Neue Bauteile: hohe USB-C-Stecker, Google Coral-Board, Analogmultimeter

Auch im September gilt: nach der Bauteilankündigung ist vor der Bauteilankündigung. Hier eine kleine Liste interessanter Komponenten, die im Laufe der letzten Wochen im Handel verfügbar wurden.

Worum geht es hier?

Die Bauteilindustrie ist schnelldrehend: jeden Tag erscheinen dutzende interessante, hilfreiche oder manchmal schlichtweg lustige Komponenten. Einige davon stellt Ihnen dieser Artikel kompakt vor.

GCT: “hohe” USB-C-Stecker bieten Platz für Komponenten

Unter Steckern befindliche Platinenfläche ist verloren – so zumindest die bisherige Erfahrung des Designers. Global Connector Technology bietet Nutzern des USB C-Formats nun eine Gruppe von Steckverbindern an, die dieses Problem zu entschärfen suchen.
Mit dem USB4800 Elevated SMT 16-Pin USB Type-C™ Receptacle steht nun ein Stecker zur Verfügung, der auf Pins “reitet” und so ausreichend Platz für bis zu 1.6mm hohe Komponenten bietet.

(Bildquelle: GCT)

In Hunderterstückzahlen kosten die Teile rund 1.3 EUR pro Stück – wichtig ist lediglich, dass die Pins unbedingt als Throughhole auszuführen sind, was beim Ein- und Ausführen von Signalen mitunter Probleme schafft.

TI: Step-Down-Schaltregler im 6-Pin SOT-23

Dass Qorvo seit längerer Zeit wie eine Axt im Wald durch die eigene Halbleiterproduktpalette geht, ist bekannt – einige kompakte und vergleichsweise preiswerte Schaltregler-ICs wie den ACT4065 gibt es nicht mehr. Texas Instruments schickt mit dem LMR51420 nun eine Serie von Reglern ins Rennen, die diese Lücke zu füllen suchen.

(Bildquelle: TI)

Im Bezug auf die Effizienz sind die Komponenten – siehe Abbildung – durchaus in der Lage, mit dem verblichenen Bauteil mitzuhalten. Schade ist nur der vergleichsweise hohe Preis, der in Hunderterstückzahlen rund 1.1 Euro beträgt.

(Bildquelle: TI)

Coral Dev Board Micro – TPU, vergleichsweise kompakt

Dass Google eigene AI-Beschleunigerchips entwickelt, ist nicht neu. Neu ist, dass die als TPU – kurz für Tensor Processing Unit – bezeichneten Prozessoren nun in einem um rund 90 Euro erhältlichen Evaluationsboard für Jedermann ausprobierbar sind.

(Bildquelle: Google)

Das vorliegende Board ist insofern interessant, als es eine Kamera mitbringt und so die Fütterung der auf der Platine lebenden TensorFlow-Algorithmen stark vereinfacht. Andererseits gilt, dass die Signalspannung der GPIO-Pins nur 1.8V beträgt – zur Interaktion mit vielen weit verbreiteten Peripheriegeräten sind Pegelwandler erforderlich.

(Bildquelle: Google)

Interessant ist ausserdem, dass der Distributor Mouser auf seiner Webseite angibt, dass eine PoE-Platine erwartet wird: dabei dürfte es sich um ein Entgegenkommen Googles an all jene handeln, die ihre Coral-Boards zu einer Art Cluster zusammenfassen wollen und sich so das Hantieren mit den Wallwarts sparen.

Simpson kehrt zurück – neues Analogmultimeter um rund 800 EUR

Freunde analoger Messtechnik können ein neues Simpson-Analogmultimeter erwerben – der Kaufpreis im Bereich von rund 800 EUR ist trotz der LED-Beleuchtung durchaus erheblich. Was der Kunde dafür bekommt, zeigt die Abbildung.

(Bildquelle: Simpson)

Wer hier an Unigor 6e und Co erinnernde Genauigkeit erwartet, wird allerdings enttäuscht: die im Gerät zu verbauenden Batterien versorgen lediglich den Widerstandsmesskreislauf. Der niedrigste Strombereich endet schon bei 50 uA.

(Bildquelle: Simpson)

M5Stack: Kombination aus PoE-Stromversorgung und Ethernettransciever

Wer einen Sensor per Power over Ethernet mit Energie versorgen möchte, und dazu auf einen Nachrüstsatz zurückgreift, will oft auch Ethernetverbindung herstellen. Mit dem M5Stack ESP32 Ethernet Unit with PoE kümmert sich M5Stack um diese Kundengruppe.

(Bildquelle: https://docs.m5stack.com/en/unit/poesp32)

Die um rund 25 Euro erhältliche Hardware kombiniert einen ESP32 mit einem PoE-System, das bis zu 6W Energie an die zu versorgende Logik abgeben kann. Auf dem ESP32-WROOM-32U wird von Haus aus ESP_AT ausgeführt, was das Absenden von Ethernet-Paketen mit einfach erlernbaren AT-Kommandos erlaubt.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Prozessrechner: Arduino IDE 2.0, ESP32 S2/S3/C3-Unterstützung in Arduino Cloud, x86-Board im Test,

In der Welt der Einplatinencomputer und Prozessrechner gibt es immer Neues – neben Erweiterungen des Arduino-Ökosystems wirft dieser News-Roundup einen Blick auf eine quelloffene Alternative zum Raspberry Pi Model A, auf eine Rezension eines LattePanda-Boards und einige andere Neuigkeiten.

Arduino IDE 2.0 ist final

Die auf Eclipse Theia – explizit nicht der klassischen Desktopvariante der IDE – basierende Version 2 der Arduino IDE war in der Vergangenheit immer wieder Thema – ab Sofort ist die IDE final und steht unter https://www.arduino.cc/en/software zum Download bereit.

(Bildquelle: Autor)

Neben diversen aus Eclipse Theia stammenden Verbesserungen – Stichwort beispielsweise eine an IntelliSense erinnernde Autovervollständigung – integriert sich die neue Variante des Produkts in das Cloud-Ökosystem der Italiener:

1For now, all the sketches you have in Arduino Cloud and Arduino Web Editor can be edited in IDE 2.0.

Ein sofortiger Umstieg ist wie so oft im Softwarebereich nicht ratsam. Early Adopter berichten online einerseits von langsamer Performance und unnötigen Rekompilationen der Sketches, andererseits werden manche Boards (z.B. die Teensy-Serie) derzeit nicht oder nur teilweise unterstützt.

Arduino Cloud unterstützt ESP32 S2/S3/C3

Apropos Cloud: der Clouddienst unterstützt ab Sofort die Kommunikation mit zusätzlichen Varianten von Espressif’s WLAN-Bluetooth-Kombinationscontroller:

1The three new ESP32 platforms that are now supported by Arduino Cloud are the popular ESP32S2, S3, and C3.

LattePanda 3 Delta im Test

Auch der LattePanda 3 Delta war (siehe https://www.mikrocontroller.net/topic/541558) bereits Thema – es handelt sich dabei um einen mit einer GPIO-Bank und einem X86-Prozessor ausgestatteten Einplatinencomputer.

(Bildquelle: LattePanda)

Der angelsächsische Nachrichtendienst TomsHardware bekam nun ein Muster, und stellt unter https://www.tomshardware.com/reviews/lattepanda-3-delta eine Analyse des Systems zur Verfügung. Interessant ist die Implementierung der GPIO-Insel: das Board bringt einen vollwertigen Arduino Leonardo mit, der per USB mit dem Windows-Teil des Systems verbunden ist. Zur Interaktion mit dem (Windows-)Vollbetriebssystem kommt dann Firmata zum Einsatz – logischerweise mit allen damit einhergehenden Problemen.

Yuzuki Chameleon – quelloffenes Raspberry Pi Model A-Analogon mit AllWinner H616-CPU

Während Analogons zum Raspberry Pi Model B durchaus weitverbreitet sind, ist der Formfaktor des Raspberry Pi 3 Model A bisher zumindest im Allgemeinen alleinige Domäne der Uptoniten. Mit dem Yuzuki Chameleon, dessen unter EasyEDA erzeugten Designdateien unter der Lizenz “CERN Open Hardware Licence Version 2 – Strongly Reciprocal” stehen, ändert sich dies.

(Bildquelle: https://oshwhub.com/gloomyghost/yuzukih616)

Wirklich technisch neu ist der Allwinner H616 SoC nicht: er kam schon im OrangePi Zero2 zum Einsatz. Der Speicherausbau des Systems umfasst 128GB Remanentspeicher und 2GB RAM.
Interessant ist an der (leider nur auf Chinesisch vorliegenden) Projektwebseite die Liste der Zielsysteme, die auch Android Auto umfasst. Wenn der von cnx-software angenommene Verkaufspreis von 25 US-Dollar hält, wäre dies einer der preiswertesten Wege, um Android Auto auf

1Ubuntu 20.04
2 Armbian
3 Tina Linux
4 Android TV 10
5 Android TV 12
6 Android

Beta von PiCamera2 ausgeliefert

Im Rahmen der Auslieferung von Debian Bullseye kündigte die Raspberry Pi Foundation an, die Kamerabibliothek durch eine quelloffene Variante austauschen zu wollen – siehe hierzu auch https://www.mikrocontroller.net/topic/rasbpian-aktualisiert-uebertaktung-fuer-raspberry.

Das vor wenigen Tagen ausgelieferte neueste Betriebssystemimage bringt nun von Haus aus eine Betaversion der neuen Kamerazugriffsbibliothek mit. Die Raspberry Pi Foundation wirbt dabei unter Anderem mit der in der Abbildung gezeigten Möglichkeit, Kameradaten im “immediate mode” zu verarbeiten.

(Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/picamera2-beta-release/)

RWTH Aachen: quelloffenes Datenerfassungssystem für Raspberry Pi mit synchronisierten ADCs

Im Rahmen der Entwicklung eines Systems zur Netzüberwachung entstand an der RWTH ein auf dem ADS8588S basierendes Board, das den Raspberry Pi mit einem achtkanäligen AD-Wandler samt GPS-generierter Zeitstempelung ausstattet.

(Bildquelle: RWTH Aachen, via https://www.mdpi.com/1424-8220/22/14/5074)

Neben dem oben als Bildquelle dienenden und unter einer Open Access-Lizenz stehenden Paper findet sich unter https://git.rwth-aachen.de/acs/public/automation/smu/ eine Sammlung aus Hard- und Softwaredateien, die das System en Detail beschreiben. Als Wandler dient übrigens der unter https://www.ti.com/product/ADS8588S beschriebene ADS8588S.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Das IoT aus der Ferne testen – die Notwendigkeit eines flexiblen Prüfstands

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geschrieben von Alex Wong, Digilent

Das Internet der Dinge (IoT) ist ein Konzept, das sich ständig weiterentwickelt. Ursprünglich wurde es von drahtlosen Sensornetzwerken (Wireless Sensor Networks / WSN) in bestimmten ISM-(Industrial, Scientific, and Medical-)Frequenzbändern dominiert. Diese Netzwerke benutzen nur einige wenige gängige Protokolle wie Bluetooth, Wi-Fi, ZigBee usw. Der Anwendungsbereich ist jedoch dramatisch gewachsen und umfasst nun auch Wohn-, Stadt-, Gewerbe-, Medizin- und Industriebereiche. Angesichts dieser Vielfalt an IoT-Geräten wird es zunehmend schwieriger, IoT-Tests, -Debugging und -Validierung richtig zu definieren und umzusetzen. Ob Komponenten- oder Systemtests, immer mehr Testingenieure ziehen es vor, ihre Test- und Messvorrichtungen mittels Desktoptestgeräten in die eigenen vier Wände zu verlegen. Dieselbe Fernüberwachungs- und Analysetechnik, die im IoT eingesetzt wird, kann auch für die Test- und Messindustrie (T&M) genutzt werden, indem Testroutinen und Testdaten in die Cloud übertragen und zwischen Geräten ausgetauscht werden. Dies erfordert jedoch einen einfach einzurichtenden Prüfplatz, der nicht viel Raum benötigt, der eine Verbindung zur Cloud besitzt und es Benutzern ermöglicht, ihren Arbeitsbereich zu teilen und zu verteilen, um die Messungen durchzuführen.

Dieser Artikel untersucht einige der gängigen Tests für IoT-Geräte sowie die Herausforderungen im Zusammenhang mit IoT-Ferntests. Er schließt mit Test- und Messtrends, die Lösungen dafür bieten.

Verschiedene Formen der IoT-Gerätetests und die dazu notwendigen Geräte

Leistungsanalyse

Die Analyse der Leistungsaufnahme bei IoT-Geräten muss vor allem sicherstellen, dass diese in ihrer verfügbaren Leistung eingeschränkten Geräte nicht zu viel Energie verbrauchen. Viele IoT-Protokolle rühmen sich mit einer Batterielebensdauer von zwei bis fünf Jahren, einige sogar von zehn Jahren, da der Netzknoten oft in einem Ruhemodus mit extrem niedrigem Stromverbrauch arbeitet. Falls festgestellt wird, dass ein IoT-Gerät zu viel Strom verbraucht, ist es entscheidend, den Grund dafür zu erfahren, damit der IoT-Knoten problemlos funktionieren kann.

Instrumente wie Multidomain-Oszilloskope und Leistungsmessköpfe, die über eine entsprechende Software oder ein integriertes Betriebssystem verfügen, ermöglichen eine unkomplizierte Leistungsanalyse. Die Stromverbrauchsanalyse von IoT-Geräten beinhaltet die Möglichkeit, den dynamischen Stromverbrauch in allen Modi (etwa aktiv, Leerlauf und Ruhezustand) sowie die Übergänge zwischen diesen Modi zu überwachen und zu erfassen (Bild 1). Darauf aufbauend kann ein Stromprofil eines konkreten Geräts erstellt werden, nachdem es mehrere Tage lang geprüft wurde. Damit kann eine detailliertere Analyse der Batterielebensdauer des IoT-Geräts generiert werden. Die Berechnung der Lebensdauer kann dann anhand des erhaltenen Leistungs- oder Stromverbrauchsprofils vorgenommen werden.

Bild 1

Bildunterschrift: Oszillogramm einer Messung der Leistungs- und Stromaufnahme eines einfachen RC-Stromkreises unter Verwendung eines Messwiderstandes, um eine Differenzspannungsmessung zu erhalten. Die Mathematikfunktion eines Oszilloskops kann damit den Strom und die Leistung berechnen, die durch den Stromkreis fließen.

Fehlersuche bei serieller Kommunikation und analogen Schnittstellen

Jedes IoT-Gerät setzt auf eine langsame serielle Kommunikation, einschließlich der gängigen UART, SPI und I2C Schnittstellen. Weiterhin gibt es anwendungsspezifische Protokolle wie CAN und Feldbus, die von Standard-Mikrocontrollern (MCUs) und Mikroprozessoren (MPUs) unterstützt werden. Diese seriellen Low-Speed-Kommunikationsprotokolle müssen sowohl in der Forschungs- und Entwicklungsphase (F&E) als auch in der Entwurfs- und Validierungsphase des Entwicklungsprozesses dekodiert und getestet werden. Die gleiche integrierte Prüfung wie bei den digitalen Signalen kann bei den analogen Schaltkreisen des IoT-Knotens ebenfalls verwendet werden, um sicherzustellen, dass die analogen Signale des A/D-Wandlers (ADC), des D/A-Wandlers (DAC), des RF-Frontends und des bordeigenen Taktgebers dem Datenblatt entsprechen.

Die Fehlersuche bei der seriellen Kommunikation erfolgt in der Regel mit einem Oszilloskop, einem Protokollanalysator, einem Logikanalysator oder einem speziellen Tester für die serielle Schnittstelle. Ein Oszilloskop bietet normalerweise eine Signalanalyse durch eine analoge Erfassung der seriellen Verbindung. Probleme wie Signaljitter, Übersprechen, große Unter- und Überschwinger, ungewöhnlich hohe oder niedrige Spannungspegel und langsame Anstiegszeiten lassen sich mit Oszilloskopen leicht erkennen. Die meisten dieser Fälle zeigen grundlegende Schaltungsprobleme auf und bieten einen rudimentären Blick auf die serielle Kommunikation. Um jedoch den dekodierten Inhalt dieser Datenpakete darzustellen, werden Protokoll- und Logikanalysatoren sowie Tester für serielle Schnittstellen verwendet. Diese bieten Ingenieuren eine einfachere Möglichkeit zur Interpretation und Analyse von Datenpaketen. Die digitalen Eingänge ermöglichen komplexere Pattern zum Triggern der Erfassung und Auswertung des digitalen Signals. Dies ermöglicht längere Aufzeichnungen mit einem Logikanalysator (Bild 2). Ein Protokollanalysator interpretiert anschließend den Inhalt der seriellen Kommunikation.

Bild 2

Beispieldiagramm eines Logikanalysators, der ein I2C-Signal mit den logischen Zuständen High und Low auf den Takt- und Datenleitungen sowie die den I2C.

RF-Signalanalyse

Der drahtlose Aspekt des IoT macht den Unterschied zu den leitungsgebundenen Protokollen, die in vielen Überwachungs- und Kontrollsystemen verwendet werden. Erst durch diesen wird die Kommunikation in massivem Umfang möglich, und es entsteht ein ausreichend großer Datensatz für effektive Analysen und Vorhersagemodelle in der Cloud. Auf der Ebene der Geräte müssen die Techniker jedoch in der Lage sein, die kabellose Leistung dieser Geräte zu bewerten. Die Antennencharakterisierung kann ein kritischer Schritt für Ingenieure sein, die eine handelsübliche Antenne integrieren oder ein benutzerdefiniertes Antennendesign implementieren möchten. Die Kenntnis der gesamten HF-Ausgangsleistung ist entscheidend für die Einhaltung der FCC-Vorschriften im beliebten ISM-Spektrum, das viele dieser Protokolle nutzen. Interferenzanalysen helfen bei der Entwicklung und Validierung, um zu verstehen, wie das Gehäuse ein hochempfindliches Signal wie NFC (Near-Field Communication) dämpft oder stört. Messgeräte wie Tester für die drahtlose Kommunikation, Vektor-Netzwerkanalysatoren (VNAs), Multidomain-Oszilloskope und Spektrumanalysatoren unterstützen bei der HF-Charakterisierung und -Analyse von IoT-Endknoten. VNAs liefern die S-Parameter eines zu prüfenden Geräts (Device under Test / DUT). Dies könnte etwa der Ermittlung der Verstärkung und des Stehwellenverhältnisses (VSWR) einer Antenne durch Over-the-Air-Tests entsprechen. Der Spektrumanalysator zeigt den spektralen Inhalt des IoT-Knotens auf und weist auf Leistungs- oder Interferenzprobleme hin, die das Gerät möglicherweise hat.

Bündelung der Testmöglichkeiten für IoT-Geräte

Es versteht sich von allein, dass für IoT-Geräte mehrere Instrumente erforderlich sind, von denen einige oft auf das Gerät selbst zugeschnitten sind, wie Ultraschallsensoren, die den Offen- oder Geschlossenzustand von automatisierten Jalousien prüfen. Dennoch ist es wünschenswert, die Anzahl der für die Hardwareprüfung von IoT-Knoten notwendigen Messgeräte so weit wie möglich zu minimieren. Herkömmliche eigenständige Testgeräte können in vielen Fällen bezüglich Kosten, Portabilität und Platz limitiert sein. Das klassische Einzelgerät zeichnet sich im Allgemeinen durch ein geschlossenes Betriebssystem und eine Benutzeroberfläche aus, die beide auf einer kundenspezifischen, proprietären Hardware laufen, die in der Regel über eine Art Mensch-Maschine-Schnittstelle (beispielsweise Tasten, Regler und Touchscreen) gesteuert wird. Stattdessen kann eventuell eine Kombination aus vielen der oben genannten gebräuchlichen Tests ausreichen, um die erforderlichen Messungen durchzuführen. Im Regelfall arbeiten IoT-Geräte nicht mit digitalen Hochgeschwindigkeitsprotokollen wie SerDes, PCIe oder Multi-Gigabit-Ethernet, die High-End Multidomain-Mixed-Signal-Oszilloskope für die Signalintegrität erfordern würden oder benutzen Millimeterwellen-Kommunikation, die einen VNA jenseits des Ka-Bandes benötigen.

In Anbetracht der Tatsache, dass die meisten IoT-Anwendungen immer noch relativ langsame serielle Schnittstellen verwenden und normalerweise die ISM-Bänder unter 6 GHz nutzen, wäre ein solides Mittelklasse-Oszilloskop mehr als ausreichend. Damit können Leistungsanalysen, das Debugging von seriellen Kommunikationsschnittstellen und analogen Interfaces sowie in einem gewissen Maß eine Analyse von HF-Signalen durchgeführt werden. In der T&M-Industrie gibt es zudem eine steigende Nachfrage nach tragbaren Multi-Instrumenten und Tischgeräten, die in Bezug auf Kosten und Anpassungsfähigkeit erschwinglicher sind. Hochkomplexe T&M-Geräte können auf leistungsfähigen Standard-FPGAs, System-on-Chips (SOCs) und ASICs (sowie leistungsstarken ADCs) aufbauen, um industrietaugliche Testsysteme zu generieren, ohne dass für Marken- und kundenspezifische DSP-Chipsätze, wie sie in Stand-Alone-Geräten zu finden sind, übermäßig viel bezahlt werden muss. Bei einem Mixed-Signal-Oszilloskop kann ein einziges Gerät durch eine Kombination aus leistungsfähigen handelsüblichen ADCs für analoge und digitale Kanäle die Möglichkeiten vieler verschiedener Geräte auf sich vereinen. Ein analoges Signal im Zeitbereich kann zum Beispiel mit Fast-Fourier-Transformationen (FFTs) im Frequenzbereich dargestellt werden, um als Spektrumanalysator zu fungieren. Dasselbe Konzept lässt sich auf andere Instrumente wie Stromversorgungsgeräte, Spannungsmessgeräte, Logikanalysatoren, Protokollanalysatoren, Netzwerkanalysatoren und vieles mehr ausdehnen. Und das alles mit ein und demselben Gerät, sofern eine entsprechende Signalverarbeitung und passende mathematische Verfahren angewandt werden.

Zusätzliche Flexibilität durch Multi-Instrumenten-Prüfgeräte

Ein zusätzlicher Nutzen tragbarer Tischgeräte ergibt sich aus der Flexibilität, standortunabhängig einen Prüfaufbau zu erstellen. Im Idealfall kann ein Techniker die Softwareanwendung des Herstellers auf einem beliebigen Desktop- oder tragbaren Computer ausführen, um Daten zu sammeln, anstatt Datensätze von mehreren Einzelgeräten zu übertragen.

In einigen Fällen ist eine stärker integrierte Prüfeinrichtung erforderlich. Dies könnte bei automatisierten Tests der Fall sein, bei denen die Prüfgeräte ohne PC-Beteiligung betrieben werden müssen. Einige Testplattformen ermöglichen die Anpassung ganzer Testroutinen ohne Computer, so dass Ingenieure einen eigenständigen maßgeschneiderten Testaufbau erstellen können. In diesen Fällen kann der Fernzugriff auf die Testdaten von entscheidender Bedeutung sein, damit sowohl der Test als auch die Datenerfassung automatisiert und an eine Cloud-basierte Plattform zur Konsolidierung und schließlich zur Geräteanalyse weitergegeben werden können. Im Kontext der IoT-Prüfung und -Messung ist dies besonders wichtig: Denn, genaue Daten entstehen durch eine möglichst große Stichprobenmenge der IoT-Geräte und eine nahezu ständige Aktualisierung mit neuen Testdaten.

Zusammenfassung

Die Erstellung benutzerdefinierter Testroutinen mit tragbaren Multiinstrumenten-Testgeräten kann sehr nützlich sein, insbesondere bei IoT-Geräten, die normalerweise weniger komplex sind als einige andere Technologien, die eventuell hoch spezialisierte, eigenständige High-End-Testgeräte erfordern. Das Unterscheidungsmerkmal von IoT-Geräten liegt im Allgemeinen nicht in ihrer hoch entwickelten Technologie, sondern vielmehr in ihrer enormen Verbreitung. Hier sind die Anpassungsfähigkeit und Zugänglichkeit der Prüf- und Messgeräte entscheidend.

Plattformen mit mehreren Instrumenten sind von Natur aus platzsparend. Darüber hinaus erlaubt die Möglichkeit, benutzerspezifische Testroutinen zu erstellen und den angeschlossenen Laptop abzutrennen, eingebettete Tests in Stand-Alone-Geräten. Diese Arbeitsbereiche und Testroutinen können gemeinsam genutzt werden, so dass Ingenieur-Teams an verschiedenen Orten IoT-Geräte unabhängig von ihrem Standort testen können. Durch den Fernzugriff kann auch die Datenübertragung in die Cloud automatisiert werden, was den Zugriff auf die Informationen vereinfacht.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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MicroEJ erweitert Android-Kompatibilität durch Android Studio-Integration

Nutzer von MicroEJ dürfen ihre Applikationen ab Sofort in der unter Java-Entwicklern weit verbreiteten IDE Android Studio erzeugen, und können dabei auf die Dienste des Gradle-Buildsystems zurückgreifen. Zudem soll eine Spezialversion der Runtime die Ausführung der resultierenden Applikationen unter Android ermöglichen.

Worum geht es hier?

MicroEJ ist eine (durchaus umfangreiche) JVM, die die Ausführung von Java-Code auf Hardware erlaubt, die für ein vollwertiges Android zu leistungsschwach ist – gute Beispiele dafür wären STM32 und/oder ESP32. Seit einiger Zeit unternimmt das hinter dem Produkt stehende Beratungsunternehmen IS2T vermehrt Schritte in Richtung Koexistenz mit Android.

Android Studio bedeutet Gradle

Im Rahmen der Umstellung der Androidentwicklung von Eclipse auf Gradle munkelte man immer wieder, dass das Buildsystem Gradle eine der Ursachen für Googles Entscheidung war – in der Tat gilt, dass Flavors normalerweise lästige Aufgaben wie das Erzeugen von App Store-spezifischen Varianten von Applikationen stark vereinfachen.
MicroEJ zeigt nun, dass sich MicroEJ-Applikationen fortan auch unter Android Studio entwickeln lassen. Als Demonstration hierfür dient ein Video, dem die gezeigte Übersichtsgrafik entnommen wurde.

(Bildquelle: IS2T)

Koexistenz zwischen Android und MicroEJ

Als Demonstrationsapplikation verwendete IS2T eine Watchface-Applikation, die sowohl auf einer mit MicroEJ betriebenen Smartwatch als auch auf einer Android Wear-Smartwatch zum Einsatz kam.

(Bildquelle: IS2T)

Die Demonstrationsapplikation ist insofern interessant, als der Androidteil – siehe hierzu die Abbildung – einen eigenen Launcher mitbringt, der anscheinend eine “Koexistenzfunktion” zwischen Android und MicroEJ realisiert.

(Bildquelle: IS2T)

Diese Annahme wird auch durch die in Abbildung vier gezeigte Struktur bestärkt, die eine Art “MicroEJ für Android” insinuiert.

(Bildquelle: IS2T)

Langfristig scheint MicroEJ eine Art Koexistenzlösung anzustreben, die analog zu ARM’s BIG.little mehrere unterschiedliche Kerne kombiniert:

1MicroEJ Android Compatibility Kit enables two processors to coexist to distribute tasks between a very powerful processor powered by Android and a low power processor powered by MicroEJ to dramatically reduce energy consumption.

Was weiter?

Leider gibt es zum Zeitpunkt der Verfassung dieser Newsmeldung noch kein “finales”, herunterladbares Plug-In. Unter der URL https://developer.microej.com/android-studio-compatibility-kit/ fordert IS2T Interessenten allerdings dazu auf, Kontakt aufzunehmen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Espressif-News: Event in Frankfurt, ESP-Hosted erleichtert Nutzung als Coprozessor

Die Erfolgsgeschichte des eigentlich als Funk-Koprozessor vorgesehenen ESP8266 begann, als Maker ein SDK “entdeckten”. Mit ESP-Hosted möchte Espressif all jenen unter die Arme greifen, die einen ESP32 als Funkchip einsetzen wollen. In der Region Frankfurt nimmt Espressif ausserdem an einer Messe teil.

Worum geht es hier?

Espressif hat den Erscheinungsplan der hauseigenen Nachrichtenliste angepasst: erschienen die News einst mit Uhrenpräzision am Ende des Monats, so verschob sich der Erscheinungszeitpunkt seither immer mehr nach hinten. Sei dem wie es sei, hier eine Liste relevanter Neuerungen.

ESP-Hosted: “vorgefertigte” Treiberumgebung für Microcontroller oder Linux

Spätestens seit dem Design Win Infineons beim Raspberry Pi Pico W (der Buschfunk spricht übrigens von einer “hoch politischen Affäre”) dürfte Espressif klar geworden sein, dass der ESP32 nicht die Standardoption im Bereich Kommunikationsprozessoren darstellt.
Mit ESP-Hosted möchte das Unternehmen nun – wie in der Abbildung gezeigt – Softwareunterstützung bereitstellen, um die Integration zwischen ESP32 und Hostsystem zu erleichtern.

(Bildquelle: Espressif)

Im Bereich der zu verwendenden Kommunikationsschnittstellen zeigt sich Espressif übrigens agnostisch:

1ESPHosted communicates with the host processor through the commonly available UART, SPI or the SDIO peripheral interface.

Anders als bei Infineon scheint ESP-Hosted Bluetooth bei Bedarf auch über SPI oder SDIO leiten zu können.

Zwei Varianten für Linux und klassische Mikrocontroller

Espressif bietet ESP-Hosted in zwei Versionen an, die die Tabelle kurz gegenüberstellt.

(Bildquelle: Espressif)

Für Nutzer einer der beiden Varianten ist vor Allem wichtig, dass die Entwicklung in einem geteilten GitHub-Repositorium erfolgt. Wer mit ESP-Hosted NG arbeiten möchte, nutzt die URL https://github.com/espressif/esp-hosted zum Einstieg. Für die MCU-Variante dient https://github.com/espressif/esp-hosted/tree/ESP-Hosted_MCU_Host als Einsprung.
Unter Linux bewirbt Espressif übrigens die Integrationsfähigkeit von ESP-Hosted-NG in die linuxeigene Infrastruktur:

1If you are using Linux host, we recommend ESPHostedNG since it takes a standard approach which makes it compatible with widely used user space applications/services such as wpa_supplicant, Network Manager etc.

Espressif: Messeteilnahme auf der Light+Building

Espressif ist nicht unbedingt das am Einfachsten kontaktierbare Unternehmen der Halbleiterindustrie. Eine vergleichsweise zentral in Europa stattfindende Messe ist dabei eine willkommene Gelegenheit.

(Bildquelle: Espressif)

Auf der an sich für Gebäudeautomation vorgesehenen Messe wird das Unternehmen die folgenden Produkte demonstrieren:

1Espressif has become synonymous with its flagship SoC, ESP32, but apart from this our delegation at the Light + Building exhibition will introduce to visitors our most recent products and solutions, such as ESP32C2, ESP32S3, Espressifs turnkey privateCloud solution ESP RainMaker®, and Espressifs onestop Matter solution as well as the productready ESPMatter SDK, with which customers can easily build Mattercompatible devices based on Espressifs SoCs.

Interessant ist daran vor Allem, dass Espressif an Walk-Up-Gästen kein Interesse hat. Wer mit Espressif-Vertretern sprechen möchte, wird dazu aufgefordert, das unter https://forms.office.com/r/tUizMMjKmM befindliche Formular auszufüllen.

In eigener Sache: Newsaffe in Dortmund

Falls sich jemand auf die InterTabac verirrt: ich bin vom 15. bis zum 18. vor Ort und freue mich über ein Treffen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Arduino Cloud ab Sofort per Kommandozeile ansprechbar

Arduino bietet seit längerer Zeit einen Clouddienst an, der eine niederschwellige – also ohne MQTT auskommende – Realisierung von Geräteverbünden erlaubt. Mit einer Erweiterung der Kommandozeilenutility Arduino-CLI wird die Provisionierung und Anmeldung von Geräten automatisierbar.

Was ist die Arduino Cloud?

IoT-Broker aller Herren Hersteller arbeiten normalerweise mit MQTT. Arduino entschied sich im hauseigenen Clouddienst Arduino Cloud für eine abstraktere Vorgehensweise, die auf Variablen und Geräten basiert. Unter https://www.mikrocontroller.net/topic/521135 findet sich eine detaillierte Beschreibung des Systems.

(Bildquelle: Autor)

arduino-cloud-cli installieren

Die Konfiguration von in der Cloud befindlichen Elementen erfolgte bisher ausschließlich unter Nutzung des Browserinterfaces. Neu ist nun die Möglichkeit, diese Einrichtung über ein Kommandozeilenwerkzeug durchzuführen. Spezifischerweise handelt es sich dabei um die unter https://github.com/arduino/arduino-cloud-cli bereitstehende Arduino-Cloud-Cli.

Interessant ist dabei, dass das Herunterladen des Repositoriums nur Go-Code zur Verfügung stellt:

1(base) tamhan@tamhanthinkpad:~$ mkdir arduinocloudclitest
2(base) tamhan@tamhanthinkpad:~$ cd arduinocloudclitest/
3(base) tamhan@tamhanthinkpad:~/arduinocloudclitest$ git clone https://github.com/arduino/arduino-cloud-cli
4Cloning into arduinocloudcli
5(base) tamhan@tamhanthinkpad:~/arduinocloudclitest$

Das linux-übliche Makefile zur Kompilation sucht man indes vergeblich:

1(base) tamhan@tamhanthinkpad:~/arduinocloudclitest$ find | grep „install“
2(base) tamhan@tamhanthinkpad:~/arduinocloudclitest$

Der korrekte Weg zum Ziel ist das Besuchen der URL https://github.com/arduino/arduino-cloud-cli/releases/tag/0.1.0, wo wir die Datei arduino-cloud-cli_0.1.0_Linux_64bit.tar.gz herunterladen. Extrahieren Sie das Archiv danach, und führen Sie die Datei nach folgendem Schema aus:

1(base) tamhan@tamhanthinkpad:~/arduinocloudclitest/arduinocloudcli$ ./arduinocloudcli
2Arduino Cloud Command Line Interface (arduinocloudcli).
3
4Usage:
5 arduinocloudcli [command]
6 . . .

Zur Fertigstellung ist dann noch ein Besuch bei der URL https://cloud.arduino.cc/home/api-keys erforderlich, wo sie einen neuen API-Key beantragen. Die eigentliche Anmeldung erfolgt dann über credentials init:

1(base) tamhan@tamhanthinkpad:~/arduinocloudclitest/arduinocloudcli$ ./arduinocloudcli credentials init
2To obtain your API credentials visit https://create.arduino.cc/iot/integrations
3 Please enter the Client ID:
4. . .

Benutzer der kostenlosen Version des Cloud-Abonnements kommen an dieser Stelle übrigens an eine Grenze – nur Besitzer eines bezahlten Accounts dürfen die Konfiguration abschließen.

(Bildquelle: Screenshot)

Was kann man mit der Cloud CLI tun?

Die wichtigste Anwendung für die CLI dürfte das Provisioning von Geräten sein – je nachdem ob das Gerät einen LORA-Transmitter mitbringt oder nicht, stehen zwei unterschiedliche Befehle am Start:

1$ arduinocloudcli device create name <deviceName> port <port> fqbn <deviceFqbn>
2$ arduinocloudcli device createlora name <deviceName> frequencyplan <freqID> port <port> fqbn <deviceFqbn>

Sonst beschränkt sich die CLI auf die Errichtung und Abtragung von Infrastruktur. So lassen sich beispielsweise Geräte löschen oder von zugewiesenen Tags befreien:

1$ arduinocloudcli device deletetags id <deviceID> keys <key0>,<key1>

Auch für Things und Dashboards stehen analoge Werkzeuge zur Verfügung, die wir hier nur auszugsweise zeigen:

1$ arduinocloudcli thing create name <thingName> template <template.(json|yaml)>
2$ arduinocloudcli dashboard list showwidgets

Wichtig ist vor Allem, dass sich die CLI aus der eigentlichen Variablenverwaltung heraushält: das Eintragen oder Auslesen von Werten in den Variablen ist mit dem Kommandozeilenwerkzeug (noch nicht) möglich.

“Mehr” Kompilationszeit für Nutzer der Online-IDE

Arduino Cloud ist seit jeher auch Teil einer im Browser lebenden Arbeitsumgebung, die in der kostenlosen Basisversion bisher pro Tag 200 Sekunden Kompilationszeit für Sketches zur Verfügung stellte.

(Bildquelle beide: Screenshot)

Auch an dieser Stelle gibt es eine Änderung:

1Always close and sensitive to the communitys demands, Arduino has decided to improve the general users experience by changing the limit of the free plan to 25 successful compilations per day instead of the traditional 200 seconds of successful compilations per day.

Interessant ist dabei, dass wegen Syntax- und sonstigen Fehlern fehlgeschlagene Kompilationen nach wie vor nicht von der Quote abgezogen werden. Begründet wird die Änderung übrigens damit, dass “modernere” Mikrocontroller mehr Kompilationszeit benötigen:

1Instead of using a time limit, it is more sensible to use a limit based on the number of compilations that does not penalise the more resourcehungry ones.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Raspbery Pi Pico W – RP2040 mit WLAN

Der vor einigen Wochen erschienene Raspberry Pi Pico kombiniert den bekannten Raspberry Pi-Mikrocontroller mit einem Funkmodul aus dem Hause Infineon. Hier einige Überlegungen und Messwerte aus der Praxis.

Verfügbarkeit ist alles…

Dass die Uptoniten auf der EmbeddedWorld wie wahnsinnig Raspberry Pi Picos verteilten, war hier bereits mehrfach Thema. Ziel war das Suggerieren maximaler Verfügbarkeit der hauseigenen Lösungen.

(Bildquelle: Tam HANNA)

Ziel der Rochade mit dem Raspberry Pi Pico W dürfte sein, in heterogenen IoT-Umgebungen erstens Umsatz von Espressif abzuleiten und zweitens – dies berichten angelsächsische Quellen immer wieder – Druck von der Raspberry Pi Zero-Familie zu nehmen. Die bisher kleinsten und preiswertesten Raspberry Pis kommen nämlich immer wieder als Sensorinterface zur Verfügung, und sind in Sachen Verfügbarkeit besonders unter Druck.

…und ist im Fall des Raspberry Pi Pico W trotzdem nicht garantiert

Während der “einfache” Raspberry Pi Pico nach wie vor gut erhältlich ist, sieht es beim Pico W schlechter aus. Der Autor musste seine Platine vor rund zwei Wochen erwerben und wurde nur bei Elektor (https://www.elektor.com/raspberry-pi-pico-rp2040-w) fündig – diverse (prominente) Lieferanten in Ungarn berichteten von extrem langen Lead Times:

1EIN am 2022. 08. 18
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3I would like to inform you that the product <ZENSIERT> RPIPICOW is expected to be available our supplier only the end of September 2022. We ask for your patience until the product is available and arrives.

Das Funkmodul im Blick – oder – warum es kein Bluetooth gibt

Die Raspberry Pi Foundation gab sich nicht die Blöße, die Funktechnik bei Espressif zuzukaufen – die Funktechnik kommt stattdessen in Form des CYW43439 auf die Platine. Dieses einst von Cypress entwickelte und mittlerweile von Infineon vertriebene Funkmodul – sein Datenblatt findet sich unter der URL https://www.infineon.com/dgdl/Infineon-CYW43439-Single-Chip-IEEE-802.11-b-g-n-MAC-PHY-Radio-with-Integrated-Bluetooth-5.0-Compliance-AdditionalTechnicalInformation-v03_00-EN.pdf?fileId=8ac78c8c7ddc01d7017ddd033d78594d – bietet ein WLAN- und ein Bluetoothmodul samt Koexistenzfunktion.

(Bildquelle: Infineon)

Die in angelsächsischen Quellen immer wieder gemachte Behauptung, es “möge sich doch ein Hacker finden, der Bluetooth aktiviert”, ist aus technischen Gründen (zumindest nach Ansicht des Autors) nicht haltbar.
Zur Erklärung sei folgende Passage aus dem Datenblatt herangezogen:

1The CYW43439 is the optimal solution for any Bluetooth voice and/or data application that also requires WLAN. The Bluetooth subsystem presents a standard Host Controller Interface (HCI) via a high speed UART and PCM interface for audio.

Infineon exponiert die Bluetooth- und WLAN-Transciever über zwei seperate Ports: für Bluetooth ist ganz wie in der Spezifikation vorgesehen, ein UART erforderlich. Seine Pins sind – so zumindest steht es im offiziellen Schaltplan – nicht mit dem RP2040 verbunden.

(Bildquelle: Raspberry Pi Foundation, via https://datasheets.raspberrypi.com/picow/pico-w-datasheet.pdf)

Anders als bei einem GD32VF103 oder einem STM32-Chip erweist sich das kleine Gehäuse des RP2040 als Hemmschuh – in einem QFN56 ist nun mal nur für 56 Pins Platz.

Physische Auswirkungen und Anpassungen

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden Platinen nicht wesentlich: das Funkmodul führte zu einer Verschiebung der Position der JTAG-Pins. Auf der einst für die Pins vorgesehenen Seite findet sich nun die Chipantenne.

(Bildquelle: Autor)

Die Präzisionswaage ermittelt für das neue Board ein Gewicht von 3.50g, während sein älterer Kollege 3.02 Gramm wiegt. In beiden Fällen gilt, dass das Einlöten von Pins zu einer Gewichtssteigerung führt – die Platinen lassen sich allerdings auch per Reflow “direkt” auf einen Träger löten. Pins wie Bootsel lassen sich in diesem Fall durch auf der Unterseite befindliche Lötinseln kontaktieren.

(Bildquelle: Autor)

Interessant ist auch, dass das WLAN-Modul eine Einschränkung des erlaubten Temperaturbereichs einbringt:

120°C to +85°C (Raspberry Pi Pico and Pico H); 20°C to +70°C (Raspberry Pi Pico W and Pico WH)

Wie geht es weiter?

In einem Folgeartikel werden wir einen kurzen Blick auf die Möglichkeiten zur Datenkommunikation mit dem Raspberry Pi Pico werfen und einige Besonderheiten bzw. Unterschiede zur Normalversion vorstellen. In der Zwischenzeit: Fragen wie immer als Kommentar.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Neue Einplatinencomputer abseits des Raspberry Pi

Obwohl die Raspberry Pi Foundation den Gutteil der Aufmerksamkeit bekommt, bedeutet dies nicht, dass andere Unternehmen nicht innovativere Produkte anbieten. Hier ein mit dem Raspberry Pi Zero kompatibles Board, ein neuer RISC-V-Einplatinenrechner, ein preiswertes ESP32-S3-Board und einige Neuankündigungen in Sachen RISC-V.

MangoPi MQ Quad: vierkernige Raspberry Pi Zero-Alternative

Der Raspberry Pi Zero ist nicht sonderlich gut verfügbar: die Stunts tanzender Uptoniten samt Verteilung des Pi Pico auf der EmbeddedWorld waren mehr Schau als Substanz.
Mit dem auf AliExpress unter https://de.aliexpress.com/item/1005004552707340.html um rund 30 Euro erhältlichen MQ Quad steht nun eine Alternative zur Verfügung. Aus technischer Sicht schenkt das Board dem Zero 2 W wenig – auch hier kommt ein Vierkernprozessor zum Einsatz, der nun aber aus dem Hause AllWinner stammt.

(Bildquelle: AliExpress)

Lolin S3 ESP32 – 7USD teures S3-Board mit MicroPython-Runtime im Lieferumfang

Der ESP32-S3 ist unter Anderem ob seiner erweiterten Tensilica LX7-Prozessoren interessant: das Chipdesign bringt Vektorinstruktionen mit, die Espressif zur Realisierung des hauseigenen AI-Frameworks (z.B. das unter https://www.espressif.com/en/news/ESP-DL bereitstehende ESP-DL, das verschiedene Bildklassifikationsoperatoren realisiert) heranzieht:

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2ESPDL implements quantized computation and brings about a more efficient kind of software by optimizing the assembly and architecture of the C/C++ code. It is worth mentioning that ESP32S3, with its vector instructions, highspeed SPI interface and configurable cache memory, achieves a much faster acceleration in AI applications.

Mit dem unter https://de.aliexpress.com/item/1005004643475363.html um weniger als 10 Euro verfügbaren S3 V 1.0.0 schickt WeMos nun eine extrem preiswerte Platine auf Basis des ESP32-S3 ins Rennen. Die geringen Kosten erreicht man dabei durch das Weglassen der bei anderen Platinen verbauten Bildschirme – sonst ist das Board mit USB-C-Anschluss und einer RGB-LED durchaus gut ausgestattet.

(Bildquelle: AliExpress)

StarFive JH7110 – RISC-V-Hexacore im Anmarsch

Während GigaDevice den Mikrocontrollermarkt mit verschiedenen (sanktionssicheren) RISC-V-Chips anbietet, gibt es im Bereich „größerer“ SoCs bisher keine ernstzunehmenden Alternativen zu ARM.

Mit dem StarFive JH7110 steht nun ein neuer SoC zur Verfügung, der sich architektural an kombinatorischen Prozessoren wie dem STM32MP1 orientiert. Beim im Allgemeinen gut informierten Branchennewsdienst cnx-software findet sich nun das in der Abbildung gezeigte Architekturdiagramm.

(Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2022/08/29/starfive-jh7110-risc-v-processor-specifications/)

Neben einer aus dem Hause Imagination stammenden GPU, die anders als das SGS Thomson-Modell 4Kp60 unterstützt, finden sich hier insgesamt sechs RISC-V-Kerne. Der eigentliche Vierkerner auf Basis des SiFive U74 ist dabei für die Ausführung des Betriebssystems verantwortlich, während ein S7 als Monitor-Kern dienst. Für Echtzeitpayloads steht ein 32-bittiger E24 zur Verfügung.

In nicht allzu ferner Zukunft verspricht der Hersteller unter https://doc-en.rvspace.org/Doc_Center/jh7110.html weitere Informationen hochzuladen – derzeit findet sich dort nur ein Übersichtsdatenblatt, das den Chip auf gut elf Seiten vorzustellen sucht.

Pine64: Board auf Basis des JH7110 im Crowdfunding

Auf Basis des JH7110 bietet Pine Computing – das Unternehmen fertigte bisher Einplatinencomputer auf Basis von ARM-Controllern – den Star64 an. Dabei handelt es sich um eine per Crowdfunding erhältliche und vergleichsweise große Platine.

(Bildquelle: Pine64)

Im Bereich des IO-Arrangements orientiert sich Pine dabei an anderen Vertretern der Model A-Reihe: neben USB 3.0-Ports gibt es auch einen PCIe-Slot und zwei Gigabit-Ethernet-Ports.
Unter https://www.pine64.org/2022/08/28/august-update-risc-and-reward/ findet sich folgende Aussage des Entwicklerteams:

1This month I come bearing good news about the Star64 RISCV single board computer. Just three months after the boards initial announcement today I get the privilege of unveiling the prototype and I hope youll admit that it looks mighty cool. Star64 is the first true RISCV SBC from us (I mean, unless you really consider the Pinecil a SBC), but as I wrote last month it certainly isnt the last RISCV piece of hardware youll be seeing from us. Just as a short recap: Star64 comes with a StarFive JH7110 64bit CPU sporting quad SiFive FU740 cores clocked at 1.5GHz

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Neue Bauteile: Joystick-Bastelkasten, Funkmodul-Teardown, Leistungs-Opamp und mehr

Die Bauteilindustrie steht nie still. Hier eine kleine Auswahl von Komponenten, die die Aufmerksamkeit des Lesers erregt haben.

Worum geht es hier?

Wer ein bestimmtes Bauteil nicht kennt, muss es aus diskreten Komponenten nachbauen. Hier eine Liste von interessanten Angeboten, die vielleicht bei ihrem nächsten Design hilfreich sein können. Außerdem haben wir eine Zerlegung eines 4G-Moduls – falls Sie schon immer wissen wollten, was Quectel und Co in ihren Modulen verbauen, hilft Richard Kaussler weiter.

TDK 99900040 – Joystick zum Selberbauen

Egal ob Geldspielgerät oder Arcadeautomat: gute Haptik ist wichtig. Mit dem um rund 200 EuR erhältlichen TDK-Micronas Joystick Evaluation Base Kit schickt TDK nun ein Evaluationskit ins Rennen, das die Realisierung eines auf dem HAL3900-Sensor basierenden Joysticks erlaubt. Besonders erwähnenswert ist an dieser Konstruktion, dass das Kit diverse 3D-gedruckte Elemente mitbringt, die beim Realisieren eines eigenen Joysticks helfen.

(Bildquelle: TDK)

Nett ist ausserdem, dass das Kit das Zusammenbauen unterschiedlicher Joystick-Topologien erlaubt – hilfreich bei der Evaluation oder zur Fortbildung.

(Bildquelle: TDK)

Amphenol SGX – Gassensoren für aller Herren Gase

Gaserkennung ist nicht erst seit der Coronaviruspandemie wichtig: Amphenol SGX schickt nun eine ganze Serie von Sensoren ins Rennen, die für verschiedene Gase optimiert sind.

(Bildquelle: Amphenol)

Die je nach Gehäuseform zwischen 100 und 220 Euro kostenden Sensoren sind dabei individuell vorkalibriert und liefern bei Gaskontakt einen (minimalen und zu verstärkenden) Strom. Die beste Übersicht bietet hierbei Mouser – die URL https://eu.mouser.com/c/?marcom=175296087 listet alle angebotenen Modelle auf.

Harting: MID-”Carrier” stellen ICs senkrecht

Wohl mehr als Demonstration der Möglichkeiten von MIDs schickt Harting die 7801030000X-Serie ins Rennen. Dabei handelt es sich um Träger, die verschiedene ICs – wie in den Abbildungen gezeigt – “senkrecht” aufstellen.

(Bildquelle: Harting)

Als empfohlenen Anwendungsfall für die mit 5EUR pro Stück in kleinen Stückzahlen nicht wirklich preiswerten Bauteile nennt Harting das “Aufstellen” von Encodern und Sensoren – da das Datenblatt an mehrererlei Stelle auf die Möglichkeit der Anfertigung hauseigener Varianten hinweist, ist der Verdacht einer “Technologiedemo” indes ebenfalls mehr als angebracht.

Richis-Lab: Teardown von U-Blox SARA

4G- und sonstige Funkmodule sind für Entwickler nur allzu oft eine Black Box. Ein bei Richis-Lab erschienener Teardown eines SARA R410M erlaubt nun einen Blick hinter die Kulissen.

(Bildquelle: https://www.richis-lab.de/modem01.htm)

Wie immer gilt, dass Richard Kaussler das Modul auf mehr als 70 kommentierten Bildern bespricht – ein Klick auf die als Bildquelle genannte URL lohnt sich auf jeden Fall.

SparkFun: RP2040-Board mit MikroBus-Sockel

Wer neue Sensoren ausprobieren möchte, bekommt von mikroE nur allzu oft ein passendes MikroBus-Modul angeboten. SparkFun bietet nun eine Platine an, die Freunden des RP2040 das direkte Anschließen eines MikroBus-Moduls ermöglicht. Interessant ist an der Planare ausserdem, dass sie – anders als der Raspberry Pi Pico – einen USB-C-Stecker für die Kommunikation mit dem Host verwendet.

(Bildquelle: SparkFun)

APEX PA107EE – OpAmp für Hochstrom/Hochspannungsanwendungen

Operationsverstärker sind immens nützlich – nicht nur im Bereich der Kleinsignale. APEX schickt mit dem PA107EE nun einen Chip ins Rennen, der derartigen Anwendungen widerstehen kann. Am Wichtigsten ist der Ausgangsstrom – permanent hält das Bauteil 1.5A stand, als Spitzenstrom verspricht das Datenblatt sogar 5A.

(Bildquelle: APEX)

Vom Aufbau her ist der Chip zweistufig: Eingangs- und Ausgangsstufe benötigen seperate Stromversorgungen. Der Ausgang kann dabei mit bis zu +/-160V betrieben werden, die sonstigen Maximalwerte zeigt die Tabelle.

(Bildquelle: APEX)

Beachten Sie, dass das im SIP12-Format angebotene Bauteil alles andere als preiswert ist: Einzelstücke kosten rund 400 EUR.

Laird Performance Materials – Tflex™ HD7.5 füllt “Freiräume” und ist thermisch leitend

Mechanik und Elektronik passen im Idealfall zusammen – gibt es einen Gap, so braucht man Füllmaterial. Laird Performance Materials schickt mit Tflex nun ein neues solches Füllmaterial ins Rennen, das bei Gap-Distanzen zwischen 1 und 5mm eine thermisch leitfähige Verbindung ermöglicht.

(Bildquelle: Mouser)

Wie bei vielen anderen Produkten aus dem Hause Laird gilt allerdings auch hier, dass das Produkt alles andere als billig ist. Für eine 22x22cm große Kachel sind mehr als 200EUR zu bezahlen.

HellermannTyton MOC – Rohrschelle zur “Verschönerung” von Installationen

Herumfliegende Kabel und Leitungen sorgen nicht nur für ungepflegtes Aussehen eines Systems, sondern erschweren Wartung und Fehlersuche. Mit der MOC Clips-Serie schickt HellermannTyton nun eine neue Produktfamilie ins Rennen, die das Schaffen von Ordnung erleichtert.

(Bildquelle: HellermannTyton)

Unter https://www.hellermanntyton.us/modular-omega-clip-configurator/ gibt es ausserdem einen Konfigurator, der die Auswahl des korrekten Bauteils erleichtert.

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Funkmodule und Mehr – Neues aus der drahtlosen Welt

Die Front zwischen lizenzbehafteten und lizenzfreien Funksystemen verläuft weniger klar, als man auf den ersten Blick vermuten würde: Hutchison Österreich baut sein LoraWAN-Netz aus, während Amazon auf Wunsch Funknetze betreibt. QuecTel zeigt ein neues Smartmodul, Nordic steigt in den WLAN-Bereich ein. Emteria portiert Android 13 derweil für den Raspberry Pi, während Google seine IoT-Dienste reduziert.

Drei deckt erstes Bundesland Österreichs komplett mit LoraWAN ab

Hutchison Austria – der Netzbetreiber ist als Drei besser bekannt – verstärkt sein Investment in LoraWAN. Ab Sofort ist das erste Bundesland Österreichs komplett abgedeckt:

1Neben der landesweiten LoRaWAN Versorgung von Niederösterreich sind Oberösterreich, Wien und das Burgenland bereits zu weiten Teilen abgedeckt. Der Ausbau in den restlichen Bundesländern schreitet in großen Schritten voran.

Beide Referenzkunden stammen übrigens aus dem Immobilienbereich:

1Die Immobiliengesellschaft LaaPlus mit Sitz in Laa an der Thaya verwendet LoRaWAN von Drei für Smart Meter bei rund 180 Wärmezählern, um die Verbrauchswerte regelmäßig über die IoT Plattform zu exportieren.
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7Der Wiener Meisterbetrieb Nebiliy, der neben der Zentrale in Wien auch Standorte in Graz, Klagenfurt und Innsbruck betreibt, setzt LoRaWAN für Schädlingsbekämpfung sowie Luftgüte und Temperaturmonitoring via Sensoren in SupermarktFilialen ein.
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Nordic nRF7002 – WiFi-Erweiterung für nRF-Controller

Nordics 2020 erfolgte Übernahme des WLAN-Entwicklerteams von Imagination Technology zeigt nun erste Effekte.

(Bildquelle: Nordic Semiconductor)

Mit dem nRF7002 steht nun ein im QFN-Gehäuse vorliegender WLAN-Coprozessor zur Verfügung, der sich in das nRF Connect SDK integriert und verschiedenen SoCs eine Brücke zum WLAN baut:

1The nRF7002 is described as a companion IC which means it is designed to provide seamless WiFi connectivity and WiFibased locationing (SSID sniffing of local WiFi hubs) when used alongside Nordics existing products. These include the nRF52® and nRF53® Series multiprotocol SystemsonChip (SoCs), and nRF91® Series cellular IoT SystemsinPackage (SiPs). The nRF7002 can also be used in conjunction with nonNordic host devices.

QuecTel SC200E – neues Cat 4-Smartmodul

Im Bereich der Smart Modules – es handelt sich dabei um Funkmodule, die auch Android ausführen können – gibt es mit dem SC200E Zuwachs.

(Bildquelle: https://market.quectel.com/invitation/announcement/SC200E/index.html)

Das auf dem QCM2290 von QualComm basierende SoC bietet dabei Cat 4 LTE, und wird von Haus aus mit Android 12 betrieben – Updates sowohl für Android 13 als auich Android 14 sind zugesagt:

1Quectels SC200E has the Android 12 operating system (OS) builtin and supports future iterative upgrades to Android 13 or 14, which enables IoT devices to stay uptodate with the latest features and improvements in the OS. Additionally, the SC200E series fully meets Googles GMS license requirements. The extended life cycle means the SC200E series can meet the high reliability and sustainable upgrades requirements of industrial IoT devices through to 2028.

Wer schon ein auf einem SC20 oder SC200R basierendes PCB-Design hat, kann dieses übrigens weiter verwenden – die Footprints sind kommunal.

Amazon: Funknetz-a-Gogo

Wer dringend ein privates 4G-Funknetz benötigt und im Bereich der AWS-Zonen US East (Ohio), US East (N. Virginia) oder US West (Oregon) lebt, bekommt von Amazon ab Sofort die Möglichkeit, ein solches zu bestellen:

1With only a few clicks in the AWS Management Console, you can specify where to build a mobile network and the number of devices you want to connect. AWS then delivers and maintains the small cell radio unit, the mobile network core and radio access network (RAN) software, and subscriber identity modules (SIM cards) required to set up a private mobile network and connect devices,

Google Cloud IoT Core wird eingestellt

Wer die Webseite von Googles ”MQTT-auf-Sibutraminol”-Nachrichtenbroker IoT Core besucht, findet die folgende Nachricht in der Statuszeile:

1Google Cloud IoT Core is being retired on August 16, 2023. Contact your Google Cloud account team for more information.

Nach Ansicht des Autors ist dies nicht verwunderlich, da der Dienst sowohl in Sachen Medienaufmerksamkeit als auch im Bereich des Funktionsumfangs nicht mit Amazons AWS IoT Core und Microsofts IoT Hub mithalten konnte.

Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst Enterprise IoT Insights berichtet nun unter https://enterpriseiotinsights.com/20220816/internet-of-things/google-cloud-to-shut-down-iot-core-service-next-year, dass Google die Abdeckung der von IoT Core erfüllten Bedürfnisse durch Drittanbieter besser gegeben sieht.

Emteria: Raspberry Pi IV mit Android 13

Wenige Tage nach der Finalisierung von Android 13 bietet das aus einem Universitätsprojekt zu Echtzeit-Android hervorgegangene Unternehmen Emteria ein passendes Image für den Raspberry Pi IV Modell B an.

(Bildquelle: https://emteria.com/blog/android-13-on-raspberry-pi)

Für Android-Entwickler interessant dürfte sein, dass die Kompilation des Images nun im User-Modus erfolgt:

1Changing from Userdebug to User build variant makes the overall system even more secure and removes unnecessary debugging packages, which are not needed on production devices.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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