Endlich enträtselt: Goethes Hexeneinmaleins

Ab dem 30. April feiert die Klassik Stiftung Weimar den 250. Jahrestag der Ankunft von Johann Wolfgang Goethe in der Stadt. Im Mittelpunkt steht das Hauptwerk des Dichters, das Drama „Faust“. In seinem ersten Teil enthält es Goethes Beitrag zur Mathematik, das Hexeneinmaleins. Nach gründlichen Forschungen wissen wir, welche Geheimnisse hinter den mysteriösen Zeilen stecken….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Literatur, "Faust", Ente, Gottfried Christoph Beireis, Heinrich Faust, Hexeneinmaleins, Homunculus, Jacques de Vaucanson, Johann Wolfgang Goethe, Johann Wolfgang von Goethe, Künstliche Intelligenz, Mephistopheles, Philipp Matthäus Hahn, Rechenmaschine, Schiller-Museum, Sprechmaschine, Wolfgang von Kempelen

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Digitalkamera auf Basis von ESP32-P4, neue ST-Audiosoftware uvam

Während Espressif ein weiteres Design auf Basis des für die Allgemeinheit nicht verfügbaren ESP32-P4 auf den Markt wirft, vermeldet die Linux-Community eine für Embedded-Nutzer wenig erfreuliche Neuerung. Microchip erweitert derweil das militärische Portfolio – hier eine Liste interessanter Neuigkeiten.

Espressif ESP32-P4-eye – Kamera auf Basis des ESP32-P4

Kamera-Evaluationsboards haben im Hause Espressif eine lange Tradition-Beispiel ist das unter https://youtu.be/leHdHLKpDNM beschriebene ESP32-S3-eye, das den damals neuen ESP32-S3-Kern und seine AI-beschleunige Fähigkeiten zur Schau stellen sollte.
Für den in Stückzahlen nach wie vor nur vergleichsweise schwer erhältlichen ESP32-P4 steht nun ein neues Evaluationsboard ante Portas, das – wie gezeigt – optisch an klassische Olympus-Kameras anzuknüpfen sucht.

Bildquelle: https://docs.espressif.com/projects/esp-dev-kits/en/latest/esp32p4/esp32-p4-eye/user_guide.html

Als Kamerasensor kommt dabei ein HDF2710-47-MIPI-V2.0 zur Anwendung – Espressif beschreibt den Chip folgendermaßen.

Bildquelle: Espressif.

Weitere Informationen und die vollständigen Design-Files für das Evaluationsboard finden sich unter der Bildquelle. Fraglich ist indes nach wie vor, was der P. T. Entwickler davon in der Praxis hat – neue Informationen zur Verfügbarkeit des ESP32-P4 sucht der „Allgemein-Entwickler“ zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels nach wie vor vergebens.

X-CUBE-AUDIO-KIT – neue Version des Audioframeworks veröffentlicht.

STMicroelectronics bietet mit X-CUBE-AUDIO-KIT seit einiger Zeit einen Algorithmen-Baukasten an, der an Audio-Peripherie arbeitenden Entwicklern verschiedene Algorithmen zur Verfügung stellt.
Der Produktmanager vermeldete nun – der LinkedIn-Post findet sich unter der URL https://www.linkedin.com/posts/emmanuel-caplet-a1981a2b_x-cube-audio-kit-v13-has-been-released-activity-7317587865889095680-t7Kt/ – das Verfügbar-werden der Version 1.3 des Produkts. Spezifischerweise sind die folgenden neuen Funktionen avisiert:

1
X-CUBE-AUDIO-KIT v1.3 has been released !
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3
Among the new features
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- Memory allocation policy control
5
- Integrates a new algo and dataflow example of far field denoiser for speech recognition
6
- Supports STM32H7RS family

STMicroelectronics: Geschäftszahlen veröffentlicht.

Die Franco-Italiener standen während der Coronavirus-Pandemie unter anderem wegen akuter Nicht-Lieferfähigkeit in Aufmerksamkeit. Mittlerweile gilt, dass die verschiedenen „verbrannten“ Endanwender entweder ein Lager angelegt haben, oder auf Produkte der Konkurrenz umgestiegen sind. In den letzten Quartalszahlen wirkt sich dies folgendermaßen aus:

1
Gross profit totaled $841 million, representing a year-over-year decrease of 41.7%. Gross margin of 33.4%, 40 basis points below the mid-point of STs guidance, decreased 830 basis points year-over-year, mainly due to product mix and, to a lesser extent, higher unused capacity charges and lower sales price.

Geradezu „beeindruckend“ ist in diesem Zusammenhang der Zusammenbruch des Gewinns, der – mit rund 3 Millionen US-Dollar – nun im Bereich eines Mittelständlers zu liegen kommt:

1
Operating income decreased 99.5% to $3 million, compared to $551 million in the year-ago quarter.

Fraglich ist an dieser Situation vor Allem, wie sich dies auf den SGS-internen Machtkampf zwischen Franzosen und Italienern auswirken wird – wer hungrig ist, ist erfahrungsgemäß wefzig.

Rochester: Erweiterung der Abdeckung von Infineon.

Rochester Electronics ist darauf spezialisiert, in „hochwertigen“ Bereichen verwendete Halbleiter nach der Abkündigung durch den Original-Hersteller weiter zu produzieren.
In Zusammenarbeit mit Infineon verkündet man nun eine Erweiterung des Liefer-Portfolios um die in der Abbildung genannten Produkte.

Bildquelle: https://www.rocelec.com/news/hotlink-and-hotlink-ii-devices?

Wer eine preisunempfindliche Anwendung zu betreuen hat, kann bei Rochester die Komponenten “wie Original“ erwerben – dass dieser Service nicht kostenlos ist, sei im Interesse der didaktischen Ehrlichkeit angemerkt.

MicroChip: Erweiterung des militärischen und Strahlung-abgewerteten Portfolios.

Wer den Namen MicroChip hört, denkt im ersten Schritt an die PIC-Mikrocontroller. Weniger bekannt ist, dass das Unternehmen auch eine Gruppe von „defense related“ Produkten anbietet. In diesem Bereich gab es in den letzten Wochen einige Neuzugänge, die wir gestaffelt vorstellen wollen.

Erweiterung Nummero eins sind dabei strahlungsgehärtete MOSfets.

Bildquelle: MicroChip.

In diesem Bereich steht eine Erweiterung des Portfolios sowie eine fortgeschrittene Zertifikation der Bauteile ante Portas:

1
. . . family of radiation-hardened (rad-hard) power MOSFETs to the MIL-PRF-19500/746 slash-sheet specification and the achievement of JANSF qualification for its JANSF2N8587U3, 100V N-channel MOSFET to 300 Krad (Si) Total Ionizing Dose (TID). 
2
Microchips JANS series of rad-hard power devices is available in voltage ranges from 100250V to 100 Krad (Si) TID, with the family expanding to higher Radiation Hardness Assurance (RHA) levels, starting with the JANSF2N7587U3 at 300 Krad (Si) TID. The JANS RH MOSFET die is available in multiple package options including a plastic package using the MIL-qualified JANSR die, providing a cost-effective power device for New Space and Low Earth Orbit (LEO) applications. The ceramic package is hermetically sealed and developed for total dose and Single-Event-Environments (SEE). 
3
The devices are designed to meet the MIL-PRF19500/746 standard with enhanced performance

Produkt Nummero zwei sind Relais, die auch unter „stringenten“ G-Loads arbeitsfähig bleiben sollen.

Bildquelle: MicroChip.

Die herausragenden Neuigkeiten präsentieren sich im Fall dieser Produktlinie folgendermaßen:

1
BR235 and BR235D series of 25A QPL hermetically sealed electromechanical power relays that meet the requirements of MIL-PRF-83536 specification and ISO-9001 certification. This new series of power relays is specifically engineered for mission-critical commercial aviation, defense and space applications. These devices offer supply certainty coupled with global technical support to provide aerospace and defense customers with the reliability and long-term assurance they need to for their missions.
2

3
The series provides a 25A 3PDT rating and offers multiple variants for design flexibility. Options are available in suppressed or non-suppressed, coil voltages from 648 VDC and 115 VAC, mounting styles with and without mounting tabs in different orientations, straight or J-Hook terminal pin types, and tin or gold plating.
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Microchips BR235 and BR235D series sets the standard for high-reliability relays, delivering exceptional performance in extreme environments, including under test conditions for 30G vibration and 200G mechanical shock. Additionally, the relays are designed to withstand temperatures ranging from 70°C to 125°C.

MiPi I3C – Plugfest in Warschau.

Anbieter verschiedenster Kommunikationsprotokolle veranstalten im Interesse der Ökosystem-Pflege seit jeher als Plugfest bezeichnete Events, wo verschiedene Implementierer zusammenkommen und ihre Systeme probeweise „verbinden“.
Im Fall des I2C-Nachfolgers galt bisher, dass diese Events vor allem in Amerika stattfanden. Nun ändert sich dies.

Bildquelle: https://www.mipi.org/warsaw-plugfest-2025-registration?

Über die Teilnahme-Modalitäten vermeldet die MiPi folgendes:

1
The plugfest is open to all MIPI members and nonmembers. If your company is not a MIPI member, please use the nonmember registration form. The fee for nonmembers is $500 USD per person.

Linux-Kernel: Unterstützung für i486-Kerne endet.

Obwohl 486er im Workstation-Einsatz seit Jahrzehnten ausgestorben sind, dürften die Kerne – beispielsweise als Softcore – im Embedded-Bereich noch eine gewisse Rolle spielen.
Wer auf seinem Embedded-System einen aktuellen Linux-Kernel einzusetzen gedenkt, muss an dieser Stelle allerdings umdenken. In einem unter der URL https://lore.kernel.org/lkml/20250425084216.3913608-1-mingo@kernel.org/ einsehbaren Posting findet sich die folgende Passage, die auf die „Abkündigung“ von Unterstützung für i486er und frühe i586er-Kerne hinweist:

1
In the x86 architecture we have various complicated hardware emulation
2
facilities on x86-32 to support ancient 32-bit CPUs that very very few
3
people are using with modern kernels. This compatibility glue is sometimes
4
even causing problems that people spend time to resolve, which time could
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be spent on other things.
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As Linus recently remarked:
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 > I really get the feeling that it's time to leave i486 support behind.
10
 > There's zero real reason for anybody to waste one second of
11
 > development effort on this kind of issue.
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This series increases minimum kernel support features to include TSC and
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CX8 (CMPXCHG8B) hardware support, which removes 486 (and derivatives) support
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and early-586 (and derivatives) support.

ROHM: HSDIP20-Gehäuse mit effizienterer Wärmeableitung.

Optimierungen im Halbleiterbereich werden immer mehr auch durch eine „Reduktion“ der Gehäusefläche erkauft – dies setzt naturgemäß Verbesserungen im Bereich der Wärme-Abfuhrfähigkeit voraus.
Mit dem HSDIP20-Gehäuse, das für SiC-Halbleiter vorgesehen ist, setzt ROHM einen Schritt in diese Richtung.

Bildquelle: https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7341&lang=en

Oszilloskop-Musik gewinnt Crowd Favourite auf Demoscene-Event.

Dass der X / Y-Modus vom Analogoszilloskop zur Ausgabe von Grafiken geeignet ist, dürfte Leser von Mikrocontroller.net nicht ernsthaft überraschen. Auf der in Saarbrücken stattfindenden Demoscene-Veranstaltung (siehe https://2025.revision-party.net/) konnte ein diesbezüglicher Track nun einen Best off Show gewinnen – wer die Musik gegen ein hauseigenes Oszilloskop ausprobieren möchte, kann auf YouTube unter der URL https://www.youtube.com/watch?v=6DifrkaALOg zuschlagen.

Lesestoff: Arduino arbeitet an FR4-freiem Platinenmaterial.

Dass das Entsorgen von Platinen für die Umwelt nicht unbedingt optimal ist, dürfte aus der Logik folgen. Ein EU-Projekt versucht seit einiger Zeit, eine umweltschonendere Platine zu entwickeln.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2025/04/22/arduino-is-at-work-to-make-bio-based-pcbs/

Im Hause Arduino ist es nun gelungen, einen Arduino Nano auf Basis dieses neuartigen Substrat zu fertigen. Weitere Informationen – der Gutteil der Papers steht unter Open Access – findet sich unter der URL https://blog.arduino.cc/2025/04/22/arduino-is-at-work-to-make-bio-based-pcbs/.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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In memoriam Ernst Martin (1885-1949)

Wer sich für historische Bürotechnik interessiert, kennt Ernst Martin. Vor hundert Jahren brachte er „Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte“ heraus; 1921 hatte er ein ähnliches Buch über Schreibmaschinen vorgelegt. Der 1885 geborene Autor benutzte ein Pseudonym; er hieß eigentlich Johannes Meyer. Von 1922 bis zu seinem Tod im Jahr 1949 lebte er im sagenumwobenen Pappenheim….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Rechenmaschinen, "Die Rechenmaschinen und ihre Entwicklungsgeschichte", "Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte", Addiator, Addiermaschine, Burkhardt-Arithmometer, Ernst Martin, Helmut Gollwitzer, Johann Michael Poetius, Johannes Meyer, Jos Legrand, Kleinaddiermaschine, Mercur, Pappnheimer, Pascaline, Rechenmaschine, Rechnerlexikon, Shohé Tanaka, Sprossenrad, Staffelwalze, Wikipedia

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MicroPython 1.25, preiswerter Renesas-Microcontroller mit mehr Pins uvam

Espressif arbeitet an einer offiziellen Adapterplatine, um Nutzern des ESP32-P4 die Ausgabe von HDMI-Signalen zu ermöglichen. Eine neue Drohnenart nutzt variable Geometrie, während die ProfiNet-Organisation Nutzerzahlen meldet. MicroChip lanciert einen neuen PIC16 mit erweiterten Analog-Peripheriegeräten. Was es sonst Neues gibt, listen wir hier.

MicroPython 1.25 erschienen.

Die als „Basis“ von CircuitPython dienende MicroPython-Runtime wurde – siehe auch https://github.com/micropython/micropython/releases – vor wenigen Tagen aktualisiert. Das Entwicklerteam nutzte die Auslieferung der neuen Version für einen „Rundumschlag – neben der bereits erwähnten Unterstützung für ALIF-Mikrocontroller gibt es auch Erweiterungen im Bereich ESP32 und Raspberry Pi-MCUs:

1
The esp32 port now supports IDF v5.3 and v5.4, and support for versions below v5.2.0 has been dropped. Dynamic USB device support is now enabled on ESP32-S2 and ESP32-S3 MCUs, allowing configuration of the USB device at runtime. I2S has been enabled on all ESP32-C3 boards, the Pin.toggle() method has been added, and the I2C bus identifier is now an optional argument (by default, bus 0 is used). Additionally, memory management has been improved for the allocation of TLS sockets to attempt to automatically free any existing unused TLS memory when needed.
2
. . .
3
The rp2 port sees the introduction of many new RP2350 boards, including the P
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ico 2 W, as well as support for PSRAM with size autodetection. The PIO interface now supports side_pindir selection, and SPI allows the MISO pin to be unspecified. Both the I2C and SPI classes now have the bus identifier as an optional argument with a default based on the board configuration. WPA3 is now supported on the Pico W and Pico 2 W in both AP and STA modes. Lost WiFi events due to code executing on the second core have now been fixed, mDNS has been fixed, and rp2.bootsel_button() and USB sleep now work on RP2350. ROMFS support has been added but is not enabled on any board by default; see commit 50a7362 for information on how to enable it manually.

Wer MicroPython auf einem STM32-Board nutzt, muss mitdenken – I2C- und SPI-Busse werden nun nämlich im Interesse der Konsistenz nach einem Soft-Reset der Runtime „zurückgesetzt“. Sonst gibt es – wie üblich – verschiedene Erweiterungen, die unter der URL genannten Changelog en Detail aufgelistet sind.

PIC16F17576 – neue Analog-Peripherie, die im Standby weiterarbeitet

Achtbitter finden sich immer wieder in allerlei Arten von Überwachungsaufgabe. Microchip schickt nun ein neues Modell ins Rennen, das mehr seiner analogen Peripheriegeräte auch dann weiterbetreiben kann, wenn der Rechenkern im Standby ist.
In der offiziellen Beschreibung liest sich dies folgendermaßen:

1
PIC16F17576 MCUs feature a new low-power comparator and voltage reference combination that can operate while the MCU core is in sleep mode, allowing for continuous analog measurement while consuming less than 3.0 µA of current. The Analog Peripheral Manager (APM) controls which peripherals are active to minimize total energy consumption and enable battery-operated applications to monitor signals effectively without excessive power drain. 
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3
Engineered for applications that measure volatile analog signals, PIC16F17576 MCUs include operational amplifiers (op amps) with software-controlled gain ladders. This feature enables a single op amp to switch between multiple gain options, helping mitigate noise while maintaining precision and power efficiency. Equipped with up to four op amps and a 12-bit differential ADC with automated averaging, the MCUs enable precise signal measurement over a wide range of inputs.

Zu Preisen und Verfügbarkeit vermeldet man folgendes:

1
PIC16F17576 MCUs are available starting at $0.57 each in 10,000-unit quantities.

Renesas RA0E2 – ARM Cortex-M23 mit mehr Pins

Im Hause Renesas arbeitet man konsequent daran, alle Teile des Mikrocontrollermarkts zu bespielen – ein „aktueller“ Portfolio-Überblick präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.renesas.com/en/about/newsroom/renesas-debuts-new-group-popular-ra0-series-best-class-power-consumption-and-extended-temperature

Die neue Variante erweitert dabei den bekannten RA0 E1 um mehr Interface-Möglichkeiten, und behält dabei – unter anderem – die 5 V-Fähigkeit:

1
RA0E2 MCUs are fully compatible with RA0E1 devices, offering pin-expansion while maintaining the same peripherals and ultra-low power. This compatibility lets customers re-use existing software assets. The new devices deliver industry-leading power consumption of only 2.8mA current in active mode, and 0.89 mA in sleep mode. In addition, an integrated High-speed On-Chip Oscillator (HOCO) enables the fastest wake-up time for this class of microcontroller. The fast wake-up enables the RA0 MCUs to stay in Software Standby mode more of the time, where power consumption drops to a minuscule 0.25 µA.
2
. . .
3
The RA0E2 devices have a feature set optimized for cost-sensitive applications. They offer a wide operating voltage range of 1.6V to 5.5V so customers dont need a level shifter/regulator in 5V systems

Allgemein werden dabei die folgenden Features hervorgehoben:

1
Core: 32MHz Arm Cortex-M23
2
     Memory: Up to 128KB integrated Code Flash memory and 16KB SRAM
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     Extended Temperature Range: Ta -40°C to 125°C
4
     Timers: Timer array unit (16b x 8 channels), 32-bit interval timer (8b x 4 channels), RTC
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     Communications Peripherals: 3 UARTs, 2 Async UART, 6 Simplified SPIs, 2 I2C, 6 Simplified I2Cs
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     Analog Peripherals: 12-bit ADC, temperature sensor, internal reference voltage
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     Safety: SRAM parity check, invalid memory access detection, frequency detection, A/D test, output level detection, CRC calculator, register write protection
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     Security: Unique ID, TRNG, AES libraries, Flash read protection
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     Packages: 32- and 48-lead QFNs, 32-, 48-, and 64-pin LQFP

Mit dem FPB-RA0E2 steht außerdem ein Evaluationsboard zur Verfügung, das Entwicklern beim Spin-up von Designs helfen soll.

ESP-HDMI-Bridge – HDMI-Ausgang für den ESP32-P4

Entwicklerkits für den ESP32-P4 weisen – siehe beispielsweise https://www.youtube.com/watch?v=12f7SJIcGG0 – meist hochqualitative Displays auf, um das Realisieren ansprechender Benutzerinterfaces zu erleichtern. Auf Basis des von Lontium entwickelten LT8912B bietet Espressif nun ein weiteres Referenzdesign für den an sich nicht frei im Markt verfügbaren Controller an.

Bildquelle: https://oshwlab.com/hawaii0707/esp-hdmi-bridge

Unter https://github.com/espressif/esp-bsp/tree/master/bsp/esp32_p4_function_ev_board finder sich dabei ein Gerätetreiberm der Unterstützung für die folgenden Auflösungen vermeldet:

1
HDMI - lt8912b 
2
     800x600@60HZ 
3
     1280x720@60HZ 
4
     1280x800@60HZ 
5
     1920x1080@30HZ

Spezifischerweise handelt es sich hier um einen MIPI-zu-HDMI-Konverter – die Designdateien finden sich unter der als Bildquelle genannten URL.

Bildquelle: https://oshwlab.com/hawaii0707/esp-hdmi-bridge

Waveshare RP2350 – Raspberry Pi Pico 2 mit CAN

Das größere GPIO-Komplement und die höhere Rechenleistung des RP2350 (siehe https://www.youtube.com/watch?v=pqecXDrHhpg) animieren Board-Hersteller zum Offerieren von Varianten des Raspberry Pi Pico 2 mit diversen Peripheriegeräten.
WaveShare schickt nun – wie in der Abbildung gezeigt – ein derartiges Board ins Rennen, das einen CAN-Transciever aus dem Hause XLSemi mitbringt.

Bildquelle: https://www.waveshare.com/rp2350-can.htm

Profinet: Zensus veröffentlicht.

Feldbus-Hersteller scheinen ebenfalls Rudeldenken aufzuweisen. Wenige Wochen nach der Veröffentlichung der Kenndaten aus dem Hause EtherCat liegt die für verschiedenste für Standards verantwortliche Profinet nach. Im unter der URL https://profinews.com/2025/04/2024-annual-node-count-released/ bereitstehenden Post finden sich umfangreiche Informationen zu den Nutzerschaften – besonders relevant sind nach Ansicht des News-Autors die folgenden Zahlen:

1
IO-Link
2
In 2022, disruptions in the supply chain led to material shortages and significant delivery bottlenecks. These limitations were more than compensated for in 2023 thanks to the supply of a very large number of IO-Link devices, which led to an anticipated normalization in 2024 with an additional 9.7 million new nodes having been put on the market. IO-Link remains stable and has been growing continually for years, with more than 61 million nodes at last count. IO-Link continues to successfully establish itself as a global standard.
3

4
PROFIsafe
5
This kind of trend can also be seen with PROFIsafe nodes. Following exceptional growth in the preceding year, an additional 3.1 million nodes were put on the market in 2024. The establishment of this safety technology from PI therefore remains unwavering and underscores its significance and acceptance in the industrial sector with 28.7 million PROFIsafe devices at the current time.
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PROFINET
7
Despite challenging market conditions, PROFINET was able to maintain its strong position as a leading technology in 2024. With an increase of 9.5 million nodes, PROFINET boasts a high degree of continuity even in this challenging environment.

Arm verkauft Basis-IP-Abteilung an Cadence.

Wer ein „SOC“ analysiert, legt den Fokus der Aufmerksamkeit normalerweise auf die Rechen- und GPU-Kerne. Insbesondere im Embeddedbereich gilt allerdings, dass die diversen für die Hardware-Interfaces zuständigen Komponenten fast wichtiger sind.
Mit Artisan Foundation IP bietet ARM seit fast 25 Jahren eine dies bezügliche Sparte an, die Hackster unter der URL https://www.hackster.io/news/cadence-picks-up-arm-s-artisan-foundation-ip-business-for-an-undisclosed-sum-e50fd6fd8607 folgendermaßen beschreibt:

1
Among these blocks are so-called "foundation IP," critical but not-terribly-exciting components common to most designs  standard cell libraries, general-purpose input/output (GPIO), and memory compilers. Arm's Artisan provides exactly this foundation IP,

Besser wäre es, an dieser Stelle von bot zu schreiben. Arm verkaufte diese Sparte nämlich nun soeben an den unter anderem für die Tensilica-Kerne bekannten Hersteller Cadence. Theoretisch wäre es durchaus vorstellbar, dass auch die Tensilica-basierten Kerne im Bereich des Peripheriegeräte-Designs in Zukunft „mehr Kommunalität“ aufweisen. Über die wirtschaftlichen Hintergründe und den Transaktions-Preis hüllen sich Masa Sons Männer indes, fast wie erwartet, in Schweigen.

Lesestoff: AI zum Antennendesign und zur Vibrationsauswertung.

Springer bietet mit Discover Internet of Things seit einiger Zeit ein wissenschaftliches Journal an, das im Allgemeinen im Open Access-Betriebsmodus erscheint und deshalb kostenlos lesbar ist. Der News-Autor empfand die Artikel IoT device for detecting abnormal vibrations in motors using TinyML (Link unter https://link.springer.com/article/10.1007/s43926-025-00142-4?) und Design and analysis of antenna through machine learning for next-generation IoT system (Link unter https://link.springer.com/article/10.1007/s43926-025-00126-4?) als besonders lesenswert.

Lesestoff, zur Zweiten – Nager unerwünscht!

Im Automotivebereich sorgen Maus, Biber, Frettchen, Nutria, Chinchilla und Co – der Autor ist kein Biologe, litt in einer Wohnung aber unter einer mit einem Chinchilla lebenden Nachbarin – für Lustigkeit. Electronic Design bietet unter https://www.electronicdesign.com/technologies/embedded/article/55284092/electronic-design-why-you-can-and-should-build-rodent-resistance-into-vehicle-systems eine Liste von Produkten an, die Chinchilla und Co die Freude verleiden.

Lesestoff, zur Dritten – Drohne variabler Geometrie

Zu guter Letzt verdient die in der Abbildung gezeigte Drohne Aufmerksamkeit – sie bietet eine vom Flughund inspirierte variable Geometrie.

Bildquelle: https://www.hackster.io/news/nutty-professors-built-a-squirrel-drone-736eb1ff90b5

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Mit dem Computer ins Flugzeug

In den frühen 1950er-Jahren erschienen in Amerika die ersten digitalen Buchungssysteme für Fluggesellschaften. 1960 lieferte die Firma IBM das Programm SABRE an die American Airlines; 1964 folgte PANAMAC für die Pan American World Airways. Dieses System erfasste viele Pan-Am-Ziele auf dem Globus; der Zentralcomputer stand in New York. Ab 1965 war es in Frankfurt nutzbar….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "hessenschau", Amadeus, American Airlines, Evelyn Berezin, Ferranti, IBM, IBM 360, IBM 370, IBM 7080, IBM PARS, Juan Trippe, Lufthansa, Magnetronic Reservisor, Pan Am, Pan American World Airways, PANAMAC II, ReserVec, SABRE, SAGE, Schleichwerbung, Siemens, Siemens 2002, SPIEGEL, START, Swissair, Thomas J. Watson, Trans-Canada Airlines, Trommelspeicher, Unisel, United Airlines

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Arduino Cloud Assistant im Praxistest

Die Arduino-Cloud wurde vor wenigen Tagen mit einem AI-Assistenten ausgestattet. Dieser Artikel führt einige Experimente durch, um dem System auf den Zahn zu fühlen.

