Die Genies aus Hongkong

In den frühen 1980er-Jahren gab es neben Apple, Commodore und Tandy eine vierte Marke, die im deutschen Mikrocomputer-Markt Erfolge feierte. Die Rechner Video Genie und Colour Genie kamen von der Firma EACA in Hongkong; der Importeur Fred Trommeschläger saß in Sankt Augustin bei Bonn. 1983 setzte aber der Abstieg ein, 1985 meldete er Konkurs an….

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Kategorien: Allgemein, "Genie Data", Advance 86, CHIP, Dschinn, EAC International, EACA Colour Genie, EACA Video Genie, Eric Chung, Ferranti, Frank Seger, Fred Trommeschläger, Genie 16A, Genie 16B, Genie 16C, Genie IIIs, Ludwig van Beethoven, Stiftung Warentest, Tandy Corporation, Tandy TRS-80, TCS, TCS Computer GmbH, test, Trommeschläger Computerstudio GmbH, Zilog Z80

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Große Politik, Renesas-MCU für Einzelmotorsteuerung und Raspberry Pi-Neuigkeiten

Sowohl für Nutzer von IAR als auch für Drohnenverwender in Deutschland gibt es Neuerungen. Im Hause Raspberry Pi stellt man derweil ein neues Kameramodul vor. Was es sonst Neues gibt, lesen Sie hier.

Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) – Sorge vor Drohnen nimmt ab

Dass die Technologie-Adoption im deutschsprachigen Raum nicht unbedingt schnell von statten geht, kann man mit einem einzigen Blick in die Türkei oder ein anderes orientalisches Land feststellen.
Sei dem wie es sei, scheint die „Angst“ vor Drohnen am absteigenden Ast zu sein. Eine durchgeführte Umfrage ergab nun folgendes, durchaus erfreuliches Stimmungsbild:

1
     Rund die Hälfte der Befragten sorgt sich nach wie vor um Einschränkungen durch Lärm (2025: 51%, 2022: 54%, 2019: 51%). 
2
     Befürchtungen über Störungen des Flughafenbetriebs nehmen allmählich ab (2025: 64%, 2022: 69%, 2019: 72%). 
3
     Die allgemeine Störung der Privatsphäre bleibt gleichbleibend bei rund 82% (2022: 79%, 2019: 83%). 
4
     Gefahren durch Unfälle wie Abstürze nehmen deutlich ab (2025: 63%, 2022: 69%, 2019: 75%) 
5
     Bedenken hinsichtlich krimineller Taten wie Diebstähle/Schmuggel haben nach wie vor rund drei Viertel (2025: 73%, 2022: 74%, 2019: 78%). 
6
     Befürchtungen bezüglich gezielter terroristischer Anschläge bleiben (2025: 76%, 2022: 70%, 2019: 74%).

QT kauft IAR

IAR hat sich in der Vergangenheit im Bereich der Embedded-IDEs durchaus gut gehalten-anders als beispielsweise Atollic (siehe https://youtu.be/N7zjpY-qXPk ) ist das Unternehmen nach wie vor selbstständig im Markt präsent.
In der Vergangenheit sanken die Umsatzzahlen allerdings. EETimes Europe berichtet unter der URL https://www.eenewseurope.com/en/qt-to-buy-iar-for-230m/ nun darüber, dass IAR vom Cross-Plattform-Spezialisten QT übernommen wird:

1
The cash deal, which at SEK180 is a 66% premium on the current share price. has the backing of the main institutional investors with 38% of the shares.
2
Completion of the deal is conditional on 90% of the shareholders selling by 25th September, as well as the receipt of all regulatory approvals.

Im Rahmen der Ankündigung wurde vermeldet, dass die Übernahme ohne Änderungen im Bereich der Geschäftspolitik von Stande gehen soll – dies bedeutet explizit auch, dass die Umwandlung in Richtung subscription-based Software nach wie vor fortgesetzt wird.

PX5-Dateisystemmodul fortan sicherheitszertifiziert.

Politische Meldung Nummero drei stammt aus dem Hause Bill Lamie – er war einst für Azure RTOS verantwortlich, und bietet mit PX5 seit einiger Zeit wieder ein hauseigenes Echtzeitbetriebssystem an, das den Fokus konsequent auf POSIX-Kompatibilität legt.
In einer vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft versendeten Meldung verkündigt man nun, dass das hauseigene Dateisystem-Modul fortan verschiedenste Industriezertifikationen erlangt hat:

1
PX5 FILE is the first deeply embedded file system presenting a native Linux file system API to be certified by SGS-TUV Saar to the highest levels of the IEC 61508, IEC 62304, ISO 26262, and EN 50128 functional safety standards; offering developers a faster path to certification, reduced product liability with improved quality and accelerated time to market.

GlobalFoundries kauft MIPS

Als letzte Meldung – dann wollen wir die Politik den Auguren überlassen – sei noch auf https://mips.com/blog/mips-and-globalfoundries-powering-the-next-wave-of-physical-ai/ hingewiesen. Die ehemalige AMD-Fertigungssparte plant, MIPS als Ganzes zu kaufen:

1
Today marks a bold new chapter for MIPS as we enter into a definitive agreement to be acquired by GlobalFoundries (GF). This strategic move validates our product vision and accelerates our mission to power the next generation of intelligent, real-time compute platforms.

Drittanbieter-Funktionsgeneratorerweiterung für Rigol DHO800 / DHO900

Dass die „Software Optionen“ von Rigol-Oszilloskop vergleichsweise leicht zu hacken sind, dürfte unter der Leserschaft hinreichend bekannt sein. Bisher gab es allerdings einige Optionen, die dedizierte Hardware voraussetzen und deshalb durch Brechung des Algorithmus allein nicht zur Verfügung gestellt werden konnten.
Unter der als Bildquelle angegeben URL gibt es nun eine Drittanbieter-Version, die den von Rigol für DHO800 bzw. DHO900 angebotenen Funktionsgenerator „Klo und Anführungszeichen.

Bildquelle: https://github.com/MatthiasElectronic/AWG_DHO8-900.

Zu beachten ist, dass es sich dabei nicht um einen direkten Klon, sondern um eine Nachentwicklung handelt. In den „Release Notes“ zum Produkt finden sich unter anderem die folgenden Hinweise, die auf die Unterschiede zwischen der Original-und der Nachbauvariante hinweisen:

1
    1. This is NOT a copy of the original function generator, but it uses the same interface and same DAC. 
2
    2. This design is optimized for cheap production including assembly, by the minimizing the amount of "extended components" from the JLCPCB manufacturer. 
3
    3. Minimizing distortion (THD) and noise (SNR) is achieved. 
4
    4. The ADC output filter is designed for better pulse and step response, therby having worse anti-alias attenuation (for >10MHz signals) and slight passband signal attenuation 
5
    5. Gain and offset tolerances are worse. A significant contributor is anyhow on the oscilloscope mainboard, so perfection cannot be achieved. However, if unlucky, tolerances in this project can mathematically hit quite hard. 
6
    6. As the original AWG, this function generator is designed for a 50 OHm coax cable with high impedance termination.

Renesas RA2T1 – neue MCU für Einmotor-Anwendungen

Renesas arbeitet seit einiger Zeit daran, seinen „Footprint“ im Bereich der für die Motorsteuerung vorgesehenen Mikrocontroller zu festigen. Neu ist der RA2T1, der neben einem Arm Cortex-M23-Kern mit bis zu 64 MHz Taktfrequenz verschiedene für die Motor-Steuerung vorgesehene Peripheriegeräte mitbringt.

Bildquelle: Renesas

Spezifischerweise vermeldet Renesas in der Pressemeldung folgendes:

1
One of the notable features is a 3-channel S&H function that simultaneously detects the 3-phase current values of Brushless DC (BLDC) motors. This method provides superior control accuracy as opposed to sequential measurement methods. The RA2T1 MCUs also offer complementary Pulse Width Modulation (PWM) function of the timer, which enables automatic insertion of dead time and generation of an asymmetric PWM. This function is optimized for inverter drive, which facilitates control algorithm implementation.
2
The RA2T1 devices offer safety features that are critical in motor control applications. They provide a Port Output Enable function and a high-speed comparator that work together to quickly shut off the PWM output when an overcurrent is detected. The shutdown state can be selected according to the inverter specifications.

Das Gesamtportfolio präsentiert sich nun wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.renesas.com/en/about/newsroom/renesas-debuts-best-class-mcus-optimized-single-motor-applications-including-power-tools-home

Unter der Bildquelle finden sich auch einige der als „Winning Combination“ bezeichneten Designvorlagen, die eine Art Referenzdesign mit Fokus auf renesaseigenen Halbleitern abbilden. Spezifischerweise denken die Japaner hier beispielsweise an Akkuschrauber, Laub-Blasgeräte und ähnliche Systeme wie einen Deckenventilator mit einem BLDC-Motor.
Unter der Produktwebseite https://www.renesas.com/en/products/ra2t1? verspricht Renesas, dass die Chips „per sofort“ bestellbar sein sollen. Eine Beispiel-Analyse auf OEMSecrets zeigt wie in der Abbildung gezeigt Preise, findet derzeit aber noch keine Verfügbarkeit.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/R7FA2T1073CFJ%23BA0

AllWinner A527 / T527 / A733 – Datenblätter und Linux-SDK frei verfügbar

In der Anfangsphase der Raspberry Pi-Konkurrenz erfreute sich AllWinner beeindruckender Design Wins. Die Erfolgsquote wurde bald von RockChip ein gebremst – unter Anderem deshalb, weil man im Hause RockChip “mehr“ gewillt war, mit der Open Source-Community zusammenzuarbeiten und verschiedene Werkzeuge und Informationen quelloffen zur Verfügung zu stellen.
Unter anderem aufgrund der Anwendung von Einplatinencomputern in Drohnen gibt es seit einiger Zeit das Gerücht, dass sich RockChip aus dem Bereich der Einplatinencomputers wieder zurückziehen möchte. Lachender Zweiter ist AllWinner.
Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst CNX berichtet unter der URL https://www.cnx-software.com/2025/07/07/allwinner-a527-t527-and-a733-datasheets-user-manuals-and-linux-sdk-released/ nun darüber, dass für die im Titel genannten Familien verschiedenste Werkzeuge fortan unter quelloffenen Lizenzen zur Verfügung stehen.
Wer schon einen Blick auf das Linux-SDK oder ein Datenblatt eines aktuellen AllWinner-SoCs werfen wollte, kann dies unter der oben angeführten URL tun, ohne vorher ein NDA unterzeichnen zu müssen.

Aero Engine Corporation of China – unter Nutzung additiver Fertigung erzeugter Turbofan schafft ersten Flugtest

Additive Fertigungsverfahren erobern immer mehr Bereiche der klassischen Fertigungsindustrie. Global Times berichtet nun von einem chinesischen Unternehmen, das einen unter (Mit-)Nutzung additiver Technologien gefertigten Turbofanantrieb einem erfolgreichen Flugtest unterzogen hat.

Bildquelle: https://www.globaltimes.cn/page/202507/1337491.shtml

Zu den Spezifikationen der neuen Lütte wird folgendes vermeldet:

1
the engine is the first of its kind in China to complete a flight test, with a thrust level of 160 kilograms. The engine, which utilized multidisciplinary topological optimization and additive manufacturing technology

Wie in vielen anderen Fällen beeindruckender chinesischer Technologie gilt auch hier, dass der Fokus des Unternehmens wahrscheinlich ausschließlich auf dem Mainland liegt – ob bzw. wann der Antrieb auch für westliche Drohnen verfügbar wird, ist zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Artikels zumindest in englischsprachigen Quellen nicht zu eruieren.

Raspberry Pi Camera Module 3 – alleinstehender Sensor um 15USD erhältlich

Das Raspberry Pi Camera Module 3 erfreut sich – sowohl aufgrund der exzellenten Software, als auch aufgrund der durchaus „brauchbaren“ Bildqualität – verschiedenster Design Wins in allen Arten von Embeddedsystem. Die Raspberry Pi Trading kündigt nun an, eine „Standalone-Version“ des Boards verkaufen zu wollen.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/available-now-from-15-raspberry-pi-camera-module-3-sensor-assemblies/

Über die eigentlichen Spezifikationen des Produkts vermeldet man dann folgendes:

1
Raspberry Pi Camera Module 3 Sensor Assemblies offer the same IMX708 4608×2592 (11.9 megapixel) sensor, with 1.40μm pixels, and the same Phase Detection Autofocus (PDAF) capability as Camera Module 3. We are providing reference schematics and a bill of materials to assist you in integrating the required support components onto your own PCB.

Zu beachten ist, dass es – analog zur Vollversion – auch hier unterschiedliche Versionen gibt, die sich im Bezug auf die verbauten Linsen und den Infrarotfilter unterscheiden. Aus der Logik folgt, dass hierfür auch unterschiedliche Preise aufgerufen werden.

Bildquelle: Raspberry Pi

Raspberry Pi, zur Zweiten – Firmware des Lego-Adapters fortan frei verfügbar.

Raspberry Pi bietet seit einiger Zeit ein Erweiterungsboard an, dass das Anbinden von Lego Technics-Hardware an den Raspberry Pi erleichtert. Unter der URL https://www.raspberrypi.com/news/build-hat-firmware-now-fully-open-source/ wird nun nach folgendem Schema die Quelloffen-Stellung der Firmware verkündet:

1
Youll now find the full firmware source code in the Build HAT GitHub repository, along with build instructions and documentation of the protocol it uses to communicate with the host Raspberry Pi. Our colleagues at the Raspberry Pi Foundation have also updated their Python library with new documentation on how to use it with homebrew firmware.

Lesestoff: EETimes zu Microchips CEO.

Microchip beschloss vor einiger Zeit, seinen legendären CEO Steve Sanghi aus der Rente zurückzuholen. Unter der URL https://www.eetimes.com/steve-sanghis-microchip-redux/ findet sich ein Reader, der sowohl auf seine Karriere und seine wichtigen Entscheidungen eingeht und außerdem auch Gedanken dazu anstellt, wie er die Zukunft des unter anderem für die PIC-Mikrocontroller bekannten Halbleiterhersteller weiter verändern könnte.

In eigener Sache – Sorry für die Langsamkeit.

Der Newsautor entschuldigt sich für die langsame Reaktion: nach einem absolut katastrophal verlaufenden Flug (sowohl randalierender Passagier als auch stundenlange Wartezeiten im überhitzten Air France-Terminal) war aus gesundheitlichen Gründen eine kurzfristige Einstellung der Meldungserzeugung erforderlich. Der Autor bittet dafür vielmals um Verzeihung.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Der fleißige Biber der Informatik

Die Turing-Maschine zählt zu den Grundlagen der Informatik; sie ist das einfachste Modell einer Rechenanlage. 1962 entwarf der ungarisch-amerikanische Mathematiker Tibor Radó ein Programm für sie, das er „Fleißiger Biber“ nannte. Sie schreibt damit möglichst viel und hält an. 2024 wurde bewiesen, dass ein fleißiger Biber mit fünf Programmzeilen 4.098 Zeichen zu Papier bringen kann….

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Kategorien: Theorie, Alan Turing, Allen Brady, Busy Beaver, Collatz-Problem, fleißiger Biber, George Uhing, Goldbachsche Vermutung, Heiner Marxen, Jürgen Buntrock, The Busy Beaver Challenge, theoretische Informatik, Tibor Radó, Turing-Maschine, Uwe Schult

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Heinz Nixdorf im CHIP-Gespräch

Heinz Nixdorf gilt allgemein als ein Verächter der Mikrocomputer; ein SPIEGEL-Redakteur nannte ihn jüngst das Wunderkind, das Apple ignorierte. Tatsächlich wusste Nixdorf genau, was im Markt der kleinen Rechner geschah. Im Juli-Heft 1980 der Zeitschrift CHIP erschien ein drei Seiten langes Interview mit ihm. Damals bot seine Firma den Taschencomputer LK-3000 aus den USA an….

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Kategorien: Allgemein, Altair 8800, CC-Computerarchiv, CHIP, Heinz Nixdorf, HNF, Hugo Martin, Intel 8080, Kleinrechner, Lexicon, Mikrocomputer, Minicomputer, Nixdorf 8820, Nixdorf Computer AG, Nixdorf LK 3000, persönlicher Computer, Richard Kerler, Siemens, Siemens PC 1000, Sommerfest, Übersetzer, Vogel-Verlag

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OrangePi mit Loongson-Prozessor, Wolfspeed in CH11-”Insolvenz”, MCUXpresso-Update uvam

Im Hause Shenzhen Xunlong arbeitet man daran, dem Kundenstamm eine auf einem Loongson-Prozessor basierende Variante anzubieten. AMD erweitert derweil sein FPGA-Softwareportfolio um eine Applikation zur Energieverbrauchsverwaltung. Außerdem stehen erste frühe Alphaversionen des auf Debian Trixie basierenden Raspberry Pi OS am Start.

Shenzhen Xunlong – Ankündigung von OrangePi mit Loongson-Prozessor

Nach den erfolgreichen Experimenten mit einem RISC/V-Orangepi teasert Shenzhen Xunlong – wie in der Abbildung gezeigt – auf Instagram eine neue Variante des hauseigenen Prozessrechners, die einen Prozessor aus dem Hause Loongson verwenden soll.

Bildquelle: https://www.instagram.com/orangepixunlong/p/DLjeabMOwY3/?hl=en

Weitere Informationen finden sich stattdessen in der unter https://www.loongson.cn/news/show?id=757 befindlichen und mit Google Translate in Chrome leicht ins Englische übersetzbare Berichterstattung von einer Konferenz zum Thema LoongSon:

1
The 2K3000/3B6000M industrial control/terminal CPU released at this conference adopts the independent instruction system Dragon architecture, which is aimed at industrial control and terminal (notebooks, cloud terminals, etc.) applications and will be successfully taped out by the end of 2024. 
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The Loongson 3C6000 and 2K3000 Loongson CPUs released at this conference do not rely on any foreign technology authorization and overseas supply chain.
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cost performance of the Loongson "Three Musketeers" represented by Loongson 3A6000, Loongson 3C6000, and Loongson 2K3000 is more than three times that of the previous generation of Loongson products, and has cost-effective competitiveness in the open market; 

Wolfspeed: Chapter 11-Restrukturierung beginnt

Die Restrukturierung des bei der r/stonks-Investorenbewegung höchst populären Universalhalbleiterhersteller in eine reine SiC-Bude verläuft eher langsam und ruckelig. Reuters berichtet unter https://www.reuters.com/legal/litigation/wolfspeed-files-bankruptcy-protection-cut-worsening-debt-shares-jump-2025-06-30/ nun darüber, dass das Unternehmen unter CH11-Gläubigerschutz steht.
Von besonderer Relevanz ist im Reuters-Artikel die folgende Passage:

1
The company said it had $1.3 billion in cash as of the third quarter and expects to emerge from the Chapter 11 by the end of the quarter.

Zu beachten ist, dass eine Chapter 11-Restrukturierung einen amerikanischen Sonderfall einer Insolvenz darstellt – Sinn ist, das Unternehmen später (von den Altlasten befreit) weiterführen zu können.
Der in Sachen neuartiger Halbleiter im Allgemeinen sehr gut informierte Ralf Higgelke führt unter https://www.linkedin.com/pulse/ralfs-gan-sic-news-july-3-2025-ralf-higgelke-mtdzf/ derweil eine Befragung seiner Leserschaft durch, die auf den Einstieg von Renesas bei WolfSpeed hinweist – Renesas hatte seine eigenen Experimente mit neuartigen FETs ja vor kurzer Zeit medienwirksam aufgegeben.

Infineon – GaN-Fertigung auf 300mm-Wafers steht unmittelbar bevor

Im Hause Infineon fertigt man Si-, SiC- und GaN-Halbleiter. Seit einiger Zeit versucht man, zwecks Effizienzsteigerung im GaN-Bereich auf größere Wafer zu setzen:

1
Chip production on 300-millimeter wafers is technically more advanced and significantly more efficient compared to established 200-millimeter wafers, as the larger wafer diameter allows 2.3 times more chips to be produced per wafer.

BILDQUELLE: https://www.infineon.com/cms/en/about-infineon/press/press-releases/2025/INFXX202507-122.html

In der als Bildquelle angegebenen URL findet sich nun die folgende Aussage, die auf zusätzliche Erfolge hinweist:

1
Today, the company announced that its scalable GaN manufacturing on 300-millimeter wafers is on track. With first samples available for customers as of the fourth quarter of 2025, Infineon is well-positioned to expand its customer base and reinforce its position as a leading GaN powerhouse.

Semioffizielle Alphaversionen von Raspberry Pi OS auf Basis von Debian Trixie verfügbar

Als Release verfügbare Versionen von Raspberry Pi OS setzen derzeit im Allgemeinen auf Debian Bookworm. Aus der Logik folgt, dass man irgendwann auf den Nachfolger Trixie umstellen muss – laut einem Post im offiziellen Raspberry Pi-Forum scheint dieser Zeitpunkt immer näher zu rücken.
Spezifischerweise findet sich unter https://forums.raspberrypi.com/viewtopic.php?t=389477 – neben einer Warnung, dies nicht auf einem Produktivsystem anzuwenden – die folgende Ankündigung neben Upgrade-Anweisungen:

1
After a lot of work updating packages and testing, we are now at a point where the packages in our public trixie repo can be used to update a bookworm image to trixie, and are herewith providing the instructions to do so.

NXP – MCUXpresso IDE v25.06 erschienen

NXP bietet seiner Entwicklerschaft eine aktualisierte Version der Universal-IDE an. Unter https://community.nxp.com/t5/MCUXpresso-IDE-Knowledge-Base/MCUXpresso-IDE-Release-History/ta-p/1113669?emcs_t=S2h8ZW1haWx8bWVzc2FnZV9zdWJzY3JpcHRpb258TUNLQVdUTzBRV0M2NEJ8MTExMzY2OXxTVUJTQ1JJUFRJT05TfGhLfindet sich ein detaillierter Change Log – einige besonders relevante Neuerungen sind im Zitatkasten unten:

1
#Upgraded: Arm GNU Toolchain to version 14.2.Rel1. 
2
     Upgraded: Newer LinkServer software (v25.6.131). 
3
     Upgraded: Newer SEGGER J-Link software (v8.44). 
4
     Upgraded: Newer PEmicro plugins (v6.0.3). 
5
     Upgraded: Version v25.06 of MCUXpresso Config Tools. 
6
     Feature: [IDE] Remove MCUXpresso IDE-specific support for management of Open-CMSIS packs. 
7
     Feature: [IDE][LinkServer] Automatic LinkServer update from within the IDE. 
8
     Feature: [IDE][SDK integration] Synchronization with SDK v25.06. Note: Only MCUXpresso IDE packages downloaded from mcuxpresso.nxp.com are supported. GitHub SDK format is currently not supported. 
9
     Feature: [LinkServer] Added support for MCXW235, MCXW236 devices. 
10
     Feature: [LinkServer] Added initial support for MCXA345, MCXA346 devices and FRDM-MCXA346 board. 
11
     Feature: [LinkServer] Added initial support for MCXA175, MCXA176, MCXA255, MCXA256, MCXA355, MCXA356 devices.

Zu beachten ist, dass NXP derzeit vor der Nutzung der Software mit Ubuntu 24.04 warnt – es kann zu Stabilitätsproblemen kommen.

AMD – Power Design Manager 2025.1 verfügbar

AMD arbeitet permanent daran, seine Softwarewerkzeuge an neu ausgelieferte Chips anzupassen. Unter der URL https://www.amd.com/en/products/software/adaptive-socs-and-fpgas/power-design-manager.html findet sich nun ein Bericht, der über die folgenden wichtigen Änderungen im Bereich des Power Design Managers informiert:

1
Power Design Manager 2025.1 adds support for:
2
     Versal AI Edge Series Gen 2, Commercial-Grade (XC): XC2VE3504, XC2VE3558, XC2VE3804, and XC2VE3858 devices 
3
     Versal Prime Series Gen 2, Commercial-Grade (XC): 2VM3558 and XC2VM3858 devices 
4
Production-Level support for:
5
     Spartan UltraScale+ Family, Commercial-Grade (XC): XCSU10P, XCSU25P and XCSU35P devices 
6
Recent Major Feature Additions
7
     Power Design page support for 
8
         Versal AI Edge Series Gen 2, Versal Prime Series Gen 2 
9
         Spartan UltraScale+ Family 
10
     Power Design page enhancements for the UltraScale+ portfolio 
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     Part selector enhancements to support Versal AI Edge Series Gen 2, Prime Series Gen 2 
12
     Complete UltraScale+ family support in PDM
13
         PDM is recommended for all new and existing UltraScale+ designs to leverage Power Design Page updates 
14
         Inclusion of the JEDEC-based JESD51-14 specification for Effective Theta Ja within the Cost-Optimized Portfolio, allowing for comprehensive package comparisons 
15
         Existing XPE estimates can be easily migrated to PDM

STMicroelectronics – neue Version von STPay-Topaz

In Kreditkarten kommen häufig Chips aus dem Hause ST zum Einsatz. Nun steht eine neue Generation ebendieser in den Startlöchern, die neben einem Mehr an Speicher auch verbesserte Kryptoalgorithmen mitbringt.

Bildquelle: STMicroelectronics

Interessant ist an der Neuvorstellung unter Anderem, dass STMicroelectronics den verwendeten Krypto-Prozessor in der Pressemitteilung namedroppt (und einen Link auf https://www.st.com/en/secure-mcus/st31r480.html?icmp=tt45117_gl_pron_jun2025 beilegt):

1
STPay-Topaz-2 kann die größte Anzahl an Bezahl-Apps auf einer bestellbaren Typnummer konsolidieren und so die Bestandsverwaltung der Kartenhersteller vereinfachen, womit der Weg zu einer weiteren Steigerung der Popularität des kontaktlosen Bezahlens geebnet wird. Wir haben darüber hinaus das Autotuning hinzugefügt, um eine optimale Tap-Anywhere-Nutzererfahrung und ein gesteigertes Sicherheitsniveau zu gewährleisten  gerüstet für künftige Standards wie den bevorstehenden EMVCo C-8 Kernel. 
2
STPay-Topaz-2 basiert auf dem Sicherheits-Mikrocontroller (MCU) ST31R480, der in den geschützten und zertifizierten Fertigungsstätten von ST in Frankreich produziert wird. Dieser Sicherheits-Mikrocontroller hat im November 2024 die EMVCo-Zertifizierung erhalten und kürzlich auch die Zertifizierung gemäß Common Criteria EAL6+ absolviert.

Ebenda finden sich die folgenden Informationen zur Verbesserung der verbauten Algorithmen. Interessant ist, dass JavaCard-Standards in der Ankündigung Erwähnung finden – gut informierte Quellen berichteten in der Vergangenheit darüber, dass JC bei STM nicht als sonderlich wichtig angesehen wird:

1
Diese STPay-Lösung ist auf die Umstellung der Bezahlindustrie auf gestärkte digitale Sicherheit vorbereitet  von der RSA/3DES-Verschlüsselung über AES (Advanced Encryption Standard) bis ECC (Elliptic Curve Cryptography)  und wurde dafür so ausgelegt, dass er konform zum bevorstehenden EMVCo C-8 Kernel ist. Überdies entspricht die Plattform den GlobalPlatform- und Java-Card-Standards und eignet sich somit sowohl für Zahlungs-Anwendungen als auch für Treueprogramme und benutzerdefinierte Applikationen. 
2
. . .
3
Muster des STPay-Topaz-2 sind umgehend verfügbar, und die Produktion wurde bereits gestartet.

pyDrone – MicroPython-programmierbare Drohne mit ESP32-S3

Die Verfügbarkeit von ESP32-Drone sorgte für eine wahre Flut von Billigstdrohnen auf AliExpress – ihnen gemein war bisher erstens die Verwendung niedrigpreisiger ESP32-Varianten und zweitens die Programmierung unter ESP_IDF bzw C. Mit der pyDrone steht nun eine neue Variante ante Portas, die neben einem ESP32-S3 eine in MicroPython programmierbare Arbeitsumgebung mitbringt.

BILDQUELLE: https://www.cnx-software.com/2025/07/02/pydrone-an-esp32-s3-drone-programmable-with-micropython/

Zu beachten ist, dass die derzeit eigentlich nur auf Chinesisch dokumentierte Drohne für die Steuerung nicht auf ESP-NOW setzt – es ist also empfehlenswert, ein Bundle mit inkludierter Fernbedienung zu erwerben.

Audio-Chipdesigner Derek F. Bowers verstorben

Der bei Analog Devices für diverse Operationsverstärker und mehr als ein Dutzend Patente verantwortliche Chipdesigner Derek F. Bowers ist vor wenigen Tagen verstorben. Nach seiner Pensionierung bei ADI wirkte er bei Sound Semiconductors weiter – ein kleiner Chiphersteller, der auf Audioverarbeitung spezialisiert ist (siehe https://www.soundsemiconductor.com/).
Ebenda findet sich nun die folgende Passage, die auf sein Ableben hinweist:

1
In Memoriam -- Derek F Bowers -- 9th-Dec-1954 to 25-June-2025
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3
It is with great sadness that the team at Sound Semiconductor Inc announces the loss of our highly-respected Director of IC Engineering Derek F Bowers. A seasoned veteran of the analog semiconductor industry Derek spent the last few years designing ICs for music creation, a subject close to his heart.
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5
A keen multi-instrumentalist Derek was always thinking about how to make, shape and process audio . . .
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7
---via https://modwiggler.com/forum/viewtopic.php?t=294604

Lesestoff: Transducer versetzen OLED-Displays “in Schwingung”, um diese als Lautsprecherersatz zu nutzen

Auf den ersten Blick ist die Idee verlockend, die (gigantische) Front des durchschnittlichen OLED-TVs als Membran zur Schallerzeugung zu nutzen. Der Teufel sitzt indes, wie so oft, im Detail – spezifischerweise besteht das Problem der “Kreuzkontamination”, wenn mehrere Transduceure die Bildschirmfläche gemeinsam ansteuern.
Ein Forscherteam der südkoreanischen PosTech ging nun – wie in der Abbildung gezeigt – einen anderen Weg. Ein hinter dem Display platziertes Gitter sorgt in “Localized Sound-Integrated Display Speaker Using Crosstalk-Free Piezoelectric Vibration Array” dafür, dass Kreuzinterferenzen ausbleiben.

Bildquelle: https://advanced.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/advs.202414691

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Neue Bauteile: DB9-Stecker mit Push-Pull, m5Stack-Module, Kelvinklemmen uvam

Neuer Monat, neuer Bauteilroundup – eine gewinnende Formel, die wir auch im Juli fortsetzen. Renesas schickt einen 1GHz schnellen Mikrocontroller, während Analog Devices sein LNA-Portfolio erweitert. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

Analog Devices ADG2404 / ADG6404 – Analog-MUXe mit hoher Spannungsfestigkeit

4-zu-1-MUXe sind für verschiedene metrologische Aufgaben geeignet – problematisch ist oft der hohe Übergangswiderstand oder die geringe Maximalspannung. Analog Devices versucht nun, diesen Problemen beizukommen.

Bildquelle: Analog Devices

Die beiden in der Überschrift genannten Varianten weisen einen Ron von nur 0,62 Ohm auf und können bis zu 850mA Dauerstrom ertragen. Der Spannungsbereich beim 6404 liegt im Bereich +/-36V, während der 2404 unter Anderem für seine Fähigkeit der Arbeit mit asymmetrischen Energieversorgungen (z.B: +5 / -12V) Lob verdient.

Harting D-Sub PushPull – RS232 ohne Schrauberei

LPT, RS232 und Co mögen an der Workstation keine Rolle mehr spielen – D-Sub-Steckverbinder findet man nach wie vor in verschiedensten Anwendungen. Mit dem D-Sub PushPull bringt Harting die bisher von verschiedenen Rundsteckern bekannte schraubenlose Verbindung in die D-Sub-Welt.

Bildquelle: Harting

Ein guter Überblick des Portfolios findet sich bei Mouser unter https://hu.mouser.com/new/harting/harting-d-sub-backshells-locking-bolts/ – ein durchaus interessantes Steckersystem, das allerdings mit Sicherheit seinen Preis hat.

Silicon Labs – Starterkit für Amazon Sidewalk

Silicon Labs hat sich im Laufe der letzten Jahre im Bereich mehrerer Technologien eine gute Positon herausgespielt: wer derzeit mit Bluetooth Channel Sounding experimentieren möchte, hat keine Alternative.
Mit dem xG28 Explorer Kit schickt man nun ein auf dem EFR32ZG28 basierendes Evaluationsboard ins Rennen, das auf die Bedürfnisse von Amazon Sidewalk optimiert ist und ein diesbezügliches Programm als Out of Box-Demo mitbringt.

u-blox ZED-X20P – GNSS-Empfängermodul hoher Genauigkeit

Softwarebasierte Filterverfahren helfen dabei, die von GPS, Glonass und Co bereitgestellten Positionsdaten zu verfeinern. U-Blox schickt nun ein Modul ins Rennen, das alle populären Verbesserungsverfahren unterstützt:

1
It integrates all-band GNSS with signal
2
modernization and innovative positioning algorithms using
3
Real-time Kinematics (RTK), PPP-RTK, and Precise Point
4
Positioning* (PPP) technologies in a compact, energy-
5
efficient form factor.

Zu den erreichbaren Spezifikationen – die Schweizer betonen unter Anderem die sehr hohe Updaterate – sei auf die Abbildung verwiesen.

Bildquelle: u-blox

Renesas RA8P1 – 1GHz-Mikrocontroller aus dem Hause Renesas

Mit dem Cortex M85-Kern gab ARM seinen Lizenznehmern ein durchaus potentes Werkzeug zur Entfaltung eines Frequenzrennens in die Hand. Renesas lanciert nun einen neuen Mikrocontroller auf Basis des Kerns, der zwecks Lustigkeit und MSR einen zweiten M33-Kern mitbringt. Die folgende Grafik zeigt den inneren Aufbau.

Bildquelle: Renesas

Interessant ist, dass der Chip schon jetzt bei Distributoren erhältlich ist.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/R7KA8P1KFLCACUC0

ST M24M02E-U – I2C-EEPROM mit 2Mbit Speicherkapazität und UID

Die Erfüllung verschiedener Sicherheitsrichtlinien lässt sich durch Zur-Verfügung-Stellen einer weltweit einzigartigen Seriennummer mitunter erheblich erleichtern.
STMicroelectronics begegnet diesem Problem durch eine neue Variante des hauseigenen I2C-EEPROMs, die neben Speicher auch eine weltweit einzigartige Seriennummer mitbringt.

m5Stack Module Audio – ES8388-Audiomodul von Espressif sein Modulbauer

Der – leider spontan abgekündigte – LyraT sicherte Espressif eine solide Basis im Bereich aller Arten von Smart Audio-Peripherie. Als Audioprozessor kam damals der ES8388 zum Einsatz – ein Frontend, dem Espressif auch in seinem neuesten Audiomodul treu bleibt.

Bildquelle: m5stack

Interessant ist, dass die Kontrolle der Hardware – Stichwort LEDs – über einen Coprozessor aus dem Hause ST erfolgt.

m5Stack Fan Module – noch mehr STM32

Im Hause m5Stack scheint man auch sonst auf den Geschmack des STM32 gekommen zu sein. Anders ist nicht zu erklären, wieso das in der Abbildung gezeigte und zum Kühlen komplexer Stapel vorgesehene Modul auf einen diesbezüglichen Prozessor zur Steuerung setzt.

Bildquelle: m5stack

Cal Test Electronics CT4555 – Kelvin-Alligatorklemme mit geschirmten Bananensteckern

Fast alle hochwertigen LCR-Meter führen ihre Messungen im Kelvinverfahren durch. Von Cal Test gibg es nun eine speziell für diesen Anwendungszweck optimierte Sonde, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: Cal Test

MaxLinear MxL83435 und MxL83436 – sehr robuste RS-485 / RS-422-Receiver

In der Welt der industriellen Elektronik geht es mitunter heiter zu – diverse Arten von Störimpuls warten nur darauf, unsauber designte Systeme über den Jordan zu treiben.
MaxLinear schickt nun eine Serie von Empfängerbausteinen ins Rennen, die – wie in der Abbildung gezeigt – RS485 und RS-422 verarbeiten können. Die maximale Datenrate liegt dabei im Bereich 65Mbps.

Bildquelle: MaxLinear

Über die Robustheit vermeldet das Datenblatt folgendes:

1
 ±4kV EFT (IEC 61000-4-4)
2
 ±12kV ESD Contact (IEC 61000-4-2)
3
 ±15kV ESD Human Body Model

Melexis MLX90642 – primitive “Infrarotkamera”

Wer mit einer Auflösung von 32×24 Pixeln und einem Blickbereich von 45°x35° oder 110°x75° ans Ziel kommt, findet bei Melexis eine neue Infrarotkamera. In Einzelstückzahlen kostet die per I2C kommunizierende Kamera dabei nur rund 30 EUR.

Torex XC8114 – ideale Diode als Schalter

Das Auftauchen von immer mehr idealen Dioden ist ein weiterer Beleg für das Vorhandensein des Million Monkey-Effekts im Halbleiterbereich. Torex schickt seine eigene Serie ins Rennen, die – wie in der Abbildung gezeigt – unter Anderem als Leistungsschalter geeignet ist.

Bildquelle: Torex

MicroChip – MIC1551 and MIC1553 IttyBitty als NE555-Ersatz

Der NE555-Timerbaustein gehört zu den Evergreens der Elektronikbranche. Seine hohe Flexibilität wird dem Designer insofern zum Nachteil, als meist einige externe passive Komponenten für ein funktionierendes Design erforderlich sind.
Mit der in einem SOT23-5-Gehäuse angebotenen IttyBitty-Serie möchte MicroChip in platzbeschränkten Systemen eine kleinere und effizientere Alternative bieten. Für so gut wie alle Betriebsmodi gilt dabei, dass meist nur ein Widerstand und ein Kondensator erforderlich sind.

Bildquelle: MicroChip

Spezifischerweise gibt es zwei SKUs. Der MIC1551 realisiert sowohl monostabile als auch astabile Multivibratoren, während der mit einem Enable-Eingang ausgestattete MIC1553 nur astabile Anwendungen abdeckt.

Murata 2FY – Funkmodul auf Basis des Infineon CYW55513

Dass die Funk-Intelligenz der Raspberry Pi-Mikrocontroller aus dem Hause Infineon kommt, ist bekannt – das verwendete Modul ist mittlerweile allerdings etwas alt. Mit dem CYW55513 steht ein Nachfolger ante Portas.

Bildquelle: Murata

Nun liefert Murata ein diesbezügliches Funkmodul aus, dessen Datenblatt die folgenden Spezifikationen anführt:

1
ype 2FY is a small and high performance module based
2
on Infineon CYW55513 combo chipset which supports Wi-
3
Fi® 802.11a/b/g/n/ac/ax + Bluetooth® 5.4 BR/EDR/LE up
4
to 143Mbps PHY data rate on Wifi and 3Mbps PHY data
5
rate on Bluetooth.

Asahi Kasei AK4497SVQ – Hochleistungs-DAC für Audioanwendungen

Wer die Wortkombination DAC hoher Leistung liest, denkt instinktiv an AWGs und ähnliche metrologische Geräte. Weniger bekannt ist, dass es auch im High End-Audiobereich Bedarf an spezialisierten DACs gibt.
Für sein neuestes Angebot – das Datenblatt verspricht einen “32bit Premium DAC mit zwei Kanälen” – vermeldet Asahi neben der Verfügbarkeit verschiedener digital konfigurierbarer Filter die folgenden Rohspezifikationen:

1
 THD+N: 117 dB (±2.8 Vpp), 113 dB (±3.75 Vpp)
2
 DR, S/N: 129 dB (±2.8 Vpp), 131 dB (±3.75 Vpp), 133 dB (Mono mode, ±3.75 Vpp)
3
 256 Times Over Sampling

TE Connectivity 2495217 / 2495219 – sehr schmale und leichte FPC-Steckverbinder

Wer FPC-Steckverbinder in platzkritischen Situationen verwendet und mit 0.3 bzw 0.5mm Abstand zwischen den Kontakten auskommt, bekommt bei TE eine neue Serie von Steckern mit reduzierten physischen Ausmaßen.

Bildquelle: TE Connectivity

TE Connectivity 698-4200 – Universalantenne für europäische Funkbänder

Desto mehr Radios bzw Netzwerkarten ein Mobilgerät zu bespielen hat, desto komplizierter normalerweise das Antennendesign. TE schickt nun eine Antenne ins Rennen, die – wie in der Abbildung gezeigt – alle in Europa potentiell wichtigen Bänder abdeckt.

Bildquelle: TE Connectivity

TDK C1608X7R2A105K080AC – MLCC, 1uF, 100V

TDK schickt einen im 1608-SMD-Gehäuse verpackten MLCC-Kondensator ins Rennen, der eine Nominalkapazität von 1uF mitbringt (Deratierung beachten!!!). Haupteinsatzzweck des auf X7R-Keramik basierenden Produkts ist das Absichern von Schaltreglern für 48V-Systeme.

Antenova Gatun / SR42I110 – ISM-Antenne hoher Effizienz

Im Hause Antenova kündigt man – wie in der Abbildung gezeigt – eine neue Antenne für das ISM-Band an, die höhere Effizienz erreichen soll.

Bildquelle: Antenova

Bulgin Buccaneer 6000 – jetzt mit USB

Die Buccaneer-Steckerserie erfreut sich ob ihrer hohen mechanischen Robustheit seit jeher hoher Beliebtheit, wenn Systeme in harten Arbeitsbedingungen überleben müssen.
Bulgin vermeldet nun, fortan auch Varianten der Stecker mit USB-Signalen anzubieten.

Bildquelle: Bulgin

Raspberry Pi SC1932 / SC1933 – Bauteilkits für RP235x-MCUs

Die zweite Generation des Raspberry Pi-Mikrocontrollers benötigt zur Inbetriebnahme einige externe Komponenten. Unter den beiden genannten SKUs stehen nun Bauteilpakete zur Verfügung, die neben einer Spule, einem Oszillator und eventuell notwendigem externen Flashspeicher auch einige Mikrocontroller-Samples mitbringen.
Derzeit handelt es sich dabei um Mouser-exklusive Stückzahlen, die SKUs lassen sich bei keinem anderen Distributor finden. Langfristig wäre es allerdings durchaus vorstellbar, dass sich die Raspberry Pi Trading einen Teil dieses Kuchens sichern wird.

Analog Devices ADL8109 / ADL8122 – neue LNAs mit bis zu 20 GHz Abdeckung

Wer auf der Suche nach einem Low Noise Amplifier ist, wird von Analog Devices mit zwei weiteren SKUs bedient. Ersterer deckt dabei den Frequenzbereich von 1 GHz bis 20 GHz ab, und kann bis zu 36.5 dBm starke Signale verarbeiten. Zweiterer ist im Bereich 10kHz bis 10 GHz zu Hause.

Mini-Circuits GP2 – MMIC-Splitter für bis zu 4.4GHz und 10W Leistung

Im Hause Mini-Circuits nutzt man MMIC-Technologie, um RF-Splitter zu mineaturisieren. Wer auf der Suche nach einem winzigen Splitter ist, sollte sich die Bauteilnummer GP2 en Detail ansehen.

Abracon ASWD-S2 – RF-Schalterserie mit Abdeckung von DC bis 8.5GHz

Abracon erweitert die Produktpalette im RF-Bereich ebenfalls. Neu sind hier die in der Abbildung gezeigten Switches, die – je nach gewählter SKU – bis zu 8.5GHz Bandbreite aufweisen.

Bildquelle: Abracon

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

50 Jahre CB-Funk in Deutschland

1958 startete in den USA das Citizen Band Radio, kurz CB, ein Sprechfunk auf der Frequenz 27 Megahertz. 1974 beschlossen die europäischen Postbehörden, den CB-Funk ebenfalls einzuführen. Ab dem 1. Juli 1975 erlaubte die Bundespost die relativ preiswerte und leicht zu realisierende Technik, die DDR verbot sie aber. Das Bürgerband war besonders unter LKW-Fahrern beliebt….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Convoy", Albrecht, Amateurfunk, Betty Ford, Bundespost, CB, CB-Funk, CEPT, Citizen Band, DL0HNF, Funkamateure, Gerald Ford, Grundig, Gunter Gabriel, Handic, Kurt Gscheidle, Kurzwelle, Midland, Otto Waalkes, Peter Bleier, Rufzeichen, Sommerkamp, soziales Medium, SPIEGEL, Stabo

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen

Raspberry Pi-Funkmodul, CircuitPython-Update, MicroAI uvam

Nach mehreren Runden in der Gerüchteküche beschließt die Raspberry Pi Trading, ihr als RM2 bezeichnetes Funkmodul für die Allgemeinheit verfügbar zu machen. Verschiedene Softwareupdates wollen das Leben des Embedded-Entwicklers erleichtern, während man sich im Hause Renesas über ein ungewöhnliches Design Win freuen darf.

Raspberry Pi-Funkmodul um vier US-Dollar erhältlich.

Dass man im Hause der Uptoniten an einem Funkmodul arbeitet, ist per se nichts Neues – im Interesse der Melkung des Gerüchts wurde das Produkt in der Vergangenheit bereits mehrfach geleakt.
Nun wurde das Modul angekündigt – im Blockdiagramm sieht man wie in der Abbildung gezeigt, dass die eigentliche Funkintelligenz abermals aus dem Hause Infineon stammt.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-radio-module-2-available-now-at-4/

Im unter der URL https://datasheets.raspberrypi.com/rm2/rm2-datasheet.pdf bereitstehenden Datenblatt finden sich Informationen über das gewählte Namensschema, das sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert – im Hause CNX spekuliert man (siehe https://www.cnx-software.com/2025/06/30/raspberry-pi-radio-module-2-rm2/) darüber, dass es über kurz oder lang auch eine Version mit WIFI 6 und Bluetooth 5.4 geben könnte.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-radio-module-2-available-now-at-4/

Zu guter Letzt sei darauf hingewiesen, dass dieses Modul – nach derzeitiger Planung – bis Januar 2036 zu kaufen sein sollte.

Fingerabdruckschutz ist für Behörden per Gewaltanwendung legal knackbar.

Der berühmt-berüchtigte Witz über die Kryptanalyse mit dem Gartenschlauch (siehe https://www.reddit.com/r/ProgrammerHumor/comments/30i08v/after_researching_rsa_i_think_the_latter_is_the/) ist per se nichts Neues – wer einen Finger hat, kann dazu genötigt werden, diesen auf den Fingerabdruckscanner zu legen.
In Deutschland passierte genau dies vor einiger Zeit im Rahmen eines Ermittlungsprozesses, und wurde als legal erachtet. Die im Allgemeinen gut informierte Anwaltssozietät Schönherr berichtet unter der URL https://mailchi.mp/schoenherr.eu/contentgermany-federal-court-of-justice-permits-forcible-use-of-fingerprint-to-unlock-smartphone?e=0c4e1 nun darüber, wie sich dies im Rest der EU auswirken würde. Für alle anderen gilt, dass spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, um vom Fingerabdruck-Unöock auf „robustere“ Methoden der Telefon-Absicherung umzustellen.

SiTime: Zeitsynchronisationssoftware fürs Datacenter.

Chip- und Elektromechanikhersteller streben seit jeher danach, neue Betätigungsfelder und Value Added Services zu verkaufen. SiTime – das Unternehmen ist diese für seine diversen Zeitgeber bekannt – liefert mit TimeFabric nun eine Software aus, die auf die Bedürfnisse der Zeitsynchronisation im Data Center optimiert ist.

Bild. 3
Bildquelle: SiTime

PureLifi: Transceivermodule mit optischer Datenübertragung

Auf optischen Wellen basierende Systeme – der Begriff LiFi hat sich gut etabliert – haben insbesondere im rüstungsindustriellen Umfeld den Vorteil, dass Tempest-artige Angriffe schwerer von der Hand gehen.
PureLifi hat sich seit einiger Zeit auf diese übrigens auch als IEEE-Standard normierte Art der Datenübertragung spezialisiert. Die folgende Abbildung zeigt eine Beispielimplementierung in Form eines Moduls.

Bildquelle: Pure Lifi.

Für die Massenmarkt-Adoption dieser Datenübertragungsmethode relevanter dürfte das soeben angekündigte System sein, das – im Prinzip – einen USB-zu-Lifi-Adapter realisiert und folgendermaßen beschrieben wird:

1
Kitefin XE is the latest in a series of Kitefin systems developed for government and defence that aims to save missions and lives. Kitefin Tactical and Kitefin Office were deployed with the US Army in the first-ever large-scale deployment of LiFi. Building on their predecessors' success, Kitefin XE offers room-filling LiFi coverage of over 80 Sq. Metres and provides Gbps capacity, making it the highest-performing LiFi system available on the market for government and defence which complies with IEEE 802.11bb standard. All pureLiFi systems are based on IEEE 802.11 protocols, making them the simplest LiFi systems to integrate into existing networks. Kitefin XE is also available for both ethernet and fibre deployments.

Microchip TrustMANAGER nun mit Firmwareupdatefähigkeit

Die EU-Cybersicherheitsrichtlinie dürfte bei den diversen Anbietern von Secure Element und Co. zum Öffnen von Champagnerflaschen geführt haben – viele der geforderten Bedingungen sind ohne Secure Element nur vergleichsweise schwer umsetzbar.
MicroChip erweiter“ die hauseigene Trust Manager-Plattform in Zusammenarbeit mit Kudelski. Konkret geht es nun um die Möglichkeit, Remote-Firmwareupdates durchzuführen und veraltete Zertifikate auszutauschen:

1
. . . . Microchip Technology (Nasdaq: MCHP) is enhancing its TrustMANAGER platform to include secure code signing and Firmware Over-the-Air (FOTA) update delivery as well as remote management of firmware images, cryptographic keys and digital certificates. These advancements support compliance with the European Cyber Resilience Act (CRA) which mandates strong cybersecurity measures for digital products sold in the European Union (EU). Aligned with standards like the European Telecommunications Standards Institute (ETSI) EN 303 645 baseline requirements of cybersecurity for consumer IoT and the International Society of Automation (ISA)/International Electrotechnical Commission (IEC) 62443 security of industrial automation and control systems standards, . . . .

Bildquelle: MicroChip

Als „Referenz-Implementierung“ anvisiert MicroChip ein als TPDS bezeichnetes System, dessen Komponenten in der Pressemitteilung folgendermaßen beschrieben werden:

1
The Trust Platform Design Suite (TPDS) contains a use case example including onboarding educational steps and a firmware code example to enable the keySTREAM service to AWS® with the ECC608 secure element running on a 32-bit Arm® Cortex®-M4-based PIC32CX SG41MCU and a WINCS02PC Wi-Fi module.  

UltiMaker CeraFila SUS316L – neues metallisches Druckfilament

Mit „metallischen Fibern“ versehene 3-D-Druckfilamente sind – siehe beispielsweise https://www.youtube.com/watch?v=JnWH5Ziqyhk – keine wirklich neue Technologie: Andererseits gilt, dass sowohl die erreichbaren Materialhärten als auch die Leitwerte weit hinter dem zurückbleiben, was klassische metallische Objekte bieten.
Der im Allgemeinen gut informierte Branchen-Newsdienst ALL3DP berichtet unter der URL https://all3dp.com/4/new-stainless-steel-filament-simplifies-metal-3d-printing-on-desktop-fdms/ nun darüber, dass man im Hause Ultimaker ein neues, in Japan hergestelltes Filament in die Produkt-Palette aufzunehmen gedenkt.
Wie im Fall anderer Produkte gilt auch hier, dass zum „fertigen metallischen Objekt“ Nachbearbeitung erforderlich ist. Die Neuigkeit gegenüber bisherigen Produkten ist, dass die Fertigstellung der Objekte nur noch einen thermischen Sintrierprozess voraussetzt. Bisherige Elemente neigten im Allgemeinen dazu, vor der Sintrierung noch einen zusätzlichen chemischen „Härtungsprozess“ zu verlangen.
Die fertiggestellten Resultate präsentieren sich dann auf der Herstellerwebseite wie folgend gezeigt.

Bildquelle: https://www.dai-ichi-ceramo.co.jp/en/technology/

Zu beachten ist, dass es zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung noch keine online zugänglichen Preisinformationen gibt. Der Distributor sitzt unter der URL https://www.brule.co.jp/dai-ichi-ceramo-metal-filaments.html, hält sich auf seiner Webseite zu Preisen aber bedeckt.

Seeed Studio reComputer Mini Carrier Board – ultrakompaktes Trägerboard für NVIDIA Jetson-Platinen

Künstliche Intelligenz – insbesondere auf Basis der NVIDIA Jetson-Plattform – hat sich in der Vergangenheit auch in der einen oder anderen Drohne gut eingelebt. Beim Design derartiger Flugobjekte gilt es naturgemäß immer, Gewicht und Platz einzusparen – einem Begehr, dem Seeed mit dem in der Abbildung gezeigten Produkt zu entsprechen sucht.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/reComputer-Mini-Carrier-Board-p-6420.html?

Das nur rund 80 g schwere Board exponiert dabei diverse Interfaces, die zur Ansteuerung der in Drohnen gerne verbauten Peripheriegeräte nützlich sind. Zu beachten ist, dass der in der Abbildung gezeigte Preis für das „nackte“ Board gilt – ein NVIDIA Jetson-Modul muss separat erworben werden.

Tempest-artige Attacke gegen MEMS-Mikrofone.

Das Paper “Sound of Interference: Electromagnetic Eavesdropping Attack on Digital Microphones Using Pulse Density Modulation” ist für all Jene relevant, die sich auf die eine oder andere Art mit „Datensicherheit“ auseinandersetzen wollen und/oder müssen.
Im Prinzip handelt es sich dabei – wie in der Abbildung gezeigt – um einen Tempest-Angriff, der Rohdaten bzw. Ausstrahlungen von MEMS-Mikrofonen aberntet und restauriert.

Bildquelle: https://www.usenix.org/system/files/conference/usenixsecurity25/sec25cycle1-prepub-680-onishi.pdf

Besonders ärgerlich ist in dieser Situation, dass es unter Windows – wie in der Abbildung gezeigt – zur Energetisierung des MEMS- Mikrofons kommen kann, auch wenn eigentlich keine Sprache aufgenommen wird.

Bildquelle: https://www.usenix.org/system/files/conference/usenixsecurity25/sec25cycle1-prepub-680-onishi.pdf

Renesas RZ/V2N: Design Win bei BananaPi

Renesas bietet seit einiger Zeit auch MPUs an, die nicht nur auf Linux-Payloads, sondern auch auf die Beschleunigung von Aufgaben der künstlichen Intelligenz optimiert sind. Für den RZ/V2N können sich die Japaner an einem Design Win erfreuen. Spezifischerweise dreht es sich dabei um eine BananaPi-Variante des Compute Modules, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: https://docs.banana-pi.org/en/BPI-AI2N/BananaPi_BPI-AI2N

Analog zu den diversen anderen Compute Modules gilt auch hier, dass die „produktive Nutzung“ ein Trägerboard aus dem Hause BananaPi voraussetzt.

Bildquelle: https://docs.banana-pi.org/en/BPI-AI2N/BananaPi_BPI-AI2N

Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Artikels gibt es keine weiteren Preisinformationen – es dürfte allerdings nur eine Frage der Zeit sein, bis diese Daten verfügbar werden.

MicroEJ: Micro AI ermöglicht Edge-AI für Embedded Java.

Das einst als einer STMicroelectronics-Ausgründung entstandene Micro EJ hat sich seit langer Zeit im Markt als Ganzes gut etabliert – wer Java-Code (Z. B. zur Reduktion der Softwarekoppelung, siehe https://www.youtube.com/watch?v=R6X30t_T5xo) auf einem Mikrocontroller auszuführen gedenkt, hat zu den Angeboten des Unternehmens nur wenig Alternative.
Sei dem wie es sei, steht mit Mikro AI nun ein „neues“ Modul zur Verfügung, das sich auf die Ausführung verschiedenster Modelle der künstlichen Intelligenz spezialisiert hat.

Bildquelle: https://www.youtube.com/watch?v=R6X30t_T5xo

Interessant ist unter anderem, dass die „offizielle Ankündigung“ als Referenz-Hardware ausschließlich Produkte von NXP erwähnt:

1
Our new AI Runtime already works on various boards, such as FRDM-MCXN947 (accelerated by eIQ® Neutron Neural Processing Unit), i.MX RT1170 Evaluation Kit and FRDM i.MX 93.

CircuitPython 10 – Alpha 7 verfügbar

Im Hause AdaFruit steht die Zeit ebenfalls nicht still – CircuitPython 10.0 rückt näher und näher, weshalb nun eine neue Alphaversion angeboten wurde. Im unter https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/10.0.0-alpha.7 bereitstehenden Change Log finden sich die folgenden Neuerungen:

1
    Update frozen modules.
2
    Merge updates from MicroPython v1.24.1.
3
    Espressif:
4
        Expand the CircuitPython firmware partition on non-USB boards, allowing more space for features in the future.
5
        Fix pulseio.PulseIn length limitation.
6
        Initial implementation of MicroROS.
7
    Nordic: reinitialize BLE properly after deep sleep.
8
    Incorporate fixes from CircuitPython 9.2.8 and later:
9
        Fix deque bug.
10
        Fix I2S audio file read causing memory corruption.
11
        Support "Spectra6" six-color e-ink displays.
12
        Fix audiodelays.Delay when freq_shift=True.
13
        Board fixes.

Lesestoff: Kyocera über nicht-terrestrische Funksysteme

Besucht man den Messestand eines IoT-Netzbetreibers, so hört man so gut wie immer Überlegungen zur Nutzung von NB-IoT mit Satellitengegenstellen. Die dabei in der Praxis auftretenden „Probleme und Design-Änderungen“ können nicht unerheblichen Ärger verursachen, weshalb Kyocera AVX nun das Whitepaper Optimizing IoT Devices for GEO NB-NTN Hybrid Connectivity zur Verfügung stellt. Es ist unter der URL https://www.kyocera-avx.com/news/optimizing-iot-devices-for-geo-nb-ntn-hybrid-connectivity/ kostenlos herunterladbar, und enthält nach Ansicht des Autors durchaus lesenswerte Informationen.

Lesestoff – Effizienzsteigerung für fiberoptische Energieübertragung

Auf der EMV 2025 beeindruckte LumiLoop mit Feldsonden, die dank Glasfaser-Energieversorgung „ohne“ störende Kabel auskamen – weitere Informationen hierzu finden sich unter der URL Beitrag „EMV 2025 – vom Bauteil und vom Roboter“.

Bildquelle: cell.com

Ein Forscherteam vermeldet unter https://www.cell.com/cell-reports-physical-science/fulltext/S2666-3864(25)00209-7 nun eine Effizienzsteigerung für die Energierückgewinnung: Auf gut Deutsch bedeutet dies, dass „mehr“ der in die Glasfiber eingespeiste Energie auf dem anderen Ende zurückgewonnen werden kann:

1
Photonic or laser power converters are crucial components in power-by-light systems. However, their use in long-distance applications has been hindered by low efficiencies and output voltages within the optical fiber transmission window of 1.31.6 μm laser wavelengths. Here, we improve and simplify the design and characterization processes for photonic power converters, exceeding 50% efficiency under 1.446 μm laser light. We develop a calibrated model predicting efficiency gains with increasing bandgap, reaching up to 57% efficiency at a 1.3-μm wavelength.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

LoRA-Cloud vor Abschaltung, STM32-WLAN-Modul, neue Weltraum-Bauteile uvam

Der Embedded-Bereich lebt nicht von der Hardware allein. MicroChip lanciert eine neue Variante seines Soft Cores, während Nordic Semi die hauseigene Cloud-Lösung ausbaut. OEMSecrets erweitert die Bauteilsuchmaschine um zusätzliche Informationen, während ein Update die Integration zwischen Rust und Assembler erleichtert. Was es sonst Neues gibt, verrät wie immer unser Round-Up.

OEMSecrets: Suchengine bietet nun Complianceinformationen und Lieferdaten an.

Die Bauteiloreisvergleichsengine OEMSecrets wurde um neue Funktionen erweitert, die das Leben des auf der Suche befindlichen Elektronikers bequemer gestalten können.

Bildquelle: OEMSecrets.

Erstens informiert das System fortan – wie oben gezeigt – über Compliance. So lässt sich beispielsweise einfach abschätzen, ob eine Komponente den RoHS-Standards genügt.
Komfort-Feature Nummer 2 – dieses ist derzeit noch nicht bei allen Distributoren implementiert – ist eine an die Orderbuch-Anzeige von manchen Brokern erinnernde Ansicht. Diese informiert wie in der Abbildung gezeigt darüber, „wann“ Distributoren den Zugang neuer Positionen erwarten.

Bildquelle: OEMSecrets.

Semtech: Straffung diverser LoRA-Cloudservices.

Im Hause des LP Warn-Anbieters SemTech möge man den Krieg gegen SigFox gewonnen haben – Ruhe kehrt im Ökosystem trotzdem nicht ein. In einem vor wenigen Stunden an die Kundenschaft verschickten Newsletter vermeldet man spezifischerweise Einstellungen bzw. Anpassungen einiger Ökosystem-Komponenten.
Opfer Nummero 1 – detaillierte Informationen finden sich unter der URL https://www.semtech.com/loracloud-shutdown/? – ist der hauseigene Clouddienst, dem es Ende Juni Ende Juli zugunsten von Drittanbietern bereitgestellten Services an den Kragen gehen soll:

1
The cryptographic key creation and retrieval within our Join-Server will be phased out on July 31, 2025 along with our Join-Server service. Our Join-Server functionality concept has been successfully adopted and is offered by major LoRa Network Server (LNS) partners, providing customers with consolidated service options. All cryptographic keys on the Join-Server must be extracted from our system before July 31, 2025 for use on other partner systems.
2
To streamline the ecosystem and leverage these enhanced partner capabilities, we will be transitioning all LoRa Cloud services to our partner network by July 31st, 2025. This strategic move ensures our customers benefit from:

Neuerung Nummero zwei hat das Ziel, das von Sierra Wireless übernommene Kundenbindungssystem auch in der LoRA-Welt zu etablieren.
Aus diesem Grund müssen Nutzer des hauseigenen Fortbildungsystems nach folgendem Schema fortan auf die von Sierra übernommene Anmeldetechnologie zurückgreifen, wenn sie sich weiter fortzubilden gedenken:

1
The Semtech LoRaWAN Academy content has recently been migrated into the Semtech Learning Center. Social media sign-in options (such as Google and Facebook) are no longer available for user authentication.
2
The Learning Center now uses AirVantage® authentication as part of Semtech's system after acquiring Sierra Wireless. All current users must transition to this new login method. 

Rust 1.88 mit Detailverbesserungen für den Embeddedbereich.

Obwohl die Programmierung in Rust für „dienstalte“ C-Programmierern mitunter seltsam erscheint, dürfte der Run der mittlerweile sogar im Linux-Kernen verwendeten Programmiersprache nicht mehr aufzuhalten sein.
Die vor wenigen Stunden unter der URL https://blog.rust-lang.org/2025/06/26/Rust-1.88.0/ im Detail beschriebene Version 1.88 der Sprache bringt neue Features mit, die unter anderem für Embeddedentwickler hilfreich sein dürften.

Erstens ermöglicht ein als Naked functions bezeichnetes Feature die Deklaration von Code-Inseln, die im Rahmen der Kompilation „eins zu eins, also ohne vom Compiler generierte Präambel, in die Ausgabedatei wandern:

1
#[unsafe(naked)]
2
pub unsafe extern "sysv64" fn wrapping_add(a: u64, b: u64) -> u64 {
3
    // Equivalent to `a.wrapping_add(b)`.
4
    core::arch::naked_asm!(
5
        "lea rax, [rdi + rsi]",
6
        "ret"
7
    );
8
}

Zweitens ist es fortan möglich, let-Statements nach folgendem Schema in Selektionen zu verketten:

1
if let Channel::Stable(v) = release_info()
2
    && let Semver { major, minor, .. } = v
3
    && major == 1
4
    && minor == 88
5
{
6
    println!("`let_chains` was stabilized in this version");
7
}

Im Hintergrund führt das Rust-Entwicklerteam außerdem Detailverbesserungen durch, über die der geneigte Leser unter der weiter oben genannten URL im Detail informiert wird.

Phoenix Contact mGuard Secure Cloud – Version 3.1 verfügbar

Im Hause Phoenix Contact bietet man seit einiger Zeit eine Cloudlösung an, die sich um die sichere Kommunikation mit Maschinen kümmert.
Die vor wenigen Tagen veröffentlichte neue Version 3.1 bietet – wie im unter https://www.phoenixcontact.com/de-de/events-und-news/news/m-guard-secure-cloud-mit-neuer-version-3-1 bereitstehenden Changelog dokumentiert – einige neue Features, die potentiell sehr hilfreich sein können:

1
. . . China VPN+, das zuverlässige und offiziell genehmigte VPN-Verbindungen nach China ermöglicht. Darüber hinaus unterstützt die neue Version weitere Router- und Cloud-Client-Geräte. Ein anderes Highlight ist das Asset Migration Tool, das den Umstieg von Version 2 auf Version 3 erleichtert. Die Konfigurationsoptionen für die Zwei-Faktor-Authentifizierung wurden erweitert, sodass Administratoren die Zeitspanne für den PIN-Versand per E-Mail anpassen können. . . .

Nordic kauft Memfault auf

Phoenix Contact ist nicht der einzige Hardwarehersteller, der sich durch das Anbieten von Cloud Solutions und sonstigen Softwareelementen zusätzliches Einkommen verspricht.
Die unter der URL https://www.nordicsemi.com/Nordic-news/2025/06/Nordic-Semiconductor-acquires-Memfault veröffentlichte Pressemitteilung vermeldet, dass das für seine Bluetooth-SoCs bekannte Unternehmen Nordic Semi soeben seinen langjährigen Partner aufgekauft hat:

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Nordic Semiconductor, a global leader in low-power wireless connectivity solutions, today announces the acquisition of its long-term partner, Memfault Inc., the market-leading cloud platform provider for large-scale deployments of connected products. This marks a major leap in Nordics evolution - from a hardware supplier to a complete solution partner.

Wie im Fall der Übernahme von Atollic durch STMicroelectronics gilt natürlich auch hier, dass die Bestandskunden über diese Änderung alles andere als erfreut sein dürften. Zur Beruhigung vermelden die Skandinavier indes folgendes:

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Nordic is committed to supporting every IoT device maker  including all existing Memfault customers  regardless of their choice of hardware. The Memfault platform will continue to thrive, with further enhancements and investments in hardware integration, device management, and advanced AI capabilities.

STMicroelectronics ST67W611M1 – Evaluationsboard verfügbar

Die Zusammenarbeit zwischen STMicroelectronics und Qualcomm war auf Mikrocontroller.net in der Vergangenheit bereits mehrfach Thema. Nun gilt, dass das als X-NUCLEO-67W61M1 bezeichnete und in der Abbildung gezeigte Evaluationsboard bei verschiedensten Distributoren kaufbar ist.

Bildquelle: https://www.st.com/en/evaluation-tools/x-nucleo-67W61M1.html?

Die in den folgenden Schritten gezeigte Preis-Analyse ermöglicht dann eine ungefähre Abschätzung der Kosten für das Entwicklungswerkzeug.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/X-NUCLEO-67W61M1%20

Microchip SA15-28 DC-DC power converter / SF100-28 EMI filter für Weltraumanwendungen

Dass es auch im Elektronikbereich zu „Rudelverhalten“ kommt, haben wir auf Mikrocontroller.net in der Vergangenheit immer wieder beleuchtet. MicroChip schickt nun – in minimalem zeitlichen Abstand zur Ankündigung von STMicroelectronics – ebenfalls Komponenten ins Rennen, die für den Weltraumeinsatz vorgesehen sind. Es gibt einen Spannungsregler – interessant ist, dass er mit dem dazugehörenden EMI-Filter angekündigt wurde:

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The SA15-28 is available with 5V triple outputs that are optimal for use with point-of-load converters and low-dropout linear regulators to power FPGAs and microprocessors (MPUs). The small-form-factor SA15-28 weighs 60 grams and is approximately 1.68 cu inch to optimize the Size, Weight and Power (SWaP) of the device. Microchip can customize the output voltage combinations upon request.
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The SF100-28 EMI noise suppression filter can be used with numerous power converters with a total output power of up to 100W. For added flexibility in space applications, the SA15-28 and SF100-28 are fully compatible with Microchips existing SA50 series of power converters and SF200 filter.

Bildquelle: MicroChip

Wie immer gilt, dass Preise nur auf Anfrage zu erfahren sind. Zur Strahlungsresistenz vermeldet man indes folgendes:

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High reliability and performance are critical for power management solutions operating in harsh environments. The SA15-28 DC-DC power converter is designed to operate across a wide temperature range, from 55°C to +125°C, and offers radiation tolerance up to 100 krad TID.

Microchip Mi-V RV32 V4.0 – neuer Softcore mit erhabener Effizienz

Dass MicroChip seit längerer Zeit massiv im RISC/V-Ökosystem investiert, dürfte für Leser von Mikrocontroller.net keine wirkliche Neuigkeit sein. Hackster berichtet unter der URL https://www.hackster.io/news/microchip-upgrades-its-mi-v-rv32-risc-v-soft-core-processor-promises-a-major-speed-boost-658092a5fb21 nun über eine „neue“ Softcore-Variante, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: Hackster.

Für die derzeit nur bei Hackster beschriebene Softcore-Variante verspricht MicroChip eine 30-prozentige Effizienzsteigerung gegenüber dem Vorgänger 3.1. Außerdem soll eine grundlegende Implementierung, die das Profil RV32I implementiert, mit nur 3000 Logikelementen ans Ziel kommen.

Serial Studio-fortgeschrittene Auswertungslogik für den Arduino Serial Monitor

Wer Arduino-Boards mit dem Rechner verbindet, dürfte den Serial Monitor der Arduino IDE mit Sicherheit gut kennen. Nun steht ein neues (und teilweise kostenpflichtiges) Produkt zur Verfügung, dass fortgeschrittene Analyse-Methoden gegen den über den seriellen Port eingehenden Datenstrom anwendet.
Die folgende Abbildung bietet einen Überblick der Features, auf die sich der P. T. Nutzer freuen darf.

Bildquelle: https://serial-studio.com/

Ärgerlich ist am System vor allem, dass es-normalerweise-nur als Subscriptionware vertrieben wird. Die folgende Abbildung zeigt Preis-Beispiele.

Bildquelle: Serial Studio.

PicoTech: PicoVNA fortan mit Fähigkeit für logarithmische Sweeps.

Dass PicoTech ihre Messtechnik stark vom PC abhängig macht, bietet im Bereich der Einpflegung neue Features Vorteile. Wo andere Unternehmen Firmware-Updates ausspielen müssen, können die Briten einfach eine Softwareaktualisierung auf der Workstation durchführen.
Das neueste Neu-Feature betrifft dabei die hauseigenen Vektornetzwerkanalysatoren, die fortan – wie in der Abbildung gezeigt – für logarithmische Sweeps befähigt sind.

Bildquelle: https://www.picotech.com/library/articles/blog/logarithmic-sweep-in-picovna-5

Golioth: nun mit SSH-artiger Remote Shell.

Der IoT-Cloud-Service-Provider Golioth stellt neues Feature vor, das – derzeit noch experimentiell – ein weiteres, bisher nur vom Prozessrechner bekanntes Feature für kleinere IoT-Geräte zur Verfügung stellt.
Spezifischerweise handelt es sich dabei – wie in der Abbildung gezeigt – um eine Art SSH-Shell, die unter anderem die Interaktion mit angeschlossener Hardware ermöglicht.

Bildquelle: https://blog.golioth.io/a-remote-shell-for-embedded-iot-devices/

Zu beachten ist, dass es sich dabei um das Resultat eines firmeninternen Hackathons handelt – ob bzw. wie sich die Zukunft dieses Features entwickeln wird, ist zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung noch nicht wirklich bestimmbar.

Lesestoff: Informationen zu den Designentscheidungen hinter Arduino Cloud AI.

Nutzer von Arduino-Boards können bei der Erzeugung ihrer Sketsches seit einiger Zeit auf künstliche Intelligenz zurückgreifen – ein kleines Demo-Video, dass das System in Aktion zeigt, findet sich unter der URL https://www.youtube.com/watch?v=b49oNJLizGI.
Unter der URL https://blog.arduino.cc/2025/06/26/why-we-chose-claude-for-the-arduino-cloud-ai-assistant/ bietet Arduino nun einen „Reader“ an, der Informationen zu den verschiedenen Design-Entscheidungen anbietet. Außerdem finden sich da auch Informationen darüber, wie die Italiener die Privatsphäre der Nutzer ihres Cloud-Services zu schützen denken.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Weiterlesen

Schreibmaschinen für China

Unser ABC hat 26 Buchstaben, zählt man die kleinen hinzu, dann sind es 52. Vor gut 150 Jahren wurden die ersten Schreibmaschinen in größerer Stückzahl gefertigt. Die Chinesen kennen Tausende von Schriftzeichen; doch auch sie produzierten Schreibmaschinen. Unter deutscher Beteiligung entstand von 1953 an das populärste Modell, die Doppelte Taube. Ein Exemplar besitzt das HNF….

Zuerst erschienen bei: HNF Blog

Kategorien: Allgemein, "Popular Science", Devello Sheffield, DHY, DHY-C, doppelte Taube, Gao Zhongqin, HWA Shing Brand, IBM, Karl-Ludwig Butte, Kyota Sugimoto, Lin Yutang, Ling Butte, Mergenthaler Linotype Company, MingKwai, Nippon Typewriter Company, Olympia, Olympia 1011, Qi Xuan, Schreibmaschine, Scientific American, Shu Zhendong, Stanford-Universität, Textverarbeitung, Thomas Mullaney, VEB Optima Büromaschinenwerk, Wanneng, Zhou Houkun

Quelle – Der ganze Beitrag im HNF-Blog: Weiterlesen