Raspberry PI AI-Kit, neue MicroPython-Version und diverse andere Neuerungen

Nach der Vorstellung der Raspberry Pi AI Kamera auf der Embedded World steht mit dem AI Kit ein weiteres Peripheriegerät zur Verfügung, dass dem Raspberry Pi im Bereich der künstlichen Intelligenz unter die Arme zu greifen sucht. Außerdem gibt es neue Chips und Funkmodule sowie jede Menge Lesestoff – hier alle Nachrichten, die die Industrie „im Puls“ halten.

Raspberry Pi AI-Kit: Hailo-8L-basierte AI-Beschleunigerkarte

Die Rechenleistung des auf einem mittlerweile durchaus betagten SOC-Design basierenden Hauptprozessor des Raspberry Pi lässt sich nur in eingeschränktem Maße steigern, weshalb Ebenezer Uptons Mannen bei der AI-Kamera (siehe https://www.youtube.com/watch?v=tY–kw0tVd0) auf einen Offboard-Beschleuniger setzen.
Das in der Abbildung gezeigte Raspberry Pi AI Kit verfolgt einen ähnlichen Ansatz – als „Quelle der Rechenleistung“ kommt ein SOC aus dem Hause Hailo zum Einsatz.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-ai-kit-available-now-at-70/

Im Rahmen der Ankündigung, die übrigens auch diverse Hyperlinks auf zur Verfügung gestellte Beispiele enthält, findet sich folgende Ankündigung zur Verfügbarkeit:

1
Its available today from our network of Raspberry Pi Approved Resellers, priced at just $70.

Eine Verfügbarkeits-Analyse des Autors zeigte, dass die meisten spezialisierzen Reseller das Produkt derzeit mit 20 Arbeitstagen Vorlaufzeit anbieten.

Die Suche nach der Partnummer RP2-514380 liefert bei „großen“ Distributoren derzeit wie erwartet noch überhaupt keine Verfügbarkeit – wer sein Glück selbst probieren möchte, kann dies bei OEMSecrets unter der URL https://www.oemsecrets.com/request-stock?pn=RP2-514380 tun.

GCT Semiconductor GDM7243SL – RISC-V-Funkmodul mit General Purpose-Compute

RISC-V-Chips kamen als Erstes in Festwertspeichercontrollern und ähnlichen Embeddedaufgaben zu Ehren, bevor sie in Form von Stand Alone -Chips (Stichwort beispielsweise GigaDevice GD32VF103) verfügbar wurden.
Der Funkmodul-Spezialist GCT setzt nun den auf der Embedded World sichtbaren Trend der Integration von General Purpose-Rechenleistung auf Funkmodulen fort. Mit dem GDM7243SL steht ein neues Modul ante Portas, das – wie in der Abbildung gezeigt – neben einem extrem leistungsfähigen LTE-Modem auch zwei General Purpose-RISC-V-Rechenkerne mitbringt.

Bildquelle: https://www.eenewseurope.com/en/worlds-first-risc-v-multi-mode-lte-chipset-for-450mhz/

Die „Initial-Auslieferung“ des Moduls ist im vierten Quartal erwartet. Unter der URL https://www.eenewseurope.com/en/worlds-first-risc-v-multi-mode-lte-chipset-for-450mhz/ findet sich die folgende Passage, die weitere Informationen zum verwendeten Funkmodul zur Verfügung stellt:

1
multimode LTE chipset capable of operating down to 450MHz and 380MHz in Cat 4, Cat 1bis, CatM1, Cat NB1/NB2 and up to 3.8GHz for nonterrestrial networks (NTN) for satellite connections.

2
. . . GDM7243SL uses 2×2 MIMO diversity and higher power to maintain connectivity even in challenging conditions . . .

Quectel SG368Z – Smart Module auf Basis eines Rockchip RK3568

Ein weiterer Nebeneffekt des Trends zur Integration von Intelligenz in Funkmodulen ist, dass sogenannte „Smart Modules“ mittlerweile von so gut wie allen Funkmodulhäusern verfügbar sind.
Allen gemein ist, dass sie neben der eigentlichen Funktechnologie auch einen Applikationsprozessor und ausreichend Arbeitsspeicher für die Ausführung eines endkundennutzbaren Betriebssystems wie Android oder Linux mitbringen.

Mit dem SG368Z steht nun ein diesbezügliches System zur Verfügung, das die „Integration“ von Intelligenz in Platinen wesentlich erleichtert. CNX-Software zeigt das in der Abbildung gezeigte Schaltbild, das den „Vollausbau“ eines an einen Prozess Rechner erinnernden Boards demonstriert.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2024/06/03/quectel-sg368z-wifi-5-and-bluetooth-4-2-smart-module-rockchip-rk3568-soc/

Orange Pi 3B – umfangreiche Nutzwertsteigerung.

Im Hause Shenzhen Xunlong reagiert man – naturgemäß – auf die „Änderungen“ im Hause Raspberry Pi.
Spezifischerweise bekam der Orange Pi 3B eine Gruppe von Neuerungen, die derzeit allerdings nur auf Instagram vorgestellt werden. Die folgenden Abbildungen präsentieren die „Gesamtheit“ der zu berücksichtigenden Aktualisierungen.

Bildquelle: https://www.instagram.com/p/C7oG7kRpVdO/

AMD: Diverse neue AI-Beschleuniger ante Portas

Im Hause AMD arbeitet man konsequent daran, neue AI-Beschleuniger auf den Markt zu schicken. Die unter der URL https://www.amd.com/en/newsroom/press-releases/2024-6-2-amd-extends-ai-and-high-performance-leadership-in-.html bereitstehende Pressemeldung kündigt – unter anderem – die folgenden Chips an:

1
AMD detailed its expanded multigenerational accelerator roadmap, showing how it plans to deliver performance and memory leadership on an annual cadence for generative AI. The expanded roadmap includes the AMD Instinct MI325X accelerators, with planned availability in Q4 2024, delivering industry leading memory capacity with 288GB of ultrafast HBM3E memory1 that extends AMD generative AI performance leadership2. The nextgeneration AMD CDNA 4 architecture, expected in 2025, will power the AMD Instinct MI350 Series and is expected to drive up to 35x better AI inference performance compared to AMD Instinct MI300 Series with AMD CDNA 33. Continuing performance and feature improvements, the CDNA Next architecture will power MI400 series accelerators planned for 2026.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass AMD – offensichtlich – der Probleme, die durch die Dominanz von NVIDIAs CUDA-Standard entstehen, bewusst sind. In der Pressemitteilung wird auch angekündigt, dass man im Hause AMD daran arbeitet, „direkt“ verschiedene Modell-Repositories in das AMD-Ökosystemen einzubinden:

1
The AMD ROCm 6 open software stack continues to mature, enabling AMD Instinct MI300X accelerators to drive impressive performance for some of the most popular LLMs. On a server using eight AMD Instinct MI300X accelerators and ROCm 6 running Meta Llama3 70B, customers can get 1.3x better inference performance and token generation compared to the competition2. On a single AMD Instinct MI300X accelerator with ROCm 6, customers can get better inference performance and token generation throughput compared to the competition by 1.2x on Mistral7B3. AMD also highlighted that Hugging Face, the largest and most popular repository for AI models, is now testing 700,000 of their most popular models nightly to ensure they work out of box on AMD Instinct MI300X accelerators. In addition, AMD is continuing its upstream work into popular AI frameworks like PyTorch, TensorFlow and JAX.

Diese Vorgehensweise mag zwar nicht „jede“ Cuda-basierte Applikation zur Nutzung von AMD-Kernen befähigen. Da der Gutteil der AI-Lösungen nach Ansicht des Autors aber durch das zusammen klicken vorgefertigter Module entsteht, ist das „Unterstützen dieser Module“ ein guter erster Weg, um die Dominanz von Cuda – Tour a Tour -zu reduzieren.

Lesestoff, zur Ersten – hausgemachte USB-Peripherie.

Wer ein elektronisches Gerät mit dem USB-Bus verbinden möchte, setzt gerne auf Chips aus dem Hause WCH oder FTDI. Unter der URL https://popovicu.com/posts/making-usb-devices/ findet sich nun eine Zusammenfassung, die einen STM32-Controller in eine USB-Seriell-Brücke umwandelt. Der Post ist auch deshalb interessanter Lesestoff, weil der Autor durchaus detaillierte Hintergrund-Informationen zu den verwendeten Technologien und Protokollen zur Verfügung stellt.

Lesestoff, zur Zweiten – Reverse Engineering einer LeCroy HFP2500-Sonde für Oszilloskope.

Freunde der Metrologie werden sich über den unter der URL https://groups.io/g/LeCroyOwnersGroup/message/7379 verfügbar gewordenen Post freuen. Er hatte ein „technisches Problem“ mit einer HFP2500-Sonde, und führte im Rahmen der Reparatur ebendieser umfangreiche Reverse Engineering-Arbeiten durch. Weitere Informationen über den inneren Aufbau der Sonde finden sich unter der gezeigten URL.

Bildquelle: https://groups.io/g/LeCroyOwnersGroup/message/7379.

Public Service Announcement: Abkündigung von ICQ steht unmittelbar bevor.

Für alte Knochen wie den News-Autor schmerzhaft dürfte die in der Abbildung gezeigte Meldung sein. Wer derzeit ICQ nutzt, muss schnellstens auf einen anderen Instant Messenger umsteigen.

Bildquelle https://icq.com/desktop/en

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Google startet Find my Device, neue Chips und Kerne, etwas Lesestoff

Am Monatsende darf sich die Elektronik-Welt über ein neues ARM-Kerndesign, einen neuen WCH-Mikrocontroller, verschiedene Module und nähere Informationen zum geplanten Börsengang der Raspberry Pi Foundation freuen. Was zum Wochenende zu lesen ist, wird hier aufgelistet.

Philip Colligan zu den Auswirkungen eines IPO auf das Raspberry Pi-Ökosystem

In der Community hat der „geplante“ Börsengang von Raspberry Pi an der Börse London für die verschiedensten Arten von Verstimmung gesorgt. Der zur Raspberry Pi Foundation gehörende Philip Colligan hat unter https://www.raspberrypi.org/blog/what-would-an-ipo-mean-for-the-raspberry-pi-foundation/ nun ein längeres Manifest veröffentlicht, das auf die Auswirkungen eingeht.
Neben diversem Eigenlob sind zwei Passagen interessant – erstens die folgenden, die auf die „Finanzierung“ der Educational-Aktivitäten eingeht:

1
To date, Raspberry Pi Ltd has donated nearly $50m from its profits to the Foundation, which we have used to advance our educational mission

2
. . .

3
As the company has continued to grow, it has needed working capital and funding to invest in innovation and product development.

Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Feststellung, dass sich die Raspberry Pi Foundation als Plattform-agnostisch sieht. Ob bzw. wann Orange Pi und andere „innovativere Prozessrechner zum Einsatz kommen, ist zum Zeitpunkt der Drucklegung allerdings fraglich:

1
Importantly, the Foundation is device and platformagnostic. That means that, while Raspberry Pi computers make a huge contribution to our educational mission, you dont need to use a Raspberry Pi computer to engage with our learning experiences and resources. 

Google – Start von Find my Device steht unmittelbar bevor

Google„bastelt“ seit längerer Zeit an einer hauseigenen Konkurrenz zum von Apple eingeführten AirTag. Dessen Start steht nun unmittelbar bevor – unter der URL https://support.google.com/android/answer/14796936?visit_id=-1833861058&p=find_offline_devices&rd=1#finding_offline_devices findet sich unter anderem die folgende Funktionsbeschreibung:

1
Android devices participating in the Find My Device network use Bluetooth to scan for nearby items. If they detect your items, they securely send the location where they detected the items to Find My Device. Your Android device does the same to help others find their lost items when it detects them nearby.

Wer sein Telefon aus der Funktion herausnehmen möchte, findet eben da Informationen über die durchzuführenden Klickfolgen.

WCH CH32V002 – pinkompatibler Nachfolger des CH32V003 mit verbesserten Spezifikationen.

Im Hause WCH zeigt man sich durchaus „aktiv“ – nach der Vorstellung eines Chips höherer Leistungsklasse legt man nun einen Prozessor vor, der trotz Pinkompatibilität mit dem Evergreen höhere Leistung bringt.

Bildquelle: https://www.wch-ic.com/downloads/CH32V002DS0_PDF.html

Neben einer Aufrüstung des Arbeitsspeichers auf 4KB gibt es nun einen 12bit-ADC und einen Versorgungsspannungsbereich von 2 bis 5V. Außerdem kommt eine leistungsfähigere Variante des RISC-V-Kerns zum Einsatz, der mehr mathematiche Funktionen unterstützt.
Unter der als Bildquelle erwähnten Ressource gibt es schon jetzt ein Datenblatt, die Aktualisierung von Compiler und Co dürfte nur wenig Zeit in Anspruch nehmen.

MicroChip – neues Plug and Play-Modul für Bluetooth LE

Im Hause MikroChip versucht man seit längerer Zeit, Entwicklern die Inbetriebnahme von Funkschnittstellen zu erleichtern. Plug and Play-Module gelten dabei als besonders einfach integrierbare Variante.

Bildquelle: https://www.microchip.com/en-us/products/wireless-connectivity/features/plug-play

Die Produktpalette wird nun um verschiedene Module erweitert:

1
hese additions include the RFready WBZ350 module and the PIC32CXBZ3 SoC that offers the lowest entry point available for integrating a Bluetooth Low Energy microcontroller (MCU) into product designs. For a list of all 12

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. . .

3
In addition to its Bluetooth MCUs, Microchip introduced the RNBD350 plugandplay module that reduces the cost and complexity barriers to adding Bluetooth Low Energy connectivity to product designs. These modules minimize the time, money and engineering resources required for RF design optimization, regulatory certification and software development. For experienced engineers who are looking for more flexibility, Microchip offers robust wireless, multiprotocol MCU SystemonChip (SoC) options.

4
via https://www.microchip.com/en-us/about/news-releases/products/microchip-adds-12-products-to-wireless-portfolio

Lesestoff: Minecraft-Klon für Mikrocontroller mit Ausführungen zu Terraingenerierung

Unter https://hackaday.io/project/196161-arduino-minecraft findet sich ein interessanter Artikel, der auf die Erzeugung einer Portierung von Minecraft auf Mikrocontroller eingeht. Lesenswert ist der Text unter Anderem deshalb, weil die Beschreibung der Kartengenerierung sehr detailliert ausfällt.

Bildquelle: https://hackaday.io/project/196161-arduino-minecraft

ARM – neuer ARMv9-Kern, neue AI-Adaptersoftware

Im Hause ARM gibt es einen neuen Cortex-Kern namens X925, der mit einer als Immortalis G925 bezeichneten GPU gepaart wird. Dabei handelt es sich um Softcores, deren Implementierung – wie immer – von Seiten der Chiphersteller durchgeführt werden muss.

Bildquelle: https://newsroom.arm.com/blog/armv9-cpus-consumer-devices

Zweitens steht mit Kleidi eine neue AI-Adaptersoftware zur Verfügung, die durch Optimierung der inneren Architektur die AI-Performance der hauseigenen Chips zu erhöhen sucht:

1
Featuring KleidiAI for all AI workloads and KleidiCV for bestinclass computer vision (CV) workloads on Arm CPUs across all tiers, Kleidi Libraries will be embedded directly into popular AI frameworks, with no action needed by developers. This allows developers to frictionlessly enable the AI capabilities of the Arm CPU to build their AIbased applications quickly, at the highest possible performance and across the broadest range of devices.

Eine Zusammenfassung der – für Elektroniker nur mittelrelevanten – Neuerungen findet sich unter der URL https://www.cnx-software.com/2024/05/30/arm-cortex-x925-cortex-a725-cpus-immortalis-g925-gpu-kleidi-ai-software/.

Wilderness Labs – Meadow nun in Version 1.12

Die Stabilitätsverbesserungen in der Meadow-Umgebung setzen sich unverändert fort. Für Version 1.12 verspricht man folgende Änderungen:

1
Bug fixes to the WiFi implementation of POSIX poll() function should result in increased network stability, and increased performance for static HttpClient.

2
We have resolved the crash issue which occurred when using the readahead data Socket.Available property.

3
We added a SilkDisplay driver and fixed bugs in the Bmx280 driver.

RCR Wireless – Ausführungen zu eSIM

Der Kampf mit SIM-Karten ist insbesondere im Embedded-Systembereich ein perpetuales Ärgernis. Der Nachrichtendienst RCR bietet unter https://www.rcrwireless.com/20240123/fundamentals/how-cellular-iot-gots-its-groove-on-five-things-to-know-about-the-esim-revolution? eine Analyse der Vorteile und Probleme ein, die beim Deployment von eSIM-Chips entstehen.

Repair Rights-Gesetze in Colorado verabschiedet

Im Laufe der letzten Jahre verabschiedeten einige US-Bundesstaaten Gesetze, die die Zur-Verfügung-Stellung von Komponenten legislativ sichern.
iFixit berichtet nun über ein neues Gesetz im US-Bundesstaat Colorado:

1
Like the bill that passed in Oregon in March, the new Colorado law includes an explicit prohibition on the ways that manufacturers have restricted repair via parts pairing, the software barriers to repair that have threatened to put many independent repair shops out of business.

2
via https://www.ifixit.com/News/96296/colorado-adds-electronics-to-right-to-repair-protections

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Neue Chips, Ubuntu Server für RISC-V, Nachrichten im Hause CircuitPython uvam

Der Monat Mai endet “ruhig“ – MicroChip liefert einen neuen Prozessor für Weltraumanwendungen, während Canonical eine weitere RISC-V-Chipvariante mit dem hauseigenen Server ausstattet. Die vor einigen Jahren virulenten Probleme im Hause SigFox wirken sich derweil auf die Abdeckung in Zentraleuropa aus.

Ubuntu Server 24.04 – nun auch für MILK-V

Dass Canonical in Ubuntu Server auch an die Bedürfnisse von RISC-V-Chips denkt, ist per se nichts Neues. Nun gibt es ein offizielles Image für die auf dem StarFive JH7110-Prozessor basierende und in der Abbildung gezeigte MILK-V Mars-Evaluationsplatine, die vom Format her an einen Raspberry Pi erinnert.

Bildquelle: https://milkv.io/mars

Wer das Ubuntu-Image selbst ausprobieren möchte, kann unter der URL https://ubuntu.com/download/risc-v ein Image herunterladen. Außerdem stellt Canonical unter https://wiki.ubuntu.com/RISC-V/Milk-V%20Mars eine Start-Anleitung zur Verfügung-interessant ist, dass die GPU (wie bei den meisten anderen RISC-V-SoCs) nicht unterstützt wird. Außerdem funktioniert PCIe nur leidlich, im Fall der USB-Ports gilt, dass nur der USB3-Teil des Portkomplements unter Linux einsatzfähig ist.

Kopfhörersystem mit Sprecherisolierung

Freunde des Audio Engineering dürften das Projekt Look Once To Hear interessant finden-Daten handelt es sich um ein „Kopfhörersystem“, das anvisierte Sprecher „isoliert“ und von Hintergrundgeräusch und Co. befreit ausgibt.
Das von der Universität in Washington entwickelte System ist-per se-zur Kommerzialisierung vorgesehen. Wer sich den Python-Code näher ansehen möchte, kann dies im unter https://github.com/vb000/LookOnceToHear bereitstehenden GitHub-Repositorium tun.

Olimex: quelloffenes Linux-SoM auf Basis des NXP I.MX 8M

Wem der weiter oben angesprochene RISC-V-Chip zu „exotisch“ ist oder wer eine GPU benötigt, wird im von Olimex entwickelten iMX8MP-SOM-4GB-IND besser bedient.

Bildquelle: https://www.olimex.com/Products/SOM/NXP-iMX8/iMX8MP-SOM-4GB-IND/open-source-hardware

Für das in Einzelstückzahlen um €70 erhältliche Board versprechen die Bulgaren dabei die folgenden Spezifikationen:

1
2 x Gigabit Ethernet (1 x TSN)

2
2 x MIPICSI camera

3
1 x ISP camera

4
2 x USB3 with OTG

5
1 x PCIe 3.0

6
2 x CAN FD

7
3 x SPI

8
5 x I2C

9
3 x SDIO eMMC 5.1

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4 x UART 5Mbit

11
4 x PWM

12
Audio: ASRC,HiFi 4 DSP,SAI/I2S,eARC

13
4 x 40 pin, 1 x 20 pin GPIO connectors

Wer das SoM testen möchte, kann dies über das in der Abbildung gezeigte Evaluationsboard tun. Es bricht die verschiedenen enthaltenen Interfaces in ein freundlicheres Format heraus.

Bildquelle: https://www.olimex.com/Products/SOM/NXP-iMX8/iMX8MP-SOM-EVB-IND/

MicroChip SAMD21RT: strahlungstoleranter ARM Cortex M0+ für „Aerospace-Anwendungen“

Berichte über die in verschiedenen Satelliten verbaute „veraltete“ Technologie wird von der populärwissenschaftlichen Presse immer wieder gern wie eine Sau durchs Dorf getrieben.
Sei dem wie es sei, sind Achtbitter in vielen Fällen eine kommode und mehr als ausreichende Lösung. Microchip bietet nun eine neue, 32 Bit-fähige CPU mit hoher Strahlungsrobustheit an.

Bildquelle: MicroChip, via https://www.microchip.com/en-us/about/news-releases/products/microchip-expands-its-radiation-tolerant-microcontroller-portfolio

Besonders interessant ist dabei die Aussage zur Strahlungsresistenz, die sich folgendermaßen präsentiert:

1
To withstand harsh environments including radiation and extreme temperatures, the SAMD21RT can operate in temperatures ranging from 40°C to 125°C and provides a high level of radiation tolerance with a Total Ionizing Dose (TID) capability up to 50 krad and Single Event Latchup (SEL) immunity up to 78 MeV.cm²/mg.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die „Verfügbarkeit“ – wie im Fall vieler anderer Weltraum-Teile gibt MicroChip hier sogar offen zu, dass die Komponenten vor allem auf Anfrage zu haben sind:

1
The SAMD21RT 32bit MCU is available in limited sampling upon request. For additional information, contact a Microchip sales representative.

Eine OEMSecrets-Verfügbarkeitsanalyse bestätigt dieses Bild – wer es selbst versuchen will, findet unter der URL https://www.oemsecrets.com/request-stock?pn=SAMD21RT genau null Distributoren.

GigaDevice: Neue Niederenergie-MCU auf Basis eines ARM Cortex-M23-Kerns.

Im Hause GigaDevice gibt es ebenfalls Zuwachs – die neue Familie ist, wie in der Abbildung gezeigt, in verschiedenen Gehäusegrößen und Speicherausbauten verfügbar.

Bildquelle: https://www.gigadevice.com/about/news-and-event/news/gigadevice-launches-new-low-power-mcu-products-of-gd32l235-series

Als Rechenkern kommt dabei ein ARM Cortex M23 zum Einsatz, der folgendermaßen beschrieben wird:

1
a clock frequency of 64MHz. In addition, they are equipped with 64KB to 128KB embedded flash memory and 12KB to 24KB SRAM.

Relevant sind in diesem Zusammenhang auch die Aussagen zum Stromverbrauch, die sich folgendermaßen präsentieren:

1
The GD32L235 series MCUs have optimized and improved power consumption efficiency and support six lowpower modes, including Deepsleep, Sleep, Standby, etc. In Deepsleep mode, the current drops to 1.8uA, and the wakeup time is less than 2uS; in Standby mode, the current is as low as 0.26uA. Even under fullspeed operating mode with maximum clock frequency, power consumption is only at 66uA/MHz, achieving an excellent balance between performance and power consumption.

SigFox: immer mehr lokale Netzbetreiber verschwinden

Die „finanziellen Schieflagen“ im Bereich SigFox haben uns in der Vergangenheit gut beschäftigt – in der Theorie könnte man davon ausgehen, dass die Probleme seit der unter Beitrag „Kurzmeldungen: SigFox geht an UnaBiz, ST erweitert Azure RTOS-Unterstützung, neue Chips“ besprochenen Übernahme durch UnaBiz der Vergangenheit angehören.
In der Praxis ist dem indes nicht so, wie der Autor im Rahmen der letzten Tage persönlich feststellen durfte. Wer SigFox in Zentraleuropa einsetzen möchte, erlebt sein blaues Wunder.
Sowohl der ungarische als auch der slowakische Netzbetreiber haben ihre Webseiten mittlerweile offline genommen, das Neuanmelden von Geräten im vereinheitlichten SigFox-Portal ist in diesen Ländern ebenfalls nicht mehr möglich.
Der im allgemeinen gut informierte slowakische Nachrichtendienst TechBox berichtete indes schon im letzten Jahr über das „Heraufziehen“ der Probleme – die unter https://www.techbox.sk/siet-iot-sigfox-je-v-problemoch-po-slovensku-zlyhava-aj-v-cesku befindliche Prophezeiung hat sich mittlerweile offensichtlich vollumfänglich erfüllt.

Neuigkeiten im Bereich CircuitPython.

Zu guter Letzt gibt es auch im Hause Adafruit Neuigkeiten. Limor Frieds Truppen haben ihre hauseigenen Runtime mittlerweile in der Version 9.1b3 veröffentlicht, die – wie im folgenden Abschnitt gezeigt – einige interessante Erweiterungen mitbringt:

1
Incompatibility warnings

2
API changes to floppyio.

3
String values in settings.toml must be quoted.

4
Audio

5
RP2040 I2SOut supports BLCK and LRCLK in either order.

6
ESP32S3 supports audiomp3.

7
Bluetooth

8
Initial implementation of BLE GATT server support on Espressif chips. Pairing/bonding is not yet implemented.

9
Builtin modules

10
Enhance collections.deque functionality.

11
Add keypad_demux.DemuxKeyMatrix: use multiplexer for one side of a keypad matrix.

12
Add integrationbased debouncing to keypad.

13
supervisor.Runtime.serial_bytes_available now returns a count instead of a bool.

14
Incompatible change: floppyio improvements, including API changes.

15
Graphics

16
fourwire.FourWire: chip_select pin is now optional.

17
picodvi now supports 640×240 and 800×240 resolutions.

18
Internal

19
Espressif: update to ESPIDF v5.2.1.

20
Espressif: Change taskswitching quantum to 1 millisecond from 10 milliseconds.

21
Networking

22
Implement ssl module for anything that provides socket.

23
Ports

24
New port for renode hardware simulator.

25
Supervisor

26
String values in settings.toml must be quoted.

27
USB

28
max3421e USB host support.

29
Allow userspecified names for usb_midi interfaces and jacks.

30
via https://blog.adafruit.com/2024/05/22/circuitpython-9-1-0-beta-3-released/

Wer das System ausprobieren möchte, kann unter https://learn.adafruit.com/welcome-to-circuitpython/installing-circuitpython für unterstützte Architekturen „Vorkompilierte“ Binaries herunterladen. Spezifischerweise präsentiert sich die Unterstützungsliste wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Adafruit.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Read More

Produkt-Allerlei: Steckverbinder, Prozessrechner, LTSC-Windows-11 und vieles andere mehr

Nutzer von Embedded Windows dürfen sich über die Verfügbarkeit einer Windows 11-Version mit Langzeitsupport erfreuen. Paralell dazu drängen neue Steckverbinder-Standards auf dem Markt; Prozessrechner mit RS485-Interface sind ebenfalls neu. STMicroelectronics bietet derweil Evaluationsboards an, die eine Qi-Ladestrecke realisieren. Was es sonst an Erfahrenswertem gibt, zeigt dieser Round-Up.

Windows 11-IoT Enterprise LTSC verfügbar.

Was seit längerer Zeit durch die Gerüchteküche wabert, ist nun im Rahmen einer Ankündigung des Windows-Spezialisten Arrow offiziell geworden: Die LTSC-Version von Windows 11 steht ab sofort zur Verfügung.
Wie immer verspricht Microsoft eine zehnjährige Update-Versorgung; weitere Informationen finden sich in der Tabelle oder im als Bildquelle angegebenen Link.

Bildquelle: https://www.arrow.com/ais/msembedded/resource/blog/top-11-benefits-of-windows-11-iot-enterprise-ltsc-2024-vs-windows-11-pro.

Neuer Connector-Standard kombiniert Ethernet/Ethercat und Energieversorgung

M8- oder M12-Connectoren zählen zu den besten Erfindungen seit dem Auftauchen von Schnittbrot – wer beispielsweise an einer wasserrobusten Elektronik arbeitet, schätzt die Verfügbarkeit der Bauteile.
Ursache für die weitgehende Kommunaliät über Hersteller-Grenzen ist, dass die Produkte durch einen IEC-Standard spezifiziert werden. Die unter der URL https://standardsdevelopment.bsigroup.com/projects/2022-02586#/section bereitstehende IEC-Draft-Norm IEC 61076-2-118 spezifiziert die B-Steckerfamilie, die die „Kombination“ von Energieversorgung und Ethernet zum Ziel hat:

1
connectors consist of fixed and free connectors either rewirable or nonrewirable.Power contacts of male connectors are round contacts with Ø 1 mm, Ø 1,5 mm, Ø 1,8 mm, Ø 2,25 mm and Ø 4 mm, with current ratings up to 64 A per pole and rated voltage of 50 V, 300 V or 600 V AC/DC.

Interessant ist, dass die mittlerweile zu Amphenol gehörende Connec vor wenigen Tagen ein E-Mail heraussandte, in dem man – wie in der Abbildung gezeigt – die ersten mit diesem „neuartigen“ Standard kompatiblen Stecker ankündigte.

Bildquelle: https://hybrid-connectors.com/

Neue Xiao-Variante auf Basis von ESP32-C6.

Im Hause Seeed Studio gibt es Zuwachs – die für ihre „Kompaktheit“ bekannte Xiao-Boardfamilie steht nun in einer neuen Variante zur Verfügung, die ihre Rechenleistung aus einem ESP32-C6 bezieht.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/Seeed-Studio-XIAO-ESP32C6-p-5884.html

Interessant ist am System – wie im oben gezeigten Pinout – die „hohe“ Anzahl an GPIO-Pins.

STMicroelectronics: Wireless Charging-Evaluationsboards mit 50 W Grenzleistung.

Das Anbieten von „drahtlosem Laden“ gemäß des QI-Standards ist eine der bequemsten Wege, um die Kunden-Zufriedenheit schnell und nachhaltig zu erhöhen.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Im Hause STMicroelectronics gibt es nun eine Gruppe neue Evaluationsboards, die diese Aufgabe wesentlich beschleunigen. Spezifischerweise kündigen die Franco-Italiener folgendes an:

1
Zum Lieferumfang der Boards, die im ST eStore und bei Distributoren erhältlich sind, gehört auch eine Konformitätserklärung zur Radio Equipment Directive (RED) der EU. Die Preise beginnen bei 113,93 USDollar für das Receiver Board STEVALWLC98RX bzw. 109,03 USDollar für das Transmitter Board STEVALWBC2TX50.

Microsoft: Bewegung im Bereich ARM für Windows.

Obwohl Linux im Bereich der Embedded-Entwicklung immer mehr Mindshare gewinnt, gilt nach wie vor, dass sich Microsofts Betriebssystem einen „komfortablen“ Platz gesichert hat.
Nun gibt es Neuigkeiten zweierlei: Erstens beginnt Qualcomm unter der URL https://www.qualcomm.com/news/releases/2024/05/qualcomm-accelerates-development-for-copilot–pcs-with-snapdrago mit dem Einsammeln von Vorbestellungen für das in der Abbildung gezeigte Entwicklerkit, dass die „Evaluation“ von Windows auf ARM-Systemen erleichtert.

Bildquelle: https://www.qualcomm.com/news/releases/2024/05/qualcomm-accelerates-development-for-copilot–pcs-with-snapdrago

Zweitens berichtet der im Allgemeinen gut informierte Branchen-Newsdienst The Register unter der URL https://www.theregister.com/2024/05/22/microsofts_armbased_cobalt_100_cpu/ darüber, dass Microsofts „neue“ ARM-Multicore-Systeme in Azure zur Verfügung stehen. Spezifischerweise gilt, dass eine „kostenlose“ Testung auf Anfrage möglich ist:

1
Microsoft is bringing its customdesigned Armbased Cobalt 100 processors closer to the public as it is now demoing the chips in an Azure virtual machine (VM) preview.

2
The threestrong prerelease VM series, labeled Dpsv6, Dplsv6, and Epsv6, will be available in the US, North and West Europe, and Southeast Asia regions per an invitation from the tech giant.

3
. . .

Rohde und Schwarz: Headless-Oszilloskop, Dehamegisierung

Im Hause Rohde gibt es der Neuerungen Zwei: Erstens steht mit dem MXO5C ein auf dem bekannten MXO5-Oszilloskop basierendes Gerät zur Verfügung, das aber – wie in der Abbildung gezeigt – ausschließlich für den Headless-Betrieb vorgesehen ist.

Bildquelle: Rohde.

Immerhin findet sich auf der Vorderseite des Geräts ein Display, mit dem das System – unter anderem – über seine IP-Adresse und seinen Zustand informiert.
Neuerung Nummero zwei betrifft derweil das „Phase Out“ der Marke Hameg – nun „verschwindet“ die einst geliebte Marke auch im Bereich der Energieverbrauchsanalyse.

Bildquelle: Electronic Specifier.

Phoenix Contact: PLCNext erreicht zusätzliche Industrie-Zertifikationen.

Dass man im Hause Phoenix Contact eine PLC-Variante anbietet, die unter anderem (siehe https://github.com/PLCnext/CSharpExamples) in C# programmierbar ist, sollte bekannt sein. Nun hat dieses Produkt einige zusätzliche Zertifikationen erreicht:

1
PLCnext Control von Phoenix Contact ist nun auch vom DNV nach den internationalen Standards IEC 61850 Ed. 2.1 und IEC 623513 für eine sichere Kommunikation in Energiemanagementsystemen zertifiziert worden. Zuvor wurde die Steuerung als erste auf dem Markt mit einem der IEC 62443 42 SL2 entsprechenden Funktionsumfang zertifiziert.

2
via https://www.phoenixcontact.com/de-de/events-und-news/news/pl-cnext-control-erneut-zertifiziert

Phoenix Contact, zur Zweiten – Push Pull- und Push Lock-Technologien in einem M12-Connector

Dass Push Pull-Varianten von M12-Steckverbindern in der „Assembly“ von Systemen viel Zeit sparen, kann als bekannt vorausgesetzt werden. Beim eigentlichen Anschließen der Litzen durfte man bisher aber, wie in der Abbildung gezeigt, auf den Schraubenzieher zurückgreifen.

Bildquelle: OEMSecrets, via https://www.oemsecrets.com/articles.

Phoenix Contact plant nun, zwei der hausintern verfügbaren Technologien zusammenzufassen:

1
. . .

2
Und auch hier wird auf das Schrauben verzichtet, denn durch die PushLockTechnologie erfolgt der Leiteranschluss bequem und einfach. Starre und vorbehandelte Leiter können direkt in die Klemmkammer gesteckt werden. Zum Anschließen feindrähtiger Litzen oder Leiter mit größerem Querschnitt sowie zum Lösen bereits angeschlossener Leiter, wird die Klemmstelle mit dem Hebel geöffnet.

3
via https://www.phoenixcontact.com/de-de/events-und-news/news/m12-steckverbinder-push-pull-schnellverriegelung

Firefly AIO-3562JQ – Rockchip-basierter Einplatinencomputer mit diversen industriellen Interfaces.

Dass Einplatinencomputer wie Raspberry Pi oder Orange Pi mehr und mehr auch als „Compute Core“ für Embedded-Systeme zum Einsatz kommen, dürfte die Leserschaft von Microcontroller.net nicht ernsthaft überraschen.
Ein „neuer“ Trend ist das in der Abbildung gezeigte und auf einem RK3562 basierende System, das mit dem als Phoenix Connector bezeichneten Port ein Interface mit der Bereitstellung verschiedener im Industrie-Bereich häufig verwendete Interfaces zur Verfügung stellt.

Bildquelle: CNX, via https://www.cnx-software.com/2024/05/23/firefly-aio-3562jq-rockchip-rk3562-sbc-for-industrial-applications-isolated-io-rs485-rs232/

TI AWR2544 – Whitepaper zur Launch-Technologie.

Dass Texas Instruments mit seiner AWR2544-Generation auf die als „Satellite Architecture“ bezeichnete Dezentralisierung der Intelligenz im Automobil-Bereich setzt, dürfte per se nichts wirklich Neues sein. Interessant ist allerdings die „neuartige“ Antennen-Interface-Technologie, die Texas Instruments als Launch on Package bezeichnet.

Bildquelle: https://www.ti.com/document-viewer/lit/html/swra801

Freunde des RF-Designs finden unter der URL https://www.ti.com/document-viewer/lit/html/swra801 durchaus detaillierte Zusammenfassung, die auch als „Weekend Reading“ taugt.

Lesestoff, zur Zweiten – Bibliothek der Analogelektronik.

Texas Instruments bietet unter der URL https://www.ti.com/design-development/analog-circuits.html? die in der Abbildung gezeigte „Literatur-Übersicht“ an, die verschiedene häufige Topologien der Analog-Elektronik übersichtlich präsentiert.

Bildquelle: https://www.ti.com/design-development/analog-circuits.html?.

In eigener Sache: EuroSatory, anyone?

Der Newsautor überlegt einen Kurztrip zur EuroSatory in Paris zu unternehmen. Wenn jemand dort ist, so wäre ein Meeting ein Anlass zur Freude.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Read More

News-Roundup: Raspberry Pi, Arduino, OpenWRT und mehr

Die Pfingstfeiertage bringen für Elektroniker jede Menge Neuerungen. Neben einem anstehenden runden Geburtstag in der Welt von OpenWRT erweitern sowohl Arduino als auch Raspberry Pi Foundation ihre Produktpalette. Besitzer mancher Audio Precision-Hardware müssen sich derweil auf das Auslaufen der Kalibrationsdienstleistungen einstellen.Was es sonst Neues gibt, verrät dieser Round-Up!

In eigener Sache: frohe Pfingsten!

Newsautor und das Team von Microcontroller.net bedanken sich bei der Leserschaft für die langjährige Treue und wünschen frohe Pfingsten, so Sie feiern. All Jenen, die nicht feiern, wünschen wir eine ruhige und produktive Zeit frei von Stressoren und Gewefze.

Arduino Alvik: ab sofort „allgemein verfügbar“.

Über den Arduino-Roboter Alvik haben wir in der Vergangenheit detailliert berichtet – ab sofort gilt, dass das Gerät unter der URL https://store.arduino.cc/products/alvik/ wie in der Abbildung gezeigt bestellbar ist.

Bildquelle: https://store.arduino.cc/products/alvik/

Angemerkt sei, dass der von der Arduino-Gruppe aufgerufene Preis nicht unbedingt der Bestpreis ist. Unter der SKU AKX00066 lässt sich das Produkt auch in Preisvergleichssystemen suchen, was zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Artikels die in der Abbildung gezeigte Preisstruktur zu Tage förderte.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/AKX00066

OLIMEX RVPC: RISC-V-Evaluationsboard um nur einen Euro.

Der „Preisverfall“ im Bereich der Entwicklungsboards geht klar nach unten – der in der Abbildung gezeigte Kandidat basiert auf dem WCH CH32V003, und ist – laut Planung des Herstellers – um einen US-Dollar erhältlich.

Bildquelle: https://olimex.wordpress.com/2024/05/15/meet-rvpc-the-world-lowest-cost-open-source-hardware-all-in-one-educational-risc-v-computer-with-vga-and-ps2-keyboard-which-will-be-available-for-diy-soldering-workshop-on-open-fest-in-sofia-this-year/.

Zum Zeitpunkt der Drucklegung ist die Platine noch nicht erhältlich – in der Ankündigung vermeldet das Unternehmen, dass es sich dabei um ein „von Hand zu lötendes“ Board handeln wird:

1
As CH32V003 have only 2K of RAM VGA resolution of 320×200 is possible in text mode 40×25 characters. The video will be generated without graphics video buffer, for the games user defined characters could be used.

2
It will be challenging but this makes it even more fun.

3
Next week we will have prototypes, so if you are interesting to join the software development sent me email to info@olimex.com and I can mail you one!

4
This board will be available as Soldering kit at our web www.olimex.com when complete.

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The price will be EUR 1.00!

Arduino Cloud: Ab jetzt auch mit Unterstützung für Google Home.

Im Hause Arduino ist man auch sonst aktiv – nach der vor wenigen Wochen angekündigten Unterstützung für Amazons Alexa ist es nun auch möglich, in der Arduino Cloud (siehe Beitrag „Arduino IoT Cloud – IoT-Clouddienst ohne MQTT“) lebende Things mit Google Home zu verbinden.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2024/05/16/hey-google-meet-arduino-cloud/.

In der Ankündigung nennt die Arduino-Gruppe die folgenden „unterstützten“ Protokolle bzw. Sensoren:

1
Currently, the supported Google Home sensors are temperature and motion detection, and the supported actionable accessories are light, dimmable light, colored light, smart plug and smart switch. So, with the Arduino Google Home Action, you can turn on the lights in the living room, check the temperature in the bedroom, start the coffee machine, water your plants, find out if your dog is sleeping in the doghouse, and much more.

Raspberry Pi: Offizieller PCIe-Hat verfügbar.

Vor einigen Wochen hat uns die Thematik des Anschließens von PCI Express-Hardware an den Raspberry Pi gut beschäftigt gehalten – verschiedene fernöstliche Hersteller haben mittlerweile Produkte zum Erreichen dieses hehren Ziels lanciert.
Vor wenigen Tagen haben die Uptoniten ihre offizielle Variante ausgeliefert. Unter der URL https://www.raspberrypi.com/products/m2-hat-plus/ findet sich die Ankündigung des in der Abbildung gezeigten Peripheriegeräts, das einen „offiziellen Listenpreis“ von zwölf US-Dollars aufweisen wird bzw. soll.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/products/m2-hat-plus/

Radxa Zero 3E: Gigabit Ethernet im Zero 2W-Formfaktor.

Wie im Fall vieler anderer Innovationen gilt auch beim Prozessrechner, dass das „Vorantreiben“ der Industrie in allzu vielen Fällen durch Dritthersteller erfolgt. Spezifischerweise schickt Radxa nun einen im Format des Raspberry Pi Zero 2W vorliegenden Prozessrechner ins Rennen, der – wie in der Abbildung gezeigt – einen in der Platine versenkten Gigabit Ethernet-Port mitbringt.

Bildquelle: https://docs.radxa.com/en/zero/zero3?model=zero-3e

Der im Allgemeinen gut informierte Branchen-Newsdienst CNX berichtet https://www.cnx-software.com/2024/05/14/radxa-zero-3e-sbc-offers-gigabit-ethernet-and-poe-in-raspberry-pi-zero-2-w-form-factor/ von einem „Einstiegspreis“ von 16 US-Dollar für die Basisversion; in Tests des Autors war es nicht möglich, mit einer ungarischen IP-Adresse auf den AliExpress-Store zuzugreifen. Zu beachten ist außerdem, dass die POE-Funktion über eine separate Platine realisiert ist.

Audio Precision: Ende des Supports für die 2700er-Serie.

Im Audio-Bereich werkelt noch jede Menge an „klassischem“ Equipment aus dem Hause Audio Precision. Bei AP ist man sich – offensichtlich – dessen bewusst, dass das „vom-Markt-nehmen“ dieser Golden Oldies der effizienteste Weg zur Erzeugung von mehr Umsatz ist.
Aus diesem Grund kündigte das Unternehmen vor wenigen Stunden an, wie in der Abbildung gezeigt bald keine Kalibrationsdienstleistungen für die Klassiker anbieten zu wollen.

Bildquelle: Audio Precision.

Da bis zum „End of Support“ noch ein gutes halbes Jahr lauert, kann es empfehlenswert sein, Kalibrationen vorzuziehen. Unter der URL https://www.ap.com/request-a-trade-in-series-2700-audio-analyzer? gibt es außerdem ein Angebot, das Nachfolgemodelle mit einem – eher geringen – Rabatt zur Verfügung stellt.

Compiler-Explorer: Werkzeug zum Vergleich“ von Compilern und ISAs

Ein Spielzeug für die Feiertage ist der unter der URL https://godbolt.org/ bereitstehende Compiler Explorer. Dabei handelt es sich um eine Web-App, die – wie in der Abbildung gezeigt – C-Code mit Dutzenden verschiedenen Compilern kompiliert.

Bildquelle: godbolt.org

Da die Compiler nicht nur aus dem Embedded-Bereich stammen, bietet sich das System auch zum Vergleich der Effizienz verschiedener ISAs an. Der amerikanische Newsletter The Chip Letter bietet unter der URL https://thechipletter.substack.com/p/compiler-explorer?utm_source=post-email-title&publication_id=1063960&post_id=144550230&utm_campaign=email-post-title&isFreemail=true&r=1slho6&triedRedirect=true&utm_medium=email eine durchaus lesenswerte Besprechung der Möglichkeiten des Werkzeugs, das insbesondere bei „Assembler-Fans“ die eine oder andere Stunde Lebenszeit auffrisst.

OpenWRT ist (bald) 20 Jahre alt.

Im Rahmen des in Barcelona stattfindenden BattleMesh-Events feierte das OpenWRT-Team, dass nun mehr als 20 Jahre seit der Erstveröffentlichung von OpenWRT durch Mike Baker, Gerry Rozema und Imre Kaloz vergangen sind. Unter der URL https://x.com/FBorsik/status/1791937908342997321 findet sich ein Video der Feierlichkeiten.

Bildquelle: https://x.com/FBorsik/status/1791937908342997321

Nachlese: Android-News zur Google I/O.

Nicht nur wer Emteria einsetzt, sollte die „Wandlungen“ im Android-Bereich im Auge behalten. Wer nicht „alle“ Tapes von der I/O ansehen möchte, bekommt von Google unter der URL https://android-developers.googleblog.com/2024/05/15-things-to-know-for-android-developers-google-io-2024.html eine Webseite zur Verfügung gestellt, die die wichtigsten Änderungen im Ökosystem zusammenfasst.

Canaan: Verbesserung der Geschäftszahlen.

Das an sich für seine Bitcoin-Minageprodukte vorgesehene Unternehmen Canaan ist für Elektroniker interessant, weil man eine Gruppe von sehr leistungsfähigen AI-Mikrocontroller anbietet. Die Designphilosophie ist dabei das „Hintanstellen“ der Energieeffizienz zugunsten maximaler Leistung. Der amerikanische Branchen-Newsdienst tipranks berichtet unter https://www.tipranks.com/news/company-announcements/canaan-inc-surpasses-revenue-forecasts-in-q1-2024 über gute Geschäftszahlen:

1
increased revenues of $35.1 million in Q1 2024, surpassing forecasts and marking a substantial sequential growth in mining revenue by 182.1%. The company has also achieved a recordhigh Bitcoin holding of 1,057 coins, while reducing net losses significantly compared to the previous quarter and yearoveryear.

In eigener Sache, ad 2

Aus Gründen der Ehrlichkeit: der Autor besitzt rund 20 EUR an Canaan-Aktien. Diese werden langfristig gehalten und dienen dem Zweck, die regelmäßigen (und vom Unternehmen ignorierten) Anfragen zu Informationen über die Mikrocontrollersparte zu legitimieren.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Read More

Super-Kongresstag: STM32-H5-Vorstellung, Google IO, Raspberry Pi-Börsengang geplant

Die letzte Woche brachte für technisch interessierte Personen Neuigkeiten – neben einem detaillierten Webinar mit Informationen zu STMicroelectronics neuestem Midrange-Mikrocontroller informierte Google über Erweiterungen des Produktportfolios, das für den Embedded-Markt immer relevanter wird. Zu guter Letzt plant man im Hause Raspberry Pi abermals einen Börsengang. Hier ein kleiner „Round up“.

STM32H5 – sehr schneller Cortex-M33-Prozessor mit verschiedenen Sicherheitserweiterungen.

Die erste Foliengruppe des STM32-Vortrags „positionierte“ den Controller wie in den Abbildungen gezeigt.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Interessant war die verbale Ankündigung, dass die Vorstellung Ähnlichkeiten zu STMicroelectronics Evergreen F4 erwecken würde – zu beachten ist, dass Nutzer des F4 nicht umsteigen müssen, weil STMicroelectronics sogar mittelfristig „weitere“ Investitionen in das F4-Ökosystem plant. Andererseits gilt, dass der H5 wesentlich schneller und stromsparender arbeitet.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Im Bereich der GPIO-Funktionen sprach STMicroelectronics unter anderem eine als Status Retention bezeichnete Funktion an, die dem Controller das „Stabil-Halten“ von GPIOs im Stand-by-Modus ermöglicht.
Zu den GPIO-Pin-Funktionen gibt es auch sonst einiges zu sagen, darunter einen (etwas schwierig zu verwendenden) Beschleuniger für Situationen niederer Versorgungsspannung – weitere Informationen hierzu finden sich in der unter https://www.st.com/content/ccc/resource/training/technical/product_training/group1/5b/23/3d/3b/5b/a4/45/d4/STM32H5-System-GPIO/files/stm32h5-system-gpio.pdf/jcr:content/translations/en.stm32h5-system-gpio.pdf bereitstehenden und lesenswerten Präsentation.
Zweites von STMicroelectronics hervorgehobenes Feature ist Unterstützung für den I2C-Nachfolger I3C – interessant die Präsentation, die wie in den folgenden Schritten gezeigt auf die „Probleme“ im Bereich der Abwärtskompatibilität mit I2C eingeht.

Bildquelle: STMicroelectronics

Erweiterung Nummero drei ist ein als GPDMA bezeichnetes System, das sich von „gewöhnlichen“ DMA-Systemen durch Optionen im Bereich der automatischen Inkrementierung bzw. Dekrementierung der Zielregister unterscheidet.
Ein auf diese fortgeschrittenen DMA-Features setzendes System kann kompliziertere Patterns im Hauptspeicher oder in einem Peripheriegerätespeicher abernten, ohne dazu den Hauptprozessor einzubeziehen.
Der vierte und letzte Aspekt betraf die Möglichkeiten des „Code Protection“. Als erstes demonstrierte der Präsentator dabei die „klassische“, als RDP gezeichnete Codefunktion – im Prinzip gab es dabei drei Zustände, zwischen RDP 0 und RDP 1 kann gewechselt werden.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Mit dem STM32H5 wird ein „neues“ Debugging-Verwaltungssystem eingeführt, das – wie vom Sprecher mehrfach betont – aus dem Hause Arm stammt und von STMicroelectronics nur implementiert wird.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Google IO: der Fokus liegt auf AI

Schon im „Vorspann“ zeigte Google, dass der Fokus der Neuerungen im Bereich Künstliche Intelligenz liegen wird – der Musikproduzent Loop Daddy aka Marc Rebillet präsentierte unter dem Slogan „The Machine is Good“ „Live-Sounds“, die er ausschließlich unter Nutzung von Gemini kreierte (siehe auch labs.google/MusicFX-DJ).

Bildquelle: Google.

Sundar Pichal übernahm dann den eigentlichen Vortrag – als „Motto“ lobte er nun „Making AI Helpful for Everyone“, also die Greifbarmachung der künstlichen Intelligenz für Nicht-Techniker, aus.
Mit Ask Photos möchte Google beispielsweise eine „intelligente“ Bildergalerie zur Verfügung stellen, die Anfragen mit Kontext berücksichtigen kann.

Bildquelle: Google.

Im Hintergrund kommt dabei – unter anderem – Version 1.5 des Gemini-Modells zum Einsatz, die ab sofort für die Allgemeinheit verfügbar sein soll.

Bildquelle: Google.

Als allgemeine Vision avisierte man „Agenten“ – intelligente Systeme, die unter Nutzung verschiedenster Methoden der künstlichen Intelligenz für seinen Besitzer Werte zu schaffen suchen.

Bildquelle: Google.

Google möchte die hauseigenen Modelle dabei explizit auch „abseits“ von Workstation und Rechenzentrum zum Einsatz bringen – mit der in der Abbildung gezeigten Variante steht ein Mini-Gemini zur Verfügung, die Google unter anderem für den Einsatz am Smartphone avisiert.

Bildquelle: Google.

Mehr Beschleunigerhardware.

Google rechnet damit, dass die „für AI-Aufgaben benötigte“ Rechenleistung in Zukunft um den Faktor zehn pro Jahr wächst. Die hauseigenen TPUs bietet man deshalb in der sechsten Generation an; die sechste Variante soll eine 4,7-fache Performance-Steigerung gegenüber dem Vorgängermodell erreichen.

Android 15, zur Ersten.

In der allgemeinen Keynote sprach man vor allem darüber, dass man sich Android in Zukunft als in Gemini integriertes System vorstellt. Interessant sind die „Preisinformationen“, die sich wie in den beiden Bildern gezeigt präsentieren.

Bildquelle: Google.

Neben dem kommerziellen Modell Gemini stellt Google auch Gemma zur Verfügung – eine quelloffene Variante. Im Juni wird das Nachfolgemodell Gemma 2 angeboten, das 27 Milliarden Parameter unterstützt.

Entwickler-Keynote: Alles im Zeichen der KI.

Traditionell ist die zweite Keynote von Google an den Bedürfnissen von Entwicklern ausgerichtet – dieses Mal schickte Big G Jeanine Banks ins Rennen, die die Parole der „APIs für alle Entwickler!“ ausrief.
Für den „Onbord-Einsatz“, der ohne Netzwerkverbindung auskommt, empfiehlt Google dabei eine als Gemini Nano bezeichnete Minivariante der Modelle. Sie ist – wie in den Abbildungen gezeigt – zwar Teil des Betriebssystems, steht derzeit aber nur auf einer sehr eng bestimmten Liste von Zielgeräten zur Verfügung.

Bildquelle: Google.

Im Rahmen der Ankündigung sprach Banks allerdings davon, „mittelfristig“ weitere Geräte unterstützen zu wollen – für ein Embedded-System wäre es vorstellbar, dass irgendwann eine Version des Industrie-Androids Emteria mit Unterstützung für Gemini ausgeliefert wird und sich im Embeddedsystem um die „Interferenz“ kümmert.
Mit Kotlin Multiplattform steht ein System zur Verfügung, das Geschäftslogik zwischen verschiedenen Plattformen aufteilen kann. Neu ist nun auch Unterstützung für die Room-Bibliothek; mittelfristig möchte Google andere „häufig verwendete“ Infrastruktur-Bibliotheken portieren.
Ein weiteres Feature ist in der Abbildung gezeigte „automatische Übersetzung“ in Android Studio – wer die Companion-Applikation seines Embedded-Systems in mehreren Sprachen anbieten möchte oder muss, kann sich durch Nutzung von Gemini wertvolle Zeit sparen.

Eine weitere Hilfe beim Design von Companion Apps ist die „Aktualisierung“ von Flutter – der neue Versionsstand präsentiert sich nun wie in der Abbildung gezeigt, die WebAssembly-Variante des Systems ist fortan Teil des „Stable Channels“.

Google IO – Mehr erfahren.

Anders als bei den vorhergehenden IOs gilt, dass der Gutteil der Präsentationen nicht live übertragen wurde – stattdessen stehen die Videos unter der URL https://io.google/2024/ bereit.
Für in Deutschland ansässige Entwickler dürfte indes auch interessant sein, dass Google-zeitnah – ein lokales Event in Berlin plant – weitere Informationen hierzu finden sich in der Abbildung.

Raspberry Pi Foundation – Börsengang soll in London erfolgen

Im Laufe der letzten Wochen gab es immer wieder Gerüchte darüber, dass die Uptoniten einen Börsengang anstreben. CNBC berichtet nun nach folgendem Schema über die nächsten Schritte:

1
British computing startup Raspberry Pi on Wednesday said it plans to list in London, in a rare win for the U.K. stock market.

2
. . . In a filing, the company said it plans to publish a registration document to make disclosures about its business as part of the IPO process.

3
via https://www.cnbc.com/2024/05/15/sony-backed-raspberry-pi-heads-for-rare-london-ipo.html

Außerdem finden sich unter der URL https://investors.raspberrypi.com/ipo mittlerweile verschiedene Dokumente wie ein preliminärer Kapitalmarktprospekt – in ihm findet sich die folgende Passage:

1
Raspberry Pi Ltd, a leader in lowcost, highperformance computing, announces that it is considering an initial

2
public offering (the „IPO“ or the „Offer“) and that it intends to publish today a registration document (the

3
„Registration Document“). The Company is considering applying for admission of its ordinary shares to the

4
premium listing segment of the Official List of the FCA and to trading on the Main Market of the London Stock

5
Exchange (Admission).

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Neuer WCH-Mikrocontroller, IoT-Datenfunkupdates, MaixPy und mehr

WCH schickt eine neue Version des hauseigenen Billigmikrocontrollers ins Rennen, der mehr Systemressourcen mitbringt. Im IoT-Bereich gibt es ein neues Modulationsschema für SigFox, außerdem ein Whitepaper zur Zukunft von NB-IoT. Was es sonst Neues gibt, listen wir hier.

WCH CH32V006 – „aktualisierte“ Version des CH32.

Das Halbleiterunternehmen WCH hat mit seiner CH32-Serie in der Vergangenheit vor allem aufgrund des extrem geringen Preises der Chips für Furore gesorgt. Mit dem CH32V006 versucht man nun einen „Rundumschlag“, der so gut wie alle Spezifikationen des hauseigenen Produkts zu verbessern sucht.

Die „primäre“ Nachrichtenquelle ist derzeit das unter der URL https://twitter.com/patrick_riscv/status/1788153513752887367 bereitstehende Account, in dem sich unter anderem die beiden folgenden Bilder finden.

Bildquelle: Twitter.

Interessant ist auch folgende Aussage zu Stromverbrauch und Hardwaremultiplizierer:

1
The typical consumption of run mode is 2.58mA at 48MHz/3.3V/HSI

2

3
. . .

4

5
yes, but it aslo supports hardware mutiplication of Zmmul

Unter der URL https://www.wch. TSE EHN /downloads/file/204.html?time=2024-05-09%2011:47:23&code=JTs0qFJmOyYhujb3RydY5sOmFtLPG6HKqnW1v7N3 findet sich außerdem ein Product Guide, der allerdings vollständig in chinesische Sprache gehalten ist und auf den neuen Chip nur eher peripher eingeht.
Im „Allgemeinen“ ist allerdings festzustellen, dass sich sowohl der Arbeitsspeicher als auch die zur Verfügung gestellten Peripheriegeräte stark erweitert haben – außerdem soll es nun Varianten geben, die bis zu 31 GPIO-Pins mitbringen.
Wie immer gilt allerdings, dass „Nix fix“ ist – mehr Informationen dürften wohl erst dann verfügbar werden, wenn sich der Chip in Richtung der Serienreife befindet.

Neues Modulationsschema für SigFox bietet schnellere Datenübertragung.

Obwohl die finanziellen Querelen um die Mutter-Organisation den einen oder anderen Chiphersteller dazu motiviert haben, sich nicht mehr mit SigFox auseinanderzusetzen, wird die Basis-Technologie trotzdem weiter entwickelt.

Der im Algemeinen gut informierte amerikanische Branchen-Newsdienst RCR Wireless informiert unter https://www.rcrwireless.com/20240503/internet-of-things-4/sigfox-gets-18-times-battery-boost-with-faster-data-rates-fewer-data-transmissions nun über ein „neues“ Modulationsschema:

1
Until now, Sigfox infrastructure has supported a data rate of 100bps, and delivered data messages in three tranches (N=3 repetition mode). The new tweaks raise the transmission rate to 600bps, and reduce the message repetition to two or just one transmission (N=2/N=1). The faster transmission rate reduces energy consumption by six times, as well as improved transmission quality when devices are transmitting on the move, reckons Unabiz.

Der wichtigste Nachteil der schnelleren und redundanzreduzierten Übertragung ist, dass die Reichweite dadurch reduziert wird. UnaBiz empfiehlt Entwicklern explizit, vor der Aktivierung dieses Sonderregimes eine „sorgfältige“ Prüfung der Netzwerkbedingungen am intendierten Zielort des Systems durchzuführen.
Außerdem finden sich unter https://build.sigfox.com/sigfox-radio-configurations-rc und https://github.com/sigfox-tech-radio/ weitere „allgemeine“ Informationen, der unter https://github.com/sigfox-tech-radio/sigfox-ep-lib/wiki/selecting-the-best-sigfox-messages-parameters bereitstehende Artikel Selecting the best Sigfox messages parameters liefert tiefer gehende Daten zur vorliegenden Situation und der Auswahl des Best-möglichen Übertragungsschemas.

Arduino Nano Matter – Beta-Hardware ist vorbestellbar

Kaum ein News-Round Up, der ohne eine Erwähnung der Arduino auskommt – man scheint in Italien durchaus hohe Aktivität zu entwickeln. Sei dem wie es sei, steht der auf Basis von Silicon Labs-Technologie entwickelte Arduino Nano Matter ab sofort unter der URL https://store.arduino.cc/products/nano-matter/ zur Bestellung bereit – der vom Autor gekaufte „Test-Kandidat“ war zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels sogar schon am Weg ins Labor in Ungarn.

Bildquelle: Autor

RISC/V-Summit – Programm für die europäische Version des Kongresses ist finalisiert.

RISC/V mag ob der politischen Querelen vor allem als US-amerikanische und chinesische Affäre gelten – dass GigaDevice mit GD32VF103 und GD32VW553 durchaus „erfolgreiche“ MCUs anbietet, die beispielsweise in Messgeräten zum Einsatz kommen, sollte bekannt sein.

Bildquelle: https://www.gigadevice.com/Public/Uploads/uploadfile/files/resource-center/GigaDevice-Selection-Guide-en.pdf

Überraschend wirkt in diesem Zusammenhang, dass das „Standardisierungsgremium“ auch eine europäische Konferenz plant. Spezifischerweise findet die diesjährige Variante vom 24. bis zum 28. Juni in München statt.
Während der „detaillierte“ Stundenplan noch nicht feststeht, findet sich unter der URL https://riscv-europe.org/summit/2024/conference schon jetzt eine – mehr oder weniger vollständige – Liste der Teilnehmer und der geplanten Vorträge. Wer tiefergehendes Interesse an RISC/V mitbringt, kann schon jetzt mit Hotel- und Flugbuchung beginnen.

QEMU 9.0 verfügbar.

Das „Voranschreiten“ moderner Verfahren der Softwareentwicklung in den Embeddedbereich führt dazu, dass Hardware-Emulatoren immer wichtiger werden – Continuous Integration macht nun mal nur wenig Spaß, wenn sie auf einem Pool von Devboards durchgeführt werden muss.

QEMU wurde soeben aktualisiert, und bekam vor Allem Erweiterungen im Bereich der unterstützten Hardware:

1
ARM: architectural feature support for ECV (Enhanced Counter Virtualization), NV (Nested Virtualization), and NV2 (Enhanced Nested Virtualization)

2
ARM: board support for BL475EIOT01A IoT node, mp3an536 (MPS3 dev board + AN536 firmware), and raspi4b (Raspberry Pi 4 Model B)

3
ARM: additional IO/disk/USB/SPI/ethernet controller and timer support for Freescale i.MX6, Allwinner R40, Banana Pi, npcm7xxx, and virt boards

4
HPPA: numerous bug fixes and SeaBIOShppa firmware updated to version 16

5
LoongArch: KVM acceleration support, including LSX/LASX vector extensions

6
RISCV: ISA/extension support for Zacas, amocas, RVA22 profiles, Zaamo, Zalrsc, Ztso, and more

7
RISCV: SMBIOS support for RISCV virt machine, ACPI support for SRAT, SLIT, AIA, PLIC and updated RHCT table support, and numerous fixes

8
s390x: Emulation support for CVDG, CVB, CVBY and CVBG instructions, and fixes for LAE (Load Address Extended) emulation

9

10
via https://www.qemu.org/2024/04/23/qemu-9-0-0/

CNX berichtet unter https://www.cnx-software.com/2024/05/09/qemu-9-0-released-raspberry-pi-4-loongarch-kvm-acceleration/ außerdem darüber, dass der Raspberry Pi 4 Modell B fortan „teilweise“ von QEMU unterstützt wird – für den Raspberry Pi vorgesehene Payloads lassen sich so ohne reale Hardware testen. Zu beachten ist allerdings, dass sowohl Ethernet als auch PCIe noch nicht Teil der virtuellen Hardware sind.

Sipeed: Neue Version des Maixduinos

Der chinesische Hersteller SiPeed hat sich mit dem RISC/V-basierten Maixduino einen „Fixplatz“ im Bereich der Embeddedboards geschaffen.
Mit dem MaixCAM steht nun eine neue Variante des bekannten Konzepts ante Portas, die neben einem robusteren Gehäuse und einem größeren Display auch einen leistungsfähigeren Prozessor und mehr Speicher mitbringt.

Bildquelle: https://www.aliexpress.com/item/1005006912917562.html.

Als Hauptprozessor kommt nun ein SOC vom Typ SG2002 zum Einsatz, der die folgenden Leistungsdaten bietet:

CPU Big Core
1GHz RISC-V C906 processor (there is also a 1GHz ARM A53 core that can be used alternatively), running Linux
CPU Small Core
700MHz RISC-V C906, running RTOS
CPU Low Power Core
25~300MHz 8051 processor, used for low power applications
NPU
1TOPS@INT8, supports BF16 model, rich operator support, supports common models such as Mobilenetv2, YOLOv5, YOLOv8, etc.

Wie immer gilt, dass MaixPy und Co. Angeboten sind – dabei handelt es sich um ein „Ökosystem“ verschiedenster Bibliotheken und Entwicklungsumgebungen, die Entwicklern die Arbeit an IT-basierten Embedded-Payload zu erleichtern suchen.
Schon jetzt finden sich „Beta-Versionen“ unter https://www.aliexpress.com/item/1005006912917562.html?, der Dokumentation findet sich unter https://wiki.sipeed.com/hardware/en/maixcam/index.html.

Infineon: Verlangsamung des Markts prognostiziert.

Was „Auguren“ seit einiger Zeit prognostizieren, macht Infineon nun wahr. In der „neuesten“ Pressemitteilung mit Bilanz-Informationen findet sich die folgende Passage, die – schon im Titel – auf eine „Abkühlung“ des Halbleitermarkts hindeutet:

1
Solid Q2 FY 2024. Prolonged weak demand in major target markets leads to a lowering of the forecast for the fiscal year. Program to strengthen competitiveness starts.

EtherCat: 4000 Vendors there are.

Ganz analog zu berühmten-berüchtigten Jedi Census Phenomenon (siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Jedi_census_phenomenon) gibt es im Hause EtherCat Zuwachs – mittlerweile erfreut sich das Standardisierungsgremium an viertausend Teilnehmern:

1
Mit der Vergabe der 4000. EtherCAT Vendor ID unterstreicht die EtherCAT Technology Group (ETG) einmal mehr die herausragende Herstellervielfalt von EtherCAT. Mittels der Vendor ID, welche für Hersteller von EtherCATGeräten verpflichtend ist, können Geräte weltweit eindeutig identifiziert und zugeordnet werden.

Zu beachten ist, dass die Implementierung von EtherCat die Mitgliedschaft im Standardisierungsgremium voraussetzt – in der Ankündigung der Vergrößerung findet sich explizit folgende Passage:

1
Oliver Fels, der bei der ETG unter anderem für das Thema Vendor ID zuständig ist, erklärt: Jeder Hersteller eines EtherCATGeräts muss Mitglied in der ETG sein und eine gültige Vendor ID besitzen. Diese muss in jedes EtherCATGerät implementiert werden, bevor es auf den Markt kommt. Nutzer von EtherCATGeräten wie etwa Maschinenbauer, OEMs oder Systemintegratoren benötigen keine Vendor ID.

2
Die Zuteilung einer EtherCAT Vendor ID ist ebenso wie die ETGMitgliedschaft kostenlos. Damit wird die Offenheit der Technologie unterstrichen. ETGMitglieder können die Vendor ID über die Homepage der EtherCAT Technology Group online beantragen.

Armbian: Arbeiten an Finalisierung des nächsten Releases.

Im Bereich der für Prozessrechner als quasi Standard etablierten Distribution Armbian gibt es ebenfalls Neuerungen – Spezifischerweise „fokussiert“ das Entwicklerteam seine Aufmerksamkeit nun auf die Reduktion von Fehlern, um das nächste „vierteljährliche“ Release so stabil wie möglich zu gestalten:

1
Were gearing up to roll out new point release images featuring the latest kernel and packages by the end of May!

2

3
Focus on Testing and Bug Hunting

4

5
Its time that we all shift our focus towards testing and bug hunting. Lets prioritize closing any pending issues that require minimal effort, reserving the rest for postJune 1st.

Interessant ist außerdem die in der Pipeline genannte „Zukunftsplanung“, die unter anderem die in der Abbildung gezeigten Ziele umfasst.

Bildquelle: Armbian-Newsletter.

RCR Wireless: LTE Cat1 bis wird NB-IoT und LTE-Meliminieren.

Zu guter Letzt verdient der unter der URL https://www.rcrwireless.com/20240507/fundamentals/eight-ways-lte-cat-1bis-has-usurped-nb-iot-lte-m-as-the-king-tech-in-cellular-iot bereitstehende Artikel Erwähnung – das schon deshalb, weil der Newsdienst von Modul-Hersteller und Co weit ernst genommen wird.
Spezifischerweise berichtet man anhand eines Qualcomm-Whitepapers darüber, dass die „Zukunft“ der Technologien eher düster aussieht:

1
the benefits of LTE Cat 1bis, which makes it hard to see much of a future in NBIoT and LTEM for lowpowered IoT applications. . . . The message is, almost, to forget about these bastard LTE spinoffs, designated for minimalist IoT almost a decade ago in Release 13 of the LTE standard. 

Wie immer gilt, dass der Newsautor diese Informationen zur Wertschätzung des Quorums zur Verfügung stellt – über eine kontroversielle Diskussion im Kommentarbereich freuen sich Autor und Administration naturgemäß immer.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Read More

Arduino Cloud spricht Tablet, Softwareupdates und vieles andere mehr

Neben Erweiterungen im Arduino-Ökosystem darf sich die Entwicklerschaft auf neue Versionen der Meadow-Runtime und von Yocto Linux freuen. WiFi HaLow gewinnt einen Hardwarepartner dazu – was es sonst Neues gibt, verrät dieser News-Roundup.

Arduino-News zur Ersten: Arduino Cloud-Companionapp unterstützt nun auch Tablets.

Die beispielsweise unter der URL Beitrag „Arduino IoT Cloud – IoT-Clouddienst ohne MQTT“ en Detail beschriebene Arduino Cloud ermöglicht die Realisierung von intelligenten cloudverbundenen Systemen, ohne dass sich der P. T. Entwickler mit dahinterstehenden Protokollen wie MQTT auseinandersetzen muss. Aus den Realitäten des Markts folgt, dass die Arduino – logischerweise – auch ein Modul zur Erzeugung der insbesondere bei Entscheidungsträgern populären Dashboards spendiert.
Im Mobilbereich steht mit der IoT Remote-Applikation seit einiger Zeit ein sowohl unter Android als auch unter iOS lebensfähiges Compagnon-Produkt zur Verfügung, das nun mit Tablets zusammenarbeitet:

1
Arduino IoT Remote app is now fully supported on tablet 

2
The tabletoptimized version of the IoT Remote app introduces a set of improvements tailored specifically for larger screens.

Zur Illustration der – übrigens kostenlos verfügbaren – Applikation stellt die Arduino SRL unter anderem die hier gezeigten Bilder zur Verfügung.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2024/04/30/arduino-cloud-is-now-natively-supported-on-tablets/

Arduino-News zur Zweiten: Erweiterungsmodule für Opta-SPS werden verfügbar.

Sowohl im Rahmen der Vorstellung der hauseigenen SPS als auch im Rahmen diverser Messen erwähnte Arduino immer wieder die Verfügbarkeit von Erweiterungen. Nun stehen die ersten zwei Produkte mit rein digitalen Interfaces am Start – weitere Informationen zu den Angeboten finden sich in den Abbildungen.

Bildquelle: https://store.arduino.cc/products/opta-ext-d1608e?selectedStore=eu

Bildquelle: https://store.arduino.cc/products/opta-ext-d1608s?selectedStore=eu

Im Rahmen der Ankündigung der offiziellen Verfügbarkeit verspricht die Arduino SRL außerdem, die Arbeiten an der für die Analog-Signalentgegennahme vorgesehenen Version nicht eingestellt zu haben. Spezifischerweise verspricht die Pressemeldung die folgenden Neuerungen:

1
We are also finalizing an analog option: the Arduino Pro Opta Ext A0602 (coming soon) will allow you to diversify your data acquisition capabilities, and expand your devices actuation possibilities with great flexibility and process efficiency. Configuring new inputs/outputs to acquire 010 V and 0/420 mA signals and temperature values through PT100 will help you take Optas monitoring and control capabilities to a new level.

2
via https://blog.arduino.cc/2024/05/06/introducing-opta-expansions-scalable-simplicity/

Yocto Linux: Version 5.0 verfügbar.

Das seit jeher im Embedded-Bereich besonders stark vertretene Yocto Linux liegt nun in Version 5.0 vor. Die „wichtigste“ Neuerung ist – erwartbarerweise – eine Aktualisierung verschiedenster Komponenten:

1
New Features / Enhancements in 5.0

2
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

3

4
Linux kernel 6.6, gcc 13.2, glibc 2.39, LLVM 18.1, and over 300 other recipe upgrades.

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. . .

7

8
arm/armv*: add all of the additional Arm tunes in GCC 13.2.0

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. . .

11

12
QEMU / runqemu enhancements:

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QEMU has been upgraded to version 8.2.1

15

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. . .

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18
Rust improvements:

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20
Rust has been upgraded to version 1.75

Im Bereich der als „Rezept“ bezeichneten vorgefertigten Konfigurationen steht ebenfalls eine Neuerung zur Verfügung – Spezifischerweise lassen sich die folgenden „Features“ nun einfacher in ein vorliegendes Image integrieren:

1
New core recipes:

2

3
bmaptool: a tool for creating block maps for files and flashing images, being

4
now under the Yocto Project umbrella.

5

6
coreimageinitramfsboot: a minimal initramfs image, containing just udev and

7
init, designed to find the main root filesystem and pivot to it.

8

9
lzlib: a data compression library that provides LZMA compression and

10
decompression functions.

11

12
lzop: a compression utility based on the LZO library, that was brought back

13
after a (now reverted) removal.

14

15
python3jsonschemaspecifications: support files for JSON Schema Specifications

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(metaschemas and vocabularies), added as a new dependency of python3jsonschema.

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18
python3maturin: a project that allows building and publishing Rust crates as

19
Python packages.

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21
python3mesonpython: a Python build backend that enables the Meson buildsystem

22
for Python packages.

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python3pyprojectmetadata: a class to handle PEP 621 metadata, and a dependency for

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python3mesonpython.

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python3referencing: another dependency of python3jsonschema, it provides an

28
implementation of JSON reference resolution.

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30
python3rpdspy: Python bindings to the Rust rpds crate, and a runtime dependency

31
for python3referencing.

32

33
python3sphinxcontribjquery: a Sphinx extension to include jQuery on newer Sphinx

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releases. Recent versions of python3sphinxrtdtheme depend on it.

35

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python3websockets: a library for building WebSocket servers and clients in Python.

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python3yamllint: a linter for YAML files. In UBoot, the binman tool uses this linter

39
to verify the configurations at compile time.

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systemdbootnative: a UEFI boot manager, this time built as native to provide the

42
ukify tool.

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utfcpp: a C++ library to handle UTF8 encoded strings. It was added as a dependency

45
for taglib after its upgrade to v2.0.

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47
vulkanutilitylibraries: a set of libraries to share code across various Vulkan repositories.

48

49
vulkanvolk: a metaloader for Vulkan, needed to support building the latest vulkantools.

Im Hintergrund gibt es – naturgemäß – auch verschiedenste andere Erweiterungen, über die das unter der URL http://downloads.yoctoproject.org/releases/yocto/yocto-5.0/RELEASENOTES bereitstehende Changelog en Detail informiert.

Meadow F7- .net-IoT-Plattform nun in Version 1.11

Wer C#-oder Visual Basic-Payloads auf einem Mikrocontroller ausführen möchte, hat im Allgemeinen wenig Wahl – Bryan Costanichs Wilderness Labs hat sich diesen Markt mehr oder weniger komplett gesichert.
Sei dem wie es sei, steht nun eine „aktualisierte“ Version der Runtime zur Verfügung. Neben (üblichen) Verbesserungen im Bereich der Stabilität des Netzwerkstacks gibt es eine neue Methode, die die „Selbstreflektion“ der Binärdatei gegen Abstürze ermöglicht:

1
v1.11.0

2
This is a full stack update (OS, Tooling and NuGet packages) release that improves [what?] stability and with some minor performance improvements.

3
Meadow.OS

4
Bugfix in WiFi implementation of POSIX poll() function should result in increased network stability, and increased performance for static HttpClient

5
Resolved crashing issue when using the readahead data Socket.Available property

6
Better error reporting for Cell networking connections and the TLS/HTTPS layer

7
Meadow.Core

8
Added OnBootFromCrash virtual method to App

9
Added IsEnabled property to MeadowCloudConnectionService

10
All Desktop platform Displays are now SilkDisplay and implement IResizablePixelDisplay

Im Hintergrund gibt es naturgemäß eine Gruppe verschiedenster Verbesserungen – der unter der URL https://developer.wildernesslabs.co/Meadow/Release_Notes/v1/ bereitstehende Changelog gibt eine Liste der diversen zu berücksichtigen Änderungen.

Alfa Networks AHST7394S – ein weiteres Wifi HaLow-Modul wird verfügbar.

Dass die Anbieter der diversen Funkmodule mehr oder weniger „allein“ über Erfolg und Scheitern der Funkstandards entscheiden, dürfte keine nennenswerte Überraschung sein. Das im „White Space“ lebende Wifi HaLow war lange Zeit in einer Art Dornröschenschlaf, seit einigen Wochen überschlagen sich sowohl etablierte als auch neue Anbieter allerdings mit der Ankündigung von den Funkstandards unterstützenden Modulen.
Der „neueste“ Kandidat ist die in Formosa ansässige Alfa Networks, die das in der Abbildung gezeigte Modul ins Rennen schickt.

Bildquelle: https://www.alfa.com.tw/products/ahst7394s?variant=40181895757896

Als Chip kommt dabei ein aus dem Hause NEWRACOM kommender NRC7394-Chipsatz zum Einsatz, der mit dem Host sowohl per SPI als auch über ein UART-Interface kommuniziert. Für das Anschließen der Antenne findet sich der bekannte ü.FL-Connector.
Interessant ist, dass Alfa im Rahmen der Ankündigung einen Seitenhieb gegen LoRA unterbringt:

1
The AHST7394S allows building long range, ultralow power WiFi networks in sub 1 GHz licenseexempt bands, utilizing compact form factor.

2
The AHST7394S data rate up to 15 Mbps which better than LoRa 38.4 Kbps with the high speed data rate, it enables connectivity for many IoT applications, including sensors, weather stations, industrial monitoring, medical patient monitoring, agriculture monitoring, surveillance camera.

BitNetMCU-Neuronale Netzwerek-Compiler für extrem kleine Mikrocontroller.

Im Bereich der künstlichen Intelligenz gilt normalerweise das alte Gesetz des „mehr hilft mehr“ – selbst im Bereich der AI-Mikrocontroller hat spätestens durch den Eintritt von Synaptics ein Wettrüsten eingesetzt.
Das BitNetMCU-Projekt verfolgt nun indes ein anderes Ziel:

1
BitNetMCU is a project focused on the training and inference of lowbit quantized neural networks, specifically designed to run efficiently on lowend RISCV microcontrollers like the CH32V003. Quantization aware training (QAT) and finetuning of model structure and inference code allowed surpassing 99% Test accuracy on a 16x16 MNIST dataset without using multiplication instructions and in only 2kb of RAM and 16kb of Flash.

In der unter https://github.com/cpldcpu/BitNetMCU/blob/main/docs/documentation.md bereitstehenden und sehr detaillierten Dokumentation findet sich dann unter anderem das in der Abbildung gezeigte Diagramm, dass die MNIST-Test erreichbare Genauigkeit in Abhängigkeit der Netzwerk-Größe setzt.

Bildquelle: https://github.com/cpldcpu/BitNetMCU/blob/main/docs/explorationaugmented.png

Renesas: Segger Embedded Studio wird in hauseigenen Codegenerator integriert

Renesas bietet mit dem Smart Configurator seit einiger Zeit einen an STMicroelectronics Cube oder MicroChip MCC erinnernden Codegenerator an – wie die „Kollegen“ kümmert auch er sich darum, Peripheriegeräte bzw. den für ihre Betriebnahme erforderlichen Code zu generieren.
Segger erweitert sich ja seit einiger Zeit in Richtung von RISC-V: Nun gibt es Unterstützung für die R9A02G021-Familie:

1
In Zusammenarbeit mit Renesas gibt SEGGER die Integration von Embedded Studio in den CodeGenerator Smart Configurator von Renesas bekannt. Damit profitiert die neue R9A02G021MCUFamilie, Renesas erste 32BitRISCVMicrocontroller für universelle Anwendungen, von Anfang bis Ende von der Unterstützung durch SEGGER.

Bildquelle: Renesas

electronica – mind the date, Wachstum ungebrochen

Die „Schrumpfung“ der Ampere zu Brünn dürfte ausschließlich auf Missmanagement zurückzuführen sein. Das hinter der electronica stehende Unternehmen Messe München schickt nun eine Pressemitteilung aus, die – erstens -als Aufforderung zur von Finalisierung von Hotel-Buchung und Co verstanden werden sollte:

1
Als feste Branchengröße bringt die electronica seit 60 Jahren die internationale Elektronikindustrie zusammen das nächste Mal vom 12. bis 15. November 2024 auf dem Münchner Messegelände

2
via https://electronica.de/de/messe/journalisten/pressemitteilungen/detail/all-electric-society.html

Mindestens ebenso interessant ist die in diesem Zusammenhang folgende Passage, die sich ebenfalls in der oben zitierten Pressemitteilung findet:

1
Wir werden 2024 erstmals alle 18 Messehallen belegen, gemeinsam mit der parallelstattfindenden SEMICON Europa in zwei Hallen.

mikrocontroller.net wird naturgemäß Live berichten – wer sich treffen möchte (Z. B. auf eine Zigarre), sollte schon jetzt Laut geben.

Lesestoff: Rückblick auf die Entwicklung der C-Compiler

Der im Allgemeinen für seine „detaillierten“ Technologie-Rückblicke bekannte Substack-Autor Babbage hat unter der URL https://thechipletter.substack.com/p/a-history-of-c-compilers-part-1-performance einen Artikel veröffentlicht, der auf die Geschichte von C-Compilern im Ganzen zurückblickt. Neben lesenswerten Ausführungen finden sich auch Scans einiger klassischer Werbeanzeigen, die beim einen oder anderen Leser intensive Erinnerungen an die Jugend und/oder nostalgische Gefühle auslösen dürften.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Read More

Neue Bauteile – IMU-Bändiger, Einplatinencomputer, RS232-Verlängerer und mehr

Nach der EmbeddedWorld ist vor der Electronica – neue Bauteile sind immer im Zulauf. Hier eine Liste von Komponenten, die im letzten Monat im Markt erhältlich geworden sind.

Texas Instruments TMP119 – Temperatursensor mit Zertifikation für den medizinischen Einsatz.

Texas Instruments schickt mit dem TMP119 einen Sensor ins Rennen, der für „medizinische“ Einsätze vorgesehen ist. Spezifischerweise werden die in den Normen ASTM E1112 und ISO 80601 festgelegten Kriterien erfüllt, was gemäß Datenblatt zu folgenden Genauigkeitsparametern führt:

1
±0.03°C (typical) from 0°C to 45°C

2
±0.08°C (maximum) from 0°C to 45°C

3
±0.09°C (maximum) from 25°C to 85°C

4
±0.12°C (maximum) from 40°C to 85°C

5
±0.15°C (maximum) from 55°C to 125°C

6
±0.2°C (maximum) from 55°C to 150°C

Im Datenblatt betont Texas Instruments außerdem, dass der Sensor gegen mechanische Spannungen weitgehend immun ist – dies bedeutet, dass das Platinendesign weniger kritisch ausfallen kann.

Agilex 5-Devkit verfügbar – Terasic Technologies Atum A5

Der auf der Embedded World vorgestellte FPGA-Neuling aus dem Hause Altera wurde unter Beitrag „EmbeddedWorld 2024 – (weniger) neue Chips, FPGAs und die Raspberry Pi AI Camera“ en Detail beschrieben – hervorzuheben sind diverse „Fixfunktionseinheiten“, die dem Nutzer das direkte Realisieren von Komponenten ermöglichen.
Terasic bietet nun ein Development Board an, dass die mit 650 000 LUTs ausgestattete Variante des FPGAs enthält.
Auf der Platine finden sich außerdem, wie in der Abbildung gezeigt, verschiedenste Interfaces. Das reiche Port-Kompliment im Bereich Multimedia ist ein „Hat Tip“ in Richtung der vorgesehenen Nutzung der FPGAs als Multimedia-Zentrale.

Bildquelle: terasic.

BeagleBoard BeagleY®-AI – Distributor-Verfügbarkeit beginnt.

Die Truppe um Jason Kridner bietet mit dem BeagleY®-AI eine Platine an, deren Prozessor bei den ganz Alten Erinnerungen an den Palm Tungsten T wecken dürfte.
Ganz analog zum einst von Palm verbauten OMAP findet sich auch hier ein „heterogener“ Hauptprozessor – neben einem vierkernigen Arm Cortex A53 finden sich zwei DSPs aus Texas Instruments C7X-Serie. In der Ankündigung betonen Kridners Mannen dabei die Verfügbarkeit einer Matrix Multiplier Acceleration-Einheit, die verschiedenste Aufgaben der künstlichen Intelligenz radikal zu beschleunigen vermag.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/102991834%20

Hervorzuheben ist außerdem die OSHW-Zertifikation, die das Integrieren der Platine in hauseigene Systeme erleichtert.

CEVA FSP201 6-Axis Sensor Hub – IMU-Bändiger in Chipform.

Wer die von IMUs angelieferten Informationen effizient auszuwerten gedenkt, stellt über kurz oder lang fest, dass dies (Stichwort beispielsweise Kalmanfilter) bald in erhebliche Arbeit auszuarten droht.
Mit dem in der Abbildung „schematisch“ gezeigten FSP201 schickt der Halbleiter-Spezialist CEVA nun einen Baustein ins Rennen, der sich mit einer IMU verbindet und die von ihr angelieferten Informationen in einem „aufgehübschten“ Darbietungsformat in Richtung des Hostprozessors weiterleitet.

Bildquelle: CEVA

Im Bereich der IMUs zeigt man sich dabei durchaus agnostisch – neben einem auf dem Bosch BMI088 basierenden Board gibt es auch ein Modul, das den von STMicroelectronics gefertigten LSM6DSR unterstützt.
Im Hintergrund bietet man mit Evaluationsboards an, die dem P. T. Entwickler bei der Inbetriebnahme bzw. Inbesitznahme dieser Sensorsysteme unter die Arme greifen.

ABLIC S-191AxxxxA – Fensterkomparator zur Überwachung von Versorgungsspannungen.

Versorgungsspannungs-“ Einbrüche“ zählen zu den häufigsten Ursachen für seltsames Benehmen von Embedded-Systemen. ABLIC liefert ein System, das sowohl Unter- als auch Überspannungen erkennen kann.
Die prinzipielle Konstruktion zeigt sich dabei wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: ABLIC.

Zu beachten ist, dass die Festlegung der Spannungspegel ausschließlich beim Hersteller erfolgt – im Familien-Datenblatt, das unter der URL https://www.ablic.com/en/semicon/datasheets/automotive/automotive-voltage-detector-reset-ic/s-191axxxxa/?rf=topics zur Verfügung steht, finden sich verschiedenste Tabellen zur „Auswahl“ des geeigneten Bauteils.

Advantech ADAM-4520A – RS232 auf RS-422/485-Konverter zur Reichweitensteigerung

Obwohl RS232 mit Sicherheit nicht das „neueste“ Protokoll der Industrie ist, erfreut es sich insbesondere im Bereich der Industrieelektronik nach wie vor extrem hoher Beliebtheit.
Wer die „Reichweite“ seine RS232-Signale zu erhöhen sucht, wird von Advantech mit dem ADAM-4520A gut bedient. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Komponente, die – wie in der Abbildung gezeigt – eine Protokoll-Wandlung vornimmt.

Bildquelle: AdvanTech.

Mit einem OEMSecrets- Bestpreis von rund 150 EUR (siehe https://www.oemsecrets.com/compare/ADAM-4520A) ist das Bauteil insbesondere in Kleinserien einem Selbstlaborat vorzuziehen – nicht zuletzt, weil es umfangreiche Zertifikationen mitbringt.

Neutrik NA-2I2O-DLINE – Ethernetinterface für Legacy-Audiohardware.

Dass Audio-Signale „störanfällig“ sind, animiert Elektroniker seit jeher zur Entwicklung von aller Herren Alternativ-Protokollen. Mit Digital Audio Network Through Ethernet, oder kurz Dante, steht eine unter https://www.sweetwater.com/sweetcare/articles/getting-started-with-dante/ gut beschriebene Technik zur Verfügung, die Audio-Signale unter Beibehaltung geringer Latenz über Internet-Netzwerke zu übertragen sucht.
Mit der NA-2I2O-DLINE-Familie schickt der Audio-Spezialist Neutrik nun um rund 300 Euro erhältliche Komponenten ins Rennen, die „Legacy-Geräte“ in Dante-Netzwerke einbinden. Hervorzuheben ist an den Systemen neben der hohen Robustheit auch, dass sie die zum Betrieb erforderliche Energie (das Datenblatt spricht von weniger als 2 W) durch Power-Over-Ethernet beziehen.

Micro Crystal RV-8063-C8 – Echtzeitmodul mit integriertem Oszilator und SPI-Interface.

Die Kämpfe um das Stabilhalten der für Echtzeit-Anwendungen gerne verwendeten 32 kHz-Pendler füllt ganze Foren und Application Notes. Schon aus der Logik und dem Druck im Markt folgt, dass Halbleiter-Hersteller seit langer Zeit „integrierte“ Komponenten anbieten. Im Prinzip ist die Vorgehensweise dabei immer identisch – der Pendler und eine mehr oder weniger komplexe Ansteuerungs-Logik finden sich in einem mehr oder weniger gut isolierenden Gehäuse.
Die zur Swatch-Gruppe gehörende Micro Crystal schickt mit dem RV-8063-C8 nun eine „neue“ Spielart des Konzepts ins Rennen, die sich – wie in der Abbildung gezeigt – durch die Verwendung eines SPI-Busses zur Kommunikation mit dem Host-Microcontroller vom Rest der Kohorte abhebt.

Bildquelle: Micro Crystal

ebm-papst AxiACi – stromsparend und effizienter

Wer alte Messtechnik restauriert, hofft oft, durch „Weiterentwicklung“ im Bereich der Lüfter-Technologien leisere und/oder stromsparendere Ventilatoren vorfinden zu können.
Der Lüfter-Spezialist EBM Papst versucht, mit der AxiACi-Serie dieses Begehr zu erfüllen.
Die mit 90-264 V Wechselspannung betriebenen Ventilatoren werden in der Pressemitteilung folgendermaßen beworben.

Bildquelle: https://www.ebmpapst.com/de/en/campaigns/product-campaigns/compact-fans/axiaci.html

GCT (Global Connector Technology) MEM2090 – MicroSD-Kartenhalter mit sehr hoher Zuverlässigkeit

Vor Jahren leistete sich Farnell mit TopLoser ein „Grau-Outlet“, das unter anderem rücklaufende Raspberry Pis in diversen Online-Foren an die (mit reflow-Equipment ausgestattetem) Interessenten brachte. Eine sehr häufige Ausfallsu waren dabei die SDSlots, die sich insbesondere bei häufigem Wechsel der eingeschobenen IS-Medien nicht als Bastionen der Zuverlässigkeit erwiesen.
Mit dem MEM2090 schickt GCT nun eine neue Variante ins Rennen, die neben einer Zertifikation für 10 000 Steckzyklen auch – wie in der Abbildung gezeigt – ausschließlich mit Surface Mount-Pads auskommt und keine Bohrlöcher benötigt. In der Praxis stellt sich hier dann natürlich die Frage, wie diese Komponente mit „Grobmotorikern“ zurechtkommt.

Bildquelle: GCT.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Read More

Arduino Nano Matter, ESP-Zerocode und mehr

Auch am Ende des Monats gibt es Nachrichten: neben Fortschritten bei der Fertigstellung des Arduino Nano Matter liefert Espressif Informationen über den hauseigenen Konfigurationsdienst Zerocode. Außerdem gibt es jede Menge Lesestoff, unter Anderem zum neuen Lieferkettengesetz und VNAs!

Arduino: Arbeiten an der Hardware des Nano Matter sind abgeschlossen.

Die auf einem Silicon Labs-Mikrocontroller basierende Variante des Arduino Nano ist per se nicht neu. In einem an die Allgemeinheit versendeten Newsletter verkündet die Arduino-Gruppe nun den Abschluss der Arbeiten an der PCB.

Bildquelle: Arduino.

Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Meldung gibt es allerdings noch keine Nachrichten darüber, wann die Konfiguration der Software abgeschlossen ist.

Renesas: Entwicklerevent in Stuttgart.

Im Hause Renesas ist man auf den „Geschmack“ im Bereich der Entwicklerevents gekommen. Unter der URL https://info.renesas.com/germany-tech-day-2024? können sich in Deutschland oder der Umgebung ansässige Entwickler für ein in Stuttgart stattfindendes Event anmelden – die Abbildung liefert weitere Informationen.

Bildquelle: Renesas.

Espressif: Suche nach Sprechern für die Entwicklerkonferenz.

Wer ein für die ESP32-Entwicklung relevantes Thema beackert, kann noch bis zum 3. Mai einen Antrag auf Speicherschaft in der Espressif DevCon stellen.
Als „Medium zur Daten-Einsammlung“ setzt Espressif dabei auf das unter der URL https://forms.office.com/pages/responsepage.aspx?id=_SevX1c1lEKVRY6nSkCfOeLV_SQpKUFEtiN9wqjVAPFUMURZSVJSSzI1QldNV1pMM1EwTldKTEZUWS4u&ct=t(EMAIL_CAMPAIGN_4_29_2024_11_51)&mc_cid=5f81b916a8&mc_eid=3ede91cde2 bereitstehende Formular.

Lieferkettengesetz verabschiedet.

Wer in „Großunternehmen“ arbeitet, darf sich auf neuen Ärger aus dem EU-Parlament freuen. Mit der Verabschiedung des als CSDDD bezeichneten EU-Lieferkettengesetz kommt auf all jene Unternehmen mehr Arbeit zu, die mehr als 1000 Angestellte und/oder mehr als € 450 Millionen Umsatz haben.
Das auf internationales Recht spezialisierte Beratungsunternehmen Schönherr bietet unter der URL https://mailchi.mp/schoenherr.eu/european-parliament-adopts-landmark-supply-chain-directive umfangreiche Informationen an, die einen „ersten Überblick“ über die mit diesem Gesetz entstehenden Probleme bietet.

Armbian: Erweiterungen im Bereich der unterstützten Prozessrechner geplant.

Das sich unter anderem im Orange Pi-Bereich als Quasistandard etablierte und von der Community vorangetriebene Armbian erfreut die Entwicklerschaft mit der Intention, verschiedene „neu am Markt verfügbar gewordene“ Prozessrechner zu unterstützen.
In einem vor wenigen Tagen versendeten Newsletter wurden die folgenden „neuen“ Ziele angekündigt:

1
In the pipeline, we have several exciting upgrades underway. Were working on upgrading the Odroid XU kernel to version 6.6 and adding support for Orangepi 5 PRO. Furthermore, were introducing mainline kernel support for Orangepi Zero 2W, and our team is eagerly diving into the development of the new Radxa Rock 5 ITX board and Rock 5C

Copper Mountain: Webinar zur Rolle und Zukunft von 75 Ohm-VNAs

Wer einen VNA (am Gebrauchtmarkt) zu erwerben sucht, stolpert immer wieder auch über Geräte mit einer Eingangsimpedanz von 75 ohm. Der amerikanische VNA-Spezialist bietet unter der URL https://www.everythingrf.com/webinars/details/1890-present-and-future-of-75-in-vector-network-analysis nun ein Webinar an, das auf die „Besonderheiten“ dieser VNA-Abart eingeht.

Segger Flasher Hub 4 – neuer „Hub“ zur Ansteuerung von Programmiergeräten.

Segger bietet seit einiger Zeit nicht nur Entwicklungs-Lösungen an, sondern spielt auch im Markt der „Produktiv-Programmierung“ von Controllern in der Fertigung mit.
Mit dem in der Abbildung gezeigten Flasher Hub 4 steht nun eine neue Variante des Hubs zur Verfügung.

Bildquelle: Segger.

Analog zur größeren und mit zwölf Ports ausgestatteten Variante handelt es sich auch hierbei um ein Gerät, das mehrere Kommandogeräte von einer Workstation ansprechbar macht. Es ist auf diese Art und Weise möglich, mehr Systeme gleichzeitig mit Programmcode auszustatten.

Universität Washington: einfach recyclebare Platine

Dass Printplatten selbst die meisten „Missbräuche“ überraschend gut überleben, ist insbesondere bei Restauratoren alter Rechentechnik gut bekannt. Was beim Reparieren eines in einer Scheune vor sich hin gammelnden Polyplay hilfreich ist, erweist sich bei der Recyclage von Elektroschrott als ärgerlich.
Ein Forscher-Team der Universität Washington hat nun mit dem Polymer Vitrimer ein neues Material entwickelt, das sich – wie in der Abbildung gezeigt – in bestimmten Lösungsmitteln einfach verflüchtigt.

Bildquelle: Mark Stone, UoW, via https://www.hackster.io/news/pc-b-sustainable-a8cb2f2529d0

Im Bereich der „erreichbaren Recycling-Quote“ verspricht der im Allgemeinen gut informierten Branchennewsdienst Hackster folgendes:

1
The researchers found that by using this technique, they could recover 100 percent of the glass fiber, 98 percent of the vitrimer, and 91 percent of the solvent for reuse. Unlike traditional plastics, vitrimer is not degraded by recycling, so it can be reused indefinitely.

Zum Zeitpunkt der Drucklegung verspricht das Forscherteam außerdem eine mit FR4 vergleichbare „elektrische Eigenschaften“. Was die Platinen bzw das Platinen-Basismaterial in den kommerziellen Einsatz kommen werden, ist der Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung indes noch nicht bekannt.

Espressif ESP ZeroCode – diverse neue Funktionen für die Matter-Integrationsplattform.

Mit Zero Code bietet man im Hause Espressif seit einiger Zeit ein „Basis-Ökosystem“ an, das Entwicklern von für Matter vorgesehenen Peripheriegeräten an verschiedenen Stellen unter die Arme zu greifen sucht.
Seit der vor acht Monaten erfolgten Ankündigung erfreut sich das Produkt guter Popularität – in einem unter https://blog.espressif.com/whats-new-with-esp-zerocode-1199e0c577fc erschienen Rückblick vermeldet Espressif unter anderem folgende Informationen zur „Ausbreitung“:

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Over 11,000 users across 125 countries have visited ESP ZeroCode, building various kinds of Matterenabled products. Every week we get numerous queries and requests for samples or productrelated queries. Many of these have now become products that have completed certification and selling in their respective market places.

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Along the way we have Mattercertified over 100 ESP ZeroCode powered devices.

Im Hintergrund erweitert Espressif außerdem den „Umfang“ der unterstützten Peripheriegeräte.

Bildquelle: Espressif.

M5 Stack: Neues Produkt auf Basis einer STMicroelectronics-MPU.

Im Hause Espressif dürfte man über das vor wenigen Tagen erfolgte Investment in den Modul-Anbieter M5Stack nicht unbedingt glücklich sein – das neueste Produkt basiert auf einem MP1-Chip aus dem Hause STMicroelectronics.

Bildquelle: https://shop.m5stack.com/products/m5stack-coremp135-w-stm32mp135d

Das Produkt ist dabei ab sofort bestellbar – unter der URL https://shop.m5stack.com/products/m5stack-coremp135-w-stm32mp135d ist es, wie in der Abbildung gezeigt, samt DIN-Schienenmontage und gute 75 USD käuflich zu erhalten.

Bildquelle: https://shop.m5stack.com/products/m5stack-coremp135-w-stm32mp135d

RISC/V: US-Regierungsaufmerksamkeit „stört“ Pläne im Hause Samsung.

Zu guter Letzt berichtet DigiTimes

1
With the US initiating an investigation into RISCV technology, the South Korean industry is apprehensive that Samsungs RISCV IC design may hit snags just as it is getting started. Should major American tech players withdraw from RISCV development under pressure from the US government, it would be difficult for Chinese and South Korean companies to independently produce CPUs that can rival Arms offerings.

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via https://www.digitimes.com/news/a20240429PD201/us-china-risc-v-samsung-ai-chip-foundry-expansion.html

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Read More