Einrichtung und Nutzung

Der AI Assistant lebt derzeit ausschließlich in der Arduino Cloud. Erste Amtshandlung ist das Besuchen der URL https://cloud.arduino.cc/download-agent/ unter Nutzung von Google Chrome (mit FireFox traten in Tests des Autors Probleme auf). Die Webseite liefert daraufhin ein natives Programm, das sich um die Weiterleitung angeschlossener Arduinos an den Webdienst kümmert. Wer den Installationsprozess en Detail sehen möchte, findet unter https://youtu.be/b49oNJLizGI ein Video auf Basis der hier besprochenen Prozedur.

Erzeugung einer Sinusschwingung

Ob der Verwendung eines Arduino Uno R4 WiFi bietet sich die Ansteuerung des DA-Wandlers an. Als Anfrage dient der folgende Prompt:

1
Create code to output a sine wave using one of the analog output pins.

Lohn der Mühen ist das Aufscheinen des in der Abbidung gezeigten Steuerelements. Neben dem Kopieren des Codes ist es auch möglich, die Rückmeldung direkt in das geöffnete Fenster zu platzieren.

Bildquelle: Autor

Der generierte Code ist folgender – interessant ist, dass für die Frequenzbestimmung auf einen anzuschließenden Rheostaten zurückgegriffen wird:

1
#include <AnalogWave.h>
2

3
// Create an instance of the AnalogWave library
4
AnalogWave wave;
5

6
// Variables for frequency control
7
const int potPin = A1;     // Potentiometer to control frequency
8
int frequency = 440;       // Default frequency in Hz (A4 note)
9

10
void setup() {
11
  // Initialize serial communication
12
  Serial.begin(9600);
13
  
14
  // Initialize the DAC
15
  wave.begin();
16
  
17
  Serial.println("Sine Wave Generator");
18
  Serial.println("Connect potentiometer to A1 to control frequency");
19
  Serial.println("Connect piezo/speaker to A0 (DAC output)");
20
}
21

22
void loop() {
23
  // Read the potentiometer value to adjust frequency
24
  int potValue = analogRead(potPin);
25
  
26
  // Map the pot value to a reasonable frequency range (100Hz to 2000Hz)
27
  frequency = map(potValue, 0, 1023, 100, 2000);
28
  
29
  // Generate and output the sine wave with the current frequency
30
  wave.sine(frequency);
31
  
32
  // Display current frequency every 500ms
33
  static unsigned long lastPrint = 0;
34
  if (millis() - lastPrint > 500) {
35
    Serial.print("Frequency: ");
36
    Serial.print(frequency);
37
    Serial.println(" Hz");
38
    lastPrint = millis();
39
  }
40
}

Ein Kompilationsversuch scheitert aufgrund des nicht korrekten Headers und einigen Fehlern in der Parametrierung der Methoden. Interessant ist, dass die Fehlerbehebung durch den AI-Assistenten komplett danebenschiesst.

Bildquelle: Autor

Die eigentliche Behebung erfolgt durch minimale Eingriffe im generierten Code:

1
#include <analogWave.h>
2

3
// Create an instance of the AnalogWave library
4
analogWave wave(DAC);
5

6
// Variables for frequency control
7
const int potPin = A1;     // Potentiometer to control frequency
8
int frequency = 440;       // Default frequency in Hz (A4 note)
9

10
void setup() {
11
  // Initialize serial communication
12
  Serial.begin(9600);
13
  
14
  // Initialize the DAC
15
  wave.begin(1000);

Lohn der Mühen ist das in der Abbildung gezeigte Programmverhalten.

Bildquelle: Autor

Ausgabe eines Strings am LED-Matrixdisplay

Das Vorhandensein der LED-Matrix auf dem R4 WiFi animiert im nächsten Schritt zu folgendem Prompt:

1
Please generate code which shows the two characters AI on the LED matrix display of the Arduino Uno R4 WiFi connected here

Diesmal generiert der AI-Assistent folgenden Code, der sich wie gewohnt integrieren lässt:

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#include "Arduino_LED_Matrix.h"
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ArduinoLEDMatrix matrix;
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// Define the "AI" characters as a frame
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const uint32_t ai_frame[] = {
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  0x1C222222, // This forms the 'A'
8
  0x08101010, // This forms the 'I'
9
  0x00000000  // Empty row
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};
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void setup() {
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  Serial.begin(115200);
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  matrix.begin();
15
  
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  // Load the "AI" frame
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  matrix.loadFrame(ai_frame);
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}
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void loop() {
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  // The frame stays displayed, nothing more needed in the loop
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  // You could add code here to alternate between multiple frames if desired
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}

Diesmal ist das Programm zwar kompilierbar, zeigt aber – wie im Foto ersichtlich – nicht den korrekten String am Display an.

Bildquelle: Autor

Zur Behebung empfiehlt sich die Nutzung des unter https://ledmatrix-editor.arduino.cc/ bereitstehenden Matrix-Editors, der – wie in der Abbildung gezeigt – eine WYSIWYG-Realisierung der anzuzeigenden Elemente erlaubt.

Bildquelle: Autor

Die Korrektur beschränkt sich abermals auf das Anpassen einiger Konstanten im Code:

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// Define the "AI" characters as a frame
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const uint32_t ai_frame[] = {
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    0x62092,
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    0x920f209,
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    0x20920000,
6
    66
7
};

Lohn der Mühen ist nun das Erscheinen des korrekten Strings.

Bildquelle: Autor

Zusammenfassung und Bewertung

Wie viele andere AI-Assistenten gilt auch im Fall der Arduino-AI, dass das System vor Allem als “Helfer zur Literaturrecherche” nützlich ist. Wer sich mit der Arduino-Umgebung prinzipiell auskennt, kann sich Literaturrecherche ersparen. Massenkündigungen von Elektronikern dürften derzeit indes ausgeschlossen sein.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Im Zeichen des Pfaus

Zwanzig Kilometer südlich von Paderborn unweit der Wewelsburg liegt Bad Wünnenberg-Haaren; der Ort zählt gut 2.500 Einwohnern. Dort saß in den 1980er- und 1990er-Jahren der zweite große Computerhersteller Ostwestfalens nach Nixdorf und SNI, die Peacock AG. In ihrer Glanzzeit war sie der siebtgrößte Distributor der Welt. Der Pfauen-Name hielt sich in verschiedenen Firmenverbünden bis 2011….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, Actebis Holding, Actebis Peacock, Also Deutschland GmbH, Arques Industries, Audio Impex Hifi Video Vertriebs-GmbH, Computer 2000 AG, Hartmut Hellweg, Hermann Greif, IBM PS/2, Intel 80286, Maxdata, No-name-Computer, Otto-Versand, Peacock AG, PEACOCK AT 286-16, Peacock Take, Pfau

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Intel verkauft Altera, Raspberry Pi liefert Geschäftszahlen, MicroPython für Alif-MCUs uvam

Neben großer Politik gibt es neue Chips. Im Hause WizNet kombiniert man die hauseigenen Ethernet-Chips mit einem RP2350, während Arduino Informationen zu den neuen Abonnements für die hauseigene Cloudplattform bereitstellt. Außerdem verdienen einige neue Einplatinencomputer die Aufmerksamkeit des Designers.

WIZnet W6300-EVB-Pico2 – mit RP2350 zu 80 Mbps Datenübertragungsrate

Im Hause WIZnet ist man seit Jahr und Tag auf das Anbieten von Ethernet-Beschleunigern spezialisiert, die – über SPI mit einem Host-Mikrocontroller verbunden – den Gutteil der “Ärgernisse” im Bezug Ethernet erledigen. Seit einiger Zeit gibt es auch Kombinationscontroller, die entweder einen Cortex-M33- oder einen RP2040-Kern mit dem hauseigenen IP vereinen.
Mit dem in der Abbildung gezeigten Entwicklungsboard steht nun eine Platine am Start, die die Verwendung des RP2350-Controllers im WIZnet-Ökosystem zu erleichtern sucht.

Bildquelle: https://wiznet.io/products/evaluation-boards/w6300-evb-pico2

Neben den offensichtlichen Vorteilen des schnelleren Mikrocontrollers (siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=pqecXDrHhpg) findet sich hier der neue W6300-Controller. Er bietet – CNX arbeitet die Thematik unter https://www.cnx-software.com/2025/04/14/w6300-evb-pico2-board-combines-rp2350-mcu-with-wiznet-w6300-qspi-ethernet-controller-for-80-mbps-speeds/ en Detail auf – ein wesentlich schnelleres SPI-Interface, was die bessere Ausnutzung der Ethernet-Bandbreite ermöglicht.

LuckFox – RockChip-Board mit acht Mikrophoneingängen

Seit der Abkündigung des ESP_ADF-Evaluationsboards herrscht im Bereich der Audio-Evaluationsboards ein Hauen und Stechen. LuckFox schickt nun die in der Abbildung gezeigte Platine ins Rennen, die mit bis zu acht Mikrophondatenströmen umgehen können soll.

Bildquelle: https://de.aliexpress.com/item/1005008791954996.html

In Ermangelung englischsprachiger Dokumentation bleibt unklar, wie das Interface in der Praxis funktioniert. Der MIPI-Stecker wird dabei als “analoger Eingang” beschrieben, während die Pinout-Grafiken vor Allem I2S-Interfaces zeigen.

Bildquelle: Bildquelle: https://de.aliexpress.com/item/1005008791954996.html

Radxa Dragon Q6A – Evaluationsboard auf Basis von QualComm QCS6490

QualComm versucht seit einiger Zeit, auch im Embeddedbereich Fuss zu fassen. Radxa “leakt” nun im Rahmen eines in China stattfindenden Entwicklerwettbewerbs die in der Abbildung gezeigte Platine, die ein neues SoC aus dem Hause QualComm enthält.

Bildquelle: https://mp.weixin.qq.com/s/SY96PzYzPdP3MISoz0n9nw

Hackster beschreibt das SoC unter https://www.hackster.io/news/radxa-unveils-a-compact-single-board-qualcomm-qcs6490-sbc-for-edge-ai-work-the-dragon-q6a-b3853e514016 folgendermaßen:

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a Kyro 670 CPU core with one Arm Cortex-A78 core running at up to 2.7GHz, three cores running at 2.4GHz, and four Cortex-A55 cores running at up to 1.9GHz, an Adreno 643L graphics processor, an Adreno 633 vision processor, a Spectra image signal processor, a Hexagon digital signal processor, and a "Qualcomm AI Engine" that delivers a claimed total of 12 tera-operations per second (TOPS) of minimum-precision compute

Intel verkauft Gutteil von Altera

Die Probleme im Hause Intel verfolgt der mit Intel Galileo und Co gepunkte Embedded-Systementwickler mit einer gewissen Genugtuung. Zwecks Verschaffung von neuem Eigenkapital plant Intel seit einiger Zeit, seinen FPGA-Hersteller Altera zu verkaufen.
Unter https://newsroom.intel.com/corporate/intel-partner-deal-news-april2025 findet sich nun die Meldung, dass Formerly Big I einen Käufer gefunden hat:

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Intel Corporation today announced that it has entered into a definitive agreement to sell 51% of its Altera business to Silver Lake, a global leader in technology investing.
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The transaction, which values Altera at $8.75 billion, establishes Alteras operational independence and makes it the largest pure-play FPGA (field programmable gate array) semiconductor solutions company. . . . Intel will own the remaining 49% of the Altera business, enabling it to participate in Alteras future success while focusing on its core business.

Interessant ist ausserdem, dass die sehr umtriebige Geschäftsführerin im Rahmen des Wechsels über die Wupper geschickt wird:

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Intel also announced that Raghib Hussain will succeed Sandra Rivera as chief executive officer of Altera, effective May 5, 2025.

Arduino – neue Abonnementstruktur für Clouddienst offiziell

An sich wurde die neue Abonnementstruktur für den Clouddienst der Italiener bereits auf der Hausmesse Arduino Days angekündigt. Ab Sofort sind die neuen Abonnements offiziell, und präsentieren sich wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2025/04/15/find-the-right-arduino-cloud-plan-for-you/

Hervorzuheben ist einerseits die Verfügbarkeit eines preiswerten Probiermodells für Unternehmen; andererseits gibt es für Privatanwender fortan nur noch eine Art kostenpflichtiges Abonnement.

Raspberry Pi PLC – Geschäftszahlen öffentlich

Seitdem die einzige Kirche im Prozessrechnerwesen börsennotiert ist, ist ein wenig zusätzliche Transparenz in die heiligen Hallen eingekehrt. Die vor wenigen Tagen veröffentlichten Geschäftszahlen erlauben weitere Einblicke in die uptonitische Situation.
Eine Beispielanalyse von The Motley Fool fasst die Situation im Hause Upton folgendermaßen zusammen:

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The company posted a 2% decline in revenue to $259.5m and a sharp 57% drop in pre-tax profit to $16.3m, attributed to higher R&D and administrative costs, alongside inventory challenges
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--- via https://www.fool.co.uk/2025/04/02/10000-invested-in-raspberry-pi-shares-at-the-beginning-of-2025-is-now-worth/

MicroPython unterstützt MCUs von Alif

Die im AI-Bereich seit jeher populären Mikrocontroller von Alif sind ab Sofort auch in MicroPython programmierbar. Die Abbildung zeigt, dass ein diesbezüglicher Pull Request mittlerweile im Coderepositorium des Embedded Python-Ausführungssystem eingegangen ist.

Bildquelle: https://github.com/micropython/micropython/pull/17050

Nuvoton NAU82110YG – Klasse D-Verstärker-IC hoher Leistung

Klasse D-Verstärker bieten die geradezu maximale Leistungsfähigkeit in einem sehr kleinen Gehäuse – so es nicht auf maximale Tonqualität ankommt, sind die Bauteile immens hilfreich. Von Nuvoton gibt es nun ein derartiges Bauteil, das bis zu 18W Ausgangsleistung schafft:

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 NAU82110YG Class-D amplifier features high-efficiency mono, analog input, and delivers up to 10W (8 Ω load) or 18W (4 Ω load) output power. With multiple gain adjustment options

Interessant ist am vorliegenden Bauteil auch, dass es für die Einstellung von Verstärkung und der diversen Schutzfunktionen – wie im Übersichtsschaltbild gezeigt – einen I2C-Bus offeriert.

Bildquelle: https://www.nuvoton.com/products/smart-home-audio/audio-amplifiers/class-d-series/nau82110yg/

Lesestoff – Anmeldung zur Google IO beginnt jetzt

Wer im Android-Ökosystem unterwegs ist, ist immer gut beraten, die Google IO bzw die dort erfolgenden Ankündigungen genau zu beobachten. Die Online-Teilnahme setzt wie immer eine Anmeldung voraus, die Google soeben freigeschaltet hat.

Bildquelle: https://io.google/2025/

Lesestoff, zur Zweiten – rechtliche Änderungen in Moldawien und Rumänien

Für – wie der Newsautor – in Osteuropa lebende Entwickler gibt es zweierlei rechtliche Neuerungen. Einerseits erleichtert Rumänien die Eintreibung von Forderungen über ein an das EU-Mahnverfahren erinnerndes System, das unter https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentromania-changes-in-merger-clearance-fees-5237885?e=0 en Detail beschrieben ist.
Zweitens verschäft Moldawien die Richtlinien für ausländische Investments in eine Reihe von Bereichen, die für Leser von ucnet relevant sein könnten – die URL https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentromania-changes-in-merger-clearance-fees-5237876?e= ist auf jeden Fall bookmarkenswert, so Investments in Moldawien geplant sind.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Staatsgeheimnisse: die Ausstellung zum MI5

Seit dem 5. April und bis zum 28. September 2025 zeigt das englische Nationalarchiv im Westen von London eine Ausstellung zum Inlandsgeheimdienst MI5. Die Abkürzung steht für „Military Intelligence, Section 5“. Die Ausstellung ist die erste über die im Jahr 1909 gegründete Organisation. Im Laufe ihrer Geschichte hatte sie auch mit deutschen Spionen zu tun….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Ausstellung, "Official Secrets", Al-Qaida, Cambridge Five, Christopher Andrew, Double-Cross-System, Ensignette, FBI, Guy Burgess, Helen Kroger, Irisch-Republikanische Armee, John Major, Josef Jakobs, Kim Philby, Klaus Fuchs, Lona Cohen, MI5, MI6, Morris Cohen, Nationalarchiv, Operation Foot, Peter Kroger, Peter Wright, Thames House, Venona-Projekt, William Ewer

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Einplatinenrechner für Industrieeinsatz, LEDs und Accelerometer mit 100°C Maximaltemperatur uvam

Kardanische Aufhängungen sind für verschiedenste Anwendungen nützlich; Seeed Studio liefert nun ein derartiges Produkt als quelloffene Hardware aus. Verschiedene andere Industrieboards ebnen Einplatinencomputern den Zugang zu Feldbussystemen, während eine neue Verpackungsmethode die Innenwiderstände von Feldeffekttransistoren zu reduzieren versucht. Zu guter Letzt bemisst ein Vergleich die Energieeffizienz verschiedener AI-Beschleuniger.

EDATEC ED-PLC2010 Raspberry Pi CM4 mit EtherCAT und CODESYS-Runtime

Im Hause EDATEC arbeitet man an einer hutschienenmontierbaren Variante eines Industrie-Steuerrechners auf Basis eines Raspberry Pi CM4, der sich – unter Anderem – durch eine Ethernet-Schnittstelle und eine CODESYS-Runtime auszeichnet.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2025/04/10/raspberry-pi-cm4-powered-codesys-industrial-controller-supports-ethercat-modbus-up-to-32-i-o-modules/

Sein EtherCAT-Interface ist folgendermaßen spezifiziert:

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EtherCAT RJ45 port 
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     Up to 8x axes support 
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     1x EtherCAT master, up to 128x EtherCAT slaves 
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     1x Modbus TCP master, up to 63x Modbus TCP slaves

Komfortfeature Nummero zwei ist, dass die Hardware in vielen Fällen schon mit einer CODESYS-Lizenz zum Endanwender gelangt. Der genaue Funktionsumfang ist dabei von SKU zu SKU unterschiedlich, die folgende Abbildung informiert im Detail.

Bildquelle: https://edatec.cn/plc/PLC2010

Pinetek – IOLink-Hat für Raspberry Pi

Der als Ableger des Profibus entstandene IOLink erfreute sich in der Vergangenheit am einen oder anderen Design Win. Pinetek bietet nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine Lösung an, die einen Raspberry Pi um einen IOLink-Master ergänzt.

Bildquelle: https://www.tindie.com/products/pinetek/iol-hat-io-link-master-for-raspberry-pi/

Das um 115 US-Dollar erhältliche Produkt ist unter Anderem deshalb interessant, weil es verschiedenste Unterstützungssoftware mitbringt:

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Our advanced middleware simplifies handling IO-Link device description files effectively. Additionally, the IOL HAT features a user-friendly web interface for configuration, and Node-RED integration, enabling you to set up and deploy applications in mere minutes. This combination of features ensures you have everything you need to rapidly develop and implement robust IIoT solutions: https://www.pinetek-networks.com/iol-hat-application/

Aerium Lumen – Jetson-Trägerboard für Drohne und Co

NVIDIA’s Jetson-Karten haben sich im Laufe der letzten Jahre auch im Drohnenbereich durchaus beeindruckenden Mindshare erarbeitet. Aerium bietet nun eine Trägerkarte an, die explizit für den Einsatz in UAVs vorgesehen ist.

Bildquelle: https://www.aerium.co.il/product-page/lumen

Besonders hervorgehoben wird vom Hersteller das reiche, in der Abbildung gezeigte Interface-Portfolio.

Bildquelle: https://www.aerium.co.il/product-page/lumen

Seeed Studio reComputer mit Jetson Orin NX

NVIDIA’s AI-Chipsätze erfreuen sich durchaus hoher Beliebtheit. Seeed Studio bietet nun – wie in der Abbildung gezeigt – ein Computersystem auf Basis dieser Platinen an.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/reComputer-J4012-w-o-power-adapter-p-5628.html

Seeed Studio – komplett quelloffene kardanische Aufhängung (auch Gimbal) für Kameras

Wer Vibrationen und sonstige Störungen in Filmen vermeiden möchte, setzt seit Jahr und Tag auf eine auch als Gimbal bezeichnete kardanische Aufhängung. Seeed Studio plant nun die Auslieferung eines diesbezüglichen Produkts, das als komplett quelloffene Hardware vorliegt und somit auch als Basis für eigene Experimente dient.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/reCamera-Gimbal-2002w-64GB-p-6403.html

STMicroelectronics – I2C-Flashspeicher mit integrierter Seriennummer

I2C-EEPROMs sind per se keine neue Technologie. STMicroelectronics plant nun jedoch die Auslieferung einer Sondervariante, die neben dem Speicherbereich auch eine niemals veränderbare ID mitbringen:

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Angeboten mit Speichergrößen zwischen 32 KBit und 2 MBit, behalten alle Bausteine ihre während der Fertigung programmierte Identität über den gesamten Lebenszyklus des jeweiligen Endprodukts hinweg bei, d. h. von der Lieferung und Herstellung über den Einsatz im Feld und die Wartung bis hin zur finalen Entsorgung. Die UID sorgt dabei nicht nur für eine nahtlose Rückverfolgbarkeit, was Zuverlässigkeitsanalysen ermöglicht, sondern vereinfacht auch die Wiederverwendung und Reparatur von Geräten. 
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Die zunächst mit Speicherkapazitäten von 64 KBit und 128 KBit verfügbare Serie M24xxx-U beruht auf der proprietären CMOS-EEPROM-Technologie von ST. Der Prozess bürgt für einen hohen Grad an Zuverlässigkeit mit dem branchenführenden Wert von 4 Millionen Schreibzyklen, einem Datenerhalt von 200 Jahren und sehr geringem Stromverbrauch. 
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Die Integration wird durch die Tatsache erleichtert, dass die Speicher in einem Industriestandard-Gehäuse der Bauform SO8N geliefert werden und einen weiten Betriebsspannungsbereich von 2,7 V bis 5,5 V bieten. Alle Bausteine unterstützen den Standard Mode (100 kHz), den Fast Mode (400 kHz) und den Fast Mode Plus (1 MHz)

Zum Zeitpunkt der Drucklegung gilt allerdings, dass nur die Varianten mit 64 und 128 Kbit Speicher verfügbar sind – die beiden folgenden Abbildungen enthalten weitere Informationen.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/%20M24C64-UFMN6TP%20

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/%20M24128-UFMN6TP%20

Würth: LED mit erhöhtem Temperaturbereich

Leuchtdioden gelten traditionell als eher temperaturempfindliche Halbleiter. Im Hause Würth lanciert man nun der Produkte drei, die bis 100 Grad Celsius funktionsfähig bleiben.

Bildquelle: Würth

Spezifischerweise beschreibt man die neuen Produkte folgendermaßen:

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The WE-SMTW 3258 HIGHTA is the third series of LEDs from Würth Elektronik following WL-SMCW 0603 and WL-SMTD that can withstand temperatures up to 100°C. The 3.5 × 2.8 × 1.85 mm LEDs are available in blue, green, yellow, amber, and red.

ROHM DFN5060-8S – neues MOSFET-Gehäuse für geringeren Innenwiderstand

Seit einiger Zeit ist im Bereich der Hableitertechnik ein Punkt erreicht, an dem vor allem Gehäuse und Außenverbindungen die Parameter der resultierenden Produkte beschränken. ROHM begegnert diesem Problem nun durch ein neues Gehäusedesign, das größere Halbleiterchips aufnehmen kann:

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ROHM has developed its new DFN5060-8S package that supports the packaging of a larger die compared to conventional designs, resulting in a lineup of power MOSFETs that achieve industry-leading* low ON-resistance along with wide SOA capability.

Das an ein normales 5060er-Gehäuse errinernde Design präsentiert sich wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7327&lang=en

Die mit der Methode erreichbaren Widerstandswerte präsentieren sich dann wie in der Tabelle gezeigt.

Bildquelle: https://www.presseagentur.com/rohm/detail.php?pr_id=7327&lang=en

STMicroelectronics IIS2DULPX – AI-Beschleunigungssensor mit 105°C Maximaltemperatur

Dass STMicroelectronics in seinen Accelerometern seit einiger Zeit auch AI-Funktionen implementiert, ist keine wirkliche Neuigkeit. Der unter https://www.st.com/en/mems-and-sensors/iis2dulpx.html im Detail beschriebene Sensor ist indes interessant, da er einen unüblich breiten Temperaturbereich aufweist:

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Der IIS2DULPX ist für einen erweiterten Temperaturbereich bis +105 °C geeignet. Er ist umgehend verfügbar und kostet 1,57 US-Dollar (ab 1.000 Stück).

Lesestoff: Nutzung des Raspberry Pi 500 als Tonstudio-Zentralrechner

Der lüfterlose Raspberry Pi 500 eignet sich – logischerweise – auch als Steuercomputer für’s Tonstudio. Unter der als Bildquelle angegebenen URL findet sich eine durchaus lesenswerte Zusammenfassung, in der die Uptoniten auf verschiedene Detailaspekte, explizit auch im Bereich der Inneneinrichtung eines Studios, eingehen.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/how-to-build-a-raspberry-pi-500-home-recording-studio-setting-up-your-space/

Lesestoff, zur Zweiten – Bemessung verschiedener NPUs für Microcontroller

Spätestens seit dem MAX78000 (siehe https://www.youtube.com/watch?v=eRCht0zcFoc) gilt, dass das Design von NPUs für Mikrocontroller immer auch unter Berücksichtigung des Energieverbrauchs erfolgt.
Im von einer Gruppe englischer Universitäten veröffentlichten Paper “Benchmarking Ultra-Low-Power uNPUs” findet sich nun, wie in der Abbildung gezeigt, ein Vergleich verschiedener Hersteller-Implementierungen.

Bildquelle: https://arxiv.org/pdf/2503.22567

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen