Als Büros zu Großräumen wurden

Die Kaiserzeit kannte den Schreibsaal, ab 1960 verbreitete sich bei uns das aus den USA kommende Großraumbüro. Ein Grund dafür war die Zunahme von Firmen mit 500 und mehr Beschäftigten im Wirtschaftswunder. In der heutigen Form weisen jene Büros eine lockere Struktur ohne Wände auf. In Amerika werden eher geometrisch ausgerichtete Kabinen oder „cubicles“ geschätzt….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Das Apartment", "Der Prozess", Action Office, BASF, C. Johnson & Son, Cubicle, Frank Lloyd Wright, Großraumbüro, Horten, Nixdorf Computer AG, Nixdorf Infratec GmbH, Open Plan, S, Schreibsaal, SPIEGEL, Stefan Stein, Thyssen, Unilever, ZEIT

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Raspberry Pi-Netzteil mit 45W, ESP32-P4-Boards, offizielles Ubuntu für OrangePI RV2 uvam

Der Fluss der Nachrichten reißt nie ab: STMicroelectronics lanciert eine neue MPU, die für AI-Aufgaben optimiert ist. Linux 6.15 soll derweil diverse Erweiterungen im GPIB-Subsystem erhalten. Nuvoton verrät derweil mehr Informationen über die hauseigene MPU, Infineon kauft Teile von Marvell. Was es sonst Neues gibt, wie immer hier…

Nuvoton MA35D1 – “Zweikern-MPU” ante Portas

Im Hause Nuvoton – einst begann man seine Karriere mit 5V-MCUs – arbeitet man seit einiger Zeit an einer MPU. Nun gibt es weitere Informationen zum Produkt, das interessanterweise aus zwei Cortex-A35-Kernen besteht. Nur in der unter https://www.nuvoton.com/applications/industrial/ma35d1-dual-os-rtos-linux-application-demonstration/ bereitstehenden Detailseite findet sich das folgende Diagramm, das auch auf den dritten Kern eingeht.

Bildquelle: Nuvoton, via https://www.nuvoton.com/applications/industrial/ma35d1-dual-os-rtos-linux-application-demonstration/

In der Detailspezifikation sind folgende Aspekte hervorgehoben:

1
Key Features
2
     Dual-OS Support: Runs RTOS and Linux simultaneously for optimal performance in real-time applications.
3
     Instant Boot-Up: Instantly operational within 1 second for mission-critical applications.
4
     Immediate Data Processing: Rapid sensor data acquisition and LCD display updates.
5
     Enhanced UI Experience: Powered by Qt for MCUs, the UI provides high-quality and smooth user interface experience.
6
     Networking Features: Smart devices can connect to the built-in MA35D1 web server for real-time monitoring and remote control.
7
Technical Specifications
8
     Processor: Dual-core 64-bit Cortex-A35 @ 800 MHz and Cortex-M4
9
     Memory: Multi-chip package (MCP) DDR SDRAM up to 512 MB
10
     Security Features: Integrated Nuvoton Trusted Secure Island (TSI) to enhance system security
11
     Multimedia: JPEG/H.264 decoder, TFT-LCD resolution up to 1080p
12
     Connectivity: 2 sets of Gigabit Ethernet, high-speed USB, SDIO 3.0, 4 sets of CAN FD, and 16 sets of UART

STMicroelectronics STM32MP23 – MPU mit AI-Beschleuniger

Seit der Auslieferung des STM32N6 sollte allgemein bekannt sein, dass man im Hause ST auch AI-Beschleuniger-IP besitzt. Nun wird dieses erstmals auch in einer MPU eingesetzt – zur Erinnerung handelt es sich dabei um SoCs, die für Linux und für Bare Metal geeignete Chips kombinieren.
Über den Neuling gibt es dann folgendes zu vermelden:

1
Die neuen MPUs, die die 2024 eingeführte Serie STM32MP25 ergänzen, enthalten zwei mit 1,5 GHz getaktete Arm® Cortex®-A35 Cores, einen Cortex-M33 mit 400 MHz Taktfrequenz für Echtzeitanwendungen und einen Neural Network Accelerator mit einer Leistung von 0,6 TOPS. Hinzu kommen ein 3D-Grafikprozessor, ein H.264-Decoder, ein IPI CSI-2-Kamerainterface mit Unterstützung für Raw-Daten, zwei Gigabit-Ethernet-Ports mit Time-Sensitive Networking (TSN) und zwei CAN-FD-Schnittstellen. 
2
. . .

Bildquelle: STMicroelectronics

Im Hintergrund gibt es außerdem eine Verlängerung der Supportdauer für die hauseigene Linuxdistribution:

1
Zeitgleich mit der Einführung der STM32MP23-Serie expandiert ST die Unterstützung für jedes Release der OpenSTLinux-Distribution von zwei auf fünf Jahre. Der erweiterte Support gewährleistet den Kunden Stabilität während der gesamten Entwicklung und erweitert den Zugang zu den neuesten Security-Patches, was die Einhaltung des Cyber Resilience Acts (CRA) der EU vereinfacht. Das Engagement von ST für das Mainlining von OpenSTLinux ermöglicht Entwicklern die unbesorgte Arbeit mit Frameworks wie etwa Yocto, Buildroot, OpenWRT und OpenSTDroid und trägt zur Verkürzung der Markteinführungszeit bei.

Arduino Cloud – neues Widget für Heatmaps

Im Hause Arduino arbeitet man seit einiger Zeit daran, die hauseigene Cloudlösung auch für “semiprofessionelle Anwendungen” zu befähigen. Mit dem Image Map Widget steht ein neues Steuerelement zur Verfügung, das wie in der Abbildung gezeigt einen spatialen Zusammenhang zwischen Messwerten oder Aktoren und ihrem geographischen Zusammenhang herstellt.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2025/04/08/introducing-the-image-map-widget-a-smarter-way-to-visualize-your-data/

Weitere Informationen, auch zu exotischen Anwendungsfällen, finden sich unter der Bildquelle.

WaveShare und DFRobot: neue ESP32-P4-Evaluationsboards

Die Situation um den ESP32-P4 wird nun vollends quixotisch: während die für die unter https://www.youtube.com/watch?v=-YYkeAiIejI vorgestellten Module verantwortliche wireless-tag von Verschiebungen berichtet, liefern gleich zwei weitere Unternehmen Evaluationsboards aus.
Kandidat Nummero eins stammt aus dem Hause WaveShare, und orientiert sich vom Formfaktor her an Raspberry Pi und Co.

Bildquelle: https://www.waveshare.com/esp32-p4-module-dev-kit.htm?&aff_id=108812

Analog zum vollwertigen P4-Evaluationsboard von Espressif (siehe https://www.youtube.com/watch?v=12f7SJIcGG0) gibt es auch hier mehrere Varianten, die Touchscreens und Kameras mitbringen – als Funkmodul dient ebenfalls ein ESP32-C6.

Im Hause DFRobot geht man es vorsichtiger an: erstens ist die Platine derzeit noch nicht im Verkauf, zweitens handelt es sich um ein “limited feature”-Evaluationsboard.

Bildquelle: https://www.dfrobot.com/product-2915.html

OrangePi RV2 ab Sofort mit offizieller Unterstützung von Canonical

In Sachen RISC/V-Linux gibt es Bewegung. Analog zur Verfügbarwerdung des in der letzten Nachrichtenmeldung vorgestellten RISC/V-OrangePi gibt es ab Sofort offizielle Unterstützung von Canonical für ebendiese Platine.
Unter https://canonical.com/blog/ubuntu-developer-images-now-available-for-orangepi-rv2-a-low-cost-risc-v-sbc findet sich nun die folgende Ankündigung:

1
Canonical, the publisher of Ubuntu, is excited to announce the availability of Ubuntu developer images for the new OrangePi RV2 RISC-V single board computer (SBC). Were delighted to add this latest piece of hardware to our certified ecosystem, as were committed to providing developers and innovators with access to the latest open-source hardware and software. We anticipate that these new Ubuntu developer images will have a big impact and help developers build, prototype, and deploy cutting-edge applications on RISC-V technology.

Linux 6.15 verbessert GPIB-Subsystem

National Instruments (bzw nun Emerson) bieten ihre GPIB-Treiber traditionell nur für Windows an. Unter Linux gibt es seit Jahr und Tag ein diesbezügliches Kernelmodul, das laut Phoronix für den Gutteil der Änderungen im Kernel 6.15 verantwortlich sein wird:

1
The Linux 6.15 staging updates are dominated by GPIB driver updates providing various code clean-ups, fixing some kernel oops scenarios, and other code fixes. GPIB changes represent the bulk of the staging changes this kernel cycle.

45W-Netzgerät aus dem Hause Upton – 15USD Listenpreis

Seit einiger Zeit bietet die Raspberry Pi Foundation auch Netzgeräte an – nun gibt es eine neue Variante, die explizit auf Produkte anderer Hersteller abzielt.
Unter https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-45w-usb-c-power-supply-on-sale-now-at-15/ wird das Produkt folgendermaßen angepriesen:

1
I can certainly relate to this  every USB device in my house is powered by a Raspberry Pi power supply. But 27W is just a little bit too weedy to rapidly charge my laptop, and so the idea of an upgraded design was born: even better electronics, in (almost) the same form factor, with a longer (1.5m versus 1.2m) cable and a suite of new 45W operating modes, including 20V, 2.25A.

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels gibt es – wie üblich – noch keine Verfügbarkeit bei “allgemeinen Distributoren”.

CircuitPython 10.0.0-alpha.2 mit breaking Changes

Limor Fried’s Frauen – Dank für den Jux an einen Leser – arbeiten an der nächsten Version von CircuitPython. Schon jetzt ist klar, dass diese in vielen Fällen Anpassungen an der Codestruktur bestehender Applikationen auslösen wird.

Bildquelle: https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.0.0-alpha.2

GPMI – chinesische HDMI-Alternative startet

In China nimmt man die Risiken eines Handelskriegs durchaus ernst. Mit GPMI arbeitet man nun an einer Alternative zu HDMI, die wahrscheinlich vor Allem “on the Mainland” zum Einsatz kommen soll.
Mangels Chinesischkenntnissen (der Newsautor scheiterte vor vielen Jahren an einem Chinesischkurs und verbesserte stattdessen sein Arabisch und Französisch) sei hier auf https://www.cnx-software.com/2025/04/07/gpmi-is-a-chinese-alternative-to-hdmi-and-displayport-with-up-to-192-gbps-bandwidth-480w-power-delivery/ verwiesen – CNX verfügt über Chinesischsprecher und hat einige der Dokumente auszugsweise übersetzt.

Infineon kauft Ethernetsparte von Marvell

Marvell ist langjährigen Verfolgern des Handcomputermarkts unter Anderem als unglücklicher Käufer von Intels XScale-Division bekannt. Nun gibt es im Hause Marvell wieder einen Verkauf, spezifischerweise den der Ethernetsparte an die Infineon.
In der unter https://www.infineon.com/cms/en/about-infineon/press/press-releases/2025/INFXX202504-086.html bereitstehenden Meldung an die Investoren finden sich folgende Highlights sowie weitere, hier nicht abgedruckte Hintergrundinformationen:

1
Infineon enters into agreement for acquisition of Marvell Technologys Automotive Ethernet business for US$2.5 billion 
2
     Transaction combines Infineons market-leading portfolio for automotive microcontrollers with benchmark Automotive Ethernet business of Marvell, accelerating Infineons system capabilities for software-defined vehicles

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Heinz Nixdorf und Johannes Rau

Am 9. April begeht das HNF den 100. Geburtstag von Heinz Nixdorf mit einem Festakt. Hendrik Wüst, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Mitglied der CDU, sagte sein Kommen zu. Einer seiner Vorgänger war der SPD-Mann und spätere Bundespräsident Johannes Rau. Zwischen ihm und Nixdorf bestand eine gespannte Beziehung. Im Jahr 2000 besuchte Rau das HNF….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Der gläserne Computer", Gerhard Schmidt, Hannover Messe, Heinz Kühn, Heinz Nixdorf, Helmut Kohl, Hendrik Wüst, Klaus Luft, Kurt Gscheidle, Lothar Späth, Ludwig Thürmer, Nina Grunenberg, Nixdorf Computer AG, Norbert Ryska, Paderborner Podium, Roman Herzog, Traute Schröder-Kurth, ZEIT

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

OrangePi RV2 und ESP32-C5 im Hands-on

Sowohl Espressif als auch Shenzhen Xunlong arbeiten an neuen Produkten, die mittlerweile – wenn auch in beschränkter Stückzahl – allgemein verfügbar werden. Hier zwei kurze Hands-On-Berichte zu ESP32-C5 und OrangePi RV2 samt Kauf- und Mitmachanleitungen und praktischen Hinweisen.

ESP32-C5 – Verfügbarkeit über Wireless-Tag, Programmierung mit ESP_IDF

Sowohl mit dem ESP32-C5 als auch mit dem ESP32-P4 hat man im Hause Espressif seine liebe Not – beide waren als Prototypen einige Zeit über wireless-tag erhältlich. Die Verfügbarkeit des P4 ist derzeit wieder pausiert (Auguren rechnen mit mindestens 120 Tagen Verspätung), während der C5 derzeit über https://www.alibaba.com/product-detail/esp32-esp32-c5-2-4G-5G_1601251918870.html?spm=a2747.product_manager.0.0.594871d2U01ATW zu erwerben ist.
Das dort feilgebotene Produkt ist indes ein reines Modul – zu seiner Inbetriebnahme ist erstens eine Trägerplatine und zweitens ein USB-Seriell-Wandler erforderlich. Für zweiteres empfiehlt sich ein FT2232-MiniModule, während der Autor unter https://www.pcbway.com/project/shareproject/ESP32_C5_board_for_wireless_tag_modules_e850606a.html ein primitives Evaluationsboard hochgeladen hat.
Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Platine, die das Boot-Pin des ESP32 ansprechbar macht und so die Aktivierung des Bootloaders erlaubt. Das genaue Pinout des Moduls präsentiert sich wie in der folgenden Abbildung gezeigt; eigene Trägerdesigns sind natürlich erwünscht. Der Autor hat ein DXF-File mit dem Layout sowie eine T3001-Datei, und stellt diese auf Email-Anfrage zur Verfügung.

Bildquelle: Autor

Die Verbindung mit dem Kommandogerät erfolgt dann wie in der Abbildung gezeigt. Zu beachten ist, dass die 3V3-Quelle des MiniModule nicht zur Versorgung des ESP32 ausreicht, wenn dieser sein Funkmodul aktiviert.

Bildquelle: Autor

ESP32-C5 – Programmierung mit ESP_IDF

Für die Programmierung des resultierenden Boards ist eine brandaktuelle Version von IDF erforderlich – die im Repositorium befindliche Codebasis unterstützt diese in der Variante Master. Im Interesse der Stabilität ist es empfehlenswert, eine weitere Variante von ESP_IDF in einem eigenen Ordner herunterzuladen.

1
tamhan@tamhan-gf65:~$ mkdir esp-master
2
tamhan@tamhan-gf65:~$ cd esp-master/
3
tamhan@tamhan-gf65:~/esp-master$ git clone --recursive https://github.com/espressif/esp-idf.git

Die restliche Installation verläuft dann im Allgemeinen so, wie man es erwarten würde. Wichtig ist lediglich, in install.sh nach folgendem Schema das Herunterladen der Tools für den C5 zu avisieren:

1
./install.sh esp32c5

Im eigentlichen Projekt ist es dann erforderlich, nach folgendem Schema den C5 als Zielsystem zu deklarieren:

Nach dieser Arbeit kann beispielsweise Hello World kompiliert werden, was zur in der Abbildung gezeigten Ausgabe führt.

Bildquelle: Tamoggemon Holding k.s.

ESP32-C5 – zu beachtendes!

Bei Verwendung des weiter oben genannten Moduls ist zu beachten, dass es sich dabei um Prototypenmaterial handelt. Im Rahmen der “Finalisierung” ist – siehe Screenshot – davon auszugehen, dass ESP_IDF diese Halbleiter nicht mehr weiter unterstützt.

Bildquelle: Tamoggemon Holding k.s.

Außerdem gibt es derzeit – wie in der Abbildung gezeigt – ein vergleichsweise umfangreiches Erratasheet zu beachten.

Bildquelle: Tamoggemon Holding k.s.

OrangePi RV2 – RISC/V, zur Zweiten

Mit dem RV2 schickt man im Hause OrangePi die zweite Variante eines auf RISC/V basierenden Einplatinencomputer ins Rennen. Intention ist nach wie vor das Ermöglichen von Experimentieren mit RISC/V-Linux, ohne dabei große Umkosten zu verursachen.
Im Bereich der Hardware findet sich dabei – Stichwort eMMC-Modul und zwei M2-Speicherplätze – so ziemlich alles, was man als Anhänger des Industrial Computing begehrt.



Bildquelle: Tamoggemon Holding k.s.

Als Betriebssystem steht eine Variante von Ubuntu zur Verfügung, die sich wie in den Abbildungen gezeigt identifiziert.

Bildquelle: Tamoggemon Holding k.s.

OrangePi RV2 – der Fluch der fehlenden Pakete

Interessant ist, dass das Herunterladen von Paketen per apt-get eine Verbindung zur Cloud von Huawei herstellt – dies lässt sich beispielsweise anhand von iperf überprüfen:

1
orangepi@orangepirv2:~$ sudo apt-get install iperf
2
[sudo] password for orangepi: 
3
Reading package lists... Done
4
. . .
5
Get:1 http://repo.huaweicloud.com/ubuntu-ports noble/universe riscv64 iperf riscv64 2.1.9+dfsg-1 [141 kB]

Nicht alle von ARMBian und Co bekannten Pakete stehen dabei auch für den RISC/V-Kern zur Verfügung. Ein prominentes “Fehlzeichen” ist Sysbench – wer das System selbst kompiliert, wird nach folgendem Schema abgewiesen:

1
make[3]: Entering directory '/home/orangepi/sysbench/third_party/luajit/luajit/src'
2
lj_arch.h:59:2: error: #error "No support for this architecture (yet)"
3
   59 | #error "No support for this architecture (yet)"
4
      |  ^~~~~

OrangePi RV2 – einige Benchmarks

In Ermangelung von SysBench sind nur einige kleinere Tests möglich. Erstens die Ergebnisse von iperf, die auf gute Ethernet-Performance hinweisen:

1
root@orangepirv2:~# iperf -c 192.168.1.74
2
------------------------------------------------------------
3
Client connecting to 192.168.1.74, TCP port 5001
4
TCP window size: 16.0 KByte (default)
5
------------------------------------------------------------
6
[  1] local 192.168.1.76 port 48812 connected with 192.168.1.74 port 5001 (icwnd/mss/irtt=14/1448/315)
7
[ ID] Interval       Transfer     Bandwidth
8
[  1] 0.0000-10.0321 sec  1.10 GBytes   940 Mbits/sec

Als zweiter Test bietet sich die Verwendung von Stress-Ng an. Das System ist zwar per Se kein Benchmark, zeigt aber, dass die acht Kerne identisch aufgebaut sind:

1
root@orangepirv2:~# stress-ng --cpu 1 --cpu-method matrixprod  --metrics-brief --perf -t 60
2
stress-ng: info:  [7400] setting to a 1 min, 0 secs run per stressor
3
stress-ng: info:  [7400] dispatching hogs: 1 cpu
4
stress-ng: metrc: [7400] stressor       bogo ops real time  usr time  sys time   bogo ops/s     bogo ops/s
5
stress-ng: metrc: [7400]                           (secs)    (secs)    (secs)   (real time) (usr+sys time)
6
stress-ng: metrc: [7400] cpu                 720     62.47     60.34      0.02        11.52          11.93
7

8

9
root@orangepirv2:~# stress-ng --cpu 4 --cpu-method matrixprod  --metrics-brief --perf -t 60
10
stress-ng: info:  [7402] setting to a 1 min, 0 secs run per stressor
11
stress-ng: info:  [7402] dispatching hogs: 4 cpu
12
stress-ng: metrc: [7402] stressor       bogo ops real time  usr time  sys time   bogo ops/s     bogo ops/s
13
stress-ng: metrc: [7402]                           (secs)    (secs)    (secs)   (real time) (usr+sys time)
14
stress-ng: metrc: [7402] cpu                2800     60.90    241.45      0.21        45.97          11.59
15

16
root@orangepirv2:~# stress-ng --cpu 8 --cpu-method matrixprod  --metrics-brief --perf -t 60
17
stress-ng: info:  [7407] setting to a 1 min, 0 secs run per stressor
18
stress-ng: info:  [7407] dispatching hogs: 8 cpu
19
stress-ng: metrc: [7407] stressor       bogo ops real time  usr time  sys time   bogo ops/s     bogo ops/s
20
stress-ng: metrc: [7407]                           (secs)    (secs)    (secs)   (real time) (usr+sys time)
21
stress-ng: metrc: [7407] cpu                5358     60.47    479.94      0.73        88.61          11.15

OrangePi RV2 – GPIO-Experimente

Der GPIO-Header des RV2 ist nur 26 Pins groß, wird allerdings schon jetzt vollständig von WiringOPI unterstützt. Die Abbildung zeigt das GPIO-Komplement.

Bildquelle: Tamoggemon Holding k.s.

Für einen kleinen Rauchtest bietet sich dann folgendes Programm an:

1
#include <stdio.h>
2
#include <wiringPi.h>
3

4

5
int main (void)
6
{
7
        int i = 0;
8
        unsigned char gpio_num = 0;
9

10
        wiringPiSetup();
11
        pinMode (5, OUTPUT) ;
12

13
        for ( ;; )
14
        {
15

16
                digitalWrite (5, HIGH); // On
17
                digitalWrite (5, LOW);  // Off
18
                digitalWrite (5, HIGH); // On
19
                digitalWrite (5, LOW);  // Off
20
        }
21
}

Lohn der Mühen ist das in der Abbildung gezeigte Schirmbild.

Bildquelle: Tamoggemon Holding k.s.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Happy Birthday, Microsoft!

Am 4. April 1975 schlossen der neunzehnjährige Bill Gates und sein Freund, der 22 Jahre alte Paul Allen, eine geschäftliche Partnerschaft in Albuquerque im US-Staat New Mexico. Sie erhielt den Namen Micro-Soft; später verschwand der Bindestrich. Im nächsten halben Jahrhundert wurde das Unternehmen, das 1978 dreizehn Köpfe zählte, zur größten und einflussreichsten Softwarefirma der Erde….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Pirates of Silicon Valley", Albuquerque, Altair 8800, Antitrust-Prozess, BASIC, Betriebssystem, Bill Gates, Europäische Union, Fortran-80, IBM, IBM PC, Micro-Soft, Microsoft, Microsoft Corporation, Microsoft Deutschland GmbH, MITS, Partnerschaft, Paul Allen, Personengesellschaft, Satya Nadella, Steve Ballmer, Windows 11

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Neue Bauteile: THT-SMD-Adapter für Kondensatoren, Ethernet-Switches und vieles andere mehr

Die Bauteilindustrie zeigte sich im März aktiv: sowohl im Bereich der passiven als auch im Bereich der aktiven Komponenten gibt es Neuigkeiten. Wer einen LED-Treiber mit integriertem Boostkonverter nützlich findet oder mit USB-zu-Seriell-Wandlern experimentiert, darf sich auf Spielzeug freuen. Was es sonst Neues gibt, verrät wie immer unser Round-Up.

Texas Instruments LM3645 – LED-Treiber mit integriertem Boost-Konverter.

Die in Smartphones verbauten Blitz-LEDs benötigen nicht unerhebliche Energiemengen – außerdem sind die geforderten Spannungsniveaus oft über dem, was eine müde Batterie zu leisten vermag.
Mit dem mit dem Host über ein I2C-Interface kommunizierenden LM3645 schickt Texas Instruments nun ein Bauteil ins Rennen, das den für die Spannungsgenerierung notwendigen Boostkonverter und den eigentlichen LED-Konstantstromtreiber in einem Schaltkreis kombiniert.

Bildquelle: Texas Instruments.

Murata GGM – wasserabweisende MLCC-Kondensatoren.

MLCC-Kondensatoren aus dem Hause Murata sind unter anderem als „Quelle“ für die MLCC-Krise bekannt, die die Elektronikerschaft vor einigen Jahren fest im Griff hatte.
Mit der im 1206-Gehäuse vorliegenden GGM-Serie schickt Murata nun einige Kondensatoren ins Rennen, die dank Oberflächenbeschichtung das Absetzen von Kondenswassertropfen auf dem Körper des Kondensators zu verhindern wissen – eine insbesondere im Automotivebereich wünschenswerte Vorgehensweise:

1
This specification is applied to Water Repellent Chip Multilayer Ceramic Capacitors used for Automotive Electronic equipment.
2
Please be sure to check the water repellency effect in the actual usage environment and actual machine, as the water repellency will decrease in a high temperature
3
environment for a long time.
4
This product is applied for Only Reflow Soldering.

Zu beachten ist, dass die Familie zum Zeitpunkt der Drucklegung nur aus zwei Mitgliedern besteht – beide haben eine Arbeitsspannung von 6,3 VDC, die Kapazität beträgt entweder 22 oder 47 µF.

NXP NTM88 – Mikrocontroller-Sensor-Kombination für Reifendrucksensoren.

Fahrzeuge mit Reifendrucksensor sind heute keine wirkliche technische Neuerung. Mit der NTM88-Familie bietet NXP eine Gruppe von Bauteilen an, die einen Achtbit-Mikrocontroller, einen Drucksensor, ein Akzelerometer und ein Funkmodul in ein Gehäuse bannen.

Bildquelle: NXP.

Zu beachten ist, dass NXP das Produkt in mehreren Varianten anbietet – die „Variantenvielfalt“ ermöglicht dem Designer die Auswahl des Sensors, der zum vorliegenden Zielreifendruck am Besten passt.

Toshiba TMPM4K4-Mikrocontroller mit umfangreichen Selbsttestfähigkeiten

Wer an Mikrocontroller-Hersteller denkt, denkt normalerweise nicht sofort an Toshiba. Mit dem TMPM4K4 möchten die Japaner dies ändern – es handelt sich dabei um eine MCU, die für verschiedene sicherheitskritische Aufgaben, beispielsweise die Motorsteuerung vorgesehen ist.
Als Rechenkern kommt dabei ein ARM Cortex M4-Chip samt FPU zum Einsatz, der Flashspeicher ist entweder 128 oder 256 kB groß.
Im Bereich der funktionalen Sicherheit ist unter anderem der RAM-Paritätschecker interessant, der im Datenblatt wie in der Abbildung gezeigt beschrieben wird.

Bildquelle: Toshiba.

Preislich ist der Controller dabei – wie in der Preisanalyse gezeigt – durchaus attraktiv.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/TMPM4K4FYBUG

BrainBoxes PE-515 – Gigabitethernetrouter als Bausatz

Gigabit-Ethernetrouter braucht man immer wieder als Turnkey-Komponente, die in einem höherwertigen Embeddedsystem verbaut wird. Im Hause BrainBoxes hat man sich ganz dieser Aufgabe verschrieben – das neueste Produkt realisiert, wie in der Abbildung gezeigt, einen rund kreditkartengroßen Gigabit-Ethernet-Switch mit fünf Ports.

Bildquelle: BrainBoxes.

Zwecks einfacherem Evaluation steht mit dem Brainboxes PE-415 auch ein Evaluationsboard zur Verfügung, dass nach Einstecken eines der Switch-Karten einen vollwertigen Ethernetswitch realisiert.

Silicon Labs CP2102C – neuer USB-Serial-Wandler.

Die 21xx-Serie aus dem Hause Silicon Labs schaffte es in der Vergangenheit, FTDI Marktanteile abzunehmen.
Mit dem CP2102C steht eine neue Variante des Systems zur Verfügung, die sich – im Allgemeinen – so verhält, wie es der Designer von den Vorgängervarianten erwartet.
Die Kontinuität betont Silicon Labs auch anderswo. Unter der URL https://www.silabs.com/documents/public/application-notes/an1505-cp2101-2-3-4-9-2n-to-cp2102c-porting-guide.pdf findet sich beispielsweise eine Application Note, die von Vorgänger-Modellen umsteigenden Designern bei den (eher minimalen) Anpassungen im Bereich der Schaltung assistiert.
Unter der SKU CP2102C-MINIEK bietet Silicon Labs dann außerdem ein Evaluationsboard an, das in einem Arduino Nano-ähnlichen Formfaktor die Inbetriebnahme und Evaluation des USB-Seriell-Wandlers erleichtert.

Analog Devices ADL8122-EVAL1Z – schlüsselfertiger LNA für den Frequenzbereich von 10 kHz bis 10 GHz.

Analog Devices bietet mit dem ADL8122 einen durchaus flexiblen LNA-Chip an. Wer für eine kleine Serie nur einige wenige fertige LNAs benötigt, kann auch auf das eigentlich als Evaluationsboard vorgesehene ADL8122-EVAL1Z setzen.
An der Platine ist unter anderem hervorzuheben, dass sie SMA-Steckverbinder bietet und für den Temperaturbereich -55 °C bis +125 °C zertifiziert ist.
Andererseits lässt sich Analog Devices das aus Rogers-Platinenmaterial aufgebaute Board durchaus gut bezahlen. Da es zum rohen Chip überhaupt keine öffentlichen Preisinformationen gibt, ist ein Vergleich des “Aufpreises” vergleichsweise schwierig.

Wiznet: vorprogrammierbare Varianten der Mikrocontroller zwecks einfacherer Nutzbarkeit.

Auf der EmbeddedWorld – wir berichteten unter Beitrag „EmbeddedWorld 2025, Tag 1 – im Namen des Mikrocontrollers“ – stellte Wiznet verschiedene Kombinationsmikrocontroller vor, die neben der bekannten und sehr leistungsfähigen hauseigenen TCP-Offload-Engine auch eine „Generic Compute“ -Engine mitbrachten.
Bei der Entwicklerschaft scheint dies nicht unbedingt beliebt zu sein, nutzen doch viele Entwickler die Wiznet-Chips als UART-Ethernet-Brücke. Mit dem W55RP20-S2E steht nun eine vorprogrammierte Variante des RP2040-Kombinationscontrollers zur Verfügung, deren mitgelieferte Firmware diesen Standard-Anwendungsfall abzudecken sucht. Bei der Nutzung dieses Chips erspart man sich – logischerweise – die sonst notwendige Programmierung jedes einzelnen Boards mit der UART-Firmware.
Unter der SKU W232N bietet man außerdem eine für die Hutschienenmontage vorgesehene Variante der hauseigenen Chips vor, die für den industriellen Einsatz vorgesehen ist. Weitere Spezifikationen zum in Hunderter-Stückzahlen rund € 53 kostenden Produkt finden sich in der Abbildung.

Bildquelle: Wiznet.

Rosenberger RoProxCon – 60 GHz-Funkmodul mit bis zu 3.125Gbit/s Übertragungsgeschwindigkeit.

Wer Daten über sehr kurze Strecken berührungslos und mit sehr hoher Geschwindigkeit übertragen muss, sollte sich die von Rosenberger entwickelte RoProxCon-Technologie näher ansehen.

Bildquelle: Rosenberger.

Hervorzuheben ist die sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeit, die sich wie in der folgenden Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: Rosenberger.

Für das in Hunderter-Stückzahlen rund € 90 kostende Funkmodul gibt es außerdem ein Evaluationsboard, das die „Inbetriebnahme“ erleichtert.

STMicroelectronics STEVAL-ROBKIT1-Evaluationssystem für Zweiradroboter.

Nachdem STMicroelectronics bereits seit einiger Zeit ein „Starter Kit“ für die Drohnenentwicklung anbietet, folgt nun eine Variante für „Tracked Vehicles“.
Das auf einem STM32H basierende Board präsentiert sich dabei wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Intention des Produkts ist – wie immer – die Befähigung von Roboterdesignern, noch während der Hardwareentwicklung mit dem Design der Software zu bedienen.

NXP FRDM i.MX 91-Evaluationsboard für Applikationsprozessor.

Im Hause NXP steht ein neues Evaluationsboard ante Portas, dass die Evaluation des i.MX 91-Prozessors ermöglichen soll.

Bildquelle: NXP.

Das in der von NXP forcierten Freedom Board-Familie angesiedelte Produkt bringt dabei ein GB RAM und acht GB Remanentspeicher mit-weitere Informationen finden sich bei den verschiedensten Distributoren.

STMicroelectronics STEVAL-BMS1T – Evaluationsboard für ISOSPI.

STMicroelectronics bietet mit ISOSPI seit längerer Zeit eine ISO SPI-Variante an, die mit nur zwei Pins auskommt. Unter der gezeigten SKU ist nun ein Evaluationsboard verfügbar, das – wie in der Abbildung gezeigt – die ersten Schritte mit der Technologie erleichtert.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Sensirion SHT4x-AD1P-R2 – Feuchtigkeitssensoren mit Schutzfolie

Wer Feuchtigkeitssensor-enthaltende Platinen in die praktische Fertigung überführt, lernt über kurz oder lang mehrsprachiges Fluchen.
Ursache dafür ist, dass Auftragsfertiger die diversen zum Schutz der exponierten Sensor-Elemente notwendigen Vorschriften oft nicht sonderlich streng umsetzen.
Sensirion begegnet diesem Problem nun mit der in der Abbildung gezeigten „Sondervariante“ einiger Sensoren.

Bildquelle: Sensirion.

Geheimnis des Systems ist dabei ein mit einer Zange abziehbarer Schutzfilm, der nach dem Durchlaufen von Löt- und Montageprozess vom Sensor entfernt wird, um diesen gefechtsbereit zu machen.

Abracon AB-RTC-Tx-32.768kHz-2 – I2C-RTC-Module

Über die Lustigkeiten des Kampfes mit 32kHz-Oszillatoren muss man sich auf Mikrocontroller.net nicht im Detail auslassen. Abracon bietet nun eine Serie von RTC-Modulen an, die – wie in der Abbildung gezeigt – zwecks geringeren Gesamtkosten ohne Backup-Energieversorgung auskommen.

Bildquelle: Abracon.

Hervorzuheben ist, dass der Halbleiterhersteller mehrere Varianten der Produkte anbietet. Diese unterscheiden sich unter anderem darin, welche Optionen im Bereich der in der Abbildung gezeigten Taktausgabefunktion zur Verfügung gestellt werden.

Texas Instruments SN74AVCH8T245 – Bustransciever mit Fähigkeit zur Spannungsumsetzung

Im Hause Texas Instruments bietet man seit längerer Zeit verschiedenste Bausteine an, die neben der eigentlichen Funktion auch als Spannungsumsetzer fungieren.
Mit dem steht nun ein acht Bit breiter Transciever zur Verfügung, dessen Spannungsumsetzer-Verhalten im Datenblatt folgendermaßen beschrieben wird:

1
The SN74AVCH8T245 is an 8-bit noninverting bus
2
transceiver that uses two separate configurable
3
power-supply rails. The A port is designed to track
4
V CCA , which accepts any supply voltage from 1.2V
5
to 3.6V. The B port is designed to track V CCB , which
6
also accepts any supply voltage from 1.2V to 3.6V.
7
This allows for universal low-voltage bidirectional
8
translation between any of the 1.2-V, 1.5-V, 1.8-V, 2.5-
9
V, and 3.3-V voltage nodes.

Analog Devices AD8412A – Strommeßverstärker mit PWM-Ablehnung.

Im Bereich der „Strommesser“ gibt es immer wieder Neuigkeiten – Analog Devices schickt nun das in der Abbildung schematisch gezeigte Produkt ins Rennen.

Bildquelle: Analog Devices

Im Rahmen der Ankündigung des Produkts wird dabei vor allem die hohe Güte der bearbeiteten und zurückgelieferten analogen Signale betont.

BIVAR ZLB-DESIGNKIT-001 – Starter-Kit für Lightpipes

Die von Biwar angebotenen Lightpipes haben sich auf das Weiterleiten des von Leuchtdioden erzeugten Licht spezialisiert. Per se hatten wir diese Produkte schon öfters auf ucnet – unter der gezeigten SKU steht nun allerdings ein Evaluationskit zur Verfügung, das – siehe Abbildung – verschiedenste Lightpipes zusammenfasst.

Bildquelle: Bivar.

KYOCERA AVX SMT Capacitor Holders – IDC-basierte Halter für Elektrolytkondensatoren.

Im Hause Kyocera AVX steht ein höchst seltsames Produkt am Start – es ermöglicht, wie in der Abbildung gezeigt, die Installation von Elektrolytkondensatoren, ohne diese an der Platine anlöten zu müssen. Dies wird durch Nutzung eines IDC-Verbinders erreicht.

Bildquelle: Kyocera AVX.

Zu beachten ist, dass es zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser News-Meldung verschiedene Varianten des Produkts gibt. Die folgende Tabelle informiert darüber, ob der gewünschte Kondensator bereits von den Montagelösungen abgedeckt wird.

Bildquelle: Kyocera AVX.

AirBorn TriMate – flexibler Stecker für anspruchsvolle Anwendungen

Quick-Insert-Systeme haben sich im Bereich der industriellen Vernetzung seit längerer Zeit gut etabliert. Die zu Molex gehörende Firma AirBorn bietet nun ein ähnliches System an, dass für Situationen mit hohen Zuverlässigkeitsansprüchen optimiert ist.

Bildquelle: Molex AirBorn

Interessant ist an diesem Design außerdem, dass die drei Arten von Steckverbinder mit einem gemeinsamen Rezeptakel Kontakt aufnehmen.

MPLAB PicKit Basic – Distributorverfügbarkeit beginnt.

Den per se bereits vor einiger Zeit besprochenen und extrem kostengünstigen Programmierer für alle Arten von Microchip-MCUs gibt es bald unter der SKU PG164110 bei den verschiedensten Distributoren. Die Abbildung zeigt die Preisstruktur.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/PG164110

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Miss Honeywell und Herr Klatu

Heute ist der 1. April, der Tag der Aprilscherze. Das gibt uns die Gelegenheit, die Pseudo-Roboter zu würdigen. Filme, Fotos und ein Patent dokumentieren Miss Honeywell aus den USA; sie trat 1968 auf einer Technikmesse in London auf. Ein wenig Elektronik besaß 1975 ihr Landsmann Klatu; sein sprachliches Talent ging aber auf einen Menschen zurück….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Die Tat", "Interface Age", Albert Creuziger, Aprilscherz, Frederic Friedel, Gort, Haushaltsroboter, Honeywell DDP-416, Klaatu, Klatu, Künstliche Intelligenz, Mark Wilson, Miss Honeywell, Nani Darnell, New York Times, Optimus Bot, Pseudo-Roboter, Quasar Industries, Roboter, Rupert, Schachtürke, Speak & Spell, SPIEGEL, Tesla, Tony Reichelt

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Softwareupdates, Alternativ-Arduino mit PIC32 und RockChip-basiertes Compute Module von Radxa

Der Kongressmonat endet mit einer Gruppe von Neuvorstellungen: sowohl Linux 6.14 als auch CircuitPython 9.2.6 sind verfügbar. Im Hause EtherCat vermeldet man einen neuen Benutzerrekord, während ein inoffizielles Arduino Nano-Board auf Basis eines PIC32MP-Prozessors die Monotonie aufbricht.

CircuitPython 9.2.6 verfügbar

Im Hause Adafruit gibt es ein Wartungsrelease von CircuitPython. Die Version 9.2.6 behebt – wie im folgenden gelistet – kleinere Fehler und / oder Regressionen in der Ausführungsumgebung:

1
Fix storage.remount("/", readonly=False) regression. 
2
Fix RP2xxx WiFi mDNS limitations. 
3
--via https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/9.2.6

EtherCat: 88 Millionen Knoten.

Der vor allem von Beckhoff vorangetriebene Feldbus EtherCat erfreut sich durchaus beeindruckender Wachstumsraten. Vor wenigen Tagen wurde die Gesamtzahl von 88 Millionen Knoten erreicht, im Jahre 2024 kamen dabei 11 Millionen dazu.

Bildquelle: EtherCat.

Interessant ist an dieser Meldung, dass sich in ihr Informationen über die Art der Zählung verbergen. Besonders relevant ist, dass im Fall von EtherCat die “Lizenzierung“ der Feldbus-Technologie ausschließlich durch den Hersteller der Chips erfolgt; für Nutzer gibt es also keinen zusätzlichen Aufwand:

1
Die EtherCAT-Knotenzahlen sind sehr verlässlich, da sie auf den tatsächlichen Chipverkäufen basieren, welche von den Chipherstellern an das Unternehmen Beckhoff Automation, Erfinder der Technologie, gemeldet werden. Und diese haben keinerlei Interesse daran, diese Zahlen zu übertreiben, schließlich wäre das für sie mit zusätzlichen Kosten verbunden, erklärt Martin Rostan, Executive Director der EtherCAT Technology Group. Bei EtherCAT ist die Technologie-Lizenz direkt im Chip enthalten, sodass für Gerätehersteller und Anwender keine zusätzlichen Lizenzgebühren anfallen. Mit den Lizenzeinnahmen finanziert Beckhoff die Aktivitäten der EtherCAT Technology Group und damit das Ökosystem rund um die Technologie.

Renesas DA14533 – Bluetoothmodul für den Automobilbereich.

Mit dem DA14533 erweitert Renesas die hauseigene SmartBond Tiny-Familie. Dabei handelt es sich um Bluetoothmodule, die laut Herstellerangaben nur sechs externe Komponenten benötigen.
Das neue Modell ist für den Automotive-Bereich vorgesehen, was sich unter anderem im vergleichsweise breiten Temperaturbereich ausdrückt.

Bildquelle: https://www.renesas.com/en/about/newsroom/renesas-introduces-low-power-bluetooth-low-energy-soc-automotive-applications

Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet Renesas folgendes:

1
A single external crystal oscillator (XTAL) is used for both active and sleep modes, eliminating the need for a separate oscillator for sleep mode. Its ultra-compact design  available in a WFFCQFN 22-pin 3.5 x 3.5 mm package  makes the device the smallest automotive Bluetooth LE SoC on the market. With its compact design and low eBOM, the device integrates seamlessly into space-constrained systems, reducing overall system costs and accelerating time-to-market for customers.
2
Key Features of the DA14533
3
     Arm® Cortex®-M0+ microcontroller  Standalone application processor or data pump in hosted systems
4
     64KB RAM and 12KB One-Time Programmable (OTP) memory
5
     2.4 GHz radio transceiver
6
     Integrated low IQ buck DC-DC converter
7
     External SPI flash
8
     Single XTAL operation (single crystal oscillator)
9
     Software stack qualified against Bluetooth Core 5.3
10
     AEC-Q100 Grade 2-qualified with wide operating temperature range support (-40 to +105°C)
11
     WFFCQFN 22-pin 3.5 x 3.5 mm package

SATURN NITRO – Arduino Nano mit PIC32MK

Der immense Erfolg von Arduino Nano und Co. machte Atmel und die hauseigenen Controller zum König des Hügels. Nach Intels (absichtlichen) Fehlschlägen im Embeddedbereich dauerte es einige Zeit, bis die von der im Arduino-Bürgerkrieg unterlegenen Seite bevorzugte STMicroelectronics zum Zug kam.
In der Praxis kann es immer wieder wünschenswert sein, im Arduino-Formfaktor vorliegende Boards auf Basis „anderer“ Mikrocontroller Familien zu haben. Damit ist der Lebenssinn des SATURN NITRO auch schon beschrieben.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2025/03/29/saturn-nitro-a-microchip-pic32mk-development-board-with-arduino-nano-form-factor/

Zu beachten ist, dass die Platine – wie in der Abbildung gezeigt – preislich mit einem „normalen“ Arduino Nano nicht wirklich konkurrenzfähig ist. Auf der Habenseite steht allerdings, dass der Hersteller die Eignung seines Evaluationsboards für den Einsatz unter widrigen Umgebungsbedingungen besonders betont.

Bildquelle: https://cukedk-zz.myshopify.com/products/saturn-nitro

Radxa CM3J – Alternative zum Raspberry Pi Compute Module 4

Egal wie sehr man mit der mechanischen Umgebung des eines Raspberry Pi herumspielt – ab einem gewissen Grad der widrigen Umgebung ist die Verwendung eines Compute Modules schon aus Gründen der höheren mechanischen Rigidität zu bevorzugen. Im Hause Radxa arbeitet man nun an einer RockChip-basierten Alternative zum großen Vorbild aus dem Hause Upton.

Bildquelle:
https://www.aliexpress.com/item/1005008626884786.html

Zusätzliche Informationen zum Kompatibilitätgrad bietet Radxa in einer FAQ an. Spezifischerweise findet sich da folgende Passage, die auf die „allgemeine“ Kompatibilität hinweist:

1
For compatibility of Radxa CM3 with Raspberry Pi CM4, most high speed buses just works such as USB, MIPI, PCIe etc. For the GPIO, since the pin mux is not identical, we can only be compatible with the primary alt function of Raspberry Pi CM4.
2
--- via https://wiki.radxa.com/Rock3/FAQs

In der Praxis gilt, dass das Umstellen des Compute Modules bzw. des Prozessrechners eine gut durchdachte Frage sein sollte – neben elektronischen Problemen muss man damit rechnen, dass die unterschiedlichen Linux-Distributionen das eine oder andere Haar in die Suppe werfen.

Lesestoff: Compiler-Optimierungsstufe O3 führt nicht immer zu besseren Ergebnissen.

Im Hause Canonical experimentierte man vor einiger Zeit damit, die gesamte hauseigene Distribution fortan mit aktivierter maximaler Optimierung zu kompilieren. Nun veröffentlichte die Truppe ein Resümee, in dem sie auf den Fehlschlag dieser Initiative zur Performancesteigerung eingehen:

1
Results of -O3 experiment tl;dr
2
Performance is slightly worse and packages are slightly bigger with -O3 by default and we will revert the change early in the next development cycle.

Unterm Strich ergab sich eine Anführungszeichen in manchen Bereichen minimale, in manchen Bereichen wesentliche Verschlechterung der Performance, der unter anderem auf die wesentlich höhere Größe der Kompilate (Stichwort Cache-Miss) zurückzuführen war. Weitere Informationen finden sich unter der URL https://discourse.ubuntu.com/t/benchmarking-a-distribution-and-some-o3-results/58027, wo sich eine durchaus lesenswerte Analyse der Gesamtsituation befindet.

Lesestoff: News von Linux 6.14 und Linux 6.15

In der Welt der Weiterentwicklung des quelloffenen Betriebssystems gilt, dass die Zustände “vor dem Update“ und „nach dem Update“ bis zu einem gewissen Grad eine Singularität darstellen.
Sei dem wie es sei, steht Linux 6.14 seit einiger Zeit zum Download bereit. Unter der URL https://www.cnx-software.com/2025/03/25/linux-6-14-release-main-changes-arm-risc-v-and-mips-architecture/ findet sich eine auf die Bedürfnisse von Embedded-Entwicklern zugeschnittene Auflistung der diversen Änderungen.
Unter den URLs https://www.phoronix.com/news/Linux-6.15-SPI-Offloading bzw. https://www.phoronix.com/news/Linux-6.15-PCI finden sich derweil Informationen darüber, welche Änderungen für die Nachfolgeversion ante Portas stehen. Von besonderer Relevanz könnte hierbei die SPI Offloading-Funktion sein – dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, um die Verarbeitung von SPI-Daten analog zu einem Smart NIC abseits des Hauptprozessors totzuschlagen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Mit BBC-Mikros ins Computernetz

Seit 2015 besitzt das Deutsche Technikmuseum in Berlin eine Abteilung „Das Netz“, die Fernmelde- und Computernetzwerke zum Thema hat. Schon 1984 installierte das Haus – damals hieß es Museum für Verkehr und Technik – sechs miteinander verbundene BBC-Kleinrechner in seinem Science Center, dem sogenannten Versuchsfeld. Sie bildeten wahrscheinlich das erste Computernetz in einer musealen Umgebung….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "The Computer Programme", Acorn, Auto- und Technikmuseum, BBC Micro, Commodore C64C, ComputerLand, Computernetz, Deutsche Physikalische Gesellschaft, Deutsches Museum, Deutsches Technikmuseum, Econet, Exploratorium, Foucault-Pendel, Museum für Verkehr und Technik, Otto Lührs, Rotografie, Science Center, Science on Stage, Spectrum, Urania, Versuchsfeld, Walter Ulmann

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

EMV 2025 – vom Bauteil und vom Roboter

Ein wichtiger Teil der Ausstellerschaft auf der EMV rekrutiert sich aus der “EMV-Immobilienbranche” – die Einrichtung und Ausstaffierung von EMV-Testzellen ist eine durchaus gewinnbringende Tätigkeit. Außerdem gibt es verschiedenste Absorbermaterialien und sogar die eine oder andere Neuigkeit in Sachen Bauteil. Hier eine Liste von Gütern, die das Interesse des Autors geweckt haben.

Schurter – Superkondensatoren ante Portas

Am Stand von Schurter – man darf das Unternehmen nicht mit dem von den Solartron-Multimetern bekannten Hersteller Schaffner verwechseln – gab es neben verschiedenen Netzfiltern erstmals auch Superkondensatoren zu sehen.

Bildquelle, alle: Tamoggemon Holding k.s.

Feuerhardt – Kontaktfedern aus Kupfer-Titan

Kupfer-Kontaktfedern bestehen aus Legierungen, weil reines Kupfer ein unzureichendes Federverhalten zeigt. Bisher kam in diesem Bereich vor allem Beryllium zum Einsatz, was bei Nachbearbeitung (Stichwort Schleifen) zu giftigen Stäuben führte. Feuerhardt schickt nun Kontaktfedern aus Kupfer-Titan ins Rennen, die bei der Nachbearbeitung menschenfreundlicher sind.

MRC Components – “Ferritkerne” aus Nanokristallmaterial

Am Stand von MRC Components gibt man sich dem smaller, cheaper, lighter der Komponentenindustrie hin.

Aus Nanokristallmaterial gefertigte Kerne für Spulen haben ihren ferritbasierten Kollegen gegenüber die folgenden Vorteile, die unterm Strich zu geringerem Gewicht und (bei großen Kernen) geringeren Kosten führen:

1
x) dreifach höhere Sättigbarkeit
2
x) Faktor 10 bessere Permeabilität
3
x) bis zu 600°C hitzefest
4
x) geringere Verluste

3M – NanoVNA als Demo für Absorbermaterialien

Am Stand von 3M lag der Fokus auf Absorbermaterialien. Besonders nett waren die beiden Demos, die die verschiedenen Stoffe unter Nutzung von zwei NanoVNAs vorstellten – die Standbesucher konnten die Attribute der Materialien so “am lebenden Objekt” betrachten.


Siepel – neuartige Absorbermaterialien

Am Stand von Siepel – das Unternehmen fertigt traditionell Absorberziegel – fanden sich ebenfalls neuartige Materialien. Neben einer Silikonmatte gab es auch ein an Handtaschenstoff erinnerndes Absorbermaterial, das sich beispielsweise als Handytasche für Paranoide eignen könnte.


Rohde und Schwarz – neue Antenne für Hallenverifikation

Am letzten Messetag gab es von Rohde und Schwarz noch eine Neuigkeit – eine Mikrowellenantenne, die dank ihrer kompakten Ausmasse und der hohen Direktivität zur Verifikation des Verhaltens von Messhallen in EMC-Laboren prädestiniert sein soll.


waveLAB Ruhr – Drohne als EMV-Mappingsystem

Das von Pendulum kreierte Scansystem auf Basis eines zweckentfremdeten 3D-Druckers ist nicht die einzige “Umwidmung” im EMC-Bereich. Das Testlabor waveLAB Ruhr zeigte eine Drohne, die für sehr große Tests außerhalb einer Testkammer verwendet wird.

Zu beachten ist, dass diese Drohne nicht zum Verkauf steht – sie dient derzeit lediglich dem Eigenbedarf.

AVT EMC – innovatives Zubehör für EMV-Kammern

Das Innenleben der EMC-Kammer ist insbesondere bei höheren Feldstärken nicht unbedingt ein Raum, in dem sich allgemeine Elektronik wohl fühlt. AVT EMC ist auf verschiedene Produkte spezialisiert, die in diesem Bereich eine gute Figur machen – neben einer bis zu 100 V/m aushaltenden RGB-Kamera zeigte man auch Leuchten, die durch sehr geringe Störemissionen auffallen.

Brandneu ist das gezeigte System, das eine Fernsprechanlage realisiert. Nett ist das 3D-gedruckte Gehäuse, das danach mit einem EMV-festen Lack beschichtet wurde.


Langer EMV – verschiedene Systeme zur EMV-Verifikation von integrierten Schaltungen

So die individuellen Bauteile gute Störfestigkeit aufweisen, lässt sich das System als Ganzes leichter absichern. Im Hause Langer EMV ist man seit jeher auf derartige Messungen spezialisiert – Mittel der Wahl sind spezielle Sonden, die das direkte Ansprechen einzelner Pins einer integrierten Schaltung erlauben.


Neben der klassischen EMV-Testung dienen die Systeme neuerdings auch zur Verifikation der Sicherheit der Chips – Verfahren wie Fault Injection lassen sich durch einige der Sonden des Unternehmens einfacher abbilden.

InncoSystems – Positionierungssysteme und EMV-unsichtbares Material

Verschiedenste Unternehmen bieten Systeme zur automatischen Positionierung von Messsonden und DuTs in Kammern an. Ein Beispiel hierfür ist die InncoSystems, die vergleichsweise große Varianten des Konzepts zeigte.


Interessant ist auch das unter https://composites.evonik.com/en/products-services/foams/rohacell im Detail beschriebene RohaCell – ein EMV-transparenter Rohstoff, der für die CNC-Verarbeitung optimiert ist.

Verstärker auf Röhrenbasis gibt es immer noch

In EMC-Kammern sind mitunter erhebliche Feldstärken erforderlich. Zu ihrer Erzeugung werden auch heute noch gerne Röhrenverstärker verwenden – die Abbildung zeigt nur ein Beispielunternehmen von mehreren.

Emzer EmScope – nicht nach Hause telefonierende Messtechnik

Der Trend im Bereich der Messtechnik geht zu Systemen mit Cloudanbindung und Abonnements Im Hause Emzer geht man – siehe Werbeflyer – demonstrativ den umgekehrten Weg.


amber precision instruments – Störimpuls-Verteilungsroboter

amber precision instruments zeigt einen Roboterarm, der zur Aufnahme einer Störimpuls-Kanone befähigt ist. Das System fährt danach einen vordefinierten Pfad ab, um das DuT an bestimmten Stellen zu zappen. Sinn davon ist eine Reduktion der Kosten und eine Steigerung der Wiederholbarkeit.


Morita – Roboter zur Scannung von Kabelsträngen

Kabel können – logischerweise – ebenfalls als Quell von EMI dienen. Der Roboter aus dem Hause Morita begegnet diesem Problem.

LumiLoop – Feldsonden mit optischer Versorgung

Zu guter Letzt verdient LumiLoop eine detaillierte Erwähnung. Das Unternehmen bietet – wie in der Abbildung gezeigt – eine Serie von e-Feld-Sonden an.

Besonderheit ist, dass sowohl die Energieversorgung als auch die Aberntung der Ergebnisse ausschließlich optisch erfolgen: Energie kommt durch einen Laserstrahl in die Sonde, während Lichtsignale über die Intensität des gemessenen Felds informieren.
Sinn dieses Designs ist das Vermeiden von metallischen Kabeln, die sich auf die Messgenauigkeit auswirken können.

Nächstes Jahr – Köln!

Ein Schild vor dem Messegelände informiert über den Termin der nächsten Messe.

Außerdem fand sich bereits die Abschlusspressemeldung, die nach folgendem Schema über die Teilnehmerzahl informiert:

1
In diesem Jahr zog die Veranstaltung mit einer Vielzahl an Ausstellern aus 22 Ländern
2
eine breite Fachwelt und rund 2500 Fachbesucher*innen an, die sich intensiv mit den
3
aktuellen Entwicklungen im Bereich der elektromagnetischen Verträglichkeit
4
auseinandersetzten. Besonders hervorzuheben ist der Anstieg der Ausstellungsfläche
5
sowie die wachsende Zahl der internationalen Teilnehmer*innen.

Interessant ist, dass die Mesago hausintern von höheren Teilnehmerzahlen ausgegangen war: die Stuttgart-EMV gilt traditionell als “Automotive-EMV”, während die Kölner Variante eher den Fachkongress im Fokus hat. Im Automotivebereich scheint es derzeit indes Reisesperren zu geben…

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen