-in-uae/ nun, dass in den VAE arbeitende US-Unternehmen uneingeschränkt mit GPUs beliefert werden dürfen:

1
The U.S. government has authorized several billion dollars worth of Nvidia AI chip exports to American companies for use in projects in the United Arab Emirates (UAE),
2
. . .issued the licenses as part of a bilateral agreement with the UAE signed in May. The new permits for AI chip shipments by Nvidia apply only to U.S. companies operating in the UAE, including Oracle, but not to local players such as Abu Dhabi-based G42.

OrangePi 6 Plus mit 64GB RAM und 12-Kern-SoC

Der vor wenigen Tagen in einem unscharfen Bild geteaserte neue OrangePi wurde soeben angekündigt. Hinter dem OrangePi 6 Plus verbirgt sich ein für die Ausführung von AI-Payloads optimierter Prozessrechner, der – wie in der Abbildung gezeigt – mit durchaus brachialer Rechenleistung aufwartet.

Bildquelle: http://www.orangepi.org/html/hardWare/computerAndMicrocontrollers/details/Orange-Pi-6-Plus.html

Neben der extrem leistungsfähigen Hardware sticht auch die Kommunikationsperipherie ins Auge. Zwei mit 5Gbit/sec arbeitende Ethernet-Ports sorgen dafür, dass die zur Decodierung von 8K-Video befähigte GPU problemlos mit Videodaten versorgt werden kann.

Bildquelle: http://www.orangepi.org/html/hardWare/computerAndMicrocontrollers/details/Orange-Pi-6-Plus.html

Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Newsmeldung gibt es noch keine Preisinformationen; die AliExpress-Shoplinks auf der Webseite wurden von Shenzhen Xunlong ebenfalls noch nicht aktiviert.

IOT-Trackinglabel mit integrierter Batterie

Baka Yoke ist im IoT-Bereich eine immer empfehlenswerte Vorgehensweise. Im Hause Minew steht nun ein auf Nordic Semiconductor-Technologie basierendes Trackingsystem zur Verfügung, das – wie in der Abbildung gezeigt – in Form eines aufklebbaren Labels vorliegt.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2025/10/15/nrf9160-based-minew-mtb04-5g-iot-shipping-label-offers-gps-lte-m-nb-iot-360-day-battery-life/

Zu den sonstigen Funktionen und Ausstattungsdetails findet sich auf der Herstellerwebseite das in der Abbildung gezeigte.

Bildquelle: https://www.minew.com/product/mtb04-5g-shipping-label/

Python 3.14 erschienen

Das nicht nur für AI-Systeme immer wichtiger werdende Python liegt in einer aktualisierten Version vor.

Bildquelle: https://www.python.org/downloads/release/python-3140/

Neben der Verfügbarkeit eines offiziellen Releases für Android sind folgende neue Features avisiert:

1
PEP 779: Free-threaded Python is officially supported 
2
     PEP 649: The evaluation of annotations is now deferred, improving the semantics of using annotations. 
3
     PEP 750: Template string literals (t-strings) for custom string processing, using the familiar syntax of f-strings. 
4
     PEP 734: Multiple interpreters in the stdlib. 
5
     PEP 784: A new module compression.zstd providing support for the Zstandard compression algorithm. 
6
     PEP 758: except and except* expressions may now omit the brackets. 
7
     Syntax highlighting in PyREPL, and support for color in unittest, argparse, json and calendar CLIs. 
8
     PEP 768: A zero-overhead external debugger interface for CPython. 
9
     UUID versions 6-8 are now supported by the uuid module, and generation of versions 3-5 are up to 40% faster. 
10
     PEP 765: Disallow return/break/continue that exit a finally block. 
11
     PEP 741: An improved C API for configuring Python. 
12
     A new type of interpreter. For certain newer compilers, this interpreter provides significantly better performance. Opt-in for now, requires building from source. 
13
     Improved error messages. 
14
     Builtin implementation of HMAC with formally verified code from the HACL* project. 
15
     A new command-line interface to inspect running Python processes using asynchronous tasks. 
16
     The pdb module now supports remote attaching to a running Python process.

CircuitPython 10.0.1 erschienen

Mit Unit Tests scheint man es im Hause Adafruit nicht sonderlich ernst zu meinen – wenige Tage nach dem Erscheinen der Version 10.0.0 gibt es ein Mini-Update. Laut dem unter https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.0.1 bereitstehenden Change Log behebt die neue Version lediglich das folgende Problem:

1
Highlights of this release
2
     Fix 10.0.0 regression preventing writing to a filesystem other than CIRCUITPY via USB.

Google Pixel Watch 4 – oder – wie man eine reparaturfreundliche Smartwatch baut

Desto kleiner ein Gerät, desto schwieriger seine Reparierbarkeit – insbesondere dann, wenn das resultierende System auch noch wasserfest sein muss. Bei der Pixel Watch 4 bricht Google mit diesem Tenet; bei iFixit ist nun einer der bekannten Teardown-Filme verfügbar.

Bildquelle: https://www.ifixit.com/News/113620/the-pixel-watch-4-is-the-most-repairable-smartwatch-on-the-market

Der alte Kalauer von Konfuzius gilt auch hier: wer schon immer nach Inspirationen für wartungsfreundliche Designs gesucht hat, kann sich unter der Bildquelle bedienen.

NI GPIB-API funktioniert mit Visual Studio 2026

Das vor wenigen Wochen erschienene Visual Studio 2026 kann GPIB-Applikationen kompilieren und dafür vorgesehene Projektskelette neu erstellen. Wichtig ist a) die Auswahl der Vorlage WPF-App (.NET Framework) und b) die Wahl einer Version 4.x – aktuellere Versionen des .net-Frameworks scheinen nicht mit den Treibern von NI bzw Emerson zusammenzuarbeiten.

FPGA Horizons – neues Magazin zur FPGA-Nutzung

Neue Printmagazine sucht man im Elektronikbereich meist vergeblich – umso erfreulicher ist, dass ein Veranstalter von Konferenzen zur FPGA-Anwendung nun, wie in der Abbildung gezeigt, einen Probelauf wagt.

Bildquelle: https://www.fpgahorizons.com/journal/

Aufgrund hoher Druckkosten gilt leider, dass die Printausgabe nur für Konferenzteilnehmer vorgesehen ist – trotz dieser Einschränkung eine durchaus erfreuliche Entwicklung.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Neue Espressif-Softwaremodule, große Politik und Spaß mit Metrologie

Im Kampf ARM vs Qualcomm gibt es einen klaren Sieger. Espressif lanciert WLAN-Treiber (!!!) und ein neues Framework für Videodaten. Pico Technologies betont die Verfügbarkeit eines Python-SDKs, während CircuitPython in Version 10
erscheint. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

CircuitPython 10 erschienen

Limor Fried’s Frauen – der Gag wird nie alt – haben soeben die zehnte Version ihrer Python-Runtime ausgeliefert. Unter https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.0.0 findet sich wie immer ein kompletter Change Log, der auch auf die (diversen) Inkompatibilitäten zur Vorgängerversion eingeht.
Im Bereich der neuen Features liegt der Fokus klar im Bereich Audio – die Realisierung “hauseigener Audio-Trinkets” aller Herren Arten ist im Python-Bereich seit einiger Zeit wichtiges Einsatzfeld:

1
Audio
2
     Add effects: audiodelays.Chorus, audiodelays.MultiTapDelay, audiofreeverb.Freeverb, audioFilters.Phaser. 
3
     Add audiomixer.MixerVoice.panning, with synthio.BlockInput support. 
4
     Add synthio.MidiTrack.tempo. 
5
     Rename synthio.BlockBiquad to synthio.Biquad. See Incompatibility warnings above. 
6
     Convert mono audio to stereo when going through a stereo audiomixer.Mixer. 
7
     Add MixerVoice.end(). 
8
Built-in modules
9
     Initial experimental implementation of MicroROS. 
10
     Improve accuracy of time.sleep() and similar functions. 
11
Graphics
12
     Support quad-color and Spectra6 six-color e-ink displays. 
13
     tilepalettemapper.TilePaletteMapper now supports displayio.ColorConverter. 
14
     Add lvfontio.OnDiskFont to support on-disk fonts for terminalio. 
15
     Add Terminal.cursor_x and .cursor_y. 
16
     Add picodvi.Framebuffer.color_depth. 
17
     Improve picodvi timing to accomodate more monitors. 
18
Internal
19
     Improved garbage collection times: skip scanning inside objects with no pointers. 
20
     Update TinyUSB. 
21
     Merge MicroPython updates up to MicroPython v1.25.0. 
22
     Update Espressif ESP-IDF to 5.4.1. 
23
     Update Raspberry Pi pico-sdk to 2.2.0 and cyw43-driver to v1.1.0. 
24
Networking
25
     Use full Mozilla SSL root certificate list for all network-capable boards. 
26
     Add wifi.radio.power_management to control WiFi power consumption while listening. 
27
Python interpreter
28
Storage
29
     Add CPSAVES partition (currently only on Adafruit Fruit Jam). 
30
Supervisor
31
USB
32
     Present mounted SD cards and CPSAVES as additional USB drives.

Prophesee GenX320 – eventbasierte Kamera nun für Raspberry Pi verfügbar

Unter dem Begriff Neuromorphic Camera steht ein neuartiges Kamerasystem zur Verfügung, das auf Änderungen reagiert – eine grundlegende technische Beschreibung präsentiert sich folgendermaßen:

1
Unlike traditional cameras that capture full frames at fixed intervals, event-based sensors continuously detect changes in brightness, known as events, with each pixel activating independently and asynchronously. This makes sensors much faster (were talking response times of microseconds), more energy-efficient, and capable of operating with much less data and processing power than traditional sensors.

Nun gibt es ein um rund 300 USD erhältliches Starter-Kit, das die Evaluation des Sensors unter Nutzung eines Raspberry Pi 5 ermöglicht.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/event-based-vision-comes-to-raspberry-pi-5-with-the-prophesee-genx320-starter-kit/

Semikron Danfoss – neue Ausgabe des Leistungselektronik-Praxishandbuchs

Semikron Danfoss bietet seit vielen Jahren ein durchaus lesenswertes Werk an, das “praktische Hinweise und Methoden zur Umgehung von Anfängerfallen” im Bereich der Leistungselektronik vorstellt. Vor wenigen Stunden wurde eine neue Version des Werks lanciert – wer die dritte Ausgabe herunterladen möchte, kann dies unter der als Bildquelle genannten URL tun.

Bildquelle: https://www.semikron-danfoss.com/service-support/application-support/application-manual

CartoType – Version 9.2 bringt Optimierungen

Wer Kartendienste ohne Big Tech-Abhängigkeit anzubieten gedenkt, ist bei der britischen CartoType zu Hause. Nun gibt es ein neues Release, im unter der URL https://www.cartotype.com/developers/documentation/release-notes/release-notes-for-cartotype-9-2 bereitstehenden Change Log finden sich Informationen zu den Änderungen:

1
Release Notes for CartoType 9.2 
2
. . .
3
The main change is the introduction of a new configurable file loading system using file policies, which saves significant runtime RAM.
4
File policies
5
File policies allow map files to be cached in different ways or loaded as memory-mapped files. The default file policy uses a shared cache with an adaptive replacement strategy, saving significant runtime RAM.
6

7
. . .

Amazon Fire TV Stick 4K Select – diesmal ohne Android

Im Bereich der Smart TV-Erweiterungssticks setzte Amazon bisher ausschließlich auf Android. Nun steht ein neues Produkt ante Portas, das stattdessen auf eine Embedded Linux-Variante setzt. Für Entwickler ärgerlich ist, dass die Erzeugung von Applikationen – wie in der Abbildung gezeigt – unter Nutzung von React Native erfolgt.

Bildquelle: https://developer.amazon.com/apps-and-games/blogs/2025/09/announcing-vega-os

Würth Tarvos-e / Olis-e – 868 MHz-Funkmodule

Proprietäre Funkmodule erfreuen sich – wohl nicht nur aufgrund der gierigen Lizenzpolitik der Bluetooth SIG – permanenten Wachstums. Im Hause Würth erweitert man die Funkmodulpalette nun um zwei weitere Kandidaten, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentieren.

Bildquelle: Würth

Über die technischen Daten der auf den Texas Instruments-SimpleLink-Plattform basierenden Module vermeldet man folgendes:

1
The Tarvos-e module uses Würth Elektroniks proprietary WE-ProWare radio protocol and is compatible with Tarvos-III and Thebe-II. It allows targeted optimization of wireless communication  either for high data rates up to 400 kbps or for a range up to 2.7 km. It offers maximum flexibility and is ideal for applications for which standard protocols reach their limits. The module delivers an RF output power of 14 dBm and uses a UART interface for communication.
2

3
The Olis-e module offers even more design flexibility by allowing you to build your own firmware. Using the TI SIMPLELINK CC13x0 software development kit, developers can implement their application directly on the SoC (System on Chip)  including custom wireless protocols and system logic.

Snapdragon X72/75 – 3GPP Release-17 im SoC

Auch im Hause Qualcomm gibt es Zuwachs – Spezifischerweise steht ein neues Snapdragon-Funkmodul-SOC am Start, das dank der vergleichsweise starken verbauten CPU-Kerne viele Aufgaben ohne eine externe CPU erledigen kann Der im Allgemeinen gut informierte schwedische Distributor TechShip berichtet nach folgendem Schema über den Neuling:

1
     4x A55 CPU running OpenWRT with LPDDR5 memory
2
     ULCA support, including UL MIMO on Standalone
3
     3x PCIe, 2x Ethernet and integrated support for Wi-Fi and Ethernet transceivers (+ the usual USB, I2S etc)
4
     It wouldn't be the 2020s without it; AI-powered optimization suite for speed, coverage, mobility and location accuracy.
5
So where do these modules shine? In CPU-less designs! If you want to build a CPE you can run your application directly on the module with Wi-Fi and Ethernet supported out-of-the-box meaning no expensive CPUs or external switches needed. Do I need this if I run M.2? Maybe, maybe not.

ESP_Video – neues Video-Programmierframework für den ESP32.

Mit ESP_ADF schuf sich Espressif – unter anderem dank dem genialen Programmierpattern – eine zuverlässige Latifundie im Bereich der Smart-Audio-Applikationen. Nach der ersten Generation ESP_Camera steht mit ESP_Video nun eine neue Programmierschnittstelle zur Verfügung.
Sinn ist die Nutzung der zusätzlichen Rechenleistung in ESP32-S3, ESP32-P4 und einigen Cx-Varianten.
Aus „architekturaler Sicht“ präsentiert sich das System dabei wie folgend.

Bildquelle: https://developer.espressif.com/blog/2025/09/esp-video-introduction/?

In einem Vergleich betont Espressif dann unter anderem, dass die neue API zur Rekompression von Videodaten befähigt ist.

Bildquelle: https://developer.espressif.com/blog/2025/09/esp-video-introduction/?

Espressif esp-wifi-remote – Vereinheitlichung der WLAN-Treiberarchitektur.

Spätestens mit dem Aufkommen des ohne Funktransmitter ausgestatteten ESP32-P4 fand sich Espressif – in vielerlei Hinsicht – wieder „am Anfang der Geschichte“. Groß wurde das Unternehmen ja eigentlich durch das Anbieten von WLAN-Coprozessoren.
Sei dem wie es sei, gibt es nun eine neue Programmierschnittstelle, die Interaktion mit im Chip befindlichen und mit „externen, per SPI angebundenen” Funkmodulen zu vereinheitlichen sucht. Interessant ist daran, dass man analog zum Kinect sogar Szenarien unterstützt, in denen sowohl ein internes als auch ein externes Funkmodul verwendet wird.
Grafisch zusammengefasst präsentieren sich die unterschiedlichen Einsatzszenarien dann wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Espressif

BDLI über Lücken im Bereich der Drohnenabwehr.

Die preiswerte und einfache Verfügbarkeit von Drohnen hat zu ihrer Nutzung im militärischen Bereich beigetragen. Der BDLI veröffentlicht nun eine durchaus interessante Expertenumfrage, die sich mit der Drohnen-Problematik in Europa auseinandersetzt.
Einige besonders interessante Abbildungen finden sich unten – wer mehr Informationen möchte, sollte die Bildquelle aufrufen.

Bildquelle, alle: https://www.bdli.de/meldungen/branchenverbaende-sehen-dringenden-handlungsbedarf-bei-drohnenabwehr

Qualcomm versus ARM – Kontersieg für Qualcomm.

Spätestens seit der Wieder-Börsenlistung gilt, dass die zu Masa Sons Imperium gehörende ARM dringend Geld braucht. Analog zur Bluetooth SIG denkt man auch im Hause ARM, dass Lizenznehmer und Nutzer auszufleddernde „Opfer erster Klasse” darstellen.
Spezifischerweise ging man gegen Qualcomm vor, weil ein Subsidiärunternehmen seine CPU-Kerne in die eigentlichen Qualcomm-Chips integrierte.
Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst RCR Wireless berichtet unter der URL https://www.rcrwireless.com/20251001/business/qualcomm-arm-2?utm nun darüber, dass ARM diese Runde komplett verloren hat:

1
A U.S. District Court judge in Delaware ruled that neither Qualcomm nor Nuvia breached Arms Architecture License Agreement (ALA), dismissing the remaining claim in the case and denying Arms request for a new trial. The decision follows a jury verdict in December 2024 that had already cleared Qualcomm of violating Arms ALA and Technology License Agreement (TLA).

Interessant ist an diesem Rechtsstreit vor allem, wann Qualcomm – von der Situation ausreichend verärgert – den ersten hauseigenen RISC/V-SOC vorstellt.

RISC/V-Big Endian-Variante wird auf trifft bei Linus Torvalds nicht auf Gegenliebe.

Die quelloffene ISA RISC/V wird modular angeboten. Chiphersteller dürfen selbst entscheiden, welche Erweiterungen sie implementieren, was – unter Anderem – zum Ubuntu-RISC-Fiasko geführt hat.
Beim Standardisierungsgremium ist man der Meinung, dass man diesem Problem durch Erhöhung der Auswahl beikommen kann. Spezifischerweise plant man nun auch eine Big Endian-Variante der Architektur.
Bei Linus Torvalds traf dies nur auf wenig Gegenliebe – er äußerte sich folgendermaßen:

1
"Ok, I just googled this, and I am putting my foot down: 
2

3
WE ARE NOT PREEMPTIVELY SUPPORTING BIG-ENDIAN ON RISC-V 
4

5
The documented "reasoning" for that craziness is too stupid for words, but since riscv.org did put it in words, I'll just quote those words here:
6
. . .

In der Diskussion zum Thema finden sich auch einige weitere Meldungen, die der Amerikaner als „spicy“ bezeichnen würde – eine gute Zusammenfassung findet sich bei Phoronix unter der URL https://www.phoronix.com/news/Torvalds-No-RISC-V-BE.

Pico Technologies: Picoscope mit Python-SDK.

Die PC-Oszilloskope aus dem Hause Picoscope taugen – dies folgt aus der Logik der engen Verbindung zum PC – als „Daten-Acquisewerkzeug“ für mehr oder weniger beliebige hauseigene Signalverarbeitungssysteme.
Im Bereich der unterstützten Programmiersprachen bietet man nun auch Python an. Unter der URL https://www.picotech.com/library/our-oscilloscope-software-development-kit-sdk#python finden sich verschiedenste Beispiele – der hier folgend abgedruckte Initialisierungscode sieht auf jeden Fall Pythonisch korrekt aus:

1
import pypicosdk as psdk
2

3
scope = psdk.ps6000a()
4
scope.open_unit()
5
serial = scope.get_unit_serial()
6
print(serial)

DSG-22.6 GHz – Quelloffener Signalgenerator mit 22,6 GHz Maximalfrequenz.

Im Hause Crowd Supply finden sich immer wieder höchst interessante Entwürfe für Messgeräte – das neueste Produkt präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/atek-midas/dsg-22-6-ghz

Interessant ist an diesem als quelloffene Hardware entwickelten Signal-Generator unter anderem, dass er eine Machtdemonstration neuer RF-Schaltkreise darstellt. Dies lässt sich anhand des Blockschaltbilds erkennen, das sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/atek-midas/dsg-22-6-ghz

Zu den sonstigen technischen Spezifikationen vermeldet man im Hause Crowd Supply folgendes:

1
     Frequency range: 0.3  22.6 GHz 
2
     Tuning resolution: 1 Hz 
3
     Output power: 15 dBm to -50 dBm, 1 dB steps 
4
     Harmonic suppression: up to 40 dBc 
5
     External reference frequency input: 10 MHz, via SMA 
6
     Tuning speed: 100 μs 
7
     Power: USB Type-C interface 5 V, 1.5 A

Samsung: Wachstum im Bereich OLED-Displays geplant

Eine weitere Meldung aus dem Bereich der „Marktforschung“ kommt zu uns via Mark Allen. Spezifischerweise findet sich im unter der URL https://www.consumerelectronicstestdevelopment.com/content/news/samsung-display-shares-its-it-oled-vision-and-strategy bereitstehenden Bericht, die auf Skalierungspläne im Bereich der OLED-Technologie eingeht, die folgende Passage mit Informationen über die Verbreitung organischer Displays in Laptops:

1
According to global market research firm Omdia, OLED accounted for about 3% of laptop and monitor display shipments in 2024, but is projected to reach approximately 13% by 2029. In the first half of this year, Samsung Display shipped about 4.9 million OLED panels for laptops and monitors  a 50% increase from the same period last year. In the second quarter alone, it shipped more than four times as many panels as its competitor, achieving a 74% market share.

Open Source-Erweiterung zur Beheizung des Resinol-Tanks von SLA-Druckern.

Dass eine konstante – und im Idealfall vergleichsweise warme – Temperatur des Betriebsstoffs zur Qualität von Resinol-Drucken beigelegt, dürfte bekannt sein. Einige – teure – Drucker begegnen diesem Problem durch eine in den Tank integrierte Heizung.
Hackster berichtet nun über eine „quelloffene“ Erweiterung, die diese Funktion in mehr oder weniger beliebige Resinol-Drucker eingebaut.

Bildquelle: https://www.hackster.io/news/this-diy-vat-heater-works-with-any-resin-3d-printer-82a7edd167d7

Zum Zeitpunkt der Drucklegung gilt dabei, dass das vorliegende System nur als Designdateien vorliegt – über kurz oder lang dürfte allerdings auch ein einbaufertiges Kit angeboten werden, das die Beschaffung und Bestückung der PCB und der sonstigen nötigen Elemente erleichtert.

STMicroelectronics – Quartalszahlen ante Portas

Die Franco-Italiener vermeldeten soeben, bald neue Informationen über den Verlauf ihrer Geschäfte zu verkünden:

1
Geneva  October 3, 2025  STMicroelectronics (NYSE: STM), a global semiconductor leader serving customers across the spectrum of electronics applications, announced that it will release third quarter 2025 earnings before the opening of trading on the European Stock Exchanges on October 23, 2025.
2
. . .
3
STMicroelectronics will conduct a conference call with analysts, investors and reporters to discuss its third quarter 2025 financial results and current business outlook on October 23, 2025 at 9:30 a.m. Central European Time (CET) / 3:30 a.m. U.S. Eastern Time (ET).
4
A live webcast (listen-only mode) of the conference call will be accessible at STs website, https://investors.st.com, and will be available for replay until November 7, 2025.

Lesestoff: Alles über JFETs

Das amerikanische Halbleiterunternehmen InterFET hat sich seit einiger Zeit als „JFET ist us“ etabliert. Nun gibt es ein wenig neuen Lesestoff für all jene, die mehr über diese Technologie erfahren möchten. Erstens steht das Video https://www.youtube.com/watch?v=Cz3iLWqTbrc zur Verfügung, das unter der URL How to Simulate a JFET Amplifier with Q-spice darüber informiert, wie man JFET-basierte Verstärker unter Nutzung von QSpice simuliert.
Ein weiterer interessanter Einsatz-Bereich für JFETs ist die Nutzung für Geräte, die mit sehr wenig Energie auskommen. Hierzu steht unter der URL https://www.interfet.com/jfet-application-notes/design-considerations-for-using-jfets-in-iot-low-power-devices/ das Paper Design Considerations for Using JFETs in IoT and Low-Power Devices zur Verfügung.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Arduino Q, Qualcomm kauft Arduino, neue IDE ante Portas

Das From Blink to Think-Event bringt vielerlei Neuigkeiten für die Arduino-Entwicklerschaft. Neben einem neuen, von Raspberry Pi und Arduino Yun inspirierten Arduino gibt es einen neuen Eigentümer – Arduino gehört nun zu Qualcomm. Außerdem gibt es eine neue IDE, die „blockbasierte“ Entwicklung für den Linux-Teil des Arduino Q erlaubt.

Die „Vorstellung“ der neuen Produkte lag in Form einer Terminkollision mit dem 20-jährigen Jubiläum der Arduino-Plattform vor. Aus der Logik folgt, dass Massimo Banzi die Gelegenheit für einen Rückblick in die Geschichte der Arduino-Arbeitsumgebung nutzte. Besonders interessant war die folgende Folie, die die immense Anzahl von Arduino-IDE-Downloads belegt. Banzi sprach sogar davon, dass eine in 200 Personen die Arduino-IDE zumindest einmal heruntergeladen hatte.


Bildquelle, wo nicht anders genannt: Arduino.

Von der Ausbildung in den Prototyping-Einsatz.

Als „nächster Sprecher“ wurde Fabio Violante eingesetzt – der erst seit 2017 im Unternehmen befindliche Italiener sprach von der Transformation, um das einst nur als Educational-Werkzeug vorgesehene System für die praktische Nutzung verfügbar zu machen. Besonders wurde in diesem Bereich auch die AI-Integration betont; Edge Impulse bekam eine besondere Erwähnung.



Aus der Logik folgt, dass AI-Systeme auch die Nutzung von hochleistungsfähigen Mikrocontrollern voraussetzen. Die letzte der drei oben gezeigten Folien bietet einen „Überblick“ dessen, was die Arduinisten anbieten.

Qualcomm kauft Arduino.

Die erste „Bomb Shell“ betraf die Übernahme der Arduino durch Qualcomm. Als Motivation führte der geladene Qualcomm-Sprecher Manvinder Singh an, dass die Welt “Software-zentrisch“ wird; AI dürfte diesen Trend noch verstärken.

Aufgrund von anderen geschäftsstrategischen Entscheidungen wie beispielsweise der Übernahme von Edge Impulse folgt, dass sich Qualcomm seit längerer Zeit auch im Bereich Services positioniert.
Außerdem sieht man Arduino im Hause Qualcomm als Werkzeug, um die diversen Technologien niederschwelliger für Entwickler verfügbar zu machen.
Im Rahmen der Präsentation sprach der Qualcomm-Techniker auch davon, dass man die Arduino-Umgebung als „offenes System“ zu halten gedenkt – Spezifischerweise möchte man die Arduino-Abteilung als unabhängige Abteilung weiterführen, und die diversen Open Source-Initiativen behalten.
Im Rahmen der Vorstellung des Arduino Q kam es dann zu „Bildproblemen“, die Slides waren im Stream nicht zu sehen. Im Rahmen der Ankündigung sprach Qualcomm allerdings davon, alle derzeit unterstützten Mikrocontroller-Typen weiter zu unterstützen. Als Beleg für den Track Record sprach der Qualcomm-Mann dann davon, dass man im Fall von Edge Impulse ähnlich gearbeitet hatte.
Zu beachten ist allerdings, dass diese Aussage von Qualcomm nur die halbe Miete ist. Der wahre Lackmus-Test wird dann sein, ob die anderen Chiphersteller weiter Arduino-kompatible Boards anbieten oder (analog zur EISA-Allianz) versuchen werden, ein hauseigenes, alternatives Format in den Markt zu drängen.

Arduino Uno Q als neues Produkt.
Der Arduino Uno Q sieht sich als die „nächste“ Generation des Arduino Uno, und möchte – Ähnlichkeiten zum Arduino Yun sind rein zufällig – als kombinatorischer Prozessrechner im Bereich des Raspberry Pi wildern. Spezifischerweise steht ein STMicroelectronics-Echtzeitkern zur Verfügung, der – analog zum Arduino Uno – mit einem Qualcomm-Linux-SOC zusammenarbeitet.

Interessant ist, dass mehrere Optionen angeboten werden: Im Bereich des eMMC-Speichers gibt es 16 oder 32 GB, während man im Bereich des Arbeitsspeichers entweder zwei oder 4 GB RAM deployen darf.
Interessant ist außerdem, dass es fortan „Highspeed-Headers“ gibt, die – auf der Unterseite der Platine gelegen – Signalintegritätsprobleme umschiffen und die Inbetriebnahme „schneller“ externer Hardware ermöglichen.

Zu beachten ist außerdem, dass man mit dem Arduino App Lab eine an Scratch und Co. erinnernde blockbasierte Programmierumgebung anzubieten sucht. Auch hierzu einige Bilder.

Für die „auf der Unterseite“ befindlichen Header verkündete man die Verfügbarkeit eines Carrier Boards, das verschiedene MIPI-Interfaces anbietet. Klassische Arduino-Shields lassen sich ebenfalls nutzen, dank der Verfügbarkeit eines Quiic-Ports ist es auch möglich, die Arduino Modulino-Boards weiter zu verwenden.

Neue, am Arduino lebende IDE.

In Zeiten der Generation TL:DR gilt, dass ein „niederschwelliger“ Zugang zur Technologie ein Must Have ist. Eine der Vorteile ist, dass die blockbasierte IDE auch direkt am Prozessrechner ausgeführt werden kann.

Debian Linux und QRB2210 im Mittelpunkt

Manvinder Singh präsentierte den neuen DragonWing-Prozessor, der unter dem Namen QRB2210 lanciert wird und sich wie in der folgenden Tabelle präsentiert.

Neben dem geringen Energieverbrauch – man spricht vom Bereich von 1 W – wurde die hohe Rechenleistung betont; es gibt eine „breiten Temperaturbereich“ und einen Grafikbeschleuniger. Außerdem betont man, dass der neue Chip Standard-Debian unterstützt.

Der Qualcomm-Open Source-Manager Loic Minier lobte dann die Zusammenarbeit mit der Arduino-Truppe-betont wurde unter anderem, dass der Arduino Uno Q eine „hauseigene“ Benutzerschnittstelle mitbringt.

Er betonte außerdem die “Upstream First“-Vorgehensweise. Darunter versteht man, dass die hauseigenen Erweiterungen so nah wie möglich am Linux-Standard gehalten werden; auf diese Art und Weise ist sichergestellt, dass aktuelle Linux-Versionen immer mehr oder weniger direkt auch auf der Qualcomm-Hardware ausführbar sind.

Eine Aussage ist die Unterstützung für Debian – Minier betonte mehrfach, dass man sich bei Qualcomm mit Android gut auskennt. Die Entscheidung „Pro Debian“ fiel allerdings aus dem Grund, weil das Produkt „sehr bequem“ für verschiedenste Entwicklungsprojekte herangezogen werden kann.

Dass dieses „Commitment Pro Debian“ kein Ausschluss von anderen Linux-Distributionen darstellt, wurde ebenfalls erwähnt – Minier sprach explizit davon, dass man gespannt darauf warte, welche weiteren Umgebungen die Community auf den Arduino Q portieren würde.

Zephyr voran

Auf Seiten des ST-Mikrocontrollers wird abermals auf Zephyr gesetzt. Benjamin Cabe vertrat „diesen Teil“ der Community. Er betonte dann unter anderem die LLEXT-Fähigkeit. Primitive Entwickler können ihre Sketches wie gewohnt realisieren und Interface laden. Wer „mehr“ möchte, kann fortgeschrittene Funktionen des Echtzeitbetriebssystems nutzen.

Python im Mittelpunkt

Marketing-Manager Stefano Implicito präsentierte dann das neue Arduino-Designparadigma. Die „wichtigste“ Idee ist, dass Arduino-Applikationen fortan als „Kombination“ aus C- und Python-Code entstehen.

Eine weitere Erwähnung betraf das Bibliotheksökosystem. Neu ist hier eine als Bricks bezeichnete „fortgeschrittene Variante“, die das Kombinieren verschiedener Features erleichtert.

Im Grunde genommen ist ein Brick eine Python-Bibliothek, die unter Anderem Docker-Container mit diversen Payloads ausliefert. Besonders betont wurde hier die Verfügbarkeit schlüsselfertiger AI-Modelle, die – logischerweise – aus dem Hause Edge Impulse stammen und komplett lokal auf dem System laufen.

Was nun?

Laut der Pressemeldung soll das Arduino App Lab unter der URL https://www.arduino.cc/en/software/#app-lab-section zum Download bereitstehen – derzeit (17h Budapester Zeit) ist dies noch nicht der Fall. Vorbestellungen für den Arduino Uno Q laufen unter https://store-usa.arduino.cc/products/uno-q oder https://www.arduino.cc/product-uno-q und kosten derzeit 44USD.

Die offizielle Bepreisung zeigt sich wie in der Abbidung; sowohl Mouser als auch Digikey waren im Rahmen der Vorstellung vertreten. RS

Langfristig ist Verfügbarkeit der SKU ABX00162 bei verschiedenen Distributoren geplant; der folgende Preisvergleich ist derzeit aktuell.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/ABX00162%20

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Raspberry Pi-Betriebssystemupdate und Preiserhöhung, OrangePi-Workstation

In Sachen Prozessrechnerwesen herrscht Unruhe. Raspberry Pi aktualisieren das hauseigene Betriebssystem und führen wegen gestiegenen Speicherkosten eine Preisanpassung durch. Shenzhen Xunlong lanciert derweil ein workstationartiges System, das als Erweiterung für Rechner die Ausführung von AI-Tasks beschleunigt.

Raspberry Pi: Preiserhöhung für 4- und 8GB-Varianten

Der AI-Boom sorgt – dies ist in den diversen Komponenten-Preisberichten klar ersichtlich – für steigende Preise für Arbeitsspeicher. Raspberry Pi Trading muss auf diese Marktlage mit Preiserhöhungen reagieren.
Die genauen Preissteigerungen sind dabei vom angebotenen Arbeitsspeicherausbau abhängig:

1
4GB Compute Module 4 and Compute Module 5 variants increase by $5
2
8GB Compute Module 4 and Compute Module 5 variants increase by $10
3
Raspberry Pi 500 unit-only increases by $10 to $100
4
Raspberry Pi Development Kit for Compute Module 5 increases by $5 to $135
5
--- via https://www.raspberrypi.com/news/5-10-price-increases-for-some-4gb-and-8gb-products/

Im Hintergrund gibt es außerdem eine Preissenkung für ein älteres Compute Module, während der Raspberry Pi 3B+ ebenfalls eine Preiserhöhung erfährt:

1
 were increasing the price of Raspberry Pi 3B+ by $5 to $40 and reducing the price of Compute Module 1 by $5 to $25, reflecting changes to the underlying (non-memory) cost structure of these older products.

Im Rahmen der Ankündigung vermelden die Uptoniten außerdem, dass diese Preiserhöhung nicht permanenter Natur sein soll – so sich Speicher wieder verbilligt, plant man eine Rückkehr zu den alten Preispunkten.

Raspberry Pi OS basiert nun auf Debian Trixie und ändert GUI…

Uptonitische Neuerung Nummero zwei betrifft das hauseigene Betriebssystem, das auf Debian Linux basiert. Da das Debian-Team vor einiger Zeit eine neue Version auf den Markt gebracht hat, folgt nun eine Aktualisierung von Raspberry Pi OS.
Die für Endanwender offensichtlichste Änderung betrifft das Desktop-Theme. Die neue Variante wurde in Zusammenarbeit mit dem Designhaus Cambridge Consultants Ltd entwickelt und bringt neben einem neuen Hintergrundbild auch eine neue Schriftart mit.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/trixie-the-new-version-of-raspberry-pi-os/

Neuerung Nummero zwei ist die Zusammenfassung diverser Einstellungsfenster (Drucker, raspi-config, Display, etc) in eine gemeinsame, als Control Centre bezeichnete Applikation. Auch von ihr zwei Screenshots zur Veranschaulichung.

Bildquelle, beide: https://www.raspberrypi.com/news/trixie-the-new-version-of-raspberry-pi-os/

Neuerung Nummero drei betrifft die Integration zwischen dem Betriebssystem und dem hauseigenen Verlag Raspberry Pi Press. Nicht allgemein kostenlose Werke erscheinen fortan mit einem Vorhängeschloss-Symbol in der Lese-Anwendung, um die Userschaft zum Kaufen zu animieren:

1
Recent titles are now displayed in Bookshelf with a padlock icon  these are the titles that will become available for free in the next few months. But if you are a subscriber (or would like to become one), you can click the Contribute button to log into your account and unlock all the latest titles immediately.

Komplett fertig ist das Release noch nicht. Im Rahmen der Ankündigung weist man darauf hin, dass einige für Scientific Computing benötigte Funktionen noch nicht zur Verfügung stehen:

1
Please note that packages for the Raspberry AI HAT+ and AI Kit, for the TV HAT, and for Wolfram Mathematica are not yet available in Trixie.  

…und verschiedene technische Aspekte

Im Hintergrund führte das Haus Upton Änderungen im Bereich der Verpackung durch. Spezifischerweise stehen nun Metapakete zur Verfügung, die das Installieren und/oder Entfernen bestimmter Funktionen erleichtern. So soll es leichter möglich sein, bestimmte Features zum Lite-Image hinzuzufügen – ein Entgegenkommen an all jene, die hauseigene Raspberry Pi OS-Images für Embeddedsysteme warten.
Weitere Informationen zur Modularisierungsweise finden sich dabei im in der Abbidung gezeigten GitHub-Repositiorium.

Bildquelle: https://github.com/raspberrypi-ui/rpd-metas

Zu guter Letzt noch Informationen darüber, wie lange die älteren, auf Bookworm basierenden Versionen von Raspberry Pi OS noch Updates bekommen:

1
Debian Bookworm will be supported for another two years by Debian. We will release new Linux kernels for the legacy OS for critical vulnerabilities. But otherwise there wont be any updates to Raspberry Pi specific packages.

Für Besitzer von aktuellen Images besteht also kein akuter Handlungsbedarf. Wie immer gilt allerdings, dass die Raspberry Pi Trading zu einer Neuinstallation rät – In-Place-Upgrades vorhandener Systeme sind explizit nicht erwünscht.

OrangePi-Produkte mit Huawei Ascend 310 AI

Huawei’s AI-Achtkernprozessor basiert auf ARM64-Kernen, und hat es den Hardwaredesignern bei Shenzhen Xunlong offensichtlich angetan. Insgesamt gibt es vier unterschiedliche neue Systeme, die sich am Besten anhand der Ausstattung unterscheiden lassen.
Mit AI Studio bzw. AI Studio Pro stehen zwei Erweiterungskarten zur Verfügung, die einer Linux-Box (Unterstützung für Windows und OpenEuler ist geplant) als per USB-C ansprechbarer AI-Beschleuniger dienen.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2025/09/30/orange-pi-ai-studio-pro-huawei-ascend-310-ai-mini-pc-with-up-to-352-tops-192gb-ram/

Die Basis-Version wird dabei mit entweder 48 oder 96GB RAM und einem Ascend 310 ausgeliefert, während die Pro-Version im Prinzip aus zwei nebeneinanderliegenden AI Studio-Systemen besteht.
Für den Vertrieb der für den Heimatmarkt vorgesehenen Basisversion greift man hier auf JD.com zurück, die Preisspanne reicht von rund 950USD bis 2200USD. Die Pro-Version ist über einen Reseller auf AliExpress auch für’s Ausland verfügbar.

Todesfall: Pasquale Pistorio, Ex-CEO von SGS (Thomson) verstorben

Zu guter Letzt gibt es einen Todesfall zu bedauern: Pasquale Pistorio ist verstorben. Der Italiener führte die SGS in die Zusammenarbeit mit Thomson, und das vereinte Unternehmen danach in die Profitabilität – Newsautor und uc.net-Team verneigen sich in Dankbarkeit und wünschen seiner Seele Gnade.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Neue Bauteile: Antennen-Lautsprecher, ESP-Prog-2, Ladungspumpen uvam

Im September erschienen interessante Bauteile: neben einem schlüsselfertigen QR-Code-Scanner und einer innovativen Antistatikmatte sorgt ein für die Ansteuerung von Außenspiegeln vorgesehener IC für Verwunderung. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir – wie immer – hier.

M5Stack QR Code Scanner Module 13.2 – kompaktes Barcodescannermodul.

Im Hause Espressif arbeitet man daran, „neue“ Module auf den Markt zu bringen. Die neueste Version ist das in der Abbildung gezeigte Scanner-Modul, das sich selbst um die Dekodierung der von der Kamera abgefolmten QR-Codes kümmert.

Bildquelle: https://shop.m5stack.com/products/qr-code-scanner-module-13-2?.

Als Scanner kommt ein mit VGA-Auflösung arbeitender PI4IOE5V6408 zum Einsatz, die Linse bietet einen Erfassungsbereich von 50 ~ 160 mm.
Im Bereich der unterstützten QML-Code-Formate gibt es zwei Listen. Für zweidimensionale Codes kommen folgende zum Einsatz:

1
PDF417, QR Code, Data Matrix

Im Fall der eindimensionalen QR-Codes fällt die Auswahl, wie gezeigt, umfangreicher aus:

1
Code11, Code39, Code93, Code128, EAN-13, EAN-8, UPC-A, UPC-E, 
2
Codabar, Interleaved 2 of 5, Matrix 2 of 5, Industrial 2 of 5, MSI, GS1 Databar

Espressif ESP-Prog-2 – ESP32 – Kommandogerät auf Basis eines ESP32-S3

Zur Zeit der klassischen Sprut-USB-Brenner für PICs gab es die Henne-Ei-Problematik, dass der Brenner8 einen bereits programmierten PIC zur Inbetriebnahme voraussetzte.
Im Fall von Programmiergeräten für Mikrocontroller findet man häufig Systeme, die einen Controller der Konkurrenz als Kommunikationschip verwenden. Mit dem Espressif ESP-Prog-2 möchte Espressif in diesem Bereich aufräumen – seine Intelligenz kommt, wie in der Abbildung gezeigt, aus einem ESP32-S3.

Bildquelle: https://docs.espressif.com/projects/esp-dev-kits/en/latest/other/esp-prog-2/user_guide.html

Im Bereich der „unterstützten Chips“ sind nur vergleichsweise wenig Bauteile vertreten:

1
     ESP8266 (kein JTAG)
2
     ESP32 
3
     ESP32-S2 
4
     ESP32-S3 
5
     ESP32-C3

Bei ESP32-bezogenen Programmiergeräten ist immer der Preisvergleich zum des FTDI-Minimodul von besonderer Relevanz. Im Fall des vorliegenden Geräts geht diese Runde – wie gezeigt – klar an Espressif.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/ESP-Prog-2

Chip Quik ESD-MAT-FLOOR-BLACK – angenehm nutzbare Antistatik-Bodenmatte.

Das Verlegen von Antistatik-Material geht oft mit erheblichem Gewefze einher. Chip Quik lanciert nun zwei in Einzelstückzahlen um rund € 85 erhältliche ESD-Bodenmatten, die dank ergonomischer Form – wie in der Abbildung gezeigt – weniger Konzerte auslösen dürften.

Bildquelle: Chip Quik.

Hervorzuheben ist außerdem die Polsterung, die bequemes Ablegen von Beinen ermöglicht. Über den Widerstand der Matte verwendet man im Datenblatt dann 106Ω to 109Ω resistance (static dissipative).

m5stack Audio Player Unit (N9301) – Grüße vom Sony CLIE

Die ersten Varianten von Sonys Clie-PDA nutzten einen Coprozessor, um die damals nur 33 oder 66 MHz schnellen Hauptprozessor zu entlasten. Im Hause M5Stack bietet man nun ein ähnliches Produkt an, das für die MP3-Dekodierung auf einen Chip vom Typ N9301 setzt.

Bildquelle: https://docs.m5stack.com/en/unit/Unit_AudioPlayer

Für das Anliefern der wiederzugebenden MP3-Daten kommt dabei eine Micro SD-Karte zum Einsatz; der Applikations-Mikrocontroller muss „nur“ Befehle anliefern, die über die abzuspielende MP3-Datei sowie die zu verwendenden Wiedergabeparameter informieren.

Keysight E36441A – Vierkanal-Labornetzgerät

Im Hause Keysight bietet man neue, kompaktere Messtechnik für den Laboreinsatz an. Kandidat Nummer eins ist das in der Abbildung gezeigte Vierkanal-Netzgerät, das – um rund € 3300 erhältlich – auf den Spuren von Klassikern wie dem HP 6624A wandelt.

Bildquelle: https://www.keysight.com/zz/en/assets/3125-1240/data-sheets/E36441A-Autoranging-Bench-Power-Supply.pdf

Ganz analog zum großen Vorbild gilt auch hier, dass die einzelnen Ausgangs-Kanäle zum „Moduswechsel“ befähigt sind. Die folgende Abbildung zeigt, wie sich das Strom-Spannungs-Diagramm präsentiert.

Bildquelle: https://www.keysight.com/zz/en/assets/3125-1240/data-sheets/E36441A-Autoranging-Bench-Power-Supply.pdf

Keysight DM34460A – 6,5 D-Multimeter mit 7 Zoll-Display.

Kandidat Nummero zwei aus dem Hause Keysight ist das in der Abbildung gezeigte Multimeter.

Bildquelle: https://www.keysight.com/zz/en/assets/3125-1238/data-sheets/DM34460A-DM34461A-Digital-Multimeter.pdf

Zu beachten ist, dass Keysight zwei Varianten des Produkts anbietet. Wie in der folgenden Tabelle gezeigt unterscheidet sich die „teuerste“ Variante durch eine zusätzliche Data Logging-Fähigkeit.

Bildquelle: https://www.keysight.com/zz/en/assets/3125-1238/data-sheets/DM34460A-DM34461A-Digital-Multimeter.pdf

Keysight FG33531A – arbiträrer Wellenformgenerator.

Produkt Nummero drei ist der FG33531A – ein arbiträrer Wellenformgenerator mit 100 MHz Bandbreite. Keysight offeriert hier zwei Varianten, die sich – wie in der Abbildung gezeigt – in der Kanal-Anzahl unterscheiden.

Bildquelle: https://www.keysight.com/zz/en/assets/3125-1241/data-sheets/FG33530-Series-100-MHz-Function-Arbitrary-Waveform-Generators.pdf

Texas Instruments INA187 / INA299 – Differenzverstärker zur Strommessung.

Das Messen von Stromverbräuchen ist eine immer häufiger werdende Aufgabe. Mit INA187 und INA299 schickt Texas Instruments eine im SOT23-Format vorliegende Chipfamilie ins Rennen, die auf diese Aufgabe optimiert ist. Die Prinzipschaltung ist in der folgenden Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Texas Instruments.

Zu beachten ist, dass Texas Instruments zwei Versionen mit „unterschiedlicher“ Spannungsfestigkeit anbietet. Variante INA187 arbeitet im Messbereich −2V bis +42V, während Variante INA299 im Messbereich −2V bis +80V arbeitet.

onSemi NCV7705/NCV7706 – Motor- und Diodentreiber für Außenspiegel.

Außenspiegel in Fahrzeugen enthalten durchaus komplizierte Technologie: Neben verschiedenen Positionierungsmotoren gibt es mitunter auch Lampen, die beispielsweise für zusätzliches Blinken sorgen.
Im Hause OnSemi stellt man nun einen Leistungshalbleiter zur Verfügung, der auf die Bedürfnisse der Leistungselektronik von Rückspiegeln in Fahrzeugen optimiert ist. Seine grundlegende Struktur präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: On Semi.

Texas Instruments TPS60800-Q1 – sehr kompakte Ladungspumpe.

Es gibt immer wieder Situationen, in denen man eine – gering belastbare – komplementäre, negative Spannung benötigt. Eine Ladungspumpe ist ein preiswerter Weg zum Erreichen dieses Ziels, weshalb Texas Instruments mit dem TPS60800 nun ein dafür optimiertes Element anbietet. Die folgenden Abbildungen zeigen sowohl die Prinzipschaltung als auch eine Tabelle, die die Eingangs- und die Ausgangsspannung in Bezug zueinander setzt.

Bildquelle, beide: Texas Instruments.

Interessant ist in diesem Zusammenhang außerdem, dass Texas Instruments in der Datenbank die „extrem kompakte“ Topologie betont:

1
Only three external 1μF capacitors are required
2
to build a complete DC-DC charge pump inverter.
3
Assembled in a 6-pin SOT563 package, the complete
4
converter can be built on a 40mm2 board area.
5
Additional board area and component count reduction
6
is achieved by replacing the Schottky diode that is
7
typically needed for start-up into load by integrated
8
circuitry.

Analog Devices LTC9105 – Power Over Ethernet-PD-Controller.

Zur Zusammenarbeit und zum Wohlverhalten eines POE-befähigten Netzwerks ist es sinnvoll, wenn alle energiekonsumierenden Geräte einen PD-Controller implementieren. Mit dem LTC9105 bietet Analog Devices nun ein diesbezügliches Bauteil an, dessen grundlegende Implementierung in der folgenden Abbildung gezeigt ist.

Bildquelle: Analog Devices.

Hervorzuheben ist, dass der in der Abbildung unten links gezeigte Sensor-Widerstand der „Applikationslogik“ das Überwachen der Gesundheit der POE-Energieversorgung ermöglicht.

OnSemi NSBCMXW – NPN-Transistor mit eingebauten Teiler-Widerständen.

Wer externe Bauteile eliminiert, vereinfacht die Assemblage und spart Platz auf der Platine. Damit ist der Lebenssinn dieser von OnSemi angebotenen Familie von diskreten Transistoren auch schon erklärt – zu beachten ist lediglich, dass es unter der SKU-Gruppe NSBAMXW auch komplementäre PNP-Transistoren gibt.

Bildquelle, beide: OnSemi

Cirrus Logic CS5302P / CS5308S et al – 32bit-ADC für den Audioeinsatz

Im Hause Cirrus Logic bietet man eine Gruppe von ADCs an, die eine 32 Bit-Auflösung versprechen und für Audioapplikationen vorgesehen sind.

Bildquelle: Cirrus Logic

Zu beachten ist, dass es unterschiedliche Varianten des Bauteils gibt – der CS5302P ist beispielsweise ein 2-Kanal-ADC, während sein Kollege CS5308S der Kanäle acht mitbringt.

Recom REC10K-RW – 10W-DC-DC-Konverter mit sehr breitem Eingangsspannungsbereich.

Wer einen schlüsselfertigen DC-DC-Konverter kauft, erspart sich mitunter sowohl bei der Zertifikation als auch beim PCB-Layout einiges an Arbeit. Mit der REC10K-Familie schickt Recom nun eine ganze Serie von Konvertern ins Rennen – die Tabelle zeigt die angebotenen Varianten. Zu beachten ist, dass sich diese Bauteile durch externe Widerstände im Bereich plus/minus 10 % „trimmen“ lassen.

Bildquelle: Recom.

Fair-Rite SINTERED FERRITE POWDER – Ferritpulver, unsintriert

Ferrit-Materialien findet man normalerweise in Form des berühmten-berüchtigten Snapon-Ferritkerns. In manchen Fällen kann es wünschenswert sein, Ferritpulver frei verteilen zu können.
Fair-Rite – das Unternehmen könnte man auch als Ferrit-is-us bezeichnen – bietet nun genau das an. Die verwendeten Materialien stammen dabei im Allgemeinen von den bekannten und fertig sintriert erhältlichen Kernen. Da es sich hierbei um loses Material handelt, fallen die magnetischen Eigenschaften etwas anders aus. Im Datenblatt des Materials findet sich Spezifischerweise die folgende Warnung:

1
Most ferrite components are pressed before firing; this pressure allows
2
them to form continuous crystalline structures during firing. Since our
3
sintered powder products are not pressed, they do not form continuous
4
crystalline structures. Instead, there is free space between each particle.
5
The net result is that the normal properties associated with a pressed
6
componentpermeability, temperature response, and saturationwill
7
be muted in sintered powder of the same material. This makes sintered
8
powder well-suited for use in areas where air would already exist.

Morse Micro – HaLow-Evaluationstechnologie taucht bei Distributoren auf

Im Hause Morse Micro arbeitet man daran, die Low-power-WLAN-Variante HaLow zu popularisieren – erst vor wenigen Tagen hatten wir über den neuen Funkchip berichtet.
Die zur Evaluation vorgesehene Hardware taucht langsam, aber sicher im Markt auf. Mit dem MM8108-EKH05-01 steht beispielsweise ein unter anderem auf einem STM32-Mikrocontroller basierendes Evaluationsboard zur Verfügung, das die Realisierung von „Endgeräten“ ermöglicht.

Bildquelle: https://www.morsemicro.com/evaluation-kits/

Aus der Logik folgt, dass für eine „erfolgreiche“ Daten-Kommunikation auch eine Gegenstelle erforderlich ist. Diese lässt sich aus zwei SKUs realisieren – einerseits das auf einem Raspberry Pi 4 basierende MM8108-EKH01-01, andererseits SKU MM8108-EKH19, das einen „klassischen“ Router realisiert.

Mill-Max 836/838 – Pogo-Pins mit SMD-Befestigbarkeit

Pogo-Pins sind für viele Arten von Anwendung nützlich. Im Hause Mill-Max hat man sich seit längerer Zeit auf das Anbieten verschiedenster Pogo-Pin-Varianten spezialisiert. Mit der 83x-Serie stehen nun sowohl ein – als auch zweireihige Pogo-Pins zur Verfügung – die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel.

Bildquelle: Mill-Max

Nexperia NEVB-LOGIC01 et al – SMD-zu-DIP-Adapter.

Wer eine SMD-Komponente „bequem“ evaluieren möchte, steckt sie oft in eine Steckplatine. Hierzu ist – logischerweise – ein SMD-DIP-Adapter erforderlich.
Bisher stammen diese vor allem von Anbietern von Printplatten. Der Logik-IC-Hersteller Nexperia bietet nun, wie in der Abbildung gezeigt, ebenfalls eine Variante an.

Bildquelle: Nexperia.

SameSky: Knöpfe fortan auch aus Aluminium.

Im Hause SameSky – bis vor einiger Zeit als CUI Devices bekannt – bietet man seit Jahr und Tag verschiedenste Knöpfe an, die auf die hauseigenen Potentiometer und Encoder passen. Fortan gibt es diese auch aus Aluminium – die als Bildquelle angegebenen URL führt direkt in die relevanten Seiten des Kataloges.

Bildquelle: https://www.sameskydevices.com/catalog/motion-and-control/motion-and-control-accessories/knobs?q=KvUF

LEDiL LEILA – Linsen für LEDs

Im Hause LEDiL bietet man verschiedenste Linsen an, die die Ausrichtung von Licht ermöglichen. Mit der LEILA-Serie steht nun eine neue Serie zur Verfügung, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://www.ledil.com/product-landing/single-lenses/leila/

Taoglas SPKW – Lautsprecher mit WLAN-Antenne

Wer Bauteile kombiniert, spart BOM-Zeilen. Aus dieser einfachen Theorie folgt das in der Abbildung gezeigte Produkt, das eine WLAN-Antenne in einem Lautsprecher unterbringt.

Bildquelle: Taoglas

Analog Devices / Maxim MAX16150 – “Batterie-Auslieferungssiegel”

Wenn ein System ausgepackt wird, ist seine Batterie normalerweise halb leer. Mit dem hier gezeigten IC möchte Analog Devices gegensteuern – der Eigenstromverbrauch im Bereich von nur 20nA dürfte unter der Selbstentladung der meisten Batterien liegen, während der maximale Ausgangsstrom im Bereich 20mA liegt.

Bildquelle: Analog Devices

Microchip MCP9604 – Treiber für vier Thermoelemente

Die Auswertung von Thermoelementen ist ob ihrem nichtlinearen Verhalten eine interessante Aufgabe. Microchip bietet seit einiger Zeit dafür spezialisierte Bauteile an, und offeriert fortan eine mit vier Eingängen ausgestattete Variante.

Bildquelle: Microchip

Über die sonstigen Fähigkeiten des in Stückzahlen rund 10 USD kostenden Bauteil vermeldet Microchip folgendes:

1
The MCP9604 device delivers its advanced measurement accuracy at four thermocouple locations by using higher-order NIST ITS-90 equations rather than the single-order linear approximations of analog amplifier designs. As an example, it achieves ninth-order accuracy with K-type thermocouples, all in one integrated chip containing the ADCs, cold junction compensation temperature sensors, amplifiers and other components required for the signal chain, temperature measurement and math engine. 
2
. . .
3
The MCP9604 also offers flexibility and versatility by supporting the eight most common thermocouple types including the J option as well as the K option for operating at temperatures as low as -200°C. In addition to supporting a wide, -200°C to +1372°C temperature range across a diverse range of industrial applications, the MCP9604 also supports I2C communication to allow easy integration with microcontrollers and other digital systems.

Phoenix Contact – M17-Steckverbinder gemäß IEC-Standard 61076-2-117

Im Bereich der Rundstecker gibt es mit M17 seit einiger Zeit eine neue Norm. Phoenix Contact lanciert nun zusätzliche Produkte, die den Standard implementieren.
Über die technischen Eigenschaften kündigt Phoenix folgendes an:

1
Der M17 PRO-Hybridsteckverbinder ist in Varianten für 50 V und 630 V erhältlich. Mit Strömen bis zu 16 A und einem Anschlussquerschnitt der Leistungspins bis 1,5 mm² erfüllt er hohe Anforderungen. Die Schutzarten IP66 und IP68 (2 m/24 h) bieten eine hohe Zuverlässigkeit auch unter anspruchsvollen Bedingungen.

Phoenix Contact, zur Zweiten – explosionssichere Funktechnologie

In der Cellulink-Familie bietet Phoenix Contact seit einiger Zeit Router an, die explosionssicher sind – auch hier steht eine Erweiterung des Produktportfolios an:

1
Die Produktreihe Cellulink Outdoor-Mobilfunk-Router von Phoenix Contact wird erweitert: Ab sofort sind neue Varianten erhältlich, die speziell für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 2 entwickelt wurden. Die Geräte verfügen über eine IECEx- und ATEX-Zulassung und ermöglichen damit den sicheren Betrieb in anspruchsvollen Industrieumgebungen.

Samtec AcceleRate® HP – Board to Board-Verbinder nun mit bis zu 800 Signalen

Samtec erweitert das hauseigene Steckverbinderportfolio um SKUs, die bis zu 800 Signale übertragen können.


Bildquelle, beide: Samtec

Spezifischerweise verspricht man die folgenden Spezifikationen:

1
Protocol compatibility with PCIe 6.0, CX 3.2, and 100 GbE 
2
     800-position configuration (8 rows × 100 positions) in a dense footprint of 68.62mm × 18.20mm (2.701 × 0.717) 
3
     5mm mated stack height, with a 10mm version planned for Q2 2026 
4
     5 Ohm impedance 
5
     2 A max current rating (one pin powered per row), and 150 VAC (212 VDC) max voltage rating 
6
     Open pin field array design for maximum grounding and routing flexibility

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Neue Mikrocontroller, am Wasser laufende Roboter und Linux 6.17

Der Monat endet für die Embeddedindustrie mit Neuigkeiten: Neben zwei neuen Mikrocontroller teasert man im Hause Arduino die Ankündigung einer neuen Platine. Außerdem gibt es Updates sowohl im Bereich DesignSpark als auch KiCad.

Arduino: Große Ankündigung für siebten Oktober geplant.

Im Hause Arduino ist man dem „strategischen Leaking“ von Produkten ebenfalls nicht abgeneigt. In einer vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft versendeten Nachricht findet sich die gezeigte Abbildung.

Bildquelle: https://www.arduino.cc/from-blink-to-think/

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung gibt lediglich das gezeigte Foto – Mikrocontroller.net wird berichten, sobald weitere Informationen verfügbar werden.

Linux 6.17 verfügbar.

Im Hause der Linux-Entwickler gibt es insofern Zuwachs, als Linux 6.17 ab sofort verfügbar ist. Unter den URLs https://www.phoronix.com/news/Linux-6.17-Released und https://www.cnx-software.com/2025/09/29/linux-6-17-release-main-changes-arm-risc-v-and-mips-architectures/ finden geneigte Interessenten eine „Zusammenfassung“ der Änderungen.
Interessant ist außerdem, dass man für Linux 6.18 weitere Anpassungen im Bereich der Unterstützung für ARM-Prozessoren avisiert:

1
For enhancing ARM64 Confidential Computing support there is now the ability to accept secrets from firmware and mapping them with appropriate attributes. This accepting secrets from firmware is done using the ACPI Confidential Computing Event Log (CCEL) table. 
2

3
Linux 6.18 ARM64 also now advertises the presence of atomic floating point instructions to user-space, extending Spectre workarounds to cover additional Arm CPU variants, GCS support for the uprobes implementation, and a variety of other fixes. 
4
--via https://www.phoronix.com/news/Linux-6.18-ARM64

Ubuntu 25.10 – RISC/V nur im Emulator.

Kaum hatte man im Hause Canonical mit Boards wie dem Orange Pi RV 2 (siehe Beitrag „OrangePi RV2 und ESP32-C5 im Hands-on“) halbwegs massenmarktfähige Hardware, kümmerte man sich sofort um eine „Anhebung“ der Mindest-Voraussetzungen. Spezifischerweise gilt, dass alle von Ubuntu 24.04 LTS unterstützten RISC/V-Boards mit Ubuntu 25 nicht mehr funktionieren.
Im Hause Canonical sah man sich nun zur folgenden, irgendwie lustigen Meldung durchgerungen – das neue Release lebt für die RISC/V-Plattform ausschließlich in QEMU:

1
As RVA23 hardware is not yet on the market currently QEMU is the only supported platform in the 25.10 release. Existing hardware will continue to be supported in the 24.04 LTS release."
2
--- via https://www.phoronix.com/news/Ubuntu-25.10-RISC-V-QEMU

Raspberry Pi 500 Plus – nun mit Unterstützung für externe GPUs.

Der zweite PCIe-Slot im vor wenigen Tagen vorgestellten Raspberry Pi 500 Plus war eigentlich für das Einstecken einer weiteren SSD vorgesehen. Im Hause Jeff Geerling kam es indes so, wie es kommen musste – die Abbildung zeigt einen Raspberry Pi 500 Plus, der eine AMD-Grafikkarte ansteuert.

Bildquelle: https://www.jeffgeerling.com/blog/2025/full-egpu-acceleration-on-pi-500-15-line-patch

Trotz der vergleichsweise geringen Bandbreite – da nur eine Lane zur Verfügung steht, kann der Prozessrechner nur acht Gigatransfer pro Sekunde absetzen – war es Jeff Geerling möglich, verschiedene LLMs und andere AI-Aufgaben unter Nutzung der Grafikbeschleunigung auszuführen. Weitere Informationen hierzu finden sich wie immer unter der als Bildquelle angegebenen URL.

Olimex RP2350-PICO2-BB48 – RP2350-Board mit 48 GPIO-Pins.

Eines der herausragenden Features des RP 2350 war, dass er in verschiedenen Gehäusen mit „mehr“ GPIO-Pins angeboten wird. Der „klassische“ Formfaktor des Raspberry Pi Pico beschränkt die Anzahl der verfügbaren Pins allerdings auf das Kompliment des Vorgängers.
Im Hause Olimex steht nun eine „neue“ Platine zur Verfügung, die – dank ihrer physikalisch höheren Länge – alle 48 GPIO-Pins für externe Schaltungen ansprechbar macht.
Interessant ist außerdem, dass die Bulgaren zwei Versionen der Platine anbieten – eine bringt zusätzliches PSRAM und einen MicroSD-Slot mit. Informationen zu Bepreisung und Co. finden sich in den beiden folgenden Abbildungen.

Bildquelle, beide: https://www.olimex.com/Products/RaspberryPi/PICO/RP2350-PICO2-BB48/open-source-hardware

Nordic nRF54LM20A – mehr Speicher und mehr GPIOs in der nRF54-Serie

Im Hause Nordic Semiconductor arbeitet man daran, das neue nRF-Mikrocontroller System zu erweitern. Ansatzstelle Nummero eins ist dabei die Aufrüstung des Flash-und des Arbeitsspeichers, was in den beiden folgenden Abbildungen zusammengefasst ist.

Bildquelle, beide: https://www.youtube.com/watch?v=uR1W79oph8E

Interessant ist außerdem, dass Nordic Semiconductor die Nutzung „größerer“ Gehäuse avisiert. Wie in der Abbildung gezeigt gibt es fortan eine Variante des Chips, die 66 GPIO-Pins aufweist und naturgemäß mehr Platz auf der Platine aufnimmt.

Bildquelle: https://www.youtube.com/watch?v=uR1W79oph8E

Die Ankündigung, die vor allem in Form eines YouTube-Videos erfolgt, enthielt zur Verfügbarkeit dann folgende Passage:

1
The nRF54LM20A wireless SoC is now available through our project-based early sampling program.

Schon jetzt gibt es allerdings Distributoren, die Preise für größere Mengen aufrufen. Die folgende Abbildung bietet einen Überblick für Preise in US-Dollars bei Abnahme von einigen 1000 Stück.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/nRF54LM20A

Renesas RA8T2 – Motorsteuerungsmikrocontroller mit AI und Dual Core

Auch im Hause Renesas gibt es einen Neuzugang: Die Japaner möchten die Frage der Motorsteuerung mit einem auf einem Cortex®-M85-Kern und einem optionalen Cortex®-M33 -Kern basierenden Dual Core-Mikrocontroller lösen. In der „Gesamt-Familie“ präsentiert sich der Chip wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.renesas.com/en/about/newsroom/renesas-delivers-new-motor-control-mcus-industry-leading-performance-and-high-speed-networking

Zur Abrundung dieser Kurzmeldung hier noch eine Liste der technischen Spezifikationen – Renesas verspricht, dass das Bauteil „ab sofort“ erhältlich sein soll:

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     Core: 1 GHz Arm Cortex-M85 with Helium and TrustZone; Optional 250 MHz Arm Cortex-M33
2
     Memory: Integrated 1MB high-speed MRAM and 2MB SRAM (including 256KB TCM for the Cortex-M85 and 128KB TCM for the M33)
3
     Analog Peripherals: Two 16-bit ADC with 30 analog channels, two 3-channel S/H, 2-channel 12-bit DAC, 4-channel high-speed comparators
4
     Communications Peripherals: Dual Gigabit Ethernet MAC with DMA, EtherCAT slave, USB2.0 FS Host/Device/OTG, CAN2.0 (1Mbps)/CAN FD (8Mbps), I3C(12.5Mbps), I2C(1Mbps), SPI, SCI, Octal serial peripheral I/F
5
     Advanced Security: RSIP-E50D Cryptographic engine, immutable storage for FSBL, secure debug, secure factory programming, DLM support, tamper protection, DPA/SPA protection
6
     Timers: 14-ch PWM timers, 4-ch high-resolution, 4-ch low-power timer (16-bit x2ch and 32-bit x2ch)
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     Packages: 176-HLQFP, 224- and 289, and 303-BGA

DesignSpark PCB – Version 13 verfügbar

Im Hause RS ist man bemüht, der hauseigenen Platinensoftware neue Funktionen einzupflegen. Am „Wichtigsten“ sind dabei Verbesserungen im Bereich des Routings – eine als Serpetine Routing bezeichnete Funktion hilft beim Erzeugen von „längenidentischen Paaren“, während ein Spiralen-Generator die beispielsweise für drahtlose Energieübertragung notwendigen Spiralen automatisch generiert.

Bildquelle: https://www.rs-online.com/designspark/designspark-pcb-version-13-release-highlights

Neben Quality of Life-Verbesserungen und der Integration von Antialiasing in den Renderer gibt es eine als Interactive Bill of Materials bezeichnete Funktion. Dieses am von IBF vor einiger Zeit eingeführten Feature angelehnte Werkzeug generiert HTML-Dateien, die ein interaktives Überblicken des Komponentenplacements ermöglichen und dem Fertiger so dabei helfen, das „Wie“ der Plazierung auf dem zu realisierenden Produkt leichter zu verstehen.
Außerdem gibt es wie immer einige Detailverbesserungen – eine Zusammenfassung findet sich in der unter als Bildquelle angegebenen URL.

NextPCB – Online-Sharingdienst für KiCAD

Im Platinen-Bereich scheint der Trend auch sonst zur Corporate Sponsorship zu gehen. Der Platinen-Hersteller Next PCB hat nun angekündigt, die in der Abbildung gezeigte Webseite lanciert zu haben.

Bildquelle: https://www.kicadprojects.com/.

Lebenssinn des Systems ist dabei die Möglichkeit, in KiCAD erzeugte Projekte unbürokratisch mit der Community teilen zu können. Dass die Projekte einfach bei NextPCB bestellbar sind, sollte aus der Logik folgen.

Hydroflexor – “am Wasser gehende“ Roboter.

Während sich Drohnen mittlerweile gut etabliert haben, gibt es im Bereich der am Wasser lebenden bzw. Fahrenden UAVs noch Einiges an Easy Wins.
Das an der Universität zu Virginia veröffentlichte Paper “Processing soft thin films on liquid surface for seamless creation of on-liquid walkable devices” ist mit Sicherheit kein easy win, beschreibt es doch als Hydroflexor bezeichnete und zum am Wasser laufen befähigte Objekte.

Bildquelle: https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.ady9840

Zur Realisierung setzt man dabei auf verformbare Materialien, die – manchen Insekten gleich – auf dem Wasser spazierende Roboter generieren sollen.

Lesestoff: ML-basiertes Angriffserkennungssystem für IoT-Geräte

Als ersten Lesestoff sei auf das Paper Lightweight intrusion detection system for IoT with improved feature engineering and advanced dynamic quantization hingewiesen, das unter der URL https://link.springer.com/article/10.1007/s43926-025-00203-8 bereitsteht. Die Forscher stellen dort ein ML-Modell vor, das mit sehr wenig Speicher auskommt und Angriffe auf IoT-Infrastruktur erkennen kann:

1
    A lightweight hybrid deep learning model that enables accurate detection of cyberattacks in IoT environments.
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3
    Achieved up to 99.73% accuracy with model sizes under 32 KB, which could be deployed on memory & power constrained IoT devices.
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    Advanced feature selection, model compression, and automated tuning that improves accuracy, reduce model size and make it suitable for resource constrained IoT devices.

Lesestoff, zur Zweiten – Wassermanagement mit IoT

Dass Wasser in uneingeschränkter Menge zur Verfügung steht, ist nicht in allen Teilen der Welt gegeben. Wie im Fall von vielen anderen Knappheiten gilt auch hier, dass Ressourcen-Bewirtschaftung der effizienteste Weg zur Verteilung darstellt. Das Paper “Use of Internet of Things in water resources applications: challenges and future directions: a critical review”, das unter der URL https://link.springer.com/article/10.1007/s43926-025-00193-7 auf Aufmerksamkeit wartet, geht auf verschiedene Möglichkeiten zur Nutzung von IoT-Technologien zwecks Wassermanagement ein.

Lesestoff, zur Dritten: Neuartige Methode zur Erfassung der Batterie-Restkapazität.

Zu guter Letzt verdient auch das bei Texas Instruments veröffentlichte Dokument “Redefining battery accuracy: How the Dynamic Z-Track™ algorithm predicts unpredictable battery loads” Aufmerksamkeit. Das unter der URL https://www.ti.com/document-viewer/lit/html/ssztd84?HQS= einsehbare Werk stellt eine „neue“ Methode zur Analyse der Batterie-Kapazität vor, die die „genauere“ Abschätzung der in den Zellen verbleibenden Rest-Kapazität ermöglicht.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen