Flux.Ai – kommunales PCB-Designsystem mit fortgeschrittener AI

Auf die Bedürfnisse der technischen Informatik optimierte AI-Modelle wenden sich der niedriger hängenden Frucht der Codierung zu. Mit flux.ai steht ein in der Cloud lebendes PCB-Designsystem am Start, das Designer mit AI-Features zu entlasten sucht.

Soziales im Mittelpunkt

Wer sich beim unter https://www.flux.ai/ bereitstehenden Dienst – idealerweise unter Nutzung eines Google-Kontos – anmeldet, wird anfangs in der gezeigten Oberfläche abgesetzt.

Bildquelle alle: Autor

Anhand der unterschiedlichen Symbole lassen sich dabei „private“ und „mit der Community geteilte“ Projekte unterscheiden. Flux.ai ist ein sozial getriebenes Produkt, das auf das „Teilen“ von Komponenten und Designs mit Kollegen optimiert ist.
Damit ist übrigens auch die Art der Monetisierung geklärt – wer Flux.AI kommerziell benützen möchte, bekommt mehr private Projekte zur Verfügung gestellt, bezahlt aber rund $ 15 pro Monat.

Prezi für Schaltungsdesigner

Das Entwicklerteam von Flux.AI ließ sich beim Design des Systems konsequent von anderen Web-Applikationen inspirieren. Dies zeigt sich beispielsweise im Schaltungs-Design-Fenster, das statt den von Target und Co. bekannten Schaltungs-Seiten auf eine „gigantische Design-Fläche“ setzt. Durch das Abspeichern von als Viewport bezeichneten Ansichten lässt sich dann zwischen den einzelnen Modulen wechseln.
Zur Illustration davon zwei Screenshots eines Beispiel-Designs, dass die Vorgehensweise illustriert – es handelt sich dabei übrigens um eine Speichererweiterung für den Arduino MKR.

Angemerkt sei, dass die Interaktion mit der Schaltungs-Design-Oberfläche konsequente Nutzung des Mausrades voraussetzt. Wer – wie der Autor – auf eine Marble Mouse setzt, muss unbedingt eine externe Maus anschließen, weil Zoomen und Co ohne Mausrad nicht wirklich möglich sind.

Chatten mit Mann und Maschine.

Aus der sozialen Ausrichtung des Diensts folgt, dass es eine im Programm integrierte Chat-Funktion gibt – dieses Tab lässt sich am einfachsten anzeigen, indem man auf den Chat-Tab klickt.
Interessant ist an ihm vor allem, dass mit Copilot die in der Einleitung erwähnte künstliche Intelligenz zur Verfügung steht – sie unterscheidet sich von anderen AIs insofern, als sie auf die Bedürfnisse von Elektronikern optimiert ist.
Am Neuesten ist hier die Fähigkeit, Informationen aus Bauteildatenblättern zu extrahieren.

Beeindruckenderweise kommt Copilot dabei auch mit den Datenblättern des RP2040 zurecht – angemerkt sei allerdings, dass die Beantwortung von Fragen in diesem Fall mitunter bis zu 2 Minuten Rechenzeit in Anspruch nimmt. Außerdem sind die Links auf die Datenblattquellen immer korrekt, die Seitenzahlen sind oft allerdings weit abseits von Par.
Stärke Nummero zwei von Copilot ist die Recherche von Bauteilen. Der „Scope“ reicht dabei von Mikrocontroller bis Operationsverstärker, die Antworten sind im Allgemeinen sehr praxisgerecht.

Zu guter letzt ist Copilot in der Lage, im Schaltbild befindliche Elemente zu verdrahten und – manchen – Schaltungsfehler zu finden.

Mit der Kraft des Always On

Angemerkt sei, dass Flux.AI das immer-online-sein des hauseigenen Editors auch sonstwie weidlich ausnützt. Ein gutes Beispiel dafür ist die in der Abbildung gezeigte Unterseite des Inspectors, die „automatisiert“ Verfügbarkeitsinformationen für das jeweils selektierte Bauteil anbietet.

Von Zeit zu Zeit sendet Flux außerdem Newsletter aus, die über die Preis- und Verfügbarkeits Entwicklung der in Projekten verwendeten Komponenten informieren.

Platinenlayouts funktionieren ebenfalls.

Neben dem Schaltungsentwurf ist Flux zum Design von Planaren befähigt. Von Haus aus bietet das System dabei eine Vier-Ebenen-Planare an; es ist auch möglich, ein- und zweilagige Planaren zu realisieren.
Beeindruckend empfand der Autor dabei vor allem die extreme Reaktanz des Systems – man merkt auf (halbwegs aktueller) Desktophardware überhaupt nicht, dass man es mit einer Web-Applikation zu tun hat.
Außer Frage steht dabei, dass Flux.AI im Bereich des Layout-Funktionsumfangs noch nicht mit IBF, Altium und Co. mithalten kann. Impedanzkontrolle und Co. sind nicht oder nur teilweise implementiert.
Ein weiterer Kritikpunkt ist nach Ansicht des Autors die derzeit völlig fehlende Integration in Datenbanken wie SamacSys – möchte man ein „brandneues“ Bauteil importieren, so führt entweder der Weg über KiCad oder die manuelle Konzeption.

Andererseits enthält Flux einige „vielversprechende“ Funktionen wie beispielsweise die Möglichkeit, „Teile“ der Schaltung per Code zu erzeugen – unterm Strich ein Produkt, das definitiv Aufmerksamkeit verdient und bekommen sollte.

Fazit: eine gut gemachte Alternative und Gefahr für Fritzing

Selbst wenn man die (genialen) AI-Funktionen zur Gänze außen vor lässt, ist das Produkt vom Funktionsumfang her Fritzing haushoch überlegen – außerdem darf man die generierten Ergebnisse Lizenzfrei kommerziell verwenden, was im Fall von Fritzzing nicht gegeben ist.
Geradezu grenzgenial ist in diesem Zusammenhang die Copilot-Funktion, die verschiedenste Fragen automatisiert beantwortet und so Zeit bei der Literaturrecherche spart.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Neue Bauteile: Orange Pi mit Flashspeicher-Modul, Elektromechanisches und mehr

In der Welt der elektronischen Bauteile herrscht nie Ruhe. Shenzhen Xunlong liefert einen neuen Prozessrechner aus, während einige elektromechanische Bauteile mit interessanten Detail-Designentscheidungen aufwarten.

Orange Pi 3B – Rock Chip RK3566 mit dem Flash-Speichermodul.

Ein perpetuales Ärgernis bei der Arbeit mit Prozessrechnern ist der Remanentspeicher. Shenzhen Xunlong löst dies im neuen Orange Pi 3B wie in den Abbildungen gezeigt.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2023/08/05/orange-pi-3b-a-rockchip-rk3566-sbc-with-an-m-2-nvme-sata-ssd-socket-up-to-8gb-ram/

Bildquelle: https://de.aliexpress.com/item/1005005921615648.html

Der auf einem mit vier Kernen ausgestatteten RK3566 basierende Prozessrechner ist dabei in drei Ausbaustufen erhältlich, die entweder 2,4 oder 8 GB Arbeitsspeicher mitbringen. Die Preise im Store präsentieren sich wie in der Abbildung gezeigt.

Kingston: SD-Karten in “voller Größe”

Insbesondere wer alte Schätzchen – egal ob 3D-Drucker, PDA oder Camcorder – am Laufen halten muss, lernt bald, dass MicroSD- auf- SD-Adapter für die Langfrist-Systemzuverlässigkeit nicht hilfreich sind.

Im Hause Kingston fertigt man nach wie vor „vollwertige“ SD-Karten, die in einer Größe von 8GB bis 64GB verfügbar sind. Der Einstiegspreis von rund 10 EUR für 8GB ist billig – der OEMSecrets-Bestpreis für die 64GB-Karte liegt bei teuren 58 EUR (siehe https://www.oemsecrets.com/compare/SDIT%2F64GB).
Andererseits verspricht das Datenblatt, wie folgend, eine „Finallösung“ selbst für Systeme mit sehr hohem Schreibdurchsatz:

1
Up to 1920 TBW 2 and rated to endure 30K P/E cycles to meet requirements for a wide range of industrial applications.

Cartotype 8.16 – jetzt mit „Streamlining“.

Wer eine von Google und Co. unabhängige Karten-Anzeige Lösung sucht, wird beim von Graham Asher gepflegten Cartotype (siehe https://www.cartotype.com/) fündig.

Bildquelle: bereitgestellt.

In der neuen Version 8.6 gibt es nun die Möglichkeit, die konvertierten OpenStreetmap-Daten von einem Server zu beziehen – dies spart am „Endgerät“ Kapazität:

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CartoType can now use online (remote) as well as offline (local) maps. If you use the new HandleQuery function in your server to deal with any requests for CTM1 files (CartoType maps), you can open those maps as URLs in your client program, just as if they were files on the local file system. The HandleQuery function is supplied in the C++ and .NET SDKs.

Aus der praktischen Erfahrung des Autors, der CartoType in einem kommerziellen Produkt einsetzte, sei angemerkt, dass das System auch auf verschiedenen Prozessrechnern wie beispielsweise dem Raspberry Pi lauffähig ist – nach Lizenzierung erzeugt das Unternehmen bei Bedarf auch Custom Versions.

Gowin: I3C-Unterstützung ante Portas.

Die „Gefechte“ im Feld des I2C-Nachfolgers I3C bleiben heiß. Unter der URL https://register.gotowebinar.com/rt/3173629695937187670 bietet der FPGA-Spezialist Gowin nun insgesamt drei Seminare an, die sich mit der Thematik auseinandersetzen.

MicroChip LAN865x – per SPI ansprechbaren Single per Ethernet-Controller.

Mit dem LAN865x schickt MicroChip einen „neuartigen“ Netzwerk-Transciever ins Rennen, die primitiven Mikrocontrollern den Zugang zu Single Pair Ethernet-Netzwerken ermöglicht. Auf Seiten des Mikrocontrollers ist dabei ein SPI-Interface erforderlich, auf Wunsch lassen sich einige zusätzliche Status-Signale auswerten.

Bildquelle: Microchip.

Das in Hunderterstückzahlen um etwa vier Euro erhältliche Bauteil ist dabei in einem QFN-Gehäuse erhältlich. Im Bereich des Interfaces orientiert sich MicroChip übrigens an der Spezifikation – die Inbetriebnahme dürfte also ohne größere Treiber-Quereleien bewerkstelligbar sein.

1
The LAN8650/1 is designed to conform to the OPEN Alliance 10BASET1x MACPHY Serial Interface specification, Version 1.1. The IEEE Clause 4 MAC integration provides the low pin count standard SPI interface to any microcontroller therefore providing Ethernet functionality without requiring MAC integration within the microcontroller.

UBlox SARA-R500E – LTE-M-Modul mit integrierter ESim

Wer ein Funkmodul entwirft, darf sich Gedanken über den Sim-Slot samt der (empfohlenen) ESD-Schutzschaltung machen. Mit dem SARA-R500E bietet UBlox nun eine Alternative an, die dieses externe Bauteil-Sortiment arbeitslos zu machen sucht.

Bildquelle: UBlox.

Als Funk-Prozessor kommt dabei übrigens UBlox-hauseigenes Silizium zum Einsatz – spezifischerweise der UBX-R5, der bereits in einigen Modulen vertreten war.

LittelFuse/IXYS S-Class – “LM317 der Ströme”

Die Existenzberechtigung der S-Serie lässt sich am einfachsten anhand eines Schaltbilds demonstrieren.

Bildquelle: IXYS

Die zum „Verbrennen“ von bis zu 40 W Verlustleistung befähigten Komponenten erlauben eine maximale Eingangsspannung von 450V; der „regelbare“ Strom liegt im Bereich von 2-100 mA.

Nexperia: Knopfzellen-Ausgangsmuster.

Knopfzellen sind durchaus nützliche Energiequellen – schade ist an ihnen lediglich, dass sie nicht besonders viel Energie zur Verfügung stellen können. Mit der NBM-Serie stellt Nexperia nun Bauteile zur Verfügung, die ein „Kondensator-Reservoir“ aus der Batterie heraus aufladen. Wie dies praktisch funktioniert, zeigt die in Abbildung gezeigte Applikationsschaltung.

Bildquelle: Nexperia.

Nexperia bietet dabei zwei Serien an, die sich – unter Anderem – im Bezug auf den maximalen Laststrom unterscheiden.

Bildquelle: Nexperia

Hirose BM56 – FPC-to-Board-Steckverbinder, der bis zu 20 GHz erträgt.

Das „Übertragen“ hochfrequente Signale ist immer ein Problem – legendär der Gould DSO450 mit seinen Unmengen von „gelöteten“ Koaxialkabeln. Mit der BM56-Serie bietet Hirose nun eine Serie von Steckverbindern an, die RF-Signale mit bis zu 20 GHz übertragen können.

Bildquelle: Hirose

Im Datenblatt findet sich unter anderem folgende Information zur „Qualität“ des Übertragungswegs:

1
V. S. W. R.

2
DC to 1GHz : 1. 2 Max.

3
1 to 6GHz : 1. 3 Max.

4
6 to 20GHz : 1. 5 Max

Diodes Incorperated: Strom-Meßverstärker.

Dass ein Shunt „Belastungen“ des in einem Schaltkreis fließenden Stroms ermöglicht, ist per se nichts Neues. Problematisch ist allerdings erstens das Vorhalten eines Differenzverstärkers, und zweitens seine „Rauscharm-Haltung“.
Mit der ZXCT21x-Serie schickt Diodes Incorporated nun Bauteile ins Rennen, die auf diese Aufgabe optimiert sind.

Bildquelle: Diodes.

Hervorzuheben ist an diesen Bauteilen, dass die „Auswahl“ des Ganes durch die Bauteilfamilie erfolgt – spezifischerweise werden folgende Varianten angeboten:

1
200V/V for ZXCT210

2
500V/V for ZXCT211

3
1000V/V for ZXCT212

4
50V/V for ZXCT213

5
100V/V for ZXCT214

6
75V/V for ZXCT215

Hervorzuheben ist außerdem, dass die Bauteile mit nur 10 mV voll-Ausschlag auskommen; die Genauigkeit liegt je nach Selektion entweder plus -0,8 oder plus -0,5 %.

EBM Papst – Ventilator mit kontrarotierenden Blättern.

Dass kontra-rotierende Ventilatoren „mehr“ Leistung umsetzen, ist spätestens seit der legendären Tupolev TU-95 bekannt. Mit der AxiTwin 100-Serie bietet EBM Papst nun einen Lüfter an, der dieses Konzept zu „Kühlung“ mikroelektronischer Systeme ansprechbar macht.

Bildquelle: EBM.

Einzigartig ist an den vorliegenden Bauteilen, dass die beiden Ventilatoren durch „unabhängige“ und redundante Treiber-Kreise angetrieben werden. Auf diese Weise lässt sich ein „teilweiser“ Ausfall kompensieren.

Schurter: Optischer Taster, der auch hinter Glas funktioniert.

Dass der Normal-User immer höhere Ansprüche an das optische Design seiner Geräte stellt, ist bekannt. Eine Glas-Frontplatte sorgt – logischerweise – für ein ganz anderes, besonders edles Aussehen des enthaltenden Produkts. Um das „Durchbrechen“ des Glases unnotwendig zu machen, bietet Schurter nun die THS-Serie an.

Wer die Komponenten nicht hinter Glas beziehen möchte, kann auch andere Materialien als „Cover” verwenden – in diesem Fall ist lediglich ein kleines Guckloch erforderlich.

ChipQuik: Dispensierpistole für Lötpaste.

Wer Lötpaste mit einer Spritze verteilt, hat bald Handschmerzen. Die in der Abbildung gezeigte und um rund € 50 erhältliche SMDSG5CCR ist mit den 5 mm großen Spritzenvariante des Herstellers kompatibel.

Bildquelle: ChipQuik

Flammhemmender Schutzschlauch mit geringer Schrumpftemperatur

Mit der EVSW-Serie schickt TE Connectivity flammhemmende Schrumpfschläuche ins Rennen, die „flammhemmend“ sind und insbesondere für den Elektromobilitäts-Bereich optimiert sind. Im Datenblatt betont TE außerdem, dass die Schrumpfung bei 90 Grad erfolgt.

Seeed Studio – Reisemonitor für Laptop und Co

Insbesondere wer viel im Auslandsdienst ist, weiss die Vorteile eines externen Monitors zu missen. Unter https://www.seeedstudio.com/15-6-Inch-IPS-Portable-Monitor-p-5757.html bietet Seeed nun zwei Varianten eines externen Monitors um entweder 100 oder 200USD an – die 15.6” großen Displays und mit einem Standfuss ausgestatteten Displays bieten eine Auflösung von entweder 1080p oder 4K.

Bildquelle: Seeed

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Android für Raspberry Pi 4, Meadow F7-Stabilitätsverbesserungen, Arduino Cloud mit ISO 27001-Zert

Freunde der Embeddedsoftware bekommen mehrere Erweiterungen: die für Einplatinenrechner vorgesehene Android-Variante Emteria liegt in einer neuen Version vor, die ob Integration in den Raspberry Pi Imager leichter installierbar ist. Die Meadow-Arbeitsumgebung bekommt neue Beispiele eingeschrieben, während es im Hause Arduino ISO-Zertifikation des hauseigenen Clouddiensts zu feiern gibt.

Emteria jetzt im Raspberry Pi Imager

Android für den Raspberry Pi steht seit einiger Zeit in Form von Emteria zur Verfügung – eine für den kommerziellen Einsatz freigegebene Variante des Betriebssystems, die außerdem mit umfangreichen Update-Verwaltungsdiensten zum Entwickler kommt (und für den Privateinsatz kostenlos ist).
Bisher setzte die Installation den Umweg über die Emteria-Webseite voraus. Ab Sofort steht das Betriebssystem auch im RPi Imager zur Verfügung – das ist ein Raspberry Pi-Imagegeneratorprogramm, das sich unter Ubuntu 20.04 nach folgendem Schema installieren lässt:

1
tamhan@TAMHAN18:~$ sudo snap install rpiimager

Das Betriebssystem steht dann wie in der Abbildung gezeigt zur Auswahl bereit.

Bildquelle: Autor

Meadow F7 – Version 1.2 mit Stabilitätsverbesserungen im Bereich TCP/IP

Die auf dem Dev Camp angekündigten Erweiterungen der Embedded .net-Lösung kommen tour a tour im Massenmarkt an. Mit der soeben final ausgelieferten Version 1.2 dürfen sich Entwickler auf diverse Stabilitätsverbesserungen, insbesondere im Bereich des Netzwerkstacks, freuen.
Hier eine vom Autor ausgewählte Liste besonders interessanter Aspekte:

1
OS

2
Greatly improved reliability of cell networking

3
Extended maximum lowpower mode sleep time from 18 hours to 25 days

4
Enhanced Ethernet driver & added support for ethernet connect after startup

5
Adjusted thread priorities aiming to improve responsiveness in debugging

6

7
Meadow.Core

8
Greatly improved app startup time

9
Improved latency of first interrupt

10
Added support for Connectors

11
Bug fix for incorrect scaling in AnalogInputPort

12
Integrated cell networking support via the new CellNetworkAdapter class

13
Added a Cloud Log Provider to send logs and events to Meadow.Cloud

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Meadow.Foundation

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New MicroLayout library a lightweight UI framework that works with MikroGraphics

17
New ME007YS ultrasonic distance sensor driver

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Fixed ST7789 display support for 320x240 displays

19
Fixed GC9A01 display reset bug

20
Bug fix in MicroGraphics vertical alignment

21

22
Meadow.Cloud

23
View device logs and events. The following filters are applicable in the search box: source:log|event deviceId:{deviceId}

24

25

26
VS Extensions

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[VS2022Windows] The Meadow tab should now receive focus after deployment.

28
[VS2022Windows] The Meadow tabs logs should be cleared each debugging run.

29
Due to the debugging priority change in the OS, debugging should be more responsive in all the extensions.

Eine vollständige Liste der Neuerungen findet sich – wie immer – unter der URL http://developer.wildernesslabs.co/Meadow/Release_Notes/v1/.

Mehr Samples für Meadow Desktop

Die unter Beitrag „Meadow Desktop – bequemer Hardware-Zugriff aus Windows“ im Detail vorgestellte Umgebung Meadow Desktop erlaubt das Ansteuern von Hardware von Windows aus – bisher litt sie unter Mangel an Codebeispielen.

Bildquelle: Wilderness Labs

Im unter https://github.com/WildernessLabs/Meadow.Desktop.Samples bereitstehenden Repositorium beheben Bryan Costanich’s Mannen nun diese Schwachstelle.

Arduino Cloud ab Sofort ISO-zertifiziert

Im Hause Arduino setzt man – wohl zur Differentiation der hauseigenen Produkte – seit längerer Zeit auf das Schlagwort der Computersicherheit. Der Clouddienst ist ab Sofort ISO 27001-zertifiziert.

Bildquelle: Arduino

In der unter https://blog.arduino.cc/2023/08/02/arduino-cloud-is-iso-27001-certified/ bereitstehenden Ankündigung findet sich folgendes Zitat des CIOs:

1
In the words of our CIO Stefano Visconti: This certification and the review from an external auditor are helping us to ensure that our internal security processes are robust and complete, fully aligned with the ISO27001 standard, so that we can offer secure and reliable services in Arduino Cloud.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Python im Embeddedbereich – News von CircuitPython

Freunde der Hochsprachen im Embeddedbereich bekommen Neuerungen: sowohl MicroPython als auch CircuitPython werden permanent weiterentwickelt; ein HackChat verriet Informationen über die Unterschiede und Motivationen der beiden Produkte. Außerdem wurden einige interessante Designentscheidungen des CircuitPython-Teams diskutiert.

CircuitPython: 8.2.2 verfügbar

Das Anfang Juli ausgelieferte CircuitPython 8.2.0 erweiterte die unter https://docs.circuitpython.org/en/latest/shared-bindings/synthio/index.html bereitstehende synthio-API, die die Nutzung von CircuitPython-Boards im Audiobereich erleichtert. Nun steht mit 8.2.2 ein Fix zur Verfügung:

1
Notable changes to 8.2.2 since 8.2.1

2
Replace expired Adafruit IO SSL certificate.

3
Notable changes to 8.2.2 since 8.1.0

4
Continued enhancement of synthio.

5
RP2040 alarm.sleep_memory.

Problematisch ist, dass insbesondere am ESP32-S3 nach wie vor mit verschiedenen Problemen zu rechnen ist:

1
ESP32S3 has significant issues with I2C devices that sleep or use clock stretching. Retry operations on these devices as necessary, or use ESP32S2 boards.

2
Espressif boards have ESPIDF storage leaks and occasionally crash after extended WiFi use.

Für Version 9.0 – der Change Log steht unter https://github.com/adafruit/circuitpython/milestones/9.0.0 bereit – sind ebenfalls verschiedene Fehlerbehebungen geplant.

Bildquelle: GitHub

CircuitPython: iMX RT, neue ESP32-Varianten und mehr

Im unter https://www.youtube.com/watch?v=8VhdFH7UEEQ&t=299s bereitstehenden Video sprach das Team um Limor Fried über Neuerungen in CircuitPython. Die Zusammenarbeit zwischen Espressif und Adafruit bleibt excellent, Fried erwähnte mehrfach, dass alle neuen ESP32-Varianten so schnell wie möglich unterstützt werden. Am iMX RT wird ebenfalls aktiv gearbeitet.

Mehr USB-Hostunterstützung, beispielsweise für Tastaturen

Ein derzeit in aktiver Entwicklung befindlicher Teil des Produkts betrifft die USB-Hostunterstützung: angeschlossene Tastaturen sollen dem Pythoncode fortan einen seriellen Datenstrom zur Aberntung der Eingaben zur Verfügung stellen. Für “andere” USB-Geräte plant man ebenfalls eine API, die dem Entwickler die Kommunikation ermöglicht.

Wieso erfolgte der CircuitPython-Fork, und wie geht es weiter?

Ursache für den Fork war ursprünglich das Einpflegen von Unterstützung für den SAMD; der Konflikt im Bereich der Hardware-Abstraktions-API finalisierte den Bruch. Ziel der Adafruit-Entwickler war dabei das Anbieten einer “universellen” Programmierschnittstelle, die auf allen Boardvarianten gleichermaßen funktionieren sollte.
Problem Nummero zwei waren Bibliotheken: MicroPython und CPython sind nicht zu 100% kompatibel. Das MicroPython-Team bestand darauf, seine Bibliotheken eigenmächtig weiterzuentwickeln, während Frieds Team die “direkte Ableitung” von CPython im Interesse der Aufwandsreduktion wichtig war. Fried sprach spezifisch davon, dass jeder unter CircuitPython laufender Code auch in CPython laufen muss.
Interessanterweise spendet Adafruit jedes Jahr Geld an MicroPython; im Gespräch erwähnten Adafruit-Entwickler die kooperative Gesprächsbasis mit dem ursprünglichen System.

Bildquelle: YouTube

Langfristig ist man einem “Re-Merge” nicht unbedingt abgeneigt – die philosophischen Unterschiede sind derzeit indes noch unüberwindbar (Stichwort auch Workflows, also wie der Code deployt wird).

MicroPython – Abkündigung des hauseigenen Bibliothekspräfixes

Als ob es abgestimmt wäre, findet sich unter https://github.com/orgs/micropython/discussions/12078 eine Anpassung der Namenstruktur von MicroPython. Ziel der Modifikation ist bessere Kommunalität mit CPython:

1
So in v1.21 (which will be released soon), all builtin modules have been renamed to match their CPython name os, sys, json, etc. The only exception is uctypes which is completely different to CPythons ctypes so it will keep its uctypes name. Additionally uasyncio and urequests have been renamed to asyncio and requests.

2
There is a lot of existing code out there that use the uprefix, e.g. import uos or import urequests so this will continue to work (for both C and Python modules) [2]. But please prefer to use just the nonuprefixed name from now on. [3]

ESP-Bluetooth und CircuitPython

Auf die Frage, inwiefern ESP32-Boards Bluetoothunterstützung bekommen sollen, wurde eher negativ beschieden: Espressif nutzt einen komplett anderen Stack, der mit den in den präferierten nRF-Boards nicht kompatibel ist.

STRG-C und Statuserhalt

CircuitPython “verliert” beim Senden eines Interrupts per STRG+C den “kompletten” Zustand, während MicroPython den Zustand erhält. Dies ist Absicht der Entwickler, und wird nicht verändert. Entwickler können – in der Theorie – aber Anpassungen am Code vornehmen, um eine hauseigene Version zu generieren.

Unterstützung für weitere Protokolle

Langfristig sind Erweiterungen im Bereich des MicroUSB-Supports geplant: insbesondere im Zusammenspiel mit USB und Desktopbetriebssystemen sind hier noch Probleme zu lösen.
Zigbee-Unterstützung ist von Seiten Adafruits nicht geplant, das gilt auch für ESP-NOW und Co. Von der Community gestellte Erweiterungen nimmt man allerdings entgegen.

Ist Adafruit als “Marketingwerkzeug” vorgesehen, bzw sollen Nicht-Adafruit-Boards unterstützt werden?

Fried betonte, dass jedes Board, das eine einzigartige VID / PID aufweist, von CircuitPython unterstützt werden kann – wer auch immer will, kann für sein Board Unterstützung implementieren.
In Zusammenarbeit mit GitHub bietet man umfangreiche CI-Tests an: bringt eine Änderung an CircuitPython Probleme für ein Board, so meldet das Repositorium automatisch.

Ersatz für BusPirate

Die BusPirate-Platine ermöglicht die einfache Ansteuerung von Peripheriegeräten vom Rechner aus – leider sind die verwendeten Chips derzeit nicht verfügbar. AdaFruit planen mit dem ProtocolDroid seit einiger Zeit einen “Nachbau”.

Bildquelle: AdaFruit, via YouTube

Bildquelle: https://blog.adafruit.com/2023/05/08/yaaarrr-a-circuit-pyrate-is-ready-to-be-your-best-mate-on-the-hacking-seas/

Im Rahmen des Vortrags sprach Fried von den Problemen, eine auch 5V-kompatible MCU zu finden. Die neue Version auf Basis des RP2040 ist in Arbeit – Fried sprach davon, “bald” eine neue Variante anbieten zu wollen.

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Target 3001 V32 – GUI-Verbesserungen, Import und Export

IBF hat soeben die neue Version des hauseigenen Schaltungs- und PCB-Layoutprogramms ausgeliefert. Neben Quality of Life-Enhancements erweitern die Eichenzeller ihre Software im Bereich der Import- und Exportfunktionen; so ist es nun unter Anderem möglich, manche Altium- und Protel-Dateien einzulesen.

Bequemere Bearbeitung dank Eigenschaften-Inspektor und Cross-Referenz

Im Schaltungseditor steht ab Sofort ein oben rechts eingeblendetes Fenster bereit, das die Eigenschaften der gerade selektierten Komponenten zur direkten Bearbeitung anbietet. Knöpfe auf der Unterseite erlauben das Öffnen der bekannten Einstellungsdialoge.

Bildquelle: Autor

Im Schaltbild markierte Elemente erscheinen nun beim Wechsel in die Platinenansicht markiert; diese Funktion geht naturgemäß auch in die andere Richtung.

QR-Codes auf der Platine

Diese vom Autor angeforderte Funktion wurde ebenfalls implementiert: QR-Codes, die beispielsweise auf eine Companion-Applikation verweisen, lassen sich nun direkt über einen Menüpunkt in den Aktionen einbinden. Ebenda findet sich auch eine Option, um Logos am Silkscreen abzulegen.

Bildquelle: Autor

Verbesserte Componiverse-Integration

IBF bietet mit Componiverse ein System an, das Nutzern des Produkts das Teilen von Footprints erlaubt – auf diese Art und Weise lässt sich die Footprint-Bibliothek einfach erweitern.

Bildquelle: Autor

War das Laden eines dort befindlichen Bauteils bisher nur nach einem Umweg in den Webbrowser möglich, so steht im Suchfenster nun eine Option dafür bereit. Angemerkt sei, dass diese nach wie vor nur für Componiverse gilt – SamacSys und Co setzen nach wie vor den Umweg in den Browser voraus.

Bildquelle: Autor

Mehr Einstellungen im Settings-Fenster

Die hinter Target stehende Renderingengine lässt sich seit Jahr und Tag durch eine INI-Datei beeinflussen. In V32 steht ein neuer Einstellungsassistent zur Verfügung, der mehr Optionen exponiert und außerdem ein übersichtlicheres Layout aufweist.

Bildquelle: Autor

Sehr nett ist, dass der „traditionelle“ Einstellungsdialog ebenfalls noch enthalten ist.

Mehr Import- und Exportoptionen

Bei der Kommunikation mit dem Fertiger steht nun auch der Gerber-Nachfolger  ODB++ zur Verfügung. Pick and Place-Dateien lassen sich nun nicht mehr nur in Textfiles, sondern auch als Excelsheets exportieren.
Nutzer von Protel oder Altium können mit diesen Programmen importierte Dateien nun unter Beachtung bestimmter Einschränkungen importieren:

1
Die Formate *.SchDoc und *.PcbDoc können direkt gelesen werden, wenn sie im ASCIIFormat gespeichert wurden. Schalt­plan und Platine können sogar in einem Projekt vereint werden.

Zu guter Letzt ist der Gerberimport um einige Funktionen reicher:

1
Nach dem Import von GerberDateien werden Zu­sammen­hänge in der Platine erkannt und ent­sprech­ende Opti­mier­ungen werden vor­ge­nommen.

Preisentwicklung

Der Autor dieser Zeilen nutzt IBF seit langer Zeit kommerziell in der Economy-Ausbaustufe: das letzte kostenpflichtige Upgrade im November 2021 kostete rund 400EUR, nun kostet das Produkt der Euronen rund 450 (siehe https://shop.ibfriedrich.com/de/).
Im Bereich der Ausbaustufen und Einschränkungen gibt es keine Änderungen – angemerkt sei, dass nichtkommerzielle Nutzer verschiedene kostenlose Varianten angeboten bekommen.

Und jetzt, als Video

Wer die Funktionen lieber „en vivant“ sehen möchte, findet unter der URL https://youtu.be/U2fep2Q26GA ein kleines Video des Autors zum Thema.

Fazit

Die Pflege von „in Ehren ergrauten“ Softwaresystemen ist seit jeher eine haarige Aufgabe: zu viele Änderungen verärgern die Nutzerschaft. Mit der vorliegenden Version – der detaillierte Changelog findet sich unter https://www.ibfriedrich.com/landingpage/v32/de/index.html – beweisen die Eichenzeller Respekt: die neuen Funktionen sparen Zeit, ohne viel Umlernaufwand zu verlangen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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News-Allerlei: X86-ISA-Erweiterung, Realtime-Linux und anderes mehr

Die Welt der Elektronik steht nie still. Im Bereich x86 gibt es eine ISA-Erweiterung, außerdem steht die Real Time-Variante von Ubuntu als GA zur Verfügung. STMicroelectronics möchte PIR-Sensoren arbeitslos machen, während der Arduino Nano ESP32 Cloudfunktionen eingeschrieben bekommt. Zu guter Letzt gibt es von Littelfuse Neuerungen zur Zertifikation von Automobil-Sicherungen, während Samsung mit ioter einen Matter-Emulator anbietet.

Intel: Befehlssatzerweiterung für X64

Mit der “Converged Vector ISA” erweitert Intel hauseigene Prozessoren um einige Befehle und Register, die für das High Performance-Computing vorgesehen sind:

1
There are three motivating factors for Intel AVX10:

2
1. To continue to support a high performance, vector ISA with all the richness of features of the existing Intel AVX

3
512 ISA.

4
2. To create a converged vector ISA based on Intel AVX512 that will be supported on all future Intel processors.

5
3. To ease the developer task of verifying CPUID feature support.

Interessant ist an der Befehlssatzerweiterung vor Allem, dass sie – wie in der Abbildung gezeigt – auch abseits des XEON zur Verfügung stehen soll.

Bildquelle: Intel

Weitere Informationen hierzu finden sich im unter https://cdrdv2-public.intel.com/784343/356368-intel-avx10-tech-paper.pdf bereitstehenden Whitepaper.

Samsung ioter – Matter-Emulator für Interoperabilitätstests

Interoperabilitätstests sind eine der wichtigsten Aufgaben von Standardisierungsgremien – verschiedene Feldbus-Organisationen veranstalten beispielsweise regelmäßige PlugFests zur Freude ihrer Mitglieder.
Mit ioter schickt Samsung nun einen Emulator ins Rennen, der Linux-PCs in Matter-Teststationen verwandelt:

1
To help OEMs integrate their devices with SmartThings, we have developed ioter to emulate Matter supported Thread devices with a Linux PC and Thread RCP dongle. Additionally, ioter also comes with an automation feature to help you quickly test multiple IoT devices.

Bildquelle: https://developer.samsung.com/smartthings/blog/en-us/2023/06/22/testing-matter-thread-compliant-iot-devices-using-ioter-a-step-by-step-tutorial

Die unter https://github.com/Samsung/ioter im Detail beschriebene Software benötigt lediglich ein oder mehrere nRF-Dongles, um auch komplexe Tests ohne viel externe Messtechnik abzuwickeln.

Bildquelle: https://github.com/Samsung/ioter

STMicroelectronics STHS34PF80 – PIR-Sensor ohne Fresnellinse und mit Erkennung stationärer Objekte

Passive Infrarotsensoren kommen beispielsweise in Gartenlampen zum Einsatz, die sich beim Auftauchen von Personen selbst aktivieren. Neben der (teuren) Fresnelllinse sind die Sensoren prinzipbedingt nur zur Erkennung bewegter Objekte befähigt, was in der Praxis mitunter ein erhebliches Problem darstellt.
Der in Stückzahlen um rund 3 USD erhältliche STHS34PF80 nutzt stattdessen Thermotransistoren, die auch zur Erkennung stationärer Objekte befähigt sind:

1
Der im Sensor des Typs STHS34PF80 enthaltenen Thermotransistoren können stationäre Objekte erkennen, während herkömmliche PIRSensoren darauf angewiesen sind, dass sich das zu detektierende Objekt bewegt. PIRSensoren benötigen außerdem eine Fresnellinse zum Erkennen beweglicher Objekte, während der neuartige Detektor von ST eine einfachere Konstruktion ohne Linsen erlaubt. 

Unter https://www.st.com/content/st_com/en/campaigns/mems-lock-in-energy-and-carbon-reduction.html stellt ST eine Tabelle zur Verfügung, die weitere Informationen und einen Vergleich bietet.

Bildquelle: ST

Für eigene Experimente steht mit dem STEVAL-MKI231KA ein Evaluationsboard zur Verfügung – zum Zeitpunkt der Drucklegung ist der OEMSecrets-Bestpreis rund 33 EUR (siehe https://www.oemsecrets.com/compare/STEVAL-MKI231KA%20).

Canonical – Ubuntu RT ab sofort frei verfügbar

Dass Canonical an einer auf RTLinux basierenden Variante von Ubuntu arbeitet, ist per Se nichts neues. Ab Sofort steht die Variante allerdings unter “General Availability”, ist also für Jedermann verfügbar:

1
London, 26 July 2023: Canonical today announced the availability of Realtime Ubuntu optimised on Intel Core processors.  The solution enables enterprises to harness the power of optimised Linux on Intel silicon for a wide range of use cases, from telco workloads to lifesaving medical equipment, and automation systems for the factory floor. 

2
With the support of optimised Realtime Ubuntu on cuttingedge Intel silicon, enterprises can handle the most demanding workloads, said Cindy Goldberg, VP of Silicon Alliances at Canonical. Canonicals collaboration with Intel allows us to provide a reliable and secure framework for developers and manufacturers, ensuring the longevity and success of their devices in the field.” 

3

4
via https://ubuntu.com/blog/optimised-real-time-ubuntu-is-now-generally-available-on-intel-socs

Wer Ubuntu Pro-Mitglied ist, kann den Kernel probeweise folgendermaßen aktivieren:

1
pro attach <token>

2
pro enable realtimekernel variant inteliotg

Zu beachten ist, dass die auf PREEMPT_RT basierende Erweiterung in der Ubuntu-Variante hohe Ansprüche an die Hardware stellt – sie unterstützt nur brandneue Intel-CPUs:

1
Optimised realtime Ubuntu is now productionready on 12th Gen Intel® Core processors (code name Alder Lake S). More platforms will be announced shortly.

Arduino Nano ESP32 – Cloud verfügbar

Die Arduino Cloud-Unterstützung für den vor einiger Zeit angekündigten Arduino Nano ESP32 ist ab Sofort freigeschaltet.
Interessant ist ausserdem, dass der Nano ESP32 auch im kostenlosen Basisabonnement die Programmierung aus der Cloud unterstützt:

1
And the best part? Arduino Cloud has a FREE plan, allowing you to:

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Program your Nano ESP32 from your browser with the web editor

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Collect data

5
Create beautiful dashboards

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Control your project remotely and from your smartphone

Red Pitaya – bald mit Click-Shield

Im Hause Red Pitaya arbeitet man an einer Erweiterung für das hauseigene USB-Universalmessgerät, die über ein Shield-Board für die von mikroE vertriebenen Mini-Entwicklungsboards für zusätzliche Flexibilität sorgt.

Bildquelle: https://go.redpitaya.com/the-launch-of-red-pitaya-click-shield

Noch sind keine genaueren Informationen verfügbar – laut der oben verlinkten Warteliste soll der Start allerdings noch im dritten Quartal dieses Jahres erfolgen.

Littelfuse – AEC-Q200 Revision E im Automotivebereich

Der für Sicherungen im Automobilbereich relevante AEC-Standard erfuhr soeben ein Update, das insbesondere im Bereich Qualitätssicherung verschiedene Verschärfungen bringt.

Bildquelle: https://info.littelfuse.com/updated-aec-q200-specifications-bodos

Weitere Informationen finden sich im unter https://info.littelfuse.com/updated-aec-q200-specifications-bodos bereitstehenden Whitepaper!

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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News-Roundup: Arduino-Python, Meadow F7 mit NeoPixel, Intel-NUC und mehr

Freunde der Entwicklung in Hochsprachen bekommen sowohl im Bereich Python für Arduino als auch in Sachen .net neues Futter. Im Hardwarebereich gibt es Umbruch, während das Lawrence Livermore-Labor auf die Suche nach Helfern zur Weiterentwicklung der Antennensoftware NEC geht. Was es sonst Neues gibt, verrät dieser Artikel.

Mehr Informationen zur Arduino-Variante von MikroPython

Im Rahmen der Ankündigung des ESP32-Arduinos erwähnte die Arduino srl mehrfach, dass die neue Platine auf die Bedürfnisse von Pythonentwicklern optimiert ist. Hackster berichtet unter https://www.hackster.io/news/arduino-extends-its-micropython-support-launching-a-new-ide-installer-and-curated-package-index-bb05d0842c37 nun en Detail darüber, welche Erweiterungen man im Hause Arduino plant.

BILDQUELLE: https://docs.arduino.cc/micropython/basics/board-installation

Neben einem Installer, der die Firmware mit einem Klick auf unterstützte Boards ausliefert, bietet man auch eine selektierte Liste von Erweiterungsbibliotheken an – Sinn davon ist, den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten.

Arduino Cloud: Trigger jetzt ohne WebHooks

Das getriggerte Reagieren auf Wertänderungen in der Arduino Cloud setzte bisher die Nutzung von Webhooks voraus. Ab Sofort lassen sich einige Aktionen wie das Versenden einer E-Mail auch direkt aus der Umgebung heraus auslösen.

BILDQUELLE: https://blog.arduino.cc/2023/07/19/real-time-alerts-for-your-iot-projects-discover-triggers-and-notifications-in-arduino-cloud/

Weitere Informationen zum Workflow finden sich in der unter https://docs.arduino.cc/arduino-cloud/features/triggers bereitstehenden Dokumentation!

Raspberry Pi: Cloud-Codeeditor quelloffen

Ebenezer Uptons Mannen sind in Sachen Python ebenfalls nicht faul. Unter https://www.raspberrypi.org/blog/code-editor-open-source/ steht ab Sofort der Quellcode ihres in der Cloud lebenden Python-Editors samt umfangreicher Dokumentation zur Verfügung.

BILDQUELLE: https://www.raspberrypi.org/blog/code-editor-open-source/

Meadow F7 1.1 mit Funkmodulen und NeoPixel-Unterstützung

Wenige Wochen nach der Abhaltung des hauseigenen Entwicklerkongresses (siehe Beitrag „Wilderness Labs DevCamp – v1 stabil, neue Hardware, mehr zur Cloud“) steht mit Version 1.1 der Firmware eine neue Variante zur Verfügung. Sie bringt unter Anderem die angekündigte Unterstützung für die QuecTel-Funkmodule mit (siehe developer.wildernesslabs.co/Meadow/Meadow.OS/Cellular/).

Eine überraschende, aber im Makerbereich für Freude sorgende Ankündigung ist Unterstützung für auf dem WS2812B basierende smarte LEDs – die technische Realisierung erfolgt dabei übrigens über die SPI-Engine des STM32.

BILDQUELLE: Tamoggemon Holding k.s.

Sonst stehen die folgenden neuen Treiber zur Verfügung:

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New driver: NeoPixel driver

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New driver: Mcp3xxx family of analog to digital converters

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New driver: Current Transducer

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New driver: microBUS AC Current current sensor driver

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New driver: microBUS LEM current sensor driver

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New driver: Pca9671 IO expander driver

Weitere Informationen zu den neuen Funktionen finden sich in der unter http://developer.wildernesslabs.co/Meadow/Release_Notes/v1/ bereitstehenden Ankündigung.

NEC5-Update, Suche nach Hilfe bei der Weiterpflege

Der Antennensimulator NEC ist – unter Anderem – als Basis des seit einiger Zeit kostenlosen EZNEC (siehe https://ipo.llnl.gov/index.php/technologies/software/nec-v50-numerical-electromagnetic-code) bekannt. Unter https://ipo.llnl.gov/index.php/technologies/software/nec-v50-numerical-electromagnetic-code findet sich nun die folgende Ankündigung:

1
LLNL is now providing an update to NEC5 provided by Roy Lewallen. A special thanks to Roy Lewallen for his long support of NEC and for providing our user community with updates. Dan Maguire also made major contributions in identifying and extensively testing and verifying the improvements.

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. . .

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5
LLNL continues to seek qualified distributors who are interested in maintaining and supporting NEC. Companies interested in commercializing NEC can contact softwarelicensing@llnl.gov.

SigFox tritt LoRaWAN-Allianz bei

Unter https://www.rcrwireless.com/20230718/internet-of-things-4/sigfox-joins-lorawan-gang-unabiz-signs-as-contributing-member-with-lora-alliance findet sich eine Analyse der neuesten Amtshandlung von UnaBiz – man ist dem Standardisierungsgremium der Konkurrenztechnologie beigetreten.

Intel stellt NUCs ein, Asus übernimmt

Wer sich im Embeddedbereich auf Intel verlässt, ist verlassen – Curie, Quark und die diversen auf ihnen basierenden Evaluationsboards stehen als mahnende Warnung.

Bildquelle: Tamoggemon Holding k.s.

Die NUC-Serie – eine Art Barebones-Mini-PC – steht als Nächstes auf der Abschussliste. Immerhin plant Intel diesmal, die “Weiterpflege” an ASUS zu delegieren:

1
Whats New: Today, Intel announced it has agreed to a term sheet with ASUS, a global technology solution provider, for an agreement to manufacture, sell and support the Next Unit of Compute (NUC) 10th to 13th generations systems product line, and to develop future NUC systems designs.

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via https://www.intel.com/content/www/us/en/newsroom/news/intel-nuc-systems-agreement.html?

Kevin Mitnick verstorben

Zu guter Letzt eine traurige Meldung: Kevin Mitnick, Vater des Social Engineering, ist verstorben. Der Newsaffe verneigt sich in tiefster Dankbarkeit und wünscht Mitnicks Seele Gnade. Kevin Mitnicks methodischer Zugang zur “sozialen Interaktion” ebnete einer ganzen Generation von Technikern den Weg in die Welt der interpersonalen Kommunikation.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Arduino Nano mit ESP32-Prozessor

Die vor wenigen Tagen in einem Newsletter der Arduino SRL erfolgende Ankündigung eines neuen Arduino Nano wurde soeben aufgelöst: Die „neueste“ Platine ist der Arduino Nano ESP32, und ist unter Anderem auf MicroPython optimiert.

Dies wird auch im Header der Aussendung betont:

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Great for advanced makers and ESP32 enthusiasts, Nano ESP32 is also perfect for anyone who wants to master Python® for the first time because it supports both Arduino and MicroPython languages, effortlessly switching between the two. 

In Zusammenarbeit mit uBlox.

Die im Store abrufbaren Detail-Bilder zeigen, dass der „Hauptprozessor“ des Moduls aus dem Hause uBlox stammt.

Bildquelle: https://store.arduino.cc/pages/nano-esp32?selectedStore=eu.

Sucht man nach dem Namen des Moduls beispielsweise beim Mouser, so findet man – vergleichsweise schnell – ein Datenblatt: In Hunderter-Stückzahlen kostet das Produkt rund € 5,5. Interessant ist auch das in der Abbildung gezeigte Blockdiagramm – als „Rechenkern“ im Funkmodul arbeitet ein ESP32-S3, der zwei Xtensa LX7-Controller mitbringt.

Bildquelle: https://eu.mouser.com/ProductDetail/u-blox/NORA-W106-00B oder https://eu.mouser.com/datasheet/2/1025/NORA_W10_DataSheet_UBX_21036702-3180323.pdf

Bei sorgfältiger Betrachtung findet sich auch ein Flashspeicher-Modul aus dem Hause GigaDevice: Die Arduino-Entwickler spendieren ihrer neuesten Lütte einen „zusätzlichen“ Speicherbereich mit 16 MB externem Flash, der beispielsweise für Assets oder andere zur Programmausführung erforderliche Ressourcen nützlich sein kann.

Offizielle Unterstützung von MicroPython.

Das definierende Feature von Arduino-Boards war bisher der Sketch: Ein auf der Wiring-Umgebung basierender C-Dialekt, der das Realisieren kleinerer MSR-Anwendungen ohne Einarbeitung in die Datenblätter der jeweiligen Mikrocontroller ermöglichte.
Mit dem Nano ESP setzen die Arduino-Jünger die 2022 durchgeführte Ankündigung (siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=2z-bjR49Xjk) einer dedizierten MicroPython-Variante für den Arduino fort: Im Rahmen des Vorstellungs-Clips findet sich unter anderem die gezeigte Abbildung; weitere Informationen hierzu gibt es derzeit indes noch nicht.

Bildquelle: https://store.arduino.cc/pages/nano-esp32?selectedStore=eu.

Interessant ist die Ankündigung, dass man zwischen den beiden Sprachen flexibel hin und her wechseln kann und – dies könnte allerdings auch ein Übersetzungsfehler sein – sogar beide Sprachen gleichzeitig nutzen darf.

Bildquelle: https://store.arduino.cc/pages/nano-esp32

In den Store-Listings findet sich ein Verweis auf ein Dokument, das zusätzliche Informationen zur MicroPython-Implementierung anbieten sollte . Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Artikels für das Anklicken dieses Knopfes allerdings – reproduzierbar – zum Auftauchen einer Fehlermeldung; die diesbezüglichen Inhalte dürften noch nicht hochgeladen worden sein.

Arduino-Ökosystemfunktionen ante Portas.

Im Bereich der Arduino IDE vollzieht der Nano ESP32 den einst von Musto in Montebianco angekündigten IDExit vollständig: Wer die neue Platine benutzen möchte, sollte dies mit Version 2.0 der Arduino IDE tun. In diesem Fall versprechen die Arduino-Entwickler Plug and Play-Unterstützung inklusive einem vollwertigen Debugger auf Breakpointebene.
Unterstützung für die Arduino Cloud ist ebenfalls geplant, soll allerdings erst im August 2023 zur Verfügung gestellt werden. Dabei handelt es sich um die „Fortsetzung“ eines länger anhaltenden Trends in der Welt des Arduino – auch der Arduino Uno R4 wurde anfangs ohne Unterstützung für die Arduino Cloud angekündigt, diese wurde erst einige Wochen nach der Auslieferung nachgereicht.

Analyse des Pinouts

ESP32-Mikrocontroller weisen im Allgemeinen kein umfangreiches GPIO-Komplement auf. Im unter https://docs.arduino.cc/resources/datasheets/ABX00083-datasheet.pdf? bereitstehenden Datenblatt des neuen Boards findet sich das in der Abbildung gezeigte Bild, das einen „Überblick“ von Allem liefert, was sich da auf der Platine tummelt.

Bildquelle: https://docs.arduino.cc/resources/datasheets/ABX00083-datasheet.pdf?

Wer im Datenblatt weiter sucht, findet auch das in der Abbildung gezeigte „Schaubild“ zur Energieversorgung.

Bildquelle: https://docs.arduino.cc/resources/datasheets/ABX00083-datasheet.pdf?

Hervorzuheben ist außerdem noch das Pinout, das – wie gezeigt – über das Vorhandensein einer RGB-LED als „Zusatz-Peripheriegerät“ informiert.

Bildquelle: Arduino.

Was kostet es?

Um „Einsteigern“ das Einlöten der im Rastermaß 2,54 mm vorliegenden Pins zu erleichtern, wird der Arduino in zwei Varianten angeboten. Unter https://store.arduino.cc/products/nano-esp32-with-headers findet sich die Variante mit eingelöteten Headern, die € 19 kostet – wer selbst löten möchte, kann unter der URL https://store.arduino.cc/products/nano-esp32 einen Euro sparen.

Bildquelle: Arduino

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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BeagleBone BeagleV-Ahead: BeagleBone mit RISC-V-CPU und hochwertiger Ausstattung

Bisherige RISC-V-Einplatinenrechner waren ob der schwachen Ausstattung eher schlecht als recht für Linux und Co geeignet: wirkliche Erfolge erlebten die quelloffenen Prozessorkerne vor Allem als Mikrocontroller (Stichwort GD32VF103). Mit dem BeagleV Ahead steht nun eine Variante mit 4GB RAM am Start.

Bildquelle: https://beagleboard.org/beaglev-ahead

Worum geht es hier?

Die von Jason Kridner geleitete BeagleBone Foundation bietet mit der Beagle-Serie seit langer Zeit eine Reihe von Prozessrechnern an, die als “Alternative” zum Raspberry Pi dienen und vor Allem für den Fortbildungsbereich und Experimentierwillige vorgesehen sind.

Bildquelle: Tamoggemon Holding k.s., auf dem Embedded OS Summit Praha

Mit dem Ahead steht – erstmals – eine auf einem RISC-V-Kern basierende Variante zur Verfügung.

Alibaba T-Head TH1520 als Hauptprozessor

Das traditionell im TI-Bereich ansässige Unternehmen ergriff diesmal einen Vierkerner aus dem Hause Alibaba – der T-Head TH1520 ist ein im Embeddedbereich nicht unbekanntes SoC, das vier Kerne vom Typ Xuantie C910 (siehe https://xrvm.com/cpu-details?id=4056743610438262784) mit bis zu 2 GHz taktet und für Echtzeit bzw- Standbyaufgaben auch einen E902-Kern mitbringt. Er wird ab Kernel 6.5 nativ unterstützt:

1
Among the newly added hardware, the rv64 TH1520 and the three added

2
arm64/cortexa35 based stm32mp2, ma35d1 and amlogic C3 are the

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most notable.

4
https://lore.kernel.org/lkml/80fba92e-3836-4d27-8be6-1e5f7b5b2f53@app.fastmail.com/, via https://www.phoronix.com/news/Linux-6.5-SoCs

Im Bereich der sonstigen Beschleuniger gibt es einen Audio-DSP, eine GPU aus dem Hause Imagination und einen auf die Schnelle nicht näher spezifizerbaren AI-Beschleuniger:

1
2GHz quadcore RISCV 64GCV Xuantie C910 central processing unit (CPU)

2
50GFLOPS, 3Mpixel/s Imagination BXM464 graphics processing unit (GPU)

3
4TOPS@INT8 neural processing unit (NPU) @ 1GHz

4
H.265/H.264 @ 4Kp75 video decoder

5
H.265/H.264 @ 4Kp40 video encoder

6
2x image signal processor (ISP)

7
2x digital signal processor (DSP)

Als Betriebssysteme steht dabei Ubuntu und Yocto zur Verfügung – mehr oder weniger fertige Images für den Rechner finden sich unter https://www.beagleboard.org/distros.

Ausreichend Speicher am Board

Die neue Variante des BeagleBone bringt 4GB Arbeitsspeicher mit. Als Remanentspeicher steht ein verlötetes eMMC-Modul mit 16GB zur Verfügung, außerdem gibt es einen MicroSD-Slot zum Anbinden von zusätzlichem Speicher.

Verschiedene Interfaces für die Hardwarekommunikation

Von Formfaktor her orientiert sich die Platine am durchaus populären BeagleBone Black. Die unter https://docs.beagleboard.org/latest/boards/beaglev/ahead/ einsehbare Dokumentation verrät allerdings die Verfügbarkeit verschiedener zusätzlicher Interfaces.

Bildquelle: BeagleBone Foundation

Mit dem mikroBUS Shuttle steht ein auf das von mikroE vorangetriebene MikroBus-Format optimiertes Erweiterungsinterface zur Verfügung, das das bequeme Anschließen der diversen von der serbischen Firma angebotenen Evaluationsboards erleichtert.

Bildquelle: https://www.mikroe.com/mikrobus-shuttle

Für die Aussenkommunikation steht ein Bluetooth- sowie ein WLAN-Modul zur Verfügung, die Antenne muss allerdings durch einen uFL-Stecker bereitgestellt werden.
Lästig ist indes, dass die Platine keinen nativen USB-Stecker mitbringt. Wer USB-Hardware anschließen möchte, muss dies über einen microUSB 3.0-Stecker tun – das Erwerben eines Adapterkabels und eines Hubs dürfte zu den ersten Amtshandlungen eines Käufers zählen.

Was kostet es?

Die BeagleBoard Foundation bietet unter https://beagleboard.org/beaglev-ahead nicht nur Dokumentation, sondern auch einen Distributorsuchdienst an. Der OEMSecrets-Bestpreis liegt zum Zeitpunkt der Drucklegung bei 133 EUR (siehe https://www.oemsecrets.com/compare/102991698).

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Neuer Arduino Nano, neuer Orange Pi Zero mit bis zu 4GB RAM und mehr

Die Welt der Einplatinenrechner ist stetig im Umbruch. Wenige Tage nach der Auslieferung des Arduino Uno R4 teasern die Arduino-Entwickler eine neue Variante des Arduino Nano. Shenzhen Xunlong aktualisiert derweil den Orange Pi Zero 3, der nun mit bis zu 4 GB RAM verfügbar ist. STMicroelectronics wandelt mit einem neuen Bauteil auf den Spuren des Kinect.

Neuer Arduino Nano mit „Fokus auf Kommunikation“ angekündigt.

Im vor wenigen Minuten verschickten Newsletter der Arduino Gruppe findet sich unter anderem die folgende Abbildung, die auf eine neue Variante des Arduino Nano hinweist.

Bildquelle: Screenshot.

Wer dem Call to Action Folge leistet, findet sich auf der Webseite https://store.arduino.cc/pages/nano-family wieder – sie listet alle derzeit bekannten Arduino-Nano-Modelle auf. Außerdem findet sich dort eine Tabelle, die wie in der Abbildung gezeigt eine neue mit einem Stern markierte Kolumne aufweist.

Bildquelle: https://store.arduino.cc/pages/nano-family

Derzeit gibt es keine weiteren Informationen – so wir mehr erfahren, posten wir eine neue News.

OrangePi Zero 3: Jetzt mit bis zu 4 GB RAM.

Shenzhen Xunlong – das Unternehmen steht hinter der Raspberry Pi-Alternative Orange Pi – bietet mit der OrangePi Zero-Familie seit jeher eine kleinere Variante des Prozessrechners an, die auf klassische Steuerungsaufgaben optimiert ist.
Mit dem Orange Pi Zero 3 erfolgt eine – eher kleine – Aktualisierung des Systems. Erstens wird fortan ein Prozessor vom Typ AllWinner H618 eingesetzt, der dank seinem 1MB großen L2-Cache etwas mehr Rechenleistung aus seinen vier Cortex A53-Kernen herauspressen kann.
Außerdem wurde die Speicher-Kapazität des bis um zwischen 15 und 25 US-Dollar teuren Prozessrechner erweitert: Das integrierte SPI-Modul hat nun 16 MB (Megabyte, nicht Gigabyte) Speicher. Außerdem gibt es nun Varianten mit bis zu 4 GB RAM – die Abbildung zeigt die „aktuellen“ Preise im unter https://www.aliexpress.com/store/group/OPI-Zero3/1553371_40000004364920.html bereit stehenden AliExpress-Webshop von Shenzhen Xunlong.

Bildquelle: https://www.aliexpress.com/store/group/OPI-Zero3/1553371_40000004364920.html.

ST: kameraartiger Distanzsensor auf Flightsense-Basis

„Distanz-Kameras“ sind spätestens seit dem Erfolg von Microsofts Kinect nicht aus der Welt zu denken – STMicroelectronics bietet seit längerer Zeit verschiedene Sensoren auf Basis der hauseigenen Flightsense-Technologie an.
Mit dem VL53L7CX versucht STMicroelectronics nun, einen „näher am Auge des Menschen“ angelegten Blickbereich zu realisieren – die Abbildung zeigt das Blickfeld, das der neue Sensor beackern kann.

Bildquelle: STMicro, via Hackster.io.

Die Auflösung des Sensors liegt indes nach wie vor bei 8 × 8 Pixeln – die in den 64 Zonen verfolgten Objekten dürfen bis zu 3,5 m Abstand zum Sensor aufweisen.
Wer den Sensor zum Prototyping einsetzen möchte, findet unter https://www.st.com/en/evaluation-tools/p-nucleo-53l7a1.html ein um rund € 30 erhältliches Nucleo-Basisboard, das mit dem STM32F401 kompatibel ist. Einzelne Sensoren kosten rund 10 EUR, während das Produkt in Hunderter-Stückzahlen einen OEMSecrets-Bestpreis von 5,5 EUR aufweist (siehe https://www.oemsecrets.com/compare/VL53L7CX).

Renesas: „Liefer-Bindung“ an SIC-Spezialist WolfSpeed.

Im SIC-Markt gibt es ebenfalls Neuerungen: Der an sich für seine Mikrocontroller-Produkte bekannte japanische Hersteller Renesas hat eine „Fix-Abnahmezusage“ für die Silicon Carbide-Wafer bei WolfSpeed unterzeichnet.
In der unter https://www.renesas.com/us/en/about/press-room/renesas-and-wolfspeed-sign-10-year-silicon-carbide-wafer-supply-agreement bereitstehenden Pressemeldung findet sich unter anderem folgende Passage:

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the global leader in silicon carbide technology, today announced the execution of a wafer supply agreement and $2 billion (USD) deposit by Renesas to secure a 10 year supply commitment of silicon carbide bare and epitaxial wafers from Wolfspeed. The supply of highquality silicon carbide wafers from Wolfspeed will pave the way for Renesas to scale production of silicon carbide power semiconductors starting in 2025.

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. . .

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The decadelong supply agreement calls for Wolfspeed to provide Renesas with 150mm silicon carbide bare and epitaxial wafers scaling in CY2025, reinforcing the companies vision for an industrywide transition from silicon to silicon carbide semiconductor power devices. The agreement also anticipates supplying Renesas with 200mm silicon carbide bare and epitaxial wafers after the recently announced John Palmour Manufacturing Center for Silicon Carbide (the JP) is fully operational. 

Edge Impulse und Infineon: PSoC63 wird bald in Edge Impulse Studio unterstützt

Nutzer der Edge Impulse Studio-Plattform – das System ist im ML-Bereich weit verbreitet – können ihre Produkte bald auch auf dem Infineon PSoC63 zur Ausführung bringen. Am 12. Juli findet unter https://us06web.zoom.us/webinar/register/5916824361574/WN_NxcDlVXsTJSUsnuYqRA64A#/registration ein Webinar statt, in dem die Unternehmen weitere Informationen zur Verfügung stellen werden.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Read More