STMicroelectronics stellt STM32N6 vor, Lattice kündigt neue FPGA-Familien an

Der heutige Tag brachte der Embeddedwelt einerseits eine klassische Kongress-Kollision und andererseits die Vorstellung eines lang erwarteten STM32-Mikrocontrollers mit einem Beschleuniger für AI-Aufgaben.

Sowohl STMicroelectronics als auch Lattice entschieden sich dafür, ihre Entwickler-Keynote am heutigen Tage abzuhalten. Besonders lustig war, dass beide technische Probleme hatten – STMicroelectronics legte eine längere „Zwangspause“ im Stream ein, während die Lattice-Webseite den in Zentraleuropa lebenden Personen immer nur die Hälfte der Vorträge präsentierte. Hier eine Liste von allem, was interessant oder relevant ist.

STMicroelectronics: Mikrocontroller mit AI-Beschleunigung offiziell angekündigt

Gerüchte darüber, dass STMicroelectronics einen mit einem AI-Beschleuniger ausgestatteten Mikrocontroller auf den Markt zu werfen gedenkt, gibt es seit längerer Zeit. Nun ist die Modellfamilie offiziell geworden, und präsentiert sich – grob -wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.st.com/en/microcontrollers-microprocessors/stm32n6-series.html

Im Bereich der STM32N6-Modellfamilie gibt es dabei gleich mehrere Neuerungen, die Remi El-Ouazzane im Rahmen seiner Präsentation durchdeklinierte.
Erstens gilt, dass es sich dabei um den Mikrocontroller mit dem bisher größten Arbeitsspeicherausbau handelt – der Chip bringt, wie in der Abbildung gezeigt, 4,2 MB an Arbeitsspeicher mit.
Dank der Verfügbarkeit des AI-Beschleunigers gilt außerdem, dass der Controller in manchen Situationen bis zu 600 fach so schnell ist wie sein Kollege.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Zu beachten ist dabei, dass ST den STM32N6 nicht nur für AI-Aufgaben vorsieht. Es gibt auch eine Variante des Mikrocontrollers, die zwecks geringeren Kosten ohne die NPU auskommt und nur auf die Rechenleistung des ARM-Kerns baut.
Im Rahmen der Ankündigung versprach STMicroelectronics, dass die zum STM32N6 gehörenden Produkte ab sofort bei Distributoren erhältlich sind. Der Newsautor konnte während des Vortrags eine der letzten Platinen bei Arrow erwerben – die Abbildungen zeigen die aktuellen Verfügbarkeiten und ermöglichen die Suche bei Distributoren.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/%20STM32N6570-DK%20

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/%20NUCLEO-N657X0-Q%20

Zu guter Letzt gilt, dass dieser Mikrocontroller nicht allein stehen soll bzw. muss. Wie in der Abbildung gezeigt stehen verschiedenste Software-Erweiterungen, sowohl von ST selbst als auch von Drittanbietern zur Verfügung.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Im Rahmen des Vortrags wurde eher peripher über eine weitere Funktionseinheit namens Image Signal Processor gesprochen – dabei handelt es sich um ein Modul, das Bildsignal „automatisch anpasst“. Weitere Informationen hierzu finden sich vor allem in einer Pressemitteilung, der Link lautet https://www.st.com/en/development-tools/stm32-isp-iqtune.html:

1
Erstmals in einem Mikrocontroller der fortschrittliche Image Signal Processor (ISP) von ST: Der STM32N6 enthält einen ISP für die direkte Signalverarbeitung, sodass einfache, erschwingliche Bildsensoren genutzt werden können. Konfigurieren lässt sich dieser ISP mit der kostenlosen ISP IQTune Software von ST (STM32ISPIQTune), einem erstklassigen Tool, das die individuelle Anpassung von BildsignalverarbeitungsParametern wie etwa Belichtungszeit, Kontrast oder Farbabgleich ermöglicht.

Außerdem findet sich unter https://www.st.com/resource/en/product_presentation/microcontrollers-stm32n6-series-overview.pdf ein PDF, das die beiden gezeigten Abbildungen bereitstellt.

Bildquelle, beide – https://www.st.com/resource/en/product_presentation/microcontrollers-stm32n6-series-overview.pdf

STMicroelectronics: Developers, Developers, Developers auf Franko-Italienisch

Aufgrund der „Dringlichkeit“ der Neuankündigung des STM32 N6 wollten wir die Einleitung nicht direkt besprechen. Sie wurde von Remi El-Ouazzane bestritten, der diesmal aus Santa Clara präsentierte.
Im Rahmen der Einleitung verkündete er unter Anderem den Slogan „building the largest microcontroller platform with you, for you“, der die Wichtigkeit der Entwickler für STMicroelectronics zu betonen sucht.
Im Rahmen seines Vortrags gab es mehrerelei – einige der gezeigten Abbildungen informieren darüber, wie sich STMicroelectronics die Zukunft von Embedded AI vorstellt und wie populär die Produkte sind.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Interessant war die Aussage, dass STMicroelectronics davon ausgeht, dass die an der Edge zur Abarbeitung von AI-Payloads zur Verfügung stehende Rechenleistung in vergleichsweise kurzer Zeit um den Faktor 50 bis 100 wachsen würde. Wie sich das auf die Anbieter etablierter AI-Services wie der Microsoft Azure Cognitive Services auswirkt, ist eine durchaus bedenkenswerte Frage.

STMicroelectronics – erstes Modul auf Basis der Zusammenarbeit mit Qualcomm.

Dass die STMicroelectronics-eigenen Funkmodule lange Zeit nicht in Cube programmierbar waren, lag an Beißereien zwischen den Business Units. Seit einiger Zeit ist dieses Problem gelöst, weshalb STMicroelectronics neuerdings auch mit Qualcomm zusammenarbeitet. Die ersten Resultate dieser Kooperation sind nun in Form des gezeigten Funkmoduls ersichtlich.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Der anwesende Qualcomm-Vertreter sprach davon, dass das Ziel der Amerikaner die Integration ihrer High End-Funktechnologie in ein exzellentes Mikrocontroller-Ökosystemen ist.
Zum ST67 selbst gab es dann vergleichsweise wenig Informationen – interessant war lediglich die Ankündigung, auf der CES bzw. auf der Embedded World mehr Informationen und Demos zum Thema anbieten zu wollen.
In einer Hintergrundpräsentation finden sich die beiden weiteren Folien.

Bildquelle: dem Autor gestellt

STMicroelectronics – WBA-Serie unterstützt in Zukunft Amazon Sidewalk.

Die dritte und letzte Neuerung betraf dann einige Vertreter der WBA-Familie, die fortan die Amazon Sidewalk-Netzwerkumgebung unterstützen sollen.

Bildquelle: STMicroelectronics, Scitexing mit Instagram

Interessant ist, dass das durch die diversen Alexas und Co errichtete Netzwerk für das Internet der Dinge pro Kunde und Monat nur maximal 500 MB und Traffic verursacht – danach wird der jeweilige „Router“ bis zum nächsten Monat deaktiviert. Amüsant ist außerdem, dass es genau während der Ankündigung dieser Bandbreiten-Kapazität zu einem Verbindungsausfall kam.

STMicroelectronics – es geht weiter

Zu guter letzt wurde von Seiten des Teams noch darauf hingewiesen, dass heute nicht aller Tage Abend ist – es gibt zwei weitere Präsentationen.

Bildquelle: STMicroelectronics

Lattice Semiconductor – Entwicklerkonferenz mit technischen Problemen.

Dass man als Designer einer Web-Applikation dem Client nicht vertrauen sollte, sollte aus der Logik folgen. Die Webseite von Lattice Semi bezog die „Zeiten“, die für das Freischalten der diversen Streams erforderlich waren, aus der Systemzeit des Rechners.
In Zentraleuropa führte dies dazu, dass nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Keynote live mitverfolgt werden konnte – dies war insofern schade, als es – wie in der Abbildung gezeigt – durchaus bissige Benchmarks gab, in denen die hauseigenen Klein-FPGAs gegen Modelle der Konkurrenz antraten. Von besonderer Wichtigkeit empfand man dabei das sehr schnelle Starten der hauseigenen Chips, was das frühere Einschlafen und somit einen insgesamt reduzierten Energieverbrauch zur Folge hat.

Bildquelle: Lattice, Scitexing via https://www.instagram.com/p/DDaCeSdN30X/

Zum Zeitpunkt der Drucklegung gilt, dass die Vorträge nicht nochmals angesehen werden können. Unter der URLs https://www.latticesemi.com/About/Newsroom/PressReleases/2024/Lattice-Advances-Low-Power-FPGA-Leadership und https://www.latticesemi.com/Blog/2024/11/25/21/04/Advancing-Low-Power-FPGA-Leadership findet sich eine Übersicht, die die von Lattice vorgestellten neuen FPGAs auflistet.
Von „besonderer Wichtigkeit“ betont man dabei den Nexus 2 und den Certus 2 – beides sind FPGAs, die eher kleine Gatterzahlen aufweisen und für Situationen vorgesehen sind, in denen geringe Kosten und geringer Energieverbrauch wichtig sind.

Bildquelle: Lattice.

Außerdem gibt es auch im Mid Range-Bereich Zuwachs – Spezifischerweise werden zwei neue Varianten der Avant-Familie vorgestellt.

Bildquelle: Lattice.

Zu beachten ist, dass der Certus N2 derzeit in Samples zur Verfügung steht, während der Nexus 2 derzeit nur als Whitepaper angesehen werden kann. Im Bereich der neuen Varianten des Avant verspricht Lattice Semiconductor indes, dass die Chips ab sofort verfügbar sein sollen.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Raspberry Pi 500, ST-Entwicklerkongress und vieles andere mehr

Im Hause Raspberry Pi gibt es verschiedene Updates: neben einem transportablen Monitor darf sich die Community auf die Möglichkeit freuen, PIO-Programme am RP1 auszuführen. CircuitPython funktioniert ab Sofort wieder mit Visual Studio, während AllWinner ein neues SOC ausliefert. Hier eine Liste der Neuigkeiten.

Raspberry Pi 500 – neue rechnende Tastatur.

Mit dem Raspberry Pi 400 führte man im Hause Upton die „rechnende Tastatur“ ein – es handelte sich dabei um einen klassischen Heimcomputer wie dem C64 angelegtes Design, das aber dank der Verwendung eines Raspberry Pis zur Ausführung moderner Betriebssysteme befähigt war.
Mit dem Raspberry Pi 500 steht nun – wie in der Abbildung gezeigt – ein Nachfolge-Modell bereit.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-500-and-raspberry-pi-monitor-on-sale-now/

Der um 90 US-Dollar erhältliche und unter der URL https://www.raspberrypi.com/products/raspberry-pi-500/ im Detail beschriebene Raspberry Pi 500 ist dabei eine „neue“ Variante des Tastatur-Computers, die auf der vom Raspberry Pi 5 bekannten Technologie basiert.
Spendabel ist, dass die für den Desktop-Einsatz ausreichend stark ausgestattete Version mit 8 GB Speicher zum Einsatz kommt – die spezifische Beschreibung der Platine liest sich wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/products/raspberry-pi-500/

Um 120 US-Dollar gibt es außerdem eine als „Compute Kit“ bezeichnete Variante, die neben einem Lehrbuch auch die Raspberry Pi-eigene Maus, eine Stromversorgung und ein HDMI-Kabel mit durchaus großzügigen 2 m Länge mitbringt.
Spezifischerweise präsentieren sich die Kauf-Optionen dann wie in der Abbildung gezeigt – ebenfalls wie üblich gilt, dass der Vertrieb derzeit über die hauseigene Partner erfolgt, Preisvergleichs-Webseiten wie OEMSecrets sind noch nicht in der Lage, bei klassischen Distributoren Lagerbestände ausfindig zu machen.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/products/raspberry-pi-500/

Lustig ist außerdem die im Rahmen der Ankündigung ebenfalls gezeigte Vorstellung des Raspberry Pi Monitors – ein um 100 US-Dollar erhältlicher und 15,6 Zoll großer Bildschirm, der ein Full HD-Paneel auf Basis der IPS-Technologie mitbringt.

Bildquelle: Raspberry Pi

Interessant ist, dass die Energieversorgung explizit auch über einen der USB-Ports des Raspberry Pi erfolgen kann – in diesem Fall (der auch für Laptops machbar sein sollte), reduzieren sich die Spezifikationen nach folgendem Schema:

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Power is provided via a USBC connector. Costconscious users can power the monitor directly from their Raspberry Pi via the included USBA to USBC cable; in this mode display brightness is limited to 60% of maximum (still quite bright!) and volume to 50% of maximum (still quite loud!). Using a dedicated USBC supply capable of delivering 5V/3A, like the Raspberry Pi 15W USBC Power Supply, enables the full brightness and volume ranges.

Die Raspberry Pi Foundation stattete einige angelsächsische Medien mit Preview-Hardware aus. Unter den URLs https://www.cnx-software.com/2024/12/09/raspberry-pi-500-review-with-raspberry-pi-monitor-and-teardown/ und https://www.hackster.io/news/everything-you-need-a-hands-on-review-of-the-raspberry-pi-500-and-raspberry-pi-monitor-6fa99bfb2e3b finden sich deshalb durchaus detaillierte Besprechungen, die auch auf die „Hardware“ des Raspberry Pi Monitors eingehen.

Raspberry Pi 400-Kostenreduktion.

Im Rahmen der Ankündigung des Nachfolgemodells führte man eine Preissenkung des Raspberry Pi 400 durch. Die alleinstehende Variante ist nun um 60 US-Dollar erhältlich, während das Compute Kit um 80 USD den Besitzer wechselt. Außerdem liegt fortan jeder Variante des Raspberry Pi 400 eine SD-Karte bei, um den Start zu erleichtern.

Raspberry Pi 5 – PIO-SDK für RP1-I/O-Engine veröffentlicht.

Den Uptoniten gelingt in dieser Newsmeldung ein Hattrick. Der im Rahmen der Vorstellung des Raspberry Pi 5 on Detail besprochene hauseigene IO-Controller ist in der Lage, die von RP2350 bzw. RP2040 bekannten PIO-Zustandsautomaten auszuführen und sogar mit dem GPIO-Komplement des Raspberry Pi zu interagieren.
Vor wenigen Wochen wurden – von der Presse im Allgemeinen unbemerkt – unter der URL https://github.com/raspberrypi/utils/tree/master/piolib ein SDK für dieses Sonderregime ausgeliefert, das der Entwickler folgendermaßen beschreibt:

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PIOlib/libPIO is a userspace API to the rp1pio driver, which gives access to the PIO hardware of RP1. It takes the form of a clone of the PICO SDK PIO API, where most of the methods are implemented as RPC calls to RP1. This allows existing PIO code to be run without (much) alteration, but runs into problems when it relies on the PIO state machine and the support code being closely coupled.

Neben dem eigentlichen Code liegen auch einige Beispiele bei, darunter ein Codesample dass die Interaktion mit WS2812-Leuchtdioden unter Nutzung der PIO-Engine demonstriert.
Im Bereich der bekannten Probleme der Software findet sich zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Artikels lediglich ein Hinweis – „blockierende“ Operationen stoppen die gesamte Firmware des RP1-Mikrocontrollers, was sich auf die Gesamt-Stabilität des Raspberry Pi (logischerweise) negativ auswirken kann.

Raspberry Pi – Übertaktungsexperimente bringen schnelleren Speicherzugriff für Standardversion.

Als letzte Meldung aus dem Ökosystem sei auf den unter der URL https://www.jeffgeerling.com/blog/2024/raspberry-pi-boosts-pi-5-performance-sdram-tuning bereitstehenden Bericht des Raspberry Pi-Hackers Jeff Geerling hingewiesen.
Er experimentiert seit einiger Zeit mit dem Übertakten von Raspberry Pis, um immer mehr Performance aus den Einplatinencomputern heraus zu holen.
Quasi nebenbei stellte er fest, dass so gut wie alle Raspberry Pi – spezifischerweise Raspberry Pi 4 und Raspberry Pi 5 – auch bei den Standard-Frequenzen kürzere Wait-States für den Speicherzugriff vertragen. Ganz analog zu dem einst unter Palm OS bekannten Wait-States-eliminieren führt dies zu einer Performancesteigerung, die er folgendermaßen beschreibt:

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tl;dr Raspberry Pi engineers tweaked SDRAM timings and other memory settings on the Pi, resulting in a 1020% speed boost at the default 2.4 GHz clock. I of course had to test overclocking, which got me a 32% speedup at 3.2 GHz! Changes may roll out in a firmware update for all Pi 5 and Pi 4 users soon.

Mittelfristig ist die „Integration“ dieser neuen Timings in Raspberry Pi OS geplant. Wer seinem Prozess Rechner schon jetzt ein wenig Red Bull verpassen möchte, kann die genannte URL besuchen und das Update unter Nutzung der Raspi-Config-Applikation einspielen.

AllWinner A733 – Achtkerner mit AI-Beschleunigungsfunktionen avisiert

Im „Pleistozän“ der Einplatinencomputers setzte man im Hause Shenzhen Xunlong vor allem aus Prozessoren aus dem Hause Allwinner.
Mittlerweile kommt vor allem RockChip zum Einsatz – im Haus Allwinner ist man allerdings nicht gewillt, das Gefechtsfeld kampflos zu räumen.
Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst CNX-Software berichtet nun über das in der Abbildung gezeigte und als A733 bezeichnete SOC.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2024/12/06/allwinner-a733-octa-core-cortex-a76-a55-ai-soc-supports-up-to-16gb-ram-for-android-15-tablets-and-laptops/

Über Preise weiß man im Hause CNX derzeit noch nichts zu vermelden – zu beachten ist allerdings, dass TecLast ein mit 6 GB RAM ausgestattetes Android-Tablett mit diesem Chip um rund 130 US-Dollar auf AliExpress unter die Leute wirft.

Universität zu Südaustralien – Drohnen-GPS durch „Himmelsfotografie“.

Wer Piraten- oder Abenteuer-Romane liest, kennt das Konzept der Navigation unter Betrachtung von Sternbild, Sextant und Co. mit Sicherheit. Ein Forscherteam einer australischen Universität hat dieses Konzept nun für die Benutzung in Drohnen angepasst – wie unter der URL https://www.unisa.edu.au/media-centre/Releases/2024/gps-alternative-for-drone-navigation-using-visual-data-from-stars/ beschrieben dürfte es sich dabei um eine Anwendung handeln, die vor allem in Lufträumen mit gestörtem GPS-Empfang zum Einsatz kommen soll bzw. wird:

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The key advantages of the technology include:

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Nonemissive navigation: Since the system uses passive celestial cues, it doesnt emit signals, making it difficult to detect.

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Low cost and lightweight: Built with commercially available components, the system is significantly lighter and more affordable than traditional celestial navigation equipment.

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Robust against GPS jamming: By bypassing the need for GPS, this system provides a reliable alternative for drones operating in GPSdenied environments.

Wer das mit dem Namen An Algorithm for Affordable Vision-Based GNSS-Denied Strapdown Celestial Navigation versehene Paper downloaden und ansehen möchte, kann dies unter der URL https://www.mdpi.com/2504-446X/8/11/652 tun – es handelt sich dabei um eine Open Access-Veröffentlichung, weshalb ein PDF ohne Kosten heruntergeladen werden kann.

STMicroelectronics: Last Call für Entwicklerevent

STMicroelectronics Auftritt auf der Electronica war vergleichsweise neuigkeitsarm – offensichtlich wollten sich die Franco-Italiener Munition für ihr eigenes Event aufbewahren. Morgen findet die Keynote statt, über die wir Live berichten. Für weitere Events gibt es ab sofort die Möglichkeit zur Anmeldung.

Bildquelle: https://content.st.com/stm32-summit-registration-page.html?

Python: Sicherheitsupdates durch die Bank

Obwohl der harte und aufwändige Umstieg von Python 2 auf Python 3 seit einiger Zeit hinter der Community liegt, gilt, dass auch im Markt gut etablierte Versionen von Python 3 Sicherheitslücken aufweisen und Patches benötigen.
Vor wenigen Tagen wurde eine ganze Gruppe von Updates ausgeliefert, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentieren.

Bildquelle: https://pythoninsider.blogspot.com/2024/12/python-3131-3128-31111-31016-and-3921.html

CircuitPython: Visual Studio Code-Plug-in funktioniert wieder.

Aufgrund mangelhafter Wartung gilt, dass das Visual Studio Code-Plug-in für die Adafruit-Variante von MicroPython seit einiger Zeit nicht mehr funktionierte. Durch einen Fork wurde dieses Problem nun behoben, weshalb im Visual Studio-Marketplace wieder ein funktionsfähiges Plug-in zur Verfügung steht.

Bildquelle: https://marketplace.visualstudio.com/items?itemName=wmerkens.vscode-circuitpython-v2

Angemerkt sei, dass es sich bei diesem Plug-in und quelloffene Software handelt. Wer den Quellcode des Programms ansehen möchte, kann dies auf GitHub unter der URL https://github.com/wmerkens/vscode-circuitpython tun.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Arduino Nano Matter final, Einplatinencomputer mit HDMI-Eingang und andere Hardware

Nach der Software folgt ein Neuigkeits-Roundup im Bereich der Hardware. Es gibt ein erstes Datenblatt des elusiven npZero-Stromsparprozessors, eine Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien und einige neue Funkmodule. Eine Sicherheitslücke in OpenWRT und Abopläne im Hause IAR verdienen ebenfalls Beachtung.

Arduino Nano Matter verlässt Community Preview-Zustand.

Per se ist der auf einem Silicon Labs-Chip basierende Arduino Nano Matter nicht neu – die Preview-Variante der Platine ist seit einigen Monaten in den Händen der Ingenieurschaft.
Nun gilt allerdings, dass die Italiener den Einplatinencomputer – wie in der Abbildung gezeigt – als offizielles und finales Produkt betrachten.

Bildquelle: https://store.arduino.cc/en-hu/products/nano-matter

Raspberry Pi Connect: Firmenvariante verfügbar, kleine Funktionsverbesserungen.

Wo Geld abzugreifen ist, ist der Uptonit nicht fern -mit Raspberry Pi Connect versucht man seit einiger Zeit, einen Teil des Kuchens von Teamviewer und Co. zu fressen.
Erstens gibt es ab sofort eine als Connect for Organizsations bezeichnete Version. Dabei handelt es sich über die Professionalisierung des Systems, die – wie in der Abbildung gezeigt – ein „Mater-Account“ anlegt, das die diversen Geräte verwaltet.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-connect-for-organisations-plus-full-screen-support/

Pro verwaltetem Gerät und Monat fallen dabei €0,50 an Kosten an – Lohn der Mühen ist, dass der Besitzer des Organisationsaccounts mehr oder weniger beliebigen Personen den Zugriff auf individuelle im Konto enthaltene Prozessrechner ermöglichen kann.
Im Bereich der Usability gibt es eine kleine Verbesserung – ab sofort ist es einfacher, in den Vollbildschirm-Modus zu wechseln.
Langfristig plant man außerdem die Integration folgender zusätzlicher Funktionen:

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Device tagging: tag devices with your own labels, and use those tags to search and identify different classes of device

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Access control lists: using tags to give users different levels of access to devices

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Ability to sign devices up from Raspberry Pi Imager: boot direct to headless installation!

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Capacity for bulk provisioning of Raspberry Pi Connect device secrets during manufacture of Compute Module and Raspberry Pibased products

Orange Pi 5 Ultra – Orange Pi 5 Max mit HDMI-Eingang

Der vom Formfaktor her an Raspberry Pi und Co erinnernde Orange Pi 5 Max ist per se seit einiger Zeit am Markt. Mit dem Orange Pi 5 Ultra steht nun eine neue Variante zur Verfügung, die im Bereich der Video-Fähigkeiten Anpassungen vornimmt.

Spezifisch gibt es – wie in der Abbildung gezeigt – eine Änderung im Bereich der Video-Interfaces.

Bildquelle: http://www.orangepi.org/html/hardWare/computerAndMicrocontrollers/details/Orange-Pi-5-Ultra.html

Sonst gibt es in diesem Bereich nichts Neues – wer eine der Platinen erwerben möchte, kann dies auf AliExpress unter der URL https://www.aliexpress.us/item/1005008160197781.html tun. Die Preise sind dabei übrigens ähnlich wie beim Orange Pi 5 Max.

Nanopower npZero – Datenblatt verfügbar

Das skandinavische Halbleiterunternehmen NanoPower arbeitet an seit einiger Zeit an einem Energiespar-Controller, der – nicht komplett frei programmierbar – in der Lage ist, verschiedenste Sensoren mit sehr geringem Strombedarf zu überwachen.
Die auf der Electronica angekündigte Veröffentlichung des Datenblatts ist nun erfolgt – wer die Bildquelle besucht, und seine Kontaktdaten eingibt, kann die Inhalte herunterladen und ansehen.

Bildquelle: https://nanopowersemi.com/download-npzero-power-saving-ic-datasheet

Zu beachten ist, dass die Entwicklung des Chips noch nicht ganz abgeschlossen ist. Auf der Downloadseite findet sich unter anderem die folgende Passage, die auf den frühen Entwicklungsstand hinweist:

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The datasheet combines the verified performance of Gen0 and implemented adjustments in Gen1. As the Gen1 moves through testing, preliminary numbers will be expanded by more and more test results.  

IAR: Abonnementstrategie und ehrgeizige Wachstumspläne.

Wer am Stand des Compileranbieters IAR vorbeiläuft und Anspielungen auf den Talk Like a Pirate-Day (siehe https://en.wikipedia.org/wiki/International_Talk_Like_a_Pirate_Day) macht, braucht sich über Gewefze nicht zu wundern.
In der unter der URL https://www.presseagentur.com/iar/detail.php?pr_id=7205&lang=en bereitstehenden URL- der Titel „IAR adopts new strategy – raise growth target“ wirkt unverfänglich – finden sich Ankündigungen, die das Leben der Bewohner des Piratenschiffs erheblich beeinflussen dürften.
Erstens finden sich die folgenden Passagen, die auf eine „Erweiterung“ der abonnementbasierten Verteilung von IAR hinweisen:

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In H1 2025, IAR will launch a modernized subscription offering, replacing its current leading offering. This will allow customers seamless access to IARs full product portfolio and cloudbased service suite, enabling both efficiency and modern, automated workflows for software development.  “We will introduce the subscription offering gradually, but we have already seen strong demand from our major customers, says Cecilia Wachtmeister.  

Neuerung Nummero zwei ist die Intention von IAR, fortan „enger“ mit anderen Playern zusammenarbeiten zu wollen – als „bevorzugtes Opfer“ avisiert man dabei das quelloffene RTOS Zephyr:

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The flagship product, IAR Embedded Workbench, will be adapted for interoperability with thirdparty solutions from both commercial providers and opensource platforms.

Interessant ist außerdem die Ankündigung, dass man auch im Bereich RISC-V zu investieren gedenkt:

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Additionally, IAR is intensifying the development of IAR Embedded Workbench for the RISCV architecture, which is now showing notable growth, also outside Asia.

Motivation dieser„Um- bzw Neu-Ausrichtungen ist unter anderem die Feststellung, dass in Zukunft immer mehr Arbeit mit MPUs erfolgen wird – aus der Logik folgt, dass die Entwicklung der MPU-Software ob der höheren Komplexität mehr Unterstützung auf Seiten der IDE voraussetzt.

ATOMIC Display Base (GW1NR) – SPI-HDMI-Konverter

Viele Anwendungen im Bereich HMI profitieren von einem hochauflösenden Display, dessen Inhalte sie in der Praxis allerdings nur vergleichsweise selten verändern.
Das einst für aus der FTDI hervorgegangene Unternehmen BridgeTek hat sich auf derartige Chips spezialisiert – sie nehmen über ein mikrocontrollerfreundliches Interface Zeichenbefehle entgegen, kümmern sich selbst ums Rendering und geben die hochskalierten Inhalte per HDMI aus.
Mit der in der Abbildung gezeigten Atomic Display Base bietet Espressif sein Evaluationsboardsbauer nun ein ähnliches System an.
Interessant ist an dem Offert vor allem, dass die Wandlung teilweise über einen Gowin-FPGA erfolgt.

Bildquelle: https://shop.m5stack.com/products/atomic-display-base-gw1nr?variant=45727247991041

Steckplatinen-Stromversorgung auf Basis eines XIAO-Moduls.

Im Pleistozän der Laborentwicklung – der Newsautor ist so alt – war eine der ersten „Errungenschaften“ eines Hobbyelektronikers ein selbst gebautes Netzgerät. Danach wurden Netzgeräte der HP6624A-Serie preiswert verfügbar – der „neueste“ Trend sind Stromversorgungen, die direkt auf der Steckplatine reiten.
Ein chinesischer Entwickler bietet nun die in der Abbildung gezeigte Variante an, die ein XIAO-Board zur Generierung von Benutzer-Interface und fortgeschrittenen Visualisierungen heranzieht.

Bildquelle: https://www.tindie.com/products/nicho810d/breadboard-power-supply-with-real-time-monitoring/

Kurt Energy – neue Batterien auf Salzbasis.

Lithium-Ionen-Batterien haben sich als Quasistandard im Bereich der Stromversorgung etabliert. Kurt Energy – das Unternehmen ist eine Division von Altreonic und nach Ansicht des Newsautors hoch solide – kündigt nun eine neue Batteriechemie an.
Sie unterscheidet sich von den klassischen Lithium-Ionen-Zellen insofern, als Natrium bzw. Sodium statt Lithium zum Einsatz kommt. Unter der URL https://kurt.energy/new-safe-sodium-ion-cells-and-batteries/ verspricht Kurt Energy die folgenden Verbesserungen:

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The Sodiumion (or Naion) chemistry Kurt.energy selected has many benefits:

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No Lithium (Li) or other problematic materials like Nickel (Ni) and Cobalt (Co) are used

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Sodium is much more abundant and doesnt require problematic mining

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Can operate from 40 to +60 up to +80°C (celldependent)

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Charging from 10 to +60°C (celldependent)

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3000 to 6000 charge/discharge cycles (celldependent)

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Power: can reach 3C up to 20C (celldependent)

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Energy densities up to 130 Wh/kg (celldependent)

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Ultrasafe: no risk of fire (yes, we did hard shortcircuit and overcharging tests)

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Compatible with existing battery assembly methods

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Easy recycling

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More Costefficient than Lithiumion cells.

Ehrlich ist, dass man im Rahmen der Ankündigung auch nach folgendem Schema auf die „Nachteile“ der Technologie eingeht:

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Currently, they have a slightly lower energy density than LFP cells, but they have a wider temperature range and can provide more power. The DoD is higher and they can even discharge to 0V. They need an adapted charger when operating at extreme temperatures, but can charge from any standard charger when used at typical moderate temperatures.

Lesestoff: SemiAnalysis zu Amazon‘s neuen AI-Systemen.

Amazon arbeitet seit langer Zeit daran, eine hauseigene Architektur für die Beschleunigung von AI-Payloads im Markt zu etablieren. Dabei konzentriert man sich nicht nur auf Rechenchips, sondern auch die gesamte umgebende Rechenzentrums-Infrastruktur.

Bildquelle: https://semianalysis.com/2024/12/03/amazons-ai-self-sufficiency-trainium2-architecture-networking/

Wer sich für die dahinterstehende Technologie interessiert und eine gute Stunde Zeit mitbringt, sollte den unter der Bildquelle bereitstehenden Artikel besuchen – dass Analystenteam präsentiert einige „überraschende“ und sehr interessante Design-Entscheidungen, die bei eigenen Entwicklungen hilfreich sein können.

Würth Elektronik METIS-E – neues Funkmodul für Smart Metering-Anwendungen

Der in der Norm EN 13757-4 spezifizierte M-Bus konnte in der Vergangenheit das eine oder andere „Design-Win“ im Bereich der Energieversorgung gewinnen. Würth Elektronik plant nun, ein Funkmodul für diesen Funkstandard ins Rennen zu schicken.

Bildquelle: https://www.we-online.com/en/components/products/METIS-E

Die offizielle Ankündigung des Moduls verspricht folgende Spezifikationen:

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Metise is based on the SoC CC1310 chipset from Texas Instruments and operates on the 868 MHz frequency band.

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The metering radio module from Würth Elektronik has a range up to 1500 meters and, with dimensions of just 12 × 8 × 2 mm3, is more than 50 percent smaller than comparable models on the market. Metise is optimized for automatic meter reading and for use in batterypowered devices.

Murata LBWA0ZZ2HK/HL – Funkmodule für WiFi HaLow

WiFi HaLow hatten wir in der Vergangenheit einige Male erwähnt. Murata kündigt nun in einer Presseaussendung an, Module für diesen Funkstandard anbieten zu wollen.

Bildquelle: https://www.murata.com/en-global/news/connectivitymodule/wi-fi-bluetooth/2024/1126

Die im Rahmen der Ankündigung erfolgende detaillierte Beschreibung des Moduls liest sich folgendermaßen:

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Murata is pleased to introduce two ultralow power WiFi HaLow modules (LBWA0ZZ2HK and LBWA0ZZ2HL) compliant with Sub1 GHz (S1G) WiFi standards across key regions, achieving highspeed communication over distances of more than 1km. The compact modules support high power at +23dBm (Type 2HK) and low power at +13dBm (Type 2HL) smart IoT applications.

Im Bereich des Funk-SoCs setzen die Japaner nicht auf ein Selbstlaborat. Stattdessen wird ein Funk-Controller zugekauft, den Murata folgendermaßen beschreibt:

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Based on the NRC7394 chipset from NEWRACOM,Inc. with Arm® Cortex® M3 processor the Type 2HK/2HL modules offer enough processing power to accommodate the WiFi subsystem and user applications. The Type 2HK module operates at frequencies from 902MHz to 928MHz, whereas the Type 2HL is at 750MHz to 950MHz. Both modules feature an SPI host interface with peripherals including SPI, 2x UART, 2x I2C, 2channel 10bit ADC and GPIO.

Silicon Labs SiWG917Y110LGA – neues WiFi 6-Funkmodul mit sehr geringem Stromverbrauch.

Die Modulhersteller liefern in diesem News-Roundup einen Hattrick: Silicon Labs schickt das SiWG917Y110LGA ins Rennen, dass in zwei Varianten angeboten wird.

Bildquelle: https://www.silabs.com/wireless/wi-fi/siwx917y-wireless-modules/device.siwg917y110lga?tab=specs

Über die vom Modul unterstützten Funkstandards vermeldet Silicon Labs dabei folgendes:

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The SiWG917Y wireless module, SiWG917Y110LGA, provides ultralowpower WiFi 6, Bluetooth Low Energy LE 5.4, and Matter for batterypowered IoT devices. The fully integrated, shielded module includes an antenna (or RFpin) and worldwide RF regulatory certifications, simplifying development and certification work.

Analog zu ESP32 und Co. steht dem P. T. Entwickler auch hier ein zweiter Prozessorkern zur Verfügung, der sich um die Ausführung von Applikationslogik kümmert. Seine Spezifikationen präsentieren sich folgendermaßen:

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. The application processing subsystem consists of an ARM® Cortex®M4 with FPU with (180 MHz), a large embedded SRAM, Flash, PSRAM, and an option for external Flash/PSRAM.

OpenWRT – potentieller Supply Chain-Angriff auf quelloffene Routerfirmware

Wer mit OpenWRT arbeitet, sollte die unter http://lists.openwrt.org/pipermail/openwrt-announce/2024-December/000061.html bereitstehende Meldung eines Sicherheitsvorfalls berücksichtigen.
Die für Nutzer relevanten Passagen präsentieren sich folgendermaßen:

1
NO OFFICIAL IMAGES from the downloads.openwrt.org were AFFECTED nor any custom images from 24.10.0rc2.

2

3
Available build logs for other custom images were checked and NO MALICIOUS REQUEST FOUND, however due to automatic cleanups no builds older than 7 days could be checked. Affected server is reset and reinizialized from scratch.

4
Although the possibility of compromised images is near 0, it is SUGGESTED to the user to make an INPLACE UPGRADE to the same version to ELIMINATE any possibility of being affected by this.

5

6
If you run a public, self hosted instance of ASU, please update it immediately. (or apply the following commits [3] [4])

Vorweihnachtliches: Vintage Tektronix-Kalender veröffentlicht.

Obwohl man im Hause Tektronix bzw. Fortive nicht unbedingt „viel“ mit der Vergangenheit zu tun haben möchte, betreibt man doch ein kleines Firmen-Museum.
Dieses bietet seit einigen Jahren einen Kalender an, der sich – die Weihnachtszeit nähert sich nun mal mit Riesenschritten – auch ideal als Geschenk für die Person eignet, die schon alles hat.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser News-Meldung gilt dabei, dass der Kalender sowohl bei eBay als auch per Lulu bezogen werden kann – weitere Informationen finden sich in der Bildquelle.

Bildquelle: https://vintagetek.org/2025-calendar/

NXP über Zephyr

Im Hause NXP scheint man sich mehr und mehr auf das Echtzeitbetriebssystem Zephyr festzulegen. Unter der URL https://www.nxp.com/design/design-center/training/TIP-ZEPHYR-ON-NXP-MPUS findet sich eine rund einstündige Präsentation, die NXPs Meinung über Zephys en Detail durchdekliniert.

Bildquelle: NXP

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Eclipse-Entwicklerumfrage, MicroPython und Arduino-Cores auf Basis von Zephyr

Wer mit dem Strom schwimmt, braucht für den Vortrieb weniger Energie. Die Nutzung populärer Technologien erleichtert Personal-Rekrutierung und das Finden von Hilfe bei Problemen. Außerdem gibt es Neuigkeiten aus der Embedded Python-Welt.

Eclipse Developer Survey – Programmiersprachen der Embeddedwelt

Spätestens nach dem Microsoft sein teuer aufgekauftes Echtzeitbetriebssystem zwecks Verschönerung der Bilanzen an die Eclipse Foundation abgetreten hat, spielt der Anbieter von Governance Solutions auch im Embeddedbereich eine erstklassige Rolle.
Jährlich führt man deshalb Umfragen durch, um mehr über das Denken der P. T. Entwicklerschaft zu erfahren.
Am Interessantesten ist im unter der URL https://outreach.eclipse.foundation/iot-embedded-developer-survey-2024 bereitstehenden Bericht mit Sicherheit die Verteilung der Echtzeitbetriebssysteme, die sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Bildquelle: Eclipse Foundation.

Im Bereich der größeren Systemen ist interessant, dass sich Azure Sphere an immer geringerer Popularität erfreut – die Verteilung über die Linux-Distributionen zeigen wir ebenfalls.

Bildquelle: Eclipse Foundation.

Im Bereich der verwendeten Programmiersprachen gilt, dass das Wachstum des eigentlich als Lehrsprache vorgesehenen Python nach wie vor nicht aufzuhalten ist – sowohl auf großen als auch kleinen Geräten ist Guido van Rossums Elaborat am Vormarsch.

Bildquelle: Eclipse Foundation.

Eclipse Developer Survey – von Cloud, MQTT und Co

Eine hier nicht abgedruckte Befragung von Entwicklern nach ihren größten Pain Points ergab, dass die „Connectivity“ – also die Übertragung der Daten vom Sensor bis in die Cloud – nach wie vor eines der gravierendsten Probleme im Bereich der Arbeit mit Embeddedsystemen darstellt.
Zur Lösung dieser Probleme setzt die P. T. Entwicklerschaft immer häufiger auf klassische Funknetze – 59 % der Entwickler gaben an, verschiedene Arten von vollwertigen Funktechnologien in ihren Systemen zu nutzen.

Bildquelle: Eclipse Foundation.

Lustig ist in diesem Zusammenhang die Frage nach dem auf höheren Ebene verwendeten Protokoll. Der Effekt des Winner-Takes-All zeigt sich hier besonders streng, das messageorientierte MQTT setzte sein Wachstum auch dieses Jahr ungehindert fort.

Bildquelle: Eclipse Foundation.

Als Gegenstelle kommen nach wie vor Cloud Systeme zum Einsatz – Amazon AWS wuchs, während Microsoft Azure (trotz nach Ansicht des Autors sehr innovativer Produkte) schrumpfte. Besonders interessant ist, dass die Schrumpfung bei Google nur sehr langsam erfolgt – man hat sich ja vor einiger Zeit wefzig vom IoT-Cloudservice verabschiedet, weil dieser nicht genug Umsatz abwarf.

Bildquelle: Eclipse Foundation.

Eclipse Developer Survey – von Architektur, MCU und Co

Interessant ist auch die Frage, welche Prozessorarchitekturen in IoT-Systemen bevorzugt zum Einsatz kommen.
X86 hatte hier in der Vergangenheit einen traditionellen Vorteil, weil insbesondere windowsbasierte Software auf einem X86er bzw. X64 er am Besten funktioniert.
Dieses Jahr änderte sich dies allerdings wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: Eclipse Foundation.

Lustig sind die Ergebnisse im Bereich der Mikrocontrollerarchitekturen. Die Abbildung zeigt, dass man im Hause Eclipse nach wie vor davon ausgeht, dass alle ESP32-Cores auf einem Tensilica-Kern basieren. In der Praxis könnte der Anteil der sanktionssicheren RISC/V-Architekturen (Stichwort: GigaDevice) wesentlich höher ausfallen, als er in der Abbildung ist.

Bildquelle: Eclipse Foundation

Eclipse Developer Survey – Eine Frage der Sicherheit

Die Uptoniten betonten im Rahmen der erstmaligen Vorstellung des RP2350 an mehrerlei Stelle das hohe Sicherheitsniveau, das auf diesem Mikrocontroller basierenden Lösungen erreichen können.
Diese Fokussierung ist aus marketingtechnischer Sicht durchaus gerechtfertigt – interessant ist auch die in der Abbildung gezeigte Verteilung über die verschiedenen im Markt befindlichen Sicherheitsstandards.

Bildquelle: Eclipse Foundation.

Bildquelle: Eclipse Foundation.

In straffem Kontrast zu dieser Feststellung steht allerdings, dass die Zertifikation bei der Auswahl eines Echtzeitbetriebssystems keine besonders hohe Rolle zu spielen scheint.
Stattdessen sind andere Faktoren von größerer Bedeutung.

Bildquelle: Eclipse Foundation

Dieser Trend setzt sich dann auch im Bereich der „nativen“ Entwicklungswerkzeuge unverändert fort.

Bildquelle: Eclipse Foundation

MicroPython – Version v1.24.1 mit diversen Verbesserungen verfügbar.

Wohl durch die Erfolge der hauseigenen Programmiersprache im Eclipse Foundation-Testbericht animiert, veröffentlichte das MicroPython-Entwicklerteam eine neue Version der hauseigenen Runtime, die verschiedenste Fehler zu beheben sucht.
Wie in der Abbildung gezeigt handelt es sich dabei vor allem um Probleme, die auf den ESP32- und Raspberry Pi Pico-Plattformen auftreten.

Bildquelle: https://github.com/micropython/micropython/releases/tag/v1.24.1

Weitere Informationen und ein Download-Link für die aktualisierten Runtimefiles finden sich – wie immer – in der als Bildquelle angegebenen URL.

ARM CMSIS – Entwicklung im Zeichen der Layer

Wer in der Vergangenheit mit Yocto Linux zu tun hatte, kennt das Konzept der „Software Layers“ mit Sicherheit.
Im Hause ARM arbeitet man nun daran, die CMSIS-Entwicklungsumgebung ebenfalls mit Layers auszustatten bzw. die Nutzung der Lehr-Funktionalität unter der Entwicklerschaft zu forcieren.
Im Rahmen eines gut 40 Minuten langen Webinars stellte man deshalb „Lösungen“ vor – die Abbildung zeigt, wie man sich im Hause ARM die Nutzung von Layers zur Steigerung der Systemflexibilität vorstellt.

Bildquelle: https://www.arm.com/resources/webinar/cmsis-solution

Wer die Präsentation live ansehen möchte, findet unter der als Bildquelle angegebenen URL ein Tape.

Arduino: Erste Betaversionen der Zephyr-basierten HAL verfügbar

ARMs Entscheidung, die MBED-Plattform abzukündigen, erwies sich für die Italiener als ein wahrer R40-Treffer ins Kontor – der Gutteil der hauseigenen Boards nutzte nämlich ein auf dieser Plattform basierendes Softwaremodell.
Unter der URL https://github.com/arduino/ArduinoCore-zephyr gibt es seit wenigen Stunden eine Preview eines „Next Generation-Cores“, der als Echtzeitbetriebssystem statt MBED das von der Linux Foundation vorangetriebene Zephyr verwendet.

Interessant ist an der im GitHub-Repositorium bereitstehenden Beschreibung, dass das „Laden“ bzw. die Initialisierung einer auf dieser Plattform basierenden Software modularisiert erfolgt.
War eine Arduino-Applikation bisher prinzipiell ein monolithisches Kompilat, so findet sich nun ein Zephyr-Kern, der den Benutzercode in Form einer elf-Datei lädt und zur Ausführung bringt:

1
Unlike traditional Arduino implementations, where the final output is a standalone binary loaded by a bootloader, this core generates a freestanding elf file. This file is dynamically loaded by a precompiled Zephyr firmware, referred to as the loader.

2
The loader is responsible for managing the interaction between your sketches and the underlying Zephyr system. After the initial bootloader installation, the loader takes over the sketch loading process automatically.

3
To ensure flexibility, the loader project is designed to be generic. Any necessary modifications for specific boards should be made in the corresponding DTS overlay or a special fixup file, using appropriate guards to maintain stability.

4
The behavior of the loader can be adjusted through the Mode menu:

5
Standard: The sketch is loaded automatically.

6
Debug: The user must type sketch in Zephyrs shell, which is accessible via the default Serial.

CircuitPython: Unterstützung für Raspberry Pico 2W

Was wahrscheinlich niemanden groß wundern dürfte, ist eingetroffen – Limor Frieds Frauen unterstützen fortan, wie in der Abbildung gezeigt, auch den Raspberry Pi Pico 2W.

Bildquelle: Adafruit.

Die offizielle Ankündigung diese Änderung liest sich folgendermaßen:

1
The number of supported microcontrollers and Single Board Computers (SBC) grows every week. This section outlines which boards have been included in CircuitPython or added to CircuitPython.org.

2

3
This week there were two new boards added:

4
Bradán Lane STUDIO Coin M0 (siehe https://circuitpython.org/board/bradanlanestudio_coin_m0/)

5
Pico 2 W (siehe https://circuitpython.org/board/raspberry_pi_pico2_w/)

BananaPi: Quelloffener OpenWRT-Router verfügbar

Zum Abschluss dieses News-Roundups noch eine sowohl Software- als auch Hardware bezogene Meldung. Der sich seit einiger Zeit angekündigte OpenWRT-Router steht ab sofort auf AliExpress zum Erwerb bereit.

Bildquelle: https://www.aliexpress.com/item/1005007795779282.html?gatewayAdapt=4itemAdapt

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Neue Bauteile – optische USB-Kabel, ADCs, PWM-Verstärker uvam

Auch der Dezember beginnt mit einer Flut von Komponenten. Neben verschiedensten Evaluationsboards aus dem Hause mikroE gibt es sowohl im Bereich der aktiven als auch im Bereich der passiven Komponenten Neuigkeiten. Hier eine Liste einiger besonders interessanter Komponenten.

Bulgin AO – optisches USB 3-Kabel zur „EMI-Reduktion“.

Der USB-Standard erweist sich – zumindest auf den ersten Blick – als durchaus resilient. Unvergessen sind die diversen Experimente, in denen USB-Verbindungen über ein Schüppel Dupont-Kabel problemlos funktionierten.
In der Praxis gibt es Situationen, in denen man sich eine „robustere“ Vorgehensweise wünscht. Bulgin begegnet diesem Problem mit der AO-Serie von Kabeln, die – wie in der Abbildung gezeigt – bis zu 30 m Länge abdecken.

Bildquelle: Bulgin.

Die in verschiedensten USB-Stecker-Kombinationen angebotenen Kabel arbeiten intern mit einem Opto-Konverter, der – wie in der Abbildung gezeigt – eine Umwandlung der Signale durchführt. Die Datenleitungen bzw. die auf ihnen reitenden Signale wandern optisch von A nach B, in den Steckverbinder-Köpfen sitzende Bauteile kümmern sich dann um die Umwandlung.

Bildquelle: Bulgin

Ledil VERONICA-MAXI – farbmischende Linse mit hoher IP-Absicherung

Wer „mehrere“ Leuchtdioden nebeneinander platziert, wünscht oft Farbmischung. Ledil begegnet diesem Problem nun mit der Veronica Maxi-Serie.
Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Linsen samt wasserdichter Abdichtung, die das Mischen von Farben nach dem in der Abbildung gezeigten Schema ermöglicht.

Bildquelle: https://www.ledil.com/news_all/paint-with-light-veronica-maxi/

Unter der als Bildquelle angegebenen URL verlinkt Ledil verschiedenste Application Notes, die dem P. T. Designer bei der Konstruktion von attraktiven Beleuchtungssystemen unter die Arme zu greifen suchen.

MIKROE-6291 – Click-Shield-Erweiterung für das FRDM-MCXN947

Wer NXPs MCX N9-AI-Mikrocontroller ausprobieren möchte, setzt gerne auf das FRDM-MCXN947-Evaluationsboard. Mit dem in der Abbildung gezeigten Click Shield steht eine Erweiterung zur Verfügung, die dem P. T Evaluationsboard-Nutzer das Anschließen von microBus-Peripheriegeräten ermöglicht.

Bildquelle: mikroE

Hellerman Tyton – im Dienste des Magnetismus.

Hellerman Tyton – besser bekannt als „Kabel Management is Us“ – expandiert in den Bereich der magnetischen Befestigung von Kabeln und Rohren.
Unter der SKU 151-03641 finden sich beispielsweise Kabelklemmen, die über einen Neodynium-Magneten „Kontakt“ zur Umgebung aufnehmen. Dank einer Zugkraft von 10 LB – in SI-Einheiten entspricht dies 4.5KG – dürften die Klemmen der einen oder anderen Kabelstrang-Ziehung Widerstand leisten können, während sie – mit etwas Kraft – frei drehbar und wiederverwendbar sind.
Unter der SKU 151-03649 gibt es „ähnliche“ Produkte, die für voluminösere Kabel vorgesehen sind.
Zu guter letzt verdienen auch SKUs wie 151-04039 Erwähnung – dabei handelt es sich um „magnetisch befestigte Haken“, die Hellerman Tyton in verschiedensten Versionen anzubieten gedenkt.

Bildquelle: Hellerman Tyton.

Nisshinbo NA1150 – Lautsprechertreiber mit PWM-Eingang

PWM-Ausgangssignale haben sich als immer wichtigeres Format zur Audio-Datenübertragung vom Mikrocomputer etabliert – dies ist nicht unlogisch, da der Prozessrechner so ohne DAC auskommen kann.
Problematisch ist in diesem Zusammenhang lediglich, dass die meisten Audioverstärker mit einem PWM-Signal nur wenig anzufangen wissen.
Mit dem – übrigens auch in bequem verarbeitbaren MSOP8-Gehäuse verfügbaren – NA1150 möchte der japanische Audio-Spezialist Nisshinbo an dieser Stelle Abhilfe schaffen. Die Prinzip-Schaltung demonstriert die Funktionalität.

Bildquelle: Nisshinbo

Bourns – immer mehr Induktoren „sehr geringer Höhe“.

Im Hause Bourns geht der Trend im Bereich der Induktoren – offensichtlich – zu immer geringerer Bauhöhe. In den letzten Wochen wurden verschiedenste Familien vorgestellt, die teilweise mit weniger als einem Millimeter Bauhöhe auskommen. Die Abbildung zeigt die SRP0610F-Serie, die allerdings nur beispielhaft für verschiedenste andere SMD-Induktoren zu sehen ist.

Bildquelle: Bourns

Renesas SLG51003 – per I2C programmierbarer Dreikanal-LDO

Schaltregler sind nicht immer notwendig – in vielen Fällen reicht ein LDO aus und/oder bietet sogar bessere Ergebnisse. Mit dem per I2C programmierbaren und im TQFN-14-Gehäuse vorliegenden SLG51003 bietet Renesas nun ein Produkt an, das für Mehrkanal-Situationen geradezu ideal geeignet ist.

Bildquelle: Renesas.

Im Datenblatt versprechen die Japaner außerdem eine sehr hohe PSRR, wodurch der Regler auch zur Versorgung von CMOS-Bildsensoren geeignet sein sollte.

Kyocera 9159-800 DUAL ENTRY – nun „im Markt verfügbar“

An sich waren die beidseitig integrierbaren Steckverbinder schon auf der Electronica zu sehen.

Bildquelle: Kyocera AVX

Nun gilt, dass die Komponenten in Größen von 4-20 Positionen im Markt verfügbar sind. In Hunderterstückzahlen kosten die Komponenten dabei unter zwei Dollar, die Tabelle zeigt einige häufige SKUs.

Bildquelle: Kyocera AVX

Cree CV28D – LED mit „integriertem“ Farbmischer und Strahlbündelung.

Die Kombination von großen Mengen an RGB-LEDs zur Realisierung von Displays ist spätestens seit dem massiven Preisverfall keine wirklich neue Technologie mehr. Cree bietet mit der CV28D eine im PLCC6-Gehäuse vorliegenden RGB-LED an, die erstens Wasserfest ist und zweitens eine integrierte Strahl-Bündelung und Farbkomponenten-Vermischung mitbringt.

Bildquelle: Cree.

Dialight 598 – Sideview-LEDs in verschiedensten Farben.

Wer seinem „Mechanical Guy“ einen Gefallen tun möchte, kann Gehäusedesigns mitunter durch Nutzung von seitlich einsehbaren Leuchtdioden vereinfachen. DiaLight bietet mit der 598-Produktfamilie nun eine Serie diesbezüglicher Leuchtdioden an, die im 0605-Gehäuse vorliegen.

MIKROE-6358 – Livestreaming-Box für Elektronik-Prototypen.

mikroEJ bietet seit einiger Zeit einen Livestreaming-Service an, in dem verschiedenste PCBs analog zu Nokias RDK von Zuhause aus angesteuert werden können.
Mit dem MIKROE-6358 bieten die Serben nur eine um rund 1000 US-Dollar erhältliche Lösung an, die – wie in der Abbildung gezeigt – die hauseigene Technologie für Drittanbieter nutzbar macht.
Zu beachten ist, dass die „Aberntung“ der Informationen normalerweise über die hauseigene Programmierumgebung NECTO Studio IDE erfolgt – der P. T. User muss seine Platine im Rahmen einsetzen und für Internet sowie Energieversorgung sorgen.

Bildquelle: mikroEJ

Soldered 101203 – wasserfeste Variante des DS18B20-Sensors

Der einst von Dallas Semiconductor entwickelte DS18B20 hat sich nicht nur im Makerbereich als Quasistandard etabliert. Soldered bietet nun eine Variante des Sensors mit einem 1 m langen Kabel an, die sich durch Wasserfestigkeit auszeichnet.

Bildquelle: Soldered.

Toshiba TLP3640A – Foto-MOSFET mit 1 A Maximalstrom

Optokoppler sind per se nichts Neues. Der in der Abbildung gezeigte Baustein ist insofern interessant, als er statt einem Foto-Transistor auf einen Foto-MOSFET setzt. Lohn der Mühen ist ein maximaler Arbeitsstrom von 1 A.

Bildquelle: Toshiba.

Analog Devices DAS – Familie von ADCs mit beeindruckenden Leistungsdaten

Wer „große Mengen“ – spezifischerweise sprechen wir von bis zu acht Kanälen – von Analoginformationen überwachen möchte und dabei breite Spannungsbereiche benötigt, wird von Analog Devices mit einer als Data Acquisition System bezeichneten Familie von integrierten Schaltkreisen bedient.
Aus technischer Sicht funktionieren die Komponenten dabei – durch die Bank – wie in der Abbildung gezeigt. Auf der einen Seite stehen die Acquisitoren, während auf der anderen Seite ein LVDS-Interface für die Aberntung der Informationen verantwortlich zeichnet.

Bildquelle: Analog Devices

Besonders beeindruckend ist an den Wandlern der weitere Spannungsbereich, der von Analog Devices auch als SoftSpan bezeichnet wird und die folgenden Bereiche überstreicht:

1
Per channel SoftSpan input ranges, bipolar or unipolar

2
±40 V, ±25 V, ±20 V, ±12.5 V, ±10 V, ±6.25 V, ±5 V, ±2.5 V

3
0 V to 40 V, 25 V, 20 V, 12.5 V, 10 V, 6.25 V, 5 V, 2.5 V

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels bietet Analog Devices drei Varianten an: AD4855 und AD4856 arbeiten mit bis zu 250 KSPS und unterscheiden sich im Bereich der Wandlerauflösung (16 bzw. 20 Bit). Der AD4857 bietet „nur“ 16 Bit, arbeitet aber mit einer Maximalgeschwindigkeit von 1 MSPS.

MicroChip RNWF02 / WINCS02 – Verfügbarkeit in Form von Click-Boards

MicroChip arbeitet seit einiger Zeit daran, die Qualität und Popularität der hauseigenen WLAN-Module zu erhöhen. Neben dem als direkten Cloud-Connector vorgesehenen RNWF (siehe https://www.microchip.com/en-us/product/rnwf02pc) gibt es mit dem WINC (siehe https://www.microchip.com/en-us/product/wincs02pc) eine „einfachere“ Variante, die mit dem Host per SPI kommuniziert und so den Zugang ins drahtlos-Netzwerk zu ermöglichen sucht.
Die Markteinführung beider Produkte verlief in der Vergangenheit etwas „holprig“.
Mit EV72E72A und EV68G27A stehen nun im Microbus-Formfaktor vorliegende Platinen aus dem Hause MicroChip zur Verfügung, die Inbetriebnahme und Experimentation zu erleichtern suchen.

mikroE EPOS Module – Modemmodul fürs analoge Telefonnetz

Obwohl die im analogen Telefonnetz verwendete Technologie bestenfalls als Dinosaurier-artig bezeichnet werden kann, gilt, dass immer wieder dafür vorgesehene Projekte aufkommen.
Wer eine schnelle Start-Lösung sucht, wird von mikroE bedient. Das Modul weist dabei auf der einen Seite einen RJ12-Connector auf, und kommuniziert auf der anderen Seite über SPI mit dem Host-Controller.

Bildquelle: mikroE.

Adafruit 5970 – flexibles Infrarot-Empfängermodul auf Basis des TSMP96000

Vishay bietet mit dem TSMP96000 seit längerer Zeit ein Sensor-Modul an, das verschiedenste Infrarot-Fernbedienungen erlernen und die von ihnen zurückgelieferten Ergebnisse für einen Mikrocontroller zur Verfügung stellen kann.
Mit dem 5970 bietet Adafruit nun ein Modul an, dass die direkte Auswertung bzw. das aufwandslose Anschließen des Moduls an einen Mikrocontroller ermöglicht.
Intendierte Anwendungszwecke sind all jene Situationen, in denen ein Mikrocontroller Kontakt zu „mehr oder weniger beliebigen“ Infrarot-Fernbedienungen aus dem Bereich der Consumerelektronik aufzunehmen hat.

Newhaven NHD-2.1-480480AF-ASXP – rundes IPS-Display mit flexiblem Eingang.

Runde Displays sind – sowohl im Bereich der Avionik als auch im Bereich der Smartwatches – auf vielerlei Hinsicht nützlich.
Newhaven bietet nun ein diesbezügliches Produkt mit einer Auflösung von 480×480 an – in Einzelstücken kostet es rund 20 Euro. Interessant ist außerdem, dass der ST7701S-Treiber sowohl per paralellem RGB als auch per DSI ansprechbar ist. Newhaven verspricht in der Dokumentation außerdem, dass das für die Display-Anbindung vorgesehene Flachbandkabel EMV-abgeschirmt sein sollte.

Bildquelle: Newhaven Display.

Amphenol TQT – Wagoklemme von Amphenol.

Wer eine Immobilie besitzt, kennt die Wagoklemme mit Sicherheit. Mit der TQT-Familie möchte Amphenol nun der „Kopf an Kopf-Variante“, die im Hause Wago seit einiger Zeit angeboten wird, eine eigene Alternative entgegenstellen.

Bildquelle: Amphenol.

mikroE – 8×8-Hitzesensor

Panasonic bietet mit dem AMG883543 seit einiger Zeit einen Sensor an, der – analog zu einer FLIR-Kamera – Thermoinformationen in einer 8×8-Matrix bereitstellt. Mit dem Grid-EYE 2 gibt es nun ein dazugehörendes Evaluationsboard.
Für mit Drohne uind Co experimentierende Personen dürfte das Modul auch aufgrund des verbauten Sensors interessant sein – in Zehnerstückzahlen sinkt sein Preis auf rund 30EUR pro Chip.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/AMG883543

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Raspberry Pi 5 Compute Module vorgestellt, Erweiterungen im ESP32-Ökosystem uvam

Das auf der Electronica erstmals gezeigte Raspberry Pi CM 5 wurde offiziell angekündigt. Im Hintergrund erschienen verschiedenste Evaluationsboards am Markt, im Hause Espressif gibt es Softwareupdates. Zu guter Letzt bringt der letzte News-Roundup dieses Monats Lesestoff und Informationen über Industriestandards.

Raspberry Pi Compute Module 5 offiziell verfügbar

Ebenezer Uptons Mannen sind im Bereich des „Leak Managements“ durchaus erfolgreich – die unter https://youtu.be/tUugLXidiHw gezeigte inoffizielle Vorstellung durch Farnell erfolgte sicherlich nicht unabsichtlich. Interessant war, dass einige Medien zum Zeitpunkt dieses Leaks bereits NDAs unterschrieben hatten und sogar schon mit Prototypen arbeiteten.
Sei dem wie es sei, ist die Compute Modul-Variante des Raspberry Pi 5 ab sofort im Handel verfügbar. Zur Erinnerung handelt es sich dabei um eine auf dem Raspberry Pi 5 basierende Platine, die vom mechanischen Handling her auf die Bedürfnisse der industriellen Anwendung optimiert ist.
Im Bereich der Speicherausbauten zeigt man sich durchaus flexibel: Der Arbeitsspeicher reicht von 2-16 (!!) Gigabyte, während der eMMC-Speicherausbau von 0-64 GB reicht.

Bildquelle: Raspberry Pi Foundation

Interessant ist außerdem, dass die Raspberry Pi Foundation einen auf dem Compute Module montierbaren Kühlkörper anbietet – eine Variante mit Lüfter gibt es derzeit nur von Drittanbietern.
Wer „jetzt sofort“ ein Computee Modul zu bestellen gedenkt, ist gut beraten, die folgende Tabelle zu konsultieren.
Es gibt nämlich mehr als zwei Dutzend verschiedene SKUs, die sich – unter anderem – im Speicherausbau, aber auch im Bereich der verbauten Funkmodule voneinander unterscheiden.

Bildquelle: Raspberry Pi Foundation

In der angelsächsischen Presse finden sich schon jetzt verschiedenste Informationen. Gareth Halfacree führte bei Hackster umfangreiche Benchmarks durch, die – wie in der Abbildung gezeigt – die wesentlich höhere Rechenleistung der neuen Variante des Compute Modules bestätigen.

Bildquelle: https://www.hackster.io/news/power-in-a-tiny-package-a-hands-on-review-of-the-raspberry-pi-compute-module-5-aeef3feb7415

Informationen über das zugehörige Entwicklerkit finden sich unter der URL https://www.cnx-software.com/2024/11/27/a-first-look-at-the-raspberry-pi-development-kit-for-cm5/ bei CNX.

Espressif, zur Erstens – Entwicklerportal für Zephyr startet

In der Vergangenheit zeigte Espressif immer wieder Interesse am quelloffenen Echtzeitbetriebssystem der Linux Foundation. Nun wurde das offizielle Entwicklerportal gestartet – Hintergedanke ist, dass Nutzer ihre Applikationen fortan wie in der Abbildung gezeigt unter eine „Kombination“ der Espressif- und der Zephyr-Toolchains in Betrieb nehmen können.

Bildquelle: https://www.espressif.com/en/sdks/esp-zephyr

Auf der als Bildquelle verlinkten URL befindet sich ein „vollständiges“ Entwicklerportal, das unter anderem verschiedene Informationen über die Inbetriebnahme einer Zephyr-basierten Lösung für den ESP32 liefert.

Espressif, zur Zweiten – kleinere Entwicklerkits für den ESP32-P4 avisiert.

Espressifs „Compute only“-SOC P4 wird seit einiger Zeit mit der unter Beitrag „ESP32-P4-Function-EV-Board und Seeed Studio XIAO RP2350 im Hands-on“ im Detail beschriebenen Platine ausgeliefert. Während das Evaluationsboard unter anderem mit seinem exzellenten Display beeindruckt, ist es doch vergleichsweise teuer – ein Problem, dem Espressif nun mit dem in der Abbildung gezeigten Produkt an die Pelle zu rücken gedenkt.

Bildquelle: https://www.waveshare.com/esp32-p4-nano.htm?sku=29031

Unter der URL findet sich ein gutes halbes Dutzend verschiedener Konfigurationen, die Zusatzhardware wie Kameras mitbringen. Schade ist lediglich, dass zum Zeitpunkt der Drucklegung alle angebotenen SKUs vollständig ausverkauft zu sein scheinen.

Espressif, zur Dritten – Treiber-Bibliothek esp-iot-solution in Version zwei vorgelegt.

Mit der auf GitHub zur Verfügung gestellten und unter der URL https://docs.espressif.com/projects/esp-iot-solution/en/release-v2.0/index.html im Detail beschriebenen ESP-IoT-Solutions bietet Espressif seit einiger Zeit eine „Treiber-Sammlung“ an, die – analog zur Meadow-Plattform – verschiedene im IoT-Bereich häufig benötigte Komponenten bequem ansprechbar macht.

Bildquelle: https://docs.espressif.com/projects/esp-iot-solution/en/release-v2.0/index.html

In einer unter der URL https://developer.espressif.com/blog/release-esp-iot-solution-v2/? bereitstehenden Ankündigung vermeldet Espressif nun den Release einer neuen Version, die bis zur Abkündigung von Version 5.3 von ESP-IDF mit Updates versorgt wird:

1
Today, Espressif is excited to announce the release of espiotsolution v2.0. The components in the release/v2.0 branch will receive bugfix maintenance for two years (until January 25, 2027, ESPIDF v5.3 EOL).

Espressif, zur Vierten – Neuigkeiten von Embedded Swift.

Nach Apples Ankündigung wurde es vergleichsweise ruhig um Embedded Swift. Unter der URL https://developer.espressif.com/blog/integrating-embedded-swift-and-sdl3-on-esp32/ präsentiert Espressif nun ein vergleichsweise komplexes Beispielprojekt, das einen ESP32, die Embedded Swift-Umgebung und eine Grafikbibliothek zu kombinieren sucht.

Bildquelle: Espressif.

Eclipse Foundation – Internationalisierungs-Client für den CAN-Bus

Dass sich die Eclipse Foundation schon lange als „Anbieter von Management-Dienstleistungen für Open Source-Projekte“ sieht, dürfte langjährige Leser von Mikrocontroller.net nicht wirklich überraschen.
Mit canought versucht man nun ein neues Software-Paket ins Rennen zu schicken, dass die „Interoperabilität“ zwischen dem CAN-Bus und verschiedenen anderen Standards des Internets der Dinge zu verbessern sucht.
Im Rahmen der Ankündigung wurde das Projekt unter https://newsroom.eclipse.org/eclipse-newsletter/2024/november/eclipse-canought-bridging-can-bus-and-telematics-gap folgendermaßen beschrieben:

1
However, there is no standard/secure Application Programming Interface (API) for these telematics applications to access invehicle ECUs. This was an issue we ran into at Cummins starting back in 2012 when we first started working with aftermarket Telematics Service Providers to create connectivity services for our engines. We needed a way to get data from our engines to the cloud, but each telematics integration required fully custom software. We ended up partnering with 35 different providers, which resulted in 35 independent development efforts, and no reusable software. This was neither scalable nor sustainable, which is why we decided to launch the Eclipse CANought project. 

Ebenda findet sich auch die in der Abbildung gezeigte Grafik, die den „technischen Aufbau“ des Systems zu beschreiben sucht.

Bildquelle: https://newsroom.eclipse.org/eclipse-newsletter/2024/november/eclipse-canought-bridging-can-bus-and-telematics-gap

Zu beachten ist, dass die Automotive-Hersteller Cummins das Produkt bereits seit einiger Zeit produktiv einsetzt – es handelt sich hierbei also nicht um eine „leere“ Working Group. Ziel von Cummins dürfte vielmehr sein, den hauseigenen Standard in der Industrie zu zementieren und so verschiedenste Arten von „Rent Seeking Behaviour“ zu ermöglichen.

Seeed Studio, zur Ersten – RS 485-Erweiterung für die XIAO-Familie

Seeed Studio XIAO-Familie erfreute sich in der Vergangenheit am einen oder anderen Achtungserfolg – besondere Erwähnung verdient, dass die Platine die ersten öffentliche Vorstellung des RP2350 war.
Mit dem in der Abbildung gezeigten Peripheriegerät steht nun eine Erweiterung zur Verfügung, die den beispielsweise im Smart Home-Bereich weit verbreiteten RS485-Bus für das XIAO-Ökosystem anzielbar macht.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/RS485-Breakout-Board-for-XIAO-p-6306.html

Seeed Studio, zur Zweiten – Ende der kostenlosen Lieferung

Wer bei Seeed Studio Produkte zu bestellen gedenkt, sollte sich beeilen. Das Unternehmen hat nun nämlich angekündigt, mit Wirkung Ende des Jahres den kostenlosen Versand ersatzlos einzustellen.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/blog/2024/11/22/important-announcement-free-shipping-policy-adjustment-and-service-enhancements/

Weitere Informationen hierzu finden sich – wie immer – in der als Bildquelle angegebenen URL.

Samsung SAMSEMO – Videosammlung zum Training von Emotionserkennung

Systeme, die durch Video-Analyse und Verfahren der künstlichen Intelligenz die Stellung einer Person zu erkennen suchen, sind per se nicht neu.
Wer sich diesem Problem mit Deep Learning-Methoden zu nähern sucht, wird das von Samsung aus verschiedenen Quellen gesammelte Datenkit zu schätzen wissen. Es handelt sich dabei um eine mehrsprachige Videosammlung, die unter anderem aus dem EU-Parlament zusammengestellt wurde.

Bildquelle: https://research.samsung.com/blog/SAMSEMO-New-dataset-for-multilingual-and-multimodal-emotion-recognition

GoWin: FPGAs-Arbeitsumgebung unterstützt nun auch Mac OS

Der chinesische FPGA-Hersteller GoWin hat sich in den letzten Jahren eine durchaus solide Basis im Bereich des „Educational Computing“ erarbeitet. Eine der Ursache dafür ist die hauseigene Arbeitsumgebung, die für den Ausbildungsbereich komplett kostenlos ist.

Bildquelle: https://www.gowinsemi.com/en/about/detail/latest_news/91/

Die neueste Version dieser Arbeitsumgebung unterstützt nun, wie im folgenden vermeldet, auch Mac OS:

1
In a groundbreaking first, this new version extends support to macOS, alongside Windows and Linux, making FPGA development accessible across all major operating systems.

Lesestoff: Vergleich speichersicherer Programmiersprachen

Speicherlecks und Speichermissmanagement bzw. Pufferüberläufe gehören zu den häufigsten Ursachen für Programmfehler und Sicherheitsprobleme. Im Laufe der letzten Jahre erschienen verschiedene Programmiersprachen wie Rust, die diesem Problem auf Sprache-Designebene zu Leibe zu rücken suchen. Unter der URL https://embeddedcomputing.com/technology/software-and-os/memory-safety-in-ada-spark-and-rust gibt es nun ein durchaus interessantes Whitepaper, das Ada, SPARK und Rust in Bezug auf die verschiedenen Programmier-Paradigmata vergleicht.

Lesestoff, zur Zweiten – PCIM-Expo über Jobaussichten für Elektroniker

Im Laufe der letzten Monate ist die Anzahl der offenen Stellen für Elektrotechniker und Elektroniker gesunken. Die PCIM-Expo bzw. der dahinter stehende Veranstalter Mesago nutzte dies, um verschiedene Expertenmeinungen einzuholen. Die Ergebnisse der Karriereanalyse finden sich unter der URL https://pcim.mesago.com/nuernberg/en/pcim-insights/pcim-magazine/job-market-for-electrical-engineers-no-cause-for-concern.html .

Lesestoff, zur Dritten – Auswirkungen von AT&Ts Abkündigung auf NB-IoT

Der IoT-Funkstandard NB-IoT hatte in den letzten Wochen nicht unbedingt die beste Zeit – vor wenigen Wochen kündigte der US-Netzbetreiber AT&T sogar an, sein teuer errichtetes Netz zur Gänze einzustellen.
Der im Allgemeinen gut informierten Branchen Newsdienst RCA Wireless führte unter https://www.rcrwireless.com/20241126/internet-of-things-4/end-nb-iot-att ein „Rudel-Interview“ mit verschiedenen Branchenanalysten durch. Tenor der Analystenmeinungen ist dabei, dass Gerüchte über das Ende von NB-IoT zum Zeitpunkt der Drucklegung durchaus übertrieben sind.
Spezifischerweise geht man von der Verbarrikadierung von NB-IoT im Smart Meter-Markt aus. Diese „installierte Basis“ kann dafür sorgen, dass Netzbetreiber viele Ländern ihre Netze nicht abschalten – der primäre negative Effekt von AT&Ts Entscheidung betrifft laut den Analysten die Chancen von NB-IoT, sich als „wahrlich globale“ Funktechnologie zu etablieren.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Raspberry Pi Pico 2W, neue Funk- und Normal-Mikrocontroller

Nach der Electronica beginnt die Raspberry Pi Foundation mit der Auslieferung des Pico 2W, in dessen Vorstellung erste Hinweise auf das hauseigene Bluetooth-Modul zu finden sind. Sowohl Renesas als auch STMicroelectronics schicken neue Mikrocontroller ins Rennen, während im Hause Google Betriebssystemupdates ante Portas stehen. Hier ein kleiner Round-Up von allem, was Embedded-Entwickler kennen sollten.

Renesas RZ/T2H – MPU für anspruchsvolle Motorsteuerungen.

Der Trend zur Spezialisierung gilt auch im Bereich der Mikrocontroller-Entwicklung uneingeschränkt. Mit dem RZ/T2H schicken die Japaner eine neue ARM-MPU ins Rennen, die neben sehr hoher Rechenleistung (beispielsweise für Visualisierung) auch Interfaces für die Motoren-Ansprache mitbringt.

Bildquelle: Renesas.

Über die eigentlichen Performance-Daten vermeldet Renesas folgendes:

1
The RZ/T2H is equipped with four Arm® Cortex®A55 application CPUs with a maximum operating frequency of 1.2 GHz. For external memory, it supports 32bit LPDDR43200 SDRAM. Two CortexR52 CPUs with a maximum operating frequency of 1 GHz handle the realtime processing, with each core equipped with a total of 576 KB of highcapacity tightly coupled memory (TCM). This allows high CPU and memoryintensive tasks such as running Linux applications, robot trajectory generation, and PLC sequence processing, to be executed on a single chip. At the same time, the RZ/T2H can handle fast and precise realtime control such as motor control and Industrial Ethernet protocol processing.

2
via https://www.renesas.com/en/about/newsroom/renesas-extends-line-industrial-ethernet-and-multi-axis-motor-control-solutions-high-performance

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Frage der Verfügbarkeit – folgende Informationen finden sich hierzu:

1
The RZ/T2H is available today. Renesas plans to release the new RZ/N2H device in Q1/2025, which offers the same performance as the RZ/T2H in a smaller package. This is ideal for industrial controller equipment such as PLCs and motion controllers.

2
via https://www.renesas.com/en/about/newsroom/renesas-extends-line-industrial-ethernet-and-multi-axis-motor-control-solutions-high-performance

Raspberry Pi Pico 2W – RP2350 plus Funkmodul

Die Raspberry Pi Foundation liefert die hauseigenen Mikrocontroller seit jeher in einem mehrstufigen Verfahren aus – zuerst kommt normalerweise ein „Barebones“-Board, dem danach eine Variante mit einem Infineon-Funkmodul hinterhergescheucht wird.
Diese schon bisher bekannte Vorgehensweise wird nun mit dem in der Abbildung gezeigten Board fortgesetzt.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-pico-2-w-on-sale-now/

Als Funkmodul kommt in der neuen Variante abermals ein Infineon-Chip zum Einsatz, der nun aber die Teilenummer CYW43439 aufweist. Auf der „offiziellen Produktwebseite“ findet sich dann folgende Beschreibung:

1
Infineons AIROC CYW43439 singlechip combo device features 1x1 singleband 2.4 GHz WiFi 4 (802.11n) and Bluetooth® 5.4 is a reliable entrylevel solution for lowcost applications. A small formfactor with minimal external components drives down mass production costs. The CYW43439 adds updated Bluetooth® capabilities, WPA3, DPP for WiFi Easy Connect, enhanced Soft AP and shared SDIO host interface for WiFi + Bluetooth®.

2
via https://www.infineon.com/cms/en/product/wireless-connectivity/airoc-wi-fi-plus-bluetooth-combos/wi-fi-4-802.11n/cyw43439/

Bildquelle: https://www.infineon.com/cms/en/product/wireless-connectivity/airoc-wi-fi-plus-bluetooth-combos/wi-fi-4-802.11n/cyw43439/

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Frage, was in Bezug auf das von den Uptoniten vor einiger Zeit „strategisch geleakte“ Funkmodul hauseigener Bauart zu erwarten ist. In der offiziellen Ankündigung findet sich hierzu folgende Passage:

1
Enthusiasts benefit from the breadboardfriendly Pico form factor, while our upcoming RM2 radio module (already in use on Pimoronis Pico Plus 2 W) provides a route to scale for professional products which have been prototyped on the platform

Wie immer gilt, dass die Platine – anfangs – vergleichsweise schwer erhältlich ist. Unter der SKU SC1633 lässt sich die Platine schon jetzt bei verschiedenen Distributoren suchen – die Abbildung zeigt, dass die üblichen Verdächtigen derzeit noch keinerlei Stock haben.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/SC1633

STMicroelectronics STM32WL33 – neuer drahtlos-Mikrocontroller

Im Hause STMicroelectronics steht mit dem STM32WL33 eine neue Variante des Wireless-IPs zur Verfügung, die ihre Rechenleistung aus einem ARM Cortex M0-Plus-Kern bezieht.
Schon im Rahmen der Ankündigung betont STMicroelectronics, dass die hauseigene Embedded-Software Cube auch den neuen Wireless-Chip unterstützt – spezifischerweise kommt hierfür das Paket STM32CubeWL3 zum Einsatz.
Im Rahmen der Meldung kündigte ST nach folgendem Schema ein neues Peripheriegerät an, dass für die Überwachung des Flüssigkeits- oder Gas-Flusses verantwortlich ist:

1
A unique analog flowsensor controller, LCSC, is integrated to streamline and optimize the design of water metering devices. The LCSC integrated circuitry can operate in conjunction with traditional coilbased mechanical meters, measuring fluid flow without any MCU intervention and providing a suitable antitampering feature. With these properties, the LCSC provides safetyproofing and can further enhance battery lifetime to more than 15 years while optimizing the integration and cost structure of water metering devices.

Bildquelle: STMicroelectronics

Über das Funkmodul in den Chips findet sich in der Pressemitteilung die folgende, vergleichsweise lange Meldung:

1
All the MCUs can operate in either of the 413479 MHz or 826958 MHz licensefree bands. A special variant, the STM32WL33CCV6A, operates in the 169MHz band.

2
The device embeds two programmable power amplifiers allowing a selectable RF output power of either +14dBm or +20dBm, further optimizing power efficiency during active transmission time. In EU, Korea and Japan, legislation restricts the maximum to +14dBm for energy saving, while North America and AsiaPacific allow +14dBm or +20dBm for longer range. With their dual power output, STM32WL33 wireless MCUs can be deployed worldwide and provide roaming capability for global tracking applications.

3
The widely configurable radio allows multiprotocol support and multimodulation flexibility including 4(G)FSK up to 600kbit/s, 2(G)FSK, (G)MSK, DBPSK, DSSS, and ASK. A programmable and autonomous statemachine, the Radio Sequencer, automates common radio operations such as frequencyhopping lowdutycycle operations, LBT, RX Sniff, autoack and many more saving MCU intervention and boosting radio efficiency.

4
With receive sensitivity of 132 dBm @300 bit/s 433 MHz OOK and 128 Bm @300 bit/s 868 MHz 2(G)FSK, the radio ensures robust communication over long distances. At +20 dBm output power and 128 dBm of sensitivity at 868 MHz, 300 bps GFSK makes it possible to achieve a link budget that supports a wireless communication range of over 1 Km.

5
There is also an IQ interface for custom modulation schemes and to further enhance reception sensitivity, enabling postprocessing exploration with GNURadio or similar tools prior to embedding optimized protocol libraries. Supported standard protocols, besides the fully customizable proprietary options, includes wMBus, Mioty, Wize, Sigfox, 6LowPAN as well as WiSUN HomeAreaNetworking (HAN).

Weitere Informationen finden sich – wie immer – unter der URL https://www.st.com/en/microcontrollers-microprocessors/stm32wl3x.html.

Espressif – sehr preiswertes Funkmodul auf Basis des ESP32-H2

Wer mit vergleichsweise wenig (spezifischerweise drei) GPIO-Pins auskommt, kann ein sehr preisgünstiges Modul auf Basis des ESP32-H2 erhalten. Spezifischerweise handelt es sich dabei um die in der Abbildung gezeigte Planare.

Bildquelle: https://www.espressif.com/sites/default/files/documentation/esp32-h2-wroom-07_datasheet_en.pdf

Auf AliExpress kostet die 2 MB-Version 2,13 US-Dollar, während die Variante mit 4 MB Remanentspeicher um $ 2,17 erhältlich ist. In beiden Fällen gilt, dass die Versandkosten separat berechnet werden.

CircuitPython 9.2.1 ausgeliefert

Limor Frieds Frauen – vielen Dank für den Scherz an einen Leser – haben soeben die neueste Version ihrer hauseigenen Python-Runtime ausgeliefert. Von der vor einigen Monaten angekündigten „Vereinheitlichung“ mit MicroPython (siehe Beitrag „Python im Embeddedbereich – News von CircuitPython“ ) ist nichts zu hören. Stattdessen finden sich im unter der URL https://blog.adafruit.com/2024/11/20/circuitpython-9-2-1-released/ bereitstehenden Change Log folgende neue Funktionen:

1
Highlights of this release

2
Additional synthio and audiofilters functionality.

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I2CTarget and keys.*.reset() fixes.

4
RP2350: PSRAM and cpu.temperature fixes.

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rp2pio: add background read operation.

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Five new boards.

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Incompatibility warnings

8
Raise TypeError when attempt to produce JSON for invalid types. Previously the types were serialized as strings.

Wer das Produkt selbst ausprobieren möchte, kann dies unter der URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/9.2.1 tun.

Android Wear – erste Variante auf Basis von Android 15 ante Portas

Mit Wear OS 5.1 steht die erste Betaversion eines Android Wear-Builds zur Verfügung, der auf Android 15 basiert.
Für Personen, die eine Smartwatch-Applikation entwickeln, geht dies logischerweise mit Arbeit einher. Neben den in der Abbildung gezeigten und vergleichsweise minimalen neuen Funktionen gilt nämlich, dass die im Hintergrund durchgeführte Aktualisierung des Betriebssystemkerns mitunter erhebliche Arbeit auslöst.

Bildquelle: https://developer.android.com/training/wearables/versions/5-1

Weitere Informationen zur Thematik finden sich – wie immer – im Entwicklerportal von Google.

STMicroelectronics: Kostenlose IC-Samples im Shop.

Wer über Weihnachten noch Hardware zum „Experimentieren“ braucht, freut sich wahrscheinlich über die in der Abbildung gezeigte Sonder-Promotion. STMicroelectronics möchte den hauseigenen Halbleiter-Store promoten, weshalb es einige Discountvouchers sowie kostenlose Chipsamples gibt.

Bildquelle: STMicroelectronics.

Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass es sich bei den Samples um rohe Chips handelt, die man erst in ein hauseigenes PCB-Design verarbeiten und auflösen muss. In Tests des Autors vergab der Store außerdem „nur“ die IMUs, die Flashchips waren zu bezahlen.

OEMSecrets – kostenlose Tickets für die Embedded World

Ein alter Kalauer besagt, dass die Zeitpunkte „vor dem Kongress“ und „nach dem Kongress“ eine Art Singularität darstellen. Wer an der vom 11. bis 13. März des nächsten Jahres stattfindenden Embedded World teilnehmen möchte, kann sich dank der Bauteil-Preisvergleichsengine OEMSecrets schon jetzt ein kostenloses Ticket suchen.
Besuchen Sie hierzu einfach den unter der URL https://www.messe-ticket.de/Nuernberg/embeddedworld2025/Register?culture=en bereitstehenden Webshop, und befolgen Sie die folgenden Anweisungen:

1
Over three days in seven exhibition halls, you can obtain an insight into the entire product range of embedded system technologies from Hardware to Services and Tolls to Software. Secure your free ticket for the trade fair now with the voucher code OEM4ew25 in the TicketShop.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Linux 6.13 ante portas, neue Funktionen in der Arduino Cloud, Prozessrechner und mehr

Im Hause AT&T geht es NB-IoT an den Kragen, während QualComm ein RISC-V-basiertes Produkt vorstellt. Im Hause Google beginnen die Arbeiten mit Android 16, während das eine oder andere Bauteil, das die Electronica verpasst hat, nun auf den Markt drängt.

Arduino – Cloud warnt nun beim Offline-Gehen von Endgeräten

Trigger ermöglichen Nutzern des arduinoeigenen Clouddiensts seit einiger Zeit das Reagieren auf bestimmte Umgebungsbedingungen. Mit Device Status Notifications – das Feature steht ab der Planstufe Maker zur Verfügung – wird dieses Feature nun um Notifications für das Offline-Gehen von Geräten erweitert:

1
This is where Device Status Notifications, the latest feature in the Arduino Cloud, comes in. Whether youre an individual maker or an enterprise, this feature empowers you to stay on top of your devices by sending realtime alerts when a device goes online or offline.

Weitere Informationen finden sich unter https://blog.arduino.cc/2024/11/15/receive-an-alert-when-your-device-goes-offline-in-arduino-cloud/.

Arduino – SPE-Shield für Arduino Uno

Neuerung Nummero zwei ist eine Erweiterungsplatine, die dem Arduino Uno die Kommunikation per Singe Pair Ethernet ermöglicht.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2024/11/12/discover-the-new-arduino-uno-spe-shield-the-quick-and-easy-way-to-advanced-connectivity/

Intendierte Anwendung scheint hier die Aktualisierung von auf RS485-basierten Systemen zu sein:

1
By incorporating RS485 connectivity, the Arduino UNO SPE Shield becomes a versatile tool for upgrading RS485 legacy systems or integrating modern technologies with current infrastructures, creating a seamless bridge between the old and the new.

Zu beachten ist, dass das für den Arduino Uno R4 vorgesehene Board derzeit ein reiner Prototyp ist – noch gibt es nur die Möglichkeit, Interesse anzumelden.

GigaDevice – Modellinformationen zum GD32G5

An sich haben wir den auf einem Cortex-M33 basierenden und 216MHz schnellen GD32G5 auf der Electronica besprochen. Nun gilt allerdings, dass es – wie in der Abbildung gezeigt – Informationen über das Modell-Lineup gibt.

Bildquelle: https://www.gigadevice.com/product/mcu/high-performance-mcus/gd32g5xx-series/gd32g553

BananaPi BPI-CanMV mit Kendryte K230D-AI-Beschleuniger

Nach dem Erfolg des beispielsweise im MaixDuino verbauten Kendryte K210 wurde es ruhig im Mikrocontroller-Teil von Canaan – den K230 kündigte man zwar an, tat dann aber nicht mehr viel.
Der in Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst CNX vermeldet nun – wie in der Abbildung gezeigt – das Aufkommen einer auf dem K230 basierten Platine aus dem Hause BananaPi.

Bildquelle: https://www.cnx-software.com/2024/11/18/29-banana-pi-bpi-canmv-k230d-zero-features-kendryte-k230d-risc-v-soc-for-aiot-applications/

Interessant ist an der um rund 30EUR erhältlichen Platine – siehe auch https://docs.banana-pi.org/en/BPI-CanMV-K230D/BananaPi_BPI-CanMV-K230D-Zero – unter Anderem, dass BananaPi englischsprachige Dokumentation stellt.

Aaeon – Raspberry Pi-artiger Prozessrechner mit Intel-CPU

Experimente mit Embedded-X86-Technologie – Stichwort beispielsweise Arduino Galileo – erwiesen sich in der Vergangenheit unter Anderem aufgrund Intels Illoyalität – als kurzlebig. Im Hause Aaeon gibt man trotzdem nicht auf, weshalb das Up Board den in der Abbildung gezeigten Nachfolger erhält.

Bildquelle: https://www.aaeon.com/en/product/detail/up-boards-up-710s/overview

Anders als bei den vorhergehenden Planaren gibt es diesmal keinen 40Pin-GPIO-Header mehr – stattdessen spendiert man dedizierte “GPIO-Inseln”.

Bildquelle: https://www.aaeon.com/en/product/detail/up-boards-up-710s/overview

Qualcomm – RISC/V-Design ante Portas

Wer zuviel faucht, ja dessen Maul bald raucht – eine (idealerweise zu Helmut Lotti – Full Speed Ahead gesummte) Weisheit, die nicht nur Lebensgefährtinnen, sondern auch Anbieter von Architekturen zu Herzen nehmen sollten.
Hackster berichtet nun über das in der Abbildung gezeigte Modul, das einen RISC/V-Kern zur Realisierung eines an ESP32 und Co erinnernden Moduls heranzieht.

Bildquelle: https://www.hackster.io/news/qualcomm-unveils-the-micro-power-qcc730m-and-its-first-risc-v-part-the-qcc74xm-iot-module-70f4378a30b7

Android 16 – Developer Preview 1 verfügbar

Googles Planung, die Entwicklung von Android zu beschleunigen, trägt erste Früchte. Developer Preview eins des Betriebssystems steht ab Sofort zum Download bereit, die Abbildung informiert über die nächsten geplanten Schritte im Hause G.

Bildquelle: https://developer.android.com/about/versions/16

Im Bereich der Neuerungen sticht folgendes hervor:

1
Embedded photo picker

2
The photo picker provides a safe, builtin way for users to grant your app access to selected images and videos from both local and cloud storage, instead of their entire media library. . . .

3
The developer preview includes new APIs that enable apps to embed the photo picker into their view hierarchy. This allows it to feel like a more integrated part of the app while still leveraging the process isolation that allows users to select media without the app needing overlybroad permissions.

4
Health records

5
The developer preview of Health Connect contains an early version of APIs supporting health records. This allows apps to read and write medical records in FHIR format with explicit user consent. This API is currently in an early access program. Sign up to be part of our early access program.

6
Privacy Sandbox on Android

7
Android 16 incorporates the latest version of the Privacy Sandbox on Android, part of our ongoing work to develop technologies where users know their privacy is protected. . . .

8
via https://android-developers.googleblog.com/2024/11/the-first-developer-preview-android16.html

Linux 6.13 – politische Korrektheit sticht Caching für Festwertspeicher

Nach dem Kernel-Release ist vor dem Kernel-Release – im Laufe der letzten Tage gab es einige Informationen dazu, was im Kernel 6.13 zu erwarten ist.
Erstens ist – siehe hierzu https://www.phoronix.com/news/Linux-6.13-SDUC-Ultra-Capacity – im Kernel bald Unterstützung für SDUC zu erwarten. Der zu ReiserFS gehörende Code wird indes aus dem Kernel Source entfernt, während das neue Hochleistungsdateisystem BcacheFS aufgrund mangelnder politischer Korrektheitv (siehe https://www.patreon.com/posts/116412665) in diesem Release keine performancesteigernde Updates erhält.

FreeCAD – Version 1.0.0 final

Die FreeCAD-Entwicklergemeinde hat die Arbeiten an Version 1.0 der quelloffenen CAD-Software abgeschlossen. Das Produkt steht – wie in der Abbildung gezeigt – ab Sofort zum Download bereit.

Bildquelle: https://www.freecad.org/downloads.php

AT&T – Elimination von NB-IoT zu Gunsten von LTE-M

AT&T war 2019 einer der ersten Netzbetreiber, die die Funktechnologie NB-IoT ihren Kunden offerierten. Laut dem im Allgemeinen gut informierten Branchennewsdienst RCR Wireless endet das Deployment nun nach rund fünf vollen Einsatzjahren:

1
AT&T has stopped selling NBIoT data plans and certifying NBIoT devices, as it starts the process to decommission its NBIoT network in the US entirely. . . . It said the planning process to phase out its NBIoT network in the US is underway. The project will be completed as early as the first quarter of next year (2025), it said.

2
via https://www.rcrwireless.com/20241120/internet-of-things-4/att-quits-nb-iot

Von europäischen Anbietern gibt es derzeit keine diesbezüglichen Ankündigungen – andererseits gilt, dass sich Netzbetreiber bis zu einem gewissen Grad herdenartig verhalten…

FiboCom – Funkmodul für den koreanischen Industriemarket

In Südkorea scheint sich ein teilweise vom Rest der Welt abgekoppelter Halbleitermarkt entwickelt zu haben – mehr dazu in einem bald erscheinenden Artikel. Vorher sei auf ein neues Funkmodul aus dem Hause FiboCom hingewiesen, das sich auf diesen Markt spezialisiert hat.

Bildquelle: https://www.fibocom.com/en/newscenter/fibocom-fosters-local-5g-aiot-market-with-newly-launched-5g-module-fg370-kr-at-aiot-korea-2024.html?id=8439

Im Bereich der technischen Spezifikationen des Transmitters vermeldet man folgendes:

1
Developed from the MediaTek T830 chipset platform, the FG370KR is a 3GPP Release 16 compliant module that adopts a 4nm process integrated with an Arm CortexA55 quadcore CPU, leading to a 10% improvement in speed performance compared to the previous generation. In terms of data transmission, FG370KR supports NR 4CA (Carrier Aggregation) with up to 300MHz bandwidth on the downlink, and NR 2CA in FDD and TDD hybrid mode on the uplink, reaches a maximum speed of up to 7.01Gbps DL and 1.25Gbps UL. In addition, it also supports PC2 of HPUE (High Power User Equipment) technology, significantly enhances 5G uplink capability and network coverage.

Raspberry Pi OS – Bugfix-Update zur Behebung von Problemen am Netzwerkstack

Wenige Tage nach dem letzten Update steht eine – eher kleine – weitere Aktualisierung des Betriebssystems ante Portas. Fokus der Änderungen ist die Behebung von Problemen mit den Funknetzen:

1
20241119:

2
* Fix bluetooth rfkill whitelisting

3
* Fix Imager NM WLAN unblocking

4
* Raspberry Pi firmware a2e586ba98ce68f7d11b1c717ad8329b95dcb3b6

5
* Linux kernel 6.6.51 5aeecea9f4a45248bcf564dec924965e066a7bfd

6
via https://downloads.raspberrypi.org/raspios_armhf/release_notes.txt

Zu beachten ist, dass das vor wenigen Tagen erfolgte Update den “Standard-Swapbereich” auf 512MB festlegt – insbesondere in Systemen mit sehr wenig Speicher kann dies Probleme verursachen.

STMicroelectronics – neue Komparatoren mit garantierter Reaktionszeit

Geringer Energieverbrauch spielt auch in industriellen MSR-Systemen eine immer wichtigere Rolle. Das komplette Abschalten von Baugruppen erweist sich dabei insofern als Problem, als das Fließen von Ausgleichsströmen zu Ärger führen kann.
STMicroelectronics schickt für diese Bedarfsgruppe nun einige spezialisierte Komparatoren ins Rennen:

1
Die einkanaligen RailtoRailKomparatoren TS3121 und TS3121A von STMicroelectronics besitzen OpenDarinAusgänge und zeichnen sich durch eine ausfallsichere Architektur sowie eine garantierte StartupZeit aus, die das kurzzeitige Hochfahren erleichtern, um den Stromverbrauch von LowPowerAnwendungen zu minimieren.

2
Dank der FailsafeArchitektur können analoge Sensorspannungen auch nach dem Abschalten der Versorgungsspannung an den Eingängen liegen.. . .

Honesty Disclaimer

Der Autor besitzt Canaan-Aktien im Wert von rund als 50 Euro. Der Erwerb dieser erfolgte zwecks Aufnahme in die Presseliste des Herstellers (bis heute trotz mehrfacher Urgenz vergebens) und nicht aus Gründen der Gewinnerzielung, die Position hat die Berichterstattung in keiner Weise beeinflusst.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

Quelle: Read More

Electronica 2024, Tag 4 und wrap-up

Obwohl der Gutteil der Aussteller gegen 14h Lokalzeit mit dem Einpacken begann, gab es doch einige interessante Produkte zu sehen. Hier mehr Informationen über Funkmodule, Steckverbinder, passive Komponenten und alles andere, was im Laufe der letzten Tage unter den Tisch gefallen ist.

Bildquelle alle: Autor

Teilnehmer-Zusammenfassung und Termin für Electronica 2026

Die offizielle Pressemeldung des Veranstalters informiert nach folgendem Schema sowohl über die Teilnehmerzahl als auch über den Termin für die Electronica 2026:

1
3.480 Aussteller reisten aus 59 Ländern und Regionen an, 76 Prozent davon aus dem Ausland. Es kamen rund 80.000 Besucher aus ca. 100 Ländern und Regionen, der Auslandsanteil lag bei 54 Prozent. Die TopTenBesucherländer waren nach Deutschland: Italien, China, Frankreich, Österreich, Großbritannien und Nordirland, Schweiz, USA, Spanien, Niederlande und Polen.

2
Die nächste electronica findet vom 10. bis 13. November 2026 statt

Tahio Yuden – immer kleinere, robustere MLCCs – MLCC mit 1000uF

Die Dielektrizitätsgesellschaft zur Sonne arbeitet an einer Verkleinerung der hauseigenen Kondensatoren. Die Abbildung zeigt die neuen Formfaktoren, die man nur noch als “Staub” bezeichnen kann.

Außerdem zeigte man einen MLCC-Kondensator mit 1000 uF Kapazität. Informationen zur Deratierung gab es am Stand nicht.

Zu guter Letzt arbeitet man an neuartigen Arten der Befestigung, um die MLCCs vibrations- und biegungsfester zu bekommen.

Phoenix Contact – Kooperation mit AliBaba

Im Hause Phoenix Contact bevorzugte man (wie die meisten Steckeranbieter) die SPS. Interessant ist die folgende Meldung trotzdem:

1
Alibaba Cloud, das digitale Technologie und IntelligenzBackbone der Alibaba Group, wird die Softwarelösung Virtual PLCnext Control von Phoenix Contact als Teil seiner Lösung für die Fertigungsindustrie integrieren. Kunden aus der Fertigungsindustrie können das Cloud und EdgeInfrastrukturAngebot von Alibaba Cloud nutzen, beginnend in Greater China und Asien.

Kyocera AVX – Kondensatorhalter, verschiedene Steckverbinder

Kyocera zeigt ein diurchaus innovatives Produkt, das sich der Vibrationsresistenz von Elektrolytkondensatoren zuwendet.

Außerdem gibt es zwei Steckverbinder: einer erlaubt das Einstecken von Platinen aus beiden Richtungen, der andere kommt mit Spannungen größer 100V zurecht.

Pickering – sehr kompakte Relais für metrologische Anwendungen

Im Hause Pickering zeigt man ein neues Metrologierelais und bietet außerdem eine Liste mit zehn Gründen an, warum die hauseigenen Relais in Metrologieanwendungen zum Einsatz kommen sollten.

TDK – höhere Maximalspannung, Piezoeffekt zur Linsenreinigung

TDK zeigte verschiedene Neuerungen im Bereich AI und predictive Maintenance. Interessant war indes eine neue Familie von Folienkondensatoren, die – wie in der Abbildung gezeigt – eine höhere Maximalspannung aufweisen.

Neuerung Nummero zwei ist die Nutzung des Piezoeffekts zur “Sauberhaltung” der Linsen von Kameras.

Zu guter Letzt möchte man ein Standard-Format für DC Link-Kondensatoren etablieren.

Extrem kleine Pins für verschiedenste Anwendungen

Finecs dürfte insbesondere für Halbleiterfertiger interessant sein – das Unternehmen fertigt, wie in den Abbildungen gezeigt, winzige Pins.

NichiCon – Redesign der SMD-Kondensatorfootprints, weitere Versuche mit Hybridbatterien

NichiCon versucht nach wie vor, die hauseigenen Hybrid-Batterie-Kondensatoren im Markt zu platzieren

Die Vibrationsanfälligkeit von Elektrolytkondensatoren ist bei NichiCon ebenfalls Thema. Ein Redesign der Footprints steht ante Portas, am Stand gab es allerdings noch kein diesbezügliches Produkt zu sehen.

Murata – Simulationssoftware, Piezo-Pumpe und Vibrationsfeedbacksystem

Am Stand des für die MLCC-Krise verantwortlichen Unternehmen gab es nur wenig Neues über Kondensatoren. Stattdessen zeigte man eine hauseigene Universal-Simulationssoftware – klassischer japanischer Humor inklusive, da das Beispiel ein Knochen samt Fleisch in einer Mikrowelle ist.

Außerdem zeigte man ein Vibrationssystem, das “Richtungen” und Drehungen abbilden kann. Zu guter Letzt gab es eine auf dem Piezoeffekt basierende Pumpe.

Körperschall-Lautsprecher

Körperschall nutzt mehr oder weniger beliebige Objekte als “Resonanzkörper”. Auf der Electronica fand der Newsautor ein Unternehmen, das sich ausschließlich auf dieses Einsatzszenario spezialisiert hatte.

Yageo – MLCC-Kondensatoren höherer Vibrationsresistenz

Im Hause Yageo legte man den Fokus auf die Vorstellung von Methoden, die die Vibrationsresistenz von MLCC-Kondensatoren erhöhen. Im Hause Pulse – diese Abteilung ist für Transformatoren und Co verantwortlich – expandiert man außerdem in Richtung Signaltransformatoren.

CoilCraft – Cheaper, Faster, Lighter

Im Hause CoilCraft bietet man verschiedenste Induktoren an, die allerlei Arten von verbesserten Parametern aufweisen. Aus Gründen der Effizienz hier nur ein Foto – die volle Neuigkeits-Präsentation findet sich unter https://youtube.com/shorts/s3s-j6FEIDM .

Fair-Rite – Aufklappbare Ferrite in verschiedenen Frequenzbändern

Wer bei seinem Oszilloskop seltsame Störsignale sieht, braucht mitunter einen Anflasch-Ferrit für die Stromversorgung. Fair-Rite bietet diese – wie in der Abbildung gezeigt – in mehreren Varianten an.

Neue SMD-Gurtverpackungen mit weniger “Unsauberkeit”

Desto kleiner die Komponenten, desto kritischer sind Unsauberkeiten im Bereich der Gurtverpackung. Das gezeigte Unternehmen bietet verschiedene Optimierungen an, um das Entpacken sehr kleiner SMD-Komponenten “schweissfrei” zu gestalten.

Würth – Neuigkeiten zur Integration von IQD, mehr USB-Stecker und Lob an die Modelltischlerei

Im Hause der Schraubritter gibt es der Informationen mehrere. Erstens bietet IQD eine neue, kleinere Variante der ofenkompensierten Oszillatoren an. Außerdem sprachen die anwesenden IQD-Berater darüber, “wie” die Integration zwischen Würth und IQD langfristig ausfallen soll.

Im Prinzip gilt dabei, dass die beiden Unternehmen auch in Zukunft weitgehend getrennt bleiben – nur einige Standard-SKUs sollen auch über den Würth-Vertrieb erhältlich sein. Ursache dafür ist, dass Würth – anders als IQD – weniger “flexibel” im Bereich des Anbietens von One-Off-Lösungen ist.
Für Freunde des USB-C-Interfaces gibt es einige neue Steckverbinder. Besonderes Lob verdient die Modelltischlerei – die diversen Kondensator- und Spulenmodelle sind immens detailliert.

Zu guter Letzt gibt es ein neues Lehrbuch zu Schirmung.

Radiall – verschiedene HF-Steckverbinder für Board-to-Board-Nutzung

Im Hause Radiall betonte man verschiedene Steckverbinder, die die Übertragung von Signalen zwischen nahe beeinanderliegenden Platinen ermöglichen.

PCBite – jetzt mit 6GHz

Die “Handsfree-Sonde” PCBite gibt es ab Sofort auch mit 6GHz Bandbreite. Interessant ist das in der Abbildung gezeigte “Grounding” – die Pogopins
sollen dabei helfen, die Impedanz zu reduzieren.

Iwatsu – neue isolierte Sonden

Im Hause Iwatsu legt man den Fokus seit langer Zeit nicht mehr auf die Entwicklung von Oszilloskopen. Wichtiger ist das Offerieren verschiedenster Arten von “Sonde”, um das galvanisch isolierte Messen zu ermöglichen.

Bourns – Stromsensoren und mehr

Im Hause Bourns setzt man ebenfalls auf “Signal Magnetics”. Außerdem bietet man Stromsensoren und induktive Positionierungssensoren an.

TagConnect – neue Multimeter-Messspitze

TagConnect präsentiert die in der Abbildung gezeigte Erweiterung für Multimeter. Die Titanspitze kann sich durch verschiedenste Arten von Lötstopplack “kratzen”, was das Messen der dort befindlichen Signale erleichtert.

Neuer Pick and Place-Maschinenhersteller am Sprung nach Europa

Asiatische Hersteller von Grossmaschinen sind oft mit dem Heimatmarkt zufrieden. Das Finden eines Distributors in den Niederlanden sorgt nun indes für das Auftauchen eines neuen Herstellers.

Farbige PCBs bei PCBway und JLCPCB

Im Modebereich sind farbige Printplatten ein angenehmer Weg, um den Designs zusätzlichen “Spice” zu geben. Sowohl PCBWay als auch JLCPCB bieten ihren Kunden nun diesbezügliche Möglichkeiten an. Im Fall von PCBWay gilt dabei, dass das Hochladen der Farbinformationen einfach durch ein JPEG erfolgt.

Im Hause JLCPCB ist man insofern unflexibler, als die Erzeugung vollfarbiger Planaren hier die Verwendung der hauseigenen Layoutsoftware voraussetzt.

Cavli – Funkmodule mit verschiedenen Betriebssystemen

Funkmodulhersteller vermeldeten auf der Electronica vor Allem die “Verfügbar-Werdung” von auf der EmbeddedWorld angekünsigten Modulen; außerdem gab es einige 5G RedCap-Ankündigungen. Interessang war der Stand von Cavli, wo man nun sogar ein auf OpenWRT basierendes Funkmodul anbietet.

Telit – 5G RedCap is us

Die Neuerungen im Hause Telit fallen kompakt aus – es gibt 5G RedCap-Module.

SimComm – GNSS-Modul mit 1.8V Arbeitsspannung

Auch im Hause SimComm vermeldete man vor Allem die Verfügbarkeit von Bekanntem. Interessant ist indes die neue Variante des Evergreen-GNSS-Moduls, die nun mit 1.7V auskommt.

QuecTel – RedCap, LPWAN, Satelliten und VSIM

Zu guter Letzt gibt es im Hause QuecTel einiges an Neuzugängen. Dem Trend zu RedCap verschließt man sich nicht, außerdem gibt es LPWAN- und Satellitenfunkmodule.

Da das manuelle Austauschen von SIM-Karten in Arbeit ausartet, setzt Quectel auf verschiedene eSIM- und vSIM-Services – weitere Informationen hierzu findet man beim Quectel-Berater des Vertrauens.

C-Sense – Komponentenrückkauf

Wer selbst Prototypen fertigt, kennt das Problem mit Unmengen von Restanten mit Sicherheit. Das Unternehmen C-Sense versprach auf der Electronica Abhilfe für dieses Problem.

ASIC-IP-Lieferant für Mikrowellenanwendungen

Beim Design von Mikrowellen-ASICs freut man sich über vorgefertigte IP-Blöcke, die häufig benötigte Funktionen schlüsselfertig bereitstellen. In Griechenland gibt es ein darauf spezialisiertes Unternehmen.

Betreutes Einkaufen in China

In manchen Hallen war es kaum möglich, frei zu laufen – das Personal der diversen Stände “bombte” die Teilnehmerschaft mit Flyern und Co. Das gezeigte Unternehmen macht aus diesem Problem eine Tugend – man bietet betreutes Einkaufen an.

Harvatek – WS2812B mit zwei Datenleitungen

Die Aktualisierung von größeren Mengen von NeoPixeln nimmt viel Zeit in Anspruch. Harvatek bietet nun – wie in der Abbildung gezeigt – eine Variante der Smart LED an, die dank zwei Datenleitungen schneller aktualisierbar ist.

Mantis Vision – Preisreduktion durch die Bank

Vision Engineering reduziert die Preise der hauseigenen Inspektionsmikroskope durch die Bank. Das Einstiegsmodell ohne Linsenwechsler ist nun um 1080 EUR erhältlich.

Die ehemals unter dem Namen Olympus firmierende Mikroskopsparte demonstrierte ein Digitalmikroskop mit beeindruckenden Fähigkeiten im Bereich der dreidimensionalen Dimensionserfassung.

Alps Alpine – Taster mit zwei Druckstufen, Drehregler für Touchscreens

Der Haptikspezialist Alps Alpine arbeitet an Tastern, die zwei Druckabstufungen unterstützen – neben einem “Markieren” lässt sich mit einem Taster so auch eine “Auslösung” avisieren. Außerdem plant man Drehregler, die auf – nicht näher definierten – Touchscreens eine reale Rotationsregelung erlauben.

Neues von den Labormöbeln

Im Bereich Labormöblage gibt es seit jeher zwei wichtige Anbieter. Erfi bietet nun ein umlaufendes Indikationslicht an, während Elabo abermals die Möglichkeit der tausendprozentigen Anpassung der Möblage an die vorliegenden Bedingungen betont.

Löttechnik – Drahtlos oder mit schnellerem Spitzentausch?

Adabei, T1 – Tunesien und Costa Rica als Fertigungspartner oder Steueroase

Interessant empfand der Arabisch sprechende Newsautor die “Generalvertretung Tunesiens”, die verschiedene EMS-Anbieter vorstellte.

Im Eingangsbereich fand sich außerdem ein Stand der Regierung von Costa Rica, die das Land als Steueroase für die Halbleiterindustrie anpries. Die zugesagten Informationen zur steuerlichen Situation sind bisher nicht eingetroffen.

Adabei, T2 – Ralf Higgelke bei TDK

Am Stand von TDK gab es den Autor des GAN-Newsletters, Ralf Higgelke, live zu sehen.

Adabei, T3 – EU-Kommissar bei Elektor

Am Stand der Elektor gab sich im Rahmen der Startup-Preisverleihung ein EU-Kommissar die Ehre.

Adabei, T4 – OEMsecrets, Prominenz und meine Wenigkeit

Am Stand der OEMSecrets gab es auch am vierten Tag Freibier – ein Angebot, das beispielsweise vom Geschäftsführer der TagConnect dankbar angenommen wurde. Außerdem bewarb man das unter https://www.oemsecrets.com/articles/ bereitstehende Ausbildungsportal.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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Electronica 2024, Tag 3 – Messtechnik und mehr

Am dritten Tag der Messe wollen wir unsere Aufmerksamkeit auf die Messtechnik richten: die Raspberry Pi plc macht uns mit einer kleinen aber wichtigen Ankündigung einen Strich durch die Rechnung. Hier deshalb eine Liste von Neuigkeiten – nicht nur vom, sondern auch abseits vom Oszilloskop.

Bildquelle, alle: Autor

Raspberry Pi Compute Module 5 am Farnell-Stand gezeigt

Der Raspberry Pi 5B ist per se nicht neu – am Stand von Farnell gab es diesmal indes eine Neuigkeit zu sehen. Der Distributor zeigte eine AI-Inferenzdemo, die ihre Rechenleistung aus der bisher nicht offiziell angekündigten Compute Module-Variante des Prozessrechners bezog.

Wer eine detailliertere Betrachtung wünscht, findet diese unter https://www.youtube.com/watch?v=tUugLXidiHw in Videoform.

SECO (udoo-Hersteller) setzt auf Raspberry Pi-Prozessrechner

Der einst für seine X86-Boards bekannte italienische IoT-Spezialist kündigte vor wenigen Stunden an, fortan mit der Raspberry Pi Foundation zusammenzuarbeiten:

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SECO will leverage its hardware design expertise to bring a 10.1inch HumanMachine Interface (HMI) solution to market, based on Raspberry Pis fifthgeneration Compute Module (CM5) and supporting Raspberry Pi OS to simplify integration. In addition, SECOs Clea IoT software suite will be integrated into the Raspberry Pi OS, making it available on Raspberry Pis product portfolio.

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via https://www.seco.com/news/details/seco-and-raspberry-pi-enter-into-a-strategic-partnership-to-expand-their-industrial-iot-offerings

Batronix – Magnovia-MSO und Funktionsgeneratorerweiterungen verfügbar

Im Hause Batronix – wir berichteten bereits von der EmbeddedWorld – wagte man mit einer als Magnovia bezeichneten Eigenentwicklung den Einstieg in den Oszilloskopmarkt. Um 400 EUR gibt es nun eine mittels weniger Schrauben auf der Rückseite einbaubare Funktionsgeneratorerweiterung, außerdem bekommt man um 200EUR eine achtkanälige Logikanalysator-Sonde.

Langfristig sind nach wie vor verschiedene neue Features für das linuxbasierte Gerät geplant – es bleibt also spannend!

Rigol – flexible 12bit-Oszilloskopfamilie

Im Hause Rigol gab es die HDO5000-Serie zu bewundern. Interessant ist, dass es die Geräte mit verschiedenen Kombinationen von Analog-, Digital- und Funktionsgeneratorports gibt.

Die grundlegenden Spezifikationen des AD-Wandlers und des sonstigen Geräts bleiben dabei indes, wie in der Abbildung gezeigt, konstant.

Außerdem erweitert man die Arbiträr-Funktionsgeneratorproduktlinie um die DG55xx Pro-Familie, die 500 MHz Arbeitsfrequenz aufweist.

Keysight – 14bit-Oszilloskop mit geringem Rauschen, neue PNA-Hardwarefeatures uvam

Am Stand von Keysight – einst HP – gab es ein 14bit-Oszilloskop zu sehen. Interessant war am auf den ersten Blick etwas preiswert verarbeitet wirkenden Gerät sein extrem geringes Eigenrauschen, was die Ausnutzung der hohen Wandlerauflösung erleichtern sollte.

Im Bereich der “ganz großen Geräte” steht eine Erweiterung des PNA-Netzwerkanalysators ante Portas, der verschiedene neue Hardwarefunktionen bekommt. Unter https://youtu.be/2SRf1u4hRFY findet sich ein Video mit dem Vortrag des betreffenden Mitarbeiters, der hier unkommentiert für an VNAs interessierte Personen platziert sei.

Das hauseigene LCR-Meter erfuhr wegen der Abkündigung bestimmter Komponenten einen Mid Lifecycle Refresh, der sich vor Allem in Form einer neuen Betriebssystemversion äußert. Dem Trend zum Kombinationsgerät trug man derweil durch einen Batteriesimulator Rechnung, der auch als DC-Stromversorgung und elektronische Last dient.

Durch die Übernahme der in der Schweiz ansässigen AnaPico erweitert man das hauseigene Messtechnik-Portfolio um einige Low-End-Produkte. Außerdem gibt es im Bereich der portablen FieldFox-Produkte Erweiterungen mit höherer und niederer Grenzfrequenz.

PicoScope – Frequenzerweiterungen

Im Hause des PC-Oszilloskopspezialisten erweitert man die maximalen Frequenzbereiche der Geräte. Schade ist, dass diese absoluten High End-Modelle diesmal nur als Werbung anzutreffen waren – das Sampling-Oszilloskop (native Wandlergeschwindigkeit 500 MSps) war vor Ort nur als 25GHz-Variante sichtbar.

Aaronia – neue USB-Echtzeitspektrumanalysatoren, mehr Informationen über die “Drohnenerkennung”

Die Aaronia AG – man sollte sich eigentlich RTSAs-r-us nennen – zeigt Prototypen neuer Echtzeitspektralanalysatoren mit USB-Interface. Zu beachten ist, dass es sich bei den veröffentlichten Spezifikationen derzeit um berechnete und nicht um gemessene Werte handelt.

Im Zusammenspiel mit intelligenter Software vermeldete man im Hause Aaronia wie gezeigt einen neuen Sweep Speed-Rekord.

Aaronia nutzt diese brachiale Scangeschwindigkeit (auch im Zusammenspiel mit den hauseigenen omnidirektionalen Antennen) zur Realisierung verschiedener lustiger Systeme. Neben einem Drohnenerkenner – der am Stand gerne gezeigte Unimog soll dabei übrigens nur ein Demo Car sein – gab es auch ein System, das WiFi-Geräte anhand ihrer MAC-Adresse im Raum “anpeilen” konnte.

Bode 500 öffentlich gezeigt

Österreichs letzter Messtechnikhersteller zeigte die frequenzbereichsgesteigerte Variante Bode 500 in mehrerlei Varianten auf der Electronica.

Yokogawa – Detailverbesserungen

Im Hause Yokogawa – hier sollte man von Automotive Measurements’r Us sprechen – gab es verschiedene Detailverbesserungen am Portfolio. Besonders interessant empfand der Autor die Erweiterungen am Leistungsmessgerät, dass nun neben erweiterten User Calculation-Funktionen auch dq-Werte berechnen kann. Außerdem gibt es nun ein Achtkanaloszilloskop mit einer Wandlerauflösung von 12 bit.

Teledyne Lecroy – neue High End-Produkte

Auf der electronica sind angeblich “vermögendere” Kunden als auf der EmbeddedWorld. LeCroy reagierte darauf mit dem Zeigen der hier angeteaserten Oszilloskopfamilie – der Einstiegspreis ist hier indes gut sechsstellig.

Pendulum – sehr genaue Frequenzreferenz, zweikanaliger Modulationsdomänenanalysator

Im Hause Pendulum hält man das Konzept der Modulationsdomänenanalyse hoch – der hauseigene MDO wird erstens mit einem reaktiveren Touchscreen angeboten, und steht zweitens um 5k5EUR in einer zweikanäligen Variante zur Verfügung.

Die wirkliche Neuerung der Messe war indes der in den beiden Abbildungen gezeigte Frequenzstandard, der eine permanente Überwachung der Devianz der ausgegebenen Frequenz realisiert.

VoltCraft (aka Conrad) – Oszilloskop mit Android im Prototyping

Am Stand von Conrad gab es das in der Abbildung gezeigte Oszilloskop zu sehen – das für 2025 avisierte Produkt basiert, wie in einem der Bilder ersichtlich, auf Android.

MicSig – Oszilloskoptablets mit Android und guter mechanischer Verarbeitung

Wer einen Tektronix MSO2 in die Hände bekommt, kann sich an der leichten Verschiebbarkeit und dem Umkippen beim Drücken der Knöpfe erfreuen. Im Hause MicSig hat man solche Probleme trotz Batteriebetrieb nicht.
Neu sind nun zwei Produkte – ein “großes” Achtkanaltablet mit 1GHz Grenzfrequenz und ein kleineres auf Android basierendes Produkt, das ab rund 800USD zu haben sein soll und ein Multimeter mitbringt. Beide beeindrucken durch hohe mechanische Rigidität.

CAENels – Labornetzgeräte extemer Genauigkeit

CAENels bietet Labornetzgeräte an, die – nördlich von 5000 EUR pro Kanal angesiedelt – wie in der Abbildung gezeigt extrem hohe Genauigkeiten offerieren. Interessant ist ausserdem ein vierkanäliges Softwareoszilloskop, das die Bewertung der Reaktion des DuT auf die ausgegebenen Wellenformen erlaubt.

Rohde und Schwarz – MXO4, RedCap- und Load Adjustment-Tests

Rohde und Schwarz bietet erstens eine kleinere Version des bekannten MXO5-Oszilloskops an. Außerdem offeriert man ein Testsystem für 5G RedCap-Verbindungen. Zu guter Letzt steht eine Softwareoption ante Portas, die das Verhalten von Leistungsverstärkern im Zusammenspiel mit Nicht-50 Ohm-Lasten ermitteln hilft.

BK Precision – Wachstum im Bereich Stromversorgungen

BK Precision setzt vor Allem auf Stromversorgung. Das gezeigte modulare Gerät ist unter Anderem deshalb interessant, weil es – anders als beispielsweise ein HP 6624A – im ausgeschalteten Zustand mit unterschiedlichen Modulen ausgestattet werden kann. Diese erlauben die Anpassung der Ausgangsspannungen.

Außerdem steht eine neue Netzteilserie mit sehr hoher Ausgangsleistung ante Portas.

Shenzhen Matrix Technologies – nichts außer Netzgeräte

Shenzhen Matrix Technologies beeindruckt mit einem sehr “spezifizierten” Produktportfolio – man bietet nur Netzgeräte an.

Owon (Lilliput) – Stromzangenoszilloskop und winziger Funktionsgenerator

Im Hause Owon sucht man nach immer neuen Geräten, in denen man Oszilloskopfunktionen unterbringen kann – das neueste Opfer sind, wie in der Abbildung gezeigt, Stromzangen.

Außerdem gibt es im Formfaktor des “Mini-Tischmultimeters” bald auch einen arbiträren Funktionsgenerator.

Neu sind außerdem der Spektrumanalysatoren drei, die durch die Bank eine Maximalfrequenz von 7.5GHz aufweisen.

Siglent – 6GHz-Oszilloskop, Softwareoptionen für Spektralanalysatoren uvam

Am Stand von Siglent gab es durch die Bank Neuerungen: im Bereich der arbiträren Funktionsgeneratoren offeriert man ein neues Modell, das mehr “vordefinierte” Funktionen mitbringt. Freunde der Oszillographie dürfen sich derweil auf ein Gerät mit einer Grenzbandbreite von 6GHz freuen.

Außerdem stehen neue Vektornetzwerkanalysatoren bereit, die eine Grenzfrequenz von 26.5 GHz bieten.

Uni-T – Signal Analyzer kombiniert Einport-VNA, RSA und Spektralanalysator

Auch am Stand von Uni-Trend gab es einen Rundumschlag diverser Neuerungen, darunter schnellere Oszilloskope mit Jitter-Messsoftware und eine Erweiterung der Maximalfrequenz der Wellenformgeneratoren auf 600 MHz.

Highlight des Autors war allerdings ein als Signal Analyzer bezeichnetes Gerät, das – wie in den Abbildungen gezeigt – VNA und Spektralanalysator und einen mit bis zu 40MHz RBW arbeitenden RSA kombiniert.

Für Freunde der Hochfrequenz gibt es außerdem den in der Abbildung gezeigten Wellenformgenerator – aus China sollen bald weitere Geräte dieser Leistungsklasse folgen.

HanTek – Multimeter mit 7.5 Stellen Auflösung

HanTek rüstet die hauseigene Oszilloskopserie ebenfalls auf 12 bit auf. Wirklich interessant ist indes das in der Abbildung gezeigte Multimeter, das eine Auflösung von 7.5 Stellen bietet.

Außerdem arbeitet man an einer einstellbaren Wechselspannungsquelle.

Warogic – portabler RSA mit 7.5 MHz RBW

Eine kleine Erwähnung verdient auch Warogic, bzw das in der Abbildung gezeigte Produkt.

GW Instek – Power is Us

Nach den (beeindruckend innovativen) Experimenten mit einem in Python programmierbaren Oszilloskop geht man im Hause GW Instek wieder der Energieversorgung nach – einer der profitabelsten und umsatzstärksten Tätigkeitsbereichen im Unternehmen.

Für Freunde der RF-Messtechnik gibt es indes ebenfalls einige Neuerungen. Schade ist lediglich, dass diese Geräte nicht mit einer Python-Runtime ausgestattet zu sein scheinen.

Adabei – Richard Kaussler bei OEMSecrets

Der der ucnet-Leserschaft für seine Chip-Dekapitationsbilder bekannte Richard Kaussler war am Stand von OEMSecrets zu sehen – hier zwei Fotos, sodass alle ein Gesicht zum Namen haben.

In eigener Sache – Mikroskope, Funkmodule etc kommen morgen

Der Newsautor ist nur ein Mensch, es ist Mitternacht. Die Fotos zu Sonden, Inspektionsmikroskopen und Co folgen morgen oder übermorgen Abend im Rahmen oder im Nachgang der Vorstellung der passiven Bauelemente.

Zuerst erschienen bei Mikrocontroller.net News

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